Galan ig bestaunte Z urg⸗ Schiffen mache 0 ö tag den 16. J Du dum, f * rein. det regeluß, 4 98 Abends se⸗ he Entschulbr Mügliedern lu. hren. urnt regeln Der Vorstas r mir den She uf den 3. en kann. Juli 1893. aan Bin, f 44 eli. abliau elis, 1 cket, u. Kan d Bren 14 — ohn. ee 7 N — gdtlommene wirthschaftliche, das heißt agrarisch— 0 N 1 1 4 juni 1893 sich mit einem Auff Stroh M. 4.50. 4 1 G 2 Dienste, in den Ruhestand versetzt und demselben Mäsidenten des Hauptvereins der Gustav⸗Adolf⸗Stif⸗ ung Oberlandes Anmermann in Daxmstadt der Charakter als„Professor“ ies Ludewigsordens verliehen, der H. Merkel in Worms zun Gehilfen bei dem Kreisamt Worms ernannt. E Postpersonal⸗Nachrichten. Versetzt sind: in Telegraphensekretär Staack von Bingen dit nach Bingen, die Postassistenten Pitz von Mainz uh Kastel, Korndörfer von Gießen nach Darmstadt, Amann von Frankfurt nach Büdingen und Heusing Edaaf in Gießen ist gestorben. Afhebung des Jesuiten 9 0 — 5. Juli. 1893. Samstag den 3. Juli. M 79. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., — 125 i i lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., wärtigen Einsendern(soweit Letzere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht — Betreffend: Die Verw Das Großher Wir beauftragen Sie die verpflichteten Nachtwächter alsbald Ueber die Dien Ihrigen abweichen sollte, mit der Einsendun Besondere Bemerkungen“ ist hierbei a andstreicher erstattet wurden. Amtlicher Theil. endung der Polizeistrafdritttheile zur Remunerirung des Aufsichtspersonals. zogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgerme nachstehende Tabelle bezüglich der in Ihrer Gemeinde bedienstete auszufüllen und spätestens stführung und Würdigkeit der Betreffe bis zum 1. August l. J. hierher einzu nden wollen Sie den Gemeind g der Tabelle den bezüglichen Gemeinderathsb uf's Genauste anzugeben, wie viele Anzeigen vom 1. April 18 Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus⸗ beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. Friedberg den 3. Juli 1893. istereien des Kreises. n Polizeidiener und auf den Polizeischutz senden. erath hören und, wenn dessen Ansicht von der eschluß mit Beri cht uns vorlegen. In Spalte 90 bis dahin 1892 gegen Bettler und Dr. Braden. Zahl 2 S—— 2 750 Namen g der erhobenen fer= 8 Angabe Angabe 5 33 8 8 der in der Gemeinde be⸗—— Anzeigen. 8 555 ob die Dienstführung zu[ob Thatsachen vorliegen, S S diensteten Polizeidiener und[ S EZ„ besonderem Lobe oder zu aus welchen eine besondere* S Se 1188 5 2—[g 82 5 5 2 33 8 BBesondere Bemerkungen. auf den Polizeischutz kreis⸗ 5 8 8 8 8 8 2 Tadel Anlaß gibt und Pflichttreue des betreffen— e 0 15 amtlich verpflichteten Nacht-[( S* S SAS 22 8 warum? den Gemeindebedienstetens S S2 5 ächter. a 5 S SES jenstli g„ wächter 5 8 8 S Außerdienstliches Verhalten.] hervorgeht und welche? 680 88 Am Sonntag den 9. Juli findet steher der Pomologischen Gärten kacht im Frieden wird hiermit 4 1 Friedberg den 5. Juli 1893. Oberhessischer Obstbauverein, in Friedberg, Die Mitglieder des Oberhessischen Obstbauver 1 soflichst eingeladen. 14 nen Baunsu haft nuch, In Gemäßheit der Instruktion vom 30. August 1877 zur öffentlichen Kenntniß ge chlage von fünf vom Hundert für im Gasthaus„Zum Hessis Vereins bezirk Friedberg. chen Hof“ in Nieder⸗Wöllstadt Versammlung statt, in welcher K. Reichelt, einen Vortrag über„Obsternte und Obstverwerthung“ halten wird. eins, sowie sonstige Freunde des Obstbaues werden zu dieser Verf Der Vorsitzende des Vereinsbezirks Friedberg des Oberhessis ammlung hiermit chen Obstbauvereins. Dr. Wallau. Bekanntmachung. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Obige Bekanntmachung wollen Sie in Ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise zur Kenntniß der Interessenten bringen. Dr. Braden. zur Ausführung des Reichsgesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete bracht, daß die Durchschnittspreis e der nachbemerkten Artikel für den Monat den Centner berechnen wie folgt: Hafer M. 9.70, Heu M. 7.60, Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Deutsches Reich. Darmstadt. Der ordentl. Professor Dr. Philippi ießen wurde auf Nachsuchen, unter Anerkennung die Charakter als„Geh. Hofrath“ verliehen, dem gerichtsrath Heinzerling das Komthur⸗ uz 2. Kl. des Philippsordens, dem Reallehrer Or. Magd. Kalter in Gernsheim die silberne Medaille nach Magde⸗ g, der Obertelegraphenassistent Elsholz von Darm⸗ n Büdingen nach Frankfurt; der Post⸗Verwalter Berlin, 5. Juli. Das Centrum beschloß de sofortige Einbringun g eines Antrages auf gesetzes. Die im Auf— uf des Bundes der Landwirthe in Aussicht shatzzöllnerische Vereinigung im Reichstage u sich heute konstituirt; es traten zunächst ema 80 Mitglieder aus beiden konservativen un der nationalliberalen Parteien bei. Das sertrum und die Polen halten sich fern. Vor⸗ der ist v. Ploetz. Eine Kommission zur Zarbeitung der Statuten wurde eingesetzt. 