Feier ove * nber, Abe nung; Fenn furt a Fran urt J „Von e n. Itelhe Zusammenf 2 keting November 150 ale des Hdtel Ta ung nit Tun, 'cert 1 Großh. 900 kr. 115 u sikdirektors Hilg Der Vorstanh, nn Verloren. nung Färbergi, tanie. Flußzande helm Fertsc. indecken er Pfund M. l raunt per Pf züglicher Qualle Vinter Stief Waare eingetrof lehl, Ufa W eiten 17 1 esätzen big und chauge en, Spihen, 0 zu billigen P ster Sella onserven 3 Trüffeln, W. Mirabelen, A lange, Erdhe — 1 jumen, dun 0 F Cousal Erbsen, Gan 10 Vrachpu ebeln, Cssggüs r Pains g 1 Ter eiten esätze . Galons ö Tuc 205 uli, ö frünpse⸗ 8 0 1% ga, bas Aletl, 1 0* inder 155 b 0 1 16 6 5 4 1 0 1893. Samstag den 11. November. W 133. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. wärtigen Einsendern(soweit Letzere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. Annoncen von aus⸗ ——— Amtlicher Theil. Betreffend: Die Abänderung der§§ 64 und 76 der Ausführungs-Verordnung zur allgemeinen Bauordnung. Friedberg den 7. November 1893. 1 85 Das Großberzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Die im Abruck nachstehende Verordnung wollen Sie alsbald ortsüblich bekannt machen und die Bauhandwerker noch besonders auf dieselbe aufmerksam machen lassen. Dr. Braden. Verordnung, die Abänderung der 88 64 und 76 der zur Ausführung der allgemeinen Bauordnung erlassenen Verordnung vom 1. Februar 1892 betr. Vom 21. Oktober 1893. 7 Mit Allerhöchster Ermächtigung Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs wird hiermit verordnet: Hinter 8 64, Ziffer 2, lit. b. wird folgende, auch auf lit a. bezügliche Bestimmung eingeschaltet: Hölzerne Fußböden sind vor den Feuerungsöffnungen von Herden(it. a.) und Oefen durch Vorlagen von Eisenblech oder einem anderen feuersicheren Material hinreichend vor Feuersgefahr zu schützen. . An Stelle des§ 64, Ziffer 3, lit. e. treten folgende Vorschriften: 3. e. Da wo Schornsteinröhren durch Gebälke der Stockwerke gehen, oder an Holzwänden, Treppenkonstruktionstheilen, Treppenwangen ꝛc. aus Holz vorbeiführen, müssen alle Holztheile mindestens 25 em vom Lichten des nächsten Schornsteins abstehen. Der zwischen der Außenseite des Schorn— steins und dem nächsten Holz verbleibende Raum ist in geschlossenen Ge— bälken und bei nicht sichtbaren Treppenkonstruktionstheilen mit Vollback— steinen, Lehm⸗ oder Tuffsteinen auszumauern oder auszurollen. Diese Bestimmung bezieht sich nicht auf Fußboden, die sichtbaren Theile der Dachkonstruktionen und auf Fußsockel oder Wandvertäfelungen, sofern dieselben nicht mit Holzdübeln in die Schornsteinwand befestigt werden. Fußsockel und Wandvertäfelungen sollen jedoch an den Schornsteinflächen auf dem Verputz liegen. 5. d. Zum Zwecke der Reinigung muß bei jedem nicht von innen durch den Schornsteinfeger besteigbaren Schornstein eine Aussteigöffnung im Dach vorhanden sein, von welcher aus unmittelbar oder mit Benutzung einer gesicherten Laufbohle eine horizontale Standfläche vor oder hinter dem Schornstein erreicht werden kann, welche nicht höher als 1,00 mb unter- halb der Schornsteinöffnung liegt, mindestens 0,20 m breit und so lang wie die Breitseite des Schornsteins ist und von welcher aus die Reinigung des Schornsteins erfolgen kann. Die Dachfenster(Aussteigeöffnungen) und Ziffer 5, lit. d. und. 1 sind so anzubringen, daß sich dieselben beim Oeffnen umlegen und fest— halten und nicht durch ihre Konstruktion oder Gewicht von selbst zufallen; die geringst zulässigen Maße derselben sind 45 zu 50 ew. Bei höher über Dach gehenden Schornsteinen, welche von der Ausmündung gereinigt werden, sind eiserne, sicher befestigte Steigleitern bis zu den oben erwähnten Standflächen zu führen.— Die Schornsteinköpfe sind stets in gutem bau⸗ lichen Zustand zu erhalten. 5. 