. l: N mmen. . Schul — 8⸗S ür die Toll Pflege der de k 40 Pf. . A. Unt Dau, finn hhütt, Crapattel, A. Kalbfell Pana und bester dz Diehl, In er Salon m me zu heute toll, vorm. J. dal Quallitt, be ebeln Fr. Milk — 5 ie gehts am gehe 5 ledigich!“ andidallt 0 Het en 0 8 Gich grllble 5 dee 7 Unnoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., 1——— Hhetreffend: Die Uebungen der Pflichtfeuerwehren. 1893. Donnerstag den 15. Juni. M 69. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. 98515 5 g 5 ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus— wärtigen Einsendern(soweit Letzere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Friedberg den 12. Juni 1893. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Das im Abdruck nachfolgende Ministerial⸗Ausschreiben theilen wir Ihnen zur Nachachtung mit. Die Befehlshaber der Freiwilligen- und Pflichtfeuerwehren wollen Sie besonders auf den Inhalt des Ausschreibens aufmerksam machen. Dr. Braden. Zu Nr. M. J. 34205. Darmstadt den 27. Dezember 1892. Zetreffend: Die Uebungen der Pflichtfeuerwehren. 5 Das Großherzogliche Ministerium des Innern und der Justiz an die Großherzoglichen Kreisämter. Da sich bei Abhaltung der Uebungen der Pflichtfeuerwehren an den Sonntag Vormittagen Mißstände ergeben haben, beauftragen vir Sie, die Befehlshaber der Pflichtfeuerwehren, sowie die Großh. Bürgermeister Ihrer Kreise anzuweisen, daß sie die in Gemäßheit des 116 der Verordnung vom 11. Oktober 1890, betr. die Ausführung der Landesfeuerlöschordnung vom 19. März 1890 vorzunehmenden Einzel⸗ und Hauptübungen beziehungsweise die außerordentlichen Uebungen der Pflichtfeuerwehren an Sonntagen, falls überhaupt dieser Tag sierzu gewählt werden sollte, nur in der Zeit nach beendigtem Nachmittagsgottesdienst abhalten. fison alarmiren. Finger. Schliephake. Deutsches Reich. Monumentalbauten. Heute werden eee Belgien. Verviers, 12. Juni. Der Aus⸗ Darmstadt. Dem V. Licht in Kastel wurde das in die Umgegend von Danzig unternommen. schuß beschloß, den Ausstand fortzusetzen. Fhrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren Die Abreise erfolgt Abends über Kreuz nach erlin 13. Juni. Der Graf v. Turin Stela. segab sich, einer Einladung des hiesigen ita⸗ e e 1 55 Die, tenischen Botschafters General Grafen Lanza Wittwe Erzherzogin tephanie ist heute früh f 0 hier eingetroffen und hat auf dem Bahnhofe um Essen folgend, gestern Abend nach der 8 805 a dem N f Graf das Frühstück eingenommen. Später unter— talienischen Botschaft. Heute wohnte der Graf R pater 1 nit den Majestäten und den Mitgliedern der nahm die Erzherzogin eine Fahrt in die Stadt. königlichen Familie ꝛc. dem Armeejagdrennen T: 5 127 1 n 1 bei. Nach der Rückkehr 1 e e sort nahmen die Herrschaften gemeinsam mit Z a a 1 3* 1 sem Grafen von Turin vor dessen Abreise wavern dak. Emanue ist heute n och im hiesigen Königlichen Schlosse das Essen Uhr 5 ee Feldafing am, e in. Die Rückreise nach Italien erfolgt heute m Folge Sprengung eines Herzgefäßes. 0 er [bend über Hannover. sich bei einem Ritt zugezogen hatte, gestorben. — Das„Berliner Tageblatt“ erfährt son gut unterrichteter Seite, zur Deckung„der 0 Ausland. f kosten für die Militärvorlage fänden von Sei- Oesterreich⸗Ungarn. Prag, 12. Juni. en des Reiches Erhebungen über eine Börsen⸗ Gestern wurde eine in dem Vororte Vrsovice missionssteuer, Erbschaftssteuer u. einer Reichs- unter dem Vorsitze von Julius Gregr stattge— Einkommensteuer statt. Die Projekte betreffend habte jungezechische Versammlung durch die Erhöhung der Biersteuer, Branntwein-, Börsen- Polizei aufgelöst. 1 3 and Luxussteuer seien aufgegeben. Fünfkirchen, 12. Juni. In den Fünfkir⸗ — Ein Flugblatt der unabhängigen Sozia- chener Bergwerken nahmen 165 Arbeiter un— ssten an die Arbeiter Deutschlands bezeichnet gehindert die Arbeit wieder auf. en Parlamentarismus als eine im Dienste Kladno, 13. Juni. Das Auftreten der er herrschenden Gewalt stehende Institution. streikenden Kohlenarbeiter wird exzessiver. Der Gewerkschaftskampf und die Massendemon- Mehrere Zusammenstöße mit dem Militär sind trationen seien das einzige wirksame Mittel vorgekommen. Gestern wurde ein Ingenieur ur Beseitigung des heutigen Staates. mit Gewalt am Betreten der Schächte ver⸗ Arolsen, 9. Juni. Heute Nachmittag hindert. Viele Verhaftungen wurden vorge— durde der Fürst, welcher gestern von Berlin nommen. 5 5 urückgekehrt war, und Prinzessin Elisabeth bei Holland. Haag. Die Königin und die iner Spazierfahrt innerhalb der Stadt aus Königin-Regentin werden nach den bisherigen sem Wagen geschleudert. Glücklicherweise sind Bestimmungen am nächsten Freitag von Flims hie Herrschaften ohne erhebliche Verletzungen abreisen, am 17. d. M. in Augsburg, als⸗ avon gekommen. dann bis zum 20. d. M. in Nürnberg ver⸗ Juni. 24. N. in 1 7 bier 5 und ließ sofort die Gar⸗ Arolsen Aufenthalt nehmen. Die Ankunft. auf Er begab sich an der Spitze Schloß Loo erfolgt am 2 d M. Abends. f er Fahnenkompagnie nach dem Exerzierplatz Dänemark.“ Kopenhagen, 12. Juni. Der lei Glowno, wo eine Uebung stattfand. König ist Vormittags an Bord des„Dane— Danzig, 11. Juni. Die Kronprinzessin brog“ wieder hier eingetroffen. 8 Stephanie von Oesterreich traf gestern Vor⸗ Norwegen. Christiania, 12.