ee R 1893. Dienstag den 24. Januar. 10. „berhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Annoncen: D — 4—————— An die Bewohner Friedberg's und der Umgegend. 1 Zur Feier des Geburtstages Seiner Majestät des Kaisers 1 wird Freitag den 27. d. Mts., Nachmittags 1¼ Uhr, ein Festessen im Hotel Trapp dahier stattfinden, zu welchem die Bewohner* der Stadt Friedberg und der Umgegend hierdurch freundlichst eingeladen werden. 1 Auswärtige, sowie sonstige hiesige Einwohner, welchen die in Umlauf gesetzte Liste etwa aus Versehen nicht zukommen sollte, werden. gebeten, bis zum 25. d. Mts. ihre Anmeldung im Hotel Trapp zu bethätigen. 4 Die Einwohner von Friedberg werden ersucht, durch Schmücken ihrer Häuser zur Feier des Tages mitzuwirken.* Friedberg den 15. Januar 1893. ie einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus⸗ wärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. Winter, Oberstlieutenant z. D., Kommandeur des Landwehrbezirks Friedberg. Im Auftrag des Comité's: Amtlicher Theil. Bekanntmachung, gen Dienst berechtigten Militärpflichtigen betr. 1 die Zurückstellung der zum einjäbrig freiwillt Diejenigen, im Jahre 1873 geborenen, Militärpflichtigen, 10. Februar l. Is. dahier vorzulegen. Friedberg den 18. Januar 1893. 4 25 welche im Kreise Friedberg ihren dauernden Aufenthalt haben und Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst besitzen, werden, insofern sie ihre Zurückstellung vom Militärdienst bis jetzt noch nicht beantragt haben, dies zu thun aber beabsichtigen, hierdurch aufgefordert, Der Civil⸗Vorsitzende der Großh. Ersatz-Commission Friedberg. ihre Berechtigungsscheine alsbald und längstens bis zum Dr. Braden. 0 Friedberg den 18. Januar 1893. 1. Bei nothwendigen Verstärkungen oder Mobilmachungen werden die Mann- schaften des Beurlaubtenstandes, soweit die militärischen Interessen es gestatten, nach den Jahresklassen, mit den jüngsten beginnend, einberufen. Hierbei können dringende häusliche und gewerbliche Verhältnisse derartige Berücksichtigung finden, daß Reservisten hinter die letzte Jahresklasse der Reserve ihrer Waffe und Dienstkategorte, Landwehrmannschaften aber, sowie in besonders dringenden Fällen auch einzelne Reservisten, hinter die letzte Jahresklasse der Landwehr ihrer We ffe oder Dienstkategorte zeitweise zurück estellt werden. Jedoch darf in keinem Aushebungsbezirke die Zahl der hinter der letzten Jahresklasse der Reserve zurück gestellten Mannschaften zwei Prozent der Reserve, die Zahl der hinter der letzten Jahresklosse der Landwehr zurückgestellten Mannschaften drei Prozent der Reserve und Landwehr übersteigen. Auf die Dauer der Gesammtdienstzeit(Dienstpflicht) hat die Zurückstellung keinen Einfluß. II. Zurückstellung im Sinne der vorbezeichneten Festsetzungen dürfen aus folgenden Gründen(Klassifiegtionsgründe) eintreten: a, wenn ein Mann als der einzige Ernährer seines arbeitsunfähigen Vaters oder seiner Mutter, beztehungsweise seines Großvaters oder seiner Großmutter, mit denen er dieselbe Feuerstelle bewohnt, zu betrachten ist und ein Knecht oder ein Geselle nicht gehalten werden kann, auch durch die der Famille bei der Ein⸗ berufung gesetzlich zustehende Unterstützung der dauernde Ruin des elterlichen Hausstandes nicht abgewendet werden konnte; b. wenn die Einberufung eines Mannes, der das dreißigste Lebensjahr vollendet hat und Grundbesitzer, Pächter oder Gewerbetreibender oder Ernährer einer zahlreichen Familie ist, den gänzlichen Verfall des Hausstandes zur Folge haben und die Angehörigen selbst bet dem Genusse der gesetzlichen Unterstützung dem Elende preisgegeben würden; wenn in einzelnen dringenden Fällen die Zurückstellung eines Mannes, dessen geeignete Vertretung auf keine Weise zu ermöglichen ist, im Interesse der all gemeinen Landeskultur und der Volkswirthschaft für unabweislich nothwenkvig erachtet wird. Mannschaften, welche in Gemäßheit des§ 67 und 69 des Reichsmilitär gesetzes wegen Kontrol Entziehung nachdtenen müssen, haben jedoch auch in den vor genannten Fällen keinerlet Anspruch auf Zurückstellung. III. In Bezug auf das Verfahren bet derartigen Zurückstellungen bestehen 1 folgende Vorschriften: 05 Betreffend: Die Erbauung von Nebenbahnen in Oberhessen, hier die Absteckung der