1. Für Herstellung von engen, sogenannten russischen Schornsteinen, von rundem, quadratischem oder rechteckigem Ouerschnitt ist die Verwendung von Tuffsteinrbhren oder von Tuffsteinen nur unter der Voraussetzung gestattet, daß dieselben hierzu nicht einer vorherigen Bearbeitung unter— zogen werden müssen und in keiner Weise schadhaft sind, eine Wandstärke von mindestens 12 em haben, mit gutem Mörtel satt vermauert und äußerlich gut verputzt werden. Die Verwendung von Tuffsteinmaterial zu Schornsteinen ist erst in einer Höhe von 50 ew über dem Ausputz⸗ thürchen zulässig, und es müssen diejenigen Theile der Schornsteine, welche in Brandmauern liegen, sowie die über Dach durchgehenden Theile aller Schornsteine in Backsteinen ausgeführt werden. § 3. Hinter§ 64, Ziffer 7 ist folgender Absatz 4 einzuschalten: Die Ver⸗ wendung von Tuffsteinen ist zu den Umfassungswänden von Rauchkammern zulässig, wenn dieselben innen und außen verputzt werden und nicht gleichzeitig Außenwände oder Brandmauern sind. Das Aufstellen von Räuchertöpfen in den Rauchkammern ist jedoch verboten. § 4. An Stelle des letzten Satzes in Absatz 1 des§ 76 tritt folgende Vor⸗ schrift: Die Verwendung von Asphalt, Asphaltfilz oder Dachpappe(Theerpappe) bedarf in jedem einzelnen Falle besonderer Genehmigung. Dacheindeckungen aus Holzeement bedürfen keiner besonderen Genehmigung, wenn sie an den Traufkanten, den Mauer- und Schornsteinanschlüssen mit Zinkblechstreifen sorgfältig verwahrt und mindestens 10 em hoch mit Erde, Sand oder Kies überdeckt werden. Darmstadt den 21. Oktober 1893. Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz. Finger. (L. S.) Best. Die landwirthschaftliche Haushaltungsschule zu Lindheim. Provinz Die zu Lindheim von dem landwirthschaftlichen Verein für die Provinz Oberhessen und dem landwirthschaflichen Bezirksverein Büdingen seit 5 Jahren ge— ründete Haus haltungsschule hat die Aufgabe, Mädchen im Alter von etwa 16— 20 ren die Gelegenheit zur Aneignung derjenigen Kenntnisse und Fertigkeiten zu geben, welche zur Führung einer wohlgeordneten, einfachen bäuerlich — bürgerlichen Haushaltung erforderlich sind, sie an Reinlichkeit, Pünkt⸗ lichkeit und Fleiß, Ordnung und Unkerordnung, sowie an Sparsamkeit im Haushalt zu gewöhnen, und auch auf Geist und Gemüth bildend einzuwirken. 5 In dieser Lehranstalt erhalten die Mädchen Unterricht und praktische An— leitung im Kochen, indem die Unterweisung hierin abtheilungsweise an 2 Kochherden erfolgt und auf die Erlernung der Zubereitung einer schmackhaften und kräftigen s. g. Hausmannskost gerichtet ist, im Conserviren von Nahrungsmitteln, wie Ein⸗ machen von Gemüsen und Früchten, Einsalzen von Fleisch, Räuchern von Fleisch und Wurstwaaren, im Backen, Waschen, in der Behandlung der Wäsche und Klei— dung, im Bügeln, Putzen, im Molkereiwesen und zwar in der Behandlung der Milch und Bearbeitung von Butter und Käse in der der Anstalt zugehörigen, in dem Anstaltsgebäude eingerichteten Molkerei, in der Bestellung und Ausnutzung des Gemüsegartens, sowie Untericht in der Zucht und Pflege des Schweins und des Ge⸗ flügels. Es werden ferner die Mädchen in der Fertigung weiblicher Handarbeiten gründlich unterwiesen, und zwar im Stricken, Flicken, Stopfen, und Weißnähen mit der Hand und der Maschine, und erhalten Anleitung zum Kleidermachen, wobei sie ich für den eigenen Bedarf und für denjenigen ihrer Familie beschästigen dürfen. Auch wird in den Fortbildungsfächern, nämlich in Rechnen, in der Abfassung von Aufsätzen und Briefen und in der Buchführung Unterricht ertheilt, wie auch Unter⸗ weisung in den Anfangsgründen der Gesundheits⸗ und Krankenpflege erfolgt. Es ist in der Anstalt für eine geist⸗ und gemüthsbildende Lektüre gesorgt, und wird der Gesang gepflegt. Ein Klavier ist der unentgeltlichen Benutzung der Mädchen üͤberlassen. I. ie unmittelbare Leitung und Beaufsichtigung der Anstalt ist einer Vor⸗ steherin(Hausmutter) und einer Assistentin(Industrielehrerin) übertragen, welche beide in dem Anstaltsgebüude wohnen. Außerdem ertheilen in der Anstalt noch der Großh. Kreisarzt zu Büdingen, ein Landwirthschaftslehrer und ein Volksschul⸗ lehrer Unterricht.