ig. f ter pffehlt ler. 1 7 ung det 8 5. hundert k. 130, decker. * N Ie Jagd- 0 uswahl agasse. N — U hüten ö sehe. . I uulsch. 1 urrenz: Donnerstag den 1. November. M 123. Nzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus- wärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. Betreffend: Die Herbst-Control-Versammlungen für 1894 im Kreise Friedberg. Amtlicher Theil. Friedberg den 30. Oktober 1894. Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien des Kreises und das Großh. Polizei-Commissariat Wickstadt. Die nachstehende Bekanntmachung Großherzoglichen Landwehrbezirks-Commandos Friedberg wollen Sie in Ihren Gemeinden auf orts⸗ übliche Weise publieiren lassen. Den Mannschaften des Beurlaubtenstandes, welche auf isolirt gelegenen Gehöften, Forsthäusern, Bergwerken ꝛc. wohnen, ist durch die betreffende Großherzogliche Bürgermeisterei von der nachf tehenden Bekanntmachung entweder durch Sie selbst oder durch sonst eine verpflichtete Person(Polizeidiener, Feldschütze ꝛc.) Kenntniß zu geben, damit sich dieselben, wenn sie bei der Control-Versammlung fehlen, nicht darauf berufen können, von der Bekanntmachung keine Kenntniß gehabt zu haben. r. Braden. Bekanntmachung. Die Herbst⸗Control⸗Versammlungen für 1894 im Bezirk des Hauptmeldeamts Friedberg werden in nachstehender Weise abgehalten: a. In Butzbach auf dem Viehmarktplatz. Am 13. November 1894, Nachmittags 3 Uhr. Hierbei haben zu erscheinen sämmtliche Reservisten, die zur Dis⸗ position der Ersatzbehörden entlassenen und die zur Disposition der Truppentheile beurlaubten Mannschaften aller Waffen, sowie diejenigen Wehrmänner 1. Aufgebots, welche im Herbst d. Is. zur Landwehr II. Aufgebots überzuführen sind(das sind solche Mannschaften, welche in der Zeit zwischen dem 1. April und 30. September 1882 in den activen Militärdienst eingetreten sind) aus den Ortschaften: Bodenrod, Butzbach, Fauerbach v. d. H., Gambach, Griedel, Hausen mit Oes, Hoch-Weisel, Kirch-Göns, Langenhain m. Ziegenberg, Maibach, Münster, Münzenberg, Nieder-Weisel, Oppershofen, Ostheim, Pohl-Göns, Rocken— berg, Trais-Münzenberg. b. In Friedberg auf dem Burgplatz für die Controlpflichtigen aus den Ortschaften: Bad-Nauheim, Bauern— heim, Beienheim, Dorheim, Fauerbach b. Fr., Friedberg, Nieder⸗ Mörlen, Nieder⸗Rosbach, Ober-Mörlen, Ober-Rosbach, Ober-Wöllstadt, Ockstadt, Ossenheim, Rödgen, Rodheim, Schwalheim, Steinfurth, Wisselsheim. Erste Versammlung am 13. Nov. 1894, Vormittags 9 Uhr. Hierbei haben zu erscheinen sämmtliche Reservisten der Infan⸗ terie, die zur Disposition der Ersatzbehörden entlassenen und die zur Disposition der Truppentheile beurlaubten Mannschaften der Infan⸗ terie, sowie diejenigen Wehrmänner J. Aufgebots der Infanterie, welche im Herbst d. Is. zur Landwehr II. Aufgebots überzuführen sind(das sind solche Mannschaften, welche in der Zeit zwischen dem 1. April und 30. September 1882 in den activen Militärdienst ein⸗ getreten sind). N Zweite Versammlung am 13. Nov. 1894, Vormittags 10 Uhr. Hierbei haben zu erscheinen sämmtliche Reservisten aller Waffen — ausschließlich Infanterie— die zur Disposition der Ersatzbehörden entlassenen und die zur Disposition der Truppentheile beurlaubten Mannschaften aller Waffen— ausschließlich der Infanterie— ferner diejenigen Wehrmänner. Aufgebots aller Waffen— ausschließlich der Infanterie— welche im Herbst d. Is. zur Landwehr II. Auf⸗ gebots überzuführen sind,(das sind solche Mannschaften, welche in der Zeit zwischen dem 1. April und 30. September 1882 in den activen Militärdienst eingetreten sind). c. In Echzell in der Lindengasse. Am 14 November 1894, Nachmittags 3 Uhr. Hierbei haben zu erscheinen die Mannschaften der vorstehend unter a genannten Dienstklassen aus den Ortschaften: Berstadt, Bingen— heim, Bisses, Blofeld, Echzell, Gettenau, Heuchelheim, Leidhecken, Mel— bach, Reichelsheim, Södel, Staden, Wölfersheim, Weckesheim, Wohnbach. d. In Vilbel, Wiese am Steg hinter der Turnhalle. Am 12. November 1894, Vormittags 10 ¾ Uhr. Hierbei haben zu erscheinen die Mannschaften der vorstehend unter a genannten Dienstklassen aus den Ortschaften: Büdesheim, Dortelweil, Groß-Karben, Harheim, Holzhausen, Klein-Karben, Kloppen— heim, Massenheim, Nieder-Erlenbach, Nieder-Eschbach, Ober⸗Erlenbach, Ober⸗Eschbach, Okarben, Petterweil, Rendel, Vilbel. e. In Assenheim am Friedhof. Am 12. November 1894, Nachmittags 3 Uhr. Hierbei haben zu erscheinen die Mannschaften der vorstehend unter à genannten Dienstklassen aus den Ortschaften: Altenstadt, Assenheim, Bönstadt, Bruchenbrücken, Burg-Gräfenrode, Dorn-Assen⸗ heim, Heldenbergen, Höchst a. d. Nidder, Ilbenstadt, Kaichen, Nieder— Florstadt, Nieder⸗Wöllstadt, Oberau, Ober-Florstadt, Stammheim, Wickstadt. Bemerkungen: 1. Es wird noch ausdrücklich bemerkt, daß die Leute pünktlich zu erscheinen, und die in ihrem Besitz befindlichen Militärpapiere mitzubringen haben. 