einzelnen Linien. Friedberg an die Großherzoglichen Von der Großh. Baubehörde für Nebenbahnen in Oberhessen wird darüber Beschwerde geführt, daß Landleute die bei Absteckung der einzelnen Bahnstrecken von den Ingenieuren im Felde gesetzten Pflöcke, deren Umfriedigung mit Pfählen ꝛc. die und Signalstangen mit Fahnen in ungehöriger Weise von ihrem Standorte entfernt, oft auch diese äußerst wichtigen und unersetzlichen Punkte ganz vernichtet haben. Wir erwarten, daß Ihrerseits zur möglichsten Verhütung derartiger Zuwiderhandlungen alles gethan, insbesondere das Feldschutz⸗ Das Großberzogliche Kreisamt personal mit strengster Weisung versehen wird. Die Großh. Baubehörde ist nöthigenfalls bereit, größere Pfähle, die oben zusammengebogen sind, vor Angriffen geschützt wurde, sind von Ihnen entgegenzunehmen und der Großh. Baubehörde sich zu sichern. Derartige Entschädigungs-Ansprüche Gießen zu übersenden. Bekanntmachung, die Zurückstellung der Reserve, Ersatz Reserve Nachstehende Bestimmungeu über die Zurückstellungen der Reserve⸗, Ersatz-Reserve- und Landwehr-Mannschaften rücksichtlich ihrer häuslichen und gewerblichen Verhältnisse werden hiermit für die Betheiligten zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Bis zum 20. Februar l. Is. haben die Großh. Bürgermeistereien die bei ihnen vorgebracht werdenden Gesuche anher einzusenden. Der Civil⸗Vorsitzende der Großh. Ersatz⸗Commission Friedberg. diejenigen kleinen Flächen, und Land webr⸗Mannschaften betr. Dr. Braden. 1. Die Mannschaften der Reserve, Landwehr, Seewehr und Ersatz Reserve erster Klasse, welche auf Zurückstellung Anspruch machen, haben ihre Gesuche bei der Bürgermeisterei ihres Wohnorts anzubringen, welche dieselben prüft und darüber eine an den Clvil-Vorsitzenden der ErsatzCommission einzureichende Nachwetsung ausstellt, aus der nicht nur die militärischen, bürgerlichen und Vermögensver⸗ hälinisse der Bittsteller, sondern auch die obwaltenden besonderen Umstände ersichtlich sind, durch welche eine zeitweise Zurückstellung bedingt werden kann. 2. Die eingereichten Gesuche unterliegen der Entscheidung der verstärkten Ersatz⸗ Commission, welche im Anschluß an das Musterungsgeschäft in öffentlich bekannt zu machenden Terminen jährlich einmal Sitzung hält 3. Das Verfahren der verstärkten Ersatz Commisston beim Klasstficationsgeschäft„ regelt sich nach§ 30,7 des Reichs-Milttärgesetzes. 1 4. Die Entscheidungen sind entgültig, insofern nicht der Militär Vorsitzende auf. Grund des§ 30,7 des Reichs Militärgesetzes Einspruch erhebt. 5. Die vortzedachten Entscheidungen behalten ihre Gültigkeit nur bis zum nächsten Klassificatlons Termin.— Im Folle des Bedürfnisses sind Anträge auf weitere Zurückstellung alsdann zu erneuern. 6. Wenn Mannschaften aus einem Aus hebungsbezirk in einen anderen verziehen, so erlischt die gewährte Zurückstellung. IV. Die vor erfüllter geltver Dienstpflicht auf Reklamatton entlassenen Mannschaften bleiben bis zu dem ihrer Entlassung zunächst folgenden Klassifications Termin hinter die letzte Jahresklasse der Reserve zu ückgestellt und haben demnächst etwaige Anträge auf weitere Zurückstellung wie alle übrigen Mannschaften zu stellen 4 Wenn nach dem allgemeinen Entlassungs Termin der Reserven dringende Verhält⸗ 1 nisse die sofortige Zurückstellung einzelner der entlassenen Mannschaften gerechtfertigt eischeinen lossen, so kann die vorläufige Zurückstellung solcher Mannschaften bis zum nächsten Klassifieations Termin hinter die letzte Jahresklasse der Reserve durch schrift— liches Uebereinkommen der ständigen Mitglieder der Ersatz Commission verfügt werden. N In anderen als den unter II vorbezeschneten Fällen sind außerterminliche Zurück⸗ stellungen unstaltbhoaft— Insbesondere sind Gesuche um Zurückstellung im Augenblick der Einberufung unzulässig. Eine Wiederentlossung einzelner einberufenen Mannschaften kann nur ausnahms- weise auf dem im§ 83,3 und 99,3 der Wehr Ordnung vorgeschrlebenen Weg her— beigeführt werden. Derartige Gesuche können nur dadurch begründet werden, daß sett dem letzten Klassifications Termin für den Eingestellten durch unabwendbare, nicht durch ihn selbst herbeigeführte Ereignisse, als Brandschaden, Ueberschwemmung, Tod eines nahen Anverwandten u. s. w. ein wirklicher Nothstand eingetreten ist. Friedberg den 19. Januar 1893. Bürgermeistereien des Kreises. wo ein Pfahl in der Mitte steht und durch andre 3—4 für das nächste Jahr durch eine geringe Pachtentschädigung für Nebenbahnen zu 'r. Braden. ——— —.