9 1 * on 1 Gunten S 2 — — — ——— Hülle Aualitäten 1 2.00 bei; L. Adler, „Fr. Hilbrecht an. Kümmich, Wagner, J. 4. , F. Wagner; u. M. Simon f Leopold; jn dum Wwe.; in schel und ls. uch; in Klein. Had Nauheim: er-Weisel: H. öllstadt: Tob. Kirebner; in in feichels. pdbeim barid David Mayer 141 Ne,, amburgz. j 8(4818 hang. tel 10 nleimung. 1 r! nd 50 Pl. N . N n Ferd. bt Wwe., H. Mer- Stamm; 0 bergen bei in Klein- Orten: stadt bei u, errichte 5 onditionen en. (Schles.. — 1 N .* Dienstag den 10. Januar. M 4. 1393. Obkerhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus⸗ wärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. ————— —— —— — Amtlicher Theil. Bekanntmachung. In Gemäßheit der Instruktion vom 30. August 1877 zur Ausführung des Reichsgesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Durchschnittspreise der nachbemerkten Artikel für den Monat Dezember 1892 sich mit einem Aufschlage von fünf vom Hundert für den Centner berechnen wie folgt: Hafer M. 7.70, Heu M. 5.10, Stroh M. 3.55. Friedberg den 6. Januar 1893. Betreffend: Feldberesnigung in der Gemarkung Harheim. Bekanntmachung. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Freitag den 13. Januar l. J., Vormittags von 11 bis 12 Uhr, in der Untermühle zu Harheim findet die Entgegennahme der Wünsche bezüglich der Zutheilung der neuen Grundstücke in der Gemarkung Harheim statt. müssen Flur und Nummer der zusammenzulegenden Parzellen enthalten und vom Eigenthümer unterschrieben sein. Die Wünsche sind schriftlich einzureichen, Ausdrücklich hervorgehoben wird, daß diejenigen Wünsche in erster Linie Berücksichtigung finden, welche auch ein thatsächliches Zusammenlegen der Grundstücke eines Besitzers bezwecken. Friedberg den 9. Januar 1893. Der Vollzugs-Commissär: Dr. Wallau. 175 An die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir ersuchen Sie, die Pfleger von Zöglingen der Mathildenstiftung in Ihrer Gemeinde zu benachrichtigen, daß unser Rechner, Herr Vogt, die Pfleggelder aus dem 2. Halbjahr 1892 gegen die vorschriftsmäßigen Quittungen und Bescheinigungen Montag Für den Vorstand der Mathildenstiftung: den 16. d. Mts. auszahlen wird. Friedberg den 9. Januar 1893. Meyer. Deutsches Reich. b Darmstadt. In Staatsministerium fan⸗ den in diesen Tagen mehrfach Sitzungen statt, um den den Ständen zugesicherten Beamten— gesetzentwurf zur Erledigung zu bringen. Darmstadt Der Gerichts ssessor Hörle in Alsfeld wurde zum Amtsrichter in Grünberg, der Gerichtsassessor Strein in Höchst zum Amtsrichter in Langen, der Ge richtsassessor Frey in Darmstadt zum Amtsxrichter in Höͤchst, der Gerichtsassessor Römbeld in Darmstadt zum Amtstichter in Seligenstadt, der Gerichtsass ssor Dr. Schwarz in Darmstadt zum Hilfsgerichtsschretiber am Oberlandes gericht, der Gerschtsossessor Ur. Langsdorf in Mainz und der Gerichtsassesson Breidenbach in Fried⸗ berg zu Hilfsgerschtsschretbern om Landgericht der Provinz Starkenburg, der Gerichtsassessor König in Pfeddersheim zum Hilfsgerichtsschreiber am Landgericht der Provin: Rheinhessen ernannt. Post-Personal nachrichten. Dem Post direktor Andreß in Darmstadt wurde der Rang der Räthe IV. Klasse und dem Ober ⸗Postdirekttonssekretär Grimm der Charakter als„Rechnungsrath“ verliehen; versetzt sind: der Postinspektor Meißner von Berlin nach Darmstadt, der Postsekretär Illert von Darmstadt als Vorsteher nach Dornach, der Postsekretär Hennig von Mainz nach Gießen, der Ober Postassistent Wagner von Mainz nach Bensheim; die Postassistenten Breitwieser in Laubenheim und Allmann in Mombach wurden zu Postver waltern ernannt. Berlin, 6. Jan. Der Kronprinz von Schweden trifft morgen in Berlin ein und wird während der Dauer seines Besuches am Berliner Hofe im Königlichen Schlosse Wohnung nehmen. — Die Vorlage des Etats durch den Finanzminister erfolgt am 12. Jan. im Ab⸗ geordnetenhause mit der Darlegung der Finanz— verhältnisse des Staates. — Der Reichstag beginnt in seiner ersten Sitzung mit der ersten Lesung der Steuergesetze, darauf folgt die zweite Lesung des Etats. Essen, 6. Jan. Die Bergleute hielten heute eine Versammlung ab, in welcher be⸗ schlossen wurde, den Bergarbeiterstreik im Saarrevier zu unterstützen. Am Sonntag wird eine Versammlung der Vertreter der Bergleute näheres beschließen. Dortmund, 6. Jan. Eine heute hier abgehaltene Bergmannsversammlung, in welcher eine sehr streiklustige Stimmung herrschte, wurde aufgelöst. — Nach der„Rh. Westf. Ztg.