85 ig f dt Obetheseh eh, Anwesen h 5 , weg. Tun . best. a. J sermiet. Wahsh Uung, Prücz, auch zu Ieh (H. cih be, in Niddg, Einlage,. „ 4 a. ehr preiswin u, & Silberwaung allt e nwarter gelbschaft 1 Rhein bester Out ae 50„ 1 6 lein lush . Merge igt. 1 in g „ beitet 1 ee ee ee eee Dienstag den 24. Oktober. N 125. nzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch; 73 1 5 Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, 9 Freitag Abend amsgegeben Kreisblatt für den Kreis Friedberg. 1 ee ee 1 Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus⸗ wärtigen Einsendern(soweit Letzere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets“ durch die Post nachgenommen. —————— 5 Amtlicher Theil. ö Betreffend: Den Betrieb von beweglichen Dampfkesseln(Lokomobilen). Friedberg den 18. Oktober 1893. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Bezugnehmend auf die nachstehenden Vorschriften beauftragen wir Sie, nach Einsicht der Revisionsbücher zu berichten, ob und welche in Ihren Gemeinden sich in Betrieb befindlichen Locomobilen innerhalb der letzten 12 Monate einer Revision unterworfen worden sind oder nicht. Dr. Braden. § 16 der Bekanntmachung des Reichskanzlers vom 5. August 1890 betreffend§ 32 und§ 35 aus der Verordnung vom 30. Dezember 1891 betreffend „allgemeine polizeiliche Bestimmungen über Anlegung von Dampfkesseln“:„die Anlegung, den Betrieb und die Beaufsichtigung von Dampfkesseln“: Bei jedem Dampfentwickler, welcher als beweglicher Dampfkessel(Lokomobile)§ 32. Jeder Lokomobilkessel ist mindestens alljährlich einer äußeren Revision zum Betriebe an wechselnden Betriebsstätten benutzt werden soll, müssen sich befinden:[und alle drei Jahre einer inneren Revision oder Wasserdruckprobe zu unterwerfen. 1. Eine Ausfertigung der Urkunde über seine Genehmigung, welche die An- Die innere Revision kann der Dampfkesselprüfungskommissär nach seinem Ermessen gaben des Fabrikschildes(§ 10) enthält und mit einer Beschreibung und durch eine Wasserdruckprobe ergänzen. Die äußere Revision kommt jedoch in dem⸗ maßstäblichen Zeichnung, dem Prüfungszeugniß(§ 11 Absatz 4), der im jenigen Jahre in Fortfall, in welchem eine innere Revision oder Wasserdruckprobe § 24 Absatz 3 der Gewerbe-Ordnung vorgeschriebenen Bescheinigung vorgenommen wird. a und einem Vermerk über die zulässige Belastung der Sicherheitsventile§ 35. Alle Polizeiorgane sind verpflichtet, zu untersuchen, ob bei der Be⸗ verbunden ist. nutzung von Lokomobilkesseln den Bestimmungen über die Betriebserlaubniß und 2. Ein Revisionsbuch, welches die Angaben des Fabrikschildes(§S 10) ent- den bestehenden feuerpolizeilichen Vorschriften Genüge geleistet ist. Zu diesem Zwecke hält. Die Bescheinigungen über die Vornahme der im§ 12 vorge- haben sie auch Vorzeigung der Genehmigungsurkunde und des Revisionsbuches zu schriebenen Prüfungen und der periodischen Untersuchungen müssen in verlangen. das Revisionsbuch eingetragen oder demselben beigefügt sein. ö Bei wahrgenommenen Zuwiderhandlungen, insbesondere auch, wenn seit der Die Genehmigungsurkunde und das Revisionsbuch sind an der Betriebsstätte letzten Revision mehr als ein Jahr verstrichen sein sollte, ist sofort dem Kreisamte des Kessels aufzubewahren und jedem zur Aufsicht zuständigen Beamten oder Sach- zur weiteren Verfügung Anzeige zu erstatten und unter Umständen die vorläufige verständigen auf Verlangen vorzulegen. Einstellung des Betriebes zu verfügen. Bekanntmachung. b Nachstehend bringen wir die Namen der Vertauensmänner und Stellvertreter derselben der Berufsgenossenschaft der chemischen Industrie, Sektion VII, Bezirk X, Gießen, umfassend: Großherzogthum Hessen, Provinz Oberhessen, Preußische Kreise Fulda, Schlüchtern, Gersfeld, Frankenberg, Marburg, Kirchhain, Biedenkopf, Wetzlar, Dillkreis zur öffentlichen Kenntniß. Vertrauensmänner: G. Throm, i. F. G. Throm, Gießen. Stellvertreter desselben: r. Brunner, Betriebsleiter der Firma Müller, Packard& Cie., Wetzlar; H. Langsdorff, Friedberg; C. Rübsam, i. F. C. Rübsam in Fulda. 