— Es finden jährlich 2 Unterrichtskurse von je 3 Monaten statt, in welchen jede Schülerin für Unterricht und Logis 20 Mark bei dem Eintritt, und für Kost und Verpflegung pro Tag 1 Mark in Monatsraten praenna tano zu entrichten hat. Außerdem sind noch etwaige Ausgaben für Arzt und Apotheke zu Hestreiten. Oberhe feen. Vom Tag des Eintritts an, also während des Cursus, dürfen die Mädchen ohne Erlaubniß oder Auftrag der Haus mutter außerhalb der Anstalt nicht verkehren und haben sie sich der eingeführten Hausordnung unweigerlich zu fügen. Insbesondere ist ihnen auch Ehrerbietung, Gehorsam und Unterordnung gegen das Aufsichts- und Lehrerpersonal, Freundlichkeit, Verträglichkeit und liebe⸗ voller Verkehr untereinander, und endlich Treue, Fleiß und Sorgfalt bei den Ar— beiten zur strengsten Pflicht gemacht. An Sonn- und Feiertagen werden die Mädchen veranlaßt, den Gottesdienst ihrer Confession zu besuchen, wobei die Hausmutter bezw. Assistentin die Be⸗ gleitung übernimmt. Morgens vor dem Frühstück, vor und nach dem Mittagessen und Abends vor dem Schlafengehen findet gemeinsames Gebet statt. Besuche von Eltern und Schwestern sind gestattet, solche anderer Personen nur unter Begleitung eines Mitglieds des Ortscomités. In die Anstalt sind mitzubringen: 1 Bettdecke, 1 Unterbett, 1 Kissen(Bettstelle und Matratze werden gestellt), 1 doppelter Ueberzug, 1 weißer Bettüberwurf, 1 Waschbecken, 6 Hemden, 4 Hand⸗ tücher, 2 Bettjacken, 1 Kleiderbürste, 1 Schuhbürste, 1 Trinkglas, 1 Zahnbürste, 1 Regenschirm, 1 Nähkissen, Zeug und Leinwand zur Anfertigung von Kleidern, Hemden und Bettwäsche, Wolle und Garn zu Strümpfen und Socken ꝛc. und 2 Vorhängschlößchen. Am Schlusse des Cursus findet eine Ausstellung der gefertigten Arbeiten, die Uebergabe von Zeugnissen über Betragen und Leistungen, sowie eine feierliche Entlassung der Schülerinnen statt, wozu deren Eltern und Angehörigen einge— laden werden. Der J. Cursus pro 1894 beginnt Mittwoch den 3. Januar und wird Sams⸗ tag den 2. Juni 1894 geschlossen werden. Die Meldungen hierzu sind bei dem unterzeichneten Vorsitzenden des land⸗ wirthschaftlichen Bezirksvereins Büdingen unter gleichzeitiger Angabe des Vor⸗ und Zunamens, des Tags, Monats und Jahrs der Geburt und des Wohnorts der Schülerin und des Namens der Eltern oder des Vormunds schriftlich einzureichen. Lindheim den 20. Oktober 1893. Der Vorsitzende des landw. Bezirksvereins Büdingen. Klietsch. Das Ortscomité. Westernacher, Oberamtmann, Frau Westernacher, Buß Kreisschulinspektor, Möller, Pfarrer, Lipp, Bürgermeister, König, Beigeordneter. 5 D 1 :! 0000000000000 — — Betreffend: Die Feldbereinigung in der Gemarkung Ora Die im rubr. Betreffe vorkommenden Vergebung von Erdarbeiten. rben; hier die Ausführung der Meliorationsarbeiten. Erdarbeiten bestehend in und Drainagen, Aufrajolen alter und Planirung neuer Gewannwege ꝛc. sollen utag den 13. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, Mo an Ort und Stelle vergeben werden. Zusamme Pläne, Voranschlag und Bedingungen können von nächstem Freitag ab auf Friedberg den 5. November 1893. 4461 Betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Massenheim. Die Verschleifung der sog. Kloppenheim Pläne, Voranschlag und Bedingungen können auf Großh. Bürgermeisterei Y 9 7 28— re 2* 110* der Aufschrift„Submission auf Erdarbeiten“ bis zum Massenheim abzugeben. 1 2 Die Offerten sind versiegelt und mit den 15. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, statt Friedberg den 7. November 1893. 