raab gene! . Reus, bube , billigt l. Uagast. bauf fertigen Klug mtlichen Ueberziehen Retschen ter Saish r Wintern zu bedeuten Neuhof „Kaiserstroßt. umenthali 9 lahmkise, Kräuten Limburge selm Fertsch e ags 10 N. ö hof. e 3 „ e oubons, 1 1 0 * 0 19 f r ———— 1893. Donnerstag den 9. Februar. L 17. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. wärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. Annoncen von aus⸗ ——.—— ä—ꝛ—— Amtlicher Theil. Polizeiverordnung für die Stadt Friedberg. Auf Grund des Art. 78 der Kreis- und Provinzial-Ordnung wird mit Genehmigung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz vom 1. Februar 1893 zu Nr. M. J. 3326 für die Stadt Friedberg verordnet, wie folgt: 8 1. zu lassen. § 2. Mit Ausnahme der Jagdhunde und Hirtenhunde(letztere nur dann, wenn sie zum Treiben von Vieh benutzt werden) muͤssen alle größeren Hunde, nament— lich Bernhardiner, Bulldoggen, Bullenbeißer dänische, englische und Ulmer Doggen, Leonberger, Metzgerhunde und Neufundländer, sowie die aus Kreuzungen dieser Racen untereinander oder mit andern größeren Hunden entstandenen Hunde auf den Orts, straßen und öffentlichen Plätzen entweder mit einem das Beißen wirksam verhindernden Maulkorb versehen sein, oder an einer kurzen Leine geführt werden. § 3. Auf Bahnsteigen und in Wirthschaften einschlteßlich Wirthschaftsgärten müssen Hunde aller Art an einer kurzen Leine geführt werden. § 4. Die Besitzer und Pfleger von Hunden haben die erforderlichen Maß; regeln zu treffen, daß die Ruhe nicht durch andauerndes Gebell oder Geheul ihrer Hunde gestört wird. Ebenso haben alle Personen, welche Hunde mit sich führen, das Anbellen von Personen, Zug“ und Reitthteren durch ihre Hunde thunlichst zu vermelden 85 Wer den Bestimmungen dieser Verordnung zuwiderhandelt oder die ihm darin auferlegten Verbindlichkeiten nicht erfüllt, wird, insowelt nicht nach den be Es ist verboten, Hunde zur Nachtzeit fret auf der Straße umherlaufen Bekanntmachung. stehenden Gesetzen, Virordnusgen ꝛc eine höhere Strafe verwirkt ist, mit Geldstrafe bis zu 30 Mark oder entsprechender Haft bestraft. § 6. Hunde, welche in öffentlichen Wirthslokalen einschließlich der Wirths⸗ gärten orer zur Nachtzeit fret umherlaufen oder der Vorschrtft zuwider auf den Ortsstraßen und öffentlichen Plätzen nicht mit einem das Belßen wirksam verhin⸗ dernden Maulkorb versehen sind bezw. nicht an der Leine geführt werden, kann die Ortspollzeibehörde einfangen lassen, sofern der Eigenthümer nicht zur Stelle ist und den Hund in Gewahrsam nimmt. Die Rückgabe der eingefangenen Hunde an ihre gehörig legitimirten Eigenthümer erfolgt in der Regel nur innerhalb der nächsten dret Tage nach dem Einfangen und gegen Erstattung der durch die Ortspoltzelbehörde zu bestimmenden Futterkosten. Die binnen der dreitägigen Frist nicht ausgelösten Hunde, ist die Ortsvoltzeibehörde berechtigt, zu Gunsten der Gemeindekasse zu verwerthen oder tödten zu lassen. § 7. Durch die Bestimmungen des§ 6 wird das gegen die Elgenthümer oder Besitzer der Hunde wegen Uebertretung der Vorschriften dieser Verordnung einzuleitende Strafverfahren nicht berührt. Friedberg den 7. Februar 1893. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Bra den. Die Krankenunterstützungs- und Sterbekasse zu Nieder-Mörlen(eingeschriebene Hülfskasse Nr. 12) hat sich mit Wirkung vom 1. Januar d. Is. aufgelöst bezw. in eine Zuschußkasse umgewandelt. Friedberg den 2. Februar 1893. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Bekanntmachung. Betreffend: Die Zulassung von Loosen auswärtiger Lotterlen zum Vertrieb im Groß Das Großherzogliche Ministerium des Innern und der Just Erlaubniß ertheilt, die Loose der aus Anlaß des Frühjahrs- und H berzogthöͤm. iz hat dem Vorstande des Frankfurter landwirthschaftlichen Vereins die erbstpferdemarkts zu Frankfurt a. M. im April und Oktober d. J. zu veranstaltenden Verloosungen von Luxus- und Arbeitspferden, Equipagen, Fahr- und Reitrequisiten und sonstigen Gegenständen innerhalb der Kreise Offenbach, Mainz und Friedberg zu vertreiben. Behörde genehmigten Verloosungsplan 120,000 Loose verwendet werden müssen. Friedberg den 3. Februar 1893. Zugleich bringen wir zur öffentlichen Kenntniß, à 1 M. ausgegeben werden dürfen und 84,000 M. zum Ankauf von Gewinnsten Bekanntmachung. daß nach dem von der zuständigen Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Betreffend: Die Veronstaltung von Verloosungen innerhalb des Großberzogthums; hier Verloosung gelegentlich des Viebmarktes zu Lauterbach. Der Stadtvorstand zu Lauterbach beabsichtigt mit dem am 8. Juni l. Is. und Hausgeräthen zu veranstalten. Verloosung von Vieh, sowie landwirthschaftlichen— daselbst stattfindenden Prämien- und Viehmarkte eine Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz hat die nachgesuchte Erlaubniß zur Veranstaltung dieser Verloosung unter der Bedingung ertheilt, daß nicht mehr als 8000 Loose, zu 60 Pfg. das Stück, ausgegeben werden dürfen und mindestens 65% Gewinngegenständen zu verwenden sind. des Bruttoerlöses aus dem Verkauf der Loose zum Ankauf von Zugleich wurde der Vertrieb der Loose in der Provinz Oberhessen gestattet. Friedberg den 3. Februar 1898. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Bekanntmachung. Betreffend: Die Zulassung von Loosen auswärtiger Lotterten zum Vertrieb im Großherzogthum Das Großherzogliche Ministerium des Innern und der Justiz hat dem Vorstande der„Ständigen Ausstellung für Kunst und Kunst⸗ gewerbe“ in Weimar die Erlaubniß ertheilt, die Loose einer im Juni und Dezember l. J. zu veranstaltenden Verloosung von Gegenständen der Kunst und des Kunstgewerbes innerhalb des Großherzogthums zu vertreiben. Wir bemerken, daß nach dem von der zuständigen Behörde genehmigten Verloosungsplan 400,000 Loose à 1 Mk. das Stück ausge⸗ geben werden dürfen und 200,000 Mk. zum Ankauf von Friedberg den 6. Februar 1893. Gewinnsten verwendet werden müssen. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Personen, bezüglich Franz Umlauf, geboren am 2, geboren am. Erledigungen. Adolf Galde von Kassel; Friedberg den 3. Februar 1893. Jult 1860 in Canih(F 35/93); Johann Tarl Hüttner, Mat 1858 in Crimmitschau(V. 27/93); Franz Esser, geboren am 20. Jult 1850 in Holzweiler(V. 27/93); Johannes Ulrich von Groß⸗Erda(N. 25/93). Jakob Schelberg von Frankenau, durch Gendarm Bach in Friedberg. deren Aufenthalts Auskunft begehrt wird. Philipp Jakob Welte, geboren am 30. Dezember 1870 in Langen-Stein bach(R. 14/93); geboren am 18 Mai 1867 in Schwarzenbach(V. 27 93); Karl Eduard Göbner, Der Großherzogliche Amtsanwalt: Lebrecht. Beit Deutsches Reich. Darmstadt. Dem Vernehmen noch wer⸗ den sowohl S. K. H. der Großherzog, wie auch die Prinzessin Heinrich noch bis Ende dieser Woche in Berlin bleiben. Wie wir er⸗ fahren, ist in dem Befinden der Prinzessin Alix eine wesentliche Besserung noch nicht einge⸗ treten. Die Prinzessin leidet an einer Ohren— krankheit. i — Darmstadt, 7. Febr. Zweite Kammer. Auf der Tagesordnung steht zunächst die Interpellatton Lautz⸗ Groß Umstadt über die Bahnhofsgebäude der Hessischen Ludwigs bahn. Finanzminister Weber erklärt in der Beantwortung, daß in Wörrstadt und Groß Umstadt die Hessische Ludwigsbahn beabsichtige, demnächst neue Bahn hofsgebäude zu errichten, bei den in Betracht kommenden Gebäuden der anderen Stattonen werde allmählich mit Neuherstellung vorgegangen werden. Auf Antrag Lautz tritt eine Besprechung der Interpellation ein. Das Haus fährt sodann in der Berathung des Gesetzentwurfs über die Abänderung des Einkommersteuergesetzes fort. Artikel 45 erklärt sich Schröder für den Antrag Osann, daß bei der Veranlagung ein lästiges Eindringen in die Verhältnisse des Einzelnen möglichst zu vermelden sei. Der Artikel wird, unter- Ablehnung aller übrigen Anträge, in der Fassung der Regierungsvorlage mit dem Antrag Osann, daß ein lästiges Eindringen in die Verhältnisse des Einzelnen möglichst zu vermeiden sel, angenommen. Bei Berathung der weiteren Artikel wird nach längerer Debatte eln Antrag Schade und Genossen auf Erhöhung der Progression in den oberen Klassen bis zu 4 pCt. mit * 28 gegen 19 Stimmen abgelehnt Ebenso wird ein Antrag von Graf Ortola und Dr. Schröder, die Deklarations pflicht erst bei 3200 Mark statt bei 2600 Mark beginnen zu lassen, gegen 10 Stimmen abgelehnt. Berlin, 6. Febr. Rechstag. Bei der fortgesetzten Beratbung des Etats des Reichsomts des Innern im Reichstag führt Bebel aus, die Sozialdemokraten gäben den Kampf nicht auf; für sie sel es maßgebend, wle die Arbeiter denken Wer schließlich der moralische Sieger sein werde, das würden die nächsten Wahlen beweisen Die Soztaldemokraten bildeten sich nie ein, die besitzen den Klossen überzeugen zu können. Wenn die Bestreb ungen der Sozlaldemekraten widersinnig wären, so wür den si' sich selbst schn lad absurdum führen. Wenn, wie Stöcker sagt, die Massen unwissend seten, so set dies das Produkt der Erzlebung durch die Bourgeoiste. Das bischen Sozialreform sei nur der Furcht vor ver Soztal⸗ demokratie