Donnerstag den 7. Dezember. 144. fürn ö Ghrsbesheeuung 1 en nächsten Ie. eine Liste circa ahlreiche Betheilgn 4. Dezember 100 Der Vola el⸗ Verein. statt heute, Donn Der Vorstanl ddrichsdorfer ö inse, n in frischer Wat ziehl, Hqagas „Jule, rinthen, Sul nen, Citrona tasche, Hirsch ylon⸗Zimu n, ganz u. gen, Haselnuß ke euzucker, pfehlt in 55 T. Wagner. ö Winter- jieher, rn⸗Mäntel, locks, Geder der Quittungsstempel noch die Weinsteuer be⸗ Joppen roßer Ausnulll“ hs Erben, ö ö 0 ane! org Gross, olle, 4 ligt, Abückiogt. nel, Haring wieder hier eingetroffen. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. cen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. wärtigen Einsendern(soweit Letzere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Vetrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. Annoncen von aus- ä 2 Betreffend: Entschädigung der durch die Manöver entstandenen Flurschäden. Amtlicher Theil. ö 1 Friedberg den 6. Dezember 1893. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien Rödgen, Wisselsheim, Steinfurth und Griedel. f Behufs Benachrichtigung der Interessen Auszahlung angewiesen worden sind. ten theilen wir Ihnen mit, daß die in obigem Betreff festgestellten Entschädigungsbeträge zur Dr. Braden. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Der als Feldschütze bereits verpflichtete Personen, bezüglich deren Aufenthalts Auskunft begehrt wird. N. 1018/93); Lina Sandler von da(N. 1019,93); Christian Zentner von Rinklingen(F. 1424/93); von Sternberg(R. 239,93); Kaspar Schlereth von Straßbach(N. 541,93). Gegen Wilhelm Wundermann von Hildesheim, 26 Jahre alt, Dachdecker, ist von Großh. Steckbriefe. Johannes Mais II. von Beienheim wurde zum Feldschützen für diese Gemeinde ernannt. Friedrich Bachmann von Ixheim(F. 1445 93); Moritz Sandler von Freudenheim Heinrich Eschenröder von Leisenwald(V. 1074/8); Joseph Bönigk Amtsgericht Friedberg Haftbefehl wegen Diebstahls erlassen(F. 430/93). Gegen Karl Mairose, geboren am 9. Juni 1869 zu Schippenbeil, Maurer, zuletzt in Bad⸗Nauheim, ist von Großh. Amtsgericht Bad-Nauheim Haftbefehl wegen Körperverletzung erlassen(N. 993,93). Ausschreiben. em Kutscher des ꝛc. Bausch in derselben Zeit aus der Remise eine braune Sommerjacke gestohlen(F. 1446,93). schlagnahme wird gebeten. Erledigungen. Peter Erb von Odenhausen und Weingärtner in Groß-Karben. Friedberg den 30. November 1893. 1 zwei gelbliche wasserdichte Pferdedecken, gez. IJ. B. III., ein blauer Tuchmantel, dess Um Verhaftung und Nachricht vor Zuführung wird ersucht. In der Nacht vom 15. auf 16. November l. J. wurden dem Großh. Beigeordneten Hch. Bausch 111. zu Nieder-Wöllstadt aus seiner Chaise— en Kragen roth gefüttert ist, und ein Fruchtsack entwendet. Ferner wurde auch Um Fahndung, Verhaftung, Durchsuchung und Be— „durch Gendarm Heimbrecht in Bad-Nauheim; Johs. Kreutzer von Büdesheim, durch die Gendarmen Vogel Der Großherzogliche Amtsanwalt: Zimmermann. Deutsches Reich. Darmstadt, 4. Dez. Der Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha ist gestern Vormit— jag nach Coburg zurückgereist. Prinz Heinrich und Prinz Franz Joseph von Battenberg sind a Prinz und Prinzessin Heinrich von Battenberg sind heute nach Eng- land abgereist. Berlin, 4. Dez. Reichstag. Die Novelle zum Unterstützungswohnsitzgesetz wird nach längerer Debatte, in der die meisten Redner sich für die Vorlage aus⸗ prechen, einer Kommission überwiesen. Das Vieh⸗ seuchengesetz wird nach längerer Debatte einer Kommis⸗ sion überwiesen, desgleichen eine Reihe von Rechnungs⸗ vorlagen.