1393. Dienstag den 13. Juni. 1 68. — 7 . Oberhessischer Anzeiger. und Freitag Abend ausgegeben. . 1 5 1 f 8 Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mitt f— 5 5 erschei 01 3; 0 Wird h 0 5 Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Wen eee e N . 2 — 2 — — S 8 2 — .———— stoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus— Gro wärtigen Einsendern(soweit Letzere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. U N 22 f n Amtlicher Theil. 5 Petreffend: Die Ausführung der Landesfeuerlöschordnung; hier insbesondere die Anschaffu; 1 5 „ Schullagz 1 f der Ausrüstungsgegenstände der Pflichtfenerwehren. g eee Friedberg den 8. Juni 1893. W 9 1 4 5 5 1. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg dnl un g an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises, mit Ausnahme derjenigen, in deren Gemeinden freiwillige Feuerwehren bestehen. f Den Antrag des Kreis-Ausschusses dahin lautend: — um den Gemeinden des Kreises die Anschaffung der infolge Is Gesetzes, die Landesfeuerlöschordnung betr. vom 29. März 1890, tun,(forderlich werdenden Löschgeräthe und Ausrüstungsgegenstände zu er— — lichtern, und sicher zu gehn, daß nur die besten Geräthe de. angeschafft an 0 terden, in daß Erwägung, sich auch der Kostenpunkt bei gemeinsamer 880 9„ Inschaffung für sämmtliche Gemeinden billiger stellen wird, als wenn lität, sug n de Gemeinde einzeln für sich die Sachen bezieht, wolle der Kreistag Fenehmigen, daß— vorbehältlich der Zustimmung der betheiligten eln slemeinden— die Beschaffung der zur alsbaldigen Anschaffung vor— g schlagenen Ausrüstungsgegenstände durch den Kreis erfolge, daß die Ir. Wahn lerzu erforderlichen Mittel durch Kapitalaufnahme seitens der Kreis— üt Idsse aufgebracht und den Gemeinden gestattet werde, die auf sie ent⸗ ö e, gllenden Beträge innerhalb vier Jahren zurückzuzahlen, wobei der betr. butt, le, Intheil mit 4% zu verzinsen ist, hat der Kreistag in seiner Sitzung albflelsg om 16. Januar 1892 mit dem Zusatze zum Beschluß erhoben„daß je erwähnte Vergünstigung auch alle diejenigen Gemeinden genießen hesetze erforderlichen, vorerst aber noch nicht zur Anschaffung empfohlenen Gschgeräthe und Ausrüstungsgegenstände anschließen“. In Ausführung dieses Beschlusses beabsichtigen wir, nachdem d bester Qu nunmehr die Organisation der Pflichtfeuerwehren vollzogen ist, zunächst die Lieferung der nothwendigsten Ausrüstungsgegenstände der Pflichtfeuerwehren(Helme, Beile, Gurten, Armbinden ze.) alsbald in einer engeren Submission— nach dem Vorgange anderer Kreis— ämter— zu vergeben. Es steht zu erwarten, daß durch dieses Ver—⸗ fahren neben dem Bezuge tadelloser Waare eine erhebliche Ersparniß erzielt wird. Die Vergebung der Lieferungen wird von dem Urtheile einer sachverständigen Commission, der die Offerten und Muster unter⸗ breitet werden, abhängen. Ebenso werden demnächst die gelieferten Stücke von sachverständigen Männern abgenommen werden. In der Unterstellung, daß die Gemeindevertretungen wohl aus⸗ nahmslos den Bezug der vorerst nöthigen Ausrüstungsgegenstände durch den Kreis wünschen, wollen wir Ihren Berichten— und zwar spätestens bis zum 20. d. Mts.— nur in dem Falle entgegen, sehen, daß eine Gemeinde an dem gemeinschaftlichen Bezuge n i cht theilnehmen will. Wir bemerken noch, daß wir an Hand der von Ihnen s. Z. aufgestellten und von uns genehmigten Eintheilungslisten der Pflicht— feuerwehren den Bedarf an persönlichen Ausrüstungsgegenständen fest— gestellt haben. Dr. Braden. 4 n ehl, H Saison uu zu ene f L, vorm. J. bs: Een bleermit angeordnet: 4 S — 2 Anta illen, welche sich freiwillig zur sofortigen Anschaffung der nach dem 55 8 8 Fer. 19, 20 und 60 anders als in Schritt zu fahren. * Friedberg den 8. Juni 1893. gieder⸗Wöllstadt wird mit Genehmigung Großherzoglichen Ministeriums de Polizeireglement. Auf Grund des Artikel 78 der Kreis- und Provinzialordnung, nach Vernehmung der Lokalpolizeibehörde und des Gemeinderaths zu s Innern und der Justiz vom 3 Juni 1893, zu Nr. M. J. 16129 §. 1. Fuhrwerken jeglicher Art ist es verboten, auf der Hauptstraße zu Nieder-Wöllstadt in der Nähe der Kirche neben den Häuseru § 2. Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmung des vorstehenden Paragraphen werden mit Geldstrafe bis zu 30 Mark geahndet. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Bekanntmachung. 1 Die Bäcker⸗Innung des Kreises Mainz beabsichtigt mit der für die Zeit vom 12. bis 20. August d. J. geplanten Ausstellung von Erzeugnissen der Bäckerei und Conditorei zum Zwecke der F 3 Hosung von Mobiliargegenständen zu verbinden. Das Großh. Ministerium des Innern und de f Zeranstaltung dieser Verloosung unter der Bedingung ertheilt, daß nicht mehr als 20000 Loose zu 50 P 0 ö des Bruttoerlöses aus dem Verkauf der Loose zum Ankauf von Gewinngegenständen zu verwenden sind. Zugleich ürfen und mindestens 60% gurde der Vertrieb der Loose im Großherzogthum gestattet. — * Alle diejenigen Militär nerkannt sind, aber in Folge 5 ordert, sich unter Vorlage ihrer Militärpapiere mündlich oder schrif Friedberg den 17. Mai 189g. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an d auf die Befolgung derselben hinzuweisen. Friedberg den 8. Juni 1893. Zetreffend: Novelle zum Militärpensionsgesetz. 1 Alle diejenigen im Landwehr-Bezirk Friedberg wohnhaf ees Militärpensionsgesetzes vom 27. Juni 1871 als Invalide ar Fᷓbriftlich oder mündlich unter Vorlage ihrer Mi 1. Diesenigen, welche die Kriegszulage gemäß§ 71 des vom 4. April 1874 beziehen, am Kriege 187071, oder an ei Ailitärische Aktion, oder durch Seereisen invalide gewor es Gesetzes vom 27. Juni 1871 befinden; oder Bemerkt wird noch, daß Anträge auf Friedberg den 29. Mai 1893. Friedberg den 9. Juni 1893. J Aufforderung. 8 l Invaliden, welche auf Grund des Militär⸗Pensions⸗Gesetzes vom 27. Juni 1871 als dauernd Ganz⸗Invalide Anstellung im Civildienst gemäß 8 102 pos. e des genannten Gesetzes Pension nicht beziehen, werden aufge— tlich bei dem unterzeichneten Bezirks-Commando zu melden. A Wir machen Sie auf die vorstehende Aufforderung aufmerksam und weisen Sie 3. auf Grund der 88 84 und 85 des Gesetzes vom 27. Juni 1871 Pensions⸗Erhöhung in F ö mando anzubringen und daß Anträge seitens der betheiligten Personen örderung und finanziellen Unterstützung des Ausstellungsunternehmens eine Ver⸗ d der Justiz hat die nachgesuchte Erlaubniß zur f. das Stück, ausgegeben werden Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Großherzogliches Bezirks-Commando Friedberg. ie Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. hiermit an, die in Frage kommenden Militärinvaliden Dr. Braden. Bekanntmachung. ten invaliden Mannschaften vom Feldwebel ꝛc. abwärts, welche auf Grund ierkannt sind und den nachstehenden Bedingungen entsprechen, haben sich sofort litärpapiere(Militärpaß, Entlassungsschein, Pensionsquittungsbuch u. s. w.) bei dem Bezirks- Sommando Friedberg zu melden: 8 1 f 0 8 9. 3 Gesetzes vom 27. Juni 1871 beziehen; oder 5 28. 2 72 3 58 7 5 1 2 Gofonoes 2. die Zulage für Nichtbenutzung des Civilversorgungsscheins gemäß 8 76 des Gesetzes vom 27. Juni 1871 bezw.§ 12 des Gesetzes inem Kriege vor 1870/1 Theil genommen haben, oder seit dem Kriege durch eine den sind(Marine) und sich nicht im Genusse einer Verstümmelungszulage gemäß§ 72 71 einer Klasseneinschränkung hinsichtlich des Pensionsbezuges unterliegen. olge der Novelle zum Militärpensionsgesetz nur bei dem Bezirks⸗Com⸗ an das Kriegsministerium in dieser Angelegenheit nicht zu stellen sind. Großherzogliches Bezirks-Commando Friedberg. Winter. ä——— 2 ——:. ———— ä— 3 — innerung, daß das Wahlprotokoll mit se Wahlkreises— Großh. dessen Hände gelangt. Betreffend: Reichstagswahl in 1893. Das Großberzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürge Unter Bezugnahme auf pos. 5 c unseres sämmtliche an den Wahl⸗Commissär des Laufe des 18. Juni 1893 in Samstag den 17. l. Mts. nicht mit der Morgenpost am Sonntag bei Sendung der Wahlakten durch die Freitags oder Samstags die Akten an un fehler durch alsbaldige Prüfung und Rücksendung Mittags, zur Post Wir bringen hiermit zur öffentlichen der Großherzogliche Seminardirector Pr. Quentell in Friedberg z bestellt und der Schulrath Dosch zu Worms von Friedberg den 10. Juni 1893. Betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Rödgen. In der Zeit vom 13. bis 27. Juni E „ d. J. liegen die Arbeiten des[I. 1 Band Besitzstandsverzeichniß, Ausschreibens vom 23. v. M.