F 8 42 Dienstag den 1. Mai. . 50. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. 8 und Jllu⸗ Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein wärtigen Einsendern(soweit Letzere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus⸗ Post nachgenommen. ——— von 8 Uhr a0 —.— Bertin. der bestelsg fu 9. 5 Arbeitgebe digeren Loh, lche sie ihren ren. Inden q solches stet olge unuag en, verwesse des Kranken, Betreffend: Die polizeilich-technischen Maaß- und Gewichts-Revisionen. Der Großh. Aichmeister Mondigler in Friedberg nimmt in unserm Auftrag in sämmtlichen Orten des Kreises an den in dem nachstehenden Verzeichniß bezeichneten Tagen eine Revision der Maaße und Gewichte vor. Es kommen zur Revision: Die Flüssigkeits- und Längenmaaße, die in den Gast- und Schankwirthschaften bereit zu haltenden, gestempelten Flüssigkeitsmaaße, die Waagen und Gewichte und wird dabei geprüft, ob die betr. Gegenstände nach Einrichtung, Stempelung, Gehalt ꝛc. den gesetzlichen Vorschriften entsprechen. Da Uebertretungen dieser Vorschriften neben Einziehung der vorschriftswidrigen Maaße, Gewichte ꝛc. mit Geldstrafe bis zu 100 Friedberg den 26. April 1894. Amtlicher Theil. Bekanntmachung. * Mark oder mit Haft bestraft werden, wenn nicht nach den allge— meinen Strafgesetzen eine höhere Strafe verwirkt ist, so fordern wir die Interessenten auf, die betr. Gegenstände vorher aichamtlich prüfen zu lassen, was bei jedem Aichamt geschehen kann und unerhebliche Kosten verursacht. Die Besitzer von festfundamentirten Brückenwaagen und Waagen über 2000 ke Tragkraft machen wir noch darauf auf— merksam, daß die Aichung derselben alle 3 Jahre wiederholt werden und dementsprechend die auf denselben angebrachte Jahreszahl der Aichung dem laufenden oder einem der drei vorangegangenen Kalender— jahre angehören muß. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Ur. Braden. Die polizeilich-technische Revision der Maaße und Gewichte wird vorgenommen: 45 i 5 5 85* g heißt; A 1. zu Friedberg am 17., 18., 22. und 23. Mai; 14. zu Melbach, Södel, Wölfersheim am 31. Juli; des Gesetzz 2.„ Bad-Nauheim am 29. und 30. Mai; 15.„ Schwalheim, Rödgen, Wisselsheim am 3. August; ituralbezüge“ 3.„Butzbach am 5., 6. und 7. Juni; 16.„ Trais⸗Münzenberg, Münzenberg, Griedel, Wohnbach am 8. August; and: 4.„Vilbel am 13., 14. und 15. Juni; 17.„Kirch-, und Pohl⸗-Göns am 11. August; Vorsitzende 5.„ Heldenbergen am 20. Juni; 18.„ Ostheim, Münster, Bodenrod, Fauerbach v. d. H. am 14. August; —— 6.„Nieder⸗ und Ober⸗Mörlen, Langenhain und Ziegenberg am 22. Juni; 19.„Reichelsheim, Weckesheim, Dorn-Assenheim, Ossenheim am 17. August; II 7.„ Fauerbach b. Fr., Bruchenbrücken, Assenheim, Bönstadt am 27. Juni; 20.„ Petterweil, Holzhausen, Rodheim, Rendel am 22. August; el bei al 8.„ Bauernheim, Veienheim, Dorheim am 29. Juni; 21.„ Ober- und Nieder⸗Eschbach, Ober- und Nieder-Erlenbach am 27. August; 0 ei 10 9.„Sckstadt, Ober- und Nieder-Rosbach am 5. Juli; 22.„ Harheim, Massenheim am 29. August; n angewendk 10.„ Burggräfenrode, Groß⸗Karben, Klein-Karben, Kloppenheim am 11. Juli; 23.„ Dortelweil am 30. August: 11.„ Ober- und Nieder-Wollstadt, Okarben am 13. Juli; 24.„ Hausen und Oes und Nieder-Weisel am 5. September; rnheel. 12.„ Steinfurth, Oppershofen, Rockenberg am 18. Juli; 25.„ Ober- und Nieder-Florstadt Staden und Stammheim am 10. September. rnseije 13.„ Ilbenstadt, Kaichen, Büdesheim am 25. Juli; tgjeife Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 11 14. Die vorstehende Bekanntmachung wollen Sie soweit Angehörige Ihrer Gemeinden dadurch berührt werden, ortsüblich publiziren und eine Abschrift derselben im Publicationskasten aushängen. Sollten die angesetzten Revisionstermine verlegt werden müssen, so wird Ihnen 5 deshalb von dem Aich meister zeitig Nachricht gegeben werden, der entsprechend sofort öffentliche Bekanntmachung zu erlassen wäre. Der r. Michel. Aichmeister ist bei der Revision von dem Bürgermeister oder dem Beigeordneten, oder bei Verhinderung Beider von dem Polizeidiener zu n begleiten. Auch hat die Gemeinde einen Mann zu stellen, der die Geräthe des Aichmeisters trägt.