9 ö ler. it guten Glet n gesuch. 3 Arz. Cent unter J, 1 5 t. itt ni er Telkin sümer dess Inseratgeblh, nselben be. september I. Polzzeidleng Fee N zum Bezuge von Waldstreu durch die Nothstands⸗Commission, bezw. Mts. ein 50 gen Beloh üheim. 8 er⸗Wöllstal nen ein waz n Flecken. inger dess egen gute! jon Kraah lll nd hierd ur, usfall stillen Samstag den 23. September. N 112. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., —————— 1 f i lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 wärtigen Einsendern(soweit Letzere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus⸗ — Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. ————————— Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Nachstehendes Ausschreiben wird andurch zur allgemeinen Kenntniß gebracht. Friedberg den 19. September 1893. Zu Nr. F. M. D. 37121. Betreffend: Die Abgabe von Waldstreu aus den Domanial— Das Großh. Ministerium der Finanzen, Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Darmstadt am 12. September 1893. und Communalwaldungen während des landwirthschaftlichen Nothstandes. Abtheilung für Forst⸗ und Cameralverwaltung an die Großh. Forst⸗ ämter und Oberförstereien. Behufs thunlichster Befriedigung des voraussichtlich bis zur nächsten Strohernte noch andauernden Bedürfnisses an Streumitteln, hat Großh. Ministerium der Finanzen, im Einverständniß mit Großh. Ministerium des Innern und der Justiz, genehmigt, daß bis auf Weiteres an diejenigen Vorstände landw. Betriebe, deren Bedürfniß die von derselben beauftragten Ortsvermittelungsstellen— auf Grund der unten abgedruckten Instruktion— bescheinigt worden ist, Wald⸗ streu aus den Domanialwaldungen nach Maßgabe des bescheinigten Bedürfnisses zu den bisherigen ermäßigten Preisen abgegeben werden darf. Zur Vermeidung von Mißverständnissen, bemerken wir jedoch ausdrücklich, daß in erster Linie die Gemeindewaldungen zur Be— friedigung des Streubedürfnisses der Gemeindeangehörigen in Anspruch u nehmen sind, daß daher Abgaben aus den Domanialwaldungen nur an solche Gemeinden, welche keinen eigenen Wald besitzen, bzw. an die Wald besitzenden Gemeinden erst dann zu leisten sind, wenn alle äußerst zulässigen Streunutzungen in deren Gemeindewaldungen L nach Maßgabe der erlassenen speciellen Verfügungen— bereits stattgefunden haben. Die Großh. Oberförstereien haben daher unver—⸗ Windegn. züglich den betr. Ortsvermittelungsstellen mitzutheilen, welche Quan⸗ phat. „ Kümms 5 iich ger! ein Ga mittel) nah jährigen M. erden, A täten Waldstreu muthmaßlich aus den Waldungen der betr. Gemeinden och abgegeben werden können, damit solche Antragstellungen von bornherein vermieden werden, welche hiernach aus Domanialwaldungen nicht erledigt werden dürfen. Die von den Ortsvermittelungsstellen an die Großh. Ober— jrstereien gelangenden„Anträge“ der Waldstreubedürftigen sind je⸗ veilig— insoweit sie sich auf den Winterbedarf beziehen— unver⸗ ziglich gemeindeweise in Verzeichnisse, wozu Formular 32, Seite 545 des Handbuchs zu benutzen ist— zusammenzustellen, die verzeichneten dung!