— 5. Dez. Erste Lesung des Stempelsteuer⸗ gesetzes. Der bayerische Finanzminister Riedel leitet dieselbe ein, indem er bemerkt, daß Bayern gerade auf diese Vorlage besonderen Werth lege. Die Nothwendig⸗ eit der Beschaffung neuer Mittel und die Reformirung es Verhältnisses zwischen dem Reich und den Einzel⸗ staaten bestehe. Gegen eine direkte Einkommensteuer nüsse er von dem Standpunkte der bayerischen Regie⸗ 5 aber, ebenso energisch wie der preußische Finanz⸗ ünister protestiren, denn, was bleibe den Einzelstaaten überhaupt übrig, wenn man von Reichswegen auch in ihre direkte Besteuerung eingreife. Die verbündeten Regierungen haben sich bei der Aufstellung des Stempel⸗ euerentwurfs der gegebenen Versprechungen erinnert. deute eine Belastung des armen Mannes. Hätten die Regierungen die Weinsteuer nicht vorgeschlagen, so würde man ihnen aus dem Hause das vorgeworfen haben. Zustimmung rechts.) Die ganze große Agitation gegen die Tabakfabrikatsteuer beruhe auf der Annahme, daß ein starker Rückgang des Konsums eintreten werde, da- gegen spreche die Erfahrung und damit falle die Be⸗ sürchtung weg, daß eine Verminderung der Zahl der Arbeitskräfte eintreten werde. Alle vorgeschlagenen Steuern seien der direkten Besteuerung in den Einzel⸗ staaten, die sonst nothwendig wäre, weit vorzuziehen. Alle verbündeten Regierungen stimmen darin überein, haß die finanziellen Beziehungen zwischen dem Reiche und den Einzelstaaten dringend jetzt der vorgeschlagenen Reform bedürfen. Ohne diese könne kein Ginzelstant ein einwandfreies Budget aufstellen. Bedenken, die gegen die Steuerreform, die da bestehen, würden chwinden, wenn man die Verhältnisse der Einzelstaaten ingehend würdige. Formell und sachlich haben nach der Entwickelung der Zoll- und der Steuergesetzgebung ie Einzelstaaten ein Recht auf finanzielle Beihilfe des Reichs. Die laute Agitation gegen die Steuerentwürse und die reine Negation führen nur zu einer dauernden Zeunruhigung des Erwerbslebens; denn diese Finanz ragen muͤssen gelöst werden und jede abgelehnte Steuer verde bald wiederkehren. Richter: Die Gründe, welche die Mehrheit des Hauses eine allgemeine Debatte ber die geplante Finanz-Reform aufschieben ließen, hätten auch den bayerischen Finanzminister von dieser allgemeinen Rede abhalten sollen, die wohl bezwecke, nur um die Deckung der Kosten der Militärvorlage, 0 9 7 1 15 sich eine ministerielle Erklärung, welche heute im in Folge dessen eine Kontrole der Finanzgeba rung] P herle 5 e; durch dasselbe auferlegen.„Sind die Quittungsfracht⸗ e wurde. Dieselbe spricht brief⸗ und Weinstenuer so wunderschön, warum führen sich gegen die 2 evision der Verfassung, gegen Sie dieselben nicht in Bayern allein ein. Das wagen die Einkommensteuer und gegen die Trennung Sie freilich nicht.