fa hanuer. 0 Abe ö ersammlun H. Walz, 10 bren ssadein noch peitsche. Abzug . A Hur din) i mir able Martin Sittsy. —— 5 Ther ½ Pfund⸗ Pack N 5 Dina, ngen zu außer Dan. Kümmit äntel „Kragen u. Miß n u. Baretts empfe J Huülbazar. icklinge, 0 „Anchovis, Salm, Zungen, 5 Skidenhüte, L Cabal ohe sche C Jae, e ee fische/ bberdan, Wilhelm Jert g ver bei 4 J. A. Winde 5 eten. Nach gründlicher Prüfung aller Ver- großen Mißständen Veranlassung gegeben habe. 1893. Donnerstag den 19. Januar. M8. Obhberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. ö Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Annoncen: Die einspaltige Petitzele 15 Pf., lotale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus⸗ wärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. 2—— ——— D e An die Bewohner Friedberg's und der Umgegend. Zur Feier des Geburtstages Seiner Majestät des Kaisers wird Freitag den 27. d. Mts., Nachmittags 1½ Uhr, ein Festessen im Hotel Trapp dahier stattfinden, zu welchem die Bewohner der Stadt Friedberg und der Umgegend hierdurch freundlichst eingeladen werden. gebeten, Auswärtige, sowie sonstige hiesige Einwohner, welchen die in Umlauf gesetzte Liste etwa aus Versehen nicht zukommen sollte, werden bis zum 25. d. Mts. ihre Anmeldung im Hotel Trapp zu bethätigen. Die Einwohner von Friedberg werden ersucht, durch Schmücken ihrer Häuser zur Feier des Tages mitzuwirken. Friedberg den 15. Januar 1893. Im Auftrag des Comité's: Winter, Oberstlieutenant z. D., Kommandeur des Landwehrbezirks Friedberg. Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Ober und Nieder Rosbach und Massenheim. Auf Grund des Artikel 19 des Feldbereinigungs-Gesetzes vom 28. September 1887 fordere ich hiermit die betheiligten Grundbesitzer auf, die Einträge der Eigenthums- und sonstigen Rechtsverhältnisse in den öffentlichen Büchern, insoweit dieselben den bestehenden Verhältnissen nicht mehr entsprechen, innerhalb einer Frist von drei Monaten bei dem Großh. Amtsgericht Friedberg bezw. Vilbel berichtigen oder ergänzen zu lassen, damit die bestehenden Rechtsverhältnisse beim Bereinigungs— N 500 Mark nicht übersteigen. fahren berücksichtigt werden können. Diese Aufforderung ergeht: an Diejenigen, welche Grundstücke im Bereinigungsbezirk erworben, aber ihren Eintrag im Grund- oder Flurbuch bezw. im Muta⸗ tionsverzeichniß noch nicht erwirkt haben, um die Errichtung und Ingrossation ihrer Erwerblitel oder die Berichtigung irriger Einträge zu erwirken; Jan Diejenigen, welche zwar im Grundbuche stehen, aber weil sie schon vor Einführung des Gesetzes vom 21. Februar 1852 eingetragen waren, ohne Beifügung des Erwerbtitels, um Letzte— ren nach Maßgabe des Artikel 28 des Gesetzes vom 21. Febr. 1852 eintragen zu lassen, indem sonst, abgesehen von dem Hinder— nisse bei der Feldbereinigung, demnächst nur eine Bescheinigung des Besitzstandes statt einer Eigenthumsurkunde ausgestellt werden wird; Jan Diejenigen, welche an ein auf fremden Namen im Grund— buch eingetragenes Grundstück einen Vindications- oder einen unter gewissen Umständen zu realisirenden An- und Rückfalls— Anspruch wegen eines vor Einführung des Gesetzes vom 21. Februar 1852 vertragsmäßig gemachten Eigenthumsvorbehalts oder wegen einer bei der Veräußerung beigefügten auflosenden Bedingung eines Endtermins oder einer Zweckbestimmung zu bilden haben, ohne diesen Anspruch durch den Vermerk„streitig“ oder„beschränkt“ im Grundbuch gesichert zu haben, sowie an Diejenigen, welche unter Nachweis der gesetzlichen Voraussetz— ungen die Vermerkung„gehemmt“ wollen eintragen lassen; an die Ober-Eigenthümer und Fideicommiß-Berechtigten, welche ihre Heimfalls⸗ und Suceessionsrechte nicht durch Eintrag der Lehens⸗, Erb- oder Landsiedel-, Leih- oder Fideicommnißqualität S eines Grundstücks im Grundbuch haben eintragen lassen, um ihre Rechte, soweit dies nach Art. 37 und 38 des Gesetzes vom 21. Febr. 1852 noch zulässig ist, im Grundbuch eintragen zu lassen; Jan Diejenigen, welche Pfandrechte, Eigenthumsvorbehalte, Revo— cations⸗, Resolutions- oder Nichtigkeits-, Separations- oder andere Sicherheitsrechte, die weder im Hypotheken- noch im Grundbuch gewahrt sind, an zur Bereinigung bestimmten Grund— stücken geltend machen können, um unter Vorlage der betreffen— den Urkunden und genauer Bezeichnung der Forderung und derjenigen Grundstücke, welche zur Sicherheit dienen, die Ein— träge in die öffentlichen Bücher zu erwirken; Jan Diejenigen, welche Realservituten, die nicht durch die bei lenig 9 0 der Bereinigung vorzunehmende neue Weg- und Wässerungs— Regulirung erlöschen, sondern noch nach derselben geltend