0 Heute Nachmittag fand im Heißen Saale der feierliche Sessionsschluß des andtags durch den König statt. hen Au Osann eine Interpellation im Reichstage ein— bringen, in der Auskunft erbeten wird, ob die Regierung bei den diesjährigen Manövern Rück— sicht auf die namentlich im Westen und Süden herrschende Futternoth nehmen will. Lübeck. Die Verhandlungen wegen der Herstellung des Elbe-Trave-Kanals zwischen Preußen und Lübeck sind zum Abschluß gebracht. Der Staatsvertrag wird am Dienstag vollzogen und dem preußischen Landtage in der nächsten Session vorgelegt. Wilhelmshaven, 5. Juli. Das Panzer⸗ fahrzeug„Brummer“ lief der„Post“ zufolge heute Morgen in den Hafen ein mit einem gestern in der Nordsee wegen verbotenen Fischens gekaperten englischen Fischerboote. Ausland. Belgien. Brüssel. Nach bei der Kongo— Verwaltung eingetroffenen Nachrichten vom 15. Mai haben Araber bei den Stanleyfällen einen Angriff auf die belgische Station ver⸗ sucht. Derselbe wurde siegreich zurückgewiesen und die Araber weit nach Norden vertrieben, während der Verfolgung wurde eine ihrer stärksten Festungen, Issanghi, durch Oberst Chaltin eingenommen. Gleichzeitig traf hier die Nachricht von der östlichen Grenze des Congostaates ein, daß Oberst Jacques die ihn in Albertville belagernden Araber geschlagen und vollständig vernichtet hat. — Die Nationalliberalen werden durch gangene Nacht um 1 Uhr fanden noch mehr— fach Ruhestörungen stait, die Tumultuanten wurden jedoch mit Leichtigkeit zerstreut. Die Zahl der im Laufe des Abends Verwundeten wird auf 50 bis 100 angegeben. Die Leiche Nuger's wurde von der Charité abgeholt und, wie man angab, nach einer Zwischenstation der Lyoner Eisenbahn geführt, um nach Cler— mont⸗Ferrand gebracht zu werden. Seit heute Morgen eirkuliren zahlreiche berittene Pa— trouillen im Quartier Latin. Abgesehen von einigen Protesten von Passanten gab es keinerlei Zwischenfall. Trotzdem ist die Erregung be— trächtlich.„Jour“ behauptet, mehrfach werde ein neuer Barrikadenbau versucht, Papier auf den Schienen verbrannt, um die Tramways anzuhalten und der Versuch gemacht, die Wagen umzustürzen; die Menge wurde durch die Polizei verjagt. Der Gemeinderath nahm eine Resolution an, die für die letzten Ereig— nisse Lozé und Dupuy verantwortlich macht. — 6. Juli. Es herrscht heute vollständige Ruhe; das Quactier Latin nimmt langsam seine gewohnte Physiognomie wieder an. Die Om— nibus⸗Circulation ist überall hergestellt. Seit gestern trafen 15,000 Mann Truppen in Paris ein: 25 Bataillone Infanterie und 6 Regi— menter Kavallerie. Heute Abend wurde un— vermuthet die Arbeitsbörse geschlossen. Großbritannien. London, 5. Juli. Prinz und Prinzessin Heinrich von Preußen Frankreich. Paris, 5. Juli. Ver⸗sind heute im Buckinghampalast eingetroffen. — * Auch die Königin Viktoria begab sich dahin zur Theilnahme an der Hochzeitsfeier des Herzogs von Pork und der Prinzessin Mary von Teck. — 6. Juli. Heute fand die Vermählung des Herzogs von York mit der Prinzessin Mary von Teck bei einer beinahe tropischen Hitze statt. Der Herzog und Gemahlin begaben sich bald nach 5 Uhr nach Sandvingham, woselbst das neuvermählte Paar die nächsten Wochen zu ver— leben gedenkt. — 6. Juli. Das Unterhaus hat Punkt 10 Uhr der früher gefaßten Resolution gemäß die Debatte unterbrochen und geschlossen. Der eingebrachte Gegenantrag wurde zur Abstim⸗ mung gebracht und mit 324 gegen 286 Stimmen abgelehnt. Dann wurde über§ 5 der Bill abgestimmt und dieser mit 324 gegen 289 Stim⸗ men angenommen. Ohne jede Debatte gelangte 8 6, der die Zusammensetzung der Oberen Kammer des irischen Parlaments betrifft, und gegen den bekanntlich mehrere englische Radikale Einwendung machten, zur Abstimmung und er zielte eine Majorität, wenn auch nur von 15 Stimmen. Er wurde mit 315 gegen 300 Stimmen angenommen.§ 7(Zusammen⸗ setzung des Unterhauses betr.) wurde mit 325 gegen 289,§ 8(betr. die Regulirung von Meinungs-Verschiedenheiten zwischen beiden Häusern) mit 323 gegen 291 Stimmen ange⸗ nommen. Als Gladstone kurz vor Mitternacht den Sitzungssaal verließ, wurden ihm große Ovationen bereitet. Spanien. Madrid. Die Demission des Justizministers ist angenommen und Capdepon zum Nachfolger ernannt. Serbien. Belgrad, 6. Juli. Die Skupsch⸗ tina nahm in erster Lesung den allgemeinen Zolltarif mit einigen Abänderungen der Re⸗ gierungsvorlage an. Aegypten. Alexandrien, 7. Juli. Der Khedive hat sich heute nach Konstantinopel eingeschifft, ohne die Ankunft der Pacht des Sultans in Izzedin abzuwarten. Der Minister⸗ präsident Riaz übernahm die Regentschaft. China. Shanghai, 4. Juli. Die