— Kreisblatt n zugehörigen Kreisrath Damit dies letztere aber der Fall sein, da Sonntags nur morgens Dr. Braden in 5— 12 Post gegeben uns einlaufen, so erfolgt Sendung eines Wartboten. s 1 zu bewirken. Am meisten empfiehlt es sich, im Laufe des 6 ist vermittelst„Einschreibens“ s durch einen Boten zu senden, da in diesem Falle die Verbesserung etwa die Wege geleitet werden kann. Wahlakten in Bekanntmachung. der Kenntniß, daß an Stelle des Großherzoglichen Reblausangelegenheiten für die Provinz Oberhessen um Sachverständigen in dem Amte eines Bekanntmachung. Abschnittes vom geschosse, Zusammenstellung der Geschosse und die Bonitirungsbrouillons auf dem Amts zimmer der Großh. Bürgerm dungen gegen diese Arbeiten findet statt: Rödgen, wozu ich die Bet Friedberg den 11. Juni 1893. 2484 Betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Bönstadt In der Zeit vom der allgemeine auf dem Amtszimmer der dungen gegen diese Arbeiten findet statt: eisterei Rödgen zur Einsicht der Betheiligten offen. Mittwoch den 28. J heiligten unter dem Hinweise einlade, daß die Nichter 14. bis 28. Juni liegen die Meliorationplan nebst Erläuterungsbericht und Protokoll über die Großh. Bürgermeisterei Bönstadt Donnerstag den 2 uni 1893, Vormittags 11. Sache. Bekanntmachung. 95 Einsicht der Betheiligten offen Schriftstücken unverzüglich nach stattgehabter Wahl, jedenfalls aber so zeitig in kann, müssen die genannten Bezirkssachverständigen für diese Provinz entbunden worden ist. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. von 10 bis 11 Uhr, scheinenden mit Einwendungen ausgeschlossen sind. Arbeiten des 1. Abschnittes rubr. Gemarkung nämlich: Juni, Vormittags von 10—11 Uhr, in dem Rathhaus zu Bönstadt, wo⸗ Friedberg den 10. Juni 1893. rmeistereien des Kreises. Nr. 60— bringen wir in dringende einzusenden ist, daß dasselbe spätestens Akten spätestens Wenn die Akten Briefausgabe stattfindet. vorgekommener Form. Dr. Braden. 5 8 Landwirthschaftslehrers Leithiger von Alsseld Dr. Braden. II. Felde rubr. Gemarkung nämlich: — sunini Tagfahrt zur Entgegennahme von Einwen- in dem Gemeindehaus zu Der Vollzugs⸗Commissär. Dr. Wallau. lernen ein neue rage u stattgehabte Prüfung des Planes 10 f 1 . Tagfahrt zur Rahrt z dalken, Entgegennahme von Einwen. bas ge en ausgeschlossen sind. zu ich die Betheiligten unter dem Hinweise einlade, daß die Nichterscheinenden mit Einwendung 2 l Friedberg den 11. Juni 1893. Der Vollzugs⸗Commissär: chen, 2482 Ur. Wallau. a 35 5 A uadri Betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Massenheim l. Sache. Bekanntmachung. f 10 f In der Zeit vom 14. bis 29. Juni d. Is. liegen die Arbeiten des J. Abschnittes rubr. Gemarkung nämlich: uhnen. der allgemeine Meliorationsplan nebst Erläuterungsbericht und Protokoll über die stattgehabte Prüfung des Planes dies d auf dem Amiszimmer der Großh. Bürgermeisterei Massenheim zur Einsicht der Betheiligten ossen. Tagfahrt zur Entgegennahme von Ein. on da wendungen gegen diese Arbeiten findet statt: Freitag den 30. Juni 1893, Vormittags von 11 bis 12 Uhr, in dem Gemeindehaus zu Fb gzilin Massenheim, wozu ich die Betheiligten unter dem Hinweise einlade, daß die Nichterscheinenden mit Einwendungen ausgeschlossen sind. i au Friedberg den 11. Juni 1893. Der Vollzugs-Commissär. men 2483 Dr. Wallau. 1617 Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Jalen: Richard Lenhard von Petterweil wurde als Nachtwächter für diese Gemeinde ernannt und verpflichtet. 5 N 1 f Deutsches Reich. Die Karawane machte die Neise in der bisher die dlessahrigen Bataillons⸗Uebungen einzu⸗ 1 Darmstadt. Von der Mittheilung des kürzesten Frist von 37„Tagen. 5 stellen. n i a uh Berliner Ta ebl.“ über die 8 5 1 Leipzig, 9. Juni. Im Anarchistenpro⸗ Belgien. Verviers, 9, Juni. Bei der 0 steb 8 Verlob a Großfürsten Thron⸗ zeß lautete das Urtheil gegen Grasser auf 5¼ ¼Abstimmung stimmten 1274 für, 480 geges- a ö. zfürsten Thron⸗Jahre Zuchthaus und 10 Jahre Ehrverlust, die Fortsetzung des Ausstandes. un. folgers von Rußland mit der Prinzessin Alix Schönberger 8/ 5 d g 5 De ste von Hessen ist in hiesigen bestinformirten Kreisen gegen een ene ee Jahre Zuchthaus un Frankreich. Paris. Der Verleger des“ in nicht das geringste 1 10 Jahre Ehrverlust, Lanius 1 Jahr Ge-„Pere Peinard“ des Sozialisten-Blattes, wurd: 15 S ffängniß, Michael Müller 1¼ Jahr Gefänge wegen Aufreizung zu Mord und Plünderung a — Der ordentliche Professor Ur. Rehm in Gießen ni Schü Müll d Gol 9 zung 3 ad wurde auf Nachsuchen entlassen, die evang. Pfarrer niß. Schürmann, Johann Müller und Goltz und wegen Beleidigung der Armee zu 6 Mo- 09 Daudt zu Wersau und Bierau zu Wahlen auf Nach⸗ wurden freigesprochen. naten Gefängniß und 1000 Frs. Buße ver⸗ ff l suchen, unter Anerkennung ihrer Dienste, in den Ruhe⸗ Kiel. S. M. Fahrzeug„Loreley“, Komm. surtheilt. a5 stand 79 8 5.. 8 5 Kap.⸗Lieut. Grokp, ist am 8. d. M. in Kon⸗— 10. Juni. Menelik Pascha richtete ein 5 1 — Post-Dienstnach richten. Der Ober. Post- stantinopel eingetroffen. S. M. S.„Arcona“, Schreiben an den Czar, in dem gegen dia ur assistent Roth in Nieder-Wöllstadt ist zum Postver⸗ walter ernannt worden; angestellt find: der Postassistent Heckmann in Gießen und der Postanwärter Weller in Alzey als Postassistenten; versetzt sind: der Postsekretär Schmidt von Lauterbach nach Bad-Nauheim, die Ober⸗ Postassistenten Schäffner von Langen nach Darmstadt Komm. orv.-Kap. Hofmeier ist am 6. Juni in Montevideo eingetroffen. Annexionsgelüste Italiens auf Abessynien prote⸗ dun Ausland. und Beltzer von Trier nach Mainz, der Ober-Tele⸗ graphenassistent Stüber von Kastel nach Mainz, die Postassistenten Bock von Mainz nach Langen, Schmitt von Hohenstein⸗Ernstthal und Altvater von Neuß nach Offenbach; der Ober⸗Postassistent Wagner in Bens⸗ heim ist in den Ruhestand versetzt worden, der Post⸗ assistent Dister in Darmstadt gestorben. Berlin, 9. Juni. Prinz Viktor von Italien, Graf von Turin, ist heute nebst Gefolge und Ehrendienst nach Jagdschloß Glienicke gereist, wo bei dem Prinzen Friedrich Leopold dem hohen Gaste zu Ehren ein größeres Festmahl stattfindet. — Das„Berl. Tagebl.“ bringt ein Kabel⸗ telegramm aus Bagamoyo, Victoria Nyanza verlassenden Karawane mit⸗ gab; darnach war die Expedition Langheld in Umburru(?) anwesend; der Stationschef von welches Wolf einer Oesterreich-Ungarn. Wien, 9. Juni Der Budgetausschuß der österreichischen Dele— gation berieth heute über das Heeresordinarium. Kriegsminister v. Bauer begründete in länge— rer vertraulicher Ausführung die Nothwendig— keit der infolge des erforderlichen Ausbaues der Wehrmacht eingestellten Etatserhöhungen. Der Minister bezeichnete als Devise, welcher er unverrückt folge, die Verwendung jeden Mannes und jeden Kriegers für die Vorbe— reitungen, welche ein Krieg, selbe eintreten möge, unausweichlich erheische. Fünfkirchen, 10. Juni. ruhen von den Streikenden befürchtet. ren wurden Waffen verschafft. Norwegen. Christiania, 10. Juni. Storthing nahm mit 62 gegen 42 Bukoba, Herrmann, g und die am Nyanza statio— nirten deutschen Unteroffiziere waren alle wohl. eine Tagesordnung an, den König zu ersuchen wann immer der⸗ Hier werden Un- Lesung der Bill, Letzte⸗ Unterdrückung des Es fand be⸗ Nordsee, angenommen. reits ein Zusammenstoß mit dem Militär statt. Das Deputirtenkammer hat endgültig Stimmen vertrag mit Spanien genehmigt. stirt wird. Er spricht den Wunsch aus, Ruf- land näher zu treten und es finden auch be. 90 reits Verhandlungen zwischen Paris unn 100 Petersburg statt. Frankreich tritt an Ruß, L land den Strich Landes ab, welcher die Ver“ 1 bindung zwischen Abessynien und den franz; an sischen Kolonien herstellt. Menelik tritt um 8 das gemeinschaftliche Protektorat Rußlands und 0 Frankreichs. 1 Großbritannien. London, 9. Jum, U Bei der Diskussion, ob es für die Regierung nicht besser sei, die Diskussion über die Home g Rule einzuschränken, bemerkte Gladstone, dir Augenblick sei noch nicht gekommen. 