ilhelm Fertsch. en u. Fett, end roh per Pf „ empfiehlt I. Mndeter Hünder er Stüß Dan Kümmich, N rren Wagner, C Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., ö wärtigen Einsendern(soweit Letzere nicht Jahresconto bei uns haben), welch . der Uebe N 5 Donnerstag den 30. November. berhessischer nzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Recl ö eclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. zen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. Annoncen von aus⸗ — Betreffend: Die Ausführung der Landesfeuerlöschordnung. von Uebungen und des Verhaltens bei Brandf Wir machen Sie auf eine in dem heutigen Kreisblatt aus der rschrift„Winterdienst im Feuerlöschwesen“ und dafür besorgt sein zu wollen, daß den hier gegebenen Vorschriften gemäß Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg Betreffend: Die Invaliditäts- und Altersversicherungspflicht der Treiber bei Jagden. Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Großh. Friedberg den 22. November 1893. an die Großh. Bürgermeistereien und die Kommandanten der Feuerwehren des Kreises. Feuerwehrzeitung abgedruckte Korrespondenz über Feuerlöschwesen mit unter dem Bedeuten aufmerksam, dem Gegenstande Ihre volle Aufmerksamkeit widmen e en 0 n hinsichtlich der Behandlung der Löschgeräthe, der Vornahme ällen zur Winterzeit verfahren wird. a Dr. Braden. . Friedberg den 28. November 1893. Bürgermeistereien des Kreises und das Großh. Polizeikommissariat Wickstadt. 5 Nach einer Zeitungsnotiz in dem nichtamtlichen Theile des Kreisblattes Nr. 94 vom 12. August l. J., sollen die Treiber, welche bei Jagden s Treiber die Versicherungspflicht. Verwendung finden, für versicherungspflichtig erklärt worden sein. N Um Irrthümer zu vermeiden, machen wir Sie darauf ausmerksam, daß zunächst unterschieden werden muf äßige Lohnarbeiter sind, oder nicht. Sind sie berufsmäßige Lohnarbeiter, dann begründet nach diesseitiger Handelt es sich aber um Personen, die berufsmäßig Lohnarbeit überhaupt nicht verrichten, dann wird, ten⸗Jabrik⸗ Lage. Betreffend: Schutz der in fremde Pflege gegebenen Kinder unter 6 Jahren. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir lassen Ihnen mit nächster Post die uns s. Zt. vorgelegten Ueberwachungsbogen rubr. Betreffs k. Hd. zugehen; in die Spalten —3 derselben wollen Sie die vorgeschriebenen Einträge machen lassen und uns sodann die Ueberwachungsbogen spätestens bis 10. De⸗ hüte, zember l. J. wieder einsenden. da es sich in den weitaus meisten Fällen lediglich um gelegentliche Dienstleistungen handeln wird, auch die berneint werden müssen. Sie wollen hiernach die Interessenten bedeuten. 3, ob die Treiber berufs— Auffassung auch die Beschäftigung Versicherungspflicht regelsweise Ur. Braden. Friedberg den 27. November 1893. Insoweit Ueberwachungsbogen uns Ihrerseits nicht eingesandt waren, wollen solche, deren Aufstellung innerhalb des Jahres 1893 tothwendig geworden ist, uns zum gleichen Termin eingesandt, event. Negativbericht erstattet werden. Nach der Vorschrift des 817, klinge, Ahückigge, linen, Häringe, 1 Wilh. Berubet, Facshal d Nippsachen ef schmidt, asse vis-a-vis Schott. 5 lch, c e u. O he la toll vorn. J. 5 dem Etatsanschlag zurückbleiben. beeitet sich ausführlich über die Ziffern des vorliegen— der verstorbenen Kinder nochmals vorzulegen. betreffend: Die Vornahme einer außerordentlichen Viehzählung am 1. Dezember 1893. Absatz 2, der Instruktion(Reg.-Blatt 1880, Seite 109) sind auch die Ueberwachungsbogen über die während des Jahres 1893 verzogenen r. Braden. Friedberg den 29. November 1893. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir erinnern daran, daß am 1. Dezember d. J. die rubr. Viehzählung stattzufinden hat und verweisen deswegen auf unser Aus— chreiben vom 14. d. Mts., Kreisblatt Nr. 135. achmittag den 1. Dezember l. J. verlegt. Wegen Verhinderung des Großh. Rentamtmanns wi Friedberg den 28. November 1893. Bekanntmachung. Dr. Braden. rd der Nachmittags-Zahltag am Donnerstag den 30. d. Mts. auf Freitag⸗ Großherzogliches Rentamt Friedberg. Roßmann. Deutsches Reich. Berlin, 27. Nov. Reichstag. Erste Lesung des Etats. Staatssekretär v. Posadowsky beginnt mit er üblichen Uebersicht über bie Ergebnisse des abge— aufenen und des laufenden Etatsjahres. Das letztere ärfte einen Ueberschuß nur von 1½ Million ergeben, 2 Penn den Mehreinnahmen bei Zucker-, Salz-, Brau- 15 Stempelsteuer, Post- und