“ Streuquantitäten in hierzu geeigneten Domanialwalddistrikten auf⸗ nter a. 5 arbeiten zu lassen und die Abgaben nach den Verzeichnissen zu voll— Retreffend: Die Abgabe von Waldstreu im Nothstandsjahre. Die Nothstands⸗Commission a Indem wir Sie auf das im Kreisblatt abgedruckte Ausschreiben Großher— zoglichen Ministeriums der Finanzen, Abtheilung für Forst- und Cameralverwaltung berweisen, empfehlen wir Ihnen folgendes zu beachten. 7 10 1. Die Ortsvermittelungsstellen nehmen Anträge der Landwirthschaft treiben⸗ den Ortseinwohner auf Abgabe von Waldstreu aus den Domanialwaldungen entgegen. 2. Jeder Antrag ist von der Ortsvermittelungsstelle gesondert unter Be⸗ tzung des Formulars Nr. 6 aufzunehmen, einer gewissenhaften Prüfung und ziehen— vorausgesetzt, daß das verordnungsmäßige Maximum der Nutzungsfläche nicht überschritten wird. Selbstverständlich sind jedoch nur solche„Anträge“, welchen die vorgeschriebene Bescheinigung der Ortsvermittelungsstelle beigefügt ist, von den Oberförstereien in die Verzeichnisse aufzunehmen, etwa vorschriftswidrig aufgestellte„Anträge“ dagegen den Ortsvermittelungsstellen ungesäumt zur Berichtigung bezw. Vervollständigung zurückzugeben. In Anstandsfällen— z. B. wenn weitere Waldstreuabgaben aus Domanialwaldungen der zuständigen Oberförsterei nicht mehr zulässig erscheinen— ist von den Ober— förstereien an die Forstämter zu berichten, welche hiermit ermächtigt werden, Zutheilungen an andere Oberförstereien— unter gleichzeitiger Benachrichtigung der betr. Ortsvermittelungsstelle— vorzunehmen. Würde eventuell das verordnungsmäßige Maximum der Fläche durch die gewünschten Streuabgaben überschritten, so ist unverzüglich anher zu berichten. Insoweit die„Anträge“ sich auf den Frühjahrsbedarf an Waldstreu beziehen, sind dieselben einstweilen von den Ober— förstereien in besonderen Verzeichnissen vorzumerken und thunlichst frühzeitig im nächsten Frühjahr zum Vollzug zu bringen. Sämmtliche „Anträge“ sind in besonderem Faseikel bei den Akten der Oberförsterei aufzubewahren. Schließlich fügen wir noch an, daß diejenigen Vorstände land⸗ wirthschaftlicher Betriebe, welche bereits eine erstmalige Abgabe von zwei Haufen Waldstreu aus Domanialwaldungen erhalten haben, und nunmehr sich bereit erklären, neben der Waldstreu auch Torfstreu zu verwenden, bezw. den glaubhaften Nachweis erbringen, daß sie einen Ballen Torfstreu im Gewicht von 125—150 kg von der Nothstands— Commission bezogen oder bei derselben bestellt haben, eine zweite Abgabe von zwei Haufen Waldstreu aus dem Domanialwald— insoweit Streunutzungen daselbst noch zulässig sind— ohne Weiteres erhalten können, daß mithin in diesem Falle eine Bescheinigung des Bedürfnisses Seitens der Ortsvermittelungsstelle nicht erforderlich ist. Für die Ausfertigung: Strein. Darmstadt den 12. September 1893. n die Ortsvermittelungsstellen. 3. Die Befürwortung eines Antrages ist nur zulässig, wenn die Verhältnisse des Antragstellers bei ungenügendem Stroh- und Heuvorrath die Beschaffung anderer Streumittel(3. B. Torfstreu ꝛc.) besonders schwierig erscheinen lassen. 