5 F— r——— ——— — — . — = — — — 2 2 — 2 2 — eee — — 2 2 D. 2 — — S . . „Baum idchen, in großer U bei ster Sg —— ö liche, liau kin za, dinge seuschinm he verkaust un 0 und Hulbar Saison vera zu herabgesch 2 1 5 5 0 7 80 —— * „ vorm. J. N 1393. Samstag den 10. Juni. N 67. Rathhaussaale zu Friedberg stattfindet. bei* ritz Weis, eten⸗ Handlun — pred st hei 1 jof, Schuh Schuhwaaren furt a. M. 4 0 fring —( kann in ui n werden. 0 f derunge 43 perkaß g rgtion 8 Pesnurntun 1 oll gere bol, 1 l% ehl, Mu Abel 5 . jährlich des Wohnorts abzuliefern. berhessischer Anzeiger. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus- Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. wärtigen Einsendern(soweit Letzere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betreffend: Die Reichstagswahlen. Bekanntmachung. 8 wird hierdurch zur, öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Zusammenstellung und Verkündigung des Ergebnisses der am 15. l. Mts. stattfindenden Wahl im II. Reichstagswahlkreise des Großherzogthums Hessen Montag den 19. l. Mts., Vormittags 11 Uhr, in dem 8. Der Wahleommissär für den II. Wahlkreis des Großherzogthums Hessen: Friedberg den 9. Juni 1893. Dr. Braden, Großherzoglicher Kreisrath. Betreffend: Die Ausführung der Feuerlöschordnung, hier die Verpflie tun der Befe ls aber ö 7. 5 der Pflichtsenerwehren. 9, 5 pflichtung 115 Friedberg den 7. Juni 1893. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir erinnern die Rückständigen von Ihnen an Erledigung unserer Verfügung vom 24. März 1893— Kreisblatt 8 Tagen bei Meidung von Strafe. Dy. Betreffend: Die Ablieferung der Vacanzüberschüsse erledigter Schulstellen an den Provinzialschulfonds, hier in 1892 93. Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien und Schulvorstände des Kreises. Wir bringen für diejenigen von Ihnen, welche noch damit rückständig sind, die Einsendung der von den Schulvorständen geprüften und bescheinigten Berechnungen des Einkommens und der Ueberschüsse der in 1892 93 erledigten Schulstellen andurch in Erinnerung und ver— weisen im Uebrigen auf unsere früheren Ausschreiben, insbesondere auf dasjenige vom 30. März 1889, Oberhessischer Anzeiger Nr. 40. Dr. Braden. Friedberg den 8. Juni 1893. Nr. 37— binnen Braden. Friedberg den 8. Juni 1893. Betreffend: Beiträge der Gemeinden zu dem Leseverein der Lehrer des Conferenzbezirks Friedberg. 5 i Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg 8. an die Großh. Bürgermeistereien der zum Lehrer-Conferenz-Bezirk Friedberg gehörigen Orte. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Rechner nicht blos zur Auszahlung der laufenden, sondern auch der noch rückständigen, betr. Beiträge und zwar an den, anstatt des bisherigen Rechners Lehrer Muth, neugewählten Rechner Lehrer Reuning zu Friedberg(im Hause des pens. Stadtbaumeisters Schneider daselbst) anzuweisen. Zur Vermeidung von Anständen wollen Sie in der Anweisung selbst hierauf Bezug nehmen. 5 g Dr. Braden. Bekanntmachung. Die Angabe der Kapitalrentesteuererklärungen behufs der Veranlagung für das Steuerjahr 1894/95. Nach Art. 14 des Gesetzes, die Einführung einer Kapitalrentesteuer betreffend, 8. Juli 1884, erfolgt die Heranziehung zu dieser Steuer auf Grund einer Erklärung, welche jeder nach den einschlägigen Bestimmungen Steuerpflichtige über den Jahresbetrag seiner Zinsen, sowie der etwa zum Abzug geeigneten Lasten bei der hierzu berufenen Einschätzungs⸗Commission schriftlich abzugeben hat. Zu diesen Erklärungen ist das von Großherzoglichem Ministerium der Finanzen festgesetzte Formular zu verwenden und sind dieselben, je nach der Wahl des Steuerpflichtigen offen oder verschlossen, spätestens bis zum 1. Juli, ohne daß der Pflichtige deshalb eine besondere Aufforderung abzuwarten hat, bei der Bürgermeisterei Von der Verpflichtung zur Steuererklärung sind nach Art. 15 des Gesetzes, insofern nicht im einzelnen Fall be— sondere Aufforderung der Einschätzungs-Commission ergeht, diejenigen Steuerpflichtigen entbunden, welche im unmittelbar vorausgegangenen Steuerjahr bereits zu Kapitalrentesteuer zugezogen waren, auch inzwischen ihren Wohnsitz nicht gewechselt und keine den Betrag von 100 M. jährlich erreichende Einkommensverbesserung aus Kapitalzinsen erlangt haben. Inhaltlich des Art. 16 des genannten Gesetzes haben die Kapitalrentesteuererklärung abzugeben: 1. für minderjährige, vermißte, oder unter Vormundschaft gestellte Personen deren gesetzliche Vertreter; 