die er d in dem ootlünge 00 hrenden Gf duften voll bach. 1 serven üffeln 9 9„ 0 ne abellen, Nan 155 Erdbeer en, Carotten i Conserven 1 Minen 1 Brechspargeh eln, ssggirtze Pains Rebhuhn, Kran n Fertseh. 7 Ciguren e Sorten: Brasil Stück 45 f del Stück 40 Pfg, do Stück 40 Pfg A. Windecker. eiten hesätzen ses, Galons 10. Tücher, zen, ue, rümpfe, Soclen, ler 1 ligen Preisen na. bach j. M. Heu , ung. leidermeise 1 Zeit no a von 1306 verkaufen f bl ente 0 1 0 * ö Dienstag den 14. November. 134. berhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Innoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kr wärtigen Einsendern(soweit Letzere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt eise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. ö 0 Annoncen von aus— ist, werden stets durch die Post nachgenommen. — Amtlicher Theil. betreffend: Die an den evangel. Centralkirchenfonds abzuliefernden Ueberschüsse der evangel. Pfarreien für 1893/4. Das Großberzogliche Kreisamt Friedberg Friedberg den 11. November 1893. in die evangel. Kirchenvorstände des Kreises und die Großh. Bürgermeistereien derjenigen Gemeinden, wo die Pfarrbesoldung in der Ge— Einem Ersuchen Großh. Oberconsistoriums vom 7. l. stechner, die noch keine, oder ungenügende Abschlagszahlung über rubricirt meinderechnung verrechnet wird. leferung der vorhandenen Baarmittel anzuhalten. betreffend: Die Feier des Geburtstages Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs. N Friedberg den 10. November 1893. Mts. entsprechend, beauftragen wir diejenigen von Ihnen, die es angeht, die e Ueberschüsse für 1893/94 geleistet haben, zu der sofortigen Ab— Dr. Braden. Die Großherzogliche Kreis-Schulkommission Friedberg an sämmtliche Schulvorstände des Kreises. Unter Hinweis auf die Bestimmungen der f ser Justiz vom 22. August 1879 empfehlen wir Ihnen, am Schulfeier in Ihren Schulen stattfinden zu lasse betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Harheim Mittwoch den 15. November d. J., Vormittags von 91, die Entgegennahme der Wünsche bezüglich der schriftlich einzureichen, müssen Flur und Nummer der zus Friedberg den 10. November 1893. 4525 Johannes Mang, Grund des§S 3, A von 2 Jahren aus 61 Jahre alt, aus Zeilsheim, Kreis Höchst bsatz 2 des Freizügigkeits-Gesetzes durch Beschluß dem Großherzogthum Hessen ausgewiesen. n und die Lehrer bei 5 Bekanntmachung. bis 10¼ Uhr in dem Gastzimmer des Wirths Fritz zu in dem 3. Felde rubr. Gemarkung statt. Parzellen enthalten und vom Eigenthümer unterschrieben sein. Bildung der Ersatzgrundstücke ammenzulegenden Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. einer Zeit allgemein bekannt gegebenen Verf nächsten 25. November unter Aussetzung des Schulunterrichts wieder eine Zeiten hiervon in Kenntniß zu setzen. ügung Großh. Ministeriums des Innern und Dr. Braden. Harheim, findet Die Wünsche sind Der Vollzugs-Commissär: Dr. Göttelmann. „Regierungsbezirk Wiesbaden, wurde wegen wiederholten Bettelns auf Großh. Kreisamts Friedberg vom 10. November 1893 auf die Dauer Deutsches Reich. Darmstadt. Der Oberamtsrichter Fresenius in Gießen wurde auf Nachsuchen unter Anerkennung seiner Dienste in den Ruhestand versetzt und der Oberamts⸗ tichter Langermann in Lich zum Oberamtisrichter in Hießen ernannt, dem Geometergehilfen Forch aus Gerns⸗ seim das Patent als Geometer 2. Kl. für den Kreis Groß-Gerau ertheilt, dem