lags für 8 Ur! 1 anale erwart anuar 1893 der hristdent; Jäckel. -Tereh R — 8 zeneralpersamm 8 Januar, Aben elsenkeller Sta der sreundlich 5 8 icht. ge. ür 1893. standes. Januar 1893, Ver Vorstand. „„ 3 Ubr: N eraben Chrisich 1 Burgtbor. Commando: Hieronimuz illtärbtre g. zur Betheiligu eraden Chessioh d. Pts, Ni am Vereinslokal acuar 1893. Der Vor ssand. e m li. mt!“ 1 en 2. Jaun der 0 hit, 90 Plakate „ 8 ile u ö m b FFC AAA 1893. ö Samstag den 21. Januar. . 9. Obhberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., 0 5 lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. wärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. Annoncen von aus⸗ r————— Amtlicher Theil. Bekanntmachung, die Zurückstellung der zum einjäbrig freiwilligen Dieyst berechtigten Militärpflichtigen betr. Diejenigen, im Jahre 1873 geborenen, Militärpflichtigen, welche im Kreise Friedberg ihren dauernden Aufenthalt haben und Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst besitzen, werden, insofern sie ihre Zurückstellung vom Militärdienst bis jetzt noch nicht beantragt haben, dies zu thun aber beabsichtigen, 10. Februar l. Is. dahier vorzulegen. Friedberg den 18. Januar 1893. hierdurch aufgefordert, ihre Berechtigungsscheine alsbald und längstens bis zum Der Civil⸗Vorsitzende der Großh. Ersatz-Commission Friedberg. Dr. Braden. Bekanntmachung, die Zurückstellung der Reserve, Erssetz Reserve und Landwebr⸗Mannschaften betr. Nachstehende Bestimmungeu über die Zurückstellungen der Reserve-, Ersatz-Reserve- und Landwehr-Mannschaften rücksichtlich ihrer häuslichen und gewerblichen Verhältnisse werden hiermit für die Betheiligten zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Bis zum 20. Februar l. Is. haben die Großh. Bürgermeistereien die bei ihnen vorgebracht werdenden Gesuche anher einzusenden. Friedberg den 18. Januar 1893. J. Bei nothwendigen Verstärkungen oder Mobilmachungen werden die Mann— schaften des Beurlaubtenstandes, soweit die militärtschen Interessen es gestatten, nach den Jahresklassen, mit den jüngsten beginnend, einberufen. 5 Hierbei können dringende häusliche und gewerbliche Verhältnssse derartige Berücksichttgung finden, daß Reservisten hinter die letzte Jahresklasse der Reserve ihrer Waff und Dienstkategorte, Landwehlmannschaften aber, sowie in besonders dringenden Fällen auch einzelne Reservisten, hinter die letzte Jahreseklosse der Landwehr ihrer W'öffe oder Dienstkategorte zeitweise zurück estellt werden. Jedoch darf in keinem Aus hebungs bezirke die Zahl der hinter der letzten Jahresklasse der Reserve zurück gestellten Mannschaften zwei Prozent der Reserve, dte Zahl der hinter der litzten Jahresklasse der Landwehr zurückgestellten Mannschaften drei Prozent der Reserve und Landwehr übersteigen. Auf die Dauer der Gesammtdienstzeit(Dienstpflicht) hat die Zurückstellung keinen Einfluß. II. Zurückstellung im Sinne der vorbezeichneten Festsetzungen dürfen aus folgenden Gründen(Klasstfieatlonsgründe) eintreten: a. wenn ein Mann als der einzige Ernährer seines arbeitsunfähigen Vaters oder seiner Mutter, beztehungsweise seines Großvaters oder seiner Großmutter, mit denen er dieselbe Feuerstelle bewohnt, zu betrachten ist und ein Knecht oder ein Geselle nicht gehalten werden kann, auch durch die der Familie bet der Ein berufung gesetzlich zustehende Unterstützung der dauernde Rutn des elterlichen Hausstandes nicht abgewendet werden könnte; b. wenn die Einberufung eines Mannes, der das dreißtgste Lebens jahr vollendet hat und Grundbesitzer, Pächter oder Gewerbetreibender oder Ernährer einer zahlreichen Familie ist, den gänzlichen Verfall des Hausstandes zur Folge haben und die Angehörtgen selbst bet dem Genusse der gesetzlichen Unterstützung dem Elende preisgegeben würden; o. wenn in einzelnen dringenden Fällen die Zurückstellung eines Mannes, dessen geeignete Vertretung auf keine Weise zu ermöglichen ist, im Interesse der all gemeinen Landeskultur und der Volkswirthschaft für unabweislich nothwen nig 14 erachtet wird. brauchs der Mannschaften, welche in Gemäßheit des§ 67 und 69 des Reichsmilitär— gesetzes wegen Kontrol Entztebung nachdtenen müssen, haben jedoch auch in den vor— genannten Fällen keinerlei Anspruch auf Zurückstellung. III. In Bezug auf das Verfahren bei derartigen Zurückstellungen bestehen folgende Vorschriften: Der Civil⸗Vorsitzende der Großh. Ersatz-Commission Friedberg. Dr. Braden. 1. Die Mannschaften der Reserve, Landwehr, Seewehr und Ersatz Reserve erster Klasse, welche auf Zurückstellurg Anspruch machen, haben ihre Gesuche bet der Buͤrgermetsterei ihres Wohnorts anzubringen, welche dieselben pfüft und darüber eine an den Civil Vorsitzenden der Ersatz⸗Commission einzureichende Nachwetsung ausstellt, aus der nicht nur die milttärischen, bürgerlichen und Vermögensver⸗ hältnisse der Bittsteller, sondern auch die obwaltenden besonderen Umstände ersichtlich sind, durch welche eine zeitweise Zurückstellung bedingt werden kann. 2, Die eingereichten Gesuche unterliegen der Entscheidung der verstärkten Ersatz— Commission, welche im Anschluß on das Musterungsgeschäft in öffentlich bekannt zu machenden Terminen jährlich einmal Sitzung hält 9 3. Das Verfahren der verstärkten Ersotz Commtssion beim Klasstficattonsgeschäft regelt sich nach§ 3,7 des Reichs-Melitärgesetzes. 4. Die Entschetdungen sind entgültig, insofern nicht der Mtlitͤr Vorsitzende auf Grund des§ 30,7 des Reichs Mllitärgesetzes Elnspruch erhebt. 5. Die vorgedachten Entschetdungen behalten ihre Gültigkeit nur bis zum nächsten Klassifieottons Termin.— Im Falle des Bedürfnisses sind Anträge auf weitere Zuxückstellung ats bann zu erneuern. 