8 Friedberg den 19. Oktober 1893. inen Friedberg. r. Braden. Hauptversammlung des landw. Bezirksvereins Friedberg. Die diesjährige Hauptversammluug des landw. Bezirksvereins 5. Gemeinsamer Bezug von Gerstensaat zur Schaffung einer ein⸗ findet Samstag den 4. November l. J., Nachmittags 2 Uhr, heitlichen Wetterauer Gerste. Referent: Großh. Landwirthschafts— im„Pfälzer Hof“(Brauerei Schmitt) statt. lehrer Dr. von Peter; Tages⸗Ordnung: 6. Errichtung von Landwirthschaftskammern; 1. Rechnungsablage pro 1892/93; 7. Ausschußwahlen für die Periode April 1894/97. 2. Voranschlag pro 1893/94; Zu zahlreichem Erscheinen ladet ergebenst ein 3. Verwaltungsbericht; 5 Friedberg den 20. Oktober 1893. 25 5 4. Statutenänderung bezüglich des Rechners und der Geschäfts⸗ Der Direktor bes landw. Bezirksvereins: führung durch den Direktor; Dr. Braden. Betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Bönstadt, II. Sache. Bekanntmachung. 2 f. Ich bringe zur Kenntniß der Betheiligten, daß die Vollzugs-Commission heute beschlossen hat, die ganze Gemarkung frühzeitig im nächsten Herbst in Einem zu überweisen. Der Vollzugs⸗Commissär: f Friedberg den 19. Oktober 1893. TTT Süffert. 4247. Steckbrief. 5 5 1 185 . ä ichnete Rekrute Wilhelm Karl Lösch des Landwehrbezirks Friedberg hat sich der Gestellung entzogen. Sämmtliche Civil⸗ und Militär behörden eee gt gefälligst anf denselben ein wachsames Auge zu haben, ihn im Ergreifungs falle zu arretiren und an die nächste Militärbehörde 8 1— Name: Wilhelm Karl Lösch; Geburtsort: Klein⸗Karben Kreis: Friedberg; Geboren: 1. April 1872; Größe; 1,635 m; Relgion: evangelisch 85 55 ebeiter jetzt Maurer; Besondere Kennzeichen: Keine. 5 5. ö(öCö0ã ä 15 Winter, Oberstlieutenant z. D. und Kommandeur des Landwehrbezirks Friedberg. Deutsches Reich. verfügungen in Böhmen nicht genehmigt würden, Mandate fürchtenden Parteien wirkungslos. Berli 21. Okt. Der Handelsvertrag jedenfalls dem Kaiser die Auflösung des Reichs⸗ Die Regierung hofft, in der Plenarberathung I. 5 5 d Rumänien wurde rathes und die Ausschreibung der neuen Wahlen der Wahlreformvorlage sich mit den einzelnen swischen Deusschland 15 vorschlagen. Der Kaiser würde entscheiden, wen Parteien über ein erreichbares positives Resultat eute unterzeichnet. er mit der Leitung der neuen Wahlen, im Falle zu verständigen. N Wi 21. Okt. genießt das unverminderte vollste Vertrauen Wekerle auf Anfrage Falk's, er habe dem Aus⸗ „ 1 eee 1 5 eine Er⸗ des Kaisers. Das Verbleiben Taaffee's an der landmarkte kein Silber verkauft, er sei auch Aärung die Taaffe bei der ersten Lesung der Spitze des Ministeriums ist von den Wünschen gar nicht in der Lage, solches zu verkaufen, Vahlreformfrage abgeben wird. Die Regierung des Kaisers, sowie von dem Pflichtgefühl des ausgenommen 17 etwaigen Ueberschuß des bab noch immer nicht die Hoffnung auf, für Kabinets⸗Chefs abhängig. Angesichts aller Wee 5% ie Ausnahmsverordnungen die Majorität zu Schwierigkeiten, die in Folge der wichtigen, auf 5 Fran reich. Paris, 0. Okt. 1 langen. liberalerer Grundidee beruhenden Vorschläge Banket im Stadthause begaben sich der Bot— . 1 5 9 blut„ fl aal . 