“ — 7. Jan. Frankreich. Paris. Die Abgeordneten wurde der Bergmann Schöttker, welcher in der gemäßigten Linken und des Centrums der gestrigen Versammlung eine zum Streik trugen dem Herzog Aumale die Präsidentschaft aufreizende Rede hielt, sofort verhaftet. Gelsenkirchen, 6. Jan. Die„Gelsen⸗ kirchener Zeitung“ meldet: Eine zahlreich be— suchte Bergarbeiterversammlung beschloß, sofort in den Streik einzutreten. Es wird befürchtet, daß ein allgemeiner Streik zum Ausbruche kommt. — 7. Jan. Infolge eines gestern gefaßten Beschlusses wird der Ausbruch eines Streiks am Montag erwartet. Saarbrücken, 6. Jan. Der Streik dauert fort. In der Nähe von Neunkirchen kam es zu Excessen zwischen Ausständischen einerseits und Beamten und arbeitenden Berg— leuten andererseits. Heute fanden zwei sehr zahlreich besuchte Frauen-Versammlungen statt, in denen die Frauen der Nichtstreikenden ein— dringlichst aufgefordert wurden, ihre Männer zum Streiken zu bewegen; die Bergleute würden aushalten, bis ihre Wünsche sämmtlich erfüllt seien, die„Internationale“ stehe hinter ihnen. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Gelegent⸗ lich der vorwöchigen Audienz des niederöster— reichischen Landesmarschalls beim Kaiser miß— billigte letzterer neuerlich scharf die Haltung der hiesigen Antisemiten im Landtagssaal. Der Landesmarschall versuchte eine Beschönigung der Antisemiten mit deren geringem Bildungs— grad und der persönlichen Feindschaft zu den Führern der liberalen Partei. Budapest, 7. Jan. Der Kongreß der un— garischen Sozialdemokraten wurde gestern er— öffnet. Belgien. Brüssel, 6. Jan. Die Revisions— kommission berieth heute über die Wahlreform. Frere⸗Orban von der gemäßigten Linken wandte sich entschieden gegen das von der Regierung in Vorschlag gebrachte Wahlsystem, welches die Zahl der Wähler auf 1 Million erhöhe, während dieselbe 540,000 nicht überschreiten sollte. kommen sollte. der Republik an, im Falle es zu einer Krisis Aumale lehnte aber jede Ein⸗ mischung in die Politik ab. — 6. Jan. Frau Karl Lesseps hat am Vormittag den Besuch eines Abgesandten des Untersuchungsrichters erhalten, und diesem war es durch einige Kreuz- und Querfragen, und der im wohlwollendsten Tone vorgetragenen Versicherung, sie könne damit ihren Mann retten, gelungen, die Frau zur Herausgabe eines Geheim-Notizbuches zu bewegen, das ihr Gatte bis dahin glücklich vor dem Unter— suchungsrichter verborgen hatte. Dieses Notiz— buch enthält angeblich eine ganze Reihe der überraschendsten Angaben nnd überdies Notizen, welche ein vollständig neues Licht auf den ganzen Panamaschwindel werfen sollen und bisher noch ganz unverdächtige Personen auf das schwerste kompromitiren. Man nennt in erster Linie keine Geringeren als den Kriegs— minister Freycinet, Clemenceau und den fran— zösischen Botschafter Herbette in Berlin. Minister Baihaut wurde gestern Nachmittag eitirt und dann, obwohl er leugnete, verhaftet; er wird der Erpressung von Panamageldern angeklagt. Baihaut wurde später auf Befehl des Justiz⸗ ministers vorläufig entlassen, jedoch angeblich Nachts endgültig verhaftet. — 6. Jan. Der Ministerrath beschloß, trotz der bestehenden Differenzen gemeinsam vor die Kammer zu treten. — 7. Jan. Der Untersuchungsrichter ver— nahm die durch die neuesten Enthüllungen und die gestrigen Haussuchungen kompromitirten Exminister Fallieres, Flourens, Grauet und Deves. Die Geheimhaft wurde für die in Untersuchungshaft befindlichen Angeklagten in der Panama⸗-Affaire aufgehoben. — 7. Jan. Ein Antisemiten-Meeting in der Vauxhall gestaltete sich zu einer großen Demonstration für den Ehrenpräsidenten Roche— fort. Drumont und Marquis de Mores ent— wickelten das soziale Programm, und forderten ——.——— die Rückgabe aller unreell erworbenen Ver⸗ mögen, des gesammten in Händen der Juden f, befindlichen Kapitals und die Abschaffung der bürgerlichen Rechte für die Juden. 200 Poli⸗ i rd⸗ w zisten n Aufrechterhaltung 8 aus Weißenfels, welcher seiner Geliebten angeblich ge standen bat, die Nits nung aufgeboten.. Jan. Nach einer Demonstration vori der„Libre Parole“ zogen etwa 500 Theil⸗ ee nehmer einer Antisemiten⸗Versammlung nach hat gestern ein junger verwüsten den Norden. In dem Dorfe Herfa bei Bebra Landwirtb von 23 Jahren seine Der Thäter wurde verhaftet und ins Gefängniß gebracht. Kassel, 4. Jan. ibliche Mutter ermordet In der Nitsche'schen Mordsache Berlin. 6. Jan Wörder, der Knecht Schweinigel urde der muthmaßliche ermordet zu haben, in das Ber ner Untersuchungsgefängniß gebracht. Algier, 7. Jan Große Schwärme von Heuschrecken Rue Lafitte und demonstrirten vor dem Bank⸗ hause Rothschild mit dem Rufe:„Nieder mit den Juden!