1 sulag! Fil U . 4 1 5 0 8 Herrn 1 t einladet* bnrad Un .— Ente, ligen rechung au er Vereinsloh 8 14 lahr wulle deiner len- dzogthun geh, edberg. Juni, 199% fest abgehle alzer Hofs, b Genen der. f dein besos Der Vorn b K. Sön: ellfscen bliau 1cpefch hüt, 1 un *— * —.— lt pflebd „Kalbe hl i. 9 5 Stoll b 1 14 ite 1 5. 1 10 5 rn % bkuge 1 mkuchel, 1% 0 0 ichen, al 8 N 15393. iu. wation das seitherige Mitglied Victor Freiherr von eck zu 19 35 5 abenau in Gießen, sowie dessen bisheriger Ersatzmann, Bürger— aku beeister Bopp in Bellersheim, wiedergewählt. . Prüfung der Rechnung der Samstag den 24. Juni.. n 7347 —— Oherhessischer — Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Unnoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., wärtigen Einsendern(soweit Letzere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus— ä———— Gegenwärtig: der Vorsitzende, Großh. Provinzialdirektor Freiherr v. Gagern, „ die Provinzialtagsmitglieder: Beigeordneter Braun, Nidda, Rechtsanwalt Curtman, Gießen, Bürgermeister Fendt, Schotten, Justizrath br. Geyger, Assenheim, Oberbürgermeister Gnauth, Gießen, Rechtsanwalt Or. Gutfleisch, Gießen, Commerzienrath Heiligenstaedt, Gießen, Kaufmann Karl Jäger, Schlitz, Rechtsanwalt Jöckel, Friedberg, Bürgermeister Keil, Melbach, Bierbrauer J. Chr. Melchior, Butzbach, Gutspächter von Oven, Hungen, Oberamtsrichter Rabenau, Büdingen, Johs. Reibling J., Brauerschwend, Graf Friedrich zu Solms-Laubach, Erlaucht, Laubach, Fabrikant C. Trapp, Friedberg, Fabrikant G. W. Wenzel, Lauterbach, die Provinzialausschußmitglieder: Gutsbesitzer Schade, Altenburg, Ingenieur Schiele, Gießen, Bürgermeister Stöpler, Lauterbach, der Provinzial⸗Jugenieur Stahl, der Protokollführer Kreisamtsgehülfe Becker. Nachdem der Vorsitzende die Sitzung eröffnet und die Versamm⸗ ung begrüßt hatte, wurde zunächst durch Feststellung der Präsenzliste ie Beschlußfähigkeit der Versammlung constatirt. Der Vorsitzende bemerkt hierbei, daß die Mitglieder: Bürger— meister Arnold, Alsfeld, Hüttenbesitzer G. Buderus, Lollar, Mühlen— esitzer Erk, Nidda, Graf Oriola, Büdesheim, Freiherr Riedesel zu Eisenbach⸗Altenburg und Bürgermeister Schmalbach, Crainfeld ihr dichterscheinen in der heutigen Sitzung entschuldigt hätten. Auf Vorschlag des Vorsitzenden werden zu Urkundspersonen für ie heutige Verhandlung die Herren Bierbrauer Jac. Chr. Melchior, utzbach und Oberamtsrichter Rabenau, Büdingen bestimmt und Freisamtsgehülfe Becker als Protokollführer bestellt und verpflichtet. Hierauf wurde in die Tagesordnung eingetreten. l. Prüfung der Ergänzungswahlen für den Provinzialtag. Der Vorsitzende theilt das Ergebniß der jüngsten Ergänzungs— und Ersatzwahlen mit und beantragt deren Bestätigung, da sich bei Früfung der Wahlprotokolle durch den Provinzial-Ausschuß kein An— zand ergeben habe. Dieser Antrag wird einstimmig angenommen. . Wahl eines Mitgliedes des Provinzial⸗Ausschusses an Stelle des ausgeschiedenen Mitgliedes Steuerrath Pfann⸗ müller⸗Nidda. Der Abgeordnete Braun, Nidda schlägt vor, per Acclamation *—* 22— 1 1 98 den Herrn Oberamtsrichter Rabenau, Büdingen zum Mitglied des Provinzial⸗Ausschusses zu wählen, welchem Vorschlage von keiner Seite piedersprochen wurde.. Danach wird Oberamtsrichter Rabenau per Aecclamation für den Rest der mit Ende des Jahres 1898 ablaufenden Wahlperiode ein— mmig gewählt. Wahl eines Mitgliedes und eines Ersatzmannes für die Ober⸗Ersatz⸗Commission für die Jahre 1893,95. Auf Vorschlag des Abgeordneten Curtman werden per Accla— i Nordeck zur Provinzialkasse und Erstattung des Rechenschaftsberichts für 1891/92. getein 11 11 1 N 1% Tall 75 Cal Der Vorsitzende theilt mit, daß sich bei Prüfung der Rechnung durch den Provinzial⸗Ausschuß keinerlei Anstände ergeben hätten; die „ Amtlicher Theil. Einundzwanzigste Sitzung des Provinzialtages der Provinz Oberhessen. Hauptresultate seien in der dem Voranschlage beigegebenen Uebersicht über die wirklichen Einnahmen und Ausgaben der Provinzialkasse für 1891/92 enthalten. Im Anschluß hieran verliest der Vorsitzende den Verwaltungs— bericht des Provinzialausschusses pro 1891/92 und stellt nunmehr die Rechnung und den Verwaltungsbericht zur Diskussion. Es bemerken hierzu: Justizrath Ur. Geyger: Das in dem Verwaltungsberichte be— sprochene frühere Projekt, daß die Butzbacher Kaserne für den Fall der Verlegung des dort garnisonirenden Truppentheils zur Errichtung eines Siechenhauses benutzt werden solle, halte er für sehr zweckmäßig. Butzbach sei für diesen Zweck günstig gelegen und habe dann auch einen theilweisen Ersatz für den Verlust der Garnison. Er halte dafür, daß das Projekt vertagt werden solle, bis die Frage der Verlegung oder Belassung der dortigen Garnison definitiv entschieden sei. 8 Der Vorsitzende bemerkt, daß seines Wissens seitens der Militärbehörde auf die Durchführung des projektirten Kasernenbaues in Darmstadt noch nicht verzichtet werde. Die Provinz sei an die früheren Verabredungen mit der Militärbehörde übrigens in keiner Weise mehr gebunden. Daß die Stadt Butzbach gegen die Verlegung der Garnison sich sehr wehre, sei bekannt. Graf Friedrich zu Solms-Laubach, Erlaucht: Wie er heute gehört, sei der Plan der Errichtung eines Provinzialsiechenhauses nicht aufgegeben, sondern nur vertagt. Wenn es auch die Errichtung dieser Provinzialanstalt sehr begrüße, so möchte er doch die Selbst— ständigkeit der bereits bestehenden kleinen Anstalten dieser Art, welche eine segensreiche Wirksamkeit entfaltet hätten, gewahrt wissen. Es müsse in irgend einer Weise Vorsorge getroffen werden, daß die Existenz der kleinen Anstalten nicht gefährdet werde. Kaufmann Jäger spricht sich wesentlich in demselben Sinne aus, worauf der Vorsitzende erwiedert, daß den kleineren Anstalten die Lebensfähigkeit nicht abgeschnitten werde, da die Zahl der vor— handenen Siechen eine viel größere sei, als daß sie in ein für etwa 300 Pfleglinge berechnetes Provinzial-Siechenhaus alle aufgenommen werden könnten. Finanzielle Exemptionen ganzer Bezirke oder größerer Städte, z. B. von Gießen, hinsichtlich der Aufbringung der Kosten des Siechenhauses halte er für bedenklich, weil dadurch die Ausführbarkeit des ganzen Projektes in Frage gestellt werde. Oberbürgermeister Gnauth: Seitens der Stadt Gießen solle eine derartige Exemption nicht beansprucht werden; er verlange eventuell nur, daß von den betheiligten Communalverbänden zu Gunsten der Insassen der bestehenden kleineren Anstalten dieselben Opfer gebracht würden, wie für die Pfleglinge des Provinzial-Siechenhauses. Es werde sich darum handeln, in welcher Weise die Kosten der Unter— haltung und Verpflegung der Insassen des Siechenhauses zu decken seien