8 „ * 1393. Samstag den 23. Oktober. 1 127. Oberhessischer Anzeiger. Vn wem f f ird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittw; 5 123 i 5 i 8 bet 0 5 4 5 und Freitag Abend a 15 Kreisblatt für den Kreis Friedberg..„ 3 ret fun Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus⸗ Stahl, Gas wärtigen Einsendern(soweit Letzere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. chwei) 1 Amtlicher Theil. heim. Betreffend: Die Herbst⸗Control⸗Versammlungen für 1893 im Kreise Friedberg. Friedberg den 25. Oktober 1893. weg Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien des Kreises und das Großh. Polizei-Commissariat Wickstadt. ; Die nachstehende Bekanntmachung Großherzoglichen Landwehrbezirks-Commandos Friedberg wollen Sie in Ihren Gemeinden auf orts— uusik übliche Weise publiciren lassen. t einladet a Den Mannschaften des Beurlaubtenstandes, welche auf isolirt gelegenen Gehöften, Forsthäusern, Bergwerken ꝛc. wohnen, ist durch die Hens Gang betreffende Großherzogliche Bürgermeisterei von der nachstehenden Bekanntmachung entweder durch Sie selbst oder durch sonst eine verpflichtete bacher Person(Polizeidiener, Feldschütze ꝛc.) Kenntniß zu geben, damit sich dieselben, wenn sie bei der Control-Versammlung fehlen, nicht darauf Skäsc berufen können, von der Bekanntmachung keine Kenntniß gehabt zu haben. Ur. Braden. ö 11 Bekanntmachung. Wilh. B Die Herbst⸗Control⸗Versammlungen für 1893 im Bezirk des Hauptmeldeamts Friedberg werden in nachstehender Weise abgehalten: U a. In Butzbach auf dem Viehmarktplatz. d. In Vilbel, Wiese am Steg hinter der Turnhalle. Ol 0 Am 8. November 1893, Bormittags 8¼ Uhr. Am 13. November 1893, Vormittags 11¼ Uhr. tel um seine 5 Hierbei haben zu erscheinen sämmtliche Reservisten, die zur Dis⸗ Hierbei haben zu erscheinen die Mannschaften der vorstehend der Fashe) position der Ersatzbehörden entlassenen und die zur Disposition der unter à genannten Dienstklassen aus den Ortschaften: Büdesheim, N. A. Min Tuppentheile beurlaubten Mannschaften aller Waffen, sowie diejenigen[Dortelweil, Groß-Karben, Harheim, Holzhausen, Klein-Karben, Kloppen⸗ Schellfisch Wehrmänner J. Aufgebots, welche im Herbst d. Is. zur Landwehr[heim, Massenheim, Nieder-Erlenbach, Nieder-Eschbach, Ober-Erlenbach, II. Aufgebots überzuführen sind(das sind solche Mannschaften, welche[Ober-Eschbach, Okarben, Petterweil, Rendel, Vilbel. f in der Zeit zwischen dem 1. April und 30. September 1881 in den e. In Assenheim am Friedhof. aetiven Militärdienst eingetreten sind)b aus den Ortschaften: Bodenrod, Am 14. November 1893, Bormittags 10 Uhr. Butzbach, Fauerbach v. d. H., Gambach, Griedel, Hausen mit Oes, Hierbei haben zu erscheinen die Mannschaften der vorstehend Hoch⸗Weisel, Kirch⸗Göns, Langenhain m. Ziegenberg, Maibach, Münster, unter à genannten Dienstklassen aus den Ortschaften: Altenstadt, Münzenberg, Nieder⸗Weisel, Oppershofen, Ostheim, Pohl-Göns, Rocken-[ Assenheim, Bönstadt, Bruchenbrücken, Burg-Gräfenrode, Dorn-Assen⸗ berg, Trais-Münzenberg. heim. Heldenbergen, Höchst a. d. Nidder, Ilbenstadt, Kaichen, Nieder— — 10 b. In Friedberg auf dem Burgplatz Florstadt, Nieder-Wöllstadt, Oberau, Ober-Florstadt, Stammheim, hüte für die Controlpflichtigen aus den Ortschaften: Bad⸗Nauheim, Bauern- Wickstadt. J beim, Beienheim, Dorheim, 1 0 b. Ne Friedberg, Nieder⸗ Bemerkungen: 5 a Mörlen, Nieder⸗Rosbach, Ober⸗Mörlen, Ober⸗Rosbach, Ober⸗Wöllstadt, 1. Es wird noch ausdrücklich bemerkt, daß die Leute pünktlich Vite„Ossenheim, Rödgen, Rodheim, Schwalheim, Steinfurth, zu erscheinen, und die in ihrem Besitz befindlichen Militärpapiere Wisselsheim. mitzubringen haben. ee pn ershene 1 5 2. Da bei sämmtlichen Mannschaften der Fußtruppen Fußmessungen terie, die t Dis oition der Ersatzbehörden entlassenen und die zur dahin i große e Sorge nn, Disposition der Tuuppentheile dente Mannschaften der Infan⸗ 905 e e 5. 1 10 1 ,. r f 51 b en Controlversammlung 5—6 St tr a der Melker öh terie, sowie diejenigen Wehrmänner l. Aufgebots der Infanterie, i Anschasten Pic 6 cher e, ie G r Meter 1 welche im Herbst d. Is. zur Landwehr II. Aufgebots überzuführen 55 Entbind Erschei 8. be ee bed geg, dee weer un de le e en belt ole e n dase on de Sue cee ö 5 09 30. September 1891 in den aktiven Militärdienst ein⸗ mindestens 8 Tage vor der betreffenden Versammlung an das Haupt⸗ Zweite Bersammlung am 10. Nov. 1893, Vormittags 8 ¼ Uhr. meldeamt des eine Ae einzureichen. Nur für Hierbei haben zu erscheinen sämmtliche Reservisten aller Waffen R ee erhält, hat sich Fangen—i ausschließlich Infanterie— die zur Disposition der Ersatzbehörden ersönlich späteszens 1 6 Tage nach derselbden deim uständi en Bezi 985 en entlassenen und die zur Disposition der Truppentheile beurlaubten e 5 Nee 4199 65 3 9 zirks⸗ 15 301 Mannschaften aller Waffen— ausschließlich der Infanterie— ferner f 4 i 0 Aar 6 g 025 N 0 K oll, von J. diejenigen Wehrmänner I. Aufgebots aller Waffen— ausschließlich( 4. Außerdem werden die Großherzoglichen Bürgermeistereien 1 der Infanterie— welche im Herbst d. Is. zur Landwehr II. Auf⸗ ersucht, die Controlpflichtigen auf vorstehende Bekanntmachung und „Deckt gebots überzuführen sind,(das sind solche Mannschaften, welche in der 10 8 75 e 1 b wollen, daß besondere Befehle 0 ele Jeit zwi 1. April und 30. September 1881 in den aktiven zur Gestellung nicht ausgegeb rden. i e schen dem 5 1 5. Schließlich werden die an den Control-Versammlungen theil— sehr 00 Militärdienst eingetreten sind). l 551. r 6. Eh 9 ilitärdienf 3 In Gcheen in der Lindengasse. nehmenden Mannschaften hiermit noch darauf aufmerksam gemacht, Kl ö Am 11. November 1893, Vormittags 9 Uhr. daß sie für den ganzen Tag, an welchem sie zur Control⸗Versamm⸗ U I Hierbei haben zu erscheinen die Mannschaften der vorstehend lung einberufen sind, zum activen Heere gehören und den Militär— 15 fer N ft 1 7 7. N* 2—. 