2. Alle die als halbinvalide anerkannten und noch als garnison— dienstfähig befundenen Mannschaften, sowie diejenigen Leute, welche beim Ober-Ersatz-Geschäft 1894 für ein Jahr als feld- und garnison⸗ dienstunfähig bestimmt worden sind, haben mit ihren Jahrgängen eben— falls zu erscheinen; desgleichen haben alle diejenigen Mannschaften der vorherbezeichneten Kategorieen und Jahresklassen, welche sich bei den Bezirksfeldwebeln: Kissel u. Hüther zu Friedberg bezw. Rollen⸗ hagen zu Büdingen auf Wanderschaft abgemeldet haben, einer Control— versammlung im Bereiche des Landwehrbezirks Friedberg beizuwohnen. 3. Sollten Mannschaften wegen häuslicher ꝛc. Verhältnisse Ge— suche um Entbindung vom Erscheinen zur Control-Versammlung vor— bringen wollen, so sind diese— von der Ortsbehörde beglaubigt— mindestens 8 Tage vor der betreffenden Versammlung an das Haupt- meldeamt des Bezirks-Commandos Friedberg einzureichen. Nur für außerordentliche Fälle ist kürzere Frist zulässig. Wer Befreiung von der Control-Versammlung erhält, hat sich persönlich spätestens 14 Tage nach derselben beim zuständigen Bezirks— feldwebel zur Nachcontrole zu melden. 4. Außerdem werden die Großherzoglichen Bürgermeistereien ersucht, die Controlpflichtigen auf vorstehende Bekanntmachung und weiter darauf aufmerksam machen zu wollen, daß besondere Befehle zur Gestellung nicht ausgegeben werden. 5. Schließlich werden die an den Control-Versammlungen theil— nehmenden Mannschaften hiermit noch darauf aufmerksam gemacht, daß sie für den ganzen Tag, an welchem sie zur Control⸗Versamm⸗ lung einberufen sind, zum activen Heere gehören und den Militär— gesetzen unterworfen sind. Das Großherzogliche Bezirks-Commando Friedberg. Lauckhard, Major z. D. und Kommandeur. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Karl Schneider von Schwalheim wurde als Nachtwächter für diese Gemeinde in Pflichten genommen. Anton Gebhard II. von Langenhain wurde zum Fleischbeschauer für diese Gemeinde und Balthasar Geißel III. von Ziegenberg zum Stellvertreter des Fleischbeschauers für die Gemeinde Langenhain ernannt und verpflichtet. Erledigungen. Heinrich Hill von Nieder⸗Mockstadt, durch Gendarm Steinbach in Friedberg; Friedrich Gorr von Ober⸗Rosbach und August Dolleck von Bad⸗Nauheim, durch Gendarm Vogel in Bad⸗Nauheim; Wilhelmine Waßmuth von Rieneck; Johannes Spielmann von Meuges und Katharine Weiß von Maar, durch Wachtmeister Schwarz und Gendarm Steinbach in Friedberg; Bernhard Ochse von Friedberg den 25. Oktober 1894. Kulmbach, durch die Gendarmen Scheer und Rückel in Ober⸗Erlenbach. Der Großherzogliche Amtsanwalt: Zimmermann. —— ä——L r 5 5 —T—T—————— Deutsches Reich. Darmstadt. S. K. H. der e eee. a e—— und Prinz Heinrich von Preußen fuhren gestern zur Jagd.„Lalande“ Wißner in gegangen, um die Ereignisse in Marokko zu früh mit Gefolge nach Biblis Darmstadt. Der Gefan Marienschloß wurde auf ung seiner Grube 9 kennung f versetzt und vorgelegte Budget für die nächsten Jahre müsse die Kronprinzessin Großherzog den Winter in südlicherem Klima zubringen. Frankreich. Toulon. Der Kreuzer ist nach der Küste von Tanger ab⸗ überwachen. Portugal. Lissabon. Das der Kammer 1894/95 beziffert die demselben S1 des Philipps⸗ Staatseinnahmen auf 47,508 Conto Reis, die ordens verliehen, der erste Staal t am Landgericht Ausgaben auf 47,323. Das Defizit des ab⸗ de Oberhesser 1 Landgerichtsdirektor, 5 3 f. 2— n ztsdloettor⸗ gelaufenen Finanzjahres bleibt um 45 pCt. und zum rsten Staatsanwalt r. Gu erich ernannt. 