— 5 Das nittag in Marienburg ein, besichtigte daselbst Storthing genehmigte den Antrag Prah auf ie Stadt und den Schloßbau und fertigte Vorladung von sieben e eee hersönlich verschiedene photographische Auf⸗ über die Vorgänge in den Waffenmagaßinen zahmen an. Die Kronprinzessin begab sich im Jahre 1884 Auskunft„ ie sodann zum Bahnhof, nahm daselbst das Früh- verschiedene Fragen zu. Die Regie⸗ fück ein und setzte hierauf die Reise nach Danzig rung hat der 1 125 e sort, wo sie gegen 1 Uhr Mittags eintraf. entsprochen und. bai eie e 9 5 4 lons⸗ bier besichtigte die Kronprinzessin Nachmittags übungen für die Linie und die Landwehr an— as Rathhaus, den Mariendom und andere geordnet. Die Weiterreise nach Rügen erfolgt Mittags Der Kaiser traf heute bleiben und sodann bis zum 24. d. M. in sowie Storthings Einige Arbeiter erhielten Lohnerhöhungen, die— selben zahlen die Erhöhung als Beitrag zum Streikfonds. Antwerpen, 12. Juni. Vergangene Nacht wurde gegen das Haus des Staatsanwalts ein Attentat verübt. Eine auf das Fenster nieder— gelegte Explosionsvorrichtung explodirte mit lautem Getöse. Sämmtliche Fensterscheiben zer— sprangen; es wurde Niemand verletzt. Das Attentat wird den Sozialisten zugeschrieben. Großbritannien. London. In Regie⸗ rungskreisen gibt sich immer mehr der Wille kund, die Debatte über Homerule zu beendigen. Gladstone glaubt, die Diskussion in der ersten Hälfte des Juli zu erledigen. 13. Juni. Salisbury hielt gestern im Surrey⸗Theater eine große Rede gegen Home— rule. Er spielte auf die Uneinigkeiten, die im Lager Gladstone's ausgebrochen seien, an und sagte, Gladstone's Regiment werde bald ver— gessen sein. Spanien. Madrid. Der Budgetausschuß autorisirte die Regierung, eine Anleihe von 750 Millionen aufzunehmen und beschloß eben— falls, der Regierung einen unbegrenzten Credit einzuräumen, um die amortisirbare Schuld in eine bleibende zu konvertiren. Serbien. Belgrad. Es gilt als wahr— scheinlich, daß König Alexander, einer sehr freundlichen Einladung des Sultans Folge gebend, Konstantinopel im Laufe dieses Jahres besuchen wird. — Der Metropolit veröffentlicht, daß er seine Demission weder eingereicht habe, noch dies beabsichtige. — Die Liberalen drohen, falls das zurück— getretene Ministerium in Anklagezustand ver— setzt werde, Briefe der radikalen Parteiführer zu veröffentlichen, in denen die antidynastischen Bestrebungen der Radikalen nachgewiesen würden. Darunter sollen sich auch Briefe an den Exkönig Milan befinden. [Bulgarien. Sofia, 11. Juni. Prinz Ferdinand ist mit Gemahlin gestern Nach— mittag aus Philippopel mit Sonderzug hier eingetroffen und am Bahnhof festlich empfangen worden. Unter den Anwesenden befand sich auch der türkische Kommissär Reschid Bey. Griechenland. Athen, 11. Juni. Die Kaiserin Friedrich ist am Freitag hier einge— troffen. Rußland. Nach dem„Ad— Petersburg. verul“ finden die diesjährigen russischen Manöver von drei Corps in Podolien und Bessarabien statt. i — In Sibirien soll mit dem 1. Januar 1894 die von Alexander II. in Rußland ge⸗ schaffene Gerichtsordnung, mit Ausnahme des Institutes der Geschworenengerichte, eingeführt werden. Für den gleichen Zeitpunkt wird ein Ukas erwartet, welcher der Verschickung von Sträflingen nach Sibirien ein Ende setzen soll. — 12. Juni. Der Minister des Auswär⸗ tigen, von Giers, wurde heute vom Kaiser empfangen. Er übernimmt wiederum die Leitung des Auswärtigen Amtes. Aus Stadt und Land. Friedberg, 13. Juni. In einer der hiesigen Mühlen verunglückte gestern ein junger Mensch durch eigene Schuld. Derselbe hat sich gegen ausdrücklichen Befehl am Transnmissionsriemen zu schaffen gemacht. Der Riemen erfaßte ihn und ehe Hilfe hinzukommen konnte, war ihm ein Unterarm herausgerissen und der Oberarm aufgeschlitzt. Ein Mühlknappe trug ihn in das Hospital. Gießen, 12. Juni. Schwurgericht. Zur Verhand⸗ lung kommt die Strafsache gegen den Kaufmann Aron Bachrach von Gießen, wegen betrüglichen Bankeruts und Betrugs. Mit Rücksicht auf die vom Angeklagten in der heutigen Verhandlung behaupteten Thatsachen, die in der bisherigen Untersuchung noch nicht zu Tage getreten waren und welche für erheblich erachtet werden mußten, wird die Verhandlung erst in der nächsten Schwurgerichts⸗ periode stattfinden. Heppenheim a. d. B., 12. Juni. Unsere Stadt, wurde in verflossener Nacht um 12 Uhr von einem Das Feuer furchtbaren Brand-Unglück heimgesucht. war in einer Scheuer in der kleinen Bachgasse aus⸗ gebrochen. Mit rasender Schnelligkeit verbreiteten sich die Flammen in dem enggebauten Staditheile auf die Nachbargebäude, welche meist in Holzfachwerk aufgeführt sind und der Brandmauer vollständig entbehren, von First zu First, solche Ausdehnung angenommen, daß in kurzer Zeit 7 Häuser und 6 Scheuern nebst Stallungen dem ver- 2. Pfg., 2. Qual. 56— 57 Pfg. Gestern Abend wurde hier heerenden Elemente zum Opfer fielen. Worms, 10. Juni. ein Bursche von etwa 20 Jahren wegen Landstreicherei und Bettelns verhaftet, welcher nun, wie es sich nach— träglich herausstellte, dringend verdächtig ist, im Laufe des verflossenen Jahres einen Raubmord verübt zu haben. Die Untersuchung gegen denselben ist im Gange.“ Allerlei. Karlsruhe. Die Kaisermanöver finden dieses Jahr hier statt und zwar vom 10. bis 16. September. Ingolstadt. Das hiesige Bezirksamt zeigt sich sehr besorgt um die nothleidende Landwirthschaft; es . bekannt, daß wegen der Feldarbeiten und im Hin⸗ lick auf die steten Klagen über schlechte Zeiten während der Monate Juni bis September einschließlich keine Tanzmusik⸗Bewilligung ertheilt wird.(Verdient Nach— ahmung. Die Red.) Budapest, 13. Juni. Aus allen Landestheilen wird gemeldet, daß die Ueberschwemmungen große Ge⸗ fahren mit sich bringen, namentlich ist die Stadt Arad bedroht. Gothenburg, 12. Juni. Neuerdings wieder 64 Fälle von Blattern konstatirt. Gothenburg, 13. Juni. Im Kattegat stießen bei dichtem Nebel zwei englische Dampfer zusammen. Der Dampfer„Rougemont“ wurde fast durchschnitten und sank sofort. Die Mannschaft wurde gerettet; der Dampfer„John Redhead“ nahm dieselbe auf und brachte sie hierher; das Schiff ist ebenfalls schwer be— schädigt. Paris, 12. Juni. de Calais ab. In der Fälle gemeldet. Paris, 13. Juni. Nach einem Telegramm aus Toulon ist an Bord des österreichischen Handelsschiffes „Industrie“ eine Meuterei ausgebrochen. Der Kapitän wurde von 3 Matrosen angegriffen und gab das Noth— signal, worauf Hülfe abging. Die Meuterer wurden verhaftet. Rom, 13. Juni. In dem Prozeß Cueiniello wurde in vergangener Nacht um 3 Uhr das Urtheil verkündet. Cuciniello wurde zu 10 Jahren, der Kassirer der Bank von Neapel, d' Allessandro, zu 6 Jahren und 8 Mo naten Gefängniß verurtheilt. Kairo, 11. Juni. In den Steinbrüchen von Tura wurden Die Cholera letzten Woche nimmt in Pas wurden noch 39 bei Kairo arbeitende 600 Sträflinge versuchten zu ent⸗ fliehen. 