zu verdanken, ebenso sei die fünfjährige Le⸗ gislaturperls e aus Furcht vor der Soztaldemokratte eingeführt worden. Er habe positive Aufgaben genug gestellt, belspielswelse die Aufhebung der Zölle, die Auf heburg zahlreicher Privilegien, die Einführung der Miliz verfafung. Die Gegner könnten nicht einmal sager, was sie in fünf Jabren thun würden, aber von den Sozicldemokraten verlange man einen fertigen Plan für ewige Zeiten Der Uebergang zur neuen Gesellschafts ordnung würde sich, wenn die Verbältnisse genügend ent wickelt selen so rasch vollziehen, wie in Frenkreich, als Napoleon abdanken mußte. Sein Buch„Die Frau“ werde mehr gelesen als Richters„Zukunftsbilder“. Red ner bebt die Betbelligung der Frauen an der soztal⸗ demokratischen Bewegung hervor Die Sozialdemokratie spreche sich nicht gegen das Sparen aus, wenn aber die Arbeiter sparen könnten, würden die Unternehmer die Löbne berabsetzen und der verringerte Konsum müßte die geschäftlichen Krisen verstärken. Die Unzufriedenheit sel die Quelle allen Fortschritts. Er schließt, wir wer⸗ den jeden Fortschritt, der von der Seite der Liberalen kommt, unterstützen, aber unsere Prinzipien festhalten, und seben getrost der Zukunft entgegen Bötticher (nat. Iib) bemerkt, die von der Sozialdemokratie geplant: neue Kulturstufe mit dem Mangel jeglicher Autorität set unmöglich Es gäbe keinen Staat, der so viel für die Arbeiter getban hat, als Deutschland, ohne daß die Soꝛlaldemokratle dabei mitgewirkt habe.„Bebel gab selbst zu, daß die heutige bürgerliche Gesellschaft besse sel als alle früheren Die Arbeiter erkennen hoffentlich, daß sie sich mit den dunklen Andeutungen des demokre tischen Zukunftsstaates nicht begnügen können.“ v. Kos etlelski Pole) erklärt, in den polnischen Landesthetlen babe die Sozialdemokratie bisher die gerinzsten Fort schritte gemocht Die polnische Bevölkerung bilde durch ibren Glauben und ibre Vaterlandsliebe eine Brustwehr gegen die Sozialdemokratie Wenn die Parteien einig sesen, namentlich auch in Bezug auf die Webrkraft des Reiches, würden sich die Sozialdemokraten überzeugen, daß auch im Rabmen der bürgerlichen G sellschafts ord nung Gutes geleistet werden könne. Bachem Centr.): Die Rede Bebel's beweise, daß die Sozialdemokraten nur agltiren kritlsiren, diskreditiren. Bebel könne auch die Frage nach der Gestaltung der sonaltstischen Gesell schaftsordnung nicht beantworten Auch die Arbeiter schutznesetze und die preußische Steuerreform hätten einen sonlelsschen Charakter; solcher Sozialismus babe aber nichts Erschreckendes. Das Centrum sei auch sozia listisch, aber redlich soztalistisch und erziele daher praktische Er, folge; aber die Sezteldemokratle set revoluttonär so zialisisch und darum unfruchtbar. Nur auf dem Boden des Christentbums könne man die Gegensätze zwischen Reich und Arm mildern Richter bemerkt, Bebel wolle durch Scherze die Aufmerksamkeit von dem Ernst der Soche ablenken Die Frage, sb die Sozialdemokraten bei Erpropriiruntz der Aktsengesellschaften und Sparkassen die Aktionäre und Spareinleger entschädigen wollten, set unbeantwortet geblieben. Gerade das Privatunternebmer thum leiste in schweren Krisen Hilfe, indem es bei schlech— ten Ernten Getreide berbelschaffe Die Sozialdemokraten bewiesen durch ihr bäufiges Sprechen von der Wissen schaft, wie wenig wissenschaftlich sie sind. Ein gleicher Lohn für alle Arbeiter würde die Produktivität der Ar beit vernichten Der sozlaldemokrotische Staat fübre den Arbeltsꝛwong bei Strafe der Verhungerung berbei, zer, störe völlig die Häuslichkeit. Die Arbeiter würden der Soztalde mokratie nicht folgen, wenn sie wüßten, daß Haus und Heimatb nur Schlafstelle sein sollen Wenn die viertägige Debatte die Faulheit und Taubheit des Kerns der soztaldemokratischen Lebre erwiesen babe, so seien die Tage nicht verloren(Allseitiger lebbafter Bei, foll.) Auf Antrag Singers wird die Fortsetzung der Debatte vertagt.— 7 Febr. Reichstag Bel der Fort⸗ setzung der zweiten Berathung des Etats des Reichs amts des Innern bebauptet Liebknecht, die ganze viertägige Debatte über den sozlaldemokratischen Zukunfts staat sollte nur als Wolke dienen, hinter welcher sich der Kompromiß über die Willtärvorlage vollziehen sollte Nach einigen kurzen Bemerkungen Stöckers erklärt der Präfident v Levetzow den Uebergang zu einem anderen Gegenstande. Lingens(Centr.) meint, die Arbeiter wurden mehr Vertrauen zu den Fabrikinspektoren haben, wenn letztere auch aus den Reiben der intelligenten Ar— beiter entnommen wurden. Hirsch(freis.) wünscht, er behauptet, daß Inspektoren, welche mit Arbeitern in Verbindung treten, gemaßregelt würden.