0 f Worms, 28. Okt. gefundene von etwa 400 Meistern aus allen Parteien besuchte Handwerker; V nahm nach einem Vortrag des R geordneten Fr. v. Heyl nahezu einstimmig eine Resolution an im Sinne der Berlepsch'schen Vorschläge zu Gunsten obligatorischer Hand— werkerkammern. ze teichstagsab⸗ Berlin, 29. Okt. Der„Rei hsanzeiger“ veröffentlicht die Entlassung Caprivo's vom Amte des Reichskanzlers und des Ministers des Auswärtigen, Eulenburg's von dem Posten des Ministerpräsidenten und des Ministers des Innern, sowie die Ernennung des bisherigen Statthalters von Elsaß-Lothringen Fürsten Hohenlohe-Schillingsfürst zum Reichskanzler, Minister-Präsidenten und Minister des Aus⸗ wärtigen, des Unterstaatssekretärs Koeller zum Minister des Innern. Dem Grafen Caprivi wurde der Schwarze Adlerorden mit Brillanten, dem Grafen Eulenburg Kreuz und Stern des Hausordens der Hohenzollern verliehen. Fürst Hermann zu Hohenlohe-Langenburg ist heute nach Potsdam berufen worden. Seine Er nennung zum Statthalter von Elsaß Lothringen steht bevor. Staatssekretär v. Marschall wurde heute zum preußischen Staatsminister ernannt. Der„Reichs-Anzeiger“ schreibt: Die Kommission für Arbeiterstatistik tritt am 9. No⸗ vember zusammen. Den ersten Gegenstand der Tagesordnung bildet die Untersuchung über die Verhältnisse der in Gast- und Schankwirth⸗ schaften beschäftigten Personen, wozu je zwei Wirthe und Kellner als Beisitzer zugezogen werden. Ferner beabsichtigt die Kommission, 84 Personen aus dem Handelsgewerbe zu ver— nehmen, Prinzipale, Gehilfen, Hausdiener und andere. Die Vernehmungen bilden sichtlich den Abschluß der Erhebungen über die Arbeitszeit, die Kündigungsfristen und die Lehr lingsverhältnisse im Handelsgewerbe. 29. Okt. Der Staatsanwalt in Pots— dam hat die Anweisung erhalten, die Beruf— ung gegen das Urtheil im Prozesse Leist ein— zulegen. Potsdam, 30. Schweden traf Vormittags mit ältesten Söhnen ein. 28 N seinen e heute dahier statt⸗T hinter der ersammlung voraus- Okt. Der Kronprinz von beiden An der Wildparkstation Schätzung des Voranschlags zurück. Italien. Rom, 28. Okt. Unter dem Vorsitze des Papstes fand heute die zweite Sitz- ung der Konferenz wegen der drientalischen [Kirche statt. Der Sitzung wohnten nur die⸗ selben Persönlichkeiten bei, die in der vorigen Sitzung zugegen waren. Die nächste Sitzung wird am 31. d. Mis. sein. Das Programm der Konferenz soll vornehmlich die Wiederauf— richtung des Prestiges und die Erweiterung der Macht der orientalischen kath. Patriarchate umfassen, damit diese das natürliche Centrum den, die ihren verschiedenen Nationalitäten ent— sprächen. Serbien. Belgrad, 27. Okt. Der ge— fangene Räuber Bastovan hat, der„Voss. 3.“ zufolge, vor dem Bezirksgericht in Kragujewatz ausgesagt, daß er von dem in der Hochverraths— sache des Ischebinatz verhafteten Gjakowitsch zur Zeit, als König Alexander das Land be— Mischkowitsch habe ihm den Antrag gemacht, das Gift in die für den König bereitete Speise zu mengen. Dafür bot er 2000 Frs. Da man sich über den Lohn nicht einigte, fand das Verbrechen nicht statt. In Folge dieser ungen vorgenommen, aber nichts Belastendes gefunden. Dennoch wird die Untersuchung in dieser Angelegenheit eingeleitet und Gjakowitsch ist von Belgrad zum Verhör nach Kragujewatz übergeführt worden. — 30. Okt. König Milan reist übermorgen nach Nisch, um den Winter dort zu verbleiben. Das Kabinet Christie wird nur solange wirken, bis die Wahlen durchgeführt sind. Unter dieser Bedingung hat Christie das Ministerium über— nommen. Bulgarien. Sofia, 28. Oktober. Die Sobranje ist heute unter dem üblichen Zere— e moniell unter zahlreicher Betheiligung von dem Fürsten Ferdinand mit einer Thronrede er— öffnet worden. Rußland. Petersburg, 29. Okt. Ueber wurde er vom Kaiser und dem Prinzen Friedrich den Zustand des Czaren liegen aus erster Quelle Leopold herzlichst empfangen. Er dem Kaiser in das Neue Palais. Ausland. Ungarn. Budapest. Oesterreich fuhr mit Der treten se heute erfreuliche Nachrichten vor. Die ana— lytische Untersuchung der dem Oedem ent— nommenen Flüssigkeit ergab sehr günstige Resul— tate, so daß sogar ein Aufsaugungsprozeß ein⸗ könnte. Die Vermählung des Thron— vereinigte Dreierausschuß des Magnatenhar ses folgers wurde abermals verschoben, ein weiteres nahm den Gesetzentwurf Juden unverändert, an. Belgien. Gent, 30. Okt. fand vor dem katholischen Vereinshause ein Zusammenstoß zwischen einem Zuge der anti sozialistischen Arbeiter und? Sozialisten statt. Die Polizei die Gendarmerie mußte einschreiten Waffe gebrauchen. Mehrere Personen wurden verwundet. Die Ordnung ist vollständig wie der hergestellt. Schweden. Baden-Baden stattgeh das Befinden der Kronprin und Norwegen konstatirten die Aerzte, di Krankheit bestehe im Wesentlichen in Nerven schwäche und Blutmangel. Die frühere Lungen krankheit sei noch nicht vollständig beseitigt Die Aerzte mit passender ärztlicher war machtlos Stockholm. In einer iir abten Konsultation tzessin von Schweden Behand über Rezeption der Gestern Abend Uhr Abends: einem Zuge der a rathen den Aufenthalt im Süden lung an; auch Zeichen, daß sich der Zustand bessert. 