—— 0 ö 9 9 S——————————-—. Betreffend: Die Feuervisitation für 1893. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzogl Indem wir Sie davon in Kenntniß setzen, daß die Feuervisitatoren angewie f zu beginnen, beauftragen wir Sie, die aufzunehmenden Protokolle in den ersten zehn Tagen des April l. J. Betreffend: Die Veranstaltung von Verloosungen innerhalb des G oßberzo Der Geflügelzuchtverein zu Worms beabsichtigt, im weisen Deckung der dadurch veranlaßten Kosten eine Verloos Justiz hat die nachgesuchte Erlaubniß zur Veranstaltung dieser werden dürfen und mindestens 60% des Zugleich wurde der Vertrieb der Loose im Großherzogthum gestattet. à 30 Pf. ausgegeben zu verwenden sind. Friedberg den 20. Januar 1893. Betreffend: Feldbereinigung in Gemarkung Rodbeim v. Die im J. Bereinigungsbezirk rubr. Ober⸗-Erlenbach vorkommenden Erdarbeiten mit ca. 10½ Uhr, in 6 einzelnen größeren Arbeitsloos Zeichnungen, Voranschläge, Massenberechnungen und Uebernahme-Bedingungen herigen Einsichtnahme der Bietenden offen. Gießen den 21. Januar 1893. Bekanntmachung. Verdingung von Erdarbeiten. d. H.. Gemarkung bei Verschleifung der Laicher Straße, der Waldhohle und des Hohlweges Rodheim— 19500 ebm Bodenbewegung sollen am Dienstag den 31. Januar, Vormittags en durch öffentlichen Verding auf dem Rathhause zu Rodheim vergeben werden. liegen Friedberg den 21. Januar 1893. ichen Bürgermeistereien des Kreises. 5 a iesen worden sind, mit Vornahme ihres Geschäftes alsbald uns zu übersenden. Dr. Braden. otbums, bier Geuch des Geflügelzuchtvereins zu Worms 5 Monat April d. J. eine Geflügel⸗Ausstellung abzuhalten und hiermit zur theil⸗ ung von Geflügel ꝛc. zu verbinden. Verloosung unter der Bedingung ertheilt, Bruttoerlöses aus dem Verkaufe der Loose zum Ankauf von Gewinngegenständen Großh. Ministerium des Innern und der daß nicht mehr als 10000 Loose Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. auf Großh. Bürgermeisterei Rodheim zur vor— Der Großh. Kultur-Ingenieur für Oberhessen Wißmann. 359 Deutsches Reich. Darmstadt. Die 2. Kammer tritt am 31. Januar zu einer 3 bis 4 wöchigen Tag⸗ ung zusammen. Auf der Tagesordnung der ersten Sitzung stehen u. A. die Vorlage wegen Ertheilung der Zustimmung zur Verausgab— ung von 123,000 Mark für die Herstellung der elektrischen Beleuchtungsanlage zu Bad— Nauheim zu Lasten des Kurfonds, die Berath— ung über die im Wahlbezirk Langen-Offenbach stattgefundene Landtagsersatzwahl, die Vorlage, die Zustimmungsertheilung zur Aufnahme von Ausnahmebestimmungen für die der Ludwigsbahn zu ertheilende Konzession der Nebenbahn-Flon— heim⸗Wendelsheim; die Eingabe verschiedener Orte über den Bau der Nebenbahn Londorf— Lollar; die Rückäußerung der ersten Kammer über den Antrag Westernacher für den Bau einer Nebenbahn von Büdingen durch das Seementhal; das Gesuch der Steuerkommis— sariatsgehülfen um Regulirung ihrer Gehalts— und Anstellungsverhältnisse; der Antrag Hechler über die Gehaltszulagen für 9 Finanzaspiran— ten, sowie widerrufliche Anstellung der Steuer— kommissariatsgehülfen; die Eingabe verschiede— ner Orte um Errichtung privatlicher und staat— licher Lagerhäuser für landwirthschaftliche Produkte; die Mittheilung einer an die Großh. Regierung gerichteten Eingabe des Fischerei— Vereins für das Großherzogthum Hessen auf und des Fischerei⸗ Hebung der Fischzucht gewerbes. — Der Karoline Uhl aus Ober Schmitten, in Diensten der Familie Tbeobald zu Friedberg, wurde die silberne Mevaille des Ludewigs⸗Ordens verltebenz der Landrichter am Landgericht der Provinz Rbeinbessen Zimmermann wurde zum Landgerschtsrath ernannt. Berlin, 20. Januar Im Reichstage brachte die Polenfraetlon einen Antrag auf Einführung von Schieds gerichten zwischen ländlichen Arbettern und Arbeitgebern in. Es folgt die Fortsetzung der Berathung über die Börsen steuer. Grof Arnim führt aus, das Prinzip der Bös sensteuer set schen früher mit großer Mehrheit ange nommen worden. Die Erböhung der Försensteuer werde auch ethisch