1 Das Oberhaus hat die zwei:“ betreffend die Konvention 0 Spirituosenhandels auf dar 9. Juni. Die den Handel“ 5 a be Gesten 100 1 5 28. Juni. Portugal. Lissabon, Spanien. Madrid, 10. Juni. 71 68 e von Gi Bönstadb nissär: g les ahme von emeindehng sen sind. U. N — ebungen Juni. M. für, 0 Wie steht es dagegen heute? Man weiß heut⸗ 5 1 asc fh dem gehe her Vetlaßt N n Irmer zu 1s.. ö 11 e usch o daß die bulgarische Frage werde. nehmen. fähr acht Tage verweilen dürfte. war daher sehr theuer. r sind in Valencia anarchistische Unruhen aus— gebrochen. Rußland. Petersburg. In das Pro— gramm der diesjährigen russischen Heeresma— növer sind auch die Mobilisirung betreffende llebungen aufgenommen worden. Speziell in den Militärbezirken von Warschau-Wilna und KLiew sollen derartige Uebungen erfolgen. e 10. Juni. Rußland sei einverstanden, mit Oesterreich gute Die Pariser„Presse“ sagt, Beziehungen zu unterhalten unter der Bedingung, gesetzlich gelöst — Aus Odessa wird gemeldet, daß die Königin⸗Mutter Natalie dort in der nächsten 4 Woche eintreffen soll, um sich mit einem vom Czaren zur Verfügung gestellten Separatzuge nach St. Petersburg zu begeben, wo sie unge— Die Königin wird als Gast des Kaiserpaares im Winter— palais absteigen. Aluminium, das Kulturmetall der Zukunft. Das„Schubertsche Repertorium der Päda— gogik“ bringt einen sehr interessanten Artikel von L. Sturm über Aluminium. Sturm Vorausgegangen sind die Stein- und Bronze— zeit. Soll der Bestand der Erde mit dem eisernen Zeitalter abschließen oder haben wir ein neues zu erwarten? Wir können die letzte Frage unbedingt mit„Ja“ beantworten. Aber welcher Stoff ist wohl geeignet, an die Stelle des Eisens zu treten? Wir können uns kaum denken, daß es jemals etwas geben könnte, was geeignet wäre, dieses starre Metall zu ersetzen, und doch liegt die Zeit gar nicht mehr ferne, wo das Eisen von einem andern Metall verdrängt werden wird. Das Aluminium wird sicher einmal die Stelle des Eisens ein— Das Aluminium wurde bisher als eines der seltensten Metalle bezeichnet und es g So wird es in der Schillingschen Mineralogie von 1876 noch als nd. ein äußerst seltenes Metall genannt und in der missär. großen Mineralogie von Quenstedt vom Jahr 1877 stehen darüber nur folgende wenige schreibt:„Wir leben im eisernen Zeitalter. Z den Preis des Metalls herabzudrücken. 1854 kostete 1 Kg. 2400 M., 1862 nur 100 M. Nach 25 Jahren war der Preis für die Ge⸗ winnung auf 20 M. für 1 Kg. gesunken. Nach Nachrichten von Amerika soll das Kilo dort jetzt nur noch 80—96 Pf. Herstellungskosten verursachen und es dürfte wohl keinem Zweifel unterliegen, daß die Herstellung noch billiger werden wird. Das A. besitzt die meisten Eigen— schaften des Eisens; in vieler Beziehung aber steht es noch höher als dieses. Sehen wir uns diese Vorzüge näher an. Das A. gehört zu den Edelmetallen; es wird also von dem Sauerstoff der Luft nicht angegriffen, infolge dessen es seine schöne silberglänzende Farbe unverändert beibehält. Wasser ist völlig ohne Einwirkung und Seewasser greift es nur schwach an. Verdünnte Schwefelsäure, die das Eisen und Zink stürmisch löst, schadet dem A. gar nicht und ebenso verhält es sich mit der Sal— petersäure; dagegen löst es sich in Salzsäure und ätzenden Alkalien. Gegen die gebräuch— lichsten Desinfektionsmittel, wie Karbolsäure ꝛc., ist es ganz unempfindlich. Auch in gesund— heitlicher Beziehung ist es unschädlich und zeigt nicht die giftigen Wirkungen der Kupfer-, Blei-, Zink⸗ und Zinnsalze. Daher eignet es sich als A.⸗Blech und A.-Folie zum Verpacken von Nahrungsmitteln. Der menschliche Schweiß und Speichel üben keinen Einfluß auf dieses Metall aus, es ist daher zur Herstellung von Musikinstrumenten sehr geeignet. Dabei fällt noch in die Wagschale, daß es den Tönen einen sehr schönen Klang verleiht. Nicht minder läßt es sich als Draht ausziehen, der ein achtmal größeres Leitungsvermögen für Elektrizität be— sitzt, als Eisen. Ferner hat es mit dem Eisen gemein, daß es sich hämmern, schmieden und walzen läßt. Dabei ist es nicht spröde, sondern es läßt sich ohne Bruch um 360 Grad ab— biegen. Sehr wichtig ist die Aluminiumbronze, die aus 90 Theilen Kupfer und 10 Theilen Aluminium besteht. Durch die Legierung wird es noch werthvoller. Die Aluminium— bronze ist goldfarben und so fest, daß das Schmiedeeisen beinahe um das doppelte und der Gußstahl noch um 10 Prozent übertroffen 1 1 Zeilen:„Aluminium, nahezu silberweiß, dehn— 1858 dem dar, fest und von 2,6 Gewicht, kostete bloß 100 Fr.(80 M.) das Kilogramm, 9 Gewicht nach noch nicht halb, dem Volumen nach ½0 so theuer als Silber.“ Später ist wähnt. Und das in einem Buch von 1000 Seiten! zutage, daß das„Silber aus Lehm“ in so ungeheuren Massen vorkommt, daß es etwa ½ der gesammten Erdrinde ausmacht. Es ist daher das verbreitetste Metall der Erdober— fläche und häufiger als Eisen, das ungefähr den 48. Theil der Erdoberfläche beträgt. Das Aluminium ist in der überall verbreitenden Thonerde und dem Lehm enthalten. In 40 Prozent Thonerde befinden sich ungefähr 21 Prozent Aluminium. Da das A. nirgends gediegen vorkommt, so muß es auf künstliche Weise aus seinen Verbindungen ausgeschieden werden. Das war Anfangs mit großen Kosten verknüpft. Und obgleich Napoleon kl. einen bedeutenden Preis auf Erfindung einer billigen Gewinnung ausgesetzt hatte, gelang es nur, die Aluminiumbronze mit wenigen Worten er⸗ 1 werden. Auch die Aluminiumbronze läßt sich ausgezeichnet schmieden und walzen. Stockinger schreibt:„Bezüglich ihrer Härte, Dehnbarkeit, 155 Clastizität und Zugfestigkeit kommt die Alumi- niumbronze dem besten Stahl gleich; sie läßt sich zudem leichter gießen, kalt und warm schmieden, walzen, ziehen und tadellos poliren. Dabei ist ihre große Widerstandsfähigkeit gegen die Atmosphäritien(gasförmige Bestandtheile der Atmosphäre: Sauerstoff, Stickstoff ꝛc.) zu betonen, wodurch sie sich wesentlich(zu ihrem Vortheil) vom Kupfer unterscheidet. Wegen der erwähnten vorzüglichen Eigenschaften em- pfiehlt sich die Aluminiumbronze als Lager⸗ metall für bewegliche und feste Maschinentheile, wegen ihrer Unangreifbarkeit durch Seewasser dürfte sie zu Schiffsschrauben, Ankern, Anker⸗ ketten und Panzerplatten, überhaupt in der Marine, ausgedehnte Verwendung finden. Ihre Widerstandsfähigkeit gegen Seifen und Salz— wasser, sowie Fettsubstanzen, macht sie zu Küchengeschirr an Stelle der messingenen Ge⸗ räthe geeignet, und durch die Nichtangreifbar— zu Geschützen, Ge— wehr- und Revolverläufen ꝛc. empfehlenswerth, da die Wandungen unversehrt bleiben und eine rasche Reinigung ermöglichen. Bei diesen, den Eisensorten gegenüber hervortretenden Eigen— schaften fällt noch besonders ins Gewicht, daß Gegenstände aus Aluminiumbronze beliebig oft umgeschmolzen werden können und demnach auch nach ihrer Abnutzung ihren vollen Me— tallwerth repräsentiren.“ Was uns nun die nächste Zeit bringen wird, wissen wir nicht, jedenfalls aber stehen große Umwälzungen auf diesem Gebiet bevor. In den letzten zehn Jahren sind nach dem statistischen Jahrbuch für das deutsche Reich in Deutschland versteuert, also auch verbraucht worden 37177500 Kartenspiele. Und zwar ist der Verbrauch von Jahr zu Jahr gestiegen, von 3370300 im Jahre 1881 auf 4128 100 im Jahre 1891, d. h. weit über das der Volks— vermehrung entsprechende Maß, um 24,8%, während die Volkszahl nur um 9,3% gewachsen ist. Dividiren wir mit der letzten Zahl in die 49 428 470 Seelen, die am 1. Dezember 1890 gezählt wurden, so kommt fast auf je 12 Seelen ein verbrauchtes Spiel. Unter diesen 12 Per⸗ sonen sind etwa 5 Kinder, von den übrigblei— benden 7 Erwachsenen wiederum die Hälfte Frauen, deren Betheiligung am Spiel immerhin gering ist, sodaß fast der ganze Verbrauch des Spiels auf die 3½ übrig bleibenden erwachsenen männlichen Seelen fällt. Handel und Verkehr. Friedberg, 10. Juni. Buttermarkt. Butter kostete per Pfund M. 1.00—115., Eier 1 Stück 6 Pf., 2 Stück 13 Pf. Nachdem für Zell, außer den bereits quittirten Gaben, noch eingingen: von L. N. 5 M. und Professor Pr. Weiffenbach 1 M., weitere Zuwendungen jedoch nicht mehr erfolgten, haben wir heute die eingegangenen Gelder und Gaben an ihren Bestimmungsort abgesandt. Postquittung kann bei uns eingesehen werden. Friedberg, 12. Juni 1893. Die Expedition des Oberhess. Anz. echte engl. Cheviois und Kammgarue, Buxkin und Melton, Cheviot, à M. 1.75 bis M. 9.75 per Meter versenden jede beliebige einzelne Meterzahl direkt an Private. Buxkin⸗ . Oettinger& Co., Frankfurt a. M. Neueste Musterauswahl franco in's Haus. 652 2492 Brauerei Schmitt. Dienstag den 13. Juni Großes Extra-Militär-Concert, ausgeführt vom ganzen Musikcorps(30 Mann) des Pionier-Bataillons Nr. 16, Garnison Metz, unter Leitung ihres Dirigenten Herrn E. Wolf. Eintritt 30 Pf.