30. Okt. Bulletin vom 29. Okt., acht „Im Laufe des Tages aß der 1 Kaiser wenig und er fühlte sich schwächer. Der gewöhnliche Husten, woran der Kaiser schon lange leidet, hat sich in Folge des chronischen Katarrhs des Schlundes und der Luftröhre und die verstärkt. Im Auswurfe zeigte sich etwas Blut. 1 Bulletin vom 30. Oktober, 11 Uhr Morgens: In dem Zustande des Kaisers ist eine wesent⸗ liche Verschlechterung eingetreten. Das Blut— i speien, welches gestern Abend anfing, hat sich über bei anhaltendem Husten Nachts vergrößert und zeigte sich eine beschränkte Entzündung der Lunge. Der Zustand ist gefährlich.“ ies e linken [Der„Regierungsbote“ meldet, daß der Kaiser gestern, am Jahrestage von Borki, kommunt zirt hat. Der 0 Ssergijew reichte die heiligen Sakramente.— meister Fürst Dolgorucki ist Priester— in Nalta für den Zusammenschluß der Dissidenten bilden könnten, die einen Ritus und Privilegien fän- sind. reiste, ein Fläschchen mit Gift erhalten habe, um es dem damaligen radikalen Bezirkskom— missär Mischkowitsch zu übergeben. Dieser Aussage wurden bei Mischkowitsch Haussuch- ihm Der Oberzeremonien⸗ ange⸗ kommeu. hauses, der Königin von Griechenland nebst deren Kindern sind auch der Hofminister Woronzow⸗ Daschkow und der Oberprokurator des heiligen Synods, Pobjedonoszew, dort eingetroffen. Cbin a. Shanghai, 30. Okt. Der„Central⸗ News“ wird gemeldet, das die Japaner durch ihren Marsch auf Fung Kuan, wo die Wege von Pekin und Mukden zusammenlaufen, Port Arthur völlig eingeschlossen haben. Japan. Yokohama, 29. Oktober. Nach weiteren Berichten hat bei Kiulientscheng, in der Mandschurei, auf dem Wege von Wiju an der Dalumündung nach Mukden, gar kein Kampf stattgefunden, sondern die Chinesen haben den Platz, trotzdem derselbe gut befestigt war, noch vor dem Angriffe der Japaner verlassen. Die Richtung der Rückzugslinie der Chiuesen sei aus den von ihnen weggeworfenen Gewehren klar zu erkennen. Die zweite japanische Armee ist oberhalb der Talienbai gelandet und rückt nach Port Arthur vor. Die chinesische Armee bei Kinchow, Port Arthur und der Talienbai beträgt 13,000 Mann, wovon 4000 Rekruten Die zweite japanische Division ist von Sendai an die Ostküste von Niphon abgegangen. Unter den Truppen und der Bevölkerung herrscht Enthusiasmus. Der„Times“ wird von hier gemeldet, daß eine dritte Armee, die 24,000 Mann stark ist, in Hieroshima versammelt wird. Aus Stadt und Land. T. Friedberg, 28. Okt. Gelegentlich des sozial⸗ demokratischen Parteitags in Frankfurt nahm der Reichstagsabgeordnete Liebknecht Veranlassung, auch in unserer Stadt eine Gastrolle zu geben, und so war auf gesteen Abend von sozialdemokratischer Seite eine Volks, n einberufen, die von einigen Hundert Per- sonen besucht war; die Zahl der Genossen war nur sehr gering. Liebknecht sprach in der ihm eigenen, trockenen, doktrinären Weise. Zunächst versuchte er die Attentate von Hödel und Nobiling von den sozialistischen Rockschößen abzuschütteln, bestritt, daß der Anarchismus in irgend einer Beziehung zur Sozialdemokratie stehe, ging zu einer Kritik der heutigen Gesellschastsordnung über, die er als wirthschaftliche Anarchie bezeichnete, ließ an sämmtlichen bürgerlichen Parteien kein gutes Haar und beschäftigte sich eingehendst mit dem Anti⸗ semitismus. Dem sozialdemokratischen Führer ant⸗ wortete Rechtsanwalt Windecker, der zunächst betonte, daß Liebknecht's Ausführungen die eigentlichen Ziele der Sozialdemokratie möglichst verschleierten. Redner führte aus, daß die Sozialdemokratie als revolutionäre internationale Partei sich die Zertrümmerung unseres nationalen Staats zum Ziel gesetzt habe und an Stelle der heutigen Staatsordnung eine Organisation setzen wolle, von der die Sozialdemokraten selbst keinerlei klare Vorstellung haben. Dies hätten seiner Zeit schon