1894. 25. Oberhessischer Anzeiger. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Donnerstag den 1. März. labungen 9 4 q 1 Der Norsun 5 n Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freiang Agend ausgegeben Kreisblatt für den Kreis Friedberg. lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus⸗ cht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. 5 1 Melt Jebruar 1894, loß am J ere. Betreffend: Das Landgestüt, hier den Abgang alen 17 Das Großh. Kreisamt Friedberg a e Die Großh. Landgestütsbeschäler für die Landgestütsstationen Berstadt, Butzbach, Düdelsheim und Fieunds ö abgegangen, was Sie in Ihren Gemeinden bekannt machen lassen wollen. . d. Ms., Obstbaukurse an der Ackerbauschule zu Friedberg während des Frühlings und Sommers 1894. Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., wärtigen Einsendern(soweit Letzere ni Amtlicher Theil. der Landgestütsbeschäler nach den Landgestütsstationen. Friedberg den 24. Februar 1894. n die Großh. Bürgermeistereien des Kreises und das Großh. Polizeikommissariat Wickstadt. Nieder⸗Wöllstadt sind von Darmstadt Dr. Braden. — ———Åͥ Ü J. Obstbaukursus für Baum- und Straßenwärter in der Gesammtdauer von 10 Wochen. Der erste Theil beginnt Montag den 5. März und dauert vom 5. bis 21. März und vom 9. April bis 5. Mai. Der zweite Theil findet im Juli oder August für die Zeit von 3 Wochen statt. Die Theilnehmer müssen das Alter von mindestens 16 Jahren haben und sich allen Arbeiten in den Pomologischen Gärten und anderen Obstanlagen willig unterziehen. Der Unterricht für hessische Baum— und Straßenwärter ist frei; das Honorar für solche Theilnehmer aus Hessen, welche lediglich im eigenen Interesse den Kursus besuchen, be— trägt 10 Mark, für Nichthessen 15 Mark. Baumwärter, welche eine Unterstützung seitens des zuständigen landw. Bezirksvereins(im Kreise Friedberg bis zu 75 Mark) zu ihrer Ausbildung wünschen, müssen sich bei dem Direktor des landw. Be— zirksvereins melden und den Bedürftigkeitsnachweis erbringen. Während des Kursus wird in folgenden Fächern Unterricht er— heilt von nachbenannten Lehrern: sammlung. i deen dung. eiert Herr a6 50üähriges 20 kennung und 8 igen verdiensut! er Gemeinde, le Tag dem ge uden⸗ und Fesg r Festfeier: chause zur Wohflg grüßung und h zdienste um II A nsprachen in Sch bestandener Schlußprüfung erhalten dieselben, wenn sie ein Alter von 20 Jahren besitzen, den Titel„Vereinsbaumwart des Oberhessischen Obstbauvereins“. Der Kursus ist honorarfrei. III. Obstbaukursus für Lehrer und Freunde des Obstbaues, erster Theil vom 7. bis 12. Mai, zweiter Theil von 10 Tagen nach Uebereinkunft im Laufe des Sommers. Honorar für Hessen 10 Mark, für Nichthessen 15 Mark. Täglich von 8 bis 11 Uhr Vorträge, Nachmittags von 2 bis 5 Uhr Uebungen und Demonstrationen in den Pomologischen Gärten und Baumgütern. Die Vortäge erstrecken sich auf folgende Themata: Dr. von Peter: Ausgewählte Kapitel aus der Morphologie, Anatomie und Physiologie des Obstbaumes. K. Reichelt: Geschichte des Obstbaues, Pomologie, Obstbaum⸗ pflege und Schnitt der Zwergbäume, Obstbaumschädlinge, Baumkrankheiten, Obstverwerthung;— Uebungen u. Demon⸗ strationen. IV. Obstbaukursus für Freunde des Obstbaues vom e Dr. von Peter: Grundzüge des Pflanzenlebens, äußerer und 10. Mai ab. Dauer desselben nach Uebereinkunft. Wöchentlich e 9 innerer Bau des Obstbaumes, Bodenkunde und Düngung,] 2 bis 3 Vorträge und ea. 6 Stunden Uebungen u. Demonstrationen. Feste die Colg Lebensthätigkeit des Obstbaumes. Honorar 10 Mark für Hessen, 15 Mark für Nichthessen. Programm der Vorträge wie unter III. Je nach Bedürfniß können auch während der Sommermonate noch weitere Kurse abgehalten werden. Anmeldungen zu diesen Kursen werden möglichst frühzeitig er— beten und sind schriftlich an den Dirigenten der Ackerbauschule, Ur. von Peter, zu richten. K. Reichelt: Obstsortenkunde, Obstbaumpflege, Obstbaumzucht, Krankheiten des Obstbaumes, schädliche Thiere, Obstverwerth— 5 ung;— Demonstrationen und praktische Arbeiten. ö L. Felsing: Uebungen im geschäftlichen Aufsatze, Berechnungen. II. Repetitionskursus für Baum- und Straßen- wärter vom 2. bis 7. April. Solche Baum- und Straßenwärter, a i velche schon einen Kursus im Obstbau durchgemacht oder längere Der Aufsichtsrath der Ackerbauschule zu Friedberg. PPrakis hinter sich haben, können an diesem Kursus theilnehmen. Nach Dr. Braden. 0 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. i Obiges wollen Sie in Ihren Gemeinden bekannt machen und dahin trachten, daß geeignete Persönlichkeiten für obige Kurse ge— unden werden. Ur. Braden. n des Herrn J Gemeinde n bitten wir zul b zu dem in g stfindenden gest l. Wein) längs herrn Bürgern Lehrer Weiß e 5 Februar 1804. und Ortsvorft it dem An chornsteine 0 Bekanntmachung, fangen.. den Verkauf des Loosholzes betreffend. f. b inwohner fl Das aus den Gemeindewaldungen unter die Ortsbürger zur Vertheilung gelangende Loosholz ist nur für den Gebrauch im Haus⸗ f sumaferil halte der Empfänger bestimmt. Darum ist es auch den Ortsbürgern gesetzlich verboten, solches Loosholz zu verkaufen, auf irgend eine Weise 10 9 iu veräußern oder zur Befriedigung von Gläubigern als Pfand hinzugeben, ohne vorher die Erlaubniß der zuständigen Forstbehörde erwirkt u haben. Das Verbot der Veräußerung des der Pfändung nicht unterworfenen Loosholzes will verhüten, daß Loosholzempfänger verleitet he Cablial] werden könnten, ihren Holzbedarf durch Frevel zu decken und für das zur Befriedigung ihres Brennholzbedarfes empfangene Loosholz ander⸗ 170 Spe weiten pekuniären Vortheil sich zu verschaffen. Zu wirksamerer Vereitelung solcher Absichten ist aber nicht nur die Veräußerung, sondern inge, Bra auch der Ankauf von Loosholz mit Strafe bedroht; es werden nicht nur diejenigen, welche Loosholz auf irgend welche Weise veräußern, sten, 7 sondern auch diejenigen gestraft, welche Loosholz ankaufen, ohne daß der Verkauf forstpolizeilich genehmigt war. i teß⸗Herinl Mehrfach stattgehabte Zuwiderhandlungen gegen das Verbot der Loosholzveräußerung geben uns Veranlassung unter Verweisung geräuchel guf die Bestimmung des Artikels 74 des Forststrafgesetzes vor weiteren Uebertretungen unter dem Anfügen zu warnen, daß Gesuche um Er— che Hubniß zur Veräußerung von Loosholz bei den zuständigen Großherzoglichen Oberförstereien vorzubringen sind. f 5 gert t Bad⸗Nauheim am 25. Februar 1894. Großherzogliches Forstamt Friedberg. 1 Schnittspahn. 0 sei i inge sei nur erreicht worden, rung der Industrie auf' Kosten der Landwirthschaft mandel Deutsches Reich. 15 en g ple e 35 15 Sogleld ee zugute. Gau N Berlin, 26. Februar. Der Bundesrath Wiederstand geleistet und dadurch die russischen Unter⸗ Partei werde an der nationalen kraftvollen Wirthschafts⸗ 0 3 742 2— 5 0 i über Abände- händler nachgiebig gemacht hätten. Er will aus den politik Bismarck's festhalten. Er beantrage Ueberweisung „ r Juli 1879 zu. Bober Aon derden einzelner Aktiengesellschaften nach- der Vorlage an eine Kommission von 28 Mitgliedern. 