4478 nkunft auf Großh. Bürgermeisterei. Erdarbeiten. Verschleifen von 4 Hohlen, Ausführung von Entwässerungsgräben dem Büreau des Kulturtechnikers Bauer eingesehen werden. Der Vollzugs-Commissär: Süffert. er Hohle(9246 cbm) soll durch schriftliches Angebot zur Ausführung vergeben werden. findet, auf Großh. Bürgermeisterei kassenheim eingesehen werden. welcher Mittwoch Eröffnungstermin, Im Auftrag des Vollzugs⸗Commissärs: Bauer, Kulturtechniker. Deutsches Reich. Berlin, 8. Nov. Der Reichsctat 1894/95 schließt, vorbehaltlich etwaiger Aenderungen im Bundesrath, in Einnahmen und Ausgaben ab mit rund 1,300,000,000 Mark; die dauernden 1,078,000,000 M. Die einmaligen Ausgaben des ordentlichen Etats berragen 83,000,000, des außerordentlichen Etats 139,000,000 M. Die Matrikular-Umlagen werden betragen 415,000,000 M. Dem Bundesrathe ging ein Gesetz über Aufnahme einer Anleihe zu für Zwecke der Verwaltungen des Reichsheeres, der Marine und der Reichs-Eisenbahnen für 1894/95 im Betrage von M. 116,258,440 zu, sowie ein Nachtragsetat für 1893,94 im Be— trage von M. 550,000, die wesentlich für Neubauten in Bagamoyo bestimmt sind. Der Etat der Schutzgebiete ist für 1894 95 festge⸗ setzt für Ostafrika auf M. 5,650,000, für Kamerum auf M. 610,000, für Togo auf M. 186,000 und für Südwestafrika auf M. 1,027,000. Außerdem erhielt der Bundesrath eine Vorlage betreffend Aenderung des Gesetzes über den Unterstützungswohnsitz 1892 93, ferner die unerledigt gebliebenen Gesetzentwürfe über Ergänzung des Strafgesetzes und Ueberweisung von 67 Millionen aus dem Reichsinvalidenfonds zur Verstärkung der Reichskasse. — Sämmlliche 433 Wahlen zum Abge— ordnetenhause sind bekannt. Davon sind 149 Konservative, 59 Freikonservative, 90 National— liberale, 91 Centrum, 14 Freisinnige Volks- partei, 6 Freisinnige Vereinigung, 2 Dänen, 18 Polen, 2 Bund der Landwirthe, 1 Welfe, 1 unbestimmt. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 8. Nov. In der heutigen Audienz Wekerle's ertheilte der Kaiser die Vorsanktion des Civilehegesetzes. Budapest, 9. Nov. Das Abgeordnetenhaus ist sehr stark besucht. Ministerpräsident Wekerle wurde mit begeisterten Ovationen empfangen. Auf eine Anfrage Helfy's erwiederte der Ministerpräsident, der König habe der Regierung die Ermächtigung ertheilt, die auf die Regelung, des Eherechtes bezügliche Vorlage dem Reichs⸗ tage zu unterbreiten. Auf Grund dieser Er— mächtigung werde die Regierung diesen Gesetz- entwurf innerhalb der nächsten zwer Wochen vorlegen, zugleich mit einem Gesetzentwurfe über die Abänderung einiger Bestimmungen des auf die Mischehen bezüglichen Theiles des Gesetzes von 1868. Die Mittheilung wurde selbst von einem großen Theile der Opposition mit Ovationen aufgenommen. Das Haus be- gann sodann die Budgeidebatte. 8 Frankreich. Paris, 8. Nov. „Gaulois“ meldet: Das Expeditionskorps, das Frankreich anläßlich der Ereignisse in Marokko nach Touat absenden will, ist zum Abmarsch bereit. Außerdem ist eine fliegende Flotten— division zum Eingreifen bereit, die vor Oran ankert und aus drei Schiffen und 1000 Mann mit 43 Kanonen besteht. — Die Blätter melden: Gemäß den Be— schlüssen der Münzkonferenz müssen die Rati— Der testens bis zum 30. Januar 1894 ausgetauscht sein. Spanien. Madrid, 9. Nov. Die heute Morgen nach den äußeren Forts von Melilla abgeschickte, von 2 Brigaden gedeckte Proviant— Colonne konnte, ohne von den in den Bergen befindlichen Kabylen angegriffen zu werden, hierher zurückkehren. Griechenland. Athen, 8. Nov. Die Kammer wurde heute vom König, der bei seinem Erscheinen lebhaft begrüßt wurde, mit einer Thronrede eröffnet. — 9. Nov. In der Kammer wurden bei der Präsidentenwahl 187 Stimmen abgegeben. Davon erhielt der Regierungskandidat Crestenito 50, der Kandidat der Trikupisten, Buduris 102 Stimmen; zersplittert waren 35 Stimmen. Sotiropulo erklärte, daß durch diese Abstimmung die Ministerkrisis eröffnet sei. Die Sitzung wurde danach aufgehoben. Der König nahm die Demission des Kabinets an und berief Trikupis. Dieser nahm die Neubildung des Kabinets an. Rußland. Petersburg. Ein nicht uner— heblicher Theil der überaus großen Anzahl der Generale der russischen Armee soll in den Ruhe— stand versetzt werden, um die schon seit Langem als nothwendig erkannte Verjüngung im Per— sonale der höheren Commandanten herbeizu— führen. Ferner wird beabsichtigt, die Befreiung der Mennoniten vom Militärdienste, welcher denselben mit Rücksicht auf ihre religibsen Grund— sätze eingeräumt worden ist, in aller nächster Zeit