zu machen sind, z. B. Weg- und Wasserleitungs-Gerechtigkeiten zu Gunsten von Grundstücken, die nicht in die Bereinigung fallen, Lehm-, Thon⸗, Sandgrube- oder Kellerberechtigungen auf zur Bereinigung gehörigem Gelände anzusprechen haben, ferner an die, welche solche Grundstücke zu lebenslänglicher Nutznießung, zur Benutzung als Brautgabe bis zur geschwisterlichen Theilung, zur Sicherung einer lebenslänglichen Leibzuchts- oder Auszugs— Berechtigung anzusprechen haben; an Diejenigen, auf deren Grundstücken in den öffentlichen Büchern solche Rechte eingetragen sind, welche sie für erloschen halten, aber noch nicht haben löschen lassen, um diese Löschung unter Vorlage der nöthigen Beweise hierzu zu erwirken. Rechte der unter pos 1—7 genannten Art, welche nach Ablauf von drei Monaten weder in den öffentlichen Grund- und Hypotheken- Büchern, bezw. den zu den Flurbüchern gehörigen Mutationsverzeich— nissen, noch in den in Gemäßheit der Anmeldungen aufzustellenden Verzeichnissen gewahrt sind, bleiben bei der stattfindenden Feldbe— reinigung unberücksichtigt, ebenso werden erloschene, aber in den öffent— lichen Büchern noch nicht gelöschte Rechte als fortbestehend behandelt. 296 Friedberg den 17. Januar 1893. Der Vollzugs-Commissär: Ir. Wallau. Bekanntmachung. 5 Diejenigen Landwirthe Oberhessens, welche geneigt sind, die im Juni l. J. zu München stattfindende Ausstellung der Deutschen Landwirthschaftsgesellschaft mit Rindvieh zu beschicken, werden hiermit ersucht, umgehend Antrag bei unterzeichnetem Präsidium zu stellen. Der Ausschuß des landwirthschaftlichen Vereins hat beschlossen, eventuell diejenigen den Ausstellern erwachsenden, nachweislich nothwendigen Laubach den 12. Januar 1893. Kosten aus der Vereinskasse zu ersetzen, welche nicht bereits vom Staat übernommen sind und insofern dieselben im Ganzen den Betrag von Der Präsident des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen Friedrich Graf zu Solms-Laubach. Deutsches Reich. hältnisse, kam der Ausschuß einstimmig zur Darmstadt. In dem Berichte des Ge- Ansicht, daß der Vorschlag der Regierung, die setzgebungsausschusses über den Gesetzentwurf, Bürgermeister(auch Beigeordnete) aus der betr. die Abänderung der Landgemeindeord- Zahl der Gemeinderäthe durch das Ministerium nung sind von größerem Interesse die Aus- des Innern und der Justiz zu ernennen, nicht führungen zu den Artikeln 29—38, betr. die angenommen werden könne. Wahl des Bürgermeisters und der Beigeord- anerkannt, daß das jetzige Wahlsystem zu Es wird auch zugegeben, daß in der Zweiten Kammer sich viele Stimmen geltend machten, daß die bestehende Gesetzgebung zu ändern sei. Der Ausschuß ist der Ansicht, daß durch die Regierungsvorlage die vorhandenen Mißstände (die wüste Wahltreiberei) vielleicht etwas ge— mildert, aber nicht abgeschafft werde; er meint, jenen Treibereien könnte man durch Es wird zwar * 2 —— einen Zusatz zu Art. 25, bezüglich des Verab⸗ reichens von Getränken, möglichst vorbeugen. — Dem Bürgermeister Witzel zu Kaschen und dem Bürgermeister Doll zu Groß Winternheim wurde das all gemeine Ehrenzeichen„Fuͤr langjährige treue Dienste“ ver⸗ liehen. Berlin, 16 Jan. Reichstag Bei Berothung der Branntwelnsteuernsvelle hebt Staatssekretär v. Maltze hn hervor daß der Zweck der Vorlage, wie der der übrigen Steuervo lagen, in erster Linie ein finanzieller sei Die Vorlogen sollten nicht eine Reschssteuerrelorm im großen Stil einleiten, die Absicht einer solchen Steuerreform be— stahe nicht Die Milttärvorlage werde voraussichtlich auch für später keine neuen Steuern oder Steuererboͤh ungen erfordern. Von der Vorlage werde ein Erträgniß von 1½ Millionen erwartet Von der Aenderung des Verbältnisses der Reichsfinanzen zu den Einzelstaaten sei Abstand genommen worden, weil man die Steuervor lagen nicht mit einem unnöthigen Balast beschweren wollte, auch mit Rücksicht auf die preußische Steuerrefom Siegle erklärt, die Naltonalltberalen stimmten der Fest setzung des Kontingentsmaxzimums von 8„000 Hekroltter für neu errichtete Brennereten zu. Diese Beschränkung müsse ouch für die bereits bestebenden Geltung erhalten te Partei stimme der Erbhöbung des Verbrauchsabgabe sotzes von 50 auf 55 M., nicht aber der Erböbung von 70 auf 75 M. zu. Ein Bedenken allgemeiner Notur gegen die Vorlage set, daß sie gerade die kleinen Leute treffe Witte(freis) vermißt eine aus eichende Be gründung der Vorlage. Für die Erböbung des Abgabe satzes von 70 auf 75 M. werde keine Mehrbeit vor handen sein. Das Brennereig werbe leide an Ulber produktton. So lange man nicht zur retypen Konsum steuer übergebe, komme keine Rube in das