1 9 1 0 or 12* d erbt,„i, unter a genannten Dienstklassen aus den Ortschaften: Berstadt, Bingen⸗ gesetzen unterworfen sind. 1 5 . e peim, Bisses Blofeld, Echzell, Gettenau, Heuchelheim, Leidhecken, Mel⸗ Das Großherzogliche Bezirks-Commando Friedberg. Hach, Reichelsheim, Södel, Staden, Wölfersheim, Weckesheim, Wohnbach. Winter, Oberstlieutenant z. D. und Kommandeur. ö 727 r 7 2—*— Betreffend: Maßregeln zur Unterdrückung des Milzbrandes in der Wetterau. 0 Friedb erg den 24. Oktober 1893. * Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir erinnern die Rückständigen von Ihnen an Einsendung der vorgeschriebenen Tabellen binnen 3 Tagen bei 1 Dr. Braden. Hauptversammlung des landw. Bezirksvereins Friedberg. 110 Die diesjährige Hauptversammluug des landw. Bezirksvexeins 5. Gemeinsamer Bezug von Gerstensaat zur Schaffung einer ein⸗ endet Samstag 101 4 Nobemaber l. J., Nachmittags 2 Uhr, heitlichen Wetterauer Gerste. Referent: Großh. Landwirthschafts⸗ in„Pfälzer Hof“(Brauerei Schmitt) statt. lehrer lr. von Peter: 3 1 Tages⸗Ordnung: 6. Errichtung von Landwirthschaftskammern; 4 schen 1 1 Rechnungsablage pro 1892/93; 7. Ausschußwahlen für die Periode April 1894/97. ae an 2. 1 pro 1893,94; Zu zahlreichem Erscheinen ladet ergebenst ein 3. Verwaltungsbericht; Friedberg den 20. Oktober 1893. 4. Statutenänderung bezüglich des Rechners und der Geschäfts⸗ Der Direktor bes landw. Bezirksvereins: 5 Dr. Braden. führung durch den Direktor; ———— — 3 1. 8 ——— — . 2 Betreffend: Das Landgestüt; insbesondere die Bedeckung der Stuten durch die Landgestütsbeschäler und das dieserhalb zu erhebende Sprunggeld für 1893. Friedberg den 24. Oktober 1893. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir erinnern die Rückständigen von Ihnen an umgehende Einsendung der in rubr. Betreff von Ihnen zu 1 Verzeichnisse. 1 r. Braden. Einladung ö zu den amtlichen Bezirksconferenzen der Volksschullehrer des Kreises Friedberg. (die 2. in 1893/94) sollen stattfinden: Die Conferenzen ö 1. für den Bezirk Butzbach, Donnerstag den 2. für den Bezirk Friedberg, Dienstag den 7. 8. November l. J., zu Groß-Karben in einer Schulklasse der genannten Orte um 9½ Uhr. Es sollen außerdem einige Angelegenheiten geordnet werden, z. B. von der letzten General, 3. für den Bezirk Vilbel, Mittwoch den anfangend jedesmal mit Probeunterricht auf der letzten Conferenz festgesetzt wurde.— 2. November l. J., November l. J., 8) runnen), Als übrige Tagesordnung gilt, was conferenz her und für den Bezirk Friedberg auch die Beiträge für den Thierschutzverein zur Erhebung kommen. Friedberg den 26. Oktober 1893. Der Großherzogliche Kreisschulinspektor: Schmidt, Schulrath. Bekanntmachung. Betreffend: Die Nachsuchung der Berechtigung zum einjährig-freiwilligen Dienst auf Grund von Schulzeugnissen. Diejenigen jungen Leute, welche auf Grund ihrer Schulzeugnisse die Berechtigung zum einjährig-freiwilligen Dienst nachsuchen wollen, werden hierdurch auf die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu beachtenden Vorschriften mit dem Anfügen aufmerksam gemacht, daß hiernach unvollständige Gesuche ohne Weiteres zurückgegeben werden. 1) Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission nur dann einzureichen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum Hessen gestellungspflichtig ist, d. h. seinen dauernden Aufenthaltsort hat. 2) Die Berechtigung zum einjährig-freiwilligen Dienst kann nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar des Jahres nachgesucht werden, in welchem das 20. Lebensjahr vollendet wird. Der Nachweis der Berechtigung zum einjährigen Dienst ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum 1. April desselben Jahres zu erbringen.(Wenn z. B. mit Rücksicht auf das Lebensalter die Einreichung des Gesuchs nicht weiter hinausgeschoben, das vorschriftsmäßige Schulzeugniß aber erst am Schlusse des Schul⸗ jahres ausgestellt werden kann.) In solchen Fällen ist in dem Gesuch anzugeben, daß das Schulzeugniß bis 1. April nachfolgen werde. 3) Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein und ist hierzu ein Bogen in Actenformat(nicht Briefpapier) zu ver— der Erklärung über Bereitwilligkeit den Freiwilligen während einer ein. jährigen aetiven Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten, sowie die Kosten für Wohnung und Unterhalt zu übernehmen; die Fähigkeit hierzu ist obrigkeitlich zu bescheinigen; e. ein Unbescholtenheitszeugniß, welches für Zöglinge von höheren Schulen(Gymnasien, Realgymnasien, Ober⸗ Realschulen, Progymnasien, Realschulen, Realprogymnasien, höheren Bürgerschulen und den sonstigen militärberechtigten Anstalten) durch den Direktor der Anstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die Polizeiobrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehörde auszustellen ist; d. das Schulzeugniß. Sodann wird noch besonders bemerkt: zu pos. b.: daß in dem Einwilligungs-Attest die Unterschrift des Vaters oder Vormundes, be. glaubigt sein muß; zu pos. d.: daß die Schulzeugnisse, mit Ausnahm; der Reifezeugnisse für die Universität und die derselben gleichgestellten Hochschulen und Reifezeugnisse f gymnasien und Ober-Realschulen, sämmtlich nach dem Schema 18 zur Wehrordnung vom 22. November 1888— Regierungsblatt Nr. 5 von 1889— ausgestellt sein müssen. Im Uebrigen wird auf die Bestimmungen der§8§ 88, 89, 90, 93 und 94 der angeführten Wehrordnung verwiesen. 