30 wurden durch Gewehrschüsse getödtet, 11 entkamen. Die Uebrigen wurden wieder eingefangen. Handel und Verkehr. 14. Juni. Buttermarkt. 1.00—110., 1 Butter Eier 1 Stück 6 Pf., Friedberg, kostete per Pfund M. 2 Stück 00 Pf. Friedberg, 13. Juni. Fruchtpr. Weizen M. 17.00 bis 00.00, Korn M. 16.00—00.00, Gerste M. 15.50 bis 00.00, Hafer M. 18.00— 18.50. Alle Preise ver stehen sich auf 100 Kilo gleich 200 Zollpfund. M., Nr. Nr. und das Feuermeer hatte alsbald eine Grünberg, 10. Juni. Fruchtpreise. Weizen 17.40 M., Korn 18.00 M., Gerste 16.00 M., Hafer 20.00 M., Erbsen 00.00 M., Linsen 00.00 M., Wicken 00.00 M., Lein 00.00 M., Kartoffeln 5.70 M., Samen 00.00 M. Gießen, 13. Juni. Auf dem heutigen Wochen⸗ markt kostete: Butter pr. Pf. Mk. 0,80— 1,05, Eier per Stück 6 Pf., 2 St. 11— Pf., Käse pr. St. 5—8 Pf., Tauben pr. Paar Mk. 0,70 0,90, Hühner pr. Stück Mk. 1,10—1,50, Hahnen pr. Stück Mk. 1,70 2,00, Ochsenfleisch pr. Pfund 66—72 Pf., Kuh⸗ und Rind⸗ fleisch pr. Pfund 45—54 Pf., Schweinefleisch pr. Pfund 60— 70 Pf., Kalbfleisch pr. Pfund 40—46 Pf., Hammel⸗ fleisch per Pfund 40—70 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo 6,00—7,00 M., Kirschen per Pfund 12— 14 Pfg. Frankfurt, 12. Juni. Fruchtbericht. Hiesiges Weizenmehl Nr. 0 27.50—28.50 M., Nr. 1 2526 2 24.00— 25.00 M., Nr. 3 22.50— 23.00 M., 4 17.00—18.00 M., Nr. 5 12.00— 13.00 M., Milchbrod und Brodmehl im Verband 47.50— 50.50 M., Norddeutsche und westfälische Weizenmehle Nr. 00 23.00—24.00 M., Roggenmehl loco hier Nr. 0 24.50 bis 25.50 M., Nr. 0/1 23.0— 24.00 M., Nr. 1 21.50 bis 22.50 M. Umgesetzt wurde: Weizen neuer ab unserer Umgegend 17.30—00.00 M., frei Bahn hier 17.20—17.30 M., Redwinter 1a. Qualität 17.25 bis 18.00 M., do. Steamergrade 17.25—17.50 M., Kansas 17.25— 18.75 M., La Plata 18.75 00.00 M., Roggen hiesiger 16.00—00.00 M., Gerste neue 16.50—18.50 M., Hafer 17.00— 18.00 M., Raps 00.0000 00 M., Mais beschädigt 12.00 M., Malzkeime 10.00— 10.25 M., Roggenkleie 11.— M., Weizenkleie 9.50— 10.00 M., Spelzspreu 0.00 M.— Torfstreu(Ersatz für Roggen⸗ stroh) 1.20 M. per Ctr. Obige Preise verstehen sich per 100 Kilo ab hier, häufig auch loco auswärtiger Stationen und bei mindestens 10,000 Kilo. Frankfurt, 12. Juni. Viehmarkt. Der heutige Markt war mit 455 Ochsen, 46 Bullen, 1094 Kühen, Stieren u. Rindern, 435 Kälbern, 210 Hämmeln, 663 Schweinen befahren. Die Preise stellten sich wie folgt: Ochsen 1. Qualität pro 100 Pfund Schlachtgewicht M. 58 bis 62, 2. Qual. M. 48—50, Bullen 1. Qual. M. 40 bis 42, 2. Qual. M. 3638, Kühe, Stiere und Rinder 1. Qual. M. 44—48, 2. Qual. M. 28—34. Alle per 50 Kilo Schlachtgewicht. Kälber 1. Qual. 50—53 Pfg., 2. Qual. 40—45 Pfg., Hämmel 1. Qual. 56—58 Pfg., 2. Qual. 48—52 Pfg., Schweine 1. Qual. 58—59 Alles per Pfund. Engros-Markt. Heu Frankfurt, 13. Juni. kostete der Centner M. 6.30— 7.80, Stroh der Ctr., Roggenstroh M. 4.50— 4.80, Weizenstroh M. 4.30, Haferstroh M. 3.50, Wirrstroh M. 3.30. Angefahren waren 29 Wagen.— Heute kam das erste neue Heu zu Markt. Zugeführt waren leider nur 5 Wagen, der Centner zu 6M.— Butter der Centner M. 100, das Pfund M. 1.20— 1.30, Kartoffeln das Malter M. 6—7, Malteser Kartoffeln der Centner M. 10, Zwiebeln der Centner M. 7—10, Meerrettig das Hundert M. 15, Eier das Hundert M. 4—6, Kirschen der Ctr. M. 10. — Heute gingen fünf volle Waggon-Ladungen nach Berlin ab. Berloosung. Oesterreichische 100 fl.⸗Loose von 1864. Serien- und Gewinnziehung vom 2. Juni 1893. Heim⸗ zahlung ab 1. September 1893. Serien. 243 366 382 448 615 758 1263 2214 2221 2260 2408 2458 25⁵3³5 2595 2647 2659 2803 3020 3297 3330 3393 3502 3514 3699 3834 3857. Gewinne. S. 366 N. 88 à 150,000 fl. S. 2647 N. 69 à 20,000 fl. S. 758 N. 20 à 10,000 fl. S. 758 N. 11, S. 2408 N. 37 à 5000 fl. S. 448 N. 77, S. 3330 N. 71 à 2000 fl. S. 243 N. 99, S. 2408 N. 72, S. 2803 N. 14 à 1000 fl. S. 243 N. 55 61, S. 366 N. 10 24 76, S. 382 N. 35 46 78, S. 758 N. 93, S. 2214 N. 17 27, S. 2221 N. 22 44 53, S. 2260 N. 59 76, S. 2408 N. 8 31 39, S. 2458 N. 11 28 63, S. 2595 N. 58, S. 2647 N. 32 58 87, S. 2659 N. 26 34 91, S. 2803 N. 17, S. 3030 N. 3 7 76, S. 3297 N. 25 48 50, S. 3514 N. 11 51 59, S. 3857 N. 13 à 400 fl. Auf alle übrigen in vorstehenden Serien enthaltenen und hier nicht aufgeführten Nummern entfällt der geringste Gewinn von 200 fl. In Amerika verstorbene Hessen und Hessen⸗ Nassauer. 5 b Brooklyn, N. M.: Catharina Mohr, geb. Keßler, 59 Jahre alt, aus Rein⸗ heim. g Cincinnati, O.: Henry Erbe, 69 Jahre alt, aus Ersrode, Kurhessen. 8 Louisville, Ky.: Anna Maria Dielmann, 63 Jahre alt, aus Mensfelden, Hessen⸗Nassau. Weehawken, N. J.; Fharles F. Tag aus Worms. 1 ö ö 1* 2 ö Williamsburg, Pa. Musiklehrer Franz Eber, 65 Jahre alt, aus Meisen⸗ g heim, Hessen-Homburg. Stellensuchende jeden Berufs placirt schnell Reuter's Bureau in Dresden, Ostra⸗ Allee 35. 152 Brodpreise vom 16. bis 30. Juni. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg. Bad⸗Nauheim u. Butzbach unverändert Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 16. bis 30. Juni. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg, Bad⸗Nauheim u. Butzbach unveränder. Mit Ausnahme in Bad⸗Nauheim Ochsenfleisch 64 Pf. Roastbeef und Lende 64 Pf., Rindfleisch 54 Pf. Israelit. Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeier vom 17. Juni 1893. Beginn: Freitag Abend 7 Uhr 30 Min. Samstag Morgen 8 Uhr. Samstag Nachmittag 4 Uhr. Sabbathausgang 9 Uhr 35 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 18. Juni an Morgens 6 Uhr 15 Min., Nachmittags 7 Uhr 30 Min. Eingesandt. Die„Darmst. Ztg.“ vom 9. Juni l. J., Nr. 206, schreibt:„Aus Starkenburg, 8. Juni. Die Vieh- und Fleisch⸗Preise stehen gegenwärtig in keinem richtigen Verhältniß zu einander. Das Vieh wird von den Landwirthen in Menge und äußerst billig abgesetzt, weil die Futtervorräthe fast völlig aufgezehrt sind. Gleichwohl bequemen sich die Metzger zu keiner oder nur zu einer geringen Ermäßigung der Fleisch-Preise. Zahlreiche Landwirthe lassen daher ihr Vieh selbst aushauen. verkaufen das Pfund Fleisch um 30 bis 35 Pfg. und machen dabei— im Vergleich zum Angebot der Metzger aft ber . uli, le en An — immer noch ein gutes Geschäft. Es wäre hocht wünschenswerth, wenn die Wetzger es nicht darauf ankommen ließen, daß der Bauer sich nicht ge⸗ zwungen sieht, noch andere Schutzmaßregeln gegen Uebervortheilung zu ergreifen.“— Wir beme dazu nur: 1. Gilt das für Starkenburg Gesagte nich ebenso für Oberhessen und speziell für Friedberg, 2. Wären nicht auch beim Städter„Schutzmaßregeln jetzt am Platze? Einer für Viele. — 3— Schriftlichen Anfragen wegen Auskunft über eine Annonee ist stets daß Rüctporio beizufügen, wenn auf eine prompt Antwort gerechnet wird. Die Exped. des Oberh. Anz. 4 1 Geld- Cours. Frankfurt am 13. Juni 1893. Geber. Nehmer M. Pf. M. Pf 20-Frankenstücke 16. 24 16. 2 5 in 1½ 16. 25 10 Dollars in Gold. 4. 20 4. 16 Ducaten. 9. 70 „ ͤal marco 9. 665 9. 60 Englische Sovereigns 20. 39 20.% Russ. Imperial 16. 70 11. 65 Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des allein ächten Cölnischen Wassere übertragen und empfehlen dasselbe per Glas zu M. 1.75, „ ½ Dutzend. „ Dutzend„„ Die Exped. des Oberh. Anzeigers, d. I. DAUBE& C Central-Annoncen-Expedition 0 der deutschen und ausländischen Zeitungen, Central-Büreau Frankfurt a. M., sowie in allen übrigen gtösseren Städten des In- und Auslandes, halten sich bestens empfohlen zur Vermittelung dn Inseraten in alle Zeitungen, Loealblättet, Reisebücher, Kalender nete, des la- u nd Auslandes, unter Zusicherung promptester, billigster u. gewissenhaftestet Bedienusg; auch stehen dieselben den P. T. iuserenten gerne mit ihren auf langjährigen Erfahrungen sich basireudeu Rathschlägen in Insertions angelegenheiten zur Ver- fügung. Bei grösseren Aufträgen wird der höcbst- mögliehste Rabatt bewilligt Ausführliche Zeit- ungscataloge und Kostenvoranschläge gratis. gkle Det Alärvor Ui Ind Aden al uu let Iubibat an dag ß die r 1, i die M. bot d ber d ssen der Du dar La We Wan kin Min. den 18, uh h — ic. J, Nr. 8. Juni. 3 begenwärsh u einander, age und äußs rräthe faß uh üemen sith eise eile. Zahl bst 10 bis 35 Mfg. e gebot der Me Es wäre J s nicht dart ler sich nich zmaßregeln g — Wir bench urg Gesagt. für Friedha „Schutzmaßteg! diner für Mie —— frage nee ist stetzh If eine pro Oberh. A en Mf dasselbe 1.75, 9.00, 1725 9 Autelk“ — 055 pedo 11 en Let 1 gesagt?„Es wäre seinem freien Wahlrecht behindert. Was hat Graf Herbert Bismarck neulich Selbstmord für den Bauer, in einer Wählerversammlung sehr zutreffend wenn er für den Freisinn stimme, denn der Jreisinn nehme nur das Interesse des beweglichen Kapitals wahr“. 0 Weiß Jemand etwas anzuführen, Landwirthschaft gethan oder erwirkt hat? daß der Freisinn zum Nutzen des Bauern oder der Ein Landwirth. Nationalliberale Partei. Wir ersuchen unsere Parteigenossen möglichst frühzeitig, jedenfalls ber am Vormittag zu wählen, damit uns am Nachmittag die Controlle er Liste erleichtert ist. Die Wahlresultate werden am Abend des Wahltages im Saale es Hötel Trapp bekannt gegeben. 5535 Der Vorstand. Wühl 51 ühler paßt auf. Zur Empfehlung des nationalliberalen Grafen Oriola, wird ein flugblatt verbreitet worin es heißt, 50,000 Soldaten würden im Herbst ütlassen worden sein nach 2jähriger Dienstzeit, wenn die Militärvor— ge angenommen worden sei. Diese Annahme wurde von der Mehr— eit des Reichstags verweigert, weil die Regierung es ablehnte die weijährige Dienstzeit gesetzlich festzulegen!— Ferner die Mittel für de Vorlage sollten von den hohen Einkommen über 10,000 Mk. be— Hafft werden, das ist ebenfalls eine alte Forderung der freisinnigen sartei, ja noch mehr, die freisinnige Partei hat schon 1890 einen chen Antrag im Reichstag eingebracht, der Antrag wurde im Reichs— ig abgelehnt, die Nationalliberalen stimmten auch dagegen. Der nationalliberale Graf Oriola ist von vornherein für die Rilitärvorlage, er wird dann auch die Mittel bewilligen müssen, die lier⸗ und Branutweinsteuervorlage sind noch nicht zurückgezogen, die erden also wieder den breiten Massen des Mittelstandes aufgehalst, 1 90 schönen Versprechungen vor der Wahl!