Schulamtsasp. Heist aus keirch⸗Beerfurth die 2. Lehrerstelle zu Unter⸗Mossau, dem Schullehrer Schäfer zu Allertshofen-Hoxhohl die gehrerstelle zu Balkhausen übertragen, dem Dekan Hesch in Groß⸗Steinheim die kath. Pfarrstelle zu Nieder⸗ Olm, dem Pfarrer Platz in Badenheim die kath. Pfarr⸗ telle zu Laubenheim, dem Pfarrer Gotho in Hesselbach die kath. Pfarrstelle zu Undenheim übertragen, der Schullehrer Listmann zu Wallerstädten auf Nachsuchen, unter Anerkennung seiner Dienste in den Ruhestand dersetzt, die Amtsrichter Hechler in Vilbel und Engel in Ulrichstein zu Oberamtsrichtern, der Gerichtsschreiber Weiß in Vilbel zum Gerichtsschreiber in Bad⸗Nauheim nannt, dem zweiten Pfarrer zu Beerfelden Appel die kürzesten aller bisherigen Budgetdebatten, das rste Pfarrstelle daselbst, dem Pfarrverwalter Hein zu Trais⸗Horloff die ev. Pfarrstelle daselbst, dem Pfarr⸗ assistenten Walther zu Bingen die ev. Pfarrstelle zu Eschollbrücken übertragen, der Steuerrath Bittel in Mainz um vortragenden Rath bei dem Ministerium der Finanzen mit dem Titel Obersteuerrath ernannt, Steuer⸗ fath Lautenschläger in Osthofen nach Mainz versetzt, dem evang. Pfarrer Clotz in Altenschlirf die Pfarrstelle u Wallernhausen übertragen, der Gerichtsassessor Dr. Weber aus Offenbach zum Regierungsassessor, die Kreis⸗ bauaufseher⸗Asp. Karpp, Nicolaus und Grünig zu Ussistenten der Brandversicherungsinspektoren ernannt. Postpersonal nachrichten. Versetzt sind: ser Postmeister Rohdies von Kahla nach Büdingen, die Bostassistenten Baum von Worms nach Darmstadt und Schafer von Grünberg nach Alsfeld; der Postassistent Hof in Darmstadt ist zum Ober⸗Postassistenten und der Telegraphen⸗ Assistent Brenner in Groß-Zimmern zum Postverwalter ernannt worden; der Post⸗Verwalter Christ in Nierstein und der Postverwalter Schuchmann n Groß-Bieberau sind gestorben. Berlin. Der Bundesrath ertheilte dem Handelsvertrag mit Serbien, dem Handels Hrovisorium mit Serbien, sowie dem mit Serbien Wurmbrand ist ein tüchtiger Nationalökonom Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 10. Nov. Das Ministerium Windischgrätz ist gebildet. Von früheren Ministern bleiben Schönborn (Justiz), Falkenhayn(Ackerbau), Welsersheimb (Landwehr) und Bacquehem, der das Ministerium des Innern übernimmt. Neu sind Plener (Finanzen), Madejski(Unterricht) und Jaworski (Landsmannminister). Zum Handelsminister ist von der Linken Graf Gundaker-Wurmbrand, Landeshauptmann von Steiermark, designirt. und Förderer des Kunstgewerbes; er stellte 1880 den Antrag auf Anerkennung der deutschen Sprache als Staatssprache. 7 Budapest, 11. Nov. Das Abgeordneten— haus hat nach dreitägiger Generaldebatte, der Budget für 1894 mit großer Majorität ange— nommen. In der Budgetdebatte wies Minister Werkerle den Vorwurf, als ob das übermäßige Anwachsen der Heeres-Ausgaben die kulturelle Entwickelung Ungarns hindere, zurück und gab der Hoffnung Ausdruck, daß übermäßige An— forderungen der Kriesverwaltung nicht mehr vorkommen würden. Betreffs Regelung der Varta halte er es für unzulässig, über eine so wichtige Frage sich immerfort zu äußern. Die Regelung der Valuta sei an keinen Termin gebunden, da der als wahrscheinlich bezeichnete Zeitpunkt der Beendigung dieser Operation noch in weiter Ferne liege. Angesichts des von Erfolg begleiteten einleitenden ersten iner Nichterfüllung ge— Schrittes könne von ei gebener Versprechen keine