1 1 1 für die Prima der Gymnasien, Real wenden. Auch ist die nähere Adresse anzugeben. 4) Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburts— zeugniß; b. ein Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes mit Großh. Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige zu Darmstadt. Der Vorsitzende: Dr. Zeller. Deutsches Reich. Darmstadt, 25. Oktbr. Der Großfürst und die Großfürstin Sergius, sowie der Groß— fürst Paul von Rußland reisten gestern Abend von hier nach Paris ab. — 27. Okt. Prinz Heinrich von Preußen ist heute hier eingetroffen und wird längere Zeit als Besuch am Großh. Hofe verweilen. — Der Reallehrer De. Willenbücher zu Friedberg wurde zum Lehrer an dem Gymnasium zu Mainz. der Gymnasiallehrer Altendorf zu Laubach zum Realehrer zu Friedberg, der Schutzmann Donde in Worms zum Amtsgerichtsdiener in Höchst, der Kanzleidienergehilfe Nicolai in Gießen zum Amtsgerichtsdiener in Hungen ernannt, der Gefangenaufseher Dern in Marienschloß, auf Nachsuchen, unter Anerkennung seiner Dienste, in den Ruhestand versetzt. Berlin. 26. Okt. Erzherzog Albrecht ist heute früh abgereist. Der Kaiser gab ihm das Geleit zum Bahnhofe, wo die Verabschiedung in überaus herzlicher Weise erfolgte. — Der Ertrag der Tabakfabrikatsteuer wird nach einer Berechnung hiesiger Blätter auf 108 Millionen berechnet, wovon S Millionen als Erhebungskosten abgehen. Der Rauchtabak soll 36,5, Cigarren 71,7 Millionen einbringen. — Premierleutenant v. Stetten, welcher im Hinterland von Kamerun das Reich des Naila, das Gebiet des Sultans von Sanserni— Tibati und die fruchtbare Landschaft Tikar durchzogen hat, ist wieder in Berlin eingetroffen. v. Stetten ist mit dem Emir von Mola, welchem alle Adamaua-Häuptlinge unterthan sind, in Verhandlungen eingetreten. Der Emir erklärte, daß er keiner anderen Nation irgend welche Erwerbungen gestattet habe oder gestatten werde, und daß in den von der deutschen Expedition durchzogenen Landschaften und bis zu der süd— östlichen Grenze von Adamaua(Gaza) nur Deutschland Stationen zu errichten befugt sei. Köln. Der sozialdemokratische Parteitag soll, eine Arbeitsruhe aber nur da eintreten soll, wo dies ohne Schädigung der Arbeiter— interessen möglich ist“, in namentlicher Ab— stimmung mit 195 gegen 3 Stimmen an. München, 25. Okt. Im Finanzausschuß erklärte Ministerpräsident von Crailsheim im Laufe der Debatte heute, die Deckungsfrage hätte nicht gleichzeitig mit der Militärvorlage gelöst werden können. Die bayerische Regie— rung erachte die Auflastung der Mehrkosten für das Heer auf die Einzelstaaten als die drückendste Deckungsart und erklärt eine direkte Reichseinkommensteuer als unannehmbar. Eine Convertirung der prozent. bayerischen Staats— eisenbahnschuld in eine 3½prozentige sei nicht beabsichtigt. Eine Vereinbarung betr. die Bahn— tarife mit den Bundesstaaten konnte nicht er— zielt werden. Im Verlaufe der Sitzung er— klärte alsdann der Finanzminister, die Franken— steinische Clausel werde nicht aufgehoben wer— den. Bayern suche durchaus sich vor der Mehrbelastung des Staatsbudgets durch das Reich zu schützen, das Reich solle die Mehr— kosten selbst decken. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Prag, 25. Okt. In der heutigen Ergänzungswahl zum Stadt— verordnetenkollegium wurden 16 Altezechen und 13 Jungcezechen gewählt. Frankreich. Paris, 25. Oktober. Der Figaro“ meldet:„An der Südgrenze Algeriens stehen 3000 Mann französischer Truppen, darunter zahlreiche Kameelreiter, um gegeben Falles die Tuat-Oasen zu besetzen. Die Truppen würden in Salah vorrücken, wo eine starke Garnison zurückbliebe. Vorläufig seien die schon begonnenen Truppenbewegungen in Folge eines Beschlusses des Ministerraths aus diplo— matischen Rücksichten suspendirt worden.“ nahm betreffs der Maifaier eine von der Partei— leitung vorgeschlagene Resolution, wonach„die Maifaier nur am 1. Mai begangen werden 286. Okt. Heute Vormittag empfing Carnot die Großfürsten Sergius und Paul und er— ö Lyon, 25. Oktbr. Die russischen Offizier besuchten heute Lyon. Die Stadt war feslich beflaggt und geschmückt; mehrere Triumph⸗ bogen waren errichtet und eine ungeheur: Menschenmenge war beisammen. Der Einzug erfolgte unter Glockenläuten und Kanonendonner. Mittags fand ein Frühstück, das von der Stadt. gegeben wurde, im Hotel de Ville statt. Die: Seidenfabrikanten brachten zahlreiche Geschenke russischen Schiffe, 2300 seidene Foulards für alle Matrosen, vier seidene und Atlas-Roben, sowie mehrere Stücke kostbaren Stoffs für die Czarin u. s. w. Am Nachmittag besuchten die russischen Offiziere die im Bau begriffene Colonialausstellung. Abends fand ein Banken im Rathhause statt. Spanien. Madrid, 25. Okt. Nach vor⸗ liegenden Privatmeldungen hat General Margallo die Verschanzungen der Kabylen an der Grenze zerstört, ohne auf Widerstand zu stoßen. f Italien. Rom, 25. Oktober. Admiral Seymour und drei englische Offiziere trafen gestern Abend hier ein, um den Leichenfeier lichteiten für Lord Vivian beizuwohnen. Sn wurden am Bahnhofe von den Behörden hery lich empfangen und beim Verlassen des Bahn. hofes lebhaft von der Menge begrüßt. Dun Beerdigung Vivians fand unter Betheiligung einer sehr zahlreichen, aus allen Theilen den Stadt herbeigeströmten Menschenmenge stal. Hinter dem Leichenwagen schritt Seymour m. den Offizieren des Geschwaders, eine Grupp Minister, Senatoren und Deputirte, darunter