10— 26. Februar 990 ichsta Erste Berathung des weisen, daß es der Industrie gut und der Landwirth⸗ Staatssekretär Marschall bemerkt, daß Niemand e kussischen. 110 Graf Mirbach: Die Han- schaft, für die sich keine Aktiengesellschaften bilden, schlecht verpflichtet sei, den russischen Vertrag anders als aus 0 175 5 gehe. Er gebe zu, daß der Differenzialzoll auf die sich selbst zu beurtheilen.— 27. Februar. Caprivi: delsverträge seien von wirthschaftlichen Gesichtspunkten zu betrachten; ein Land aber, das uns politisch bedrohe, dürfe man nicht wirthschaftlich stärken. Auch die ge⸗ plante Aufhebung der Staffeltarife schädige den Osten ind den Eisenbahnfiskus, das Resultat dieser ganzen Handelsverträge sei also ein Verlust von 40 Millionen Keichseinnahmen und Rückgang der preußischen Eisen⸗ lahneinnahmen. Er sucht weiter nachzuweisen, daß die nassischen Zugeständnisse für unsere Industrie sehr gering Der vorliegende Vertrag empfehle sich selbst aus wirth⸗ schaftlichen Gründen und bedürfe nicht der Unkerstützung aus Gründen der allgemeinen Politik. Man habe gestern hier und in der Presse angedeutet, daß Uneinig⸗ keit in den maßgebenden Kreisen über den, Handels⸗ vertrag herrsche und er als Baumeister dabei vom Ge⸗ rüst fallen könne. Alle diese Behauptungen über Streitig⸗ keiten und Meinungsverschiedenheiten auch im Preußischen Preisbildung des Getreides einflußlos sei, aber er nehme Hafer und Roggen aus. Konzessionen an Ruß⸗ land seien deshalb so werthlos, weil sie durch Polizei⸗ maßregeln umgeworfen werden könnten, wie die Ge⸗ schichte der Hohenlohe'schen Erbschaft zeige. Die Auf⸗ hebung des Identitäts⸗ Nachweises sei ja werth⸗ voll, aber eine Compensation für den russischen Handels⸗ vertrag sei sie für die Landwirthschaft nicht. Die Förde⸗ Ministerium, auch bezüglich der Währungsfrage seien durchaus unbegründet.„Ich habe nach langen Bedenken vor 4 Jahren mein Amt angenommen und werde es halten, so lange meine Kräfte reichen und der Kaiser es wünscht. Dieses Werk des Handelsvertrags hätte ich nicht ohne wesentliche Unterstützung von allen Seiten und vor allen Dingen nicht durchführen können, wenn nicht der Bauherr und Kaiser mit voller Energie und Ueberzeugung für dieses große wirthschaftliche Werk eingetreten wäre. Es ist einstimmig vom Bundesrath und vom preußischen Ministerium angenommen worden und die Regierungen der verbündeten Staaten Oester⸗ reich und Italien haben uns ihre hohe Befriedigung über dieses Werk ausgedrückt. Die werthvollen Zuge⸗ ständnisse des Vertrages für unsere Industrie haben wir erkauft lediglich mit einem Preise, dem des Kon⸗ ventionaltarifs, den wir bereits Oesterreich gezollt haben.“ Die Politik des Dreibunds sei nach wie vor friedlich, auch dieser Vertrag sei ein Werk des Friedens, er be⸗ weise, daß wir auf 10 Jahre lang an die Erhaltung des Friedens glauben. Er bedauere, daß gestern ein Redner es so dargestellt habe, als ob man mit Ruß⸗ land überhaupt keinen friedlichen Vertrag schließen könne. Was wäre denn die Folge solcher Anschauung? Sie müsse ja direkt zum Krieg führen. Er weist weiter nach, daß die Landwirthschaft durch den Vertrag nicht geschädigt wird. Eine Ablehnung würde die Fortsetz⸗ ung des Zollkrieges mit allen bedauerlichen Folgen nach sich ziehen. Er schildert namentlich die Folgen, die ein Zollkrieg für Ostpreußen haben würde. Weise man die von Rußland dargebotene Hand zurück, so treibe man dieses Land direkt in die Arme des Panslavismus. Durch Ablehnung würden die alten Drähte, wovon so— viel gesprochen worden sei, wirklich zerschnitten. König (Antisemit) bekämpft den Handelsvertrag. Er polemi⸗ sirt gegen Rickert, Marschall und Caprivi und ver⸗ theidigt den Bund der Landwirthe. In längerer Rede legt dann Bennigsen die Bedeutung des russischen Vertrages für Industrie, Handel und Gewerbe dar— Er schildert die Bedeutung der Aufhebung des Identi⸗ tätsnachweises für die östliche Landwirthschaft, womit auch die Staffeltarife an Werth verlören. Diese ohne weiteres mit Rücksicht auf den Handelsvertrag aufzu— heben, würde den Vertrag gefährden. Nach einer Rede des Abg. Lutz gegen den Handelsvertrag wird die weitere Berathung auf morgen vertagt. 1 — 26. Febr. Die Budgetkommission des Reichstags hat heute die Berathung des Mili— täretats beendet. Hamburg, 26. Februar. Dem„Hamb. Corr.“ zufolge wurden zwei Czechen verhaftet, die im Verdachte stehen, anarchistische Agita— toren zu sein und anarchistische Flugblätter eifrigst verbreitet zu haben. Stuttgart, 26. Februar. Am Samstag wurden hier vier hiesige Anarchisten verhaftet. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Budapest, 26. Febr. Abgeordnetenhaus. Bei der fortgesetzten Debatte über das Civilehegesetz entwickelte Minister— präsident Wekerle die Genesis der kirchen— politischen Situation. Das Uebel sei nicht durch den Februar-Erlaß, sondern längst da— durch entstanden, daß das Verhältniß zwischen Staat und Kirche nie geregelt gewesen wäre. Die Regierung stellt sich auf den Standpunkt der Zweitheilung der Wirkungskreise des Staates und der Kirche, nachdem Palliativmittel nicht mehr zur Beschwichtigung ausreichten und die kompetentesten Faktoren der katholischen Kirche erklärten, sie würden, wenn die Civilehe schon nothwendig sei, es lieber sehen, daß neben den Staatsmatrikeln die obligatorische Form ge— wählt werde. Die Regierung hält eine Reform nicht nur durch die politische Nothwendigkeit für geboten, sondern besitzt auch die Garantie der Durchführbarkeit derselben. Die Regierung bereitet die Autonomie der Katholiken vor, hält aber an dem Prinzipe der Nothwendigkeit staatlicher Unterstützung der ärmeren, nament— lich der protestantischen Kirchen fest. Schließ— lich unterbreitete Wekerle einen Gesetzentwurf betreffend Einziehung eines Theiles der Staats— Noten. — 286. Febr. Nach dem„Budapesti Hirlap“ wurden heute die Reserven des 23., 30. und 70. Regiments der Garnisonen Budapest und Peterwardein einberufen. Ebenso soll der Korps— Kommandant von Bechtolsheim in Agram wichtige Weisungen zur Sicherung der Grenzen gegen Serbien erhalten haben. Sämmtliche Reserve- Offiziere des Agramer Korpsbezirks seien angewiesen worden, sich für eine eventuelle Einberufung vorzubereiten. Frankreich. Paris, 26. Febr. In der Rue Saint Denis fand gestern Abend eine Ex⸗ plosion statt. Es ist bisher noch nicht festgestellt, ob es sich um ein Verbrechen oder um einen Unfall handelt. Der Anarchist Meunier, der Freund Ravachol's, soll der Urheber der Atten— tate in der Rue St. Jacques und im Fau⸗ bourg St. Martin sein. Er soll sich in der Umgegend von Lyon verborgen halten. — 27. Februar. Gestern Abend wurden wieder zahlreiche Haussuchungen bei Anarchisten vorgenommen. Mehrere Anarchisten wurden verhaftet, darunter auch die Frau von Constans Martin. — Der Regierung zugegangene Mittheilungen über die Operationen