— Dem Aichmeister ist bei Ausführung der Revision jede sachfördernde Unterstützung angedeihen zu lassen. Friedberg den 26. April 1894. er auf Von den rund 63000 Einwohnern des Kreises starben im ver— 77 flossenen Jahre 1383. Diese Zahl ist sehr hoch, um volle 146 höher tück als die Mittelzahl der letzten 10 Jahre(1237) und nur einmal inner— halb der genannten Zeit erreicht und übertroffen(Jahrgang 1888 önster 15 1388). Die Gesammtsterbeziffer betrug 22,3 auf je tausend Be— wohner. Die einzelnen Altersklassen— wir unterscheiden: 1. Lebens- ill jahr(Kinder), das Alter von 2— 15 Jahren(Jugendliche), von 16-60 Jahren(Erwachsene), über 60 Jahre(Alter)— be⸗ 5 19 heiligen sich an der Bildung dieser Gesammtsterbeziffer so ziemlich in 9 üge dem gewöhnlichen Verhältnisse(Kinder 242, Jugendliche 258, Er— 5 90 wvwachsene 392, Alte 491), doch bleibt die Klasse der Erwachsenen neben l. 4— den 3 anderen verhältnißmäßig zurück. 5.— Nach der Zahl der gebrachten Todesfälle reihen sich die einzelnen Monate wie folgt: Dezember 203, Mä tz 143, November 128, Juli 125, Mai und August je 109, April 107, Juni 102, Januar und Februar je 94, September 90, Oktober 79. Es entfielen auf das I. Jahresviertel 331, auf das 2. 318, auf das 3. 324, auf das 4. 410; dies Verhältniß weicht von dem gewöhnlich vorkommenden erheblich ab, da in der Regel das letzte Jahresviertel erst das drittstärkste ist und ihm das zweite und das erste voranzustehen pflegen. Auch für die Halbjahre ist die Ordnung umgekehrt, indem die 2. Jahreshälfte mit 734 die erste mit 649 bedeutend überragt. Wesentlich bedingend für dieses ungewöhnliche Verhältniß war die große Sterblichkeit des November(128) und besonders die außerordentlich große des Dezember (203); wir haben hierin, wie wir später noch genauer darlegen werden, eine Wirkung der Influenza zu sehen. Anlangend die Heimsuchung der einzelnen Gemeinden des Kreises, Abel. enpfehlg, so hatten eine sehr geringe Sterblichkeit(bis 100/00, d. h. weniger en e 1 als 10 von tausend Bewohnern) 8 Gemeinden,(Münster hatte keinen 2 Todesfall), eine geringe Sterblichkeit(bis 20%) 24, eine ite, N mäßig hohe(bis 300,0) 31, eine hohe(30%) 7, und eine sehr g then, hohe 1 und zwar die Gemeinde Weckesheim mit 55,2959. Von den auch für 4 größeren Orten des Kreises hatten Butzbach und Friedberg eine 1 geringe, Bad⸗Nauheim und Vilbel eine mäßig hohe Sterblichkeit. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Sterblichkeits- und Gesundheitsverhältnisse des Kreises Friedberg im Jahre 1893. Die einzelnen Krankheitsarten, denen die Verstorbenen erlagen, waren: Masern, die in mehreren Gemeinden als Massenerkrankung mit sehr mildem Verlauf aufgetreten waren, sie brachten 5 Todesfälle in den ersten Monaten des Jahres, meist bei jugendlichen Individuen. Scharlach, 4 Todesfälle, im ganzen Kreise vereinzelt während des ganzen Jahres aufgetreten, am häufigsten im Januar und Februar. Diphtheritis und Croup rafften 114 Menschleben dahin, davon 14 kleine Kinder, 98 Jugendliche und 2 Erwachsene. Es ist in früheren Jahresberichten mehrmals bittere Beschwere geführt worden über den Leichtsinn gegenüber der Ansteckungsgefahr und über die Widerspenstig— keit gegenüber den behördlich angeordneten Maßregeln. Wir haben heute die Genugthuung eine wesentliche Besserung dieses Verhältnisses erwähnen zu können; nicht blos die Aerzte sondern auch die Bevölker— ung konnten sich der Wahrnehmung nicht verschließen, daß jenen Maß— regeln(besonders Absperrung u. gründliche Desinfektion) eine Besserung des Krankenstandes fast regelmäßig bald nachfolgte. Besonders ungern gesehen, ja manchmal fanatisch und mit Haß