“ Großbritannien. London. Die Regie⸗ rung sendet den Obersten Redgeway als außer⸗ ordentlichen Gesandten nach Tanger, Differenzen mit dem Sultan beizulegen. Birmingham, 7. Jan. Auf dem am nächsten a Montag hier zusammentretenden Bergarbeiter⸗ kongreß werden 250,000 Bergleute vertreten sein, welche den obligatorischen gesetzlichen Acht⸗ d stundentag fordern. Gladstone soll mit der Opposition der Arbeiterabgeordneten im ment gedroht werden, falls der Achtstundentag ziert sein sollte, eine S f auf die heutige Zeit im Orient erhalten hat, indem das Staatsgewand des Schah von Persien nicht eingebracht wird. Spanien. Sevilla, 6. Jan. Eine Dyna⸗ mitbombe wurde aufgefunden und dadurch dase geplante Attentat rechtzeitig verhindert. Madrid. Die Regierung forderte den Grafen von Paris auf, alle politischen Intriguen auf spanischem Boden zu unterlassen, worauf der Graf Madrid verließ. Der Botschafter benachrichtigte die Regierung der Republik Frankreich in gleichem Sinne. Italien. Rom. Die Staatseinnahmen in der ersten Hälfte des Budgetjahres 1892/93 weisen gegen das Vorjahr eine Vermehrung von 19¼ Millionen auf. Serbien. Belgrad. Radikale Kreise be— stätigen, daß Pasitsch zurücktreten und aus— wandern wolle. — Die„Kreuzztg.“ meldet von hier der Versuch der Radikaken, Unterstützung auf Seiten Rußlands für die Wiederherstellung ihrer Hesrrschaft zu finden, wurde zurückgewiesen. — Afrika. Tanger. Eine Note des britischen Geschäftsträgers an die marokkanische Regierung verlangt sofortige Genugthuung für die Er⸗ schießung eines britischen Unterthanen aus Gib— raltar durch die marokkanische Polizeiwache. Aus Stadt und Land. a. Frledberg In einer am Samstag Abend statt⸗ gehabten Versammlung der Ladeninhaber wurde beschlossen, darum zu petittontren, die Geschäfte von 11— 4 Uhr offen balten zu dürfen. Gebt dieser Beschluß durch dann gebt damit auch der ganze, Zweck des Gesetzes ver, loren, denn alsdann hat der Arbester und der Geschäfts inhaber weder einen freien Vors noch einen freien Nach mittag. t. Friedberg. Eine Correspondenz im„Gleßener Anz.“ dottrt Fulda 5 Jan. läßt sich über die Sonntags ruhe wie folgt aus: Eine Anzabl Kaufleute hlesiger Stadt, die öffentliche Verkaufsläden besitzen, gaben durch die hiesige Zeitung bekannt, daß die Einführung der Sonn tagsruhe auf ihre Jabreselnnahmen auch nicht den ge ringsten Einfluß ausgeübt hat. Dotzegen sei der durch die Sonntagsruhe der Fomilie erwachsene Vortheil gar nicht hoch genug anzuschlagen. Keinenfalls werde man jetzt die Sonntags ruhe entbehren wollen. Gießen, 6. Jan. Verhaftet wurde gestern nach dem G A. ein Metzger von Frtedberg wegen eines hier be gangenen Gelddiebstahls Allerlei. Frankfurt, 6. Jan. Drei Einbrecher suchten beute Nacht zwischen 3 und 4 Uhr den Cassenschrank der Eilgutexpeditlon der bess. Ludwigsbahn am Hauptbahn hof zu erbrechen, schleppten dann den inneren Theil mit dem Gelde, ca 300 M, auf die Straße und luden das 3—4 Ctr. schwere Stück auf einen Drückkarren. Auf einen herzukommenden Nachtwäch'er gaben sie 4 Schuͤsse ab, jedoch ohne zu treffen und entflohen. Koblenz, 5. Jan. In Güls wurde gestern die Wiltwe Monbof todt in ihrem Bette aufgefunden. Es liegt zweifellos Raubmord vor. Von dem Thäter fehlt jede Spur. Groß Rechtenbach. Durch ein erschütterndes Ereipniß wurde eine hlesige Familie in doppelte Trauer versetzt. Die Schwiegertochter des Hauses war verstorben und sollte beerdigt werden; kaum hatte sich der Leichen zug wenige Schritte vom Hause bewegt, da stürzte die Name des Erfinders der Glocken, stehungsgeschichte und die Zeit ihrer Ingebrauch⸗ um die nahme in Vergessenheit gerathen. schichtsschreiber vermag uns hierüber Glocken schon in sehr frühen Zeiten kannte und zu verschiedensten Zwecken benutzte. über die Kleidung der Parla- er an, daß dieselbe mit goldenen Glöckchen ver⸗ In dem alten Griechenland tritt uns der Ge⸗ brauch der Glocken in einer noch heute sehr ähnlichen Weise entgegen. Proserpina in Athen verkündeten sie die Stunde des Opfers. Sie ertönten als kriegerisches Signal, waren an den oberer geheftet und hingen vom Halse der Ver⸗ öffnung des Marktes an, den Verstorbenen zu Grabe trug. ähnlichen Zwecken wird die Glocke noch heute gebraucht! Jahrmarkt aus⸗ sie auf Wunsch bei der Beisetzung der Ver⸗ storbenen; häufig genug muß in dem letzten Jahrzehnt leider tönen; und gleicht nicht das lustige Schellen⸗ geklingel einer fröhlichen Schlittenfahrt dem Zuge eines kündet der Ankunft von Gästen, sie ruft den Verkäufer in seinen Laden, den Geschäftsmann ans Tele⸗ Die Glocken. Wie alles Irdische verhallt, so ist auch der ihre Ent⸗ Kein Ge⸗ Näheres nzugeben und alle berichten nur, daß man die Als Moses ie Gesetze gab und auch bestimmte Vorschriften Priester erließ, ordnete eine Sitte, die sich noch bis benfalls mit goldenen Glöckchen versehen ist. Am Tempel der Triumphwagen der Er— Die Glocken zeigten die Er— sie tönten, wenn man Zu wie viel irtheilten herab. Noch wird in vielen Städten der oder eingeläutet; noch läutet das Armesünderglöckchen er⸗ Triumphators? Ferner aber ver— Ton der Glocke dem Hause die phon, den Arbeiter zur Arbeit oder verkündet ihm den Feierabend; auf ihren Ton eilt der Diener, die Befehle seines Herrn zu vernehmen. Glöckchen ertönen an der