Times meldet von hier: Am letzten Samstag wur— den die Schwedischen Missionäre Wikholm und Johanssen während eines Volksaufruhrs in Sungper, 160 Kilometer nordöstlich von Hankow, ermordet. Amerika. New⸗York, 6. Juli. Die hiesige Handelskammer hat heute einen Beschluß gefaßt, in dem unter Schilderung der Depression im Finanzleben unbedingt der Widerruf der Sherman-Bill mit Nachdruck verlangt wird. Aus Stadt und Land. d. Friedberg. Unter starker Betheiligung vieler Gäste von nah und fern fand am 4. und 5. d. Mts. in unserer Stadt die 50. Jahres-Versammlung des Hauptvereins der Gustav Adolf⸗Stiftung im Großher zogthum Hessen statt. Das Fest begann am 4. ds. Abends 67 Uhr mit einer musikalisch⸗liturgischen Vor⸗ feier in der festlich geschmückten Stadtkirche, welche trotz ihrer Geräumigkeit die am Gottesdienste Theilnehmen den kaum zu fassen vermochte. Die Chöre wurden unter Leitung des Seminarlehrers Schmidt von dem hiesigen Musikverein, dem deshalb besonderer Dank ge bührt, ausgeführt. Namentlich der Eingangs Chor „Jauchzet dem Herrn alle Welt“ sowie die Chöre„Sei getreu bis in den Tod“ und„Herr bleibe bei uns“ machten auf alle Hörer einen gewaltigen Eindruck. An diese Feier schloß sich dann um 7½ Uhr eine Ver sammlung des Verwaltungsraths und der Abgeordneten im Hotel Trapp an. Der eigentliche Festtag wurde Vor⸗ mittags 6 Uhr durch Choralmusik vom Thurme der Burgkirche eröffnet. Um 904 Uhr versammelten sich die Festtheilnehmer in der Burg zum gemeinsamen Kirch gang. Hieran betheiligten sich die Schüler und Schüle rinnen der obersten Schulklassen, die Zöglinge des Lehrerseminars, Prälat br. Habicht mit den Geistlichen der Stadt, die Mitglieder des evang. Predigerseminars, die Vertreter des Centralvorstandes in Leipzig, der Ver waltungsrath des Haupt Vereins, die Abgeordneten anderer Haupt- und Zweig Vereine, die auswärtigen das Auge faßte. Hierauf verlas Gymnasiallehrer Trümpert aus Darmstadt den Rechenschaftsbericht. Um 11½ Uhr fand sodann eine Versammlung in der Burg⸗ kirche statt. Es sprachen hier Hofprediger Rogge von Potsdam als Abgeordneter des Central⸗Vorstandes, Pfarrer Zähringer von Weinheim, Pfarrer Battenberg von Frankfurt, sowie Abgeordnete aus der Bayerischen Pfalz, aus der Rhein⸗Provinz und der Provinz Hessen⸗ Nassau. Hieran schloß sich die Ueberreichung der Fest⸗ gaben. Wir erwähnen von diesen einen von den Candi⸗ daten des hiesigen Predigerseminars gestifteten kunstvoll ausgestatteten Abendmahlskelch, Geh. Kirchenrath we. Diegel übergab 100 M., eine in Bad⸗Nauheim gegen⸗ wärtig zur Kur weilende Dame 50 M. Der Präsident des Hauptvereins sprach den Dank des Vereins für die — 4 Gaben aus. Um 2 Uhr fand im Hotel rapp ein gemeinsames Mittagessen statt, wobei Tisch reden auf Kaiser und Großherzog, ferner zu Ehren des Haupt⸗Vereins, des Fest⸗Predigers und der Vertreter anderer Hauptvereine gehalten wurden. Nachmittags 6½ Uhr fand im Steinhäußer'schen Garten die Nach⸗ feier statt. Dekan Meyer hielt in bekannter beredter Weise eine patriotische Ansprache und hob besonders den sehr treffenden Gedanken hervor, daß der Gustav⸗ Adolf⸗Verein der Einigung des deutschen Vaterlandes vorgearbeitet habe. Pfarrer Zähringer von Weinheim schilderte in schlichter und zu Herzen gehender Art die Schicksale einer früher um ihres Glaubes willen hart bedrängten badischen Gemeinde, während Hofprediger Rogge in einer wahrhaft zündenden Ansprache Bilder aus dem evangelisch-kirchlichen Leben der deutschen Ost⸗ seeprovinzen vorführte und zum Schlusse zu einer noch⸗ maligen Sammlung aufforderte, welche die hübsche Summe von 108 M. ergab. Besonderes Interesse er⸗ regte die Ansprache von Pfarrer Felb aus Lyon, wel⸗ cher früher als Lehrer in der dortigen evangelischen Ge⸗ meinde wirkte, und welcher aus seinen eigenen Erleb⸗ nissen heraus ein correctes Bild der Lage der Evange— lischen in Lyon entrollte. Zwischen diesen Ansprachen trug unter der Leitung des Taubstummenlehrers Schnei⸗ der ein aus Mitgliedern verschiedener hiesigen Vereine zusammengesetzter Chor einige schöne Volks- u. Vater⸗ landslieder vor. Zum Schlusse dankte Professor Or. Weiffenbach den Sängern, Prälat bor. Habicht der Stadt Friedberg, welche dem Verein gastlich ihre Thore geöffnet hätte. Das unter so vielfachen Anregungen verlaufene Fest wird gewiß von Segen für die evang Sache begleitet sein. pl. Friedberg, 7. Juli. Friedberg ist als Sport— platz schon bekannt geworden, denn nicht weniger als 135 Nennungen sind zu dem am 9. Juli stattfindenden Radwettfahren aus allen Theilen Deutschlands einge⸗ laufen. Es starten die bedeutendsten Fahrer, wie Aug. Lehr, Meisterfahrer von Europa, Gehrig, Opel, Herty, Breitling, Verheyen und noch viele Andere. Das Rennen verspricht somit ein e aiges zu werden. . Dorheim, 