2. für moralische Personen(Gemeinden, Körperschaften, Stiftungen, Anstalten), ferner für Gesellschaften, Genossenschaften, Gantmassen, Erbmassen, soweit eine Steuerpflicht hier überhaupt in Betracht kommt, die bestellten Vorstände oder Verwalter; 3. in allen anderen Fällen der Steuerpflichtige selbst und zwar hinsichtlich des gesammten Zinsenbezugs, welcher, sei es aus eigenem Ver— mögen, oder aus dem Vermögen seiner nicht selbstständig zur Kapitalrentesteuer gezogenen Angehörigen, ihm in Steueransatz zu kommen hat. Unter Bezugnahme auf die obigen Bestimmungen richten wir an die hiernach zur Einreichung von Kapitalrentesteuererklärungen ver— pflichteten Bewohner unserer Bezirke hiermit die Aufforderung, ihre Erklärungen unfehlbar bis zum genannten 1. Juli ds. J. an die be⸗ treffenden Bürgermeistereien gelangen zu lassen, von wo sie, und zwar, insoweit verschlossen, uneröffnet, an die Vorsitzenden der betreffenden Einschätzungs⸗Commission übersendet werden. Das Formular zu den Kapitalrentesteuererklärungen, welchem ein Auszug aus dem Gesetz und eine bezügliche nähere Anweisung beigefügt ist, hat der Steuerpflichtige von der Bürgermeisterei des Wohnorts zu beziehen. Friedberg den 6. Juni 1893. Die Großherzoglichen Steuercommissariate. Büdingen: Hoos. Butzbach: Klingelhöfer. Friedberg: Deibel. Hungen: Snell. Bekanntmachung. In Gemäßheit der Instruktion vom 30. August 1877 zur Ausführung des Reichsgesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Durchschnittspreise der nachbemerkten Artikel für den Monat Mai 1893 sich mit einem Aufschlage von fünf vom Hundert für den Centner berechnen wie folgt: Hafer M. 8.90, Heu M. 6.30, Stroh M. 4.20. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Friedberg den 7. Juni 1893. Dr. Braden. Bekanntmachung. ist die Staatsstraße zwischen Fauerbach und der 10. d. Mts. ab auf 8 Tage gesperrt. Usabrücke(Einmündung der Kreisstraße nach Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Wegen Vornahme von Walzarbeiten Bruchenbrücken) für schweres Fuhrwerk vom Friedberg den 7. Juni 1893. V Aufforderung. i Alle diejenigen Militär⸗Invaliden, welche auf Grund des Militär⸗Pensions⸗Gesetzes vom 27. Juni 1871 als dauernd Ganz⸗Invalide anerkannt sind, aber in Folge Anstellung im Civildienst gemäß§ 102 pos. c des genannten Gesetzes Pension nicht beziehen, werden aufge— fordert, sich unter Vorlage ihrer Militärpapiere mündlich oder schriftlich bei dem unterzeichneten Bezirks⸗Commando zu melden. Friedberg den 17. Mai 1893. Großherzogliches Bezirks⸗Commando Friedberg. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 2 Wir machen Sie auf die vorstehende Aufforderung aufmerksam und weisen Sie hiermit an, die in Frage kommenden Militärinvaliden auf die Befolgung derselben hinzuweisen. Friedberg den 8. Juni 1893. Dr. Braden. Betreffend: Novelle zum Militärpensionsgesetz. Bekanntmachung. Alle diejenigen im Landwehr-Bezirk Friedberg wohnhaften invaliden Mannschaften vom Feldwebel ꝛc. abwärts, welche auf Grund des Militärpensionsgesetzes vom 27. Juni 1871 als Invalide anerkannt sind und na schriftlich oder mündlich unter Vorlage ihrer Militärpapiere(Militärpaß, Entlassungsschein, Commando Friedberg zu melden: 1. Diejenigen, welche die Kriegszulage 2. die Zulage für vom 4. April 1874 beziehen, militärische Aktion, oder durch Seereisen invalide geworden sind(N 1871 befinden; oder des Gesetzes vom 27. Juni gemäß§ 71 des Gesetzes vom 27 Nichtbenutzung des Civilversorgungsscheins gemäß 8 7 am Kriege 1870/71, oder an einem Kriege vor 1870/71 Theil genommen haben, oder seit dem Kriege durch eine karine) und sich nicht im Ge O und den nachstehenden Bedingungen entsprechen, haben sich sofort Pensionsquittungsbuch u. s. w.) bei dem Bezirks- Juni 1871 beziehen: oder 6 des Gesetzes vom 27. Juni 1871 bezw. § 12 des Gesetzes nusse einer Verstümmelungszulage gemäß§ 72 3. auf Grund der§8 84 und 85 des Gesetzes vom 27. Juni 1871 einer Klasseneinschränkung hinsichtlich des Pensionsbezuges unterliegen. Bemerkt wird noch, daß Anträge auf mando anzubringen und daß Anträge seitens Friedberg den 29. Mai 1893. Pensions⸗Erhöhung in Folge der der betheiligten Personen an das Novelle zum Militärpensionsgesetz nur bei dem Bezirks-Com⸗ Kriegsministerium in dieser Angelegenheit nicht zu stellen sind. Großherzogliches Bezirks⸗Commando Friedberg. Winter. Deutsches Reich. Darmstadt. Dem Pfarrer br. Weitbrecht zu Mähringen wurde die 1. ev. Pfarrstelle zu