Brennereigewerbe. Der bayerssche Finanzminister v Riedel betont, die durch die Vorlage entstebende Mebrbelastung sei nicht boch und werde den Konsum nicht vermindern Mit der Beibebaltung der bisbe igen volkewirtbschaftlichen Grund; lage der Branntwein besteuerung, nämlich mit der Kon tingentirung und dem differentiellen Steuersotze, stebe und falle der volkswirthschaftliche Tb ail der Vorlage — 17. Jan. Auf der Tage ordnung stebt die Inter pellatlon Broemel über de Abänderungen des amtlichen Woagrenverzeschnesses zum Zolltarif In Beantwortung der Interpellation eiklärt Schatzsekretär v. Maltzabn, eine Veröffentlichung des Entwurfs, ganz oder tbeilweise, set unangängig Der Zweck der Interpellation könne aber durch die Ab sicht des Reichskenzsens erreicht werden, zwlichen die meschlüsse den Ausschüsse des Bundesratbs und dem Beschlusse des Bundesratbs selbst emen genügenden Zeitraum zu legen, um den Regierungen Gelegenbeit zu geben, den Handelsvorständen ꝛc von dem Ent wurf Kenntniß zu geben und ihre Aeußerungen entgegenzunebmen. Es folgt die Weherberatbung der Bronntweinsteu⸗rnovelle Übden kon) bält im Inter ss. des Reiches des Brennereigewerbes und der Land wirthschaft den Aufbau der Bronntweinsteuer auf der Bosis des Robspirttus- monopols für das richtigste; dasselbe würde 20% Willtonen einbringen. Finanzmintster v Riedel betonte, es liege im allgemeinen Interesse, die Brennerei als londwirtb sch ftliches Gewerbe zu erhalten Höffel(Elsäßer) spricht gegen die Vorloge und bedauert, daß man zur Aufbringung der erforderlichen Mittel nicht den Tabak herangezogen babe; er empfieblt auch eine stärkere H ron ziebung der Börse v. Kardorff(Reichspartet) betont, wolle man das Brennereigewerbe aufrechterhalten, woll, mon kein Movopol schaffen, so bleibe kein anderer Weg, durch die Branntweinsteuer mebr Geld aufzubringen, als der von der Regierung vorgtschlagere Staudy(kons konstalirt, seine Portei sel darin vollkommen einig, daß sie die spätere Einführung des Monopols wüuͤnscht und daß von der Steuerdifferenz nicht beruntergegangen werden darf, Er bedouert, daß die Regierung die Steuer vor logen pur vom finanziellen, nicht vom wirthschaftlichen Stant punkte aus betrachte. Damit ist die erste Lesung der Vorlage geschlossen. Dieselbe gebt an die Militär komm essson. Die Vorschläge von Bennigsens zur Melt tävorlage über die Bewillgung von 00,0 Mann stott 60 000 Marn mebr an Aus hebung von Rekruten wird in porlomentarischen Kreisen allgemein als gangbarer Weg zur Verhändigung betrachtet Die Zustimmung de— Regierung, sowie die Mehrheit des Reichstages ist hier für wabrscheinlsch. e— 16. Jan. Der„Natlb. Korresp.“ zu⸗ folge hat die Steuerkommission des Abge— ordnetenhauses auch den Antrag des Abge— ordneten Eynern auf Einführung der Erbschafts— steuer abgelehnt; die Vermögenssteuer wurde angenommen. Die Kommission lehnte den Ge⸗ setzentwurf über die Verbesserung des Volks- schulwesens und des Lehrerwesens ab und beschloß hierauf, der Regierung aus den Ueberschüssen der Einkommensteuer vorläufig zwei Million Mark jährlich für Volksschulzwecke zur Ver⸗ fügung zu stellen. 16. Jan. Gestern hat hier eine Ver— sammlung zur Bildung der neuen Partei statt— gefunden. Unter den 25 Anwesenden waren keine aktiven Abgeordneten. Zunächst soll mit der Mittelpartei Fühlung genommen werden. Als Hauptförderer des Planes werden der be— kannte Afrikaforscher Dr. Peters, C. v. d. — Essen, 16. Jan. Die gestrige Bergarbeiter⸗ Versammlung wurde gleich nach der Eröffnung aufgelöst, als ein Bergmann die Bekanntmach⸗ ung des Vorsitzenden von der Verhaftung Ball⸗ manns mit„Pfui“ beantwortete. Die An⸗ wesenden verließen ruhig den Saal. Gelsenkirchen, 16. Im hiesigen Bezirk ist alles angefahren. Der Ausstand ist als beendet anzusehen. — 16. Jan. Der Vorsitzende des Berg⸗ arbeiter-Verbandes, L. Schröder, ist heute ver— haftet worden. Saarbrücken, 16. Jan. Der Streik im Saargebiet gilt als beendet. Mit Ausnahme der abgelegten Bergleute ist fast alles ange⸗ fahren. Ausland. Frankreich. Paris, 16. Jan. Carnot soll erklärt haben, er werde seinen Posten unter keinen Umständen verlassen. Ribot soll sich in den Couloirs der Kammer ausgesprochen haben, die Regierung werde nach der Bewilligung des Budgets die Auflösung der Kammer ernstlich erwägen. Die allgemeine politische Situation wird immer komplizirter. Die hervorragenden Provinzblätter unterstützen die Angriffe gegen Carnot. Im Elysee kam es gestern zu heftigen Scenen zwischen Carnot und Ribot. Carnot fordert schnellste Beendigung des Panama— skandals. Es hat sich eine neue Kammer⸗ gruppe gebildet aus allen