aufzuheben. Man glaubt, daß diese Maß— regel die allmälige Auswanderung dieser deutschen Kolonisten, welche in den von ihnen bewohnten Gegenden die wohlhabendste Klasse der Land— wirthe bilden, zur Folge haben werde. Amerika. Wasphington, 8. Nov. Der „Times“ wird aus Philadelphia gemeldet, daß Agenten der brasilianischen Regierung Schiffs— mannschaften für ein Jahr anwerben. Die Agenten Mello's kaufen Schiffe, welche die von der brasilianischen Regierung gekauften Schiffe zerstören sollen, sobald diese die Vereinigten Staaten verlassen. New⸗York, 9. Nov. Dem„Herald“ wird über Montevideo aus Rio de Janeiro gemeldet, daß das Rebellenschiff„Aquidaban“ und das Fort Villegaignon am Dienstag eine heftige Beschießung Rio de Janeiros begonnen haben. Die Beschießung dauert noch fort und hat in verschiedenen Stadttheilen beträchtlichen Schaden angerichtet. Die Forts Santa Cruz und Lage erwiedern das Feuer. Man glaubt, Ankunft der von Peixoto angekauften Schiffe aus New-York zu führen. Afrika. Kapstadt, 8. Nov. — News“ wird aus Fort Salisbury in Maschona— Matabele stattgefunden hätten. ficationen des Arrangements mit Italien spä— die Hauptmacht Lobengulas aufgestellt ist. Mello versuche einen entscheidenden Schlag vor der Der„Daily land gemeldet, daß verschiedene kleinere siegreiche Gefechte in der Nähe von Buluwayo gegen die Indessen hätten diese eine beträchtliche Anzahl Vieh wieder erobert. Große Besorgniß herrsche darüber, daß immer noch keine Nachrichten über die Tate⸗Colonne eingetroffen seien, gegen welche Aus Stadt und Land. we. Friedberg. Am vergangenen Samstag hielt der Gesangverein„Concordia“ seine erste diesjährige Abendunterhaltung. Die Chöre und Duette. welche von dem Dirigenten Taubstummen-Lehrer Schneider, meisterhaft eingeübt waren, wurden aufs vortrefflichste gesungen. Unter den anderen Vortragen seien die Soli, welche H. Kaufmann aus Mannheim vortrug, erwähnt, dessen Stimme die Zuhörer wahrhaft entzückte. Zum Schlusse wurden 2 Theaterstückchen gespielt, die nichts zu wünschen übrig ließen. Hoffen wir, daß in Kürze der Verein uns wieder einen solchen genußreichen Abend zu Theil werden läßt. 1 8 — Friedberg. Zur Wann über den hier ins Leben zu rufenden Bauverein mit eschränkter Haft⸗ pflicht mogen im öffentlichen Interesse hier einige An⸗ deutungen Platz finden. Der Verein gedenkt nach den vom evang. Arbeiterverein und vom Armenfonds dahier, sowie anderwärts vielfach gegebenen Vorbilde freund⸗ liche Heimstatten mit dazu gehörigen Gärtchen zu er⸗ richten. Dieselben sollen dann zum Selbstkostenpreis in der Weise vertrags mäßig an Vereins-Mitglieder über⸗ geben werden, daß die Erwerber bei einer he von einigen hundert Mark und einer den Miethwert des Anwesens entsprechenden Jahresleistung in abseh⸗ barer Zeit in den freien Besitz ihres Heims gelangen. Es liegt auf der Hand, daß dabei nur eine sehr mäßige Verzinsung des N Kapitals in Aussicht genommen werden kann. Zur Beschaffung desselben wird jedes Vereinsmitglied sich mindestens mit einem Geschäftsantheil, in Höhe von etwa 200 Mk, der auch durch allmähliche Einzahlung erreicht werden kann, be⸗ theiligen. Das Unternehmen wird mit! äußerster Vor⸗ sicht und Behutsamkeit zu leiten sein. Sprünge ins Un⸗ gemessene müssen selbstverstandlich gemieden werden. Dafur sorgt indessen schon das hier maßgebende Ge— nossenschaftsgesetz. Dasselbe fordert nämlich, daß all⸗ jahrlich eine wahrheitsgetreue Bilanz über die Geschästs⸗ lage aufgestellt werde. Zeigt sie eine Ueberschuldung von nur einigem Belang, so hat die Liquidation des Unternehmens zu erfolgen. Den Gläubigern desselben gegenüber haften die Mitglieder der Genossenschaft mit dem Betrag ihrer Geschaftsantheile, mit nicht mehr be⸗ schrankter Haftpflicht. Das Bedurfniß nach geeigneten Wohnräumen in unserer Stadt ist unbestreitbar ein dringendes, der Erwerb einer eigenen Heimstatte vom heilsamsten Einfluß auf das leibliche und sittliche Wohl der betreffenden Familie. Der zu gründende Bauverein beginnt