ug.) lmeiser. 1. 5 a0 rl ulheis) Schüler edel.) inn nick.) wil. Aith. 0 on I. Abh. 0 mer.) u Il. Abth gg, 8.) 22. April: chenklasse u chenklasse fa ind Freunde ch freundlich Schulvorsian, zer. Schl r. Shih Veleil. d. Mts., Ain ig im Vereinzgh wünscht. Der Vorsiug rsetth Neueste dag anerkaunt nu illigst iehl, Usagas. Baum“ 7 W. Beru dunkel, ü huhe, Sticken vollene Str Preisen 1 l, vorm. J. en woczahnu Düng! ten Pressn hl nd ewigen amel, ächten At- 1893. Donnerstag den 20. April. M 46. — Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. wärtigen Einsendern(soweit Letzere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. Annoncen von aus— — —— zu untersuchen. 4. Der Markt beginnt Vormittags ½7 Uhr. Schotten am 17. April 1893. Friedberg den 18. April 1893. Es starben im Ganzen 1198 Personen, davon gehörten 162 dem Säuglingsalter(1. Lebensjahr) an, 224 dem Kindesalter(2. bis 15. Jahr, 376 dem der Erwachsenen(16.—60. Jahr) und 436 dem Greisen— alter(über 60 Jahre) an. Die beiden letzteren Altersklassen zu— sammen 812. Im Ganzen war somit die Sterblichkeit nicht besonders hoch, sie blieb um 41 hinter dem Mittel der letzten 10 Jahre(1239) zurück; dies gilt auch für die einzelnen Altersklassen mit Ausnahmen der Kinder vom 2. bis 15. Jahre(bei einzelnen Krankheiten siehe Höhe vom 2. bis 15. Jahr durch Diphtheritis bedingt), deren 224 Todes— fälle das zehnjährige Mittel mit 11 überschritten. Das Sterblichkeits— verhältniß des ganzen Kreises stellt sich auf vom Tausend. Die Vertheilung auf die einzelnen Zeitabschnitte und Monate des Jahres entspricht im Ganzen dem gewöhnlichen Vorkommen: Im 1. Halbjahr starben 667 Personen, im 2. Halbjahr 531; im 1. Quartal starben 303, im 2. 364, im 3. 244, im 4. 287. Die am stärksten besteuerten Monate waren April und Mai, die schwächsten September und Juli. Die Reihenfolge der einzelnen Monate nach der Zahl der von ihnen gebrachten Todesfälle war: April(138), Mai(133), März(117), Dezember(110), Januar(104), August(96), Juni(93), Oktober(89), November(88, Februar(82), Juli(78), September(70). Hinsichtlich des Betroffenseins der einzeinen Gemeinden zeigt es sich, daß 8 Gemeinden ein sehr günstiges Sterblichkeitsverhältniß haben(weniger als 10 vom Tausend), 34 ein günstiges(unter 20 Promille), 26 ein mittleres(unter 30 Promille) und 3 ein un— günstiges(über 30%). Diese 3 letzteren Gemeinden sind Hausen, Ober⸗Rosbach und Reichelsheim, welche beiden Letzteren diesen traurigen Vorzug der Diphtheritis verdanken(6 bezw. 9 Todesfälle). Von den 4 größesten Orten des Kreises gehörten Butzbach und Friedberg der Klasse mit günstiger Sterblichkeit, ebenso Bad-Nauheim und Vilbel nach Abzug der verstorbenen Curgäste und Hospitalfremden. Die Todesursache waren: 4 a. Die sogenannten ansteckenden Krankheiten 124mal, ins⸗ e ee uke enero. 1 besondere Masern in 22, Scharlach in 2, Diphtheritis(und Croup) in 92, Keuchhusten in 1, Unterleibstyphus in 2, Rose in 5 Fällen. Die Gesammtzahl ist bedeutend(13 über dem 10 ährigen Mittel); Masern u. besonders Diphtheritis bedingen wesentlich die Höhe derselben. b. Tuberkulose der Lungen 172mal. Leider muß diese hohe Zahl als verhältnißmäßig noch günstig bezeichnet werden (10jähriges Mittel= 200). An Tuberkulose anderer Organe, be— sonders der Knochen und der Gehirnhäute starben vierzig Personen. c. Lungen⸗Entzündung und überhaupt entzündliche Er⸗ krankungen der Athmungswerkzeuge 168mal; 13mal war hierbei auch 1 Influenza mitwirkend. d. Gehirnschlagfluß 53mal, 32mal bei Personen von über 60 Jahren. e. Herzkrankheiten, ausschließlich chronische, 77mal; von den Gestorbenen waren 25 fremd(Curgäste). f. Darmkatarrh und Brechdurchfall 29 mal, 22 Kindern im 1. Lebensjahr. g. Angeborene Lebensschwäche oder Verkümmerung der Kinder durch Pflegemangel in ebenfalls 29 Fällen. darunter bei Amtlicher Theil. 