Rede sein. — Ein hiesiger Journalist, Sohn eines hervorragenden Universitäts-Professors, suchte Wirthschafterin des Justiz⸗ mit 100 Gulden die 9 des Juf zu bestechen, daß sie ihm ministers Szilagyi z getroffenen Uebereinkommen über Musterschutz und Markenschutz seine Zustimmung. den geheimgehaltenen Entwurf des Ehegesetzes ausfolge. Da die Bestechung vergeblich war, so versuchte der Journalist, mit Gewalt in die Wohnung zu dringen, wurde jedoch verhaftet und erst von dem Justizminister selbst, der zufällig anwesend war, befreit und laufen gelassen. Frankreich. Paris. Es verlautet, der Minister des Innern habe in den ihm unter— stehenden Verwaltungszweigen die Entlassung aller ausländischen Beamten angeordnet, auch derjenigen, die seit Jahren naturalisirt sind. — Das„XIX. Sitele“ meldet, die russische Flotte werde keinen französischen, sondern einen griechischen Anlegehafen erhalten. Marseille, 10. Nov. Der Ausstand der Pferdebahnbediensteten gilt als beendet. Großbritannien. London, 11. Nov. Im Unterhause wurde Mac Larens' Amende— ment zur Haftpflichtbill wonach die Arbeiter in gewissen Fällen trotz der Bestimmungen des Gesetzes besondere Kontrakte sollen abschließen dürfen, mit 236 gegen 217 Stimmen abgelehnt. Spanien. Madrid, 11. Nov. Nachrich⸗ ten von hier zufolge hätte sich der Abgesandte des Sultans von Marokko mit Zustimmung der Führer der Kabylen bei Melilla zum General Macias begeben und 8 Tage Waffen— stillstand erbeten. Macias hätte zuvor Geiseln verlangt. Da die Kabylen, wie aus Melilla gemeldet wird, keine Geiseln stellten, hat General Macias die Beschießung ihrer Stellungen wie— der begonnen. Barcelona, 11. Nov. stand ist hier verkündet worden. 40 Anarchisten werden vor's Kriegsgericht gestellt. In Sevilla sind 6 Anarchisten unter dem Verdacht, an dem Attentate im Teatro Liceo betheiligt zu sein, verhaftet worden. die„Libre parole“ mittheilt, sind in Folge des Dynamitattentates in Barcelona mehrere Anarchisten in Paris Der Belagerungszu⸗ Wie —. 1 ———— r verhaftet worden. Es verlautet ferner, es sei! ein Dekret unterzeichnet worden, wodurch die Verfassungsartikel, welche die Freiheit der Bürger garantiren, außer Kraft gesetzt werden. Jeder Verdächtige kann sofort verhaftet werden. Amerika. Washington, 10. November. Gestern wurde ein Auslieferungsvertrag zwischen den Vereinigten Staaten und Schweden-Nor— wegen unterzeichnet. Aus Stadt und Land. k. Nad⸗Nauheim. Als Schöffen für die Sitz⸗ ungen am hiesigen Amtsgericht sind für 1894 gezogen worden: 1. K. Lack, Schuhmacher zu Dorheim, 2. H. Reuß!., Landw. daselbst, 3. J. Rack, Landw. zu Nieder⸗Mörlen, 4. H. W. Möbs., Landw. daselbst, 5. K. Schweitzer., Landw. zu Ober-Mörlen, 6. P. H. Jeckel, Landw. daselbst, 7. G. König(., Schuh⸗ macher daselbst, 8. K. W. A. König, Schuhmacher da⸗ selbst, 9. K. Wagner 1., Wagner zu Schwalheim, 10. G. Jörg, Landw. daselbst, 11. H. Wolf(11., Gastw. zu Steinfurth, 12. H. W. Alles, Landw. daselbst; als Hülfsschöffen: 1. J. A. Th. Andreas, Kaufm., 2. G. Fr. Aletter, Kaufm., 3. J. Baumann, Tapezier 4. H. Blensdorf, Hoftapezier, 5. A. Reich(l., Rentner, alle in Bad⸗Nauheim. Nidda. Der 40 Jahre alte Meier Daub von Nidda besuchte am 30. Okt. den Ortenberger Kalten Markt und ist seitdem verschwunden. Er wurde zuletzt in der Wirthschaft von Allendorf in Ortenberg gesehen, von wo er sich um 7 Uhr Abends entfernte. Es ist wahrscheinlich, daß