— kinder werden 0h tsrath. 20 e Crelh. li ahrt Braunfels. W Mitglieder, welt ollen, ersuchen mi erling bis Sami n. jäßigung. Der Vorstanh. tdi. achung. ntliche Generalber itag den 2. Jull Rathhause ab- ung beginnt Lor. und die derselben 7 des Verwoltungs, ung stehen auß ten vorgesehenn e Nieder⸗Erlenhis das Mathildensss parkassenverbnde gthum Hessen. litglieder. itzungen. f rde deln n Sitzung, die v. u Gemeinden, s itglieder hiermit iz 1 ni 1894. uhildenstits Vulbe Juth. lan 1394. Dienstag den 3. Juli. 1 76. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad-Nauheim Montag, Mittwoch g 155 322 Sr! r Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Diensta und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. 55 aeg und San 8 Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus⸗ wärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Einsendung der Tage- und Handbuchs-Auszüge und der Kasseprotokolle. F riedberg den 28. Juni 1894. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises, die Kirchen- und Stiftungs-Vorstände, die Vorstände der israelitischen Religions— gemeinden und die Rechner der betreffenden Fonds. Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 13. September 1888— Oberhess. Anzeiger Nr. 109— und vom 25. März 1889 — Oberhess. Anzeiger Nr. 38— bringen wir die mit Anfang des nächsten Monats zu erfolgen habende Einsendung der Kassesturzprotokolle, und der Hand- und Tagebuchs-Auszüge andurch in Erinnerung. Hierbei verweisen wir auf die Vorschrift in§ 16 der Instruktion zur Dienstführung der Gemeinde-Einnehmer vom 4. Dezember 1877 bezw. in§ 15 der Instruktion zur Geschäftsführung der Rechner von Kirchen, Stiftungen und Schulen vom 18. September 1835, und beauf— tragen die Rechner andurch, bei den monatlichen Abschlüssen des allgemeinen Tagebuchs dem Abschluß stets folgende Anmerkung beizufügen: „Nach dem heute, gleichzeitig mit vorstehendem Abschlusse, vorgenommenen Kassesturz waren in Kasse baar vorhanden M. Pf. Der Rest nach oben beträgt 3j]] ĩùꝰ!à 7 5 i 1 i. 9 fassfs e M. Pf. welche von mir zugeschossen(in der Kasse belassen) worden sind.“ f(Datum.) Unterschrift.) Wir erwarten, daß diese Vorschrift genau befolgt wird. Die Vorstände wollen die Rechner hiervon noch besonders benachrichtigen. Or. Braden. Betreffend: Abnahme des Verfassungseides vom 11. Quartal 1894. Friedberg den 28. Juni 1894. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Zur Ableistung des rubricirten Eides haben wir folgende Termine bestimmt: 1. zu Friedberg Dienstag den 10. Juli l. Is., Vormittags 11 Uhr, im Rathhause, 2. auf dem Selzerbrunnen bei Groß-Karben Mittwoch den 11. Juli l. Is., Vormittags 10 Uhr. Die seitherige Zutheilung der Gemeinden zu den obengenannten Orten bleibt beibehalten und wollen Sie hiernach die zur Ableistung des rubricirten Eides Verpflichteten vorladen lassen, sowie uns bis zum 8. Juli 1894 unfehlbar die Namen der Geladenen anzeigen, oder Bericht, daß Niemand zu laden ist, einsenden. Die im Rückstand befindlichen, unten Verzeichneten wollen Sie bei 3 Mark Strafe vorladen lassen. Zugleich werden wir in dem Termine am 11. Juli 1894 von Angehörigen der betr. Orte Beschwerden oder Wünsche entgegennehmen. Geistliche und Volksschullehrer sind nicht vorzuladen. Dr. Braden. Bei 3 Mark Strafe sind zu laden: 1 Konrad Sommerlad II. von Butzbach, Christian Weber von Friedberg, Ludwig Karl Bitz von Griedel, Heinrich Balzer von Nieder— Wöllstadt, Ph. Friedrich Karl Schreiner von Dortelweil, Jakob Reinhardt von Harheim, Jakob Math. Bockenheimer von Harheim. Betreffend: Den Ausschlag der Umlagen der Landjudenschaft der Provinz Oberhessen pro 189495. Friedberg den 29. Juni 1894. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Vorstände der israelitischen Religionsgemeinden des Kreises. Nachstehenden Auszug aus dem Hebregister über die Beiträge der israel. Religionsgemeinden zu den Landjudenschaftsbedürfnissen der Provinz Oberhessen für 1894/95 bringen wir hiermit zu Ihrer Kenntniß und beauftragen wir Sie, Ihren Gemeinderechnern Ausgabe— anweisung über die Beiträge, welche auf Ihre Gemeinden entfallen, zu ertheilen und dafür besorgt zu sein, daß Zahlung in den in der Be— kanntmachung Großh. Provinzialdirektion Oberhessen vom 10. April 1894 in der Beilage Nr. 10 Großh. Regierungsblattes von 1894 ange— gebenen Terminen(1. Oktober und 1. Dezember) an den Rechner der Landjudenschaft, Grüneberg zu Gießen, erfolgt. 