5 l Bekanntmachung. Mit Rücksicht auf das Bestehen der Maul- und Klauenseuche in Gonterskirchen und Ruppertsburg bestimmen wir für den am 20. April l. Is. zu Freienseen abzuhaltenden Viehmarkt Folgendes: a 1. Jeder Viehzüchter hat über das von ihm etwa auf den Markt zu verbringende Vieh ein Ursprungszeugniß der Bürgermeisterei des Ortes, aus welchem die Thiere stammen, aufzuweisen, in welchem bescheinigt ist, daß der Ort seuchenfrei ist. N 2. Sämmtliche Händler, welche mit Vieh den Markt befahren wollen, haben sich ein thierärztiches Zeugniß zu verschaffen, welches vorschriftsmäßig ausgestellt und event. von der Ortsbehörde, woher die Thiere stammen, beglaubigt sein muß. 3. Jedes Klauenthier ist, bevor es auf den Marktplatz aufzutreiben ist, von dem Großh. Kreisveterinärarzt auf seine Seuchenfreiheit Großherzogliches Kreisamt Schotten. Schönfeld. Vorstehende Bekanntmachung wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. J. V.: Dr. Wallau. Die Sterblichkeits- und Gesundheitsverhältnisse des Kreises Friedberg im Jahre 1892. h. Neubildungen(besonders Krebs) 53mal,(34 über 60 Jahre). i. Altersschwäche 91mal. k. Sonstige hier nicht näher angeführte Krankheiten 201mal. J. Unbekannt geblieben in 124 Fällen(wegen nicht eingetretener ärztlicher Behandlung). m. Verunglückung g9mal und zwar durch Erfrieren(1), Sturz aus dem Fenster(1), durch Verschüttung bei Hauseinsturz(1), durch Eisenbahnüberfahrung(2), durch Ertrinken(6), durch herabstürzenden Balken erschlagen(1), durch Huftritt(1), Genickbruch durch Herabfallen von einem Stuhle. n. Selbstmord Ll4mal, und zwar 7mal durch Erhängen, 7mal durch Ertränken. o. Mord und tödtliche Körperverletzung Zmal, Kindes— mord, Erschießen durch Leichtsinn, Mord durch Stich in's Herz. Wenn nun auch die Aufzählung der Krankheiten, welche den Tod der im Kreise verstorbenen 1198 Personen herbeigeführt haben, bis zu einem gewissen Grad Licht über das Krankheitsvorkommen in dem verflossenen Jahre zu werfen geeignet ist, so genügt dies doch noch nicht zu einem vollen Ueberblicke über das gesammte Erlebniß der Bevölkerung in Bezug auf Krankheits- und Gesundheitsverhältnisse, in Bezug auf alle die Nachtheile und Bedrängnisse, welche abgesehen von dem Lebensverluste von den Krankheiten ausgehen. Wir wollen hier nur das Wichtigste besprechen. So entsprechen den 22 Todesfällen durch Masern wohl mehrere Hunderte von Masern-Erkrankungen. Diese Krankheit trat, wie immer, in Epidemien auf und zwar in recht ausgiebigen, die stärkste war wohl in Friedberg. Allgemein galt das Auftreten für leicht und ge⸗ fahrlos, doch war die Zahl der Todesfälle schließlich gar nicht gering, in Friedberg allein deren 9. Vergesellschaftungen mit Augenentzündung und augenscheinlich auch mit Influenza brachten viele Schwierigkeiten, langsam verschleppte Genesung, langdauerndes Siechthum. Den 92 Todesfällen durch Diphtheritis stehen rund 800 Fälle von Erkrankungen gegenüber. Welche ungeheure Summen von Sorgen— qual, materiellen Schäden durch Pflegeleistung, Arbeitsverlust und Behandlungskosten sind nicht zusammengedrängt in dem Worte 800 Diphtheritis-Erkrankungen? Und doch hat unbegreiflicher Weise die Bestrebung der Behörden und Aerzte diese schreckliche Krankheit, die seit Jahren unsere stärkste Heimsuchung geworden, auf jede nur mögliche Weise zu bekämpfen, noch immer unter der Gleichgültigkeit und dem Widerstande der Bevölkerung zu leiden! Die Lungenschwindsucht hat im vorigen Jahre ein reiches Opfer von rns erhoben, wenn dasselbe auch etwas geringer war, als wir in den meisten Jahrgängen dies erfahren müssen. Dieser Krank— heit gegenüber gilt dasselbe, was hinsichtlich der Diphtheritis ange— deutet wurde. Warum verschließt sich die Bevölkerung der Erkenntniß der Thatsache, daß die Schwindsucht eine ansteckende, wenn auch eine chronisch ansteckende Krankheit ist, warum macht sie nicht auch ihr gegenüber Gebrauch von dem Mittel zur Bekämpfung der Ueber⸗ tragung, von der die Krankheitskeime zerstörenden Wirkung des Dampf⸗Desinfektions-Apparates? Friedberg den 16. April 1893. Großh. Kreisgesundheitsamt Friedberg: Ur. Lorenz. 0 9 0 0 — —. 1 1 f 4 1 gebrochen und Gehöftsperre angeordnet worden Friedberg den 18. April 1893. Betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Nachdem die Einleitung des rubr. Ve und der Unterzeichnete zum Commissär zur theiligten Grundbesitzer auf Mittwoch den 3. Diejenigen betheiligten Grundbesitzer, Gleichzeitig fordere ich einen im Bereinigungsbezirk wohnenden mehr erfolgt. a Friedberg den 16. April 1893. Personen, bezüglich deren Aufenthalts Emil Große, Schornsteinfeger von Wesel(B. 493 92); Karl August Hirschleb von Ilmenau(F. 430 93); Nachstehendes Frankfurt a. M. nach Bruchenbrücken in einem theilungen, 2 Thaler, 1 Zweimarkstück und 2 Ausschreiben wird erneuert. Abtheil daß ein Eisenbahnpassagier das Geldtäschchen gestohlen habe. Wolfshausen durch Erledigung. Johann Brusius von Friedberg den 15. April 1893. Burg⸗Gräfenrode. rfahrens beantragt, 0. land Leitung der Abstimmung ernannt worden ist, so wird hiermit Tagfahrt welche in der anberaumten mächtigte abstimmen, werden als für rubr. Verfahren stimmend angesehen. hiermit die außerhalb des Bevollmächtigten zu bestellen, Auskunft begehrt wird. Heinr Elise Schmidt, Taglöhnerin von Heinrich Mark in kleinem Gelde, sowie verschiedene Bekanntmachung. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß in einem Gehb ist. fte zu Ober⸗Eschbach die Maul- und Klauenseuche aus⸗ Großherzogliches Kreisamt Friedberg. 2 Bekanntmachung. solches von der Großh. Ob Mai l. J., Vormittags von 10—12 Uhr, in Bereinigungsbezirks wohnenden Otter, Knecht von Urschringen(F. 130 93); Wilhelm Am 11. Januar 1893 Nachmittags kam dem Lehrer i ich Keller von Beienheim(N. 225/93); Christoph Hänsel von Ransthal(R. 49 93); Elisabethe Dörr von Oberschwarza(R. V.: br. Wallau. als zulässig erachtet und zur Abstimmung der be⸗ Burg⸗Gräfenrode bestimmt. eren landw. Behörde dem Rathhause zu Abstimmungstagfahrt weder persönlich noch durch gehörig Bevoll⸗ Ausmärker auf, zur Wahrung ihrer Interessen da eine weitere besondere Zuschrift im Laufe des Verfahrens nicht Der Vollzugs-Commissär: Dr. Wallau. 1803 Haßloch(F. 322 93); 51/93); Johann Kassel von Bornheim(F. 213 93). 5 . P. A. Volk in Bönstadt auf der Eisenbahnreise von IV. Klasse oder auf den. Wege von Bruchenbrücken nach Bönstadt ein schwarzledernes Geldtäschchen mit 3 Ab⸗ Es wird um Fahndung und Polizeidiener Fisch in Bad⸗Nauheim. Papiere und 3 Schlüsselchen enthaltend, abhanden. Nachricht gebeten(F. Es besteht der Verdacht, 17 93). Der Großherzogliche Amtsanwalt: J. V.: Neuenhagen. Deutsches Reich. Darmstadt. Die Erste Kammer wird am 25. l. M. zu einigen Sitzungen zusammen— treten; anschließend hieran wird der Zusammen— tritt der Zweiten Kammer am 1. oder 2. Mai erfolgen. Mitte Mai wird der Schluß des Landtags stattfinden und zwar wird S. 1 der Großherzog die Schließung persönlich vor⸗ nehmen. Berlin, 17. April. Der Kaiser traf von einer Reise nach Swinemünde und Kiel gestern Abend im besten Wohlsein wieder in Berlin ein und begab sich direkt vom Bahnhofe ins königliche Schloß. — Auch in diesem Jahre werden die kaiserlichen Prinzen einen mehrwöchentlichen Aufenthalt auf Wilhelmshöhe nehmen und voraussichtlich Mitte Juni eintreffen. Berlin, 17. April. Reichstag. Bei der fortge⸗ setzten Berathung der Wuchergesetznovelle wurde die Abstimmung über den Paragraphen 302(Gewohn⸗ heits- oder gewerbsmäßig betriebener Sachwucher aus— gesetzt. Die folgenden von der Kommission unverändert Der Antrag liegt noch nicht gedruckt vor; die Genehmigung des Präsidenten gilt für zweifel⸗ haft. — Die Abendblätter melden, das Centrum habe beschlossen, Fusangel nicht aufzunehmen. Ausland. Holland. Haag. Die Königin und die Königin-Regentin werden sich nach nunmehrigen Dispositionen am 3. Mai zum Besuche des Königs und der Königin von Württemberg nach Ludwigsburg begeben und von dort am 8. Mai nach Flims. Belgien. Brüssel, 17. April. Ein großes Meeting fand gestern hier statt. Hubert er— klärte im Namen der Typographen, daß sie alle die Arbeit einstellten, wenn das allgemeine Stimmrecht nicht gewährt werde. Vandervelde sagte in einer heftigen Rede, wenn das allge⸗ meine Stimmrecht nicht angenommen würde, werde die Armee der Ausständischen eine Re— volution hervorrufen. Nach dem Meeting bil⸗ gelassenen Bestimmungen wurden ohne Debatte ange— nommen. Artikel 4 betrifft die Abrechnung, welche dem Schuldner alljährlich vorzulegen ist. Staatssekretär anauer bestreitet, daß Art. 4 Gefahren für das legi⸗ time Geschäft erzeuge. doch allenfallsigen Ausnahmebestimmungen für gewisse Banken nicht widersprechen.— 18. April. Der Antrag Auer auf Einstellung des gegen Kunert(Soz.) beim Amtsgericht Schweidnitz schwebenden Strafverfahrens wird ohne Debatte angenommen. Es folgt die zweite Lesung des Spionagegesetzes bei Paragraphen 1—4. Bar(frs.) legt zunächst die Prinzipien eines gelinden Strafrechts dar und die Gefahren bei Androhung all— zustrenger Strafen. Er begründet sodann den von ihm eingebrachten Antrag, welcher an Stelle der 88 1—4 zwei andere Artikel setzen will. Der Antrag Bar wird abgelehnt. Zwei Amendements Gröber und Mar— quardsen, welche die Wirkung des§ 1 abschwächen, werden angenommen, desgleichen die Gesetz damit in zweiter Lesung gegen die Freisinnigen und Sozialdemokraten. Es folgt die namentliche Ab- timmung über§ 302% des Wuchergesetzes. Bei der Abstimmung über das Wuchergesetz ergibt sich die Be⸗ schlußunfähigkeit des Hauses, gegangenen Abstimmung viele Abgeordnete das Haus verlassen hatten. — Das„Berl. Tagebl.