die Debatten des Reichstags über den sozialistischen Zu kunftsstaat bewiesen, bei welcher Gelegenheit die bürger lichen Parteien der Sozialdemokratie eine schwere Nie- derlage bereitet hätten. Auch die Verhandlungen des letzten sozialdemokratischen Parteitags hatten gezeigt, daß die Partei, sobald sie an die Lösung praktischer Fragen gehe, ihre volle Ohnmacht bekunde. Das Prinzip, für körperliche und geistige Arbeit den gleichen Lohn zu zahlen, habe zu den Debatten über die Gehalte der sozialistischen Redakteure geführt und trotz aller Versuche der Gleichmacher habe man allen Redakteuren die auf Tausende sich belaufenden Gehalte belassen mussen. Liebknecht beziehe nach wie vor für Leitung des Vorwärts seine 7000 M., wahrlich keine üble Be⸗ zahlung. Auch der R Abgeordneten von Vollmar gegenüber habe e sozialistische Partei ihre volle Unfähigkeit zu Tage treten lassen; alle Anträge fur und gegen Vollmar seien durchgefallen und hiermit sei bestatigt, daß die so ige Frage im eigenen ö r Partei nicht zu losen gewesen sei. Nie⸗ higer Erwägung Beranlassung sich Zukunftstaats zu begeistern, von man sich ein schwaches Bild daran denke, daß ja gerade r Commune mit allen ihren es Ideal gefun⸗ ß Redner, alle zusammenschließen, f n, daß sie er rothen Inter- ind Reich. Das nd der donnernde Beifall, bewiesen, daß für die keine Stimmung zu allissimus Liebknecht em energischen Pro- aldemokratie verließ Freunden den Saal. diesem Beispiel von 1 gefolgt worden ware. dann nochmals und behandelte die ozialdemokratie in einseitigster Weise. All⸗ 0 Soi r mit seiner 1Useitig Ziele der S Außer den Mitgliedern des Kaiser⸗ schäftigun des zu in welchen Lersicheru teresse 0! Bersicherb ein Arbe Frühiahr Woche wurde, marken thut, so auf Ren Wartezei Grund 1 B. 0 1. Nover so bekon Quittung et, um Beitrags weilsen. monallic lebt; ha freiwillig Gerade Maurer Holzhau verwand alle Unt kommt Fabrik sind un überne ung d Arbeit G. 9. 6. K* treiben. sie für rung n der Ho im zwe menden deransck rmee enbai ruten von gen. c hier 000 vird. — sozial⸗ der uch in ir auf Volks⸗ Per⸗ r nur genen, er die stischen dl sismus 9. stehe, 60 unseres Stelle setzen 1 klare yon die n Zu⸗ ürger⸗ e Nie⸗ zen des gezeigt, aktischer Das gleichen Gehalte aller kkteuren belassen Leitung ble Be⸗ en vol tei ihre Anträge Herm — 2 S — — 2⁰ zu welchem ihn s. Z. der Großherzog Ludwig 1. er⸗ nissen vieler Arbeiter. mählig leerte sich der Saal und folgte etwa um 12 Uhr der Schluß der Versammlung. — 30. Okt. Lohnkutscher W. Ulrich dahier feiert heute sein 25jähriges Jubiläum als„Hoflohnkutscher“. nannt hatte. Darmstadt. Der Winter steht vor der Thür und damit eine große Veränderung in den Erwerbsverhält⸗ Das ist für die Invaliditäts- und Altersversicherung der letzteren von großer Be⸗ deutung. Die meisten im Bauhandwerk beschäftigten Arbeiter, besonders Maurer und Zimmerleute sind ge⸗ zwungen, ihre Arbeitsstätte zu verlassen und sich ent⸗ weder irgendwo sonst Erwerb zu suchen oder den Winter über unthätig zu sein. Alle solchen Arbeiter, deren Be⸗ schäftigung eine Unterbrechung erleidet, seien auf folgen⸗ des zu ihrem Besten aufmerksam gemacht: Für Zeiten, in welchen diese Arbeiter feiern, findet ein Zwang zur Versicherung nicht statt, es liegt aber durchaus im In⸗ teresse derselben, sich durch freiwillige Fortsetzung des Versicherungsverhältnisses weiter zu versichern. Wenn ein Arbeiter beim selben Arbeitgeber bleibt und im ache wieder eintreten will, braucht er nur für jede Woche 1 Marke der Lohnklasse, welche vorher verwandt wurde, weiterzukleben. Andernfalls muß er Doppel⸗ marken zu 28 Pfg. verwenden. Wenn er dies nicht thut, so läuft er Gefahr, daß etwaige spätere Ansprüche auf Rente abgewiesen werden, weil er die gesetzliche Wartezeit nicht erfüllt hat. Seither sind aus diesem Grund zahlreiche Ansprüche abgewiesen worden. Wenn z. B. ein Maurergeselle alle Jahre vom 1. März bis 1. November beschäftigt ist und dann im Winter feiert, so bekommt er alle Jahr blos 34 Marken in seine Quittungskarte; wird er nun erwerbsunfähig, so muß er, um Invaliden⸗Rente beanspruchen zu können, 235 Beit ragswochen für die letzten 5 Kalenderjahre nach— weisen. Das kann er aber nicht, wenn er in der vier- monatlichen Winterpause nicht selbst Marken weiter⸗ klebt; hätte er im Winter jedesmal mindestens 13 Marken freiwillig