ihm ein Unglück zugestoßen ist. Sein Vater bietet demjenigen 50 Mk. Belohnung, der ihm über den Verbleib seines Sohnes eine bestimmte Aus— kunft geben kann. Allerlei. Kassel. Der Zuchthäusler Biermann, der vor kurzem aus dem hiesigen Zuchthaus entsprang, und trotz der Gewehrschüsse des Postens scheinbar entkam, ist als Leiche im Fuldafluß geländet. Er ist vom Posten an⸗ geschossen worden und hat dann den Tod in den Wellen gefunden. Nürnberg. Vor einiger Zeit wurde über einen in der hiesigen Stadtbibliothek gemachten werthvollen literarischen Fund berichtet, wobei die Vermuthung aus— Glen ef wurde, das gefundene Buch sei von Hanns achs geschrieben. Diese Muthmaßung hat sich voll⸗ ständig erfüllt, genaue Vergleiche und Studien haben ergeben, daß das Buch nicht nur von Hanns Sachs geschrieben ist, sondern auch unter Anderm 14 von ihm verfaßte, bis jetzt unbekannte Meistergesänge enthält. Essen a. d. Ruhr, 10. Nov. Der Raubmörder Uebelgünne, der am 27. Februar den Händler Grüne— baum aus Herbede bei Sprockhövel ermordete und be— raubte, wurde heute hingerichtet. Berlin, 11. Nov. Auf dem Stadtbahnhof Char— lottenburg fuhr heute früh ein Zug aus Westend auf den haltenden Südringzug. Zwei Wagen des letzeren und der Schutzwagen des ersteren wurden beschädigt. 3 Personen wurden leicht verwundet. Als Ursache wird der Nebel angegeben. Schneidemühl, 11. Nov. Der Senkbrunnen ist 1 75 Nachmittag 2 Uhr in die Erde versunken; die Bohr— öcher sind in Folge dessen verstopft, es quilt kein Wasser mehr hervor. Preßburg, 8. Nov. Eine Bestie in Menschenge— stalt ist der Bauer Paul Horvath in der Ortschaft Nadas, welcher sein eigenes 5jahriges Söhnchen, gegen das er eine heftige Abneigung empfand, lebendig verbrannte. Er sperrte das arme Kind in eine in seinem Hofe stehende Strohhütte, welche er sodann mit einem Kienspan in Brand setzte. Das jammervolle Schreien des Kindes rührte den Unmenschen nicht, er ließ es lebend verbrennen. Mailand, 10. Nov. Auf der kaum hergestellten Eisenbahnlinie Florenz-Bologna ist in Folge heftiger Regengüsse in der vergangenen Nacht neuerdings eine lange Strecke zerstört worden. Der Regen dauert an und es werden daher weitere Unglücksfälle befürchtet. Barcelona. Eine noch während der Nacht nach dem Bombenattentat bei den bekannten Anarchisten Barcelonas und der nächstgelegenen Fabrikstädte vorge- nommene Haussuchung hat neben einer Anzahl von Bombentheilen, Explosivstoffen und Chemikalien auch „In den Michaelisferien und nach dem Schulbeginn haben die Familienväter wieder einmal, wie gewöhnlich nach der Beendigung des Schuljahres, empfunden, welche Ansprüche die Manie der neuesten Auflagen an ihren Geldbeutel stellt. Daß von Zeit zu Zeit eine neue Auflage eines Schulbuches erforderlich ist und angeschafft werden muß, versteht sich von selbst. Was wir aber jedes halbe Jahr mit Kopfschütteln nicht nur, sondern mit Aerger, mit berechtigtem Unwillen erleben, das ist die Verschwörung der Schulbücherfabrikanten und der Verleger gegen die Taschen der Väter! Und statt dieser Verschwörung entgegenzutreten und die ohnehin schwer belasteten Steuerträger zu schützen, schreibt die Oberschulbehörde ohne jede Rücksichtnahme die neuesten Auflagen vor, und die müssen dann gekauft werden. Man versuche einmal, dem jüngeren Sohne die Schul— bücher seines um ein Jahr älteren Bruders, in dessen Klasse er versetzt worden ist, zu