40% heröffent- für die Wahlreform der Regierung entstanden schafter Mohrenheim und Admiral Avellan mit 1 g 9 ar Cysag“ veröffent- für die Wah m Reg g 0 0 eim r f eee de augenblicklichen iind, kann der Ministerpräsident seinen Posten den russischen Offizieren nach dem Bureau des meren politischen Lage Oesterreichs. Es wird freiwillig nicht verlassen. Jedenfalls ist das„Figaro“, wo zu ihren Ehren ein Coneert statt— 5 ö 3. Drängen oder Drohen der für den Besitz ihrer fand. Das Fest dauerte bis 3 Uhr Morgens. irklärt, Taaffe würde, falls die Ausnahms⸗ Drängen oder Drohen der für den Besitz ihrer fand. Das Fest dauerte bis 3 Uhr Morgen Ausland. der Auflösung des Reichsraths, betraue. Taaffe— 20. Okt. Im Finanzausschuß erklärte f Der Akademiker und Deputirte Mezieres wird am Montag das goldene Buch überreichen, welches der französische Theil Lothringens der russischen Botschaft anbietet. Das kunstvoll gebundene Buch enthält Adressen, hat ein Ge⸗ wicht von etwa 60 Kilogramm und liegt auf einem künstlerisch ausgestatteten Tische. 4 — 21. Okt. Der Erzbischof von Paris erließ einen Hirtenbrief, der besagt, er erkenne in der patriotischen Vereinigung des französischen und russischen Volkes den Segen Gottes. Der Bischof von Montpellier schrieb gleichfalls vor, in allen Kirchen Gott für die russische Freund— schaft zu danken. 7 — 21. Okt. Die Verhandlungen zwischen Frankreich und England bezüglich der Errichtung einer neutralen Zone in Siam haben in dieser Woche begonnen, sind aber noch nicht über das Anfangsstadium hinaus gediehen. g Montcresson, 21. Okt. Mittags fand die Trauerfeier für Mace Mahon statt. An dem Leichenzuge nahmen die Civil— und Militär⸗ behörden des Departements, Deputakionen der Offiziers⸗Corps aller Waffengattungen und eine große Menschenmenge theil. Dem von Unter⸗ offizieren auf einer Bahre getragenen Sarge folgte eine zahlreiche Geistlichkeit. Truppen defi⸗ lirten vor dem Sarge, der darauf zum Bahnhof geleitet wurde, um nach Paris überführt zu werden. Großbritannien. London, 21. Okt. Die Bergleute von Durham haben sich gegen einen Strike erklärt und eine fünfprozentige Lohnerhöhung angenommen. Italien. Rom. Die„Tribuna“ schreibt: Die von der Londoner„Times“ geäußerte An— nahme, daß die von Giolitti angekündigte pro— gressive Steuer auf persönliche Einkommen der italienischen Bürger auch die auswärtigen In— haber italienischer Rente treffen könnte, beruhe auf einem Irrthum. Die neue Steuer treffe nur reine Effektiveinkommen der italienischen Bürger; die Zinsen der vom Staate kontra- hirten Schulden würden der Steuer nicht unter— liegen. 21. Okt. Lord Vivian, der englische Botschafter, ist an den Folgen einer Erkältung heute früh gestorben. Tarent, 20. Okt. Aus Anlaß der Abfahrt des englischen Geschwaders herrschte schon in den ersten Morgenstunden auf dem Schifffahrts— kanal eine lebhafte Bewegung. Die Truppen hatten am Kanal Aufstellung genommen. Die Musik-Corps derselben spielten während der Vorüberfahrt des italenischen Geschwaders. Als sich letzteres in Bewegung setzte, wurden Salut⸗ schüsse mit den englischen Kriegsschiffen ge— wechselt. Eine zahlreiche Menschenmenge in Booten auf dem Kanal und auf den Terrassen der Häuser begrüßte durch Zurufe und Tücher⸗ schwenken die Abfahrenden auf's Lebhafteste, während die englischen Offiziere sich an Bord eines jeden Schiffes aufgestellt hatten und die Grüße in militärischer Weise erwiederten. Die Menge begab sich später nach dem Corso „Victor Emanuel“, wo dieselbe verblieb und den Platz erst verließ, als das Geschwader außer Sicht gelangte. Spanien. Madrid, 20 Okt. Die Königin unterzeichnete ein Dekret, in dem sie einen außergewöhnlichen und unbegrenzten Kredit für die Campagne gegen die Mauren genehmigte. Die Ausgaben betragen bereits 24 Millionen. Rußland. Petersburg, 20. Okt. Der Kaiser und die kaiserliche Familie sind heute Abend in Gatschina eingetroffen. Amerika. Washington, 21. Okt. Man hat Grund zu glauben, daß der Antrag auf, Abschaffung der Sherman-Akte vor der Mitte der nächsten Woche angenommen werden wird.! Der Sekretär des Schatzamtes wurde ermächtigt, Obligationen bis zum Gesammtbetrage von 20 Millionen Doll. auszugeben und das gegen- wärtig im Staatsschatze befindliche Münzmetall, auszuprägen. Das auf diese Weise modisizirte Gesetz würde die Zustimmung Cleveland's