d en en Ohrlo ben Lanker Einlagen des! scen Herren⸗ Orchesters. dae. 0 N Ats, Abend 4 ichskrone lobe, ag. dene Vereinsanh eiten. 1 das Comma. n aftlices nb. heimer Wähch Musik von g Der Vorsad. 99 saumtluung mlenkasse. orstand ladet! igen Kranken ili, Abends d h g in die Herbe erwaltungsheh⸗ deckung der li uf Erhöhung! vahl. Juli 1898. den Vorsian e- Kaff g. „Abends lh des Herrn Versa neral⸗ Verst ren 0 Pfg. n 10 * Jerfch 1 710 J. Gif 8 Donnerstag den 20. Juli.. 84. 0 Oberhessischer Anzeiger. 1 n= 4 In die Tabellen(von 1892) nicht vollzogen worden sind. getreffend: Die Feldbereinigung in der Gemarkung Rodheim v. d. H. 1 „ Verzeichniß über Pachtentschädigung bei zu viel empfangenem Gelände, Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, und Freitag Abend ausgegeben. chentlich 9 Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Donmersicg und Sanistag. Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus— wärtigen Einsendern(soweit Letzere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Beglaubigung von Urkunden durch das Russische General-Konsulat. Darmstadt den 27. Juni 1893. Das Großherzogliche Staatsministerium an die Großherzoglichen Kreisämter. Nach einer neueren Bestimmung werden Urkunden von dem Kaiserlich Russischen Generalkonsulat in Frankfurt a. M. nur dann beglaubigt, wenn denselben eine gleichlautende Abschrift beigegeben wird. Diese Abschrift hat sich nicht nur auf den Text der Urkunde selbst zu erstrecken, sondern muß auch die etwa angefügten behördlichen ——— 1 Bescheinigungen und Beglaubigungen enthalten. Wir empfehlen Ihnen die Interessenten in geeignet scheinender Weise hierauf aufmerksam zu machen. Finger. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Von vorstehendem Erlaß Großh. Staatsministeriums geben wir Ihnen zur Bedeutung der Interessenten Kenntniß. J. V.: Dr. Göttelmann. Bekanntmachung. Wegen Versehung der Funktionen eines Vollzugskommissärs bezüglich der im Kreise Friedberg anhängigen Feldbereinigungen ist Folgendes verfügt worden: 1. Herr Kreisamtmann Dr. Wallau zu Gießen wird die bezüglichen Geschäfte für die Gemarkungen Melbach, Ober⸗Erlenbach, Bruchenbrücken, Dortelweil, Kloppenheim, Petterweil, Wisselsheim, Rendel und Ossenheim, welche sämmtlich dem Abschlusse nahe sind, boowie außerdem noch Rodheim behalten; 2. Herr Kreisamtmann Dr. Göttelmann zu Friedberg ist zum Vollzugskommissär für Rödgen, Harheim, Massenheim, Vilbel und Schwalheim, sowie 3. Herr Kreisamtmann Süffert zu Friedberg zum Vollzugskommissär für Groß- und Klein⸗Karben, Ober- und Nieder⸗Rosbach, Okarben, Fauerbach b. Fr., Ober⸗Wöllstadt, Holzhausen v. d. H., Burg⸗Gräfenrode und Böustadt bestellt worden. Die in Betracht kommenden Großh. Bürgermeistereien wollen entsprechende ortsübliche Bekanntmachung veranlassen. Friedberg den 17. Juli 1893. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. J. V.: Dr. Göttelmann. ffend: Di ü i 14. Mai 1879, betr. i i 8 i a Betreffend e Mai 9, betr. den Verkehr mit Nahrungsmitteln, Friedberg den 17. Juli 1893. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 23. Februar 1880(Kreisblatt Nr. 25) erwarten wir binnen 8 Tagen die Einsendung der von Ihnen über die Resultate der Untersuchungen von Nahrungsmitteln ꝛc. zu führenden Tabellen bezw. Bericht, daß Einträge J. V.: Dr. Göttelmann. Bekanntmachung. In der Zeit vom 20. bis 27. Juli l. J. liegen die Geldaus— Einwendungen gegen die Richtigkeit dieser Verzeichnisse sind bei gleichungsverzeichnisse vom 1. Bereinigungsfelde rubr. Gemarkung in[Großh. Bürgermeisterei Rodheim v. d. H. schriftlich niederzulegen oder dem Rathhaussaale zu Rodheim v. d. H. zu Jedermanns Einsicht offen. aber in dem Termine Freitag den 28. Juli l. J., Vormittags . Geldausgleichungs-Verzeichniß der übergehenden Obstbäume, von ½11 bis ½12 Uhr, in dem Rathhaussaale schriftlich abzugeben. 