3 br. Braden. M. Pf. M. Pf. M. Pf. M. Pf. M. Pf. M. Pf. Butzbach 44 81 Nieder-Weisel 23 13 Bad-Nauheim 110 96 Friedberg 314 33 Nieder⸗Eschbach 2 59] Ober-Rosbach— 98 Gambach 9 46 Ostheim 2 20 Bönstadt 18 39 Groß-Karben 40 66 Nieder⸗Florstadt 15 01 Okarben 3 83 Griedel 5 64 Steinfurth— 31 Bruchenbrücken 5 75 Heldenbergen 62 07 Nieder⸗Wöllstadt 15 50 Rendel 6 35 Hoch-Weisel 1— Stammheim und Büdesheim 14 60 Holzhausen 1 48 Ober⸗Erlenbach 2 37 Rodheim 27 91 Kirch⸗Göns 3 11 Staden 22 61 Burg⸗Gräfenrode 6 52 Klein-Karben 171 Ober⸗Eschbach— 79 Vilbel 31 57 Münzenberg 6 51 Assenheim 11 03 Bekanntmachung. Der landw. Bezirksverein Friedberg hat beschlossen, in der[Nr. der Anmeldung:.... Sektion Vilbel eine Prämiirung von Jungvieh vorzunehmen, wofür Anmeldung 400 Mark verwendet werden sollen. n 2 i E 5 . 1 9 f 8 5 8 2 8 Bezirks 5 Diese Prämiirung findet Donnerstag den 5. Juli l. J. auf für die Ausstellung 15 landwirth. Bezirksvereins„Friedberg dem Selzerbrunnen statt. Nur Thiere von ½ bis 2½ Jahren, welche von dem Aussteller selbstgezogen oder wenigstens sechs Monate ö 7 8 2 77 n im Besitze desselben sind, werden zur Prämiirung zugelassen. Prämien Rasse(Reinzucht oder Kreuzung): Ari 1 ick ewilli en. Die 82118. 0% 8 155 Tila unter 10 Mark sollen nicht bewilligt werden. 155 auszustellenden F Been Thiere müssen spätesens 6%½ uh. Fe ene en. Selbst gezogen Gekauft(seit wann im Besitz): t ker, Anmeldungen sind bis 3. Juli an das Sekretariat des landw. Bereits n 5 F Vindee Bezirksvereins in Friedberg zu richten mit Angabe der auf dem An-F 57„F 55 meldeschein verzeichneten Bescheinigungen. 3 i 30 U Der Anmeldeschein kann auch vorgedruckt vom Sekretariat(Name des Ausstellers.) bezogen werden. Der Anmeldeschein ist 8 Tage vor der Ausstellung an das Sekretariat des landw. Bezirksvereins einzusenden. Für jedes Thier ist ein besonderer Anmelde— Im Interesse der Sache wird zu einer recht zahlreichen Be— cheiligung eingeladen. 9 55 schein auszufüllen. 0 Der Vorsitzende des landw. Bezirksvereins Friedberg Die Angaben gelten als auf Ehrenwort gemacht. Wer nachweislich un⸗ Geheime Regierungsrath br. Braden. richtige Angaben macht, wird zu späteren Ausstellungen nicht mehr zugelassen. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 5 Obige Bekanntmachung wollen Sie in den Gemeinden des Kreises bekannt geben. br. Braden. eee we b 8 23 Betreffend: Das Austreten der Schweinepest in Rheinhessen. Das Großherzogliche Kreisamt Friedbe In einer großen Anzahl von Orten der Provinz worden sind, eine Seuche aufgetreten, welche befallenen Schweine erliegt. 4—500 Schweine gefallen. von Thieren aus verseuchten verseuchter Schweinetransporte sowie eine Belehrung über die Art dieser Seuche, nicht ahnt, und beauftragen Sie, wegen aller Ausbruch der Krankheit befürchten lassen, Diese Seuche hat bereits eine sehr große Bei den verhältnißmäßig hohen Preisen, Transporten ganz erheblich geschädigt und erscheint gegen die Weiterverbreitung fraglicher Seuche da diese Erscheinung der Bevölkerung noch fremd bei Schweinen in Ihrer Gemeinde, welche den Friedberg den 29. Juni 1894. rg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Rheinhessen ist unter jungen Schweinen, als die sogenannte Schweinepest erkannt wurde und an welcher der größte Theil der davon es deshalb zu treffen. verdächtigen Erkrankungserscheinungen sofort berichtlich bei uns Anzeige zu machen. Verbreitung gefunden; in einigen Orten die für die jungen Schweine eben gezahlt werden, sind binnen wenigen Wochen werden die Käufer geboten, Vorkehrungen gegen die Einführung Wir geben Ihnen deshalb im Nachfolgenden ist und man vielfach die Größe der Gefahr Dr. Braden. welche von Händlern dorthin verkauft Belehrung über Als wesentlichste Erscheinungen werden an den an der Seuche die Schweinepest. Die Krankheit kann auch auf ältere und einheimische Schweine erkrankten Schweinen wahrgenommen: Verminderte oder ganz auf- übertragen werden, und zwar sowohl durch direkte Berührung der 90 gehobene Freßlust, Fieber, Hinfälligkeit und Schwanken im Hinter⸗ erkrankten Thiere mit gesunden, als auch durch Zwischenträger, z. B. Eildal 0 theil, Verkriechen in die