0 4. Fand oder sindet Verkauf von Stroh und Heu 1893er Ernte oder Miß⸗ brauch der Waldstreu(Verwendung zur unmittelbaren Dünger⸗ oder Kompostbe⸗ reitung) statt, so kann Antrag auf Abgabe von Waldstreu weder gestellt, noch von der Ortsvermittelungsstelle befürwortet werden. g Jegutachtung unter Beantwortung der in diesem Formular gestellten Fragen zu unterziehen und hiernach der zuständigen Großh. Oberförsterei abzugeben. Unterzeichneter ersucht um Abgabe von Waldstreu unter den von Großh. Vegünstigungen, und zwar: 5 1 Deckung des Bedarfs bis Ende Februar 1894, ür den Gebrauch von Anfang März bis zur 1894er Strohernte. und stützt sein Ersuchen auf folgende Gründe: a) Größe des selbst bewirthschafteten Gutsbesitzes(einschließlich Pachtland) b) Größe des Bestandes an Pferden und Rindvieh(zus.) . e) ungefährer Ertrag der 1893er Ernte an: Stroh Heu und Grummt von welchen nichts an andere abgegeben(verkauft, getauscht ꝛc.) wird. d) Bisher wurden bezogen: Jaup. orm. Nr. 8 Nothstands⸗Commission. Antrag auf Haufen Streu⸗Abgabe aus Domanial⸗ Waldungen. Ministerium der Finanzen, Abtheilung für Forst⸗ und Cameral-Verwaltung, gewährten ganze,— halbe Haufen, Zusammen ganze,— halbe Haufen, ha, . Stück, Doppelcentner ö à 100 kg, Waldstreu Haufen, Torfstreu 3 Ballen, sonstige Streuersatzmittel (Ort) den ten 189 ) Der Bedarf ist in ganzen oder halben Haufen à 5 ebm anzugeben. (Unterschrift des Antragstellers:) 9——ꝛ——— Gutachten der Ortsvermittelungsstelle. Auf Grund vorstehender Angaben, welche wir nach Pflicht und Gewissen als zutreffend bestätigen, nisses wird der Antrag befürwortend Großherzoglicher Oberförsterei Torfstreu und anderen Streuersatzmitteln besonders schwierig Wir haften für Annahme der bestellten Streu un und Cameralverwaltung, gewährten Bedingungen. ist. ten 189 den (Ort unterschrift von sämmtlichen Mitgliedern des Ortsausschusses. Da wo Genossenschaften an Stelle des Ortsausschusses getreten sind, Firma der Genossenschaft mit Unterschrift von 2 Vor⸗ stands mitgliedern.) Betreffend: Abnahme des Verfassungseides vom II. Quartal 1893. d versprechen Zahlung nach Maßgabe der von Großh. Ministerium der Finanzen, Friedberg den 20. September eschaffung von Abtheilung für Forst⸗ 1893. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Zur Ableistung des rubricirten Eides 1. zu Friedberg Dienstag den 2. auf dem Selzerbrunnen bei G Die seitherige Zutheilung der Gemeinden zu des rubricirten Eides Verpflichteten vorladen lassen, Die im Bericht, daß Niemand zu laden ist, einsenden. Zugleich werden wir in dem Termine am 4. haben wir folgende Termine bestimmt: 3. Oktober 1893, Vormittags 11 Uhr, im Rathhause, roß⸗Karben Mittwoch den 4. Oktober 1893, Vormittags den obengenannten Orten bleibt beibehalten und zum 1. Oktober 1893 unfehlbar Rückstand befindlichen, unten Verzeichneten wollen Sie bei 3 Mark Strafe vorladen lassen. Oktober 1893 von Angehörigen der betr. Orte Beschwerden oder Wünsche entgegennehmen. sowie uns bis Geistliche und Volksschullehrer sind nicht vorzuladen. Bei 3 Mark Strafe sind zu laden: Heinrich Jakob Rahn von Assenheim; und Heinrich Ritz von berger von Nieder-Eschbach; ——— Nieder⸗Wöllstadt; Friedrich Schmidt, Johann Gottlieb Gabrian, Philipp Karl Stelz und Johann 10 Uhr. i