1393. Samstag den 30. Dezember. M 153. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Darm 1853 ff Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus⸗ wärtigen Einsendern(soweit Letzere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Betreffend: Abnahme des Verfassungseides vom IV. Quartal 1893. Friedberg den 22. Dezember 1893. Das Großberzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Zur Ableistung des rubricirten Eides haben wir folgende Termine bestimmt: 1. zu Friedberg Dienstag den 9. Januar k. Is., Vormittags 11 Uhr, im Rathhause, 2. auf dem Selzerbrunnen bei Groß-Karben Mittwoch den 10. Januar k. Is., Vormittags 10 Uhr. Die seitherige Zutheilung der Gemeinden zu den obengenannten Orten bleibt beibehalten und wollen Sie hiernach die zur Ableistung des rubricirten Eides Verpflichteten vorladen lassen, sowie uns bis zum 6. Januar 1894 unfehlbar die Namen der Geladenen anzeigen, oder Bericht, daß Niemand zu laden ist, einsenden. Die im Rückstand befindlichen, unten Verzeichneten wollen Sie bei 3 Mark Strafe vorladen lassen. Zugleich werden wir in dem Termine am 10. Januar 1894 von Angehbrigen der betr. Orte Beschwerden oder Wünsche entgegennehmen. Geistliche und Volksschullehrer sind nicht vorzuladen. Dr. Braden. Bei 3 Mark Strafe sind zu laden: Joh. Ludw. Franck von Beienheim, Gg. Karl Hoffmann von Friedberg, Friedrich Geyer von Friedberg, Wilh. Jacob Bender von Griedel, Karl Remigius Schweitzer von Ober-Mörlen, Heinrich Wörner von Ober-Rosbach, Karl Scholz von Schwalheim, Wilh. Reuling von Wölfersheim, Konrad Glock von Büdesheim, Friedr. Karl Winter von Büdesheim, Hilarius Densch von Dortelweil, Phil. Hacksbacher von Vilbel. Betreffend: Die Einsendung der Tage- und Handbuchs⸗Auszüge und der Kasseprotokolle, sowie der Kostenverzeichnisse der Kreisboten. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises, die Kirchen- und Stiftungs-Vorstände, die Vorstände der israelitischen Religions— gemeinden und die Rechner der betreffenden Fonds. Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 13. September 1888— Oberhess. Anzeiger Nr. 109— und vom 25. März 1889 — Oberhess. Anzeiger Nr. 38— bringen wir die mit Anfang des nächsten Monats zu erfolgen habende Einsendung der Kassesturzprotokolle, der Hand- und Tagebuchs-Auszüge und der Abschriften der Kostenverzeichnisse der Kreisboten pro 114. Quartal 1893/94 andurch in Erinnerung. Hierbei verweisen wir auf die Vorschrift in§ 16 der Instruktion zur Dienstführung der Gemeinde-Einnehmer vom 4. Dezember 1877 Coloniclwaar — —— . Degen Leunagen nur 9 lags volle en waseh Diehl usguse — orfer Sezen ten, sowie 0 0 510 lac W. Bernbeck. Sberkaufl en Preis, Knab Pfg. 51 au der Bahn, Feuerwetl Friedberg den 28. Dezember 1893. ümmich. 512 bezw. in§ 15 der Instruktion zur Geschäftsführung der Rechner von Kirchen, Stiftungen und Schulen vom 18. September 1835, und beauf⸗ tragen die Rechner andurch, bei den monatlichen Abschlüssen des allgemeinen Tagebuchs dem Abschluß stets folgende Anmerkung beizufügen: Darnstad!„Nach dem heute, gleichzeitig mit vorstehendem Abschlusse, vorgenommenen Kassesturz waren in Kasse baar vorhanden M. Pf. er Straße). Gh Der Rest nach oben beträgt.% ᷑ ¶U Lꝶhõ ⅛•ꝶ¼męd ace dee Verglichen, so fehlen, sind mehr in der Kasse M. Pf. liche) Stell 1 0 r„ N 15 Murhah welche von mir zugeschossen(in der Kasse belassen) worden sind.“ 9(Datum.) 5 N Wir erwarten, daß diese Vorschrift genau befolgt wird. Die Vorstände wollen die Rechner hiervon noch besonders benachrichtigen. (Unterschrift.) Dr. Braden. Bekanntmachung. 50 E„ 2 4 1 ie nachstehenden Bestimmungen bringen wir hierdurch zur Kenntniß der Betheiligten. 5 f. 10 5 5 15 20. 8 4893 f eee Friedberg. 7 7 ö 0 2 5§ 136 der Gewerbe-⸗Ordnung. g 1 50„ 1 Die Arbeitsstunden der jugendlichen Arbeiter(§S 135) dürfen nicht vor 5¼ Uhr Morgens beginnen und nicht über 8¼ Uhr Abends 50* 1 dauern. Zwischen den Arbeitsstunden müssen an jedem Arbeitstage regelmäßige Pausen gewährt werden. Die Pausen müssen für Kinder 50% 100 8% eine halbe Stunde, für junge Leute zwischen vierzehn und sechszehn Jahren Mittags eine Stunde, sowie Vormittags und Nachmittags je eine 920% halbe Stunde mindestens betragen. dagner, Bekanntmachung. i „Fabtik-La Betreffend: Die Nachmittagspausen der in Spinnereien beschäftigten jugendlichen Arbeiter. Vom 8. Dezember 1893. f 5 5 b Auf Grund des§ 139a der Gewerbeordnung hat der Bundes— ein halb Uhr Nachmittags dauern und nach der Mittagspause Pohl rath die nachstehenden. vier Stunden nicht überschreiten. 5 1 bin ich ea Bestimmungen, betreffend die Nachmittags-Pausen der in 2. An diesen Tagen muß den jugendlichen Arbeitern gestattet wer⸗ tlich ein. Spinnereien beschäftigten jugendlichen Arbeiter, den, das Vesperbrod während der Arbeit einzunehmen. inmite ch erlassen: II. In Spinnereien, welche von den vorstehenden Bestimmungen ach e 1 In Spinnereien, welche der Ortspolizeibehörde angezeigt haben,[Gebrauch machen wollen, ist in Räumen, in denen jugendliche Ar⸗ ung daß sie von der durch diese Bestimmungen nachgelassenen Ausnahme beiter beschäftigt werden, neben der nach 8 138 Absatz 2 der Ge⸗ e 1 9 Gebrauch machen wollen, darf die für jugendliche Arbeiter durch S 136 werbeordnung auszuhängenden Tafel eine zweite Tafel auszuhängen, Hefte g beordnung vorgeschriebene Nachmittagspause am welche in deutlicher Schrift die Bestimmungen unter! wiedergibt. „ Absatz 1 der Gewer Samstag, sowie an dingungen wegfallen: 1. An denjenigen Tagen, fallen soll, darf die Ark länger als neun und ei Vorabenden der Festtage unter folgenden Be- an welchen die Nachmittagspause fort— beitszeit der jugendlichen Arbeiter nicht ne halbe Stunde und nicht über fünf Dienstnachrichten aus III. Vorstehende Bestimmungen treten mit dem Tage der Ver— kündung in Kraft und haben bis zum 1. Januar 1904 Gültigkeit. Berlin den 8. Dezember 1893. Der Stellvertreter des Reichskanzlers. v. Boetticher. dem Kreise Friedberg. 