2. Geldausgleichungs-Verzeichniß über zu viel empfangenes Gelände, Später als die im Termine abgegebene Einwendungen können keine 3. Geldausgleichungs-Verzeichniß über zu wenig empfangenes Gelände, Berücksichtigung mehr finden. Gießen den 18. Juli 1893. Der Vollzugs⸗Commissär: 5. Verzeichniß über Pacht⸗Entschädigung bei zu wenig empfangenem Or. Wallau. Gelände. 2974 Oberhessischer Obstbauverein, Bereinsbezirk Friedberg. Am Samstag den 22. Juli, Abends 8 Uhr, findet in Nieder-Eschbach Versammlung statt, in welcher der Vorsteher der pomo— logischen Gärten in Friedberg, K. Reichelt, einen Vortrag über„Baumsatz und Baumschnitt“ halten wird. 1 0 Am Sonntag den 23. Juli, Nachmittags 3 Uhr, findet in Petterweil Versammlung statt, in welcher derselbe über„Obstsorten— wahl und Baumpflege“ spricht. 5 3 An beide Versammlungen sollen sich Besprechungen wegen der Bekämpfung der Futternoth knüpfen. Die Mitglieder des Oberhessischen Obstbauvereins, sowie alle Interessenten sind zu diesen Versammlungen eingeladen. Der Vorsitzende des Vereinsbezirks Friedberg des Oberhessischen Obstbauvereins: Dr. Wallau. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Obige Bekanntmachung wollen Sie in Ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise zur Kenntniß bringen. J. V.: Dr. Göttelmann. Steckbrief. Gegen den Peter Dörr, geboren am 21. Juni 1863 in Dieburg, ist von Großh. Amtsgericht Friedberg Haftbefehl wegen Unterschlagung erlassen Zorden, um dessen Vollzug gebeten wird(F. 62293). a 3535 4 f a N ben, bezüglich deren Aufenthalts Auskunft begehrt wird: Eugenius Lenz, geboren am 12. April 1852 in Groß⸗Auheim, angeblich von Lieblos (B. 309/93), dessen Ehefrau(B. 309/93); Johannes Heinrich Reum, geboren am 14. Mai 1849 in Barchfeld(F. 864,93); Nikolaus Stegmann von Straßbessenbach (F. 864/93); Karl Hartmann von Grünberg(B. 375/93); Johnnes Löwer von Langenstein(B. 37693); Michael Georg Gastmann oder Gaßmann, geboren am 8. Februar 1852 in Germersheim(N. 467,93); Heinrich Reinhard Schallas, geboren am 21. März 1867 in Rockensüß(N. 509 und 510/93); Wilhelm König von Jautteln(F. 509 und 510/93); Ludwig Kaiser, geboren am 6. März 1864 in Hohenrod(R. 119,93); Unbekannter, welcher angeblich mit Vornamen Adolf heißt, Epengler aus Kassel ist, mit einem Frauenzimmer umherzieht und am 12. Juni 1893 bei einer Schlägerei in Dortelweil zugegen war(R. 119/93); Heinrich Hollerbeck ion Deicheroda(R. 5193); Christian Theiß oder Deiß, geboren am 11. April 1833 in Odenhausen(F. 902/93). f a b Erled gungen. Adolf Gütig von Obernick, durch Gendarm Faulstich in Gießen; Philipp Kleinbell von Bornheim, durch Gendarm Nebhuth in Bad⸗Nauheim; Johannes Ulrich von Groß⸗Erda; Adam Franz von Heddernheim; Philipp Hühnerwolf von Ober⸗Eisensheim, durch die Gendarmen Steinbach in Friedberg, Heimbrecht uud Vogel und Polizeidiener Fisch in Bad⸗Nauheim. N Friedberg den 17. Juli 1893. Der Großherzogliche Amtsanwalt: Lebrecht. — . Deutsches Reich. Darmstadt, 18. Juli. Die Ankunft S. K. H. des Großherzogs auf Station Langen aus England erfolgte gestern Abend, woselbst sich zum Empfang die Prinzessin Alix, Ober⸗ stallmeister v. Riedesel und Flügeladjutant v. Röder eingefunden hatten, während im Schloß Wolfsgarten der Obersthofmarschall v. Wester⸗ weller den Großherzog willkommen hieß. Berlin, 17. Juli. In dritter Lesung wurde am Samstag die Militärvorlage definitiv angenommen und zwar mit einer Mehrheit von 16 Stimmen. Um 5½ Uhr fiel die Ent— scheidung; Artikel 1 wurde durch Aufstehen, sämmtliche folgenden Artikel ohne weitere Ab— stimmung angenommen, und sodann die Vor— lage mit 201 gegen 185 Stimmen in nament— licher Abstimmung genehmigt. Der Reichs— kanzler verlas sodann eine kaiserliche Botschaft, welche den Schluß der Reichstags-Session aus— sprach. Berlin, 18. Juli. Der„R.⸗Anz.