Abgeordneten, welche dem früheren Parlamente nicht angehörten, mithin durch den Panamaskandal nicht be⸗ troffen sind. Diese Gruppe will die vollständige Aufklärung des Panamaskandals sichern. — 16. Jan. Ribot ließ den Korrespon⸗ denten der Budapester Zeitung,„Budapesti Hirlap“ verhaften und ordnete dessen Aus— weisung an. Ferner ließ er die zwei Vertreter eines deutschen, und einen eines italienischen Blattes ausweisen, weil dieselben behauptet haben, Mohrenheim habe Panamagelder em⸗ pfangen. Ribot suchte Mohrenheim persönlich auf und drückte ihm wegen der Verläumdungen sein Bedauern aus. Develle sowie sämmtliche Botschafter besuchten Mohrenheim, den russischen Botschafter, und forderten ihn angeblich auf, seine beabsichtigte sofortige Abberufung vom Czaren nicht zu erbitten. Ribot besuchte den italienischen Botschafter und drückte sein Be— dauern aus über die Verläumdungen der fran⸗ zösischen Blätter gegen den früheren Botschafter Menabrea. — 17. Jan. Lesseps, Cottu und Fontane bestritten bei der Vernehmung Beziehungen zu Vertretern fremder Mächte gehabt zu haben. Die Regierung bringt heute einen Gesetzentwurf ein, Beleidigungen gegen auswärtige Mächte und deren Vertreter vor das Zuchtpolizeigericht zu verweisen. Toulon, 16. Jan. Es verlautet, eine Division Panzerschiffe unter Admiral Buge gehe in einigen Tagen von hier nach Tanger; auch mehrere italienische Kriegsschiffe, die in Spezzia vor Anker liegen, werden dorthin in See gehen. Großbritannien. London, 17. Jan. In Kairo hat ein Ministerwechsel stattgefunden. Die Daily News melden aus Kairo, die Repräsen⸗ tanten Englands hätten die Anerkennung der neuen Minister verweigert, deren Ernennung durch eine französisch-russische Intrigue herbei⸗ geführt worden sei. Die Beziehungen des Khedive zu England seien gespannt. Italien. Rom. 16. Jan. Der Minister Marokkaner gefangen genommene Soldat ist infolge der Aufforderung des Gouverneurs von Alhucemas wieder frei gelassen worden. Aus Stadt und Land. X Freledberg, 8. Jan. Der für den evangel. Arbsiter⸗Verein angeküadigte Vortrag des Prof Stamm aus Gießen über das Thema: Wie durch den E nfluß des Christenthums die unfreie Arbeit zu einer freien gewo den ist, rand gestern Abend in der Herberge zur Heimath ber gut be⸗ suchtem Hause statt. Prof. Stamm bielt die Gäste bis zu seiner gegen 12 Uher erfolgten Rückfahrt in der an; genehmsten Weise zusammen— Der Verein beabsichtigt die dies jäbrige Feier des Geburtstags des Kaisers durch einen Familienabend mit einer kleinen Festlichkeit zu be⸗ gehen. Voraus sichtlich findet die Feier am 29 d Mts. m Pfälzer Hof statt Näheres hierüber wird noch be⸗ kannt gemacht werden Allerlei. St. Johann, 16. Jan. Heute Vormittag 9 Uhr fand auf der Grube Reden, Flötz Alexander, eine Explo ston schlagender Wötter stitt. Neun Bergarbeiter sind todt, einer schwerverletzt, ein St. iger ist verletzt. Von den Todten waren 6 verhelrathet. Die Leichen konnten wegen Nachschwadens noch nicht geborgen werden. Halle, 17. Jan. In der benachbarten Irrenanstalt Nietleben find in den letzten Tagen 18 Personen unter Holeravedächtigen Symptomen erkrankt, wovon bereits 7 gestorben sind. Die bakteriologtsche Untersuchung wurde angeordnet. Die Anstalt wurde vorläufig von jedem Verkehr abgesperrt. Königgrätz, 17. Jan Nahe bei der Stadt wurde eine aus 16 Personen bestehende Zigeunerfamilte erfroren aufgefunden. Paris, 16 Jan. Eine Versammlung von Aktlo; nären und Obligattonsinhabern der Ponamagesellschaft, welche gestern in der Salle Vauzboll stattfand, beschloß die Bildung einer neuen Gesellschaft mit einem Kapital don 150 Milltonen und die Wiederaufnahme der Kanal⸗ Arbetten. Parts, 16 Jan. Ein deutscher Bankter wurde in Puteauz als der Splonage verdächtig, verhaftet. Der⸗ se be soll angeblich Berichte über die Wuffenfabrik in Puteaux nach Deutschland gesandt haben Paris, 16. Jan. Gestern ist bier starker Schnee fall und Thauwetter eingetreten. Morgens getzen 9 Uhr entlud sich während eines heftigen Regenschauers über dem Stadtviertel Grénoble ein Gewitter unter mehreren Blotzschlägen, von welchem einer den Esffelthurm auf dem Marsfelde traf. Parts, 17. Jan. Aus ganz Frankreich werden starke Schneestürme gemeldet. Vesoul ist eingeschneit, die Verbindungen damit sind abgeschnitten Seit gestern Morgen ist dort kein Zug aus Paris eingetroffen. Ebenso ist es mit Belfort. Tetest, 17. Jan Seit letzter Nacht weht eln hef⸗ tiger Sturm, die Molen sind eisbedeckt, die Arbeit im Hifen ist eingestellt, der Schiffsverkehr unterbrochen; mehreren Dampfern und Segelsch e ffen wurde vom See⸗ amt Hilfe geleistet. In den Straßen kamen