Aer Fri .. ür un der Ertl lt Aken von Wolz 8 e bret d Abends er des Mitehag Ferr Otto Hiis Vastwirth Sch emen Vortrag f. Sa 355* 01 ce wire sllt ch. 15 kisten 0 Stück ab zu 40 * esamen 8 U ilher Rochlle, oventer Luzern inter seidefreier Jun Fr. Wagun Lispackung: phechte, Kall, he, Schollen, inge, Cain „Fettbücklün bückinge Wilheln Jan isalpeter Uh. Dan. Küm eee Huudeuhüt, en, Binden, Regeast empfiehlt äußers 5 chirm⸗& Hutboln schen, Kreuze, ll hochfein und dil 2 enschirme farbig empfiehlt l Minna Holle Raffia: Vl. tricke W. Berule sers 0. 0 1393. Samstag den 18. März. Obberhessist vath bestimmten„Vorrathszeichen“ versehen sind(8 5 des Gesetzes). kanzlers vom 22. Juni 1892(Reichsgesetzblatt S. und Vogelzucht zu verbinden. Verloosung unter der Bedingung ertheilt, daß nicht mehr al A—————— — herzoglichem 2 her Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch ö ö und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Kreis Friedberg. nnoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale wärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betragen Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., icht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Betreffend: Gesetz über die Prüfung der Läufe und Nach der Kaiserlichen Verordnung vom 20. Dezember 1892 Reichsgesetzblatt S. 1055) tritt das Gesetz, betreffend die Prüfung ver Läufe und Verschlüsse der Handfeuerwaffen vom 19. Mai 1891 Reichsgesetzblatt S. 109) zum 1. April l. J. seinem vollen Umfang nach in Kraft. Nach diesem Zeitpunkt dürfen in Deutschland die der Prüfung und Abstempelung unterliegenden Handfeuerwaffen jeder Art, welche von einer Person getragen und bedient werden, ohne die vom Bundesrath vorgeschriebenen Stempel nur dann feilgehalten oder in Verkehr gebracht werden, wenn sie vorher mit dem von dem Bundes— Ueber letzteres trifft Ziffer 22 der Bekanntmachung des Reichs- 80 674) nähere Be— stimmung. Zur Ausführung des 8 5 des bezeichneten Gesetzes ist von Groß— Ministerium des Innern und der Justiz nunmehr Fol⸗ gendes bestimmt worden: 1. Die Anbringung des Vorrathszeichens erfolgt: für den Bezirk, der Städte von mehr als 20000 Einwohner durch die Ortspolizei— werwaltung, im Uebrigen für jede Provinz durch die in den Provinzial⸗ häuptstädten befindlichen Großherzoglichen Aichämter. 2. Die Anbringung des Vorrathszeichens erfolgt auf Antrag der Einsender frei von Gebühren und Kosten. Die letzteren fallen gemäß 5 5 des Gesetzes der mit der Anbringung des Vorrathszeichens beauf⸗ Verschlüsse der Handfeuerwaffen. Behörde zur Last. Jedoch verbleiben dem Antragsteller den Ausgaben für Fracht und Porto, sowie sonstige Ausgaben für die Transport, einschließlich des Verpackungsmaterials. Die Versendung erfolgt auf die Gefahr des Antragstellers; für die Rücksendung hat die zur Anbringung des Vorrathszeichens zuständige Behörde Sorge u tragen. 3. Der Stempel für das Vorrathszeichen wird den Behörden, welchen die Anbringung des Vorrathszeichens obliegt, von Großherzog lichem Ministerium des Innern und der Justiz zur Verfügung gestellt werden. Die Verwendung anderer Stempel ist unstatthaft. 4. Für das Verfahren sind die Vorschriften der Ziffer 20 und 22 der Bekanntmachung vom 22. Juni 1892(Reichsgesetzblatt S. 674) maßgebend. Das Aufschlagen des Vorrathszeichens muß durch Sach⸗ verständige erfolgen; hierbei sind die Waffen sorgfältig zu behandeln. Ueber die gestempelten Waffen ist eine Tagesliste zu führen, in welche die ersteren nach Nummer und Herkunftsort unter Angabe des Einsenders einzutragen sind. 5. Ueber Beschwerden entscheidet die der beauftragten Stelle un— mittelbar vorgesetzte Dienstbehörde endgültig. Friedberg den 14. März 1893. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. tragten Bekanntmachung. Betreffend: Die Veranstaltung von Verloosungen innerhalb des Großherzogthums; hier seitens d Der Verein für Vogel⸗ und Geflügelzucht zu Darmstadt beabsichtigt mit der vom lebendem Geflügel und Vögeln, sowie Geräthen und Einrichtungen zur Geflügel⸗ stellung von Nutz und Ziergeflügel eine Verloosung von 60% des Bruttoerlöses aus dem Verkauf der Loose zum A Großherzogthum ist gestattet. Friedberg den 15. März 1893. Das Großh. Ministerium des Innern und der Justiz hat die nachge s 10000 Loose zu 30 Pf. das Stück ausgegeben werden dürfen und mindestens nkauf von Gewinngegenständen zu es Vereins für Vogel⸗ und Geflügelzucht in Darmstadt. 8. bis 10. April d. J. dahier stattfindenden Aus⸗ suchte Erlaubniß zur Veranstaltung dieser verwenden sind. Der Vertrieb der Loose im Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. * Polizei⸗Verordnung für die Stadt Bad Mauheim. Betreffend: Die Aufsicht über die Nach Anhörung des Großh. Bade⸗Commissärs, sowie der Orts— polizeibehörde und der Gemeindevertretung zu Bad-Nauheim und mit Genehmigung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz zu Nr. M. J. 6737 vom 9. März 1893 wird hiermit unter Aufhebung des Polizeireglements gleicher Rubrik vom 6. Januar 1869 auf Grund der Art. 82 und 84 des Polizeistrafgesetzes sowie des Art. 78 der Kreis⸗ und Provinzial-Ordnung für die Stadt Bad-Nauheim ver— ordnet wie folgt: § 1. Jeder Gastwirth ist verbunden: a. ein Fremdenbuch zu führen, in welches alle bei ihm übernachtende Fremden, ohne Unterschied des Standes, einzutragen sind; b. das Fremdenbuch nach spezieller Weisung der Polizeibehörde so einzurichten, daß es die in§ 2 unter 1—7 bezeichneten Angaben enthält; 8 6. aus diesem Fremdenbuch genaue, den Rubriken entsprechende Ver— zeichnisse(ẽNachtzettel) täglich zu den Stunden an die Ortspolizei— behörde einzusenden, welche diese letztere bestimmen wird. § 2. Alle nicht zum gewerbsmäßigen Beherbergen von Fremden be⸗ rechtigten Einwohner sind verpflichtet, wenn sie Fremde, d. h. nicht zu dem Betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Ober-Erlenbach. Dienstag den 21. März d. J., von Vormittags 10 Uhr Gemarkung ausgewiesenen Massegrundstücke an Ort und Stelle statt. Bemerkt wird, daß bei Erreichung des Berathung treten wird. Mit den noch zu verkaufenden Friedberg den 16. März 1893. Betreffend: Feldbereinigung Montag den des III. Bereinigungsbezirks statt.. Es wird besonders darauf hingewiesen, Friedberg den 16. März 1893. in der Gemarkung Petterweil II. Sache. 1352 Bekanntmachung. Abschätzungswerths i Massegrundstücken 1 1353 20. März d. J., Vormittags 9 Uhr beginnend an daß mit dieser Ueberweisung das Eigenthum an den neuen Besitzer übergeht. Fremden in Bad⸗Nauheim. Hausstand gehörige Personen, über Nacht aufnehmen, welche nicht in die Klasse der in Art. 81 des Polizeistrafgesetzes bezeichneten Personen gehören, dies binnen 24 Stunden nach deren Ankunft bei der Orts—⸗ polizeibehörde schriftlich anzuzeigen. Gleiche Anzeige ist binnen 24 Stunden nach der Abreise zu erstatten. Die Anzeige hat zu enthalten: Namen des Anzeigenden, Straße und Hausnummer, Tag der Ankunft bezw. Abreise des Fremden, Zunamen und Stand des Fremden, Gewöhnlicher Aufenthaltsort des Fremden, die Abreise erfolgt, Gesammtzahl der Familienmitglieder mit Gefolge und Dienerschaft, Zahl der Kinder unter 12 Jahren, „Jahl der niederen Dienerschaft. § 3. Zuwiderhandlungen gegen die Vorschriften dieses Polizei— reglements werden nach Art. 82 und 84 des Polizeistrafgesetzes bestraft. Friedberg den 13. März 1893. b Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Baden 5 bezw. den Ort, wohin 2 ab, findet der Verkauf der bei dem III. Bereinigungsbezirk rubrieirter der Grundstücke die Commission wegen der Genehmigung sofort in Bereinigungsbezirk wird begonnen werden. Der Vollzugs-Commissär: Br. Wallau. den Herrenwiesen, findet die Ueberweisung der neuen Grundstücke Der Vollzugs⸗Commissär: Dr. Wallau. . ——TPT—7—77 —— Bekanntmachung den Ankauf von Remonten für 1893 betreffend. Zum Ankaufe von Remonten im Alter von drei und ausnahms⸗ weise vier Jahren sind im Bereiche des Großherzogthums für dieses Jahr nachstehende, Morgens 8 Uhr beginnende Märkte anberaumt worden und zwar: N f 6. Mai Lampertheim, Bickenbach, Groß-Gerau, Gernsheim, am 555 „ e Berlin den 25. Februar 1893. mächtigten der Kommission vorgestellt werden, sind vom Kauf aus lossen. 