“ ver⸗ öffentlicht eine kaiserliche Cabinetsordre, worin der Kaiser dem Reichskanzler Graf v. Caprivi seine volle Anerkennung und seinen unauslösch— lichen Dank für den erfolgreichen Abschluß der Verhandlungen über die Armeereform ausspricht. Das fachmännische Verständniß, der staats— männische Blick und die hingebende Thätigkeit des Reichskanzlers hätten die Reform ihrem befriedigenden Ende entgegengeführt. Auch zu den Nachklängen der Militärvorlage gehört es, daß Prof. von Kauffmann, der seine Feder zur finanziellen und volkswirthschaftlichen Ver— theidigung der Militärvorlage geliehen hat, den Titel eines Geheimen Regierungsrathes erhalten hat. Der Rücktritt des Reichsschatz— sekretärs von Maltzahn steht unmittelbar bevor. Sein Entlassungsgesuch dürfte bereits eingereicht sein. — 17. Juli. Der„Russ. Börsenztg.“ zu⸗ folge ist die Antwort Deutschlands auf die russischen Vorschläge in Betreff der Zusammen— berufung einer gemischten Commission nach Berlin zwecks der endgiltigen Ausarbeitung der Bedingungen für einen deutsch-russischen Handelsvertrag vorgestern beim Ministerium des Aeußern eingegangen. — Dem Vernehmen nach findet am 6. Aug. in Frankfurt a. M. eine Konferenz der Finanz— minister der deutschen Bundesstaaten mit Or. Miquel statt. Kiel, 16. Juli. Der Kaiser ist heute früh hier eingetroffen und hat sich mit der Kaiserin von der Jensenbrücke an Bord der kaiserlichen Yacht„Hohenzollern“ begeben. St. Blasien, 17. Juli. Der Großher⸗ zog und die Großherzogin von Baden sind heute nach der Mainau abgereist. Ausland. Oesterreich⸗-Ungarn. Budapest. Nach der„Budapester Korrespondenz“ steht der Er— laß eines Ausfuhrverbotes für Heu und Stroh im Halm und gehäckselt, unmittelbar bevor, nachdem der ungarische Ministerrath sich heute dafür entschieden hat. Innsbruck, 17. Juli. Der Landtag ersuchte die Regierung telegraphisch um die sofortige Erlassung eines Futterausfuhrverbots. Holland. Haag, 18. Juli. Die Prin⸗ zessin Heinrich von Preußen traf heute aus Windsor hier ein. Sie wurde vom deutschen Gesandten Rantzau und den Gesandtschaftsmit— gliedern empfangen und begab sich alsbald nach Scheveningen. g Schweden. Stockholm, 18. Juli. „Hohenzollern“ mit dem Kaiser Wilhelm und der Kaiserin an Bord ist heute Vormittag auf der Rhede von Wisby eingetroffen. Eine zahl— reiche Menschenmenge war auf dem Quai an— Die wesend, Häuser und Schiffe waren reich be— flaggt. Das Kaiserpaar begab sich mit Ge- folge um 5 Uhr ans Land und unternahm eine Fahrt durch die Stadt nach den Ruinen. Das Essen wurde an Bord eingenommen. Abends sein 5 fand ein Fest zu Ehren des Kaiserpaares den beleuchteten Ruinen statt, wobei Scenen aus dem kirchlichen Leben des Mittelalters und den Hansazeiten, verbunden mit Gesängen, zur Darstellung gelangten. — Dem„Standard“ wird aus Shanghai gemeldet, daß die chinesische Regierung es ab—⸗ lehne, Genugthuung für die Ermordung der beiden schwedischen Missionäre zu gewähren. In Massenversammlungen der Ausländer in Shanghai und Hankow wurden Resolutionen gefaßt, in welchen in den stärksten Ausdrücken ein Einschreiten der auswärtigen Mächte und eine Bestrafung des Vize-Königs sowie des Gouverneurs verlangt wird. Frankreich. Paris, 17. Juli. Der „Temps“ empfing eine Depesche seines Corre— spondenten, die besagt, seit einiger Zeit ver— stärkten die Siamesen ihre Truppen am linken Ufer des Mekong und bauten Forts; sie ver— suchten, die Blokade der französischen Streit— kräfte auf der Insel Khone wieder zu beginnen. Um die Blokade zu verhindern, ließ der Com— mandant von Khone zwei siamesische Forts erstürmen, wobei zahlreiche Siamesen getödtet und verwundet und 33 gefangen wurden. Die Operation dauert fort, mit dem Zweck die Stadt Khong, die Operationsbasis der Siamesen, zu besetzen. — 18. Juli.