Schellenkappe des Narren auf den Maskeraden und die Clowus können sie noch heute nicht recht entbehren. In welchem Verhältniß aber stehen alle diese Arten von Glocken zu der hohen Bedeutung, welche sie in großen Zeitintervallen als Stimmen der Paulinus, Bischof von Nola, soll der erste gewesen sein, welcher das Glockengeläute in Kirchen einge⸗ Der Glockenguß hat immer etwas Geheimnißvolles, Wunderbares gehabt, und schauerlich und B. vom Armsünderglöcklein in Breslau, leben noch heute im Munde des Volkes. Die Glocken wurden sämmtlich getauft und ihnen die Macht zugeschrieben, böse Geister zu Schriftsteller läßt sich darüber wie folgt aus:„Böse Geister fürchten sie das Geläute der bei Stürmen und Gewittern, wie bei dem Heran— nahen der wilden Jagd mit den Glocken zu weil die losgelassenen bösen Geister alsdann, ohne Schaden zu thun, vorüberziehen müssen.“ Die spätere Zeit, welche diesen kind⸗ Zeit, als Kirchenglocken haben. führt ein. viele Lieder und Märchen, rührend, wie z. bannen. Ein alter sich und entfliehen, sobald Glocken vernehmen; darum ist es gut, läuten, anderer Ansicht und namentlich leicht herbeigeführt wird. Schwiegermutter der Verstorbenen, welche der Schwieger— tochter binter dem Sarge gefolgt war, leblos zu Boden, — ein Herzschlag hatte der Leidtragenden Ende bereitet. ein jähes Bedeutung. Tod und Begräbniß, der Glocke Ton erzittert bei Feuers⸗ Empörung. einem stillen Dörfchen l läute der Glocken zur Ruhe sinkt und der Frieden des Abends, getragen auf hernieder zu schweben scheint. uns die Glocke den Flug der Zeit ins niß, wenn sie als Stimme eilenden Stunden verkündet; eine solche Stunde in erschüttert, wenn die Glocke an die Wiederkehr eines solchen Zeitabschnittes meisterhafte Beschreibung gibt von dem Eindrucke, den das Zusammenklingen sämmtlicher Kirchenglocken einer großen hervorbringt.. zelnen Glocke deutlich zu unterscheiden; es ist, als stimmten Musiker sie ihr Zusammenspiel beginnen. man— denn auch dem weilen die Kraft des Sehens zuschreiben— wie sich von jedem Thurme eine Tonsäule, eine Wolke von Harmonie die Vibration einer jeden Glocke rein und klar, als wäre sie nur allein unter Morgenhimmel; aber nach und nach nehmen die Töne zu, vermischen sich, unterdrücken einander und vereinigen sich endlich zu einem prächtigen Concert. Jetzt ist eine Masse herr⸗ licher Accorde, Glocken lösen, gleich dem Brausen des Sturmwindes über die Stadt dahinziehen und ihre Schwingungen weit hinauf über den Horizont tragen. sind von vielen Dichtern in vielen Sprachen und auf mannichfache Weise besungen; mit Recht dürfen wir die schönste und vollendetste dieser Dichtungen durch Schiller in dem„Lied von der Glocke“ zu besitzen. 7 und Wassersnoth, bei Krieg und Wie erhebend ist es, wenn in der Tag unter dem Ge⸗ ihren Schwingen, Mahnend ruft Gedächt⸗ des Zeigers die was schließt oft sich; wie fühlen wir uns mahnt! Eine Victor Hugo Stadt Zuerst sind die Töne jeder ein⸗ ihre Instrumente, ehe Plötzlich sieht Ohre kann man zu⸗ erhebt. Noch ist dem köstlichen vollen die sich unaufhörlich von den wellenförmig ineinanderfluthen, Die Glocken aber Deutsche uns rühmen, per Pfund M 0.85— 1.00, Eier 1 lichen Glauben nicht mehr theilt, ist darüber bemüht, das Glockenläuten beim Gewitter abzustellen, da gerade dadurch ein Einschlagen des Blitzes Die Glocken läuten jetzt alle kirchlichen Feierlichkeiten ein, sie er⸗ tönen bei allen bürgerlichen Ereignissen von Sie singen dem alten Jahre das Handel und Verkehr. Friedberg, 7. Jan. Buttermarkt. Butter kostete St. 8-9 Pf Wochenmarkt Gießen, 7. Jan Auf dem heutigen kostete; Butter per Pfd. M. 0 90— 1.05, Eier 1 St. 8 bis 9 Pf., Käse per St. 6—10 Pf., M. 0.600 80, Hühner per St. M. 0 85—1 20, Hahnen per St. Ochsenfleisch 50 56 Pf., Schweinefleisch 60—70 Pf., Kalbfleisch 40 bis 50 Pf., Hammelfleisch 40—70 Pf., Tauben per Paar M. 0 90— 1.50, Enten per St. M. 1.50— 1.70, per Pfd 66—72 Pf, Kuh⸗ und Rindfleisch Kartoffeln per 100 Kilo 4,00 0,00 M., Weißkraut per Stück 5 bis 12 Pfg., Zwiebeln per Centner 8,00 8,50 Ms, Welsche 9-10 M. Eagros Markt. Kartoffeln Frankfurt, 6. Jan. das Malter M. 4.— bis 4.50, Eter das Hundert M. 7-9, Zotebeln per Centner M. 8—9 Frankfurt, 7. Jan Wochenmarkt. Blumenkohl 40 80 Pf., Spinat 60 bis 90 Pf., weiße Rüben 2040 Pf., Meerrettig 15—25 Pf, Weißkraut per Kopf 15—25 Rolbkraut 12—40 Pf., Wirsing 10— 20 Pf., Karotten 10 Pf, Endwiensalat 10—15 Pf., Kopfsalat franz. 12 bis 20 Pf, Salzgurken 100 St. 1.20 200 M. Rothe⸗ rüben 30 40 Pf., Teltower Rübchen 25 30 Pf., Kohl⸗ raben 46 Pf, Schwarzwurzel 40—60 Pf., Rosenkohl 4060 Pk., Grünkohl 20-40 Pf., Sellerie franz. 50 Kastanten 15— 20 P.., Zwiebeln per Pfd. 10— 2 Pf., kleine Zwiebel 25—30 Pf, Charlotten per Pfd 50 Pf., gelbe Kartoffen das Malter 4.