6. Wenn Manaschaften aus einem Aushebungsbezirk in einen anderen verziehen, so erlischt die gewährte Zurückstellung. IV. Die vor erfüllter aertver Dienstpflicht auf Reklamatton entlossenen Mannschaften bleiben bis zu dem ihrer Entlassung zunächst folgenden Klassifieations Termin hinter die letzte Jahresklasse der Reserve zu ückgestellt und haben demnächst etwalge Anträge auf weitere Zur ückstellung wie alle übrigen Monnschaften zu stellen Wenn nach dem allgemeinen Entlossungs Termin der Reserven dringende Verhält— nisse die sofortige Zurückstellung elnzelner der entlassenen Mannschaften gerechtfertigt erscheinen lassen, so kann die vorläufige Zurückstellung solcher Mannschaften bis zum nächsten Klassifieattons Termin hinter die letzte Jahresklasse der Reserve durch schrift— liches Uebereinkommen der ständigen Mitglieder der Ersotz Commission verfügt werden. In anderen als den unter II vorbezeichneten Fällen sind außertermiulich⸗ Zupück⸗ stellungen unstalthoft.— Insbesondere sind Gesuche um Zurückstellung im Augenblick der Einberufung unzulässig. Eine Wieverenslossung einzelner einberufenen Mannschaften kann nur ausnahms- weise auf dem im§ 83,3 und 9, der Wehr Ordnung vorgeschriebenen Weg her— beigeführt werden. Derartige Oesuche können nur dadurch begründet werden, daß seit dem letzten Klassifleatsons- Termin für den Eingestellten durch unabwendbare, nicht durch ihn selbst herbeigeführte Ereignisse, als Brandschaden, Ueberschwemmung, Tod eines nahen Anverwandten u. s. w. ein wirklicher Nothstand eingetreten ist. Polizeireglement zur Aufrechterhaltung der Ordnung an dem dem Großherzoglichen Fiscus gehörigen Schwalheimer Mineralbrunnen. Nach Vernehmung der Lokal-Polizeibehörde und der Gemeindevertretung zu Schwalheim wird mit Genehmigung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz vom 14. Januar 1893 zu Nr. M. J. 1422 zur Aufrechterhaltung der Ordnung bei dem Wasserholen an der Mineralquelle zu Schwalheim, zur Vermeidung gegenseitiger Störung durch die zum Wasserholen Berechtigten und den Pachter des Brunnens, dessen Leute und Gäste, zum Schutze gegen Verunreinigung des Brunnens und seiner Umgebung, sowie zur Verhütung des Miß— Berechtigung verordnet wie folgt: 1. Den zum freten Bezug des Mineralwassers Berechtigten ist dessen Verkauf außerbalb der Städte Friedberg und Bed Nauheim, sowie der Orte Dor— heim, Schwalheim und Rödgen untersagt. 5§. 2. Das Eintauchen der Krüge und sonstiger Gefäße in den Brunnen darf nicht mit den Händen, sondern nur mit Benutzung der Füllkörbe geschehen, ebenso find alle sonstigen Verunreinigungen verboten. Diese Bestimmung bezieht sich nicht zur auf die Freiberechtigten, sondern auch auf den Pachter, dessen Leute und Gäste. § 3. Alles Länmen und Streiten am Brunnen ist untersagt. 4. Die Brunneneinfassung und Schöpfapparate, sowie die Anlagen um den Brunnen dürfen nicht muthwillig beschädigt und verunreinigt werden, § 5. Schubkarren und Wagen dürfen nicht innerhalb des Hofraumes oder des fur die Freiberechtigten angelegten Fußweges zum Brunnen, müssen vielmehr gußerhalb desselben aufgestellt werden. Das Großherzogliche an die Großh. Bürgermeistereien Bad⸗Nauheim, Dorheim, Friedberg, Schwalheim und Rödgen. Das vorstehende Polizeireglement wollen Sie in Ihren Gemeinden ortsüblich verkündigen lassen. §. 6. Die Benutzung der für den Pachter bestimmten Abtheilung des Brunnens, bezw. das Eindringen in dieselbe, ist den Freiberechtigten untersagt, da⸗ gegen auch die Benutzung der den Freiberechtigten eingeräumten Abtheilung dem Pachter, seinen Leuten und Gästen nicht gestattet. § 7. Der Pachter, dessen Leute und Gäste haben sich einer jeden Störung oder Beeinträchtigung der zum unentgeltlichen Wasserholen Berechtigten zu enthalten. . 8. Zuwiderhandlungen gegen vorstehende Bestimmungen, insoweit nicht eine Bestrafung auf Grund der§§ 303 und 304 des Reichsstrafgesetzbuchs wegen Sachbeschädigung eintritt, werden mit Geldstrafe von 1— 10 Mark bestraft. Friedberg den 18. Januar 1893. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Bra den. Kreisamt Friedberg Dr. Braden. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Philipp Graulich von Södel wurde als Stellvertreter des Fleischbeschauers dieser Gemeinde verpflichtet. Wilh. Carl Röder von Bruchenbrücken wurde als Stellvertreter des Fleischbeschauers dieser Gemeinde verpflichtet. Friedberg den 19. Januar 1893. Betreffend: Die Fleischbeschau im Kreise Friedberg. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg f. an die Großh. Bürgermeistereien Bauernheim, Burg⸗Gräfenrode, Dorheim, Groß-Karben, Hausen, Kaichen, Ober-⸗Florstadt, Okarben, Petterweil, Rödgen, Staden und Trais-Münzenberg. 2 a i Da nach uns gewordener Mittheilung in Ihren bezüglichen Gemeinden ein Fleischbeschauer⸗Stellvertreter nicht vorhanden, die Bestellung eines solchen durch§S 1 der Fleischbeschauordnung vom 10. April 1880(Reg.⸗Bl. Nr. 11) aber vorgeschrieben ist, so e wir Sie, uns binnen 14 Tagen eine qualificirte Persönlichkeit nach Benehmen mit dem Gemeinderath in Vorschlag zu bringen. Wir bemer en hierzu, daß Personen, welche keinen guten Ruf haben, sowie solche, welche Metzgerei oder Fleischverkauf gewerbsmäßig betreiben und Polizei⸗ diener nicht zulässig sind. Darüber 95 bei dem von Ihnen Vorgeschlagenen solche Hinderungsgründe nicht vorliegen, wollen Sie sich in ren Berichten ausdrücklich aussprechen.. f 1 5 l 8 Für diejenigen e in denen sich etwa geeignete Personen nicht finden sollten, sind Fleischbeschauerstellvertreter aus Nachbarge— meinden vertragsmäßig zu beschaffen und die bezüglichen Verträge uns vorzulegen. Dr. Braden. 