“ schreibt, die Ver— handlungen des Centrums mit dem Reichs— kanzler seien bisher noch ohne Resultat ge— wesen. Der Reichskanzler beharre auf seinem Standpunkt und würde nur zur Preisgebung ganz unwesentlicher Punkte bereit sein. Selbst wenn die Regierung nachgiebiger wäre, würde es v. Huene schwer fallen, die Mehrheit der erforderlichen Stimmen im Centrum zusammen⸗ zubringen. Die Eventualität einer Reichstags— auflösung sei noch immer vorhanden. — 17. April. Der von Ahlwardt einge— brachte Antrag lautet: Der Reichstag wolle beschließen, eine 21gliedrige Kommission zu er— nennen, um über die von Ahlwardt überreich— ten Akten dem Reichstage zu berichten. Der Antrag ist von den Antisemiten Werner, Picken— bach und 17 Sozialdemokraten unterzeichnet. Die Regierungen würden je⸗ SS 1—14 und das da während der vorauf- dete sich ein Zug von 5000 Manifestanten. Bei dem Durchzug durch die Avenue Louise wurde der Bürgermeister Buls, welcher gerade dieselbe in Begleitung passirte, von einem In⸗ dividuum durch zwei Hiebe schwer verletzt. 50 Gendarmen stellten die Ordnung wieder her. Die Sozialisten begannen die Cafes und Hotels zu brandschatzen. Sie ließen sich überall gut auftischen und drohten bei verlangter Bezahlung mit den Revolvern. Während eines Meetings in Antwerpen schlug ein Redner vor, die Läden der Waffenfabriken zu plündern. Ebenso warfen tausend streikende Quaiarbeiter Schiffsstege in die Schelde. In Petit Wasmes wilrde der sprengen, wobei einige Kirchenfenster beschädigt wurden. — 18. April. Es verlautet, Bernaert habe König die Auflösung der Kammer vor⸗ geschlagen, da die Rechte über keinen Antrag sich einigen kann. In den Vororten wurde jede Manifestation untersagt. dem Versuch gemacht, die Kirche mit Dynamit zu dem Vorschuß⸗ land durch Ahlwardt hervorgerufen wurde, in Aussicht gestellt wird. In Italien sei der Umstand noch erschwerender, daß es sich um die Königl. Waffenfabrik in Terni handle. Es wird behauptet, durch die Sorglosigkeit der technischen Chefs sei schlechtes Material zu den Mannlicher⸗Carcano-Gewehren verwendet wor— den. Die Fabrikation soll eingestellt und die an die Alpenjäger abgegebenen Gewehre zurück⸗ genommen werden. — Der Sultan wird den Muchir Hassan Fehmi Pascha, die Königin⸗Regentin der Nie⸗ derlande wird den Viceadmiral von den Bosch zur Feier der silbernen Hochzeit hierher ent— senden. Serbien. Belgrad, 17. April. Dokie versichert, nur der König und er hätten von der beabsichtigten Uebernahme der Regierung gewußt. Die Königin werde jetzt nach Serbien kommen, König Milan nie. Aus Stadt und Land. Friedberg, 17. April. Aus Ceara in Brasilien wird gemeldet: Die gestrige Sonnenfinsterniß ist in Paracura von der englischen astronomischen Expedition, welche sich unter Führung von Albert Taylor dorthin begeben hatte, unter günstigen Verhältnissen beobachtet worden. Der Himmel war vor Eintritt des Kontakts bewölkt, klärte sich jedoch später auf, so daß während der Totalität gute Beobachtungen ausgeführt und ge⸗ lungene Photographien hergestellt werden konnten. 2 Bud⸗Nau bein Am 15. d. M. hielt der Taunusclub„Wetterau“ auf dem Johannisberg seine 12. Generalversammlung ab. Der Vorsitzende begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder und verlas zu⸗ nächst den Rechenschaftsbericht. Nach demselben zählte der Verein im verflossenen Rechnungsjahre 198 Mit⸗ 1 n 126 in Friedberg und 72 in Bad⸗ D stauheim, mehr gegen 11 Jahr. Die Ein⸗ nahmen beliefen sich auf 564,22 M., die Ausgaben auf 182,05 M. Der Ueberschuß von 382,17 M. ist bei und Credit⸗Verein in Friedberg ver zinslich angelegt. Die Hauptausgaben wurden auf Wegmarkirung und Aufstellung von Orientirungstafeln verwendet. Es wurden 7 Touren, darunter 2 größere, Bergstraße und Vogelsberg, unternommen, welche bei reger Betheiligung einen fröhlichen, würdigen Verlauf nahmen und den Theilnehmern eine schöne Erinnerung bleiben werden. Nach Abhörung der Rechnung stellte mit Rücksicht auf den günstigen Kassenstand der Vor⸗ 18. April. In 50 Buchdruckereien legten heute 1500 Setzer die Arbeit nieder. Die triot“, der„Independance belge“ und des „Etoile“ nicht. 