der Colonne des Komman— danten Joffre besagen, die Colonne bestehe aus anderthalb Kompagnien sudanesischer Schützen, einer Eskadron Spahis und zwei Gebirgs— kanonen. Die Colonne war am 26. Dezember vom Niger aufgebrochen und am 26. Jan. in Goundam angelangt. Die Tuaregs wurden durch Kanonenfeuer zerstreut und flüchteten nördlich, sie befänden sich gegenwärtig 4 Tagemärsche ent— fernt. Die Colonne traf am 9. Febr. an dem Orte ein, wo die Expedition Bonnier am 15. Jan. niedergemetzelt worden war. Die Leichen der Offiziere und Unteroffiziere, die man aufge— funden, wurden nach Timbuktu transportirt. Der Gesundheitszustand der Colonne ist be— friedigend. Die Bevölkerung, die durch die Plünderungen der Tuaregs erschöpft ist, nahm die Franzosen freundlich auf. Lyon, 25. Febr. Gestern Abend explodirte im Stadtbezirk Guillotiere eine Bombe, ohne wesentlichen Schaden anzurichten. Eine zweite Bombe wurde nach Mitternacht in dem Hofe eines öffentlichen Hauses gefunden; die brennende Zündschnur wurde von einem Vorübergehenden ausgelöscht. Großbritannien. London, 27. Febr. Die Polizeibehörde benachrichtigte die Brüsseler und die Pariser Polizei von der Abreise von zehn fremden Anarchisten nach dem Kontinent. — 27. Februar. Heute früh waren auf's neue Gerüchte von einer unmittelbar bevor— stehenden Demission Gladstones, wegen Schwäche des Sehvermögens, welche Gladstone absolute Ruhe auferlege, verbreitet. Man sprach von Lord Rosebery als Nachfolger Gladstones. Das„Bureau Reuter“ erklärt nun auf Grund heute früh eingezogener Erkundigungen alle diesbezüglichen Gerüchte für völlig unbegründet. Spanien. Barcelona, 26. Febr. Im Dorfe Palamos wurden gestern eine Menge Dynamitpatronen polizeilich in verschiedenen Schnapsläden beschlagnahmt. Serbien. Belgrad, 27. Febr. Authentisch verlautet, der König habe heute einen Ukas unterzeichnet, wonach der frühere mehrfache Cabinetschef Christie, genannt der eiserne Cor— poral, wegen seiner unbeugsamen Energie, zum königlichen Commissär für ganz Serbien er— nannt wird. Christie solle mit königlichen Vollmachten das ganze Land bereisen, um sich über die Stimmung des Volkes zu informiren. Amerika. New⸗Jork, 27. Febr. Nach einer Heraldmeldung aus Montevideo wurde der Dampfer der brasilianischen Aufständischen „Jupiter“ durch die Batterien des Regierungs— kreuzers„Nietheroy“ in Grund gebohrt. Die gesammte Mannschaft soll umgekommen sein. Aus Stadt und Land. h. Ober⸗Wöllstadt, 28. Febr. Gestern kehrte ein„Reisender“ in einer hiesigen Wirthschaft ein und benutzte die Gelegenheit, als die Wirthin sich einen Augenblick entfernt hatte, um ein wenig Kassenrevision zu halten. Er anektirte zunächst ein Päckchen Butzbacher Loose und ein Kistchen Cigarren, da er baar Geld in der Kasse nicht fand. Die zurückkehrende sehr handfeste Wirthin überraschte ihn dabei, worauf er nach einigen kräftigen Denkzetteln Reißaus nahm. Der zufällig vorbereitende Wachtmeister Schwartz von Friedberg verfolgte den Stromer, holte ihn bei Nieder-Woöͤllstadt ein und brachte ihn gefänglich nach Friedberg. Steinfurth, 26. Febr. Zwei junge Burschen von 18 Jahren entzweiten sich um geringfügiger Ursache willen und versetzte der Eine dem Anderen gestern 9 Abend einen Messerstich. Der Verletzte, dessen geben ernstlich gefährdet ist, war bis jetzt der Haupternährer seiner Mutter. Gießen. Der Thäter ist verhaftet. Der Vorstand der Aliceschule dahier hat, mehrfach geäußerten Wünschen entsprechend, eine Reorganisation des Lehrplans in der Weise beschlossen, daß die einzelnen Curse: Kleidermachen, Weißzeugnähen mit Maschine und Hand, Sticken, Flicken, Kunstwäscherei, Kochen, Bügeln, Zeichnen und Buchführung, sich so aneinander reihen und ineinandergreifen, daß sie im Laufe eines Jahres sämmtlich besucht und absolvirt werden können. Dabei können auswärtige Schülerinnen bei den Lehrerinnen der Aliceschule, Fräulein Möser Gartenstraße 30 und Fräulein Decker Sonnenstraße 8, zum Preise von 40 Mark im Monate Pension, außer Mittagstisch, und Familienanschluß finden, während das Mittagessen in der Aliceschule zu 50 Pfg. pr. Tag für die Schülerinnen berechnet ist. Die Kosten des Unter⸗ richts in allen obengenannten Fächern betragen: 144 M., das Mittagessen, mit Ausschluß der sechswöchentlichen Ferien, 101,50 M., die sonstige Pension, mit Ausschluß der sechswöchentlichen Ferien, 420 M., die Gesammt⸗ kosten der Ausbildung innerhalb eines Jahres demnach: 725,50 M. Wenn nun auch in der Folge der Besuch der Schule auf einzelne Curse, wie bisher, beschränkt werden kann, so darf doch denjenigen jungen Damen, welche eine vollkommene Ausbildung in den weiblichen Fertigkeiten erstreben, der Besuch eines vollständigen Jahrescurses dringend aus Herz gelegt werden; zu den obigen Preisen wird kaum anderswo Gelegenheit zu einer gleichen Ausbildung gegeben werden. Am 2. April beginnt das neue Schuljahr. Mainz, 26. Februar. Der berüchtigte Banknoten⸗ fälscher Frank aus Amsterdam wurde in Gesellschaft eines holländischen Frauenzimmers in einem Gasthofe hier verhaftet. Frank ist Deutscher und aus Thorn gebürtig. g Allerlei. Frankfurt, 24. Febr. Die Berliner Kriminal⸗ polizei ordnete telegraphisch die Verhaftung des hiesigen Auslaufers Gebauer an. Man glaubt, daß Gebauer der Urheber des bekannten Lustmordes in der Borsig— straße ist. Pforzheim, 26. Febr. Eine hier ausgebrochene Typhusepidemie verursacht massenhafte Erkrankungen. Es sollen schon an 100 Personen von der Krankheit ergriffen sein. Altona, 26. Febr. Der(7jährige Kesselreiniger Karl Schulz in der Grotjanstraße hat in vergangener Nacht seine leibliche Mutter, während sie schlief, durch einen Messerstich in den Hals umzubringen versucht. Krefeld, 26. Februar. Der Kleiderhändler Issel wurde in vergangener Nacht auf der Hochstraße erstochen aufgefunden. Der Thäter ist unbekannt. Hammerfest, 26. Febr. In letzter Woche wühteten hier orkanartige Stürme, wobei mehrere Menschenleben verloren gingen und großer Schaden angerichtet wurde. Die Walfischfängerstation bei Troldfjord wurde ganz vom Sturme weggefegt. Brüssel, 23. Febr. Heute drangen 7 vermummte Diebe in die Wohnung einer Rentnerin, welcher sie 80,000 Frances in Gold und Banknoten stahlen. Die Polizei ist auf der Spur der Thäter. O dessa, 25. Febr. Hier wurde eine sehr große Falschmünzerbande aufgehoben. Paris, 26. Februar. Nach einer Meldung des Bureau Reuter aus Port Louis hat am Donnerstag auf der Insel Mauritius ein heftiger Orkan, wie sie dort oft vorkommen, schweren Schaden angerichtet. Am Vormittag wurde ein Eisenbahnzug mit neun Wagen von einer Brücke in den Fluß geworfen, wobei fünf Beamte getödtet und zehn andere Personen verwundet wurden. Pisa, 26. Febr. Gestern Abend wurde im Theatro Nuovo während der Vorstellung des„Othello“ eine Petarde durch das Fenster hinter der Bühne geworfen. Eine heftige Explosion erfolgte; die Fenster zersprangen. Der Orchesterdirigent ließ die Königshymne und die Garibaldihymne spielen. Das Publikum glaubte, es handele sich um einen zur bengalischen Beleuchtung ge⸗ hörenden Effekt. Es kam weiter kein Unglücksfall vor, der muthmaßliche Thäter ist verhaftet. Handel und Berkehr. Friedberg, 28. Februar. Buttermarkt. Butter kostete per Pfund M. 1.00 1.10, Eier 1 Stück 6 Pf. 2 Stück große 11 Pf. Friedberg, 27. Febr. Fruchtpr. Weizen M. 14.25 bis 00.00, Korn M. 13.50— 14.00, Gerste M. 14.00 bis 14.50, Hafer M. 15.50— 18.00. Alle Preise ver⸗ stehen sich auf 100 Kilo gleich 200 Zollpfund. Grünberg, 24. Februar. Fruchtpreise. 