Telegraphenverwaltung, sehen Mehrausgaben namentlich bei der Heeresverwal— ung von 10¾ Millionen gegenüber. Die Uebweisungen a die Einzelstaaten werden um 4 Millionen hinter Posadowsky ver- den Etats 189495 und hebt namentlich hervor, daß de Forderungen für neue Schiffsbauten auf's Aeußerste ilduzirt sind und nur 3 Millionen betragen. Trotz srgfaltiger Veranschlagung aller Einnahmen ergebe duch dieser Etat wieder ein starkes Anwachsen der Matrikularbeiträge gegenüber den Ueberwelsungen, ein Irozeß, der mit Nothwendigkeit auf Schaffung neuer gdeichs ⸗ Einnahmen hinweise. Dazu komme, daß der Jleichsschuld von 2 Milliarden nur in den Reichseisen⸗ 1 hnen ein werbendes Vermögen gegenüberstehe. Man glisse darnach streben, immer mehr die Ausgaben auf dem ordentlichen Etat und die laufenden Einnahmen zu blrweisen und die Anleihen zu vermindern. Wäre die tanzielle Nothwendigkeit nicht so dringend, so würde Reichsregierung nicht unter dem concentrirten Feuer um drei een neue Steuervorlagen Usgearbeitet haben. Die eingehende Darlegung der othwendigkeit neuer Steuern füllt den letzten Theil die Rede des Staatssekretärs aus. Bebel will nichts ussen von einer Kolonialpolitik, die die Niedermetzlung wahrloser Eingeborner als Förderung der Kulturauf— zien bezeichne. Er geht dann auf die allgemeine Ilitische Lage ein, für die das Anwachsen der Militär— usgaben bezeichnend sei. Erscheinungen aber wie in nnn und im Elsaß, wo man im Manöver Ka⸗ nallerie gegen gedeckte Infanterie habe anstürmen lassen, eiten die Frage nahe, ob bei Ausbruch eines Krieges Leitung unserer Armee in solchen Händen sein werde, daß man dem Ausgange des Krieges vertrauensvoll, brief durch sein damaliges Alter und legt seinen inneren entgegensehen könne. Die Erfahrungen, welche Marine bei den letzten Manövern mit ihren Panzer- bracht. Die Frage, ihm unklar, blos denunziren wolle er doch wohl nicht. kolossen gemacht haben, gehörten eben dahin. die Entwicklungsgang dar, der ihn vom Sozialismus abge⸗ Wozu Bebel den Brief veröffentlicht habe, sei ob diesem Treiben, der Steigerung der Rüstungen, Staatssekretär Hollmann weist Bebels Angriff auf durch friedliche Vereinbarung ein Ende zu machen sei, die Flotte zurück, die sich auf die Autorität eines werde immer dringlicher. Der allgemeine Nothstand Mannes stützten, der zum ersten Male die See gesehen wachse, und trotzdem kämen neue Steuern. „Kann habe. „Deutschlands Flotte ist kriegstüchtig, wenn ein⸗ man sich da über die Zunahme der Unzufriedenheit zelne Schiffe zu alt sind, so bewilligen Sie Geld für wundern? U gelegt, daß Ersparnisse kaum möglich sind, wenn man Der vorliegende Etat ist allerdings so an- neue.“— 28. Nov. nicht beispielsweise durch ein anderes Verabschiedungs⸗ system den Pensionsetat entlastet.“ Redner wendet sich der Reichsfinanzreform zu, die durch Preußens Finanz⸗ lage nicht gerechtfertigt sei. Das Reich habe überhaupt keine Veranlassung, für Defizits der Einzelstaaten auf— zukommen. Warum greife man nicht auf eine Ein⸗ kommensteuer zurück, statt die indirekten Steuern zu ver⸗ 1 mehren, welche die große Masse der Bevölkerung be⸗ lasten und den Versprechungen des Reichskanzlers und den Erwartungen des Reichstags zuwiderliefen. ner erläutert das an den neuen Steuern. tariern ist's einerlei, von wem sie regiert und ausge— beutet werden, aber die Gerechtigkeit verlangt, daß diejeniden, die allen Vortheil haben, die Lasten dafür nicht den Leistungsunfähigen zuschieben. Wer hätte das von einem ehemaligen Atheisten und Kommunisten er⸗ wartet? te allerdings glauben, daß Miquel noch ö ist; sie arbeiten uns in die Hände.“ r Bronsart protestirt auf's Schärfste dagegen, daß Bebel aus den Vorgängen des K von einzelnen Offizieren auf di ten Offizierkorps Schlüsse ziehe. die auf die Anklagebank gehöre. tschen würden ihren Aufgaben jederzeit gewachsen sein. einziges Offizierkorps dulde oder beg nstige de. spiel. Die Armee bedarf keiner Vorsch 98 ußen, sie kann sich selbst helfen. ister Miquel rechtfertigt seinen, von Bebel sei eine 2 on e deutschen O nalität des gesa n. 1 Red⸗ „Den Prole⸗ 2. e belasten wie die vorgeschlagenen. Aber wenn man die Wirkung betrachtet, die Hannoverschen Prozesses ere Orleans. der es öffnen wollte, kam die Sendung ver— Linie die mittleren Klassen treffen. Fortsetzung der ersten Lesung des Etats. Finanzminister Miquel nimmt zunächst zur Befürwortung seiner Steuervorschläge