bekämpft, war die Des— infektion der Wohnungen und der Reinigung der Geräthe im Des— infektionsapparat. Das sind ja allerdings ganz außerordentliche Unan— nehmlichkeiten und auch Opfer— aber man bedenke doch auch, um was es sich handelt. Zur Bekämpfung einer Krankheit, die alljährlich über 100 Menschen dahin rafft und außerdem mehr wie 1009 sorgen— und leidvolle Erkrankungen bedingt, da sind doch wohl diese Opfer nicht zu groß. Und wenn hier und da ein Kleidungs- oder Möbel— stück durch die Desinfektion gelitten hat, so sollte man dies doch nicht zu hoch anschlagen; es muß in allen Dingen Kenntniß und Geschick erst durch Uebung und Erfahrung erworben werden, und die den Desinfektion sapparat bedienenden Männer haben sich redliche Mühe dazu gegeben und zwar keineswegs ohne Erfolg, denn in den letzten Monaten ist keine Klage über Schädigungen durch den Desinfektions— apparat mehr laut geworden. Auch dem die Desinfektion der Wohnungen besorgenden verpflichteten Desinfekteur sollte die Bevölkerung seinen schweren verantwortlichen Dienst nicht durch zweckloses Widerstreben noch drückender machen. Als unbegreifliche Dummheit muß es er⸗ —̃— ——— ͤ ͤ——.—. 2 — 9 * e S2—— . scheinen, wenn manche Leute Gegenstände, die während der Krankheit in den Krankenzimmern waren, vor der Desinfektion aus denselben entfernen um sie nachher wieder hinzubringen. Natürlich wird dadurch der Zweck der ganzen Desinfektionsmühsal vereitelt. An Keuchhusten starben 19 Kinder, 12 davon im ersten Lebensjahre. Unterleibs⸗ typhus, 3 Todesfälle, außerdem 3 Krankheitsfälle bekannt geworden. Von den 3 tödtlich verlaufenden Erkrankungen stammt eine als hoffent⸗ lich Letzte aus einer seit Jahren typhusverseuchten Oertlichkeit, woselbst der lange vergeblich gesuchte Herd jetzt endlich beseitigt zu sein scheint. An Rose, meist Kopf- und Gesichtsrose starben 9 Menschen. Ge⸗ nickstarre brachte 1 Todesfall; dies war auch die einzige derartige Erkrankung; eine Epidemie dieser Krankheit, die mit Recht so sehr ge⸗ fürchtet ist, haben wir glücklicherweise nicht gehabt. Durch Wochen- bettfieber ging das Leben von 7 Frauen verloren und 1 starb an anderweiter(nicht fieberhafter) Wochenbetterkrankung. Wir haben keinen Grund die Tüchtigkeit und Gewissenhaftigkeit unseres gesammten Hebammenpersonals zu bezweifeln; allein eine solche Sterblichkeit von Wöchnerinnen ist wahrlich keine Lobrede für dieselben. Freilich hat auch die Bevölkerung eine schwere Mitschuld dabei. Eine Hebamme, die nicht an dem Körper jeder Wöchnerin und an ihren eigenen Händen, Armen und Kleidern die peinlichste desinfektorische Reinlichkeit übt, die sollte doch nicht, wie leider noch so vielfach geschieht, als„die Hebamme aus der guten alten Zeit“ gelobt, sondern einfach als Ver— brecherin gegen die Sicherheit des Lebens bei dem Kreisarzt angezeigt werden. Man übersehe nicht, daß Wochenbettfieber in Anstalten, wo die Desinfektion sorgfältig geübt wird, überhaupt nicht mehr vor⸗ kommt. Lungenschwindsucht war, wie immer so auch heuer, der Bevölkerung sehr gefährlich. Es starben daran 204 Personen. Leider ist dies kaum mehr als gewöhnlich, da das zehnjährige Mittel der zurück, es waren deren 87. Dies würde noch in höherem Grade der Fall gewesen sein, wenn nicht— augenscheinlich unter dem Einflusse der Influenza— die beiden letzten Jahresmonate eine sehr große Zahl von Erkrankungen und Todesfällen gebracht hätten Gusammen 26); ganz dasselbe gilt von den übrigen entzündlichen Er⸗ krankungen der Athmungsorgane(Bronchitis, Brustfellent⸗ zündung u. A.), welche im ganzen Jahre 116 und in den beiden letzten Jahresmonaten 51 Menschenleben zerstörten. 