finden. momentan von einer reduzirt wurden. massen, Afrika. Kapstadt, 20. Okt. Nach einer offiziellen Depesche der Südafrikanischen Gesell⸗ schaft aus Fort Victoria haben die Streitkräfte der Gesellschaft einen lebhaften Zusammenstoß mit den Matabeles gehabt. Die Colonne von Fort Victoria schlug den Feind am 16. Okt. auf Mont Indiama zurück, während gleichzeitig die Colonne von Fort Salisbury den Feind unweit derselben Gegend schlug. Beide Colonnen rücken jetzt vereint auf Buluwayo, die Residenz Lobengulas vor. Auch die Colonne von Fort Charter nahm am Kampfe thätigen Antheil. Aus Stadt und Land. H. Friedberg. Der Gesangverein„Concordia“ hält am 4. November d. J. seine erste Abendunterhal⸗ tung im Saale des Hotel Trapp. Wie bekannt steht der Verein durch seine früheren guten Leistungen in musikalischer als auch in theatralischer Hinsicht in bestem Rufe, und unterliegt es keinem Zweifel, daß bei der diesmaligen Aufführung allen Besuchern wiederum ein genußreicher Abend bevorsteht. Darmstadt. Prinz Ludwig von Battenberg hat, wie die„D. Ztg.“ erfährt, eine Signal-Maschine er⸗ funden, welche wahrscheinlich von dem britischen Ad— miralitätsamte adoptirt wird. Der Prinz ist augen⸗ blicklich damit beschäftigt, die Fehler, welche sich bei der offiziellen Prüfung der Erfindung herausstellten, zu verbessern. Allerlei. Wiesbaden, 18. Okt. Schlimme Folgen hatte ein Wortwechsel zwischen den Soldaten Bohrer aus Elsaß und Block aus Fulda heute in der Kaserne. In der Mannschaftsstube der 13. Kompagnie des Füs.⸗Regts. „Gersdorff“ stach Bohrer beim Frühstück im Streite um ein Stück Kommißbrod mit dem Brodmesser nach Block und traf denselben so unglücklich ins Herz, daß Letzterer nach einer Stunde im Lazareth verschied. Cassel, 20. Okt. Im hiesigen Zuchthause an der Fulda, in welchem nur schwere, zu längeren Zuchthaus⸗ strafen verurtheilte Verbrecher untergebracht werden, ist gestern Abend um 8 Uhr eine Meuterei vorgekommen, indem vier der schwersten Verbrecher den Aufseher ge— meinschaftlich überfielen und einen Ausbruch unternahmen. Sie sprangen über eine Mauer direct hinunter in die Fulda, die hier sehr tief ist. Einer der Flüchtlinge, welcher nicht schwimmen konnte, blieb zurück und wurde alsbald wieder festgenommen, nachdem er flehentlich bat, doch nicht auf ihn zu schießen, er komme schon von selbst zurück. Die drei Andern schwammen hinüber und ver⸗ bargen sich auf einer kleinen Insel. Der Wachtposten eilte sofort herbei und gab 4 Schüsse auf die Schwimmen⸗ den ab, doch konnte er bei der herrschenden Dunkelheit nicht zielen. Zwei der Flüchtlinge wurden von dem alarmirten Aussichtspersonal, das mit Kähnen nachsetzte, wieder aus dem Wasser gefischt, bezw. aus dem Versteck im Weidengebüsch geholt, der Dritte, der schlimmste von Allen, ist entkommen. Er heißt Biermann und ist wegen Straßenraubes ꝛc. zu 15 Jahren Zuchthaus ver⸗ urtheilt, wovon er erst ein Jahr verbüßt hat. Bier- mann ist ein ganz gefährlicher Verbrecher, der längere Zeit die westfälische Industriegegend unsicher machte. Offenburg, 20. Okt. Ein Eisenbahnunglück fand zwischen Appenweier und Offenburg statt. Dreißig zertrümmerte Wagen sperren die Bahn. Detroit, 20. Okt. Bei Michigan fand ein Zu— sammenstoß zweier Züge der Grand Trunkbahn statt. 