Crispi. Zwei Blumenwagen waren mit Kränze darunter die des Königs Humbert und de Königin Viktoria, gefüllt. Eine Abtheilung Artillerie schloß den Zug. 3 Se. dem Frühstück in Civilkasino dankte der Chef der Stadtverwaltung ö 1 eka fenen, Fri beiden Aausseriul 1 Noel dil n den fo 0 beschri 1 laß se unlaßt hen, tt sind 5 I. en 5 on K I Prär Verkau dem englischen Admiral Seymour und seinen wiederte sofort deren Besuch. Offizieren für ihren Besuch, der das brüderlich silsvere dom Ve 1. da Ossenhe W. Kle in Oka in Eng 28 Annonce diesem flir Leh gerufen. daacende 1290 dar, darunter acht seidene Fahnen für die n — ll sidet lad 910 803. Nr 0 0 end rend einer zy wie die ga, gkeit hienu; igniß, weg mnasien, Oi lasien, hoh stalten dhl eute durh 1 Uszustellen : daß in Bormundes mit Aus 1 gleichgesl, mnasien, g Schema 18 blatt Nr. 5 5 88, 89, zu Darn ———— sschen Off, adt war fel“ rere Trium eine ungehen n. Der Ei Kanonendon 8 von der el Zille sat. in 2 Pfd.⸗Dosen und in 25, 50 und 100 Pfd.⸗Kübeln empfiehlt sehr billig a 6% 5 reiche Gesch 0 ahn f 8 J. Baumeister. ge Foulatdz N 21 Der Hochheimer 2 er Hochheime besuche N j 4 1 jeh⸗ e, wiithin berühmte Pferde-, Rindvieh⸗ und fund en d Krämer ⸗Markt . findet am 6. und 7. November 1893 statt, wozu wir ergebenst Okt. Nuch! einladen. Der Bürgermeister! g 4319(Hl. 69211) Siegfried. i——ů—ů—— u stoßen. 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Wiefter& Mebendorf. ine belebend und erfrischend ist das 1 Von heute ab prima Odeur, der Riviera-Parfümerie, Berlin. 5 2 i Spritzkorken. Hammellleisch gerhä zukunft Spe er Municipa ang und zum Schlusse Ball. Empf Montevideo, 26. Okt. — roffenen eien, und beschränkt ist. Vom zreundschaft der beiden geinsames und der F uf das königs und ankte für uf das W̃ ohl des K zias. Hier lität im Sta Amerika. hier eingetroffenen Na gommandanten der vor indlichen aufmerks einem Bom zu Admiral N empfindlicher Weise leid liniß und die herzliche Zuneigung und Ziel der Fortschritt, die Ci rleden sei, gefestigt habe. Wohl der Königin Victoria, des der Königin von Italien. Seymour den herzlichen Empfang und trank fremden Geschwader, ausschließlich ves deutschen, den Präsidenten am, daß die in den Arsenalen ge— kriegerischen Vorbereitungen geeignet tello zu führen und daß hierunter die den Arsenalen benachbarten Stadttheile in Nationen, deren ge— sind freundlichst dazu vilisation Er trank Kaufmann Schwar Friedberg. uns heute eine von i önigs sowie auf die von 9 Pfd. gesandt. eingeladen. Von Stationsvorsteher Harries wurde hm gezogene Rotherübe im Gewicht! soll. Alle Lehrlinge der Stadt und nächsten Umgebung! Zuwendungen an alten und neuen Spielen und Büchern, oder Geldgaben zur Anschaffung solcher, werden mit Dank entgegenge— nommen von Professor br. Weiffenbach, Geh. Kirchen⸗ rath Dr. Diegel, Taubstummenlehrer Schneider und auf war großer von dttheater veranstalteter Allerle Frankfurt, 25. Okt. such ist heute Mittag zu einer S voller Menschen sind, in einer der Stadt verübt worden. f Nach chrichten machten die Rio de Janeiro be— Peixoto darauf Temesvar legitimirte, um halb müsehändlerin dem Vorhaben mit einem sogenannte bardement durch i urch den Flucht, nommen. Im Besitz billet nach Kopenhagen, ca. en würden. eine goldene Uhr. Aus Stadt d. Friedberg. Von treibenden unterzeichnet, Ministerium der öffentlichen Verhältnisse des hiesigen Gü für den fortwährend wach Mir ere in, daß sofort eine näh Wi veranlaßt worden sei. berichten, sobald uns die Re kannt sind. p. Friedberg. waren 54 Fasel von 20 von Händlern. die Prämiirungskommission zirksverein vergeben und Vom Verein erhielten: Auf J. Fauerbach in Okarben 40 Ossenheim 30 M., Chr. Zerb n W. Klein in Burg⸗Gräfer in Okarben 10 M.; von der in Engelthal 30 M., F. Verkaufspreise bewegten si 2 Friedberg. Annonce macht man dara diesem Winter wieder der für Lehrlinge jeder Confes gerufene und auf eine g blickende„Feierabend für Lehrlinge ging eine Vorstellung an das um Abstellung der sich zur Calami senden Verkehr viel zu klein Züchtern aufgetrieben und etwa Bei der Prämiirung wurden durch 2 C. Bopp in Schmitt in Echzell 10 M. Die ch zwischen 250 und 450 M. Unter und Land. circa 60 hiesigen Gewerb— zeugen gefüllt war. Groh erlitten hat, ist für das Leben der Fr München, 24. Okt. der Nacht vom Samstag au feldtreiben bei Toelz statt Kassel. Dem aus sprungenen Einb auf der Spur. wird, ist der Verbrecher bei Arbeiten in Berlin, welche tät gesteigert habenden nhofs bat, da derselbe terbah 5 nisterium lief die Mittheilung Prüfung des Sachverhalts r werden über das Weitere sultate dieser Prüfung be⸗ sehen worden. daß er einen Theil seiner vergraben habe. Es ist ni dieses Geld jetzt gehoben h flüchten. Hannover, 26. Okt. dem Faselmarkt am 25. Okt. 6 Preise vom landw. Be⸗ Preise seitens der Stadt. Reichelsheim 50 M., M., G. Walther in in Dorheim 25 M., 20 M., K. Fauerbach rode 2 Stadt erhielten A. Güngerich 2 hängte, wurde heute Morge fängnisses durch Scharfrichter Berlin, 26. Okt. Bei Zweimarkstücken wurde gester Hinweis auf die heutige rksam, daß auch in m„Evang. Verein“ Religion in's Leben Wirksamkeit zurück⸗ abgehalten werden selben weigerte er sich zu Glogau, 24. Okt. hat das ganze Stallungen, Scheunen, Rindviehbestand eingeüschert. uf aufme . Z. vo sion und esegnete machte in dem Laden der Gemüsehändl Bettler, der sich später als Schneiderges der Ladenkasse zu bemächtigen, Ferner w bahnhof mehrere dem Verbrech schlagnahmt, von denen einer vo Die Verletzungen, sind ziemlich schwerer Natur, doch au keine Gefahr vorhanden. Nach den„N. N.