— Der freisiunige (andidat ver⸗„ i 5 5 5 lugt dagegen Vor der Bewilligung die Gewißheit, huß die 9 nicht durch Bier- und Branntwein sondern von den weren 10,000 getragen werden, nur dann, aber auch nur dann ist er ir die Militärborlage zu haben und nur wenn die zweijährige Dienst⸗ git vor der Bewilligung gesetzlich und verfassungsmäßig garantirt ist! — wer das mit uns will und damit das Gewisse vor dem Unge⸗ uͤssen der wähle Wilhelm Grünewald Rechtsanwalt und Stadtverordneter zu Gießen. Wähler! Mitbürger! Der Kampf ist entbrannt, nicht weil das Volk Erleichterung stner Lasten gefordert, sondern neue nicht tragen kann. Wer wird von den vorgeschlagenen Candidaten einzig und lein ein Herz für die Leiden und für die Freiheit des kleinen Pannes, der kleinen Bauern und Arbeiter haben. Es ist der Wbeitereandidat Heinrich Prinz, Gastwirth zu Frankfurt am Main. Streicht die gegnerischen Namen aus und setzt diesen auf en Zettel, wenn ihr wirkliche freie Volksmänner sein wollt. Laßt Euch nicht kaufen und nicht irre machen, laßt Euch ht durch Entlassung bedrohen, denn es ist Jeder strafbar bis 2 Jahren, wer eine Stimme kauft, Jemanden bedroht und 2522 2524 Deutsche Union Bank. Wechselstube Frankfurt a. M., große Gallusgasse 21 parterre. Einlösung aller hier und in Berlin zahlbaren Coupons, 14 Tage r Verfall. Günstigste Berechnung auswärts zahlbarer Coupons. li- und Verkauf von Werthpapieren unter billigster Provisionsbe⸗ uchnung. . e. 102.6.) Auskunftsertheilung. Heugras⸗Versteigerung in Bad⸗Nauheim. Die diesj. gemeinheitl. Heugras⸗Ernte von ca. 70 Morgen Wiesen wird, wie folgt versteigert: 1. Freitag den 16. d. Mts., Vormittags 8 Uhr, hinter der Mühle und in den Grasgärten ꝛc. Zusammenkunft am Kur- 24 Hospital. 2. Montag den 19. d. Mts., Vormittags 8 Uhr, auf der Pferdserweide und den Wiesen rechts und links des Friedberger Promenadenwegs. Zusammenkunft am Ludwigsbrunnen. Bad-⸗Nauheim den 14. Juni 1893. Großh. Bürgermeisterei Bad-Nauheim. 2536 Wörner. Baumwollene Kinder⸗Strümyfe, echt schwarz, empfiehlt zu bekannt billigen Preisen 2454. F. Alelter. Saat- Mais, Fulter-Rüb-Samen empfiehlt Jacob Herrmann, Samen-Handlung. Kartoffeln. Gelbe und weißfleischige Kartoffeln, täglich 5 bis 10 Waggons, hat von heute ab abzugeben preiswürdig 2510 (H. a. 1838/6.) E. Bürz 2528 aus Plaidt, Bez. Koblenz. * MAT à M. 1.70, 1.80, 1.90, 2.00 das Pfund. In Friedberg zu haben bei; L. Adler, Ferd. Damm, Wilh. Fertsch, Fr. Hilbrecht Wwe., J. L. Pauly, Ph. Dan. Kümmich, L. Strauss Wwe., J. A. Windecker; in Bellersheim: Samuel Loeb; in Echzell: S. Simon WòWe. u. M. Simon Wwe.; in Gettenau Wolf Leopold; in Gross-Karben J. Grünebaum Wwòẽeẽ.; in Heldenbergen: ls. Scheuer; in Hungen: S. Klipstein; in Klein- Karben: S. Ortenberger; in Bad-Nauheim G. Ph. Ludwig; in Nieder-Weisel: H. Heine mann; in NMieder-Wöllstadt: Tob. David; in Rendel: Hrch. Kirchner; in Reichels deim: F. B. Schwarz; in Rodheim: David Stern I. und Jsaac Strauss II.; in Wohn- bach: David Mayer und Gerson Wallen— stein. 1369 A. Zuntz sel. Wwe., königl. Hoflief., Dampfkaffeebrennereien, Bonn, Berlin, Hamburg. Gegründet 1837. Jeden Dienstag ist Gelegenheit: Bestellungen, Päckchen, Aufträge u. s. w. nach Butzbach und Umgebung durch den Privatboten Adam Schön von Butzbach besorgen zu lassen. Anmeldungen können in der Buchhandlung von Carl Bindernagel in Friedberg ge— 215 2529 macht werden. 215 Nur la. Rindfleisch, à Pfund 54 Pfennig, Roastbeef und Lenden, à Pfund 60 Pfennig, feinstes ausgelassenes Nierenfett, à Pfund 50 Pfennig verkauft Carl Söllner, 2509 Hofmetzger. Imperial⸗Orangen, vorzügliche haltbare Qualität, sowie neue egyptische Zwiebeln empfiehlt billigst 37 Fr. Wagner. Fravatten, Kragen, Unterröcke, Unter⸗ hosen, Blousen, in jeder Größe, sind neu eingetroffen und empfehlen zu billigen Preisen 2486 Geschwister Stoll, vorm. J. Keim. Strohhüte, Sonnenschirme, Cravatten, Filz⸗ und Seidenhüte empfiehlt 2237 C. Kalbfleisch. 8 2462 Strohhüte, eine ganze Partie hochfein, zu 1—2 Mk., (Posten für Händler) empfiehlt Sehmidt's Schirm⸗ und Hutbazar. ——— Rad fahrer⸗Stosse angekommen. G. Schulhof. 2466 Agenten gesucht für einen leicht verkäufl. Artikel gegen gute Provision.— Offert. an Ad. Menlhase in Bremen erbeten. 2506 Ein braves Dienstmädchen, welches selbstständig kochen kann, wird nach Bockenheim gesucht. Näheres in der Exped. d. Anz. 2526 Zu vermiethen in der Bismarckstraße: Parterre, 1. Stock, 2. Stock, à 5 Zimmer, Badezimmer, Küche, Speise— kammer nebst Zubehör, sowie eine Man⸗ sardenwohnung, bestehend aus 3 Zim— mern, Küche ꝛc. und sind per 1. Oktober d. J. beziehbar. Näheres bei Josef Fürth. 2511 Im Rohrsitzflechten auf Stühle aller Arten empfiehlt sich und bittet, da ihm seiner Blindheit wegen kein anderer Verdienst möglich, um Zu⸗ wendung von Arbeit Jacob Brack, Stuhlflechter, 3 Haagkstraße. Erfolg durch Annoncen erzielt man nur, wenn die Annoncen zweck— mäßig abgefaßt und typographisch ange— messen ausgestattet sind, ferner die richtige Wahl der geeigneten Zeitungen getroffen wird. Um dies zu erreichen, wende man sich an die Annoncen-Expedition Rudolf Mosse, Frankfurt a. M., Roßmarkt 20; von dieser Firma werden die zur Erzielung eines Erfolges erforder⸗ lichen Auskünfte kostenfrei ertheilt, sowie Inseraten-Entwürfe zur Ansicht geliefert. Berechnet werden lediglich die Original⸗ Zeilenpreise der Zeitungen unter Bewil⸗ ligung höchster Rabatte bei größeren Auf— trägen, so daß durch Benutzung dieses Institutes neben den sonstigen großen Vor⸗ theilen eine Ersparniß an Insertiongkosten erreicht wird. Wer bei A„ Wascht maschin⸗ schaffung einer fl maschine unbedingt zufrieden gestellt sein will, ver⸗ lange den Prospekt Badenia von(H. 66400) 167 Michael Jaeger, barmstadt. r Die Einführung der zweijährigen Dienstzeit hat unter alle schon seit Jahren 3 U e st gefordert. f Wer will, daß die zweijährige Dienstzeit gesetzlich festgelegt wird und daß nicht nach 5 Jahren oder noch früher, wenn Millionen für Kasernen und Rekruten bewilligt sind, die Regier ung sagen kann, die zweijährige Dienstzeit paßt uns nicht mehr, es muß wieder drei Jahre ge dient werden, der wähle Wilnelm Grünewald 2525 8„ e Statt jeder besonderen Anzeige! *. f n ee 5 Irchel 5 Thue am 15. Juni Jeder ine Schuldigkeit und geb mite ai 5. J»seine Schuldigkeit und gebe seine, Stimme ab für unseren Candidaten 5 e Emil Breitenstein, 5 2* 2. Triedberg im Juri 12. Graf Oriola aus Büdesheim. Wahl Verein. In 655 Wahlkreisen sind Candidaten unseres Bundes aufgestellt. Peg. a 2 0 10 Len unseren 2 Millionen Mitgliedern im deutschen Sqhwulheimtt Su Neiche darf keine Stimme für unsere Candidaten fehlen. dude de de wa 0 Pund der Candwirthe. Lersch fe . 