Streu, verklebte Augenlider, beschleunigter Futterstoffe, Gefäße ꝛc., welchen der Ansteckungsstoff anhaftet, wie daa Athem, zeitweilig Durchfall, schnelles Abmagern, ferner Hautausschlag ferner durch allerlei Abgänge der erkrankten Schweine, Mist, Urin ꝛc. Tcworen 0 Da in allen Ställen, in welchen kranke Thiere gelegen haben bereits de und blaurothe Flecken, sowie die Bildung von Krusten und Borken mit gerötheter Umgebung auf der Schwarte. siehe unn oder krepirt sind, der Ansteckungsstoff abgelagert und auf jede nach⸗ machte ge Bei nicht lange vorher kastrirten Schweinen erscheinen fast stets kommende frischen Thiere übertragen wird, erscheint es dringend noth⸗* die Kastrationswunden mit einem graugelben, nicht leicht ablösbaren wendig, um keine Ansteckungsherde, von welchen aus die Seuche rung Belag versehen, während ihre Umgebung eine dunkle Röthe und mehr sich später immer wieder verbreiten kann, aufkommen zu lassen, daß 1 60 r oder weniger starke Schwellung zeigt. Die Krankheit führt in wenigen die Stallungen gründlich und sorgfältig gereinigt und desinsizirt bie Deb N zue? Tagen zum Tode, dauert jedoch zuweilen auch 8 bis 14 Tage und werden. N darüber. orbeiten! während Betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Bönstadt, II. Sache. Bekanntmachung. Alcheichen und hin. der Stahlt — N. bit, Loch die Regiet Den nachstehenden Beschluß der Vollzugs-Commission vom Heutigen bringe ich zur Kenntniß der Betheiligten. Die Großh. Bürgermeistereien Bönstadt und der angrenzenden Gemarkungen werden um ortsübliche Veröffentlichung ersucht. Friedberg den 29. Juni 1894. Der Vollzugs-Commissär: Süffert. Die Commission beschließt, daß mit Rücksicht auf die frühzeitig im Herbst erfolgende Ueberweisung der Grundstücke nach der Ernte eine Ausstellung mit Herbstgewächsen(Stoppelrüben u. s. w.) nicht mehr stattfinden darf. briischen! Wegen Räumung der Felder werden weitere Bestimmungen vorbehalten. 2842 Pen zu zuchließen Betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Burg⸗Gräfenrode. Donnerstag den 12. Juli d. gegennahme der Wünsche bezüglich der Bekanntmachung. J., Nachmittags von 4—5 Uhr, in dem Gemeindehause Zutheilung der neuen Grundstücke rubr. Gemarkung statt. zu Burg-Gräfenrode, findet die Ent Funstiguns prährt un Monat ve Die Wünsche sind schriftlich einzureichen, müssen Flur und Nummer der zusammenzulegenden Parzellen enthalten und vom Eigen⸗ Spa thümer unterschrieben sein. dent dem . Ausdrücklich hervorgehoben wird, daß diejenigen Wünsche in erster Linie Berücksichtigung finden können, welche auch ein thatsächliches eu„Im Zusammenlegen der Grundstücke eines Besitzers bezwecken. Ebenso können Wünsche, welche nicht in dem obengenannten Termin vorgebracht de spani werden, keine Berücksichtigung finden. Der Vollzugs⸗Commissär: Kammer Friedberg den 27. Juni 1894. Süffert. 2795 panischen Bekanntmachung. 12 1 Betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Ober-Wöllstadt; hier die Arbeiten des III. Abschnittes vom 11. Felde. acgehen In der Zeit von Samstag den 30. Juni bis Samstag den auf dem Amtszimmer der Großh. Bürgermeisterei Ober-Wöllstadt J tal 14. Juli l. Is.(beide Tage einschließlich) liegen die Arbeiten des zur Einsicht der Betheiligten offen. 1 der III. Abschnittes vom IJ. Felde rubr. Gemarkung, nämlich: Tagfahrt zur Entgegennahme von Einwendungen gegen diese 5 den 1. 7 Blatt Zuthbeilungskarten, Arbeiten, welche schriftlich einzureichen sind, findet statt: 10000 5 2. 1 Band Zutheilungsverzeichniß, Montag den 16. Juli 1894, Vormittags von 10—11 Uhr, A 3. 1 Band Gütergeschosse, in dem Rathhause zu Ober-⸗Wöllstadt, wozu ich die Betheiligten unter Fur ö 4. 1 Heft Zusammenstellung der Geschosse, dem Hinweise einlade, daß die Nichterscheinenden mit Einwendungen wien 5. 1 Heft Bonitätserhöhungen, ausgeschlossen sind. 1 20. 6. 1 Heft Zusammenstellung der Bonitätserhöhungen, Friedberg den 26. Juni 1894. cer 7. 1 Heft Verzeichniß der Geldausgleichungen, Der Vollzugs-Commissär: n Alen 8. 