r Geschäfte, Garantie⸗ Qu siehlt schen Cogn he an, sowie fe t org Gross hüte, L Cra vat lt a Talbfleiseh ltr icht, Auswahl. chulhof. e inge, iringe, inge/ eschüf pstsalso in e stsverände 1 erhlll⸗ 0 ö . tempel 1 20 1593. Samstag den 14. Ottober. 1 121. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch 1 j; Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. ee eee stag Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus⸗ 0 wärtigen Einsendern(soweit Letzere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. i Amtlicher Theil. Betreffend: Die Kreis⸗Feuerlöschordnung für den Kreis Friedberg. Friedberg den 11. October 1893. Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien des Kreises und das Großh. Polizeikommissariat Wickstadt. 1 Die nachstehenden unter Zustimmung des Kreisausschusses und mit Genehmigung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz vom 5. l. Mts. zu Nr. M. d. J. 28170 erlassenen Abänderungen der Kreisfeuerlöschordnung vom 4. März 1892— Kreisblatt Nr. 32 von 1892— wollen Sie, soweit Ihre Gemeinden hierdurch betroffen werden, ortsüblich verkündigen lassen. Wir bemerken noch, daß wir einen Neuabdruck der hiernach abgeänderten Kreisfeuerlöschordnung(in Format und Druck des Uebungs— buchs für die hessischen Feuerwehren) und die Zusendung der erforderlichen Anzahl von Exemplaren an Sie veranlassen werden. .: SAffert 1). 23 der Kreis⸗Feuerlöschordnung erhält folgende Abänderungen und Zusätze: i 7 d 5 7 enen wird mit Nieder⸗Florstadt statt mit Ossenheim verbunden; mit der Gemeinde: die Gemeinden: im Brandhilfsverband mit Ossenheim wird Dorn⸗-Assenheim gestrichen; Ober⸗Erlenbach Seulberg, Trais⸗Münzenberg wird statt mit Bellersheim mit Muschenheim(Kreis Ober-Eschbach Homburg, Gonzenheim, Bonames, Gießen), Weckesheim statt mit Bingenheim mit Dorn⸗Assenheim verbunden. Ober-Rosbach mit In Gemäßheit des vorletzten Satzes des§. 23 a. a. O. werden verbunden: Hof Bainhards Köppern, — 5 g Pohl⸗Göns Ebersgöns und Nieder-Cleen, mit der Gemeinde: die Gemeinden: Rendel Nieder⸗Dorfelden, Gronau und Ober-Dorfelden, Bodenrod Espa und Weiperfelden, Rodheim Köppern, Bönstadt Erbstadt, Vilbel Gronau. Büdesheim Windecken und Nieder-Dorfelden, Der Gemeinde des Kreises Friedberg welche einer der nach vorstehendem Ver⸗ Butzbach Ebersgöns, ö zeichniß mit ihr im Brandhilfsverband stehenden nichthessischen Gemeinde Brand⸗ Dortelweil Gronau, hilfe geleistet hat, wird eine Vergütung nach Maßgabe des§. 34 gewährt. Harheim Barkersheim und Bonames, 2) F. 29 pos. 2 lautet fortan: a Hausen mit Oes Espa und Weiperfelden,„eine vierräderige, wenn möglich zweistrahlige, Saugfeuerspritze mit Bedienungs⸗ Heldenbergen Windecken, Ostheim und Eichen,. 4 mannschaft(ohne Ablösung, vergl. jedoch§. 33 a. E.).“ Holzhausen v. d. H. Köppern, Friedrichsdorf und Seulberg, 3). 33 erhält folgenden Zusatz: Kaichen 5 Erbstadt,„In außerordentlichen Fällen kann auch schon früher die Ablösungsmannschaft Kirch⸗Göns Nieder⸗Cleen, Ebersgöns, herangezogen werden.“ Langenhain mit 4) F. 34 pos. 1 und 3 werden wie folgt geändert: Ziegenberg Wernborn und Cransberg, f ö Pos. 1.„für 2 Pferde werden für eine Zeit bis zu 3 Stunden 6 M., für jede Maibach Wernborn und Eschbach, i weitere Stunde 1 M., jedo höchstens 12 M. vergütet; Nieder⸗Eschbach Bonames und Gonzenheim, f pos. 3.„die Mannschaften erhalten pro Kopf und Stunde 15 Pf., jedoch mindestens 40 Pf. und nicht über 1 M.“ — e Otto Fischer von Treuen(F 1277,93); Johann 010 7 Nieder⸗Rosbach Köppern, Betreffend: Die Unterrichtsanstalten des Localgewerbevereins Friedberg. Friedberg den 10. Oktober 1893. Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien und Schulvorstände des Kreises. Wir empfehlen Ihnen, das im Annoneentheil abgedruckte Unterrichtsprogramm zu möglichst umfassender Kenntniß Ihrer Ortsan⸗ gehörigen, insbesondere der Handwerksmeister, gelangen zu lassen und dieselben auf den Zweck dieses nützlichen Unternehmens des durch die Großherzogliche Centralstelle für die Gerwerbe und den Landesgewerbeverein unterstützten Lokalgewerbevereins Friedberg besonders aufmerksam J. V.: Süffert. zu machen, da diese Anstalt bislang sehr günstige Resultate erzielt hat. Bekanntmachung. Großh. Ministerium des Innern und der Justiz hatte dem Badischen Kunstgewerbeverein zu Karlsruhe die Erlaubniß ertheilt, die Loose einer im November l. J. zum Zwecke der Förderung befähigter und strebsamer jüngerer Kunsthandwerker zu veranstaltenden Ver⸗ loosung von Silbergegenständen innerhalb des Großherzogthums zu vertreiben. Nachdem von der zuständigen Behörde genehmigten Ver⸗ loosungsplan dürfen 100,000 Loose à 1 Mk. ausgegeben und müssen 50,000 Mk. zum Ankauf von Gewinnsten verwendet werden. Friedberg den 11. Oktober 1893. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Landwirthschaftlicher Bezirksverein Friedberg, Sektion Butzbach. Bekanntmachung. Sonntag den 15. Oktober, Nachmittags ¼4 Uhr, findet in Rockenberg im Gasthaus zur Gerste eine Versammlung statt. Tagesordnung: Besprechung über die diesjährige Winterfütterung, eingeleitet durch Großh. Landwirthschaftslehrer Dr. von Peter. Butzbach den 12. Oktober 1893. Hermann Reitz. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Obige Bekanntmachung wollen Sie in Ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise zur Kenntniß bringen. J. V.: Süffert. * Erledigungen: Adolf Wäger von Wohlau, durch die Gendarmen Heimbrecht und Vogel in Bad⸗Nauheim; Karl Louis Eduard Otto Tocu von Aachen durch Polizeidiener Schmidt in Butzbach; Anton Kappler von Weilderstadt Christiane Sack von Utphe. ee 2 5 f i Steckbrief. Gegen Elisabeth Bauer, geborene Großhaus oder Großhans, geboren am 25. April 1845 in Eichen, ist von Großh. Amtsgericht Friedberg Daftbefehl wegen Betrugs, Diebstahls und Bettelns erlassen worden. Die Beschuldigte, bezüglich deren auch auf die Ausschreiben vom 30. September und 4. Oktober . Is. verwiesen wird, gibt sich als einfache Frau vom Lande, erklärt, irgend ein Angehöriger liege im Hospital des betreffenden Ortes, behauptet, von irgend einer Dame der Mildthätigkeit anderer von ihr um eine Unterstützung angegangener Dame empfohlen. sein, sucht Privatlogis für eine oder zwei Nächte auf, stiehlt dort, was ihr in die Hände fällt und erschwindelt in den Kaufläden, womöglich mit einem Kinde des Logisgebers an der Hand allerlei Waaren. An offenbar gestohlenen Oder ausgeschwindelten Sachen, die sie mit sich führte, sind eine schwarze und reichverzierte Taille und ein goldenes Armband, dessen Etui sie zurückgelassen hat, aufzu⸗ führen. Ein braunes Henkelkörbchen, eine alte schwarze Taille, ein Hemd, ein Paar blaue wollene Strümpfe ließ sie liegen. Sie nannte sich unter Anderem Götting, Müller, Schmitt und läßt ihre Angehörigen in Spezereiläden und an der Eisenbahn beschäftigt sein. Mit Vorliebe läßt sie sich durch ortsangehörige Frauen, denen sie Don ihren Barmitteln erzählt, Logisgebern zuführen und verschwindet dann ohne Zahlung, indem sie vorgibt, im Hospital einen Angehörigen besuchen zu wollen. Um Fahndung, Durchsuchung, Beschlagnahme wird gebeten und ersucht, nach der Herkunft der oben erwähnten Sachen zu forschen(N. 932,93); 4 Personen, bezüglich deren Aufenthalts Auskunft begehrt wird: Friedrich Töpfer, geboren am 11. Februar 1871 in Muggenthurm(N 686,93); Franz Michael Faber von Zahlbach(N 603/93); Christian Engel von Wallrabenstein(F 128593). e eee Friedberg den 9. Oktober 1893. Der eee, aer 5 Pferdezucht⸗Vereins, geben zu können. Prämiirung selbstgezüchteter Fohlen. Nachdem uns Seitens des Landespferdezucht⸗Vereins und dur eine hohe Summe zum Zwecke der Prämiirung selbstgezüchteter Fohlen eine namhafte Summe zum gleichen Zwecke zu verwilligen, ch denselben auch von der Staatskasse wieder wie in früheren Jahren zur Verfügung gestellt wurde, hat das Pferdemarkt⸗Comits beschlossen, um der Prämiirung eine größere Ausdehnung, ä Die Prämiirung findet Dienstag den 24. Oktober auf der nördlichen Seite des Kirchenplatzes statt auch auf Nichtmitglieder des und werden hierzu alle Pferdezüchter der Provinz Oberhessen zur Betheiligung freundlichst einge laden. 1) Jeder Züchter hat sich mit seinem Fohlen längstens Nähere Bestimmungen. bis um 9 Uhr Vormittags auf obengenanntem Platze einzufinden. 2) Als Nachweis der eigenen Züchtung genügt die Bescheinigung des betreffenden Ortsvorstandes. 3) Es werden Fohlen bis zu 2½ Jahren zur Prämiirung zugelassen.. 5 4) Fohlen, welche schon einmal durch uns prämiirt worden sind, können nicht mitconcurriren. i Im Auftrag des Pferdemarkt⸗Comité's: 4137 Steinhäußer, Vorsitzender. Deutsches Reich. a Darmstadt, 7. Okt. Die Ministerialräthe Michell, Krug und Muhl von Nidda, sowie der ordentliche Pro⸗ fessor an der Technischen Hochschule Reichel wurden zu Mitgliedern der Prüfungskommission für das Finanz⸗ und technische Fach ernannt, der Kreisrath des Kreises Alzey, Geh. Reg.