das Wort. Einer direkten Reichssteuer im Reichssteuersystem stehe staats— rechtlich kein Hinderniß entgegen; sie sei aber bei der Verschiedenartigkeit der bundesstaatlichen Steuersysteme vorläufig unzulässig und undurchführbar. In Preußen würden Zuschläge zu den direkten Steuern in erster Dem gegenüber habe die indirekte Besteuerung die mannigfachsten Vor⸗ theile. Sei man aber von der Nothwendigkeit der in direkten Besteuerung überzeugt, so seien schwerlich andere Objekte zu finden, welche die unteren Klassen so wenig Miquel wendet sich speziell gegen die an sich sympathische Wehrsteuer und Erbschaftssteuer, die Gründe entwickelnd, aus denen von ihnen abzusehen sei, und die Vorzüge der Tabakfabrikat⸗ steuer kurz streifend, die mit ihrer Werthbesteuerung lange nicht so konsumeinschränkend wirke, wie die bru⸗ tale Gewichtssteuer. Die Agitation übertreibe die Folgen der Tabaksteuer ungeheuer, wie Sachverständige ihm versichert hätten. Der Reichstag wie die Reichsregie⸗ rung seien für die Finanzlage des Reiches verant⸗ wortlich. — An den Reichskanzler Caprivi gelangte dieser Tage mit der Post ein Kästchen aus Dem Adjutanten, Major Ebmeyer, dächtig vor. Das Kästchen wurde der Polizei zur Untersuchung übergeben, wobei sich heraus— itlichten Jugend⸗ stellte, daß es eine Dynamitpatrone enthielt, FC ²˙ m] ⅛—»LfiL ². rr ——— . — die bei unvorsichtigem Oeffnen durch eine dem Kistchen angebrachte Vorrichtung explodirt sein würde. Das Begleitschreiben des Caprivi⸗ Attentäters lautet übersetzt ungefähr:„Herr General! Ich habe die Ehre, Ihnen Radieschen⸗ samen von staunenswerther Wirkung zu über⸗ senden, der, im Dezember gesäet, schon im Februar Früchte trägt, ohne zu erfrieren. Ich habe die Ehre, Herr General, zu sein, rue du zoutlong, G. Dechateau.“ Man legte der ganzen Geschichte keine große Bedeutung bei. Nunmehr erfährt man aber, auch an den Kaiser sei ganz die gleiche Sendung mit Höllenmaschine wie an den Reichskanzler, ebenfalls aus Orleans, mit dem gleichen Begleitschreiben am Sonntag eingetroffen und beim geheimen Civilkabinet abgegeben worden. Auch hier erregte ein glücklicher Zufall rechtzeitigen Argwohn und vereitelte die Wirkung der Höllenmaschine. Ausland. Norwegen. Christiania. Der Vorstand der organisirten Linken stellte einen Programm— entwurf für die bevorstehenden Storthingwahlen auf, in dem ein eigenes norwegisches Konsular— wesen und die Unterordnung der diplomatischen Geschäfte Norwegens unter ein norwegisches Ministerium des Aeußeren gefordert wird; ferner allgemeines staatsbürgerliches und kom⸗ munales Wahlrecht in Verbindung mit dem Proportionswahlsystem. Frankreich. Paris. Eine Mittheilung der„Agence Havas“ besagt: Mit Rücksicht auf die Unruhen, die in gewissen Theilen Madagascars herrschen, hat die französische Regierung beschlossen, die erforderlichen Maß— regeln zu ergreifen, um unbedingt die Einfuhr von Waffen und Munition auf der Insel zu verhindern. Der Kommandant der französischen Flottenstation hat die nothwendigen Instruk— tionen erhalten. Großbritannien. Dublin, 27. Nov. Heute Nachmittag fand eine leichte Explosion statt. Die Polizei hat sofort einen Schrift⸗ setzer verhaftet, der Explosivstoffe mit sich führte. Spanien. Madrid, 26. Nov. In Folge der gestrigen Berathung zwischen den Ministern herrscht in hiesigen politischen Kreisen das Ge— rücht, daß in dem Ministerium durch das Schwanken des Kriegsministers, die Opera- tionen in Melilla zu beginnen, ein Zwiespalt hervorgerufen sei. Marschall Martinez Campos ist nunmehr zum Oberbefehlshaber der Truppen in Melilla ernannt worden. Derselbe wurde heute Mittag von der Königin empfangen und wird heute Abend nach Afrika abreisen. Der Minister des Auswärtigen, Moret, hat in einer Unterredung erklärt, die Abreise von Martinez Campos nach Marokko ändere in keiner Weise die Beziehungen Spaniens zu dem Sultan von Marokko. Das Kabinet vertrete die Ansicht der Aufrechterhaltung des politischen und ter— ritorialen status quo in Marokko, verzichte aber nicht darauf, mit dem Sultan über die Gewährung einer Genugthuung weiter zu ver— handeln. Italien. Rom, 28. Nov. Der„Agencia“ Stefani“ zufolge empfing der König heute Zanardelli und acceptirte mittels Dekrets von heute die Demission des ganzen Kabinets Giolitti. Der König beauftragte Zanardelli mit der Bildung des neuen Kabinets; Zanar— delli nahm den Auftrag an. Bulgarien. Sofia, 26. Nov. Der