ingen haben Vorstand. zul. ö 1 brug: ab 7 Uhr 1% Uhr. elche sich g enden gemein. ligen, wollen 5. in die in iste eintragen. sind sämmz, servirk. Kommission. —— iffuung ar, Abends mmlung in 0 ro 1893. Vorstand. en natarmbaud zismarckttraße geben gegen 5 46 N der Chaussee heim. der Inserat 452 Neuhardt. br, oh per Pfund mpfiehlt Windecker. „e! hal, fle, hilfen. 1894. Donnerstag den 1. Februar. W 13. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch j 7; Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Abend 0 Kreisblatt für den Kreis Friedberg. n e den Seeg Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus⸗ wärtigen Einsendern(soweit Letzere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. ———— 5— Amtlicher Theil. Bekanntmachung. In Melbach ist die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen und Gehöftsperre verhängt worden. Friedberg den 29. Januar 1894. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. 25 Dr. Braden. Bekanntmachung. Der Stadtvorstand zu Lauterbach beabsichtigt mit dem am 7. Juni l. Is. daselbst stattfindenden Prämien- und Viehmarkte eine Verloosung von Vieh, sowie landwirthschaftlichen und Hausgeräthen zu veranstalten. Großh. Ministerium des Innern und der Justiz hat die nachgesuchte Erlaubniß zur Veranstaltung dieser Verloosung unter der Bedingung ertheilt, daß nicht mehr als 8000 Loose zu 60 Pf. das Stück ausgegeben werden dürfen und mindestens 65 des Bruttoerlöses aus dem Verkauf der Loose zum Ankauf von Gewinngegenständen zu verwenden sind. Zugleich ist der Vertrieb der Loose in der Provinz Oberhessen gestattet worden. Friedberg den 26. Januar 1894. der e e Friedberg. r. Braden. Bekanntmachung. Großh. Ministerium des Innern und der Justiz hat dem Landespferdezuchtverein— Sektion für die Darmstädter Pferdemärkte— auf Nachsuchen genehmigt, daß in den Monaten Mai und Oktober laufenden Jahres je ein Fohlen- und Pferdemarkt zu Darmstadt abge— halten wird und mit diesen beiden Märkten Verloosungen vornehmlich von Pferden und Fohlen, von Pferdegeschirren, landwirthschaftlichen Ge— räthschaften, sowie sonstigen Gegenständen, nach dem vorgelegten Verloosungsplane verbunden werden. Diesem Plane gemäß sind bei jeder der zwei Verloosungen höchstens 40,000 Loose— das Stück zu 1 M.— auszugeben und wenigstens 65% der Brutto-Einnahmen zum An— kauf von Gewinngegenständen zu verwenden. Zugleich ist der Vertrieb der fraglichen Loose für den Umfang des Großherzogthums gestattet. Friedberg den 29. Januar 1894. VVV Friedberg. Dr. Bra den. Bekanntmachung. Die Direktionen des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Mannheim und des badischen Rennvereins Mannheim werden aus Anlaß des Anfangs Mai l. Is. in Mannheim abzuhaltenden Pferde- und Rindviehmarktes eine Verloosung von Pferden, Rindvieh und gewerblichen Gegenständen veranstalten, bei welcher 30,000, eventuell bis zu 50,000 Loose à 2 M. ausgegeben und Gewinne im Gesammtwerthe von 39,000, eventuell bis zu 65,000 M. verloost werden sollen. Großh. Ministerium des Innern und der Justiz hat den gedachten Unternehmern auf Nachsuchen gestattet, die fraglichen Loose im Großherzogthum bis zum 2. Mai l. Is. einschließlich zu vertreiben. Friedberg den 29. Januar 1894. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Bekanntmachung. Großh. Ministerium des Innern und der Justiz hat dem Vorstand des Frankfurter landw. Vereins die Erlaubniß ertheilt, die Loose der aus Anlaß des Frühjahrs- und Herbstpferdemarkts zu Frankfurt a. M. im April und September d. J. zu veranstaltenden Verloosungen von Luxus⸗ und Arbeitspferden, Equipagen, Fahr- und Reitrequisiten und sonstigen Gegenständen innerhalb der Kreise Offenbach, Mainz und Friedberg zu vertreiben. Hierzu wird bemerkt, daß nach dem von der zuständigen Behörde genehmigten Verloosungsplan 120,000 Loose a 1 M. ausgegeben werden dürfen und 72,000 M. zum Ankauf von Gewinnsten verwendet werden müssen. Friedberg den 29. Januar 1894. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Betreffend: Vorträge des Obstbautechnikers. Bekanntmachung. Ich bringe zur Kenntniß der Interessenten, daß Herr Obstbau— Dienstag den 13. Februar in Ostheim, techniker John im Monat Februar in den nachverzeichneten Orten Mittwoch den 14. Februar in Kirch-Göns, Vorträge über Obstbau mit praktischen Unterweisungen halten wird. Donnerstag den 15. Februar in Pohl-Göns, An den Wochentagen finden die praktischen Unterweisungen jeweils Samstag den 24. Februar in Schwalheim, von 3 Uhr Nachmittags ab, die Vorträge Abends um 7 Uhr statt. Sonntag den 25. Februar in Nieder-Mörlen, An den Sonntagen werden die Vorträge Nachmittags um 3 Uhr Montag den 26. Februar in Ossenheim, beginnen. Dienstag den 27. Februar in Bauernheim. Sonntag den 4. Februar in Massenheim, Den Herren Bürgermeistern gehen nähere Mittheilungen zu. Montag den 5. Februar in Vilbel, Friedberg den 31. Januar 1894. Dienstag den 6. Februar in Harheim, Der Vorsitzende des Bezirksvereins Friedberg des Oberhessischen Samstag den 10. Februar in Butzbach, Obstbauvereins: Sonntag den 11. Februar in Nieder-Weisel, Süffert. Montag den 12. Februar in Hoch Weisel, Bekanntmachung. a Die chirurgische Klinik zu Marburg nimmt Kranke unter angemeldet zu sein, in die Klinik kamen, und um Aufnahme nach⸗ folgenden Bedingungen auf: suchten. Da die Klinik indessen nur über eine beschränkte Anzahl von J. Classe(Einzelzimmer)(äglich 6.