7 ͤͤ Friedberg den 20. Januar 1893. Das Großberzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. ö 8 Nachdem seitens des Landesausschusses der landw Vereine für das Großherzogthum Hessen in der nächsten Finanzperiode größere Mittel zur Förderung der Viehzucht bei Großh. Regierung und den beiden Kammern beantragt werden sollen und die landw. Bezirksvereine vom Präsidium des landw. Provinzialvereins aufgefordert worden sind, ihren Bedürfnissen Ausdruck zu geben, wurde in der Hauptversamm— lung des landw. Bezirksvereins zu Friedberg am 7. Januar d. J. beschlossen 800 M mehr als bisher zu beantragen zur Unterstützung solcher Gemeinden oder Vereinigung von Gemeinden, welche das in Nr. 43 der landw. Zeitschrift für das Großherzogthum Hessen Jahr— gang 1892 bekannt gegebene Ortsstatut mit Einführung von Zuchtregistern annehmen. Alles nähere hierüber ist aus angezogener Bekanntmachung zu ersehen. Wir fordern nun die Großh. Bürgermeister in deren Gemeinden Viehzucht in größerem Umfange getrieben wird auf, bis 1. März d. J. an uns zu berichten, mit welchem Erfolg sie das betreffende Statut dem Eemeinderathe zur Beschlußfassung vorgelegt haben, damit alsdann der Bezirksverein seine Forderung auf Grund der eingelaufenen Berichte stellen kann. Dr. Braden. Bekanntmachung. e Diejenigen Landwirthe Oberhessens, welche geneigt sind, die im Juni l. J. zu München stattfindende Ausstellung der Deutschen Landwirthschaftsgesellschaft mit Rindvieh zu beschicken, werden hiermit ersucht, umgehend Antrag bei unterzeichnetem Präsidium zu stellen. Der Ausschuß des landwirthschaftlichen Vereins hat beschlossen, eventuell diejenigen den Ausstellern erwachsenden, nachweislich nothwendigen Kosten aus der Vereinskasse zu ersetzen, welche nicht bereits vom Staat übernommen sind und insofern dieselben im Ganzen den Betrag von 500 Mark nicht übersteigen. Laubach den 12. Januar 1893. Erledigungen. Frieobeuß den 18 Januar 1893. Der Präsident des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen Friedrich Graf zu Solms-Laubach. Ausschreiben. Am 2.—3. Januar 1893 wurden dem Schmiedelehrling Wolf in Bad⸗Nauheim 7 Mark gestohlen. Dringend verdächtig ist der 22jährige Schmiedges eue Jetob Schelberg don Frankenau. Um Fahndung, vorläufige Festnahme und Nachricht wird gebeten(N. 3/93.) 0 Steckbrief. Gegen den Johannes Siebert, geb. 1828 oder 1829 in Michels rombach, ist von Großh. Amtsgericht Butzbach wegen Bettelns und Landstreicherei Haftbefehl emassen worden, um dessen Vollstreckung ersucht wird.(B. 5 93) Heinrich Pilz von Wallenrod, Johannes Siebel III. von Weilbach durch Gendarm Scheer in Ober Erlenbach. Der Großherzogliche Amtsanwalt: Lebrecht. Deutsches Reich. Darmstadt. Der Abgeordnete Bergsträßer und 30 Genossen haben bei der zweiten Kammer einen Initiativantrag auf Einführung eines Gesetzes, die Feuerbestattung betreffend, einge— bracht. Darmstadt.(Militärdtenstnachrichten) v. Steffens, Port. ⸗Fähnr vom Feld⸗Art Regt. Ne. 25 wurde zum Sek. Lt., Unteroff. Biermann vom Inf. Regt. Kaiser Wilhelm Nr. 116, zum Port Fähnr befördert; v. Kur natowski, Major dom Inf Rigt Kaiser Wilhelm Nr. 116, zum Bats„Komm. ernannt; Hiepe, aggr. dems. Regt, in das Regt. wiedereinrongirt; Könner, Hauptm. vom Inf. Regt. Nr. 140, der Abschied bewilligt; Grof v. Schwerin, Oberst und Komm. des 1 If Reßts. Nr. 115, der Abschted bewilligt; Buchholz, Major und Bat.⸗Komm. vom Inf. Regt. Katser Wilhelm Nr. 116, auf Antrag zur Disp. gestellt. — Der Mediztnalrath Dr. Schenk wurde auf Nach⸗ suchen, unter Anerkennung seiner Dlenste, in den Ruhe stand versetzt. Berlin, 18. Januar. Im Reichstag werden bie Inittativanträge über den Befäbigungs nachweis, die Innungsrechte, die Konkursordnung zc. beratben. Acker mann(kons.) hebt hervor, die Anträge bezwecken die Echaltung des Mittelstandes und des Handwerks Er bedauert, daß der Bundesrath die Anträge auf Forder ung des Befäbigungsnachweises abgewtesen hat und hofft, daß derselbe wenigstens für das Handwerk eingeführt werde. Die Anträge über die Innungsvorrechte be zwecken, die Mehrheit des Gewerbes zu ermächtigen, die Minderheit zum Beitritt zur Innung zu zwingen. Stolle (Soc) führt aus, in Oesterreich und Sachsen hätten die Innungsmeister die Pflichten gegenüber den Lehrlingen verletzt. Der Befähigungs nachweis sei besonders auf dem Lande unmöglich, wo die Meister oft mehreke Hand werke betreiben. Er vermißt positive Vorschläge, wie der Befähigungsnachwels elnzuführen set und fragt, ob auch derjenige, welcher nur einzelne Thelle eines Stückes herstellt, einer Prüfung unterliegen solle. Die Sozial demokraten lehnen die Anträge ab, damit micht die Jugend der Ausbeutung durch die Handwerksmetster ausgeliefert werde. Metzger(Centr') gibt zu, daß der Besähigungsnachwels in Oesterreich zu Unzutꝛräglichkeiten geführt hat. Der Befähigungs nachweis solle das Hand werk von der Pfuscherkonkurrenz befreien. Dizrem bowski(Pole) erklätt sich für die Anträge, obwohl die Ausführung der Gesetze duich die Beamten bet den Polen Bedenken errege. Hitze(Centr.) hebt hervor daß der Handelsminister bereits bet den Bergleuten den Befähigungsnachweis eingeführt habe und hofft, daß die Regierungen bei der Errichtung von Handwerkerkammern die Anträge gründlich erwägen. Hersch(ofr.) wünscht, daß man den Handwerkern den Weg zur Selbstuändig keul nicht erschwere. Bock(Soe.) weist darauf bin, daß die zwischen der Regierung und dem Centrum Produktton set und durch den Befähigungs nachweis nicht aufzuhalten sei. Die Anträge Ackermann betreffend den Befähigungsnachweis und die Innungsvorrechte werden ungenommen.