zahlreiche Unglücksfälle vor. d Kemerun, 17. Jin. Die„Times“ berichtet über ein Eisenbahnunglück zwischen Matiti und Amfose am Congo. nem anderen, der mit Eingeborenen besetzt war, zu⸗ sammen. beladener Waggon, auf dem 154 Kisten mit Dynamit und 82 Tonnen Pulver lagerten Die Waggons wurden oollständtg zerstört, die Leichname größt nthetis in Fetzen gerissen, der einzige anwesende Arzt wurde schwer ver⸗ vundet, 4 Euxopäer und 46 Schwarze sind todt. Die Zahl der Verwunderen ist noch nicht festgestellt Kaisers Geburtstag. Geburtstage sind Freudentage in der Fa⸗ N milie; je höher das Haupt steht, dem die Feier gilt, um so freudiger. Am 27. Jan. feiert unser Kaiser diesen Tag, als Vater seines Hohen Hauses, aber auch als Vater seines Volkes, das wie Deutschlands Kaiserin und die frohe Kinder— g schaar um den Deutschen Kaiserthron zu den Seinen gehört und gehören will in hellen und dunklen Tagen. Die Freude an Geburtstagen kommt in Gaben zum Ausdruck; und welches werden die Gaben eines treuen Volkes sein, das sich mit seinen Wünschen nicht in ein Bu in seines Kaisers Hause, sondern in des Kaisers Herz selbst einzeichnen will? Treue um Treue wo deutsche Herzen schlagen, bei gemeinsamem des Aeußeren Brin hat den Grafen Solms ge— beten, dem Reichskanzler mitzutheilen, daß seine Zweifel an der Neigung Italiens für den Dreibund durchaus unbegründet seien. Der weitaus größte Theil der Nation theile die Ueberzeugung, daß nur in der Fortdauer des Dreibundes eine Gewähr für den Frieden und die Wohlfahrt der Länder liege. Heydt und Schröder-Poggelow genannt. Spanien. Madrid, 15. Jan. Der in der Nähe des Forts von Alhucemas durch Gedenken an das Wort, „Uns aber und Unseren Nachfolgern an der f Kaiserkrone wolle Gott verleihen, allzeit Mehrer des deutschen Reichs zu sein, nicht an kriege rischen Eroberungen, und Gaben des Friedens auf dem Gebiete nationaler Wohlfahrt, Freiheit und Gesittung.“ Wenn Stürme um das Geburtstagshaus — ö essernen S 1 Ein mit Europäern besetzter Bahnzug stieß mit f In dem Zuge befand sich ein mit Dynamit welches der erste deutsche Kaiser Wilhelm einst nach Siegen ohne Gleichen an sein geeintes Volk gerichtet hat: sondern an den Gütern S — — 8 — bewegen. bull helf deulsche fine! ing füt de Not Tagen biber hi 1 greifen, — e Die A gebäude schiogt di sch uftce Der Zechnun, der Inter posssyele, sehene An Mittwoe elnzurecht zuftehend und ide oll Mit mittags auf 9 Pacht Bemerk; belden der Sta Dobn en ö Ju dei 4 Isshalkten verden v . on 118 B86 20 86 J 50 1g1050 2. Olen 22 u ittag 9 U ae ppl. bine l hr. Von den onnlen wegen Jruenanflalt dsonen unter ovon berests scung wurde von jedem Stadt wurde lle erfroren von Allo ⸗ zagesellschast, and, beschloß nem Kapftal e der Kanal: ker wurde in baftet. Der⸗ ff enfabrik in ker Schnee. gegen 9 Uhr schauers über tet mehreren urm auf dem reich werden ngeschnelt, die Seit gestern offen. Ebenso weht eln bef⸗ die Arbelt im unterbrochen; ide vom See⸗ men zahlreiche berichtet über id Amfose an onzug stieß it seht war, zu, mit Dynamst mit Dyaaml gaons wurden gelts in Fehn de schwer ver“ sind todt. Dit estellt . . in der Fa⸗ em die Feit 1 feiert une ohen Hauseh kes, das i ton zu del in hellen und rtstagel Gebu 0 27 Ibildkten Rabennest und An der Viehunter — ͤ ͤ—— ä 9 I wehen, können sie die Freude im Hause trüben? Nimmermehr, wenn die Insassen an den festen Grund des Hauses glauben, und sich um so fester zusammenschließen, je lauter der Sturm ist, welcher draußen weht. So wird sich auch das deutsche Volk seine Freude nicht trüben lassen und wird am 27. Januar 1893 einen warmen Zuruf vernehmen, nicht nur an die bestehenden Gemeinschaften in Staat, Gemeinde und Familie, sondern an alle einzelnen Herzen, welche zur Erhaltung und Belebung dieser Ge⸗ meinschaften berufen sind. Soll unser Kaiser als das Haupt seines Volkes allein stehen, wo es sich um Wahrung der Güter und Gaben des Friedens handelt? Sollen nur die ver— fassungsmäßigen Organe seine Helfer und seine Stützen sein? Das wären keine Geburtstags- Gedanken, die alle Bewohner deutschen Hauses bewegen. Nein, jedes deutsche Herz kann und soll helfen bei solcher Friedensarbeit, und jedes deutsche Herz will helfen. Dieser Vorsatz sei seine Gabe an des deutschen Kaisers Geburts— tag für alle kommenden Werktage! Je größer die Noth und Sorgen sind, welche in unseren Tagen um dies deutsche Haus gehen, desto höher hinauf mag ein ganzes Volk nach Hilfe greifen, nach der Hilfe, die für alle wahrhaft deutsche Herzen sichere Verheißung hat. Wie einst nach den Tagen der Freiheitskriege, als ein uralter Feind im Innern sein Haupt er— hob, so mag sich