Zug mit der Leiche des Grafen Hartenau traf heute Vormittag 10 Uhr an der bulgarischen Grenze ein, und wurde daselbst von den Deputationen des Hofes, des Ministerrathes und der Sobranje empfangen. Bei der Vorbeifahrt an Slivnitza wurden Artilleriesalben abgegeben. Die An kunft dahier erfolgte um 2 Uhr. An dem Trauer— zuge, welcher sich vom Bahnhof nach der Kathe— drale Swetikral bewegte, nahmen außer dem Militär und der Geistlichkeit theil: Fürst Ferdinand, die auswärtigen Prinzen, die Ver— inf wandten des Grafen Hartenau, die Minister, die Abgeordneten, das diplomatische Corps, die außerordentlichen Abgesandten, die höheren Beamten, Offiziere und Deputationen. Die Prinzessin Marie Luise erwartete den Zug in der Kathedrale, wo die Einsegnung der Leiche und Beisetzung in der Georgenkapelle erfolgte. Amerika. Washington. Nach einer Mel⸗ dung der„Times“ aus Philadelphia hätte die Regierung der Vereinigten Staaten beschlossen, da sie die Aufständischen in Brasilien unter Admiral Mello in keiner Weise als kriegführende Macht anerkenne, bezüglich der Bildung einer Flotte für Peixoto in den Vereinigten Staaten nicht zu interveniren. Buenos Aires. Die Regierung beabsichtigt die Rüstungen zu verstärken und zwei neue Panzerschiffe bauen zu lassen. Aus Stadt und Land. Friedberg. Das Concert der Darmstädter Opern⸗ sänger und-Sängerinnen wird, den bis jetzt erfolgten Platzbestellungen nach zu urtheilen, ein außergewöhnlich stark besuchtes werden. Dadurch, daß das Auftreten der Vortragenden auf der Bühne erfolgt, also das Podium in Wegfall kommt, ist zwar ein weiterer Platz gewonnen worden, man wird aber doch gut thun, sich bei Zeiten für Sitzplätze zu sorgen. Karten sind be⸗ kanntlich in den beiden Buchhandlungen zu haben. Ein gemüthliches Zusammensein nach dem Concert ist vor⸗ gesehen, wobei noch weitere musikalische Genüsse in liebenswürdiger und entgegenkommender Weise in Aus⸗ sicht gestellt sind. Auf die Betheiligung wird es an⸗— kommen, ob dies Zusammensein im großen Saale oder in den unteren Räumen des Hotel Trapp stattfinden wird. Betreffende Anmeldungen nimmt die Expedition des Anzeigers schon jetzt gern entgegen, um einen An⸗ haltspunkt betreffs des Arrangements zu gewinnen. w. Nieder-Florstadt, 28. Nov. Ein junges Mädchen von hier, das erkrankt war, verwechselte heute die Medizinflasche mit einer Flasche, die reine Carbol⸗ säure enthielt, trank von letzterem und war eine halbe Stunde später eine Leiche. Der sofort gerufene Arzt konnte leider nicht mehr helfen. Bingen, 26. Nov. Ein 19jähriges Mädchen von hier, das schon einige Tage vermißt wurde, ist heute als Leiche in der Nähe des Mäusethurms geländet worden. ö Allerlei. Ziegenhain, 25. Nov. Dem hiesigen Zuchthause, worin nur schwere Verbrecher untergebracht werden, sind vorgestern Nacht 2 Sträflinge, gemeingefährliche und verwegene Verbrecher, ausgebrochen und entsprungen. Berlin. Der„R.⸗Anz.“ meldet, daß vom 17. Nov. an in Westpreußen, im Odergebiet und Elbegebiet 17 neue Cholerafälle erfolgt sind, von denen fünf tödtlich verliefen. Hamburg. Die erste Freiland-Expedition geht von Hamburg im Februar ab. Professor Hertzka aus Wien ist hier anwesend, behufs Vorbereitung der Aus⸗ stattung der Expedition. 200 Theilnehmer sind ange⸗ meldet, von denen 20 unter Führung des Or. Wilhelm vorausgeschickt werden. Flensburg, 28. Nov. Heute Nachmittag sind im hiesigen Hafen Zweidrittel der ganzen Mole und zugleich eine 4 Meter tiefe Straßenstrecke versunken. Die Senkung dauert fort. Kopenhagen, 27. Nov. Influenza und Scharlach⸗ fieber nehmen hier in erschreckender Weise zu. In der letzten Woche kamen 86 Jufluenza- und 133 Scharlach⸗ fieberfälle vor, von denen 5 tödtlich verliefen. Amsterdam, 26. Nov. Heute Vormittag entgleiste auf der Staatsbahnlinie zwischen Amsterdam und Utrecht, etwa 3 Minuten von dem hiesigen Bahnhof entfernt, ein aus 40 Wagen bestehender Güterzug. Die Ent— gleisung wurde dadurch verursacht, daß die Brücke bei Keulschevaart nicht geschlossen war. Die Lokomotive stürzte in das Wasser. 