wirken, da moncher dadurch von der Spekulatton abgebalten würde v. Pfetten(Centr.)] erklärt sich im Namen seiner Partel für die Vorlage und wendet sich gegen die Auswüchse der Vörse, unter denen die Land wirtbschaft schwer leide. Er bofft auch von der Börsen enquete segens eiche Folgen für das ganze deutsche Ge schäftsteben Funck(freis.) will an der Beiselttgung oder hoͤberen Besteufrung der illegttimen Aus wüchse der Börse gern mitwirken; er ist aber gegen die Vorloge, weil dadurch auch sehr legiitme Geschäftszweige, sowie zahlreiche Provinzbankters schwer geschädigt würden. Gamp(R P) ist mit der Besteuerung der Vörse ein verstanden, wünscht aber eine größere Indipidualisirung der Steuer, um das berechtigte Geschäft nicht zu schädigen, andererseits aus anderen Geschäften höhere Erträge zu ziehen. Schatzsekretär v. Maltzahn gibt die Möglich keit zu, daß die Provinzbankters bis zu einem gewissen Grade geschädigt würden; dieselben würden jedoch woh nur Kunden verlteren, welche speluliren, im Uebrigen würde ihr Kundenkreis erhalten bleiben. Siemens (frei) meint, daß schon die bisberige Steuer die Ueber tragung vieser Geschäfte von Provinzbankters auf di— hauptstäd ischen verursocht babe Die Uaterscheidun zwischen dem legitimen Geschäft und dem Spielgeschäft ei undurchführar Die Vorlage wird schließlich an die Militärkommtssion verwlesen. Der Gesetzentwurf über die Kauttonen der Bundes beamten wird ohne Debatte in erster und zweiter Lesung angenommen.— 21. Januar Das Reichsseuchengesetz ist im Reichsamt des Innern fertig gestellt worden und wird demnächst dem Reichstage zugeben. Im Reichstag wird die Vorlage über die Ab zablungsgeschäfte berathen. Ackermann k(kons.) be⸗ zeichnet das von den Handwerkern gewünschte Verbot der Abzahlungs eschäfte als unerreichbar. Es gäbe auch nützliche Abzahlungsgeschäfte. Allerdings gäben diese Geschäfte zu leichtsinnigem Schuldenmachen Anlaß, sowie zum Ansammeln unnützer Gegenstände Namentlich die Klagen über die rigorose Handhabung der Verfallklausel seien berechtigt Redner verlangt das Einschretten gegen die Abzahlungsagenten, welche nichts weiter als Haustrer seren. Der Gewerbebetrieb im Umherzteben müsse den Abzablungsgeschäften verboten werden. Er beantragt die Ueberweisung der Vorlage an eine Kommission von 21 Mitgliedern. Wöllmer(frei) bemerkt gegenüber dem Vorredner, zwischen Bedarfsartikeln und Luxus; [gegenständen losse sich heutzutage nicht mehr unterscheiden v. Buol(Centr.) erkeärt, die Vorlage entspreche im wesentlichen dem vom Centrum gestellten Antrage über die Abzahlungsgeschäfte Das Centrum wünsche die Einfügung von Strofbestimmungen sowte das Verbot, das Abzohlungsgeschäft durch Agenten zu betreiben. Cosselmann(ntl.) bezeichnet als einen Vorzug der Vorlage, daß sie keine gewerbepoltzetliche Einschränkung des Abzablungsgeschäfts einführe und den Betrieb durch Agenten nicht verbiete. Dos Publikum auf dem Lande könne nicht immer die Einkäufe selbst in der Stadt machen Tutzauer(Soz) bezeichnet die Klagen über die Abzablungsgeschäfte als übertrieben. Auch viele reelle Geschäftsleute seten gezwungen, gegen Abzahlung zu ver kaufen. Er m billigt aber die Abschaffung der bedingungs losen Verfallklausel. Staatstekretär v. Bötticher ist erfreut, daß die Vorlage bei allen Parteten prinzipiellen Beifoll gefunden habe. Es liege den Regierungen fern, Abzablungsgeschäfte unmöglich zu machen Die Vorlage nehme gleichmäßig die Interessen beider Kontrahenten wahr. Der vorgeschlagene Weg scheine der gerechteste zu sein; die Regterungen würden in der Kommission mit sich reden lassen Luetus(freikons) erklärt sich mit der Tendenz der Vorlage, sowte mit der Kommisstons— berathung einverstanden. Stadthagen(Soz.) meint, der Zweck des Gesetzes werde nicht erreicht werden, bei der Vorlage bätte man die Gelegenheit benutzen sollen, die Bubandwerker gegen die Ausbeutung durch die Spekulanten, ebenso die Mietber gegen die ungerecht— fertigte Zurückhaltung von Sachen seitens der Haus be— sitzer zu schügen. Schrader(dfr.) führt aus, wenn der Verkäufer bei Auflösung des Vertrages nur eine Ab nutzungsentschädigung erbalte, wo bleiben dann die Ge schäf Sunkosten des Verkäufers Uarecht sei es auch, daß der Käufer jederzeit von dem Vertrage zurücktreten könne. Staatssektetär v. Bötticher erklärt es als selbstverständlich, daß der Verkäufer einen angemessenen Toeil der Geschäftekosten auf die Abnutzungskosten schlagen könne Die Vorlage wird darauf einer Kommission von 21 Mitaltedern überwiesen. — Die„Kreuzzeitung“ erhält eine Meldung aus Rom, wonach die Nachricht des förmlichen Anschlusses Rumäniens an den Dreibund in dieser Form als unzutreffend bezeichnet wird. Posen. Dem„Posener Tagebl.