bauten ses. ac, sowie en feinsten roß. 42 u zerubeck. 4 fiefel nd frischer chlt zu bil⸗ 37 sagasse. tiefel Neuhof. garten von irt. 41 1 ls en Blumen, uguets. n ost⸗ f sowit lmenzweige r. we N R N 5 ö .— 1893. f Samstag den 14. Januar. M 6. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch 3 i i Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, 0 e Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Wonne un Seeg 9 Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoneen von aus⸗ wärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. 2——— —=*— r 2 Amtlicher Theil. Betreffend: Die Fahrbarmachung der Kreisstraßen bei Schneefall. Friedberg den 12. Januar 1893. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Unser Ausschreiben vom 13. Dezember 1889 bringen wir nachstehend in Erinnerung. Dr. Braden. Betreffend: Die Fahrbarmachung der Kreisstraßen bel Schneefall. Friedberg den 13. Dezember 1889. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Im Anschluß an unser Ausschreiben vom 30. v. Mts.— Kreisblatt Nr. 143— sehen wir uns besonders mit Rücksicht auf ver⸗ schiedene im letzten Winter zu Tag getretene Mißbräuche veranlaßt das Nachstehende zu verfügen: Die Fahrbarmachung der Kreisstraßen bei Schneefall erfolgt wie bisher auf Rechnung des Kreises, und unter spezieller Aufsicht und Verantwortung der Bezirksbauaufseher und Straßenwarte zunächst in der Reihenfolge, daß diejenigen Kreisstraßen, welche die Verbindung der Ortschaften mit den Staatsstraßen, den Eisenbahnstationen und dem Wohnort des nächsten Arztes herstellen, sowie diejenigen, auf welchen Posten verkehren, in erster Linie, und erst in zweiter Linie diejenigen Kreisstraßen geräumt werden, welche mehr dem lokalen Verkehr dienen und von untergeordneter Bedeutung sind. 5 Die hierzu erforderlichen Hilfsarbeiter sind von den Bezirksbauaufsehern und Straßenwarten anzunehmen; das Straßenaufsichtspersonal ist aber angewiesen, hierbei nöthigenfalls— namentlich bei größerem Bedarf an Arbeitskräften— Ihre Mitwirkung in Anspruch zu nehmen und erwarten wir von Ihnen, daß Sie solche in vollem Maaße eintreten lassen. Die von dem Straßenaufsichtspersonal aufgestellten Lohn⸗ zettel werden Sie auf Anfordern zur verlagsweisen Auszahlung auf die Gemeindekasse anweisen. d 5 . Danach werden in Zukunft nur noch die Kosten derjenigen Schneeräumungen auf die Kreiskasse übernommen, welche von unseren mit der Unterhaltung der Kreisstraßen betrauten Organen angeordnet worden sind; es sei denn, daß bei ganz außergewöhnlich heftigen Schneever⸗ wehungen die Unmöglichkeit vorläge, mit dem Kreisstraßen-Aufsichtspersonal in Ve bindung zu treten und Sie dadurch zur Selbsthülfe geradezu genöthigt sind; in diesem Falle werden Sie uns aber möglichst rasch von den getroffenen Maßnahmen in Kenntniß setzen. 35 Dr. Braden. Bekanntmachung. i Nach Mittheilung des Großherzoglichen Kreisamts Büdingen ist die zu Düdelsheim und Aulendiebach ausgebrochene Maul- und Klauenseuche erloschen und die Gehöft- und Gemarkungssperre aufgehoben worden. Friedberg den 11. Januar 1893. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Friedberg den 12. Januar 1893. 15 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien und die Großherzogliche Gendarmerie des Kreises. Der Aufenthalt des am 6. Juli 1870 zu Ober⸗Wöllstadt geborenen Metzgers Johannes Georg Müller, welcher sich von seinem Truppentheil— 1. Thüringisches Infanterie-Regiment Nr. 31 zu Altona— entfernt bezw. dorthin nach Ablauf seines ihm ertheilten Urlaubes nicht wieder zurückgekehrt ist, ist zu ermitteln und der ꝛc. Müller im Betretungsfalle uns vorzuführen. Die Großh. Bürgermeistereien wollen die Polizeidiener geeignet instruiren. Signalement. 5 Vor und Zuname Johannes Georg Müller, Geburtsort Ober Wöllstadt, Kreis Friedberg, Großherzogthum Hessen, Alter 22 Jahre 5 Monate, Größe 1,695 Meter, Religton evangelisch, Profession Schlachter, Haare dunkelblond, Stirne hoch überbaut, Augen grau, Augenbrauen dunkel, Nase gewöhnlich, Mund gewöhulsch, Bart Schnurbart(wenig), Zähne ziemlich schlecht, Kinn ziemlich breit, G.sichtsbildung breit und blaß, Statur untersetzt, Besondere Kennzeichen keine. Bei seinem Fortgehen, war derselbe bekleidet mit 4. Rock, 4. Hose, 2. Mantel, 2 Helm, Koppel III. Garnitur, Seitengewehr Nr. 89. Sämmtliche Sachen find mitzdem Stempel der 3. Komp. versehen. Eigene Mütze. Dr. Braden. Bekanntmachungen! Landwirthschaftlicher Bezirksverein Friedberg. 