„Soir“ meldet, der Minister des Auswärtigen habe nach dem heutigen Ministerrath ein Ultimatum telegraphisch dem französischen Generalkonsul in Bangkok über— mittelt und der siamesischen Regierung 24 Stunden Frist zur Antwort gewährt. Nach einer„Temps“-Meldung aus Saigun sei der Kapitän des französischen Schiffes„Forfait“ von den Siamesen gefangen und mit Erschießen bedroht worden, er sei jedoch entkommen. Großbritannien. London. Nach einer Meldung der„Times“ aus Bangkok verlassen viele Engländer mit ihren Familien und ihrem Vermögen Siam. Spanien. Madrid, 18. Juli. In der gestrigen Sitzung der Cortes erklärte der Mi— nister des Auswärtigen auf eine Anfrage von Navarro Revertez, entgegen der Mittheilung der Zeitungen wären die Handelsvertragsver— handlungen mit Deutschland nicht abgebrochen. Serbien. Belgrad, 18. Juli. In der Skupschtina wurde heute die Debatte über die Ministeranklage fortgesetzt. Garaschanin ver— langte, daß, falls die Skupschtina wirklich Licht und Schatten gleichmäßig vertheilen wolle, auch gegen die Regentschaft eine Anklage er— hoben werde, wofür die Verfassung eine ge— nügende Handhabe biete. Nach ihm spricht als radikaler Hauptredner der Stadtpfarrer Belgrads Prota Marko. Seine oft von großem Beifall der radikalen Partei unterbrochene, die Liberalen brandmarkende Rede deutet darauf hin, daß das Schicksal der Mitglieder des früheren Kabinets besiegelt ist. Amerika. Rio de Janeiro, 15. Juli. Nach einem Telegramm der Times von hier, ist der Dampfer„Jupiter“, unter dem Kom— mando Van den Kolk's, Abends vor Santa Catarino von dem brasilianischen Kriegsschiffe „Republica“ weggenommen und Van den Kolk mit der gesammten Mannschaft an Bord zu Gefangenen gemacht worden. Der Dampfer „Italia“ wurde gleichfalls weggenommen. Aus Stadt und Land. 2 Friedberg. Die„Evang. Vereinigung“ dahier erfreut sich fortgesetzt eines guten Gedeihens und wächst immer mehr in den Herzen unserer Evangelischen fest. Zeuge dessen ist der gute, zum Theil starke Besuch, dessen sich seit vorigen Winter seine Monatsversamm lungen erfreuten und erfreuen, insbesondere auch seitens unserer evang. Frauen und Jungfrauen. Wesentlich tragen zu diesem günstigen Ergebnisse die zahlreichen schönen und anregenden Vorträge aus den verschiedensten Lebensgebieten der evang. Kirche bei, so in der letzten Zeit diejenigen von Professor Dr. Flöring, über das „Ideal katholischer und evangelischer Frömmigkeit“ und der von Lie. Dre. Dieckmann über„das Evangelium 1353 darum erwünscht Den Lesern wird hmen, daß wir am 29. Juli die Freude 9 * in haben werden, einen Vortrag von Geh. Kirchenrath Dr. Diegel über„die starken und schwachen Seiten der evang. Kirche“ zu hören, während Vereinsgeistlicher Naumann von Frankfurt im August über einen Gegen⸗ stand aus dem Gebiete der sozialen Frage vortragen will. Angabe des Titels des Vortrages und Annonce folgen. N 3 . Friedberg. Nachdem auf persönliche Anreg⸗ ung des verstorbenen Urne Ludwig IV. die Wiederherstellung des ruinenhaften Adolfthurmes in der Burg dahier von Großh. Ministerium der Finanzen, Abtheilung für Bauwesen, beschlossen worden war, wurden im letzten Frühjahre zunächst die Arbeiten zum Aufbau des Steinhelms in Angriff genommen. Bei dem vorausgegangenen Abbruche des alten Holzdaches wurde auch die alte Wetterfahne abgenommen. In dem Knopfe derselben fand sich eine kupferne Kapsel vor, welche eine Urkunde vom 5. Juli 1804 enthielt. Der Text derselben lautet: Vorderseite: Nachrichten uber die Erbauung dieses Thurns sind nur dise be- kant. Im Jahr 1347 wurde ein Graf Adolph von Nassau, der mit denen Rittern der Burg in Vehte lebte obnweit Friedberg gefangen, und muste zu seiner Auslösung diesen Thurm ereauen, Bei Abbrechung dieses Dachs fanden sich in diesem Knopf keine Nach- richten, nur war derselbe durchlöchert vor Buchsen Schüssen, welche wieder zugelöthet wurden damit der Knopf noch einmahl seine Dienste verrichte. Das Dach ist 17 Schu niedriger geworden als das alte war, die Helmstange und Sparrn sind noch von dem alten Holz gemacht, die Bretter worauf an dem unteren Dach die Schiefer genagelt waren, fanden sich noch von gerissenem Buchenholz, welches das hohe Alter der