wollen Sie hiernach die zur Ableistung die Namen der Geladenen anzeigen, oder Dr. Braden. David Bär Krämer III. von Friedberg; Georg Peter Wagner von Griedel; Heinrich Freitag Bekanntmachung. Johann Schäfer, Philipp Wolf und Ludwig Schäfer von Harheim; Georg Herz— Wilhelm Lehr von Vilbel. Die Stelle eines Verwalters der Naturalverpflegungs-Station Groß-Karben ist vom 1. November l. Is. an zu besetzen. Außer freier Wohnung und Benutzung des Gartens wird eine entsprechende Vergütun Geeignete Bewerber haben sich— unter Vorlage von Zeugnissen über Leumund und bei unterzeichneter Stelle zu melden. 3 8 Friedberg den 21. September 1893 Das Großherzogliche Kreisamt F Etwaige, in Ihren Gemeinden vorhandene, zur Versehung obiger aufmerksam machen. Betreffend: Die Nothlage der Landwirthschaft. Bekanntmachung. g für Verwaltung der Station gewährt. Befähigung— bis zum 15. Oktober l. Is. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. riedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 1 Stelle geeignete Personen wollen Sie auf obige Bekanntmachung Dr. Braden. Wir bringen hierdurch zur allgemeinen Kenntniß, daß die Intendantur des 15. Armeecorps zu Straßburg i. E. beschlossen hat, im Großherzogthum folgende Märkte für den Ankauf von Schlachtvieh abzuhalten: vom 21. bis 22. September in Beerfelden, Friedberg den 19. September 1893. Betreffend: Die Feldbereinigung in der Gemarkung Vilbel. Wegen Verschleifung der Hohle ist der sog.„Petterweiler Hohlweg“ „ 26 7„Reichelsheim 7 30. 7„Ortenberg, „ 3.% B. Oele 9.„ 1„Gießen. Bekanntmachung. Friedberg den 22. September 1893. 3846 Betreffend: Die Feldbereinigung in der Gemarkung Okarben; hier die Die im rubr. Betreffe vorkommenden Erdarbeiten s öffentlich vergeben werden. Zusammenkunft an der Staatsstraßenbrücke. Erdarbeiten. Regulirung der Heitzhöferbach. dem Büreau des Kulturtechnikers Bauer dahier zur Einsicht offen. Friedberg den 21. September 1893. für Fuhrwerk ꝛc. ollen Donnerstag den 28. d. Mts., 1 Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. gesperrt. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Nachmittags 2 Uhr, in mehreren Loosen Pläne, Voranschlag und Bedingungen liegen von Dienstag den 23. d. Mts. ab, auf Der Vollzugs-Commissär: Süffert. 38⁴⁵ Deutsches Reich. Friedberg, 20. Sept. Heute um 7¼½ Uhr fand Abendessen im Großh. Schlosse statt, zu welchem S. Exz. General der Infanterie v. Wittich, Oberstlieutenant v. Bock, Major Röhl, Oberstlieutenant Winter, Gendarmerie-Major Cullmann, Premierlieutenant v. Grundherr— Altentann geladen waren. Am Nachmittag machten die Allerhöchsten und höchsten Herrschaften eine Spazierfahrt in den Wald bei Ziegenberg. — 21. Sept. Zur heutigen um 1½ Uhr stattgehabten Tafel waren befohlen die General— Majore Prinz Croy, Leo, v. Maßow, v. Igel, v. Hüllessem und v. Gersdorff. Am Vormittag machten S. K. H. der Großher— zog eine Spazierfahrt in die Gegend von Ilben— stadt. höchsten und höchsten Herrschaften einen Ausflug auf den Winterstein. — 22. Sept. S. K. H. der Großherzog, J. K. H. die Herzogin v. Connaught, J. Gr. H. die Prinzessin Alix, J. H. die Prinzessin Victoria von