— Anfang 8 Uhr. T Mittwoch den 14. Juni. Abends ½7 Uhr: Ber. Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des allein ächten Cölnischen Wassers übertragen und empfehlen dasselbe 2 — per Glas zu M. 1.75, „% Dutzend „ Dutzend„„ Die Exped. des Oberh. Anzeigers. Prima Rindfleisch pr. Pfund 48 Pf. bei R. Reichenberg, S. Neuhof, A. Neuhof, B. Adler, M. Appel, S. Kahn. Kaffee, roh, per Pfund M. 1.30, 1.40, 1.50, 1.60, gebr. per Pfund M. 1.60, 1.80 empfiehlt fin bester Qualität 93 J. A. Windecker. besorgt. 2494 rauhe und Ale Sorten Schuhe& Stiefel billigst bei August Neuhof, Schuhlager. Alleinverkauf 5 f O. Herz& Cie., Frankfurt a. M. Reparaturen werden prompt und billigst Vaseline-Cold- Cream- mildeste aller Seifen, besonders gegen Waschen und räthig: Packet. Apotheker W. Georgi. keit durch Pulvergase ist sie 451 45 Pfennig bei der Schuhwaaren von 2505 Von heute ab prima Rindfleisch nur M. Isenburger am Bahnhof. Der Ausverkauf im Hinterhause der Restauration Keim dauert noch einige Tage. 2373 ravatten, Kragen, Unterröcke, Unter⸗ hosen, Blousen, in jeder Größe, sind neu eingetroffen und empfehlen zu 1 2365 Seife, 64 Pfennig, Roastbeef 70 Pf. bei sämmtlichen Me Ochsenfleisch, Preisen Geschwister Stoll, vorm. J. Keim. Ein Logis, und Lenden tzgern. 2504 spröde Haut, sowie zum Baden kleiner Kinder. Vor- 3 Stück 50 Pf. bei Hof- 2474 Zolldeklarationen bei Tarl Bindernagel in Friedberg. bestehend aus 5 Zimmern nebst Zubehör, ist anderweit zu vermiethen. 2495 L. Ferber. 8—— . Wählt Oriola? Thue am 15. Ju Stimme ab für unseren Candidaten Graf Oriola aus Büdesheim. In G85 Wahlkreisen sind Candidaten unseres Bundes aufgestellt. ner dae Mittwoch on ben Un Von unseren 2 Millionen Mitgliedern im deutschen r Reiche darf keine Stimme für unsere Candidaten fehlen. a Jund der Candwirlhe. de e W 2481. Achtung Wähler! Es ist gesetzlich gestattet, den Namen auf einem Wählenden dafür hinzuschreiben, nur hat es mit Tinte zu geschehen, alsdann ist der Stimmzettel„ Auforder uforderung. * Nachdem in der am Sonntag den 11. l. Mts. zu Södel stattgehabten Wählerversammlung eine größere Anzahl von Per— sonen, namentlich Wölfersheimer, großentheils noch minderjährige Bursche, in kriminell strafbarer Weise die Aufforderung, den Saal zu verlassen, nicht beachtet, auch Bedrohungen und Beleidigungen verübt haben, fordere ich die anständigen Bewohner von Södel wie alle Personen, die der Versammlung beigewohnt und das rohe Verhalten der Antisemiten mißbilligt haben, auf, mir möglichst viele Namen der Ruhestörer so bekannt zu geben, daß die gericht— liche Verfolgung ermöglicht wird. Gießen, 12. Juni 1893. Grünewald, Rechtsanwalt. gültig. 2490 2489 wähler! Mitbürger! Der Kampf ist entbrannt, nicht weil das Volk Erleichterung seiner Lasten gefordert, sondern neue nicht tragen kann. Wer wird von den vorgeschlagenen Candidaten einzig und allein ein Herz für die Leiden und für die Freiheit des kleinen Mannes, der kleinen Bauern und Arbeiter haben. Es ist der Arbeitercandidat — 9 9 0 9 Heinrich Prinz, Gastwirth zu Frankfurt am Main. Streicht die gegnerischen Namen aus und setzt diesen auf Landwirt 5 Daube Nachstehende, Marca Italia(ro Vino da Pasto N Wino da Pasto Vino da PFasto (1200.) ertige Tischweine und nüufg ebentalls als itali Um das Publikum vor T 5 1 In Friedberg 1 Carl Bauer. Buchhandlung von Car O verständliche werk billig — vom Einmacd mit einem S 2 Mark 50 muß, werden alle noch v den Zettel, wenn ihr wirkliche freie Volksmänner sein wollt. Laßt Euch nicht kaufen und nicht irre machen, laßt Euch nicht durch Entlassung bedrohen, denn es ist Jeder strafbar bis zu 2 Jahren, wer eine Stimme kauft, Jemanden bedroht und in seinem freien Wahlrecht behindert. D Waaren abgegeben. Staatscontroôlle stehenden Weine der MPeutsch- Italienischen ein-Import- Gesellschaft Central-Verwaltung: Frankfurt a. M. deren Consum in Deutschland sich schon jetzt auf 4 MIIII1 onen Flasehen beläuft, bieten den Consumenten absolute Garantie sur Reinheit und Ursprung. 25 1.4 als auch die feineren Tafel- und Dessertweine, sowie ausführliche Preis- sten. sind durch die untenstehenden Firmen zu beziehen Die Weine obiger Gesellschaft sind für den deutschen 15 0 Arnung: Geschmack sorgfältigst ausgewählte und behandelte Verschnittweine mit geringen deutschen Weiss- oder Rothweinen. welche dass die Flaschen-Etiquetten die Firma der Gesellschaft und obenstehende 8 Schutzmarke tragen müssen, da auch von anderer Seite Weine aufer gleichen oder ähnlichen Namen wie die Marken der Gesellschaft in den Karben bei H. Ph. Wiesenbach: in Assenheim bei — Dist und bis dahin geräumt sein Abf. a 1 5 Morgens von dem Hötel Trapp aus. 24— 2 Nationalliberaler Verein. Dienstag den 13. Juni, Abends 80 Uhr Versammlung im oberen Local des Saalbaues, zu der ——*—* ni Jeder seine Schuldigkeit und gebe seine alle Parteigenossen eingeladen werden. 2478 8 De 1 V orstand. Aus der Bibliothek des Volksbildungsvereins können vom 14. Juni an wieder wie Bücher unentgeltlich entliehen werden. 25 Gesucht Ischaflliches Casino. Es ist von verschiedenen Mitgliedern der Wunsch geäußert worden, von Wilhelmsbad aus mit dem dort 6 Uhr abgehenden Zuge nach Frankfurt zu fahren, um daselbst die um 7 Uhr beginnende l. tt 82 1 1 0 9 Stimmzettel auszustreichen und den Namen des zu Borstelung im irt u besuchen. Wir bitten nunmehr die An— meldung alsbald an Herrn Gwinner einsenden zu wollen. Der Vorstand. e Die unter königlich italienischer „Donner, Kinen& Co. als vorzüglich anerkannte Tischweine wie 85 1 welss). Mk. 7 U bei Abnnhne ö 5 von 1% Flaschen 3 r .„ 0 ohne Glas nicht mit Mischungen sogenannter italienischer enische Weine angeboten werden, zu verwechseln. üuschung zu bewähren, beachte man beim Aukauk, Verkehr gelangen. . II. bei Wilnelm Weith; in Gross- — In Karl Köhler's Verlag in Darmstadt ist erschienen und in der Bindernagel in Friedberg zu haben: Ein Kochbuch für bürgerliche Haushaltungen oder leicht Supp, Gemüs und Fleisch. Anweisung alle Arten von Speisen und Back⸗ und gut zuzubereiten.— Nebst einem Anhang hen der Früchte.— 19. unveränderte Auflage. 59 80. Fein geb. in englische Leinwand 8 f. der Verkauf von 100,000 Exemplaren in kurzet Zeit ist wohl der beste Beweis seiner anerkannten Brauchbarkeit, See peg Taunus⸗Club Wetter Da mein Laden pr. 1. 2 1 D vermiethet S 8 Der Anmeldungs-Termin wird W 1 f Sonntag den 18. Juni Feldbergpartie bis zum Mittwoch. Abfahrt um 6 Uht * orhandene W Stellenfuchende jeden Be. Dresden, Ostra-Allee 35. 2* 2 0 zu dem aunehubaren Pri 8 J russ placirt schnell Renter s huren — 81— 1 M. S. Nussbaum. 2 Verantw. Red.: Carl Bindernagel. (Hierzu eine Beilage.) 2497 Sooesdeogocsede Druck und Verlag von Carl Binder penige die nl ildesse über Getkei. feige fee i! det Er Aussic von T heteits an Au ann intgege birkt heilig nöge bern und de cheilen Nolhst denkba chließ und i Under ührun be au das 8 Ver n andi änder ß d sch au dem k Seh dern ff Heben Aandw aß di Acht Ferau ichen dug zige Jaobuk r Vorstanl t m. gut. gag Bad⸗NMauhen . b. usch geile gehenden zy r beginne mehr die I wollen. orstand. nahme Flaschen e Clas liche Pres- 1 10 tschen en deutse behandelt italienischer inen. welehe verwechseln beim Aukanl, pbenstelenl Weive duk chalt in den in Gross. nhelm 00 3 enen n berg lu A Beilage. Was ist in diesem Jahre gegen die Futternoth zu thun? Von Oekonomierath Müller von Darmstadt. Der in Nummer 21 der Zeits veröffentlichte Bericht für Mitte Mai gibt sichtlich des Stande Wiesen im Großherzogthume. über den Saatenstand den übrigen Bundesstaaten des Deutschen Reiches geben die Aussichten auf die Futter⸗ ernte zu ernsten Besorgnissen Anlaß. Nach den Veröffentlichungen des Kai stischen Amtes ist der Stand des Klees und günstig, wie in Hessen. Die betreffenden Durch⸗ schnittsnoten einer 5stufigen Skala ergeben für Württemberg bei Klee 4,1, für Wiesen 4,5; Baden 4,1 bezw. 4,0; Elsaß⸗Lothringen 4,7 bezw. 4,3; weniger ungünstig sind die Durchf die norddeutschen Staaten