Wimpfen, dem Schulamtsasp. Schlamp aus Wendelsheim die Lehrerstelle zu Pfaffen⸗Schwabenheim, dem Schulamts⸗ asp. Wagner aus Münster eine Lehrerstelle zu Helden— bergen übertragen; der Schulverwalter Schneider an der höheren Mädchenschule zu Alzey zum Lehrer an dieser Schule ernannt; dem Geometergehilfen Hallstein aus Hetschbach das Patent als Geometer 2. Kl. für den Kreis Darmstadt ertheilt. Berlin. Nach dem endgültigen Finanz— abschluß verzeichnet die Reichspost und Tele⸗ graphie für 18923 im ordentlichen Etat einen Ueberschuß von 24,548,073 M., gegen das Vor— jahr 2,765,251 M. mehr. — 7. Juni. Die Maurer von Berlin und Umgebung beschlossen gestern in einer Ver⸗ sammlung, überall da, wo weniger als 55 Pf. Stundenlohn gezahlt werden, heute die Arbeit niederzulegen. — Der Reichskommissär br. Peters er⸗ klärt in der„Deutschen Warte“ alle Nachrich— ten über den Tod Emin Paschas für fasch. — Die„Nordd. Allg. Ztg.“ veröffentlicht die Erklärung einer großen Anzahl Katholiken des Rheinlandes bezüglich der bevorstehenden Reichstagswahl, welche in dem Ausspruch gipfelt, daß vor allem nicht vergessen werden dürfe, daß die Parole des Centrums„Für Wahrheit, Freiheit und Recht“ zu ergänzen sei durch den Ruf„Mit Gott, für König und Vaterland.“ Leipzig, 7. Juni. Heute hat vor dem Reichsgericht der Hochverraths-Prozeß gegen Grasser und Genossen begonnen; 19 Zeugen und Sachverständige sind geladen. Auf An— trag des Oberreichsanwalts wurde wegen Gefährdung der öffentlichen Ordnung und der Sicherheit des Staates für die Dauer des Pro— zesses die Oeffentlichkeit streng ausgeschlossen. Das Urtheil wird wahrscheinlich Samstag ver— kündet werden. Straßburg, 7. Juni. Der Hausmar— schall v. Lyncker ist hier eingetroffen, um die Vorbereitungen für den Kaiserbesuch im Sep— tember einzuleiten. Er begibt sich auch nach Schloß Urville, um eine Besichtigung desselben zu dem gleichen Zwecke vorzunehmen. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 7. Juni. Der Heeresausschuß der ungarischen Delegation nahm heute das gesammte Heeresbudget un— verändert an. Pest. Die Meldung über den angeblich von Tisza vorgeschlagenen, vom Kaiser aber abgelehn— ten Pairsschub wird dementirt. Die Opposition beabsichtigt in einer Plenarsitzung der Delegation starke Angriffe gegen den Kriegsminister, wegen der Stellung der Kabinetsfrage und wegen der magyarischen Unterrichtssprache in der Militär— Akademie. Schweiz. Uhrenfabrik weigerte sich Bern, 8. Juni. Eine große tigen. die Polizei mußte einschreiten, wobei zahlreiche Verwundungen vorkamen. Mehrere Verhaf tungen wurden vorgenommen. Frankreich. Paris, 6. Juni. Im heu⸗ tigen Ministerrath theilte der Unterstaatssekre— tär Delcassé eine Depesche des Generalgouver— neurs von Indo-China, Lanessan, mit, nach welcher die Siamesen sich auf des Mekong zurückgezogen haben und der Hauptman Thoreux freigelassen worden ist. — 7. Juni. Gestern trat unter dem Vor⸗ sitz des Grafen de Mun ein Kongreß zur Be⸗ rathung ökonomischer und sozialer Arbeiten zusammen. Verschiedene Redner sprachen gegen den Sozialismus. Großbritannien. London, 6. Juni. Vom Oberhaus wurde die Bill über die Aus— führung des temporären Abkommens mit Ruß⸗ land über den Robbenfang an der russischen Küste des Behringsmeeres in erster Lesung an— genommen. Im Unterhaus beantragte bei Berathung der Homerulebill zum Paragraphen 3 der Abg. Brodrick ein Amendement, nach welchem die irische Legislatur verhindert wer— den soll, Gesetze über die Einwanderung, Aus⸗ weisung der Ausländer sowie die Rechte der in Irland wohnenden Engländer zu erlassen. Spanien. Madrid. Die Presse weist die Behauptung der französischen Blätter zurück, daß nicht die Regentin, sondern die ganze könig⸗ liche Familie eine Million von der Civilliste aufgegeben habe, und drückt der Königinregentin den größten Dank aus. — 8. Juni. Die Regentin unterschrieb ein Dekret, wonach für die Armee bestimmte Ar— tikel frei von Zollgebühren eingeführt werden sollen. Der Bericht über das Budget geht heute den Cortes zu und wird am Samstag berathen. Italien. Rom. In vatikanischen Kreisen werden sehr die herzlichen Beziehungen zwischen Ledochowsky und dessen Nachfolger Stablewsky bemerkt. Ein Prälat äußerte sich über die Bemerkungen Ledochowskys bezüglich der Mili— tärvorlage, derselbe habe als Pole, nicht als Cardinal gesprochen. Serbien. Belgrad, 6. Juni. Nach einer Meldung aus Pozarevac ist an Petrovic, einem angesehenen Mitgliede der Fortschrittspartei, nach vorangegangener furchtbarer Verstümme— lung ein Mord verübt worden, der auf politische Beweggründe zurückgeführt wird. Die Nach— richt von der bevorstehenden Ausweisung der früheren Regenten Ristie und Belimarkowie wird angezweiselt. 