— M., Mäuskartoffeln per Pfd. 9—10 Pf., Butter M. 1.10 1.25, Eter 6 bis 10 Pfennig. Verloosung. Ansbach Gunzenhausener 7 fl. Loose von 1857. Gewinnziehung am 15. Dez. 1892.— Heimzah⸗ lung ab 15. Juni 1893 Ser. 10 8 Nr. 4 à 50000 fl. Ser. 4483 Nr. 9 à 1000 fl. Ser. 2252 Nr. 23 500 fl. Ser. 533 Nr. 43, S. 1614 N 20, S. 1667 N. 5, 47, S. 2252 N 48, à 100 fl. Ser. 194 Nr. 40, S. 524 N. 27, S. 1576 N. 13, S. 1614 N 2, D. 2581 N 5, S. 3714 N. 37, S. 3896 N 50, S. 4043 N. 28, S. 4512 N 18, S. 4939 N. 2 3 50 fl Ser. 194 N. 17, S. 752 N. 37, S. 1253 N. 38, S. 1340 N. 18, S. 1614 N 16, S 2029 N g, S. 2053 N. 1, S. 2249 N. 3, S 249. N 9, S 2497 N. 43, S. 2509 N. 47, S. 2509 N. 50, S. 3105 N. 30, S. 3212 N. 31, S 3616 N. 11, S. 3650 N. 37, S 3714 N. 29. S. 4043 N. 38, S. 4483 N. 12, S. 4583 N. Aa 30 fl. Ser. 9 Nr. 25, S 12 N. 29, S. 153 N. 23, S 752 N. 45, S. 788 N. 19, S. 922 N. 2 S. 1008 N. 30, S. 1226 N 17, S. 1226 N. 19 S. 1226 N. 37, S. 1340 N. 20, 44, S. 1637 N. 2 S. 1697 N. 37, S. 1701 N. 2, S. 2053 N. 43, S. 2166 Grablied und begrüßen das neue mit frohem Klange; sie verkünden mit dumpfen Klageton! 20, S. N. 37, S. 2249 N 5, S 2440 N. 39, S. 2581 N. 2918 N. 43, S. 2923 N. 24, S. 2923 N. 46, vir bereit eastag den 6 6 Pr Aitwoch de Preise. donnerstag beltag den In Rese Alwasenn Ideckereie eine in dere in der nutte in der ien Wasen AIdaver aus eltigt bez Kutzt werd. ternehmer senmeister gefordert samt Fr G6 It nich ineren Wa sößtten, be sichtel wer Friedbe Groß B. Die Beit! uch dem O ud der Ca t entiichten is Gemein gestellt u 15 zur 6 userm Bu Neichzestig e Bestrag gefordert ar Anterzet grledbe 10 0 Gioßh. A Die ut an g en und 0. b. ts u Geme igtläch ve aurerarbe Hausstrart Hufffrses „7 e u r me wenltöht zu liefe srtedb, 0 1 Der b. l 5 Mum legt auf 6 man zu⸗ ben— onsäule, Loch ist und klar, köstlichen hmen die einander n vollen isse herr⸗ bon den rfluthen, über die igen weit e Glocken Sprachen en; aber rühmen, ichtungen r Glocke“ —— utter kostete f Vochenmarkt ler 1 St. 8 n per Paar 20, Hahnen 1.50—1.70, ) Rindfleisch albflesch 40 rtoffeln per Stück ö bis M, Welsche Feartoffeln hundert M. Blumenkohl üben 20-40 Topf 5—25 If., Karotten 01 franz. 12 00 M. Rothe⸗ 30 Pf., Koll, 91. Rosenkohl N 8 3031 N. 24, S. 3105 N. 20, S. 3212 N. 30, 8 3212 N 2, S. 3815 N. 42, S. 3896 N 16, S. 4483 M 34, S. 4483 N 39, S. 4512 N. 32 à 20 fl. Auf alle übrigen in den am 15, Nodember 1892 gezogenen Sirten enthaltenen und hler nicht aufgeführten Num man entfällt der geringste Gewinn von 11 fl. . Suppenküche. Folgende Gaben werden mit herzlichem Danke quittirt: un J. F. 5 M.; Ungenannt(1. Gabe) 10 M; Unge nhnnt 3 M.; Unzenannt 3 M.; Kaufmann Alex Weber 3 M.; Geh. Kirchenrath Dr. Diegel 10 M.; Ungenannt 1M; Ungenannt 20 M.; Ludwig Grödel 10 M; Un gaannt Suppengrünes; F Reuß Wwe 60 Wecke; Un, genannt 55 Leib Brot; W Waas 5 Pfd. Fett; K Folck 1 Korb Kartoffeln; H Flaschenträger 30 Pfd. Reis und Gerste; Ungenannt 1 Korb Kartoffeln und Wirsing; G G, Hanstein 10 Pfd. Fett. Um weitere Gaben wird fuundlichst gebeten. Für die Armen Com misston: Velte, Pfarrer. ö Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dlenstag den 10.: Gringolre. Ballet. Cavalleria rusticana Gew Preise. Mittwoch den 11.: 312 Uhr Nachm. Sneewittchen. Erm Preise. Samstag den 14: 3½ Uhr Nachm: Sneewittchen. Erm. Presse. Abends 7 Uhr. Troubadour. Gew. Pr. Sonntag den 15: 3½ Uhr Nachm Sneewittchen. Erm. Preise. Abends 7 Uhr. Norma. Große Preise. Schauspielhaus. Dienstag den 10.: Die Hüttenbesitzer. Mittwoch den 11.: Die arme Löwin. 7 Uhr Donnerstag den 12: Geschlossen. Freitag den 13.: Maria Stuart. Gew. Pr. Samstag den 14.: Die Journalisten. Gew. Pr. 7 Uhr. Sonntag den 15.: Zu Grillparzers Geburtstag. Zum ersten Male: Weh dem der lügt. Lustspiel von Grill parzer. Gew. Pr. Anfang 7 Uhr. Montag den 16: Zum ersten Male: Galeano. Operette von Julius Sten Gw Pr Witterung im Dezember 1892 in Friedberg, beobachtet von H. Trapp Monatsmittel, berechnet aus dem täglichen höchsten und niedrigsten Stande— 1.6 0 R. Höchster Stand(am 17. Dez.) + 6.1% R. Nledrigster Stand(am 26. Dez)— 0.2 0 R. Meßbarer Niederschlag an 1 Tagen 23 76 mm Gew. Presse. Gew. Pr. Anfang Anfang E Mittwoch den 11. Jan,, Abends ½8 Ubr: Berath.— m. Br. M. Geld ⸗ Cours. Frankfurt am 7. Januar 1893. Geber. Nehmer M. Pf. M. Pf. 20⸗Frankenstücke 5 1 do. VVV Dollars in Gs? 89 4. 16 Dueaten i 9. 60 an nes, e 9. 65 Englische Sovereigns. 20. 34 20. 30 Russ. Imperia! 16. 70 16. 