und für Bayern; indessen erheben sich auch dort die Noten wenig über 4,„gering“. Ist auch der Stand der Getreidearten im Allgemeinen besser, als der— jenige des Klees und der Wiesen, so bleiben jene infolge der fortdauernden Dürre doch in der Entwickelung vollständig zurück, und die Aussichten auf die Strohernte redueiren sich von Tag zu Tag. Die in vielen Gegenden bereits bestehende Futternoth gewinnt daher an Ausdehnung, und nur mit schweren Sorgen kann der Landwirth dem Herbst und Winter entgegensehen; denn unter allen Mißernten wirkt diejenige in Futter und Streu am nach— theiligsten. Die Getreidearten lassen sich ver— chnitte für 1 denkbar schließen dies in Folge ihrer Bes und ihres geringen spezifischen Werths aus. möge ihres höheren spezifischen Werths, sowie vermöge der Entwickelung der Verkehrsmittel und des Handels aus den entlegensten Welt— theilen herbeischaffen, so daß ein eigentlicher Nothstand in dieser Beziehung kaum mehr ist. Die Rauhfuttermittel dagegen chaffenheit „„ ein trauriges Bild hin— 8 der Futterfelder und Aber auch in serlichen Stati— der Wiesen in Südwestdeutschland ebenso un— Hessen 4,5 bezw. 4,4. Etwas llandwirthschaftlichen Kapitals in den Vieh— ständen angelegt ist; wer ferner berücksichtigt, Anderseits sind die Viehbestände auf die Er— nähruug mit Rauhfutter angewiesen, da selbst bei ausgiebigster Verwendung von Kraftfutter das Füllfutter nicht entbehrt werden kann. Wer nun überlegt, welch ein großer Theil des eee 1 0 5 1 1 1 2 1 1 1 1 1 Gefahr nicht nur für die Landwirthschaft, son— dern für das allgemeine Wohl nicht verborgen Landwirth, bei Zeiten Fürsorge zu treffen, 1 ö 1 1 7 1 daß die diesjährige Futternoth in der Zucht sich auf Jahre hinaus fühlbar machen wird: dem kann die schwerwiegende Bedeutung der bleiben. Es ist demnach eine Pflicht für jeden daß die Noth gemildert wird, wenn sie schon uicht behoben werden kann. Mit Rücksicht hierauf dürften alle technischen und wirthschaft— lichen Maßregeln besondere Empfehlung und Beachtung verdienen, welche bezwecken: a. Steigerung der Herbst- und Frühjahrsfutter— Droduktion, b. sorgfältige Bereitung und Auf— dewahrung der Winterfuttermittel, c. sparsamste Eintheilung der Futtermittel und rationelle Anwendung derselben, 4. Ersatz der Strohstreu, Anwendung von käuflichen Futtermitteln. Die Steigerung der Herbstfutterpro— buktion gewährt den Vortheil, daß einerseits ber Beginn der Winterfütterung weiter hinaus— leschoben werden kann, anderseits noch manches Futter für den Winter gewonnen wird. Die Nittel hierzu bestehen im Anbau von ein— fihrigen Grünfutterpflanzen, wie Mais, Mohr— lirse, Wickhafer ꝛc.; ferner von Stoppelfutter⸗ Iflanzen, wie Erbsen⸗ und Buchweizengemenge, veißer Senf ꝛc.; endlich von Johannisroggen. Oberhessichet Anzeiger 4 68. heit leichter verträgt, als andere Füttergewächse und im Herbste große Futtermassen liefert. Die grünen Maisstengel werden vom Vieh gern gefressen und bieten die Möglichkeit, ver— schiedene Ernteabfälle, wie Rühenblätter, jungen Klee und junge Erbsen ꝛc. vortheilhafter zu verfüttern; auch können die abgeschnittenen Maisstengel im Spätherbst lange frisch er— halten und endlich auch, in 20 bis 25 Centi— meter lange Stücke geschnitten, in Gruben ein— gemacht werden. Wesentlich dabei ist, daß sie recht fest eingetreten und durch eine starke Erddecke, deren etwaige Risse stets sorgfältig zuzuwerfen sind, von der Luft abgeschlossen werden. Es können von jetzt ab noch 2—3 Saaten mit Zwischenräumen von 10—14 Tagen gemacht werden. Nur werden statt des lang— sam sich entwickelnden Pferdezahnmaises frühe Sorten, 3. B. badischer Mais, genommen wer— den müssen. An hierzu geeigneten Aeckern wird es kaum fehlen. Es mußten manche Roggenfelder zu Futter abgemäht werden, die nunmehr recht wohl mit Mais bebaut werden können. Wichtig ist, daß die Aecker in vor— züglichem Düngungszustand sind; anderfalls muß mit Jauche oder mit Superphosphat, Kainit und Chilisalpeter nachgeholfen werden. Um die Samen zum Keimen zu bringen, em— pfiehlt es sich, den Acker tief umzupflügen, damit eine etwas feuchtere Schichte herauf— kommt, und sofort hinter dem Pflug zu säen. Schließlich wird das Feld fest zugewalzt, die Oberfläche jedoch wieder leicht aufgeeggt. Die Zuckermohrhirse, eine dem Mais in Bezug auf Ansprüche an Boden, in der Kultur ähnliche und im Ertrage nicht nachstehende Pflanze, soll die Dürre besser vertragen, als der Mais, dabei aber ein nahrhafteres Futter geben. Auch von dieser können noch zwei bis drei Saaten gemacht werden. Der Anbau des Wick— hafers, oder eines Gemenges von ½ Hafer, / Erbsen und ½ Wicken zur Grünfutterge— winnung ist so bekannt, daß darüber eine nähere Mittheilung nicht erforderlich erscheint. Auch hierin können noch mehrere Saaten in entsprechenden Zeitabständen gemacht werden. Die Stoppelfutterpflanzen werden in diesem Jahre sehr willkommene Hilfsmittel bieten, um das Herbstfutter zu vermehren. Abge— sehen von den Stoppelrüben wird es ganz be⸗ sonders wichtig sein, noch für Grünfutter durch Einsaat in die Getreidestoppeln zu sorgen. Um schnelles kräftiges Wachsthum zu erzielen, sind die Stoppeln vor dem Ümbruch tüchtig mit Jauche zu überfahren oder mit Super— phosphat, Kainit und Chilisalpeter zu über⸗ streuen. Für das Aufgehen ist das Herauf— bringen einer tieferen frischen Bodenschichte, das unmittelbare Säen auf frische Furche und Zuwalzen zu empfehlen. Einige für den Stop— pelfutterbau geeignete Gemenge seien hier an— geführt,“) ohne daß dadurch ihre Zahl er— schöpft wird. Buchweizengemenge, be— stehend aus 3 Theilen Buchweizen, 1 Theil Erbsen, 1 Theil Hafer und 1 Theil Gerste oder Raps, resp. Mais. Dieses Gemenge kann sowohl auf leichtem Sand, wie auf besserem Boden gesäet werden. Saatmenge 40 Kilo kleine Gerste, 40 Kilo Hafer und 20 Kilo Erbsen. Weißer Senf, Hafer und Buchweizen; der weiße Senf ist besonders wegen seiner Schnellwüchsigkeit ein passendes Stoppelfutter, der auch allein gesäet werden kann. Besser noch ist ein Gemenge mit Hafer und Buchweizen; von ersterem allein sind 80 Kilo pro Hektar an Saat erforderlich, im Ge— menge 32 Kilo Senf, 32 Kilo Buchweizen und 100 Kilo Hafer. Die Verfütterung des Senfes allein wie des Gemenges, muß mit Beginn der Blüthe des Senfes beginnen, indem der— selbe nach der Blüthe bald hartstengelig und bitter wird. Wie die Zusammensetzung schon zeigt, ist dieses Gemenge namentlich für die trockeneren Sandbodenarten geeignet, sobald es denselben nicht an der erforderlichen Kraft fehlt. Natürlich paßt es aber ebensogut für bessere Böden. Die Frühjahrsfutterproduktion für 1894 zu vermehren, wird um deswillen sehr wichtig sein, weil die Wintervorräthe voraus— sichtlich knapp ausfallen werden. Als Mittel hierzu ist der Anbau von Inkarnatklee und Futterroggen längst bekannt, und in neuerer Zeit ist ein Gemenge von Futterroggen mit Zottelwicke sehr empfohlen worden. Obwohl die sorgfältige Bereitung und Aufbe— wahrung des Winterfutters selbst in futterreichen Jahren eine ökonomische Pflicht ist, so dürfte doch in diesem Jahre besonders darauf aufmerksam zu machen sein, wie viel gerade hiervon abhängt. Vom rechten Zeitpunkt und der sorgfältigen Ausführung der Heuge— winnung hängt nicht nur die Menge, sondern vorzüglich auch die Güte des Futters ab. Das Wiesengras, der Klee, einschl. Luzerne und Es— parsette, werden inf diesem Jahre früher hart und überständig. Rechtzeitiges Abmähen ist daher wichtiger als sonst. Auch ist es für den Nachwuchs, der sich im Falle demnächstiger Niederschläge einstellen wird, entschieden besser, wenn die alten harten Pflanzentheile fort sind. Daß es unter den im nächsten Winter zu er— wartenden Verhältnissen unverantwortlich wäre, wenn Futter in Folge schlechter Aufbewahrung zu Grunde ginge, bedarf wohl keiner näheren Erörterung. Aber es wird sich auch als un— bedingt nothwendig erweisen, daß die verfüg— baren Futtermittel recht sparsam einge- theilt werden, ohne daß die Ernährung des Viehes Noth leidet. In dieser Beziehung dürfte mehr als in anderen Jahren die Auf— stelung eines Futter-Voranschlags er— forderlich sein. Mit der Verwendung der in der Wirthschaft selbst erzeugten Futtermittel wird man trachten, die Mägen der Thiere zu füllen, also den Bedarf der Thiere an Trocken— substanz zu decken. Hierbei werden die Stroh— arten sehr werthvolle Dienste zu leisten haben. Ihre Verwendung zu anderen Zwecken, als zur Fütterung ist daher umsomehr auszuschließen, je ungünstiger in einer Gegend die Aussichten auf die Futterernte sind. Ja vielleicht wird es sich in manchen Landwirthschaften empfehlen, die Fütterung von Stroh in Form von Häcksel und im Gemenge mit anderem Futter schon den Sommer über durchzuführen, damit umso— mehr Futter für den Winter erspart werde. 