5 g Sonntag den 15. Januar, Nachmittags präcis 3 Uhr, findet in Melbach im Gasthaus zur Post eine Versammlung statt. Tagesordnung: Besprechung über die wirthschaftlichen Maßnahmen nach Durchführung der Feldbereinigung. Eingeleitet durch Großh. Landwirthschaftslehrer br. von Peter. f 5 Zu zahlreicher Betheiligung ladet ergebenst ein Der Vorsitzende 5. Friedberg. ienst. Oberhessischer Obstbauverein, Vereinsbezirk Friedberg. f Im Anschluß an die Versammlung des landw. Bezirksvereins findet in Melbach, Sonntag den 15. Januar, Nachmittags ¼5 Uhr, Besprechung über die Wiederherstellung alter Baumanlagen statt. Referent: Der Vorsteher des pomologischen Gartens zu Friedberg, C. Reichelt. Der Vorsitzende des e Friedberg. Dr. Wallau. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Obige Bekanntmachungen wollen Sie in Ihren resp. Gemeinden auf ortsübliche Weise zur Kenntniß der„ a r. Braden. Betreffend: Das Vormundschaftswesen. Friedberg den 4. Januar 1893. Das Großherzogliche Amtsgericht Friedberg an die Vormünder und Curatoren im Amtsgerichtsbezirke. 5 „Wir sehen der Einreichung der Rechenschaftsberichte und des Nachweises der Zinsenbeischreibung unter Vorlage der Einlage⸗ büchlein bis längstens zum 1 Februar d. J. entgegen. Dagegen sind die zu stellenden Vormundschaftsrechnungen bis längstens zum 30. April l. J. einzureichen. Nichteinhaltung dieser Fristen hat unnachsichtlich eine Ordnungsstrafe von 3 Mark zur Folge. 8 Sellheim. Feick. Deutsches Reich. Darmstadt. Der Abg. Jöckel hat bei der 2. Kammer einen Antrag betr. das Ver⸗ bot des Besuchs der Wirthshäuser und Tanz⸗ belustigungen seitens der Schüler der Volks⸗ und Fortbildungsschule eingebracht. Zur Be⸗ gründung des Antrags wird ausgeführt, daß die zunehmende Verrohung der Jugend haupt⸗ sächlich ihren Grund in dem allzufrühen Besuch der Wirthshäuser und Tanzbelustigungen seitens leide Dieser traurigen Erscheinung Streik sei hauptsächlich dadurch veranlaßt worden, daß derselben habe. g einu mit ihren beklagenswerthen Folgen in religiöser 2447. 2*„ füblte. sittlicher und sozialer Beziehung müsse die Frwolltät, als sie den Streik hervorriefen cons.) findet es unerhört, daß die Sonialdemokratle, die durch ihre Angriffe den deutschen Export geschädigt und dadurch die Arbeitsgelegenhett vermindert babe, jetzt von der Regterung die Beseitigung des Nothstandes fordere. Die Interpellation set eine Jronke auf den Saarbrückener Streik. Die Löhne der Bergarbeiter betrügen das Drei fache des Lohnes der meisten Tagearbeiter. v. Pfetten (Centr) bezeichnet als Hauptgrund des schlechten Ver bältnisses zwischen den Arbeitgebern und Arbeitern die Verh'tzung der Letzteren zu Agitationszwecken. Ein wirklicher Nolhstand herrsche nur in der Lan dwirtbschaft, die namentlich durch die Verminderung des Fleischkonsums Handelsmimister von Berlepsch konstatirt, der der Arbeiter Rechtsschutzverein seine Macht zu Ende geben Die Arbeiterführer bekundeten eine verbrecherische Die Be Regierung nach dem Vorgange anderer Staaten, bauptungen, daß in den staatlichen Bergbetrieben Hunge z. B. Württembergs und Bayerns, mit ge⸗ eigneten Maßnahmen entgegentreten. her bestehenden Bestimmungen hätten sich nach allgemeiner Erfahrung als vollständig unzu⸗ reichend erwiesen. Der Antragsteller beantragt hiernach, die Kammer wolle die großh. Regie⸗ rung ersuchen, für das ganze Land eine gleich⸗ heitliche Bestimmung und beziehungsweise Regelung des Verbots des Besuchs von Wirths⸗ häusern und Tanzbelustigungen seitens der Schüler der Volks- und Fortbildungschule, sei es auf dem Wege des Gesetzes oder der Ver⸗ ordnung, herbeizuführen. — Ber Amtsrichter Giller in Fürth wurde zum Amtsrichter in Langen, der Rechnungé roth Haag zum Vorstand der Calculatur der Brandversicherungskammer, der Finanzaspirant Petiy II. zum Calculator an der Brandversicherungskammer, der Gerichtsassessor Strein zu Darmstadt zum Amtsrichter in Fürth, die Gerichts accessisten Gerloch von Darmstadt, Hahn von Worms, Koch von Gießen, König von Pfeddersheim, Dr Lindeck von Darmstadt, Müller von Worms, Munch von Worms, Rausch von Lauterbach, Schmidt von Gießen zu Ge richts assessoren, Gerichtsassistent Welcker von Gießen zum Regserungsassessor ernannt. Berlin, 11. Jan. Im Reichstag wird die Be rathung der Braufteuernovelle fortgesetzt. Grillen berger spricht sich gegen die Biervertheuerung aus, die zugleich eine Blerverschlechterung herbelfuͤbre. Er empflehlt die Ablehnung der Brausteuernovelle ohne Kom missions berathung. Der bapertsche Finanzminister von Riedel konstatirt, daß seine gestrigen Angaben auf amtlichen Quellen beruhen. Die Erboͤhung des Malz aufschlages in Bayern bat keine dauernde E höhung des Bierpreises herbeigeführt, das Bler ist auch nicht schlechter geworden und der Konsum ist nicht zurückgegangen. Staate sekretär v. Maltzahn hebt hervor, daß die in den Motiven angegebenen Durchschnittszoblen auf der sorgsältigsten Berechnungen beruhen und selbst von nicht regterungsfreundlichen Zeitungen als richtig anerkannt worden seien Bachem(Centr) bält die Brausteuer für die unerfreulichste aller zur Deckung der Milttärous gaben vorgeschlagenen Steuern. Man müßte die kleineren Brauereien weniger zahlen lassen als die größeren und letztere verhindern, den Betrieb weiter aus zudehnen Wenn schon eine indirekte Steuer gewählt werde, so sollte man doch nicht ein einzelnes Gewerbe treffen und am allerwenigsten das Brauereigewerbe. Brömel(frs.) meint, auf die Vorlage passe der Grundsotz: Nimm, was du kriegen kannst; das sei aber keine Steuerpolttik, sondern eine steuerpolitische Wegelagerei.