14.60 M., Korn 14.40 M., Gerste 00.00 M., Hafer 00.00 M., Erbsen 00.00 M., Linsen 00.00 M., Wicken 00.00 M., Lein 00.00 M., Kartoffeln 0.00 M., Samen 00.00 M. Frankfurt, 26. Febr. FFruchtbericht. Weizen hies. und Wetterauer M. 1480 14 75, Mueheisscher M. 400 bis 14.75, norddeutscher 00.00, russ. M. 16.50—17.50 Redwinter M. 16.00— 16.25, Kansas M. 16.00 bis 16.25, La Plata M. 15.25— 15.70, Roggen, hiesiger M. 13.50— 13.60, Pfälzer M. 13.75 00.00, russischer M. 00.00—00.00, Gerste, hies. Futtergerste 11.75 bis 12.50 M., Braugerste 16.00 bis 16.25 M., Pfälzer M. 17.00— 17.50, fränkische nicht auswuchsfrei M. 00.00 bis 00.00, ungarische M. 18.25— 21.00, Hafer, hiesiger Weizen —:uͤ 8 5 wei lichen olpändige en; zu den genheit. m 2. Apll Banknoten; Gesellschaf Gasthofe us Thorn — Kriminal⸗ s hiesigen b Gebauer er Vorsg⸗ gebrochene rankungen. Krankheit selreiniger ergangener ef, durch ersucht. ler Issel erstochen wühteten schenleben et wurde. rde ganz ermummte elcher se blen. Die schr geoße dung des donnersiag n, wie sie chietl. An un Wagen vobei fünf verwundet m Thealto ell“ eine geworfen. prangen. und die übte, es lung ge fall vor, — t. Buttet ück 6 Uf 1435 0 1100 reise ver⸗ „ Weiße N., Hofer Pfälhe- 0 — — bis 11.50, Donaumais M. 11.25— 11.50. 991 400 Kilio netto effektiv loco hier. Weizenmehl hies. Nr. 0 25.50— 26.50 M., feinere Marken 26.50—28.50 M., Nr. 1 23.00— 24.00 M., feinere Marken 24.00— 25.50 1 41 1 10 j a re, 0, 2. Aach Ir. 50 55, Ale per bis 24.00 M., Nr. 3 20.00— 20.50 M., feinere Marken 50 Kilo Schlachtgewicht. 21.00 22.00 M., Nr. 4 15.25—16.00 M., feinere 2. Qual. 53—58 Pfg., Hämmel 1. Qual. 60—62 Pfg., Marken 16.25 17.00 M., hiesiges Nr. 5 12.50 13.002. Qual. 50—54 Pfg., Schweine 1. Qual. 61—62 Roggenmehl, hiesiges Nr. 0 21.00 21.50 M., Nr. 1 Pfg., 2. Qual. 58— 59 Pfg. Alles per Pfund. 18.00 18.50 M., Nr. 2 13.50— 14.00 M. Futterartikel still, nach Qualität: Weizenschalen 4.50—5.10 M., Weizenkleie .35—4.50 M., Roggenkleie 5.25 bis 5.35 M., Futter⸗ 100 Kilo inkl. Sack loco hier. Mark 15.75 16.50, württemb. Mark 15.75 17.00, mehl 5.50—6.00 M., Bierträber getrocknet 6.00 M. bayerischer M. 16.75— 17.50, norddeutscher M. bis—.—, rumänischer und türkischer M. 15.75— 17.50, merikanischer M. 00.00 00.00, Mais, mixed M. 11.25 Frankfurt, 26. Febr Markt war mit 412 Ochsen, 27 n befahren. —.— Alles per 50 Kilo netto effektiv loco hier. u. Rindern, 322 Kälbern, 201 Hämmeln, 699 Schweinen Die Preise stellten sich wie folgt: 1. Qualität pro 100 Pfund Schlachtgewicht M. 66 bis 68, 2. Qual. M. 55—61, Bullen 1. Qual. M. 43 bis Kälber 1. Qual. 6368 Pfg., Israelit. . Viehmarkt. Der heutige Sab Bullen, 457 Kühen, Stieren Ochsen Um Donnerstag Gottesdienst in Friedberg. bathfeier vom 3. März 1894. Vorabend 5 Uhr 55 Min. Samstag Morgen 8 Uhr 15 Min. Samstag Nachmittag 3 Uhr Schrifterklärung. 3 Uhr 30 Min. Minchagebet. Sabbathausgang 6 Uhr 55 Min. den 8. und Freitag den 9. März 1894: Neumond Adar II. Wochengottesdienst von Sonntag den 4. März an Morgens 6 Uhr 45 Min., Nachmittags 5 Uhr 30 Min. Alles per Stellensuchen Allee 35. placirt schnell Reuter's Bureau in Dresden, de jeden Berufs 3o Ostra⸗ 152 Üdeklarationen bei Tarl Bindernagel in Friedberg. J. F Als außergewöhnlich billig empfehlen wir Herren⸗Anzüge Confirmanden⸗ M. 12 an bis zu den feinsten, * in haltbaren Stoffen von K naben⸗ Anzüge 3 Mark 50 Pfennig an bis zu den feinsten, in bekannter großartigster Auswahl. Anzüge nach Maaß ohne Preiserhöhung. dürth's Erben. in haltbaren Stoffen von M. 14 an bis zu den feinsten, in haltbaren Stoffen von Anzüge Mittwoch den 7. März l. Buche, 44 rm Eiche ꝛc., und 4 rm Linde. Nicht vorgezeigt Mr. 5 1001 0 Holz⸗Versteigerung. J., von Vormittags 9 Uhr an, kommen zur Zersteigerung aus den Domanialwalddistrikten Fähnrichsbuche, Gr. u. Kl. Köppler, Eratzwald und Dauernheimer Hofwald, sowie von der unter dem Kleegarten in der Gemarkung Blofeld: Stämme: 13 Eichen= 9,97 km, 39 Nadel= 28,24 km, worunter ca. 3 km Schnittholz, 2 Obstb.= 0,40 im, 3 Nadelderbstangen= 0,34 km; Suche, 2 rm Nußb., 7 rm Eiche, 2 ru Nadel und 6 rm Linde; Suche, 2,5 rm Birke, 25 rm Eiche, 6 rm Nadel und 12 rm Linde; Reisig: 165 rm 48 rm Nadel ꝛc.; wird das Holz in Schoppenwiese(u. a. 10 Nadelstämme „29 kw), Dauernheimer Hofwald(u. a. 9 Nadelstämme Nr. 87—95 4,71 tm und 1 Nadelderbst.) und Kratzwald(Eichenreisig, taxirt zu 3 rm), sowie das Holz von einem Nuß- und Birnbaum in der Gemarkung Blofeld(u. a. 2 Ab⸗ ichnitte v. Birnbaum mit 33 und 26 em Durchm.= 0,40 fw). Nähere Auskunft ertheilen die betr. Forstwarte und der Unterzeichnete. Zusammenkunft am Bingenheimer Forsthaus. Bingenheim den 26. Februar 1894. Großherzogliche Ober La Parzelle Flur IV., Nr. 125 Scheiter: 56 rm Knüppel: 79 rm Stöcke: 17 rm Buche, 21 rm Eiche ꝛc. försterei Bingenheim. ng. Holz⸗Versteigerung. Freitag den 2. März kommen im Ost⸗ heimer Gemeindewald zur Versteigerung: 3 Eichen⸗Stämme von 0,45 Festm., 1 Nadelholz-Stamm von 0,10 Festm., 50 Nadelholz-Derbstangen von 1,75 Festm., 50 Nadelholz-Reisstangen von 0,34 estm., 6,2 5 Buchen⸗Scheiter und Knüppel, 9150 Wellen Buchen⸗Reisig, Wellen erster Qualität, 2., 3. und fünfter Durch⸗ forstung, 80 Wellen Nadelholz, 13,2 Rm. Buchen⸗Stöcke. Zausammenkunft Morgens 10 Uhr auf dem Hesselkopf. Ostheim den 26. Februar 1894. Großh. Bürgermeisterei Ostheim. 102⁵ Schneider. Holz⸗Verkauf. Bei Unterzeichnetem sind einige Fest⸗ meter Eschen⸗, Erlen⸗, Birken⸗ u. Kirsch⸗ baum ⸗Stämme, sowie ein großer Pappel⸗ Stamm und mehrere Centner Baumweide zu verkaufen. Kaufliebhaber wollen sich innerhalb 8 Tagen an mich wenden. Joh. Heinrich Jüngst, 994 Harbmühle bei Nieder⸗Rosbach. Meine Schrotmühle, neuester Construction, empfehle ich den Herren Oeconomen zur gefl. Benutzung; 2s kann täglich geschroten werden. P. Theis. Vergebung von Graben⸗ und Planirarbeiten. Montag den 5. März d. J., Vormittags 10 Uhr, sollen auf der fiscalischen Mark⸗ wiese bei Bauernheim verschiedene Graben⸗ und Planirarbeiten, veranschl. zu 1244 M., unter den vorher näher bekannt zu gebenden Bedingungen loosweise an die Wenigst⸗ nehmenden in Accord gegeben werden und sind Lusttragende hierzu eingeladen. Ober-Rosbach am 27. Febr. 1894. Großh. Oberförsterei Ober-Rosbach. 