220260 Kilo pro Hektar. Johannis- roggen, Hafer, Erbsen und Gerste, zur einen Hälfte aus Johannisroggen, zur anderen aus Hafer, Gerste und Erbsen be- stehend. Kann man dies Gemenge noch im Septemper mähen, so schlägt der Johannis- roggen auf's Neue aus, bestockt sich im Herbst und liefert im Frühjahr nochmals einen frühen Schnitt Grünfutter, oder mindestens eine gute Weide. Man säet 100 Kilo Johannisroggen, Der Mais als Grünfutterpflanze verdient in diesem Jahre eine ganz besondere Beachtung, heil er warme Witterung liebt, die Trocken- *) Nach Hildebrand, landw. Pflanzenbau. Berlin, Paul Parey. l Hieraus ergibt sich aber die Nothwendigkeit des Ersatzes des Streustrohes. Die Landwirthschaft wendet sich in Fällen der Streunoth an die Forstwirthschaft, und ist letztere ja in den meisten Fällen in der Lage, helfend einzugreifen. Insbesondere glauben wir darauf aufmerksam machen zu sollen, daß die Großh. Ministerialabtheilung für Forst— und Kameralverwaltung schon im vorigen Herbste mit Rücksicht auf die Futter- und Streunoth die Großh. Forstämter und Oberförstereien beauftragt hat, Streunutzungen in einem dem Bedürfnisse entsprechenden Umfange rechtzeitig ES vorzunehmen und wegen Ausdehnung der Streu⸗ nutzung die erforderlichen Anträge baldigst zu stellen, falls die in den Wirthschaftsplänen zur Nutzung vorgesehenen Deckung des Bedürfnisses nicht hinreichen. diesem Jahre liegt die Befürchtung nahe, In daß dem Walde ohne empfindlichen Schaden nicht Streu entnommen werden können, wird so viel als nothwendig ist, den vollen Bedarf zu decken. Aber abgesehen davon muß auch noch berück- sichtigt werden, daß die Waldstreu noch lange nicht das beste und hilligste Stroh⸗Ersatzmittel Weit vortheilhafter stellt sich die Anwen⸗ ese ist in den meisten Fällen als die Waldstreu, sondern i Dungmateria Hilfe der seitens der ist es der Großh. Bezuge von Torfstreu Erleichterungen zu ge— währen, worüber demnächst weitere Mittheilung erfolgen wird. Zum Schlusse möchte noch darauf hinzuweisen sein, daß die umfangreiche Strohfütterung sowohl, als auch im Herbste die Fütterung von Mais c. die Anwendung von Kraftfutter erfordert. Außerdem kann es unter Unständen räthlich oder nothwendig er— scheinen, Futtermittel 5 Jahre mangelnden Wirthschaftsfutters zuzu— kaufen. Hierher gehören beispielsweise die Rübenschnitzel im frischen und getrockneten Zu— stande, die Erdnußkleie ꝛc. Jedenfalls wird die Nachfrage nach allen H andelsfutter mitteln sehr stark werden. Es ist deshalb anzurathen, den Bedarf für's ganze Jahr frühzeitig zu decken. Allerdings ist die beste Conjunctur be— reits verstrichen, da die Handelsfuttermittel im Preise seit einigen Wochen steigen. Indessen spricht die Wahrscheinlichkeit mehr dafür, daß später theuerer, als daß billiger gekauft werden wird. Gemeinsamer bezw. genossenschaftlicher Ankauf ist unter den vorliegenden Verhältnissen sehr zu empfehlen. Unter den Kraftfuttermitteln werden bei den zur Verfügung stehenden proteinarmen Wirthschaftsfuttermitteln die Ab⸗ fälle der Oelfabrikation zur Ergänzung des Nährstoffgehalts besonders nothwendig sein. Die vorstehenden Ausführungen haben die Maßregeln zur Bekämpfung der Futternoth keineswegs erschöpft. Es ist sicher, daß mancher Leser in der Lage ist, auf Grund seiner Er— fahrung weitere Vorschläge zu machen. Möchte „dies recht ausgiebig geschehen, damit der wichtige Gegenstand erschöpfend besprochen und der drohenden Gefahr allerseits recht wirksam ent⸗ gegengetreten wird. Aus Stadt und Land. s. Friedberg, 10. Juni. Gestern fand auf dem Essighaus⸗Felsenkeller die von den Antisemiten einbe— rufene Versammlung statt. Nachdem Ur. Böckel aus Marburg gesprochen, traten Redakteur Hoch von Frank⸗ furt von den Sozialisten und Rechtsanwalt Ie. Held von den Freisinnigen als Redner auf. Die Parteien geriethen so heftig aneinander, daß der die Versammlung überwachende Beamte mit Auflösung drohte, wenn nicht anständiger verfahren werde. Schließlich trennte man sich, ohne eine Resolution gefaßt zu haben. r. Bad⸗Nauheim. In der vorigen Woche sind 587 Kurfremde, im Ganzen jetzt 2782 Personen hier angekommen. Gießen, 7. Juni. Schwurgericht. Zur Verhand— lung kommt die Strafsache gegen Heinrich Döring von Windhausen, wegen Meineids. Nachdem die Geschwo— renen die vorgelegte auf Meineid gerichtete Schuldfrage verneint, die auf fahrlässigen Falscheid gerichtete jedoch bejaht hatten, verurtheilte der Gerichtshof den Ange— klagten in eine Gefangnißstrafe von neun Monaten, unter Abzug von einem Monat Untersuchungshaft.— 9. Juni Schwurgericht. Zur Verhandlung kam die Strafsache gegen Heinrich Muhly von Allendorf a. d. Oda., wegen Verbrechens gegen die Sittlichkeit. Nach⸗ dem die Geschworenen das„Schuldig“ ausgesprochen wurde der Angeklagte ia eine Zuchthausstrafe von 2 Jahren, unter Aberkennung der bürgerlichen Ehren— rechte auf die Dauer von 5 Jahren, verurtheilt. 5 . Allerlei. Trier Das Problem der Kostendeckung für die Militärvorlage hat der Baurath Müller hier spielend gelöst; er meinte:„Können wir die Kosten aufbringen? Das ist eine Kleinigkelt. Wir Deutsche pflegen, wenn Streuquantitäten zur zum Ersatz des in diesem * 28 maligen Oelanstrich auf 2 Meter 6 streichen ließ und nach 20jähriger Benützung des Stalles keinen Mörtelabfall bemerkte so glaube ich, daß auch dieser Anstrich bei obiger haben, dem er weiblich ist Pfennig nicht Mehrforderung nicht.“ wir Abends unser Glas Bier getrunken Kellner 5 Pfennig zu geben, und wenn und dazu schön, kommt es uns auf 10 an. Mehr als dieses kostet die Blankenburg, 8. Juni. Durch ein in Hasselfelde am Harz gestern ausgebrochenes Feuer wurden in drei vom Markte parallel laufenden Straßen 85 Gebäude eingeäschert. 5 Lemberg, 8. Juni. Der Dujester ist gefallen; bei Halicz stehen ungefähr 300 Häuser unter Wasser. Das Bistrizathal, das Solotwinzkathal mit 8 Ortschaften, sowie 9 Dörfer am Duwajec sind überschwemmt. Czernowitz, 9. Juni. Die Materialbahn von Bordujeni zum linken Suczawa⸗Ufer wurde mit über 20 Waggons spurlos weggeschwemmt. Ein großer Dampfbagger wurde von den Fluten umgestürzt und versank. Malmö. dur Mörtels bei Fenstern und Thüren Abfallen des Eindringen des Salpeters, nicht allein dem sondern auch der 8 Mauern sich ansammelnden Dunstes, der sich in Form von Wasser an den Fenstern und Thüren in die Mauern zieht, zuschreib. Ein kleiner Versuch mit diesem Mittel wäre immer⸗ hin zu empfehlen. Handel und Verkehr. Butzbach, 10. Juni. Wochenmark. Butter kostete per Pfund M. 1.15—0.00, Käse per Pfd. 46 47 Pf., Eier 2 Stück 11 Pf. 5. Gießen, 10. Juni. Auf dem heutigen Wochen⸗ markt kostete: Butter pr. Pf. Mk. 0,85— 1,00, Eier Stück 6 Pf., 2 St. 11— Pf., Käse pr. St. 5—8 Pf. vünschte Feldkanone, nicht zurückspringt und zum 8 zu 2 aun 8 ist, wurde von einem gewissen Cail erfunden. ie in e 2 1 5 Calais angestellten Schießversuche verliefen günstig. Mk. 1.101,50, Dahneg pr fe 551 12255 1 Rom, 9. Juni. Graf Castellani tritt heute eine Ochsenfleisc pr Pfund 66— 8 Pf., 2 7 un Pfund Fußtour über e Behringstraße, San Fran⸗ 6 50 b eh pe. dend 8b Wan cisco nach Buenos-Aires an. 1 2 5 8 1. Mailand, 9. Juni. Die verheerenden Gewitter fleisch per Pfund 40—70 Pf., F* 1 Kilo nehmen kein Ende. Die Saaten bei Ferrara und 6, 7,00 M., Zwiebeln per Centner M. 12, Kirschen Vicenza sind verwüstet. 