25 Leichen sollen bereits unter den Trümmern her— vorgezogen sein. Der Zug gerieth in Brand und wurde vollständig zerstört. Was soll der Landwirth jetzt thun, um einer etwaigen Futternoth im Nachwinter und Frühjahr vorzubeugen? In Folge der reichlichen Niederschläge im Nach— sommer und Herbst ist allenthalben noch reichlich Futter gewachsen; Klee und Wiesen haben noch gute Schnitte geliefert, und insbesondere sind die Hilfs- und Stoppel⸗ futtersaaten, welche in diesem Jahre erfreulicherweise in großem Umfange zur Ausführung gekommen sind, mit wenigen Ausnahmen vortrefflich gerathen. Dazu kommt jetzt die Rüben- und Gemüse-Ernte, welche in den Blättern, Strünken und sonstigen Abfällen im Augenblicke große Futtermengen liefert. Es kann also Futternoth nicht die Rede sein; im Gegentheil wird sich vielfach ein Ueberfluß bemerkbar machen, welcher um so fühlbarer wird, je mehr die Viehstände mit Rücksicht auf die Futternoth im Sommer Diese Thatsache zeigt auch ihre Wir⸗ kung in dem Sinken der Kraftfutterpreise, sowie in dem Steigen der Viehpreise. Dem vorsichtigen Landwirth ist hierdurch Anlaß zu allerlei Erwägungen gegeben, und wir wollen ihm durch gegenwärtige Zeilen einige Unterstützung hierbei bieten. Die Erwägungen werden namentlich auf folgende drei Punkte sich richten: 1. Wie vermeidet man eine Verschleuderung des Herbst⸗ futters? 2. schon wieder ergänzt werden? oder ist ein Abwarten anzurathen? Die großen Futter⸗ ö welche sich momentan ergeben, besitzen einen außerordentlich hohen Wassergehalt. Dieser ist in mehr⸗ Sollen die reduzirten Viehbestände jetzt männischen Standpunkte aus betrachtet, * theilig auf den Verdauungsapparat, was ja an der vermehrten sehr dünnen Kothausscheidungen zu erkenner facher Beziehung nachtheilig. Einerseits wirkt er nach N ist. Diese Wirkung wird durch den höhen Salzgehalt einiger Futtermittel(3. B. der Rübenblätter) wesentlich unterstützt, bezw. verschärft. Auch Ansammlung von Gasen im Magen ꝛc.(Aufblähen, Trommelsucht) kommt vor und deutet auf gestörte Verdauung(3. B. nach unvorsichtiger Verabreichung jungen Klees). Wie nach⸗ theilig das unter Umständen für die Gesundheit der Thiere und für den Geldbeutel werden kann, hat leider mancher Landwirth schon bitter empfinden müssen. Andererseits ergibt sich aber hieraus auch eine ganz unvollkommene Ausnutzung der Futtermittel, die in einem futterarmen Jahre und auch deshalb um so nachtheiliger ist, weil manche dieser Futterstoffe. B. junger Klee, Rübenblätter u. dgl.) reich sind an Gro teinstoffen, den werthvollsten Bestandtheilen unserer Futtermittel. Endlich hindert der hohe Wassergehalt der gedachten Futtermittel die längere Auf n im frischen Zustande und macht im Verein mit der feuchten Herbstwitterung die Konservirung durch Trocknen in der Regel unmöglich. Unter diesen Umständen it es denkbar, und es kommt in der Praxis oft genug vor, daß viel von diesem an sich werthvollen Futter zu Grunde geht, oder doch nicht genügend ausgenutzt wird. Was kann und soll nun dagegen geschehen? Wir meinen, es müßte: 1. das wasserreiche Futter stets nur unter genügender Beigabe von Rauhfutter(be⸗ sonders Stroh) und nicht in zu großen Gaben auf ein— mal verfüttert werden; 2. die Verabreichung des pro⸗ teinarmen Grünmaises neben proternreichem Grünfutter W Klee und Rübenblättern) sehr vortheilhaft für die Ausnutzung und den Erfolg des Futters sein; 3. das Grünfutter, welches im Augenblicke nicht vortheil⸗ haft verwendet und ausgenutzt werden kann, in Gruben eingemacht(eingesäuert) werden. Das Einsäuern dez Futters ist ein alt bewährtes Verfahren der Futter konservirung, welches in vielen Gegenden alljährlich mi ausgezeichnetem Erfolge zur Anwendung kommt und bei uns eine viel größere Beachtung verdient, namen lich im laufenden Jahre. Das Verfahren ist sehr ein, fach, verursacht einen kaum nennenswerthen Aufwand und schlägt bei sorgfältiger Ausführung nie fehl. Ez werden an einem trockenen, gegen Grund- und Tag, wasser geschützten, am besten etwas erhöhten Platze, welcher vom Hof bequem zu erreichen ist, Gruben aus, gehoben von ca. Im Tiefe und 1½—2 m Breite mit wenig abgeböschten Wänden. Die Länge richtet sich, nach der Menge des einzusäuernden Futters. Wichtig ist, daß Wände und Boden so glatt und rein wie mög⸗ lich herausgearbeitet werden. In diese Gruben werden nun die Grünfuttermittel— am besten im Gemisch, wobei Maisstengel zu