“ fand in Sonntag ein großes Haber⸗ seiner früheren räuberischen T Diehl soll berei Rauberträgnisse bei cht unwahrscheinlich, daß er um ins Ausland zu Rohr, der Anfang dieses Jahres ein im benachbarten Misburg vergewa dessen Durchsuchung man einen Ein⸗ und Zweimarkstücke fand. nennen. Eine gewaltige Feuersbrunst Dominium Alt⸗Kranz mit Gebäuden, 240 Schafen und dem gesammten 1 i. Ein frecher Raubmordver⸗ tunde, in der die Straßen der belebtesten Gegenden In der Seckbächergass erin Groh ein 1 Uhr d und al widersetze 6 n Todtschläger zu Boden. das Geschrei der Ueberfallenen ergriff der wurde aber verfolgt und am Bahnho e des Verbrechers war ein Retour⸗ 20 M. baares Geld und urden auf dem Haupt⸗ er gehörige Koffer be⸗ lüständig mit Diebwerk⸗ Wewer, hätigkeit, at, n im Reindel der n e Nr. 9 elle Huber aus en Versuch, sich 8 sich die Ge⸗ „schlug er sie Auf Räuber die fe festge⸗ welche Frau dem hiesigen Zuchthause ent⸗ recher und Räuber Diehl ist man bereits Wie nämlich aus Paderborn geschrieben dem Schauplatze im Walde ge⸗ ts früher geäußert haben, Wewer Der Dienstknecht Friedrich 10jähriges Mädchen ltigte und dann er⸗ Hofe des Zellenge— guillotinirt. Ausgabe von falschen ein Mann verhaftet, bei größeren Vorrath falscher Den Verfertiger der— 23. Okt. Der Frauenmörder de mstag ein langes Verhör. Er ingen und erklärte, die Amsterdam, Jong bestand am Sa widerrief alle früheren Behaupti aufgefundenen Leichen seien nicht die seiner beiden Frauen. de Jong behauptete, die letzteren an verrufene Häuser verkauft zu haben. de Jong verweigerte jedoch die Angabe derselben. Der Untersuchungsrichter Simons spricht die Ueberzeugung aus, daß de Jong mit Jack dem Aufschlitzer identisch sei. In Amerika verstorbene Hessen und Hessen⸗ Nassauer. New⸗NYork City, N. M. Maria Wagner, geb. Milbert, 36 Jahre alt, aus Mörlenbach i. O.; Dorothea Schäfer, geb. Diehl, aus Assenheim; Friederike Löber, geb. Fröhlich, 32 Jahre alt, Ehefrau von Wilhelm Löber aus Gießen; Heinrich Schmidt, 59 Jahre alt, aus Assenheim. Astoria, L. J. Jacob Freeß, 55 Jahre alt, aus Weinheim, Kr. Alzey. Brooklyn, N. M. Valentin Lenz, 28 Jahre alt, aus Heppenheim a. d. B. Columbus, O. Jacob Falter, 51 Jahre alt, aus Hessen-Darmstadt. Seattle, Wash. W. Spielmann, 53 Jahre alt, aus Steinheim a. M. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. Samstag, 28. Okt. Burgkirche, Nachmittags 2 Uhr: Vorbereitungspredigt und Beichte. 22. Sonntag nach Trinitatis. Erntefest. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Meyer. In sämmtlichen Gottesdiensten Collekte für den Stadtkirchenbau. Gottesdienst in der Stadtkirche. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Egelhoff. Gottesdienst in der Burglirche. Vormittags 9½ Uhr: Herr Pfarrer Velte. Abendmahl. Abends 5½ Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Katholische Gemeinde. Samstag Nachmittag von 5 Uhr an Beicht. Sonntag Morgen 6 Uhr Beicht; um 5/7 Uhr wird die heil. Communion ausgetheilt. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Christenlehre und Andacht. Anüber bei der Stadtschule. 1,50 M. zu haben bei Jos. troffenen Naupenleim 2 Koch ofen billig zu verkaufen. Kai⸗ serstr. Nr. 77. Aecht franzö en 7915 cht französisch Blattpflan 4306 Schöne Puten ur gratis. 4321 stets zu 4329 4298 4305 bei Sally Cahn. gesucht. 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Prolog. 1.„Harre, meine Seele“, gemischter Chooe Malan. 2.„Vöglein im Walde dort“, Duett für Tenor und Alte. Abt. 3.„Das ist der Tag des Herrn“, gemischter Chor. Kreutzer. 4.„O Maienzeit, o Liebestraum“, Solo für Alt Brandt. 5.„Wer hat dich, du schöner Wald“, gemischter Chor. Mendelssohn. 6.„Wanderlust“, Duett für Tenor und Alt.. Abt. 7.„Die Blümlein sie schlafen“, Volkslied. 8 8.„Der Abschied des Reservisten“, komisches Duett f. Sopran u. Tenor 9.„Der Hans schleicht umher“, Volkslied. II. Abtheilung. 10.„Orchesterstück“. 11.„Eigensinn oder Gott sei Dank der Tisch ist gedeckt“, Lustspiel in 1 Aufzug von Benedix. 2.„Orchesterstück“. 5 3. Doktor Robin, Charakterbild in 1 Aufzug von Friedrich. Nach dem Theater: Tanz. Eintrittskarten a M. 1.—, Sperrsitz 1 eiden Buchhandlungen zu haben. rr G. Unbehaun. sind in den b Todes⸗ Anzeige. Freunden und Bekannten hiermit die schmerzliche Mit— 75 theilung, daß unser innigstgeliebter Gatte, Vater und Onkel! f Herr Heinrich Hach 5 Jnach kurzem Leiden im Alter von 80 Jahren dem Herrn V sanft entschlafen ist. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen: Frau Hach und Kinder. Die Beerdigung findet Samstag den 28. October, Nachmittags 3 Uhr, von dem Sterbehause aus statt.— Blumenspenden verbeten. 4320 * Codes⸗Auzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die traurige Nachricht von dem heute Abend 8 Uhr erfolgten Hinscheiden unserer lieben unvergeßlichen Mutter, Schwester, Schwägerin, Tante und Großmutter Frau Bertha Kann, geb. Reis. Friedberg den 26. October 1893. Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Julius Kann. Die Beerdigung findet Sonntag den 29. October, Nachmittags 3 Uhr statt. Besondere Einladung erfolgt nicht. 4304 Pferdedecken Casino. Zu Ehren des scheidenden Fer Premier-Lieutenants von Grund C 45⸗5 zeige. Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die traurige Nachricht, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unsere innigstgeliebte Tochter, Enkelin und Schwester Ottilie Kromm im Alter von 18 Jahren beute früh 5 Uhr nach kurzem schweren Leiden zu sich zu rufen. Um stille Theilnahme bitten Die tieftrauernden Eltern, Großeltern und Bruder. den 27. Nieder-Wöllstadt, October Die Beerdigung findet Sonntag den 29. a 2 Uhr statt. 