— M. Freibetten verfügt, so kann es geschehen, daß, wenn sämmtliche Frei⸗ II. Classe(2 bis 3 Kranke in einem Zimmer) täglich 4.— M. betten vergeben sind, solche Kranke abgewiesen werden müssen. III. Classe. täglich 1.50 M. Es liegt daher im eigensten Interesse der Kranken, ihrer Ange— Zahlende Kranke finden ohne Weiteres Aufnahme, ebenso Arme hörigen und der Gemeinden, daß jede Bewerbung aus andern als aus den Kreisen Marburg, Kirchhain, Frankenberg und Ziegenhain den genannten Landestheilen, um gänzlichen oder theilweisen Erlaß der (mit Ausnahme des Amtsbezirks Oberaula), welche mit einem Armen— Pflegekosten, unter Einreichung eines Armenscheines und eines ärzt⸗ schein versehen sind. Die nachträgliche Abgabe eines Armenscheines, lichen Attestes, vorher an den Unterzeichneten gerichtet und der Bescheid nachdem vorher das Versprechen der Zahlung gegeben, ist unter keinen abgewartet werde. N Umständen zulässig. Der Direktor der chirurchischen Klinik: Es ist in letzter Zeit jedoch öfter vorgekommen, daß auch Arme„ Küster, 8 aus andern Kreisen, zwar mit Armenschein versehen, aber ohne vorher Geheimer Medizinal-Rath. Deutsches Reich. Darmstadt. Der Bahnmeister Felger bei den Oberhessischen Eisenbahnen wurde auf Nachsuchen in den Ruhestand versetzt; der Schutzmann Rüffer in Darmstadt zum Kabinets⸗Kanzleidiener ernannt. Berlin, 29. Jan. Reichstag. Die Verlängerung des Handelsvertrags-Provisoriums mit Spanien wird in dritter Lesung ohne Debatte genehmigt. Zur Be⸗ Findung der Reichsfinanzreform erhält darauf das Wort Reichsschatzsekretär Posadowsky, der zunächst seine Befriedigung darüber ausspricht, daß auf Betreiben der Gegner die Berathung dieser Vorlage so weit hinaus⸗ geschoben worden sei, so daß die Einzellandtage in⸗ zwischen Gelegenheit gefunden hätten, sich für die Noth⸗ wendigkeit einer Finanzreform auszusprechen. Viele Kreise ständen zwar der Finanz⸗Reform sympathisch egenüber, bemängelten aber die vorgeschlagenen Steuern. an wünsche stärkere Belastung der Börse, vergesse aber, daß gerade diese Besteuerung, wenn te finanziellen Erfolg haben solle, ihre Grenzen habe. Die Wehrsteuer sei ungerecht; die Aufhebung der soge⸗ nannten Liebesgabe widerspreche der Nothlage der Landwirthschaft, eine Inseratensteuer habe auf Ent⸗ gegenkommen des Reichstags nicht zu rechnen, und auch von der Biersteuer, die man vorgeschlagen, sei abzu⸗ sehen. Es blieben also nur Tabak- und Weinsteuer, Redner bemüht sich insbesondere darzuthun, daß mit der Reichsfinanzreform keine Schmälerung der Rechte der Einzelstaaten und auch keine Beschränkung des Budget⸗ rechts des Reichstags verbunden sei. Hauptsache sei doch, daß die Regierungen in ihren Ausgaben nach wie vor vom Reichstage abhängig seien. Die Stär⸗ kung der Reichsfinanzverwaltung werde durch die ge⸗ plante Reform auch nachhaltiger erzielt, als es durch Schaffung eines Reichsfinanzministeriums möglich sei. Lieber(C.) erklärt, daß seine politischen Freunde auf dem Boden der Franckenstein'schen Klausel stehen und dieselbe in ihrer staatsrechtlichen Bedeutung für Reich, Reichstag und Einzelstaaten erhalten wollen; unver- kennbar sei, daß die vorgeschlagene Reform im Be⸗ streben, den Einzelstaaten Ueberschüsse in Ueberweisungen zu gewährleisten, sich in der Richtung des Grundge— dankens dieser Klausel bewege. Indessen halte er, von Bedenken gegen Einzelbestimmungen der Vorlage abgesehen, den gegenwärkigen Augenblick zur Durch⸗ führung der Reform für 1 weil eine beträcht⸗ liche Vermehrung der indirekten Steuern die unbedingte Folge sein würde, die vorgeschlagenen Steuern aber in der Hauptsache nicht geeignet erschienen. Einer Kom⸗ missionsberathung, falls die Regierung sie wünsche, werde seine Partei sich nicht 9 5 8 Rickert hält die Vorlage, die finanztechnisch und konstitutionell für ihn unannehmbar sei, mit der Ablehnung von Seiten des Centrums für erledigt. Finanzminister Miquel sucht in seiner Polemik gegen Rickert darzuthun, daß die n eine politische und finanzielle