— Die Mili färkommisston berseth beute den von Hintze erstatteten Bericht Nach demselben hat die Subkommission die Ueberzeugung ausgesprochen, daß durch die Heeres ver stärkung eine Vermehrung der fortdauernden Ausgaben der Heeres verwaltung über die von der Staatsregierung vorveranschlagtes 56,674,085 Mark, abgeseben von der 7,250,000 Mark betragenden bayerischen Quote, nicht zu erwarten sel. Die endgültigen Kosten für dauernde Kaserntrung der Truppen würden. die Quote Bayerns mit etna'schlossen. 01 Millionen erfordern Essen, 5. Febr Eine gestern stattgehabte von 190 Bergarbeitern besuchte Versammlung schloß sich den am 2. Febr in Bochum gefaß⸗ ten Beschlüssen an. Es macht sich eine starke Agitation für den deutschen Bergarbeiterver⸗ band bemerkbar. Ausland. Oesterreich⸗-Ungarn. Wien, 6. Febr. Der Polenklub hat von dem Regierungspro— gramm Kenntniß genommen und sich bereit erklärt, die Regierung im Sinne des Pro⸗ gramms zu unterstützen, behält sich aber die sachliche Prüfung vor der Entscheidung vor. Der konservative Klub nimmt von dem Pro— gramm Kenntniß, bedauert, ernste Bedenken gegen verschiedene Programmpunkte aussprechen zu müssen, findet aber keinen Anlaß, seine Stellung gegen die Regierung zu ändern. Budapest, 6. Febr. Das Abgeordneten— haus beschloß die Veranstaltung einer Aus- stellung, zur Feier des tausendjährigen Be— standes Ungarns, im Jahre 1896. Der Ministerpräsident erklärte, zu diesen Festlich⸗ keiten würden alle Völker von Europa einge— laden werden. Belgien. Gent, 6. Febr. Gestern fanden infolge von Magifestationen der Radikalen und Sozialisten gegen den Militarismus Unruhen statt. Ein Fahnenträger trug eine Fahne voraus, auf welcher ein Soldat mit einem Gewehr ab— gebildet war. Die Polizei verbot das Weiter⸗ tragen der Fahne. Frankreich. Paris, 7. Februar. Die Budgetkommission brachte den von der Unter⸗ Kommission entworfenen Text, jede Börsen— operation mit einer mobilen Taxe zu be⸗ steuern, ein. Der Deputirte Ardelgief brachte in der Kammer die Frage der Wiederauf— nahme der Arbeiten an der Landenge von Panama wieder ein. Der Minister des Aus— wärtigen erklärte, die Frage vorläufig nicht be— antworten zu können. Rheims, 6. Febr. Gestern fand hier eine Konferenz von Arbeitslosen statt; es kam zu tu⸗ multuarischen Auftritten, sodaß die Polizei die Versammlung auflöste. Portugal. Lissabon, 7. Febr. Depu⸗ tirtenkammer. Im Laufe der Berathung der Vorlage betreffend die Herabsetzung der Zinsen für die auswärtige Schuld wies der ehemalige Finanzminister Oliveira Martins darauf hin, daß es nothwendig sei, in dieser Hinsicht ein Abkommen mit den Inhabern der Verschrei— bungen der auswärtigen Schuld zu treffen. Spanien. Madrid, 5. Febr. Nach dem letzten Bulletin dauert die Besserung im Be— finden des Königs fort. Die Königin-Regentin hat gestern das Dekret unterzeichnet, durch welches die Cortes auf den 5. April einbe— rufen werden. Die Deputirtenwahlen werden auf den 5. März, die Wahlen zum Senat auf den 19. März anberaumt. Rumänien. Bukarest, 5. Febr. Der Thron⸗ folger und Gemahlin trafen gestern hier ein und wurden vom König auf dem Bahnhofe willkommen geheißen. Zum Empfange waren alle Civil- und Militärbehörden, Staatswürden⸗ träger und deren Damen erschienen. Vom Bahnhof begab sich der König mit dem Thron— folgerpaare zur Katherale und wohnte dem daß alle Bundesstaaten gleich Preußen die Zahl der Fabrikinspektoren vermehrten Staatsminister v. Böt⸗ ticher erklärt, daß die Sonntagsruhe im Gewerbebetriebe bis zum 1. April nicht zu erwarten sei, weil das über reichliche Matertal bis dabin nicht verarbeitet werden könne. Beschwerden der Arbeiter nicht Rechnung getragen werde; Wurm(So.) beklagt, daß den berechtigten vom Erzbischof und Primas von Rumänien elebrirten Tedeum bei und unterzeichneten mit der hohen Geistlichkeit und den Staatswürden— trägern eine über den feierlichen Akt ausge— der Zug nach dem Palais, wo die Prinzessin Ferdinand von jungen Mädchen unter Ueber⸗ reichung von Blumen willkommen geheißen wurde. 