und da genüge es seiner Ansicht nach, daß die Provinz sich mit den Kosten der Errichtung der Anstalt belaste. Die Kosten der Ver— pflegung der Siechen sollten dagegen den Orts-Armenverbänden in dem Maße, in welchem sie auch bisher schon für die Pfleglinge zu sorgen gehabt hätten, und im Uebrigen den Landarmenverbänden zur Last fallen. Da man im Landtage bezüglich der Frage des Ueberganges der Landarmenlast an die Provinz zu letzterer wenig Vertrauen gezeigt habe, sollten die Landarmenverbände jetzt auch ihre Pflichten voll— ständiger erfüllen wie seither. Graf Friedrich zu Solms-Laubach, Erlaucht: Er wolle nicht so verstanden sein, als hätte er beantragt, daß diejenigen Bezirke, welche Anspruch auf Benutzung der bestehenden kleineren Anstalten besäßen, finanziell exempte Inseln in der Provinz bilden sollten. Der Vorsitzende bemerkt hierzu, daß diese Detailfrage dem— nächst, wenn man der Errichtung des Siechenhauses näherträte, zu erörtern sein würden. Nachdem die Discussion hiermit beendet war, wird die Rechnung gutgeheißen und damit die vorliegenden Creditüberschreitungen genehmigt. 5. Feststellung des Voranschlags der Provinzialkasse für 1893,94. Der Entwurf des Voranschlags war den Mitgliedern des Pro— , e 7, vinzialtags bereits mit der Einladung zur heutigen Sitzung zugegangen. Es findet dessen rubrikenweise Durchgehung, mit der Ausgabe be⸗ ginnend, statt, wobei der Vorsitzende ersucht, etwaige Anträge bei den einzelnen Rubriken zu stellen. Rubrik 19,„Neubau von Kreisstraßen“, stellt Graf zu S olms⸗ Laubach, Erlaucht, die Anfrage, warum das Projekt Ulfa⸗Gonters⸗ kirchen nicht berücksichtigt worden sei. f. Provinzial⸗Ingenieur Stahl erwiedert, daß ein vollständiges Projekt über diese Neubaustrecke noch gar nicht eingegangen sei. Der Vorsitzende bemerkt hierzu, daß der Kreisausschuß des Kreises Schotten sich über die Wegrichtung selbst noch nicht schlüssig gemacht habe. In das Budget des Kreises Schotten sei wohl ein Betrag für diese Straße eingestellt worden, es hätten indessen dabei noch keine vollständigen Pläne vorgelegen. Graf zu Solms-Laubach, Erlaucht, bezeichnet die Erbau⸗ ung einer Kreisstraße von Ulfa nach Gonterskirchen als sehr wünschens⸗ werth und empfiehlt die Linie durch das Silbachthal, wofür sich auch Provinzial⸗Ingenieur Stahl ausspricht. Bürgermeister Fendt bemerkt, daß in der Sitzung des Kreis— tages des Kreises Schotten vom 25. d. Mts. die vom Kreisausschuß vorgeschlagene Wegrichtung genehmigt und gleichzeitig ein Theil der Bausumme bewilligt worden sei. Bezüglich des Straßenbaues im Kreise Friedberg bemerkt Rechts⸗ anwalt Jöckel: Der Zustand der Straße nach dem Selzerbrunnen bei Groß⸗Karben spotte jeder Beschreibung, es sei daher dringend zu wünschen, daß für das vom Kreis bereits vorgelegte Projekt eine Beitragsrate bewilligt werde. Sein Antrag gehe dahin, dem für die Strecke Butzbach-Hausen vorgesehenen Credit von je 6000 M. aus Staats- und Provizialmitteln je 2000 M. abzusetzen und diese letztere Summe für den Bau der Straße von Groß-Karben über den Selzer— brunnen nach der Staatsstraße zu bewilligen. Der Vorsitzende erklärt: Nachdem der Großh. Kreisrath Dr. Braden ihm vor einigen Tagen denselben Wunsch zu erkennen gegeben habe, sei der Provinzialausschuß schon in die Berathung der Frage eingetreten. Es habe sich dabei aber die Schwierigkeit ergeben, daß in den Verhandlungen des Kreisansschusses und des Kreistags die Frage der Beitragsleistung der Gemeinden gar nicht erörtert worden sei und letztere sich ganz ablehnend verhalten, auch das Interesse an dem Bau dieser Straße bestritten hätten. Der von dem Mitglied Jöckel beantragte Beschluß könne daher wohl nur unter gewissen Be— dingungen gefaßt werden; vielleicht dürfte der Provinzialausschuß zu haltungslast übergehe. Wenn übrigens die nächstliegenden Gem kein Interesse für den Bau der Straße zeigten, solle man von d Herstellung absehen. f Rechtsanwalt Jöckel erwiedert, daß Freiherr von Leonhardi keine unbeschränkte Unterhaltungspflicht habe, sondern nur verpflichtet sei, den Weg als Zugang zum Selzerbrunnen und auch nur für leichtes N Fuhrwerk zu unterhalten. 1 Rechtsanwalt Curtman gibt dem Abgeordneten Jöckel anheim, seinen Antrag im Sinne der Ausführungen des Vorsitzenden zu modi fiziren; in der jetzigen Form sei der Antrag unannehmbar. a Der Vorsitzende bemerkt noch, daß in der den Akten an⸗ liegenden Erklärung des Freiherrn von Leonhardi nicht gesagt sei, daß der Beitrag von 6000 M. zu Gunsten der Gemeinden Berwendung finden solle; letztere müßten zu den Kosten beitragen. Der Antrag des Abgeordneten Jöckel sei nur dann zur Annahme zu empfehlen, wenn derselbe entsprechend modifizirt werde. 70 Rechtsanwalt Jöckel ändert daraufhin seinen Antrag dahin ab, daß die Bewilligung der Mittel zum Bau der fraglichen Straße, vor⸗ behältlich der Verständigung über den Kostenpunkt durch Verhandlungen des Provinzial⸗Ausschusses mit der Kreisvertretung geschehen möge. 1 Oberbürgermeister Gnauth erklärt, daß er den Antrag so ver⸗ stehe, daß die besagte Straße nicht gebaut werde, sofern die Frage der Kostenaufbringung nicht im Sinne der vom Provinzial-Ausschusse geltend gemachten Anschauung zur Erledigung gelange. f In dieser Form wird der Antrag angenommen und für die Straßenstrecke„Groß-Karben über den Selzerbrunnen nach der Staats⸗ straße“ zusammen der Betrag von 2000 M., welcher an den Kosten der Strecke Butzbach-Hausen abzusetzen ist, bewilligt. 1 Bei Rubr. 21,„Kosten des chemischen Untersuchungsamtes“, be- dauert Justizrath Geyger, daß von Seiten der Behörden nicht mehr 1 . n Gebrauch von diesem Institut gemacht worden sei. 105 Der Vorsitzende theilt mit, daß er es an Aufforderungen N 3 2 zur Benutzung der Anstalt nicht habe fehlen lassen. Der vorliegende, lu Jahresbericht des Amtes werde den Kreisämtern zum Abdruck in den Kreisblättern mitgetheilt werden. 1 Zu Rubr. 3,„Beiträge der Kreise“, erörtert der Vorsitzende die Gründe für deren Erhöhung. 1 Oberbürgermeister Gnauth vertritt, ohne einen bestimmten An- trag stellen zu wollen, die Ansicht, daß zunächst das aus den Ueber⸗ schüssen angesammelte Capitalvermögen hätte aufgebracht werden sollen, bevor man zur Erhöhung der Umlage schreite. 99 Aöbrigen * Vohn fend: Ku. 5 5 5 E 5 Am Schlusse der Diskussion bemerkt Kaufman a 5 4. ermächtigen sein, mit dem Kreisausschusse Friedberg wegen der Kosten— zu den aus DN 1 weiter online N 9 aufbringung weiter zu verhandeln. 