— Der Reichstag beräth die Börsensteuer Stnatssektetär v. Maltzahn fühcet in der Begründung aus: der Zweck der Voclage set ausschließlich finan ell. Eine erhöbte Besteuerung der Bönsensteuersätze treffe die wohlhabenderen Kreise. Zwar tage fetzt die Börsen⸗ nquete Kommission, aber dieselbe solle nur die Aus wüchse des Börsengeschäftes treffen; das hindere also nicht die Einbringung der Vorlage. Wenn die wirth— schaftliche Depression aufhörte, so set das Doppelte des bisherigen Ertrags, also 26 Millionen, sicher zu erwarten Die Verdoppelung der Steue sätze vermehre die wirth schaftliche Depression nicht, auch der Börsen verkehr werde voraussichtlich nicht ins Ausland gedrängt werden. Er weist darauf hin, daß Fraypkreich im Begriff set, eine, ähnliche Börsensteuer einzuführen. Stemens(freis) spricht gegen die Vorlage. Mehnert(kons.) erklärt, die Konservatioen billigten die Vorlage und wären noch mit einer schärferen Börsensteuer einverstanden. Singer erklärt, die Soztaldemokraten lehnen die Vorlage ab, weil sie zur Deckung der Kosten der Militärvorlage be stimmt set, welche er als kulturfeindlich bezeichnet. Mar quardsen(nat. lib.) erklärt, die Nattonalliberalen wollen auf die Bö sensteuerreform eingehen, falls die Arbitage in ihrem Bestande erhalten bleibe. Die Börsen stuer verdiene vor den beiden anderen Steuervorlagen den Vorzug. Er beantragt, die Vorlage an die Milttärkommission zu überweisen. In der gestrigen Sitzung der Milttärkommtf sion bemerkte Lieber(Cent.), den Reichstag müsse auf die Vo ksstimmung achten und wies auf die Windtborst'schen Re solutionen hin, welche gegen das Verdy'sche und gegen jedes auf Durchführung der allgemeinen Wehrpflicht gehendes Projekt, also auch gegen das voirltegende ge richtet seien. Das Centrum sei u bereit, die zweijährige Dienstzeit innerhalb der jetzigen Präsenzstärke anzunebmen, fordern jedoch die gesetzliche Festst llung der zweljäb rigen Dienstzeit. Der Reichskanzler enigegnete, Deutschland set stark genug zur Defenfive gegen Frankreich, aber nicht gegen zwei Fronten Nur die weifäbrige Dienstzeit her aus zunebmen, darauf könnten die Bundesregierungen unter keinen Umständen eingehen. v. Hammerstein erklärt, er sei durch den Reichskanzler überzeugt worden, daß Deutschland nicht stark genug und die Vorlage berechtigt set. Redner spricht sich gegen die gesetzliche Festlegung der zweijährigen Dienstzelt aus. Hüntze sagte, die Frei sinnigen wollen keinen Konflikt, welcher beim Fisthalten an der R alerung in ibren Anforderungen unabwendb err sei — Die„Polit. Korresp.“ meldet aus Rom: In vatikanischen Kreisen ist die Annahme ver— breitet, das Centrum nehme schließlich die Militärvorlage mit gewissen Abänderungen an. Infolgedessen würden sich die Beziehungen Auflösung des Mittelstandes eine Folge der kapitaltstschen enger gestalten. Kiel. S. M. S.„Gneisenau“, Komm. Korvettenkapitän Stubenrauch ist am 16. Jan. in Trinidad angekommen und beabsichtigt am 4. Februar nach Grenada in Westindien in See zu gehen. S. M. S.„Aicona“, Komm. Korvetten-Kapitän Hofmeier, ist am 17. Jan. in Port Said eingetroffen und beabsichtigt am 19. dess. Mts. nach Aden in See zu gehen. S. M. Kreuzer„Bussard“, Komm. Korvetten⸗ kapitän Flichtenhöfer, ist am 18. Januar in Auckland eingetroffen. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Die cur⸗ sirenden Gerüchte über den beabsichtigten Rück— tritt des Reichs-Finanzministers Kallay sind grundlos. Belgien. Brüssel, 17. Jan. Etwa 250 beschäftigungslose Arbeiter, welche gestern von Gent aus zu Fuß nach Brüssel gekommen waren und während der Nacht in der„Maison de peuple“ beherbergt wurden, durchzogen heute früh gruppenweise unter Gesang die Straßen. 8 Delegirte derselben wurden von dem Minister des Innern empfangen, welcher ihnen versprach, Schritte zu thun, um die Inangriffnahme öffentlicher Arbeiten zu beschleunigen. Vor⸗ sichtshalber ist die gesammte Gendarmerie in der Kaserne konsignirt. Es sind 360 Gen— darmen aus der Provinz herangezogen worden. Man vermuthet, daß es zu Unruhen kommen werde. Frankreich. Paris. Die„Cocarde“ setzt die Verläumdungscampagne gegen die Botschafter des Dreibundes fort, welche sie der Betheiligung an den Bestechungen in der Panama⸗ affaire beschuldigt. Das Blatt bezeichnet den Agenten Chely als Mittelsperson. — 19. Jan. Die Erklärungen Develles, Waddington sei beauftragt, von der englischen Regierung Erklärungen zu verlangen wegen der gegen den Khedive geübten Pression, und die Regierung lasse keinerlei Beeinträchtigung der Autonomie der egyptischen Regierung zu, wurde in der Kammer und in den hiesigen politischen Kreisen mit Befriedigung aufge— funger, de 5 Leuße! —— — ̃ͤ—— ferdinand J f dem Ferrat eußt, bei ei den kü ber den! Hausel de dation nie Serb. f a Lufenhalt er Prinze dach dem Al. D. Egyr leutet Rhedive s dein Beda Eine Be Hremier! En. Cr Die and. Hosen. 1 1 1 ö. rte u gäle fab engef f gchelte! dre Mum ut meh ble N Gissl, U amtli Aut und driedb In Lage 12 gebte Irie Uachen 10 ain Deutschen zu stellen. wendigen etrag bon U er Mährlge andstreicherel 75 — „Komm. 16. Jan. sichtigt am tindien in „Komm. 17. Jan. ichtigt am zu gehen. Korvetten⸗ sanuar in Die cur⸗ gten Rück⸗ allay sind Etwa 250 gestern von gekommen er,„Maison og gen. heute e Straßen. m Minister u bersprach, 7 de Botschafter amen. Es wird behauptet, die Regierung lmentschlossen, die vollste Unabhängigkeit des Ihedive gegen England zu vertheidigen. Großbritannien. London, 18. Jan. i dern Nachmittag empfing Lord Roseberry Rußlands und Frankreichs, lobei es angeblich zu heftigen Auseinander— —— nen. De andern Minister Aten. sitzungen gekommen ist. Sofort darnach sandte gosebery den Lord Herschell zur Königin nach Tsborne; er konferirte hierauf mit den Ver⸗ betern Deutschlands. Alsdann eilte er zu Glad— sone, welcher schleunigst den Ministerrath be— 155 Dieser trat um 5½ Uhr Nachmittags 1 9 5 und beschloß in bewegter, bis sieben hr dauernder Sitzung einstimmig, mit größter ergie gegen den Khedive vorzugehen und scksichtslos die vollste Abhängigkeit des Khedive, stwie die Gesammtlage Egyptens klar zu stellen. 