5 Serbien. Belgrad, 7. Febr. Bei dem letzten Ministerrath stellten sich große Differenzen zwischen dem Finanzminister und dem Minister des Innern heraus. Letzterer griff den Er⸗ laß des Finanzministers wegen der energischen Eintreibung der Steuern an, weil dies die Zahl der radikalen Wähler vermehren würde. Aus Stadt und Land. s Friedberg. Sicherem Vernehmen nach ist Seminar- Direktor Schäfer um seine Penstontrung eingekommen. Direktor Schäfer kann auf eine sehr mannigfach gestaltete Lebrerthätigkeit zurückblicken mit dem schönen und er⸗ hebenden Bewußtsein, in jeder Lage das Beste gewollt und erstrebt zu haben. Schon vor dem Seminarbesuch lehrend an manchen Orten des Odenwalds thätig, bekam er nach dem Abgang vom Friedberger Seminar eine Stelle in Lautenau; nach 2 Jahren sehen wir ihn an der Stadtschule in Michelstadt und später an der dortigen Realschule. Nach 15jährigem Wirkungskreis daselbst ourde er an die neuerrichtete Realschule in Alsfeld ver⸗ setzt und nach Weggang des damaligen Realschuldirektors eim— des jetzigen Geb. Overschulraths— zum Direkter dieser Anstalt einannt Im Jahre 1873 über— trug man ibm die Direktion unseres Seminars. Hier ist er also 20 Jahre. Welch eine lange Zelt segens zeichen Wirkens! Keine bedeutende Aenderung unseres Volksschulwesens— wie Schulgesetz u. s. w.— vollzog sich in unserm Lande, an der Direktor Schäfer nicht wesentlich betheiligt zewesen wäre. Schreiber dieses weiß nur zu gut, wie schwierig die Verhälinisse an unserem Seminar lagen, als Schäfer die Leitung 873 übe: nahm. Doch er brachte die Anstalt in kurzer Zeit dahin, daß sie wieder geachtet nach außen da stand, und daß die Basis erfolgreicher Erztehungsarbeit erieicht war, näm⸗ lich Ruhe und Frieden im Innern. Die Durchführung der Bestimmungen des neuen Schulgesetzes machte eine größere Zahl von Lehrern nöthig. Bis zur Errichtung des Alzeyer Seminars fie jahrelang Fetedberg die schwere Aufgabe zu, die doppelte, ja mehr als die doppe te Zahl von Lehrern auszubilden Daß dies nur mit Aufbtetung aller Kräfte geschehen konnte, ist klar. Die Gründung des Seminars zu Alzey brachte Friedberg die ersehnte Erleichterung Jahre sind seitdem dabingegangen, und vergessen ist viel von dem, was damals gethan und wie viel Opfer an Kraft und Zett die damalige Ueberfüllung der Aastalt forderte Doch der Name„Schäfer“, den wir ungern bermissen an der Spitze unseres Seminars, dieser Name ruft wieder in jedem recht fühlenden Lehrerherzen die Achtung, Liebe, Ehrerbietung und Dankbarkeit wach, welche alle, die unter ihm das Seminar besucht haben, beseelt. Wohl kein einziger der vor ibm am Seminar gewesenen Leiter hat so ng mit den Lehrern— seinen ehemaligen Schülern— gestanden, und wir werden immer seiner aufopfeinden Tätigkeit, seines kraftvollen, gerechten und geraden Auftretens und seines humanen Wesens als Muster gedenken Hoffen und wünschen wir alle, daß er noch lange die Tage wohlverdtenter Ruhe zur Freude seiner Familte, seiner dankbaren Schüler und seiner vielen Freunde aus Nah und Fern genieße. g. Friedberg Wie der Stadtverordnetenbeschluß über den Bau einer Rennbahn für Radfahrer auch in weiteren Kreisen des Rennsports gewürdigt wird, ergibt sich aus nachstehender Mittheilung des Gaufahrwarts für den Gau n 9 in Frankfurt a M., welcher in der in Magdeburg erscheinenden Fachzeltschrift und amtlichen Z itung des deutschen Radfahrer Bundes vom l. Febr. d. J folgendes schreibt:„Neue Pflegestärten des Sports. In dem berrlichen Friedberg in der Wetterau beginnt man zur Zeit mit den Vorarbeiten zum Bau einer 50 eter⸗Babn. Die günstige Lage Friedbergs, direkt beim Curort Naubeim, dürfte eine sichere Gewähr für die Rentab.lität des Unternehmens sein. Iasbesondere durfte die Rennbahn dem Nordbezirk des Gau 9 sehr zu statten kommen Unternehmer ist die Stadtverwaltung in Fried— berg Wir wünschen diesem neuen Unternehmen eine recht günstige Zukunft.“ ll. Friedberg. Gestern fand die Verpachtung der biesigen JIigd statt Die Jagd im Burafelde wurde an einen Frankfurter Jäger für 360 Mk., seither 65 Mk, derpachtet, während die Jagd in der Stadtgemarkung an einen hiesigen Jäger für 1050 Mk, seither 700 Mk., abgelassen wurde. r. Bad Nauheim. Am letzten Samstag fand unter Betheiligung vieler Vertreter auswärtiger Turnvereine die Einweihung der neuen Turnhalle statt. Der Bau, welcher zur Zierde unserer Stadt gehört, ist in praktischster Weife ausgeführt. Lich Im Jahre 1300 wurde von Kalser Albrecht II. dem Grafen Phtlipp III. von Falkenstein für seine Stadt Lich Stadtgerechtigkett verltehen. Mithin kann Lich im Jahre 1900, alse in 7 Jahren, die bezügliche 600 jährige Jubelfeter begehen. Kastel. In unserer Stadt befindet sich noch die Wittwe eines Veteranen der ehemallgen französtschen Armee, Namens Kaiser, am Leben. Die Frau stebt im 99 Lebensjahre und befindet sich dieselbe den Umständen Istellte Erinnerungsurkunde. Hierauf begab sich nach noch recht rüstig; nur ihr Gehör k ist schwach geworden. Die Geeisin stammt aus dem Otte Sörgenloch. 