2 Die Verkäufer sind verpflichtet, jedem verkauften Pferde eine neue starke rindlederne Trense mit starkem Gebiß und eine neue Kopf. halfter von Leder oder Hanf mit 2 mindestens zwei Meter langen Stricken ohne besondere Vergütung mitzugeben. Um die Abstammung der vorgeführten Pferde feststellen zu können sind die Deckscheine resp. Füllenscheine mitzubringen, auch werden die Verkäufer ersucht, die Schweife der Pferde nicht zu koupiren oder über 2 12. 2 5 5 12 Reinheim, Die von der Pferde mit solchen Fehlern, Kauf rückgängig machen, sind vom in den Depots als solche erweisen. „ Nieder⸗Wöllstadt. Remonte-Ankaufs-Kommission erkauften Pferde werden zur Stelle abgenommen und sofort gegen Quittung baar bezahlt. welche nach den Landesgesetzen den Verkäufer gegen Erstattung des Kaufpreises und der Unkosten zurückzunehmen, ebenso Krippensetzer und Klophengste, sowie Wallache mit ausgeprägter Hengstmanier, sich in den ersten zehn bezw. acht und zwanzig Tagen nach Einlieferung Pferde, welche den Verkäufern nicht eigenthümlich gehören, oder durch einen nicht legitimirten Bevoll⸗ mäßig zu verkürzen. Fall ist. welche Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. nicht gelitten haben und in Knochen und Muskulatur ausgebildet sind. Königlich Preußisches Kriegs ministerium, Remontirungs-Abtheilung. (gez.) Hoffmann ⸗Scholtz Ferner ist es dringend erwünscht, daß ein zu massiger oder zu weicher Futterzustand bei den zum Verkauf zu stellenden Remonten nicht stattfindet, weil dadurch die in den Remonte⸗ depots vorkommenden Krankheiten sehr viel schwerer zu überstehen sind, als dies bei rationell und nicht übermäßig gefütterten Remonten der Die auf den Märkten vorzustellenden Remonten müssen da⸗ her in solcher Verfassung sein, daß sie durch mangelhafte Ernährung bei der Musterung ihrem Alter entsprechend Johann Frank wurde als Wasenmeister für die Gemeinde Butzbach und Heinrich Balzer als Wasenmeister für die Gemeinde Weckesheim verpflichtet. — Peter Krauch zu Rödgen, Franz Karl Dey zu Nieder-Mörlen, Gottfried Leps zu Okarben und Georg Bingel II. zu Rödgen wurden als Fleischbeschauer für diese Gemeinden ernannt und verpflichtet. Deutsches Reich. Darmstadt, 15. März. 2. Kammer. 5 in die Tagesordnung ein. Zur Beschaffung von inrichtungsgegenständen für die Zellenstrafanstalt zu Butzbach werden, unter Abstrich von 32,000 Mark 100,000 M. bewilligt. Die Vorstellung einer Anzahl älterer Gerichtsschreiber wegen Anrechnung ihrer Vor⸗ dienstzeit wird für erledigt erklärt. Für Regelung des Nach Ver⸗ 1 kündigung der Einläufe und Berichtsanzeigen tritt das wesen ö ö rathung wird fortgesetzt. Kapitel 67—68 Titel 1—11 werden ohne Debatte bewilligt. Bei Titel 12, Münz⸗ wird die gestrige Währungsdebatte fortgesetzt. Der Rest des Etats des Reichsschatzamtes wird ohne Debatte erledigt, ebenso der Etat der Reichsschuld, des Bankwesens und andere kleinere Etats. Zum Etat der Vervollständigung des deutschen Eisenbahnnetzes im Interesse der Landesvertheidigung liegt ein Antrag auf Gewährung von Beiträgen aus Reichsmitteln zum Neckars bei Hirschhorn werden 37,500 M. verwilligt Bau von strategischen Bahnen vor, insofern die Bau⸗ Den Antrag Breimer auf Anpflanzung von Preißel⸗ beeren in Kommunal- und fiscalischen Waldungen be— fürwortet der Ausschuß, indem er die Regierung er⸗ suchen will, Versuche anzustellen. Der Ausschußantrag wird angenommen. Schönberger beantragt als Entschädigung für Geländestellung bei dem Bau der Nebenbahn Reinheim-Reichelsheim für die betheiligten Gemeinden den Mindestbetrag von 60,000 M. einzu⸗ stellen. Entsprechend dem Ausschußantrag wird dem Antrag keine Folge gegeben. Ein Antrag Heinzer⸗ ling und Genossen bezweckt für Erbauung einer Neben⸗ bahn von der Station Bickenbach nach Jugenheim und