60 150 Das Preiswürdigste 8 Buxkin⸗Stoff für einen ganzen Anzug zu M. 5 85, Buxkin⸗Stoff für einen ganzen Anzug zu M. 795, direkt an Jedermann durch das Buxkin⸗Fabrik⸗Depot Zur gefl. Beachtung. Schriftliche Anfragen wegen Auskunftser— theilungen über Inserate ꝛc. können wir nur dann beantworten, wenn denselben eine Frei— marke für die Rückantwort beigelegt ist. Uebe— Inserate, bezüglich deren Offerten einzureichen sind, ist die Expedition zu keinerlei Auskunfts- ertheilungen befugt. Offertenbriefe sind, soweit keine bestimmten gegentheiligen Abmachungen getroffen wurden, in der Expedition abzuholen. Donnerstog den 12.: Golo. Fieitag den 13.: Geschlossen Gew. Preise, Nochtvossendes wird zu ücknenommen. Oettinger& Co., Frankfurt a. M. Muster sosort froneo Die Exped. des Oberhess. Anzeigers. Im Kreise Friedberg sollen drei Sam⸗ melwasenmeistereien(eoncessionirte Abdeckereien) eruchtet werden und zwar die eine in der Nähe von Friedberg, die andere in der Nähe von Butzbach und die diltte in der Nähe von Groß Karben. In diesen Wasenmerstereten sollen die Thier Kadaver aus dem ganzen Kreise unschädlich beseltigt bezw. zu technischen Zwecken aus⸗ genutzt werden. Geeignete, eauttonsfähige Unternehmer, welche den Betrieb dieser Wisenmeistereten übernehmen wollen, werden aufgefordert sich binnen 14 Tagen bei Großh stulsamt Friedberg schilftlich zu melden. Es ist nicht ausgeschlossen, daß die beiden klaneren Wasenmeistereten als Filtalen der glößeren, bel Friedberg anzulegenden, ein gechtet werden können. Friedberg den 9. Januar 1893. Groͤßh Kreisamt Friedberg. 17⁰ Dr. Braden Bekanntmachung Die Beiträge für die Anwobner, welche nach dem Orts baustatut zu den Trottoirs und der Conalisirung an die Stadtkasse zu entrichten sind, wurden in der Sitzung de Gemeinderaths vom 12. und 16 Dez. felgestellt und liegt das Erhebungsverzeich— nß zur Einsicht der Interessenten auf unserm Bureau während 8 Tagen offen. Oleichzestig werden auch diejenigen, welche de Beträge in Teurminen zablen wollen, aufgefordert, ihre deßfallsigen Wünsche bei ber unterzeichneten Stelle vorzubringen. Frtedberg den 7 Januor 193. Großh. Bürgermeisterei Friedberg. 103 Steinbäußer. Arbeits⸗ Vergebung. Die zur Chaussirung eines Feldwegs und Hirstellung von Ueberfahrten nöthigen Ar e franz. 0b beiten und Lieferungen sollen Dienstag den 10— 2 Uf, 10. d. Ms., Nachmittags um 3 Uhr, auf fe 50 Pf., zen Gemein dezimmer zu Ossenheim Läuskartoffeln iffentlich vergeben werden nämlich: cher 6 0 Maurerarbeit, veranschlagt zu WMW 72 0, 5 agrar 2022 Chaussirsteine zu brechen 11580 2 ö 0 anzufahren„ 0 U 10 aufzusetzen 200 goose von les zu liefern 500 . Helmzah⸗„ messen 1 25 13 500 bementröhren von 50 em l. W. 9 Nr 23 zu liefern, veranschlagt zu 5 99 0 5 667 Frtedberg den 6 Januar 1893. 200 8 Zörb ll. 0 9 Der 5 no 1893/94 der Gemeinde Burg Grafen— 15 Voranschlag ode liegt vom 11. l. Mts. ab acht Tage lang auf hiesigem Bürgermeisterei-Büreau zu Jedermanns Einsicht offen. Burg Gräfenrode, 9. Jan. 1893. Moßh. Bürgermeisteret Burg Gräfenrode. Moscherosch Die Mansardenwohnung 5 in meinem Hause ist vom 1. April ab ander heltig zu vermiethen 88 Ch. Koch, Honauerstraße. Stroh⸗Versteigerung. Donneruag den 12. Januar l. J., Vor mittags 10 Uhr anfangend, kommen in der vormals von Rabenauschen Hofraithe zu Stammheim eirea dreitausend Centner Korn: Welzen und Haferstroh zur öffentlichen Versteigerung. Stammheim den 7. Januar 1893. Großh Bürgerweisterel Stammheim. 159 Thaler. Holz⸗Versteigerung. Donnerstag den 12. d. Mis, Vormittags 10 Uhr anfangend, werden im Gemeinde— wald Ockstadt, Schlag XVII, folgende Holzsortimente versteigert, als: 700 Birken Wellen(Besenxeiser), 700 Etchen Wellen(Aus jätung). Im Jungerwold, Schlag II: 2270 Birken Etchen Wellen, 350 Nadel Wellen, 2 Rm. Eichen Scheitholz, 2 45„ Kaüppel, 2„ Nadel Knüppel, 16 Hauspäne, 7 18 Eichen Stämme 5— 10 Meter Länge, 19-27 Centtmeter Durchmesser. Zusammenkunft am Jagdhäuschen. Ockstadt den 7 Januar 1893. Großh. Bürgermetsterei Ockstadt. Ewald Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Staden für 1893/94 liegt vom 10. Januar bis 18. Januar zur Einsicht der Betheiligten auf dem Bürgermeisterelbureau zu Staden offen und können während dieser Zeit Ein wendungen dagegen vorgebracht werden. Staden den 7. Januar 1893. Großh. Bürgermeisterei Staden. Braun Bekanntmachung. Bei der heute startgehabten Verloosung wurden von den Gemeinde Obligationen zur Rückzah ung gezogen: Lit. A. Nr. 84. 1. 90 20. 100. 21. 43. 40. 38 39. 44. 56 87. 22. 48 49 35. 51. 50. 47. 32. 31. 29. 30. Lit. B. Nr. 6. 11. Die Inhaber vorstehender Obligationen werden mit dem Anfügen hiervon in Kennt niß gesetzt, daß der Werth derselben bei hiesiger Gemeindekosse bis zum 1. April l in Empfang zu nehmen ist, und daß die Verzinsung mit dem 1. April l. J. aufhört. Assenheim den 7. Januar 1893. Großh. Bürgermeisteret Assenheim. Best⸗. Gesucht wird auf Petritag ein braves Dienstmädchen, welches in allen Hausarbeiten erfahren 15 5 von 55— Frau Rich. Wörner. 157 163 169 Kc Stellensuchende jeden Be⸗ rufs placirt schnell Reuter's Bureau, Dresden, Ostra Allee 35. 