11 englische Resident in Kairo, Lord Cromer, Unachrichtigte bereits gestern Morgen den hedive, daß die Ernennungen der neuen Mi— 15 ungültig und sofort zu annulliren seien. as Bekanntwerden der plötzlichen Einberuf— ig des Ministerraths erregte große Bewegung. — 18. Jan. Die„Times“ meldet aus Ae der Sultan lehnte es ab, den Minister 3 Aeußeren zu tadeln und gab auf die eng— e Forderung eine unbefriedigende Antwort. Spanien. Madrid, 16. Januar. Der Ministerrath hat den prinzipiellen Beschluß gfaßt, bei den gegenwärtig schwebenden, wie . den künftig zu führenden Unterhandlungen üer den Abschluß von Handelsverträgen die lausel der Behandlung als meistbegünstigte Mtion nicht zuzugestehen. Serbien. Belgrad, 19. Jan. Der Ab⸗ geordnete Bogdanovies wurde wegen Hochver— baths verhaftet. Bulgarien. Sofia, 18. Jan. Prinz rdinand begiebt sich übermorgen zu längerem Mfenhalt nach England. Die Verlobung mit der Prinzessin Helene von Orleans findet kurz noch dem Eintreffen des Prinzen in England hut. Diese Nachricht wurde von anderer Giite dementirt. Egypten. Kairo, 18. Jan. Das Bureau Kuter meldet: Die Krisis ist vorüber; der Kledive sprach dem britischen Gesandten Cromer e sein Bedauern über die jüngsten Ereignisse und sinne Bereitwilligkeit aus, Riaz Pascha zum Memierminister an Stelle Fakhris zu ernen⸗ Cromer erklärte sich damit einverstanden. verbleiben auf ihren 0 Aus Stadt und Land. J. Friedberg. Die hiesige Gasanstalt hat unter 90 Kälte stark zu leiden, indem die Gaskessel zum eil eingefroren sind. Eine bei dem Gaswerk nunmehr 9 gestellte Locomobtle sorgt dafür, daß das Werk im Mrieb bleibt. .. Friedberg. Der bei dem Eisenbohnunfall in Mitheim um's Leben gekommene Stattonsassistent Thiele a Cassel, Famtlienvater von 5 Kindern, war in Folge 1 amtlichen Stellung hier und in Nieder⸗Wöllstadt 1 snnt und sehr beliebt. Friedberg. Trotz der strengen Kälte wurde uns 6* Tage der„Redakttonsschmetterling“, ein Wegfuchs, bnd gebracht. Friedberg. Postdirektor Wüst hier erhielt den goben Adlerorden IV. Klasse Mainz, 18 Jan. Das Rheineis hat sich von 5 Ludwigshafen bis St. Goar fast ausnahmslos gesetzt 0 Allerlei. 11 18. Jan Die offizielle Gesammtzahl dit heute Streikenden im Ruhrgebiet beträgt 7654 Mann 1 26 im Streik befindlichen Zechen; nur eine Zeche ü neu aus und der Streik ist beendet auf 4 Zechen. Sildes heim, 18. Jan. Auf dem Northetmer Kab, ist der Göttinger Schnellzug heute früh auf eh Güterzug aufgefahren. Ein Bahnbeamter blieb 0 zwei Personen wurden verletzt. Halle, 19. Jan. Die bakterkologische Untersuchung eihub, daß die verdächtigen E krankungen in der Irren— aüstalt in Nietleben die Cholera astattea seien. leiwitz. Vom hlesigen Schwurgericht ist die 60“ shge Engelmacherin Wittwe Plontek zum Tode verur (litt worden. SDraudenz, 17. Jan. dureh) Kohlendunst erstsckt. dseDfenkloppe geschsossen. [Katiber, e e In Kulmsee sind 5 Kinder Die Mutter hatte vorzeitig Eln Schnellzug durchfuhr bei — Oderberg eine Kolonne Streckenarbeiter. Zwei wurden gräßlich verstümmelt und blieben sofort todt. Hamburg, 18. Jan. Heute wurden drei Cholera fälle koststirt. Antwerpen, 19. Jan. Im Cirkustheater fand gestern an den Heizanlagen eine Exploston statt. Ein Maschinist wurde schwer verwundet, das Innere des Theaters ist größtenthetls zerstört. Parts, 17. Jm Die Gerichtsverhandlung über dite Panama-Angelegenhelt wurde heute eroͤffnet. Die Auslieferung von Cornelius Herz wegen Betrugs und N e oon 112 Millonen Panamageldern unter falschen Vorspi gelungen gilt als zweifellos, seine Ver— haftung in London steht bevor. Rom, 18 Jan. Der Dtrektor der hiesigen Filiale der Bank von Neapel ist nach angeoltcher Hinterlassung eines Defiefts von 212 Millionen flüchtig. Derselbe soll das Opfer der Demimonde geworden sein. Der Kassierer der Bank wurde verhaftet. Petersburg, 17. Januar. Auf der Slatoust Ssamarscher Linte gerteth ein Eisenbahnzug bet voller Fihrt in Brand 48 Rekruten sind umgekommen, 7 er hielten Brandwunden. Ein Verwundeter ist später gestorben. Handel und Verkehr. Frankfurt, 20 Jan. Fruchtbericht. Hiesiges Weizen 1 7 0 Nr. 0 M. 2800—29 00, Nr. 1 M. 25 5/—26.50, Nr. 2 N. 24.50— 25 50, Nr. 3 M. 22 50 23.50, Nr. 4 M. 17.50- 18.50, Nr. 5 M. 12 160 495 50, Wilchbrod⸗ und Brodmehl im Verband M. 48—50, norddeutsche und westfälische Welzenmehle Nr. 00 M. 22.75— 23.75, Roggen⸗ mehl loco hier Nr. 0 M. 23.25— 24.00, Nr. O0 1 M. 21.50 bis 25.50, Nr. 1 M 20.00— 21.0. Obige Preise verstehen sich per 100 Kilo ab hier, häufig jedoch auch loco aus- wärtiger Stationen und bei Partien von mindestens 10,000 Kilo. Verloosungen. Hamburg, Stadt, Zproe. 50 Thlr. Loose von 1866 Serien Ziehung vom 2. Januar 893. Ser. 99 106 157 231 235 242 290 310 41. 576 650 659 789 8ʃ2 859 1003 1016 1023 1074 1083 1198 1218 251 1289 1346 1461 1509 1567 1598 1617 1633 1671 804 1820 1865 1891195 279 2200 2311 2355 23622476 2508 2622 2633 2804 2823 2846 2931 2936 3049 3065 3170 3148 3245 3484 3290 3339 3383 3395 3473 3192 3499 3515 3621 3664 3666 3681 3730 3766 3878 883 389 3918 3922. Die zu diesen Serten gehörigen Gewinn scheine werden je mit 180 M. vom 2. März 1893 ab ausbezahlt Donau⸗Regulirung, II. Hproc. Anlethe. Ziehung vom 2. Januar 1893. Heimzablung ab 1. Jult 1893. Nr. 23 69 151 190 300 371 373 551 587 599 679 685 735 746 945 946 1148 173 198 289 343 370 692 731 756 920 961 965 2003 080 264 280 318 451 703 771 922 975 3079 096 180 256 363 386 388 465 541 577 657 861 870 910 4068 110 121 123 148 152 205 273 324 361 365 465 482 509 64 697 705 802 849 872 935 985 5052 219 325 347 352 492 577 6901 671 782 958 949 950 961 à 1000 fl. Nr. 93 171 59 99 600 668 851895 916 948 95 966 1026 107 156 489 508 613 622 665 681 755 776 939 951 2050 112 342 344 361 385 461 465 479 549 683 686 718 729 763 816 3932 066 065 073 183 186 538 639 680 781 881 891 4052 108 263 278 280 283 361 390 446 566 575 616 644 646 652 807 855 937 à 100 fl. Oesterreichische 4proc. 250 fl.