50 dieser Lungen ⸗ entzündungs⸗ und sonstigen akuten Brusterkrankungssterbfällen waren von den Aerzten ausdrücklich als durch Influenza bedingt be⸗ zeichnet worden. Es liegen aber gute Gründe vor für die Annahme, daß die Betheiligung der Influenza an der Todesernte dieser Momente eine noch weit größere war als die Ziffer der anerkannten Fälle dies ausdrückt. Die eigenthümliche tückische lebenskraftherabsetzende Wir⸗ kung der Influenza verschlimmerte eben in dieser Zeit, wie auch noch in allerdings geringerem Maße in der ersten Zeit von 1894, alle Krankheiten und verminderte die Widerstandskraft aller Erkrankten. Dies zeigt sich auch unzweideutig bei einer Reihe von anderen Er⸗ krankungsarten und besonders bei den Altersschwäche-Todes⸗ fällen, oder vielmehr bei dem Absterben von Leuten über 60 Jahren, welche weit häufiger war als gewöhnlich. Möchten wir von diesem schlimmen Gast, der Influenza, doch endlich völlig erlöst sein. Schlag- anfall und Herzkrankheiten zeigten ein dem Gewöhnlichen ziemlich gleiches Verhalten. Bei den Todesfällen durch Herzkrankheiten hat die herzlähmende Wirkung der Influenza zweifellos gleichfalls vielfach mitgewirkt(Tod durch Schlaganfall 38, durch Herzkrank— heiten 66 mal). Darmkatarrh und Brechdurchfall waren besonders den kleinen Kindern in den Monaten Juli und August ge— fährlich(33 unterjährige Kinder); es ist dies bemerkenswerth, da im vorigen Jahre, das sowohl lange Perioden der Trockenheit und Hitze Schwindsuchtstodesfälle 198 beträgt. Und dennoch ist es zweifellos möglich gegen diese Krankheit durch hohem Grade vorbeugend zu wirken. Die von zurückgelassenen Keime verbleiben in Zimmern, Kleidern, Betten und Geräthen, wo sie sehr wohl hätten zerstört werden können. lose Nachfolger im Besitz erbt dann auch die Krankheit lich ist daher die Thatsache, daß die Desinfeetion nach Schwindsucht Die Todesfälle durch Lungen— zehnjährigen bei uns immer volksthümlicher wird. entzündung blieben hinter dem zweckmäßige Desinfection in einem Krankheitsfalle den Krankheiten gibt zu Der arg— Hoch erfreu⸗] Mord 1. Friedberg den Mittel entschieden als auch der regenreichen Kühle brachte, gerade diese beiden Monate nicht besonders heiß waren. Das Auftreten der übrigen Todbringen— Durch keinen besonderen Erwägungen Anlaß. Verunglückung starben 13 Personen, durch Selbstmord 10, durch 26. April 1894. Großherzogliches Kreisgesundheitsamt Friedberg: Dr. Lorenz. Deutsches Reich. Schlitz, 30. April. Der Kaiser wird heute Schlitz wieder verlassen und sich zum Besuch der Kaiserin Friedrich nach Cronberg begeben. Die Abreise von Schlitz erfolgt gegen halb 3 Uhr Nachmittags; von Salzschlirf bringt ein Sonderzug den Kaiser nach Fulda und um halb 4 Uhr ein solcher über Elm-Frankfurt— Rödelheim nach Cronberg. Berlin. Wie verlautet, wird der Kaiser im Laufe des Sommers wiederum eine See— fahrt nach Norwegen unternehmen und sie voraussichtlich Ende Juni antreten. — Die„Post“ theilt mit, daß die Samoa— frage Gegenstand des Meinungsaustausches zwischen den betheiligten Mächten bilde. Die „Post“ glaubt nicht darin zu irren, daß die Samoafrage den wichtigsten Gegenstand des Vortrages des Staatssekretärs Marschall bei dem Kaiser in Karlsruhe gebildet habe. 27. April. Der Bundesrath stimmte den Reichstagsbeschlüssen über Abwehr und Unterdrückung von Viehseuchen und über den Schutz der Waarenbezeichnungen zu. Er ge— nehmigte ferner die Ausschußanträge über die Ausführung des Stempelgesetzes. Potsdam, 28. April. Die Kaiserin ist mit den Prinzen heute Nachmittag wieder hier eingetroffen, von dem zahlreich versammelten Publikum enthusiastisch begrüßt. Sie begab sich sofort nach dem Neuen Palais. Coburg, 28. April. Die Königin von England ist heute abgereist, von der herzog lichen Familie zum Bahnhof geleitet. Karlsruhe, 27. April. Morgen siedelt das Großherzogspaar nach Schloß Baden zu etwa vierzehntägigem Erholungsaufenthalt über, um dur h Luftveränderung die Folgen der In fluenza und des lange dauernden Bronchial⸗ katarrhs zu beseitigen. Straßburg. D befindet sich der ange Marseille als Spion verhaftete in Bitsch, woselbst er sich auch zur Zeit seiner angeblichen Verhaftung aufhielt. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Budapest, 26. April. em Elsässer“ eblich in Major von zufolge Soo Seel in zweiter Lesung an. Abgeordnetenhaus. Der Ackerbauminister be⸗ sprach die Tumulte in Hodmezoe-Vasarhely und hob hervor, daß die Regierung eine Ver— besserung der Lage der Feldarbeiter mit allen möglichen Mitteln anstrebe. Auch in anderen Gegenden sei das Elend groß, jedoch sei es nicht zu Tumulten gekommen. Das Haus nahm sodann den Handelsvertrag mit Rumänien — Die Polizeibehörde verbot die Maifeier der Arbeiter in der Hauptstadt als eine Demon— stration des Proletariats gegen die Gesellschaft, welche zu Ordnungswidrigkeiten führen könnte. Belgien. Brüssel, 28. April. In Lüttich fand heute Abend 9 Uhr ein neues Dynamit— Attentat vor der Kirche Saint-Jacques, die mitten in der Stadt liegt, statt, während in der Nähe das Abend-Concert auf dem Boulevard d'Avroy stattfand. Die Explosion war ziemlich stark und beschädigte die Glasfenster der Kirche und die Scheiben der gegenüberliegenden Häuser. Menschenleben sind glücklicherweise nicht zu beklagen. Norwegen. Christiania, 28. April. Das Storthing lehnte gemäß dem Antrage des Militärausschusses mit 77 gegen 34 Stimmen die geforderten 253,000 Kronen für die Feld— manöver dieses Sommers ab. Frankreich. Paris, 27. April. Die Morgenblätter heben hervor, mit der neuen Budgetkommission, in der 16 Mitglieder dem Regierungsentwurf unter Vorbehalten günstig sind und 17 sich ablehnend verhalten, werde die Berathung des Budget für 1895 eine lange und schwierige sein. Die radikalen Blätter bezeichnen die Zusammensetzung des Budget— ausschusses als eine Niederlage der Regierung. Die gemäßigt republikanischen Blätter meinen, die heutige Wahl des Vorsitzenden der Kom— mission werde die Absichten der Majorität klarlegen. 28. April. Der Prozeß Anarchisten Henry ging heute zu Ende. gegen den D — Jury berieth dreiviertel Stunden und bejahte alle Schuldfragen. Darauf sprach der Ge⸗ richtshof das Todesurtheil gegen Henry aus. Er nahm es lächelnd hin und rief im Abgehen: Muth Kameraden und hoch die Anarchie! Castres, 26. April. Hier stehen 1100 Weber aus. Sie fordern Lohnerhöhung. Die Ausstän⸗ dischen verhindern die Zufuhr von Materialien. Truppen werden erwartet, da man Unruhen befürchtet. Großbritannien. London, 26. April. Im Unterhaus beantragte Asgquith die erste Lesung der Bill betreffend die Entstaatlichung der Kirche von Wales. Das Oberhaus ver— warf mit 63 gegen 52 Stimmen in zweiter Lesung die Regierungsbill, die das Erbschafts— gesetz dahin abändert, daß in Fällen, wo kein Testament vorhanden ist, das Eigenthum außer dem älteste Sohne auch den anderen Familien— gliedern zufällt. — 27. April. In der fortgesetzten Ver— handlung gegen Carnot und Polti vor dem Zuchtpolizeigericht in der Bowstreet wurden die Angeklagten vor das Schwurgericht verwiesen. Bulgarien. Sofia, 26. April. Fürst Ferdinand ist heute hierher zurückgekehrt. Rußland. Warschau, 28. April. Die „Breslauer Ztg.“ meldet, der größte Theil der Arbeiter im Gouvernement Petrikau hat die Arbeit wieder aufgenommen. Das Militär ist theilweise in die Garnison zurückgekehrt. Amerika. New⸗Nork, 27. April. Nach einer Meldung der„NewYork Tribune“ aus Washington ist Grund zur Annahme vorhanden, daß Cleveland einen Plan befürworte, wonach die Union eines Theils ihrer Verpflichtungen in Bezug auf Samoa enthoben werde. Man glaube, Cleveland werde gegenüber dem Kon— gresse die Rathsamkeit gänzlicher Zurückziehung aus Samoa betonen. 