0 die an der Spitze des Syndikats stehenden Arbeiter zu beschäf- Dieselben griffen die Fabrik an und Rußland. Petersburg, 7. Juni. Er⸗ klärungen des Grafen Kalnoky in den Dele⸗ gationen wird hier die Bedeutung der An⸗ bahnung freundschaftlicher Beziehungen zwischen Rußland und Oesterreich-Ungarn beigemessen. Dieselben sind um so mehr bemerkt worden, als es für hiesige politische Kreise kein Geheim— niß war, daß der Besuch Stambulows in Wien eine Verstimmung Rußlands herbeige— führt hatte, die auch in dem Unterlassen des Wiener Besuches durch den Großfürsten Wladi— mir seiner Zeit zum Ausdruck kam. Amerika. Cineinnati, 7. Juni. Die Tischler erklärten den Ausstand. Die Zahl der Ausständischen, unter denen sich auch viele Deutsche befinden, beträgt 6000. Chicago. In der Angelegenheit der Preis— vertheilung ist beschlossen worden, 13 Jurys zu bilden, je eine für jede Hauptsektion. In jeder Jury soll ein einziger Experte das be— das rechte Ufer 1 treffende Aus stellungsobjekt prüfen und falls Widerspruch gegen sein Urtheil erhoben wird, eine Spezialkommission hinzutreten. Aus Stadt und Land. Friedberg. Die Centrums-Partei, welche in unserem Wahlkreis Ir. Lieber aufstellte, wird nunmehr sofort im ersten Wahlgang ihre Stimmen für Rechts, anwalt Grünewald abgeben. Die Anhänger der christ⸗ lich⸗sozialen Partei dagegen verzichten ebenfalls auf Aufstellung eines eigenen Kandidaten und stimmen für den Grafen Oriola. Arr. Friedberg. Der Vorstand des Taunus, klub Wetterau hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, nach und nach, soweit es die Mittel gestatten, eine Bibliothek für den Club anzulegen und hat bereits den Taunus⸗, Vogelsberg-, Rhön-, Spessart⸗, Odenwald⸗ und Lahnthal ührer, letzteren als Geschenk eines Mit— glieds, sowie besondere Vogelsberg-, Rhön- und Spessart⸗ karten erworben, welche den Vereins mitgliedern leih- und zeitweise zur Verfügung stehen. Friedberg. Für die für die Realschule anzu⸗ schaffende Fahne sind im Ganzen 523 M. eingegangen und wird das Comité sich in Kürze darüber schlüsstg machen, ob von dem Ueberschuß der Kosten für die Fahne auch noch Schärpen für die Fahnenjunker und Schleifen zu bestimmten Zwecken für die Fahne an⸗ geschafft werden sollen. pl. Friedberg. Der hiesige Radfahrer Verein hält am 9. Juli sein erstes großes Wettfahren auf der neuerbauten 500 m langen Rennbahn ab, wozu bereits mehrere berühmte Fahrer aus allen Theilen Deutsch, lands ihre Theilnahme zugesagt haben. Es werden 8 Rennen abgehalten, darunter ein Nieder radfahren von 10,000 m, ein Hochrad-, ein Dreirad- und ein Doppel sitzniederradfahren, die wohl das Interessanteste des Programms sein dürften. Dem Verein sollen bereits 6 Stiftungspreise zugesprochen worden sein, auch die Damen Friedbergs sind eben eifrig bemüht ihre Sym, pathie für den Radfahrersport durch Stiftung eines Preises zu zeigen, der aber nur unter den hiesigen Fahrern auszufechten ist. Dem jungen aufblühende, Verein wäre es sehr zu gönnen, wenn auch die Be⸗ wohner Friedbergs, ähnlich wie dies in anderen Städten schon geschehen ist, die schöne Gelegenheit der Eröffnung der Rennbahn benutzen würden, um auch ihrerseits zu zeigen, daß sie diesen Sport willkommen heißen, indem sie ebenfalls einen Preis stiften, der in einem der Hauptrennen ausgefochten werden sollte. Wie wir ver nehmen, wird kommenden Sonntag der Byc.⸗Club Frank, furt, der größte Radfahrer-Verein Deutschlands, dem hiesigen Verein einen Besuch abstatten. Gießen, 6. Juni. Schwurgericht. Zur Verhand; lung kommt die Strafsache gegen Heinrich Langwasser von Steinfurt, wegen Verbrechens im Amte. Nach Antrag des Staatsanwalts wurde die heutige Verhand lung auf Mittwoch den 14. Juni vertagt, zu welcher die Ladung von weiteren 16 Zeugen angeordnet wurde — 7. Juni. Die heutige Verhandlung des Schwur gerichts gegen Heinrich Döring von Windhausen, wegen Meineids, wurde auf Auftrag des Vertheidiger auf Donnerstag Nachmittag 4 Uhr vertagt, da noch ein Zeuge geladen werden mußte.