⸗Loose von 1854. Serien Ziehung vom 2. Januar 1893. 46 5182 115 166 217 221 302 326 350 491 569 659 691 733 820 890 963 1002 1104 1179 1274 1320 1452 1693 1713 1779 1830 1836 2056 2074 2217 2265 240 260 2750 2835 2848 2952 2959 2997 304 3069 3/73 3183 328 3245 3319 3345 3486 35 0 3586 3678 3682 3757 3764 3811 3871 3974. Die Gewinn ⸗Ziehung findet am 1. April 1893 statt. Mailand, Stadt, 45 Fr. Loose von 1861. Serten und Gewinn Ziehung vom 2. Januar 1893. Serien 52 269 403 447 50 540 562 569 771 924 950 1105 1133 1221 1378 1453 1493 1527 1555 1615 795 1797 1805 1808 2210 2222 2296 2471 2949 3025 3027 3081 3088 3101 3102 3116 3170 3222 3485 3561 3759 3766 3831 3945 3990 4004 4035 4300 434143714771 4781 4794 4984 4956 5129 5289 5353 5455 5577 607 5628 5724 5791 5803 6078 6386 6431 6469 6753 6954 691 7156 7200 7434 7546 7572 7627 7723 7821 7965. Gewinne. Ser. 1805 Nr. 19 a 4500 Fr. S. 302 N. 8, S. 4371 N 41, S. 7562 N 32 a 1000 Fr S. 3027 N. 12, S 3402 N. 41, S. 5155 N. 20, S. 5724 N. 15 a 500 122 S. 1805 N. 9 S. 2471 N. 46, S. 3831 N. 4, 4984 N. 44, S. 6078 N 4 a 200 Fr. S. 2296 9 1 S. 4341 N. 36, S 437 N. 2, S. 5791 N. 37, S 6431 N. 14, S. 6981 N. 17 4a 150 85 S 52 N. 26 48, S. 2222 N. 30, S. 3102 N. 25, 4341 N 39 4984 N. 2 5129 N 6 S. 5791 N. 45, S. 6981 N. 7, S. 7156 N 35, S. 7965 NR 2 42 100 Fr. Zum Klima von Friedberg im Jahre 1892. Die mittlere Lufttemperatur, berechnet zus läguchem Maximum und Minimum,(höchster und niedriaster Stand des Thermometers) betrug für 1892 + 632 R 7,90 0 0. Der wärmste Monat war der August(für gewöhnlich wird es der Juli sein) mit 14,940 R 18,67 0 G., der kälteste der Dezember mit— 1,63 b R = 2,04 0 C; die jährliche Wärmeschwankung betrug also 16,57 R= 20,71 0 C. An 3 Tagen(Mai 6, Juni 4, Juli 8, August 13) stieg das Thermometer auf, 20 und mebr Grud R., das absolute Maximum war c 38778 0 C. am 18. August. An 128 Tagen(Januar 23, Februar 18, März 25, April 8, Oesober 12, November 1, Dezember 31) sank das Thermometer unter Null; an 10 Tigen(Januar 7, Februar 2, Dezember 1) sank es auf— 10 0 R. und darunter; an 29 Tagen(Januar, Februar 2, März 5, November 1, Dezember 12) blieb das Thermometer den ganzen Tag hindurch unter Null. Das absolute Minimum betrug— 157 0 R= 18,87 0 C. am 21 Januar. Es fielen im Jahre 1892 an 151 Tagen 378,20 mm Niederschlag, d. h. die Höhe, in der das Regenwasser und der geschmolzene Schnee die Erdoberfläche bedecken würden, wenn kein Wasser verdunstete oder einsickerte, beträgt 378,20 mm= 37.82 em. Es ist 1892 ein sehr trockenes Jahr gewesen, für gewöbnlich wird diese Zahl ungefähr 60—7 em betragen Der trockenste Monat war der April 12,4 mm an 7 Tagen, der feuchteste der Jult mit 58,09 um an 9 Tagen; am 31. Jult fiel der stä kste Regenguß des ganzen Jahres 35 mm in 2 Stunden, während eines heftigen Gewitters; an unserem Usapladukt strömte das Wisser durch 12 Bogen, gewöhnlich läuft es durch dret. Geregnet(d. h. so viel, daß der Nieder— schlag zu messen war) hat es an 118 Tagen(Januar 10, Februar 13, März 4, April 7, Mat 9, Jun 12, Jult 9, September 12, Oetober 18, November 3, Dezemder 2), geschneit an 40 Tagen(Januar 14, Februar 8, März 3, Mat 1, Oetober 2, November 1, Dezember 11). Der letzte Schnee fiel am 5 Mat, der erste am 23. Oetober. An 28 Tagen war Mittags um 2 Ubr die Erdoberfläche ganz mit Schnee bedeckt; 1891 an 6 Tagen, 1890 an 2, 1889 an 20, 1883 an 28, 1887 an 55, 886 an 513 das Mittel aus 7 Iihren ist 28 Tage, sodoß das ver— flossene Jihr in dieser Beziehung ganz normal war. Die höchste Höhe der Schneedecke betrug 19 em am 18 Februar. Nab⸗-Gewitter fanden an 15 Tagen statt, das erste am 27. Mä lz das letzte am J. October. Gedenket der Vöglein im Schnee! Der Frost und Hunger thun weh. Verwahret Feuer und Licht, Damit kein 1 geschicht! Beim Eis 99 0 das Streuen nicht, Sonst kommt Ihr vor das Strafgericht! Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. 3. Sontag nach Epiphanias. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Velte. Hottesdienst in der Burakirche. Vormittags 9½, Ubr: Herr Pfarrer Smend. Nachmittags 12 Uhr: Herr Cands dat Heyl. Abends 5 Uhr: Herr Pfarter Velte. Mittwoch, 25. Januar, Burgkirche, Abends 8 Uhr: Passtons Andacht. Herr Candidat Frey. Katholische Gemeinde. Samstag Nachmittag von 4 Uhr an Beicht. Sonntag Morgen nach 6 Ubr: Beicht; um 3/7 Uhr Austheilunp der heil. Communkon. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Cbristenlehre und Andacht. Israelitischer Gottesdieust in Friedberg. Sabbathfeter vom 21. Januar 1893.“ Berichtigung. Sabbathausg eng 5 Uhr 25 Min. Meßmer's Thee a M. 2. O u 3.50 pr. Pfd. 1 höchsten Kreisen angeführt, genseßt Weltruf, Es ist der beltebteste u verbrettetste Tbee Probep. 80 Pf. u. M. 1 bel G. Groß u. Fr. Hilbrecht Wwe. 152 Bei Carl Bindernagel in Friedberg ist N Neuester Taschen⸗ Fahrplan. Winter- Nr Dienst. Für die Mittel⸗Nheingegend, Hessen, Nassau, Frankfurt, Rhein-Preußen. Preis 25 Pf. —.— eier des Geburtstages e f Seiner Majestät des Anisers findet Freitag den 27. d. Mts., Abends 8 Uhr, ein Festbankett im Saale des Hötel Trapp statt, zu welchem die Bewohner Friedbergs und der Umgegend freundlichst eingeladen werden. Es wird Flaschenbier verabfolgt werden.. Der Vorstand des Veteranen- und Militärvereins, 328 des Turn⸗Vereins und des Liederkranzes. Wohlthätigkeits⸗Aufführung zum Besten der Herberge zur Heimath Sountag den 22. d. Mts., Abends ½8 Uhr, im Hötel Trapp. Programm. Ouverture„Die Heimkehr aus der Fremd“ Mendelssohn. Prolog. Lledvortrag:„Sie sagen, es wäre die Liebe“ 5 Kirchner. 