geben. Nicht ein Buch kann er brauchen, alle sind Makulatur und die neueste Auflage muß be— schafft werden! Und man vergleiche doch die Unterschiede zwischen den in unglaublich kurzer Zeit auf einander folgenden Auflagen. Ein oder zwei Seiten mehr, einige Absätze wegge— lassen, andere hinzugefügt, im übrigen fast genau derselbe Inhalt: Das ist die neueste Auflage! Die Direktoren und die Lehrer der höheren Lehranstalten können gegen die Ver— fügungen von oben nichts machen, obgleich sie einsehen, welche unnöthige Last den Eltern auf— gebürdet wird. Das Schulgeld ist ohnehin hoch, und da nimmt die Oberschulbehörde so wenig Rücksicht und zwingt wegen geringer Unterschiede die Eltern jedes halbe Jahr zu neuen unnöthigen Ausgaben! Wir haben zu unserer Zeit genau so viel, vielleicht mehr ge— lernt und haben dieselben Schulbücher jahre— lang benutzt oder sie vom Antiqur gekauft. Heute gibt es kaum mehr einen antiquarischen Schulbuchhandel; denn wer kauft noch Schul— bücher, die nach einigen Monaten total ver— altet sind? Und auch die Buchhändler erleiden fortwährend mit neuen Büchern aus demselben Grunde den größten Schaden. Die Bürger— schaft sollte sich dieser Sache gründlich an— nehmen und einmal feststellen, worin die Noth— wendigkeit besteht, die Väter, die ohnehin für die höhere Schulbildung ihrer Söhne große Opfer zu bringen haben, zu Gunsten der Schul— bücher-Verfasser und Verleger zu besteuern. Kein einsichtiger Vater wird sich gegen noth— wendige Ausgaben sträuben; was aber jedes halbe Jahr in„neuesten Auflagen“ geleistet werden muß, übersteigt bei weitem jede ge— rechtfertigte Anforderung! Pater familias.“ Im Ganzen passen diese Angaben auch für hiesige Verhältnisse. Wie muß ein Schuh beschaffen sein, damit man gut darin gehen kann? Auf diese Frage gibt der„Hausdoktor“, eine Wochenschrift für naturgemäße Lebens- und Heilweise, folgende namentlich für unsere Schuh— macher beachtenswerihe Antwort:„Er muß nach dem Fuße gearbeitet sein.“ Das geschieht Briefe zutage gefördert, in denen Londoner Anarchisten scheinbar an die Anarchisten der ganzen Welt versandte Instructionen ertheilen, nach denen man die reichsten und einflußreichsten Klassen der Gesellschaft am besten dadurch terrorisire, daß man Dynamitbomben unter sie Als solche in den größten vornehmsten Theatern werfe. werden namentlich für Attentate die große Oper in Paris, der Covent-Garden in London, das Berliner und Wiener Opernhaus u. s. w. genannt. „Die neuesten Schulbücher-Auflagen.“ „Eine Schraube ohne Ende!“ So lautet die Ueberschrift eines Artikels des Hamburgischen Correspondenten vom 17. Ok— tober d. J., den ein dortiger Sortiments— buchhändler, unter sehr entschiedener Zustimmung zu seinem Inhalt, der Redaktion d. Buchh.⸗ Börs.⸗Bl. zur Weiterverbreitung im Buchhandel und im Publikum eingesandt hat: aber unter Beobachtung einer ganzen Reihe von Einzelpunkten, welche sind: 1) Die Brand— sohle darf nicht schmäler sein als die Fußsohle, die man von dem auf ein Papier gestellten Fuß abgezeichnet hat. 2) Die äußere Sohle muß rechts und links noch etwa breiter sein als die Brandsohle. 3) Der Schuh muß für jeden Erwachsenen 2 Centimeter länger sein als die Fußabzeichnung. 