985 Strack. Holz⸗Versteigerung. Montag den 5. März l. J. wird in dem Langenhainer Gemeindewald, Distrikt Filzhard und Bernhard folgendes Holz versteigert: 6100 schwere Kiefern⸗Wellen, 4840 gute Eichen⸗Wellen, 100 Gebund Ginstern, 20 Gebund Birken-Besenreisig, 50 Stück Bohnen⸗Stangen und 8 Stück Baustämme. Zusammenkunft Vormittags 10 Uhr am Eingang der Filzhard(sog. weißen Stein). Ziegenberg den 24. Februar 1894. Großh. Bürgermeisterei Langenhain. 992 Rumpf. ö Für mein 16jähriges Mündel suche ich auf sofort einen Dienst. 8 Tagen jedesmal Morgens 10 Uhr in den Donnerstag den 1. März d. J., Morgens 11 Uhr, versteigere ich an meiner Wohnung zwangsweise gegen Baarzahlung 1 Pferd. Friedberg den 28. Februar 1894. Bangel, 1014 Gerichtsvollzieher. Holz⸗Versteigerung. Es werden versteigert: 1. Dienstag den 6. März im Domanial⸗ distrikt Burgwald, Schlag Y: 2 Birken⸗ stämme von je 14 em Durchm. und 2,8 m Länge, 8 rm Eichen-⸗Scheiter, 20,5 rm Birke⸗, Eiche⸗Knüppel, 9700 Birke⸗, Eiche- und 2400 Weichholz⸗ Wellen und 0,5 rio Eiche⸗Stöcke. Mittwoch den 7. März im Ober⸗Ros⸗ bacher Domnnialwald, Distrikt Keller⸗ berg, Schlag XV: 2 Eichenstämme von 35 resp. 57 em Durchm. und 5,4 resp. 7,5 m Länge, 7 rm Eichen⸗Scheiter, 200 Buchen-, 8329 Eiche⸗, Birke⸗ und 50 Nadel-Wellen. Zusammenkunft und Beginn an beiden betreffenden Schlägen. Unmittelbar nach der Mittwochs⸗Ver⸗ steigerung wird auf dem Geschäfts⸗ zimmer der Großh. Oberförsterei Ober⸗ Rosbach eine Centralfeuer-Doppelflinte und ein Jagdstuhl öffentlich meistbietend versteigert. Ober⸗Rosbach den 27. Febr. 1894. Großh. Oberförsterei Ober-Rosbach. 1024 Strack. Mobiliar⸗Versteigerung in Bad⸗Nauheim. Die nachstehend verzeichneten Gegen— stände des Philipp Klingemeier hier werden Dienstag den 6. März d. I., von Vormittags 9 Ühr an, in der Hofraithe d e Nr. 5, öffentlich meist⸗ ietend versteigert: 1 Wagen mit Ernteleitern, 1 Hinter⸗ und Vorderpflug, 1 Egge, 1 Jauche⸗ faß, 1 Fruchtfegemühle, 1 Dickwurz⸗ mühle, 1 Schiebkarren, 1 Steigleiter, 2 Fleischbollen, 1 Küchen⸗Schrank, 1 Futterkessel, diverses Porzellan, sowie Haus- und Küchengeräthe. Bad⸗Nauheim den 27. Febr. 1894. Großh. Ortsgericht Bad⸗Nauheim. 0 Wörner. Haus ⸗Verkauf. In einem besuchten rheinischen Badeorte ist Sterbefalls halber ein schönes Hötel mit 25 Zimmern, Terrasse, Speisesaal, Restaurationsräumen, Baderäumen ꝛc. so⸗ fort zu verkaufen. Anzahl. 5000 Mark. Bedingungen günstig. Bewerber wollen sich melden unter„Hötel“ an Haasenstein u. Vogler, A.⸗G., Kreuzuach. 1.41172, Ein Arbeiter, welcher auch die Gärtnerei versteht, findet dauernde Beschäftigung bei 102²⁰ Eduard Grödel, Kaiserstr. Ein tüchtiger und ordentlicher Päckergeselle sofort gesucht. Näheres in der Expedition des Anzeigers. 1013 101 815 Von heute an verzapfe im Glas reinen Weiß⸗Wein, zu 15 Pfg., solange Vorrath reicht. Reinhardshof, Nieder-Erlenbach. 861 H. Oberschmidt, Hausvater. Arbeits⸗Vergebung. Montag den 5. März l. J., Nachmittags um 1 Uhr, sollen auf dem Rathhause zu Reichelsheim nachstehend verzeichnete Ar⸗ beiten und Lieferungen öffentlich vergeben werden: Maurerarbeit, veranschl. zu 294,— M. Zimmerarbeit 39,.—„ Schreinerarbeit 144,—„ Schlosserarbeit 285,—„ Weißbinderarbeit 4053 Pflasterarbeit 140,.—„ Jährl. Unterhaltung der ge— meinheitl. Pumpen ꝛc. 200,—„ Lieferung zweier neuen Pumpen E Lieferung von Russensteinen 250,.—„ Mauersteine anzufahren 60,.—„ Pflastersteine zu brechen und zuzurichten 408,.—„ Anfahren derselben 85,— Liefern von Sand 280,.—„ 1„ Cement 32,.—„ 17„ hydrl. Kalk 57,—„ 5 e e e e Cementröhren 216, Zerschlagen vorhandener Steine 105,.—„ Kostenüberschlag und Bedingungen liegen Samstag den 3. März l. Is. auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Einsicht offen. Friedberg den 27. Februar 1894. 1006 Zörb II. Einige hundert Centner Dickwurz hat abzugeben 981 Nieder⸗Wöllstadt. August Pflug. Ein junges Mädchen sucht das Kochen zu erlernen. Näheres bei Reibstein in Friedberg im Rosenthal. 958 Zum Mohl meiner Mitmenschen bin ich gerne be⸗ reit, Allen unentgeltlich ein Getränk (keine Mediein oder Geheimmittel) namhaft zu machen, welches mich 80jährigen Mann von Sjährigen Magenbeschwerden, Appetit⸗ losigkeit und schwacher Verdauung befreit hat. F. Koch, königl. Förster a. D. in Bellersen, Kreis Höxter, Westfalen. 53 Es wird auf einem Hofe zum baldigen Eintritt gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Anz. 1011 Feld⸗ und Garten⸗ Sämereien in anerkannt bester Waare empfiehlt(Katalog franko.) Chr. Bendixen, Gärtner, 1008 Steinfurth—Bad⸗Nauheim. Anlage und Unterhaltung von Villen⸗ und sonstigen Gärten übernimmt auf billige Bedingungen 2 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theil⸗ nahme bei der Krankheit und bei der Be⸗ erdigung unserer innigstgeliebten Mutter, Tochter und Schwester. Lina Beckel, geb. Hachenberger, sowie für die zahlreichen Blumenspenden sagen wir unseren besten Dank. Schwalheim den 27. Febr. 1894. Die tieftrauernden Hinterbliebenen. 1004 784 J. Butzbach, Café Casino. Vorschuß⸗& Credit⸗Perein zu gliedterg. eingetragene Genossenschaft mit uubeschränkter Haftpflicht. Die ordentliche Generalversammlung für das Rechnungsjahr 1893 findet 8 5 Donnerstag den 8. März l. J., Abends 8 Uhr, im Pfälzer Hof(Gartensaal) dahier statt und beehren wir uns, unsere Mitglieder ergebenst einzuladen. Tagesordnung: 1. Geschäftsbericht des Vorstandes. 2. Bericht des Aufsichtsraths über die Prüfung der Bilanz und Entlastung des Vorstandes. 3. Beschlußfassung über die Verwendung des Gewinn-Saldos. Friedberg den 27. Februar 1894. Für den Aufsichtsrath: Bürgermeister Steinhäusser, Vorsitzender. Die Bilanz pro 31. 14 1893 liegt auf dem Bureau des Vereins jetzt schon zur Einsicht offen. 1000 Vorschuß und Credit Verein zu Friedberg, eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht. Unsere Casse ist des Vormittags von 9 bis 12 und Nach- mittags von 2 bis 4 Uhr offen. 999 Butzbacher Fasel⸗, Zuchtvieh⸗& Schweine⸗Markt am 19. März 1894 5 verbunden mit Prämiirung von Faseln und Rindern und großer Verloosung von Faseln, Rindern, Schweinen und nützlichen Geräthen. Bemerkt wird, daß Händler mit direkt aus der Schweiz bezogenen Simmen⸗ thaler Faseln und mit Norddeutschen Milchkühen zum Markte eintreffen werden. Butzbach den 24. Februar 1894. Großh. Bürgermeisterei Butzbach. Joutz. Wohnungs⸗ Veränderung Geschäftsempfehlung. Einem verehrten hiesigen und auswärtigen Publikum die gefl. Mittheilung, daß ich jetzt im Hause des Herrn Wagnermeisters Kissel, Bismarckstraße, wohne und empfehle mich zugleich in allen in mein Geschäft einschlagenden Arbeiten unter Zusicherung reeller und billigster Bedienung. 1007 997 14 J. Engelter, Herrenkleidermacher. G. F. Aletter Friedberg, Kaiserstraße 76, neben der früheren Post N empfiehlt zu bekannt billigen Preisen: Fragen, Manschetten, Binden, Herren-, Seide, Einfaßband, Knöpfe in Metall, Damen- und Kinderhemden, Herren-, Steinnuß u. Lava, Taillenband, Klei⸗ 4 Damen⸗ und Kinderhosen, Corsetten, derstäbe, Nähnadeln, Haften u. Augen, Hosenträger, Taschentücher, Braut- Besätze für Kleider, Bänder, Spitzen, und Communion- Kränze, Strümpfe, Sammte, Häkelgarne, wollene u. baum⸗ Schürzen für Damen und Kinder, weiße wollene Stickgarne. Röcke, Latzen, Handschuhe, Nähgarne, 642 1 23 11 Neun!.