schneiden sind— schichtenweise eingefahren, ausgebreitet und sorgfältig festgetreten, so daß Zwischenräume, die mit Luft gefüllt sind, nach Mög⸗ lichkeit vermieden werden. Auf letzteren Umstand komm es hauptsächlich an, und es gelingt dies thatsächlich am besten, wenn alle Grünfutterarten, wie sie sich im Herbste ergeben, im Gemenge in die Gruben eingefüllt werden Die Zwischenräume, welche beispielsweise zwischen den geschnittenen Maisstengeln entstehen, werden durch Rüben. blätter, Stoppelerbsen und-Wicken zc. vorzüglich aus, gefüllt, und das ganze Futter gewinnt an Qualitat weil ein besseres Nährstoffverhältniß hergestellt wird Manche Landwirthe meinen, das Futter durch Beigabe; von Viehsalz verbessern, bezw. konserviren zu sollen, Wir können dazu nicht rathen; einerseits ist dieser Auf, wand nicht nöthig, andererseits kann eine Steigerung des Salzgehaltes, wie wir oben gesehen haben, nich vortheilhaft sein. Von einem Landwirthe, welcher e⸗ besonders gut machen wollte und die Rübenblätter bein Einmachen gesalzen hat, erhielten wir die Mittheilung daß das Vieh das so hergestellte Futter verschmäh habe. Sind die Gruben bis zu ½ Meter über der! Erde dachförmig angefüllt und ist die Masse recht sest. getreten, so gibt man eine starke Erddecke. Je stärker: letztere ist, um so größer ist der Druck und der Luft abschluß; desto besser hält sich das Futter. Schließlic wird um die gedeckten Gruben ein Graben zum Abe fangen und Ableiten des Tagwassers angelegt. In Laufe der Zeit in Folge der Senkung der vergährem⸗ den Masse in der Erddecke entstehende Risse un Sprünge sind sogleich sorgfältig auszubessern bezw. zu: schließen. Mancher Landwirth könnte sich durch di! reichlichere Futterproduktion, welche sich im Herbste ein, gestellt hat, verleitet fühlen, behufs besserer Ausnutzung des Futters und um Futtervergeudung zu vermeiden. den redurzirten Viehstand wieder zu ergänzen, bezw. den Viehstand zu vermehren. Hiergegen lassen sich allerlei Bedenken geltend machen. Zunächst ist dies mi Rücksicht auf die Futterverwerthung nicht nöthig, wem die vorstehenden Rathschläge befolgt werden. Es 11 besser, einen kleineren Viehstand gut, als einen größeren Viehstand schlecht zu ernähren. Der Futterüberfluß ic ferner nur vorübergehend. Im Winter und Nach. winter wird sich die geringe Ernte an Heu und Stroß schon fühlbar machen, und was uns das nächste Früh⸗ jahr bringt, wissen wir heute noch nicht. Endlich in eine starke Viehhaltung im laufenden Jahre bei den hohen Marktpreisen fuͤr Rauhfutter, vom geschasts⸗ nichts Verlocken.⸗ ö Soll das für den des, und was die Viehpreise anbelangt, so können diese Winter erforderliche Kraftfutter jetzt angekauft werden, momentan zur Ergänzung des Bestandes auch nicht reizen. Wenn der Futterüberfluß des Herbstes nach⸗ lassen und der Mangel sich wieder fühlbarer machen! wird, nimmt die Lust zum Viehankauf voraussichtlich Del ger ger aue . ö Vi Donner indet dahi aan Viehb' dutzba Großh. fut tt 0 0 0 Den 18 kt e N. 8 l we l ab, und die Preise sinken. Wer in der glück⸗ 05 iu ec, hen Lage ist, 75 1— Ueberfluß zu besitzen, mag ichen 0 alt dem Viehankauf bis dahin warten, wenn er nicht ate 00 in direkten Futterverkauf seinen Vortheil zu finden amen uff. Wie chon eingangs erwähnt, sind auch, die esu a, raftfutterpreise zurückgegangen. Diese Erscheinung ing 0 J nd det ihre Erklärung im wesentlichen durch die Herbst⸗ es, Nie unh itterernte, bezw. den momentanen Ueberfluß an jungem Befunde rünfutter. Wir haben es demnach mit einer vorüber⸗ lang, hut len henden Erscheinung zu thun, welche mit ihrer Ursache pfinden 150 Hraussichtlich wieder verschwinden wird. Mit großer auch ee da G Vahrscheinlichkeit kann angenommen werden, daß im ermittel 15 5 Dinter und Nachwinter die Nachfrage nach Kraftfutter⸗ halb 1 Atteln steigen wird; und dies kann um so