9 ͤ]ĩ?éküũd ² ue ĩͤ Tanzmusik statt. Die Musik wird von der ganzen Ka 50 000 een ie 000 Mann Soldaten 4 5„*„ Frische Schellsische würden in diesem Herbste nach 3 wei 0 h 1 1 9 e r 3 Ab Dien ˖ eit ur Entlassung ger ‚ je Militär⸗ Houten's Cacao, fi 3 5 ssung gekommen sein, wenn die Militär⸗ Berger's Cacao, vorlage angenommen worden wäre. los und in Dosen, empfiehlt Wer die zweijährige Dienstzeit eingeführt haben will, 2552. A. Windeter. Weiße gestickte Kinderkles chen, Kattun- u. Baumwen raf Oriola aus Rüdesheim. 6 Flanell Kleidchen, 5 77— in großer Auswahl zu billigen Preisen! Die Kriegsstürke Frankreichs ennlenmlochell beträgt auf Grund des Heeresgesetzes von 1889: 4,500,000 Mann, die unsere, wenn es bleibt Petroleumkochher 1 wie bisher: 3,300,000, f 1 5 8 a 1 5 her; 3,300, 00, so, daß also die Franzosen 1,200,000 Soldaten mehr in das Feld sin großer Auswahl bet stellen als wir. 9884 Georg Gross Wer das nicht will, wählt nur 1— Oriola Sommer-Pantoffel . 5 F 5 2520 in großer Auswahl und bester Quali Li 1 0 0 0 ich Fri E a 5 88— billigst. f f 0 inoleum⸗Teppich Lrische Repskuchen Der Ausverkauf. Deinr. Biehl. Ae im Hinterhause der Restauration Keim Verantw. Red.: Carl Bindernagel 2373 Druck und Verlag von Carl Bind der wähle besorgt und legt empfiehlt billigst a 1 3 5 3 i 161 G. M. Reuss. 2472 Ph. Dau. Kümmich. dauert noch einige Tage. (Hierzu eine Beilage.) u Parteien die freisinnige Parte“! laßt een, unn au Auplet, n Witte iin irg daga it Wette kühe Aachen Ul g lacht m Rin Adergeht ligen ligen i lach Auch das onders Sache s D der die uche eil südieser Horten Userer chem klige die“ supheze der 2 fähige sunte Aundbe ict zu Ledi, kante l schl Aundeir 0 10 Jaht 1 artei. — deren Anzah Geburt eines zy hocherfreut Rergard ue geb. Kropf Ni tente bte 7 Berei r. Versammlag ung: Ergehus — L Bruun den 18. N. n- Fest awk l n der ganzen vriedberg Aus ein C. Sab — packung. eli ablial Beilage. Obe chessiscer Aupiger 69. Der Mond und das Wetter. „Wer unbefangen einen Rückblick wirft auf die vielfachen Versuche einer Wetterprognose auf Grundlage der Mondbewegungen, welche in den letzten Jahrzehnten aufgetreten sind, der sieht sich vor einem der interessantesten, aber auch einem der unerfreulichsten Kapitel aus der mensch— lichen Erkenntniß. Mit geringen Varianten sehen wir einmal übers andere denselben Vorgang sich abspielen, den man im Zeitalter der Natur⸗ wissenschaften und der Kritik, in den wir leben, kaum für möglich halten möchte: Es tritt, meist veranlaßt durch irgend ein Ereigniß, das die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich lenkt, ein Mann auf, der mit imponirender Sicherheit be— hauptet, daß er den Schlüssel zur Voraussicht der Witterungsänderungen gefunden habe; statt einen irgendwie stichhaltigen Beweis aus der Vergangenheit zu führen, beginnt derselbe sofort mit Wetterprognose; das Publikum ist von der fühnheit des„nichtzünftigen Gelehrten“ be— stochen und fühlt Sympathie zu demselben, da es leicht bereit ist, in ihm ein verkanntes, von dem Ring der staatlich angestellten Fachleute niedergehaltenes Genie zu sehen; es beachtet die zufälligen Treffer und vergißt schnell die ebenso zufälligen Mißerfolge seines Lieblings, bis es sich nach einigen Monaten oder Jahren, theils durch das erkaltete Interesse, theils durch einige Hbesonders eklatante Mißerfolge veranlaßt, von der Sache abwendet und von der ganzen Episode ichts Dauerndes nachbleibt, als event. eine oder die andere wissenschaftliche Untersuchung, welche ein mehr oder weniger zünftiger Gelehrter dei dieser Veranlassung gemacht hat.“ Mit diesen Worten ungefähr kennzeichnete treffend einer inserer namhaftesten Forscher auf meteorolo— gischem Gebiete vor etlichen Jahren schon den wackeligen Zustand aller der im Laufe der Zeit zuf die Mondbewegung gegründeten Blindlings— brophezeihungen. In den 60er Jahren war s der Amerikaner Saxby, in den Söer der be— züchtigte Overzier und heute ist es der vielge⸗ tannte Falb, der wieder mit seinen auf die Mondbewegungen gegründeten Prognosen nun— nehr zu einer wahren Landplage geworden ist. Allerdings hat ja die Natur selbst durch die. klatanten Witterungsvorzüge der allerletzten Zeit schlagend jene unbewiesenen Theorien eines Nondeinflusses desavouirt und katastrophen⸗ artig dürfte das Ende der Falb'schen Episode im Jahre 1893 werden; so war es bei Overzier, 0 war es bei Saxby und Anderen. Möchte ieser Bescheid eine recht nachhaltige Wirkung usüben. Wenn diese Mißerfolge dazu bei— ragen, im Publikum den Irrthum zu beseitigen, ils gäbe es einen andern Weg, Wissenschaft zit Erfolg zu treiben, als den des langsamen Fortbaues auf der Arbeit von Jahrhunderten, Y sind sie mit Freuden zu begrüßen. Niemals narf vergessen werden, so sagt der hochverdiente Chef der deutschen Seewarte, I). v. Neumeyer, laß die Prognose auf jedem Gebiete die letzte Lrönung eines Gebäudes ist, das erst aus Kennt⸗ lssen und Erkenntnissen aufgebaut sein muß, he dieses oberste Stockwerk aufgesetzt werden nn. Von diesen Kenntnissen besitzen wir aber kuf dem Gebiete des Mondeinflusses sehr wenige und mei st negative, von Erkenntnissen noch veniger, und wer also auf diesem Gebiete anders arbeitet, als durch Beitrag zu diesen Funda— enten, von dem kann man von vornherein scher sein, daß er nur sich und Andre in Irr⸗ tum führt. Das Arbeiten an jenen Funda⸗ menten ist dagegen verdienstlich, erfordert aber en großes Maß von Schulung in wissenschaft— chen Methoden und von Klarheit, um nicht zu Trugschlüssen zu führen. Noch jüngst wurde Ir Wunsch bekannt gegeben, es möchten doch die vertreter