— 8. Juni. Zur Ver! handlung kommt heute die Strafsache gegen den Sta, tionsdiatar Johann Philipp Krug von Gießen, wegen Verbrechens im Amte. Nachdem die Geschworenen dis vorgelegten Fragen bejaht hatten, wurde Angeklagter in eine Gefängnißstrafe von einem Jahr, abzüglich eines Monats Untersuchungshaft, verurtheilt. Weinheim a. d. B., 6. Juni. Der Landwirtß Hilpert von Sulzbach und dessen Frau, die gestern während eines Gewitters unter einem Baume Schuß gesucht hatten, sind vom Blitz erschlagen worden. — Allerlei. i Frankfurt, 5. Juni. Am Samstag verschied hien an einem Herzschlag der weithin bekannte Tourist Job. Streng im 74. Lebensjahre. Der Verstorbene wan Mitbegründer des Taunusclubs, 25 Jahre lang ununterbrochen angehörte. Bis in di letzten Jahre hin war er noch eifriger Schlittschuhläufen und oft Gast auf dem Nauheimer Teiche. Usingen, 7. Juni. Gestern gegen Abend zoger zwei Gewitter über unsere Stadt und brachten der sehnlichst erwarteten Regen unseren lechzenden Fluren Leider wurden zwei Landwirte von Riedelbach, welch/ 8 giegn i 1 sunener Bien,. br Buko engen wi gotben! den feht dessen Vorstand en Amen 5 Annece und gert „ Germail saen ist e Pulos n wurde New⸗ Fand bon e i gelödte New n hines ung in n vorg u unte slteiche New⸗ r zü Waconen r Naher b des 0 00 durch fi gemäß g 1 n 6. Juni. unterlie e ellen zin erg en sis, zen für Reh anger der g 1 ebenfalls ind stimmen, d des Daun zung beschos l gestatten,. hat bereits art⸗, Oden henk eines M ön⸗ und Spessr ö liedern 5 Realschule an ö M. eingegang darüber Kosten für fahnenzunker n. adfahrer⸗ Ven ettfahren auf! ab, wozu ben Theilen Deut l. Es werden! derradfahren und ein Depp nteressantese L. ein sollen bea n sein, auch) emüht ihre e, 9 Stiftung g nter den hee gen aufblihel enn auch de“ n anderen Sil eit der Etofte auch ihrersels zen heißen l er in einem“ te. Wie wit Vye⸗Club du, deutschlands,“ im Ante b linnener Postbeutel mit 6000 Mk. ist verschwunden. zer Landesausschuß beschloß Unterstützungen für die die Fahne g. heutige dal tagt, zu 7 angeordnet e des Sl Vurschiedener Gestalt der Sündenlohn der Un— f Walde mit Grasrupfen beschäftigt waren, vom Blitze kroffen; der eine blieb sofort todt, der andere starb bihrend der verflossenen Nacht. Essen, 6. Juni. Auf der Zeche„Nordstern“ (eignete sich gestern ein großes Unglück. Behufs Forengung des Gesteins waren mehrere Schüsse gelegt urden; als einer derselben anscheinend versagt hatte, wllte ein Arbeiter nachsehen. Der Schuß ging jedoch i demselben Augenblick los, verletzte einen Arbeiter sübtlich und verwundete einen Steiger und drei Arbeiter dwer. ö Ein an einem 71 jährigen ädchen verübter Mord versetzte heute unsere Stadt in regung. Das seit Sonntag Abend vermißte, bei nen Eltern in der Kurfürstenstraße wohnende Kind urde heute früh an einem Hause in der Karlstraße in zr Thürnische der Treppe, anscheinend erdrosselt, todt fgefunden. Ein Sittlichkeitsverbrechen liegt dem An⸗ ein nach nicht vor. Es ist bis jetzt unaufgeklärt, wie s Kind an den Ort gekommen, wo es todt aufge— nden worden ist. Liegnitz. Hier wurde ein Postdiebstahl verübt: Wien, 8. Juni. Die Ueberschwemmungsnachrichten s der Bukowina und Ost⸗ u. Westgalizien lauten sehr stlos. In vielen Orten wurden ganze Häusergruppen ggeschwemmt, außerdem wüthen heftige Hagelstürme. Jothleidenden. f G Triest, 8. Juni. Jufolge des falschen Gerüchtes, giechische Matrosen hätten ein Mädchen geraubt, ent⸗ bind in Taranto ein Aufstand. Griechische Offiziere ud Matrosen wurden von Pöbelhaufen insulirt. 30 Ver— ö tungen wurden vorgenommen. Gothenburg, 7. Juni. Die Blatternerkrankungen gurden jetzt auch in den Vororten konstatirt. Bis igt kamen 58 Fälle vor. Paris, 7. Juni. Heute ist in Nimes ein Todes— ll infolge choleraartiger Erkrankung vorgekommen. ie choleraartige Epidemie ist auch in Alais aufge— eten, wo die Zahl der Sterbefälle die Durchschnitts⸗ fer übersteigt. Seit gestern Abend sind auch in kontpellier 2 Todesfälle infolge von Cholera vorge— mmen. Annecey in Savoyen, 7. Juni. Eine Feuers⸗ hunst zerstörte 18 Häuser eines in der Nähe von et. Germain gelegenen Dorfes. Das Elend der Ob— chlosen ist groß. Rom, 7. Juni. Die in der Nähe von Novara ge— gene Pulverfabrik ist in die Luft geflogen. Drei Per⸗ een wurden getödtet. New⸗ York. Die Stadt Eldorado in Texas larde von einem Wirbelsturm heimgesucht. 15 Personen 5 getödtet, 25 verwundet. 2 1 New⸗York, 8. Juni. Eine geheime Verbindung I Chinesen beschloß, das Lokal einer anderen Ver- hadung in die Luft zu sprengen. Die Polizei fand bei ener vorgenommenen Haussuchung Sprengstoffe und enen unterirdischen Gang zu dem bewußten Lokal. Zahlreiche Verhaftungen wurden vorgenommen. New⸗ York. Ein Wirbelsturm hat das 1100 Be— nohner zählende Dorf Kremain total vernichtet; 30 lersonen wurden getödtet, unter denselben eine aus 8 19 bestehende Familie. 