“ zufolge ist der Kreisschulinspektor Schwalbe regierungs— seitig aufgefordert worden, einen Bericht über seine Verfügung, betreffend den polnischen Sprachunterricht, einzureichen. Die Ausführ— ung der Schwalbe'schen Verfügung ist sistirt worden. Mannheim. Er herrscht große Bestürz— ung in hiesigen sozialistischen Kreisen infolge der Verhaftung des sozialdemokratischen Führers Süßkind, dessen Verhaftung in Verbindung mit den Unterschlagungen des sozialistischen Agitators Häusler steht. Ausland. Oesterreich⸗-Ungarn Wien, 20. Jan. Beim Ballfeste der Stadt Wien hielt der Kaiser Cercle ab, sprach sämmtliche Diplomaten an, besonders lange den französischen Botschafter Decrais, reichte darauf Frau Decrais den Arm und begab sich in den großen Festsaal, wo der Kaiser mit brausendem Jubel em— pfangen wurde. — 21. Jan. Fürst Ferdinand von Bul— garien ist heute, begleitet von seinem Hof— marschall und dem Kommandanten seiner Garde hier eingetroffen und setzt Montag seine Reise nach München fort. Budapest. Den oppositionellen Blättern zufolge beabsichtigt der Kultusminister Csaky und der Justizminister Szilagyi zu demissioniren, weil der Beschluß des Minister-Rathes den Bischof Schopper wegen des letzten gegen die Politik der Regierung gerichteten Hirtenschreibens ad audiendum verbum zu berufen, vom König nicht genehmigt wurde. — Einige hiesige Blätter bringen die Nach— richt, der König hätte seine Einwilligung zur Civilehe nicht gegeben, das Ministerium Wekerle werde daher wegen der Niederlage der kirchen politischen Fragen demissioniren. Alle diese Nachrichten sind unwahr schon deshalb, weil die Frage nicht einmal auf der Tagesordnung war. Die Demissionsgerüchte sind daher voll— ständig aus der Luft gegriffen. Holland Amsterdam, 20. Jan. Seit einigen Tagen erfolgen täglich Zusammenstöße zwischen den Arbeitslosen und der Polizei. Gestern Abend griff die Polizei die tausend— köpfige Menge der Manifestanten mit blanker Waffe an und zerstreute dieselbe. Frankreich. Paris, 20. Jan. Graf d'Haussonville veröffentlicht das Programm der orleanistischen Partei, indem er empfiehlt, alle konservativen Kräfte ohne Unterschied zu vereinigen und die Regierungsform nicht auf— zuwerfen, jedenfalls sich aber zu organisiren für einen etwaigen unvorhergesehenen Fall und für die Wahlen. e 20. Jan. Die Plaidoyers der Ver— theidiger in der Panama-Affaire werden von den Morgenblättern übereinstimmend für un— bedeutend und für unfähig erklärt, die Richter und die öffentliche Meinung umzustimmen. Infolge der gestrigen Aus sage Stephane's nahm der Untersuchungsrichter den Beschlluß, die Untersuchung gegen einzelne Angeklagte nieder— zuschlagen, zurück. Großbritannien. London, 20. Jan. Oberst Ridgeway gehe heute nach Osborne ab, und reist via Paris, Madrid, Gibraltar nach Nuß! Dan ben 0 gemeinde lung aus . A. Nr l. B. N. Die Rück chner am Verso J Friedb. Der Vorst 10 ire 12 J hok'nbe J oßbeac 1 IN un woch a gs 2— i gemein lat Fel. heren J 9 Johan bre pe Du Reh ende 9 0 Vabns. 45 0 N June Witagg 1 n der hair, 5 Müng 01 Out heim— mittags zur vor⸗ 359 — rbindun listischen 20. Jan. er Kaiser laten an, otschafter rais den Jestsaal, ubel em⸗ zon Bul⸗ 'em Hof⸗ zer Garde ine Reise Blättern er Csaky ssioniren, thes den gegen die chreibens m König die Nach⸗ gung zur n Wekerle r kirchen⸗ lle diese glb, weil ordnung aher voll⸗ an. Seit umenstöße Polizei. tausend⸗ it blanker l. Graf Zanger. Der Minister des Auswärtigen von 9 9 arokko zahlte die festgesetzte Entschädigungs⸗ 1 mme aus. Serbien. Belgrad. Eine überraschende ud fast unglaublich klingende, aber dennoch mllig authentische Nachricht kommt lt. F. 3. Ats Biarritz: Der Exkönig Milan und die sönigin Natalie haben sich versöhnt. In hie⸗ hen eingeweihten Kreisen war es bereits be— knnt, daß der