der ehrlichen Wetterkunde einmal einige Jahre lang Statistik über Fal s Prophezeihungen notiren und veröffentlichen. Wir bemerken, daß dies bereits in verschiedenen Arbeiten geschehen ist, die an Gründlichkeit gar nichts zu wünschen übrig lassen. So befaßt sich eine größere Unter— suchung des bekannten Direktors des sächsischen meteorologischen Dienstes, Prof. Paul Schreiber, mit Falbs kritischen Tagen, gestützt auf die seit langer Zeit in Sachsen gemachten Regenbeob— achtungen; die„Schweizer Lehrerzeitung“ widmet derselben einen trefflichen Artikel mit eigenen Beobachtungen und Anschauungen, In seiner mühevollen Arbeit hat Prof. Schreiber Regen— mengen für jeden Tag des Mondes(also Neu— mond, erster, zweiter u. s. f. Mondtag), nach— her aus den 27 Jahren ein Mittel hergestellt, sowie das allgemeine Regenmittel für einen Tag überhaupt. Was ergeben diese gewiß nicht an— zufechtenden Zahlen? Es zeigt sich absolut keine Regelmäßigkeit; die mittleren Regenmengen der Tage der Mondperiode schwanken ganz regellos um das allgemeine Tagesmittel. Der Tag des Neumondes, der Regenhäufigkeit haben sollte, steht unter dem allgemeinen Mittel, der Voll— mondtag darüber, aber das Maximum der Regenmeuge trifft auf den 6. Tag vor Neu— mond, also um das letzte Viertel, welches nach Falbs Theorie wenig Regen haben sollte. Es wurden ferner die Tage auf ihre Regenhäufig— keit untersucht, also darauf, wie häufig regne— risches oder trockenes Wetter zu der Zeit der Viertel oder des Voll- und Neumonds herrschte. Auch darin zeigt sich absolut nichts zu Gunsten der Falb'schen Theorien, sondern die Resultate sprechen dagegen. Um nur eins aus dieser Untersuchung zu erwähnen, theilen wir mit: Starke Niederschläge sind zur Zeit des ersten Viertels am häufigsten, zur Vollmondzeit am seltensten. Sehr starke Niederschläge sind be— sonders häufig zur Zeit des letzten Viertels, selten bei Neumond. Nach Falb'scher Theorie müßten starke und sehr starke Niederschläge zur Zeit des Voll- und Neumonds am häufigsten sein, wir haben also einfach da Maxima, wo nach Falb Minima sein sollten und umgekehrt. Die gesammten Untersuchungen in dieser ver— dienstvollen Arbeit, welche 200000 Einzelbeob— achtungen umfassen, haben gezeigt,„daß von einem Einfluß des Mondalters auf Häufigkeit und Auftreten starker Regenfälle, also auch der Gewitter, bei uns nicht die Rede sein kann“ und damit ist auch die völlige Halt- und Werth⸗ losigkeit der Falb'schen Theorie erwiesen. Eine andere meisterhafte Arbeit in dieser Sache, die uns ebenfalls so recht Aufklärung über den wahren Werth der Falb'schen Prognosen zu zu geben vermag, hat Prof. Pernter in Inns⸗ bruck zum Verfasser; erschienen ist dieselbe schon im vorigen Jahre in der Sammlung populärer Schriften, herausgegeben von der Urania in Berlin. Hier wird der ziffernmäßige Beweis erbracht, daß alle Erscheinungen, die Falb als ein Privilegium der kritischen Tage ansieht, genau ebenso oft auch an anderen Tagen ein⸗ treten; das traf den Nagel auf den Kopf. Prof. Pernter untersuchte alle Tage der drei sehr„kritischen“ Jahre 1888, 1889 und 1890, für welche Falb seine bekannten Kalender her— ausgegeben hat. Dabei wurden aber nicht nur die Erscheinungen in Europa untersucht, sondern für die ganze bewohnte Erde wurden die Stürme, Gewitter, Regenmengen, Schneefälle oder Hagel, Erdbeben, Grubengasexplosionen ꝛc. gewissenhaft notirt und verwerthet. Die ge⸗ sammte große und mühevolle Zusammenstellung ergab in Ziffern das bezeichnende Resultat: Der von Falb für die kritischen Tage und ihre Um⸗ gebung behauptete Mondeinfluß ist entweder gar nicht vorhanden oder wenn er vorhanden ist, kann er nur sehr gering und praktisch von der untergeordnetsten Bedeutung sein; noch mehr, wenn Falb, statt Vollmond und Neumond, einen beliebigen anderen Tag zwischen diesen als kritischen bezeichnet hätte, so würde er damit so ziemlich die gleichen Erfolge erzielt haben, wie mit seinen jetzigen„kritischen“. Das ge⸗ nügt vollständig und heißt mit anderen Worten: s geschieht an jedem Tage des Jahres auf der Erde irgendwo etwas ungewöhnliches; wäre ein großes, zusammenhängendes Netz von meteo— rologischen Beobachtungsposten über die ganze Erde ausgebreitet, wäre bei jedem Vulkan ein Beobachter aufgestellt, würden alle Erdbeben und Grubengasexplosionen verzeichnet und das Material an eine Centralstelle gesandt mit ge— nauer Datumsangabe, so würden wir sofort ersehen, daß ein gemeines Jahr 365 kritische Tage hätte, ein Schaltjahr noch einen mehr. Es ist noch nicht so lange her, daß ein Artikel— schreiber in einer bekannten Wiener Tages⸗ zeitung sich zu folgendem Erguß verstieg:„Falbs Theorie von den kritischen Tagen ist noch vor einigen Jahren von der Gelehrtenwelt stark angefochten worden.... Wie über Bauern— regeln und all' die vielen Sprüchlein, die sich auf die Voraussage des Wetters beziehen, so haben auch ursprünglich die modernen Astro— nomen und Meteorologen über die Berechnungen des Professors Falb ein Verdammungsurtheil gefällt und dieselben den Prophezeihungen der alten Zauberbücher gleichgestellt. Es sind mehrere Jahre vergangen, seitdem der deutsche Professor mit seiner Theorie vor die Oeffent⸗ lichkeit trat und ein gewaltiger Umschwung hat sich in den Fachkreisen vollzogen, die Falb'sche Theorie hat immer mehr und mehr Anhänger gefunden und aus den Reihen der Gegner wird einer nach dem andern begehrt.