“ Redner wendet sich dann der Stempel- der Kirche vom Staate aus. Die Regierung steuer zu Wäre es wahr, was die Motive behaupten, 1 j e 1 daß dieselbe populärer im Volke sind als andere Steuern, 1 5 9 Programm innehalten, so beweise das nur für das mangelhafte Verständniß dem esetzentwurfe etreffend die Altersver⸗ für den Handel und Verkehr. Redner wendet sich gegen sorgung der Arbeiter zustimmen und die sozia— 0 e 1 15 5 5 0 listischen Utopien zurückweisen. Die Erklärung euer insbesondere, durch die man die Moralität der schließ 5 Persi 8 Börse keineswegs hebe, sondern nur das solide Geschäft, schließt 15 20 e die Regie⸗ namentlich das Provinzial⸗ und das Arbitragegeschäft 8 10 1 außen für die Aufre hterhaltung des schädige. Redner bekämpft dann den Effekten⸗, Ouittungs⸗ Friedens bemüht sein werde. In der Kammer und Frachtbriefstempel. Vom parteipolitischen Stand⸗ wird die Eröffnung der Spezialdebatte über den punkte aus müßte uns die Annahme sämmtlicher Steuern Amnestie-Antrag abgelehnt mit 257 gegen 226 erwünscht sein. Staatssekretäl Posadowsky ver⸗ Sti l en, theidigt die Regierungsvorlage und weist die dagegen ie 5 5 geldend gemachten Befürchtungen als übertrieben zurück. Großbritannien. London, 5. Dezbr. Graf Kanitz bittet, nicht zu bergessen, daß es sich nicht In dem Zimmer eines aus Amerika gekommenen sondern auch um die Deckung der Zollausfälle durch Mannes Namens Schneider ist eine Zinnbüchse die neuen Handelsverträge handle. Die neue Börsen⸗ mit 12 Kilo Dynamit gefunden worden. Die⸗ 1 sei e denen sie 0 ee fon 7570 selbe wurde der Polizei überliefert, welche die eichterungen, mit denen seine Partei nicht einverstanden Büchse untersuchen und dann sofort vernicht sei. Der Quittungsstempel müsse progressiv gestaltet 1285 aach n sofort vernichten werden, ebenso Check- und Stempel auf Giroanweisungen, ließ. Ne. wenn dieselben Erträge bringen sollten. f ist flüchtig geworden. — Die„Debats“ erhalten von Orleans die Glasgow, 4. Dez. In Folge der Weige— 5 5 55 ee, ee 1 15— 5* 25 2 Mittheilung, daß die dortige Polizei folgende rung der Grubenbesitzer, eine Lohnerhöhung zu Anzeige veröffentlicht:„Aus den angestellten bewilligen, drohen 17.000 Bergleute, die Arbeit Untersuchungen geht hervor, daß die an den niederzulegen. deutschen Kaiser und den Reichskanzler von Spanien. Madrid, 4. Dez. Meldungen Caprivi gesendeten Höllenmaschinen in N aus Mieliin: Die 7 2 besen zur Post eben wor nd.“; 5„ f 28 zur t Wee d Falte“, Komm die gesammte Grenzline und errichten 3 Forts. 5 g nein„alle, e 7 0 oschränke* 5 5 Korv.⸗Kap. Graf v. Moltke ist am 30. Nov.] Ole Kabylen beschränken sich darauf, die 5 ad einetroffen. S. M. Schiff„Stosch; Spamer aufmerksam zu beobachten, und über— in Kapstadt eingetroffen. D. Mr. Schiff„Stosch„ schreiten die Grenze nicht Komm. Kap. z. S. Rittmeyer, ist am 30. Nov. 5 g 4. g 3 1 N* 2 22 0 2 7. N32 in Trinidad eingetroffen und beabsichtigt am Italien. Rom, 3. Dezbr.„Das neue 16. d. Mts. nach Port Castries in Westindien Ministerium hat sich gebildet: Zanardelli: Vorsitz und Inneres; General Baratieri, der in See zu gehen. e 8 g 5 g bisherige Gouverneur der erythräischen Kolonie: Aeußeres; Fortis: Oeffentliche Arbeiten; San . 