Seeheim, unter Berücksichtigung von Alsbach, Bewillig⸗ ung eines Betrages von 380,000 M., der auf dem Wege des Staatskredits flüssig gemacht werden soll. Der Ausschuß empfiehlt die Bewilligung. Finanz⸗ minister Weber erklärt die Bereitwilligkeit der Regie⸗ rung zum Bau der Bahn, wenn die Kammer diesen Wunsch ausspreche. Der Ausschußantrag wird gegen 12 Stimmen angenommen. Der Antrag Bergsträßer auf Zulassung der Feuerbestattung wird auf Wunsch von der Tagesordnung abgesetzt, die hierauf erledigt ist. — 16. März. Die Interpellation Eck über die In⸗ standstellung eines an die Hohestraße zwischen Echzell und Friedberg grenzenden Straßentheils, welcher vom Staat zu unterhalten ist, wird dahin beantwortet, daß die Unterhaltung für den öffentlichen Verkehr auf dieser Straße nicht Sache des Staates sei. Eck wünscht dringend Abhülfe. Finanzminister Weber erwiedert, daß Verhandlungen über die Angelegenheit im Gange seien. Das Haus geht hierauf zur Berathung der Vor— lage über die Aufbringung der zur Errichtung der stehenden Straßen und Eisenbahnbrücken über den Rhein bei Worms erforderlichen Mittel über. Für die beiden Brücken wird der Gesammtbetrag von 7,970,000 M. verlangt. Die Majorität des Ausschusses will die Straßenbrücke abgelehnt haben und für die Eisenbahnbrücke den Betrag von 4,660,000 M. unter der Voraussetzung bewilligen, daß eine Einigung mit der Hessischen Ludwigsbahn erzielt würde; die Minori⸗ tät des Ausschusses will die Eisenbahnbrücke unter dem— selben Vorbehalt bewilligen, jedoch auch die Straßen- brücke genehmigen. Nach lebhafter, theilweise sehr er— regter Debatte wird der Minoritätsantrag mit 25 gegen 19 Stimmen abgelehnt, der Majoritätsantrag gegen 2 Stimmen angenommen. — Der Amtmann Wick zu Bingen wurde zum Amt⸗ mann in Erbach ernannt, der Direktor der Maschinen— fabrik N gel und Kämp zu Hamburg, Reichert, zum ordentl. Professor an der Technischen Hochschule zu Darmstadt ernannt. Berlin. Prinz Heinrich von Preußen siedelt Ende des Sommers nach Berlin und Potsdam über, um den kaiserlichen Bruder von den wachsenden Repräsentationspflichten zu entlasten. Eine Beförderung des Prinzen im Rang soll gleichzeitig damit bevorstehen. Berlin, 14. März. Reichstag. Die Etatsbe⸗ sekretär v. Maltzahn: ist die zweite Lesung des Etats erledigt. mission überwiesen. kosten die Betriebseinnghmen übersteigen und den Staatshaushalt des Bundesstagtes belasten. Staats⸗ Das Reich habe sich mit den⸗ jenigen Einzelstaaten, deren Bahnbau vom Reiche sub⸗ ventionirt wurde, durch ein Panschalquantum abgefun⸗ den. Zu Mehrzuschüssen sei das Reich nicht verpflichtet und bittet er die Resolution abzulehnen. Dieselbe wird abgelehnt und eine Reihe kleinerer Etats erledigt. Ebenso das Etatsgesetz und das Anleihegesetz. Damit Die allge⸗ meine Rechnung für 18890 wird der Rechnungskom⸗ Die Postdampfernovelle wird in dritter Lesung angenommen, ebenso in der zweiten Lesung der Gesetzentwurf auf Abänderung der Maß⸗ und Gewichtsordnung. Der Gesetzentwurf betreffend Begründung der Revision in bürgerlichen Rechtsstreitig⸗ keiten wird in zweiter Lesung angenommen.— 16. März. Reichstag. Der Handels- und Schifffahrtsvertrag mit Co⸗ lumbien steht zur Berathung. Staatssekretär v. Mar⸗ schall charakterisirt den Inhalt des Vertrages mit Columbien. Redner tadelt lebhaft das Hereinziehen der schwebenden Verhandlungen mit Rußland in die öffentliche Polemik. Der columbische Vertrag wird einer vierzehngliedrigen Kommission überwiesen. Es folgt die erste Lesung der Novelle zum Unterstützungs⸗ wohnsitzgesetz. Hahn(kons.) begrüßt freudig den Ge⸗ setzentwurf als einen Theil der Entschädigung für die großen Opfer, welche die sozialpolitische Gesetzgebung dem platten Lande auferlegt hat und behält sich für später vor, weitere Wünsche vorzubringen. Stolle (Soz.) ist kein prinzipieller Gegner der Herabsetzung der Altersgrenze, die Vorlage belaste namentlich die Landarmenverbände übermäßig. Gamp(R.