7. Juli. Heute Nacht erhängte sich ein hiesiger Knecht in einem Stalle. Anlaß zur That soll Furcht vor einer ihn treffenden Strafe gewesen sein. Alsfeld, 4. Juli. Ein 10 jähriges Mädchen in dem benachbarten Vadenrod wurde zu Tode geschleift. Es hatte sich das Seil, an dem es eine Kuh führte, um den Hals geschlungen. Die Kuh wurde scheu und riß im Dahinstürmen das Kind um, das dann auf schreckliche Weise sein Leben einbüßte. Bingen, 5. Juli. Bei einem heute Vormittag über unsere Gegend hinziehenden Gewitter wurde die Frau des Landwirthes Ochs aus Ockenheim, die auf dem Felde mit Kornschneiden beschäftigt war, vom Blitze erschlagen, während ihr in der Nähe spielendes Kind unversehrt blieb. Der Körper der Erschlagenen war über und über mit Brandflecken bedeckt. Worms, 5. Juli. Heute schlug der Blitz auf der Bürgerweide in eine Baumgruppe ein und tödtete von einer Anzahl dort Schutz suchender Arb iter 2, während einem dritten der Leib aufgerissen wurde. Allerlei. w. Erbstadt. Die Vorbereitungen zu dem am Sonntag den 9. und Montag den 10. Juli stattfinden⸗ den 12. Bundesfeste des Nidderthal-Sängerbundes schreiten rüstig vorwärts. Der Ort sowie der 10 Min. entfernt liegende Festplatz haben bereits begonnen ihren Festschmuck anzulegen. Ueberall sieht man geschäftige Hände die bestrebt sind, dem Ganzen ein festliches Aus sehen zu geben. Sümmtliche 24 Bundes vereine mit ca. 1000 Sängern haben bereits ihr Erscheinen zugesagt. Auch steht zu erwarten, daß der sonstige auswärtige Festbesuch ein reger wird, zumal Erbstadt in Folge seiner Verbindung mit den benachbarten Orten durch die Friedberg-Hanauer Eisenbahn bequem zu erreichen ist. Die Festmusik hat die weithin bekannte und be währte Kapelle Schneider aus Selters übernommen. Niederreifenberg, 5. Juli. In unserem Ort, aus ca. 70 Häusern mit 600 Einwohnern bestehend, brach gestern Abend Feuer aus, das bei der herrschen⸗ den Trockenheit und dem Wassermangel rasch um sich griff und die ganze Nacht sowie heute Morgen noch fortbrannte. Wie verlautet waren bis heute Mittag 24 Häuser in Asche gelegt. Die Oberurseler Feuer Geistlichen und Lehrer, die Mitglieder des Kirchenvor-] wehr wurde heute früh telegraphisch requirirt und fuhr standes, der Kirchen-Gemeindevertretun der evangel.] auf Leiterwagen an den Brandort. Vereine der Stadt sowie sonstige Festth. Pra Erfurt, 5. Juli. Der Sergeant Hoyer vom 71. lat Ur. Habicht hielt unter 118.] Infanterie-Regiment wurde wegen schwerer Soldaten⸗ Zugrundele Psalmes die Festpredigt, welche in seh die Ziele des Vereins und die aus rerbaulicher Weise] mißhandlu denselben für jeden evangelischen Christen erwachsenden Verpflichtungen in! 1 zu 0 8 Monaten Festungshaft und De⸗ radation verurtheilt. Dortmund, 5. Juli. Ein schreckliches Verbrechen wurde hier geplant, ist aber im letzten Augenblicke noch verhindert worden. Der Circus Ed. Wulff gibt hier zur Zeit Vorstellungen unter großem Andrang des Publikums. Gestern Abend versuchte nun eine Anzahl junger Burschen, sich ohne Zahlung des Entrées Ein⸗ gang zu verschaffen, sie wurden jedoch gefaßt und heraus⸗ befördert. Die Burschen suchten sich hierfür dadurch zu rächen, daß sie den Circus in Brand setzten. Die Flamme loderte schon hoch auf, als das Verbrechen be⸗ merkt wurde. Das Feuer wurde im Keime erstickt. Der Clown Tom Tom holte einen der Thäter ein, welcher die andern verrieth. Lüneburg. Seit vollen zwei Monaten steht das Gamser Moor, welches sich unfern Giffhorn zwischen Gamser und der Moorkolonie Platendorf hinzieht, in Brand. Anfangs war es ein unscheinbarer Heidebrand, doch gelang dessen Löschung nicht, weil das Feuer mehr als fußtief in die Torfschicht eingedrungen war. Wie⸗ derholt sind Löschungsversuche unternommen worden, doch erfolglos; schließlich mußte man die Hoffnung auf einen ergiebigen Regen setzen. Es stehen etwa 200 Morgen Moor und Torf in Brand, und da theilweise die Kolonie gefährdet erscheint, so sind jetzt größere Abtheilungen von Löschmannschaften und 100 Mann von der Provinzial-Arbeiterkolonie Kästorf am Brand- ort in Thätigkeit. Lübeck, 5. Juli. eine Feuersbrunst 16 Gebäude ein. kamen um. N Graz. Hier bereiteten, anläßlich der Relegirung zweier Techniker, heute um Mitternacht 200 Studenten dem Rektor eine Katzenmusik, wobei ein Zusammenstoß mit der Polizei erfolgte. Zehn Studenten wurden ver⸗ In Gabob bei Röbel äscherte 39 Stück Vieh haftet; ein Student ist verwundet. London, 6. Juli. Aus dem Kohlenbergwerk Thornhill in Norkshire wurden 10 Bergleute lebend heraufgebracht; der Menschenverlust beträgt 136. Athen, 3. Juli. Gestern wurde in Gegenwart der Minister und eines zahlreichen Publikums das erste Wasser in den Kanal von Corinth eingelassen; die Ein⸗ weihungsfeier mit Schiffen erfolgt erst am 16. Jeddah, 