(Der Prästdent bezeichnet den Ausdruck als unparlamentarisch) Böcke! (Antisemit) ist ein entschledener Gegner der Vorlage, well sie den Mittelstand und die Landwirthschaft schwen schädige. Gerlach(eons.) erklärt, seine politischen Freunde wünschten dringend eine Verständigung über die Militärvorlage und würden statt der Erhöhung den Brausteuer eine böhere Besteuerung der Börsengeschäfte vorziehen. Die Vorlage wird an die Militärkommission verwiesen.— 12. Jan Reichstag. Liebknecht be gründet seine Interpellatton wegen des Nothstandes mit dem Hinweis auf die Versammlungen Arbettsloser, die Zunahme der Konkurse und die Berichte der Fabrlkin⸗ spektoren. Die Gemeinden, sowie ein Theil der Einzel staaten hätten zur Bekämpfung des Nothstandes gethan, was sie thun konnten, vor allem müsse das Reich die Inlttative ergreifen. Der Nothstand sei inte nattonal, auch der Mittelstand leide. Redner bespricht sodann den Bergarbeiterstreik. Staatssekretär von Bötticher er klärt, die Beseitigung der Nothstände sei zunächst Sache der Kommunen und der Einzelregterungen Aus der Thatsache, daß diese beim Reiche die Beseitigung des Nothstandes nicht beantragt baben, sei der Schluß zu ziehen, daß der geschilderte Notbstand nicht existire. In einer Berliner Versammlung Arbeitsloser set der prak— tische Vorschlag, man möge sich an das Ministertum wenden, abgelehnt worden. Die vorhandenen Nothstände selen nicht derart, daß sie außerordentliche Maßnahmen benöthigten. Der Saarbrücker Ausstand sei frivol und der ungerechtfertigste, der je vorgekommen sei. Die Ar beiter sollten die Provocatoren des Streiks für die Folgen verantwortlich machen. Rechtsbruch, Verletzung der Vertragstreue, Aufl hnung gegen die Staatsgewal! und das Gesetz babe in Deutschland keine Aussicht auf Erfolg. Die Soztoldemokratte würde das Beste zur Beseitigung des Notbstondes thun, wenn sie die Berg Die seit⸗ löbne gezahlt worden seten, seien stets als unerbörte Lägen erwiesen worden. Nach der neuen Arbeitsordnung betrage die reine Arbeitszeit acht Stunden, die Beh aup tungen über schlecht⸗ Behandlung seten eine unerhörte Uebertreibung. Während der dreijährigen Amtsthätigkeit des Ministers sei keine Beschwerde an ibn gelangt Der Einfluß des Rechtsschutzvereins auf die Arbeiter set um so wunderbarer, als vier namhafte Führer wegen Unter schlagung von Vereinsgeldern verhaftet worden seien. — Mehrere Centrumsabgeordnete brachten im Reichstag ein Gesetz über eine Abänderung der Konkursordnung vom 10. Febr. 1877 ein. — Dem„Vorwärts“ zufolge wurde die Aufnahme der von Dresdenern Arbeitern ge— planten Statistik der Arbeitslosen von einem hierzu ernannten Comits polizeilich verboten. — 12. Jan. In der gestrigen ersten Sitzung der Militärkommission des Reichstags nahm Reichskanzler von Caprivi zur Eröffnung der Generaldiskussion das Wort. Er gab einen Ueberblick über die politische Lage mit besonderem Hinweis auf die Lage Rußlands und Frankreichs und deren militärische Stärke gegenüber dem Dreibund, daraus ergebe sich die Nothwendig— keit der numerischen Ueberlegenheit. Er lehnte für die verbündeten Regierungen die Ver⸗ antwortlichkeit ab für die Folgen irgend einer Unterlassung. — Nach dem Exposs des Finanzministers schließt der preußische Etat mit einem Defizit von 58 Millionen ab. — 12. Jan. Die auf heute Nachmittag in der Schöneberger Schloßbrauerei anberaumte Arbeitslosen-Versammlung wurde polizeilich ver— boten. Zur Aufrechthaltung der Ordnung war ein starkes Aufgebot von Gendarmen und Schutzleuten anwesend. Essen, 11. Jan. Der Bergarbeiterstreik im Ruhrgebiet hat am Mittwoch eine Aus— dehnung gewonnen, welche man in Anbetracht des Umstandes, daß aus dem Arbeitsverhältniß der Bergarbeiter nicht der geringste Grund für einen Ausstand herzuleiten ist, kaum für möglich gehalten hätte. Die Belegschaften, welche bisher in den Ausstand eingetreten sind, haben es nicht einmal versucht, ihr Verhalten, das jedem Gefühl von Recht und Ordnung widerspricht, ihren Arbeitgebern gegenüber zu rechtfertigen. Eine gestern Abend hier abge— haltene zweite Versammlung der Bergleute des Essener Reviers beschloß einstimmig, am Aus— stand festzuhalten. Bis heute Abend streiken circa s%)00 Mann. Der frühere Bergmann und Streikführer Bunte wurde gestern auf Requisition