eingeklebt, so wäre sein Anspruch in Ordnung. Gerade so ist es bei der Altersrente. Wenn der Maurer natürlich im Winter auf Taglohn oder als Holzhauer arbeitet, so müssen schon Marken für ihn verwandt werden. Die gleichen Grundsätze gelten für alle Unterbrechungen von Arbeitsverhältnissen. Wie oft kommt es vor, daß ein Arbeiter einige Wochen aus der Fabrik bleiben muß, weil seine Frau oder Kinder krank sind und er die Besorgung des Haushalts oder die Pflege übernehmen muß. Kurz bei jeder Art der Unterbrech⸗ ung der Arbeit durch Urlaub, Betriebseinschränkung, Arbeitslosigkeit empfiehlt es sich, freiwillig Marken wei⸗ ter zu kleben. Man scheue ja nicht die geringe Aus gabe. Es gibt ferner Arbeiter, die nur einen Theil des Jahres als Lohnarbeiter thätig sind, dann aber ihre eigene Landwirthschaft oder ein kleines Handwerk be⸗ treiben. Diese können ebenfalls für die Zeit, in welcher sie für sich arbeiten, durch Doppelmarken ihre Versiche⸗ rung weiterführen. Viele Versicherte haben bisher, in Rente einmal beanspruchen zu können, sich sowohl gegen die Verwendung von Marken für sie überhaupt, als auch gegen die freiwillige Fortsetzung der Versicherung gesträubt. Trat nachher doch der Fall einer Invalidität oder der Erreichung des 70. Lebensjahres ein, dann wollten sie alles nachholen; sie haben aber zu ihrem Schaden erfahren, daß das nicht angeht. Eine nach⸗ trägliche Verwendung von Marken für Fortsetzung der Versicherung ist nicht mehr zulässig, sobald das alte oder ein neues Arbeitsverhältniß aufgenommen ist oder Invalidität bezw. das 70. Lebensjahr eingetreten ist. Es dürfte sich für die Arbeitgeber empfehlen, ihre Ar⸗ beiter bei Eintritt der Unterbrechung auf die Vortheile der Weiterversicherung aufmerksam zu machen; ebenso könnten die Rechner der Krankenkassen⸗ und Hebstellen, die Vertrauensmänner und die Bürgermeister dies thun. Gustavsburg, 29. Okt. Ein Arbeiter der hiesigen Fabrick von Kramer⸗Klett fiel gestern in einen Siedkessel, wobei ihm beide Beine schrecklich verbrannt wurden. Der Unglückliche, an dessen Aufkommen gezweifelt wird, kam nach Mainz in das Rochushospital. Mainz, 29. Okt. Gestern Nachmittag sank in Folge eines Zusammenstoßes der Schleppdampfer„Telegraph“ in dem Mainkanal bei Kostheim. Da der Dampfer quer im Wasser liegt, wurde dem Eigenthümer aufgetragen, im Interesse der Schiffahrt binnen drei Tagen das Schiff heben zu lassen. Allerlei. Oberursel, 25. Okt. Ein eigenartiger Unglücks⸗ fall ereignete sich gestern Nachmittag auf der Dröserschen Mühle. Ein Mühlknecht war mit Füllen eines Mehl⸗ kastens beschäftigt, stürzte in denselben, und erstickte darin. Marburg. Dem„Rhein. Kur.“ zufolge bestätigt es sich, daß der in letzter Zeit so viel genannte Prof. Behring, der Entdecker des Heilserums, von Berlin an die hiesige Universität berufen worden ist. St. Johann, 29. Okt. Bei der Station Dudweiler stießen heute Vormittag zwei Güterzüge zusammen. Das Zugpersonal rettete sich durch Abspringen. Oberhausen, 28. Okt. Gestern Abend wurde der Versuch gemacht, das„Casino“, das Gesellschaftshaus der Gutehoffnungshütte, mit Dynamit in die Luft zu sprengen. Zum Glück wurde Niemand verletzt. Budapest, 29. Okt. In Bisztra ist gestern die dort befindliche Pulverfabrik, in welcher sich über tausend Zentner Schießpulver befanden, in die Luft geflogen. wärts geschleudert wurde und so dem sicheren Tode entging, während das übrige Personal beider Züge der Katastrophe zum Opfer fiel. Zweiundzwanzig Waggons wurden zertrümmert oder beschädigt. Petersburg, 29. Okt. Bei der Einweihung der neuerrichteten Kirche in Ostrowskaja im Don'schen Ko⸗ sakengebiet entstand in Folge der Explosion einer Lampe eine furchtbare Katastrophe. Die Kleider einer Frau geriethen in Brand; in entsetzlicher Panik drängte die dichte Menschenmenge dem Ausgange zu, wobei sich das Feuer immer weiter ausbreitete. Acht Personen ver— brannten am Kirchenthor; 27 wurden furchtbar zuge⸗ richtet. Bei dem Transport starben 18 der Verwundeten. New-⸗ Pork, 29. Okt. Nach einer Herald-⸗Depesche aus Buenos⸗Aires sind in Larioja über tausend Menschen durch ein Erdbeben umgekommen, viele Tausende sind obdachlos. Montreal, 25. Okt. In dem kleinen Städtchen Listowel in Ontario wurde an einem Frauenzimmer Namens Keith ein Verbrechen verübt, welches in allen Einzelheiten an Jack den