4. Juli. Gestern kamen hier 490 Cholera⸗ Todesfälle vor; in Mekka kamen 260 vor. Wohin ist sich in Nothstandsangelegen⸗ heiten, insbesondere mit Beihilfegesuchen zu wenden und welche Anträge können da gestellt werden? Wer die staatliche Beihilfe zur Linderung des Nothstandes in Anspruch nehmen will, wende sich an die in der Gemeinde bestehende landwirthschaftliche Genossenschaft(landw. Con⸗ sumverein, Darlehenskasse, Molkereigenossen— schaft ꝛc.), bezw. an den Direktor derselben. Die landw. Genossenschaften sammeln die An⸗ träge und Bestellungen innerhalb ihrer Ge— meinden nicht nur für ihre Mitglieder, sondern auch für alle anderen Ortseinwohner und geben sie der Nothstandskommission in Darm— stadt ab, welche über die Anträge zu entschei⸗ den und das Erforderliche zu veranlassen hat, In Gemeinden, in welchen landw. Genossen⸗ schaften weder bestehen, noch neu gedildet wer⸗ den, bestellt der Gemeinderath einen Ortsaus⸗ schuß, welcher die Funktionen, wie sie oben den Genossenschaften zugedacht sind, wahrnimmt. Endlich können die Funktionen der Ortsaus⸗ schüsse, bezw. Genossenschaften den örtlichen (landw. Vereinen, Kränzchen ꝛc. übertragen werden. Wer nicht weiß, ob für die betreffende Gemeinde eine Genossenschaft, ein Ortsausschuß eder ein landwschaftl. Verein die eingehenden Anträge und Bestellungen sammelt und an die Nothstandskommission befördert, erkundige sich hierüber bei Großh. Bürgermeisterei. Bei det Genossenschaft oder dem Ortsausschuß, oder, um es kürzer auszudrücken, bei der örtlichen Sammelstelle, sind mit thunlichster Beschlen⸗ nigung die Bestellungen auf Sämereien für die. Stoppelsaaten und die erforderlichen künstlichen Düngemittel zu machen, damit die betreffenden Gegenstände rechtzeitig geliefert werden können. Ferner ist der Bedarf an Torfstreu, Kraftfutter (Mais, Palmmehl, Baumwollsaaten und Erd nußmehl) für den sofortigen Gebrauch von jeh. bis zum 1. Okt. l. J. der örtlichen Sammelstell anzugeben, für den späteren Gebrauch werden je quartalweise die Bestellungen bei der örtlichen Sammelstelle zu machen sein. Bei der Be stellung ist anzugeben, ob der von der Noth standskommission zu berechnende Selbstkosten preis nach Empfang der Waare bezahlt werden wird, oder ob und bis wann Stundung des Betrages nachgesucht werden soll. Will mas um einen theilweisen oder ganzen Erlaß des aanttige Eechzeh. Gustab ngen, el tumen zhe von fahrt dude U J mit! iner! keit vo 8 der ne Ges 10 7000 4 m kuben di len. 2 daromete wa 16, syricht. * Tempero in einer Temper schnittli die H Kurbe Unterb Flüssig Höhe v neter! Wärme durch d in wel! fanden. wächst betrüch Boden, Der 1 ndert % der Jorrich um in Arten ing ein jene zahrsch em Sa hersuch ulsche dere amen Hoffnung auß hen etwa 20 da theilwest Jezt größer, 100 Mam rf am Brand. 58 asche 9 Stück Jie der Relegiru 0 0 00 Student usammenstaß n wurden ver⸗ Kohlenbergwer ergleute leben zägt 136. in Gegenwar ikums das erf, lassen; die Eh am 16. ier 400 Cholen or. Sangelegen ilfegesuch ige känne ur Linden nehmen al ide besthade (landp. Cay, kereigenosse tor derselhe meln die l. lb ihret ieder, sonde wohner ion in Dun ge zu ent ranlassen! dw. Geno 1 gedildet 1 inen Ortel ie sie oben 5 wahrnil der Orte den örllch K. übetii die betres 1 Ortsaubs 1 worden, die Gründe des näheren anzugeben, welche eine saat so ein, daß man die jungen Pflanzen schon Preises nachsuchen, so ist dies ebenfalls der irtlichen Sammelstelle mitzutheilen, auch sind derartige Unterstützung rechtfertigen. Sechzehntausend Meter über der Erd⸗ oberfläche. Gustav Hermite und Besancon ist es ge— lungen, einen kleinen, mit selbstregistrirenden Instrumenten versehenen Ballon bis zur Höhe von 16,000 m emporzusenden. Es ist dies die größte Höhe, welche jemals ein Ballon in unserer Atmosphäre erreicht hat. Der Ballon hat ein Volumen von 113 ebm und war mit gewöhnlichem Leuchtgas gefüllt. Das Ganze wog 17 kg. Die Hauptabsicht war, das Gesetz der Temperaturabnahme in den höchsten Luftregionen zu ermitteln. Die Auffahrt fand statt am 21. März bei schwachem Winde und klarer Luft. Der Ballon erhob sich mit einer Steigkraft von ungefähr 65 kg in einer durchschnittlichen vertikalen Geschwin— digkeit von 8 m in der Sekunde. Nach Aus⸗ weis der selbstregistrirenden Instrumente stieg diese Geschwindigkeit auf 9,2 m in der Höhe von 7000— 10,000 w. Beim Abstieg, der mit 2,4 m Durchschnittsgeschwindigkeit erfolgte, haben die Instrumente keinerlei Schaden er— litten. Der Ballon stieg so hoch, daß das Barometer nur 103 mm Druck anzeigte, was etwa 16,000 m über dem Meeresspiegel ent— spricht. Das Thermometer zeigte als niedrigste Temperatur 510 C. unter dem Gefrierpunkt in einer Höhe von 12,500 m, was auf eine Temperaturabnahme von 1 Grad für durch— schnittlich 186 m