1 Heft Obstbaumverzeichniß nach dem alten und neuen Stand, 2782 Süffert. Tunenha 9. das Protokollbuch 20 Arn kozesse Deutsches Reich. forderlichen Informationen gab, und kehrte— 30. Juni. Der deutsche Botschafter Graf en 10 Kiel, 28. Juni. Eine italienische Nacht, nach 3¼ stündiger Fahrt nach Kiel zurück, Münster legte heute Abend, begleitet von den u gangen verbunden mit großartigem Blumen- und Boots-um sodann die Rückreise nach Berlin anzutreten. Mitgliedern der Botschaft, den Kranz des ergeben korso, fand heute in dem Kieler Hafen zu Paderborn. Das„Westph. Volksblatt“ Kaisers Wilhelm am Sarge Carnot's nieder.— Ehren des Kaisers statt. Etwa 60 herrlich ge- meldet, die preußische Bischofskonferenz werde[ An dem Kranze, der von seltener Schönheit Fanzvo schmückte Boote, Vikingerschiffe, venetianischesam 21. August in Fulda stattfinden. ist und aus Gloirerosen und Orchideen besteht, 0 geger Gondeln, Jollen mit Negern und Beduinen, Karlsruhe, 29. Juni. Das großherzog- befindet sich eine schwarz⸗ weiß rothe Schleife— 30 bewegten sich um die„Hohenzollern“, die ihre liche Paar reiste heute über Basel zu mehr-[mit einem in Gold gestickten gothischen Wund wafttitte elektrischen Scheinwerfer spielen ließ. Der] wöchentlichem Aufenthalt nach St. Blasien. der Kaiserkrone. Graf Münster wird morgen 0 Kaiser stand auf dem Oberdeck und warf den an dem Leichenzuge mit sämmtlichen Mitgliedern Damen unaufhörlich Blumen zu. Das Kriegs— Ausland. der Botschaft theilnehmen. schiff Pelikan“ zeigte buntfarbige Irrlichter. Frankreich. Paris, 29. Juni. Kammer.— 30. Juni. Dupuy erschien heute bei Feuerwerkskörper und bengalische Flammen Vizepräsident de Mahy verliest einen Brief Casimir-Perier und theilte ihm mit, er accep⸗ wurden auf vielen Schiffen abgebrannt. Hun- Casimir⸗Perier's, der seine Demission als tire die Kabinetsbildung. Das gesammte bis⸗ derte von Booten und Dampfern belebten die Kammerpräsident gibt. Es beißt darin:„Die herige Ministerium verbleibt. Dupuy verfaßt Kieler Bucht. National-Versammlung hat mir schwere Pflichten keine neue Erklärung, sondern überbringt am a 30. Juni. Der Kaiser lud gestern den auferlegt. Um sie zu erfüllen, hoffe ich auf Dienstag nur die Botschaft des Präsidenten. 5 hier anwesenden franzoösischen Botschafter Her⸗[das Vertrauen aller Republikaner zählen zu Marseille, 28. Juni. Zur Erlangung einer bette bei dem Essen an Bord der„Hohenzollern“(können, ich werde es niemals täuschen.“ Dupuy Beschränkung auf zehn Procent der erneut an zu einer Besichtigung der Anlagen und Bauten bringt das Gesetz ein, das ein nationales Be- den Lattinarbeiten beschäftigten Italiener haben J des Nordostseekanals in huldvollster Weise ein. gräbniß für Carnot verfügt und einen Kredit die französischen Arbeiter die Arbeit heute ein⸗ Der Botschafter begab sich zu diesem Zweck in von 110,000 Frs. fordert. Dasselbe wird gestellt. Begleitung des Geh. Regierungsraths Loewe, einstimmig angenommen. Marseille, 30. Juni. Der„Petit Mar⸗ Vorsitzenden der Kanalkommission, auf einem 28. Juni. Die Bauunternehmer der, seillais“ bringt Einzelheiten über die nunmehr Regierungsdampfer bis zur großen Schleuse Werkstätten der Paris-Mittelmeerbahn entließen entdeckte Verschwörung gegen Carnot. Darnach und besichtigte mit großem Interesse die dortigen 15 italienische und osterreichische Arbeiter, weil äußerte am Montag ein erst kürzlich einge⸗ 85. Do Bauten, zu denen Geheimerath Loewe die er- die französischen sonst zu striken drohten. stellter, gegenwärtig im Militärgefängniß be⸗ P ra, N 1 ucht. missär: ach der Ernte 2842 det die Ent⸗ vom Cigen⸗ thatsächliches“ u vorgebracht! sär: „Wöllfadtee n gegen diese 0 51 Uhr,„ heiligten unter Einwendungen mmissär: ö 5 leitet von del in Kral de ener Sheet 0 gegen 74 Stimmen an. kammer durch königliches Dekret den deutsch— alienischer Arbeiter ifth Arnoldi, welcher die Untersuchung im Prozesse Lega führte, konstatirte, daß Lega in r e den Tagen vor dem Attentate nach Marseille otschafter 1 * findlicher Soldat auf die Nachricht von dem Attentate gegen Carnot, er habe gewußt, daß Carnot in Lyon ermordet werden solle. Caserio sei durch das Loos für die Ausführung des Attentats bestimmt worden. Der Soldat er— zählte, daß in Folge der Hinrichtung Vailland's und Henry's eine Gruppe von 7 Arnachisten den Tod Carnot's beschlossen habe. Durch das Loos sei Caserio bestimmt worden, der hierüber sehr erfreut gewesen sei. In Folge eines un— bedeutenden Wortwechsels mit seinem Arbeit— geber habe Caserio am 22. Juni letzteren ver— lassen, sich seinen Lohn auszahlen lassen, einen Dolch gekauft