unser Volk auch im neu ge— einten Reich an seiner Freudentage einem, an seines Kaisers Geburtstags, von dem frommen Sänger Max v. Schenckendorf mahnen lassen: „Aber einmal mützt ihr ringen Noch in ernster Getsterschlacht, Und den letzten Feind bezwingen, Der im Janern drohend wacht. Haß und Argwohn müßt ihr dämpfen, Geiz und Neid und böse Lust, Dann nach schweren langen Kämpfen Kannst du ruhen, deutsche Brust“ Handel und Verkehr. Friedberg, 17 Jan Fruchtpr. Wetzen M. 16.25 vis 00.00, Korn M. 14.5000 00, Gerste M. 15 50 bis 5 75, Hafer M. 14.00-14.50. Alle Preise verstehen sich auf J00 Kilo gleich 200 Zollpfund. Friedberg, 18. Jan. Buttermarkt. Butter kostete per Pfund M 0.80 0 90, Elter 1 St. 8—9 Pf Grünberg, 14. Jan. Fruchtpreise Weizen M. 16.6), Korn M. 14.80. Gerste M. 14 80, Hafer M 14 00, Erbsen Mö 16.00, Linsen M. 00 00, Wicken M.(0 00, Lein M. 00.00, Kartoffeln M. 0.00, Samen M 00.00, Gleßen, 17. Jan Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter per Pfd. M. 085 100, Eter 1 St. 8 bis 9 Pf., Käse per St. 6 10 Pf., Tauben per Paar Ochsenfleisch per Pfd. 66—72 Pf, Kuh“ und Nindfleisch 50 56 Pf., Schweineflesch 60—70 Pf., Kalbfleisch 40 bis 50 Pf., Hammelfleisch 40—70 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo 400 0,00 M., Weißkraut per Stück 5 bis 12 Pfg., Zwiebeln per Centner 8,00 8,50 M., Welsche 9-10 M Gedenket der Vöglein im Schnee! Der Frost und Hunger thun weh. Verwahret Feuer und Licht, Damit kein Schaden geschicht! Beim Eis vergeßt das Streuen nicht, Sonst kommt Ihr vor das Strafgericht! Israelitischer Gottesdieust in Friedberg. Sabbathfeier vom 21. Januar 1893. Beginn; Freitag Abend 4 Uhr 35 Min Samstag Morgen 8 Ubr 30 Min. 0 Samstag Nachmittag 3 Uhr Sabbathausgang 5 Uhr 35 Min M. 0.6008, Hübner per St. M 0 85-1 20 Hahnen per St M 0 90 1.50, Enten ver St N 150— 70, Wochengottesdienst von Sonntag den 22 Januar an Morgens 7 Ubr, Abends 6 Uhr(Gemesnd zimmer). Ro bennest. Vergebung von Schlosser⸗ Arbeiten. Die Leferung und Anbringung von eisernen Stcherbeitsläden am Amtsgerichts gebäude zu Bad Nauheim, veran⸗ schlagt zu 859,20 M. soll auf dem Wege schriftlicher Anbietung vergeben werden. Der Voranschlag, die Bediagungen und Zeichnung liegen werktäglich zur Einsicht der Interessenten ou unserem Büreau offen; postfrete, mit entsprechender Aufschrlft ver, sebene Angebote sind bis zum Mittwoch den 25. Jannar lfd. Irs., Vormittags 10 Uhr, einzurelchen Friedberg den 16. Januar 1893. Großh Kreisbauamt Frtedbertz. Schnesder. Jagd⸗ Verpachtung. Die der Gemeinde und Mark Griedel zustehende Jagd, 733,5 Heetar Fläche Feld und 152,5 Hectar Fläche Wald baltend, soll Mittwoch den 1. Februar l. J., Nach mittags 1 Ubr, in dem Gemeindesaal dahier auf 9 Jahre verpachtet werden, Pachtliebhaber werden blerzu mit dem Bemerken ergebenst eingeladen, daß die beiden Jogdbezürke etwa ½ Stunde von der Station Butzbach der Main⸗Weser Bahn entfernt liegen. OGriedel den 6. Januar 1893. 0 Großh. Bürgermeisterei Griedel. Fenchel 283 Holz⸗Versteigerung. 1 Ja den Frb. v. Franckenstein'schen Wald werden versteigert: 1. Montag den 23. Januar l. J.: 1148 Rm. Buchen Scheiter, 285„ Kmuüppel, 29„ Eichen 0 86„ Buchen-Eichen Stöcke, 750 Stück Buchen Wellen, 1450„ Eichen⸗„ 2. Dlienstag den 21. Januar l. J: 242 Eschen Stämme von 13—38 em Durchm. 5 17 m Länge= 88 ebm, 41 Buchen Stämme von 25-40 em Durchm. 5— 11 m Länge= 24 obm, 184 Eichen Derbstangen Zusammenkunf: jedesmal Vormittags zehn Ubr auf dem„Neuen Weg“ im Distrtkt Ockstadt den 17. Januar 1893. Der Fih. v. Franckenstein'sche Oberförster. 299 Rumpf Bekanntmachung. Die am 16. Januar l. J. im Gemein⸗ dewald Nieder Rosbach abgehaltene Holze versteigerung ist genehmigt, und der erste Abfabrtag auf Freitag den 20. Januar bestimmt worden Nieder Rosbach am 17 Jan. 1893 Jagd⸗ Verpachtung. Die der biesigen Gemeinde zustehende Jagdberechtigung in der hlesigen Gemarkung auf einem Flächen raum von 715 Heftaven sell Mittwoch den 1. Februar 1893, Nachmittags 1 Uhr, aut bu sigem Rath hause auf weitere 6 Jahre verpoch det werben Münzenberg den 17. Januar 1893. Großh. Burgermeisterei Münzenberg. 295 Gorr 5 U Rane k 7 Faselochsver kauf. Freitag den 20. Januar 1893, Vormit: tags 11 Uhr, soll ein zur Zucht untauglich gewordener Faselochs öffentlich meistbietend versteigert werden Zugleich beabsichtigt die Gemeinde einen ungefähr 12 bis 15 Monat alten Fasel ochsen anzukaufen, womöglich Berner Bastard. Besitzer solcher Thiere wollen sich an die Gloßh. Bürgermeisteret hierselbst wenden. Fauerbach b. Fr. den 16. Jan 1893. Großh. Bürgermeisterei Fauerbach b. Fr. 281 Schmidt Submission. Nachbenannte, bet Erbauung eines neuen Wobnhauses nächst der Station Dortel⸗ weil, erforderlichen Arbeiten beabsichtige ich auf Submission zu vergeben Die Voranschläge, Plan und Bedingungen können bei mir vom 2. bis 30. d. Mets. von den Interessenten eing sehen werden und sind die deßfallsigen Offerten mit ent; sprechender Aufschrift versehen versiegelt bis zum 30. d. Mts. portofrei bei mir einzu⸗ reichen. Dachdeckerarbeiten, veran⸗ schlagt zu 897,96 M. Spenglerarbeiten 226,50„ Glaserarbeiten 636,.