15 77 3 Marz: Krieg: R ia: ine: Fi 5 Belgien. Brüssel, 3. Dez. Nachdem be⸗ Ma zano: 1 Racchia: Marine: Finanzen reits gestern ein Individium, das bei der Ab⸗ und Schatz Vacchelli: Fortis wird Arbeits⸗ reise des Herzogs von Sachsen und Coburg„Vive minister, Coccoortu Handelsminister, Diblasio * 3* 6. 9. 27 Maß iniste Hificei 11 br Ti 2miinis. Panarchiel“ rief, verhaftet worden war folgten Postminister. Guicciardini, der Finanzminister heute 2 weitere Verhaftungen. Außerdem wur⸗ 1 8 lehnte ab, in das Kabinet einzu⸗ den Schriften anarchistischen Inhalts beschlag lichen ub wohl er mit Zanardelli im Wesent— nahmt. Mehrere Anarchisten, die seit den ichen n jüngsten Maßnahmen der Pariser Polizei hierher Rußland. Petersburg, 4. Dez. In der heutigen Plenarsitzung des Reichsrathes stimmte geflüchtet waren, verließen eiligst Brüssel. f Pl. Frankreich. Paris, 4. Dez. Der gestern die Majorität für die Gesetzvorlage, betreffend — Ausland. die Aufmerksamkeit von einzelnen Steuerprojekten abzu⸗ enken. Föderativ sei es durchaus nicht, wenn die 1 0 * Abend stattgehabte Ministerrath genehmigte die Unveräußerlichkeit des Bauernlandes. Schneider, der angeblich Holländer ist, E— ̃—...... 5 — Aus Stadt und Land. Plötzlich kam der Mensch näher und stach hierbei mit . Friedberg. Vollzog sich auch am 30. Nov. einem Pferdemetzgermesser von ungewöhnlicher Länge der Aufmarsch der Besucher der jüngsten Strohecker dem ihm zunächststehenden 22jährigen Taglöhner Val. Vorlesung ohne Schieben und Drängen— Influenza, Rupp mit folcher Wucht in den Kopf, daß die Schadel⸗ Concert, mehrere Abendunterhaltungen in Sicht wirkten decke eingeschlagen ist. Der Schwerverletzte wurde als⸗ ungünstig— so hatte das aus Fr. Stoltze's, Quilling's, bald in das städtische Krankenhaus verbracht, woselbst Strohecker's Schatzkästein Gebotene die durchschlagende er bewußtlos darniederliegt. Der Thäter wurde durch Wirkung, wie sie Strohecker's Vortragskunst eigenthüm⸗ die Schutzmannschaft verhaftet. lich ist, nämlich, die Lacher auf seine Seite zu bekommen. 0: 5 f 11 g Wie gelang es ihm, uns die Personen, die der Dichter 9„ Allerlei.. 3 schildert, so vor das Auge zu rücken, daß wir glaubten, Frankfurt, 2. Dez. Der Maurerlehrling Bach sie sehen und greifen zu können. Die Kunst Fr. Stoltze's, war gestern Nachmittag mit anderen Arbeitern an der die aus dem Vollen schöpft, ist groß in behaglicher elektrischen Freileitung hinter dem Bahnhof in Bocken⸗ Kleinmalerei, welche die Sonne des Humors erhellt heim, mit dem Aufstellen eines Gerüstes beschäftigt. und durchwärmt. Dank G. A. Strohecker wurde uns ODierbei kam er einem Leitungsdraht zu nahe, blieb an ein trübseliger Novemberabend sehr kurzweilig und der fn dee 1 und wurde durch den elektrischen Strom ünstler darf versichert sei ß wir ihm seinen Vortrag sort getodtet. h. Fauerbach b. F. Am 1. Adventsonntag feierte des Fabrikarbeiters Dreesen, die ohne Aufsicht in der hier der nahezu 90jährige Gerhard Holler. mit Wohnung zurückgelassen waren, spielte heute Morgen