Schleswig-Holstein nebst Gefolge begaben sich heute 9 Uhr zu Wagen nach dem Manöver— feld bei Beyenheim, um dem Corpsmanöver der 25. gegen die 21. Division beizuwohnen. Am Nachmittag unternahmen die Aller- Zur heutigen Hoftafel werden S. D. der Fürst von Solms⸗Lich, S. E. der Graf von Solms-Laubach, S. E. der Erbgraf von Solms— Laubach eintreffen. Die Abreise der Allerhöchsten und Höchsten Herrschaften nach Darmstadt findet morgen Nachmittag 3 Uhr 15 Minuten statt. Darmstadt. Der Bahnwärter Becker zu Zell, der Weichensteller Etling zu Hungen bei den Oberhes— sischen Eisenbahnen, wurden beide auf Nachsuchen, in den Ruhestand versetzt. Berlin. Die Kreuzerkorvetten„Arcona“ und„Alexandrine“ sind am 19. September vor Rio de Janeiro eingetroffen. a — 20. Sept. Der„Reichs.⸗Anz.“ meldet: Den ersten Gegenstand der heutigen Sitzung des Kolonialraths bildete der Entwurf einer Enteignungsverordnung für Deutsch-Ostafrika. Der Entwurf wurde einer fünfgliedrigen Kom⸗ mission überwiesen. Im weiteren Verlaufe der Sitzung äußerte sich die heute gewählte Kommission zu der Vorlage wegen Errichtung von Privattransitlägern in Togo zustimmend. Endlich wurde die Frage der besonderen Handels— berechtigungen, sog. Monopole, in Kamerun berathen. Ueber die Aufhebung der bestehen. den Monopole wünscht der Kolonialrath sich der Aeußerung zu enthalten. In der gestrigen Sitzung stimmte der Kolonialrath nur der Um- rechnung der Werthzölle in Gewichtszölle zu. — Der„Reichsanzeiger“ meldet: Der bis— herige Stellvertreter des Gouverneurs von Deutsch⸗Ostafrika Oberst Schele ist zum Gou⸗ verneur von Deutsch-Ostafrika ernannt. — Der„Reichsanzeiger“ schreibt: Unter Vorsitz des Unterstaats-Sekretärs Rottenburg traten gestern Vertreter des Reichsamts des Innern, des preußischen Handels ministeriums, einiger Bundesregierugen, 17 Arbeitgeber und 18 Arbeiter zusammen. Der Vorsitzende be— grüßte die Anwesenden, denen er für ihr Er— scheinen dankte, und sprach die Hoffnung für Gewinnung einer festen Grundlage zur Durch⸗ führung der Sonntagsruhe aus. Der Referent des Reichsamts des Innern entwickelte die füt den Entwurf der Ausnahmebestimmungen lei⸗ tenden Gesichtspunkte. Hierauf wurde in die Spezialdiskussion eingetreten, wobei auch die der Regierung seit Fertigstellung des Entwurfs zugegangenen Abänderungs-Vorschläge vorge⸗ tragen und erörtert wurden. — 21. Sept. Der Kolonialrath beschloß in seiner heutigen Sitzung eine Resolution über 1 sowie nach sorgfältiger Prüfung des 91 Bedürf⸗ g vorgelegt und zugleich bescheinigt, daß die N ö 0 ga fat Hombu Albrecht vor swig, ist Fudric sie Münche Eundtags er Tunzregente sissink aich sprach J in Gin Uismarck's dahme aus elegramm hahme des Math Schr nung seine Oester Das heul Infanteriet Swualkerietr burger, bol Treffens, ig ihres 5 Koen Las Manö den eaiser Sins um! — 21. Im 5 Uhr Ar 15 J ausenden ümmtl 0 damen. Kin e Frage der Unterbringung, Erziehung und Banket des reformirten Kirchenkonvents, für die Baur und die früheren Lehrer Volk, Ramspeck, Blick⸗ den Bed 2 8 ö 0 5 wh hersorgung der befreiten Sklabnen. Vor und Seelsorger aller Konfessionen nahe die Prüf— fame 1 17. n 