1893. October, Nachmittags 4325 90 . 22 in nur guten Qualitäten empfehlen Altenthann Samstag den 29. d. Na Galege billigst Abends 8 Uhr f 8 ele 4259 J. Fürtli's Erben. Abschiedskneipe. 1 2 Es wird um zahlreiche Theilnahme e bi ECC ˙ A Der Präsider 15 5 5 7 4299 Jöeckel. d de Regenschirme, Filzhüte, Ner Feie child fir Leiri 100 2 2 2 J ö e Hosenträger, Halsbinden, Der Fritrabend für Lehrlig 10 hochfeine Sachen zum 7 Preis im Aus- nimmt am Sonntag den 29. 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Während der Belagerung von Paris besuchte der damalige Erbprinz Leopold von Hohenzollern öfter das Schloß, um sich nach dem Befinden der Ver— wundeten zu erkundigen. Hierbei traf er die Vorsteherin, Fräulein Hedwig, die in ihrer Unterhaltung manche Jugenderinnerung bei dem Prinzen erweckte. Eines Tages hatte der Erb— prinz wieder das Lazaret und in diesem den zum Wäschemagazin eingerichteten Raum be— treten, als die Vorsteherin auf ihn zutrat und in scherzhafter Weise zu ihm sagte:„Königliche Hoheit, das kann ich aber unmöglich gestatten, daß Sie so oft unser Magazin betreten und durch Ihre Unterhaltung meine Damen von der Arbeit abhalten. Wenn Königliche Hoheit hier bleiben wollen, dann müssen Sie auch mit arbeiten.“—„Aber was soll ich denn machen?“ versetzte der Prinz,„von diesen Arbeiten ver— stehe ich gar nichts! Wenn Sie durchaus ver— langen, daß ich helfen soll, so will ich eine Binde säumen, denn Charpie zu pflücken ist doch zu langweilig.“ Die Vorsteherin riß da— rauf ein Stück Leinwand zurecht und reichte dies dem Prinzen mit einer eingefädelten Nadel. Als der Erbprinz die Binde fertig hatte und gegangen war, hüllte die Vorsteherin diese in ein Papier, um sie als Andenken aufzubewahren. Tags darauf kam der Kronprinz,„unser Fritz,“ begrüßte die Vorsteherin und sagte:„Gestern ist der Erbprinz von Hohenzollern hier gewesen! Der Prinz hat sich über Sie beschwert! Sie haben den armen Prinzen gezwungen, zu nähen, und ihm nicht einmal einen Fingerhut gegeben. Er hat sich derart die Finger zerstochen, daß er nicht einmal eine Zeitung halten kann. Zeigen Sie doch einmal, was er genäht hat; ich bin wirklich neugierig, seine Arbeit zu sehen!“ „Sehr gern“, entgegnete die Vorsteherin.„Aber solche kostbaren Arbeiten zeigt man nicht un— entgeltlich. Dort steht meine schwarze Büchse, und in die müssen Königliche Hoheit erst etwas für meine Verwundeten hineinwerfen.“„Und wieviel muß ich zahlen?“ fragte der Kronprinz. „Wenigstens fünf Silbergroschen!“ Unter Lachen erwiederte der Kronprinz:„Glauben Sie, daß ich als Familienvater ein solcher Verschwender bin, und, um die Knutelei des Erbprinzen zu sehen, fünf Groschen ausgeben werde?“ Als der Kronprinz die Binde sah, bemerkte er: „Ich hätte gar nicht geglaubt, daß der Erb⸗ prinz so geschickt im Nähen sei; er hat seine Arbeit sehr gut gemacht; ich werde die Binde mitnehmen.“ Als die Vorsteherin hiergegen äußerte, daß sie die Binde als werthvolles Andenken aufzubewahren gehofft, versprach der „Kronprinz, die Arbeit am nächsten Tage wieder— zubringen. Am darauf folgenden Abend erschien sein Hoflakat im Schlosse und überbrachte der Vorsteherin auf Befehl des Kronprinzen ein kleines Packet, in dem sich die Binde befand. Als sie diese aber auseinander rollte, entfiel ihr eine Anzahl Goldstücke und ein Menu der tkaiserlichen Tafel. Auf die Rückseite desselben hatte der Kronprinz folgende Zeilen geschrieben: „Mein Fräulein! Soeben habe ich an der taiserlichen Tafel die Arbeit des Erbprinzen gezeigt und für Ihre Verwundeten gesammelt. Nehmen Sie die kleine Summe von mir an. Friedrich Wilhelm.“ Die damalige Vorsteherin Oberhe storben, die Binde jedoch nebst dem Schreiben des Kronprinzen werden als liebe Andenken von den Erben aufbewahrt. Das Ländchen Moresnet. Bisher liegt noch keine Bestätigung für die Zeitungsmeldung vor, daß zwischen Preußen und Belgien ein Abkommen über die Theilung des Landes Moresnet, des kleinsten Staats— wesens in Europa, stattgefunden habe. Es lohnt sich aber jedenfalls, demselben, welches ein Ueberbleibsel der Grenzfeststellungen nach dem Wiener Traktat von 1815 ist, einen Ueber— blick zu widmen. Bei den Verhandlungen zwischen Preußen und den Niederlanden konnte man sich über ein Stück Land von ungefähr 1200 Morgen nicht verständigen, wegen eines darauf befindlichen werthvollen Galmei-Berg— werkes. Dieses Gebiet wurde deshalb 1816 mit seinen etwa 2000, gegenwärtig ungefähr 3000 Einwohnern, für neutral erklärt. Die Bewohner desselben sind daher weder Preußen noch Belgier(seit 1830). Ein preußischer und ein belgischer Kommissär leiten die Verwaltung des Gebietes gemeinsam. Es gelten daselbst noch unverändert jene Gesetze und Verwaltungs— Maximen, welche zur Zeit der französischen Herrschaft in Kraft waren, d. h. der Code Napoléon in seiner unveränderten Gestalt und die Verwaltungs-Ordnung vom 28. pluvoise des Jahres VII(17. Februar 1800). Der Bürgermeister wird von den Kommissären er— nannt, ihm stehen zehn Gemeinde-Angehörige als Gemeinderath zur Seite. Da es an jeder sonstigen Behörde fehlt, so steht es den Ange— hörigen des Neutralstaates frei, sich in streitigen Zivil-Angelegenheiten nach Belieben an die preußischen Gerichte oder an die belgischen zu wenden. Bei Strafsachen wendet sich Bürgermeister ebenfalls bald an preußische, darauf Rücksicht genommen wird, Zeugen zu laden sind; von preußischen Gerichten werden namentlich Eupen und Aachen in Anspruch genommen. Die Polizei wird von