des ersten Staatsanwalts bei seiner Rückkehr von der Agitationsreise in Dortmund auf der Straße verhaftet. In Bochum ist alles angefahren; die auswärtig Streikenden suchen die hiesigen Arbeitenden abzuhalten, aber ohne Erfolg. Der Besitzer der Verbands— druckerei, Werdelmann in Gelsenkirchen, wurde gestern verhaftet. Sigmaringen, 10. Jan. Gestern Abend fand zu Ehren der hier anwesenden Fürstlich— keiten ein großes Essen und hierauf ein Hof— Concert statt. In Gegenwart der Eltern des Brautpaares, des Kaisers, des Königs von Rumänien und der rumänischen Minister und Präsidenten des Senats und der Kammer wurde von dem Minister des königlichen Hauses v. Wedel, die Civiltrauung vollzogen. Die kirch— liche Trauung des Prinzen Ferdinand von arbelter vom Streik abhalten würde. v. Stumm(freie! Rumänien mit der Prinzessin Maria von Edin— 5 burg fand Nachmittags 4 Uhr in der katho lischen Kirche in Anwesenheit des Kaisers und der Fürstlichkeiten statt. Den Trauakt vollzog der Ortspfarrer, die Weiherede hielt der Erz⸗ abt Placidus vom Kloster Beuron. Saarbrücken, 12. Jan. Heute sind 16,300 Bergleute angefahren. Auf Grube König arbeitet alles. Straßburg, 11. Jan. Der Kaiser traf heute kurz nach Mittag hier ein, ließ die Garnison alarmiren und speiste später beim Fürsten Hohenlohe. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Die Mehr⸗ heit des czechischen Feudaladels lehnt Taaffes Programm ab, weil dasselbe auf der Unab- änderlichkeit der Verfassung basirend, das czechische Staatsrecht ignorire. — 11. Jan. Der Kaiser ist heute Vor⸗ mittag zu den Hofwildjagden nach Mürzsteg ab⸗ gereist und kehrt am Freitag hierher zurück. Schweiz. Bern. Auf Grund eines Be⸗ schlusses des Bundesraths werden die Waaren— tarife herabgesetzt, wodurch namentlich aus Oesterreich-Ungarn ein großer Aufschwung des Waarenverkehrs bezüglich jener Artikel erwartet wird, welche bisher aus Frankreich bezogen wurden. Frankreich. Paris, 11. Januar. Die Morgenblätter bestätigen einstimmig die An⸗ sicht, daß die Gesammtdemission nur die Aus— schließung Freycinets bezweckte, welcher die Stellung des Kabinets gefährdete. Die Neu⸗ bildung des Kabinets ist infolge der Weigerung Burdeaus verschoben worden. — 11. Jan. Die Morgenblätter erklären übereinstimmend, nach den Erklärungen Lesseps sei die Eindämmung des Panamaskandals un⸗ möglich, neue zahlreiche Enthüllungen seien unvermeidlich. Der Generaladvokat versuchte wiederholt, Lesseps an der Nennung von Namen zu verhindern; der Gerichtspräsident bestand aber auf der Angabe. — 11. Jan. Gestern Abend reichte an⸗ geblich der Botschafter in London, Waddington, seine Demission ein, weil Ribot ihn beauftragt hatte, Lord Roseberry zu eröffnen, Frankreich werde Englands Intervention in der marokka— nischen Angelegenehit nicht dulden und die Be⸗ setzung eines Punktes als Kriegsfall betrachten. — 12. Jan. Das neue französische Kabi⸗ net sollte sich heute der Deputirtenkammer vor⸗ stellen, ist aber noch nicht vollständig. Ribot erhält das Präsidium und das Portefeuille des Innern, Develle das des Auswärtigen, Loizil— lon das Portefeuille des Krieges und Viger dasjenige für Ackerbau. Die übrigen Minister behalten ihre Posten. Unter den Kandidaten für das Portefeuille des Marineministeriums wird der Admiral Gervais genannt. — 12. Jan. Ein gestern erschienenes Manifest aller sozialistischen Gruppen beruft auf den 14. Januar ein Meeting ein. Rußland. Petersburg. Die Abreise des Großfürsten-Tsronfolgers nach Berlin zur Hoch— zeit der Prinzessin Margarethe ist auf den 21. Januar festgesetzt. Ein großer Hofstaat begleitet den Czarewitsch, welcher sich 10 Tage in Berlin aufhalten wird. — Die Zollverhandlungen mit Deutschland wurden auf unbestimmte Zeit vertagt. Die Beendigung dieser Verhandlungen dürfte kaum vor Ende Juni stattfinden. Kiew, 12. Jan. Der„Dziennik“ meldet die Verlegung zweier Divisionen nach dem hie— sigen Militärbezirk, sowie eine allgemeine Ver⸗ Amerika. New⸗Pork. Die vereinigten Arbeiter-Syndikate führten eine Verständigung mit den Arbeitern, welche keinem Syndikat angehören, herbei zum Zwecke eines gemein— samen allgemeinen Ausstandes in Homestead im Frühjahr. stärkung der Truppenzahl an der Westgrenze. lt, hat F. u Dlenstbo in. 0 Friedl 6 Mustkoer ufurtet 1 5 bend albau be lobecket“ e in Frar Flche de. . gather —— Hete Unter den in! sathete en, berba 6ssen, emmelte un unssamm J eomoslofüt a ache Abr abern osion melt 1 5 Dynam en Vahnde urch dhe 9 0 aber 4 00 IIdrier, gen Pf ochen J worufen 10 kaum ö St. In 0 Tant „ ooson in n verle London 1 s nudist ak der 9 Art aus d hin Lon elle Vor⸗ irzsteg ab. zurück. eines Be⸗ 1 itlich aus wung des l erwaftet bezogen Uar. Die die Aus⸗ elchet die Die Neu⸗ Weigerung r erklären en Lesseps indals un⸗ igen seien versuchte