8 Antwerpen, 18. April. 2000 Manifestanten zogen zum Hafen, wo mit Petroleum geladene sitzende den Antrag: 300 Mark als Fond für einen auf der Wintersteingruppe zu erbauenden Aussichts⸗ Zeitungen erscheinen mit Ausnahme des„Pa⸗ thurm festzulegen, demselben etwaige Ueberschüsse, jeden falls aber die Erträge aus der Sammelbüchse des auf dem Johannisberg aufgestellten Fernrohres alljährlich zuzufuͤhren. Nach kurzer Debatte wurde der Antrag genehmigt. Bei Berathung der Touren entstand ein lebhafter Meinungsaustausch, schließlich einigte man si über das vorgeschlagene Programm, doch soll auf Wunsch Dampfer genommen und beinahe in Brand gesetzt worden wären. Auf dem Steamer „Switzerland“ wurden Mannschaften gezwungen, die Arbeit einzustellen. Die Polizei zerstreute hierauf die Menge. Die Regierung wird leb⸗ haft getadelt, weil sie die Truppen von hier weg verlegte. Italien. Rom. Das„Memorial diplo⸗ matique“ veröffentlicht einen Artikel, worin Italien ein ähnlicher Skandal, wie er in Deutsch⸗ eines Vorstandsmitgliedes diesmal auch der Spe art berücksichtigt werden. Die erste Tour findet am 7. Mat statt: Forsthaus Winterstein—Cransberg—Ziegenberg. Das Touren⸗Programm wird in einem spateren Ar- liel veröffentlicht werden. Bei günstiger Witterung soll im Monat Mai ein Familienausflu auf den Johannisberg unternommen werden. Ein Antrag be⸗ züglich Decorirung derjenigen Mitglieder, welche im Verlauf von 5 Jahren sämmtliche Touren mitgemacht haben, wurde auf die nächste⸗Generalversammlung ver⸗ zagt, doch soll schon von jetzt ab ein Verzeichni über den Besuch der Touren geführt werden. Neu ein⸗ 3 2 .— = irgenwie eetbahn d Peg m Gießen g g rttete fre er ford Tigen erla wgeseler ger Kran g Mitty 5 b beten. Erd⸗ u.! Zueinhau saltlav Zweinhav steinen duumer, Dachdeck Ihreine Zhlosser Aeetallli Aagserar Aable Baßbin Jpenglen Tutten Apezier dunner dumpes Haste Jaster Horanst mungen lie Lab liter gen d ae ualgeh b 97 1 Ju bee eee A Desfn t Allbe 2 Uh 5 en (5. 32209, 10 Jun nbahnreise zn hen nit g J t der Vetduh walt: — ufen wur, talien sei da es sich un i handle. dz glosigkeit du terial zu dan rwendet wos stellt und dy wehre zurüt, uchir Hassa ntin der N on den Bot hierher en, April. Doll r hätten er Regieruß nach Serbn —— nd. 5 ara in Braslig finsterniß ischen Expedilch t Taylor dorch stmissen beobach ritt des Kom so daß wähle geführt und ge den konnten, d. M. hieb 00 hannisberg csitzende begtißl 95 verlas) demselben l jahre 198 0 10 72 in, 1 Die bl, Wi lug l 10 olg Anleh etenden Mitgliedern soll ein Verbandsabzeichen zu 40 fg. angeboten werden. Der alte Vorstand wurde durch Feeclamation wiedergewählt, mit Ausnahme von Amts- chter Warthorst, welcher seinen Austritt anzeigte. An essen Stelle wurde Seminarlehrer Schüler einstimmig ewählt. Auf Antrag eines Friedberger Mitgliedes oll die nächste Generalversammlung auf dem Forst⸗ ause Winterstein, möglichst früh— Februar oder März— abgehalten werden, was mit allgemeinem Bei— all begrüßt ward. Es wurden noch verschiedene Ver⸗ ensangelegenheiten verhandelt und Wünsche ausge— 1 deren Erfüllung der Vorstand zusagte. Um Uhr schloß der Vorsitzende die Versammlung mit dem unsche, daß die Berathungen dem Vereine zum Segen ereichen, und daß auch in diesem Jahre die Mitglieder e Freude an der Natur und die Lust am Wandern icht verlieren möchten. An alle Bewohner Fried— ergs und Bad⸗Nauheims und Umgebung ergeht die eundliche Bitte, die gemeinnützigen Bestrebungen des ereins durch Beitrittserklärung zu unterstützen. Der Fhrliche Beitrag betragt nur 1 Mark. Okarben. Die mehrfachen Bemühungen vieler kinwohner, besonders des Pfarrers Welcker, um Er⸗ ichtung einer Haltestelle am hiesigen Platze, sind mit erfolg gekrönt worden. Es traf auf der hiesigen fall vom Königl. Betriebsamt der Main⸗ Zeserbahn die Nachricht ein, daß auf Errichtung einer altestelle mit ziemlicher Sicherheit zu hoffen sei. Gießen, 15. April. Durch Explosion einer Petro— lumlampe wurde die Gattin des Besitzers des hiesigen otel Weber, Frau Riegelmann, derart verbrannt, daß eu heute ihren Wunden erlag. Auch ihr Mann, der r zu Hilfe eilte, trug an beiden Armen