3 Waggons wurden zerstört; der Lokomotivführer und der Heizer wurden verwundet. Wien. Einem hier cirkulirenden Gerüchte zufolge soll Graf Rudolf Festeties mit seiner Gemahlin, die auf ihrer Dampfyacht„Tolna“ auf einer Reise um die Welt begriffen sind, zwischen San Franzisko und Hono lulu von der meuternden Mannschaft ausgesetzt worden sein. Die Yacht blieb in den Händen der Meuterer. Wien. Aus dem Orte eines österreichischen Kron— landes wird eine sensationelle Affaire gemeldet. Es soll sich um Auffindung eines seit 10 Jahren einge— mauert gewesenen jungen Menschen handeln, den die eigenen Eltern, um sich seiner zu entledigen, diesem qualvollen Elende aussetzten. Der Unglückliche wurde noch lebend aufgefunden. Paris. In Courbidre bei Clermont stürzte während einer stillen Messe die neuconstruirte Wolbung der Kapelle im Peterskollegium ein. Alle Andächtigen wurden mehr oder minder verletzt. Einer Nonne wurde der Schädel zertrümmert; sie verschied nach wenigen Augenblicken, fünf andere Personen erhielten tödtliche Wunden. Madrid, In einer der letzten Nächte wurde die Kirche del Buen Suceso, wo jetzt die Virgen de Atacho untergebracht ist, ausgeraubt. 22. Nov. Bajadoz, 26. Ein Theil des hiesigen Hospizes cov. werden. Mechanische Schiebleitern werden auf ander vermodert. für alte Leute ist in Brand gerathen; dabei sind etwa 6 Personen leichter oder schwerer verletzt worden. Montreal, 27. Nov. Heute Mittag ereignete sich hier und in der Umgegend ein überaus heftiges Erd⸗ beben, wie es in Canada noch nicht vorgekommen ist. Die Einwohner ergriffen die Flucht ins Freie. Menschen wurden nicht getödtet, doch ist der Gebäudeschaden sehr beträchtlich. Teheran. Der„Times“ wird von hier gemeldet, daß in Folge des Erdbebens in Kuchan gegen 12,000 Menschen umgekommen sind. 2000 Leichnahme befinden sich noch unter den Trümmern. 50,000 Stück Vieh sind zu Grunde gegangen. Die Erderschütterungen dauern noch fort. Winterdienst im Feuerlöschwesen. Die Tage werden kürzer, das Thermometer stellt sich tiefer und die Menschen treffen ihre Vorbereitungen, um die Unbilden des Winters leichter zu ertragen. Auch für die Feuerwehren gilt es jetzt Vorbereitungen zu treffen, um in der Winterzeit mit ebensolcher Schlagfertigkeit arbeiten zu können, wie im Sommer. Vor allem ist dazu nöthig, daß das gesammte Rüstzeug einer eingehen⸗ den Prüfung unterzogen und etwaige Mängel sofort abgestellt werden. Die Spritze ist gründlich zu reinigen, die Radachsen zu schmieren, die Cylinder blank zu putzen, nicht aber einzufetten. An den Druckstangen-Achsen ist alles verhärtete Fett zu entfernen. Die Ventile und Kanäle sind sauber und trocken auszuwischen. Letzteres ist namentlich sehr wichtig. Die geringste Feuchtigken in der Spritze kann die Ursache sein, daß die Ventile festfrieren und die Spritze im Nothfalle versagt. Mit Schwamm und wollenen Lappen muß das innere Werl sorgfältig ausgetrocknet werben. Die Schläuche müssen vor Eintritt des Wi 3 nochmals auf ihre Brauchbar⸗ inters keit geprobt und mangelhafte reparirt oder durch neue ergänzt werden. Die Gewinde der Schläuche mit Oel oder Fett zu schmieren ist unsinnig; es genügt, wenn die Gewinde sorgfältig von Schmutz und Sand gereingt werden. Die Schläuche müssen fest verschraubt auf den Schlauchhaspel aufgerollt und während des Winters mehrmals umgerollt und in andere Brüche gelegt werden. Nur Spritzenhaus Schläuche im Schlauchschacht hängen. Es wird die Her⸗ abnahme beim Brandfall das Ausrücken der Feuerwehr um einige Zeit verzögern und verstößt im Allgemeinen gegen alle Regel, allein so lange noch nicht überall luftige, trockene Spritzenhäuser vorhanden sind, können die Schläuche nicht aufgerollt bleiben. An den Laternen sind die Scheiben zu reinigen, Kerzen einzusetzen und Reservekerze beizulegen. Die Schachtel schwedischer Zünd— hölzer muß bereit liegen. Hat man eine Ueberdecke, fe bedeckt man die Spritze sorgfältig damit. Die Feuer eimer müssen mit der Oeffnung nach unten aufgehängt werden. Die Leitern sollen an einem Orte aufbe— wahrt werden, an dem sie vor Regen und Schnee ge⸗ schützt sind. Neue Leitern werden mit einem in Leind! getränkten Lappen tüchtig abgerieben, vorher muß alle etwa anhaftender Schmutz gründlich entfernt sein. Die Eisentheile werden von Rost befreit und geölt. E⸗ empfiehlt sich, die Leitern öfter umzulegen, um ein Ver ziehen derselben zu verhindern, etwa locker geworden Eisentheile müssen angezogen werden, auch sind die Leitern vor der Winter-Aufbewahrnng auf ihre Festig⸗ keit zu prüfen. Diese Prüfung geschieht auf die einfache Art dadurch, daß die Leiter oben und unten auf Boch wagrecht gelegt und mit ca. 80 Kilogramm( Man in der Mitte belastet wird(Reitsitz). Hält die Leite wo Schlauchhaspel nicht vorhanden und das in diese