1 —— Monlag 0 d Mts ollen in Jarkwald tegrund olhsortim Jubb 00 und 9 weiden; vir ihn an er dortlgen 8 daselbs lifeld ver, uldirektots D zum 878 iber uns. Hier elt segens: ug unsere — vollzog Häfer nicht dleses welß an unserem übe nahm. dahin, daß nd daß die war, nam⸗ führung der 5 dba es Alzeyer nüszür, von Lehrern allet Ktäfte 0 Seminars rleichterung sen ist viel el Opfer an der Aastalt wir ungern dleser Name therzen eie vach, welche den, beseelt. * gewesenen n ehemallgen mmer selner serechten und Wesens als alle, daß er zur Freude seiner vielen netenbeschluß ter auch in wird, ergibt aufahrwaltz t in der in ad amtlichen dom l. Febt. des Spotz. rau beglant au einer 5 „ direkt bein zähr für die sondere dufte iht zu statten ung in rid, mehmen eit tpachtung bin lde wurden, ln 6d, 'adtgemeikung cher 70⁰ Ml ‚ unktt lag fen 0 de nordet aufgefunden. Allerlei. Der nach Hamburg bestimmte Rasseler Schnellzug ist heut früh bet Uelzen durch Zu⸗ sammenstoß mit einer Güterzugmaschine entgleist. Einige Reisende und Beamte wurden verletzt. Kassel, 4. Febr. Magdeburg, 5. Febr. sind leicht verletzt. Saarlouis, 6. Febr. Auf der Grube Wellensweiler Brod. wurden durch herabstürzendes Gestein drei getödtet. Eisleben 6. Febr. wurde die junge Hebamme Sänger aus Dteselbe befand sich zur Ausübung ihres Berufs. Homburg i. d. Pfalz, 7. Febr. Im Nordfeldschacht ind 4 Bergleute verunglückt; drei davon sind todt. Auf dem Untersee zwischen Konstan i 7. Febr. Der Personenzug 268 Magdeburg⸗Halberstadt, welcher den Personenzug 426 2 Magdeburg⸗Staßfurt in Langenweddingen überbolen sollte, pfang folgender Gaben: Von Frau Berglinspektor Storch ist auf dieser Statton aus noch nicht aufgeklärter Ursach— A. 3; Ungenannt(2. Gabe) M. 10; Stadtrath Koob auf den Zug 426 aufgefahren; beide Geleise sind gesperrt; M. 5; Ernst Engel W. 4; Dr. Nicolay W. 2; Ungenannt 3 Reisende und 1 Babnbeomter haben Am und Bein- Suppengrünes; Kaufmann Herrmann 20 Pfd. Bohnen brüche nicht komplizirter Natur erlitten, 7 andere Personen und Linsen; Kaufmann J. A Windecker 50 Pid Bohner und Erbsen; W. Kreuter Kartoffeln; G. Windisch 6 Laib Um weitere Gaben wird freundlichst gebeten. Für die Armen Com mission: In dem nahegelegenen Walde Allensbach und Mattnau brachen auf dem Nachhausewege 6 Personen von der Insel Reichenau an einer schwachen Vier Personen ertranken, wurden gerettet. Die Leichen sind berelts gefunden worden Stelle des Eises ein zwei Bergleute Suppenküche. Mit herzlichem Dank bescheinigen wir heute den Em zimmer). Samstag Nachmittag 3 Ubr 30 Min Sabbathausgang 5 Uhr 55 Min Donnerstag den 16 und Frestag den 17. Febr. 1898: Neumond Adar. Wochengottesdienn von Sonntag den 12. Februar an ore ns 6 Ubr 45 Min., Abends 6 Uhr(Gemeinde⸗ macht. Velte, Pfarrer. Wolferode er⸗ auf dem Wege Israelitischer Gottesdienst in Friedberg. Sabbrthfeier vom 11. Februar 1893. eginn: Freitag Abend 5 Uhr 5 Min Samstag Morgen 8 Übe 15 Min Gemeinnütziges. daß die Sti felwichse Schwefelsäure enthält, die beim Naßwerden des Leders zugleich mit dem Wasser ins Leder dringt und solches nach kurzer Zeit spröde und brüchig Wir machen deßbalb wiederbolt darauf aufmerk⸗ sam, daß das„Schuhfett Marke Büffelbaut“ ein vor— zügliches Ledereonservirmittel ist; es macht das Leder wosserdicht, so daß weder Wosser noch Säure eindringen kann; die damit behandelten Sttefel bleiben stels wesch, geschmeidig und dauerhaft, können auch sofort nach dem Einfetten wieder glänzend gewichst werden. stellen siebe Inserat Es ist ein offenes Geheim niß, Verkaufs- 567 Allee 35 Stellensuchende jeden Berufs plaeirt schnell Reuter's Bureau in Dresden, Ostra⸗ 152 Für Kalkbrenner. Im bdiesigen G mein desteinbruch lagern 23[O Meter Kalksteine Zwei Oefen zum brennen sind doabet Der Uebernehmer er lält die Oefen gratis. Auf Wunsch läßt lie Gemeinde Steine zum weiteren Betrieb rechen. Etwaige Unternehmer wollen sich n Großh Bürgermeisteret wenden Gioßh Büigermetsteret Klein Karben. 157 Neubaordt Montag den 13 und Dtenstag den d Mets., Vormittags 9 Uhr anfangend, pillen in dem hiesigen und Rockenberger Norkwald, Distrtkt Etsenzahl, Alterhof, 1 und Steinbiegel, nachstehende solzsortimente öffentlich meistbietend ver— seigert werden: 37 Eichenstämme mit 26,45 Festmeter, 27 Buchenstämme mit 53 Festmeter, 32 Nadelstämme mit 10 Festmeter, 49 Stück Nadel Derbstangen mit 3,12 Festmeter, 65 Stück Nadel Relsstuͤngen mit 0,97 Festmeter, 16 Rm Buchen ⸗Scheiter J. Closse, 328.