05 leischbeschauer der Gemeinde Ober-Erlenbach in Pflichten genommen. Jiaacob Scheurich von Ober⸗Erlenbach wurde als stellvertretender feuthalts Auskunft begehrt wird M(V. 941/93); Jakob Martin Ei burg(V. 962 93); Heinrich Spam 0 Personen, bezüglich deren Au 8 98); Ludwig Lehr von Miltenberg a. 2 90% 1 B Offen(8. 961/93); Lehnhart 1 von 8 1 *(R. 245%/ĩ93); Gottlieb Martin von Simmenthal(V. 102870 7 N den 85 Diehl Taglöhner etwa 40 Jahre alt, von Löhnberg N. 97⁵ 95); Ludwig Zehn Adolf Bersch Verwalter von Jennenhausen(N. 111693); Arno Hartung von Winter von Froschhausen(N. 861 93); Moritz er von Vellinghausen(N. 1118 93); Josep Eisenach(V. 1198 93); Sandler von Freudenheim(N. 1018 93); 2 Dienstag den 2. Januar erscheint kein : Theodor Röder von Eichelhain(F. 1528,93); Valentin Gudka von Wiemwirg enhut von Affstädt(V. 940/93); Wilhelm Daniel von Essen(R. 242,93); Wilhelm Friedrich Müller von Rüsselsheim(V. 963 93) 5 Karoline Klein von Ilbenstadt er von Usingen(V. 995 93); Gottfried Koch von Steinfurth(F. 1445 93); Heinrich seph Knake, Knecht von Winnweiler(N. 1117/93); Wilhelm Weibel, Metzger von Vilbel(N. 1049/93); Konrad Lina Sandler von Freudenheim(N. 1019/93). e Nummer des Anzeigers. * Steckbriefe:(R. 50/3) Gegen den Heinrich Oskar Julius Felke, F Friedberg Haftbefehl behufs Vollstreckung einer dreiwochentlichen Gefängnißstrafe erlassen worden. Kammer, Schmied von Ober⸗Widdersheim, geboren daselbst am 16. Juni 1870, d Nachricht vor Zuführung wird gebeten(V. 1071,93). Pissoir der Station Friedberg ein Schächtelchen(Reibholzdose) mit 20 Mark in zwei 10 Markstücken da dieser Ort wahrscheinlich zu einer demnächstigen Ab⸗ richt wird gebeten.— Gegen Wilhelm Haftbefehl wegen Betrugs erlassen worden. Um Verhaftung un Ausschreiben: Am 4. v. Mts. wurde im westlichen in einer Nische versteckt gefunden. Es ist anzunehmen, holung gewählt worden ist(F. 1408,93). Erledigungen: Heinrich Feyh von Heinrich Eschenröder von Leisenwald, durch Wachtmeister daß hier kein Verlust, sondern ein Diebstahl vorliegt, Ich ersuche um Fahndung nach dem Thäter. Ober⸗Offleiden, Rudolf Reifschneider von Usenborn, ormer, geboren am 14. Januar 1854 in Breslau, ist von Großherzoglichem Amts ericht Um Zuführung an das nächste Amtsgericht und alsbaldige Nach. ist von Großherzoglichem Amtsgericht Bilbel durch Wachtmeister Schwarz und Gendarm Bach in Friedberg; Will und Gendarm Held in Vilbel; Friedrich Adolf Müller von Kassel, Heinrich Adam Hildebrand, genannt Klee, von Obbornhofen, durch Gendarm Steinbach in Friedberg. Friedberg, 20. Dezember 1893. Mit Rücksicht auf den derzeitigen landwirthschaftlichen Nothstand sind wegen des Bezugs von Kalirohsalzen folgende Vergünstigungen den Landwirthen Oberhessens gewährt worden: 1) Das Verkaufs⸗Syndikat der Kaliwerke furt gewährt eine Ermäßigung des Grundpreises für den Doppel— Centner Kainit und Sylvinit um 30 Pf., für den Doppel-Centner Carnallit und Bergkieserit um 15 Pf., wenn die betreffenden Dünge⸗ mittel in der Zeit vom 15. September d. J. bis zum 31. März 1894 Der Bestellung muß eine Bescheinigung des land— wirthschaftlichen Bezirksvereins, oder der Großherzogl. Bürgermeisterei des Bestimmungsortes beigefügt werden, daß die bezogenen Kalisalz— mengen zur Düngung während der Herbstmonate dieses oder der bezogen werden. Bekanntmachung. Frühjahrsmonate des Der Großherzogliche Amtsanwalt Zimmermann. nächsten Jahres in landwirthschaftlichen Be⸗ trieben der Provinz Oberhessen Verwendung finden sollen. Neben dieser Begünstigung werden jedoch irgend welche Rabatt— zu Leopoldhall⸗Staß⸗ ö 1 1. Januar 1890(sog. vergütungen nicht gewährt. 2) Seitens der Oberhessischen und der königl. preuß. Staats⸗ bahnen wird für erwähnte Kalisalzbezüge eine Frachtermäßigung in der Weise gewährt, daß 250% der Sätze des Ausnahmetarifs vom Rohstofftarifs) den Empfängern im Reklama— tionswege zurückerstattet werden. Laubach am 24. Dezember 1893. Der Präsident des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen: Friedrich, Graf zu Solms-Laubach. Deutsches Reich. Darmstadt. Der Gerichtsschreiber Carnier in Lau⸗ bach wurde zum Gerichtsschreiber in Reinheim, der Ge⸗ richtsschreiber Keil in Schotten zum Gerichtsschreiber in Laubach ernannt, dem Bürgermeister Best zu Assenheim das Allg. Ehrenzeichen„Für langjährige treue Dienste“ 1 der Gerichtsaccessist Rosenberg aus Gießen um Gerichtsassessor, der Gerichtsschreiber Gombert in ald⸗Michelbach zum Gerichtsschreiber in Michelstadt ernannt, dem Pfarrassistenten Göbel in Bensheim die weite Pfarrstelle zu Büdingen übertragen, der Ge⸗ f Werkmann in Darmstadt zum Gefangen— aufseher ernannt. Berlin. Der„Anarchist“ Mechaniker Wiesenthal ist am 23. Dez., als er sich nach seiner Arbeitsstelle begeben wollte, von drei Beamten der Polizei verhaftet worden. Er führte einen geladenen Revolver bei sich. In seiner Wohnung fand eine Haussuchung statt, die nichts Kompromittirendes ergab. — Der„Reichsanzeiger“ veröffentlicht die Beschlüsse und den Text des von dem Reichs— kanzler dem Bundesrathe und dem Reichstage vorgelegten Berichtes der Börsenenquetekom— mission. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Prag, 24. Dez. Ein politischer Mord erregt hier das größte Aufsehen. Der Handschuhmacher-Gehülfe Mrva, welcher sich„Rigoletto di Toscana“ nannte, ist von Genossen erdolcht worden, weil sie ihn für einen Denunzianten hielten, als welchen ihn auch die jungczechischen Abgeordneten in der Debatte über das Ausnahmsgesetz bezeichnet hatten. Als der That dringend verdächtig wurden heute drei Gesellen verhaftet, welche in der letzten Zeit mit Mrva gute Kamerad— schaft gesucht und noch gestern mit ihm Karten gespielt hatten. Die verhafteten Attentäter Dolezal und Dragoun legten Abends ein volles Geständniß ab. Sie schilderten umständlich die Ermordung Mrvas. Eine Hausdurch— suchung bei dem Anstifter der Blutthat, Kritz, ergab zahlreiche sozialistische Schriften, ferner eine Anleitung zur Erzeugung und Behandlung von Explosivstoffen, worin häufig das Wort „Dynamum“ vorkommt, dann einen Litho— graphiestein. Holland. Amsterdam, 28. Dez. Gestern Abend sammelte sich eine Menge Arbeitsloser vor dem königlichen Schlosse. Die Polizei forderte zum Weitergehen auf, wurde aber mit Steinen beworfen. Etwa 100 Polizisten griffen die Menge wiederholt mit blankem Säbel an und verwundeten mehrere Personen. Um Mitternacht war die Ruhe wieder hergestellt. Heute Abend fanden dieselben Ansammlungen wie gestern statt, zumeist von Straßenjungen und Neugierigen, welche heulten, pfiffen und die Polizisten mit Steinen warfen. Durch wiederholtes Vorgehen trieb die Polizei die Menge auseinander. Frankreich. Paris, 26. Drei Anarchisten, Namens Rousell, Vogt und Thie— Dez. baut, wurden gestern verhaftet. Die Anarchisten Evrard und Lordereau, welche mit dem kürzlich in Orleans verhafteten Anarchisten Moulinier in Briefwechsel gestanden haben, sind gestern hier ebenfalls verhaftet worden. Bei den gestern bei der Mutter des Anarchisten Collas vorgenommenen Haussuchungen wurden zahl— reiche wichtige Schriftstücke beschlagnahmt, welche beweisen, daß Frau Collas mit der Anarchisten— bande von Orleans in enger Verbindung stand. Heute wurden in Avignon ebenfalls vier Anar— chisten verhaftet. Spanien. Madrid, 25. Dez. Streikende Bäckergesellen haben einen Arbeiter, der sich dem Streik nicht angeschlossen hat, getödtet und geriethen mit der Polizei in Konflikt, was zu 19 Verhaftungen führte. — 27. Dez. In dem Prozesse gegen die Anarchisten, welche wegen des im vergangenen Jahre unternommenen Versuchs, die Deputirten— kammer in die Luft zu sprengen, angeklagt sind, behaupten 2 Angeklagte, ein Franzose und ein Spanier, der dritte sei ein Agent provo- cuteur. Die beiden Ersteren bekennen sich zum Anarchismus und erklären, der Agent provo— cateut habe den Plan entworfen und die Ex— plosivstoffe gekauft. — 28. Dez. Martinez Campos wurde zum außerordentlichen Botschafter ernannt, um mit dem Sultan von Marokko zu verhandelu; er behält jedoch den Armeeoberbefehl bei. Araaf lieferte an Campos die hervorragendsten Häupt— linge der Riffkabylen aus. Campos, welcher meint, der Sultan selbst solle die Häuptlinge bestrafen, schickte dieselben nach Tanger. Barcelona, 26. Dez. Vier Anarchisten machten gestern hochwichtige Geständnisse. Dar— nach hat Mariano Cerezuelo die Bombe im Lyceo-Theater geworfen, der Italiener Alberto Saldani die Bombe, die nicht platzte, unter den Sperrsitz geschoben, Joze Codina die Bomben hergestellt und Joze Bernad die Gieß— formen verfertigt. Heute Morgen ist der in Perpignan verhaftete, ebenfalls stark kompro— mittirte Rinaldi hier eingetroffen. Sechs Anar— chisten sollen zum Tod verurtheilt werden. Italien. Rom, 25. Dez. Die„Agenzia Stefani“ meldet aus Massauah: Der in Kufit eingetroffene Oberst Arsimondi erhielt die Nachricht, daß die Derwische in vollständiger Unordnung den Rückzug angetreten haben. Die nalienischen Truppen, welche die Derwische verfolgten, erhielten den Befehl, nach Agordat zurückzukehren. — Die„Agenzia Stefani“ meldet: Der katholische Bischof von Tiraspol kam hierher nicht nur mit Zustimmung, sondern auf An⸗ regung der russischen Regierung. Derselbe ist bemüht, die Schwierigkeiten zu beseitigen, welche in Folge der Vorstellungen des Papstes über die Lage der Katholiken in Polen in den Be— ziehungen Rußlands zum Vatikan entstanden. Rumänien. Bukarest, 27. Dez. Die Kommission des Parlaments nahm die Tarif— vorlage sowie den Handelsvertrag mit Deutsch— land an. Bulgarien. Sofia, 27. Dezember. Die Sobranje nahm den Antrag der Regierung, der Wittwe und den Kindern des Grafen Hartenau eine jährliche Pension von 40,000 Fr. zu gewähren, mit Acclamation an. — Der„Swoboda“ zufolge ist die Eröff— nung einer Nationalsubseription zur Errichtung eines Denkmals für den Grafen Hartenau be- schlossen. jeder Stadt Comités behufs Entgegennahme von Beiträgen einzusetzen. Das Monument ein Reiterstandbild, würde vor dem Palais auf dem Alexanderplatz errichtet werden. Griechenland. Athen, 28. Dez. Ver— gangene Nacht explodirten im Hause eines Bankiers Dynamitpatronen. Der Thäter ist bisher nicht ermittelt. Die Stadt befindet sich in lebhafter Erregung. Amerika. New⸗York, 28. Dez. Ueber Montevideo wird aus Rio de Janeiro berichtet: Der Finanzminister hat nach einer Unterredung mit den Agenten der Schifffahrtsgesellschaften versprochen, daß Vorkehrungen für eine sichere Löschung der Ladungen in der Stadt getroffen würden, wenn möglich durch eine Verständigung mit der Flotte der Insurgenten. Aus Stadt und Land. A. Friedberg. Die Weihnachtsfeiertage sind in diesem Jahre in jeder Beziehung schön und würdig vorübergegangen. Wer der Christbescheerung der Klein— kinderschule, der Bescheerung im Lehrlingsverein, den kirchlichen Festen und der Feier im Arbesterverein bei⸗ gewohnt hat, wird solches nur bestätigen können. Be⸗ züglich der im Pfälzerhof stattgehabten Feier seitens des Arbeiter-Vereins sei hier noch bemerkt, daß die Betheiligung eine starke war. Gesang und Musikstücke wechselten miteinander ab; das Verloosungs-Comite hatte sich viel Mühe gegeben und so befriedigte denn von Decan Meyer großen Beifall. Fast bei jeder der obengenannten Feiern wurde auf die ernste Zeit hin⸗ gewiesen und der starke Besuch als der Anfang einer besseren Zukunft mit Freuden begrüßt. Babenhausen, 27. Dez. Kondukteur der Hessischen Ludwigsbahn beim Ausfahren des Zuges nach Aschaffenburg das Bein abgefahren. Der aus Aschaffenburg gebürtigte Verunglückte Namens Stahl ist nicht verheirathet. Allerlei. Frankfurt. heit wird, wie ein Berichterstatter mittheilt, die hiesige Frankurt. haftet worden. Hattersheim a. M., 22. Dez. Einbruchsdiebstahl verübt. Die Diebe entnahmen der Postkasse 1200 Mü in baar, für 100 M. Postwerthzeichen marken. Auch sind verschiedene Einschreibsendungen ver⸗ schwunden. Heute früh wurde einem 3 In der ver⸗ flossenen Nacht wurde auf dem hiesigen Postamt ein und fur ungefahr 500 M. Alters- und Invaliditäts⸗ Die Regierung verpflichtete sich, in auch die Verloosung allgemein; ebenso fand die Ansprache Bei eintretender Kälte und Trocken Garnison Manöver in der Gegend von Vilbel abhalten. Der seit 6 Jahren von hier flüchtige Bankier Schwahn, früher Inhaber des Bankhauses Joh. Thom. Schwahn Sohn, ist, wie jetzt nicht mehr außer Zweifel steht, in Johannesburg, Transvaal, ver- fels wurde mug übe daß arb nagazinen Johanner d. nurde in de liche Menge sen mile und von wel boch unbekar Mittwe amilie war f Ururgto Großvater u lings, des Wien, wurde ein ausperut HBiüttich, flͤrzte eine! ein. Die 3 Die Rettung Paris, 80,000 Free agenten an worden war der Colli al jede Spur. Angou der Charent die Verhand Aigues Mo 1 G. Am 20. mit dem 1. Großh. Sem Mann, dess 1 N. ahre allgen daher 5 allen denen lnteressiren, den Zeilen gangenen fo u Breitenb bach gebo keinem Heim kellete er ie den Lehrerhe dem damali dorkam, als Wembes as hie l. ge duß i vurde, 110 u übernehm lente, was 2 kam. in L Schreiber 0 doch in seht ibn 0 n Unger, gal de n Pericht Vilbel 0 n dägsen lh ande: dalt 0 genannt ftlihen ge. sche Rabatt uß. Staatz. näßigung in ietarifs vom m Reklama⸗ berhessen: — Dez. Die n die Tarif- mit Deutsch⸗ ember. Die Regierung, des Grafen 40000 Fr. st die Eröff⸗ ir Errichtung Hartenau be⸗ htete sich, in itgegennahme Monument dem Palais werden. „Dez. Ver⸗ Hause eines Thäter ist befindet sich Dez. Ueber eiro berichtet: Unterredung gesellschaften r eine sichete tadt gettoffen gerständigung ö ö ein. — id. f eiertage sind il on und würd erung der Klein, ingsberein, de belterverein bel⸗ 9 einer heiratheter Eisenbahnangestellter verhaftet, wel si 45 Finthener Schulkindern f ien Dynamitbehälter mit 31 wurde ein Postwagen von Strolchen überfallen und rufen wurde, wo ihm der damalige Direktor Stein 1 9 5 * Gonsenheim, 27. Dez. Gestern wurde ein ver⸗ chwer gegen die Sittlichkeit vergangen hat. 7 Wiesbaden, 22. Dez. Drei Falschmünzer aus Groß⸗Gerau, bei welchen man falsche Einmark- und Zehnmarkstücke gefunden hat, wurden heute Vormittag in das hiesige Landgerichtsgefängniß eingeliefert; sie gehören zu der Ruppert'schen, etwa 9 Mann starken Bande, welche bekanntlich hier abgeurtheilt werden wird. ö Ludwigshafen, 28. Dez. Auf dem Schifferstadter Bahnhof ist in der letzten Nacht eine Postcassette mit 11,000 Mark Inhalt gestohlen worden. Der Thäter ist unbekannt. Urach, 26. Dez. Nach dem„Schw. M.“, ist aus dem Basaltwerk 5 dem Eisenrüttel bei Dottingen der Pfund Patronen gestohlen worden. Untersuchung ist im Gange. Nürnberg, 28. Dez. Auf dem Bahnhof Lichten⸗ fels wurde der Oberstationsmeister Wentzel von einem Bahnzug überfahren und sofort getödtet. Saarbrücken, 23. Dez. Aus den Sprengstoff— magazinen zweier beim Erweiterungsbau des St. Johanner Güterbahnhofes beschäftigter Bauunternehmer wurde in der vergangenen Nacht eine nicht unbeträcht⸗ liche Menge Dynamit, Dynamit⸗Patronen und Spreng⸗ kapseln mittelst Einbruchs gestohlen. Zu welchem Zwecke und von wem der Diebstahl verübt wurde, ist zur Zeit noch unbekannt. Mittweida, 23. Dez. Fünf Generationen einer Familie waren am Sonntag bei einer Taufe zugegen: Die Ururgroßmutter, zwei Urgroßväter, Urgroßmutter, Großvater und Großmutter und die Eltern des Täuf— lings, des Erstlingskindes des jungen Ehepaares. Wien, 23. Dez. Zwischen Holitz und Pardubitz 1 aus Zerg. Der Kutscher wurde ermordet. Lüttich, 23. Dez. In der Kohlengrube Pigquette stürzte eine Gallerie auf eine Strecke von 500 Metern Die Zahl der Verunglückten ist noch unbekannt. Die Rettungsarbeiten sind in vollem Gang. Paris, 24. Dez. Gestern Abend ist ein Sack mit 80,000 Fres. Werthstücken, welche von einem Wechsel— agenten an die Elsaß-Lothringen'sche Bank aufgegeben worden waren, auf dem Ostbahnhofe beim Umladen der Colli abhanden gekommen. Von dem Diebe fehlt jede Spur. Angouls me, 27. Dez. Vor dem Schwurgericht der Charente begann heut? unter großem Zudrange die Verhandlung gegen die wegen der Ruhestörung in Aigues Mortes Angeklagten. Johann Michael Schäfer, Groß b. Seminardirektor, 5. Am 20. Dezbr verschied nach längerem Leiden der mit dem 1. April d. J. in den Ruhestand getretene Großh. Seminardirektor Johann Michael Schäfer, ein Mann, dessen Bedeutung für die Entwickelung unseres hessischen Volksschulwesens im Laufe der letzten zwanzig Jahre allgemein bekannt und anerkannt ist. Wir glauben daher den Wünschen unserer Leser sowohl, als auch allen denen, die sich für das hessische Volksschulwesen interessiren, entgegenzukommen, wenn wir in nachfolgen— den Zeilen in gedrängter Kürze ein Bild des Heimge— gangenen folgen lassen. Schäfer ist am 1. Dez. 1824 u Breitenbrunn, einem kleinen Dörfchen im Kreise örbach geboren. Nachdem er den ersten Unterricht in seinem Heimathsorte mit gutem Erfolge genossen, be— reitete er sich bei Lehrer Veith in Kirchbrombach auf den Lehrerberuf vor. Bald darauf wurde er, was bei dem damaligen Mangel an Lehrkräften nicht allzuselten vorkam, als Lehrgehilfe an verschiedenen