8 6 9 bes han kfäct, J. Pant Constantinopel, 9. Juni. Das„Reutersche 0 E. Ben 195 Jeddah von heute: Die Cholera M. 7.50—8.50, Stroh 1 Ctr., Roggenstroh 50 389 ist in Mexka ausgebrochen und sind gestern 60 Personen bis 5.00, Weizenstroh, M. 4.40, neee,— der Epidemie erlegen. Wirrstroh M. 3.40. Angefahren waren agen. New⸗Mork, 8. Juni. 5 Feuer äscherte 170 größten Theil von Fargo in Norddacota ein. ie Repertoir⸗ Brücke der Graet Northern Bahn wurde so beschädigt, 5 daß sie unpassierbar it. Tausende sind obdachlos. der vereinigten 8 e Washington, 9. Juni. Das Gebäude, in dem pernha 5 sich früher das Fordtheater befand und jetzt Regie- Dienstag den 13.: Tristan und Isolde. Gew. Preise. rungsbureaux waren, ist heute eingestürzt. Bis jetzt! Anfang halb 7 Uhr. 4 1 3 sind aus den Trümmern 25 Leichen und viele Ver⸗ Mittwoch den 14.: Cyklus klass. Dramen bei ermäßigten wundete hervorgezogen worden. Da sich gegen 300] Preisen(Art. Abend). Wallensteins Tod. Anfang Angestellte in dem Gebäude befunden haben sollen, be- halb 7 Uhr. fürchtet man, daß noch etwa 200 verschüttet sind. Donnerstag den 15.: San Francisco, 9. Juni. Eine heftige Feuers⸗ Anfang 7 Uhr.* brunst zerstörte eine große Anzahl Häuser; fünf Feuer- Freitag den 16.: Cyklus klass. Dramen(s. Abend). wehrleute sind dabei umgekommen. Gastspiel von F. Mitterwurzer: Hamlet. Anfang Kleine Preise. a Gew. Pr. balb 7 Uhr. Samstag den 17. Martha. Anfang 7 Uhr. Heilkraft des Eiweißes. Sonntag den 18. Die Königin von Saba. 7 Uhr. Große Preise. Für Schnittwunden gibt es kein schneller Montag den 19.: Cyklus klass. Dramen. Gastspiel von heilendes Mittel als einen Ueberzug von rohem F. Mitterwurzer. Wilhelm Tell. Anfang ½7 Uhr. Eiweiß. Es ist dem Kollodium vorzuziehen Kleine 5 3 und hat auch noch den Vortheil, augenblicklich„ zur Hand zu sein. Bekanntlich wird eine Ver⸗ Mech pen 14. Vage sünee schlimmerung der Wunde durch den Zutritt Donnerstag den 15.: Frou-Frou. Gewöhnl. Preise. der Luft hervorgerufen. Das schnell trockene Freitag den 16.: Die schone Helena. Gew. Preise. Eiweiß bildet aber eine Haut, durch welche Samstag den 17.: Vasantasena. Gewohnl. Preise. Gi die Einwirkung der Luft abgeschlossen und die Sorgt den Ja.: Gastspie van d Mitterdme ; 5 5. ustspiel. Bergheim: Mitterwurzer. Gew. Pr. Heilung der Wunde beschleunigt wird. Ferner ist das Eiweiß ein sehr wirksames Mittel gegen Dyssentrie(heftige Darmentzündung, Ruhr). Mit oder ohne Zucker zusammenge⸗ schlagen und dann eingenommen wirkt das Eiweiß einhüllend und die Entzündung des Magens und der Eingeweide besänftigend. Zwei oder höchstens drei Eier genügen an einem Tage bei gewöhnlichen Zufällen. Bemerkens⸗ werth ist, daß das Eiweiß in diesem Falle nicht nur als Arzneimittel dient, sondern auch als eine leichte Nahrung, wie sie für den Patien⸗ ten in solchen Fällen am passendsten ist. Entwurf 5 in Frankfurt. Maskenball. aus. Gewöhnl. Preise. Gewöhnl. Preise. Rüctporio beizufügen, wenn auf eine prompte Antwort gerechnet wird. Die Exped. des Oberh. Anz. Geld- Cours. Frankfurt am 10. Juni 1893. Geber. Nehmer. 20⸗Frankenstücke 5 in ½ Dollars in Gold. Ducaten. „ al mares Englische Sovereigns Ruff Imperial Mittel gegen Abfall des Mauerverputzes. Von praktischen Oekonomen wurde mir, schreibt Baron Schell-Kalladey(Böhmen) in dem„Oestr. landw. Wochenblatt“, ein Mittel Bei iedberg ist gegen Mörtelabfall bei Fenstern und Thüren oorrelhi: Dindernsgel in Fee Neuester von Stallungen als vollkommen entspechend Taschen⸗ Fahrplan. mitgetheilt, welches ich nachstehend anführe. Dienst. 16. Die abgefallenen Mörtelstellen werden bis auf die Ziegel und Steine fest abgekratzt, die Fugen so tief als möglich ausgekratzt, letztere mit heißem Pech verschmiert, die abgekratzten Stellen mit sehr heißem Pech überzogen, darauf der Anwurf aus reschem, grobkörnigem Sand, Cement, etwas Kalk in gleicher Höhe mit dem Anwurf der alten Mauer festgetragen(mit aller Kraft darauf geworfen). Da ich mit bestem Erfolge bei Neubauten die innere Stall- Hessen, wand bei Fenstern und Thüren mit einem zwei— Sommer- Für die Mittel⸗Nheingegend, Nassau, Frankfurt, Rhein- Preußen. Preis 25 Pf. Stallwärme und des an den Paar Mk. 0,70— 0,90, Hühner pr. Stück Heu kostete der Centner 4.60 Anfang Schriftlichen Anfragen wegen Auskunft über eine Annonce ist stets das 7 Manipulation nicht schaden könnte, da ich das 9 —...— Gewöhn. Preise. g nd Ib; 10 hüten am Sonntag den 18. Juni 1893. 8 aalen Abfahrt von Friedberg nach Hanau⸗Nord 922 Vormittags 3 0 0 zan durch e nach Kesselstadt, ½ Stunde, % er ch aug der Anlagen des Schlosses Philipps i 55 1 9 8 ppsruhe, sodann schat 10 uud ai nach Wilhelmsbad, ½ Stunde, Diner und 9 r gücfaher 5 en n Frankfurt pätestens 7 Uhr. Gäste willkommen. mme, e Anmeldungen über die Zahl der Theilnehmer bis 1 Juni an Herrn M. F. Gwinner, wuterbs, 5 4647 W. per 100 fig 12, Kirshgn der Cen roh M. 40 oh M. 30, 3 Wagen. — Frankfurt, Gew. Pri. 5 bei ermäßigen 5 Tod. Auf wöhn. Pre. (V. Abend, mlet. Anfang hr. Gew. N.— aba. Anu Gastspiel vy N fang 1e n ll. Preise. ohnl, Pres⸗ öhnl. Prese hew. Pre nl. Presee erwutzer,(i Gew. P. I e gend a 1 -e 2 zeich- 2 neten Fabrikate dieser Fabrik von den einfachsten bis zu den vollendetsten Con- Istructionen werden bester em- 1 pfohlen. (H. 715005) Bayer 1 Aandmirthlhafliches Casino. N Familien⸗Ausflug nach Wilhelms bad Frühstück und Besich— den 15. Juni. „Spazier⸗ Rückfahrt Es wird ersucht, ser Anzeiger. längstens den Friedberg, gelangen zu lassen. Farben, trocken und in Oel gerieben, Oel⸗ und Spiritus⸗Lacke, sowie große Auswahl in allen Sorten Pinseln Mehlt in den besten Qualitäten zu billigsten Preisen den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Vorstand. Esslingen a. N. Lunch Die Merkmale des staunenswerth wirkenden Flasche, 2. der Name„Zacherl“. 8 60 Pf., 1 M., 2 M., der Zacherlin⸗Sparer 50 Pf.) . 1. die versiegelte däe Flaschen kosten: 30 Pf., 4 ist das bestgerühmte Mittel gegen jederlei Zacherlin sin Verkaufsstellen: säedberg: Ph. Daniel Kümmich. 5 J. Baumeister. ed⸗Nauheim: Ph. J. Weiß. getzbach: Jak. Steinhäuser. da: W. Moll. G Kloppenheim: A. Scheurig. Ober⸗Mörlen: Jak. Rühl II. Rendel: Heinr. Kürschner. Rodheim: David Stern. Mayer. — chzell: F Patente im In- und Ausland. Insekten Lahrlings⸗Hesuch. Eine schöne fre Woh von 3 ineinander gehen⸗ und oberste Bahnwiese, 8 8 1 2 1— zu mein Tuch⸗& Manufacturwgaren⸗ Mitte der Stadt, Aeheft suche ich zu baldigem Eintritt den Zimmern nebst allem Zube ling mit guten Schulkennt⸗ zum Familie anderweitig zu vermiethen. Wo? sagt die Exp. d. Anz. ei u Weh i Kost und Wohnung im Hause. Nudbach. 2399 Gustav Bogt. 15. August undliche — us dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. helchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. * Stelle verpachtet. 924 1 Annoncen von aus⸗ — Friedberg den 12. Juni 1893. die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. len wir Ihnen zur Nachachtung mit. wollen Sie besonders auf den Inhalt des Ausschreibens aufmerksam machen. Dr. Braden. Darmstadt den 27. Dezember 1892. und der Justiz an die Großherzoglichen Kreisämter. en an den Sonntag Vormittagen Mißstände ergeben haben, beauftragen h. Bürgermeister Ihrer Kreise anzuweisen, daß sie die in Gemäßheit des ung der Landesfeuerlöschordnung vom 19. März 1890 vorzunehmenden Hengra⸗Niligufeuerwehren an Sonntagen, falls überhaupt dieser Tag Freitag den 16. Juni d. J., Vormittags 11 Uhr, soll das Heugras von 3 städtischen Cognaobrennerei Wiesen in der Burggemarkung an der Pumpstation öffentlich meistbietend an Ort! Gg. Scherer& Co. Langen, Hessen. 1 aus der und Stelle versteigert werden. Friedberg den 12. Juni 1893. Großh. Bürgermeisterei Friedberg. 2503 Steinhäußer. 5 1 Holz-Versteigerung. Freitag den 16. d. Mts. werden in dem Domanialwalddistrikt Diebseiche ver— steigert: 230 Eichenreisstangen, 2,48 ebm, zu Baumstützen geeignet, 39 Rm. Eichen⸗Schälknüppel, 2330 Wellen Eichen-Reisig. Zusammenkunft Vormittags 8 Uhr auf der Straße von Ilbenstadt nach Kaichen an den sog. Ruhebänken. Heldenbergen den 10. Juni 1893. Großh. Oberförsterei Altenstadt. 2500 Augst. 2 AerZHie en! Große Flasche Mk. 1.80. Alleinige Niederlage Wilh. Fertseh, Friedberg(Wetterau). 2069 5 5* 1 Schwimm ⸗Seife, 5 5 G z Gebrauche bei aden, à Stück zehn Samstag den 17. Juni d. J., Morgens eren ae Baden, à Stück zeh 102 Uhr, wird der forstfiscalische Stein-, 45 4 Jos Derfelt. bruch Dürrschale unterhalb der Naumburg— 3 auf weitere 6 Jahre vom 1. Oktober 1893 bis 30. September 1899 an Ort und Gesucht für eine einzelne Dame zwei Zimmer nebst Küche und Zubehör für sofort oder später. Offerten mit Preisangabe an die Exped. d. Anz. erbeten. 2364 Forsthaus Neuhof bei Hanau den 9. Juni 1893. Der Königliche Forstmeister: Mühlhausen. 