bon Namen nt bestand reichte an⸗ zaddington, beauftragt Frankreich r marokka⸗ nd die Be⸗ betrachten. sische Kabi⸗ mer vor⸗ ig. Ribot ffeuille des gen, Loijzil und Viger en Minister — f Aus Stadt und Land. b. Frledberg. Verflossenen Samstag hatten wir der einmal Gelegenheit einem genuß reichen Abend des sadw Casinos anzuwohnen. Gab schon die Gala uingenreihe, welche vor unserm Hotel Trapp hielt, be ichtigten Hoffnungen Raum, so wurden dlese noch durch ue Reichhaltigkeit des Programms übertroffen. Lebende Alder und Thestervorstellungen wechselten mit Mustk brträgen, bei denen der Zitberelub Friedberg sich be— sonders bervorthat, sowohl in Ensemblespiel, als auch ll dem Vortrage auf dem Rylophon Ein hierauffolgen— eis Tänzchen bildete den Schluß des Programms und ian das ganze Arrangement als ein wohlgeordnetes uf d gut durchgeführtes betrachtet worden. Friedberg, 11 Im Gestern Abend wurde eine fan durch einen rasch fahrenden Schlitten an der Stadt liche überfahren und trug eine sehr schwere Verstauchung is Armes davon. m. Friedberg. Einem verehrlichem hiesigen und ge Publikum gestatten wir uns einstweilen die ittheilung zu machen, daß Sonntag den 22. d. Mts in Tropp'schen Saale eine Wohlthätigkeits Aufführung t Theater, lebenden Bildern und musikaltschen Vor tügen stattfinden soll, wodurch ein sebr genußreicher Alend geboten werden wird. Dteserhalb sowohl als des guten Zwecks wegen darf sicher einem sehr zahlreichen Asuch entgegengesehen werden. Friedberg. Anläßlich des Umstandes, daß die . Katherine“ 40 Jahre im Dienste des Hauses Theobald sicht, hat Frau Theobald dem Hülfsverein zum Zwecke von Dienstbotenprämien tausend Mark als Kapttal über esen. r. Friedberg. Auf Veranlassung des Vorstandes dez Musikvereins wird G. A. Strohecker, Mitglied des Fankfurter Stadttheaters, Donnerstag d. 9. Februar einen Slo tze Abend:„Vorträge in Frankfurter Mundart,“ im Stalbau veranstalten. Ueber die Wirksamkeit von Strobecker's Vortragstalent herrscht nur eine Stimme; we in Frankfurt wird der Künstler auch bet uns die fühlichen Lacher auf seiner Seite haben Ein brechend volles Haus ist ihm von voinherein sicher. Es düfte dic deßhalb empfehlen, vorher eine Liste für nummerirte ätze in Umlauf zu setzen, sowie Kartenvorverkauf ein— zip ichten Mainz Vor einigen Tagen wurde hier eine Heb— anme wegen verschledener Verbrechen im Sinne der 9929 und 220 des St G. B. verhaftet. Die einge⸗ lehete Untersuchung nimmt größere Dimensionen an; es rden in den letzten Tagen ein Mädchen und mehrere oh hetrathete Frauen, wegen Verbrechens wider keimendes Olen, verbaftet, 4 Allerlei. Essen, 9. Jan. Auf der Etsenbahnstrecke zwischen Himmelte und hier war von bübischer Hand ein dicker Mumstamm quer über das Geleise gelegt worden. Der Locomostvfübhrer bemerkte das Hinderniß und brachte den Jug rechtzeitig zum Stehen. Ueber eine beute früh 5 Uhr abermals in Rausal vorgekommene Dynamit Ex plision meldet die„Rheintsch⸗Westfälische Zeitung“, daß ehe Dynamitpatrone gegenüber dem Stationsgebäude auf dem Bahndamm außerhalb der Geletse niedergelegt war. Durch die Exploston seten 30 Fensterscheiben zertrümmert, unt aber kein Schaden angerichtet worden. Von dem Alter fehle bisher jede Spur. Trier, 12. Jan Die der Kindesentführung ange klagten Pfarrer Stöck und Frau Ludwig wurden freige snochen. Der Urtbetlsspruch wurde vom Publikum mit Mavorufen aufgenommen. Der Präsident drohte, den Stal räumen zu lassen. St., Ingbert, 12. Jan Ein Theil der Martin'schen uloverfabrtk, wo gestreikt wurde, ist in Folge einer Gzolostion in die Luft geflogen. Zwet Arbeiter wurden schver verletzt. London. Ein katholisches Comité, unter Leitung det Erzbischofs Vaughan, hat sich hier gebildet zum — 3 Theilnahme an den Unruhen während der Cholera in Astrachan je 20 Personen zum Tode und zur Zwangs arbeit in Sibirien verurtheilt. London, 10. Jan. Aus Penzance wird gemeldet, daß in das Zinnbergwerk St. Just Wasser eingedrungen ist und 20— 30 Bergleute ertrunken sind. Alle Rettungs versuche sind vergeblich, da die sämmtlichen Zugänge ab geschlossen sind. Newyork, 12. Jan. An Typhus sind bis heute 125 Personen erkrankt und 35 gestorben; 44 Kranke befinden sich in Behandlung. Newyork, 12. Jan. Ein riesiger Eisberg ver hindert die Schifffahrt in der Newyorker Bat. Zahl reiche Passagtere und Dampfer können nicht landen. Sieben Schleppdampfer und eine große Anzahl Flußschiffe sigen im Eise fest. Newyork, 11. Jan. In Folge vorzeitigen Los- gehens eines Sprengschusses in der Köblengrubs zu King in Colorado wurden 27 Bergarbeiter getödtet. Handel und Berkehr. Frankfurt, 12. Jan. Fruchtbericht. Hiesiges Weizen mehl Nr. 0 M. 27.50— 28.50, Nr. 1 M. 25 0026.00, Nr. 2 M. 24.00— 25.00, Nr. 3 M. 22.00— 23.00, Nr. 4 M. 17.00 18.00, Nr. 5 M. 12 00— 