⸗Rath Wolf, der Kreisrath des Kreises Oppenheim, v. Zangen wurden in den Ruhestand ver⸗ setzt, der Kreisamtmann des Kreises Heppenheim Reg., Rath Bichmann wurde zum Kreisrath des Kreises Oppenheim und der Ministerialsekretär beim Staats- ministerium Legationsrath Dr. Freiherr v. Wedekind um Kreisrath des Kreises Alzey, der Kreisamtmann ei dem Kreisamt Darmstadt Regierungsrath Dr. Frh. v. Gemmingen-Hornberg zum Rath bei der Provinzial⸗ Direktion Starkenburg mit dem Amtstitel„Regierungs⸗ rath“ und zum 2. Beamten bei dem Kreisamt Darm⸗ stadt, der Kreisamtmann Neff zu Lauterbach zum Kreis⸗ amtmann bei dem Kreisamte Darmstadt, der Kreisamt⸗ mann Dr. Rohde zu Schotten zum Kreisamtmann bei dem Kreisamte Heppenheim, der Regierungsassessor Dr. Heinrichs aus Schotten zum Kreisamtmann, der Regie⸗ rungsassessor Hölzinger aus Bensheim zum Kreisamt— mann und der Regierungsassessor Merck aus Darm— stadt zum Kreisamtmann ernannt, der Kreisamtmann Pr. Heinrichs aus Schotten wurde mit der Versehung der Stelle eines Kreisamtmanns bei dem Kreisamt Lauterbach, der Kreisamtmann Hölzinger aus Bens— heim mit der Versehung der Stelle eines Kreisamt⸗ manns bei dem Kreisamte Offenbach und der Kreis⸗ amtmann Merck aus Darmstadt mit der Versehung der Stelle eines Kreisamtmanns bei dem Kreisamte Büdingen beauftragt; der Landgerichtsrath bei dem Landgericht der Provinz Rheinhessen Or. Preetorius zum Ersten Staatsanwalt bei dem Landgericht der Provinz Starken— burg, der Landgerichtsrath bei dem Landgericht der Provinz Oberhessen Pückel zum Landgerichtsrath bei dem Landgericht der Provinz Starkenburg, der Ober— amtsrichter bei dem Amtsgericht Altenstadt Hellwig zum Landgerichtsrath bei dem Landgericht der Provinz Ober— hessen, der Oberamtsrichter bei dem Amtsgericht Beer— felden Zipp zum Oberamtsrichter bei dem Amtsgericht Hirschhorn, der Amtsrichter bei dem Amtsgericht Darm— stadt 11 Ur. Weiß zum Oberamtsrichter bei dem Amts⸗ gericht Laubach, der Amtsrichter bei dem Amtsgericht Darmstadt 11 Dr. Schneider zum Oberamtsrichter bei dem Amtsgericht Langen und der Amtsrichter bei dem Amtsgericht Groß-Gerau r. Meisel zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Ortenberg ernannt. Berlin, 11. Okt. Nach der„Nordd. Allg. Ztg.“ ist das Plenum der bürgerlichen Gesetz— buchcommission zu Beginn dieser Woche zur Fortführung der Arbeiten von Neuem zu— sammengetreten. München, 12. Okt. Die Kammer der Abgeordneten setzte heute die Diskussion der Anträge über die Wahlgesetzreform fort. Nach⸗ dem die Abgeordneten Ratzinger, Wagner, Orterer, Schädler und Grillenberger gesprochen hatten, erklärte der Minister des Innern, die Verfassung schließe die Zulässigkeit einer Ab— änderung derselben während einer Regentschaft nicht aus. Für die Staatsregierung liege aber gegenwärtig kein Anlaß zur Stellungnahme zu diesen Anträgen vor. Ein solcher Anlaß würde erst eintreten, wenn ein Verfassungsgesetz ge— ändert werden sollte. Die Staatsregierung werde keinen Wahlgesetzentwurf einbringen, aber zur Stellungnahme bemüht sein, wofern die Abgeordnetenkammer einen solchen Entwurf einbringe. Wenn die drei gesetzgebenden Fak— toren einig sind, ist eine Verfassungsänderung gültig. Die Kammer lehnte hierauf den sozial— demokratischen Wahlgesetz Reformantrag, des— gleichen den freisinnigen, ab. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 10. Okt. Die von der Regierung eingebrachte Wahlreform rief bei allen Parteien größte Ueberraschung hervor, da Niemand eine Ahnung von einer solchen Absicht der Regierung hatte. Der Ent wurf gibt das allgemeine Wahlrecht, das nur theilweise beschränkt wird durch den Bildungs- nachweis(Kenntniß des Lesens und Schreibens.) Ausnahmslos wahlberechtigt sollen überdies ohne Bildungsnachweis sein Alle, die vor dem Feinde gestanden habe, und ausgediente Unter- offiziere, endlich alle Steuerzahler, sowie Jeder, der durch Arbeits- oder Dienstbotenbuch nach— weist, daß er in einem bestimmten Berufe seine Beschäftigung findet. Neben allen diesen Be— stimmungen bleibt jedoch das bisherige Curien— system mit dem privilegirten Wahlrecht der Großgrundbesitzer, sowie mit den indirekten Wahlen der Landgemeinden durch Wahlmänner weiter bestehen. — Zum Schutze der österreichisch-ungarischen Unterthanen wurde das Kriegsschiff„Zriny“ von Gibraltar nach Brasilien beordert. — 12. Okt. Die lieberalen Blätter ver⸗ langen die Einigung aller deutschen Parteien gegen die Wahlreform Taaffe's um einer politischen Umwälzung, welche dieselbe vorbe— reite, vorzubeugen. Alle klerikalen Blätter greifen gleichfalls den Gesetzentwurf an. Das Organ des Obersten Santitätsrathes des öster— reichischen Sanitätswesens stellt fest, in der Vorwoche sei nicht blos die Zahl der Cholera— erkrankungen gesunken, auch der Charakter der Erkrankungen in den verseuchten Gemeinden Galiziens sei ein milderer. Die Zisser der Sterbefälle ist ebenfalls gesunken. Eine baldige Erlöschung der Seuche ist zu erhoffen. Budapest, 11. Okt. Der Finanzausschuß begann die Berathung des Voranschlages des Handelsministeriums. — 12. Okt. Im Abgeordnetenhause er⸗ örterte der Justizminister den Charakter des Ausgleichgesetzes und erklärte, die Antwort des Kaisers bezwecke nicht, den politischen Charakter der Ausgleichsbasis zu beeinträchtigen. Die Antwort, welche darauf verwies, daß die Er— schütterung dieser Basis nicht im Interesse des Landes