starke Brand— unden davon. Froschhausen b. Seligenstadt, 16. April. Im Walde mserer Nachbargemeinde Weiskirchen brach gestern sachmittag aus unaufgeklärter Entstehungsursache Feuer s, welches etwa 17,000 Quadratmeter Hochwald ver— üschtete. ö Mainz, 17. April. Die Genickstarre, jene ge⸗ rchtete Krankheit, die im Badischen seither fortwährend pfer fordert, ist auch hier aufgetreten. Vor einigen Bingen, 17. April. in dem jenseits der Grenze auf preußischem Gebiete be⸗ Gestern Nachmittag wütheten legenen Binger Walde heftige Brände. Es sind circa 80—100 Morgen im schönsten Theile des Waldes dem gefräßigen Elemente zum Opfer gefallen. Allerlei. Augsburg, 17. April. Vergangene Nacht wur⸗ 5 in e Jen ah 100 Wohnhäuser durch eine heerende Feuersbrunst eingeäschert. 700 Perf sind obdachlos. 7 78 85 Stuttgart, 15. April. In dem Orte Calmbach brach heute Nacht Feuer aus. Der Mechaniker Haus⸗ mann eilte nach dem oberen Stockwerk des brennenden Hauses, um vier dort schlafende Kinder zu retten. Hausmann fand mit dreien der Kinder in den Flammen den Tod. Das vierte Kind sprang zum Fenster hin⸗ aus, blieb an demselben hängen und erlitt schwere Verletzungen. Sigmaringen, 18. April. Eine in dem Fürst⸗ lichen Residenzschlosse ausgebrochene Feuersbrunst be⸗ schränkte sich glücklicherweise auf die Osthälfte des Schlosses. Die berühmten Sammlungen wurden nicht direkt bedroht. In den Wohngemächern aber sind viele unersetzbare Kunstgegenstände vernichtet. Der Fürst, der sich bisher in Florenz aufhielt, trifft heute hier ein. i Köln, 18. April. Bei einer Hochzeitsfeier wurde hier ein alter Handelsmann erstochen. Der Thäter ein junger Bursche wurde verhaftet. Die That wurde! mittels eines Dolchmessers ausgeführt. Wie es heißt hatte der Thäter sich in der Person geirrt und einen Unschuldigen ermordet. Leipzig, 17. April. versuch 9,1 Heute Nacht wurde ein Mord⸗ auf eine Protistuirte verübt. Ein Fremder suchte dieselbe mit Schlagen eines Hammers auf den“ Kopf zu tödten und wurgte sie alsdann. Bei dem Ver— such zu fliehen erhielt der Fremde einen Schuß in den Rücken. Er beging alsdann einen Selbstmordversuch und feuerte sich zwei tödtliche Schüsse in den Kopf. überfahren. Sie sind entsetzlich verstümmelt worden. Beiden ward der Kopf abgerissen. Pest, 17. April. Die Städte Jasz-Ladany und Kalmoesa, der Sitz des Erzbischofs, stehen in Flammen. Es taucht die Sorge auf, daß es sich um anarchistische Brandstiftung handelt. In Kalmocesa sind bis jetzt 60 Häuser eingeäschert, in Jasz⸗Ladany 120 Häuser. Kopenhagen, 18. April. Das Kasino-Theater in Frederikshaven ist nach beendeter Vorstellung voll— ständig abgebrannt. Die Schauspieler konnten sich nur mit Mühe retten. Rom, 17. April. Der„Temps“ theilt mit, ein Zwischenfall habe in Viareggia stattgefunden. Der Zug⸗ führer habe den Zug abgehen lassen, bevor Fürst Ferdinand und die Prinzessin von Parma eingestiegen gewesen seien. Fürst Ferdinand wolle sich telegraphisch bei dem Könige beschweren; der Zugführer wurde ver— haftet. Athen, 17. April. Heute Vormittag zerstörte ein Erdbeben die meisten Häuser der Stadt Zante. Es wurden dabei 20 Personen getödtet und viele verwundet. Handel und Verkehr. Friedberg, 19. April. Buttermarkt. Butter kostete per Pfund M. 1.10— 1.20, Eier 1 Stück 6 Pf., 2 Stück 11 Pf. Israelit. Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeier am 22. April 1893. Beginn: Freitag Abend 7 Uhr 25 Min. Samstag Morgen 8 Uhr. Samstag Nachmittag 4 Uhr. Sabbathausgang 8 Uhr 15 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 23. April an Morgens 6 Uhr 15 Min., Abends 8 Uhr 15 Min. Wirtzlich ächte englische Herrenstoffe 1055 ca. 145 om breit, garantirt reine Wolle, vollkommen nadelfestig, Buxsia u Cneviot haltbarster Qualität Man vermuthet, daß es auf Raub abgesehen war. Hamburg, 15. April. Die beim Harburger Bahnhofsbau beschäftigten Arbeiter Görecki und Peyer, a M. 1.75 bis M. 8.65 per Meter versenden jede beliebige einzelne Meterzahl direkt an Private Buxkin⸗ 4 eser Krankheit. fen erlag ein Kutscher und am Samstag ein hier igestellter junger Postbeamter von Groß-Winternheim welche Holzbohlen tragend, schritten, wurden von dem das Bahnhofsgeleise über— Schnellzug aus Hannover I Hain. 4 5 Submission. Zur Erbauung eines Schulgebäudes zu Tortelweil werden schriftliche Angebote in Procenten auf nachbenannte Arbeiten nd Lieferungen bis Mittwoch den 26. d. Mts., Mittags 12 Uhr, Veranschlagt zu abeten. M. 12927.