Höhenzunahme führt. Ueber die Höhe von 12,500 m hinaus zeigte die Kurve der Temperatur und des Druckes eine Unterbrechung in Folge des Gefrierens der Flüssigkeit in den Registrirfedern. In der Höhe von nahezu 16,000 m stieg das Thermo— meter wieder, und zwar bis auf 21“ C. Diese Wärmezunahme wurde aber nur hevorgerufen durch die Strahlung der Sonne auf den Korb, in welchem sich die Registririnstrumente be⸗ fanden. Die direkte Wärmestrahlung der Sonne wächst nach den Thermometer-Aufzeichnungen beträchtlich mit zunehmender Höhe über dem Boden, während die Lufttemperatur rasch sinkt. Der Ballon blieb mehrere Stunden unver— ändert in der Höhe von 16,000 m, in welcher der Atmosphäre unter ihm lagen. Eine Vorrichtung war an dem Ballon angebracht, um in der Höhe eine große Anzahl von Frage— karten auszustreuen, und zwar durch Verbrenn— ung einer Zündschnur. Allein letztere brannte in jener großen Höhe nicht vollständig ab, wahrscheinlich, weil es dort oben an genügen— dem Sauerstoff fehlte. Dem ersten gelungenen Versuche, die Atmosphäre in Höhen von zwei deutschen Meilen zu erforschen, dürften bald andere folgen, so daß wir hoffen können, die Zustände des Luftmeeres auch in jenen Regionen kennen zu lernen, wohin Menschen direkt nie— mals gelangen können. Rosenkohlkultur. Der Rosenkohl gedeiht auf jedem humus— reichen Boden. Man richtet sich mit der Aus⸗ den Ort ihrer Bestimmung bringen kann. Die beste Saatzeit fällt zwischen den 10. und 20. April, in südlichen Gegenden schon einige 2988 4293 5978 2908 4274 5583 2928 2970 4282 4284 5747 5864 6807 6889 7011 7103 3520 4401 6026 3584 3651 3726 3789 4657 4890 4946 4974 6145 6270 6785 6793 7157 7510 7612 8135 8158 4131 N. 7, S. 4194 N. 45 à 30 fl. S. 41 N. 15, S. Wochen früher. Die Beete, welche den Rosen⸗ kohl aufzunehmen bestimmt sind, müssen reich⸗ lich gedüngt sein und eine freie Lage haben. Der Abstand der Pflanzen muß mindestens 60 Centimeter betragen, doch ist eine weitere Pflanzung bis zu 75 Centimeter vortheilhafter, da der Rosenkohl sich stark ausbreitet. Die Pflanzen gießt man gut ein und behackt sie öfters während des Sommers. Ist der Strunk ziemlich ausgewachsen, so entgipfelt man ihn, das heißt, man schneidet ihm das Herz mit dem Herztrieb mit drei bis vier Blättern aus, ohne die übrigen zu verletzen. Nicht lange nach dieser Operation zeigt sich bei nicht allzu ungünstiger Witterung der Erfolg. An allen Blattachsen entwickeln sich die bekannten, rosen— artigen Gebilde, und gegen Ende September ist der ganze Strunk damit besetzt. Einen Monat später kann die Ernte beginnen. Man muß hierbei die größten Rosen zuerst ab— pflücken, damit die kleineren Raum gewinnen, sich vollkommen auszubilden. Das sogenannte Abblatten ist nichts weniger als vortheilhaft, da hierdurch sehr leicht die Rosetten zersprossen und einen Theil ihrer Zartheit und Schmack— haftigkeit verlieren. Tritt im Oktober häufiger Regen ein, so gehen die Rosen gern aus einander. Man thut deßhalb wohl, die Stauden auszuheben und sie in Gruben einzusetzen, hier— bei die Wurzeln fest anzutreten, aber nicht an— zugießen. Dagegen gießt man diejenigen Strünke, deren Rosen noch nicht vollstandig ausgebildet sind, stark an. Es läßt sich auch der im August abgeschnittene Herztrieb, welcher sich bisweilen zu einem kleinen Kopfe schließt, als sehr gut und feinschmecken es Gemüse ver⸗ wenden. Die Kultur des Rosenkohles ist be— sonders lohnend in der Nähe größerer Städte und namentlich von Konservefabriken. Verloosungen. Ansbach-Gunzenhausener 7 fl.⸗Loose von 1857. Serien- und Gewinnziehung vom 15. Juni 1893. Heimzahlung ab 15. Dezember 1893. Gewinne. Ser. 4660 Nr. 29 à 10,000 fl. S. 3230 N. 42 à 2000 fl. S. 1526 N. 29 à 500 fl. S. 206 N. 40, S. 803 N. 48, S. 2260 N. 7, S. 2438 N. 33, S. 4194 N. 40 4 100 fl. S. 598 N. 43, S. 675 N. 45, S. 832 N. 43, S. 1518 N. 28, S. 1526 N. 46, S. 1922 N. 12 29. S. 2058 N. 42, S. 4131 N. 6, S. 4538 N. 41 4 50 fl. S. 41 N. 6 39, S. 206 N. 6, S. 398 N. 23, S. 598 N. 39, S. 614 N. 23, S. 675 N. 42, S. 832 N. 3 45, S. 1274 N. 36, S. 1518 N. 44, S. 1901 N. 49, S. 2058 N. 44, S. 2602 N. 5, S. 2696 N. 17, S. 3151 N. 45, S. 3230 N. 32, S. 3729 N. 10, S. 206 N. 17, S. 398 N. 75, S. 675 N. 25, S. 769 N. 34, S. 803 N. 34, S. 832 N. 48, S. 1055 N. 35, S. 1274 N. 33, S. 1518 N. 21, S. 1526 N. 36, S. 1922 N. 39, S. 2008 N. 28, S. 2180 N. 11, S. 2438 N. 23, S. 2696 N. 42, S. 2983 N. 26 34, S. 3084 N. 40, S. 3268 N. 9, S. 4013 N. 37, S. 4131 N. 11 12 17 48, S. 4285 N. 2 26, S. 4368 N. 22, S. 4516 N. 4 45, S. 4538 N. 17, S. 4729 N. 19 4 20 fl. Auf alle übrigen in den am 15. Mai 1893 ge⸗ zogenen Serien enhaltenen und hier nicht aufgeführten Nummern entfällt der geringste Gewinn von je 11 fl Kurhessische 40 Thlr.