4) Der Schuh darf an der Spitze nicht schmäler sein als der Fuß. Die Fußspitze darf kaum merk⸗ lich schmäler sein, als die Ballenstelle, damit die Zehen bequem Platz haben, wodurch dem Entstehen von Hühneraugen vorgebeugt wird. 1—*— sich Bänder und Gelenke bewegen können. ½ Centimeter 3 5) Ueber dem Ballen und den Zehen muß der]? Schuh ebenfalls genügend Raum bieten, damit] 2 5 glue. 6) Am Rist(„Reuen“) und in der Fers er gut anschließen, weil hier die Bänder und N* lenke sich nicht dehnen. 7) Der Schuh darf nur einen niederen breiten Absatz haben. Y Sein Oberleder muß ganz weich sein das Ame Innere des Schuhes vollständig glatt. 9) Der J Fuß braucht einen rechten oder linken Schuh viel nöthiger als die Hand einen rechten oder linken Handschuh(damit ist das vielfach üb 7 Haug Wef liche„Umwechseln“ der Kinderschuhe verworfen) ett ö und hat das tägliche Waschen so nothwendig 1 als das Gesicht. 10) In einem Schuh oder Stiefel, welcher keinen Luftzugang zum Fuße der verein gestattet, wird man sich niemals wohl befinden. Der tief ausgeschnittene Schuh oder ein Stiefel zum Schnüren ist deshalb allem Modeschuhwerk vorzuziehen.„Das sind die 10 Gebote ge— sunder Füße.“ Denstag del Mittwoch de Talismal Donnerstag Freitag den Eamstag den Sonntag de Ermäßig Male: 2 Das Ver Montag den Dienstag den Brandsalbe. Ein bei den schwersten Brandwunden schon vielfach erprobtes, höchst einfaches Mittel wird auf folgende Weise bereitet: Man läßt 1 Pfund reines Rindsschmalz in einer Messingpfanne flüssig werden(hierbei ist darauf zu achten, I Leensag den daß das Schmalz nicht zu heiß wird) und Tante. vermengt dann dasselbe mit 1 Kochlöffel voll 1 feinem Mehl und etwas Provenceröl(für 10 Pfennig). Nachdem die Masse erkaltet ist, wird sie auf grobe Leinwand gestrichen und 2 Ui. auf die betreffende Brandwunde gelegt. Werden 1 die Umschläge tagsüber 3—4mal gewechselt, eu so wird selbst bei den gefährlichsten Wunden in kürzester Zeit völlige Heilung eintreten und jeglicher Schmerz baldigst beseitigt sein. 15775 Win auplieult e Medi Henese Arne ul Oelflecken aus Dielen zu entfernen. Der Fleck wird mit grüner Seife bestrichen, mit Spiritus übergossen und dieser sodann angezündet. Selbstverständlich muß man sich mit den Kleidern von der Flamme fernhalten. Nach dem Verlöschen wird sofort mit der Bürste, mit weichem Wasser und Seife na gescheuert; der Fleck wird vollständig ver“ Siam schwunden sein, Petroleumflecke lassen sich eben“ cher so entfernen. Ju be de Hof- Auszug georg), aus dem Civilstandsregister der Stadt Friedberg. Getraut: 10. Oktober. Der Finanz- Aspirant Georg Friedrich Heinrich Lang zu Friedberg mit Bertha ae Trumpfheller zu Friedberg. Fiawefon 22 1 Der Tapezier Eduard Luckau zu Fried⸗ 3 berg mit Elisabethe Anna Hoffmann zu kumien⸗ i 5 5 g ascherun 29. 5 er Fabrikarbeiter Philipp Linkmann zu Friedberg mit Katharina Mühling zu Nach Bad⸗Nauheim. 100 f ach Geboren: N eegleg 3. Ottober. Dem Schlosser Gottfried Heckner 1 Sohn Ka 3. 1 Dem Kaufmann Franz Fourier 1 Tochter. iert 4. 7 Dem Schriftsetzer Peter Wilhelm Lenhart gen. 1 Sohn. Fra 5.. Dem Schneider Heinrich Wollrab! Tochter. 88 Dem Lackirer Peter Karl Jörges 1 Sohn. 6. 1 Dem Rechtsanwalt Johann Friedrich Christian Keller 1 Tochter. 4 8. 5 Dem Dienstknecht Karl Emmerich Leißner 1 Sohn. 1813 1 Dem Schuhmacher Johann Georg Lang 1 Tochter. 20. 8 Dem Schriftsetzer Johann Heinrich Philipp Lang 1 Sohn. 26. 3 Dem Postschaffner Friedrich Ludwig Engel 1 Tochter. 26. 8 Dem Zahntechniker Adam Winkler eine Tochter. 27. 5 Dem Hofschlosser Heinrich Diener 1 Sohn. 28. 