Orten des Odenwaldes verwendet. Im Jahre 1842 trat Schäfer in das hiesige Schullehrer-Seminar ein, in dem er sich als tüchtiger und begabter Schüler besonders auszeichnete, so daß ihm im 2. Jahre seiner Seminarzeit gestattet wurde, den Unterricht in der Morell'schen Fabrikschule zu übernehmen, wodurch er sich sein Mittagessen ver— diente, was ihm bei seinen geringen Mitteln sehr zu statten kam. Seine erste Anstellung erhielt er im Jahre 1844 in Laudenau, im Kreise Bensheim, wo er, wie Schreiber dieser Zeilen selbst erfahren, im Jahre 1874 noch in sehr gutem Andenken stand. Seinen guten Leistungen hatte er es zu danken, daß er im November 1845 als Lehrer an die Vorschule zu Michelstadt be— berger als Berather und Freund treu zur Seite stand. Steinberger war es auch, der den jungen, strebsamen Mann in seiner Ausbildung ganz besonders förderte und ihm den Gedanken nahe legte, sich für das Real⸗ lehrerexamen vorzubereiten. 1846 bestand Schäfer das Staatsexamen; er wurde dann in Michelstadt provisorisch an der städtischen Schule verwendet und später an der 2. Knabenschule definitiv angestellt. Nebenbei bereitete er sich, unterstützt von Direktor Steinberger, für das Reallehrerexamen vor, das er im Mai 1855 in Darm⸗ stadt bestand. Im Jahre 1860 wurde Schäfer an die ate Lehrerstelle nach Alsfeld berufen und schon im August 1864 zum Direktor dieser Anstalt ernannt. Nach einer Jjährigen erfolgreichen Thätigkeit als Direktor dieser Anstalt wurde er Ostern 1873 zum Direktor an das hiesige Schullehrer⸗-Seminar berufen, an dem er ibanzig Jahre wirkte und mit Ostern 1893 in den wohlverdienten Ruhestand trat, dessen er sich leider nicht mehr lange erfreuen sollte. Die Uebernahme der Seminar— hochgeehrt fühlte, doch mit einigen unangenehmen Em⸗ pfindungen verknüpft. War es doch sein von ihm hoch⸗ verehrter Lehrer und Freund, Direktor Steinberger, der damals gegen seinen Willen unter hier nicht näher zu erörternden Umständen aus dieser Stelle geschieden war. Gerade die Pietät, die Schäfer in allen Stücken Steinberger gegenüber bezeugte, sagten der Umgebung deutlich, welche Gefühle Schäfer für den väterlichen Freund und Rathgeber aus früherer Zeit auch jetzt noch hegte. Nun begann eine segensreiche Thätigkeit Schäfers auf dem Gebiete des Volksschulwesens. Schon bei der Berathung des neuen Volksschulgesetzes war Schäfer mit thätig gewesen. Nach Inkrafttreten des— selben im Jahre 1874 galt es, dasselbe in die Praxis zu übertragen. Commissionssitzungen zur Ausarbeitung der Lehrpläne für Volksschulen und Seminarien fanden statt, zu denen Schäfer stets zugezogen wurde, ja für die Reorganisation der Seminare war Schäfer das Referat uͤbertragen worden. Ebenso wurde Schäfer alsbald in die neugeschaffene Kreisschulcommission er— wählt, wo ihm die beste Gelegenheit gegeben war, die neue Schulorganisation in's Leben einzuführen. In dieser Körperschaft verblieb Schäfer bis zu seinem Tode. Seine Hauptthätigkeit entfaltete er jedoch im Schullehrer— Seminar selbst. Hier galt es vor allen Dingen, den unter Steinberger entstandenen Conflikt im Lehrercol— legium wieder beizulegen, da er wohl einsah, daß ohne gemeinsame Arbeit mit allen seinen Lehrern eine er— folgreiche Thätigkeit unmöglich sein werde. Und es ge— lang ihm in kurzer Zeit nicht blos eine äußere Einig⸗ keit, sondern sogar eine gewisse geistige Einheit inner— halb des Lehrercollegiums herzustellen, die es ihm er— möglichte, Erfolge in seiner Anstalt zu erzielen, die all— seitige Anerkennung fanden. Namentlich waren die Konferenzen, die allwöchentlich abgehalten wurden, ein Mittel um diese innere Einheit des Lehrercollegiums herzustellen; ebenso blieb auch der zweite, gemüthliche Theil derselben nicht ohne Einwirkung auf die gemein— same Arbeit in der Anstalt. Schäfer zeichnete sich stets durch ein gemüthvolles Wesen, durch Pflichttreue und Gewissenhaftigkeit aus; und wenn es in einem viel— köpfigen Collegium auch nicht ohne manche Zwischenfälle abgeht, so blieb die Einigkeit unter seiner wohlwollen— den Behandlung doch stets gewahrt. Den Schülern trat er als väterlicher Freund gegenüber; am liebsten nannte er sie seine Kinder, überhaupt war es seine An- sicht, daß das Seminar nur eine Familie darstellen solle, eine Ansicht, die auch in den gemeinsamen Zu— sammenkünften der Schüler mit den Seminarlehrer— familien ihren Ausdruck fand. Was unter den ge— gebenen Verhältnissen erreicht werden konnte, das darf man wohl sagen, wurde erreicht. Ja es wurde durch die energische Thätigkeit Schäfers erreicht, was fast unmöglich schien, indem unter seiner Leitung das Seminar zu einem dreifachen erweitert wurde. Um nämlich dem immer stärker werdenden Lehrermangel in Hessen rasch und gründlich abzuhelfen, wurden Parallelklassen in der Anstalt errichtet, so daß das Seminar in seiner größten Ausdehnung 318 Zöglinge zählte, die in 7 Klassen unterrichtet wurden. Und das alles wurde er— reicht durch Hinzufügung von nur 3 weiteren Lehr— kräften und die Mithilfe der an der Anstalt bereits thätigen Lehrer. Denkt man an die Arbeitskraft des Direk— tors und der Lehrer die hierbei aufgewendet werden mußte, so war das eine Reihe friedlicher Kriegsjahre; schade, daß unser Gesetz eine doppelte Anrechnung solcher Kriegsjahre nicht kennt. Daß bei solchem anstrengen— den und verantwortungsvollen Berufe die Kräfte des so rüstigen Mannes vor der Zeit aufgebraucht werden mußten, ist leicht verständlich. Leider trat Schäfer zu spät in den wohlverdienten Ruhestand, da ihm nach so thatenreichem Leben einige Jahre der Ruhe wohl zu gönnen gewesen wären. Alle aber, die Schäfer in seinem besten Thun gekannt haben, oder wer, wie Schreiber dieser Zeilen, eine Reihe von Jahren ge— meinsam mit ihm