Probe aus, dann kann sie angelehnt bestiege Weise geprüft, da dieselben aber meist nur von ge schulteren Freiw. Feuerwehren geführt werden, dene die Prüfungsart gewiß bekannt ist, so braucht sie hie! weiter nicht erörtert zu werden. Persönliche Au; rüstungen. Alle Gurten, Leinen, Schlauchschlingen Gurtseile sind vor Beginn des Winters nachzusehen und auf ihre Tragfähigkeit zu prüfen. Leinen müssen en Gewicht von 600 Kilogramm tragen, ebenso Gurtsel! und Steigergürtel. Man macht diese Probe, inden man sie über einen Balken schlingt und 4 Mann anhang Petroleumfackeln müssen stets gefüllt bereit stehen. Da Geräthehaus muß blitzblank sein. Alles Gerümpc⸗ das an manchen Orten im Spritzenhaus so gern über wintert, muß heraus. Die Geraäthe müssen in musteg hafter Ordnung zur Ausfahrt fertig stehen. Für zwe maßige und zu jeder Zeit funktionirende Beleuchtur muß Sorge getragen sein. Schnee und Eis sind sofor⸗ vor dem Geräthehaus zu entfernen, damit die Thür! sogleich geöffnet werden können. Es ist ferner Vorsorg zu treffen, daß, wenn Schläuche ꝛc. bei einem Bram gebraucht werden, diese in einem geheizten Raume(Schl saal, Gemeinde-Zimmer) getrocknet werden kommet Oefteres Luften des Geräthehauses an sonnigen Winter tagen wird verhindern, daß das Rüstzeug verstockt uus Wasserbeschaffung. Der Wasserba schaffung im Winter ist große Aufmerksamkeit zuzuwender Zugänge zu Bächen, Teichen, Flüssen sind stets eisfu! zu halten. In die Eisdecke sind Schopflöcher zu schlagen Wo sich Hydranten befinden, sind die Deckel mit Viel salz zu bestreuen. Da die Wasserbeschaffung fast jedem Orte eine andere ist, so muß eben die Feuerwer je nach den örtlichen Verhältnissen darauf bedacht em daß ihr dieses nothwendigste Hülfsmittel im Nothfar nicht versagt. Uebungen. Die Uebungen im Freie werden im Winter nicht so häufig vorgenommen werde konnen, trozdem soll die Feuerwehr nicht in einen Wintes modrig und feucht ist, lasse man die * 0 be Ar 0 sachlich lc ben, übe Wache se zuerwehr unge aun munen 3 adentlül Fuerlöschwe gutrwehrze 10 besonder gprägel. 15 die Sign ufig, 0 garden. 1 Winter, ö Weckt, ist. a3 Ausfa nüßiger Sd — m 7 a Sekt Nachdem gathen durch Halchts vor gerschwendur Alde⸗Einn n Heldenb pflichtet n. n Anfüg racht, de gliem rec ellten K önnen. Forderun Annen 14 0 In der ummlung ger Gemein ahlung auf der Inhab gefordert April 185 erheben, fahpfordert dale vom um 1. A dahier enden Z e perjähr bst we Dlarben „Iroßh. l 128 Se 1 1 Lore 4 01 95 fa e Iefadt 05 oßh. 05 ermometer telle Vorberei a0 tungen ner. Por alen Heug einer eingeh alge Müng ff 8 2 2 2 . — 2 . 2 —— — — 2 8 8 2— 8 SS 5 S S —— S es genügt, w und Sand gerel verschraubt auf hrend des Wint Brüche gelegt werbe orhanden und i ist, lasse man agferta bräge 8 allem für die Signalisten und den Leute werden die Signale geläufig, so daß sie wie das Commando verstanden werden. e 4 4 fu 900 N . Es wird die He bücken der Feuern tößt im Allgemel e noch nicht übe handen sind, kön „An den Laterneh zen einzusezen u tel schwedischer Zug meine Ueberdecke, ait Die ene ammlung wurde die Partial-Obligation ich unten aufgehün, einem Orte aufß egen und Schner)“ mit einem in Lehe 1 1 f 0 U schaft in einem geschlossenen gewärmten Lokale. feuerlöschordnung, ihren Ausführungsbestimmungen, der ch, Kreisfeuerlöschordnung, den Bestimmungen über die Unterstützung bei Unfällen ꝛc. bekannt und lese ihnen 4 enthält, oder ein gebundener Band bon Heldenbergen als Curator für ihn kFliem rechtsgültig nur durch seinen bestellten Kurator abgeschlossen werden können. Forderungen an Joseph Kliem sind binnen 14 Tagen dahier anzumelden. 1 g auf den 1. April 1894 ausgeloost. laf verfallen. Läßt die Witterung Uebungen im Freien nicht zu, so versammele der Commandant die Mann⸗ Dort lese man die Dienstvorschriften aus unserem Uebungs⸗ buche vor, mache die Mannschaft auch mit der Landes— geeignete Artikel aus der„Feuerwehrzeitung“ vor, die dann sachlich besprochen werden können. Ist eine Feuer⸗ wehrbibliothek beschafft, dann wird es ja Stoff genug eben, über den gesprochen werden kann. Eine solche Bibliothe sollte eigentlich keiner, namentlich freiwilligen, Feuerwehr fehlen. Wenn man mitunter sieht, für wie viel unnützen Gram Geld ausgegeben wird, so muß man staunen, daß bei vielen Feuerwehren nicht einmal ein ordentliches Buch, welches Belehrungen über das euerwehrzeitungen anzutreffen ist. Die Winterabende sind