Nothwendig— eit sei, die mit der jetztigen Ablehnung nicht erledigt sein werde. Graf Limburg spricht für die Vorlage. Richter gibt der Befriedigung darüber Ausdruck, daß es dem Finanzminister Miquel nicht gelungen ist, das Centrum zu sich herüberzuziehen. Die ablehnende Haltung des Reichstags entspreche durchaus derjenigen der öffentlichen Meinung. Im Jahre 1879 sei wenig⸗ stens Steuererleichterung in den Einzelstaaten verheißen worden. Jetzt wolle man Steuervermehrung auf jeden Fall. Der Hinweis auf die Fe Preußens ver⸗ fange nicht, da dessen Defizit, wie Redner ausführt, nur ein Kassendefizit sei. Im Interesse der Einzel⸗ staaten, die durchaus keine Sicherheit für fortdauernde Bewilligung der geplanten Dotation erhielten und mit ihrer Annahme auf die natürlichen Mehreinnahmen aus Zöllen und Verbrauchssteuern verzichten, wie im Reichsinteresse, um eine sparsamere Finanzwirthschaft u ermöglichen, müsse die Vorlage bekämpft werden. ach weiterer Debatte, in der sich Kardorff und Hammacher für, Schippel, Bachem und Förster gegen die Vorlage aussprechen, die der Finanzminister Miquel nochmals empfiehlt, wird die Berathung auf morgen vertagt.— Die Budgetkommission des Reichs⸗ tags lehnte 20,000 M. Zulage für den Botschafter in Rom ab. Zittau, 28. Jan. Wegen anarchistischer Umtriebe sind in den letzten Tagen zwei in hiesiger Stadt beschäftigte czechische Schneider— gesellen verhaftet worden. In ihren Wohnungen wurden verschiedene czechische Schriften revolu— tionären Inhalts beschlagnahmt. Kiel, 29. Jan. Der Transportdampfer „Admiral“, mit dem Detachement Marine— truppen für Kamerun, ist gestern in Kamerun eingetroffen. Karlsruhe, 29. Jan. Das Schwedische Kronprinzenpaar ist hier zum Besuch am Groß— herzoglichen Hofe angekommen. Ausland. s Oesterreich-Ungarn. Budapest, 28. Jan. Die Polizei löste eine Versammlung der Buda— pester slavischen Arbeiter auf, da der Vor— sitzende und die Redner trotz des Verbotes der mehreren Arbeitern wurden viele Abdrücke auf— rührerischer Lieder gefunden. Frankreich. Paris, 28 Jan. Der heute Vormittag abgehaltene Ministerrath faßte end⸗ gültige Beschlüsse über die Maßnahmen, welche im Interesse der Landwirthschaft und des Weinbaues zu treffen sind. Diese Beschlüsse werden morgen in der Zollkommission mit— aufrechtzuerhalten. Spanien. Cadix, 30. Jan. Neugebildete bewaffnete Banden sind im Anzuge. Geheime Versammlungen fanden im freien Felde statt. Anarchistische Manifeste werden unter der Land— bevölkerung verbreitet. Bilbao. Ein Meeting von Schutzzöllnern protestirte gegen die Handelsverträge mit Deutsch— land, Italien und England. Die Versammlung bat schließlich den Ministerpräsidenten tele— praphisch um Schutz der nationalen Industrie. Italien. Massa, 29. Jan. Das Kriegsgericht beginnt am Mittwoch seine Thätigkeit mit der Verhandlung gegen den Advokaten Molinari, wegen Theilnahme an einer verbrecherischen Gesellschaft und Aufreizung zum Bürgerkriege. Bulgarien. Sofia, 30. Jan. Die Fürstin Ferdinand ist heute von einem Knaben glücklich entbunden worden. — 30. Jan. Luka Iwanow ist zu fünf⸗ zehnjährigem schweren und Stojan Iwanow zu dreijährigem einfachen Kerker ohne Verlust der bürgerlichen Rechte verurtheilt worden. Rußland. Petersburg, 29. Jan. Der Kaiser leidet an einem starken Influenzanfall mit Bronchitis und Entzündung des unteren Theiles des rechten Lungenflügels, befindet sich jedoch schon wieder auf dem Wege der Besserung. Amerika. Rio de Janeiro, 28. Januar. Die Unterhandlungen behufs Herbeiführung eines Einvernehmens zwischen Peixoto und den Aufständischen sind gescheitert. Die Feind— seligkeiten dauern fort. Aus Stadt und Land. p. Friedberg den 28. Jan. Heute fand auf Win⸗ deckers Felsenkeller eine Versammlung des landwirth— schaftlichen Bezirksvereins statt, deren Verhandlungs— thema die Förderung des Gerstenbaues in der Wetterau betraf. Beide Räume waren bis auf den letzten Platz gefüllt. 54 Proben auswärtiger u. einheimischer Gersten, Aehrentafeln und Malzproben, die zur Ausstellung ge— kommen waren, sollten die Kenntniß der Sorten ver— breiten helfen und einer zu wählenden Gestenbaukom— mission Fingerzeige in der Auswahl des Saatgutes geben. Zu demselben Zwecke waren Berichte, den Gerstenbau betreffend, von den Gemeinden des Kreises eingeholt worden und die 46 eingelaufenen Berichte übersichtlich zusammengestellt. Landwirthschafts-Lehrer Ur. v. Peter hielt den einleitenden Vortrag mit An⸗ gabe über die Bedeutung des Gerstenbaues, der Eigen⸗ schaften der verschiedenen Gerstensorten und der Kultur⸗ bedingungen und stellte 4 Forderungen auf, welche er— füllt werden mußten, wenn der Gerstenbau der Wetterau zu der Bedeutung gelangen solle, die ihm