8 5 rücksichtigten beiden Straßenprojekten eine Antragstellung unterlassen 0 Bürgermeister Keil bezeichnet die Herstellung dieser Straße als habe, jedoch bitte, im nächsten Jahre an die Ausführung dieser Straßen* e und gibt zu, daß im Kreis-Ausschusse über die zu denken.. eitragspflicht der Gemeinden nicht verhandelt worden sei. Interessirt Nachdem der Voranschlag bis zum Schlusse durchgegan bed: an dem in Rede stehenden Straßenbau seien die Gemeinden Kloppen-⸗ und 11 650 Bemerkungen ch en 5 0 wird Herse* 1 de heim, Okarben und Groß-Karben, sowie auch Petterweil. Anträgen des Provinzial-Ausschusses entsprechend und mit der zu nn Rechtsanwalt Jöckel bemerkt, daß die Heranziehung der Ge⸗ Rubr. 19 beschlossenen Creditvertheilung in Einnahme und Ausgabe 14 meinden nicht beabsichtigt gewesen sei, da statt ihrer der Freiherr[auf dem Gesammtbetrag von 320563 M. 55 Pf. festgestellt. ire von Leonhardi einen Beitrag leiste. Da hiermit die Tagesordnung erschöpft ist, schließt der Vor: In Oberbürgermeister Gnauth: Nach seiner Anschauung müßte, sitzende die Sitzung. Ale der seitens des Freiherrn von Leonhardi zugesicherte Beitrag zu den Der Vorsitzende: Die Urkundspersonen: hi Straßenbaukosten mit 6000 M. der Provinz und dem Kreise allein v. Gagern. Rabenau. zu gute kommen, indem dieser Betrag aus Anlaß des Fortfalls der C. J. Melchior. b bead: bestehenden Unterhaltungspflicht des Freiherrn von Leonhardi gezahlt Der Protokollführer: ö werde und daher demjenigen zu gute kommen müsse, auf den die Unter— Becker. 10 lg 1 b Maurerarbeiten. n Betreffend: Die Feldbereinigung in der Gemarkung Rendel, hier die Ausführung von Maurerarbeiten. 1 en Die Herstellung der Stirnmauern an 50 Stück Cementrohrdurchlässe soll durch schriftliches Angebot vergeben werden. Fises Voranschlag und Bedingungen liegen bis zum 23. d. Mts. auf dem Büreau des Unterzeichneten, von da ab auf dem Büreau der W Großh. Bürgermeisterei Rendel zur Einsicht offen. f 1 Offerten sind versiegelt und mit der Aufschrift:„Submission auf Maurerarbeiten“ bis zum 26. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, auf— Großh. Bürgermeisterei Rendel abzugeben, woselbst sie dann in Gegenwart der Kommission und etwa erschienener Submittenten geöffnet werden. „Friedberg den 19. Juni 1893. Im Auftrag des Vollzugs-Commissärs: 2632 VCC Bauer, Kulturtechniker. o lizei⸗ Verordnung. Auf Grund der Ss 5 und 6 der Allerhöchsten Verordnung über 5* 2.—— 7 die Polizeiverwaltung vom 20. September 1867 und des§ 143 des Gesetzes über die Allgemeine Landesverwaltung vom 30. Juli 1883 wird— mit Zustimmung des Königlichen Herrn Landraths und des Gemeindevorstandes— unter Aufhebung der Polizeiverordnung vom 29. Juni 1889 für die Stadt Homburg verordnet was folgt: n§ 1. In der Zeit vom 15. Juni bis 1. September jeden Jahres dürfen die Straßen hiesiger Stadt, mit Ausnahme des„Neuen Wegs“ und der Straße„vor dem Unterthor“ mit durchgehendem Lastfuhrwerk,— einerlei ob es leer oder beladen ist— nicht befahren werden, dasselbe ist vielmehr über die obenerwähnten Straßen und die Ferdinandsan— lage zu leiten. Solche Fuhrwerke, welche auf der Durchfahrt Waaren bei hiesigen Gewerbetreibenden aufzunehmen oder abzuliefern haben, sind selbstver— ständlich von dem Verbot ausgenommen. Außerdem behält sich die unterfertigte Stelle vor, 8 8 in einzelnen Fällen Ausnahmen zu gestatten. § 2. Die Bestimmungen der Polizeiverordnung vom 10. Februar 1876, betr. das allgemeine Verbot des Befahrens der Promenade und 1 des Schwedenpfads mit schwerem und Oekonomiefuhrwerk, bleiben tn aufrecht erhalten. 8 § 3. Das Recht der Gonzenheimer Orts⸗Einwohner, den 1 Schwedenpfad und die Unterpromenade zur Abfuhr des Holzes aus un dem Gonzenheimer Hardtwaldantheil bei trockener Witterung zu 4 nutzen, wird durch vorstehende Bestimmungen nicht berührt. § 4. Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmungen des 8 1 werden gemäß§ 36610 des Strafgesetzbuchs bestraft. § 5. Gegenwärtige Polizeiverordnung tritt mit dem 16. Jun dieses Jahres in Kraft. a Homburg den 11. Juni 1890. Bürgermeister-Amt. J. V.: Der Beigeordnete F. Lo z. t ir für 0 ich ngsamtes, 5 den nich nh Aufforzeum der vorliegt Abdruck in Vorsitzende! bestimmten. aus den lith. t werden fig Jäger, u, aber nich“ ing untere dieser 9 Meeffend: Die Feldbereinigung in der Gemarkung Rodheim v. d. H * Hgegangen z ) derselbe, und Alex gestell. ließt der personel: Ka. 1 lchiot, 0 N 32730 Ul em Düren!“ 98 2 Ul, 5 gef e issärs: d e umgehend vorzulegen, bmmission für die Veranlagung der Einkommen— Franlagung der Gewerbesteuer zu bestimmen. h der unterzeichneten Commission einzureichen. I. Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission I. die gesammte Fläche soll gleichmäßig zu 1 Mk. 60 Pfg. pro Qiauadratmeter abgeschätzt werden; Kapitalrentensteuer und Gewerbesteuer. f Das Großherzogliche Kreisamt Nach Art. 27 des Gesetzes vom 8. J us dem Großherzoglichen Steuercommissär als reffend: Die Wahl der Einschätzungs⸗Commissionen für die Veranlagung der Einkommensteuer Friedberg den 22. Juni 1893. f Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 125 1884 hat die Regulirung der Gewerbesteuer durch eine Commission zu geschehen, welche orsitzender und drei von dem Gemeinderath einer jeden Gemeinde auf drei Jahre gewählten Hitgliedern besteht. Ferner sollen in jeder Gemeinde zwei Ersatzmänner gewählt werden. 0 Indem wir Sie beauftragen diese Wah amen, welche zur Zeit der Wahl 30 Jahre alt l durch den Gemeinderath binnen acht Tagen vornehmen zu lassen und uns Abschrift des n zu 1 dieser Commissionen nur solche Personen gewählt werden e 0 ind und welche die passive Wahlfähigkeit als Gemeinderathsmitglied besitzen. Zur Geschäftsförderung und Ersparung von Kosten für die Gemeinden erscheint es zweckmäßig, die Mitglieder der Einschätzungs— und Kapitalrentensteuer auch als Mitglieder für die Einschätzungs-Commission für die Dr. Braden. N eder aufgehoben. ö Friedberg den 22. Juni 1893. 693 stattfindenden rubr. Prüfung zu unterziehen, werden erdurch aufgefordert, ihre deßfallsigen Gesuche um Zulassung bei Leidung des Ausschlusses von dieser Prüfung spätestens bis zum 1. August 1893 5 Hinsichtlich der An⸗ hingung der Gesuche wird im Speziellen das Folgende bemerkt: ur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum Essen seinen dauernden Aufenthaltsort hat. 2. Die Zulassung zur Prüfung kann nicht vor vollendetem 1 Lebensjahr erfolgen. 3. Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben . Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse agegeben wird. 44. Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburts— Fan b. Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes, mit der klärung über dessen Bereitwilligkeit, den Freiwilligen während einer jährigen aetiven Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten, sowie die Kosten sie Wohnung und Unterhalt zu übernehmen. Die Fähigkeit hierzu Mreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Rodheim v. d. H. Friedberg den 22. Juni 1893. Die Commission beschloß heute unter der Voraussetzung 1 id mi dn I stimmung der betheiligten Grundbesitzer, dem rubr. Antrage unter 7 1 bgenden Bestimmungen stattzugeben: 2. die Obstbäume werden besonders abgeschätzt und das Ab⸗ schätzungsverzeichniß offengelegt. . bereffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Schwalheim. t die Feldbereinigung in der Gemarkung j N 1, ümmungsprotocoll nebst Zusammenstellung des Resultats in der Zeit Brgermeisterei Schwalheim zur e nisses sind binnen 14 Tagen 1 e der Großh. Oberen landwirthsch Friedberg den 20. Juni 1893. f Bekanntmachung. Nachdem die Maul- und Klauenseuche zu Ober-Eschbach wieder erloschen ist, haben wir die angeordneten Sperrmaßregeln Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. 1 f Bekanntmachung. Ltreffend: Die Prüfung der Bewerber um die Berechtigung zum einjährig⸗freiwilligen Militärdienst im Herbst 1893. Diejenigen jungen Leute, welche beabsichtigen, sich der im Herbst ist obrigkeitlich zu bescheinigen und muß die Unterschrift des Vaters oder Vormundes beglaubigt sein; e. ein Unbescholtenheits-Zeugniß, welches von der Polizeiobrigkeit oder der vorgesetzten Dienstbehörde, auszustellen ist; d. ein selbstgeschriebener Lebenslauf. 5. In dem Gesuche ist außerdem anzugeben, in welchen zwei fremden Sprachen(von Französisch, Englisch, Lateinisch und Griechisch) der sich Meldende geprüft sein will. 6. Ist bereits früher ein Gesuch um Zulassung zur Prüfung eingereicht worden, so bleibt dem erneuten Gesuche nur ein Unbe— scholtenheitszeugniß beizulegen. Ueber die Anforderungen, welche an die zu Prüfenden gestellt werden, gibt die Prüfungsordnung(Anlage 2 zur Wehrordnung vom 22. November 1888— Regierungsblatt Nr. 5 von 1889) Aufschluß. Bezüglich des Prüfungstermins, sowie des Lokals, in welchem die Prüfung stattfindet, erfolgt entweder weitere Bekanntmachung oder schriftliche Mittheilung. Darmstadt den 13. Juni 1893. Großherzogliche Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: Or. Zeller. Bekanntmachung. Nachstehenden Beschluß der Vollzugs-Commission vom 21. d. Mts. bringe ich hiermit zur öffentlichen Kenntniß. Der Vollzugs-Commissär: Dr. Wallau. Geschehen Rodheim den 21. Juni 1893. „hier Antrag auf Zuziehung der Haingärten. 3. das Verfahren soll in erster Linie die Schaffung regelmäßiger und wirthschaftlicher Figuren der Gärten erzielen und weniger eine weitgehende Zusammenlegung und Verlegung bezwecken. Die betheiligten Gartenbesitzer werden hiermit aufgefordert, ihre Erklärung über vorstehende Beschlüsse der Commission in dem Termine Samstag den 8. Juli l. J., Vormittags von 11 bis 12 Uhr, abzugeben. Bekanntmachung. Nachdem sich mehr wie ein Fünftheil der betheiligten Grundeigenthümer, welche mehr wie die Hälfte der betheiligten Fläche besitzen, Schwalheim erklärt haben, so wird dieses Resultat unter dem Hinweise bekannt gemacht, daß das Ab— von 24. Juni bis 1. Juli d. F. auf dem Amtszimmer der Großh. Einsicht der Betheiligten offenliegen. Einwendungen gegen die Zulässgkeit oder Rechtsbeständigkeit des Er⸗ von dem Erscheinen dieser Bekanntmachung in dem Kreisblatt an gerechnet, mittelst schriftlicher Beschwerde aftlichen Behörde geltend zu machen. Der Vollzugs-Commissär: Dr. Wallau. 2668 AUNlutionalliberale Partei. die Controle der Liste erleichtert kühlen, damit uns am Nachmitta e 0 l von 290 ab i Von Hausnummer 1290 wählt im Rathhaus, in Schulhause. r Das Wahlbüreau befindet sich am 24. Juni im Hinterzimmer I Grauerei Müller, Usagasse, woselbst die Wählerlisten aufliegen n Auskunft ertheilt wird. Stimmzettel sind im Wahlbüreau und an den W᷑ ahllocalen zu blen. a Wir ersuchen die Parteigenossen sich von Nachmittag 2 Uhr ab Mlereich im Wahllokal einzufinden. — Das Wahlresultat wird Abends im Saale des Hotel Trapp bkumnt gegeben. Der Vorstand. Im frisch decorirten Kaisersaal Ockstadt Wir ersuchen unsere Parteigenossen möglichst am Vormittag zu ist am Sonntag den 25. Juni besonders gut bestellte Tanz-Musik. Bei gutem Braten und sehr preis würdigen reinen Weinen gibts auch Kirschenkucheu. Zum freundlichen Besuch ladet ein CCC J.* 2 Hotel du Nord Bad-Nauheim. 2226 30 0 Strohhüte, zunenschirme, Cravatten, Filz⸗ und Sülenhüte empfiehlt 2337 C. Kalbfleisch. — „ Dachdeckergehülfen finden dauernde Beschäftigung bei sin Oher⸗Rosbach. Georg Franz, 2648 Dachdeckermeister. Nestauration. Feinste Weine. Münchener Bürgerbräu. 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Abbe 185 45 Wir haben alle ein 1 G 80 gdes Corpführers Herrn W. e gemeinsames Interesse, der K e i n E w i e d E 1 1 0 5 4 f— 4 57 freundlich eue F Wir unterstützen die gerechten Forderungen der Industrie, des Handwerks, der Arbeiter und 2618 Conrad Hess. n Fit aller Berufsstände, verlangen aber auch, daß der Landwirthschaft zu ihrem guten Recht ver⸗ Anfang Nachm. 6 Uhr.— Entree W. 1 holfen werde. b ö 0 5 g 2 8 Nur wenn Alle fest zuf. vermögen wir zu erreichen, daß zunächst geeignete Maß— Zur Reichstagswahl Febal regeln ergriffen werden, um der in unserem Vater— F* 5(Stichwahl) am 24. Jun. n en land durch die lange Trodnung herrschenden utternoth abzuhelfen. Wählt 1 50 Abgeordneten, auf welchen cht. Einleitende Schritte sind bereits geschehen. wir mit Stolz blicken konnen, dare d Landwirthe! haltet zusammen, vereinigt Eure Stimmen auf unseren Candidaten 9 Alle 42 5 Oriol fed! lerrn Grafen Oriola gie Graf Oriola aus Büdesheim, aus Büdeshen.„ be der sich als treuer Freund der Landwirthschaft seit Jahren bewährt hat und stets für uns eingetreten ist, 2662 Einer— 1 A ohne deßhalb die gerechten Forderungen auch aller anderen Berufsstände zu vernachlässigen. Pökelfleisch roh 4 5 ö K din Wählt 485 0 8 2 75 9 5 5 5 Pökelfteisch, 7 gekocht per Pfund 4 5 10 f 15 1 B 80 Pf. Jabber Graf Oriola aus Büdesheim.. atelstesch,„ gf 2617 9* N 1%, 1 2010 und der Candwirlhe. Fommel 1 antoffel. 8 5 in großer Auswahl und bester Qualit: 50 000 9 J 5 15 Heinr. Diehl, Usagasse. N 0 Mann Soldaten Strohhüte, eine ganze Partie hochfein, zu 1—2 Ml. L 90 1 1* 4(Posten für Händler) empfiehlt N würden in diesem Herbste nach 3 w̃ E 1 ö 1 0 U 1 9 E r 1 Schirm⸗ und Hutbazar. Schmucksachen 0 ile, Haar vorlage angenommen worden wäre. abeln, dee ae ea 800 wähle die zweijährige Dienstzeit eingeführt haben will, dener e el— * 0 E Hraf Driola aus Rüdesheim.„ Friedrichsdorser Juichg Turnfest in Bad-Nauheim. Jeslprogramm 8 4 8 8 zur Am 24., 25. und 266. Juni d. J. findet das XXI. Gau- N Turnfest des Gaues Hessen hier statt. 