gearbeitet hat, der wird dem zustimmen. Schäfer war ein tüchtiger Lehrer, ein umsichtiger that— kräftiger Direktor, ein wohlwollender Vorgesetzter und, was vor allem hier betont werden muß, ein ganzer Mann, dessen Andenken bei Allen, die ihn gekannt, in Ehren gehalten werden wird. Handel und Verkehr. Zurücknahme und Umtausch gelöster Fahrkarten. Abgesehen von den Fällen, in welchen nach der Ver⸗ kehrsordnung der Umtausch gelöster Fahrkarten und die Rückforderung des gezahlten Fahrgeldes gestattet ist, hat die Verkaufsstelle Fahrkarten, welche noch nicht durchlocht sind und über deren Nichtbenutzung keine Zweifel bestehen, bis zum Abgang des Zuges, zu welchem sie gültig sind, gegen Erstattung des Preises zurück⸗ zunehmen. In gleicher Weise können auch unbenutzte und noch nicht durchlochte Fahrkarten unmittelbar nach Abgang eines Zuges, zu welchem sie Giltigkeit hatten, zurückgenommen werden. Ist bereits Gepäck auf die betr. Fahrkarten abgefertigt, so muß vor Zurücknahme derselben die Regelung der Gepäckfracht stattfinden. Weihnachts⸗Botschaft. Der Reinerlös aus dem Verkaufe des Ge— dichts mit den gleichzeitig von Vielen geschenk⸗ ten Beträgen beziffert sich auf Mk. 160.30, welche die Verwaltung unserer Suppenküche erhalten hat. Allen Gebern dankt herzlichst irektorstelle war für Schäfer, der sich durch das Ver⸗ kbhuen, das ihm durch diese Berufung bewiesen worden, Carl Trapp. Neujahr 1894. Stürmt es——— so sind wir da, In Noth mit Hilfe nah Dem Schiffe, bedrängt von den Wogen; Setzen das Leben ein, Rufen in's Land hinein: Helft! wo die Ernährer entzogen. Die Rettungsmannschaft der Deutschen Ge- sellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Jede, auch die kleinste Geldgabe wird von den Sammebbooten der Gesellschaft und von deren Ver— treter Carl Trapp mit Dank entgegengenommen. Neujahrsgratulations-Enthebungskarten haben ferner gelöst:„H. Schudt a. d. Görbel— heimer Mühle, or. Weckerling, Rechtsanwalt Seyd und Frau, Seminarlehrer F. Schmidt, Seminarlehrer er. Karg, Professor Ir. Schmid, Reallehrer G. Karg, Kaufmann Jean Dörr, Pfarrer Thoebes, Carl W. A. Müller, Apo— theker Mergard, Carl Trapp, Sophie Trapp, J. Gonder, Reallehrer Claus, Reallehrer Lang, Professor br. Heid, br. Nicolay, Kaufmann Fritz Hecht, Kaufmann A. Weber und Frau, C. Deicke, Kaufmann Kümmich, Kaufmann Häberle, Professor Klein, E. Huber und Frau, Fabrikant W. Haller und Frau, Ph. Vogt, Kreisthierarzt May, Steuerrath Deibel, Frau Pfarrer Velte, Professor r. Weiffenbach, Dekan Meyer, Jean Huber, Domänenrath Roßmann und Frau, Oberstlieutenant Winter und Frau. Feierabend für Lehrlinge. In dem Verzeichniß der Gaben in voriger Nummer des Anzeigers wurde vergessen aufzuführen: ein Körb— chen Aepfel von Möbelhändler Reuß. Für die Suppenküche gingen ein: Ungenannt 50 M.; durch Bürgermeister Steinhäußer von einem Un⸗ genannten 10 M.; Ungenannt 4 M.; Frau Pfarrer Becker 3 M.; Ungenannt 5 M. Indem wir für diese Gaben herzlichen Dank sagen, richten wir an alle Freunde der Suppenküche die dringende Bitte, diese so segensvoll wirkende Anstalt durch Zuwendung von Gaben in Geld oder Naturalien vuch in diesem Jahre kräftig zu unterstützen. Dieselbe soll Dienstag den 2. Januar k. Is. eröffnet werden, bei welcher Gelegenheit Brod zur Vertheilung kommt. Für die Armen⸗Commission. Velte, Pfarrer. . 12* 2 Schriftlichen Anfragen wegen Auskunft über eine Annonee ist stets das mücpor-o beizufügen, wenn auf eine prompte Antwort gerechnet wird. Die Exped. des Overh. Anz. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. Sonntag nach Weihnachten. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Meyer. Gottesdienst in der Stadtkirche. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Fischer. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Velte. Abends 5½½,ʒ Uhr: Sylvestergottesdienst. Herr Pfarrer Ir. Weiffen bach. Neujahrsfest. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags 9½ Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Hanstein. Sylvester- und Neujahr-Collekte für die kirchliche Armenpflege. Katholische Gemeinde. Samstag Nachmittag von 4 Uhr an Beicht. Sonntag Morgen 6 Uhr Beicht; um 7 Uhr wird die heil. Communion ausgetheilt. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Andacht. 5 Uhr: Sylvester⸗Andacht mit Segen. Am Neujahrstag Morgens 6 Uhr Beicht; um 7 Uhr Communion. 10 Uhr: Hochamt(ohne Predigt). 2 Uhr: Andacht. Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des allein ächten Cölnischen Wassers übertragen und empfehlen dasselbe per Glas zu M. 1.75, 1/2 Dutzend„ 9.50, Dutzend 5 8 Die Exped. des Oberh. Anzeigers, 77 7. 7. Der Verkauf von Neuj een Jonntagsruhe! darf am Sonntag den 31. Dezember nur Vormittags bis 9 Uhr und Mittags von 11 bis 1 Uhr stattfinden. 2 5 9* 1 3 in den Tagen vorher für seinen Vorrath. Todes- Anzeige. 5 Es hat Gott dem Allmächtigen gefallen, heute Vormittag S Uhr unsere innigstgeliebte Gattin, Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Frau Elisabetha Meloth, geb. Bach, g bei nach langem schweren Leiden im Alter von 74 Jahren in ein besseres Jenseits abzurufen. Um stille Theilnahme bittet Friedberg den 29. Dezember 1893. für die trauernden Hinterbliebenen: Dr. Ebner, Reallehrer. Die Beerdigung findet Montag den 1. Januar, Nachmittags n W 1 erfolgt nicht. 5 statt. 5157 Tandvirthschaliffches Casino Zu Friedberg. Samstag den ember 1893, Abends 8 Uhr, im Hoötel Trapp: Abend ⸗ Unterhaltung mit Tanz, Lebende Bilder und Theater. Die ausgegebenen Einladungen haben Gültigkeit. 5074 Der Vorstand. 