und der Monarchie liege, sei nur der Ausfluß des reinsten konstitutionellen Pflicht⸗ bewußtseins und die Erfüllung des höheren Berufes des Monarchen. Die Erklärung wurde mit demonstrativem Beifall aufgenommen und der Minister beglückwünscht. Dänemark. Kopenhagen, 12. Okt. Der Czar wird morgen die hier ankernden französischen Kriegsschiffe besuchen. Es werden große De— monstrationen vorbereitet. Belgien. Brüssel. Aus dem Kongo— Staat ist die telegraphische Nachricht einge⸗ troffen, daß Kapitän Dhanis am 27. April Kasongo eingenommen habe, und daß die Lage am oberen Kongo eine für die Belgier günstige sei. Käpitän Dhanis hatte bekanntlich am 15. Febr. die gut befestigte, strategisch wichtige Stellung der Araber bei Nyangwe eingenommen — dort wurde auch der Nachlaß Emin's ge— funden— worauf die Reste der arabischen Streitkräfte sich bei Kasongo, östlich von Nyangwe, zwischen dem Kongo und dem Tangan hika⸗See konzentrirten. Frankreich. Paris, 12. Oktober. Der! Maire von Toulon erließ eine Proklamation, worin er die Bevölkerung auffordert, durch Acclamation der russischen Freunde den ge— meinsamen Wunsch nach einer Friedensära kundzuthun, die Ruhe zu bewahren und durch eine würdige Haltung jede Provokation zu verhindern. Großbritannien. London, 11. Oktbr. Der Strike der Kohlengrubenarbeiter nähert sich seinem Ende. Das Amtsblatt meldet: Lord Elgin wurde zum Vicekönig von Indien ernannt. Nottingham, 11. Okt. Zwei Kohlengruben der Hüttengesellschaft in Stanton, welche 2000 Arbeiter beschäftigen, nahmen den Betrieb wie⸗ der auf. Dasselbe geschah heute in hiesigen Kohlengruben. a Italien. Rom, 11. Okt. Der Minister⸗ rath faßte wichtige Beschlüsse, um das Räuber⸗ unwesen in Siecilien unterdrücken. — 12. Okt. Das„Berl. Tagebl.“ meldet von hier: In Syrakus drang eine Volksmenge in das Rathhaus, wo der Stadtrath die Ein— führung neuer Steuern berieth. Die Menge verwüstete und zerstörte Alles, warf das Mobi⸗ liar aus den Fenstern und versuchte Feuer anzulegen. Militär zerstreute die Tumul⸗ tuanten. Amerika. Washington, 12. Okt. Im Senat begann gestern Abend die permanente Sitzung, um eine Abstimmung über das Gesetz wegen Aufhebung der Shermanakte herbeizu— führen. Die Senatoren, welche die Aufhebung der Shermanakte befürworten, müssen in ge— nügender Zahl zusammen bleiben, um jeden Augenblick beschlußfähig zu sein, während von den Silberanhängern nur zwei im Senate verblieben. Buenos-Aires. Nach Meldungen hat der Finanzminister in einem dem Congreß vor⸗ gelegten Exposs festgestellt, die Produktions- fähigkeit Argentiniens nehme zu und verspreche die Möglichkeit, den eingegangenen Berpflich— tungen nachzukommen. Rio de Janeiro, 11. Okt. Heute wurden mit zeitweiligen Unterbrechungen zwischen den Forts und dem aufständischen Geschwader Schüsse gewechselt. Die Stadt ist ruhig, die Geschäfte werden fortgeführt. Der Präsident erließ ein Manifest, worin er erklärt, falls die Kongreßwahlen für ihn ungünstig ausfielen, würde er den Willen des Vaterlandes zu respektiren wissen. Aus Stadt und Land. Mainz, 11. Okt. Das Kriegsgericht verurtheilte gestern den Kapellmeister Kern gemäß der Anklage zu einem Jahr Festung und zur Degradation. Der Ver⸗ urtheilte wurde heute nach Köln abgeführt. Mainz, 11. Oktbr. Das Kreisamt hob die Ver⸗ seuchterklärung des Rheines auf und bemerkt dabei, daß die Benutzung ungekochten Rheinwassers nicht mehr bedenklich sei. Worms. Der seit einigen Tagen vermißte Gym⸗ nasiallehrer Reuter wurde nach dem„Alz. Beob.“ todt im Rhein aufgefunden. 2 Nidda, 9. Oktober. Ihre Majestät die Kaiserin Friedrich hat in diesen Tagen einen schönen Beweis von . N N Bürz den Lieut, be angek zrlangen dugstuhl der Univ u semliche geborgen. elberfelk egewinn den. Der Ale 2,000 eben und aud hierbe mer“ schlie deßhalb di hm aber Agiger T. Aa in die 38 Jahre Her Ueber Rothen nkerverse n Lehen abstarbeit r Art. Alten. as, so lesens, ander mit S. Konig h. E als wegg mit uben de 4 daheg Aewalta cl gre sch de n bon d * Veis Alächer man en las Abungs ber ( 1 r Nüh lopft ju. 6 wo ei et me 190 Aen, „ man e Ie „f gi 1 der 9 unten anlage 1 end 8 Emmi 0 Olthe ter näht Hüttenne Atbeit 3 ginnen eldet: o on Indin ohlengrube welche A0 h Jetrieb wie in hieshn er Minister; zu, eg das Räuber at 28 Jahre alt, verheirathet und Vater zweier Kinder. bl.“ melde Volksmen ih die Cie die Menge das Mob. chte Feutt e Tumul. Okt. Ju. permanent das Gee e herbesß Aufhebuß ssen in g/ um jeh ährend im Se n hal! greß w. roduktih o verspug 1 Bersssh ute wurde vischen dal Hehe hig ride e duft lde und der frischen Luft zu gewähren. I Röthenberg, O.