Czar persönlich und durch den Lotschafter Mohrenheim in Paris für eine Jerständigung wirkte, doch glaubte man in⸗ filge der widerstrebenden Charaktere nicht an ene solche. Am griechischen Neujahrstage esschien indessen der Exkönig aus Paris in Aaeiz und hatte eine zweistündige Unterredung nit der Königin, wobei es zu erschütternden Geenen kam, nach denen die Versöhnung stattfand. E21. Jan. Die heutige Ausgabe der „Srbija“ bestätigt die Aussöhnung der könig⸗ 10 Eltern. Milan trat mit blassem Gesicht die Königin heran und bat um Verzeihung ind Aussöhnung. Natalie nahm die Proposition 1 und bevollmächtigte einen Belgrader Freund ieflich mit der Publikation der Aussöhnung. Jie„Srbija“, sowie auch die radikalen Blätter grüßen die Aussohnung und erwarten hiervon ö 1 15 für Serbien, die Liberalen be— upten, Natalie werde dritter Regent und kehre nit Milan nach Serbien zurück. Rußland. Petersburg. Die russische egierung ordnete anläßlich der Säkularfeier der zweiten Theilung Polens die Abhaltung won Paraden und Gottesdiensten an. Der Varschauer Gouveneur veranstaltet aus dem geichen Anlässe Bälle, wozu er den polnischen Egypten. Kairo, 21. Jan. Nach einem heutigen Telegramm der„Agence Havas“ brachten die Studenten dem Khedive beim Ver— lassen der Moschee Ovationen dar, zogen dann vor das Bureau des einheimischen Journals „Mokattam“, welches die englischen Interessen vertritt, und zerschlugen die Fensterscheiben Mehrere Studenten wurden verhaftet. Aus Stadt und Land. Friedberg, 21. Jan. Nach der strengen Kälte der letzten Woche trat heute milderes Wetter ein; Nachmittags Uhr hatten wir ein kurzes Gewitter mit heftigem Schnee gestöber. 2 Friedberg. Unter Verwelsung auf die Annonce in heutiger Nummer des„Oberh Anz“ macht Einsender auf den interess anten und wichtigen Gegenstand des Vor— trags in der„Evang Vereinigung“ noch besonders auf melksam und spricht die Hoffnung aus, daß einem recht zahlreichen Besuche enigs gengesehen werden dürfe Büdingen. Bezüglich des Projeets einer Neben bahn Hanau Büdingen wird mitgetheilt, daß die städtischen Zebörden in Hanau in entgegenkommender Weise eine Garantie für die Kosten der Vorarbetten übernommen haben und demgemäß mit der Absteckung der Trace der gahn, bezw. den Nivellirungsarbetten in aller Kürze be gonn n werden kann Allerlei. Detmold, 20. Inn. Im hiesigen Residenzschloß war heute Feuer ausgebrochen; es entstand im Arbeits ummer der Fürstin Man befürchtete erst, daß der ganze Ouflügel des Schlosses ein Raub der Flammen werde, es sind jedoch nur vier Zimmer ausgebrannt Herne, 20. Jan Gestern ist auf der Strecke Riemke— Herne ein neues Dynamitettentat versucht worden Der am 7 Ubr 5 Min von Rlemke abfahrende Personenzug hatte Verspätung und infolgedessen ließ man erst einen Güterzug abfahren Als dieser an die Stelle kam, wo sich die Strecke nach Bismarck abzweigt, entstand ein von den Schienen gerutscht sein mögen. Hätte der Per⸗ sonenzug die Stelle bel mildem Wetter passirt, wo die Patronen nicht gefroren waren, so hätte ein schreckliches Unglück geschehen können. g Halle, 21. Jan. Nach der„Saale-Zig“ hätte die Epedemle in Nietleben zugenommen. Neu gemeldet wurden 17 Erkrankungen und 2 Todesfälle. Bisher sind 63 Erkrankungen und 19 Todesfälle vorgekommen. Mühlbausen t Th., 9. Jan Zwischen Gotha und Neudketendorf fand Nachts ein Zusammenstoß eines Schnellzuges mit einem Güterzug statt. Beide Maschinen und mehrere Personen- und Güterwagen wurden stark beschädigt und mehrere Personen, theils schwer, theils leicht verletzt. Berlin. Die„Voss. Ztg.“ meldet, die Telephon. linie Berlin-Triest Rom und Berlin Brüssel-Paris würden demnächst zur Ausführung gelangen. Breslau, 19. Jan. Im Babnbof von Groscho, witz fuhr ein Güterzug auf einen Rangirzug auf; die Lokomotive des letzteren und mehrere Watzen des Güter⸗ zuges wurden stark beschädigt Wien An dem diesjährigen im September bei Preßburg stattfindenden Katsermanöver werden fünf Corps theilnehmen. Wien, 21 Jan. Infolge Ueberhelzung des Ofens im Bibliothekzimmer des Herzogs von Cumberland ent⸗ stand Feuer. Mehrere werthvolle Oelgemälde wurden zerstört. Warschau, 19. Jan. Der„Magdeb. Ztg“ zufolge hat bei Lody ein Zusammenstoß zweier Schnellzüge statt⸗ gefunden, wobei 5 