30. Dez Musikverein. Die ee en für Ball und gemeinsames Nacht⸗ essen liegt bei Herrn Wilhelm Trapp bis zum 5. Januar auf. Mitglieder, welchen sie aus Versehen nicht vorgelegt worden ist, wollen sich wegen ihrer und ihrer nächsten Angehörigen Betheiligung an genannte Stelle wenden. Der Vorstand. Zum Jahresschluß Allen für das geschenkte Wohlwollen bestens dankend, hoffe ich auch im kommenden Jahre auf gütige Unterstützung durch Aufträge, wie ich auch bemüht sein werde Alles aufzubieten mir das Wohlwollen Aller zu er— halten und wünsche Allen ein „glückliches neues Jahr.“ Mit Hochachtung Karl Henze, und Handelsgärtner. 5131 5157 Kunst⸗ Vorschuß und Credit⸗Verein zu Friedberg, 5134 eingetragene Geuosseuschaft mit unbeschräukter Haftpflicht. Unsere Kasse bleibt wegen Aufnahme der Bestände am 2., 3. und 4. Januar ganz geschlossen. Vom 5. ab ist dieselbe des Jahresabschlusses wegen bis auf Wiederruf nur des Vormittags, dagegen Mittwochs und Samstags auch Nachmittags offen. Eröffnungs-Feler der Haltestelle„Okarben“. Am 1. Januar 1894, Nachmittags 1 Uhr, findet aus Anlaß der Eröffnung der Haltestelle Okarben ein Festzug statt. Um 3 Uhr Festessen bei Wirth Baßmann, während desselben Concert der Darmstädter Militärmusik. Hierauf Tanz. Zu zahlreichem Besuch ladet freundlichst ein 5135 Das Comité. Mädchenheim in Darmstadt Waschmaschinen von 45 M. an, im eee Straße). Gute, Wringmaschinen mit 42 em billige Unterkunft, freundliche Berathung Walzenlänge 20 M., und(für Mädchen unentgeltliche) Stellen vermittlung. Briesadresse: Marthahaus Waschmangen von 30 M. an 358 bei G. M. Reuß. Darmstadt 5110 Ueujahrskarten, ernsten und komischen Inhalts, ar besonders große Auswahl Curl Bindernagel. Num, Cognac, Arac und Punsch⸗Essenzen empfiehlt in kleinen und großen Flaschen 8 5149 Fr. Wagner. Lehrlingsgesuch. Ein kräftiger j junger Mann mit tüchtigen Vorkenntnissen kann sofort bei mir in die Lehre treten. Wilhelm Fertsch. 5155 Herrenwesten, Unterhosen, Unterjacken, wollene Hemden, Tücher, Schalterkragen, Kaputzen, Strümpfe, Socken ꝛc. ꝛc. zu sehr billigen Preisen bei 5152 Geschwister Schloss. Thee, Cacao u. Chocolade billigst bei 5150 Fr. Wagner. Fricdrichsdorfer Zwiebac empfiehlt Ph. Dan. 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Dez., Abend Suummbolze 7 Nadel 5 Tanzvergnügen. 2 737 Fest Ein weiteres Tanzvergnügen findet au Am. Ciche 20. Jane der Ball am 3. Februar statt Stötke:. 0 D 0 5097 i ie e Vergnügungs⸗ Kommission. kegenulg ko 81 Ticderkranz Fritdberg. Montag den 1. Januar 1894: 40 Christbescheerung mit„ im Saalbau, Abends 8 Uhr. Der Vorstand. NB. Nur Mitglieder und zur engeren Dar Familie Angehörige haben Zutritt, Wir Die Mitglieder werden ersucht, 655 Loose mitzubringen. 5 12 abgehalten Allg. Taubstummen⸗ 2 1 1 11 Verein Friedberg. 1 Sonntag den 7. Januar 1894, Abends 10, 8 Uhr, im Saalbau: 8, Weihnachts⸗ 5. Verloosung m. Concert, gane ausgeführt von der„Kapelle Schellhaas“, Lamstag 5 Eintrittspreis à Person 30 Pfg. 0 Loosinhaber haben freien Eintritt. bf 4 105 Der Ertrag ist zum Besten der Unter Darn Fe des Vereins.. Der Vorstand. 16 Der Pfeifenklub 1 „Blaue Wolke“ zur neuen Post hier, erlaubt sich die 9 nahme von neuen Mitgliedern ergeben im anzubieten. Anmeldungen nimmt Her bpfehle in Restaurateur Leithäuser schriftlich oder und Wiede mündlich entgegen. Der Vorstand. nmission u. 1 Verein für jüdische Geschichte und Alterthümer. Vortrag des can pbil. E. Hirsch: Vom alten Judeubab in Friedberg. 2. nent einzeln Dienstag den 2. Januar, Abends 8 Uhr, urhalte im Schmitt“ schen Gartensaale Aathe; Gest (Pfälzer Hof). stesen. Lade Der Zutritt ist Jedermann gestattet. 1 Etgründet 10 Bei meiner Versezung von hier nach] on 501 Hildesheim(Brühl 33) sage ich allen Kameraden des Kriegervereins, sowie allen Freunden und Bekannten ein he n 0 Lebewohl. 5130 Schlote, 1 zum Vure eau. b n 518 Jager. zun g zum Lager. Friedberg. a Kgl. Eisenb.⸗ ⸗Wagenm. 5 ä 2 A* dem Wege von der Zuderfabeit 5 nach dem Löwenhof eine. laterne verloren. Redlicher Finder wi ö gebeten, dieselbe zurückzugeben. f 5159 Müller. 9. Frische Se d ie Kabliau, Labberdan, Fettbücklinge, Sprotten, Geräucherte Schellfische 5150 bei Wilh. Zertsch. Zwiebel Bonbons, Spitzwegerich Bonbons, Malzzucker 5151 J. A. Windecker. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. empfiehlt Druck und Verlag von Carl Bindernagel⸗ 52 und eine Beilage.) Beilage. ——— Ourtheslihr M 153. Vannitta 5 fun N Bre Am 1. Januar Beginn des Neuverkauf Braunkohlen vom Oft tember 1894 gewährt Ossenheim. Braunko 1894 beginnt eine ne im Mai 1894 geger senheimer Bergwerk wir 5136 hlenverkauf. ue Creditperiode. Für die bis zum neu eingelegte Bürgscheine bezogenen Ameget. —— Unterzeichnete eröffnet am 16. lichen Unterricht. Musterzeichnen, Jaquets u. s. Januar 1894 einen vierwöchent— Mädchen können das Kleidermachen, Zuschneiden, Maßnehmen, Einrichten von Kleidern, Mänteln, w. gründlich erlernen nach leicht faßlicher Methode. 5 g 5— Jede Dame kann für sich arbeiten nach den neuesten Pariser, Wiener und d Credit zur Zahlun is Ende Sep— 3. Rar N zur Zahlung bis End ere deutschen Moden, elegant und tadellos sitzend, jede Anprobe ist überflussig. 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Buche, 64 Rm. Eiche, 123 Rm. Nadel, Stöcke: 1 Rah Buche, 26 Nm. Nadel. solches mit der Aufforderung zur öffent. g a 0. dez. Aber b 00 5180 e gegen 2 Uhr an nach Zusammenkunft bei Nr. 1 des 9 75 5 da ee AMR ESFR EHlllsos t. tammholzes im Distri t Dauernheimer Hofwald: Stämme: 7 Eichen 1,42 Festm., 1 29 5 8, 7 A 57 gnügen 17 Nadel 16,2 Festm.; Derbe 2 Eichen 9 de Festm., 102 9 Obo een e e im MITTE vergnügen 10 5 Festm.; Scheiter: 18 Rm. Buche, 2 Rm. Nadel; Knüppel: 24 Rm. Buche, Pläne au Besche den des ee br. Fd. 85, 50, 98 100 171. an g. Sahne e Fick. ge 105155* Rm. Buche, 20 Rm. Eiche, 17 Rm. Nadel; liegen auf unserer Kanzlei offen Friedberg: L. Adler, Leop. Arnstein, . öcke: 7, m. Buche, im. Nadel. 