880 der M Zu⸗ f f 4 7 5 22 ammenkunst waren von(eingela enen Alter genossinnen fü lach der Plenarsitzung, 04 welcher auch die ungszeit ihrer politischen Ueberzeugung. Der nur eine, dagegen von 33 Alersgenossen, 18 1a c don gerathung 17 16 17 25 e fin 55 Liberalismus gefährde den Glauben nicht, er Familien aus Hamburg, Gießen, Frankfurt a- M., Offen gonnen wurde, tagte die Kommission für die ssei vielmehr der treueste Freund der Religion.] bach und hier anwesend. Leider war es diesmal nicht mög⸗ herathung des Entwurfes einer Enteignungs⸗ Der Minister toastete auf den vereinigten Kampf lh, die früheren Ertiehor un ig zu hen denn dig oben lerordnung für Deutsch-Ostafrika. unter der Fahne des Liberalismus. Genannten sind inzwischen, ereits alle zu ihren, Vätern e 5 9 8 5 8 5 versammelt. Nur dem einen noch lebenden, früheren — Die Administration des Kongostaates Frankreich. Paris. Der„Figaro“ Erzieher, Oberlehrer Weiffenbach in Alsfeld, konnte hielt ergänzende Nachrichten über den Fund publizirt einen Leitartikel„Frankreich und mit einem Dankschreiben, welches von Sämmtlichen unter⸗ es Emin schen Gepäcks und Notizbuches durch Rußland,“ worin er sagt, der Czar beabsichtige zeichnet wurde- Konntoiß von den rsasnonegaft ge . DOhanis. Darnach wird bestätigt, daß sich in mit dem Flottenbesuch in Toulon eine fried⸗ gib dle averen. Wie dic urge Fier. en 8 5 1 9. 8 8 5 8 25 ge in der schönsten Weise; es war wirklich em Koffer zahlreiche Schriftstücke von Emin, liche Demonstration; es sei unpolitisch, wenn interessant, zu beobachten, wie drollig bei Leuten, die pwie ein Theil seiner Bücher und Naturalien Frankreich dieser einen anderen Charakter gebe. sich in 34 Jahren nicht gesehen hatten, die Erkennungs— fanden. Major Dhanis bringt dieselben nach Mean übertreibe die Vorbereitungen der Mani ind jezige Sanste gab zu mancherlei Berracgtungen und 2 8 9 0 che etr 10 Able 1 2 21. Sept. Die hi Verdachts estate gegen den Willen des Czaren. 5 Groß⸗ tiefernstem Erstaunen Veranlassung. Die aber zu⸗ Ableisun tel, 21. Sept. ie hier wegen Verdach fürst Alexis werde deshalb wahrscheinlich, ob⸗ sammen waren, trennten sich in dem Bewußtsein, eine igen, oder zer Spionage verhafteten Franzosen wurden gleich er in Frankreich weilt, den Festen in schöne Feier gehalten zu haben, in der zuversichtlichen en lasse, leute nach Berlin übergeführt, wo die Vorunter⸗[Toulon und Paris nicht beiwohnen. 5„ gesund und munter, sennehmen. sichung stattfindet. g Lens, 20. Sept. In der heutigen Sitzung 25 Bad⸗Nau heim, 21. Sept. Der Oeconom E. l. Homburg v. d. H., 20. Sept. Prinz des Kongresses der Bergarbeiter schlug Basly Grünewald von hier wurde heute beim Obstabmachen ee, pen aun Bench 1 Kaiserin vor, ein Schiedsgericht anzunehmen. Der Kon- in 60 Garten vom Schlage gerührt und war so— g weig, ist heute zum Besuche der Kaiserinsgreß stimmte im Prinzip mit 81 gegen 21 sort todt. 5d Friedrich hier eingetroffen. 