darum ein wohlthatiges Werk. Möge er eine recht zahlreiche Betheiligung erfahren. i l d. Friedberg. Unsere Stadt hat zwar viele Vereine — einzelne Einwohner sind Mitglied von 45 Vereinen— aber einen Beamtenverein doch noch nicht. Dem Ver⸗ nehmen nach wird nunmehr hier auch ein Beamten⸗ Verein zu Stande kommen. Demselben sollen alle Staats- und stadtische Beamten, sowie⸗ Lehrer beizu⸗ treten berechtigt sein. Es wird diesen Beamten in der nachsten Zeit hierzu Gelegenheit gegeben werden. d. Friedberg. Voraussichtlich findet am nächsten Sonntag Abend im Pfalzer Hof seitens des hiesigen Arbeiter-Vereins ein Familien-Abend statt. Pfarrer welcher zum 1. Dezbr. einem Wagner aus Darmstadt, f uns noch einmal Muf nach Brandenburg folgt, wird u mit seinem Besuche beehren und an diesem assenden Vortrag halten.. . 15 e Im Interesse unserer Leser sei auch an dieser Stelle nochmals darauf aufmerksam ge⸗ macht, daß der Meldetermin zum Eintritt in den Eis- laufverein mit nächstem Mittwoch den 15. Nov. ablaust. Spater Eintretende haben ein besonderes Eintrittsgeld von 2 Mk. zu zahlen.— . Friedberg. Wir machen auch an dieser Stelle auf die am nächsten Sonntag, den 12. d. Mts., dahier stattfindende Invalidenversammlung aufmerksam. 2 Verbesserung, welche die Militär-Invaliden durch da Gesetz vom 22. Mai 1893 erfahren haben, ist eine außerst geringe; sie beträgt bei mehr als 90% nur monatlich 3 Mark. Diese kleine Verbesserung steht in keinem Verhältniß zu den seit 20 Jahren gestiegenen Lebens mittelpreisen, Miethen u. s. w., auch nicht zu dem Steigen der Arbeitslöhne und der Aufbesserung der Beamtengehälter; sie ist vielmehr nur als ein. 5 schlagszahlung zu betrachten. Die neue an, den 1 tag bestimmte Petition spricht die Bitte aus: Eine a gemeine Aufbesserung der Pensionen stattfinden zu Abend einen — m— n ae reiche aüßt. Sie h Lebe un ald, und wi ee Hoffnun! zganden wei 11 Gaben zu . Fried amen bei k Kobachtel we gehen und alen strahlen a nach Mit „ Darm] dw. Genof g, Vormit Zulbau statt 5 darbandsdirel Utesrechnun Die Mitwi basten bei ezbezügliche e Lerbande ae durch No bern dur Schluß der! Muagessen Darmst doedger vo Auf Le Ehefrat rene Wer annes W nachfolger Alen belege t eingetra Flur N AA; V 40305; 24 LV Is 923 A6 außert, ob ig nachm Au ergeht beküug, ett 2 Junob Agen 1 zem zu n usbeschrär eng- Aden. dab⸗Nal ash. A 1 hen n ber ür: den erden. Mittwog rs: — . Samsag hielt e diesjährige uette, wel 0 er Schneider, 5 vortreffichse seien die Solf, trug, erwähnt, ntzückte. Zum elt, die nichts daß in Kütze reichen Abend über den hier chränkter Haft⸗ ier einige An⸗ denkt nach den fonds dahier, orbilde freund⸗ ärtchen zu er⸗ stkostenpreis in litglieder uber ner Anzahlun en Meehwal ung in absch eims gelangen ne sehr mäßse s in Aussch fung desselben ens mit einem Mk, der auch rden kann, be⸗ ußerster Vor⸗ rünge ins Un⸗ eden werden. aßgebende Ge⸗ mlich, daß al 1 die Geschästs⸗ Ueberschuldung eiquidation del igern desgelben nossenschaft nicht mehr be nach geeignete Abestreitbar 9 Heimstätte vo o sulsce Wo ende Bauverel Möge er el ar viele Verl 145 Vereinen t. Dem N. Beamten. den. em nge assen, sowie Gleichstellung aller Invaliden mit dem denn bei dem jetzigen Alter der Kriegs-Invaliden ist —— Roedger von der 3. Comp. des 115 Inf.-Regts. aus geltend zu machen, als sonst die Eigen⸗ Civilversorgungsschein benutzen zu können, und' schon landw. Genossenschaften findet Donnerstag den 16. Nov. 1893, Vormittags 10 Uhr beginnend, zu Darmstadt im Civilversorgungsschein bezw. Anstellungsentschädigung, wohl keiner mehr in der Lage, den ihm s. Z. bewilligten aus diesem Grunde muß eine gleichmäßige Vergütung wegen Nichtbenutzung des Scheines an alle Militär— Invaliden als angemessen erachtet werden. Da die Petition alle Kriegs-, Friedens- und Militärinvaliden einschließt, so werden alle Interessenten auf obige Ver— sammlung aufmerksam gemacht. M. Friedberg. Unsere Herberge wurde durch ein schönes Geschenk erfreut. Auf Anregung der Fräulein