0 51 g ungs⸗Kommision, Das Holz im Distrikt Sck 5 steigerung kommen. Micdbung Januar 1894: mit Verloosun 5 7% Uhr. ö Der Vorstand. r und zur engen hörige haben Zutt werden ersucht, i igen. 51 bfummen⸗ fricdbeig. anuar 1894, Abe 5140 Beka Darmstädter Zu Wir bringen hiermit städter Zuchtviehmärkte im abgehalten werden: 3.16, 30. Januar, 13., 27. Februar, 35 März, 10., 24. April, . 8., 22. Mai, zachts⸗ 5., 19. Juni, m. Concen Zugleich wird bemer Kapele Schelhaa Samstag den 17. Mär Person 30 Pfg. schaftlichen Bezirksvereins 10 0 6 Darmstadt den 1 reins. Tn bun Wolke“ erlaubt sic die sitgliedern ergebe ungen nimmt 9. ufer schrütich g, Vorfall u Voran 0 1 3 1894 2 und Wiederverkäufer billigst. mission u. nehme nicht verkaufte F 3027 Der ein eschichte 1 joppenwiese wird etwa gegen 11½ Uhr zur Ver— Bingenheim den 27. Dezember 1893. Großherzogliche Oberför nuntmachun kt, daß auf dem auf Veranlassung des landwirth— ein Faselmarkt abgehalten wird. 8. Dezember 1893. Großh. Bürgermeisterei Darmstadt: Punsch⸗E uupfehle in rühmlichst bekannten 4 Le laschen nach Neujahr wieder zurück. J. Baumeister. In Floßholz(Böden) H. Flaschenträger, Fr. Gunderloch, Ph. Dan. Kümmich, Julius K ri 0 5 205 Friedberg den 20. Dez. 1893. 55 5 5 g tögler. Fauer- Großh. Kreisamt Friedberg. 5145 ode bach b. Fr.: W. Alles, F. W. i 0 5 35 N Haas. Nieder- Florstadt: Abr. sterei Bingenheim. 0 it Adler, Mich. Adler. Assenhelm: ang. 8 Arbeits 2 Vergebung. Carl Böhr Urnenenbrücken: n PDi.ienstag den 2. Januar 1894, Nach⸗ J. Stern. VIIbel: G. Herget, C. mittags 2½ Uhr, sollen nachverzeichnete H. Kullmann. Rodheim: J. Stern. 0 Arbeiten und Lieferungen in der Gast⸗ Stadlen: Marc. Hessenberger 15 Eeh- 5 1 a 0 wirthschaft von Müller zu Ober⸗Wöll⸗ zoll: R. Wagner. Ober-Mörlen: chtviehmärkte im Jahre 1894. stadt öffentlich zur Vergebung gelangen: Jac. Rühl J., J. R. König Stamm- zur öffentlichen Kenntniß, daß die Darm⸗ Maurerarbeit, veranschlagt zu M. 15.—, heim: David Cassel. Rendel: Jahre 1894 an nachverzeichneten Tagen Brunnenmacherarbeit„ 235.—, Heinrich Kirchner. Dorhelm: Mart. 9 0 zeich 9 Grundfahren 30.— Röder. Nied Welsel: Ph. Kraus⸗ 3., 17., 31 Juli Russensteine zu liefern„ 110.—, grill 1 Nieder- Wölletadt R Mauersand„ 5.—, Isaac Frank. Gross-HKarben: H. 115 95 Sete A 5 e 7.50. Ph. Wiesenbach, A. Grünebaum 1. 28 0 11., 25. September Friedberg den 27. Dez. 1893. 138 9., 30. Oktober, 5135 orb u. A. Cossmann Köln-Deutz. 13., 27. November, 11. Dezember. Darmstädter Viehmarktplatz Der Voran der Gemeinde Ober⸗Erlenbach für 1894/95 liegt vom 2. Januar 1894 an 8 Tage lang auf hiesiger Bürgermeisterei zu Jedermanns Einsicht offen. Ober⸗Erlenbach den 28. Dez. 1893. Großh. Bürgermeisterei Ober⸗Erlenbach. 5139 Klimm. schlag 1455 E 4 8 Die Original- Meine de- Culluenlel 5 e le 0 N Fro gane Hascsie Morneweg. S f 3 0K 2.25—6.— 7 FFVFFFVTVTTT Sherry. 2.255.225 Ber Bclauntmachung. 9 5 5 ade. 3.006. . ei der heute in öffentlicher Sitzung de 7„ 0 80. en en Stadtvorstandes vorgenommen Verloosung 1 5 4.— 2 der zur Rückzahlung aus dem Anlehen sda e Qualitäten. Für Wirthe d. d. 13. Juli 1885 bestimmten Beträge Tarragona 1.90 Sete. jese j 7 wurden die Nummern: bieren gebe dieselben in Com⸗ 50. 52. 77. 81. 93. und 114. aus Lit. 4. à 500 Mk., 6. 34. 54. 63. und 76. aus Lit. B. a 200 Mk. d zu Original- Freisen zu baben nEriedberg in Hessen] bei: W. Georgi, Hof- Apotheke. 5 Die fortwãhrenden Verwechslungen 75 mit neuen Bodega- Firmen werden gezogen. Die Rückzahl ung erfolgt am 1. April 1894 an den i n den Schuldurkunden an— S i 27 durch Beachtung des Wortes gegebenen Stellen und hört die Verzinsung 4 1 ümer. 0 4 25 5 N mit diesem Tage auf., 105 7 2ontinental. scher vermleden. J. pbil. e mlelgt einzelne Stämme, sondern Original⸗Böden 10ter bis öter, sowie Meßholz, O rten berg den 27. Dez b 17 N N bad in Friedberg unterhalte ich, wie auch in Brettern, Hobelwaaren, Pitchpine, jederzeit ganz bedeutende Großh. Bürgermeisterei Ortenberg. 5 5 e „Abends 1 Vorräthe; Geschnitten Bauholz nach Listen. Großer Umsatz bei bescheidenen reellen 5154 8 Roth. Nürnber er hen Gartensaa J Preisen. Lade Bau⸗Unternehmer und Zimmerleute zum Einkauf freundlichst ein. Hol Verstei erun 9 1 1 5 0 2 Hoe, ue, gegründet 1825. 10 5 5 jeune 1 1 0 Fung. L e b K N en edermann 9 Tilephon 501 zum Haupt⸗ 0 III 1 1 2 5 3158 Dienstag den 2. Aer 9 7 werden im 8 7 lier!“ ureau. 5 Gemeindewald Nieder-Rosbach, District* 1 20 9 0 Mlhhhan 50 5 Holz⸗ Nutz⸗ Brenn⸗Holz& Steinkohlen⸗Handlung, Bauwald, nachstehende Holzsortimente meist⸗ Neue Maronen 0 34% sawiei! ager. 8*— ietend ersteigert:(ital. Kastanie bree 5 1 65 75 3 Frankfurt a. M., Schäfergasse 15. ee e von 16-52 em N j 8 Uf unten te 8———: ee i Durchmesser mit 123,38 mm Inhalt, Neue rhein. Wallnüsse, b Ma S000 0000. 3 Stück Eichen-Derbstangen, Ital. 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Eine verhältnißmäßig kurze Zeit ist seit dem ersten Erscheinen dieses In dieser Zeit hat es sich in mehr als hundertundfünfzigtausend Exemplaren über alle Lander deutscher Zunge verbreitet.— Es enthält eine mannichfache Aus⸗ wahl ächt evangelischer Kerngebete für jede Zeit und jedes Verhältniß, so daß in demselben jeder Gläubige Erbauung und Beruhigung in allen Wechselfällen des Lebens finden wird.— Die Verlagshandlung war bemüht, auch das Aeußere dieses Buches— dem gediegenen Inhalt desselben entsprechend— herzustellen und ist es ihr gelungen, diesem Andachtsbuche eine sie sich hauptsächlich auch zu„Fest- und Alter und für alle Stände eignet.— Düsseldorfer U 4 en 7/7 P' unschessehzen in den feinsten Qnalitäten, sowie Arac, 1 5126 3 Cognac empfiehlt W. Bernbeck. Woll. 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