Personen, darunter 4 Bahnbeamte, und 11 Reisende verletzt wurden. New Pork, 18 Januar. Gestern Nacht wurde ein von vier Pferden gezozener Schlitten, in welchem sich 30 junge Frauen und Männer befanden, von einem Eisenbahnzug überfabren, gerade als der Schlitten die Etsenbahn kreuzen wollte; 7 Personen wurden sofort ge— tödtet und eine achte tödtlich verletzt P ivatbedarf in Jurkin,— kleine Exploston. Bei näherer Untersuchung fand man, daß die Hüschen in 2 Dynamitpatronen xplodirt waren, dite auf den Schienen lagen. Das Dynamit, weil es zu sehr gefroren war, war glücklicherweise nicht xplodirt. del eingeladen hat. Man fand neben den Schienen noch zebn Patronen, die Velour, Cheviot“ Kammgarn ca 140 em breit à M 1. 75 s, per Meter versenden in einzelnen tern on Jederm enn das Buxken Fabrik Depot Oettinger& Co., Frankfurt a. H. Nuster in echt Auswahl ber uwilliast franco ins Haus. 4 14 * Obligations ⸗Verloosung. 15 sind 5 daß ig Offerten mit ent⸗ ressenten eing sehen werden m tags 11 Uhr, wird die Jagd im Rocken 1 Bilanz pro 1891. Linoseum-Ceppich lten, gut en e ü ten Lebens⸗ Bei ber heute pattgehabten Verloosungsprechender Aufschrift versehen versiegelt bis n 5 5 5 einde Orugatlenen wurde zur Rück Uzum 30 d. Mis, portofrei bei mir einzu Akt va ee 110644 47, vesorgt und legt— f zallung aus geloost: reichen. Passwa Mark 1194595, 165.. Beuss. Et. A. Nr 13 mit 400 Mark, Dachdeckerarbeiten, veran— Gewinn Mark 184 96, fob Et. B. Nr. 37 mit 200 Mark. schlagt zu 897,96 M. Aenne 91 5 890. 80 15 K Die Rückzablung ersolgt bei unserem Spenglerorbeiten 2 ugang pro 1891 75 8 D 0 ebener om 1. Apr. 9 1 50 da an hört Glaserarbeiten 636,—„ 75 8 an agung. di Verzinsung auf, Weißbinderarbeiten 876,0„ Abgarg pro 189 f Für die so überaus vielen Bewelse herz- Friedberg den 2. Januar 1893. Chausseehaus bei Doftelweil Mitglieder—— licher Theilnabhme bei dem Tode und der c 8 5 0 zahl Ende 1891 43 8 Dir Vorstand ders sr. Religlons gemeinde am 16. Januar 1893 Mieder s be Beerdigung unseres unvergeßlichen Gatten, E E Loeb 3.0 Johs. Hensel. Spar und Vorschußverein 0. Schwiegersohnes und — 5 7 Schwager Jagd ⸗Verpachtung Trinkt e e e, Christoph Dörr 8 1 95 1 7. 7 f N Der V ensvorsseber: sagen tiefg⸗fützlten Dank Dienstag den 7. Fedruar 1893, Vor 0 0 I. H 1 U 0 53 Franz Möbs VIII. Friedberg den 20 Innuar 1893 lager Markwald mit 369 ba Wald auf mere 12 Jahre im Gasthaus zur Gerste zu Rockenberg verpachtet. Butzbach den 19 Januar 1893. Gefoßh. Oberföcheret Butzbach Dieser wel 48 Reuß Ureitig der fabr eirt wird Jagd ⸗Verpachtung. Mu woch den 1. Februar d. J, Nack⸗ Oberarzt, Pa tags Uhr, wird die Gemeindejagd i Gemeinde Pohl Göns, umfassend 459 nur oll ein cht Schützendorfen Köln, un beste der Menschbeit bestätigen: Dr. Joh Müller, die wWedieinalrath, Berlin,(L. S.) und Vogler, A.⸗G., Frankfurt am 5 stabs arzt, Hamburg arzt, Petersburg berühmie Medicin⸗Bitter kabetetr n Julius Magen Bittien, welcher „welches hiermit zum Wohle sofort gesucht Gefl Offerten unter L. 6 Annoncen Exver von Dr. Levere, ris. 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Bürgermeisterei Münster. 904 Reineck. Submission. Nachbenannte, bet Erbauung eines neuen Uobahauses nächst der Station Dortel⸗ weil, erforderlichen Arbeiten beabsichtige c auf Submission zu vergeben Die Uoranschläge, Plan und Bedingungen Kal preuß approb Apo heker J. Klasse u gerichtl. vereldet. Chemiker und Sachver ständiger. Dieser Mediein Bitter ist zu baben per Liter de. 3, ½ Liter M 180 und au Engrospreisen bet den Herren W. Leit⸗ häuser Friedberg, Ph. Weiß in Had c uheim, Scheibel 1 Oden Mörlen, L. Bernhardt Nude Wöllstadt, F. Mahl in Jibenstaßt, C. Barth Groß Karben. Alle Flaschen sinv mu Firma Stempeln verseben 162 Ein ordentlicher Zunge, welcher die Bäckerei erlernen will, kann in die Lehre treten bet 20 Carl Theis, Bäckermeister Eine Partie feine Damen⸗Tuchstiefel mit Lederbesatz kleine Nr. verkufe zu M. 4 das Paar. Adam Hefßß, 289 Schuhlager. Als Wartfrau empfiehlt sich Frau Obmann Wwe. sol gegen eine auswärtige Vesitzung, Fabrik, uch Gut ann w. 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Mts. 366 Vorladt bei Carl Bindernagel in Friedberg. A rufen Groß Karben Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Mittwoch den 25 d. Mts., Nachmittogs 2 Uhr 90 statt. 