in Anbetracht des Bodens, des Klimas und der Absatzverhältnisse gebührten. Die Versammlung nahm die Anträge mit großer Zustimmung auf, es wurde zunächst eine Com⸗ mission, bestehend aus 6 Landwirthen und 3 Bierbrauern, gewählt und 3 Händler als Berather zugezogen. Diese Commission soll 2 Sorten Geste für fetten Rubenboden und für nährstoffärmeren Boden mit geringerer Cultur auswählen. Das bezogene Saatgut soll an Zuchtwirth⸗ schaften in der Wetterau weitergegeben und dortselbst unter Controle der landw. Versuchsstation Darmstadt und Mitwirkung der Lehrkräfte der hiesigen landw. Schule angebaut und für hiesige Verhältnisse die besten Culturbedingungen ermittelt werden. Die Zuchtwirth⸗ schaften verpflichten sich, ihre Ernte vorläufig vorzugs— weise als Saatgut zu züchten und abzugeben, bis mog⸗ lichst nur noch 2 Sorten Gerste in der Wetterau vor⸗ Polizei fortdauernd Böhmisch sprachen. Bei handen sind, so daß die Brauereien einheitliches Material in der Wetterau kaufen können. Die hiesigen Bierbrauer und ebenso bedeutende Frankfurter Firmen waren ver⸗ treten und gaben sehr dankenswerthe Aufschlüsse über die Anforderungen an gute Braugerste. Die Frank⸗ furter Brauereien beziehen allein für 3 Million Mark Gerste jetzt größtentheils aus dem Auslande und zahlen 5 Mark per Doppelzentner mehr dafür, wie für iesige Gerste. Da lohnt es wohl, alle Anstrengungen zu machen, den hiesigen Gerstenbau zu heben und die rege Betheiligung hat gezeigt, daß die Landwirthe mit diesem Vorgehen des landw. Bezirksvereins sehr einverstanden waren. Möge die Sache guten Fortgang nehmen! 2. Friedberg. Am Mittwoch den 24. Jan. l. J. fand die mehrerwähnte Wohlthätigkeits-Aufführung des Frauenvereins der Gustav⸗Adolf⸗Stiftung im„Hotel Trapp“ statt. Der Besuch war ein überaus starker, und der Verlauf ein sehr gelungener, da die kundige Hand des Prem.-Lieut. Arnold in zuvorkommendster und dankenswerthester Weise die Leitung des Ganzen übernommen hatte. Nach einer 4händigen Ouvertüre durch Seminarlehrer Gatzert und Frau Dr. Dieckmann und einem von Frau Gatzert schön und ausdrucksvoll vorgetragenen Prologe— e aus einem Gedicht des Gerichtsschreibers Weber in Darmstadt mit zugefügten Schlußversen der Vortragenden— erheiterte der flott und mit viel innerer Betheiligung von hiesigen Herren und Damen gespielte Einakter:„Der Haus⸗ schlüssel oder Kalt gestellt“, die Anwesenden in hohem Maße. In bunter Folge wechselten hierauf Lieder und Klaviervorträge, durch Frau Schilling-Trygophorus von Gießen, Dr. Göttelmann, Seminar-Lehrer Gatzert, Frau br. Dieckmann und Frl. J. Schmidt, mit herrlichen und durch Costüme, Farbenpracht und schöne Gruppirung deu wirksamen„lebenden Bildern“, so daß das Publikum in die animirteste Stimmung versetzt wurde. Besonders sei noch dankend erwähnt, daß eine Anzahl hiesiger Bürger in bereitwilligster und freund— lichster Weise für die„lebenden Bilder“ nothwendige Gegenstände hergeliehen hatten, daß Hotelbesitzer Theo— bald auch diesmal wieder in anerkennenswerthester Weise kostenlos seinen Saal zur Verfügung gestellt hat, wie auch in dankenswerther Weise Annonce und Pro— gramme keine Kosten verursachten. An die Aufführung schloß sich noch ein mehrstündiges, sehr schönes geselliges Zusammensein in den untern Hotelräumen an, wobei Professor Weiffenbach in längerer Ansprache sich über Verlauf und Zweck der Veranstaltung ausließ, die Ver— dienste aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen dankend feierte und mit einem kräftig erwiederten Hoch auf den Aer schloß 8 5 1 itarbeiter und Mitarbeite- rinnen schloß. Das Reinerträgniß der Vorstellun über 400 Mk. 5 N n. Friedberg. Freitag den 26. Jan. fand in der Restauration Waltz die General-Versammlung des Volksbildungsvereins statt. Dem Jahresbericht, der zuerst verlesen wurde, entnehmen wir folgendes. Die Zahl der Mitglieder des Vereins betrug zu Ende 1892 107; davon sind 8 durch Wegzug oder Tod ausgeschie⸗ den, dazugekommen sind 6, so daß der Stand Ende 1893 105 Mitglieder ist. Der Besuch des Lesezimmers ist noch wie früher. Vorträge hielten Lehrer Werner 2 und Pfarrer Rasch von Dienheim 1. Wegen der vielen Veranstaltungen mannigfacher Art, die jetzt dem Publikum geboten werden, war der Besuch nicht mehr so stark wie früher. Ein erfreulicher Fortschritt zeigt sich dagegen auf einem andern Wege. Die Benutzung der Bibliothek wächst von Jahr zu Jahr. Im Vor⸗ jahre glaubte man mit der Ausgabe von 3306 Bänden schon viel erreicht zu haben, doch diese Zahl ist jetzt durch 3529 Bände,— 223 mehr wie im Jahre 1892 übertroffen worden. Aus eigenen Mitteln und mit gütiger Beihilfe treuer Freunde wurden Lesezimmer— und Bibliothekbestand erweitert. Kaufmann