13 Stimmen der Einsetzung eines Schiedsgerichts g Her München. Die feierliche Eröffnung des sunter der Bedingung bei, daß bei den Besprech⸗ Allerlei. landtags erfolgt am 28. September durch den ungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitern. Hamburg, 20. Sept. Neben 5 Choleraerkrankungen Prinzregenten. Vertreter der Presse zugegen sein sollen. und einem vorgestern eingetretenen Todesfall sind in Kissingen, 20. Sept. Dem Vernehmen. Großbritannien. London. Norman, den 1 19. e 8 a ach sprach Kaiser Wilhelm, der erst nachträg⸗ der jüngst zum Vizekönig von Indien ernannt in den Vorstadten vor.„ hrt. lch in Güns von der schweren Erkrankung ist, hat nach weiterer Ueberlegung diesen Posten Altona, 20. Sept. Zwei Cholera-Erkrankungen er l. J. pismarck's erfuhr, telegraphisch seine Theil⸗ abgelehnt. sind heute hier gemeldet worden. Z ing des ungünstigen Klimas von Friedrichs⸗ Meldung der„Tribuna“ beschäftigte sich der tödtet und etwa 15 verl 8 1 14 5 17 2 N 2 a t. Die Stadt und der luhe, in einem der Kaiserschlösser Wohnung an. Ministerrath heute mit der Frage der Zahlung serlitten mehrfachen. 1. 1 b eute 9 9 hrfachen Schaden intmachun. dankte 0 in 1 9 8 5 der Eingangszölle in Gold. n. kelegramme, verzichtete jedoch auf die An⸗—. 21. Sept. Die Feier des Gedenktages] Kirchli; 5; 9785 3 a n e irchliche Anzeigen für Friedber fahme des kaiserlichen Anerbietens auf den des Einzuges der Truppen in Rom ist ruhig e 9• Nath Schweningers, der sich gegen jede Aende⸗ verlaufen. Evangelische Gemeinde. en hat, jung seines gewohnten Aufenthaltes aussprach.— Dem„Daily Chronicle“ wird von hier Samstag, 23. Sept. Burgkirche, Nachmittags 2 Uhr berichtet, daß der Bruder des Königs von Siam„ und Beichte. demnächst mit großem Gefolge in Neapel ein— Sonntag nach Trinitatis. Ausland. 5 f 8 treffen werde. Man glaube, daß er auch nach Pfarramtswoche: Herr Pfarrer br. Weiffenbach. Oesterreich⸗Ungarn. Güns, 20. Sept. Monza gehen w f Gottesdienst in der Stadtkirche. 10 om un 0 e erde, wo er eine 5 f 8 das heutige M een de wer 95 Uhr: Her ba heutige Manöver, bei dem sämm iche Zusammenkunft mit König Humbert haben Nachmittags 1 Uhr: Herr Reallehrer br. Dieckmann. N Infanterietruppen-Divisionen und die beiden würde Gottesdienst in der Burglirche. N: Lavallerietruppen⸗Divisionen zum Kampfe ge⸗ Serbien. Belgrad, 21. September. Der Vormittags 9½ 1 195 1 Velte. lengten, bot ein vollständiges Bild eines großen] König ist heute zurückgekehrt und wurde festlich 5 Treffens, indem die Südpartei durch Umgeh⸗ empfangen f N one und don db genie Feine, gar eren do erh d e en leg ene, 2 0 3 8 el f z. 0 a mittag von hr an elcht. 9. Das Manöver endete nach 1 Uhr. Die bei⸗ eee i 5 Sonntaß Morgen 6 Uhr Beicht; um 47 Uhr wird die 0 + Kais d die Fürstlichkeiten kehrten nach unter großen Verlusten zurückgeschlagen. Die heil. Communion ausgetheilt. ene e Fü 155 N Nationaltruppen in Tucuman, Cordoba und 10 uhr: Hochamt mit Predigt. büns um Ser d 8 S ist San-Juan haben revoltirt. In Tueuman ver uhr: Christenlehre und Andacht — 21. Sept. Der König von achsen ist einigten sich die Truppen mit den Aufständischen 2— 900 um 5 Uhr 5 Min., 55 Naa e un und stürzten die Regierung. Der Kongreß ist Israelitische Gemeinde. eren d Ihr 15 Min. nach A 11 05 1 zu einer außerordentlichen Sitzung einberufen. Montag den 25. u. Dienstag den 26. Sept. 1893; 6 a0( brausenden Ovationen des Pu 1 as die und man glaubt, daß wichtige Ereignisse ein⸗ Laubhüttenfest. . e th begrgte. der Fahrt zum Bahn- treten werden. Pellegrini ist mit Truppen Erster Festtag. lr: ö 9 ose stürmi gru 8 b 5 Norden abgegangen. Beginn: Brudapest. 