Luft in Ostheim, welche die Bewohner Ostheims um Gaben für unsere Anstalt gebeten hatte, wurde uns von dieser Gemeinde auf einem zweispännigen Wagen eine große Menge von Kartoffeln und Gemüse über— sandt. Da Gaben für die Herberge gegenwärtig ganz selten eingehen, der Ueberschuß seit Monaten gering, die Ueberzahlung in Folge unvermeidlicher Ausgaben im Monat Oktober aber sehr groß ist, so haben wir diese reiche Gabe mit der herzlichsten Dankbarkeit be— grüßt. Sie hat uns die Hoffnung wieder gestärkt, daß die Liebe unserer guten Freunde uns nicht verlassen wird, und wir gestatten uns darum die herzliche Bitte, diese Hoffnung auf barmherzige Menschenliebe nicht zu Schanden werden zu lassen und unserer aufs Neue mit Gaben zu gedenken. k. Friedberg. Am 12., 13. und 14. November können bei klarem Wetter große Sternschnuppenfälle beobachtet werden, welche vom Sternbilde des Löwen ausgehen und die man die Leoniden nennt. Dieselben ziehen strahlenförmig über den Himmel, erscheinen jedoch erst nach Mitternacht zahlreicher. h. Darmstadt. Den 32. Verbandstag der hessischen Saalbau statt. Tagesordnung. 1. Jahresbericht des Verbandsdirektors. 2. Vorlage und Entlastung der Jahresrechnung für 1892. 3. Generalrevisionsbericht. 4. Die Mitwirkung der landwirthschaftlichen Genossen— schaften bei Bekämpfung des Nothstandes und ihre diesbezügliche Aufgabe im künftigen Jahre. 5. Bericht des Verbands⸗Molkereiinstruktors über seine Studien— reise durch Nordamerika. 6. Die Annahme von Mündel— geldern durch die Spar- und Darlehenskassen. Nach Schluß der Versammlung findet ein gemeinschaftliches Mittagessen in demselben Lokale statt. Darmstadt, 8. Nov. Heute hat sich der Rekrut einem im 4. Stock belegenen Zimmer in den Kasernen⸗ hof gestürzt, er war sofort todt. Allerlei. Berlin, 8. Nov. Eine Frau Dachdecker Sette⸗ macher gerieth durch einen glühenden Ofen heute Vor⸗ mittag in Flammen und verbrannte bei lebendigem Leibe. Dover, 8. Nov. Gestern Nachmittag stürzte ein Theil des Bahnhofs-Daches auf die Lokomotive des Expreßzuges, der Passagiere aus Brüssel überbrachte. Niemand wurde verletzt. Rom. Nach der„Pol. Corr.“ entzog der Papst die Depots des Vatikans den italienischen Bankinstituten und ordnete die Hinterlegung bei dem Bankhause Rothschild in Paris an, nachdem der Vatikan durch die Vermögens- verwaltung der italienischen Institute beträchtliche Ver— luste erlitten. Rom, 8. Nov. Aus Cassino wird gemeldet, daß in Folge starker Regengüsse die Flüsse ausgetreten sind und das Land völlig überschwemmt haben. Es ist großer Schaden verursacht worden und auch einige Todesfälle sind vorgekommen. Madrid, 8. Nov. Die Zahl der Todten, Ver⸗ wundeten und Vermißten in Santander wird auf über 1000 geschätzt. Der Dampfer Machichaco hatte 17,000 Kisten Dynamit im Gesammtgewicht von 51,400 Kilogr. an Bord. Die bei der Untersuchung des Hafenbodens beschaftigen Taucher entdeckten noch 40 unversehrte Kisten im Schiffsrumpfe, zugleich eine so ungeheuere Masse verstümmelter Menschenleichen, daß sie um Enthebung von der Arbeit baten, sodaß jetzt die Leichen mit Haken herausgezogen werden. Vorgestern kamen bei der Be— erdigung der Verunglückten herzzerreißende Szenen vor. Zarcelona, 8. Nov. Gestern Abend wurden bei der Einweihung des Theatro Liceo während des zweiten Aktes von Wilhelm Tell zwei Bomben zwischen die Orchesterfauteuils geworfen. Eine explodirte und tödtete 21 Personen, darunter zwei Sängerinnen und mehrere Damen der höchsten Aristokratie auf der Stelle, und mehr als hundert Personen sind schwer verwundet worden. Zwei Anarchisten, der Italiener Alberto Saldani und der Franzose Jean Aragon wurden ver— haftet. Ein dritter Anarchist, welcher betroffen wurde, als er eine Bombe unter einer Bank versteckte, wurde ebenfalls verhaftet. Concert. Dienstag den 12. Nov. findet im Saal⸗ bau Concert des süddeutschen Männersextetts statt. Wir park begann gestern das süddeutsche Männer— Sextett aus Stuttgart sein Gastspiel mit dem größten Erfolge. Das Concert war sehr gut besucht und die vorzüglichen Leistungen der Sänger fanden allseitig die größte Anerkennung. Jede einzelne Nummer wurde mit lebhaftem Beifall aufgenommen und die Sänger mußten sich zu mehreren Zugaben entschließen. 