100 Personen sind ver— st. Billige Einkäufe, us ist die Loosung und das Trachten ganz bsonders unserer Frauenwelt. Wie nachtheilig se damit auf das Leben und Wohl ihrer ar— bitenden Mitschwestern wirken, bedenken wohl de allerwenigsten. Folgende Bemerkungen aus enem Vortrage des Pastors Zimmermann in Jresden über die„Gefahren des heutigen (rwerbslebens“ möchten wir deshalb zur Er— bägung mancher Leserinnen hier mittheilen: Aber noch trauriger als das bisher Erwähnte it es, daß die ungenügenden Löhne der weib— lchen Arbeiter dieselben geradezu auf die Bahn des Lasters weisen. Man berechne, daß zu den g lothwendigsten Bedürfnissen einer Arbeiterin fir die Woche etwa 8 ½ Mark gehören— ihne etwas Extraes— und vergleiche damit die Löhne, die man nicht anders als Hunger— bähne bezeichnen kann, wie bei zwölf- und hehrstündiger Arbeitszeit der Lohn einer Woche i manchen Branchen 2½, 3, 4, 6, selten acht bort, beträgt— womit wird das Defizit 9 deckt? Hunger thut weh; Ertragung, Ein— spränkung über Gebühr ist auch nicht Jeder⸗ manns Sache; dagegen glänzt und gleist in icht— wer wollte die unglücklichen Opfer uerdammen?“— Ihr Frauen bedenkt: an den hilligen Sachen, womit ihr euch schmückt, kleidet, nelche ihr in den Bazaren kauft, an ihnen entgegenzutreten, bedarf es eines kräftigen Zu— sammenwirkens aller Instanzen, aber unab— weislich bleibt trotzdem die Hebung der weib— lichen Löhne. Vielleicht wäre schon recht wirk— sam eine Veröffentlichung aller weiblichen Lohnlisten. Zehn Gebote für Korbbienenzüchter. 1. Du sollst deinen Bienenstand richtig an— legen! Südostrichtung; vor Schlagregen, Zug— luft, Staub und Rauch geschützt; zehn Meter von der Straße weg; von vorn und hinten zugänglich; im Winter leicht schließbar; höchstens drei Reihen übereinander; unterste Reihe 45 Centimeter vom Boden; Standplatz nicht sumpfig oder mit Unkraut überwuchert; in der Nähe Bäume und Sträucher. 2. Du sollst dich nur reingewaschen deinen Bienen nahen und auch die Bienenstöcke und den Bienenstand stets reinlich halten. 3. Lasse deine Bienen niemals Mangel leiden!(Beachte besonders die Schwärme, die Trachtpause, Wintervorrath.) 4. Gib im Frühjahr deinen starken Völkern, sobald es möglich ist, ein Aufsatzkörbchen! 5. Du sollst keine weisellosen und schwachen Völker auf deinem Stand dulden! 6. Nimm als Stand— stöcke zur Ueberwinterung nur volk- und honig— reiche, abgeschwärmte Mutterstöcke oder Nach— schwärme! 7. Schwefle nicht ab, sondern ver— einige! 8. Verengere die Fluglöcher deiner Körbe am Schlusse der Tracht und im Früh— jahr! 9. Wintere deine Völker warm ein! 10. Schütze deine Bienen in der Winterruhe! Ein gesundes Getränk für Heizer. In der Vereinigte Staaten-Marine hat man herausgefunden, daß für solche Leute, welche beständig am Feuer beschäftig sind, wie Heizer auf Lokomotiven, Dampfschiffen, in Eisen— gießereien ꝛc. sich kein Getränk besser eignet, als Habergrützen-Wasser. Das übergroße Schwitzen dieser Arbeiter erfordert, daß sie viel Wasser trinken, um das dem Körper ent— zogene wieder zu ersetzen. Der öftere Genuß von reinem Wasser reicht nicht aus, um das Durstgefühl zu befriedigen; dagegen hat die Erfahrung gelehrt, daß das mit feinster Haber— grütze vermischte Wasser— etwa 10 Gramm auf 1 Liter— die Arbeiter am meisten er— frischte und erquickte. Die Entnahme von Brutwaben. Das öftere Auseinanderreißen des Brut— nestes, Entnahme von Brutwaben und Zwischen— hängen von leeren Tafeln ist für eine große Zahl von Bienenzüchtern ein zweischneidiges Schwert. Nicht allein von Unkundigen, son— dern auch von sonst tüchtigen Bienenzüchtern werden guten Stöcken schöne Bruttafeln ent— nommen und elenden Völkern zur Verstärkung eingehängt, wo sie bei Eintritt ungünstiger Witterung meist verderben oder wegen Mangels an Nährbienen verhungern; den Schwächlingen ist wenig genutzt, den guten Stöcken aber durch das Entnehmen der Brut viel geschadet, indem bei der Ungunst der Witterung die zwischen— gehängten Waben von Brut leer bleiben. Schwache Völker bringen keinen werthen Ertrag, höchstens erhalten sie die Stock— zahl; dabei ist aber immer in Berechnung zu ziehen, daß der gute, ungeschwächte Stock auch einen guten Schwarm oder Ableger gibt, welcher meist mehr werth ist, als der stets ge— schwächte