-⸗A. Oberndorf, abgehaltene 9 cher Art. undlichkeit gegeben, indem sie einem 44jähr. erer Stadt, das von Geburt lahm ist und ich Rutschen sich fortbewegen kann und deshalb ö stets ans Zimmer gefesselt war, einen neuen Fahrstuhl schenkte, wodurch es nunmehr möglich geworden , dem armen Wesen den Genuß der freien Natur 6. Den leiblichen Interhalt der Armen bestreitet seit Jahren die hier so Hohlt ätig wirkende Krug'sche Stiftung. Allerlei. Frankfurt. Nach einer am Samstag nach hier elangten Nachricht ist es den schweizerischen Polizei⸗ ehörden gelungen, den nach Unterschlagung von an⸗ ühernd 3000 Mark von hier flüchtig gegangenen Kassirer nd ehemaligen Unteroffizier Paul Janicke zu ermitteln nd in einem Hotel zu Basel dingfest zu machen. Die luslieferung des Flüchtlings nach Frankfurt steht bevor. Frankfurt. Der berühmte Tenorist Heinrich Fötel, hat mit der Intendanz des Frankfurter Opern⸗ uses eine Vereinbarung getroffen, derzufolge der Euler nächsten Montag den 16. d. M. in einer seiner änzendsten Partieen, als Manrico im„Troubadour“ Aiftritt. Derselbe dürfte, wegen seiner anderweitigen serpflichtungen, nur an diesem einem und im günstigsten falle noch an einem zweiten Abende in Frankfurt 19 9 Platzbestellungen werden täglich an der Kasse s Opernhauses und an den üblichen Verkaufsstellen atgegengenommen. Würzburg, 11. Okt. Das Militärbezirksgericht srach den Lieutenant Hoffmeister, der wegen sozialistischer imtriebe angeklagt war, frei. Erlangen, 11. Okt. Heute Abend 7 Uhr gerieth ir Dachstuhl eines Flügels der medizinischen Abthei— ing der Universitäts⸗-Klinik in Brand. Das Feuer hm ziemliche Ausdehnung an. Sämmtliche Kranke 10 geborgen. Die Entstehungsursache ist noch un— fannt. Elberfeld. Wie von hier gemeldet wird hat ein tteriegewinn dort einen Fabrikarbeiter zum Selbstmord 9 1 Derselbe hatte vor etwa 2 Jahren in einer btterie 25,000 Mark gewonnen, seitdem die Arbeit üfgegeben und in Saus und Braus gelebt. Das Geld ond hierbei indeß derart, daß der„glückliche Ge⸗ Inner“ schließlich über keinen Pfennig mehr verfügte nd deßhalb die Arbeit wieder aufnehmen mußte. Diese te ihm aber so wenig zu, daß er gestern nach nur tägiger Thätigkeit zum Revolver griff und sich eine gel in die Schläfe jagte. Der Selbstmörder war . N Herbstarbeiten am Bienenstand. Ueber dieses Thema gab bei einer kürzlich ünkerversammlung Bienenmeister Blumenstein zahn Lehengericht folgende Anweisungen: Die serbstarbeiten am Bienenstand sind mannig— Man hat zuerst Herbstmusterung halten. Erweist sich ein Mutterstock als kreisellos, so mache man mit demselbem wenig bederlesens, sondern vereinige das Volk mit elsem andern weiselrichtigen. Ebenso verfährt lan mit Stöcken, die volkarm sind, aber noch ie Königin besitzen. Hier sind zwei Wege glich. Entweder wird die Königin des einen Socks weggefangen, nachdem vorher der ganze dock mit Tabaksrauch betäubt war. Ein Etäuben der Bienen, abgesehen vom Tabaks— nich, dagegen mit Choroform oder Bovist ist ic Gewaltakt, zu dem man nur im höchsten Jothfall greifen sollte. In den meisten Fällen ben sich der Züchter anders helfen und Um⸗ eng von den der Gesundheit der Bienen in ener Weise zuträglichen Mitteln nehmen. Utürlicher und besser wird man verfahren, mn man ein entweiseltes Völkchen, das man ingehen lassen, aber nicht tödten oder durch läubungsmittel plagen möchte, einfach sich eber überläßt, sich in andern Stöcken einzu⸗ ateln. Man fegt hierzu die armen Waisen nder Nähe des Standes auf ein Tuch ab ind stopft das Flugloch der seitherigen Woh⸗ ung zu. Die alten Bienen wissen sich leicht wendwo einzubetteln und die jungen Genossen lüttelt man einem beliebigen Stocke zu, der (mals solche gern annehmen wird. Bei swachen, noch Königin besitzenden Stöcken ver⸗ rt man ebenso, nur daß man vorher die limigin wegfängt. Was die Einwinterung be⸗ kit, so gilt bekanntlich eine gute Durchwinte⸗ ung der Bienen als das Meisterstück in der eammten Bienenwirthschaft. Sie bildet die, bundlage für das Gedeihen der Bienenzucht! folgenden Jahr. Soll ein Bienenvolk glück ch durch den Winter kommen, so muß es bei; e Einwinterung eine junge, g sande und zur. Zucht geeignete Bienenmutter haben. Zeichen einer guten Bienenmutter sind rasche Beweg⸗ ungen und gute Behaarung derselben. Ihre Leistungssähigkeit muß sie noch durch ihre Brut beweisen. Ende September muß im Ver⸗ hältniß zur Volksstärke noch ziemlich Brut im Stock vorhanden sein. Steht diese dicht ge⸗ schlossen und regelmäßig da, dann ist die Sache gut und die Königin kann ohne Bedenken in den Winter genommen werden. Die Königin ist die Hauptbedingung eines schönen Stand⸗ stocks. Eine weitere Bedingung ist der Volks⸗ reichthum. Man sehe darauf, daß man nur volkreiche Stöcke mit hinreichender Nahrung überwintert. Man geize darum nicht mit dem Wintervorrath und gebe einem Stock 20—24 Pfund Honig⸗Vorrath ins Winter-Quartier. Diese Einwinterung darf aber