„ Buchen⸗Scheiter II.„ 4„ Etchen Scheiter, 288„ Buchen⸗Knüppel, 6„ Eichen Knüppel, 2 Nadel Knüppel, 3700 Buchen Wellen, „2500 Eichen⸗Wellen, 525 Nadel Wellen und do W'iden Wellen. Die Zusammenkunft ist an beiden Tagen um Forsthaus Bemerkt wird, daß das Bau- und Nutz ol; am ersten Tage zur Versteigerung ommt „Oppershofen den 7. Febr. 1893. Der arkgegenschreiber 3662 Her stadt. Bekanntmachung Freitag den 17. J bruan, Vormittags Uhr, sollen in den Gräflich Leiningen DVesterburgtschen Walddisteikten Etchereck umd Jungfernwald öffentlich versteigert werden: 30 Rm. Eichen Scheitholz, 6„ Eichen Kuüppel, 24„ Eichen Stöcke, 6600 Eichen Wellen. Die Zusammenkunft findet statt am ebergang der Altenstädter Chaussee über ie Friedberg Hanauer Eisenbabn Ilbenstadt den 7. Februar 1893. 9 Alt Leiningen Westerburtztsche Reytkammer b Immobiliar⸗Versteigerung. eittwoch den 10 Februar 1893, Mit— bigs 12½ Uhr, lassen die Erben des ver sobenen Küfermetsters Georg Philipp (ckhold von hier ihre zu Reichelsheim wr dem Oberthor, gegenüber dem Gast nus zur Post belegene Hofraithe mit Garten tuf dem Rathhanse dahter öffentlich meist hetend versteigern. Das Anwesen besteht aus einem solid gebauten zweistöckigen Wohnhause, einer Lüferetwerkstätte, einem Stall und einem (schoppen, sowie eirea 175[Om Grabgarten imd eignet sich zu jedem Geschäfts betrieb. Reichelsheim den 7. Febr 1893. Der Vorsteher des Großh. Ortsgerichts: A7 Schmid. Jagd ⸗Verpachtung. 1 840 den 15. F bruar l. 10 Vor mittags 11 Uhr, soll auf hiesigem Rath haus dte Jagd in htesiger Gemarkung, 900 Hektar Wald- und Feldgelände, auf weitere 6 Jahre, vom 15. Februar l. J an, verpachtet werden Altenstadt den 7. Februar 1893. Großh. Buͤrgermeisterei Altenstadt. Wagner Holz⸗Versteigerung. Montag den 13. d. Mis. werden in dem Domantalwalddistrikt Diebseiche ver steigert: 1300 Buchen Wellen, 850 Eicher⸗ und Birken Wellen, 1800 Aspen Wellen. Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr auf der Straße von Ilbenstadt nach Kaichen an den sog. Ruhebänken Heldenbergen am 7. Februar 1893. Großh Oberförsteret Altenstadt. Aug st 589 582 Das Schuhfett Marke Büffelhaut hat sich längst als das beste Ledereon— servirmittel bewährt; es macht und erhält das Schuh und Lederzeug wasser dicht, dauerhaft und weich, verhindert das Einschrumpfen des naß gewordenen Leders, paralysirt die schädlichen Wirk ungen säusehaltiger Wichse und ermög— licht tägliches Glanzwichsen der Sttefel selbst bet naͤsser Witterung. Die kleine Mehrausgabe für dieses Erhaltungs mittel gegenüber billigeren Präparaten zahlt sich durch Ersparniß am Leder zeug zehnfach wieder. t Auf die Schutzmarke„Büffelhaut“ 1. Marke Büffelhaut. ist wegen der vielen minderwerthigen Nachabmungen wohl zu achten. Büchsen à 25 und 50 Pfennig sind samt Gebrauchsanweisung in folgenden Handlungen zu baben: Friedberg: W. Bernbeek, 5 Wiln. Fertsch. 2 J. L. Pauly, vorm. Kan! 5 Franz Stamm. Assenheim: Carl Bauer. Nied.⸗Wöllstadt: J. W Staudt. Rodheim: Karl Zulauf. 566 Frisch eingetroffen: Nürnberg. Ochsengaumen⸗Salat, Neuchateler Spundenkäse à 25 Pf., Tortenkäse(Fromage de Brie), Reichelsheimer Süßrahmbutter. 579 Fr. Hilbrecht Wwe. Ein großer und ein kleiner 563 Restaurationsherd sind billig abzugeben. 5 Hötel Sprengel, Bad-Nauheim. Geschäfts-Beründerung. Meiner werthen Kundschaft diene hiermit zur Nachricht, daß ich von heute ab in meinem Geschäfte nur noch auf Lager arbeite und deßhalb Bestellungen nicht mehr an nehme 571 Rockenberg den 8 Febr. 1893. Anton Sulzbach, Steinbauer meister. 1868. Retter s 1898. Hanrwasser München staatlich gepruft u begutachtet bewährt sich nunmeh Asseit 25 Jahren n als unübertroffen zum tägl. Ge- brauchestatt Oel oder Pomade (H. 8370.) budung. Zu haben à 40 Pf u M. 1.0 bet 576 J. Baumeister, Ratbbausplatz. Ein junger Mann, der mit Maschinen umzugehen weiß, wo möglich gelernter Schlosser, findet Beschäf⸗ tigung zur Führung eines Motors. 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Januar am hiesigen Platze, Haagkstraße 542, vis à vis dem Vorschuß⸗ und Credit⸗Verein eine Brod⸗ und Fein⸗Bäckerei eröffnet habe. Es wird mein eifrigstes Bestreben sein, meine werthen Abnehmer durch nur Prima-Waare, reelle Preise und freundliche Bedienung zu— frieden zu stellen. 6 Zugleich empfehle ich mein Prima ⸗Weizenmehl aus einer der ersten prämiirten Walzenmühlen. Auch verkaufe ich sämmtliche Futter- 5 stoffe im detail. Achtungsvoll 120 Franz Bausewein. 