374 7 5 — Man less, Bankgeschäft, Friedberg. bismarckstrasse. Geschäftsbetrieb: An- und Verkauf von börsengängigen Effekten, 55 5 55„ ausländischen Noten und Geldsorten, Ausstellung von Wechseln und Creditbriefen auf alle in- und ausländische Plätze, besonders Amerika, Eröffnung laufender Rechnungen, Gewährung von Darlehen auf Werthpapiere, Kostenfreie Coupons- Einlösung, Controle verloosbarer und gekündigter Effekten, Effekten. Provisionsberechnung. 77 Inkasso verlooster resp. Coulante Ausführung unter mässiger Holzversteigerung 7 in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. Im Distrikt 1 sollen versteigert werden: Montag den 30. Januar, von Vormittags 9½ Uhr an, 6 4 rm Buchen Scheiter, 234 xm Buchen Knüppel, 2 rm Eiche und 2 rm Weichbolz⸗Knüppel, 226 rm Buchenstöcke, 4 rm Eichenstöcke, 5040 Buchen und 50 Eichen 8 05 Dienstag den 31. Januar, von Vormittags 9¼ Uhr an, 177 rm Puchen., 2 rm Eichen Scheiter, 100 rm Buche, 3 rm Eiche— Knüppel, 7 rm Weichholz Knüppel, 62 rm Buche, 14 rm Eichen 126 rm Fichte⸗Stöcke, 2110 Buchen-, 50 Eiche, 50 Nadelholz Wellen. 52,73 fm Eichenholz für Wagner, Zimmerleute, Schwellen- und Gruben⸗ holzhändler. 1 Eichen Schnittholz von 78 em Durchmesser und 5 m Länge= 2,29 f. 12 Buchen Abschnitte von 38—48 em Durchmesser und 3-9 m Länge=—— 8 60 fm. Die Zusammenkunft ist an beiden Tagen auf dem Weg von Burkhardsfelden nach Nieder Bessingen, bet dem Parkthor an der sog. Strestecke Lich, 16. Januar 1893 Dr. Dieffenbach. Holzversteigerung in dem Fürstlich Stolberg'schen Forstrevier Gedern. Samstag den 4. Februar d. J sollen in dem Försterbezirk Ranstadt aus den Distrikten Hühnerwald, Leustadt, Kirchwald und Glauberg versteigert werden: Stämme: 169 Eichen, 3 20 m lang, 15—54 em dick mit 98 fm, 34 Rothbuchen, 3— 15 m lang, 463 em dick mit 46 fm, 7 feichten, 16— 21 m lang, 15— 22 em dick mit 4 fm; Derbstangen: 56 Eichen, 8 Buchen, 140 Fichten; Reisstangen: 86 Fichten; 47 rm Kiefern Schette, 26 rm dergl. Knüppel und 180 rm dergl. Astreiser. Das Nadelholz lagert im Distrikt Glauberg. Mit dem Nutzholz wird der Anfang gemacht Die Versteigerung beginnt um 10 Uhr im Stolbergerhaus zu Ranstadt Der Förster Semper in Ranstadt und der Forstschütz Köͤnsg in Glauberg ertheflen nähere Auskunft Gedern den 23. Januar 1893. gekündigter Der Oberförster 3 1. Klochn er. Palmkuchen, Napskuchen, Waschmaschinen von 45 M. a an, Sesamkuchen,“ Leinkuchen, Wringmaschinen mit 42 em Erdnußkuchen, Walzenlänge 20 M., Niederlage des Vereins fabriken in Mannheim, und deuscker del Waschmangen von 30 M. an mache ich be sonders auf i f 358 bet G. M. Reuß. süddeutsche Mohnkuchen 2— Honig- Neu! von 38% Protein und Fett, als den Zwiebel⸗ Bonde, billigsten Kuchen, aufmerksam. A cht 212 Wilhelm Fertsch. echte 164 Malz⸗ Bonbons von angenehmem Geschmeck, wirken un⸗ fehlbar bei Husten, Heiserkeit und . ꝛc., in Packeten a 15 Pf, und 50 Pe und lose vorgewogen Reinen Blüthenhonig aus eigener J keret in 1% Pfund⸗ 1 Pfund⸗* 2 1 Gläsern me l ff Pfun . In ½, /, ½ Flaschen und lose vor— J. Baumeister. gewogen 8 hlt Neues intenstves 229 J. Baumeister. Ing. 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Rosestock, Holderblüth, 6.„Eine musikalische Ehe“, komisches Duett für Sopran und Baß. II. Abtheilung. 7. Orchesterstück. 8. Eine sixe Idee. 9 10 Schubert. J Heinze. Lustspiel in Aufzuß von B. Schuhmann. Orchesterssück Ein Toilettengeheimniß. Lustspel in Aufzug von F. A. Sauer Nach dem Theater Tanz. 5 Eintrittskarten a M. 1.—, 5 Sperrsitz 3 1.50 sind in den beiden Buchzanpi zu baben. 500, 5 Sonntag den 12. Februar findet im Saalbau der Gesellen⸗& Arbeiter⸗ Ball, verbunden mit Vorträgen, 1 Bilder* ae i fakt (Bier im Glas.) Das Comité. Andere Mittheilungen sind unwahr Kartenverkauf bei Fritz Schme Hutmacher 7 Radfährer⸗Verein. Samstag den 28. d Mts., Abends 8 Uhr Familien⸗Abend N Entré mit Dame 1 M. Nur Mitglieder und eingeladene Oöge haben Zutritt. 5 361 Der Vorstand. Pelzröcke, Schlittendecen zur Hälfte des Wertbes empfiehlt 349 F. Schmidt's Hutbazar. 1 ur Lieferung am 3 Februar d. J, von 3 200 Blumen⸗Bouquets zu einem g Cotillontanz wird gebeten, Offerten mit Preisangabe an G. 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