und sei nach Lyon abgereist. Der Soldat habe diese Geständnisse vor Gericht wiederholt und die Namen der sieben Mitver— schworenen angegeben. Die Letzteren dürften bereits verhaftet sein oder deren Verhaftung stehe unmittelbar bevor. Der Attentäter Caserio machte gestern ebenfalls Mittheilungen über die internationale Verschwörung, deren Beschluß ir zur Ausführung brachte. Großbritannien. London, 28. Juni. Eine Depesche aus Glasgow meldet: Heute arbeiten in Schottland nur 500 Bergleute, während dreiundsiebenzigtausend feiern. Alle Unzeichen deuten auf einen anhaltenden Aus— tand hin. Der Schiffsverkehr sowie der Betrieb der Stahlwerke leiden unter Kohlenmangel. — 29. Juni. Unterhaus. Buxton theilte nit, Loch habe der Regierung mitgetheilt, daß lie Regierung von Transvaal einwillige, die hritischen Unterthanen nicht mehr zum Soldaten— sienst zu zwingen, sowie eine Konvention ab— zuschließen, wodurch England die Meistbe— fünstigung betreffs der Militärpflichtigen ge⸗ bährt und die Swaziland-Konvention um 6 Monat verlängert wird. Spanien. Madrid. Der Ministerpräsi⸗ dent dementirte auf eine Anfrage formell das in„Imparcial“ wiedergegebene Gerücht, daß die spanische Regierung nach dem Schlusse der panischen Handelsvertrag zu ratifiziren und nder folgenden Session Indemnität für dieses Vorgehen zu verlangen beabsichtige. Italien. Rom, 28. Juni. Die Regierung gte der Kammer einen Gesetzentwurf vor, durch den ein außerordentlicher Kredit von 150,000 Frs. verlangt wird behufs Repatriirung aus Frankreich. Der entwurf wurde bereits der Budgetkommission hberwiesen. e 29. Juni. Wie die„Italie“ meldet, 0 die Gerichtsbehörde überzeugt, daß zwischen un Attentaten von Lyon und Rom ein Zu— simmenhang bestehe. Der Appellationsgerichts— gangen ist; auch Caserio scheine sich dorthin begeben zu haben. — 29. Juni. Die Kammer nahm die nanzvorlage in geheimer Abstimmung mit — 30. Juni. Der Botschafter von Bülow bnferirte heute längere Zeit mit Crispi, nachdem it schon vorgestern und gestern mit dem Schatz— unister Sonnino und dem Minister des kußern Blanc Besprechungen gehabt hatte. Bulgarien. Sofia. Seit dem Bruche tischen Bulgarien und Rußland haben sich ussische Berichterstatter von Sofia ferngehalten, sit einigen Tagen befinden sich jedoch mehrere Russen in Sofia; doch beschränken sie sich an— heblich auf die Beobachtung der Vorgänge und Krichterstattung an russische Zeitungen. Rußland. Petersburg, 29. Juni. Der Kaiser und die Kaiserin sind mit den Kindern gestern Nachmittag nach Peterhof zurückgekehrt. Amerika. New⸗Jork, 29. Juni. Der Strike der Eisenbahnbediensteten hat sich jetzt auch auf das Bahnsystem der Northern-Pacific ausgedehnt. Aus Stadt und Land. „S. Friedberg. Unserem in Nr. 75 des O. A. erstatteten Berichte über die Ausgrabungen im Fried— berger Mithrasheiligthum haben wir heute noch er⸗ gänzend beizufügen, daß der bereits erwähnte 3. große Votivaltar nach sorgfältiger Reinigung nicht nur ganz dieselbe Form zeigt, wie der erstgefundene, sondern auch die zum Theil undeutlich gewordene Schrift des ersten Steins ergänzt und verständlich macht. Beide Votiv⸗ altäre sind zweifellos von G. Paulinius Justus einstens an die aufgedeckte Stelle gesetzt worden. Der 3. Stein scheint kaum merklich von seinem ursprünglichen Stand— orte gerückt zu sein, das umgeworfene Mithrasbild der Wand wird ihn im Sturze nach der Linken geneigt haben. Wir theilen die Inschrist, die sich von der mit⸗ getheilten Schrift des 1. Votivsteines nur in der ersten Zeile unterscheibet, gleichzeitig zur Berichtigung der in vor. Nr. angegebenen, nachfolgend mit: VIRTVTI Neri Inf G. PANINI Vs TVS T TVS 00s zu deutsch: Der Tapferkeit des unbesiegten Feld⸗ herrn(zu Ehren setzt diesen Stein) G. Paulinius Justus (2 mal?) Consul. Wir werden demnach getrost den auf beiden Steinen genannten Paulinius Justus als vorübergehenden Befehlshaber unsres Platzes in jener Zeit ansehen dürfen. Der kleinere kaum 40 em hohe Soldatengedenkstein trägt keine gehauene Inschrift; er war frührer weiß gestrichen und die Verzierungen, so⸗ wie Buchstaben der Aufschrift waren mit noch sichtbarer rother Farbe angebracht. Bei diesen Steinen wurden im Schutte 2 mit Blattverzierung versehene Kapitäle und 2 kleine Lämpchen, wie sie zu Cultuszwecken ge⸗ bräuchlich waren, gefunden. Auf