5000 Metallarbeiter kündigten nach dem Norden abgegang Vorabend 6 Uhr. — jr Samstag Abend einen Strike an, weil ein Aus Stadt und Land. Montag Morgen 8 uhr. s—Lisendreher, der in der sozialistischen Arbeiter- n 1 3 184 0 Montag Nachmittag 3 Uhr 45 Min. er gesu“ 0.. f. Friedberg. Friedberg's 1843er Altersgenossen,. 5 ur derl“—fresse Artikel über den Direktor der ungarischen welche sich schon nach ihrem vollendeten 40. Lebensjahre 9 5 8 5 Festtag. tül'“ Taschinenfabrik, Förster, veröffentlicht hat, mit ein Stelldichein gegeben, haben sich am verslossenen e a e gehreren Genossen von dem Kartell der Fabri- Samstag. Sonntag und Mentag im 50. Lebensjahr, zu%§ͤ«˙³% ²˙ Der dh anten boykottirt wurde einer zweiten Wiedersehensfeier zusammengefunden, um 3 Uhr 45 Min. f 1 K g 2 8 die alte Freundschaft fortzupflegen und wach zu er⸗ N 8 0 hr. neurs 1 Fünfkirchen, 20. Sept. Der Justizminister 7 85 See 15 Altersgenossen mit ihren Wochengottesdienst von Mittwoch den 27. September zun! ezilagyi erklärte in einer Tischrede bei dem! Angehörigen, der ehemahlige Confirmations⸗Geistliche an Morgens 6 Uhr 30 Min., Nachmittags 5 Uhr. nt. 5 7 1 2* 8—. 2 100,000 Säcke, ö 8 übt: 4 Eingetroffen Ein Mädchen einmal gebr., groß 1 fag, fue eee Kaiser⸗Reinetten M 8 Kartoffeln, à 30 u. 35 Pfg. robel. à perkauf 0 9 Rol 15 sämmtliche Neuheiten in aus guter Familie, welches das Putzge⸗ 25 St. vers. gegen Nachn. unter Angabe 3832 84 g 1 ate D N Mänteln schäft erlernen will, kann sofort eintreten. der Bahnstation Max Mendershausen, 5 5 i 0 amen⸗ egen⸗ 0 7 Wo? zu erfragen bei der ane Cöthen i. A. H. 55300) 3246 Eine große Partie itgebet 1 Kinder⸗Mänteln, des Anzeigers. 2 Prima blauer 8 4 7[Wei 11 1 8 Ein ordentlicher Junge, Kupfer ⸗Vitriol, Pfeiweuisah. für ihr K. Winter⸗Mänteln 5 der zu allen Arbeiten willig, als Kellner⸗[(Engros-Lager bei von 40 bis 300 Liter haltend, hat zu mug e did 1 und empfehlen Lehrling gesucht. 3828 Wilhelm Fertsch. N 50 Heinrich gisch fklghe zu billigsten Preisen. Bad⸗Nauheim. 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Allen Personen, welche eine zur Konkurs— masse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemein⸗ schuldner zu verabfolgen, oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 3. Oktober 1893 Anzeige zu machen. Großh. Amtsgericht zu Bad-Nauheim. ; Sell hein F. d. A.: 3803 t Versteigerungs⸗Anzeige. Montag den 25. September l. J, Vormittags 10 Uhr, werden in der Hofraithe der Gebrüder Stern in Friedberg folgende zur Concurs⸗ masse gehörigen Gegenstände gegen Baar— zahlung versteigert: 1 Break, 1 Federwägelchen, 2 Ballen Torf, 1 Hackklotz, 1 Schmierbock, Zuber, Gießkanne, Eimer, Kuhketten und dergl. mehr. Friedberg den 19. September 1893. König, 3806 Gerichtsvollzieher. Zwangs⸗Versteigerung. Donnerstag den 28. 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