Auffschlitzer erinnert. Der That verdächtig ist ein Matrose Namens Chatelle. Man behauptet sogar, daß Chatelle in London war, als die Frauenmorde in Whitechapel begangen wurden. Shanghai. Der in Vancouver angekommene Post⸗ dampfer„Empreß of Japan“ überbringt Meldungen über den Ueberfall eines Bahnzuges in Tonking seitens einer 500 Mann starken Piratenbande. Nachdem der Lokomotivführer und 14 Chinesen getödtet und der Zug zum Stehen gebracht worden, wollten die Passagiere davoneilen. Der Fluchtversuch mißlang jedoch. Ueber hundert Passagiere wurden niedergemetzelt und 25 chinesische Frauen von den Piraten weggeschleppt. Brodpreise vom 1. bis 16. Nov. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg, Bad⸗Nauheim u. Butzbach unverändert. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1. bis 16. Nov. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg, Bad-Nauheim u. Butzbach unverändert. Israelit. Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeier vom 3. Nov. 1894. Beginn: Vor⸗Abend 4 Uhr 35 Min. Samstag Morgen 8 Uhr 15 Min. Fünfzehn Arbeiter sind lebensgefährlich verletzt und drei todt. Mehrere Häuser sind in Brand gerathen. Moskau. In der Nacht vom 15. auf 16. Okt. hat sich eine Eisenbahn⸗Katastrophe auf der Koslow— Woronesh⸗Bahn, 72 Werst von Koslow, abgespielt. Gegen 2 Uhr Nachts näherten sich von beiden Seiten der Station Pribytow zwei Güterzuge. Der Lokomotiv⸗ führer des von Woronesh kommenden Zuges war auf seinem Posten eingeschlafen, der Zug fuhr deshalb durch die Station und prallte mit voller Gewalt auf den eben einfahrenden Zug von Koslow auf, wobei der Lokomotiv⸗ Samstag Nachmittag 3 Uhr 15 Min. Sabbathausgang 5 Uhr 45 Min. Der Abendgottesdienst an den Wochentagen wird bis auf Widerruf im Gemeindezimmer stattfinden. Wochengottesdienst von Sonntag den 4. November an Morgens 6 Uhr 45 Min., Nachm. 6 Uhr 30 Min. im Gemeindezimmer. der Hoffnung, sie kämen doch nicht in die Lage, eine führer des ersterwähnten Zuges mehrere Faden seit— Stellensuchende jeden Berufs 0 placirt schnell Reuter's Bareau in Dresden, Ostra⸗ g 152 Arbeits⸗Vergebung. Schaf Betr.: Feldbereinigung Ober-Wöllstadt. Die Kommenden Samstag den 3. November I. J., Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem Gemeindehause zu Ober-Wöllstadt die im zweiten Bereinigungsbezirke vorkom⸗ menden Meliorationsarbeiten, im Ganzen werden. der Gemeinde Münzenberg ge— hörigen Schafe, ca. 100 Schafe und 100 Lämmer, sollen Diens 1894, Vormittags 10 Uhr, Zusammenkunft im„Gasthaus zur Burg ⸗Versteigerung. Der wohl gutbekannte en sal⸗Schrotstuhl ist von tag den 6. November versteigert Ockstadt. Achtung. Donnerstag und Freitag im kann gleichzeitig Holz geschnitten werden. Josef Steyer. Allee 35. Erdarb eiter gesucht am Kanalbau des Kurhauses zu Bad⸗Nauheim bei Heinrich Steuernagel V., Maurermeister. Ein braver Junge,“ glische Univer⸗ jetzt ab jeden Betrieb und 4471 veranschlagt zu 12,000 Mark, auf dem Wege schriftlichen Angebots vergeben werden. Pläne, Kostenanschlag und Be⸗ dingungen liegen von Dienstag ab auf der Großh. Bürgermeisterei daselbst zur Ein⸗ sicht offen, woselbst bezügliche verschlossene und mit entspechender Aufschrift versehene Offerten bis zum genannten Zeitpunkte einzureichen sind. Die Angebote haben in Prozenten des Voranschlags zu erfolgen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen den 26. Oktober 1894. Der Großh. Kulturingenieur für Ober⸗ hessen: 4522 Wißmann. Faseleber⸗Versteigerung. Samstag den 3. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, soll ein der Gemeinde gehöriger schwerer Faseleber, zur Zucht noch tauglich, in der Lindschen Wirthschaft zu Weckesheim versteigert werden. Zugleich beabsichticht die Gemeinde einen jungen zur Zucht tauglichen Bastard⸗Eber anzukaufen. Besitzer solcher Thiere können ihre Offerten bei unterzeichneter Stelle anmelden. Weckesheim den 28. Oktober 1894. Großh. Bürgermeisterei Weckesheim. 4543 Hilger. Der Voranschlag der Gemeinde Ober⸗Rosbach für 1895/96 liegt vom 2. November 1894 an 8 Tage lang zur Einsicht auf unserem Büreau offen. Ober⸗Rosbach den 29. Oct. 1894. Großh. Bürgermeisterei Ober⸗Rosbach. Münzenberg“. Münzenberg den 26. Oktober 1894. Großh. Bürgermeisterei Münzenberg. 