nur auf besondere Berufung ausgeübt. Steuern werden noch ganz wie 1800 nach französischem Modus erhoben, nämlich Grund-, Personal⸗, Mobiliar⸗, Patentsteuer. Belgien an ihren bezüglichen Grenzen. Kom— munalsteuern gibt es nicht, da alle betreffenden deckt werden. gleichen Theilen an die beiden Verwaltungs— länder abgeliefert. Militärdienst gibt es in Moresnet nicht; doch ist die wichtige Bestimmung getroffen, daß dort weder ein Preuße noch ein Belgier heimathsberechtigt werden kann; die— selben bleiben also in ihrem Geburtslande militärpflichtig. Auf diese Weise wird es Ausreißern unmöglich gemacht, in Moresnet eine Zufluchtsstätte zu finden. Aus dem Leben der Tauben. Von Landwirthen ist bekanntlich schon mit günstigem Erfolg der Versuch gemacht worden, 2: Die die günstigsten Futterplätze befanden. Hühner gewöhnten sich leicht an den wandel⸗ baren Stall und gediehen vorzüglich. Daß aber auch unsere Tauben, deren besondere Liebe zur Heimat bekannt ist, sich an solche Schläge, die bald hier, bald dort stehen, gewöhnen können, war neu, und ein bekannt gewordener Fall erscheint bemerkenswerth genug, um ihn öffent⸗ lich zu erwähnen. 6 g di [Tage, wie die„M. Z.“ berichtet, eine Seil⸗ üer Ahr er nicht zu verkennen, 6 einschneidenden Neuerung ein Theil der Ge— bald an belgische Gerichte, wobei hauptsächlich woher die e e e eee jet eb dreiviertel Jahre wirksam gewesen, feststellen, die Hühner in transportablen Ställen an den! Stellen des Feldes zu halten, wo sich gerade In Steglitz schlug dieser] Bie M 127. des Lazarets, Fräulein Hedwig, ist längst ge- tänzergesellschaft ihre Zelte auf, d. h. die Ge⸗ sellschaft machte auf einem neben dem Orte gelegenen Platze mit ihren drei Wagen, in denen sie ihre gesammte Habe mit sich führte, in denen sie kochte, wohnte und schlief, Halt, errichtete ihre primitive Arena und gab all— abendlich ihre Vorstellungen. Auf einem dieser Wagen befand sich nun ein ziemlich großer Bretterkasten, der ein vollständig eingerichteter, dicht bevölkerter Taubenschlag war. Ohne den Tauben irgendwie Zeit zu lassen, von ihrem Schlage aus, die Gegend näher kennen zu lernen, öffnete der Besitzer schon am ersten Morgen ohne weiteres den Schlag, die Tauben flogen munter und fröhlich heraus, erhoben sich hoch in die Luft, kreisten dort in dichter Schaar umher und kehrten nach kurzer Zeit zum Wagen zurück, um das auf die Erde hingeschüttete Frühstück in Empfang zu nehmen. Tagsüber flogen die Tauben ein und aus, als ob sie niemals wo anders gewohnt hätten, und auf Befragen erfuhr man, daß das muntere Volk, wo immer auch die Künstlerschaar verweilte— selbst mitten in den Dörfern— stets treu zu seinem Schlage zurückkehrte und nie Abgang zu beklagen war. Es wäre immerhin von Interesse, zu erfahren, ob ähnliche Fälle auch anderwärts vorgekommen sind. Ueber die Bewährung der Sonntagsruhe schreibt in seinem neuen Jahresbericht für 1892,93 der„kaufmännische Verein“ in Bochum sehr zutreffend:„Es blieb natürlich nicht aus, daß sich nach Inkrafttreten des Sonntags— ruhegesetzes mancher Widerspruch der thatsächlich oder vermeintlich hierdurch geschädigten Ge— schäftsinhaber geltend machte, und es ist gewiß daß bei einer derartig ammtheit vorübergehend eine gewisse Benach— theiligung erleidet, die aber gegenüber der auf dem Spiele stehenden Erhaltung des körperlichen und geistigen Wohles eines ganzen Standes nicht ins Gewicht fallen dürfte. Wir können überdies heute, nachdem das Gesetz mehr als daß fast aller Orten die ursprünglich sehr heftigen Bekämpfungen der neuen Einrichtung 7 tor aufgehört haben und daß sogar viele Gegner Thür⸗, Fenster⸗ und aufgehör 27 3 90 4 g Die Zölle erheben Preußen ind ae e jetzt Freunde derselben ge— daß der früher gerade an Sonntagen übermäßige Ausgaben aus dem Gemeinde-Vermögen ge⸗ Die Steuereingänge werden zu sind. Bedeutende Firmen erklären, Andrang der Käufer sich jetzt auf die ganze Woche vertheile und daß insbesondere die vor⸗ dem stets ins Treffen geführte Landkundschaft sich durchweg sehr bald mit dieser Einrichtung befreundet habe.“ Henriette Davidis Kochbuch für die gewöhnliche und feinere Küche. 28. Auflage Mit über 1900 zuverlässigen und selbstgeprüften Rezepten, darunter 260 Rezepte und Anweisungen zur Kuchenbäckerei. Mit besonderer Berücksichtigung der Anfängerinnen und angehenden Hausfrauen. Mit einem Porträt der Verfasserin. Preis in elegantem Einbande 4 Mark 50 Pf. 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Die Betheiligten sind befugt, dasselbe während der Zeit der Offenlegung in diesem Lokale einzusehen, auch gegen die Gebühr von dem Großherzoglichen Ortsgerichts— vorsteher der Gemeinde Nieder-Erlenbach Grundbuchsauszüge zu verlangen. sam gemacht werden. Allen Denjenigen, welche sich bei den Angaben des Grundbuch rücksichtlich des Besitzstandes und der Größenangaben für beschwert erachten, steht es frei, binnen einer unerstrecklichen Frist von sechs Monaten ihre Anstände entweder auf gütlichem Wege bei dem Ortsgerichtsvor— steher der Gemeinde, vor welchen sie ihren etwaigen Gegner vorladen lassen können, zu beseitigen und, insofern dies von Er⸗ folg ist, ihre Ansprüche bei dem für Be⸗ sitzstreitigkeiten zuständigen Gerichte geltend, zu machen. Ist dieses Gericht ein anderes als das unterzeichnete, so haben sie davon, daß letzteres geschehen, binnen eben dieser Aut die Anzeige zu machen. Dieselbe Anzeige liegt ihnen binnen derselben Frist alsdann ob, wenn sie vor Offenlegung des Grundbuchs gegen den daselbst einge— tragenen Besitzer eine Besitzklage angestellt hatten. Nach Ablauf dieser Frist wird der Besitz, wie ihn das Grundbuch an— gibt, in Bezug auf die Personen, der Be⸗ sitzer und die Größenangaben in allen den Fällen für richtig angenommen, in welchen weder eine gütliche Beseitigung bei dem Ortsgerichts-Vorsteher zu Protokoll ge⸗ geben, noch eine gerichtliche Klage deshalb erhoben und erforderlichen Falls bei dem unterzeichneten Gerichte zur Anzeige ge— bracht worden ist. Die unerstreckliche Frist von 6 Monaten geht mit dem 10. Mai 1894 zu Ende. Vilbel den 21. Oktober 1893. Großherzogliches Amtsgericht Hechler. Bekanntmachung. 