den Sockel der Steine gepreßt und festgerostet, lag Knauf und Obertheil eines mit edlem Rost besetzten Messers etwa 1 m davon in der Richtung zum Bahnhofe die Scheide und Spitze. Die Form der 6 Bruchstücke bieten zusammengesetzt das vollkommene Bild eines wohl auch beim Opfern ver⸗ wandten Schlachtmessers von fast 45 em Länge. Waffen und Messer der Römer sind bekanntlich seltene Fund⸗ stucke und der Gegenstand bildet darum trotz seiner Zersplitterung doch ein der Beachtung werthes Stück unseres Gesammtfundes. Andere Sachen namentlich Gefäße aus gelbgrauem,(mit Röthelzusatz) roth,(mit Ruß⸗ zusatz) grau oder schwarz gebranntem Thon, feinste terra sigillata und grünlichem Glas wurden zahlreich, aber immer nur in kleinen Bruchstücken angetroffen. Von Bedeutung wird nur das erhaltene Drittel einer niederen Schüssel mit Schlangenwindungen am Rande und eine beim Ausheben in Stuͤcke zerfallene kleine silberne Schale sein, welche Spuren getriebener Arbeit und schwacher Vergoldung an sich trägt. Im Laufe der bis jetzt von Friedberger Alterthumsfreunden im Auftrage der Stadtgemeindevertretung geleiteten Ausgrabungen wurden 5 zur Bestimmung der Zeit, in welcher unser nun entgiltig erwiesenes einstiges Mithräum im Gebrauche stand, wichtige Münzstücke gefunden, deren Bildnisse und Schriftprägungen nur nach vorsichtiger Reinigung genau bestimmt werden können. Zwei Stücke sollen Kaiserin⸗ münzen sein, das Bildniß und den Namen der„Fau— una tragen(3. 161.—80 2), ein Stück zeigt als leser⸗ liche Umschrift„Aurelianus“. Es wird Sache der zu Rathe gezogenen Spezialforscher und Fachmänner sein, zu sagen, ob diese Münze in die angegebene Zeit des O. Marc. Aurel oder 100 Jahre später in die Zeit des Dom. Kurelianus gehören. Jedenfalls steht heute wieder die Anwesenheit der Römer an hiesiger Stelle bis gegen 200 oder 250 nach Chr. Geb. fest. Die zu den aufge⸗ deckten Votivsteinen gehörenden Sockel sind ebenfalls nach vorheriger genauer Auf⸗ und Einzeichnung ihrer Lage zu der blosgelegten Westseite(2) des Heiligthuͤms gehoben und geborgen worden. Die deutlich in einer Länge von 2½ m blosgelegte und aufgezeichnete Mauer durchschneidet schief die jetzige Straße zum Bahnhofe und läuft in der Richtung zum Bahnübergang nach Fauerbach. Am Freitag Nachmittag wurden ferner der wohlerhaltene, schöne Kopf einer Statue(ob zum Bildwerk gehörig steht in Frage), Abends noch die Hälfte eines aus Naumburger Steinmasse gehauenen, nur zum Theil er— haltenen kleinen männlichen Kopfes aufgefunden und unter den Augen des zahlreich anwesenden Publikums ge⸗ reinigt. Zum guten Beschlusse der am letzten Juni vor⸗ genommenen Ausgrabungsarbeit wurde noch ein kleiner Votipstein zu Tage gebracht, der den Schriftkundigen und Forschern viel Freude, aber auch viel Kopfzerbrechen bereiten wird. Wir schließen diesen zweiten Fundbe— richt in der Hoffnung, daß es den vereinten Kräften gelingt, noch weitere Schätze dem Schooße des aufge⸗ deckten Mithrasheiligthums zu entnehmen und Klarheit in die Inschriften auch des kl. 5. Votivsteines zu bringen. Die reiche Ausbeute der wohl 4 ebm fassenden Fund⸗ grube am Bahnhofe besteht somit bis jetzt aus über 20 wohlerhaltenen einzelnen Stücken nämlich: 1 Mithras⸗ steinbild, 5 Votivsteinen mit 3 Sockeln, 2 Köpfen, 2 Kapitälen, 4 Gefäßen, 1 Messer, 5 Münzen, nebst vielen kleineren nur zum Theil erhaltenen Sachen aus der Zeit der römischen Besetzung der Wetterau. Möchten alle gehobenen Schätze wie die der Folgezeit unserer engeren Heimath Friedberg als Gemeingut zur Augen— weide und Belehrung erhalten bleiben. Allerlei. st. Frankfurt. Da das Schauspiel von Sardon „Madame Sans-Gene“ durch seine wirkungsvollen ernsten Momente, ebenso wie durch seine amüsanten heiteren Scenen, und nicht weniger durch die glänzende Ausstattung, welches dasselbe in Frankfurt gefunden hat, immer noch bedeutende Anziehungskraft ausübt, ist von der Theaterleitung die Anordnung getroffen worden, daß die interessante Novität bis zum 8. Juli auf dem Repertoir verbleibt und zwar findet im Frankfurter Schauspielhaus am 3. Juli eine Aufführung derselben statt und im Opernhause am Donnerstag den 5. und am Sonntag den 8. Die beiden letzteren Vorstellungen werden bei ermäßigten Preisen gegeben. Hannover, 29. Juni. Auf der Strecke Hildes— heim-Diengen