5 Dem Fruchthandler David Bar Krämer 1 Sohn. 8 Gestorben: 1. Oktober. Fanny Hirschhorn, geb. Hirschhorn, 88 Jahre alt. 4 5 Die Taglöhnerin Katharina Nieß. 9. 8 Der Rentner Johann Friedrich Ludwig von Helmolt, 73 Jahre alt. 22. Der Großh. Gerichtsvollzieher Karl König, 37 Jahre alt. 25. Der Hausirer David Schneider, 48 Jahre alt. 5. Der Schuhmacher Heinrich Hach, 80 Jahre alt. 2 5= 3 ndwunden ches Mittel 9 95 läßt 1 Pfau Mesingpon rauf zu achte i heiß wird) u Kochlöffel. rovenceröl f zasse erkaltet ö gedeihen I gelegt. Wert. mal gewech lichsten Wunde 45 0 eintreten y a itigt seen. entfernen. Seife bestrih y ) dieser ug muß man mme fernhaln.“ sofort mit. und Seife nat vollständig n lassen sich ebe —— Stadt Friedhe t Georg Fri jedberg mit B dberg. 9 d Luckau zu gl Anna Hoffman, Jüilo Linkmant; arina Mühl led Heckler le, burier! Tot 11 Wilhelm Hehl 0 Won 1 70 arl Jörges. Judo t ume ab 90 10 ——— ů— ohann Geotg W ann Heinrich IU Friedrih Gabe dam 9 ö Diener s 15 Bär! 1 geb. bit 470 5 urin 15 ee 1% 90 90% aich ah, 25. Oktober. alt. Bertha Kann, geb. Reis, Monate alt. Der Rentner Meyer Schwarz, 79 Jahre Emilie Glaß, Tochter des Schuhmachers Friedrich Christian Glaß, Mittwoch den 15.: 58 Jahre alt.] Freitag den 17.: a. D. Nassauer. Dayton, Ohio. Indianapolis, Ind. Carl Reitz, 54 Jahre alt, aus Melsungen, Hessen-Nassau. In Amerika verstorbene Hessen und Hessen⸗ Henry Weiffenbach, 73 Jahre alt, aus Alsfeld. Orpheus. Donnerstag den 16.: Hüttenbesitzer. Charley 8 Tante. Gewöhnliche Preise. Gewöhnliche Preise. Gewöhnl. Pr. Vorher: Millionär Genossenschaft mit dem Betrag ihrer Geschäftsantheile, mit nicht mehr beschränkte Haftpflicht. Während der nassen Jahreszeit ist es sehr Repertoir⸗Entwurf 2 Jahre 11 Samstag den 18.: Zum ersten Male: Rache. Drama nützlich, die Stiefel wöchentlich 1 Ibis 2mal mit einem in 3 Akten von C. G. Bruno. geeigneten Fett zu behandeln. Das beste 9 diesen Sonntag den 19.: Nachmitatgs 3½ Uhr: Raub der! Zweck ist das„Schuhfett Marke Bi ffelhaut“, das auch Saäbinerinnen. Kleine Preise. Abends 7 Uhr: tägliches Glanzwichsen der Stiefel gestattet. Verkaufs— Kriemhilde. Gewöhnliche Preise. Stellen siehe Inserat. 4526 Montag den 20.: Charley's Tante. Vorher: Mil lionär a. D. Gewöhnliche Preise. Cheviot od. Buxkin für einen ganzen Anzug zu M. 5. 75 Velour od. Kammgarn für 1 ganz. Anzug zu M. 7.75 Handel und Berkehr. je 3 Meter 30 em berechnet für den ganzen Anzug Friedberg, ee e marc Butter versenden direkt an Jedermann. Erstes deutsches kostete per Pfund M. 0.95— 1.10, Eier 1 Stück 8 Pf. Tuchversandtgeschäft Gettinger Co., Frank- der vereinigten Stadt Theater in Frankfurt. 2 Stück große— Pf.* fle 1 8 8 78 8 5 Opernhaus. 28 5 5 Gießen, 11. Nov. Auf dem heutigen Wochen— 2— n Dienstag den 14.: Die Hugenotten. Gewöhnl. Preise. markt kostete: Butter pr. Pf. Mk. 1,00— 1,10, Eier N Mittwoch den 15.: Vorstellung bei ermäßigten Preisen: per St. 7—8 Pf., 2 St.— Pf., Käse pr. St. 4—8 Pf., 2 L. Z. l. l. Sl. Talismann. Außer Abonn. 5 1 155 Tauben pr. Paar Mk. 0,60 0, 70, Hühner pr. Stück] Mittwoch den 15. Nov., Abende ½8 Uhr: Ges. Zuskft. 5 den 16.: Don Juan. Gewöhnl. Preise. Mk. 0,90 1,00, Hahnen pr. Stück Mk. 0,60—1,00, Freitag den 17.: Geschlossen. Enten Mk. 1.40— 1.60, Ochsenfleisch pr. Pfd. 62—68* ö Ari, rin. Samstag den 18.: Der Troubadour. Gewöhnl. Pr. Pf., Kuh⸗ und Rindfleisch per Pfund 50 bis 56 Pf., Heri Johann MaI 1a. Arma Sonntag den 19.: Nachmittags 3 Uhr: Orpheus. Schweinefleisch pr. Pfund 60—70 Pf., Kalbfleisch pr. gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln 1 1 5 Abends. 