K. Trapp hat die„Mittheilungen des Allgem. Deutsch. Schul⸗ Vereins“, sowie den„Kunstwart“ im Lesezimmer auf⸗ gelegt, Dr. Nicolay die„Reform“, Zeitschrift des Ver⸗ eins für vereinfachte Rechtschreibung und Lateinschrift. Bücher gaben C. Bindernagel, E. Häberle, G. Lotz, Lukas(Pekin) und C. Trapp. Zuwendungen an Geld machten, wie früher, der Vorschuß⸗ und Creditverein, das Mathildenstift und die Loge. Anderseits wurden wieder fleißige Fortbildungsschüler durch Belohnungen ausgezeichnet, die Bestrebungen des Allgem. Deutschen Sprachvereins und des Vereins für eee guter Schriften durch Mitgliedschaft unterstützt. Allen Freunden und Gönnern, den gütigen Gebern und Stiftern, dem Stadtvorstand für unentgeltliche Ueberlassung des Rathhaussaales, desgleichen auch Rentner Sieck für un⸗ ausgesetzte selbstlose Arbeit für den Verein sei hiermit der wärmste Dank ausgesprochen. Nach dem Jahres⸗ berichte wurde die geprüfte Rechnung verlesen und der Schatzmeister entlastet. Alsdann wurden, nach der Ge⸗ nehmigung des Voranschlags für 1894, 2 ausscheidende Mitglieder des Vorstandes, Kaufmann E. Häberle und Schulrath Schmidt aufs neue gewählt. An Stelle des Seminarlehrers Dr. Karg, der zu großem Bedauern der Versammlung sein Amt als Schriftführer nieder⸗ legte, trat Reallehrer Opel. Wer da weiß, welch mühe⸗ volle und zeitraubende Beschäftigung die Ausgabe der Bibliotheksbücher ist, der wird ermessen können, welchen Dank der Verein Dr. Karg für diese Thätigkeit, der er sich nahezu 6 Jahre unterzogen hat, schuldig ist. Der Vorsitzende gab diesen Gefühlen lebhaften Ausdruck, in⸗ dem er zugleich dem Nachfolger dankte, daß er ein so beschwerliches Amt zum allgemeinen Besten übernehmen wolle. Nachdem hierauf noch einige minder wichtige Fragen erörtert werden waren, wurde die Sitz⸗ ung geschlossen. Wir erwähnen noch, daß unseren Mit⸗ rr— 2 einem Wi mit chelerte hiesgen Haus- hohem ieder⸗ ophorus Lehrer ichmidt, d schöne rn“, so versetzt aß eine freund⸗ wendige r Theo⸗ erthester ellt hat, d Pro⸗ führung eselliges wobei ich über die Ver⸗ dankend auf den ktarbeite⸗ ng ergab fand in ing bes ht, der 3. Die de 1892 geschie⸗ ud Ende zimmers Werner gen der jetzt dem cht mehr ritt zeigt jenutzung Im Vor⸗ Bänden ist jetzt hre 1892 und mit sezimmer⸗ d. Trapp . Schul⸗ mer auf⸗ des Ver⸗ einschufk . Lotz, an Geld itverein, wurden hnungen deutschen cbreitung . Allen Stiftern, „ im Laufe des Jahres wieder ein gedruckter Nachtrag zum Bücherverzeichniß zugehen soll. M. Friedberg. Im Monat November v. J. besuchten die hiesige Herberge zur Heimath 342 Ver⸗ pflegungs- und 192 Herbergs⸗Gäste, im Monat Dezem⸗ ber dagegen 454 Verpflegungs⸗ und 79 Herbergsgäste. An Arbeitsverdienst der Erstgenannten wurden im November 40 Pf. und im Dezember nichts eingenommen. Die Einnahme vom Wirthschaftsbetrieb betrug im November 494 M. 28 Pf. und im Dezember 515 M. 90 Pf. Die Ausgabe belief sich im November auf 300 M. 4 Pf. und im Dezember auf 417 M. 67 Pf. Er wurde demnach ein Ueberschuß von 194 M. 24 Pf. und von 98 M. 23 Pf. erzielt. Die Ausgabe in der Wirthschaft im Jahre 1893 belief sich auf 2924 M. 73 Pf.; die Einnahme dagegen auf 4549 M. 53 Pf. der Gesammt⸗Ueberschuß betrug 624 M. 80 Pf.; diesem Ueberschuß gegenüber steht aber eine Ausgabe an Ge⸗ halt, an Steuern, an Kapitalzinsen und Kosten der Hof⸗ raithe von ca. 2000 M. Da im laufenden Jahre be⸗ sondere Reparaturen an dem Gebäude und eine Ver⸗ mehrung der Betten in Aussicht stehen, so bedürfen wir in demselben in erhöhtem Maaße der Hilfe unserer Freunde, auf welche wir auch zuversichtlich hoffen können. b. Friedberg. An die evang. Landessynode hat der Synodalabgeordnete Prof. Dr. Weiffenbach⸗Gießen folgenden Antrag eingebracht:„Hohe Synode wolle gegenüber der mehrfach öffentlich kundgegebenen Absicht der Großherzoglichen Centralstelle für die Gewerbe gegen die vom e geplante Verlegung der Sonntags⸗Zeichenschulen auf einen Werktag mit allen Kräften aufzukommen, ebenso nachdrücklich für diese im kirchlichen Interesse liegende Verlegung eintreten und Jan Großh. Oberconsistorium das Ersuchen richten, die im Sinne dieser Resolution erforderlichen Schritte bei Großh. Staatsregierung zu thun.