nicht zu spät er⸗ folgen, sondern muß frühzeitig, etwa Ende August und Anfang September vorgenommen werden, namentlich wenn mit Zuckerwasser nachgeholfen werden muß, damit die gereichten Vorräthe noch gehörig verdeckelt werden können. Hier reiche man möglichst reiche Portionen kurz nach einander. Einzuwinternde Bienen sollen ferner weder mit zu altem noch zu neuem Bau versehen werden, auch muß derselbe frei von Drohnenwachs sein. Ein zu junger Bau ist zu kühl, mit altem Bau bringt man gerne Randmaden in den Bienenstaat. Bei der Zu— richtung des Winterquartiers achte man darauf, daß die Bruttafeln sämmtlich ins untere Fach gehängt werden und zwar so, daß die Tafeln mit ganzer Brut an das Flugloch zu stehen kommen, und diejenigen, die weniger Brut und mehr Honig und Blüthenstaub enthalten, in der Reihenfolge nach einander im untern Stock— werk eingestellt werden. Die zur Nahrung be— stimmten ganzen Honigwaben verbringt man in die oberen Räume. Resthonigtafeln ver— bringt man in den leeren Raum zwischen Thüre und Fenster, öffnet den Schieber und läßt den Honig dann von den Bienen über Nacht in den Bau tragen. Nachdem diese leeren Waben entfernt und der Schieber ge— schlossen ist, werder die leeren Räume zwischen Thüre und Fenster mit Oehmd ꝛc. ausgestopft. Die Bienenwohnung muß recht Wärme haltend und allseitig fest verschlossen sein. Die einzige Oeffnung ist das Flugloch, welches verengt auch den Winter über offen bleibt. Die Bienen halten keinen Winterschlaf, sondern nur Winter— ruhe. Ruhe ist auch für sie während des Winters das beste Gut, das man ihnen geben kann, denn jede Unruhe zehrt am Mark des Stocks. Werden auf diese Weise die Bienen eingewintert, so wird der Bienenvater beim Erwachen der Natur im Frühling das Dichter— wort anwenden können: „Er zählt die Häupter seiner Lieben Und sieh', ihm fehlt kein theures Haupt!“ Literarisches. „Der Lahrer Hinkende Bote“ ist wieder da. In seinem 94. Jahrgange stehend, präsentirt er sich diesmal in einem farbigen Umschlage, ist also auch hier, wie allezeit und überall, mit der Zeit fortgeschritten. Der Inhalt zeichnet sich in diesem Jahre wieder be— sonders durch einen Reichthum an kleineren Erzählungen aus, die immer die Spezialität des Hinkenden waren. Von bekannteren Namen sind der füngst verstorbene C. Geres, Maximilian Schmidt, Hermine Villinger, A. v. Winterfeld ꝛc. vertreten; die„Weltbegebenheiten“ sind, von ächtnationalem Geist durchhaucht wie immer, und dabei doch freisinnig-objektiv, auch sehr unterhaltend ausgefallen und koöstlich illustrirt. Auszug aus dem Civilstandsregister der Stadt Friedberg. Getraut: Der Bierbrauer Ernst Windecker zu Friedberg mit Maria Margaretha Paetow zu Friedberg. Der Gasinspektor Paul Otto Humbert zu Lichtenberg mit Johanna Philippine Ermus zu Friedberg. Der Metzger Johannes Berthold Emil Breitenstein zu Friedberg mit Emilie Mar⸗ garetha Dorothea Susanna Therese Mathilde Ritzel zu Friedberg. Geboren: Dem Schuhmacher Georg Will 1 Sohn. 14. Sept. 2 27. 31. Aug. 1. Sept. Dem Maschinenheizer Heinrich Kriegk eine Tochter. Dem Gerber Paul Hugo Richard Letsch 8 1 Sohn. 17.„ Dem Kaufmann Emil Johs. Huber 1 Sohn. 17.„ Dem Heizer Louis Deibel 1 Sohn. 18. Dem Hülfskesselwärter Johann Friedrich Wilhelm Weith 1 Tochter. 20.„ Dem Färber Ludwig Schmidt IJ. 1 Sohn. 21.„ Dem Metzger August Neuhof 1 Tochter. 22.„ Dem Schreiber Heinrich Anton Ludwig Formhals 1 Tochter. . Dem Gastwirth August Gottfried Scheibel 1 Tochter. Gestorben: 2. Sept. Hilmar Ernst Wilhelm Friedrich Bindewald, Sohn des Kaufmanns Friedrich Ludwig Konrad Georg Theodor Hermann Robert Bindewald, 8 Jahre alt. 27 Am 17. Juli 1893 wurde eine unbekannte männliche Leiche gefunden. 14.„ Der Buchhalter Heinrich Petri, 61 Jahre alt. 20.„ Regine Finkernagel, geb. Füller, 77 Jahre alt. „ Der Taglöhner Philipp Erker, 82 Jahre alt. 24„ Friedericke Eleonore Rausch, Tochter des Schreiners Johann Heinrich Rausch, 6 Jahre 8 Monate alt. 28.„ Die Nätherin Elisabethe Thaler, 45 Jahre alt. In Amerika verstorbene Hessen und Hessen⸗ Nassauer. New-York, N.⸗Y. Jacob F. Sufner, 54 Jahre alt, aus Butzbach. Dayton, O. Frau Barbara Grub, geb. Schneider, aus Winkel. Erie, Pa. Emil Küchler, 49 Jahre alt, aus Alzey. Louisville, Ky. Rosa Hollenbach, 19 Jahre alt, aus Gau-Algesheim. St. Louis, Mo. Louis Lange, 64 Jahre alt, aus Hessen. Witterung im August 1893 in Friedberg, beobachtet von H. Trapp. Monatsmittel, berechnet aus dem täglichen höchsten und niedrigsten Stand- 13,34 0 R. Höchster Stand(am 17. Aug.) + 22,7 0 R. Niedrigster Stand(am 28. Aug.) + 4,7 0 R. Meßbarer Niederschlag an 13 Tagen 39,7 mw. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. 20. Sonntag nach Trinitatis. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer r. Weiffenbach. Gottesdienst in der Stadtkirche. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Anthes. Gottesdienst in der Burglirche. Vormittags 91¼ Uhr: Herr Pfarrer Velte. Abends 5 Uhr: Herr Reallehrer Ur. Dieckmann. Katholische Gemeinde. Samstag Nachmittag von 5 Uhr an Beicht. Sonntag Morgen 6 Uhr Beicht; um ⅜7 Uhr wird die heil Communion ausgetheilt. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Christenlehre und Andacht. Vedeutende Vetriebsersparnisse werden in jeder maschinellen Anlage der Großindustrie, des Kleingewerbes oder der Landwirthschaft durch Auf— stellung einer Wolf'schen Locomobile als Betriebsmaschine erzielt. Die von der rühmlichst bekannten Maschinen⸗ fabrik von R. Wolf in Magdeburg⸗Buckau seit mehr als 30 Jahren als Specialität gebauten halbstationären und fahrbaren Locomobilen mit ausziehbaren Röhrenkesseln übertreffen an Sparsamkeit des Brennmaterialverbrauchs, Dauerhaftigkeit und Leistungsfähigkeit jegliche Motoren anderen Ursprungs und haben auf allen deutschen Locomobil-Concurrenzen den Sieg davongetragen. 2133 Bei Carl Bindernagel in Friedberg ist vorräthig: 5 Neuester Caschen⸗Fahrplan. Winter- ä r 1 Dienst. 1 1 ö E Für di Mittel⸗Rheingegend, Hessen, Nassau, Frankfurt, Rhein-Preußen. Preis 25 Pf. Unterrichts-Anstalten des Orts-Gewerbvereins Friedberg Werktagsabendschule. Der Unterricht beginnt Donnerstag den 2. November 1893, Abends 7 ½ Uhr, nach folgendem Plan: 3 0 Montag 25 Dienstag Donner sstag Freitag 778 ½[ Baumaterialien-Lehre Naturlehre Geometrie Kaufmännisches Rechnen 8/½—9/] Technisches Rechnen Aufsatz Buchführung Unterrichtslokal: Städtisches Schulhaus. n Das Schulgeld für die Werktagsabendschule beträgt 2 M. für das Winterhalbjahr. Am Unterricht können nur Schüler der Sonntagszeichenschule theilnehmen. t. Sonntagszeichenschule. Der Unterricht findet jeden Sonntag Morgen von 812 statt und erstreckt sich auf: Freihand. geometrisches und Fachzeichnen, sowie auf Lehre in darstellender Geometrie. Unterrichtslokal: Sääle des Ortsgewerbvereins. Das Schulgeld für die Sonntagszeichenschule beträgt 80 Pf. den Monat, Mitgliedern 40 Pf. a f Erweiterte Handwerkerschule. Der Unterricht wird in 2 Klassen, einer unteren(J) und einer oberen(II) ertheilt und beginnt Donnerstag den 2. November 1893, Morgens 8 Uhr, nach folgendem Plan: für Söhne von Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag a 5 f f. d Kon⸗ 8-90] Konstruktions⸗ 1 Konstruktions⸗ Konstruktions⸗ Konfektion(strukts⸗— : 5 Lehre Fach⸗ Lehrk. ff Lehre! Lehre 11(Lehre 1 8 e— Jad Darstellende Darstellende S 2. 2 2 67 47 Geometrie 1 Geometrie J 25— 9.10 3 8 8. an- 11 a Geom. 5 2 l G3 schlagen Geometrie II. 1 8 2— 28 2— d 1— 11 Fach⸗ E 2 zeichnen Darstellende achzeichnen— 8 10—11 2 5 1 2 Geometrie Fachzeich N— 45 5 5 ö 8 2 und 11 M 1 0 88 — 180 2— 2——— W eee. e N Rabarlhre lu. i 0 Kaufmännisches 1 Buchführung 12 Rreihand⸗ Rechnen 1 u. U. 0 Deutsch U u. 11[ und 11 I zeichnen I u. II i 2—3.(Formenlehre FJreihand⸗(Formenlehre 3—4 Rundschr. u. II[B. und 11 zeichnen. 1 u. II[„ und 11 0 5 N(Technisches Baumaterialien⸗ 450) Algebra u. Il Geometrie Ju. 11(Rechnen 1 u. 11. Lehre 1 u. 11 Unterrichtslokal: Sääle des Ortsgewerbvereins. Das Schulgeld für die erweiterte Handwerkerschule beträgt 10 M. für das Winterhalbjahr. Für ältere Gewerbetreibende, Gesellen und Handwerksmeister, welche sich die Bibliothek und reichlichen Unterrichtsmittel, Musterzeichnungen u. s. w. des Ortsgewerbvereins nutzbar machen wollen, ist die Ein⸗ richtung des offenen Zeichensaales getroffen, in welchem sie an den Montag Nachmittagen von 1—4 Copien von Zeichnungen selbst, oder mit Hülfe des Lehrers anfertigen, sich Rath und Belehrung in tech⸗ nischen und gewerblichen Angelegenheiten holen können; auch können, soweit thunlich, durch Schüler unter Anleitung des Lehrers gegen geringe Vergütung Zeichnungen, Copien und Pausen angefertigt werden. Alle Gewerbetreibende des Kreises, sowie alle Diejenigen, welche ihre Söhne für das Handwerk aus⸗ bilden wollen und zur Hebung des Gewerbestandes beizutragen gewillt sind, werden ersucht, Anmel⸗ dungen von Schülern bis zum Beginn der Schule an den Vorstand des Ortsgewerbvereins oder an den Hauptlehrer gelangen zu lassen, woselbst auch jede Auskunft bereitwilligst ertheilt wird. Friedberg im Oktober 1893. Der Vorstand des Ortsgewerbvereins: 4145 Georg Hieronimus, Vorsitzender. Weihnachts⸗Arbeiten. Die neuesten Artikel sind eingetroffen und bereits ausgestellt. 95 1 gezeichnet und angefangen, in großer Auswahl Handarbeiten, zu sehr billigen Preisen. Ferner empfehlen 92 22— 142 2 wir sämmtliche Stickmaterialien un nur bester Qualität. 