26. April. Der in Butte von 650 nach Washington marschirenden Arbeitslosen besetzte Eisenbahnzug ist bei seiner Ankunft in Forsyth von 250 Soldaten angehalten worden. Die Insassen wurden im Schlafe überrascht und ergaben sich ohne Widerstand. Montevideo, 27. April. Den von den Portu⸗ giesen gewaltsam zurückgehaltenen Brasilianern gelang es zu entkommen. Auch Admiral da Gama konnte flüchten. Aus Stadt und Land. k. Friedberg. Ein neuer Komet kann nächster 1 ersten Abendstunden beobachtet werden. von der Wohnho Fortgeset Getränk 1 — 3 5 deitg uhr 15 eren Ex⸗ e⸗Todes⸗ Jahren, n diesem Schlag⸗ öhnlichen ankheiten leichfalls serzkrank— l waren ugust ge⸗ , da im und Hitze Monate obringen⸗ Durch 0, durch erg. Weber Ausstän⸗ erialien. Unruhen . April. die erste salichung aus ver⸗ u zweiter rbschafts⸗ wo kein um außer Familien- zten Ver⸗ vor dem urden die verwiesel. 6 Fürst ehrt. il. Die gte Zeil ind hat Militär fehrt. . Nach ne“ aus handen, i wonach ichtungel 0 Man dem Kol, üickziehung 11 Arheilgen, 27. April. Der Wirth der Mitteldick hat sich vor etwa fünf Wochen beim Holzholen im Walde von seinem Sohne und dem Fuhr— werk entfernt und wird seit dieser Zeit demselben ein Unfall zugestoßen, oder ob ein Verbrechen vorliegt, konnte bis jetzt nicht festgestellt werden. Gumbert Derselbe zeigt sich am südwestlichen Horizont im Stern⸗ bild des großen Hundes, südlich vom Sirius. Form ist rund mit Verdichtung in der Mitte. Berlin. Die Gumbert auf werden. vermißt. Ob eß. Breslau, 26. April. war s. Z. Zeuge im Kuhmichel'schen Proz Allerlei. Frankfurt, 26. April. Bei explosion in der Brauerei Henninger dahier sind 5 Per— sonen verunglückt, darunter der Besitzer d und Brauutensilienfabrik von Graner Constanz, Emil Graner, der noch in der Nacht seinen Schwerverletzt ist noch der Kupfer— schmied Dröll aus Langen, leichter verletzt der Monteur Schwarz aus Freiburg i. Br., der Isolirarbeiter Zindel aus Offenbach und der Lehrling J. Distel von hier. Prälat Komp Wunden erlegen ist. Fulda. Bisthumsverweser wurde zum Bischof gewählt. Gladbeck, 25. April. verunglückten auf Zeche„Graf Moltke“ d zwei von ihnen erlitten schwere, einer leichtere Brand— 5 wunden. Durch schlagende Wetter Rückers wurde eine Frau vom Blitz getödtet. gesetzt. Mons, 28. April. einer Kessel⸗ er Maschinen⸗ u. Weltin in 13 sind todt. 9½ Uhr stattgefunden. Es hier Die Patrouillenhunde, die zur schnellen Auffindung Verwundeter dienen, sollen versuchsweise bei größeren Uebungen benutzt werden, die im Laufe des Sommers für die Krankenträger-Kolonnen des Garde— korps auf einem Terrain im Grunewald stattfinden Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1. bis 16. Mai. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg, Bad⸗Nauheim u. Butzbach unverändert. Mit Ausnahme in Friedberg Kalbfleisch 65 Pf. bei sämmtlichen Metzgern; in Bad-Nauheim Kuh- und Rindfleisch 65 Pf. rau ne 0 Den Wünschen des Publikums ist Apotheker Viele Häuser wurden in Brand A. Flügge entgegengekommen und hat für seinen von Bremerhafen, 26. April. witters wurde heute hier ein Mann vom Blitz erschlagen, ein zweiter lebensgefährlich verletzt. Gestern wurde die Grafschaft Glatz von einem furchtbaren Gewitter heimgesucht. gekommen und zahlreiche Häuser eingestürzt sein. Athen bekamen einige Häuser Risse. Während eines Ge⸗ In Brodpreise vom 1. bis 16. Mai. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg, Bad-Nauheim u. Butzbach unverändert. nebst ihren zwei Töchtern den Aerzten als vorzügliche Salbe bei allen Hautleiden, 5 8 Im Kohlenbergwerk Boisdulue Wunden, Verbrennungen, stürzte der Fahrstuhl, von dem ein Seil riß, mit 16 warm empfohlenen Myrrhen-Créme') eine Packung für Arbeitern in die Tiefe. Drei Arbeiter wurden gerettet, 50 Pfg. eingeführt, dies wird allen, welche sich bereits Verletzungen, Geschwüren ze. von den vorzüglichen Eigenschaften des Myrren-Créme sollen dabei Menschen um⸗ Apotheken. In rei Bergleute, Allee 35. — 5 5 Stellensuchende jeden Berufs 4379 placirt schnell Reuter's Bureau in Dresden, Ostra⸗ Athen, 28. April. Ein neues, heftiges, 15 Se⸗ überzeugt, gewiß willkommen sein. kunden andauerndes Erdbeben hat gestern Abend um Dosen à Mk. 1.— oder in Tuben zu 50 Pfg. in allen [dann verdickte Auszug des Myrrhen-Harzes.