Pflegling. Im allgemeinen wird im Frühjahr viel zu viel Werth auf eine frucht⸗ bare Königin gelegt. Die Schwächlinge wer⸗ den der Königin wegen erhalten und im Herbst mit dieser eingewintert, wobei man Gefahr läuft, wieder einen Schwächling, oder, was noch übler ist, ein weiselloses Volk zu haben. Darum weg mit den Schwächlingen vom Stande, da sie keinen Gewinn bringen. Man verwende kebt das Herzblut unfrer Mitschwestern. O lelft, o helft! Um diesem offenbaren Nothstande gute Königinnen bei etwa vorhandenen weisel— losen Stöcken, und wenn dies nicht nöthig, nennens⸗ drücke man die überflüssigen Königinnen todt und bringe die Bienen zu anderen Völkern. Frankfurt, 7. der Centner M. 100, das Pfund M. 1.20 1.30, Eier das Hundert M. 4.50—7.00, das Stück 5—8 Pfg., Kartoffeln das Malter M. 5, Malteser Kartoffeln der Centner M. 10, das Pfund 10 Pfg., Kopfsalat 5 Pf., Edivien 8 Pf., Spinat 50 Pf., Bohnen 50 Pf., Erbsen 25 Pf., Spargel 20—60 Pf., Zuckerschoten 30 Pf., Blumenkohl 40—60 Pf., Eskarol 10 Pf., Zwiebeln der Centner M. 10—12, Sellerie 20 Pf., franz. 50 Pf., Romainsalat 60 Pf. Frankfurt, 8. Juni. Fruchtbericht. Hies. Weizeu⸗ mehl Nr. 0 2712-2812 M., Nr. 1 25.00—26.00 M., Nr. 2 24.00— 25.00 M., Nr. 3 17.00 18.00 M., Nr. 5 12.00— 13.00 M., Milchbrod— und Brodmehl im Verbande 47½—50½, M., Nord⸗ deutsche und westfälische Weizenmehle Nr. 00 23.00 bis 24.00 M., Roggenmehl loco hier Nr. 0 24½ bis 25½ M., Nr. 0/1 23—24 M., Nr. 1 21½—22½ M. Obige Preise verstehen sich per 100 Kilo ab hier, häufig auch loco auswärtiger Stationen und bei min— destens 10,000 Kilo. Handel und Verkehr. Juni. Engros-Markt. Butter 22 ¼—23 M., Nr. 4 Berein zur Unterstützung armer Kinder Friedbergs. Die Entleerung der in nachstehenden Lokalitäten auf— gestellten Sammelbüchsen Hotel Trapp M. 2.61; W. Kreuter M. 5.44; E. Engel M. 2.55; M. 4.68; Chr. Frick M. 1.41; G. Lauer M. 1.39; J. Müller Wittwe 40 Pf.; S. Ruppel 64 Pf.; C. Heß M. 1.22; Ph. Windecker M. 1.78; Henn& Jamin M. 2.36; C. Dietrich 95 Pf.; Th. Schmitt M. 3.85; Wittwe Engel 4 Pf.; W. Wind M. 1.75; E. Müller 61 Pf.; Ad. Engel 42 Pf.; Soiné 32 Pf.; K. Friedrich 76 Pf.; G. Ulrich 73 Pf.; H. Waltz M. 3.65; C. Burck M. 7.93; W. Leithäuser 96 Pf.; L. M. Isenburger 20 Pf.; Casino-Gesellschaft M. 5.25; W. Weith M. 3.8; Saalbau M. 1.78; H. Sang 39 Pf.; . Krug 48 Pf.; Hotel Schott M. 5.19; J. M. 3.6; J. Gripp 26 Pf.; G. Hanau M. 3.2; K. Reuß 53 Pf.: Gesammtbetrag M. 70.44. Es wird allen Gebern und allen Denjenigen, welche die Sammel— büchsen überwachen, herzlichst gedankt und gebeten, die gute Sache auch fernerhin unterstützen zu wollen. Friedberg den 17. Mai 1893. hatte folgendes Ergebniß: M. Scheibel 64 Pf.; Gg. Steinhäußer Geiß 20 Pf.; Keim Für das Comité: 29. 18. 21. 12. 28. 6. Mai. L. Sey d, Do Vorsitzender. Rechner. Auszug aus dem Civilstandsregister der Stadt Friedberg. Getraut: Der Gerber Heinrich Ludwig Roth zu Nidda mit Sophie Caroline Bertha Ida Poths zu Oberursel. Der Lackirer Philipp Konrad Iffland zu Friedberg mit Anna Maria Kissel zu Friedberg. Der Buchhalter Heinrich Georg Schmidt— berger zu Friedberg mit Karoline Füller zu Friedberg. Der Mechanikus Christian Martin Emil Heidt, Wittwer, zu Friedberg mit Elisabeth Rau zu Friedberg. Der Großh. Hoflohnkutscher Wilhelm Ulrich, Wittwer, zu Friedberg mit Maria Anna Fillmar zu Friedberg. Geboren: Dem Lackirer Karl de Horn 1 Sohn. Dem Schuhmacher Friedrich Schwab 1 Sohn. Dem Stations-Diätar Heinrich Bornmann 1 Tochter. Dem Küfer Johannes Bullmann 1 Tochter. Dem Kaufmann Siegmund Gottschalk 1 Sohn. Dem Eisenbahnarbeiter Karl Christian Emil Feldhaus 1 Sohn. Dem Kaufmann Johann Georg Heimburg 1 Sohn. Dem Schornsteinfeger Ernst Emil Walther 1 Sohn. Dem Dienstknecht 1 Sohn. Gestorben: Der pensionirte Postpackmeister Ludwig Zeh, 72 Jahre alt. Else Karoline Marie Ulrich, Tochter des Gastwirthes Georg Philipp Heinrich Christian Ulrich, 3 Jahre alt. Eduard Max Kriegel, Sohn des Maurers Friedrich Wilhelm Kriegel, 7 Jahre 11 Mo⸗ nate alt. Georg Karl Ulrich, Sohn des Gastwirthes Georg Philipp Heinrich Christian Ulrich, 8 Monate alt. Ein todtgeborenes Töchterchen des Barbier Heinrich Rupp. Der Uhrmacher Friedrich Alexander Daum, 20 Jahre alt. Elise Weckerling, geb. Vogt, 78 Jahre alt. Ludwig Schmidt 13. 0 Am 11. Juni c., Nachmittags 3 Uhr: Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Witterung im Mai 1893 in Friedberg, 1 beobachtet von H. Trapp. I 5 Evangelische Gemeinde. 