Arbeit beurkundet. Die Fahne und die Federn der Eisernen Helmstange sind neu. Die in diesem Thurm enthaltene Gefängnisse wurden gebrett, mit lenster versehen, und mit ösen zur Erwärmung fühig gewacht. Die Ungeheuere Statsumwälzungen seit dem vorgen und diesem halben Jahr Zent, sind fur das Menschengeschlecht zu wichtig, als dass dieses Docu ment älter werden könte. Der ehemalige Lieutenant, nunmehre Kaisser der franzosen Napoleon Bunapaxte wurde von der Vorsehung auf einen Standpunkt ge- setzt, von dem er mit der fakel des Lichts in det Hand ganz Europa erleuchtet haben würde. Aber ver- schwunden sind jene süse Bilder einer gluklicheren Zukunft!— im letzten Monath des vorgen Jhars nahmen durch Patente Darmstadt Besitz von der Burg und dem Kaicher Gericht. Churhessen nahm durch Soldaten Besitz von den Dörfer. Den 21ten Jenner 1804 des Abends um 7 Uhr, kamen die Darmstädter verkleidet in die Burg und nahmen Militärischen Be- sitz. Der Muth und die Standhaftigkeit unsres Burg- grafen Waltbott von Bossenheim, regierender Graf von Hegbach, befreite uns bald wieder— und vermuthlich wird diese Alte Regierungsform nur im Strohm der Allgemeinen Vernichtung Deutschlandes untergehen. Alterer Baumeister war H. Ludwig Carl Schenk von Schweinsberg Churhessischer Kammerherr. 2ter Bau- meister H. J. Fd. Josp. C. Xav. freiherr von Franken stein, Churerzeanzlerischer Geheimderatb.— ge— schrieben den ö5ten Juli 1804 von Cammerassessor und Bauinspector J. P. Hoffmann.— Rückseite: Das Burg— friedbergische Baumaas hielt der Schu 12 Zoll oder 128 pariser Linien, 144 pariser Linien ist gleich Pariser Schu; 3 Paris. Schu 11298¾000 Linien ist! Meter und der 10 milionste Theil vom 4ten Theil des Erdmeritians ist das Urmaas der Meter.— Da der Kupferschmied das Maas falsch genommen so muste um nicht zu lange mit der Arbeit aufgehalten zu wer— den die Arbeit am Stiefel mit Keile versehen. Der Steinhelm ist nunmehr soweit vollendet, daß am Sams⸗ tag den 15. d. M. die neue Wetterfahne befestigt wer⸗ den konnte. In den großen Knopf derselben wurde auf höhere Anordnung die früher vorgefundene kupferne Kapsel mit der alten Urkunde vom 5. Juli 1804 und einer neuen Urkunde vom 15. Juli 1893 niedergelegt. Die Kosten der Errichtung des Steinhelms incl. Wetterfahne belaufen sich auf 6000 M. Die Höhe des Adolfthurmes bis zur Spitze der Wetterfahne beträgt rund 60 m; derselbe ist sonach einige Meter höher als der Thurm der hiesigen Stadtkirche. Eine Besteigung des Thurmes wird nunmehr durch die neue Treppen⸗ anlage in dem oberen Theile, an Stelle der Holzleitern, wesentlich erleichtert. Die Reconstruction der 4 Flanken⸗ thürmchen am mittleren Wehrgange wird voraus sicht⸗ lich im nächsten Jahre erfolgen, nachdem die dabei auf zuwendenden Mittel in der Höhe von 11,500 Mark Seitens der Landstände bereitgestellt sein werden. rr. Friedberg. Auch die 4. diesjährige Tour des Taunusclub Wetterau kann sich den seitherigen Aus- flügen in jeder Beziehung würdig anschließen. Leider wurden einige angemeldete Mitglieder im letzten Augen- blicke verhindert, auch schreckte die Länge der Tour Manchen ab, so daß die Theilnahme sich auf 5 Mit⸗ glieder der Section Friedberg beschränkte. Um 5,5 Uhr wurde abmaschirt und über Bad⸗Nauheim, Steinfurth durch den schönen Münzenberger Wald nach Münzen⸗ berg gegangen, welcher Ort um 7,50 Uhr erreicht war. Nach einer kurzen Rast ging es durch Trais⸗Münzen⸗ berg nach dem Kloster Arnsburg. Hier nahm man etwas über eine Stunde Aufenthalt und besichtigte ein⸗ end das schöne Kloster mit seinen theilweise palast⸗ artigen Gebäuden. Das größte Interesse verursachten die stattlichen Ueberreste der romanischen dreischiffigen Kirche, die zu Anfang unseres Jahrhunderts gewaltsam zerstört wurde. Der Weitermarsch erfolgte um 11 Uhr durch einen prachtvollen Buchenwald nach dem freund⸗ ge Mellehm saherten 1 breite e nichstf Gefahr inn Feu 4 Gebä ad zurü Hakstätte Iphren, 1. pelle de ig gele Fakerver n Cone . ein au Aaultni 1 0 wiß ni Much für Mberaus ehr an 16 ugs ö das hohe Alte und die Pede Die in dicge len gebrett, Erwärmung fil, zungen seit de. nt, sind fur d zass dieses Don zalige Lieutenau soleon Bunapar a Standpunkt 9 les Lichts in d ürde. Aber we. iner gluklicher 8 vorgen Iban itz von der Bu; sen nahm dun )en Aten Jeu die Darmstilhe Militärischen g.. reit unsres Bu erender Craf n. und vermuthll im Strohm des untergeb gar Schenk herr. ter 5. err von Fraube aderatb.