5 K 9 i E 9 e r F 1 h n E n w E i 0 E Die Musik wird ausgeführt von der Kapalle des J. Großh. Hess. 9 N. 99 5. ˖ 8 2 3 31243 öner Auswahl, als: chen, A Die ustzei zur Entlassung gekommen sein, wenn die Militär- binder, Cravalten Nadeln, 2 Leibgarde-Infant.-Regiments Nr. 115 in Darmstadt, unter persönlicher 2 U¹ Gross- Kar be 1 Leitung des Herrn Musikdirektors Hilge.. f am 24., 25. und 26. Juni 1893. Die Wirthschaft haben die Herren H. Richard Langsdorf A. Samstag, 24. Juni. Vorfeier: Abends 8 ½ Uhr: Großer und H. Schüßler von hier übernommen. 5 0 1 8. Zapfenstreich. Hierauf Fackelzug durchs Ort zum Festplatze. Daselbst Der Festplatz, ca. 7000(Meter groß, befindet sich im Sichler bei Gastwirth Iser Commers. hinter der Turnhalle. Für Volksbelustigungen ist in reichstem Maße B. Sonntag, 25. Juni: 1) Morgens 6 Uhr: Böllerschüsse S„0* 5 5595 5 7 N 1 8 Sorge getragen. 2595 und Tagesreveille. 2) 9 Uhr: Gemeinsamer 1 7 sdienst. 3) 1 e 4 der auswärtigen Vereine von 12—1½ Uhr. Aufstellung des Fest⸗ 0 8 0 0 2 5 Essighaus N Felsenkeller. Auges am un Ende des Ortes präeis 72 Uhr. 5 45 8 3 n 5. r- Sonntag den 25. Juni findet bei gut besetztem Orchester Zug durchs Ort. 6) Festrede, Ueberreichung der Fahne und 1 2661 Tanzkrän ch en nahme des 1 durch den Fahnenträger. 7) Tanz und sonstig 1* 5 3 Volksbelustigungen. statt. Es ladet ergebenst ein Max Probst. Saal Friedberg a ban 4 1 ie 0 0 1˙8 Tanz und Volksspiele. 4) Abends 9 Uhr großes Feuerwerf, Auf Sonn tag den 25. Juni ladet zum Festwirthe sind Ph. Strauch und Joh. Iser. 2643 Tanzkränzchen. Sor Epe fand ganz ergebenst ein 2 Rudelius. Alle, Jorlen Parterre-Wohnung 2649 Anfang 4 Uhr Nachmitta 8 8 8 g fang ö ach ags August Neuhof, Schuhlager. it alsbald zu vermiethen. Zu erf C. Montag, 26. Juni: 1) Morgens 10 Uhr: Frühschoppen auf dem Festplatze. 2) 1 2½ Uhr: Zug durchs Ort auf den Festplatz und Ansprache daselbst. 3) Gemüthliches Zusammensein, Ein guterhaltenes Selb 1 N 1 f A. E E Alleinverkauf der Schuhwaaren von in der Exped. d. Anz 2 8—— AKlelnbe 8— ge u der ped. d. Anz. großes— ö üfsop I D er usver auf O. Herz& Cie., Frankfurt a. M. 2 5 wegzugshalber zu verkaufen. Zu erfragen im Hinterhause der Restauration Keim] Reparaturen werden prompt und billigst Verantw. Red.: Carl Bindernage in der Exped. d. Anz. 2658 dauert noch einige Tage. 2373 besorgt. 2355 Druck und Verlag von Carl Bindernag (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 25 und eine Beilage.) fr bar Cnbisc du erf ef t fa mah le b Hunte N 1 1 155 Sl Nu D en eng Beilage. Obethessischer Anzeiger. 1 73. i Deutsches Reich. Berlin. Der Kaiser wird, wie es heißt, „ Jun n bis Ende dieser Woche in Kiel bleiben und sicherem Vernehmen nach werde der Kaiser gegen Ende des Monats nach Potsdam zurück— 5. Jun: kehren und an einem der ersten Tage des Juli tär⸗ Cg den Reichstag persönlich eröffnen. Der„Reichs- 4 fl anzeiger“ publizirt eine kaiserliche Verordnung. lu, wonach der Reichstag auf den 4. Juli einbe— rufen wird. Die„Voss. Ztg.“ verzeichnet das Ju 90 7*— 1 f 0 Vd he 0 voraussichtlich erst Sonntag Abend wieder im en Mun 0 Neuen Palais eintreffen. der I Berlin. Die„N. A. 3.“ theilt mit, rad Hen .— Cntte Stage m 24. Ju roneten, auf u, n können, lun den Finanzministern der Bundesstaaten über Zoll- und Steuerfragen stattfinden sollen. — Nach der„Nordd. Allg. Ztg.“ hat der Eisenbahnminister zur Linderung des befürchte— ten Stroh- und Futtermangels für die in Be— kracht kommenden Objekte auf den preußischen und elsaß⸗lothringischen Eisenbahnen vorüber— gehend die Frachttarife bedeutend ermäßigt. Kiel, 21. Juni. Der Kaiser begab sich beute Vormittag vom Bord der Pacht„Hohen ollern“ zur Besichtigung des Nordostseekanals 1 r — — ken Orioh esheim. Einer für d — roh per ——— %, auf einer Dampfpinasse nach Holtenau und gekocht der d N etzte darauf die Reise nach Lebensau fort. 5 2 0 Lachdem er den Grundstein zu der Hochbrücke ae, ei Lebensau gelegt hatte, begab er sich nach Dana ALbnigsföhrde, wo das Frühstück eingenommen Pang vurde. und bester Ou 4 Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 21. Juni. die heute auf Schloß Fischhorn stattfindende Trauung des Erbgroßherzogs von Luxemburg nit der Prinzessin von Braganza wurde nach ner zwischen den Verlobten getroffenen Ver— Anbarung nach katholischem Ritus durch den Erzbischof von Salzburg vorgenommen, nachdem er erforderliche päpstliche Dispens für die bonfessionell gemischte Ehe, nach vorhergegan— ener Sicherstellung der katholischen Kinderer— 1 950 fehung, erlangt worden ist. t Hu, unterbrach infolge von Depeschen aus Cettinje Kümmic hüte, hfein, zu IA empfieht en- und hut. ksachen 8: Brochen Montenegro ab, angeblich in wichtigen Staats— seschäften. 1 Graz, 22. Juni. 13 5 0 4 Lozialisten wurden gestern verhaftet. — 03. sitens der Polizei eine Versammlung aufge— 5% lh 1 stplae. W lr: bla“ nehrere Pesonen. Später wurde Militär ust 9) G0 giquirirt. 5 l f 1 5 eng Frankreich. Paris. Die Besserung in f 150 m Befinden des Präsidenten Carnot ist so 1 ae, zeit fortgeschritten, daß die Veröffentlichung 1, Ir Bulletins eingestellt wird. i ag Spanien. Madrid, 21. Juni. Zwei Jul Miarchisten, welche an der Wohnung Canovas * 1 ie Bombe niederlegten, wurden durch das nem q frühe Platzen derselben zerschmettert. Der s Zul Sthaden an dem Gebäude ist unbedeutend. derber, e 21. Juni. In der Umgegend von Brnragossa brach eine Meuterei aus; 100 Ar⸗ ter gingen mit Steinwürfen und Revolver— iüßen gegen das Haus der Unternehmer vor. de Gendarmerie stellte die Ruhe wieder her, Gerücht, daß im Falle der Annahme der Militärvorlage im Herbst Konferenzen zwischen — Remington-Gewehre sollen für beschlagnahmt; dieselben Marocco bestimmt gewesen sein. Aus Stadt und Land. Friedberg. Sonntag den 25. Juni feiern Spengler K. Frick und seine Ehefrau Margaretha, geb. Reuß das seltene Fest der goldenen Hochzeit. Die Jubilare sind beide noch sehr rüstig. 