“... Heute tönt es wohl anders, tempora mutantur! Ein gut Stück Erziehung liegt in folgender nachahmenswerther Einrichtung eines ost— preußischen Gutsbesitzers. Derselbe hat nämlich Unterhaltungsabende für seine Gutsleute ein— gerichtet. An jedem Mittwoch und Samstag nach dem Abendessen versammeln sich die Leute in einem besonderen Zimmer und hören den Vorträgen des Gutsherrn zu, welche sich nicht nur auf Landwirthschaft, sondern auch auf die einfacheren Vorgänge im politischen Leben er— strecken. Außerdem werden den Leuten beleh— rende Erzählungen vorgelesen, die neuesten Er— findungen erklärt und dergleichen mehr, und dieses fesselt die Leute derart, daß sie die Abende nie versäumen. Eine ausgezeichnete Hufsalbe erhält man, wenn man 1 Pfund Wachs, 1 Pfund Pech, 1 Pfund Butter, 1½ Pfund Talg, 240 Gramm Terpentin-, ebensoviel Baumbl und 1 Pfund frische, kleingeschnittene Zwiebeln untereinander mengt und diese Masse in einer kupfernen Pfanne bei gelindem Fener so lange kocht, bis die Zwiebeln hart werden, worauf dann das Ganze durch Werg gegossen und aufbewahrt wird. Bei Carl Bindernagel in Friedberg ist vorräthig: Neuester Für die Mittel⸗Nheingegend, Hessen, Nassau, Frankfurt, Rhein-Preußen. Preis 25 Pf. ist Herr Rechtsanwalt und Stadtverordneter Grünewald au sz Gießen nicht, was doch so nahe gelegen, in Gießen als Weil man ihn dort nicht Laßt Euch nicht zur Wahlurne schleppen, deutschen Mannes unwürdig. seiner Ueberzeugung! Wäh Ist er deshalb für uns gut genug? gemocht hat. von den bekannten Wahlschleppern denn das ist eines Wähle Jeder nach lt Vormittags, dann könnt Ihr von den Schleppern die Nachmittags kommen, nicht mehr belästigt werden. Achtung Es ist gesetzlich gestattet, den Stimmzettel auszustreichen und den zähler! 9 Namen auf einem Namen des zu Wählenden dafür hinzuschreiben, nur hat es mit Tinte zu geschehen, alsdann ist der Stimmzettel gültig. 2490 trocken und in Oel gerieben, Oel⸗ und Spiritus⸗Lacke, sowie große Auswahl in allen Sorten Pinseln empfiehlt in den besten Qualitäten zu billigsten Preisen 2289 Wiln. Bernbecl. Bauausführung. Für alle in sein Fach einschlagende Arbeiten empfiehlt sich Architekt Rob. Wedel, Dienstag den 20. l. Mts., Vormittags 11 Uhr, sollen nachverzeichnete Arbeiten und Lieferungen auf dem Gemeindehause zu Beienheim öffentlich zur Vergebung gelangen, als: Schreinerarbeit, veranschl. zu 124.08 M. Weißbinderarbeit 76,36 Sand zu liefern 16,.—„ Weiskalk zu liefern 10,.—„ Chaussiersteine zu brechen 75.—„ Anfahren derselben N Aufsetzen 5 Zerschlagen 98 Friedberg den 12. Juni 1893. 2507 Zörb l. Bekanntmachung. Zur Pflasterung der Ladestraßen auf den Bahnhöfen Heldenbergen— Windecken und Hanau-Nord ist die Anlieferung und Herstellung von 800 qm Pflaster aus Basaltkopfsteinen zu vergeben. Hierzu ist öffentliche Verhandlung auf Donnerstag den 22. Juni d. J., Vormittags 9½¼ Uhr, in dem Geschäftszimmer des Unterzeichneten anberaumt. Angebotsformulare und Be dingungen können gegen Einsendung von 50 Pfg. von der unterzeichneten Dienst stelle bezogen werden. Marburg den 9. Juni 1893. Königliche Eisenbahn Bauinspektion. 2508 Schwamb. Versteigerung: 57 Derbstangen, 240 Reis⸗Stangen, zu Baumstützen hergerichtet, 396 Rm. Knüppel, 10730 Wellen. Zusammenkunft Chaussee. Vilbel den 12. Juni 1893. Großh. Bürgermeisterei Vilbel. d 2512 Hinkel, Beigeordneter. 12 Toro* Gras-Versteigerung. Am Freitag den 23. Juni l. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, wird im Gasthause des Herrn Leonhard in Rendel das dies— jahrige Heu- und Grummetgras von ca. 86 Morgen Wiesen im Lehnholz in den seitherigen Abtheilungen öffentlich ver— steigert. Heusenstamm den 7. Juni 1893. Graflich von Schönborn'sches Rentamt. 2530 Knaub. Feinste Veilchen-Seife, Feinste Rosen- Seife in ganz vorzüglicher Qualität per Pack. 3 Stück) bei Apotheker H. Mer- Card. 2207 auf der Offenbacher Candidat der Freisinnigen aufgestellt worden 2 Submission. Zur Erbauung zweier neuen Lehrer⸗ wohnungen, zweier Schulsäle und Abtritte zu Ober⸗Rosbach werden schriftliche Angebote in Procenten auf nach⸗ benannte Arbeiten und Lieferungen bis Montag den 26. d. Mts., Mittags 12 Uhr, erbeten. Veranschlagt zu Erd⸗ und Maurerarbeit M. 3320.— Steinhauerarbeit„ 2040.— Zimmerarbeit„ 5050.— Dachdeckerarbeit„ 945.— Schreinerarbeit„ 3670.— Schlosserarbeit„ 1185.— Glaserarbeit„ 1454.— Spenglerarbeit„ 1035. Weißbinderarbeit„ 2735.— Tapezierarbeit 5 80.— Pflasterarbeit 5 50.— Mauersteine zu liefern„ 330.— Russensteine zu liefern„ 2808.— Tuffsteine zu liefern„ 300.— Hydr. Kalk zu liefern„ 410.— Weißkalk zu liefern„ 1 Grubensand zu liefern„5 2.0 Cement zu liefern„ 187.— +J⸗Träger zu liefern„ 684.— Steinsetzen u. Sandmessen„ 56.75 Voranschlag, Bedingungen und Zeich— nungen liegen auf dem Bureau des Unter⸗ zeichneten bis zum 24. l. Mts. zur Ein⸗ sicht offen. Die Angebote sind verschlossen und kostenfrei, mit Aufschrift der betreffenden Arbeit oder Lieferung versehen, an Großh. Bürger meisterei Ober⸗Rosbach einzu⸗ senden. Friedberg, den 13. Juni 1893. 2521 Zörb u. Steinbruch⸗ Verpachtung. Samstag den 17. Juni d. J., Morgens 1012 Uhr, wird der forstfiscalische Stein⸗ bruch Dürrschale unterhalb der 8 auf weitere 6 Jahre vom 1. Oktober 1899 bis 30. September 1899 an Ort und Stelle verpachtet. Forsthaus Neuhof bei Hanau den 9. Juni 1893. Der Königliche Forstmeister: 2473 Mühlhausen. Fernrohre per Stück 3.20 Mark 1 mit 4 Linsen und 3 Auszügen. Vergrössern l2mal — unter Garantis. preis — Jedes Stuck Katalog 8 niolit sümmt- 0 — licher 2 Fernrohre, S Feldstecher, Opernglaser, Luppon, Compasse, 0 Mikroscope u. Musik- N werke vers. gratis BEKirberg& Comp. Gräfrath-Central b. Solingen. ————— (H. Iulollenrs gebrannten ö Jaya-Kaffee, anerkannt wohlschmeckendster und im Gebrauch billigster Kaffee, zu 90 und 95 Pfg. per ½ Pfund⸗ Packet empfiehlt stets frisch Wilh. Fertsch. — 2196 Eine erste rheinische 2318 Carbolineum⸗ Fabrik sucht Wiederverkäufer, Offerten sub K. 2879 an Rudolf Sonnen⸗ Schirme, Blousen, Corsetten zu bekannt billigen Preisen empfiehlt 2453 G. F. Aletter. 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