1. Tableau.„Der Geburtstag“ aus Voß' Loulse. Klavtervortrag: Valse-Caprice„ 2. Tableau.„Der Rattenfänger von Hameln“. Liedvortrag:„Frühlingslied“ 3. Tableau.„Die Lautenschlägerin“. Lied vortrag:„Die liebe Farbe“. 4. Tableau.„Angenehme Ueberraschung Klavlervortrag Gesang:„Durch Feld und Buchenhallen“. 5. Tableau.„Vergnüßgte Touristen“ Uedvorttag:„Du kleines blitzendes Sternelein“ 6. Tableau.„Die Brautwerbung“. Klavtervortrag: Der Hochzeitsmarsch aus dem Sommernachts⸗ traum.„ Zahnschmerzen. Schwank in 1 Akt on Emil Pohl. Per sonen: Liebrecht, Banquier. Elsa, seine Frau. v Dohlen, Gutsbesitzer, deren Vater. Dr. Hornburg, Zabnarzt und Gesundheitsrath. Auguste, Dienstmädchen Einlaßkarten zu haben in den beiden Buchhandlungen, bei Vereins diener Rau sch und Abends an der Kasse Preise der Plätze: Nummerlrte Platz M. 1.50, unnummerirter Platz M. 1, Galerie 50 Pf. 326 Schubert⸗Llszt. Schnell. Schubert. Kücken. Mendelssohn. Brauerei Schmitt.— Pfälzer Hof. Samstag den 21. Januar, Abends 8 Uhr, und Sonntag den 22. Januar, Nachmittags 4 und Abends 8 Uhr: Großes humoristisches Gesangs⸗Concert der rühmlichst bekannten Wiener Singspiel⸗Gesellschaft Margot. Samstag Eintritt frei! 320 Sa albau⸗Restauration. — 77 Tanzkränzchen mit gut besesetztem Orchester ganz ergebenst ein Anfang 4 Uhr Nachmittags. Rudelius. Handwerker⸗Verein. Wir bringen zur vorläufigen Anzeige, daß am 5. Februar im Saale des Hötel Trapp ein allgemeiner Handwerkerball statt— findet, wozu wir Gönner und Freunde einladen. Der Ball findet an der Stelle des früheren Gesellenballes statt. Der Eintritt beträgt für Nichtmitglieder 1 Mk. Karten sind zu haben bei Vorstandsmitgliedern im Vereinslokal und bei Herrn Steinbach. 329 Der Vorstand. Herrn Meier Arnstein in Friedberg i. d. W. haben wir die Vertretung für den Artikel Maschinen⸗ Riemen für Oberhessen einschl Wetterau belassen, wie derselbe sie für die frühere Firma Ph. Jae Spicharz hatte. Bet eintsetendem Bedarfe bitten wir, sich gefl. an ge— nannten Herrn wenden zu wollen und wird solcher alsdann gerne mit billigsten. und Mustern an Hand geben. eee Offenbach a. M.,(6 Januar 1892. 150 Lederwerke, des Ph. Jac. Spicharz. 291 Bod Naubeim 27 Bringe noch reiche Auswahl in Woll Waaren aller Art: Tücher, Hüllen, Unterjacken, Hosen, Westen, Hendschube, Strickwolle u. s. w. in krrundliche Erin nerung. C. Oberländer, 340 Kaerstraße 9 Ein braver Junge kann eintreten. 3 Zu erfragen im Saalbau. Ein jung. verh. Mann mit kaufm Kenntnissen secht für dauernd oder aushülfsweise Beschäftigung unter bescheidenen Ansprüchen. Gefl. Off. be⸗ ltebe man unter A. 100 an die Expeditton des Anzeigers abzugeben. 317 Zum 1. Februar suche für meine auf dem Staats Gü t er⸗ ban nbofe Frankfurt a. M gelegene Restau— ration ein sauberes, im Rechnen gewandtes Wädchen, Tochter braver Eltern vom Lande. Gelegenheit, Haushalt und Kochen zu leinen. Lobn nach Uebereink. Gute Zeugnisse erford. Schriftliche Aner bütungen erwür scht. 323 Ed. Schuchardt, Restauration Fromage de Brie (seinster Tortenkäs per Pfund Mk. 1.—), feinste Harzkäse mit Kümmel, Generalversammluung Mittwoch den 25. I inuat l. J., Abende 8 Ubr. Tagesordnung. 1. Abhör, Prüfung und Genehmigung ver Rechnung für 1892. Recherschafts bericht des Präsidenten. Jahresübersirtedes Weinkommissärs „Feststellung des Voranschlags für 189 5* 9 Casino zu Friedberg. Beschoffurg eines neuen Casinolokals vom e 1 November l. J. ab 19 6. Ergärzungswabl des Vorstandes. Die Rechnung für 1892, die Gewinn⸗ berechnung des Weinkommissärs, sowie der 1 Voranschlag für 1898 sind im Gesellschafts⸗ lokale offen gelegt. Mit Rücksicht auf die Wichtigkeit der pos. 5 wird zahlreiches Erscheinen der Mitglieder erwartet. 5 Friedberg den 17. Januar 18938. Der Präsident: 307 Jöckel. Verein Gemüthlichkeit. Sonntag den 29. d. Mets. bält der Ver: ein im Saalbau dobier bei Virabreichung von Bier ein Tanzkränzchen ab ung ladet Interessenten hoflichst hierzu ein. Eintritt 8. 1. Anfang 8 Uhr 335 Der Vorstand. Den Gesangverein„Concordta“ zu Nieder-Wöllstadt, unter Dirigent Herrn Lebrer Kissel, sage ich meinen best'n Dank für die schönen Lieder als Essig und Salzgurken, 334 Amesement am Sonntag den 158d Mts, bes Friedberger Sauerkraut der Abendunterhaltung. 331 empfieblt Fr. Hilbrecht Wwe. Dortelw en Ein Unbekannter. Ein Hund oggenf 10 zugelaufen. Abz o en bei 8 32 Ludwig Jost, Vorstadt. (Flegeldrusch), Weizen.& Gerstenstroh Maschinend rusch) hat abzugeben 32 Ok erben. Pachter Leonhardt. 6 10000 Mark sind auf sichere Hypothek zu 4 0% auszu— leihen Nieder⸗Esch bach. Der Kirchenvorstand: 333 Lühl. Faust. Immobilien-Versteigerung. Montag den 23. Jan, Vormittags 11 Uhr, soll auf Antrag der Vereinigten Armenfonds nachverzeichnete Immobilien einer Versteigerung ausgesetzt werden: Flur 1 Nr. 174= 360 Om Hofraithe auf dem Haagk, Flur 1 Ne. 175= 883 Om Grab: und Grasgarten daselbst Bemerkt wird, daß der an die Hanauer Straße stoßende Grabgarten in einer Breite von 20 m abgegeben wird und somst der Grabgarten als Bauplatz für jeden größe, ren Geschäfts betrieb geeignet erscheint. Friedberg den 20. Jan. 1893. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. 343 Stein häußer. Immobiliar-Versteigerung. Montag den 23. Januar, Vormittags 11 Uor, sollen auf hiesigem Rarbhause die zum Nachlaß der Andreas Müller's Ehe— leute gehösenden Immobtlien einer letzten Versteigerung ausgesetzt werden. Bemerkt wird, daß mit dem Zuschlag die Genehmig ung Seitens der großjäbrigen Erben er— theilt und bei Großb. Amtsgericht bezüg⸗ lich der Minderjährigen eingeholt werden wird Nachgebote werden nicht angenommen und dem Letztbietenden wird der Zuschlag unbedingt ertheilt. Friedberg den 20. Januar 1893. Großh. Ortsgericht Friedberg. 