0 d. Friedberg. Das Ober⸗-Rosbacher Kirschenge— schäft geht noch immer flott. Seit 8 Wochen passiren täglich 10—12 Fuhren à 50 Körbe unsere Stadt um per Bahn nach Norden befördert zu werden. Einer so reichen Kirschenernte weiß man sich in Ober-Rosbach kaum zu erinnern. Berechnet man den Korb durch— schnittlich mit 3,50 M., so ergibt solches schon die nette Summe von annähernd 90,000 M. für die Gemeinde. d. Gießen. Im Hotel Prinz Karl tagte heute unter dem Vorsitz des Grafen Solms-Laubach der Aus— schuß der landwirthschaftlichen Vereine für die Provinz Oberhessen. Einziger Gegenstand der Berathung bilden— ten die Maßregeln zur Abhülfe des gegenwärtigen Nothstandes der Landwirthschaft, besonders der großen f Es wurde freudig begrüßt, daß die Großh. Futternoth. Regierung in jeder Weise mit möglichster Beschleunig ung dem Nothstand abzuhelfen sich bereit gezeigt hat. Die Beschlüsse des Ausschusses der landwirthschaftlichen Vereine wurden einstimmig gutgeheißen. Es wurde mitgetheilt, daß seitens des Großh. Staatsministeriums bereits vor Zusammentritt der Kammer 300 Waggon Torfstreu, 3000 Sack Mais, 3000 Sack Palmmehl be⸗ stellt worden seien. Verschiedene Ausschußmitglieder be— theiligten sich an den Besprechungen, in denen praktische weitere Vorschlüäge gemacht wurden, so Provinzial⸗ Direktor Fhr. v. Gagern, v. Oven, Meinert, Backhaus, Forstmeister Stockhausen und Andere. Alle waren der Ansicht, daß für erleichterten Bezug von Streumitteln und Futterartikeln die Hülfe des Staates nothwendig sei. Von dem Landtagsabgeordneten Grafen Oriola wurde hervorgehoben, daß es gelte, rasch und energisch Hude zu schaffen, daß er nicht zweifle, daß auch der andtag bereit sein werde, den schwergeschädigten Land— wirthen, besonders den kleinen, die am schwersten be troffen sind, die nöthigen Mittel zu bewilligen. Er werde hierfür im Landtag aufs Entschiedenste eintreten. Eine der wichtigsten Beschlüsse dürfte der sein, Großh. Staatsregierung zu ersuchen, darauf hinzuwirken, daß die Militärverwaltung in den nothleidenden Landes— theilen abzugebendes Vieh für die militärischen Con⸗ servenfabriken ankaufen lassen möge. Wir können nur wünschen, daß es der Regierung und den Kammern gelingt, möglichst dem bestehenden Nothstande zu steuern. Mainz, 21. Juni. Ein schrecklicher Unglücksfall hat sich gestern Abend in einem Hause der Janggasse ereignet. Ein Dienstmädchen leuchtete der Herrschaft die Treppe hinauf, trat dabei fehl und stürzte die Treppe hinunter, die Petroleumlampe explodirte und die Kleider des Mädchens standen sofort in Flammen. Die im Hause wohnenden Leute eilten schnell herbei, rissen dem Mädchen die brennenden Kleider in Fetzen vom Leib und brachten es dann ins Spital. Worms, 21. Juni. In Haft kam ein 16jähriger Schlossergeselle wegen eines Sittlichkeitsverbrechens, be— gangen an einem 6jährigen Mädchen. Allerlei. Schierstein, 20. Juni. Heute Nachmittag gegen 6 Uhr ereignete sich in unserxem Orte ein schrecklicher Un— glücksfall. Ein 20jähriges Mädchen goß, da das Feuer nicht recht brennen wollte, Petroleum in dasselbe. Das Feuer schlug zurück und die Kleider des Mädchens standen sofort in hellen Flammen. Coblenz, 20. Juni. Im benachbarten Wallers— heim ist in vergangener Nacht ein Raubmord ausge— führt worden; die Wirthin Wittwe Müller, eine alte und Füßen gefesselt, erschlagen im, Bette aufgefunden. Der Mörder ist von derzgegelbahn aus ins Haus ge⸗ drungen. Vom Thäter fehlk bis jetzt jede Spur. Augsburg, 21. Juni. Der Raubmörder Kratzer legte noch ein An e N ab. Die Hin⸗ richtung erfolgte heute früh 6 1— 8 8 A8, 0 Juni, ee benachbarten Müsen wüthet seit 2 Uhr eine Feuersbrunst, die 25—30 Häuser, darunter die Schule, zerstört hat. Die Kirche ist völlig ausgebrannt.— Stade, 20. Juni. Heute hat Scharfrichter Reindl aus Magdeburg den vom Schwurgerichte am 9. Nov. vor. Is. wegen Raubmords zum Tode verurtheilten Dienstknecht Handt hier hingerichtet. 25 Breslau, 21. Juni. Wegen der Aufforderung, einen hiesigen Metzgerladen zu stürmen, wurden weitere 7 Verhaftungen vorgenommen. Für heute stehen poli— zeiliche Maßnahmen bevor. 8 Agram, 21 Juni. Gestern Abend 10½ Uhr wurde hier ein ziemlich starkes, 4 Sekunden andauern⸗ des Erdbeben verspürt. Schaden wurde nicht ange— 22. Juni. Gestern wurde eine weitere zahl Anarchisten verhaftet. a Barcelona, 20. Juni. Auf einem hier vor baker liegenden Schiffe wurde eine Menge Neil richtet. alleinstehende Frau, wurde heute Morgen, an Faden wer afprucung richteten Gewitter großen Schaden an, mehrere Per⸗ sonen wurden erschlagen; ganze Flächen Land und Stadt— theile stehen unter Wasser. Einige leichtgebaute Häuser wurden weggeschwemmt. Madrid, 21. Juni. Gestern Abend stürzte ein großer Cirkus ein, wobei viele Personen verschüttet wurden. Die Zahl der Todten ist noch nicht bekannt. Petersburg, 22. Juni. Aus Romanovw Borisso⸗ glebsk wird gemeldet: In der Auferstehungskathedrale entstand bei der Prozession, an welcher eine zahlreiche Menschenmenge theilnahm, durch plötzliche Feuerrufe eine Panik. Eine Ausgangsthür war verschlossen und hier entstand ein furchtbares Gedränge, wobei viele Personen erstickten. Kairo, 21. Juni. Laut Nachrichten von hier ist die Cholera unter den egyptischen Pilgern in Jeddah ausgebrochen. Peking. Die seit einiger Zeit in der chinesischen Provinz Schansi herrschende Hungersnoth, die in Folge einer langen Dürre ausbrach, hat, dem„O. Bl.“ zu⸗ folge, Tausende von Opfern gefordert. In der 122 deutenden Stadt Kuei-Hun⸗Tschang sollen allein gegen 10,000 Personen Hungers gestorben sein und auf dem Lande ist die Todesrate verhältnißmäßig noch be— deutender gewesen. Aus dem Bericht über die Thätigkeit des Chemischen Untersuchungsamts für die Provinz Oberhessen in der Zeit vom 1. Mai 1891 bis 1. April 1892 theilen wir die folgenden Daten, die für ein größeres Publikum von Interesse sein dürften, mit: Am 1. Mai 1891 wurde das chemische Untersuchungsamt für die Provinz Oberhessen als öffentliche Anstalt zur technischen Unter⸗ suchung von Nahrungsmitteln, Genußmittel und Gebrauchsgegenständen eröffnet, nachdem durch Verfügung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz die geplante Ver— bindung des Untersuchungsamts mit dem hygie— nischen Institut der Landesuniversität gut ge— heißen worden war. Wenn das Untersuchungs— amt auch in erster Linie dazu bestimmt ist, die Durchführung des Reichsgesetzes, betreffend den Verkehr mit Nahrungsmitteln, Genußmitteln und Gebrauchsgegenständen vom 14. Mai 1879 nebst seinen Ergänzungsgesetzen zu überwachen, so mußte es doch auch für Untersuchungen anderer Art wie z. B. von technischen Pro— dukten offen stehen. Der Unterzeichnete, dem die Dienststelle des Chemikers bei der ge⸗ nannten Anstalt übertragen wurde, konnte, nachdem er die ersten zwei Wochen die aller— nothwendigsten Einrichtungs-Gegenstände be— schafft und die unumgänglichsten Vorberei— tungen getroffen hatte, am 15. Mai 1891 seine praktische Thätigkeit beginnen, seit welcher Zeit also das Untersuchungsamt der öffent— lichen Benutzung zugänglich ist. Als Gebühren— tarif war der Tarif des chemischen Untersuch— ungsamts für die Provinz Rheinhessen vor— läufig ohne Aenderung adoptirt worden. Wenn die Benutzung des Amtes auch in erster Linie durch Behörden geschah, so zeigte doch die für das erste Betriebsjahr sehr rege zu nennende durch Privatpersonen auch, daß die Errichtung der Anstalt einem gefühlten Mangel Abhilfe brachte. Von Behörden, die Gegenstände zur Untersuchung einlieferten, ist in erster Linie(Großh. Bürgermeisterei