— Erd- u. Maurerarbeit Steinhauerarbeit in Ba— sualtlava 1200.— Steinhauerarbeit in Sand— steinen„ 1080.— Zimmerarbeit„ 3355.— Dachdeckerarbeit„ 1405.— Schreinerarbeit„ el Schlosserarbeit„ 12. Metalllieferung 5 518.— HGlaserarbeit„ 1158.— Blitzableiteranlage 5 376.50 „Weißbinderarbeit„ 1846.60 Spenglerarbeit 75 453.40 Tapetenlieferung 75 142.— Tapezierarbeit 15 62.50 Brunnenarbeit N 2 Pumpenmacherarbeit 7 191.50 Pflasterarbeit„ 260.— Pflastersteinlieferung ö 360.— Voranschlag, Bedingungen und Zeich— uugen liegen auf dem Büreau der Groß— hrzogl. Burgermeisterei Dortelweil und es Unterzeichneten zur Einsicht offen. Ab⸗ steiften der einzelnen Arbeiten des Kosten— zull ilerschlags werden gegen Erstattung der pialgebühren daselbst abgegeben. Die Aagebote sind verschlossen u. kosten⸗ ü, mit Aufschrift der betreffenden Arbeit ker Lieferung versehen, an Großh. Bürger⸗ nfisterei Dortelweil einzusenden, woselbst ii Oeffnung am obengenannten Tage, Luchmittags 2 Uhr, stattfindet. Vilbel den 15. April 1893. Jungmann, Bezirksbau-Aufseher. Pflast erarbeit. NMächsten Freitag den 21. d. Mts., hergens 11 Uhr, soll zu Ober⸗Erlenbach Ilasterarbeit im Betrage von 240 Mark ifentlich in Accord vergeben werden. Voranschlag und Bedingungen liegen 1 1 uf Großh. Bürgermeisterei Ober⸗Erlen⸗ heth zur Einsicht offen. Vilbel den 14. April 1893. . Jungmann, 182 Bezirksbauaufseher. Meine Parterre⸗Wohnung mit oder ohne Garten an ruhige Familie zu E. Stahl, Mainzerthor. de miethen. 1 101 Gläubiger⸗ Aufforderung. Ansprüche jeder Art an die in Bad⸗ Nauheim verstorbene Wittwe des Friedrich Ewald, Susanne, geb. Heutzenröder von Assenheim sind binnen acht Tagen dahier anzuzeigen, wenn sie bei Regulirnung des rubricirten Nachlasses berücksichtigt werden sollen. Bad⸗Nauheim den 15. April 1893. Großh. Amtsgericht Bad-Nauheim. Bauer. 1807 Schütz. Güter⸗Versteigerung. Freitag den 21. April, Vormittags 11 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause auf Antrag der Erben der Georg Rausch(V. Eheleute von Friedberg die denselben zu— stehender. Güterstücke in Fauerbacher u. Ockstadter Gemarkung, wie solche unter Nr. 1773 des Oberh. Anzeigers verzeichnet sind, einer dritten und letzten Versteigerung ausgesetzt werden. Friedberg den 18. April 1893. Großh. Ortsgericht Friedberg. 1815⁵ Steinhäußer. Hofraithe⸗Versteigerung. Freitag den 21. April, Vormittags 110 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhaus auf freiwilligen Antrag der Joseph Luley's Ehe⸗ leute die denselben zustehenden Immobilien: Gemarkung Friedberg. Flur II Nr. 577= 292[(JMeter Hof⸗ raithe in der Stadt mit eingefriedigtem Hausgärtchen a öffentlich meistbietend versteigert werden. Friedberg den 18. April 1893. Großh. Ortsgericht Friedberg. 814 Steinhäußer. olz⸗Versteigerung. mende 24. April l. J. werden in dem Domanialwald Burgwald, Schlag XX und XXI öffentlich meistbietend versteigert: 200 Birken⸗Wellen zu Besenreisig ge⸗ eignet, 100 Eichen⸗Wellen und 7650 Weichlaubholz-Wellen. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr am Forsthaus Winterstein. Ober⸗Ros bach den 18. April 1893. Großh. Oberförsterei Ober⸗Rosbach. 1813 Strack. Einen fast neuen Wasserständer von starkem Eisenblech, 1,75 Meter hoch, 1,15 Meter lichte Weite, billig abzugeben. Friedberger, 1 1730 G. Steinhäußer(I. Holz⸗Versteigerung. Montag den 24. und noöthigenfalls Dienstag den 25. d. Mts. kommt im Nieder-Weiseler Gemeindewald, Distrikt Buch⸗ und Suterwald folgendes Holz zur Versteigerung: 230 Fichten⸗ u. Kiefern⸗Stämme 30 km, 700 Stück Kiefern-Derb- u. Reisstangen, 38 Rm. Eichen- und Kiefernscheit⸗ und Knüppelholz, 9320 Buchen-, Eichen- u. Kiefern⸗Wellen, 45 Rm. Nadel-Stockholz. Anfang und Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr am alten Kalk. Bemerkt wird, daß am Vormittag das Brennholz und des Mittags das Stammholz am Gaulskopf zur Versteigerung kommt. Nieder-Weisel den 17. April 1893. Großh. Bürgermeisterei Nieder-Weisel. 802 Krausgrill. Bekanntmachung. In dem Konkursverfahren über den Nachlaß der Heinrich Stephan Wwe. zu Ober⸗Rosbach beträgt der zur Vertheilung verfügbare Massebestand 1874 M. 89 Pf. und die Summe der zu berücksichtigenden Forderungen 5530 M. 60 Pf. Ein Verzeichniß der bei der Vertheilung zu berücksichtigenden Forderungen liegt zur Einsicht der Betheiligten auf Großherzog— licher Gerichtsschreiberei offen. Friedberg den 15. April 1893. Franz Joseph Nees, Konkursverwalter. 