“ *) Erhältlich in „Flügge's Myrrhen-Crsme ist der patentirte ölige und 1993 152 Mittwoch — L. Z. d. d. St. 2 den Mai, 7½ Uhr, ges. Zuskft. Geschäfts⸗Verlegung und Crüffaung. Meinen geehrten Kunden und Gönnern hiermit zur Nachricht, daß ich meine Metzgerei und Wirthschaft von der Usagasse nach dem Mainzerthor Nr. 1, früher Netz'sches Wohnhaus, verlegt habe und bitte fortgesetzt mein Bestreben sein, me Getränken zu bedienen. 1985 um geneigten Zuspruch. Es wird ine Kunden mit guten Speisen und Hochachtungsvoll W. Soine. Arbeits Vergebung. Die zur Erbauung einer Wasenmeisterei für den Kreis Friedberg vorkommenden Arbeiten und Lieferungen sollen auf Grund chriftlichen Angebots vergeben werden. Pläne, Kostenanschläge und Bedingungen egen vom 1. bis zum 4. Mai auf dem Büreau des Bezirksbauaufsehers Zörb II. zu Friedberg zur Einsicht offen, nämlich: Maurerarbeit, mit Material— lieferung, veranschlagt zu M. 6612.45 Steinhauerarbeit 5 656.15 Zimmerarbeit„ 3089.61 Dachdeckerarbeit„ 980.42 Schreinerarbeit 1066 Schlosserarbeit 6810 Glaserarbeit 300 Weißbinderarbeit„ 72.31 Spenglerarbeit 5 18.20 Pflaste rarbeit I e Brunnenmacherarbeit„ 400.— Wegearbeit„ 500.— Lieferung von T. Trägern„ ͤ 142.95 1„ Hohlsäulen 7 30.60 Die Angebote können auf die einzelne —ů—— Chaussirarbeit 9 1 1 5 1 1 2013 wie auch auf die Gesammtarbeiten und Lieferungen in Prozenten der Voran⸗ schlagssumme ausgedrückt, bis zum 5. Mai, Vormittags 11 Uhr, auf dem Bureau des Zezirksbauaufsehers Zörb II. eingereicht werden. Friedberg den 27. April 1894. Großh. Kreisamt Friedberg. J. G. Süffert. Arbeits⸗Vergebung. Samstag den 5. Mai d. J., Vormittags um 11 Uhr, sollen auf dem Rathhaussaal zu Wohnbach nachstehende Arbeiten öffentlich in Accord gegeben werden: Weißbinderarbeit, veranschl. zu M. 14.40 Planirarbeit 530.60 872.70 1979 77 Brechen und Anfahren der Chaussirsteine Lieferung von Kies 5 Aufsetzen der Chausseebausteine„ Butzbach den 30. April 1894. Metzger, Bezirks⸗Bauaufseher. Faselochs⸗Verkauf. Freitag den 4. Mai l. J., Vormittags 1332.— 150.— 102.50 7 11 Uhr, wird auf hiesigem Rathhause, ein der Gemeinde gehöriger, zum Schlachten geeigneter Faselochs versteigert. Nieder⸗Florstadt den 26. April 1894. Großh. Bürgermeisterei Nieder-Florstadt. 1958 Alles. Arheits⸗Vergebung. Die zur Erbauung eines neuen Anbaues erforderlichen Arbeiten möchte ich vergeben. Pläne, Kostenanschläge ꝛc. ꝛc. können bei mir eingeseben werden. Maurerarbeit M. 3496.82 Steinhauerarbeit 10 Zimmerarbeit„ 1346.94 Dachdeckerarbeit 360.— Schreinerarbeit„ 1329.93 Schlosserarbeit„ Glaserarbeit„ 837.54 Spenglerarbeit„ 453.80 Weißbinderarbeit„ ie Materiallieferungen„ 500.— Grundarbeit„ 175.50 Prozentuale Angebote auch für den Ge⸗ sammtbau nehme ich bis zum 7. Mai gern 0e gel Schmidt, Hutmacher. Aukauf eines Faselochsen. Die hiesige Gemeinde beabsichtigt einen zur Zucht tauglichen Faselochsen, Berner Rasse, anzukaufen. Besitzer solcher Thiere, wollen dieses, nebst Alter und Farbe, unterzeichneter Stelle anzeigen. Nieder-Florstadt den 26. April 1894. roßh. Bürgermeisterei Nieder-Florstadt. Alles. 9* Versteigerung. Mittwoch den 2. Mai d. J., Vormit⸗ tags 9 Uhr anfangend, lasse ich wegen Aufgabe der Oekonomie 2 Pferde, 3 Wagen, Pflüge, 1 Fege⸗ mühle neuester Construction, 1 Schrot⸗ mühle, 1 Excentrice und sonstige Oeko— nomiegeräthe öffentlich versteigern. WII. Jacob, 2012„Zum Pfau“ Vilbel. 