bezw.) Großh. Polizeiamt Gießen, zu Mennen, welches in dankenswerthester Weise allen Wünschen des Unterzeichneten entsprach, so daß in hiesiger Stadt eine ziemlich umfassende Controle des Verkehrs mit Nahrungs- und Genußmitteln ermöglich wurde. Ueber die Zahl und die Art der vom 15. Mai 1891 bis 1. April 1892 ausgeführten Analysen gibt folgendes Verzeichniß Aufschluß. Gegenstände der Unter— suchung waren: Apfelwein, Bier, Branntwein, Brod, Butter, Cacao, Cocosbutter, Dünge— mittel, Fleischwaaren, Fruchtmarmelade, Frucht— saft, Futtermittel, Gase, Geheimmittel, Gewebe, Gewürze, Gries, Honig, Kaffee ungebrannt, Paris. Nach dem Bericht an die Sanitätsbehörde ist Cholera und Typhus im Abnehmen begriffen. London, 21. Juni. Im Westen von England Kaffee gebrannt, Kaffeesurogate, Kochgeschirre, Leichentheile, Mehl und Kleien, Milch, Nudeln, Oele, Reis, Seife, Thee, Urin, Wasser, Wein, Weizen, Zucker, Zuckerwaaren. Von diesen Untersuchungsgegenständen gingen ein: „„ 0 von von Bebörden Privaten 1. August 1893. Gewinn N. 76140 à 48,000 M., 97995 à 4800 M., N. Berloosung. 3 Badische 4proc. 100 Thlr.⸗Loose von 1867. Gewinnziehung vom 2. Jun e. N. i 1893. Heimzahlung ab 5 300,00 M. Nr. 5848 à „ 76103 à 18,000 M., N. Vorbereitungspredigt und Beichte. 17776 55303 114869 à 2400 M., N. 5805 842 44043 757 48648 75208 114890 à Kirchliche Anzeigen für Friedberg Evangelische Gemeinde. Samstag, 24. Juni. Stadtkirche, Nachmittags 2 U 4. Sonntag nach Trinitatis. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Meyer. 1 1 dun Kreis 3 5 5 1260 M. N. 1788 5680 688, 80 826 843 f„ i 5 2 117761 769 781 20311 331 337 349 23348 24665 696 3 i Provinz]. Friedberg 149 2(28958 3498. 985 41040 072 033 42205 7 48020 Grͤuyttesdienst in de. Stadtkirche. Oberhessen„Gießen 149 69(006 016 021 030 032 759 769 771 46494 48620 Vormittags 9½ Uhr Herr Pfarrer Meyer. 115 „ Lauterbach 5 3[55329 336 60579 63106 117 73979 75214 242 46110 g Abendmahl. f ö „ Schotten 8³ 1 126 83106 107 110 112 117 131 88431 435 91353 Nachmittags 1¼ Uhr: Herr Candidat Böchner. . 591 595 96216 219 230 97960 964 99388 391 101269 Gottesdienst in der Burglirche. Provinz, Heppenhm. 4— 112204 218 224 225 227 114856 à 600 M. Auf alle a 5 8 0 Starkenburg 9 übrigen in den am 1. April 1893 gezogenen Serien dae, 1. hs Perl ee Nene enthaltenen und hier nicht aufgeführten Nummern ent⸗ 9 a Katechismuslehre. 8 i 8 8 ffäut der geringste Gewinn von je 300 M. Beanstandet wurden im Ganzen 56 und 3 zwar Bier(2), Branntwein(1), Cacao(3), Gewürze(8), Kaffee(]), Fleischwaaren(10), kochgeschirre(4), Mehl(4), Milch(12), Oel (2), Wasser(9). theilten sich bezüglich der Kreise gemäß de folgenden Aufstellung: Die Beanstandungen ver⸗ e wegen Auskunft über Schriftliche eine Annonce ist stets das Rückporto beizufügen, wenn auf eine prompte b r Antwort gerechnet wird. 1 Die Exped. des Oberh. Anz. 9 n Anfragen 8 Samstag Nachmi 10 Uhr: Hoch 2 Uhr: Christ e Morgen 6 Uhr Beicht; um 3/47 Uhr wird Communion ausgetheilt. atholische Gemeinde. ttag von 5 Uhr an Beicht. amt mit Predigt. enlehre und Andacht. Eingesandt von Ge⸗ Kreise—sammt⸗ Behörden Privaten zahl. Kreis Alsfeld— 1 „ Büdingen 1— 4 5 riedberg——— 75 Hießen 30 12 12 „ Lauterbach 1— 1 „ Schotten 4 5 4 „ Heppenheim 1— 4 43 13 506 übertragen und empfehlen dasselbe 0 per Glas *„Dutzend 71 Die Exped. des Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln allein ächten Cölnischen Wassers / Dutzend Oberh. Anzeigers. Russ. Imperial Geld Cours. Frankfurt am 22. Juni 1893. hat uns den Debit des Geber. M. Pf. 20⸗Frankenstücke e ö 5 in vj 16. 22 1 1 175 Dollars in Gold 4. 20 r ee Ducaten 5 9. 70 5 7 9.50, 9. 65 17 l re de 5 a Englische Sovereignin s 20. 38 5 16. 70 5 Kassenschränke, feuerfest und diebessicher, liefert billig unter Garantie Leonh. Aletter, 1955 Schlossermeister, Bad⸗Nauheim. 2685 für garautirt neue, doppelt gereinigt und ge⸗ waschene, echt nordische Bettfedern. 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Sclauntul In unserem Genossenschafts-Register ist g Bekauntmachung.. hute eingetragen worden, daß Johann Die Arbeiten und Lieferungen zum Neubau je eines Wärterwohnhauses auf dem Bahnhöfe Heldenbergen— Windecken und bei kin 14,4 bei Heldenbergen sollen öffentlich verdungen werden. Portofreie Angebote sind bis zum 10. Juli, Vor⸗ mittags 11 Uhr, an den Unterzeichneten einzusenden, in dessen Geschäftszimmer zu 5 7— der genannten Stunde die fol. 1 eingegangenen Angebote erfolgt. Au eugras⸗ Versteigerung. 0 daselbst die Plane und 15 Kosten⸗ Montag den 26. Juni, Vormittags anschlag eingesehen oder nebst dem Ange⸗ I Uhr, soll das Gras von der städtischen Gauweide nochmals auf hiesigem Rath— luuse versteigert werden. Friedberg den 22. Juni 1893. Großh. Bürgermeisterei Friedberg. swiedrich Weber von Petterweil zum Vor⸗ Letterweil e. G. mit unbeschränkter Haft⸗ licht gewählt worden ist. Vilbel den 19. Juni 1893. Großherzogliches Amtsgericht Vilbel. 2538 Weidig. von 1,5 M. bezogen werden. Marburg den 19. Juni 1893. Königliche Eisenbahn⸗Bauinspection. 2654 Schwamb. botsformulare gegen portofreie Einsendung Heungras⸗-Versteigerung. Dienstag den 27. Juni d. Is., Vor⸗ mittags 10 Uhr, soll das Heugras, circa 180 Normal-Morgen Bönstädter Gemein⸗ dewiesen, auf dem Rathhaus dahier öffent⸗ lich meistbietend versteigert werden. Bönstadt den 22. Juni 1893. Großh. Bürgermeisterei Bönstadt. 2650 Hofmann. 42* 1* Heugras⸗Versteigerung. Dienstag den 27. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll das der Gemeinde Bauern- heim gehörige Heugras auf hiesigem Rath hause öffentlich meistbietend versteigert werden. Bauernheim den Juni 1893. Großh. Bürgermeisterei Bauernheim. 2645 Treut. Arbeits⸗Vergebung. Montag den 26. Juni, Vormittags 9 Uhr, sollen in dem Rathhaussaal zu Ober-Mörlen nachstehende Arbeiten und Lieferungen öffentlich in Accord gegeben werden: 59 Maurerarbeit, lt. Kostenüberschl. 41,90 M. Grabenarbeit 8225„ Pflasterarbeit 48„ Lieferung von Rahmensteinen 35,.—„ eisernen Platten 47,50 „„ Cementröhren 272,.—„ 75„ Russensteinen 8 1„ Schwarzkalk 5 1„ Cement 112 5„ Kies 3 Butzbach den 21. Juni 1893. Metzger, 2646 Bezirks-Bauaufseher. Heugras-Versteigerung. Dienstag den 27. Juni, Mittags 1 Uhr, soll das der Gemeinde Dorheim zustehende Heugras in der Wirthschaft„Zur Sonne“ meistbietend versteigert werden. Dorheim den 22. Juni 1893. Großh. Bürgermeisterei Dorheim. 2669 Reuß. Gras- resp. Grassamen⸗ Versteigerung. Dienstag den 27. Juni, Morgens 9 Uhr, wird im Gasthaus„Zum Löwen“ in Nieder-Mörlen das Gras resp. der Gras— samen in den Schlägen XIV und XV des Frauenwaldes versteigert. Interessenten wollen die Schläge vor— her einsehen. Großh. Oberförsterei Ober-Rosbach. 