⸗Loose vom Jahre 1845. Ziehung am 1. Juli 1893. Auszahlung am 2. Januar 1894. Hauptpreise: Nr. 16741 113483 160559 je 1000 Thlr. Nr. 21180 131749 je 1500 Thlr. Nr. 131875 à 2000 Thlr. Nr. 95597 à 4000 Thlr. Nr. 119089 à 8000 Thlr. Nr. 148061 à 32,000 Thlr. Braunschweiger 20 Thlr. Loose vom Jahre 1868. Ziehung am 1. Juli 1893. Gezogene Serien: gegen Ende Mai, spätestens Anfang Juni, an Nr. 229 1125 1509 1595 1915 2033 2075 2142 2739 8282 8311 8561 8607 Prämien⸗Ziehung findet Literarisches. Der Ausfall der Reichstagswahlen ist in über⸗ sichtlichster Weise auf einer soeben im Verlage von Flemming in Glogau erschienenen„Karte der deutschen Reichstagswahlen 1893“ dargestellt. Die 397 Wahlkreise des Deutschen Reiches sind entsprechend den verschiedenen Fractionen und Sondexrparteiungen in 14 verschiedenen Farben gekennzeichnet. Mit einem Blick ist dadurch zu übersehen, in welchen Theilen des Deutschen Reiches die einzelnen Parteien hauptsächlich vertreten sind. Durch ein vollständiges Ver⸗ zeichniß aller Wahlkreise mit dem Namen der gewählten Abgeordneten nebst einem auf dem Umschlage zusammengestellten alphabetischen Namensvregister wird die Brauchbarkeit der für jeden Deutschen, ohne Unterschied der Parteirichtung, überaus werthvollen Karte noch erhöht. Die Schnellig— keit, mit welcher die geschmackvoll und charakteristisch ausgestattete Karte hergestellt worden ist, wirft ein günstiges Licht auf die oft bewährte Leistungsfähigkeit des Verlages Flemming. Wir empfehlen die Karte allen unseren Lesern. Der Preis beträgt nur 50 Pfg. Vorräthig bei Carl Bindernagel in Friedberg und Bad⸗Nauheim. 8731 8927 8970 9349. Die am 31. Juli statt. Eingesandt. Bad⸗Nauheim. Von allgemeinem Interesse wird das nächsten Sonntag den 9. Juli auf der Terrasse des Kurhauses stattfindende Extra-Concert der Kur⸗ kapelle, welches zum Benefiz derselben veranstaltet wird, sein. Es ist ja eine erfreuliche und allgemein aner⸗ kaunte Thatsache, daß unsere Kurkapelle, unter der tüchtigen und bewährten Leitung des Großh. Hess. Musikdirektors C. Machts, ihren vielseitigen Aufgaben in geradezu musterhafter Weise gerecht wird und sich in unserem Musikleben eine ehrenhafte Stellung erobert hat. Wie aus dem uns vorliegenden Programm er⸗ sichtlich, wird Musikdirektor C. Machts, welcher ja stets bestrebt ist, in ausgesuchter Weise unser Publikum mit musikalischen Gaben zu erfreuen, in diesem Concert u. A.: Overture z. Op.„Tannhäuser“ v. R. Wagner, Kriegerische Jubelouverture v. Lindpaintner, Ouverture zu„Robespiere“ v. Litolff, Kriegsraketen, gr. patriot. Potpourri von Conradi, Fröhliche Weihnachten, hum. Potpourri v. Ködel, sowie mehrere Novitäten und ver⸗ schiedene Soli zu Gehör bringen. Die Beliebtheit, welche sich die Kapelle und ihr Dirigent hier durch die vortreffliche Darbietung ihrer bisherigen Concerte er— worben, garantiren auch für diesmal von vornherein für alle Musikfreunde einen wirklich gediegenen Genuß. Wenn nun schon nach dieser Richtung hin ein reicher Besuch des Concerts empfehlenswerth erscheint, nament⸗ lich auch, weil die Eintrittspreise, im Verhältniß zu den außergewöhnlichen Leistungen, sehr niedrig gestellt sind, so ist eine allgemeine Unterstützung um so wünschens⸗ werther, da jeder Concertbesucher neben dem hohen Kunstgenuß auch die Genugthuung haben wird, das Wohl der Kapelle gefordert zu haben. Man darf sich sonach wohl der Erwartung hingeben, daß es nur dieses Hinweises bedürfen wird, dieses Benefiz that⸗ kräftig zu unterstützen. K. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. 6. Sonntag nach Trinitatis. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Dr. Weiffenbach. Gottesdienst in der Stadtkirche. Vormittags 91 2 Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Nachmittags 1¼ Uhr: Herr Candidat Heußel(I. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags 8 Uhr: Herr Pfarrer bor. FTlöring. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Katechismuslehre. Katholische Gemeinde. Samstag Nachmittag von 5 Uhr an Beicht. Sonntag Morgen 6 Uhr Beicht; um‘7 Uhr wird die heil. Communion ausgetheilt. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Christenlehre und Andacht. Besatzartiktel(ine empfehlen in jeder Farbe in Wolle und enn Seide, sowie Band 110 Spitzen, bunt und bier Ader chwarz, in jeder Breite, ferner empfehlen zin vermiethen zeiche Auswahl Spitzenkragen, Spitzen⸗ mücher und Rüschen, weiß und schwarz Geschwister Stoll, vorm. J. Keim. 2839 bezogen werden. Frühtartoffel(Rosen) Wohnung Weißrüb⸗Samen, 5 grünkopfige lange, 2 Große Englische Futterrüben, Pameranian Globe, Turnips Ferdinand Damm. zwei Speicherkammern, ist und kann bis den 1. Okt. M. Hottes. bei Ein kräftiger 2697 Ein braves Dienstmädchen 5 Kr 2855 Wilh. 