seiner Ehefrau Maria geb. Michel unter herzlicher An- eins mit Feuer, dieses entzündete die Kleider und die theilnahme der Gemeinde das Fest der goldnen Hoch— Kommode und sämmtliche Kinder erstickten, ehe Hilfe zeit. Nachmittags zog das Jubelpaar, gefolgt von den zur Stelle war. 2 5 8 Kindern und Enkeln und geleitet von den Vertretern, Spandau, 2. Dez. Ein Mann, anscheinend den der Gemeinde, in die dichtgefüllte Kirche, wo eine gottes— besseren Ständen angehorig, beraubte am Postschalter dienstliche Feier stattfand, an der auch der Männerchor eine Dame. Er entriß ihr eine Summe von etwa des Ortes freundlich sich betheiligte. S. K. H. der 1000 M. und entkam 25 Dunkel der Nacht. Großherzog hatte in huldvoller Weise das Jubelpaar Löwenberg, 2. Dez. Großes Aufsehen erregt durch ein Gnadengeschenk erfreut, sowie auch der Patron ein Raubanfall, der auf die von Goldberg nach hier der Gemeinde, der Graf Solms-Rödelheim. fahrende Personenpost durch 4 Strolche gemacht wurde. Gießen, 4. Dez. Unter dem Vorsitz des Landgerichts Der Postkasten wurde erbrochen und 2 Geldbeutel mit raths 7. Möbius wurden heute die Schwurgerichtssitz- 680 M. geraubt. Ein Räuber wurde bereits ermittelt. ungen eröffnet. Zur Verhandlung kam die Strafsache gegen Wien, 4. Dez. Aus Saaz wird gemeldet: Der den Wagner Adam Rohn von Hainbach, wegen Todt- Luftschiffer Heinrich Fleißig, der kaum von seinem letzten schlagsversuchs u. Bedrohung. Nachdem die Geschwornen Absturze sich erholt hatte, stürzte gestern bei einer Luft⸗ die ihnen vorgelegten, auf Todtschlagsversuch und Be- schifffahrt ab und blieb sofort todt. b 5 drohung gerichteten Schuldfragen bejaht, dem Angeklagten Wien. Graf Rechberg, der ehemalige Minister des auch mildernde Umstände bezüglich des Todtschlagsver⸗ Aeußeren, ist schwer erkrankt; er verweigert den Aerzten suchs bewilligt hatten, erfolgte dessen Verurtheilung in den Zutritt zum Krankenbette. Rechberg ist 88 Jahre alt. eine Gesammtgefängnißstrafe von einem Jahre, sechs Budapest. Großes Aufsehen erregt die Verhaf⸗ Monaten und 2 Wochen, nebst Kosten. Ferner wurden tung des Baron Barkoczy und des Architekten Grill, dem Angeklagten die bürgerlichen Ehrenrechte auf drei die beschuldigt werden, in Gemeinschaft mit dem Klausen⸗ Jahre aberkannt, auch die Einziehung des Gewehrs burger Gutsbesitzer Bela Berde ein zu Gunsten der und der Munition angeordnet. unitarischen Kirche gemachtes Testament von 800,000 fl. Offenbach. Obgleich das Kelterobst in diesem gefälscht zu haben. a a b Jahre zu Spottpreisen verkauft wurde, ließen die Wirthe Paris. Bei der Verhaftung eines Diebes Namens vereinzelter Gemeinden des Mainthales vom 19. Nov. an Marpeaux wurde ein Polizeibeamter von demselben mit einen Preisaufschlag des neuen Apfelweines von 8 Pf. einem im Griffe feststehenden Messer tödtlich verwundet auf 10 Pf. pro Schöppchen(3/10 Liter) eintreten. Der und ist heute gestorben. Der Uebelthäter ist ein gefähr— Schoppen stellt sich demnach auf 162 3 Pfennig. Billig licher Pariser Anarchist. f kann man den„Hohenastheimer“ unter diesen Umständen New⸗Nork, 2. Dez. In Whitehaven, Pennsyl⸗ nicht nennen. Der Preisaufschlag