1816 Holz⸗Versteigerung. Freitag den 21. d. Mts. kommen im Ostheimer Gemeindewald zur Versteige⸗ rung: 2 Rm. Buchen⸗Knüppel, Wellen Buchen-Reisig, hierunter 2000 vierter Durchforstung, bester Qualität, Wellen Eichen-Reisig, 5 Nadel-Reisig, Rm. Buchen⸗Stöcke, „ Eichen⸗Stöcke. Zusammenkunft am Münsterer Nollkopf, Schlag Hessel. Anfang präcis 10 Uhr. Ostheim den 18. April 1893. Großh. Bürgermeisterei Ostheim. 1819 Schneider. Ein Tafelklavier, 8750 gut erhalten, wegen Platzmangels sehr Nähere Auskunft in 1752 billig zu verkaufen. der Exped. d. Anz. 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Für die vielen Beweise herzlicher Theil⸗ nahme von nab und fern bei der Krank— heit, dem Heimgang und Begräbniß unseres unvergeßlichen Sohnes und Bruders August Volter, sowie für die überaus reichliche kostbare Spende an Blumen und Kränzen sagen wir unseren tiefgefühlten Dank. Klein⸗Karben am 17. April 1893 Für die trauernden Angehörigen: 1806 Vetter Pfarrer. 1 1 1 ö G in Stuttgart. Bankvermögen: 101 Millionen Mark. Gegründet 1854. Versicherungs stand: 374 Millionen Mark. Todesfall⸗ und Ausstcucr⸗ Sicherheit durch hohe Fonds absolut gewährleistet; äußerst! niedere Tarifprämien; regelmäßige, große Ueberschüsse, der Versicherten verwendet werden. Diuidende für die Tobesfallversicherten 3—7 und extra 20% der alternativen Zusatzprämie ammtprämie. Zu weiterem Beitritt laden ein die Friedberg: J. Landau, Taubstummenlehrer; Vertreter: Echzell: Lehrer Stern: Bi Sonntag den 23. April, Nachmittags 3 Uhr, findet im 4 Saalbau zu eine Versammlung Oberhessischer Landwirthe statt, zu welcher er- gebenst einladet Graf Oriola, Vorsitzender für die Provinz Oberhessen. — U Zuttwichverkauf von Simmenthaler Rindvieh,. Gelegentlich des am 15. Mai l. J. zu Lauterbach, Hessen,(Bahn⸗ station zwischen Gießen und Fulda) stattfindenden Viehmarktes findet seitens des Zuchtvereins für Simmenthaler Rindvieh eine Ausstellung mit Preisvertheilung statt. Bei sehr reicher Auswahl, sowohl in jungen Bullen als auch in Rindern, ist für Liebhaber eine günstige Gelegenheit zum Ankauf geboten. 1795 Der Borstand. * 7* U*„ 7 N 0 9 Vorschuß⸗& Cxeditverein zu Reichelsheim Oberhessen), 1804 eingetragene Geuosseuschaft mit unbeschränkter Haftpflicht. Durch Beschluß der Generalversammlung vom 29. März. l. J. ist die Dividende für 1892 auf 5¼% festgesetzt worden. Diejenigen Mitglieder, welche ihre Dividende baar ausbezahlt erhalten, werden ersucht, dieselbe gegen Vorzeigung der Stammantheil-Conti bis zu Ende dieses Monats, an den Zahltagen Dienstag Donnerstag und Samstag, Nachmittags von 1—3 Uhr, an unserer Kasse in Empfang zu nehmen. Reichelsheim den 18. April 1893. 18¹⁰ Der Vorstand.. „ Graunkohlen⸗Verkauf. Auf der Grube Wölfersheim ist der Berkauf neuer Braunkohlen-Preßsteine eröffnet. 100 Stück kosten bei Baarzahlung 1 M. 8 Pf. und auf Credit 1 M. 10 Pf., Holzkohlen das Raummeter(S 6 Ctr.) 2 M. 70 Pf. bezw. 2 M. 80 Pf. Gleichzeitig machen wir darauf aufmerksam, daß auf den Fürstl. Gruben mit dem 1. April eine neue Creditperiode begonnen hat und nur gegen neue Bürgscheine Credit gewährt wird. Grube Weckesheim den 18. Die Fürstl. Bergverwaltung. Virginia⸗Pferdezahnmais 1799 bei Wilhelm Fertsch. 1812 1 2„e 1 April 1893. 0 Eine freundliche 7 Wohmung per 1. Juli zu vermiethen bei C. F. 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Als weitere Eigenschaften werden Religiosität, Fleiß und Müchtern⸗ heit verlangt. Neben freier Wohnun Verköstigung u. Wäschebesorgung im Hause betrug seither der baare Gehalt monatlich 30 M.; einem besonders befähigten Be⸗ werber gegenüber ist die Vereinbarung eines höheren Gehaltes nicht ausgeschossen. Geeignete Personen wollen sich an das Curatorium der Anstalt in Darmstadt, Stadthaus, Rheinstr. Nr. 18 wenden, woselbst auch jede weitere Auskunft zu erhalten ist. Darmstadt den 17. April 1893. Für das Curatorium: O V N Lauteschläger, Beigeordneter. 1809 Holl. Taba in Pfund⸗Packeten M. 1.20, eine vorzüg⸗ liche Qualität, empfiehlt F Windecker. In Eispackung Frische Schell fische, Cablian, Flußhechte und Lachs 1818 bei Wilhelm Fertsch. G. F. 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