— umerassessor l. eite: Das Bun hu 12 Zoll ole lien ist gleich 1000 Linien 100 m Aten Theil“ leter.— Da d ommen so md ehalten Zu f 8 versehen. 2 b, daß am Em 1 bebe dursaben 10 fundene kupfel 5 1904 1 305 g Steinhelms . 9 Höhe dae Meter höher!“ ine Vestehl elle Trepll Hohe 1 Flat vordusst Miete um 5 lichen Landstädtchen Lich, wo eine Mittagspause von 1½ Stunde gemacht wurde. Nach dem Programm sollte nun von Lich bis zur Station Schiffenberg ge⸗ fahren werden; doch wurde der Beschluß gefaßt, auch diese Strecke bei dem günstigen Marschwetter zu Fuß zurück zu legen. Der Aufbruch fand um 1,15 Uhr statt und führte der Weg durch herrliche Nadel- und Laubwaldungen über Garbenteich—Hausen nach dem Schiffenberg, wozu 2 volle Stunden nothwendig waren. Auf der Terrasse des Schiffenbergs, einem entzückenden Aussichtspunkt, verweilte man längere Zeit in der ge⸗ müthlichsten Weise, worauf der Schlußmarsch, nach welchem 44 Kilometer zurückgelegt waren, nach Gießen erfolgte. Hochbefriedigt von der Tour dampften die Theilnehmer mit dem Zug 8,14 Uhr, ihrem lieben Friedberg zu. Friedberg, 18. Juli. Uhr brach in der Werkstätte des er Bismarckstraße Feuer aus. Durch die aufge⸗ peicherten Holzvorräthe fand das Feuer reiche Nahrung und breitete sich rasch aus, so daß das Wohnhaus und ie nächststehenden Gebäude des Posthalters Waas stark n Gefahr geriethen. Unserer sofort anwesenden tüch⸗ gen Feuerwehr gelang es jedoch bald, die angrenzen— en Gebäude zu schützen und das Feuer auf seinen herd zurückzudrängen und dort abzulöschen. Ueber der Verkstätte wohnte die Familie eines Eisenbahnbeamten, sie eine Zeit lang bedroht war, aber noch rechtzeitig ge— kttet werden konnte. Die Aufräumungsarbeiten der seuerwache nahmen die ganze Nacht in Anspruch. b. Friedberg. Wie wir aus sicherer Quelle er⸗ uhren, wird die hier in sehr gutem Andenken stehende sapelle des II. bayer. Jägerbataillons aus Aschaffen⸗ lurg gelegentlich des Jahresfestes des hiesigen Hand⸗ berkervereins am 30. Juli in Steinhäußer's Garten in Concert geben. Das uns vorliegende Programm dein äußerst gewähltes und das Eintrittsgeld im Ver⸗ liltniß zu den Leistungen des Orchesters ein sehr ge⸗ inges. Deßhalb hoffen wir mit Bestimmtheit, daß das sriedberger musikliebende Publikum sich diesen Genuß wiß nicht entgehen lassen wird. Es wird insbesondere iich für die Mitglieder des Handwerkervereins eine beraus große Freude sein, wenn sie sich durch eine Ihr ansehnliche Betheiligung aus allen Kreisen Fried⸗ hergs in ihren wahrhaft edlen und erhaltenden Bestreb— ürgen unterstützt sehen. ss. Friedberg. Die Wander-Versammlung des Therhessischen Bienenzüchtervereins wird in diesem Jahr „ Bad⸗Nauheim abgehalten. Sonntag den 23. Juli, Heute Nachmittag Wagners Kissel in Vormittags 11 Uhr, ist Eröffnung der Ausstellung im neuen Schulhaus. Daselbst findet auch Montag den 24. Juli die Hauptversammlung statt. Nach Schluß derselben, etwa 1 Uhr, beginnt der Honigmarkt. Da es in diesem Jahre viel Honig gegeben hat, wird der Honigmarkt voraussichtlich sehr stark besetzt sein. Es ist daher den Käufern Gelegenheit geboten, sich unter dem vielen den schönsten Honig für den Hausbedarf auszuwählen. Schleuder- wie Wabenhonig wird sich vorfinden. Hoffen und wünschen wir, daß sowohl die Versammlung als auch der Honigmarkt sich eines recht zahlreichen Besuches erfreuen mögen. k. Friedberg. Ein heller Komet mit einem Schweife ist erschienen und wird seit 10. Juli auf den Sternwarten beobachtet. Das plötzlich erschienene neue Gestirn bewegt sich ungewöhnlich rasch im Sternbilde des großen Bären oder Himmelswagens, und zwar in südöstlicher Richtung. Am besten ist der Komet bald nach eingetretener Dunkelheit zu sehen; später nähert er sich mehr und mehr dem Horizonte. Wörrstadt, 16. Juli. Heute Morgen wurde auf dem Wege von Partenheim nach N.