⸗P.) ver⸗ zichtet auf die grundlegende ÜUmänderung der Armen⸗ gesetzgebung und äußert sich im Uebrigen wesentlich wie Hahn. von Schalscha(Centrum) stimmt dem Gesetzentwurf zu und empfiehlt die Einrichtung besonde— rer Armenverbände für Städte und Land. Osann (n. ⸗l.) hält am Prinzip der vollen Freizügigkeit fest. Die Festlegung des 18. Jahres als Grenze sei be— gefunden. Die Aufregung ist groß. denklich. Italien. Rom. Wie von hier gemelden 1 wird, wird das deutsche Kaiserpaar auf der Ausland. Rückreise von Rom nach Berlin in Floreng Schweiz. Bern, 15. März. Der Kaiser seinen kurzen Aufenthalt nehmen, um der Königin: von Oesterreich ist heute von Territet nach Wien zurückgereist, traf 1 Uhr Mittags hier ein und reiste nach halbstündigem Aufenthalt über Zürich und Romanshorn nach München weiter. Die Kaiserin Elisabeth verläßt Territet morgen Mittag und begibt sich über Bern und Luzern mit der St. Gotthardbahn nach Genua. Belgien. Brüssel. Mehrere franzssische Geheimpolizisten hielten sich hier seit einigen Tagen auf, um Nachforschungen nach Auar⸗ chisten anzustellen. Vorgestern verhafteten sie, wie bereits gemeldet, den Anarchisten Schouppe und gestern dessen Bruder. ung wurden zwei Höllenmaschinen und Waffen gefunden. Die Polizei soll Mathieu, dem Ur⸗ heber der Explosion im Restrant Very in Paris, auf der Spur sein. Bei der Haussuch⸗ Das Gericht habe die Gewißheit, daß diese Personen hier eine Ver- schwörung planen. Weitere Haussuchungen waren erfolglos. Frankreich. Paris, 15. März. Kammer. N Turrel befragte die Regierung über die Wirth⸗ schaftspolitik und beklagte, daß an Spanien der Minimaltarif gegen den Prohibitivtarif bewilligt werde. Develle betonte, die Regie⸗ rung beabsichtige keinerlei Verhandlungen zur Abänderung des Zollregimes einzuleiten, man werde sehen, ob gegen gewisse Länder strenger vorzugehen sei. fuhr nach Spanien. Die Regierung bemüht sich, Konzessionen zu erhalten und einen besseren modus vivendi herbeizuführen. Rive de Giers, 15. März. derum Lohnstreitigkeiten ausgebrochen. Der Handelsminister konsta⸗ tirte eine Verringerung der französischen Ein.“ Es sind wie Die Intervention des Loire-Präfekten blieb ohne Erfolg. den Ausstand. Großbritannien. Der„Standard“ meldet aus Rom, in val kanischen Kreisen hoffe man auf die demnächstige Wiederherstellung der diplomatischen Bezieh— ungen Englands zum Vatikan. Gladstone würde g einen Gesandten beim Vatikan acereditiren. Spanien. Madrid, 15. März. eine Dynamitexplosion wurde eine Fabrik in Saint Martin de Provengale in die Luft ge— sprengt. Ein Arbeiter wurde getödtet. Bei einer hierauf in der Wohnung des Getbdteten vorgenommenen Haussuchung wurden 2 Orsini— bomben und eine große Quantität Sprengstoffe von England einen Besuch abzustatten. Ei ist wahrscheinlich, daß das Kaiserpaar bis“ Florenz in Begleitung des italienischen Königs“ paares reisen wird. Rußland. Petersbuürg. eines Berliner Blattes, daß die russisch-deutschen Handelsvertragsverhandlungen als gescheitert zu betrachten seien, steht mit der thatsächlichen Lage der Angelegenheit in vollstem Widerspruch. Augenblicklich unterliegen die deutschen Forde- rungen im Finanzministerium einer sorgfäl⸗ Alsdann hat die zur tigen Prüfung. Die Arbeiter beschlossen einstimmig London, 16. März. —— — Durch — Die Nachricht lezten Bauer Buller 5 N News Jufst seien wordt — F. Ju 203 C und! f N 42 i Schüle pater der betrüs de 0 mals 5 diese Klas Hau Auf jung Ju 2 mung. Aühtl für die Gelth el U. u, 4 Bei der Hau, schinen und N! Mathseu, den unn denn, Gericht hit onen hier eine 9, ere Halsshn, 15. März. Kaus. ung über die Ur „daß an Sym den Prohibition betonte, die An Verhandlungen; ies einzuleiten, k. isse Länder stren delsminister kosß r französischen d Regierung ball en und einen bestn ren. lärz. Es sind u. ausgebrochen. räfekten blieh g. schlossen einfin London, 16. aus Rom, i 1 auf die dem, slomatischen He in. Gladstone bl kan gccredititel. 