explodirte der Locomotiv-Kessel eines Güter- zuges. Die Locomotive ist vollständig zertrümmert, der Tender und die folgenden Wagen haben anscheinend weniger gelitten. Der Führer und der Heizer des Zuges sollen schwer verletzt sein. Reichenberg, 28. Juni. Bei dem Einsturz eines Hauses in der Gärtnergasse wurden 13 Arbeiter ge⸗ tödtet und 19 schwer verwundet, wovon einige kaum aufkommen dürften; zwei Arbeiter werden noch vermißt und sind wahrscheinlich gleichfalls todt. Breslau, 30. Juni. Bei dem Einsturz einer Treppe eines Neubaues in der Hubenstraße wurden 12 Per⸗ sonen verschüttet. Bisher sind drei Todte und sieben Verwundete unter den Trümmern hervorgezogen worden. Zwei, deren Tod sicher ist, befinden sich noch darunter. Die Feuerwehr arbeitete über Nacht bis an den Morgen. Spandau, 27. Juni. In den Trainkasernements ist unter den Soldaten eine heftige Krankheit ausge⸗ brochen, von der in 3 Tagen über 100 Mann befallen wurden. Die Krankheitserscheinungen sind Schwindel, starkes Fieber, Brechen und Durchfall; zahlreiche Fälle sind bedenklicher Natur. Man vermuthet Speisever— giftung. Krakau, 29. Juni. Im russischen Grenzorte Slomniki nimmt die Cholera bedenkliche Dimensionen weilig sofort nach Ober-Rosbach sandten. an; täglich kommen mehrere Cholerafälle vor. Sitten, 29. Juni. Nicht am Gietroz⸗Gletscher, sondern am Brenehygletscher gab es einen Bruch der Gletscherwasser. Es sind 4 Brücken fortgerissen worden. In den Waldungen hauste das Wasser schrecklich; die Gefahr ist jetzt vorbei. Charleroi, 30. Juni. Nachts um 1 Uhr fand eine Explosion schlagender Wetter statt in der Grube Zwei der vereinigten Kohlengruben. Zwei Personen wurden getödtet, fünf schwer verwundet. Shanghai. In den Kohlengruben in Hsing Knochow wurde kürzlich ein alter Schacht wieder er— öffnet. Man fand darin 170 Leichen, die Opfer einer Grubenkatastrophe, die vor 400 Jahren stattgefunden. Die Erinnerung an dieses Unglück ist noch nicht er⸗ loschen und die Archive enthalten darüber vollständige Berichte. Die Leichen waren wohl erhalten; es war keine Fäulniß eingetreten. Sie sahen aus, als ob der Tod erst gestern eingetreten wäre. Als man sie aber beerdigen wollte, blieben nur Staubhaufen übrig. Die chinesischen Arbeiter flohen erschreckt davon und nichts konnte sie bewegen, die Arbeit in dem Schacht aufzunehmen. Für die kinderreiche Familie in Ober⸗Rosbach sind noch eingegangen: von E. N. M, J., einige Klei⸗ dungsstücke waren ebenfalls eingegangen, die wir je⸗ Nachdem wir heute den Restbetrag der bei uns eingegangenen Gelder an Herrn Pfarrer Eßlinger übersandt haben, schließen wir unsererseits die Sammlung mit bestem Danke für die edlen Spender. Die Expedition. Cheviots und Velours 4 M. 1. 95 Pf. 7 Meter versenden jede beliebige Meterzahl an Jeder⸗ mann. Erstes deutsches Tuchversandtgeschäft Oettinger& Co., Frankfurt a. M., Fabrik- Depot. Muster umgehend franco. 684 F Mittwoch den 4. Juli, 7½ Uhr, Ges. Zuskft. Montag den 9. 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Mittelrheinisches 1 81 l Musilfest Darmstadt 1894. Unter Allerhöchstem Prolcktorate Sr Königlichen Hoheit des Großherzogs 2 Ernst ludwig von Hessen und bei Uhein etc. elc. Programm. 5 or 8 U sesl-Concerte und Hauplprohen in der Festhalle auf dem Exerzier⸗Platze. Dirigent: Herr Hofkapellmeister Willem de Haan in Darmstadt. Solisten: Sopran: Frl. Elisabeth Leisinger(Berlin), Alt: Frl. Charlotte Huhn(Köln), Tenor: Herr Willy Birrenkoven(Hamburg). Baß: Herr Joh. Meschaert(Rotterdam). en Chor bilden 950 Sängerinnen und Sänger. Das Orchester besteht aus 150 Mitwirkenden. Samstag, 7. Juli: Nachmittags 4 Uhr: Hauptprobe zum ersten Fest⸗Concert. Sonntag, 8. Juli: Vormittags 9 Uhr: Fauptprobe zum zweiten Fest-Concert. 0 Erst es Fest Concert: „Die Schöpfung“, Oratorium von Jos. Haydn. Vorher die Ouverture:„Zur Weihe des Hauses“ von Beethoven. Montag, 9. Juli: Nachmittags 4 Uhr: Zweites Fest Concert: 1.„Romeo und Julie“, dramatische Symphonie von Hector Berlioz; 2. Vorträge der Solisten; 3.„Triumphlied“ fur 8stimmigen Chor und Orchester von J. Brahms. Preise der Plätze: Für ein einzelnes Fest⸗Concert:[Für beide Fest-Concerte zusammen: 2 J. Platz M. 6.—, J. Platz M. 10.