5 f 8 Einige kräftige loosung Küchen⸗Mädchen der Gemeinde⸗Obligationen zu Gambach. werden gesucht. In der Gemeinderaths-Sitzung vom Sprengels Park-Hotel, 10. l. Mts. wurden folgende Obligationen, 2440 Bad⸗Nauheim. rückzahlbar am 1. Oktober d. Is. aus⸗— geloost: Zbwei unmöblirte ineinandergehende Lit. A. Nr. 80 von 1000 M. Zi Lit. B. Nr. 14 von 500 M. 15 5 immer Lit. C. Nr. 35 und 99 von je 200 M. auf der Kaiserstraße sind vom 1. Juni ab in der Expedition Rückzahlung erfolgt am 30. September beziehbar. Näheres a 2451 d. Is. gegen Rückgabe der Schuldver⸗ des Anzeigers. schreibungen rebst Zinscoupons bei der 85—ʃ—— Gemeindekasse in Gambach und der deut⸗ 8 ö F schen Genossenschaftsbank von Soergel, 7 1. unge ommen Parrisius& Co. Commandite Frankfurt das Neueste in Kinder⸗, Sitz⸗ und Lieg⸗ a. M. und hört die Verzinsung an diesem wagen bei Tage auf. 8 188 Gambach den 12. Juni 1893. 1881 Großh. Bürgermeisterei Gambach. 2488 Reuhl. 1 1 Heugras-Versteigerung. 0 70 1115 1 5 8 2 1 billigen Preisen bei Vormittags yr, soll auf dem Ge⸗. meindehause zu Groß⸗Karben das Heugras 1893 Gescluuister Schloss. 5 in Kattun, Batist, Satin und Mousseline nung, hör ist bis an eine kleine ruhige 2456 von 24 Morgen Gemeindewiesen, unterste tte Ein ordentlicher meist⸗ Hausbursche, 14—15 Jahre alt, gesucht. Näheres in der Exped. d. Anz. 2453 öffentlich bietend versteigert werden. Groß-Karben den 12. Juni 1893. Großh. Bürgermeisterei Groß-⸗Karben. La 2 7 2 2887 Lanz. vorzunehmen und wegen Ausdehnung der Streu- wir Abends unser Glas Bier getru nutzung die erforderlichen Anträge baldigst zu stellen, falls die in den Wirthschaftsplänen zur und dazu schön, kommt es uns auf an. Mehr als Blankenburg, 8. Juni. Dur K 25 2 l 2 nen Streuquantitäten zur 1 i Du 9 8 555 1 isses er In am Harz gestern ausgebrochenes Feu, ne, i 2 vom Markte parallel laufenden Stra diesem Jahre liegt die Befürchtung nahe, daß dem Walde ohne empfindlichen Schaden nicht a i. Der 2 wird so viel Streu entnommen werden können, bei Dalsed sechen ung ohr, 5 als nothwendig ist, den vollen Bedarf zu decken. Das Bistrizathal, das Solotwinzkathe Aber abgesehen davon muß auch noch berück⸗ sichtigt werden, daß die, Walostreu noch lange nicht das beste und hilligste Stroh-⸗Ersatzmittel a ist. Da eingeäschert.— Lemberg, 8. Juni. Der Du Czernowitz, 9. Juni. Die Bordujeni zum linken Suczawa⸗Ufen 20 Waggons spurlos weggeschwem 1— 2 620 2 0 on N 0. gurde vo den 5 lut ell ich dle Anwen⸗ agger wurde von Weit vortheilha ter ste ˖) Rp N 1 dung der Torfstreu, denn diese ist in den meisten verspalm ö. Aus der Kirche in Fällen nicht nur billiger, als die Waldstreu, durch Einbruch der Reliquienschrein sondern ihre Wirkung als Streumittel und bilde von hohem cunse de wenge, 5 i e„ ien in Deutschland erbeute ed. Dungmaterial ist wesentlich vollkommener. Mit 8 5 Hilfe der seitens der Stände bewilligten Mittel 8. ist es der Großh. Regierung möglich beim langst gewuünschte Feldtanone 1 Bezuge von Torfstreu Erleichterungen zu ge- nicht zurückspringt und zum Schnell a rüber zchst weitere Mittheilung ist, wurde von einem gewissen Cal währen, worüber demnächst weitere Mittheilung Fauuss ag ne 7 1 S0 sso gchte 1 alais angestellte chießversuche erfolgen wird. Zum Schlusse möchte noch No m, J. Juni. Graf Gaßtel darauf hinzuweisen sein, daß die umfangreiche Strohfütterung sowohl, als auch im Herbste die Fütterung von Mais ꝛc. die Anwendung. von Kraftfutter erfordert. Außerdem kann es Pieenza 255— unter Unständen räthlich oder nothwendig er?] Constantinopel, 9. Juni.! scheinen, Futtermittel zum Ersatz des in diesem Bureau“ meldet aus Jeddah den, Jahre mangelnden Wirthschaftsfutters zuzur de ne een, ere eee kaufe Hierher gehören beispielsweise, die der ee 5 kaufen. Hierher gehören beisplels benen bimit der berühmten germanische „keit und Wahrheitsliebe? cisco nach Buenos-Aires an. Mailand, 9. Juni. Die ver In dem von Herrn Otto Hirschel unterzeichneten Aufruf für die Wahl Liebermann's, J. veröffentlicht wurde, heißt es wörtlich: General-Anzeiger vom 4. Juni d. „Herr Liebermann von Sonnenberg(alsonn der im hiesigen „für die Militärvorlage ein, verlangt aber dagegen gesetzliche Festlegung der zwei⸗ „jährigen Dienstzeit und Aufbringung der Koste „und Wehrsteuer. und am Schluß dcn, Aller Richtungen „Laßt angesichts der wichtigen Entscheidung alle kleinlichen Trennungspunkte beiseite „und vereinigt Eure Stimmen auf Herrn Liebermann von Sonnenberg Leipzig⸗Gohlis „zu einem lauten Protest gegen die überhand nehmende Verjudung unserer altehr⸗ in großer Auswahl und bester Qual „würdigen deutschen Kaiserstadt Frankfurt. Nur um der drohenden Judengefahr gegenüber alle Parteigenossen, ob sie nun für oder gegen die Militärvorlage gesinnt seien, zum Zusammenstehen für aufzufordern, hat Herr Hirschel diesen Aufruf unterzeichnet. Herr Dr. Helff sucht nun hieraus Herrn Hirschel eine unterzuschieben. Ob dies Verfahren des Herrn Dr. auf Unverstand oder bösen Willen zurück zu führen ist, überlassen wir ruhig der Beurtheilung der Wähler. Frankfurt a. M. den 10. Juni 1893. (7864) 16 G Wähler. Laßt Euch von den bekannten Wahlschleppern nicht zur Wahlurne schleppen, denn das ist eines deutschen Mannes unwürdig. Wähle Jeder nach seiner Ueberzeugung! Wählt Vormittags, dann könnt Ihr von den Schleppern die Nachmittags kommen, nicht mehr belästigt werden. Bauausführung. Für alle in sein Fach einschlagende Arbeiten empfiehlt sich Architekt Rob. Wedel, Friedberg. 1291 Kellner 5 Pfennig zu geben, und w „ oldaten sowie 9 Dörfer am Duwajec td nlein, wenn die Militär⸗ heim. Fußtour über Triest, Tobolsk, Behrimesse“ in der Wahlversammlung Die Saaten Herr Otto Hirschel, die rechte für Liebermann von Sonnen⸗ Anhänger derselben ist, wie sich Der Wahlausschuß der Antisemitischen Partei. 0 Unterhosen und Jacken, letztere von Pfennig an, empfiehlt in allen Grü und Weiten ö 2212 Heinr. Diehl, Usagass Tapeten⸗Ausverkaß zu herabgesetzten Preisen bei 2284 Georg Gross. Knaben⸗ Wasch⸗ Anzüge, Sommer ⸗Röcke, große Auswahl. ijähriger eingeführt haben will, 2480 2465 * —„ 5 Strohhüte, eine ganze Partie hochfein, zu 1—2 9 (Posten für Händler) empfiehlt F orgelegt: Frage vorgeleg Schmidt's Schirm⸗ und Hutbazzt nmer Gegner der Militärvorlage, angekommen. n Aufrichtigkeit, Charakterfestig— 2466 Doerings⸗Seife ist die beste Seife für die Toilette, u beste Mittel für die Pflege der Haut, 5 per Stück 40 Pf. Als n durch eine Börsen-, Luxus- empfiehlt J. A. Windecker, Frische Repskuchen empfiehlt billigst 2472 ö icht etwa Herr Hirschel) tritt Ph. Dau. Kümmich. N Strohhüte, Sonnenschirme, Cravatten, Filz ug Seidenhüte empfiehlt 237 C. Kalhsleisch,, Foimmmer- Pantoffel billigst. g 2439 Heinr. Diehl, Usagassin ö 1 5 g egen vorgerückter Saison verkauf einen gemeinsamen Candidaten W' Sounenschirme Preisen. 1 2 Zustimmung zur Militärvorlage— Veschwister Stoll. vorm. r Imperial⸗Orangen, vorzügliche haltbare Qualität, sowie nee egyptische N 2502 Zwiebeln empfiehlt billigst 2437 Fr. Wagner. Erklärung. Aus dem Friedberg-Büdinger Reichstagswahlkreise geht mir met fach die Nachricht zu, daß meine Nichtbetheiligung am gegenwärtig Wahlkampfe politisch mißdeutet werde. Dem gegenüber halte ich für meine Pflicht, nochmals öffentlich zu erklären, daß lediglich Arbei überlastung mich an wiederholter Uebernahme der Candidatur für den Reichstag verhindert hat und daß ich mit ganzem Herzen meine politischen Freund, Herrn 8 Rechtsanwalt Grünewald in Gießen der an meiner Stelle eingetreten ist, in der Wahlarbeit unterstützen würm wenn mich nicht plötzliche Erkrankung und ärztliches Verbot hieren hinderte. Nur aus letzterem Grunde muß ich mich zu meinem Beda darauf beschränken, durch diese Zeilen anstatt öffentlicher Rede Herm Grünewald warm zu empfehlen, als einen wahrhaft freisinnigm Mann, der nicht in der Vertretung nur einzelner Klassen und Interesse⸗ seine Aufgabe finden wird, sondern in der Hochhaltung des Gedanken der Reichsverfassung: Die Mitglieder des Reichstages sind Vertrelks des gesammten Volkes. 200 Gießen, 9. Juni 1993. Dr. Gutfleisch. G. Schulhof, g Nadsahrer⸗Ssosft G. Schulhof. 60 1— —— Darm Arezeiche cel. Berl and fi nischen un Esse alenisch Al den glich n Hoppe art nah n Gre aach im l. Di Abend ii 0 in gut en ff en des ions etomn. Ahohun d Lux 0 en gf n Ut u bert Ar chen ullone 1 Best Are Aude!