⸗Saulheim die Wirthin Nehling von ersterem Orte schwer verletzt und ihres Gelds beraubt. Einzelheiten über den Fall fehlen noch. drei Wochen Poetz. Antwer entlud, schlug seltener Fall Allerlei. Hanau, 17. Juli. Der Fuhrknecht der Hanauer Aktien⸗Bierbrauerei, wurde in vorletzter Nacht auf der Rückfahrt aus dem Rodgau, zwischen der„Tannen⸗ mühle“ und Groß⸗Steinheim auf der Höhe der so— genannten„Höllhütte“ von drei Wegelagerern über⸗ fallen und seiner in einer Ledertasche mitgeführten Baar⸗ schaft von etwas über 123 Mark beraubt. Der Raub geschah so unerwartet und so rasch, daß sich der Knecht aum zur Wehre zu setzen vermochte. Im Nu waren die Wegelagerer im Dunkel der Nacht verschwunden. Der Umstand, daß sich am Thatorte neben einem Filz⸗ Bury Street geäschert. Häuser ab. worfen. bach bei Metz verhaftet worden. nach Mecheln fahrenden Personenzuges Petersburg, 10. Juli. kürzlich ein Orkan. Menschen nieder voller Ladung unter, Emmerich, 17. Juli. Der Mörder einer hier vor aufgefundenen Frauensperson ist in Rom⸗ Er heißt Wilhelm OR Leipzig, 17. Juli. In Reinsberg bei Nossen wurde der Gutsbesitzer Berthold in seinem Schlafzimmer ermordet; die Kehle ist ihm durchschnitten. daselbst schlafenden Kinder haben nichts gemerkt. Der Mörder ist noch nicht entdeckt. Hamburg. Moores ist gluͤcklich gedämpft. Die ganze Brandstätte wurde durch breite, tiefe Gräben von der bedrohten Umgebung abgegrenzt. sandten beiden Bataillone Infanterie kehrten Samstag Abend zurück. Die eben⸗ Der Moorbrand des Lentföhrdener Die von Altona dorthin ge— pen, 13. Juli. Bei einem Gewitter, das sich gestern über den Provinzen Antwerpen und Brabant der Blitz in die Lokomotive eines von hier „was ein sehr ist. Wie die Spuren an den Eisentheilen der Wagen bekunden, hat der Blitz sich durch den ganzen Zug fortgepflanzt, ohne daß Erschütterung verspürten. Machinist waren durch worfen worden. London, Geviert zwischen St. Mary Axe, Bevis die Reisenden irgend eine Nur der Heizer und der den Schlag fast zu Boden ge— 18. Juli. Heute früh ist das Häuser⸗ Marks und abgebrannt. Es war die größte Feuers⸗ brunst, welche seit Jahren in London gewüthet hat. Bis sechs Uhr waren 25 große Geschäftshäuser ein⸗ In Saratow wüthete Die Gewalt des Sturmes warf „riß Zäune um und deckte zahlreiche Im Hafen gingen mehrere Schiffe mit mehrere wurden ans Land ge— hute ein Schlachtmesser vorgefunden haben soll, läßt darauf schließen, daß es die Wegelagerer im Falle des Widerstandes auf das äußerste hätten ankommen lassen. Die leere Geldtasche wurde gestern unweit Jügesheim aufgefunden. Bayreuth, 17. Juli. In dem Dorfe Marktleugast sind 27 Bauernhöfe durch eine Feuersbrunst eingeäschert worden. Caub, 17. Juli. Heute Morgen 3 Uhr brach in der Wirthschaft„Zur Stadt Mainz“ ein Brand aus. Israelit. Zwölf Wohnhäuser sind abgebrannt. (2 nCCEEFFETCTCͤ ATT Lebensversicherungs⸗& Ersparniß⸗ Bank Gegründet 1854. in Stuttgart. Todesfall⸗& Alters⸗(Kinder⸗) Versicherungen. Aller Ueberschuß kommt den Versicherten zu gut. Versicherungsbestand: ca. 379 Millionen Mark. ca. 102 Dividende für die Todesfallversicherten: aus der Gesammtprämie einschließlich Zusatzprämie. Zu weiterem Beitritt ladet ein der Vertreter: 2075(Stg. 160,7.) Bankvermögen: 40% prämie und extra 20% der alternativen Zusatzprämie oder J. Landau, Taubstummenlehrer, Friedberg. Unter Staatsaufsicht. Millionen Mark. der ordentlichen Jahres⸗ 3% steigende Dividende Prima Bratenfett abzugeben per Pfund 55 Pfennig Kurhaus ⸗Restaurant, 1— ad- Naubein Bauausführung. Für alle in sein Fach einschlagende Arbeiten empfiehlt sich 1 Architekt Rob. Wedel, Friedberg. das Leben des Kaufmanns Ludwig Koch zu Bad⸗Nauheim lautend und nach dem Ableben desselben an dessen Erben aus⸗ zahlbar, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Montag den 12. Februar 1894, Vormittags 10 Ühr, vor dem unterzeich⸗ neten Gerichte, Zimmer Nr. 29, anbe⸗ raumten Aufgebotstermin seine Rechte an⸗ zumelden, und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Frankfurt a. M. den 10. Juli 1893. 