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Um 12½ Uhr: gemeinsames Mittagessen im Hotel Trapp. 8 Nachmittags 2¼ Uhr: Corso durch die Stadt nach dem Festplatz. Nachmittags 3 Uhr: Beginn der Wettfahrten. Während derselben: Großes Concert, ausgeführt von der Kapelle des Großh. Hess. Garde ⸗ Dragoner⸗ Regiments Nr. 23, unter persönlicher Leitung des Musikdirektors Engel. Abends 8½ Uhr: Preisvertheilung und geselliges Zusammensein mit Damen und darauffolgendem Tanz im Hotel Trapp. Hierzu haben nur Mitglieder und speziell eingeladene, mit besonderen Karten versehene Gäste Zutritt. Wir bitten die Einwohner Friedbergs und besonders der Kaiser— straße durch Beflaggen der Häuser das Fest verschönern zu helfen. Die Karten sind im Vorverkauf in C. Scriba's Buchhandlung, sowie bei Herrn Ed. Oppenheimer zu haben. Preise der Plätze: Nummerirter Platz M. 2.—, J. Platz M. 1.—, III. Platz M. 0.40, Promenadenweg M. 0.30. Eingang zu dem nummerirten, ersten und zweiten Platz über das Holzbrückchen an der Verlängerung der Neuthorgasse(Schwaderloch). Die Eintrittskarten sind sichtbar zu tragen. Das Mitbringen von Hunden, sowie das Betreten der Fahrbahn ist strengstens untersagt. Bad Nauheim. Sonntag den 9. Juli 1893, von Nachmittags 4 Uhr bis Abends 9 Uhr, auf der Terrasse des Kurhauses: Zum Benesiz der Kurkapelle Großes Extra⸗Concert, 9 Leitung des Großh. Musikdirektors C. Machts. s Programm ist ein sehr gewähltes und kommen u. A. zum 3 Kriegerische Jubel-Ouverture v. Lindpaintner, Ouverture z. Op. Tannhäuser v. R. Wagner, Ouverture zu Robespiere v. Litolff. Kriegsraketen. Großes patriotisches Potpourri mit Schlacht-Musik v. Conradi. Fröhliche Weihnachten, humoristisches Potpourri v. Koedes. Ferner mehrere Novitäten- und Solo-Vorträge. Entrée 50 Pfg.— Kinder 25 Pfg. 2828 An die Bürgermeistereien des Kreises und die Vorstände der Feuerwehren im Kreise. Ich habe den Rest der Auflage der Commandohücher für Feuerwehren erworben und ist das Buch für ganz Oberhessen nur durch mich zu beziehen. Da die Anzahl der Exemplare jedoch keine sehr große ist, so wolle man Bestellungen gefl. sofort machen, da ich später nicht mehr im Stande bin zu liefern. II. Platz M. 0.50, Verloren wurde eine Wagenhemme. Der redliche Finder wolle dieselbe gegen Belohnung abgeben an Ober- Wöllstadt. 2832 P. J. Köbel Wwe. Zum Preise werden Strohhüte, Sonnenschirme, Spazier⸗ stöcke ꝛc. ꝛc. verkauft 2844 Sehmidt's Schirm⸗ und Hutbazar. Torfstreu liefere in Wagenladungen zu dem billigsten Preise. 2851 Ph. Dau. Kümmich. Alle Sorten Schuhe& Stiefel billigst bei August Neuhof, Schuhlager. Alleinverkauf der Schuhwaaren von O. Herz& Cie., Frankfurt a. M. Reparaturen werden prompt und 8 besorgt. Strohhüte wegen vorgerückter Saison extra billig. 2768 Heinr. Diehl. Hamburger und Bremer Cigarren, per Stück 5 8, 10, 12 u. 15 Pf., in nur 1 abgelagerten Quali- täten bei Fr. 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Verwandten, Freunden und Bekannten, welche unseren innigstgeliebten Sohn und Bruder Heinrich zur letzten Ruhestätte geleiteten, für die zahlreichen Blumenspenden, sowie seinen Vereinskameraden des Handwerkervereins Friedberg, insbesondere dem Herrn Pfarrer Mencke für die trostreiche Grabrede, sagen Stachelbeeren sucht die 9 zu erlernen. 2 Näheres in der Exp. d. Anz. 2857 Frau Apotheker Broich, 2835 Assenheim. ö — S 1 u N 9 e in größeren Quantäten abzugeben. fn * herzlichen Dank Weckesheim den 5. Juli 1893. die tieftrauernden Hinterbliebenen: Wilh. Steffan u. Familie. Musikverein. Be Ausflug in den Ockstädter Wald ung nach Ockstadt n Kn e e 55 Uhr vom ichen⸗Platz. 2 Der Vorstand. ug Turnverein. Das Riegenturnen findet regelm ä Mittwochs und Samstags Abends stunt Mit den ohne genügende Entschuldigun fehlenden turnpflichtigen Mitgliedern wü oil nach den Statuten verfahren. ln Die Männerriege turnt. Samstags Abends. to chene 2800 Der Vorstand. I fasse, Oeffentliche Volksversamm lung. 284 Samstag den 8. d. Mts., Abends 9 U findet bei Probst eine öffentliche Volls⸗ versammlung statt. Tagesordnung: 1) Die Gewerksschaftz⸗ bewegung. 2) Der deutsche Holzarbeiten verband. Alle Handwerker, Gesel⸗ len und Ar beiter sind eingeladen. Verloren wurde am Mittwoch Abend auf Stein, häußers Felsenkeller, oder auf dem Weg von da nach der Bahn, ein Portemonnas mit Geld und zwei Bahnbillets. De ehrliche Finder wird gebeten, dasselbe gegen gute Belohnung in der Expeditiog des Anzeigers abzugeben. 284 Verloren wurde am 30. Juni eine goldene Damenuhr. Der redliche Finder wird gebeten, dieselbe geg gute Belohnung in der Expedition des Anzeigers abzugeben. 2854 Markt 1893. Sonntag& Montag den 9. u. 10. 8 findet in meinem neuerbauten Zelte ze der Kegel-Bahn Tanzmusik statt, wozu. einladet Klein⸗Karben. Bub. 2881 Heh. 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