4514 Bedeutende Betriebsersparnisse werden in jeder maschinellen Anlage der Großindustrie, des Kleingewerbes oder der Landwirthschaft durch Auf— stellung einer Wolf'schen Locomobile als Betriebsmaschine erzielt. Die von der rühmlichst bekannten Maschinen— fabrik von R. Wolf in Magdeburg⸗-Buckau seit mehr als 30 Jahren als Specialität gebauten halbstationären und fahrbaren Locomobilen mit ausziehbaren Röhrenkesseln übertreffen an Sparsamkeit des Brennmaterialverbrauchs, Dauerhaftigkeit und Leistungsfähigkeit jegliche Motoren anderen Ursprungs und haben auf allen deutschen Locomobil-Concurrenzen den Sieg davongetragen. 2133 Evangel. Arbeiterverein. Familienabend Sonntag den 12. November, Abends 8 Uhr, im Gartensaal des Pfälzer Hofs. Pfarrer Wagner von Darmstadt:„Freuden und Leiden unserer Landsleute in England“. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. 24. Sonntag nach Trinitatis. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Velte. Gottesdienst in der Stadtlirche. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Seriba. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags 912 Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Abends 5½ Uhr: Herr Pfarrer br. Weiffenbach. Katholische Gemeinde. Samstag Nachmittag von 5 Uhr an Beicht. Sonntag Morgen 6 Uhr Beicht; um 5/47 Uhr wird die heil. Communion ausgetheilt. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. lesen darüber von Cassel, 18. Aug.: Im Stadt- 2 Uhr: Christenlehre und Andacht. Oeffentliche Aufforderung. Die Ehefrau des Eduard Cloß, Theresia, Neue kommen 0 und Kinder Mäntel haben be⸗ 4506 2 8 Sendung es amen⸗ becke& Engel 4 2 zeborene Werner, Tochter des verlebten Ibhannes Werner 1. von Ober--Mörlen hat nachfolgende in der Gemarkung Ober— Mörlen belegene, noch beschränkt im Grund— huche eingetragene Immobilien: Hau 8 D 2 sirerwagen, Pony nebst Geschirr billig zu verkaufen. Wo? sagt die Exp. d. 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Wie seither, so werden auch für dieses Jahr folgende Karten ausgegeben: Mitgliedskarten für einzelne Personen zu 2 M., Familien— karten zu 3 M. und Schülerkarten(auch für Lehrlinge giltig) zu 1 M. Außerdem später Tageskarten zu 10 und 20 Pfg. für Kinder und Erwachsene.. Den seitherigen Mitgliedern des Vereins werden die Karten im Laufe dieses Monats zugesandt. Wer irgend eine Aenderung seiner Karte wünscht, wolle dies daher alsbald, langstens bis zum 15. Nov., bei Herrn Ferdinand Damm anmelden; ebenso werden daselbst innerhalb dieser Frist Anmeldungen zum Eintritt in den Verein ent— gegen genommen. Später Eintretende haben ein besonderes Eintrittsgeld von 2 Mark zu zahlen.. Bewerbungen um Freikarten müssen ebenfalls bis zum 15. Nov. bei Herrn F. Damm abgegeben werden, später einlaufende Bewerbungen finden keine Berücksichtigung. 4487 Der Vorstand. Einladung. Man beabsichtigt auf Grund des Genossenschaftsgesetzes vom 1. Mai 1889 hier einen Verein mit beschränkter Haftpflicht zum Bau gesunder, einfachen Ansprüchen genügender Wohnungen zu gründen. Alle Diejenigen, die sich an diesem in hohem Grade gemeinnützigen Unternehmen zu betheiligen geneigt sind, werden hiermit zu einer auf nächsten Dienstag den 14. November, Abends 8 Uhr, in der altdeutschen Stube des Saalbaus dahier anberaumten Versammlung, in welcher über die Sache berathen und Beschluß gefaßt werden soll, aufs freundlichste eingeladen. Friedberg am 8. November 1893. N. Bitsch, Chr. Blum, Ferd. Damm, Jean Dörr, Wilh. Fertsch jun. C. F. Frick, E. Häberle, Fritz Hecht, Gg. Hieronimus, K. Hilbrecht, J. Koob, Dekan Meyer, Dachdecker H. Schneider, G. Schwarz, L. Seyd, Frdr. Theobald, r. A. Trapp, Ph. Vogt, I. H. Weckerling. 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