2970 Königliches Amtsgericht IV. Aufgebot. De Kinder und Erben des Kaufmanns Kah aus Bad⸗Nauheim, nämlich: . die ledige und volljährige Anna Koch, „der Arthur Apollo Ludwig Koch, „der Wilhelm Adam Koch, 6 die Mathilde Elisabetha Koch, ec bevorwundet durch Bürgermeister Schannes Wörner II. und Villenbesitzer Hua Hartmann, sämmtlich in Bad⸗ aleim, haben das Aufgebot der in 7725 gerathenen Polize der Franfurter Ubrsversicherungsgesellschaft r. 6202 T N 15260 über zweitausend Gulden auf Schälholz. Versteigerungen. Es werden versteigert: 1. Montag den 24. Juli im Distrikt Burgwald, Schlag 17: 70 Rm. Schäleichen⸗Knüppel, 17450 Schäleichen⸗Wellen, 24 Rm. Stöcke(Hauspäne). 2. Dienstag den 25. Juli im Ober⸗ Rosbacher Domanialwald, Distrikt Keller⸗ berg, Schlag XIV: 13,7 Rm. Schäleichen⸗Knüppel, 15078 Schäleichen⸗Wellen, 11,2 Rm. Stöcke(Hauspäne). Zusammenkunft und Beginn an beiden Tagen Morgens 9 Uhr, jedesmal in den betreffenden Schlägen. Ober⸗Ros bach den 18. Juli 1893. Großh. Oberförsterei Ober⸗Rosbach. 2976 Strack. Vergebung von Schreiner Arbeiten. Die bei Erbauung von Schulsälen und Lehrerwohnungen für die Gemeinde Ober⸗ 0 hnung Rosbach nöthigen Schreinerarbeiten follen 4 tag einer nochmaligen Concurrenz ausgesetzt werden. 2981 Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeier vom 22. Juli 1893. Beginn: Vorabend 7 Uhr 30 Min. Samstag Morgen 8 Uhr. Samstag Nachmittag 4 Uhr. Sonntag den 23. Juli 1893: Fasten des neunten Ab. empelzerstörung.) Voranschläge und Bedingungen liegen bis zum 25. d. Mts. auf dem Bureau des Unterzeichneten zur Einsicht offen. Offerten können ebendaselbst bis zum 27. d. Mts., Mittags 12 Uhr, eingereicht werden. Friedberg den 18. Juli 1893. 2982 Zörb lI. Zu verkaufen: 2 Neu erbaute Mühle(oberschlächtig) mit neuem Mahlwerk, Wohn- und Oeconomie⸗ gebäuden, auch zu Fabrikanlagen geeignet, umgeben von über 7 Metermorgen Garten— Weinberg⸗ und Ackerland, belegen in ver⸗ kehrsreicher Gegend, Nähe größerer Orte und Bahnstation, unter günstigen Be— dingungen. (H. 66133) 2922 Näheres bei Stadtrechner Hofmann, Hochheim am Main. Junge Möpfe ue, 2894 Melker, Kleinknechte ꝛc.(ausgesucht brauch⸗ bare deutschredende Leute vom Lande) vermittelt in Jahreslohn seit 16 Jahren schnell und unter weit günstigeren Beding⸗ ungen als andere Agenten Riebenstahl's Bermiethungs⸗ Comptoir, Berlin, Gr. Hamburgerstraße 16. 1991 Kassenschränke, feuerfest und diebessicher, liefert billig unter Garantie Leonh. 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Kalhfleisek Aae * Landwirthschaftliches 10 Kasino 5 0 Ausflug auf das Ossenheimer Wäldchen Sonntag den 23. Juli. Musik von Nach⸗ mittags 3 Uhr an. 2931 Der Vorstand. ——* Handwerkerverein. Unseren Mitgliedern u. sonstigen Gönnern und Freunden, machen wir hiedurch die 8 vorläufige Anzeige, daß wir Sonntag den Bird hi 30. Juli, Nachmittags 4 Uhr, ein Coneert, ausgeführt von der Kapelle des 1J. Jägen bataillons zu Aschaffenburg, zur Feier Tnuneen. unseres Stiftungsfestes in der Steinhäußer⸗ w schen Gartenwirthschaft abhalten werden.— Näheres werden wir demnächst in Oberh. Anzeiger bekannt geben. 2980 Der Vorstand. fend „* 7 ick Ein goldener Zwicker ist irgendwo liegen geblieben. Um dessen[ des! Zurückgabe bittet gegen gute Belohnung halb Landwirthschafts⸗Lehrer 85 2969 Reichelt. 1 N 8 reffend 61 geei Werksc