7523 Bad Naubeim. Mediciu- Bitter. Dieser weliberühmte Mediein⸗Bitter, nur ollein echt fabrieirt den Julius Senützendorf en Köln, itt un streitig der bete Magen Bitter, welcher fabrieirt wird, welches hiermit zum Wohle der Menschheit bestätigen: Dr. Joh. Mäller, Wedieinalrath, Berlin,(L. S.) Dr. Levere, Oberarzt, Paris. Dr. A, Groyen, Ober stabsarzt, Hamburg Dr. Lewosky, Stabs arzt, Petersburg(L. S.) Dr. Heß, Berlin, Kgl preuß. approb Apotheker J. Klasse u gerichtl. vereldet. Chemiker und Sachver ständiger. Dieser Medieln Bitter ist zu haben per Liter M. 3, ½ Liter M. 1.80 und zu Engrospreisen bet den Herxen W. Leit⸗ häuser Friedberg, Ph. Weiß in Bad ubeim, Scheibel 1. Over Mönlen, L. Bernhardt Nude Wöllstadt, J. Mahl in Ilbenstadt, C. Barth Groß Karben. Alle Fraschen sind mit Ftrma⸗ Stempeln verseben 162 Cossimamnn's Java- Kaffee, anerkannt bester und billigster, vielfach höchst prämiirt, pr. ½ Pfd. S5, 90, 95 u. 100 Pf. Friedberg: L Adler, 25 5 Leop. Arnstein,„ 5 H. Flaschenträger 9 Fr. Gunderloch, 1 Ph Dan. Kümmich, Nieder- Florstadt: Abr. Adler, Assenheim: Simon, Bruchenbrücken: J. Stern, Wilbel: G. Hergen, Rodheim: J Stern, Stadlen: Mare Hessenberger I., Eehzell: R Wagner, Ober-Mörlen: Jae. Rühl II., 1 J R. König J. Stammheim: L. Becker, 1 David Cassel, Rendel: Heinrich Kirchner, Dorheim: Mart. Röder, 1 J. Schmidt, Nieder-Weisel: Pb Krausgrill XI, Nieder-Wäöll-tadt: Isage Frank, Gross-Karben: 9 Ph Wlesenbach, A Grünebaum II., A. Cossmann Köln-Deutz. Von Sonntag an täglich fussche Kräppel, gefüllt und ungefüllt, bei f 91 A. Diehl, Conditor. ch beehre mich ergebenst anzuzeigen, daß ich in und außer dem Hause Arbeit annehme und bitte um geneigten Zuspruch Achtungs voll Jakob Conrad, Schneider, Haagkstraße, neben der katholtschen Kirche, Eine perfekte Kleidermacherin empfiehlt sich in und außer dem Hause. Nähere Auskunft ertheilt die Expedition des Anzeigers. 148 Ich treffe jeden Mittwoch mit einem Transporte frischer Schellsische zum Markte in Friedberg ein und be⸗ sorge jede Sorte besserer Seefische auf vorherige Bestellung. Bad Naubeim 3 Christoph Graulich, Fischbändler. Neue elegante Schlitten hat zu verkaufen 1 63 F. Hanstein, Wignermeister. Lehrlings⸗Gesuch. Suche für mein Geschäft einen braven und ordentlichen Jungen zum baldigen Eintritt. Adam Söllner II., 102 Inb J. Heck. Täglich frische Kreppel empfiehlt Carl Theis, 143 Näckeret und Conditorei. Warnung. Ich warne biermit Jedermann meinem Sohne Franz Weisbecker etwas zu borgen oder zu leihen, da ich für nichts haften werde. Franz A. Weisbecker, Hel denbergen. Färber Ein Mädchen, welches das Kleidermachen und Zu⸗ schneiden gründlich erlernt hat, empfiehlt sich bei vorkommenden Arbeiten in und außer dem Hause. Näheres bei Chr. Frick, Katserstyaße 67 158 „— U Cinoleum⸗Ceppich besorgt und legt 160. M. Reuss. F Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theil— nahme bei der Beerdigung unserer lieben Schwester und Schwägerin Luise Haußmann sprechen wir hiermit unseren ttefgefühlten Dank aus. Friedberg, 8. Januar 1893. Bürgermelster Steinhäußer und Frau, geb. Haußmann, A. Dunker und Frau, geb. Haußmann, Düsseldorf. 167 — ä——— Spetial⸗Niederlage und Ausschauk sämmllicher Weine der Universal- Bodega Portwein, Sherry, Malaga und Madeira zu billigen Driginal⸗ preisen zu haben bei Ph. Dan. Kümmich, Friedberg. Holzversteigerung. Mittwoch den 11. Januar d. J., Vormittags 10 Uhr anfangend, kommen im Köpperner Gemeindewald, Distrikt 1d und 2b, sowie im Schlag XVII nach bezeichnete Holzsortimente zur öffentlichen Verstelgerung: 12 Stück Eichen Stämme, 8 3„ Burken und Erlen Stämme, 83„ Fichten, Kiefern und Lärchen⸗ Stämme, 43„ Birken⸗Stangen I.— III. Classe, 364„ Fichten und Lärchen Stangen 1.— IN Classe, 12 Rm. Elchen und Buchen ⸗Schelt⸗ und Knüppel, 230 Stück Eichen Wellen, 275 Buchen 23 Rm. Weschsel Scheit und Knüppel,(H. 6116 725 Stück„ Wellen, 48 Rm Nadelholz Scheit und Knüppel, 2225 Stück 5 Wellen, 52 Rm. Stockholz. Die Zusammenkunft ist am Pflanzeamp bet der Hüttenmühle. Köppern den 2. Januar 1893. Der Bürgermeister Eier⸗Briquetts, vorzüglicher Dauerbrand; für jede Feuerung, namentlich für Füllöfen geeignet, gleichmäßige Form, kein Gries, keine Steine, starke Heizkraft, nicht theuerer als andere Kohlen, zu beziehen durch Kohlenhandlung Nan Betz. Friedberg(am Bahnübergang). 82 123 Medizinal⸗ Dorsch⸗Leberthran, in Flaschen à 160, 100, 6 Pf, empfiehlt 173 J. A. Windecker. Um zu räumen verkaufe Winter⸗Ueberzieher à 12 Mark. G. Schulhof. 39 Ausverkauf. Wegen Aufgabe meines fertigen Kleider lagers verkaufe meine sämmtlichen Herrenkleider und Ueberzieher unter dem Einkaufspreis. 