13.00, Milchbrod und Brodmehl im Verband M. 47—49, norddeutsche und westfältsche Wetzenmehle Nr. 00 M. 21.75 22.70, Roggen mehl loco hier Nr. 0 M. 22.75 28 50, Nr. 0/1 M. 21.00 bis 25.00, Nr. 1 M. 19.50— 20.5. Obige Preise verstehen sich per 100 Kilo ab hier, häufig jedoch auch loco aus— wärtiger Stationen und bet Partien von mindestens 10.000 Kilo. Briefkasten. Steinfurth. Einfach unmöglich! Würde auch keine andere Zettung nehmen. Die Redaction. In Amerika verstorbene Hessen und Hessen⸗ Nassauer. New Nock City: Eleonore Elisab. Bock, geb. Schmettmann, aus Mohn⸗ hausen, Kurhessen. Baltimore, Md.: Catharina Hast, geb. Ahlbach, aus Nieder-Ohmen. Brooklyn, N. Y: Frank Schaaf, 39 Jahre alt, aus Bensheim. Chieago, Ill.:: Louis Schick, 44 Jahre alt, aus Homburg v. d. H. Indianapolis, Jad: Fritz Reichert aus Hüttengesäß bei Hanau. Long Island City, L. J: Cathar. Sauerbrey geb. Sachse, 32 Jahre alt, aus Gemünden, H.essen Kassel. f Nebraska City, Nebr.: Paul Schminke, 57 Jahre alt, aus Hessen. Pittsburgh, Pa: Georg Bischoff, 56 Jahre alt, aus Nlederkausungen. Village Kiel, Wis.: Ferdinand Mayer, 5 Jahre alt, aus Nierstein. Gedenket der Vöglein im Schnee! Der Frost und Hunger thun weh. Verwahret Feuer und Licht, Damit kein Schaden geschicht! Beim Eis vergeßt das Streuen nicht, Sonst kommt Ihr vor das Strafgericht! Verein zur Unterstützung armer Kinder Friedbergs. In Folge unseres Aufrufs vom 7. Dezem— ber v. Is. gingen als Weihnachtsgaben ein von: Dr. A. Trapp 10 M., r. Becker 1 M., Jacob Wurm 40 Pf., Director Joh. Ph. Schäfer 1 M., Frau Or. Dieckmann M. 1.50, Karl Kümmich 5 M., M. Pappenheimer M. 1.50, Oberlehrer Schultheis 1 M., Bauinspector a. D. Milczewsky 1 M., Professor r. Schmid 2 M., Frl. Allendörfer M. 2.50, Frau E. Gärtner 2 M., Oberlehrer Bitsch 1 M., Frau Rechts— anwalt Jöckel 2 M., Actuar i. P. Funk 2 M., Ludwig Ferber 1 M., Dr. Nicolay 2 M., J. Dörr 1 M., Rechtsanwalt L. Seyd 5 M., ferner von der Rundetischgesellschaft bei G. Steinhäußer die Hälfte des Erlöses der am Neujahrstage versteigerten Bilder mit 11 M., insgesammt 53 M. 90 Pf. Die Sammel⸗ büchsen ergaben bei ihrer Entleerung den Be— trag von 51 M. 81 Pf. Indem wir hierüber Namens der armen Kinder herzlichst dankend quittiren, verfehlen wir nicht zu bemerken, daß wir bei nächster Gelegenheit betreffs der Ver⸗ wendung dieser Gelder Rechenschaft ablegen werden. Friedberg den 12. Januar 1893. Der Vorsitzende: Der Rechner: Rechtsanwalt L. Seyd. Dor Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. 2. Soantag nach Epiphanias. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Dr. Weiffenbach. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags 9½ Uhr: Herr Pfarrer Dr. Weiffenbach. Nachmittags 12 Uhr: Herr Candidat Heußel. Abends 5 Uhr: Herr Missionar Thumm. Mittwoch, 18. Januar, Burgkirche, Abends 8 Uhr: Passions Andacht. Herr Candidat Berck. Katholische Gemeinde. Samstag Nachmittag von 4 Uhr an Beicht. Sonntag Morgen nach 6 Uhr: Beicht; um 5/7 Uhr Austheilung der heil. Communton. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Chrtistenlehre und Andacht. Gemeinnütziges. Durch die Nässe verdor⸗ bene Stresen werden wieder weich, geschmeidig und dauerhaft bet Anwendung des bekannten„Schuͤhfett Marke Büffelhaut“, können auch schon 1 Stunde nach dem Einfetten wieder glänzend gewichst werden. Verkaufs— stellen sieye Inserat. 202 Mefszmer's Thee à M. 2.0 u. 3.50 pr. Pfd. in höchsten Kreisen angeführt, genießt Weltruf. Es ist der beltebteste u verbreitetste Thee Probep. 80 Pf. u. M. 1 bei G. Groß u. Fr. Hilbrecht Wwe. 152 Geld⸗ Cours. Frankfurt am 12. Januar 1893. r Geber. Nehmer. M. Pf. M. Pf. 20⸗Frankenstücke VVVVVHUHUIHVVVVVCVVVVVCV do. in ½ U ge, Dollaes n Go 4. 20 4. 16 Des nönüö 9. 60 an mare,, 9. 65 Englische Sovereiggn s. 20. 34 20. 30 Russ. Imperial 60 Immobiliar⸗Versteigerung. Montag den 6 Januar, Vormtttags Versteigerung. Gummischuhe 1 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause die zum Nachlaß der Andreas Müller's Ehe leute gebörenden Immobtlien einer dritten und letzten Versteigerung ausgesetzt wer N den. Bemerkt wird, daß mit dem Zu schlag die Genehmigung Seitens der groß jäbrigen Erben erhellt und bei Großh Amtsgericht bezüglich der Minderjährigen Kandidaten Zyecke der Veranstaltung einer Ausstellung christlicher inisterums Kunst aus der ersten Chrtstenzett. Dieselbe soll im Jahre nini 1895 in London stattfinden. . Hamburg, 1. Jan Heute wurden hier 5 Fälle erschienenes boy Cholera, in Altona 1 Cbolerafall gemeldet. open beruft War schau. Nach volnsschen Blättern wurden wegen 5 7 7 N ein. f abasebe e ee en e 15 och zierte Lichte für in zu hp Kronleuchter, t auf 1 empfi bit bigigst er Hofsta Seifen-, Lichte⸗ u. Parfümerie⸗ ich 10 Tage Fabrik von 1 4 12 0 Die 9 Hanau a. M., Kölnische Straße 1. erlag Frankfurt a. 