—„ Weiß binderarbeiten 876,30„ Chausseehaus bei Dortelwell am 16. Januar 1893 Johs. Hensel. 30 0„doi Rosen-Milch-Seile von der Riviera Parfümerie, Berlin, ist die einzige Seife, durch deren An wen dung zarter Teint erhalten wird, Pr is ver Stück 50 Pf zu baben in der Hof⸗ Apotheke zum Mohren. 280 Nutzholzstämme, als Nußbaum, Bürnbaum, Kirschbaum, Pappeln, Erlen, auch schweres Astholz, werden stet“ gekauft auf 74 Bindewald's Möbelfabrik. Ein zuverlä siges Dienstmädchen wird gegen bohen Lohn gesucht. Eintritt Großh. Bürgermeisterei Nieder Ros bach. 294 Groh. Die cu ch Versetzung bes Herrn Amemann von Hahn ig der chemallgen Post freige— wordene Wohnung ist anderweitig zu vermietben Näberes daselbst bei Herrn Verwalter Spamer. 264 262 Obbornhofer Frühstückskäse Alleinverkauf bei J. Baumeister. „ Fur Wirtbe vortbelthaft und b Ulast Suche zum Ausgraben eines Brunnens einen zu verlässigen, sachkundigen Arbeiter. 38 Ph. Walter, Steinfurtb Gesucht auf Petritag ein Dienstmädchen, das alle Hausarbeiten verstebt. Zu erfrogen bel der Exved d. An: 215 Elegante Schlitten 268 J. Kissel, Wagnermeister, Fred beo* Smesksraße. Ein Dienstmädchen wird zu miethen gesucht. Wo? sagt die Exped, des An: 247 Die äch' e molten Maccaroni sind wieder eing Hoffen, sowte äcte türk. Zwetschen und bornügssches Mischobst 316 bet J. L. Pauly, vorm Kranz Ein urdentlicher Zunge, welcher die Bäckerei erlernen will, kann in die Lehre treten bei 0 Carl Theis, Bäckermeister „Ein schwarzer Pommer ist mir entlaufen Wiederbringer eine Be lobnung Von A kuf wid gewarnt Frier berg Gg. Ph. Zimmermann. Ein zweispänniger 3“ Schlitten ist zu verkaufen, Preis 5, Mark bel Friedbero. Wilhelm Ulrich. Ein ordentliches Dienstmädchen auf Petittag gesucht. Näheres in der Erved d Anz 309 Dienstmädchen, welches kochen kann, für sofort oder auf Petritag geger bohen Lohn gesucht von zu verkaufen. vermiethen. Möblirtes Zimmer zu 288 Zu ifegen in der Exv ed Ans. Ein möbl. Zimmer wird gesucht Offerten an die Expeditson des Anzeigers. 293 Elegante Schlitten zu verkauten 302 Frledberg H. Ph. Romeiser. Ein ordentliches Mädchen, welches schon gedient bat, sucht 207 F au S minarl Schüler. Ene Partie feine Damen⸗Tuchstiefel mit Lederbesatz kleine Nr. verkaufe zu M. 4 das Paar Adam Heß, 89 chubeager. Ein neues Pianino und eine Violine sind zu verkaufen. Wo? sagt die Exped d. Anz. 290 Gründl. Unterricht im Klavierspielen, sowie in der englischen und französischen Sprache, entbeilt 2 4 Frau L. Weber. Danksagung. Für die vielen Beweise liebevoller Theil— nahme während der Krankheit, sowie bet dem Ableben unserer innigstgeltebten Mutter, Schwiegermutter und Schwägerin sagen wir unseren berzlichsten Dank. 315 Sta den den 17 Januar 1893. Die tiefbetruͤbte Jamilie Schuldt. . KK PPP 2 2 Todes⸗Anzeige. Theilnehmenden Verwandten, Freun— den und Bekannten hierdurch die schmerzliche Nachricht, daß unser lieber Gatte Vater, Bruder, Schwiegersohn und Schwager Christoph Dörr gestein nach langem schwerer Leiden plötzlich in Gießen verschleden ist. Friedberg den 18 Jan. 1893 Die trauernden Hinterbliebenen. In deren Namen: Marie Dörr, geb. Hanstein. Die Beerdigung findet statt: Frei tag den 20. d. Mts. vom dicken Thurm aus. sofort oder Ende d Mts Näheres zu er fragen Kalserstraße Nr. 558. 30 5 286 Frau Kreisbaumeister Schneider. — * Wohlthätigkeits-Aufführung zum Besten der Herberge zur Heimath Sonntag den 22. d. Mts., Abends ½8 Uhr, im Hötel Trapp. Programm. Ouverture„Die Heimkehr aus der F emd““ 5 Mendels sohn. Prolog. Liedvortrag:„Sie soagen, es wäre die Lieben Kirchner. 1. Tableau.„Der Geburtstags“ aus Voß' Louise. Klaviervortrog: Valse-Caprice 55 Schubert,Liszt. 2. Tableau.„Der Rattenfänger von Hameln“. Liedvortrag:„Früblingslied“ 5 Schnell. 3. Tableau.„Die Lautenschlägerin“. Lied vortrag:„Die liebe Farbe“. Schubert. J. Tebl'au„Angenehme Ueberraschung“. Kladlervortrag G sang:„Durch Feld und Buchenhallen“. 292 5. Tableau„Vergnügte Touristen“ Li-pvortrog:„Du kleines blitzendes Sternelein“ Kuͤcken. 6. Tableau.