besonders geeignet, den Mannschaften die Signale einzuprägen. Es ist dies zu gleicher Zeit eine Uebung Brand im Winter. Bei einem Brande im Winter, namentlich, wenn Eis und Schnee die Erde bedeckt, ist für die Feuerwehr große Vorsicht geboten. Das Ausfahren nach der Brandstelle hat nur mit mäßiger Schnelle zu geschehen, damit, falls Jemand heißes Wasser in den Spritzenkasten und bewege die ausgleitet, er nicht unter die Räder kommt. Kälte bildet sich um die Spritze herum durch über⸗ geschüttetes Wasser eine Eisdecke. Man sorge daher stets für Asche oder Sand, auf welchem die Pumpmann⸗ schaft steht. Verbleibt die Spritze längere Zeit an einem Standort, dann muß Stroh gelegt werden, um kalte Füße möglichst zu verhüten. Die Steiger haben mit großer Vorsicht zu Werke zu gehen. Das Anstellen der Leiter wird mitunter durch mehr Leute als sonst ge⸗ schehen müssen und es muß darauf geachtet werden, daß ein Abrutschen der Leiter nicht vorkommen kann. Die Dachleitern sind nur mit Vorsicht zu betreten. Die Rohrführer sollen sich für Handschuhe sorgen, auf alle Fälle aber sollen die Strahlrohre mit Bindfaden ver— schnürt sein Um ein Einfrieren der Spritze und der Schläuche möglichst zu verhindern, muß die Spritze, auch wenn der Strahl augenblicklich nicht gebraucht würde, in kurzen Zwischenräumen langsam gepumpt werden. Ist die Spritze dennoch eingefroren, dann gieße man Bei strenger Druckhebel. Im Nothfalle kann auch Spiritus in den Wasserkasten gegossen und angezündet werden, um das Werk aufzuthauen. Auf alle Fälle sorge man dafür, daß die Nachbarn des Brandplatzes sogleich in Kesseln Wasser wärmen. die Schläuche vorsichtig. Gefrorene Schläuche dürfen unter keinen Umständen geknickt werden, sondern müssen erst mit warmem Wasser aufgethaut und dann in einem Nach gelöschtem Brand behandle man 0 Morgens 7 Uhr, Nachmittags 3 Uhr 45 Min. Samstag den 9. und Sonntag den 10. Dez.: f Neumond Thebet. erwärmten Lokale getrocknet werden. An den Messing⸗ gewinden darf nicht geklopft und gehämmert werden, bis sie wieder erwärmt sind. Nach Rückkehr in das Geräthehaus ist die Spritze und alle Requisiten sofort wieder, wie vorstehend beschrieben, in Ordnung zu setzen. Sind Reserveschläuche vorhanden, so werden diese auf— gepackt, denn Niemand ist sicher, daß in der nächsten Sekunde das Alarmsignal zu neuer Arbeit ruft. Haben wir uns auf diese Weise für den Winter eingerichtet, dann können wir einstweilen getrost dem Kommenden entgegensehen. Bei einigem Nachdenken wird sich aller— dings noch gar Manches finden, was im Winter zweck— mäßiger Weise zum Nutzen und Segen der Feuerwehren und zur Sicherheit unserer Mitmenschen bei Feuers⸗ gefahr geschehen kann. — a 5 7 i Israelit. Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeier vom 2. Dez. 1893. Vorabend 4 Uhr 15 M., Samstag Morg. 8 Uhr 45 M., Samstag Nachm. 3 Uhr., Sabbathausgang 5 Uhr 15 M. Sonntag den 3. Dezember 1893, Abends 3¾ Uhr, Beginn des Chanukafestes. Während des Chanukafestes wird an den Wochen— tagen der Gottesdienst in der Synagoge stattfinden. Wochengottesdienst von Sonntag den 3. Dez. an Oeffentliche N ö i Mandeln Bekanntmachung. z en Nachdem Joseph Kliem von Helden- Backoblaten, Hirschhornsalz, nur selbstgest. u bergen durch Beschluß des unterzeichneten Zucker aus dem feinsten Brod⸗Melis billigst Gerichts vom 2. Oktober l. J. Verschwendung entmündigt und der Ge- 4732 wegen und in bester Zum Weihnachtsgebäck „ganz u. gerieben, Citronen, at, Orangeat, Sandelholz, Ausstechformen, 11 empfieh 4741 Ph. Dan. Anisformen, 2 1* Brat⸗Häringe, in Dosen von 4 und 8 Litern, billigst bei 4714 Wilmelm Fertseh. 4740 Backformen Kümmich. Qualität empfiehlt J. A. Windecker. einde-Einnehmer Franz Schneider verpflichtet worden ist, so wird dieses mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Rechtsgeschäfte mit Joseph Friedberg den 24. November 1893. Großh. Amtsgericht Friedberg. 4689 Sellheim. Bekanntmachung. der heutigen Gemeinderathsver— In ö der Gemeinde Okarben Nr. 36 zur Rück— er Inhaber genannter Obligation wird Wohnungs⸗ Anzeige. Die Wohnung des Unterzeichneten be— Zacheis, E findet sich Haagkstraße 580. doe 8 Friedberg den 25. November 1893. 88.85 470 Gerichtsvollzieher. Cognac in feinster Oualität, bei Influenzaerkrank— ungen besonders empfehlenswerth, in Flaschen à M. 1.—, 1.50, 2.—, 2.50, 3.