4309 Auch werden sie durch Letzteren auf die entdeckt werdenden sie betreffenden Fehler aufmerk- Fasclochs⸗Versteigerung. Dienstag den 31. Oktober l. 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Küchenhandtücher 226 5298 2 Besen 278 7689 1 Paar e 151 Fohlen 19 2954 1 Taschenmesser 264 5305 1 Regenschirm 108 7691 1 Bügeleisen mit Rost und kupferne Backform 157 3018 1 farbigen Colter 2544 5347 1 Standuhr 30 2 Stählen 180 Altdeutsche Tischdecke 245 3051 1 Fohlen 25 5397 1 Tischdecke 258 7714 1 Kaffeedecke und 6 Ser⸗ Wagendecke 80 3089 1 gelben Pferdeteppich 229 5444 1 Kartoffelkocher 293 vietten 237 Ackergeschirr 26 3102 1 Ofenschirm 99 5489 1 Lampe 164 7231 Taschenuhr Paar Trensen 194 3147 1 Petroleumherd 113 5518 ½ Dtzd. Messer u. Gabeln 234 7799 1 Wanduhr 5² Bügeleisen mit Rost und 3270 1 Faltenkoffer 107 5548 1 gelben Pferdeteppich 242 7864 1 Weckeruhr 213 2 Stählen 231 3314 1 gelben Pferdeteppich 203 5581 1 Tischdecke 144 7369 1 Fohlen 1 Commode 27 1 Majolika, Lampe 83 5637 1 Bierkrug 287 7907 1 rothgestreiften Colter 147 wollenen Colter 62 3344 1 Taschenmesser 257 5659 1 grauen Colter 172 7915 2 Kochtöpfe 28⁰¹ Taschenuhr 39 3394 ½ Dtzd. Messer u. Gabeln 235 5693 2 lackirte Eimer 265 7949 1 Wanduhr 51. Tranchirbesteck 297 3401 1 grauen Colter 192 5708 1 Faltenkoffer 46 7950 1 gelben Pferdeteppich 225 2 Dtzd. Kaffeelöffel in Etui 252 3431 1 wollenen Colter 168 5791 1 Opernglas in Etui 84 7960 1 Paar Fahrhalfter Kaffeeservice 54 3444 ½ Dizd. Messer u. Gabeln 139 5862 1 Handtasche 205 7963 ½½ Dtzd. Messer und Gabeln 216. Wanduhr 50 3506 ½ Dtzd. Tischtücher 92 5885 1 Gartentisch 197 7976 3 Bde. Meyer's Conver⸗ rauen Colter 270 3507 1 Fohlen 5 5887] oliven Pferdeteppich 261 sations-Lexikon 42 Faltenkoffer 134 3529 1 Waschpuff 246 5932 ½ Dtzd. Rohrstühle 155 7984 1 Garnitur Besen 18² Fohlen 17 3597 1 Bügeleisen mit Rost und 5946 1 schwarze Angoravorlage 115 7997 2 graue Eimer 294 Stalleimer 285 2 Stählen 178 5960 1 Regenschirm 105 8118 1 Taschenuhr 93 Tafelwaage 57 3638 1 Küchengarnitur 198 5983 ½ Dtzd. Messer u. Gabeln 138 8138 2 Bürsten 274 Handtasche 188 3657 1 Barometer 120 6049 1 Kartoffelkocher 283 8167 1 Tischdecke 13⁵ Ofenschirm 177 3658 1 Commode 28 6079 1 Bettflasche 222 8211 1 TDtzd. Küchenhandtücher 288 Standuhr 29 3662 1 Ofenschirm 114 6085 1 Handkoffer 165 8232 1 Bügeleisen mit Rost und Dtzd. Eßlöffel in Etui 111 3666 1 Regulator 35 6087 1 Majolika-Lampe 70 2 Stählen 20 wollenen Colter 169 3667 ½ Dtzd. Rohrstühle 109 6091 1 Zimmerteppich 126 8292 1 Dtzd. Handtücher 76 Fohlen 13 3669 1 Barometer 75 6114 1 Deutsche Rübengabel 300 8298 1 grauen Colter 271 Handtasche 236 3743 1 Regenschirm 100 6198 ¼ Dtzd. Tischtücher 87 8313 1 Kartoffelkocher 281 Paar Kreuzzügel 140 3850 ¼ Dszd. Strohstühle 156 6228 2 lackirte Eimer 266 3333 1 Fohlen 14 Regenschirm 101 3854 J oliven Pferdeteppich 262 6265 1 Majolika-Lampe 183 8384 1 Paar Heuseile 190 Haushalt-Etagère 141 3883 1 Wärmfiasche 214 6269 1 Paar Fahrhalfter 61 8507 1 Paar Vorlagen 286 gelben Pferdeteppich 201 3885 1 Dtzd. Handtücher 150 6395 1 Fohlen 23 8513 1 Regenschirm 104 Buttermaschine 36 3395 1 Fohlen 7 6419 1 Spiegel 73 8541 ½, Dtzd. Eßlöffel in Etui 110 Kochtöpfe 248 3945 1 Fohlen 16 6431 1 Fohlen 12 8571 1 Sessel 195 schwarze Angoravorlage 116 3971 1 Fohlen 21 6482 1 gelben Pferdeteppich 223 8585 1 Patentkoffer 43 Kleiderschrank 41 3983 1 Paar weiße Bettdecken 127 6494 1 Fohlen 9 8589 ½¼ Itzd. Tischtücher 145 Paar Bettdecken 174 3986 1 Tisch 67 6513 1 Schließkorb 136 8599 1 Fleischhackmaschine 50 Dtzd. Messer u. Gabeln 218 4021 1 Regulator 37 6550 1 bunten Colter 269 8609 1 Tischdecke 292 Brodkasten mit Reib 4048 1 grauen Kolter 91 6566 1 JDtzd. Kaffeelöffel in Etui 82 8624 1 Faltenkoffer 139 Maschine 2⁴⁴ 4056 2 graue Eimer 282 6641 1 Faltentasche 166 8676 1 Paar wasserdichte Fohlen 10 4119 1 Reisedecke 71 6707 1 Rehfellvorlage 93 Pferdedecken kupferne Backform 158 4212 1 Regenschirm 986811 1 Küchentisch 95 8677 1 bunten Colter 268 Dizd. Handtücher 241 4213 1 Paar Bürsten 260 6816 1 Spiegel 72 8700 1 Regulator 38 rothen Colter 102 4254 1 Dtzd. Handtücher 162 6876 1 Zimmerteppich 63 8709 1 Regulator 32 Tischdecke 5 124 4279 1 Reisedecke 89 6934 1 Bettcolter 49 8812 1 Angora Vorlage 132² Dßtd. Küchenhandtücher 228 4366 1 Geschäftsbuch 276 6974 1 Dtzd. Handtücher 240 8851 1 vergoldeten Aufsatz 112 Regenschirm 97 4452 1 gelben Pferdeteppich 224 6982 1 Waschmahne mit Seil 212 3920 1 Fohlen 22 Taschenmesser 250 4455 1 Paar weiße Bettdecken 243 6992 J altdeutsche Tischdecke 206 8961 1 Tischdecke 78 Ovalrunden Tisch 44 4599 1 Fohlen 3 7022 1 Paar Fahrhalfter 48 3967 1 Fohlen 20 Spiegel 154 4660 1 Paar Trensen 117 7093 ½ Dtzd. Messer u. Gabeln 217 9154 1 rothen Colter 171 blaue Eimer 284 4729 1 Wanduhr 96 7094 1 Fohlen 11 9168 1 Kohlenkasten 200 weißen Bett-Colter 173 44784 1 wollenen Colter 167 7105 1 Regenschirm 125 9187 1 gestreiften Colter 2⁵⁵ Dizd. 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