—, „ J 1.. M Iv. 2 1 1 ueber die dabei veranstalteten Festlichkeiten siehe die Tages Programme und sonstigen Anzeigen. Vom 1. bis 15. Juli ist der Festplatz von der hiesigen Handelsgärtner-Berbindung mit künstlerischer Ausschmückung versehen. 8 Bestellungen auf Concert⸗-Billets nimmt Herr Buchhändler Carl Blu dernagel in Friedberg entgegen. 1. 65900 2609 Sberh. Gesellschaft für Natur- u. Heilkunde. —— Sommer⸗Generalversammlung Samstag den 7. Juli 1894 im„Hessischen Hof“ Coutz) 5 in Butzbach. f Abfahrt in Gießen 2 Uhr 21 Minuten Nachmittags. Sitzung mit wissenschaftlichen Vorträgen u. Mittheilungen 4 Uhr. Gemeinsames einfaches Abendessen 7 Uhr. Rückfahrt nach Gießen 9 Uhr 12 Minuten oder später. Alle Mitglieder der Gesellschaft, sowie alle Freunde der Naturwissen— schaften werden zur Theilnahme eingeladen. Eine Partie 5 e 1 Stachel- und Johannisbeeren abzugeben Fr. Michel. Ein vorzügliches Johannis⸗ Arbeitspferd, Stachel⸗Beeren ais* R Ir Aa! 20 Alerfalsige Forderungen Johaunis⸗Beeren 1 Vat bu ich wr I 0 98 5 1 Himbeeren Ein tüchtiger Kuecht, der mit Pferden umzugehen versteht, auf sofort gesucht unter Chilfce St. Näheres in der Exp. d. Anz 2827 2847 wird 6012815 Adam Engel Wwe. au mei 3 d 2 4 I. Landau. Friedrich Netz. —— Braunschweiger N U A 0** 1 Neue Kartoffeln, Schnitt⸗Bohnen per Pfund 8 Pf., empfiehlt in 3, 2 und 1 Pfund⸗Dosen 28414 J. A. Windecker. 2766 bei Wilhelm Fertsch. empfiehlt 2820 ee e, und Stachel⸗Beeren * 5 Bade⸗ Heinr. Diehl, Usagasse. Skroh-Hüle und 2235 Sonnen-Schirme C. Kalbflelsch. Chili⸗Salpeter st noch zu haben bei 1 2817 Ph. Dan. Kümmich. 12 Cigarren n allen Preislagen bei Fr. Wagner. Außergewöhnlicher Gelegenheitskauf! 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Alle Gattungen Schlachtvieh werden geschlachtet. Eintritt kann sofort erfolgen, Bockenheimer⸗ Abbruch 2824 —frische Fluß- u. Seefsce 2 1 8 Musik-Verein. Mit der Nachricht, daß Dienstag un Freitag s Uhr diese Woche in Saalbau die letzten Singabende vor dem mittelrheinischen Musikfeste statt⸗ finden, verbinden wir die Einladung an unsere passiven Mitglieder, denselben beizuwohnen. Der Vorstand. Veteranen- und JMlilitärberein Friedberg. Samstag den 7. Juli l. J., Abendz 8½ Uhr, Generalversammlung in dem Vereinslokal. Tagesordnung: 1. Feier des Gedenktages der Schlacht bel Gravelotte. 2. Festsetzung der an die Vereinsmitglieder zu gewährenden Unterstützungsbeträge. 2836 Der Borstand. Verloren wurde auf der Chaussee von Friedberg nach Bad⸗Nauheim eine silberne Damen Uhr. Der redliche Finder wird gebeten, dieselbe gegen Belohnung in der 2 8 d. Anz. abzugeben. Abschieds⸗Gruß. 1 Nicht mehr länger ist beschieden— Mir, in Eu'rem Kreis zu weil'n Was mir lieb und werth geblieben Es soll nun verlassen sein.— 2 Lebet wohl Collegen— Freunde Lebet wohl von Haus zu Haus Behüt Euch Gott— und die Gemein Wo ich fühlte mich zu Haus. 3 „Lebet wohl!“ ruf ich von Herzen Behüt Euch Gott, er laß gescheh'n, Daß nach wehen Trennungsschmerzen Folg' ein frohes„Wiedersehen!“ Nieder-Florstadt. 2835 Fritz Huttinger, Verwalter. — Jeden Donnerstag und Freitag in Eispackung f Wilhelm Fertsch. Zucker, Crystall⸗Zucker, Abfall⸗Zucker, Brod⸗Melis billigst. J.. Windecker, — 7 2 Stroh⸗ Hüte zum halben Preise empfiehlt 2491 Schmidt's Schirm⸗& Hutbazar. Cocosfaser⸗Stricke 2560 empfiehlt 3 W. Bernbeck. Touristen⸗Hemden, leichte Unterhosen u. Jacken Strümpfe und Socken in großer Aut 2839 bei 2845 vorbehältlich näherer mündlicher Verein barung. 2805 ** Ollene Stellen besetzt kostenfrei der kaufmän- nische Verein zu Frankfurt Main Jahresbeitrag für neu eintretende aus- Mitglieder M. 5.—, Einschreibe- stellensuchende Nichtmitglieder 3 Monate. 2828 Kärtige geld für M. 2.50 für 2 Danksagung. Für die vielen herzlicher Theil nahme der Beerdigu exes Vaters, Großvaters und Schwiegervaters N Beweise hei Herr Ludwig Zöll, 81 reick die reiche Blumen sage Blumenspende sagen * 2776 H. 6.6450. wahl bei 0 Heinr. Diehl, Usagafßf Gelét- u. Einmachgläse 1 mit und ohne Patentverschluß, Bienhoniggläser, Ausat⸗ Flaschen zu Fabrikpreisen 2604 2604 Seorg Große Billigste Bezugs-Ouelle sämmtlicher Tuch-Manufactur— Mode-& Weisswaaref N. Simon. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Binderne — (Hierzu eine Beilage.) empfiehlt 5 2692 3 Bird! Annonce Betreffen an die Sobald Falls v Wegen Sitzung 21. 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