sicherer an⸗ nommen werden, als die im laufenden Jahre gebotene Leichlichere Strohfütterung stärkere Kraftfuttergaben um „ nothwendiger macht. Es ist demnach durchaus rath⸗ um, den Bedarf an Kraftfuttermitteln für die ganze Lvorstehende Winterfütterungsperiode jetzt zu decken, enn es ist unwahrscheinlich, daß die Preise demnächst och weiter fallen; wohl aber ist eine Steigerung zu warten, und welche Dimensionen dieselbe annimmt, ußt sich jetzt kaum beurtheilen. Aber selbst wenn die Ereissteigerung nicht eintreten sollte, so ist bei dem tigen Preisstand für den Ankauf kaum ein Risiko vorhanden. Wird der Nothstand auch momentan nicht W npfunden, so ist er doch keineswegs beseitigt, und wir fürchten, es werde die Zeit kommen, in welcher er si wieder lebhafter äußern wird. Sorge a be Zeiten so viel in seinen Kräften steht; treffen unsere Befürchtungen nicht zu, was wir von Herzen wünschen, nun dann um so besser. Handel und Berkehr. Friedberg, 21. Oktober. Buttermarkt. Butter kostete per Pfund M. 1.00— 1.20, Eier 1 Stück 8 Pf., 2 Stück große— Pf. Dienstag den 24.: Wallenstein's Tod. Mittwoch den 25.: Gasparone. Donnerstag den 26.: Mauerblümchen. Freitag den 27.: Geschlossen. Samstag den 28.: Mauerblümchen. Sonntag den 29.: Nachmittags 3¼ Uhr: Veilchenfresser. Kleine Preise. Gewöhnliche Preise. Montag den 30.;: Geschlossen. Schauspielhaus. Gew. Preise. Gewöhnl. Preise. Gewöhnl. Pr. Gewöhnl. Preise. Abends 7 Uhr: Sodoms Ende. Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 24.: Martha. Große Preise. Mittwoch den 25.: Vorstellung bei kleinen Preisen: Flick und Flock. Oaus. Cheviot und Loden à Mk. 1.75 per Meter, Velour u. Kammgarn à Mk. 2.35 per Meter. nadelfertig, circa 140 em breit, versenden in ein⸗ zelnen Metern direkt an Jedermann. Erstes deutsches! Tuchversandtgeschäft Oettinger& 00. am Main. f Frankfurt Muster bereitwilligst franco in's 3107 Donnerstag den 26.: Der Prophet. Große Preise. Freitag den 27.: Vorstellung bei ermäßigten Preisen: 1 Wilhelm Tell(Schauspieh). Samstag den 28.: Königin von Saba. Große Preise. S Mittwoch den 25. Oct., Abends 6½ Uhr: Obl. 5 — Sonntag den 29.: Nachmittags 3 Uhr: Flick u. Flo ck. Kl. Pr. Abends 7 Uhr: Noe Gr. Pr. Montag den 30.: Vorstellung bei ermäßigten Preisen: Götz von Berlichingen. placirt schnell Reuter's Bureau in Dres Allee 35. Stellensuchende jeden Berufs den, Ostra⸗ 152 r kann, in Gn 3 Einsäuern ihren der Fu den alljährlich, zung kommt; verdient, nan ihren ist sehr; werthen Aufß, ung nie fehl. Brund⸗ 1 1 erhöhten ist, Gruben g. 2 m Breit 164 Den verehrlichen Herren Landwirthen zur burger Fohlen und Pferde vom 19. l. Mts. berger Pferde⸗Marktes in unseren neuerbauten Stallungen in der Hanauerstraße zum Verkauf stehen. Isenburger& Co., Pferde handlung. Schirm⸗ und Hutbazar von Fritz [Nom 1. November ab befindet sich der V ö 1 Fried⸗ Länge richtet! Futters. Wit nd rein wie ni se Gruben wan esten im Gene — schichtenui ig festgetreten, sind, nach M. n Umstand kor⸗ es thatsächlith a sie sich im Hell eingefüllt wal weise zwischen! erden durch Rübe . vorzüglich k unt an 100 j hergestelt cy 1 durch Beh serbiren zu 0 kits ist diger! n 190 151 sehen haben,. 155 welhn Rübenblätter““ r die Mühl utter vershn Maler über! ( Masse nal ddeck. J ü Eingeschobener Vieh⸗ Markt. Donnerstag den 2. November d. J. fnadet dahier in Folge vielseitigen Wunsches un Viehbesitzern ein weiterer Viehmarkt ett. Butzbach den 18. Oktober 1893. Großh. Bürgermeisterei Butzbach. 20 Joutz. Versteigerungs⸗Anzeige. Dienstag den 24. October Nah nittags 3 Uhr, versteigere ich an den bhesigen städtischen Pferdeställen zwangs⸗ zeise meistbietend gegen Baarzahlung 1 Pferd(Fuchs). Friedberg den 20. October 1893. Bangel, Gerichtsvollzieher. 