5 Monatsmittel, berechnet aus dem täglichen höchsten und 2. Sonntag nach Trinitatis. niedrigsten Stand J 10,36% R,. A Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Ur. Weiffenbach. Höchster Stand(am N—— 55 503 5 5 28 zattesdi 1 S f Niedrigster Stand(am 4. ai)— O, 8 2 a 8 Gottesdienst in der Stadtkirche. Niedrig tand 5 1 8——. 1 2 Vormittags 9½ Uhr: Per Pfarrer Dr. Flöring. Meßbarer Niederschlag an 9 Tagen 30,45 mm. — 1 Nachmittags 1 Uhr: Herr Candidat A nthes. 17 — 3—— Gottesdienst in der Burglirche. mser P 2A S ˖ 11 1 21 „7——T—T—T—T—T—T—... 0. Vormittags 8 Uhr: Herr Pfarrer Meyer. J 5 0 Nachmittags 1½ Uhr: Herr Pfarrer Meyer. in plombirten Schachteln 8 Katechismuslehre. Ferden aus den fehten Salzen unge 0 k In UI 8 knnen Quellen dargestellt und sind ein bewäh 5. f Katholische Gemeinde. Nütel gegen Husten, Heiserkeit, Je zu Samstag Nachmittag von 5 Uhr an Beicht. 8 mung. nafenedberg 155 1 2. S 5 5 iht 7 f 1 I Athig rie er 1— 0 8 Frankfurt a. M. ondeß Cad n are e pee Bauen bet Fb. i. Beis. f t auf der Rennbahn am Forsthaus. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. Emser Victoriaguelle 5 Andacht. K. acto 443/10. Königl. Wilbelm's-Felsenquellen,. 6 Rennen mit 94 Meldungen, darunter: 2 Uhr: Christenlehre und Grosses Hürden- Rennen Preis Mark 4000. Große Frankfurter Subscript.⸗Steeple⸗ Chase Mark 11,500. lte Trib. Mk. 6, Damenk. Mark 4, lte Trib. Mk. 1.50, Stehplatz 50 Platz, Wagenkarten M. 6. Herr Johann gegenüber dem Jül hat uns den Schriftlichen Anfragen allein ächten Cölnischen Wassers e 5 übertragen und en wegen Auskunft über eine Annonee ist stets— 4 per Glas Rückporto beizufügen, wenn auf eine prompte„% Dutzend Antwort gerechnet wird.„Dutzend Die Exped. des Oberh. Anz. Die Exped. des Oberh. Anzeigers. Maria Farina Frankfurt am 8. Juni 1893. Geld- Cours. Tandwirthschaftliches Cassno. Familien⸗Ausflug nach Wilhelms bad am Sonntag den 18. Juni 1893. f Abfahrt von Friedberg nach Hanau-Nord 922 Vormittags, Spazier— gang durch Hanau nach Kesselstadt,/ Stunde, Frühstück und Besich⸗ tigung der Anlagen des Schlosses Philippsru he, sodann schattiger Gang nach Wilhelmsbad, ½ Stunde, Diner und Tanz. Rückfahrt über Frankfurt spätestens 7 Uhr. Gäste willkommen. Es wird ersucht, die Anmeldungen über die Zahl der Theilnehmer bis längstens den 14. Juni an Herrn M. F. Gwinner, Friedberg, gelangen zu lassen. 2295 Der Vorstand. flötel au Nord Bad-Naubeim. Nestauration. 252 Feinste Weine. Münchener Bürgerbräu. Ueichstagswahl. Sountag den II. Juni, Nachmittags 4 Uhr, findet im Saalbau zu Friedberg eine öffentliche Wähler⸗Versammlung statt, in welcher der Candidat der freis. Volkspartei Herr Rechtsanwalt Wilhelm Grünewald aus Gießen sprechen wird. Alle Wähler sind hierzu eingeladen. 2436 Der Wahl-Ausschuss. Bade⸗Anstalt. Von heute ab wird in meiner Anstalt Schwimm⸗ Unterricht ertheilt. C. Walter. Ein 2 1 Baumwollene Hausbursche. Finder. fr 1415 Jahre alt, gesucht. Näheres in Kinder⸗Strümpfe der Exped. d. Anz. 2453—* 1 5 Eine schöne freundliche 0 echt schwarz, empfiehlt zu bekannt billigen Preisen G. F. Aletter. Wohnung, Mitte der Stadt, von 3 ineinander gehen— 2454 ichsplatz in Cöln Geber. Debit des M. Pf. 0 20⸗Frankenstücke 1 24 1 5 81 55 in ß; 16. 25 ipfehlen dasselbe i ed Pau zu M. 1.25, Ducaten FTW . el märcoc s 9. 65 8 Englische Sovereigns 20. 45 g Russ. Imperial„ 424 7 U Weßzen⸗Schrol S eizen⸗Schrot⸗Brod Kirschen i fiche Brey; u. 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Erwiederung Auf die erlassene Warnung des Herrn Georg Lenhard zu Petterweil in Nr. 63 d. Anz. vom 1. Juni l. J. zur Richtig⸗ stellung des Sachverhaltes zur Nachricht, daß, seitdem meine Tochter nebst ihren Kindern in meinem Hause sind, dieselbe keinen Kredit auf den Namen ihres Mannes beansprucht hat, sondern alle Unterhaltungs- kosten noch durch mich bestritten sind und werden. Rodheim v. d. H. den 8. Juni 1893. 2455 Heinrich Blth. Jacobi. Trische Repskucht Von heute ab: Pa. Rindfleisch per Pfund 50 Pfg. 30 den Zimmern nebst allem Zubehör ist bis zum 15. August an eine kleine ruhige 5 2 + Familie anderweitig zu vermiethen. in u fjunge Wo? sagt die Exp. d. Anz. 2456 wird gesucht Weiner's 2448 Hausmacher⸗Nudeln Wilh. Wind. (keine sog. Fabrik-Nudeln) bel für Suppen und Gemüse. In Packeten He be in⸗Sensen, 4 Pfd. 65 u. 50 Pf. 17 Pfd. 33 u. 25 Pf. bei mit Garantie, empfiehlt 1294 Verdiuaud Damm. 2452 Carl Schäfer, Messerschmied. 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