„Die Brautwerbung“ Klavtertrag: Der Hochz⸗smorsch gus dem Sommernachtstraum. Zahnschmerzen. Schwenk in 1 Akt on Emil Pohl. Einloßkarten zu baben in den beiden uchb end lungen und Abends an der Kosse galbau⸗Nestauration. Sonntag den 22. Januar ladet zum a Tanzkränzchen mit gut besesetztem Orchester ganz ergebenst ein Anfang 4 Uhr Nachmittags. Nudelius. F 5 N Pianinos, kreuzsaitige, mit großem edlem Ton, 7 Oetav, Elfenbein-Claviatur, beste Mechanik, feine Ausstattung, 5jährige Garantie, von 500 M. an. Gebrauchte Pianinos grad- und kreuzsaitig von 200-450 M. Violinen, Zithern ꝛc. in nur prima Oualität empfiehlt 5 Friedberg. C.. Glück, Hof⸗Pianofabrik. Mendelssohn. 291 NBz. Lieferung franco Bahnstation.* Fruerversscherungsbank für Deutschland zu Gotha. Auf Gegenseitigkeit errichtet im Jahre 1821. Nachdem der bisherige Vertreter obiger Anstalt, Herr J. A. Win— decker zu Friedberg i. W., wegen Mangel an Zeit von der Agentur- verwaltung freiwillig zurückgetreten, ist an dessen Stelle Herr M. F. Gwinner zu Friedberg i. W. zum Agenten für Friedberg i. W. und Umgegend ernannt worden, was wir hierdurch zur öffentlichen Kenntniß bringen. Frankfurt a. M. im Januar 1893. Generalagentur der Feuerversicherungsbank für Deutschland zu Gotha. Knauer. Bezugnehmend auf vorstehende Bekanntmachung, halte ich mich den im hiesigen Agenturbezirk wohnenden Theilhabern der Feuerver— sicherungsbank für Deutschland zu Gotha zur Vermittelung ihrer Ver— sicherungsangelegenheiten hierdurch empfohlen und lade zu weiterer Betheiligung an dieser auf Gegenseitigkeit beruhenden Anstalt ein, indem ich mich zugleich zu jeder wünschenswerthen Auskunft über dieselbe bereit erkläre. Friedberg i. W. im Januar 1893. M. F. Gwinner, Agentur der Feuerversicherungsbank für Deutschland zu Gotha. Eine Wohnung Nap Palmkuchen, Napskuchen, von 4 3 mm' rn, Küche und Zubebör wid] Sesamkuchen, Leinkuchen, auf den 15. April orer 1. Mal nd. J zu Erdnußkuchen, 284 miethen gesucht Offerten nebst Preis⸗* 1 Angabe unter A. Z. bel der Exped. des fe ee 7 Vereins deutscher Oel— Anzeigers. 274 labriken in Mannheim, und mache ich be nn 5 süddeutsche Mohnkuchen Gas⸗Glühlicht, beer c ee 272 Wilhelm Fertsch. Pateyvt br. Auer,— schönes weißes Licht, große Gaser⸗ sparniß, leichtes Anbringen auf jede Eine junge kräftige Person Gasflamme— hefer! wid 5 1 15 zum Weschen und Putzen gesucht. 119 C. F. Frick. Tuberstraße Ebendaselbis fisden wei tüchtige gut em Tectorium, unzerbrechlich s Ersotzmittel für Fensteralas, namentlich geeignet zur Anlage von Gewächs. häusern, Veranden, Fabrikfenstern, Ober⸗ lichtern, Mistbeetfenste'n ꝛe überhaupt zum Bedecken ganzer Dächer, empfieblt à M. 6 per[Meter in einer Breite von 20 em 98 h. Dan. Kümmich. Corsetten für Damen und Kinder in großer Auswahl empfieblt % G. F. 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Der Präsident: 207 Jide. Gesangvcrein Concordia. Somit den 28. Januar Abendunter⸗ haltung in Saale des Hötel Trapp.. Anfang 8 Uhr. 304 Der Vorstand. Tolksbidungs-Verein. Zu der diesjährigen Generalversamm- 8 Uhr, auf Wadecker's Felsenkeller statt- findet, werden alle Mitglieder freundlichst eingeladen. f Tagesordnung: 1) Thätigkeitsbericht. 2) Rechnungsablage. 3) Voranschlag für 1893. 4) Wahl des Vorstandes. Friedberg den 12. Januar 1893. 224 ber Vorstand. Aug. Neuhof, 1 80 Schuhlager,&a serstraße. Num, Cognac, Arrac, sowie Punsch⸗Essenzen in den feinsten 2 Qualitäten bei Georg Groß. 42 Hohenlohe'sche Dörr-Gemüse c Inlienne W. Bernbeck. Ausverkauf. Wegen Aufgabe meines fertigen Kletder⸗ lagers verkaufe meine sämmtlichen Herrenkleider und Ueberzieher unser dem Einkaufspreis. 3x Friedberg M. Netscher. Wiiter- Schuhe und Stiefel in reichhaltiger Auswahl uns frischer dauerhafter Waare, empfiehlt zu bil⸗ ligsten Preisen 37 eier Dien. Usagasse. 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Erstes Gastspel Samstag ben 21. im Saale der Brauerei Schmitt. 308 Nä bees fernt Plakate Filzsohlen, Filze (zum Umwickeln des W sseteitung empfi hit 311 Schmidt's Hutbazar. Sohlen für H um rt, Erbsen, Bohnen, Linsen in beltkochender Qu tät emrfi lt 1 3 6 J. A. Windecker. Frische große Schell fische, 9 Kabliau, Flußzander, Labberdan, 9 F Wilhelm Fertsch. Dilettanten⸗Berein. Am 17 Jan. wurden Garantte-Scheige Nr. 19. 54 73 85 99 ausgeloost und können die Beträge à 5 Mork bei Friedr. Streckfuß in Empfang genommen werden.“ 297 Der Vorstand. — Januar — Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel 1 1 ö Casino zu Friedberg. ö ö lung, die Freitag den 20. Januar, Abends 1 baus schaste den J. Berück Waff⸗ Hallen W ffe Aus hel gestellte Jahres und La kennen sulgend 8. 9 ghet genannt felgend Singspiel⸗Gesellschaft. ö Minis an der Brunt brauch 1 0 Vakauf ben, 8