05 15 ersten Pfund 50—56 Pf., Hammelfleisch per Pfund 40 bis hat uns den Debit des ale: Die Willis. Oper in 3 Akten von Puccini. 60 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo 3,50 5,50 Mark. f 4 ini N Das Versprechen hinterm Herd. Große Preise. 5 allein üchten Cülnischen Wassers Montag den 20.: Geschlossen. ö Berichtigung. übertragen und empfehlen dasselbe Dienstag den 21.: Die verkaufte Braut. Gew. Pr. Beim Abdruck des Artikels:— Friedberg. Zur per Glas zu M. 1.75, Schauspielhaus. Orientirung ꝛc. hat sich ein sinnentstellender Fehler„% Dutzend 9.50. Dienstag den 14. Zur ersten Male wiederholt: Charley's eingeschlichen. Der betr. Satz muß lauten: den Gläu—„ Dutzend„ 17.— Tante. Vorher: Millionär a. D. Gewöhnl. Pr. bigern desselben gegenüber haften die Mitglieder der Die Exped. des Oberh. Anzeigers. Anübertroffenen Raupenleim n 2 Pfd.⸗Dosen und in 25, Ern. 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Religions-Ge⸗ meinde Friedberg betr. Die Abstimmung zur Wahl eines Mit⸗ gliedes des Vorstandes der israel. Reli⸗ gionsgemeinde Friedberg an Stelle des auszutreten habenden Herrn Louis Rappolt soll nach Maßgabe der Wahl-Ordnung vom 14. Juni 1872 Freitag den 17. J. Mts., Vormittags von 9—12 Uhr, Nach⸗ mittags von 2—4 Uhr, in dem Rathhause zu Friedberg statt⸗ finden. Alle Diejenigen, welche zur Theilnahme an dieser Wahl berechtigt und in die von dem Vorstande unterm 13. Aug. aufge⸗ stellte Liste aufgenommen sind, werden hiermit eingeladen, sich zun Ausübung ihres Wahlrechts um die vorbemerkte Zeit in dem Wahllokale einzufinden. Die in dieser Liste als Steuerrestanten bezeichneten Per⸗ sonen können jedoch zur Wahl erst dann zugelassen werden, wenn sie durch Vorlage ihrer quittirten Steuerzettel nachweisen, daß sie das zuletzt fällig gewesene Ziel der israel. Gemeindesteuer bezahlt haben. Bemerkt wird noch, daß gemäß§. 8 der Wahlordnung nur solche Stimmzettel an— genommen werden konnen, welche von den vorbereiteten Stimmzetteln gezogen und im Wahllokale geschrieben worden sind. Außer⸗ halb des Lokals geschriebene Stimmzettel werden nicht berücksichtigt. Friedberg den 13. Nov. 1893. Der Wahl⸗Commissür: Mahr, Kreisamtsgehülfe. 4531 Einladung des Volks- Bildungs- Vereins „n dem am Donnerstag den 16. November, Abends 8 Uhr, in Rathhaussanle stattfindenden Vortrage des Herrn Pfarrers Raseh von Dienheim ber: Ravenna, seine Kunstdenkmäler und innerungen). Der Eintritt ist Jedermann gestattet. Friedberg den 10. November 1893. 1492 Der Vorstand. Vertauscht ein neuer schwarzer Filzhut gegen ähn, lichlichen, gezeichnet Ph. V. Naheres bei der Exped. d. Anz. 5 Frische Schellsische, Kabliau 1530 bei Wilhelm Fertsch. Zucker! billigst bei 1535 Fr. Wagner. 2 Friedrichsdorfer Wämse, sowie Jagd-Westen in frischer Waare Jag billigst bei 3725 Heinr. Diehl, Usagasse. 95 e! 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Red.: Carl Bindernagel. ruck und Verlag von Carl Bindernagen 9 seine Geschichte(Reiseer- 9 S0 ummlung ö Ta Zu an die Ob Fr Etkeffend: 3 Da d os einen dat, die iber weit Dies f die Fe krecken. de Feststel 1 Jah In zweiten I gahl de Da e Vaächeint eir Eisanen, Ee dr letz J, Hestin Jan och 92. ö den zu unten tterun en Eigen Vorül auch fe I ber n. Mufe des