* Neu! LNRNaähmaschinen neuester Erfindung,„Electra“ und Triplex“, Familien-Maschine, nähen Stepp- und Zierstich, sehr ruhiger Gang, in eleganter Ausstattung. See ee eee 620 2 r 8 A* n 5 8— Pl 1* b N00 N Mark 350 1 LUG L. Mark 1000 An. an. Deutsche und amerikan. Harmonfums von M. 90 an. Lager von über 100 Instrumenten aller berühmten Fabriken. — „ Verkauf schon zu monatlichen Raten von M. 10.—, gegen baar mit höchstem Rabatt, lungjährige Garantie, freie Lieferung überallhin, Umtausch alter Klaviere.— 6espielte, gut reparirte Pianos und Flügel zu 60- 600 Mark. 38 Pianos zu vermlethen zu 3, 4, 5, 6-10 Mark monatlich. Stimmung U. Reparatur von Pianos billigst in bester Ausführung. Bitte meinen gr. illustr. 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Confirmanden⸗Hüte, Kragen, Manschetten und Halsbinden 878 C. Kalbfleisch. empfiehlt 2 schöne möbl. Zimmer zu vermiethen. Wo? sagt die Expedition des Anzeigers. 938 Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu eine Beilage.) Frische Schellfische, Cabliau, Casino Friedberg. Mittwoch den 7. März, Abends acht * bet * SOrdu. 1 PPGGGGGGWGGGGGGGGGGGGG 825 N Oberhessiher Anzeiger. 2 Abend abend 5 N 75 5 5——— a Vergebun Aufgebot. liches 0 f. ufgebot olgende Lieferun ür 0 5 9 5 i 5 0h e ferungen für das Landeszuchthaus Marienschloß und bezw. die Zellenstrafanstalt Butzbach sollen Die am 19. Januar 1894 zu Bad⸗ 1—— 5 Nauheim verlebte Wittwe des Gutspächters a F eee a———— August Weber von Marienborn in Ober⸗ 8 Gegenstand 80 11 5 3 8 5 Ungefährer Betrag hessen, Elise Maria Wilhelmine, geb. Koch, g.* 0 1 r Gegenstand. für hat in einem am 19. September 1879 ge⸗ 4, Ahe Marienschloß. Butzbach. 2 Marienschloß. Butzbach Kinder ee een eee, 5 05—— 5— 8 er 1] Brod, verschiedenes] 61,000 be 77,000 ks 69] Wasserflasche 20 Stück Sti 1. Minna Otto Flemming Ehefrau auf 0 e e, ee ee ee ee dee e de deen lug 34 Hammellleisch 50 100.„ 71] Wasserkrüge 9 1 2. Friedrich Johann Weber, gewöhnlich Ni 4 Rindsnierenfett 1,000„ 1,500„ 72] Lampenschirme von 0 5 e ildern 54 Kalbfleisch 5 100„ Milchglas 20 5 5 3. Karl Weber, dermalen Goldarbeiter in b. 1,000„ 1,600„ 73 J Filtkappen 4051. 30 Stück e peck, roher 100 120 74 ütte b„ i b bi gleichen Theilen zu Erben ihres Nach— den baben 5 Speck, geräuchert 200„ 20 75 Anthraclltohlen e 200 e ee de ee bal aß dussmd 9] Schweineschmalz 1200„ 100„ 76] Nußkohlen 1.400 bernd 1800„ von den Erben der Nachlaß der August e 10] Cocosnußbutter 500„ 600„ 77 Tannenscheitholz 186 J 0 30 R. Weber Eheleute als eine Vermögensmasse ad e 65 80 78 Kohlenanzunder 5,000 Stück 3000 e e ee daß Minna Flem⸗ ll. 1.000 Stück 27000 Stück 48,%J Sreinkohlen, melirte] 4.600 Centnern 15 ming 5000 Gulden, Friedrich Johann 18g4; 13Handkäse 1,200 ke 1,500 ke 79 Braunkohlenbriketts 2⁰⁰ er 8 Weber 18,000 M. als Vorempfänge auf i 14 Vier 12 600 Liter 700 Liter 80] Farbwaaren 150 Kg— shren resp. Erbthell sch aufzurechnen batten. lu. Nau 15 Bohnen, weiße. 1,800 kg 2,800 kg 81 Leim 100 eg 75 Letzterer hat, wie glaubhaft bescheinigt von 16 Erbsen, Victoria 2,800„ 3,500„ 82 Spiritus 50 90 8 55 wurde, nach Errichtung des Testaments 17 Linsen 1.800„ 2.800 83 Fensterglas 0 2 75 5 noch mindestens 3000 M. Vermögen von 18] Roggenmehl 1,400„, 84 Nahutensilien 100 Saen 1 seiner Mutter erhalten, also im Ganzen N 19[ Wetzenmehl 700„ 1,000„ 85[ Eisenwaaren 4,006 9 1 FF bein 9 20 Gerstenmehl 700 600„ e 900 Kg 88 Antheil an dem, mit Berücksichtigung der 9 auf der 2% ee 50 Liter 50 Liter 87 Bordholz 200 Meter 8 Konserenden sich auf 61,626 M. 57 Pfg. 20 51 80 eg 35 kg 88[ Dielen und Latten 1,000 5 5 e e Gesammtnachlaß der August r 05 100 89[ Boy 9. 8 eber Eheleute beträgt. —— 24 Zwetschen, gedörrte7 100 100„ i I 155 Der gedachte Friedrich J Weber 110 40 5 500 1 24 5 Bae 0 755 96 e a das ee e ütki 26 Sig 00 Liter 800 Liter 91] gebleicht Nr. 20 8 ee ee ee ee inge 7 Heise, geshalte 1300 K 1700 55 92 1 Nr. 90 101 1— Amerika mit dem Schiffe„Daniel S r Fell 55 Reis 1,600„ 2,000„ 92a] grau 1 20 300 755 mann“ untergegangen. Von einer Ver⸗ geräuch 29[Gerstengrütze 1 900„ 93 Miiiforrus tig 70 Meter 758 heirathung desselben war nichts bekannt. Zerauc, 30 Hafergrütze 700„ 900„ 94 Baumwolltuch eter 5 Auf Antrag seiner beiden Miterben pheringe 5 Weizengrütze W 900„ 95 Seh 80„ 75 der Minna Flemming und des Karl ertsch. 32 Kaffee 1,000„ 1,200„ 96] Strohsackleinen 200„ 7 Weber ergeht an ihn hiermit die öffent⸗ Vertsch. 95 Nadeln, Faden⸗ 270 0 0 97 Wolle 500 5 liche Aufforderung, im ollen T e, 98 Lein und Rüböl][ 200 Liter 1 af bpb enen 35 Thee 175 25 2 5 4 Mittwoch den 18. April 18 36 Zucker, Würfel⸗ 15 8 99 Oberjacens( Gal— 30 Stück 8 h den 18. April 1894, 17 37 Majoran 3 5 5 e. 90 5 vor unter ae 0 1 ü 5 gner. 38] Rummel f 555 100] Oberhosen Zwilch 8 30„ Ma zeichnetem Gerichte sich über die let 39 Senf 10 85 7 8 5 5 531 intenigfseen den von seiner Mutter 40.5 91900 0 1 101 Wesen elderwolle 5 1„ n 1 assenen Te taments und die Höhe 4 41 Speisekartoffeln„ 90 Liter 39900 18 5„— 280„ sic blauen 110 mindestens 21,000 M. inalpreisen 55 Heringe 5 8 Tonnen 102 Mugen Jagdzwilch 2 970* über bass ige e . N 5 T i 9— 5 1 b iufge Inventar zu er⸗ eher. 44 1 0 2 19 kg 103] Unterjacken, Baum⸗ klären, seine Erbansprüche geltend zu 7 45 Schreibmaterialien 79 05 104 Ungerhoser B 75 f gu e A 9 5 1„ 3 n, Baum⸗ zutreten, Alles unter dem Rechtsnach⸗ Ulle, 15 80 Drucksachen laut Verzeichniß laut Verzeichniß wollencöper 3 374 theil, daß sonst unterstellt würde, 1 holes , empfehl. 47 Pe 15000 70 15 105 Hosenträger, Leinen 0 das Testament, das Inventar und insbe— hutbazat, 48 Then im„000 Liter 28,200 Liter oder Gurte. 373 sondere ein Konferendum von mindestens ö hran 60„ 100„ 106] Hemden, halbleinen— 5, 21,000 Mark stillschweigend anerkannt 10 Schuelsef 900 kg 1,500 kg 107[ Halstücher, blau 1 Unter dieser Voraussetzung würde der 5 N 1 f 55 1200„. und weiß carrirt gesammte Nachlaß seiner Eltern, der August ll. 52 Lampeneylinder 100 Butzend 100 Butzend 108 e 7 7 Flenn 199 1 0 1 e 5 Tasche 0 emm Il W̃ 1 f „Aen. 56 Lampendochte 150 Meter 150 Meter e een A de setten. 54 Kohlenlöffel 40 Stück 10 Stück Baumwollstoff 1 541 unter Androhung des gleichen Rechtsnach⸗ größter 55 Kohlenschippen 10 10 109[ Strumpfe, Wolle 1 theils an seine etwaigen N kor der ien bei 13 Eßlöffel, Britannia 10 Dutzend 15 Dutzend 110] Schuhe niedrige 2 85 9 5 eventuelle Tee 1 naasse 57 Zundhoölzer, schwed. 100 Päcke 100 Päcke 111 Schuhe, hohe 2 Zum Schlusse wird 97 erk agasse. 58] Stearinlichter 6 kg 0 kg 215 bb 1 10 ü 9 1 1 5 1 9 10 kg 112] Pantoffeln der für den verscholl Friedrich J 59 Carbolsäure 200„ 400„ 1 Leibbi 175 530% Weben enen Friedris 9 Jo⸗ — 60 Eisenvitriol 300 500„ 115 e e 5 50 Stück 3 15 ee bestellte Kurator, 5 5 9„ eiderbeut—— 7 eigeor Grü Nau⸗ 1 55. 