“ Falls die Großh. Regierung diesem Antrage stattgeben würde, müßten nicht allein die hiesige, sondern eine Reihe auf dem Lande befindlicher Handwerkerschulen ihren seither für den Gewerbestand mit so großem Erfolg und Segen geleiteten Unterricht gänzlich einstellen, da es denselben an Wochentagen aus verschiedenen und naheliegenden der seitherigen Weise einzurichten. Es würde diese neue Maßregel wiederum ein Schlag für unsern ohnehin schon schwer geschädigten Gewerbestand bedeuten und ist von dem wohlwollenden Sinne unserer Staatsregierung zu erwarten, daß sie zu einer solchen Maßregel nicht die Hand bietet. Gießen. Die Oberhessische Gesellschaft für Natur⸗ und Heilkunde beabsichtigt, die Errichtung einer meteoro— logischen Station zu Gießen in die Wege zu leiten. e eon ker, 29. Jan. In Haft kam ein junger Bursche von hier, der, als er von seinem Vater aus dem Wirthshause geholt wurde, demselben einen Messer— stich in die Schulter versetzte. Mainz, 29. Jan. Im Gymnasium erschoß sich heute Morgen ein Schüler, der Sohn eines hiesigen Weinhändlers. Allerlei. Gotha. Das nahegelegene Sundhausen erfreut sich noch eines echten Nachtwächteroriginals. Sobald die zehnte Stunde kommt, singt derselbe folgendes Lied: Tut! es hat zehn geschlagen! Das Wirthshaus ist voll, die Kirche ist leer, In Sundhausen geht Alles die Kreuz und die Quer. Der Mann bei der Kart'; die Frau sitzt und wart'! Kein Salz, kein Brod; daheim bitt're Noth! Tut! Das ist doch wenigstens deutlich! Berlin. Der„Reichsanzeiger“ veröffentlicht eine kaiserliche Cabinetsordre an den Kultusminister über die Stiftung eines Kaiserpreises von 1000 M. jährlich zur Förderung des Studiums der klassischen Kunst unter den Künstlern Deutschlands. Den Preis wird der Kaiser jährlich an seinem Geburtstage an den Sieger in der von ihm gestellten Konkurrenzaufgabe verleihen. Als erste Aufgabe stellt der Kaiser:„Restauration des 0 Berliner Museum aufgestellten pergamenischen Frauen⸗ opfes.“ Brieg, 26. Jan. Am Samstag schoß ein Wacht— posten vor dem Gefängnisse einen Sträfling, der durch ein Fenster zu entfliehen beabsichtigte, nach dreimaligem, vergeblichem Anrufen nieder. Brüssel, 30. Jan. In Folge der von 24 Studenten wegen der Angelegenheit Ausweisung Elise Prorector Vanderkindere aufs heftigste ausgepfiffen und ausgezischt. Ueber eine Stunde lang dauerte der Spektakel. Da die Ruhestörungen später sich wiederholten, wurde die Universität geschlossen. Einen Augenblick lang wurde der Prorector Vanderkindere sogar persönlich bedroht. Amiens, 28. Jan. Zwei Greise, das Ehepaar Jolly, wurden in ihrer Wohnung in der Gemeinde Pont de Metz ermordet aufgefunden. Werthgegenstände im Betrage von 12,000 M. wurden gestohlen. Roubaix. Hier wurde der Dompropst Lineaux von einem gemaßregelten Vikar mit Messerstichen er— mordet. Der Mörder wurde verhaftet Pisa, 29. Jan. In vergangener Nacht wurde in der Humbertkaserne durch einen Soldaten ein Korporal und 2 Soldaten getödtet, ein Soldat schwer verwundet. London, 27. Jan. Bei dem Küstenstädtchen Sand— gate zwischen Hyde und Folkestone, welches im letzten Frühjahr durch eine ausgedehnte Senkung des Erd— bodens halb zerstört wurde, fand gestern wiederum ein größerer Erdrutsch statt. Brodpreise vom 1. bis 16. Febr. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Bad⸗Nauheim und Butzbach unverändert. Für Friedberg: Erste Sorte 2 Kilo 47 Pf. Zweite Sorte 2 Kilo 42 Pf. 1„eee Diitte See? „ b Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1. bis 16. Febr. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg, Bad-Nauheim u. Butzbach unverändert. — 2 4 2* Israelit. Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeier vom 3. Febr. 1894. Vorabend 5 Uhr 10 Min., Samstag Morgen 8 Uhr 30 Min., Samstag Nachmittag 3 Uhr 15 Min., Sabbathausgang 6 Uhr 10 Min. Dienstag den 6. und Mittwoch den 7. Febr. 1894: Neumond Adar J. Wochengottesdienst von Sonntag den 4. Febr. an Morgens 7 Uhr, Abends 6 Uhr 30 Min.(Gemeinde— 7 ründen unmöglich wäre, einen Zeichenunterricht in Reclus' wurde heute Morgen bei seinem Erscheinen der 8 9 zimmer). Versteigerungs⸗Anzeige. Donnerstag den 1. Februar d. Is., Morgens 11 Uhr, versteigere ich an meiner Wohnung zwangsweise gegen Baarzahlung: 1 Pferd und 1 Kuh. Friedberg den 30. Januar 1894. 14 Bangel, 501 Gerichtsvollzieher. Holz⸗Versteigerung. Im Walde der Gemeinde Södel kommt ßolgendes Holz zur Versteigerung: Donnerstag den 1. Februar d. J., Vormittags 9 Uhr: 81 Rm. Buchen ⸗Scheiter, 12„ Eichen⸗Scheiter, 2290 Wellen Buchen-Reisig, 6730„ Eichen⸗Reisig, 50 Aspen-⸗Reisig, 81 Rm. Buchen⸗Stöcke, 22„ ͤ Eichen⸗Stöcke. Freitag den 2. Februar d. J., Vormittags 9 Uhr: 193 Eichen Bau-, Werk- u. Nutzholz⸗ stämme, enth. 84 Cubikmeter, 8 Buchenstämme(zu Kummethölzern geeignet), 2 Fichten⸗Stämme enth. 4 Cubikm., 18 Eichen-⸗Derbstangen. Samstag den 3. Februar d. J., Vormittags 9 Uhr: 2215 Kiefern⸗Stämme enth. 80 Cubikm., 1 4 Kiefern⸗Derbstangen, 9 8 Rm. Nadelholz⸗Scheiter, 0 29„ẽ Nadelholz-Knüppel, 1780 Wellen Nadelholz-Reisig, 2086 ͤ Rm. Nadelholz⸗Stöcke. Die Zusammenkunft ist jedesmal am Eingang des Waldes auf der Kreisstraße. Södel am 24. Januar 1894. Großh. Bürgermeisterei Södel. 47 Reitz. 