25 Der Voranschlag er Gemeinde Dorn-Assenheim pro 1894/95 segt vom 25. d. Mts an acht Tage lang euf unserem Büreau offen. Dorn⸗Assenheim den 22. Okt. 1893. roßh. Bürgermeisterei Dorn-Assenheim. ruck und dan 273 b Rack. f e, Ankauf eines Fasclochsen Die Gemeinde Stammheim beabsichtigt emen jungen zur Zucht tauglichen Fasel⸗ ichsen, Simmenthaler Rasse, anzukaufen. Hierauf reflektirende Besitzer solcher Thiere vollen der unterzeichneten Bürgermeisterei uster Angabe von Farbe und Alter Mit— teilung machen. 5 Stammheim den 21. Oktober 1893. Der Voranschlag der Gemeinde Nieder-Rosbach für 1894/95 liegt vom 24. Oktober 1893 an 8 Tage lang auf unserem Büreau offen. Nieder-Rosbach den 21. Okt. 1893. Großh. Bürgermeisterei Nieder-Rosbach. 4257 Groh. Der Voranschlag der Gemeinde Södel für 1894/95 liegt vom 1. November 1893 an 8 Tage lang auf unserem Büreau zur Einsicht der Betheiligten offen. Södel am 22. Oktober 1893. Großh. Bürgermeisterei Södel. 4244 Reitz. —** 2 Stein⸗Lieferung. Die Gemeinde Langenhain beabsichtigt bis 600 nach Vorschrift behauene, 3 Fuß lange Flur- u. Gewannsteine anzuschaffen. Genaue Beschreibung, sowie Bedingungen können auf dem Bürgermeisterei-Bureau zu Ziegenberg bis zum 30. d. Mts. ein⸗ gesehen werden, woselbst auch bis zu ge⸗ nanntem Tage die Forderungen eingereicht werden können. Ziegenberg den 17. Oktober 1893. Großh. Bürgermeisterei Langenhain. 4256 Rumpf. Eine freundl. Wohnung im II. Stock meines Hauses ist alsbald zu vermiethen. Joh. Bieler. Neuheiten in Filz⸗, Seiden⸗ und Loden hüten, Mützen, Regen- schirmen, Stöcken, Kragen u. Manschetten, Halsbinden in großartiger Auswahl empfiehlt zu be⸗ kannt billigen Preisen 3033 A. Steinbach. Veredelte Apfelbäume 0 kaufe zu jedem annehmbaren Preis. Bad⸗Nauheim. 4241 L. Linkmann, Gärtner. wegen Abräumung eines Grundstücks ver Schmidt, neben dem großen Möbellager von Pfeffer& Metzendorf vis-à vis dem Hotel Schott, in der großen Köhlergasse. 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Gerichtsvollzicher Karl König, nach kurzem, schmerzl ichen Krankenlager zu sich zu rufen. Um stille Theilnahme bitten die trauernden Hinterbliebenen. Friedberg, Oktober 1893. Die Bee ng findet Dienstag den 24. d. Mts., Nach⸗ mittags 3 Uhr statt. Besondere Einladung erfolgt nicht. 4265 Pferdemarkt. Lotterie. Die zur Verloosung* sogenannten todten Gewinngegen— stände sind Dienstag den 24. Mts., Vormittags von 9 Uhr bis Nachmittags 4 Uhr, im slathhensfeaie zur Ansicht ausgestellt. Friedberg den 21. Oktober 1893. Die Verloosungs- Commission. Actien⸗Zuckerfabrik Wetterau. Den Herren Actionären zur Nachricht, daß von heute ab die neuen Couponbogen zu unseren Actien auf unserem Comptoir in Em— pfang genommen werden können. Diejenigen Aetionäre, welche noch im Besitz der Talons für die J. Serie sind, wollen dieselben zum Um— tausch direkt an uns einliefern. Fauerbach den 24. Oktober 1893. Actien⸗ Zuckerfabrik Wetterau. Die Nenten⸗& Lebens⸗Versicherungs⸗ Anstalt zu Darmstadt ladet zum Beitritt zu der in Bildung begriffenen Jahresgesellschaft für steigende Renten hiermit ein. Diese auf Gegenseitigkeit und Erbverbrüderung beruhende Ver— sicherungsart bezweckt, ihren Theilnehmern gegen unwiderrufliche Kapital— einlagen jährliche Renten zu gewähren, welche mit zunehmendem Lebensalter des Versicherten wachsen. Eine volle Einlage beträgt 200 Mark. Theileinlagen sind zulässig. Die Jahresrente kann auf 150% der Einlage steigen. Die Jahresrenten in den bestehenden Jahresgesellschaften(7474 Mitglieder mit 13495 Einlagen) aus einer vollen Einlage von ur— sprünglich 100 fl.(171 Mark 43 Pfg.) betragen für 1893 zwischen 7 Mark 56 Pfg. und 257 Mark 14 Pfg. Die in Bildung begriffene Jahresgesellschft wird voraus⸗ sichtlich zu Ende des laufenden Jahres 1803 geschlossen werden. Nähere Auskunft wird bereitwilligst ertheilt von den Agenten der Anstalt: W. e ee Friedberg, H. L. 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