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Hiermit erfüllen wir die schmerzliche Pflicht unseren aus— wärtigen Freunden und Bekannten anzuzeigen, daß es Gott ge— fallen hat am 25. April, Nachts ½12 Uhr, unseren unvergeß— lichen Gatten, Vater, Schwiegervater und Großvater den Großherzoglichen Bürgermeister Schmid nach kurzem aber schwerem Leiden aus diesem Leben abzurufen. Sogleich sprechen wir allen denen, die den Verblichenen zur letzten Nahestätte geleiteten oder mit Blumen beehrten unsern wärmsten Dank aus. Insbesondere aber fühlen wir uns verpflichtet Herrn Pfarrer Fischer für die in so großem Maße trostspendende Grabrede, sowie der uns so tief ergreifenden 1 an dem Leichenzug seitens sämmtlicher 250 Schulen, d es Gesangvereins, des Krieger— vereins und der freiwilligen Feuerwe ehr herzlichst zu danken. Reichelsheim und Dauner e am 25. April 1894. Danksagung.. Strohhüte, bochfein, durch Ersparung theurer* Theilnahme bei der Krankheit Vaters, Großvaters, Schwagers Für die vielen Beweise herzlicher und der Beerdigung unseres lieben und Onkels a Herrn Wilhelm Moscherosch von Groß-Karben, sowie für die zahlreichen Blumenspenden sagen wir unsern innigsten Dank. April 1894. Die trauernden Hinterbliebenen. Dortelweil den 30. 1992 Gre osse H nder rnissrennen zu Frankfurt am Main am 3. Mai Himmelfahrt) und Sonntag den 6. Mai, Nachmittags 3 Uhr, auf der Rennbahn am Forsthaus. Rennen mit 171 Nennungen. 8 f Am 3. Mai c., u. a. C reren eee, 8 M. 2500. tee Chase, Ehrenpreis und M. 3300. fte. Trib. M. Damenk. 1991 6 Trib. 1 Stehplatz 30 P(79374. 1 Geschäftsempfehlung. hierdurch ergebenst an, von Seern Rosenschon käuflie Es wird mein eifrigstes 0 Wager daß ich die seitherige Bäckerei ch erworben habe. Bestreben sein, meine werthen Abnehmer durch nur gute Waare in jeder Hinsicht zufrieden zu stellen und bitte um geneigten Zuspruch. Hochachtungsvoll 2011. 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Besprechung über die pro 1894/95 abzuhaltenden Familien Unterhaltungen. Vorstands⸗Sitzung um 2½ Uhr. 1990 D er Vorstand. Dienstag den 1. Mal, Abends 7 Uhr: Commers, Musik und Illumination des Probst'schen Felsenkellers. Festredner: K. Dunlelberg. Sonntag den 6. Mai 3 Uhr Ausflug nach Bad Nauheim zu . Jos. Fütz. 2001 Essighaus-Felsenkeller. Von heute ab täglich geöffnet. Zu zahlreichem Besuche ladet ganz ergebenst ein Friedberg den 30. April 1894. 2003 Max Frobst. Ortskranken⸗Kasse Friedberg. Es kommt öfter vor, daß Arbeitgeber ihre Arbeiter zu einer niedrigeren Lohn⸗ klasse anmelden, als in welche sie ihrem thatsächlichen Lohne nach gehören. Indem wir bemerken, daß wir ein solches straf⸗ bares Verfahren für die Folge unnach⸗ sichtlich zur en bringen, verweisen wir noch auf F. 1 Abs. 5 des Kranken⸗ vers.⸗Ges., Gehalt oder Lohn im Sinne des Gesetzes gelten auch Tantiemen u. Naturalbezüge“. Der Vorstand: Carl bam, Vorsitzender. Bezirkskrankenkasse für Assenheim u. Umgegend. 1956 findet Mittwoch den 2. 3 Uhr, im Rathhaussaale wozu ich die Herren Bürgermeister des Kassenbezirks, sowie die Tagesordnung: Rechnungsablage pro 1893. 2. Ausführung des§. 32 und 8 §. 63 der Statuten mit Wirkung vom 1. Mai l. J. an. 3. Verschiedenes. Assenheim den 21. April 1894. Der Vorsitzende: Runkel. Geschäftsempfehlung. In dem Hause des Herrn Hrch. Heidt, Usagasse, habe ich eine Metzgerei mit Wirihschaft eröffnet und bitte die werthen Bewohner Friedbergs und der Umgegend um geneigten Zuspruch. wird es sein, gute Waare bei dienung zu liefern. Friedberg den 1. Mai 1894. Hochachtungsvoll Heinrich Steul. 8 Corsetten, neueste Facons aus vorzuglichen Stoffen 1906 guter Be⸗ 2005 unter Fabrikpreis, bei 1116 Georg Groß. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Kragen, Manschetten und Halsbinden 78 empfiehlt C. Kalhflelsech. Ein einfach* iöbilirtes sofort zu vermiethe Näheres bei der Err ped. des Anz. 1996 Druck und Verlag von Carl Bindernagel. Arbeiter⸗Maifeier. in welchem es heißt:„Als Die ordentliche General-Versammlung g Mai, Nachmittags dahier stalt, 2 Vertreter der Arbeitgeber und Kassenmitglieder einlade. 33 des Seen nene bezw. Mein Vestreben in reichster Auswahl. Hereules-Corsett mit garäntirt unzerbrechlichen rostfrelen Stahleinlagen in jeder Preislage vor⸗ rathig. Anfertigung nach Maaß unter Garantie für tadellosen Sitz. 1578 Usagasse. Heinrich Diehl. Tapeten⸗Ausverkauf, Aa sollen gebote —