45 Geschwister Schloß. Möblirte Zimmer Frisch entleerte Der Hauptlehrer: Alphons Janke, Architekt. Soeben erschien:. Geschichte der Lateinschule zu Friedberg von Direktor Dr. G. Windhaus. Festschrift zum 0 350jährigen Jubiläum der Großherzoglichen Realschule und des * N 2 à M. 15, M. 20, M. 30 pro Monat zu Wein⸗Fässer, Progymnasiums vermiethen. 5 220 Liter haltend, sind eingetroffen. g 1 4150 Carl Kümmich. 4151 Ph. Dan. Kümmich. Fried berg in Hessen. m schön mödlirre s a Preis e k. 2.— Zimmer an einen soliden Herrn zu vermiethen. Ludwigsstraße 450,9. G. Ph. Zimmermann, 4152 Weißbindermeister. ———— e Mt. 2. e Große Auswahl= Stridwolle, F Kinderhüten empfiehlt nur dauerhafte, waschächte Qualität, bei 4154 ge M. Holler billigstem Preise empfiehlt 1 4 a— 4143 Heinr. Diehl, Usagasse. Ein Schneider„„ vermiethen ne f S 0 4 in der Bismarckstraße ein ruhiges Zimmer, Für die vielen Beweise herzlicher Liebe sofort gesucht. möblirt oder unmöblirt. Näheres zu er- und Theilnahme bei dem am 9. Oktober 4122 J. Engelter, Herrenschneider. fragen in der Exped. d. Anz. 4051 erfolgten Ableben unseres theueren Gatten rr und Vaters, des Herrn Ein erfahrenes Mädchen für sofort gesucht. 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Erlaube mir hiermit die mich am Montag und Dienstag Abend mit ihrem Besuch beehrenden Gäste darauf aufmerksam machen, daß sich die Restauration an von enannten Abenden im oberen Sälchen efindet, da die unteren Räumlichkeiten sü⸗ die Festgäste der Realschulfeierlichkeite⸗ reservirt bleiben. a Hochachtungsvoll P. Rudelius. Hirchhiihe zu Albenstadt. 4150 Gasthaus zu den drei Hasen Sonntag den 15. und Montag den 16. d. Mts. findet zur Feier der Kirch weihe gutbesetzte Tanzmusik statt, won ergebenst einladet 4086 Andreas Grix. Preis⸗Kegeln. Sonntag den 15. Oktober, Nachmittags von 3 Uhr an, findet das Stechen auf de Preise statt, wozu einladet Bad⸗Nauheim. Och. Aletter, 4148 Zur Waldlust“. 7 A Tanz⸗Anterricht. Mein Unterricht beginnt Mittwoch den 18. Oktober und zwar in dieser Salson im Saalbau. Die werthen Damen wollen die Güte haben sich um 5 Uhr einzufinden, für die Herren beginnt der Unterricht un, 7 Uhr. Weitere gefl. Anmeldungen nimm noch Herr J. H. Hofmann in der Burg entgegen. Hochachtungsvoll Georg Grünert, Lehrer der Tanzkunst. Hammelfleisch 45 Pfg., Brust und Läppchen 40 Pfg. bah K. Söllner, W. Kreuter II. Gg. E. A 4142 G. Haustein II. Sell-⸗Mlürzburger- Vier per Glas 12 Pfg., heute Samstag bei Gg. Ulrich, .„Zum Gambrinng- Samstag& Sonntag Kulmbacher Export⸗Bien (Mönchshof). 4128 . C. urd. Engl. Speckbückinge 4146. Wllheln Berubeck. 2 Ital. Maronen Ludwig von Helmolt, 4133 4145 bei Wilh. Berubeck. — Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 41 und eine Beilage). ent einz halte id nithe; E aisen. O. gegründet ghon 501 Bure hon 518 Lage phon 806 Lag e Beuage. Obbkrhessischer Anzeiger. n 12. —— e Friedberger Fohlen-& Pferde-Markt Dienstag den 24. und Mittwoch den 25. Oktober 1893. 5 Verloosung am 25. Oktober d. J. von 25 Fohlen, (welche auf dem Markte angekauft werden), einigen Pferdegeschirren, landwirthschaftlichen Geräthen und sonstigen 50 nützlichen Gegenständen(im Ganzen 300 Gewinne). 2 Am Dienstag den 24. Oktober findet Prämiirung selbstgezüchteter Fohlen seitens des Pferdemarkt-Comités statt und haben hierzu die Großherzogliche Staatsregierung und der Landes-Pferdezucht-Verein ansehnliche Beiträge bewilligt. Loose à 1 Mark 50 Pfennig sind zu beziehen durch die Herren J. Hirsch, J. H. Schmidt, W. Trapp. Zur Benutzung unserer neuerbauten Pferdeställe wolle man sich rechtzeitig an den Unterzeichneten wenden. 50 Für das Pferdemarkt-Comits: 82 77TTTTTcVVTTTTT—V—T7T——TVV—W—VW——— ! 8 E AN A IN in den 00 2 1 50 Pf 8 Nee erer ihen dit auf eigen dil, wuß bez Tischluz g 5 Jef Gon Wierer ibben.= A. Steinhäußer, Bürgermeister. 88 l Am 25. Oktober findet Vieh und Krämermarkt, sowie Faselmarkt des landwirthschaftlichen Vereins und 5 enn Prämiirung von schönen Faseln statt. 3905 70 ihrem Bel f aufnerfe P. ͤ Vb 9 auration ap, 55 a—— 7 ³·m AA · u hüben Sith l B ö d aumlichkele 0 0 II 0 2. b. d e 3 0 en) Eugel⸗Apotheke von H. Mergar nieht einzelne Stämme sondern Original⸗Böden 10ter bis éter, sowie Meßholz, i 7 ach ie ich, wie auch in Brettern, 5 r itchpine, j 4 15 5 empfiehlt 5„Hobelwaaren, Pitchpine, jederzeit ganz bedeute de. j Nestle. Huf Rudel Jorräthe; Geschnitten Bauholz nach Listen. Großer Umsatz bei Pesetedenen een Droguen- und mediein. Präparate. Kindermehl von Nestle, Kufecker, 100 preisen. Lade Bau⸗Unternehmer und Zimmerleute zum Einkauf freundlichst ein. Rademann. Hafermehle von Knorr und Weibezahn. Hartmanns 9 kuf Gegründet 1825. Ed 5 1 7 Leguminose. Löfflund⸗Malzpräparate. Fleischextrakte von Liebig drei hun relephen Fol zum Haupt- 0 Ua beune, 3158 und Buschenthal. 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