5 0 3— 3—— 54„ Buchen⸗Scheiter, 56„ Eichen⸗Knüppel, 112„ Buchen⸗Knüppel, 600 Stück Eichen⸗Wellen, 2900„ Buchen⸗Wellen, 1 22 Rm. Eichen⸗Stöcke, f 52„ Buchen-Stöcke. Klein⸗Karben am 30. Jan. 1894. SGroßh. Bürgermeisterei Klein-Karben. 7 Neuhardt. 1 1 Verkauf von Inventar⸗ stücken und Materialien. Montag den 5. Februar d. J., Vor⸗ mittags 9 Uhr anfangend, werden in dem Badehaus 11 dahier: Leinen, 31 Sofa⸗ vorlagen, 32 Tischdecken, Zeitungspapier, Gußröhren, 3 Sofa, Sessel, Stühle, 16 Chaiselongues, 6 Spiegel, Waschtische, Bettzeug ꝛc. öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert. Bad⸗Nauheim am 29. Jan. 1894. Großherzogliche Badedirektion 485 Bad⸗Nauheim. Bekanntmachung. Von der Aachener und Münchener Feuer⸗Versicherungs-Gesellschaft wurde der Gemeinde Melbach der Betrag von 100 M. zur Anschaffung von Löschgeräthen aus⸗ gezahlt, was hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Melbach den 29. Januar 1894. Großh. Bürgermeisterei Melbach. 483 Keil Bekanntmachung. Die im Revier Ossenheim am 18. d. Mts. abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt. Ueberweisung und erster Ab⸗ fuhrtag Donnerstag den I. Februar, Vor- mittags 7 Uhr. Wickstadt den 30. Januar 1894. 488 Gräfliche Forstverwaltung. Holz⸗Versteigerung. Montag deu 5. Februar l. J., von Vormittags 10 Uhr an, werden in dem Freiherrlich von Ritter'schen Walde bei Hof Haselheck verkauft: A. Im Distrikt Tannenacker und Tannen⸗ spitze: 4250 Wellen Eichen⸗Reisholz, 65—́‚2 Weiden 40„Fichten B. Im Tannenwald, Schlag 11, an der alten Straße: 53 Stück Nadelstämme von 6—11 Meter Länge und 18-31 Centim. Durch⸗ messer, 36 Rm. Nadel-⸗Scheiter, 14„ Knüppel, 2„ Stöcke und 1778 Wellen Nadel-Reisholz. Die Zusammenkunft und der Anfang der Versteigerung ist am Tannenacker am Dreimärker. Friedberg den 29. Januar 1894. In Auftrag der Freiherrlich v. Ritter'schen Gutsverwaltung zu Rüdesheim: 469 Heidt. Holz⸗Versteigerung. Freitag den 2. Februar l. J., Vormit⸗ tags 10½ Uhr, soll im hiesigen Gemeinde⸗ wald nachstehendes Holz versteigert werden: 61 Eichen⸗Stämme, 3—11 Meter lang, 3869 Centim. Durchmesser= 81 Festmeter Inhalt, 75 Rm. Eichen⸗Scheiter(Werkscheitholz). Zusammenkunft im Ort. Nieder⸗Florstadt den 24. Jan. 1894. Großh. Burgermeisterei Nieder-Florstadt. 413 Alles. Faselochs⸗ Ankauf. Die Gemeinde Dortelweil beabsichtigt einen 1½ bis 2jährigen Zuchtbullen an⸗ zuschaffen. Besitzer solcher Thiere mögen sich auf hiesiger Bürgermeisterei melden. Dortelweil den 28. Januar 1894. Großh. Bürgermeisterei Dortelweil. 463 S Chicago 1893. Höchste Auszeichnung. Unübertroffen Saste enter rauhe u. aufge- sprung. Haut. Toilette- 4. 1 Lanolin reer Lanolin der Lanolin-Fabrik, Martinikenfelde bei Berlin. Ach Aol/ diese . f 5 Sen Zu haben in in Blechdosen Zinntuben 7 à 20 und a 40 Pf. 5 10 Pf. in Friedberg in der Engelapotheke von H. Mergard, in Bad⸗Nauheim in der Apotheke u. in der Droguerie. 50 Geld-Schränke aus Panzerplatten empfiehlt die Geld⸗Schrank⸗ Fabrik 454 von(H. 4719, HI. F. Peltz, Düsseldorf, Casernenstr. 5 u. Wallstr. 35. Preise und Zeichnungen zu Diensten. Wachs⸗Rerzen bei Trauerfällen, sowie Wachs ⸗Stöcke empfiehlt billigst 461 Jos. Derfelt. 100200 dürre Ginstern(Wellen) werden zu kaufen gesucht. 499 Gg. Windisch, Hofbäcker. Ein ordentliches Dienstmädchen für sofort oder Petritag gesucht. wem? sagt die Exped. d. Anz. Ein ordentliches Mädchen für sofort oder Petritag gegen guten Lohn gesucht. 492 Von 490 Frau E. Oppenheimer. Zu vermiethen eine helle Wohnung mit allem Zubehör. 498 L. Schmidt, Hof⸗Photograph. 10 tüchtige Kanalarbeiter sofort gesucht von Heinrich Steuernagel V., Maurerm., 375 Bad⸗ Nauheim. Keulenfleisch, bestes Hackfleisch zum Wurstmachen, bei größerer Abnahme per Pfd. 45 Pf. bei 42 S. Isenburger. Zwei freundlich möblirte Zimmer(parterre) zu vermiethen. A. Sehrt. Ebendaselbst auch ein Grabgarten zu verpachten. 445 Ein braves Mädchen wird auf Petritag gesucht von 474 Wilhelm Soine, Usagasse. Zum Mohl meiner Mitmenschen bin ich gerne be⸗ reit, Allen unentgeltlich ein Getränk (keine Mediein oder Geheimmittel) namhaft zu machen, welches mich 80 jährigen Mann von Sjährigen Magenbeschwerden, Appetit⸗ losigkeit und schwacher Verdauung befreit hat. F. Koch, königl. Förster a. D. in Bellersen, Kreis Höxter, Westfalen. 53 Federn sck Daunen 273 bei G. M. Reuss. 2 K a 1 Hötel Trapp. Zur Gedächtnißfeier des Todestages Richard Wagner's. Dienstag den 13. Februar 1894, Abends 8 Uhr: Grosses Vocal- und Instrumental- Richard Wagner⸗- Concert, gegeben von der Königl. Württemb. Kammersängerin Frl. Milada Czerwenka vom Hoftheater in Stuttgart, dem Großh. Hess. Kammer⸗ sänger Herrn Ludwig Baer und dem Großh. Musikdirektor Herrn Johannes Döpper vom Hoftheater in Darmstadt. Programm. 