4562 Gorr. 2 Der Voranschlag der Gemeinde Pohl-Göns für 1895/96 liegt vom 3. November 1894 an 8 Tage lang auf unserem Büreau offen. Pohl⸗Gons den 30. October 1894. Großh. Bürgermeisterei Pohl-Göns. 4546 Schepp. Arbeits⸗Vergebung. Samstag den 3. November l. J., soll die Abholzung und Umrodung von circa 11,000 Quadratmeter Waldfläche an dem Freiherrlich von Rothschild'schen Walde „Der Alteberg“, entlang der Okarbener Gemarkungsgrenze, durch den Unterzeich⸗ neten in Accord gegeben werden. Die Zusammenkunft zur Versteigerung ist Nachmittags 2 Uhr an der Stelle, wo der neue Verbindungsweg von Okarben nach Rodheim den Wald durchschneidet. Kranz, 4550 Freih. v. Rothschild'scher Forstaufseher. Gute gebrochene Winter⸗ Birnen, à Meste 60 Pfg., sind abzugeben. erfragen in der Exp. d. Anz. Eine fette Kuh steht zu verkaufen bei Martin Gerhard I., Ober-Mörlen. 45⁴⁰ Dieffenbach. 4558 Pferde 2. zum Schlachten werden fortwährend zu den höchsten Preisen angekauft. Philipp Molter, 4370 Friedberg. Junge gelle Jänse Qualität wieder zu haben Heil& Comp,, Wickstadt. sind in bekannter bei 4539 — 2 j 2 Handkoffe 4348 billigt bei Carl Damm. Meinen Mumenschen. welche an Magenbeschwerden, Verdauungs⸗ schwäche, Appetitmangel ꝛc. leiden, theile ich herzlich gern und unentgeltlich mit, wie sehr ich selbst daran gelitten, und wie ich hiervon befreit Würde Pastor a. D. Kypke in Schreiberhau (Riesengebirge). 3490 72 77 f Für Metzger. Säsgspähne zum Räuchern bei 4485 H. Bindewald, Möbelfabrik. 4% Veilchen le Nildeste Rosen- dei E. garantirt rein u. sehr aromatisch empf. in Packeten à 3 St.= 40 Pf. 4566 Hofapotheker W. Georgi. welcher Lust hat die Brot- und Jein⸗ Bäckerei zu erlernen, kann sofort bei mir eintreten. Bad ⸗Nauheim.. Aletter Nächst der Ackerbauschule können in einer Beamtenfamilie Kost und Logis erhalten. Zu erfragen in der Exp. d. Anz. 4531 Zolldeklarationen bei Tarl Bindernagel in Friedberg. „ Freunden und Be⸗ . kannten die traurige Nachricht, daß es dem lieben Gott gefallen hat, unseren guten Gatten, Vater, Schwiegervater und Großvater 5 J. Tönges, ö den Gräfl. Solms⸗Rödelheim'schen! Kammer ⸗Assessor, 5 im Alter von 61 Jahren nach kurzer 7 Krankheit den 29. Oktober, Abends 1 ½11 Uhr, aus diesem Erdenleben abzurufen. 8 um stille Theilnahme bittet 5 im Namen der trauernden Hinter- bliebenen: Assenheim. 4561 Anna Tönges, geb. Lorenz. 5 Die Beerdigung findet statt 4 Donnerstag den 1. November 1894, Nachmittags 3 Uhr. EEC Hochheimer erühmte Ho pferde. Nindwich, K. ram. Mari wird am 5. und 6. November d. J. abgehal ebenst einladet Hochheim den 27. October 1804 2 371 Der Bürger meister: Fa. 1 4540 Siegfried. 3 n bekannt als die beste und bewäbrteste 8! e uri gen das Eingehen a Wäsche„ 2 Qualit präparirt gegen da n der Wäsche,. 2 SS sowie alle übrigen Strick⸗ und Gelee ämmtliche 2 2 2 Wollwaaren, Sen Kleiderbeste Schleier, 3 3 —. 5— S S Schirme, Corsetts, aufgezeichnete Haudar beiten in 92 E= Leinen, Filz, 4 0 und die dazu gehör gen Stick⸗ 3 2 5 materialien sind in größter Au neu eingetroffen Z 8 und empfiehlt billi Fr. bacber, 5 2 4403 Kaiserstraße 4 3 815 11 iter, Hanau, Tuch u. Leinwand Handlung. Große* . Massiv⸗ goldene 7 Marc on it; 5 Trauringe 389 0 an n 0 1550 Geschwister Schloß. Gustav Krum, Stramin⸗Stickereien 4546 Uhrmacher und Goldarbeiter. Friedrichsdorfer Swieback ale Schuhe, Hosenträger, Kissen ꝛc., Stickseide, waschächt stets frisch Neuheiten 1 Beläten idensto ffe,— d hwarz und farbig ꝛc. empfe len Billige Preise. E sowie Jagd- Markt. N en Wümse stets frisch westen n großartiger Auswahl billigst. Heinr. 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Windecker Kieler Fettbücklinge, 5 Lachsforellen, f 1 Speckbückinge, Caviar 1556 bei Wilhelm Fertsch. ier! per Stück 7 Pfennig Fr. Wagner Heute in Eispackung: Frische Schellfische, Cabliau, Seehechte, Flußhechte, Knurrhähne 58 i Wilhelm Fertsch. Die Liste vom„Rothen Kreuz“ liegt bei mir offen, 1563 Ph. Dan. gtümmich. Conkurrenz: Loden⸗Hüte, elegant, 2 Mark, Filz⸗Hüte, steif und weich, 3 Mark, Regen ⸗Schirme, üchtfarbig, 2,80 Mark. 4218 Fritz Schmidt, Hutmacher, Hõyaeinthen--Gläser 450 u 178 138 rose. Neuheiten in Loden; Filz& empfiehlt 6 Kalhflelseh Neue italienische Dauer- Maronen Wilhelm Fertsch. . rl Bindernagel⸗ 1 Carl Vindernagel. 13584 1505 bei Verantw. N Druck und Verlag Seidenhüten Betreff D. üblid betre Pers beruf posit Truf Weh II. A in d actib Butz Hoch Mut berg für hein Mor Ocks Wiß Erf —