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Sang'schen Saale(zur Stadt New⸗Pork) als letzte fortgesetzt. ; Franz Joseph Nees, 236 Auktionator. Eine Wohnung von 3 Zimmern, Küche und Zubehör in meinem Hinterhause vom 1 Avril an zu vermiethen. H. M. Falck. in besten Qualitäten empfiehlt billigst 19⁴ Heinr. Diehl, Usagasse. Corsetten für Damen und Kinder in großer Auswahl empfiehlt 89 G. F. Aletter. Automatische(selbsttbätige), geräuschlose Thürschließer mit neuesten Verbesserungen, liefert unter Garantie und Probezeit Wilh. Ad. Heß, 241 Schlossermeister. Friedberger Markt findet Dienstag den 14. und Mittwoch den 1 Zur Benutzung unserer neuerbauten Pferdeställe wolle m zeichneten wenden. Futter und Streu wird zu ermäßigten Am 15. Februar, Abends 5 Pferdeställen Verloosung von 12 schönen g g 8 7(auf dem Markte angekauft), 0. 75 sowie von sonstigen Haus- und landwirthschaftlichen Gegenständen, im Ganzen 5 85 5 200 Gewinne. f„ 8 Loose à 1 Mark 50 Pfennig sind zu beziehen durch die Herren Ed. Hirsch, J. H. Schmidt 8 und Wilh. Trapp in Friedberg. Für das Pferdemarkt-Comité: 2 00 Steinhäußer, Bürgermeister.. 6 7 55 8 e 80 VV 0 Hohenloh Holzversteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. Es sollen im Distiikt Hardt versteigert werden; 5 7 Montag den 23. Januar, von Vormittags a. Gleich zu Anfang der Versteigerung vom Versommlungsplotz aus: 28 Erlen ꝛc. Knüppel und 730 Erlen ꝛc Wellen, welche vom Forellenteich zur Arns burger Grenze längs der Wetter sitzen p. 250 rm Buchen Scheiter, 270 rw Buchen Knüppel, das schlechte Eichen Scheit 160 rm Buchen Stöcke, 103 rw Eichen Stöcke, und Knüppelholz, ea. 40 mz 6 rm Nudelholzstöcke; 3350 Buchen⸗Wellen, 1660 Eichen Wellen, 100 Na holz Wellen. Die Zusammenkunft ist dort, wo der chaussirte Weg von Kolnhausen durch Hardt an den Wald kommt. Dienstag den 24. Januar, l. J., von Vormittags 91½ Uhr an: a, 50 rm Buchen Scheiter, 160 rm Buchen Knüppel, 30 1m Nadelbolz, Linden Knüppel, 66 xm Buchen⸗Stöcke, 84 rw Eichen⸗Stöcke, 15 rw Nadelholz Stöcke, 1210 Buchen Wellen, 15 0 Eichen Wellen, 830 Nadelholz W ellen. b. von Nachmittags 1 Uhr ab Foctsetzung beim Sedayplatz): das bessere Eichen Scheit. und Knüppelholz, ea. 40 rm; 2 rm Kirschbaum und 4 Hainbuchen Rundscheitholz; 23 Abschnitte Eichen Schnittholz von 1,68 m Länge und 4277 em Durch Bismarckhäringe, Anchovis Wilhelm Fertsch. messer mit 21,97 fm; 5 Abschnitte Buchen Schnittholz mit 4,41 fm; 31 Stück Fichtenbauholz mit 16,13 fm, 33 Kiesern Abschnitte mit 18,61 Cubikinhalt, dabei recht schönes Kiefern Schnittholz. 105 Fichtenstangen= 1,79 fm. Zusammenkunft am Vormittag 9⅛ Uhr wie am vorhergebenden Tage. Lich, 10 Jenuor 1893. I. Dresden, Oure l 35. eee eee eee Frühjahrs⸗Pferde⸗ Preisen abgegeben. 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Abends 8 Ubr, im Saalbau dahier statt., Entrée 50 Pr à Person. 180 Veteranen-& Militärberen zchnen Somstag, Abends/ I ee 10 e N 1 70 Tagesordnung: Rechnungs ablage. 1 0 2 ens de en 3 0 8 I. 8 7 0* 1 Radfahr⸗Verein. ann Samstag Abs 2 Uhr Ve lun N 243 Der Vorstand. I Por 7 1 Windecker's Felsenkeller schönes Restaurationslokal nächst di Eisbahn und bolte ich mich mit e Speisen und Getränken an gelegentlich empfohlen. 235 ö ö Konrad Heß. ge Versammlung. Die Gesellen und Arbeiter werden ersuch Frische Schellfische, Kabliau, Labberdan, Kieler Fettbücklinge, Sprotten, Geräucherte Schellfische, Speckbückinge, Uralcaviar, 2. m 21 b m Steppdecken, rothe Colter, Pferdedecken, 190 5 Flanellbetttücher zu billigen Preisen. 242 1 am 11 tobnung bei C VNonnenhof bei Ilbenstadt. 2 zur Besprechung des Gesellenballes seh ar Sonntag den 15. d. Mis., Nachmittaß tr Abf 5 Uhr, bei Herrn Simon Ruppel zah kügen, reich einzufinden 1 23 Das Comité,. Nit gen Verloren ein Trauring, aravirt A. 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Februar 1893 ein Straßenwärter, mit dem Wohnsitz zu Stammheim, angenommen. Gesuche um Uebertragung dieser Stelle können Mittwoch den 25. Januar 1893 auf unserem Büreau abgegeben werden; die Bewerber wollen sich an diesem Tage in den Vormittagsstunden persönlich bei uns melden und dem schriftlich einzurelchen⸗ den Gesuche ein von der Großh. Bürger 177 Hine melsterel ausgestelltes Leumundszeugniß, ein.——— Zeugniß über den Gesundheitszustand und H 5 7 ein solches über die seitherige Beschäftigung olz⸗Versteigerung. beischließen. Mittwoch den 18. l ts. kommen im Friedberg den 10, Januar 1893. Großh. Kreisbauamt Frledberg. 232 Schneider. Holz⸗Versteigerung. In den Fihr, von Franckenstein'schen Walddistukten Klappertanne, An der Straße und Saan werden versteigert: 1. Montag den 16. Januar l. 5 30 Rm. Kiefern Scheiter, 8 Knüppel, 8 75 Stöcke, 18,300 Stück Nadel Wellen, „ Fichten⸗Stangen 2. Dienstag den 17. Januar l.