1. Duett aus Frl. Czerwenka und Herr Baer. . a. Albumblatt. n a b. Liebestod aus„Tristan“ für Clavier Herr Döpper. „Lohengrin“. e R. Wagner. Wagner“-Lißt. 3. Gebet der Elisabeth aus„Tannhäuser“. Frl. Czerwenka. f 4. a. Erzählung des Loge aus„Rheingold“. b. Preislied aus„Meistersinger“. Herr Baer. 5. Ballade der Senta aus„Holländer“. Frl. Czerwenka. h. 6. a. Gralserzählung aus„Lohengrin“. b. Lohengrin's Abschied Herr Baer. 7. Fantasie über Lohengtin fur Clavier Herr Döpper. 8. Duett aus„Walküre“. Frl. Czerwenka und Herr Baer. 500 1 Täglich frischgestoßene. Süß und Sauerrahmbutter, bester Qualität, empfiehlt K. Gehrig, 450 Milch-, Butter- u. Eier⸗Handlung. Wagner“-Lißt. Holz ⸗Versteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. Montag den 5. Februar sollen versteigert werden: a. im Distrikt Fuchsstrauch Vormittags 10 Uhr: 91,89 im Eichen-Schnittholz, 3,90 km Buchen-Schnittholz, 17 rm Eichen-Werk⸗ scheiter, 11 rm Eichen-Scheitstücke; b. im Distrikt Hardt Mittags 12 Uhr: 29,47 im Eichen-Schnittholz, 3,36 sw Buchen-Schnittholz; c. im Districkt Meilbach Nachmittags 2 Uhr: 27,28 im Eichen-Schnittholz, 16,53 tm Buchen-Schnittholz; d. im Distrikt Konzebühl Nachmittags 3½ Uhr: 16,20 m Eichen-Schnittholz. Die Zusammenkunft für Fuchsstrauch ist bei der Solms-Braunfelsischen Wiese im Holzschlag, für Hardt nahe bei Kolnhausen im Walde, für Meilbach auf der Kreisstraße Lich-Hattenrod im fürstl. Walde und für Konzebühl auf der Chaussee Lich-Gießen im Walde. Dienstag den 6. Februar sollen versteigert werden: in den Distrikten Graudorn und Mühlberg: Buchen: 54 rm Knüppel, 34 Hdt. Wellen(größtentheils Forstwellen); Eichen: 38 rw Knüppel, 76 Hdt. Wellen(größtentheils Forstwellen); Pappelholz: 6 rm Rundscheit, 8 em Knüppel, 1 Hdt. Wellen; Nadelholz: 21 rm Knüppel, 7 Hdt. Wellen; 1493 Fichten Reisstangen(zu Bohnenstangen u. s. w.), 6,42 fm haltend, dabei wenige stärkere Stangen. schneis Die Zusammenkunft ist im Graudorn am Albacherhof-Feld auf der Haupt— schneiße. Lich den 24. Januar 1894. 457 Dr. Dieffenbach. 8 holz⸗Verstei Brennholz Versteigerung im Feldheimer Walde. f Mittwoch den 7. Februar l. J. sollen öffentlich versteigert werden: 180 rm Buchen-, 3 rin Kirschbaum- und 15 rm Eichen-Scheitholz; 90erm Buchen- und 25 um Eichen-Prügelholz; dö em Buchen- und 30 rm Eichen-Stockholz; 14 rm Eichen-Reiserprügelholz; 300 rm Buchen-, 600 rm Eichen- und 200 rm Nadelholz und Weichholz⸗ Reiserholz. Kaufliebhaber für das Reiserholz und Kirschbaum-Scheitholz wollen dasselbe gefl. vorher ansehen. Zusammenkunft: Vorm. 10 Uhr im Distriet Tannengarten am Steinbruch. Arnsburg, den 26. Januar 1894. Gräfliche Oberförsterei. Fülcknge p. St. 3 Pfd., Zolldeklarationen Bückinge p. St. 3 Pfg., Zolldeklarationen 0 in Kisten billiger, bei Wilh. Fertsch. 194 bei Carl Bindernagel in Friedberg. 465 Evan. Vereinigung Donnerstag den 1. Februar l. Is. im Saale des Herrn Schmitt. 508 Frische Schellfische treffen Donnerstag Morgen ein, per Pfund 26 Pfennig. 496 J. A. Windeeker. Strickhbaumwolse in bewährten waschächten Qualitäten, sowie ächt englische Vigonil, empfiehlt 505 Heinr. Diehl, Usagasse. [Kaffee! in allen Preislagen bei 470 Fr. Wagner. Nestles Kindermehl, Timpes Kraftgries, Rademann's Kindermehl, Kufeke's Kindermehl 372 empfiehlt W. Bernbeck. In 100ten zur Auswahl empfiehlt Masken, Ball⸗ Binden 368 Schmidt's Schirm⸗& Hutbazar. Corsetten, Balltücher und Echarpes billigst bei 401 Geschwister Schloss. Filz- ck Seidenhüle empfiehlt 170 C. Kalbfleisch. Spielkarten billigst bei Georg Gross. Cacao. vom holländ. Cacao-Haus im Amsterdam, 371 empfiehlt W. Bernbeck. n 8 Ausverkauf sämmtlicher Winterwaaren zu und! unter Einkaufspreisen. 68 J. Fürth's Erben. 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Februar Saale„Zur goldenen Sonne“ Maskenball statt, wozu einladet 558 489 Das närrische Comité. Anfang Abends 6 Uhr 61 Minuten. ohlenkasse. Freitag den 2. Februar l. J., Abends 8 Uhr, BGeneral versammlung im Gasthause des Herra Heinrich Waltz. 491 Der Vorstand. — — findet im So kann es nicht weiter gehen. Von heute an wird ein großer Strich gemacht. A. DD. O. Stimmt. 86 Weyland König von Syrakus. Vestauration z. Dahnhof, Lis-ä-vis dem Hotel Schott. Guter bürgerlicher Mittags⸗Tisch, 50 Pfennig. Es ladet ganz ergebenst ein W. Stiebeling, eigene Schlachterei. Glycerin- Seife per Pfd. 50 Pfg., N 869 Toiletten- Seile per Pfd. 50 Pfg. in schönen Stücken empfiehlt 496 J. A. Windecker. Kali⸗Superphosphat, bester Dünger für Wiesen, Klee, Hülsen⸗ früchte, Rüben, Lupinen, Wicken, Luzerne ꝛc. und in kaliarmem Boden, stets zu haben 4 e Ph. Dan. Kümmich. 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