990 Meter 500 Meter 115 Waffenröcke 2 51. 00 sich: mit W eee a 52 Maeulaturpapier 300 kg 400 kg 116 Tuchhosen 25 0 verstanden erklärt Gr e ge⸗ „, e e ee, dude deen we e mn 65 ee 10 Stück 5 Stück 118] Dienstmäntel 7— 2 daß das Konferendum des gedachten Erben — 19 82 55 p 7 k 7 119 Wachtmäntel 2 25 3 sich auf mindestens 21,000 M. belaufe. 66 Reiserbesen 400 200 120 Leibriemen 15 8 5 i l, 67] Kämme 20 Dutzend 30 Dutzend 121 Sabel 8 8 187 Bad⸗Nauheim den 14. Febr. 1894. 68[ Eßnäpfe von Stein⸗ 122] Troddeln 7 5 7 Großh. Amtsgericht Bad⸗Nauheim. % gut 40 Stück 5 f 7 en orzügl Ordn.⸗Nr. 1— 98 Ungefährer l f 5 5 8 ce 5 Nr. gefährer Bedarf für das Rechnungsjahr 1894/95. 9 i zerichtsschreiber gend 100 9 5 1 Einmaliger aer Wabe hehe 8 255 e e .„Die Gegenstände unter Ordn.⸗Nr. 2—4, 5—8, 1113, 15—17, 18—20, 21—39, 49—51, 52 5 55, 6 Ff U 805 15 e 80—83 und 98 werden zusammen vergeben und sind zu Ordn. Nr. 15— 39, 45, 46, 19 75 955 Faseleber 8 Ankauf. J 4 ist. i ene Inwieweit nach bereits vorliegenden Mustern zu liefern oder Vorlage weiterer Muster gestattel Die Gemeinde Ober-Wöllstadt beab— 1„ 155 1 5 gungen. 1 sichtigt einen zur Zucht tauglichen Eber bel. 1 e r de nach den bezüglichen Strafanstalten und getrennt von den einzusendenden lährig, engl. Bastard, anzukaufen. Be⸗ e 5 ee er Aufschrift:„Lieferung für das Landeszuchthaus“(bezw. die Zellenstrafanstalt) sind kostenfrei] sitzer solcher Thiere wollen sich auf Großh. 6 z 95 Di 1. Bürgermeisterei Ober-Wöllstadt melden. ne, f ienstag den 6. März 1894, Vormittags 10 Uhr, Ober⸗Wöllstadt den 27, Februar 1891. g bei e Behörde einzureichen. 5 1 Bürgermeisterei Ober- Wöllstadt. 7056 · Zedingungen für die Bewerbun die Liefer Ministerial⸗Er. Juni ie di 2 2 Gondolf. ros⸗ 5 ie Bedingungen f ö ungen um die Lieferungen inisterial⸗-Erlaß vom 16. Juni 1893. 1 7 dingungsanschläge mit den allgemeinen und besonderen Bedingungen können gegen onna der Sülbsttoteen 15 8 Schöne freundlich 5 Hul, 1 Einscht 1 8 auch an den Werktagen Vormittags zwischen 10 und 12 Uhr und Nachmittags zwischen 2¼ und 4 uhr 915* Die Zuschlagsfrist beträgt 1 Woche. Für die Angebote ist ei 5 2 e 725 Woh 10 en inn Erstattung von 10 Pfennig Schreibgebühren erheldlch. 5 e e eee Ferme en, debe 3 nun 1 90 Marfenschle ß, Poßt Rockenber t 15 große Zimmer, Küche mit allem Zubehör, erg, am 15. Februar 1894. von jetzt an zu vermiethen. lech. 5 Die Direction des Großherzoglichen Landeszuchthauses. Karl Gö — 1 10²⁸ Bornemann. 56 e, mee, ö 956 Kleine Köhlergasse Nr. 406. ene 11 0 1 .———.— 2 e „ e d ⁰·¹ m Die Dampf⸗Färberei, Druckerei und chem. Waschanstalt zu Windecken K. W. Hinkel, gegründet 1824, 5 5 5 ganz der Neuzeit entsprechend eingerichtet, empfiehlt sich im Färben, sowie chem. Waschen von Wolle, Baumwolle, Leinen und Seide. Herren- und Damen⸗Garderoben werden zertrennt und unzertrennt in den neuesten Dessins gefärbt, chem gewaschen und wieder wie neu hergestellt. Desgleichen Möbelstoffe, Mäntel, Tuche, Shwals, Mull⸗, Tüllgardinen, Teppiche, Tischdecken ꝛc. ꝛc. 2 2 Appretur, Dekatur und Presserei für Sammt⸗ und Möbelstoffe. Abliefe⸗ rung in denkbar kürzester Zeit. Trauersachen innerhalb 2—3 Tagen. f N Reelle und billige Bedienung wird zugesichert. Bestellungen durch die Post werden franco gegen franco entgegen genommen. g Zur Bequemlichkeit habe ich Annahmestellen bei Herrn Heinrich Diehl, Usagasse in Friedberg, Herrn Kaufmann Domm in Altenstadt und bei Herrn Köhler& Höntsch in Hungen errichtet, empfehle solche zu recht häufiger Benutzung. lz⸗Verstei bei Finkenloch Holz⸗Versteigerung bei Finkenloch. Dienstag den 6. und Mittwoch den 7. März werden in den Domanial⸗ walddistrikten Eschberg, Finkenlocherheege, Sparrenwald, Hainkohl, Heegling, Stickes, Orlitz und Krugeberg versteigert: f Scheiter: 1265 im Buche I. Cl.(mit Felgenholz), 117 im Buche(I. Cl.; Knüppel: 920 rm Buche(meist Stammknüppel), 46 rm Eiche, Kirschbaum, 21 rm Nadelholz, Aspe; Reisig: 2011 rw Buche— wobei 435 rm aus 11. Durch⸗ forstung(mit Stammreisig) im Heegling, 250 ra ersten Aushiebs im Kruge⸗ berg— 90 rm Eiche, 12 m Nadelholz; Stöcke: 299 rw Buche und 33 rm Eiche. Zusammenkunft jedesmal Vormittags 9 Uhr zu Forsthaus Finkenloch. Am ersten Tage werden die Scheiter und Knüppel, am zweiten Tage deren Rest, sowie das Reisig und die Stöcke versteigert. Nicht vorgezeigt— und am zweiten Tage versteigert— wird das Holz aus den Distrikten Stickes und Heegling(46 rw Scheiter, 150 rw stärkere Knüppel, 500 rm Reisig— mit Stammreisig— 18 rm Stöcke), sowie aus Groß- und Klein-Orlitz, Hainkohl und Krugeberg(90 rm Scheiter, 42 rm Knüppel, 390 im Reisig, 32 im Stöcke). Mit Kalk bespritztes Holz wird nicht versteigert. Weitere Auskunft hat Großh. Forstwart Weitzel zu Forsthaus Finken⸗ loch zu ertheilen. Sämmtliches Holz lagert in der Nähe von Straßen und chaussirten Wegen und ist gut abfahren.— Bei sehr ungünstiger Witterung wird die Ver— steigerung im Heulheck'schen Saale zu Bobenhausen abgehalten. Konradsdorf den 25. Februar 1894. Großherzogliche Oberförsterei Ortenberg. Hoffmann. 982 Holzversteigerung * 1 NN** 7* in dem Fürstl. Stolberg'schen Forstrevier Gedern. Freitag den 9. März d. J. sollen in dem Försterbezirk Usenborn aus den Distrikten Schneiderzipf, Hammerwald und Schönberg versteigert werden: Scheite: 803 rin Buchen 1. Kl., 192 rm dergl. II. Kl., 16 rm Eichen, Obst⸗ baum, 12 rw Erlen; Knüppel: 396 im Buchen, 7 rm Eichen, Obstbaum, 8 rm Erlen; Stöcke: 6 rm Buchen; Astreiser: 1520 rm Buchen, 24 ĩm Erlen; Buschreiser: 43 rm Laubholz; Stämme: 9 Eichen(Wagnerholz), 3 Ahorn, 1 Elsbeer, 39 Fichten, 16—21 m lang, 15—22 em dick mit 15 fm; Derbstangen: 62 Fichten; Werkscheitholz: 7 rm Buchen. Mit dem Nutzholz, von welchem der größte Theil in den Distrikten Schneider— ipf und Schönberg lagert, wird der Anfang gemacht. Beginn der Versteigerung, Morgens 10 Uhr, in dem Stolbergerhof zu Hirzenhain. Nähere Auskunft ertheilt der Forstschütz Henkel zu Louisenlust. Gedern den 26. Februar 1894. 995 Der Oberförster Kirchner. N 2 Holzversteigerung. Samstag den 3. März kommen zum Ausgebot im Distrikt Kronbach bei Ortenberg(an der Kreisstraße Ortenberg—Usenborn): Buchen: etwa 400 rm Scheit, darunter 60 rm glattes Rund— scheit, 170 rm Knüppel, 90 rm Erdstöcke und 400 r Astreisig. Zusammenkunft Vormittags ½!11 Uhr auf der Kreisstraße im Distrikt Kronbach. Ortenberg den 24. Februar 1894. Der Fürstliche Oberförster. 987 Holz- Versteigerung. Holz⸗Versteigerung Dienstag den 6. März d. J., Vormittags 3.22. f 1 10 Uhr anfangend, kommt im Gemeinde- in den Gr äflich Solms⸗Rödel⸗ wald zu Hochst a. d. N., Distrikt Rest, heim'schen Waldungen. durch Abtrieb eines Stück Waldes folgendes, Im Revier Beinhards, Distrikt Unter— Haig zur Versteigerung: 55 wald, werden versteigert 48 Eichen⸗S 0 2-45 e.