15. Mätz. 0, rde eine ollk, „ale in die lu urde getödtel,. des Gelb 1 en 2 O 0 ö iserpad K ai 0 eo urg. j die n als 4 der thai en 5 Bone 10 des Vertrages eingesetzte Kommission über die kussischerseits zu ertheilende Autwort zu be— sschließen, worauf letztere dem Kaiser zur Ge— mehmigung unterbreitet wird. Der Finanz⸗ minister legt großen Werth auf einen günstigen Ausgang. Obgleich einige deutsche Vorschläge micht acceptirt werden dürften, ist dennoch der Finanzminister zu allen Konzessionen bereit, welche irgend möglich sind, ohne die heimische Industrie zu schädigen und mit dem augen⸗ sblicklich bestehenden Schutzzollsystem zu brechen. Serbien. Belgrad, 16. März. Bei dem letzten Zusammenstoß zwischen Militär und Bauern anläßlich der Wahlen wurden 21 Buuern getödtet und 100 verwundet. Türkei. Konstantinopel. Die„Daily News“ melden von hier, daß in Armenien Aufstände ausgebrochen seien. Mehrere Kirchen eien ausgeplündert und vier Personen getödtet worden. Stadt und Land. Friedberg. Die hiesige Realschule und das Progymnasium waren im verflossenen Schuljahre von 293 Schülern besucht und zwar von 144 einheimischen und 149 auswärtigen. Der Confession nach vertheilten sich dieselben in 221 evangelische, 30 katholische und 42 israelitische. Das Pro⸗Gymnasium besuchten 66 Schüler. Eröffnet wurde das Schuljahr mit 290 Schülern, später eingetreten sind 3, abgegangen sind 12, so daß der Bestand am Schlusse des Schuljahres 281 Schüler beträgt. Die Prüfungen finden am 17. März statt, die Aufnahme neuer Schüler Montag den 10. April. Friedberg. Am 1. April wird, wie schon mehr⸗ mals mitgetheilt, auch für den äußeren Eisenbahndienst an Stelle der jetzigen Ortszeit die mitteleuropäische Zeit eingeführt; dieselbe liegt gegen die Ortszeit für die betreffenden Stationen, je nach geographischer Lage derselben, um 16 bis 30 Minuten vor. Die Stations⸗ uhren werden in der Nacht vom 1. April um 12 Uhr auf mitteleuropäische Zeit gestellt. Der jetzige Winter⸗ fahrplan wird, in mitteleuropäische Zeit umgerechnet, neu herausgegeben und liegt von jetzt bis Ende März auf den Stationen zur Einsicht offen. Der Unterschied zwischen Ortszeit und mitteleuropäischer Zeit ist zur Zeit an den Zifferblättern der Bahnsteiguhren ange— geben, auch kann an den Schaltern der einzelnen Sta⸗ tionen erfragt werden, um wieviel Minuten die Fahr⸗ zeiten nach mitteleuropäischer Zeit daselbst gegen die jetzige Ortszeit abweichen. 5 Friedberg. Die hiesige Ackerbauschule besuchten Grundlagen vertraut zu machen, welche zum Verständ⸗ niß der neuen Betriebsweise unbedingt erforderlich sind, zugleich findet eine Fortbildung in den elementaren Fächern statt. Unter den landwirthschaftlichen Fächern wird dem Obstbau besondere Aufmerksamkeit zuge⸗ wendet. Die öffentliche Schlußfeier und Prüfung, so⸗ wie Einweihung des neuen Hauses im pomologischen Garten finden am 18. März statt. 8 Schüler mußten zu Anfang des Cursus wegen Platzmangel abgewiesen werden. p. Mainz. Behufs Anschluß an den allgemeinen Bund der Landwirthe und Gründung eines Bundes der Landwirthe in Süddeutschland wird am 25. März dahier in der Stadthalle eine Bersammlung stattfinden, zu welcher ein recht zahlreiches Contingent auch aus der Wetterau erwartet wird. Allerlei. Hanau, 13. März. Der Schuhmacher Hammer aus Bruchköbel wurde wegen Giftmordversuchs gegen seine Frau und seine 5 Kinder der hiesigen Staatsan⸗ waltschaft überliefert. Hammer hatte dem Mittagessen eine Menge Streichhölzer beigemischt. Glücklicherweise wurde das Vorhaben noch rechtzeitig entdeckt und so ein großes Unglück verhütet. Hammer ist ein roher gewaltthätiger Mensch, der Frau und Kinder oft miß— handelte. München, 15. März. In einem Wirthshaus in Salmdorf wurde gestern Abend ein Bursche verhaftet, welcher des verübten Verbrechens dringend verdächtig ist. Das Signalement stimmt an dem Burschen, welcher in der Nacht des Verbrechens, eilig von Salmdorf kommend, durch Feldkirchen maschirte und dort beobachtet wurde. Er will für ein hiesiges Geschäft Stroheinkäufe gemacht haben. Nach der