2664 Strack. Baumstützenversteigerung. Ober-Rosbach den 22. Juni 1893. 2„A2* 1* Heugras-Versteigerung. Montag den 26. Juni, Morgens 9 Uhr beginnend, foll in der Bäkel'schen Wirth⸗ schaft zu Bauernheim die diesjährige Heu— schur von der in den Gemarkungen Bauern— 5 75 und Ossenheim gelegenen fiscalischen Markwiese versteigert werden. Unmittel⸗ bar anschließend kommen 100 leere Dünger— säcke zum Ausgebot. Ober-Rosbach den 16. Juni 1893. Großh. Oberförsterei Ober-Rosbach. 2581 Strack. Tapeten⸗ Ausverkauf zu herabgesetzten Preisen bei 2284 Georg Gross. Vorgerückter Saison wegen verkaufe noch alle vorräthig garnirte und ungarnirte Damen- und Kinderhüte zur Hälfte der seitherigen Preise. s Gleichzeitig empfehle mein reiches Lager in Corsetten zu den billigsten Preisen. Lina Simon, vis-à-vis Hötel Trapp. Apfelwein, bester Qualität(auch in Hekto), empfiehlt Wilh. Reuss I., Friedberg. 2461 Sommer- Unterhosen& Jacken, Hemden, Blousen u. s. w. bringt in empfehlende Erinnerung 2555 C. Oberländer. Geschäfts⸗Empfehlung. Zeige hierdurch verehrten Freunden und Gönnern an, daß ich wieder in Ilbenstadt bin, und mich mit Rohrstuhlflechten be⸗ schäftige. Bestellungen erbitte pr. Postkarte. Ilbenstadt. Achtungsvoll 2578 Heb. Lohmann. ossmanns Javd-Keffee AM Bt tn& Blies. Vfl fncn höcusr ghiulinr br. 2 Prd. 85, 90, 95 100 Ff. Friedberg: L. Adler, Leop. Arnstein, H. Flaschenträger, Fr. Gunderloch, Ph. Dan. Kümmich, Julius Kögler. Fauer- bach b. Fr.: W. Alles, F. W. Haas. Nieder- Florstadt: Abr. Adler, Es werden versteigert Mittwoch den 28. Juni l. J. 1. Morgens 8 Uhr im Domanialwald Burgwald, Schlag IV: ca. 500 Stück Schäleichen-Baumstützen. 2. Vorm. 11 Uhr im Ober⸗Rosbacher Domanialwald Kellerberg, Schlag XIV: 445 Stück Schäleichen- und 140 Birken-Baumstützen. Zusammenkunft jedesmal in den betr. Schlägen. Ober⸗ Rosbach den Juni 1893. Großh. Oberförsterei Ober-Rosbach. 2665 Strack. 12 oi Heugras⸗Versteigerung. Dienstag den 27. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, soll das der Gemeinde Helden bergen gehörige Heugras in einzelnen Abtheilungen an Ort und Stelle versteigert werden. Heldenbergen den Juni 1893. Großh. Bürgermeisterei Heldenbergen. 2663 Schäfer. 29 22 8 Versteigerung. Dienstag den 27. d. Mts., Vormittags 9 Uhr beginnend, läßt der Unterzeichnete „ geit bin, 872 Steinhäußer. 2 1 2 2 in seiner Behausung wegzugshalber gegen jeder 90 Gh 3 53535 Streulaub⸗Versteigerung. Baarzahlung versteigern: Glaser Gras⸗Versteigerung. Montag den 26. Juni, Vormittags um Verschiedene Wagen,(worunter 1 Glas⸗ dich Die Grasnutzung im israel. Friedhofe? Uhr, werden im Gemeindewald Nieder⸗ wagen), Pferdegeschirre,(silberplatiirt, ein⸗ unglaul ber ro 1893 soll Dienstag den 27. Juni l. J., Rosbach, Distrikt Hochwald: und zweispännig), eine Fruchtfege⸗ und ing sie Lormittags 11 Uhr, in dem Sitzungs⸗ 90 Haufen Streulaub und eine Dickwurzmühle, Pflüge, Eggen und 10 zmmer des Vorstandes(an der Synagoge) 400 Stück Eichen⸗Baumstützen andere Oeconomiegeräthe⸗ 8 9 Partie 8 zachmals öffentlich meistbietend versteigert öffentlich meistbietend versteigert⸗ Mist; ferner ein Leierfaß. Backtröge, 10 bs werden. Zusammenkunft auf dem Hauptweg am Fleischständer, sowie eine vollständige Laden⸗ Lotter ae Triedberg am 23. Juni 1893. Hühnerpfad. 5 einrichtung für Specerei und sonstige bet beste We Der Vorstand der israel. Gemeinde[ Nieder ⸗Ros bach am 21. Juni 1893.] Haus⸗ und Küchengeräthschaften. das fich gesch erg.[Großh. Bürgermeisterei Nieder⸗Rosbach. Assenheim i. d. W. zesetalie, bers n 2639 6 2659 L. Isenburger 10 5 11 2542 E. Loeb. 2635 Groh. 2 2 Mich. Adler. Assenheim: S. Simon, Carl Bauer. Bruehenbrücken: J. Stern. VIIbel: G. Herget, C. H. Kullmann. Rodhelm: J. Stern. Staden: Marc. Hessenberger. Eeh- zell: R. Wagner. Ober-Mörlen: Jac. Rühl J., J. R. König!. Stamm- neim: David Cassel. Rendel: Heinrich Kirchner. Dorkeim: Mart. Röder. Nlied.-Welsel: Ph. Kraus⸗ grill XI. Nieder- Wöll-tadt: Isaac Frank. Gross-Karben: H. Ph. Wiesenbach, A. Grünebaum(0. 2153 A. Cossmann KOIn-Deutz. Dienstpersonal sucht und placirt 2304 F. J. Nees, Verm.⸗Büreau. Todes⸗Anzeige. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß heute Morgen 5 Uhr nach langem Leiden unsere innigst bte Gattin, Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Schwester 50 a 5 Fran Anna Maria Keller, geb. Mevi, im 71. Lebensjahre sanft dem Herrn entschlafen ist. Um stille Theilnahme bitten Melbach den 23. Juni 1893. die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet statt Sonn⸗ tag Nachmittag 2 Uhr. 2666 Erklärung. Auf die Berichtigung fragliche Annonce nicht von uns ausgegangen ist. 2678 Der Wahl⸗Ausschuß der nationalliberalen Partei. Mauthildenstift Vilbel. Bekanntmachung. Die diesjährige ordentliche Generalversammlung soll am Montag den 3. stattfinden. Die Generalversammlung beginnt Juli d. J. auf hiesigem Rathhause derselben vorausgehende Sitzung des Verwaltungsraths um 9 Uhr. Auf der Tagesordnung stehen außer den in§ 10 der Statuten vorgesehenen Geschäften: 1. Erhöhung des Reservefond. 2. Vergütung für einen Kassengehilfen. 3. Desgl. des Vorrevisors. 4. Gesuche um Unterstützung. 5. Aufnahme neuer Mitglieder. Sämmtliche Mitglieder des Verwaltungsraths Sitzung, die Vertreter der garantirenden Gemeinden, übrigen Mitglieder hiermit zur Genera Vilbel den 21. Juni 1893. 2657 in Eisengestell, Elf. Clav. Pianinos, kreuzsaitig, 1,25 Meter hoch, 7 Oct., brillanter großer Ton, beste Mech. gravirte und vergoldete Füllungen, Consolen, ) in schwarz 400 M. 4 gestochene Backen und Pilaster, 2 Pedale(Harfenzug Der Direktor des Mathildenstifts: J. C. Guth. per Kasse, Garantie 10 Jahre empfiehlt C. L. Glück, 1752 Richard Hornsby& Fons Id. 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Jede Cultur, jede freiheitliche tische und religiöse Gesinnung geht 9— loren, wenn jeder Stand eine Extra 0 he gebraten haben 3 Nach Böckel se ö* Bauernkammern im Reichstag eingers werden. Keinen größeren Un finn— d ber geben, denn dann müßten. 0 8 macher⸗, Schneider⸗, Maurer- zc. ö 5 eingerichtet werden. Nein, mit soleg— Forderungen können ehrliche Politiker, kommen, das ist antisemitischer Bauer Manchem mag es gegen die gehen, einen Grafen zu wählen, aber ist kein Ausweg und lieber einem! 3 digen Gegner, und dieses ist Graf Or 1 Sal die Stimme gegeben, als einem unklang, verworrenen Abenteurer und das Böckel mit seinem Abklatsch. 2284 Domme Unterhosen und Jacken, letztere von Pfennig an, empfiehlt in allen Grie aal und Weiten 2212 Heinr. Diehl, Usagasse ft Sonnen- Schirme, Blousen, 1 50 Corsettenn zu bekannt billigen Preisen empfiehlt 245g G. F. Aletter. . 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