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Februar l. J., von Vormittags 9½ Uhr an: a. im Kolnhäuser kopf 94%, rm Buchen-, 46,4 rw Eichen-Knüppel; 3,8 rm Stockholz verschtedener Art; 27,10 Stück Buchen, 690 Eichen Wellen. 1,42 fm. 162 Fichten Stangen mit 4,02 fm; b. im Höler(Kolnhäuser Sette) 38 rm Buchen ⸗Scheiter; 8 erm Buchen-, 11 rm Elchen⸗, 20 rm Nadel.: Knüppel, 15 r Buchen:, 36 rm Eichen und 60 rm Nadel-Stöcke, 1150 Buchen, 1130 Eichen- und 3090 Nadelholz-Wellen. Die Zusammenkunft ist dort, wo sich der chaussitte Weg von Kolnhausen nach istrikt Fuchsstrauch und nach dem Distrikt Höler theilt, am Kolnhäuserkopf. Dienstag den 14. Februar l. J., von Vormittags 9½ Uhr an: im Distrikt Höler(Kolnbauser Seite, sogenannte kleine Pfoffentannen: 256 Stück Kiefern⸗ Bauholz ꝛc. mit 130,80 km, 16 Fichten mit 17,79 fm, 538 Fichtenstangen von 11,75 fm, 5 Kiefern Stangen von 34 6,66 fm. Die Zusammenkunft ist auf der sogenannten Häuserschneise beim Thor. Lich den 30 Iinuar 1893. inen zur Zucht tauglichen, ½jährigen Eber, engl. Rü sse, hat zu verkaufen Mel bach, 570 Friedrich Schmidt II. Tüchtiger Fahrknecht gesucht von 580 Jean Betz. 2 Fichten Stämme mit 418 Dr. Dieffenbach. J. Theil. Ad. Stoltze. Ad. Stoltze. Friedr. Stoltze. Friedr. Stoltze. Unser Sprach. Der Gänsebraten. Der Möbelwage. Die Kanarlenvögel Schülerkarten a 50 Pf. abgenommen. Plätze durch Herrn Mor. Gauff lassen. 5 Humoristische Vorlesung von Herrn G. A. Strohecker, Mitglied des Frankfurter Stadttheaters, Donnerstag den 9. Februar, im Saalbau. Programm. Beginn 8 Uhr pünktlich. Eintrittskarten(Saalplatz M. 1.—, M. 1.50) sind zu haben durch Vereinsdiener Rausch, Buchhandlungen bis Donnerstag Nachmittag 4 von 7 Uhr ab am Saaleingang. 4 „ur an der Masse. Die Eintritskarten werden nicht vor, 25 r. 1 II. Theil. Dreißig Gulde. Der Stoppezieher Kampf mit dem Drache Der Barrickepächter. Merr kriebn e Gewitter N Friedr. Stolze. Paul Quillinz. nummerirter Platz in den beiden Uhr, sondern in dem Saal Musikvereins mitglieder und deren Angehörige wollen sich und Wilhelm Trapp anweisen Schluß der Karten-Abgabe durch Herrn C. Heyland Mittwoch den 8. Februar Abends. 569 Der Vorstand des Musikvereins. In Eispackung Frische Rochen, Flußzander, Schellfische, Kabliau, Labberdan, Bratbückinge, Lachs forellen, Speckbückinge, Kieler Fettbücklinge, Geräucherte Schellfische, Uralcaviar 583 bei Wilhelm Fertsch. Corsetten in reicher Auswahl. Neueste Fagons, vorzügliche Stoffe, anerkannt tadel⸗ loser Sitz empfiehlt billigst 8 586 Heinr. Diehl, Usagasse. Alle Sorten Spielkarten 463 bei Georg Groß. Gemischte Marmelade empfiehlt 457 W. Bernbeck. Medizinal⸗ Dorsch⸗Leberthran in Flaschen à 60, 10, 1 Pi. empfiehlt 578 J. A. Windecker. Ausverkauf. Wegen Aufgabe meines fertigen Kleider, lagers verkaufe meine sämmtlichen Herreukleider und Ueberzieher unter dem Einkaufspreis. 38 Friedberg M. Netscher. Bremer Cigarren, ver Stück 5, 8, 7, 8. 9, 10—2 Pfg., bei Fr. Wagner. Hemden, Shlips, Hosen⸗ träger, Manschetten verkaufe zum Einkaufspreis. 367 J. Keim. Filz⸗ und Seidenhüte, Handschuhe& Cravatten empfiehlt C. Kalbfleisch. Ein junger Küfer wird tageweise für längere Zett auf Keller- arbeiten gesucht. Schriftliche Meldungen Casino Friedberg. Damstag, 18. Febr., Abends 7 Uhr. IIa 11 in den Räumen des Hötel Trapp. 475 Turnverein Heldenbergen. Sonntog den 12. Februar, Abends 7 Uhr 11 Minuten: Maskenball im Vexreinslokale bei Herrn Gastwirth Schneider. 5 Entrée 1 Mark, 1 Dame frei 573 Der Vorstand. Unseren hochgeebrter Herren Metvern, sowte Freunden und Gönnern unseres Ver⸗ eins, welche uns bei unserem Balle durch ibren wertben Besuch am 5. Februar im Hötel Trapp beehrt haben, sagen wir hier⸗ durch unseren berzlichen Dank. f 555 Handwerker Verein. Frische Schell fische, Kabliau, 4 bückinge, Lachsforellen, Speck bückinge, Uralcaviar 560 beni Wilhelm Fertseh. 5 i„% 3„Hygiene 9 7 Corset von hervorragenden Frauen- Aerzten auf das Vortheilhafteste be⸗ gutachtet und magenleidenden Damen besonders empfohlen, ist allein zu haben bei 585 Heinr. Diehl, Usagasse. 9 Kölner Dombauloose sind noch zu haben dei. 587 h. Dan. Kümmich. P 6 Pferdedecken u allen Preisen. f 6. Schulhof. Wegen vorgerüre ter Saison verkaufe den Rest der Winter⸗ schuhe und Stiefel zu bedeutend herabgesetzten Preisen. 9 1 1 0 N i Abends 3 Uhr, Labberdan, Steinbutt, Brat? Aug. Neuhof, 219 Schuhlager, Kaiserstraße. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. an die Exped. d. Anz. mit Angabe der Lohnansprüche. 565 Dr und Verlag von Carl Bindernagel.