Angabe von Verwandten dürfte der Mörder nur die Sparkasse der Töchter mit ca. 50 Mark mitgenommen haben. Die angebliche Ver⸗ haftung dreier Schneider bestätigt sich nicht. Blankenburg, 16. März. Heute früh wurden auf der Grube Volkmarskeller 7 Bergleute infolge einer Dynamitexplosion getödtet. Stendal. Hier wurde der Schlosser A. Luhr, welcher auf der Wanderschaft den Schlosser Nietzmann ermordet und beraubt hatte, hingerichtet. Der Hand⸗ werksbursche Buhr, der sich am Morde betheiligt hatte, hat sich im Untersuchungsgefängniß erhängt. Belfort. Hier wurde eine Petroleumquelle ent— deckt. Rom.„Opinione“ und„Diritto“ melden, in En⸗ trague bei Cuneo sei in der vorigen Woche ein daselbst angekommener französischer Arbeiter an Cholerasymp⸗ tomen gestorben. Der Leichenbefund habe die Cholera bestätigt. Riga, 14 März. An der kurländischen Küste, unweit Libau, stecken 32 Dampfer in Eisschollen; die diesen Winter 31 Schüler, 11 die obere, 20 die untere Klasse. Das Lehrerpersonal besteht aus 6 Lehrern, 3 Hauptlehrern und 3 Hilfslehrern. Die Schule hat die Anfgabe, in zwei Wintercursen von je 5 Monaten die jungen Landwirthe mit denjenigen wissenschaftlichen Lage der Dampfer ist theilweise bedenklich. Rettungs— versuche blieben bisher erfolglos. verspürt. Der Schaden an Eigenthum soll jedoch wenig erheblich sein. Chicago, 16. März. sulat ist theilweise durch Feuer zerstört worden. Archive sind gerettet worden. Wladiwostok. Major Fukushima, der japanische Offizier, der bekanntlich das Wagniß unternommen hatte von Paris aus quer durch Europa und ganz Asien nur zu Pferde und zu Fuß seine Heimath zu er⸗ reichen, ist laut einer am 12. März Abends bei der japanischen Botschaft in Berlin eingetroffenen telegraphi— schen Meldung, nach glücklicher Ueberwindung der mon⸗ golischen Steppen und Sandwüsten wie auch des letzten Theiles der kolossalen Reisestrecke, der Mandschurei, am Freitag, den 10. d. Mts., wohlbehalten in Wladi⸗ wostok, dem Endziele der ganzen Tour, nunmehr ein⸗ getroffen und hat damit die Aufgabe, die er sich gestellt, gelöst. Nach einigen Tagen der Erholung wird er sich zu Schiff in seine Heimath begeben. In Amerika verstorbene Hessen und Hessen⸗ Nassauer. New⸗Nork. Conrad Geib, 23 Jahre alt, Sohn des verstorbenen Conrad Geib aus Gensingen. Willi Hornberger, Sohn von George und Louise Horn— berger aus Gießen, 14 Jahre alt. Brooklyn, N. M. Robert Otto, 34 Jahre alt, aus Butzbach. Louisville, Ky. Philipp G. Goebel, 68 Jahre alt, aus Hessen-Nassau. Rockfort, Ill. Georg Schmalz, 53 Jahre alt, aus Dalheim. Detroit, Mich. Georg Möbs, 58 Jahre alt, aus Echzell. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. ies Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Dr. Weiffenbach. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags 9½ Uhr: Herr Pfarrer br. Smend. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Biedenkopf. Abends 5½ Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Mittwoch, 22. März, Burgkirche, Abends 8 Uhr, Passions⸗Andacht: Herr Candidat Bechtols heimer. Das hiesige deutsche Kon⸗ Die Katholische Gemeinde. Samstag Nachmittag von 4 Uhr an Beicht. Sonntag Morgen nach 6 Uhr Beicht; um 3/7 Uhr Austheilung der heil. Communion. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Christenlehre und Andacht. Stellensuchende jeden Berufs Athen, 15. März. Nach hier vorliegenden Mel⸗ dungen wurden auf der Insel Eubba heftige Erdstöße placirt schnell Reuter's Bureau in Dresden, Ostra⸗ Allee 35. 152 Breunholz⸗Versteigerung in Bad⸗Nauheim. Dienstag den 21. d. M., Vorm. 8 Uhr, gersteigern wir im hiesigen Stadtwald Schlag Lichteberg): 7000 Stück schwere Wichen⸗Wellen I. Sorte. Bad⸗Nauheim den 16. März 1893. Großh. Bürgermeisterei Bad⸗Nauheim. 1367 Wörner. n [Sonnen⸗ und Regen⸗Schirme große Auswahl, billigste Preise bei F Dorothen Barnas, (vormals Falck), Kaiserstr. 557. 1348 N zu vermiethen. 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Dezember 1891. 