— empfiehlt Fr. Hilbrecht Wwe. Wilhelm Appels Bettdecken und 677 bei Bettstellen mit und ohne Matratzen, sowie G. M. Reuss. Birken⸗Balsam, ärztlich empfohlen, bestes Toilettenmittel zur Reinigung und Kräftigung des Haar— bodens per Flasche M. 1.50 bei Kissen 4733 J. A. Windecker. Ein schöner brauner Ol en olfA% Ad 68˙ 8 09˙8 0 588 Wr A1 fut uesunfong-Iuufs Anfragen an die Exped. unter„Seeta“, Teicht sdssich refnu vohfschmectend Jagdhund, im 1. Feld, ist für M. 120 zu verkaufen. 2-3 Zimmer, aua gabe / mit allem Zube⸗ hör zu miethen gesucht. Schriftl. Off. an die Exped. d. 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April 1894 bei der Gemeinde⸗ sasse dahier zu erheben, da die rückständig Vorieglich eingelöst werden. werzüglich eee Zu haben in Zinntuben a 40 Pf., in Blech⸗ dosen à 20 und 10 Pf. in Friedberg in der Engelapotheke von. e 3 8 Feinstes Vorscliussmel, ge— 2 Wohnungen, A en Istoss. Zucler, Streuzucker, im.„ 1190 905 zur Erhaltung echt wende*+ 10. 7.*. um Oppen elmer“ gen Hause ne en er guter Haut er Schürze ee anden, AnesHonner, alten Post vom 1. März ab zu vermiethen. besonders dei kleinen Kindern. Citronenõi, Amonialt, Cilronat, Orangeat, Vanille, Zinimt ele. empfiehlt 4722 Gg E. Hanstein. Zugelausen 4742 auf 1 Okarben den 22. November 1893. 5 1 1 1 Großh. Bürgermeisterei Okarben. 1 den,“, 24 Polifka. fue dam. ena Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Ockstadt für 1894 95 liegt vom 30. November l. J. 5 Leinen 10 an 8 Tage lang zu Jedermanns Einsicht igen, ebenso offen. e groben Ockstadt den 27. November 1893. aud! Ahe 3 Großh. Bürgermeisterei Ockstadt. lt bead 1728 Ewald. ein, 1 12 3 4 gehe, Jum ieihnachisgebäck ithe 10 0 Für empfehle 10 1115 0 feinstes Blüthenmehl, D 6% feinste Poudre-Raffinade, 11 feinsten gestoßenen Zucker, . fh eien neue Mandeln per Pid. 85 Pf, f 7 Maul 4 do. gemahlen und geschält, che werden 1 Sitronen, Anis, Amonium, Citronat, len fou Dirangeat, Haselnußkerne, Pottasche, b an Ju pero Sandelholz, Rosenwasser, Backoblaten, Rüthen, Hf e bein gemahlenen ee feinsten Ceylonzimmt, Nelken, Muscatblüthe, neue Rosinen und H. Mergard, in Bad⸗Nauheim in 31 Apotheke u. in der Droguerie. 4542 ee Zum Mohl meiner Mitmenschen bin ich gerne be⸗ reit, Allen unentgeltlich ein Getränk (keine Medicin oder Geheimmittel) namhaft zu machen, welches mich 80jährigen Mann von Sjährigen Magenbeschwerden, Appetit⸗ losigkeit und schwacher Verdauung befreit hat. F. Koch, königl. Förster a. 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Mitglied des Frankfurter Stadt-⸗Theaters, Donnerstag den 30. November, Abends 8 Uhr, i Saa lb a d. Programm. II. Theil. I. Tneil. f 5 Der warme Deckel Friedr. Stoltze. Mit ganz Frankfort verwandt Gans mit Kadoffeln Die Kapp Banquier Meyer G. A. Strohecker. Eintrittskarten(Saalplatz M. 1.—, nummerirter Platz M. 1.50) sind zu haben durch Vereinsdiener Rausch, in den beiden Buch⸗ handlungen und 4 Abends an der Casse. Verkauf von Schülerkarten à 50 Pfg. NU an der Casse. 4630 Der Vorstand des Musik ereins. Laundwirthschaftliches Cassno. Samstag den 2. Dezember 1893, Abends 7 Uhr, im Hotel Trapp zu Friedberg: Erster großer Herren ⸗ Abend mit gemeinsch aftlichem Abend— 11 875 Preis per Couvert ohne Wein M. 1.50. Von 8 Uhr bei Hackerbier im Glas musikalisch-humoristische Abend⸗ Unterhaltung unter Mitwirkung der Kapelle Hertelinsky, des Charakter-Komikers Gummi⸗Maulino und der Gesangs-Abtheilung des Vereins. Anmeldungen für das Abend-Essen bittet man längstens bis zum Freitag den 1. Dezember 1893, Abends 6 Uhr, im Hotel Trapp zu 1 Stoltze. machen. Die erfolgten Einladungen haben auch für diesen Abend Gültigkeit. 4694 Der Vorstand. Porschuß⸗ und Credit⸗Perein zu Reichelsheim(Oberhessen), eingetragene Geuossenschaft mit unbeschräukter Haftpflicht. Wir beehren uns, unsere Mitglieder zu einer außerordentlichen Generalversammlung auf Sonntag den 10. Dezember l. J., Nachmittags 2½ Uhr, in das Gasthaus„Zur Lilie“ dahier einzuladen. Tagesordnung: 1. Ergänzungswahl des Aussichtsraths. Ausscheidende Mitglieder sind: die Herren Franz Conrad, Wilhelm Leo Vogt, Heinrich Haas, und ist deren Wiederwahl zulässig. 2. Mittheilung des letzten Revisionsberichtes. Reichelsheim den 24. November 1893. Der Aufsichtsrath des Vorschuß- und Credit-Vereins, eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht. 4725 W aas, Vorsitzender. Regulir⸗Füll⸗Oefen, Kochöfen, Kochherde zu ermäßigten Preisen. 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