* 578 Kiefern Stämme von 1637 em Durchmesser 6—20 m Länge mit 388 ebm Inhalt. Zusammenkunft jedesmal 10 Uhr im Distrikt Klappertanne. Ockstadt den 4 Januar 1893. Der Frh. v. Franckenstein'sche Oberförster 98 Rumpf. Holz⸗Versteigerung. Es sollen verstelgert werden Montag den 16. Januar d. J. in dem Distrikt Herborn. Bauholz. 3 Eichen Stämme von 33—52 em Dm 5,48, m Länge= 2,76 Festmeter. 17 Nadel Schnittholz Stämme von 35— 51 em Dm. 4—10 m Länge= 13,58 Festmeter. 256 Nadel Stämme von 19—32 em Dm. 821 m Länge= 150 Festmeter. Dienstag den 17 und Mittwoch den 18. Januar d. J. in den Distrikten Her born und Langsdreher Grenzwald. Brennholz. 795 Rm. Buchen Scheit 24„ Eichen Knüppel, 616 ü, Buchen⸗Reisig, 177,4„ Buchen Stöcke, 19,6„ Eiche, 45,4„ Nadel, 45„ Eiche, 16„ Eiche, 229„ Nadel, 65„ Nadel. Der Anfang der Versteigerung ist jedes⸗ mal Vormittags um 0 Ubr, am ersten und zweiten Tag im Distrikt Herborn am Bahn übergang, am dritten Tag im Distrikt Langsdreher Grenzwald beim Nordstern. Hungen am 9. Januar 1898. Großh. Bürgermeisterei Hungen. 182 Buttron. olz⸗Versteigerung. Montag den 16. Januar l. J. kommen im Gemeindewald Nieder-Rosbach Distrikt Bauwald folgende Holzsorten zur öffent— lichen Versteigerung: 2265 Stück Eichenstämme von 5—15 m Länge und von 1030 em Durchm., 52,4 fm Inhalt, 2 Rm. Buchen-Schetter, 24„ Eichen Scheiter, 39„ Eichen Knüppel, 54„ Eichen ⸗Stöcke. 1811 Stück Eichen Wellen Anfang und Zusammenkunft der Ver⸗ steigerung Vormittags 10 Uhr im Holz schlag oberhalb des Bainhardswaldes. Voterst kommt das Brennholz, dann das Stammholz zum Ausgebot. (Nieder Rosbach am 10. Jan. 1893. Ratbh eus auf 6 Bemerken Jagdbezirk etwa furt a. M. entfernt und in demselben ein vorzüglicher Wildstand, insbesondere Hoch · wild und Fasanen, vorhanden. zur öffentlichen Versteigerung: Vormittags, O Jagd ⸗Verpachtung. Die der Gemeinde Vilbel zustehende Jagd, umfassend 183 Heetar Wald und 107 H etor Nidda Fele, sol Montag den 23. Jan. l. J., Nachmittags 2 Uhr, auf dem biesigen Jabre verpachtet werden Pachtliebhaber werden hierzu mit dem ergebenst eingeladen, daß der eine Stunde von Frank Vilbel den 7 Januar 1893. Großh. Bürgermeisteret Vilbel. Gemeindewald Assenbeim Distrtkt Langert 12 0 Eichen Durchforstungs Wellen. Anfang und Zusammenkunft der Ver⸗ steigerung Vormittags 10 Uhr ann Langert⸗ Weg Assenheim den 12. Januar 1893. Großh. Bürgßermeisteret Assenheim. 233 B e st Fasclochs⸗Versteigerung. Dienstag den 17. l. M., Vormittags 11 Ubr, läßt die Gemeinde Assenbeim einen sehr schweren Faselochsen auf hiesigem R' thhause öffentlich meistbtetend ver steigern. Assenheim den 12 Januar 1893. Gloßh. Bürgermeisteret Assenheim. Best. Holz⸗Versteigerung. Montag den 16 und Dienstag den 17. l. Mts., Vormittags 9 Ubr anfangend, sollen im hiesigen Gemeindewald nach slehende Holzsortimente verstetgert werden: 40 Eichen⸗-Stämme mit 13,14 Fm. Inb. 1 Kirschen-Stamm mit 0,52 Fm. Inb. 337 Kiefern Stämme mit 130,68 Fm Inh. 4 Eichen Derbstangen mit 0,18 Fm. Ind 1 Birken⸗ 8 mit 0,03 Fm. Inh 53 Rm. Eichen Scheiter 58„ Nadel 5 34„ Eichen⸗Knüppel 16„ Nadel 1 14„ As pen⸗„ 32400 Eichen⸗Birker⸗Wellen 250 Weichholz 5 3925 Nadel 8 Das Brennbolz wird Montag und das Bauholz Dienstag verkauft. Die Zusammenkunfteist im Schlag„Wann“ in der Nähe von Hof Haselheck. Ober Mörlen am 12. Jan 1893. Großh. Bürgermeisterei Ober⸗Mörlen. 221 Born Holz⸗Versteigerung. Mittwoch den 18. d. wels, Vormittags 9½ Uhr anfangend, kommen en hicsigen Waldungen zur Versteigerung: 49 Eichen Stämme mit 42,1 fm Inh., 3 Buchen„ 5 234 110 Fichten:„ e 76 1 erbst.„ 5,46„„ 190 Klefern-Stämme„ 47,44„„ 18 Kiefern Derbst.„ 11,18 5 33 Rm. Eichen Nutzknüppel, 13;, Kiefern Nutzknüppel. Zusammenkunft am Münzenbergweg, Ein fahrt nach Muschenheim. Bellersheim den 11. Januar 1893 Der Markmeister: 2 l Holz⸗Versteigerung. Freuag den 20. Jandar 1893, von Morgens 9½ Uhr an, soll in dem Langs versteigert werden: 300 Klefern-Stämme von Durchmesser 5-15 m Länge, ent haltend etrea 124 fm, 60 Stück Kiefern Stangen. Langsdorf den 12. Januar 1893. Großh. Burgermeisterel Langsdorf. 213 Köbler Prima Nindfleisch „ Keulenfleisch per Pfund 50 Pf. Großh. Bürgermeisteret Nieder Rosbach. 196 Groh. bei VI. Isenburger dorfer Gemeindewald nachverzeichnetes Holz 16 35 em per Pfund 55 Pf., Patert br. Auer,— schönes weißes Licht, große Gaser⸗ sparniß, leichtes Anbringen auf jede Gasflamme— hefert C. F. Frick. Kalserstraße Für nur 122 Mark versende je 3½ Meter echt blauen oder echt schwarzen Cbevsot, vollständig für einen feinen großen Herrenanzug Heinrich Finkernagel, Neuenrade, Westfalen 1 Anerkannt beste werugsquelle für Cbevtot Billtact⸗ Beuge quelle für bülsenfreies Reisfuttermehl, G.& O. 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