19184 39 Passivkapitalien See e 100253 311215 Der Vorstand. „ 10219106 Auf laufende Rechnung 12097 00 NB. Wer eine Mitgliedkarte zu 2 0d 4 10 5 60 Hase Vorschüsse 02191 06 Auf laufende Rechnung 56137 65 122494 72 Spareinlagen. Gütersteiggelder 5 Nicht eingegangene Zinsen 12448 30 Reservefonddsss 8732 42 Mobilien„ 384 13 Nicht erhobene Zinsen von Anlehen 175 32 Gerichtskosten. 5 11479 Gewinn.. 6669 49 Bei Banken und Vereinen 30 60 312985 64 312985 64 — Gewinn- und Werlust- Berechnung. Mitgliedervermögen. 79846 18 105211 92 Saalbau-CTheater Fritdberg Reelles, wie ernstgemeinte 3 M. gelöst hat, ist stimmherechtig Sonntag den 19. März 1893. 14 Letzte Sonntagsvorstellung. W Die beiden Reichen müller. Posse mit Gesang in 4 Akten von Aung. 1 F 5VVVHHNN 3 Heirathsgesuch. 1 Vors 5 5 5 799.57 f.,, 525 Haben. 898 M. Pf.] Ein tüchtig. Metzger mit einigen tausenmg. Zinsen don Vorschüssen... M. 4799.57 Zinsen von Darlehen. 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Franckenstein'sche Oberförster. 1271 Rumpf. Holz⸗Versteigerung. Im Walde der Gemeinde Ober Rosbach, Distrikt Dachsbau, Unterberg und Alter busch, kommt folgendes Holz zur Ver— steigerung— 1. Montag den 20. März: 7 Vuchen-Stämme von 23-35 em Durchmesser und 5—8 m Länge, 11 Gichen-Stämme von 13—21 em Durchmesser und 6—12 m Länge, 189'm Buchen-Scheiter, 78„ Buchen-Knüppel, 100„ Buchen-Stöcke, 2830 Buchen-Wellen. 2. Dienstag den 21. März: 2 Buchen-Stämme von 29—35 em Durchmesser und 5—6 w Länge, 22 Eichen⸗Stämme von 15—26 em Durchmesser und 8-20 in Länge, em Buchen-Scheiter, 80„ Buchen-Knüppel, 100 Buchen-Stöcke, 917 Buchen-Durchforstungs-Wellen. Zusammenkunft jedesmal Morgens 9 Uhr an der Brücke hinter dem Salzberg. Ober Rosbach den 14. März 1893. Großh. Bürgermeisterei Ober-Rosbach. 1281 Dieffenbach. Bekanntmachung 1280 Montag den 20. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf der Grube Ludwigs— hoffnung bei Melbach 70 Haufen ab gängiges Grubenholz und Zimmerspähne Grabgarten⸗Verpachtung. Montag den 20. März, Vormittags 11 Uhr, soll auf hiesigem Rathhause der dem Heinrich Salzmann II.. gehörende Flur 11 85= 1718 qu haltende Grab⸗ garten in den Liebfrauengärten öffentlich meistbietend verpachtet werden. Friedberg den 16. März 1893. Großh. Ortsgericht Friedberg. 1328 Steinhäußer. N Holz-Versteigerung. Montag den 20. März, Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen im hiesigen Ge— meindewald, Distrikt Plales, folgendes Holz versteigert werden: 11,7 Rm. Buchen-Scheit und 6 Rm. Buchen-Knüppel, 1000 Wellen Buchen-Reisig, 76 Rm. Buchen-Stöcke, 2770 Wellen Buchen-Reisig, 4ter Durch— forstung, Wellen Eichen-Reisig, 4ter Durch— forstung, 7 Eichen-Stämme, 2,51 Festm. 1500 Wellen Kiefern-Reisig, 20 Rm. Stöcke, 14 Rm. Knüppel. Das Holz lagert an guter Abfahrt und ist prima. Die Zusammenkunft ist oberhalb der Einhäuser-Mühle am Gaulskopf. Hausen den 15. März 1893. Großh. Bürgermeisterei Hausen. Häuser. Bekanntmachung. Die am 10. d. Mts. in hiesigem Ge— meindewald abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt. Der erste Fahrtag ist auf Samstag den 18. d. Mts. bestimmt worden. Nieder⸗Florstadt den 15. März 1893. Großh. Bürgermeisterei Nieder-Florstadt. 1300 Alles. 170 1324 Eber⸗Versteigerung. Montag den 20. März l. Is., Vor Rathhause ein der Gemeinde gehöriger Eber meistbietend versteigert. mittags um 11 Uhr, wird auf hiesigem 25 G. M. Neuß, Tapezier und Möbelhändler, empflehlt zur bevorstehenden Saison alle Neuheiten in engl Tüll's„ Gulpüre⸗ und Spachtel Vorhänge, ein und zweifarbig, abgepaßt und am Stück, in 50 verschtedenen Dessins, altdeutsche Schelben-Vorhänge, garantirt waschächt, Spachtel Rouleaux und Stors, sowle Lager in 15 Sorten Por; tleren von 5 Mark an per Schwal, Cretone— vorhänge für Schlafzimmer, nebst possen⸗ den Posamenten, sowie alle zu Vorhängen nöthige Artikel, Uebernahme von Dekora tionen und Vorbängen in bekannt geschmack— voller Ausführung zu mäßigen Preisen. 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