38 Friedberg M. Netscher. Neues intenstves Gas⸗Glühlicht, Patent[or. Auer,— schönes weißes Licht, große Gaser⸗ sparniß, leichtes Anbringen auf jede Gasflamme— lefert 119 C. F. Frick. Kaiserstraße Ein reinliches Dienstmädchen gegen boben Lohn gesucht. Wo? sagt die Erved d Anz 174 Magdeburger beuerversicherungs- Gesellschaft. Magdeburger Llagelversicherungs-Gesellschafl Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß wir an Stelle des Landwirths Herrn Heinrich Schmid dem Landwirth Herrn Adolf Schmid in Reichelsheim i. W. die Agenturen der von uns ver⸗ tretenen Gesellschaften übertragen haben. Der Genannte ist zur Auf⸗ nahme von Anträgen und zur Entgegennahme von Prämiengeldern für tee obenbezeichneten Gesellschaften berechtigt. Offenbach a. M., im Dezember 1892. Die General-Agentur: E. Berck. C. Hahn. Bezugnehmend auf vorstehende Bekanntmachung empfehle ich mich dem geehrten Publikum zur Vermittlung vor Versicherungen für obige Gesellschaften und bin zu jeder weiteren Auskunft gerne bereit. Reichelsheim i. W., im Dezember 1892. Adolf Schmid. T e *— 0* 1 5 2 3 Vorschuß- und Creditverein zu Friedberg, eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht. Wir bringen hiermit wiederholt zur Kenntniß, daß wir den An— und Verkauf von Werthpapieren aller Art billigst besorgen, Coupons stets 1 Monat vor Verfall provisionsfrei einlösen, aus- ländische Noten umwechseln, verlooste Obligationen gegen Erstattung unserer Porto-Auslagen einziehen und die Erhebung neuer Zinsbogen erwirken. a Tratten auf alle größeren europäischen u. üdberseeischen Plätze, namentlich Nord-Amerika, werden von uns direkt aus— geschrieben und können Auszahlungen dahin rasch vermittelt werden. Unsere Verloosungslisten stehen unseren Geschäftsfreunden, behufs Nachschlagung aller Anlagen und Loospapieren zur Ver— fügung. N 172 Nr— — Honig⸗ Neu! Zwiebel ⸗ Bonbons, Aechte Malz⸗Bonbons von angenebmem Geschmack, wirken un⸗ fehlbar bei Husten, Heiserkeit und Verschleimung ꝛc., in Packeten a 15 Pf, 25 bf und 50 P und lose vorgewogen Reinen Blüthenhonig ous eigener J keret in ½ Pfund⸗ 1 Pfund⸗ u. 2 Pfund⸗ Gläsern empfiehlt . Baumeister. Zolldeklarationen bei Carl Bindernagel in Frtedberg. .— 2 Versteigerung. Mittwoch den 11. Januar l. J., Nach mittags 2 Uhr anfangend, werden in dem Laden des Herrn Peter Netscher zu Friedberg(Zur Stadt New Vork) wegen Geschäftsaufgabe Partie fertige Kleider Arbeitshosen, 1 Partie Buxkin, Hemden, fertige Betttücher und Strohsäcke, Bettzeug und Barchent, sowie sonstige Manufaetur waaren nebst Laden Einrichtung versteigert. 2 Franz Joseph Nees, Auettonatot. 164 146 76 sucht Wee Zimmermann, benstadt. Schmied. Vorschuß⸗ u. Creditverein zu Friedberg. Eingetragene Genossenschaft mit unbe⸗ schränkter Haftpflicht. Ausweis pro Monat Dezember 1892. J. 154 Einnahme. Kossebestand pro 1. Dez. 1892 M. 52177.51 Wechsel Conto M 56906 66 Belehnungs Conto M. 20664.— Conto Corrente A. M. 99722.— Conto Corrente B. M. 6230.42 Spareinlagen Conto M. 841468 Effeeten Conto M. 26296 55 Bank Conto M. 50232— Stammantheil-Conto M. 18766.77 Reservefond⸗Conto M. 144.— Kaufschillings Conto M. 283.— Pfennigsparkossen Conto M. 39.80 Coupons u. Sorten Conto M. 20. Mobilien u Utensilten-Conto M. 7.— Wechselzinsen Conto M. 515.85 Belehnungszinsen Conto M. 703.95 Effecten Zinsen-Conto M. 723.10 Kaufschillings Zinsen Conto M. 82 20 M. 787 90.89 Ausgabe. s Wechsel Conto M. 2722.74 Belehnungs Conto M. 20800— Conto Cotrente A. M. 145799 72 Conto Corrente B. M. 95613.25 Spareinlagen Conto M. 84153 40 Bank Conto M. 2 00— Effecten Conto M. 8351.85 Coupons u. Sorten Conto M. 4743.22 Auswärtige Correspondenten M. 7682 60 Stammantheil-⸗Conto M. 360— Hausxreparaturen Conto M. 10424 Unkosten Conto M. 1708.43 Kassebestand pro 1. Jan. 1893 M. 3351.44 M 1737 90.89 Eingang. Ausgang. Wechsel Conto- M. 99214.61 Cocrent A. M. 71184.77 Wechsel Conto M. 19658.66 Corrent B. M. 16845 95 Wechsel Bank- M. 59272 36 Con:o M. 69213 61 Wechsel Giro— M. 26859 98 Conto M. 32687.06 Wechsel Aus⸗ wärtige Corre⸗ M. 1432986 spondenten M 415.40 Effecten⸗ M. 17928 90 Conto M. 38517.50 1 23732437 M. 22864. 9 Auf 1. April ist eine Einen Schmiedgesellen freundl. Wohnung an eine kleine ruhige Familie zu vomiethen bet 78 F. Roßbach. Zur gefälligen Beachtung! Wer Klee aus zurelben bat, kann solch auf meiner jetzt eingerschteten Kleedresch maschine ausgerteben bekommen; der Sam rein ausgerseben aus den Kappen. Dit Kappen müssen vom Strob abgedroschen sein, jeden Donnerstag. f Ockstadt. Josef Steyer. Frische Schellfische, Kabliau, Labberdan 165 bet Wilhelm Fertsch. Gemahlenen Chilisalpeter, a Superphosphat 20proe. empfiehlt zu den billtauen Preisen Alle Sorten Wasch Putz und Toslettensetfen, bolligst de 96 Fr. Wagner. Java ⸗Kaffee! per Pfund M. 1.50, M. 1.60, empfiehlt in vorzüglicher Qualität 95 Fr. Wagner. Filz⸗ und Seidenhüte, Handschuhe& Cravatten empfiehlt 34 C. 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