„ mz i Kden ume den 12. ein Dienstag den 6. März, Vormittags 9 Uhr: Durchmesser und 4—9 m Länge, 150 Rm. Eichen⸗Anippel 1 Birken-Stämme von 20—25 em n — 5 8 l 40 Eichen-⸗Stöcke Durchmesser und 6—9 m Länge, 88„ Eichen⸗ Heis 955 8 Fichten-Stämme von 1521 em 5800 S.. 15 N 5 Durchmesser und 6—9 m Länge 5800 Stück Eichen-Wellen(Backholz). St k Eichen⸗Derbst 8 8 ge, Zusammenkunft am Forsthaus Beinhards. anne. 3 Wickstadt den 26. Februar 1894. Stück Fichten⸗-Stangen von 10 bis Der Gräfliche Revierförster: 14 em Durchm. und 4—6 m Länge, 8 abi ne 1* U 5 1 98 19 Rm. Eichen⸗Nutzknüppel von 2 und. 3 * Immobiliar⸗ Versteigerung. Hofraithe, sowie die Grundstücke versteigert werden. Friedberg den 27. Febr. 1894. Großh. Ortsgericht Friedberg. 1005 Steinhäußer. Freitag den 2. März l. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Rathhaus die der Andreas Allerdist Eheleute auf Antrag der Erben nochmals an den Meistbietenden Der zum Nachlaß des Gustav Engel(ll. von hier gehörige, in hiesiger Gemarkung unmittelbar an der Staatsstraße und nahe Selters belegene, sehr ergiebige Sand⸗ steinbruch, welcher harte weiße und rothe recht gesuchte Steine liefert, mit massivem Wohnhaus und den nöthigen Oekonomie— gebäuden wird: Montag den 12. März ds. Js., Holz⸗Versteigerung. Stadtwald stämme mit 48,12 Festm. 6 Buchen ⸗Bau⸗ mit 5,20 Festm., 33 Rm. Eichen ⸗Scheit, 20 Rm. Eichen⸗Knüppel, 950 Stück Eichen⸗Wellen, 11 Rm. Buchen⸗Scheit, 6 Rm. Buchen⸗Knüppel und 350 Stück Buchen⸗Wellen zur öffentlichen Versteigerung. Kirdorf. Seulberg den 23. Februar 1894. Der Bürgermeister. Stumpf. Mobiliar⸗Versteigerung in Bad⸗Nauheim. 954 läßt nachstehend verzeichnete Gegenstände Montag den 5. März l. J., von Vor⸗ mittags 9 Uhr ab, im Hause, Alicenplatz Nr. 3 dahier, öffentlich meistbietend ver— steigert: 1 grüne Plüsch⸗Garnitur, Sopha mit 4 Sessel, 2 Divans mit je 2 Sessel, 1 braunes Sopha mit 4 Polsterstühlen, 2 kleine Sophas, 1 Chaise-Longue, 7 Nußb.⸗Bettstellen mit Sprungrahmen und theilweise Roßhaarmatratzen, 2 Kinderbettstellen mit Matratzen, 4 Ge— sindebetten, Federdecken, Vertikows, Schreibtische, Kleiderschränke, Waschkom⸗ moden mit Marmorplatten, Waschtische, Nachtschränke, Kommoden, diverse Tische, Kleiderständer, Stühle, Handtuchgestelle, diverse Spiegel, Vorhanggalerien, Rou⸗ leauxstangen, Waschgarnituren, Lampen, Teppiche, wollene Kolter, Tischdecken, verschiedene Haus- und Küchengeräthe. Die Besichtigung der Gegenstände kann vom 1. März ab erfolgen. Bad⸗Nauheim den 23. Febr. 1894. Großh. Ortsgericht Bad-Nauheim. 973 Wörner. Holz⸗Versteigerung im Engelthaler Walde. Montag den 5. März l. Is. sollen öffentlich versteigert werden: 70 Eichen⸗Stämme- 35 m(15 bis 50 em m. Durchm.) und zwar circa 10 fœ Schnittholz, 15 km Bau- und Schwellenholz u. 7 im Wagnerholz; 2 Kirschbaum-Stämme= 0,54 im (25 u. 34 em m. Durchm.), 4,5(m Fichten-Bauholz, 3 un Fichtenderb— stangen, 2,5 fu Eichen-Derbstangen (Wagnerholz), 6 rm Eichen-Reiser⸗ Stangen(Baumstützen), rm Buchen-, 4 rm Eichen⸗Scheitholz, rm Buchen⸗, 25 rm Eichen⸗ und rin Weichholz-Prügelholz, 14 rm Buchen⸗, 28 em Eichen⸗Stockholz, 1700 Buchen-, 9200 Eichen-, 500 Kiefern⸗ Reiser⸗Wellen. Das Nutzholz wird zuletzt verkauft. Kaufliebhaber für das Kirschbaumstamm— holz und Reiserholz wollen dasselbe gefl. vorher ansehen. Zusammenkunft Vorm. 9 Uhr im Distrikt Buchenwald hinter dem Engelthaler Hof. Arnsburg den 24. Februar 1894. Z m Länge. Ein zuverlässiger reinlicher 1 Das Holz ist von 2 Wegen gut ab— N 8 fahren. Die Zusammenkunft findet am K u t i ch E r, g Heckenfeld statt. 8 8 welcher gute Zeugnisse hat, kann sofort Höch st a. d. N. den 26. Febr. 1894. eintreten bei Großh. Bürgermeisterei Höchst a. d. N.“ Wilhelm Ulrich, 983 Mädrich. 966 Großh. Hoflohnkutscher. 951 zu vermiethen. 922 Grüfl. Obersörsterei. Ein schön möblirtes Zimmer Freitag den 2. März l. J., Vormittags 11 Uhr anfangend, kommen im Seulberger 19 Stück Eichen Bau⸗ und Werkholz⸗ und Werkholzstämme Die Zusammenkunft ist auf der Land⸗ straße oberhalb der Chemischen Fabrik bei Bemerkt wird, daß das Stamm— holz von guter Qualität ist, mehrere Stämme zu Wellbäumen sich eignen und das Holz in nächster Nähe der Landstraße lagert. Frau Andreas Götz Wittwe dahier Vormittags 10 Uhr, in hiesigem Rathhaus⸗Saale meistbietend versteigert. Zu der Hofraithe, in welcher seither neben dem Steinhauer-Geschäft Wirthschaft betrieben wurde, gehören werthvolle Grundstücke mit zahlreichen Obst⸗ bäumen. Gleichzeitig kommen Gärten, Aecker und Wiesen, ebenfalls in hiesiger und der Gemarkung Selters belegen, im Ganzen 7500 qm, zur Versteigerung. Bedingungen können auf dem Büreau des unterzeichneten Ortsgerichts einge— sehen werden. Ortenberg den 25. Februar 1894. Großh. A Ortenberg. Roth. Holz⸗Versteigerung. Freitag den 2. März l. J., Vormittags 10 Uhr, sollen im Walde der Gemeinde Beienheim nachstehende Holzsortimente zur Versteigerung kommen, als: 39 Rm. Buchen-⸗Scheiter, 41„ Buchen⸗Knüppel, „ Eichen⸗Knüppel, 4„ Aspen⸗Knüppel, 986 220„ Buchen⸗Reisig, 200„ Eichen- und Aspen-Reisig, 20 Buchen⸗ und Aspen-⸗Stöcke, 1 Eichen⸗Stamm von 28 Ctm. Durch⸗ messer, 2,4 Meter Länge. Zusammenkunft im Distrikt Schwalben⸗ graben. Beienheim am 27. Februar 1894. Großh. Bürgermeisterei Beienheim. 1002 Stein. Holz⸗Versteigerung. Freitag den 2. März l. J., Vormittags 9% Uhr anfangend, werden in dem Ge— meindewald zu Michelbach versteigert: Im Distrikt Seierwies, Leimenkaut, Hasenstück und Buchenhardt 6: 92 Tannen⸗Stämme von 25 fm, einige Stämme haben über 2 tm Inhalt, 100 Tannen⸗Stangen J. Klasse, 150 15 7 II. Klasse, 55 5„ f Flasse Distrikt 6, 7 und 9: 13 Eichen⸗Stämme von 15 Festmeter, 12 Rm. Eichen⸗Scheit und Knüppel, 400 Eichen⸗Wellen, 121 Rm. Buchen⸗Scheit und Knüppel, 1600 Buchen-Wellen, 27 Rm. Buchen⸗Stockholz. Distrikt 12: 2600 Buchen⸗Durchforstungswellen. Die Zusammenkunft ist im Distrikt Leimenkaut. Michelbach den 25. Februar 1894. Der Bürgermeister: 988 Becker. Holz⸗Versteigerung. Freitag den 2. März l. J., Vormittags um 9 Uhr anfangend, sollen im Kirch⸗ Gönser Gemeindewald, Distrikt Kleinheid, versteigert werden: 106 Kiefern-Stämme, 86 desgl. Derbstangen, 132 Reisstangen, 138 Rm. Kiefern-Scheit und Knüppel, 3700 Birken- und Nadel- Wellen und 55 Rm. Kiefern⸗Stöcke. Der Anfang wird mit dem Stammholz gemacht. Zusammenkunft an der Land— heeg am Weg nach Lang-Göns. Kirch⸗Göns den 26. Februar 1894. Großh. Bürgermeisterei Kirch-Göns. 993 Weber. „ Holz⸗Versteigerung. Montag den 5. März l. J. wird in dem Domanialwalddistrikt Diebseiche an Reisholz versteigert: 100 Buchen⸗Wellen, 2200 Eichen- und Birken-Wellen, 4750 Aspen-Wellen. Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr auf der Straße von Ilbenstadt nach Kaichen an den sog. Ruhebänken. Heldenbergen am 26. Febr. 1894. Großh. Oberförsterei Altenstadt. J. Butzbach, Café Casino. 990 Augst. e an den Eisenbahnstationen Ortenberg und 9 909 f 1 — 11 — Wird — Aon — Betre arbei dieser Nach finden welch Leu 1 1 Init 8 und! ebe zuleg end die einzt einzi ce genof rung ansta M ener verpff ach fasser Belref Vor