42 Steinbäußer ( Ill 3 Rohrsitzflechten auf Stühle aller Arten empfiehlt sich und bittet, da ihn seiner Blindheit wegen kein anderer Verdienst möglich, um Zu— wendung von Arbest Jacob Brack, Stuhlflechter, 43 Haaakstraße au Wagenachsen 8 Parthie verkauft unter dem Selbstkostenpreis H. Knierim II. (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 3 und eine Beilage.) Kl. Küchenherd, 4 gute Villardqueus, div. Porzellan billig zu verk. 280 Bahnhofrestauration Bad⸗Nauheim. Möblirtes Zimmer zu Zu»itragden in den Exp d Anz, Frische Schellfische, Kabliau, Labberdan, 344 bei! Wilhelm Fertsch. Verloren am Mittwoch Abend ein schwarz- u. wesß⸗ carrirtes Tuch. Abzugeben gegen Be— lobhnung bei ter Exv d. Anz. 330 Carnevalsartikel, Maskeraden empfi blt Schmidt's Hutbazar. 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N he, dan, elm Fertsch. n chwarz⸗ u. wi ben gegen. yz. 90 titel, den? chuhe bit billigt yl, Usagasse ee 2. 4 e 5 Oberhessisch Beilage. E 2 7 Markt f Zur Benutzung unserer neuerbauten Pferdeställe wolle man zeichneten wenden. Futter und Streu wird zu ermäßigten Preisen Pferdeställen (auf dem Markte angekauft), 00 Gewinne. und Wilh. Trapp in Friedberg. N Stein hä 2 8 8 eee eee eee Friedberger Frühjahrs⸗Pferde⸗ findet Dienstag den 14. und Mittwoch den 15. Am 15. Februar, Abends 5 Uhr, im neuen Saale über den städtischen? Verloosung von 12 schönen Arbeitspferden sowie von sonstigen Haus- und landwirthschaftlichen Gegenständen, im Ganzen Loose à 1 Mark 50 Pfennig sind zu beziehen durch die Herren Ed. Hirsch, J. H. Schmidt Für das Pferdemarkt-Comits: er Anzeiger. N Februar 1893 statt. sich rechtzeitig an den Unter— 85 abgegeben. 2 ußer, Bürgermeister. 7 N 2 7 7 N N NN 7 5 7 5 8 N FN 2 8 TTF 328 0 Max Hess, Bankgeschäft, Friedbhe g Bismarckstrasse. 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Die Lieferung und Anbringung von eisernen Sicherheitsläden am Amtsgerichts— gebäude zu Bad⸗Naubeim, veran⸗ schlagt zu 859,20 M. soll auf dem Wege schriftlicher Anbsetung vergeben werden. Der Voranschlag, die Bedingungen und Zeichnung liegen werktäglich zur Einsicht der Interessenten auf unserem Büreau offen; postfrete, mit entsprechender Aufschrift ver sebene Angebote sind bis zum Mittwoch den 25. Januar lfd. Irs., Vormittags 10 Uhr, einzureichen. Friedberg den 16. Januar 1893. Großh. Kreisbauamt Friedberg. 283 Schneider. Jagd⸗Verpachtung. Die der Gemeinde und Mark Griedel zustehende Jagd, 733,5 Heetar Fläche Feld und 152,5 Hectar Fläche Wald baltend, soll Mittwoch den 1. Februar l. J., Nach mittags 1 Ubr, in dem Gemeindesaal dahter auf 9 Jahre verpachtet werden. Pachtltebhaber werden hierzu mit dem Bemerken ergebenst eingeladen, daß die beiden Jagdbezürke etwa ¼ Stunde von der Station Butzbach der Main-Weser Bahn entfernt liegen. Griedel den 6. Januar 1893. Großh. Bürgermeisterei Griedel. Fenchel. Jagd⸗Verpachtung. eontag den 6 Febr., Nachmittags! Uhr, 70 soll in hlesigem Gemeindehause die der Gemeinde Södel zustehende: 1900 N. M. baltende Feldjagd und 600 N.-M. haltende Waldjagd auf weitere 6 oder 9 Jahre verpachtet werden. Daß immer viele Rehe, Haasen und 85 sonstiges Wild im hlesigen Walde vorbanden fund daß die Feldjagd ebenfalls sehr er gtebig ist, wird allgemein bekannt sein. Auch ist der Jagdbezirk nur 9 km von Friedberg und 5 km von Bad-Nauheim flentfernt. Södel den 18. Januar 1893. Großh. Bürgermeisterei Södel. . NRheinwein. Empfehle meine selbstgezogenen Weißweine Rothweine pr. Ltr. 45, 50, 60 Pfespr Ltr. 70, 80, 90 Pf. und höher bis zu den feinsten Flaschenweinen. Versandt in Gebinden von 30 Ltter an. Kellereien in Goddelau und Oppenheim Adolf Wenner, Goddelau am Rhein. 188 . 2 9. Jagd⸗ Verpachtung. Die der hiesigen Gemeinde zustehende Jagdberechtigung in der hiesigen Gemarkung auf einem Flächenraum von 745 Hektaren soll Mittwoch den 1. Februar 1893, Nachmittags 1 Uhr, auf biesigem Rath⸗ hause auf weitere 6 J ihre verpachset werden. Münzenberg den 17. Januar 1893. Großh. Bürgermeisteret Münzenberg. 295 Gorr Submission. Nachbenannte, bei Erbauung eines neuen Wohnhauses nächst der Station Dortel⸗ weil, erforderlichen Arbeiten beabsichttge ich auf Submission zu vergeben Die Voranschläge, Plan und Bedingungen können bei mir vom 2 bis 30. d. Mts. von den Interessenten eingesehen werden und sind die deßfallsigen Offerten mit ent⸗ sprechender Aufschrtft versehen versiegelt bis zum 30. d. Mts. portofrei bei mir einzu⸗ reichen. Dachdeckerarbeiten, veran⸗ schlagt zu 897,96 M. Spenglerarbeiten 226,50„ Glaserarbeiten 636,„ Weiß binderarbeiten 876,30„ Cbausseehaus bei Dortelweil am 16. Januar 1893 30 Johs. Hensel. U Java-Keffee AMR Et SHHHA BliliosTHH VEIFHAcH Hochs pfA= N br. 2 Pfd. S5, 90, 95 100 Pf. Friedberg:“ Aoler, Leop Arnstein, H. Flaschenträger, 5 Fr Gunderloch, „ Ph Dan. Kümmich, Nieder- Florstadt: Abr. Adler, Assenheim:. Simon, Bruehenbrüecken: J. Stern, Vilbel: G. Herget, Rodheim: J Stern, Stadlen: Mare Hessenberger I., Eehzell: R Wagner, Ober-Mörlen: Jae. Rühl II., N J R König 1. Stammheim: L. Becker, 9 David Cassel, Rendel: Heintich Kirchner, Dorheim: Mart. Röder, 8 J. Schmidt, Nieder-Weisel: P Krausgrill XI., Nieder-Wöll-tadt: Isage Frank, Gross-Karben: H Pb Weesenbach, A Grünebaum II., A. Cossmann Köln-Deutz. 136 Oscar Tietze's(4813) Zwiebel-Bunbans Bestes Hausmittel egen Husten und Verschleimung. Kein Husten mehr! Beutel a 20, 25, 40 und 50 Pf. überall zu haben, 25 In Friedberg bei Herrn Ferd. Damm, Fr. Hilbrecht Wwe., Ph. Dan. Küm mich, H. Mer- gard, Apotheker, Franz Stamm, F Fr. Wagner; in Heldenbergen bei Herrn Jos. Scheuer; in Klein- Karben bei Herrn S. 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