erfolgte auf Verein- vania, sind mitten in der Stadt zwei Güterzüge der barung der verbündeten Wirthe. Lehigh-Valley-Bahn aufeinandergestoßen. Die inein— Worms, 1. Dez. Gestern Abend gegen 11 Uhr ander geschobenen Wagen bildeten einen hohen Trümmer⸗ machte ein früherer Schornsteinfegermeister, welcher seit haufen und geriethen in Brand, welcher auf ein Hotel einiger Zeit hier wohnt, einen Mordversuch. In der und andere Gebäude in der Straße übersprang. Drei Handwerker'schen Wirthschast in der Bauhofgasse saßen Personen sind verbrannt. mehrere Gäste und unterhielten sich. Zu denselben ge— 2 2 5 sellte sich später obengenannter Schornsteinfegermeister, Schutz für die Ziehhunde. welcher über sämmtliche Beamten der Stadt schimpfte. Beim Eintritt der kalten Witterung ist oft or* rde er zur 9 o nhermieso dom 8 2— 2 Hierüber wurde er zur Ruhe verwiesen und, nachdem zu bemerken gewesen, daß Zughunde längere Zeit angespannt auf der Straße stehen müssen er noch einige Gäste mit seinem Stock schlug, vor die Thür gesetzt. Als die Gäste nichts ahnend das Wirths— zittern. An dieser Stelle mag darauf aufmerk⸗ sam gemacht sein, daß solch rücksichtsloses Ver⸗ halten den armen Thieren gegenüber als Thier⸗ quälerei anzusehen ist und als solche bestrast wird. Den Thieren ist, sobald sie stehen ge⸗ lassen werden, eine wärmende Unterlage unter— zulegen; außerdem sind dieselben mit einer Decke zu bedecken. 3 in ich 1 9 aalide wa achna Be „ He Friedberg, 5. Dez. Die Jufluenza hat das Lehrerseminar zu Friedberg mit einer kleinen Epidemie heimgesucht. Von Sonntag den 26. Nov. bis Samstag den 2. Dezbr. erkrankten 48 Seminaristen, außerdem einige Lehrer und ein Pedell. Der Charakter der Er⸗ krankungen war im Ganzen leicht, die Durchschnittsdauer 5 Tage, der Ausgang in allen Fällen günstig(ein Fall schwebt noch). Die Epidemie kann heute als völlig beendi„ n bezeichnet werden. Betroffen waren ausschließlich die albwolle im sogenannten Schlafbau vereinigt wohnenden Schüler e der beiden jüngeren Jahrgänge; die erste Klasse(ältester Farbige ke Jahrgang) deren Angehörige bei Familien in der Stadt wolle wohnen, blieb verschont. Durch dankeswerthes Entgegen—* kommen des städtischen Hospitales war es möglich alle Neiße Cr erheblicher Erkrankte sofort aus dem Seminar zu enk Tllvorhä fernen; aus dem Krankenhause wurden sie nach Eintritt 13 der Genesung für einige Tage in die Heimath entlassen, ima Be Dadurch wurde in dieser Anstalt Raum für Nachschub a l F 1 45 f sanellbet geschaffen und zugleich die Möglichkeit gewonnen die im 4 Seminar wohnenden noch Gesunden von dem Ansteckungs⸗ zondtüche Einfluß soweit irgend thunlich frei zu halten. Die Uchtücher Schließung des Seminars konnte vermieden werden; Ach 9 doch wurde behufs Ermöglichung einer gründlichen zahentüt Reinigung und Desinfektion des ganzen Schlafbaues gurkinhose (etwa 40 Räume), und der darin enthaltenen Geräthe urtin die Entlassung der in diesem Bau wohnenden Seming,. duxkin⸗A risten für die Dauer von 6 Tagen verfügt. Diese I 0 15 Maßregel erstreckte sich indeß nur auf Gesunde bezw. wie san sicher Genesene(hiervon nur eine Ausnahme auf ligsten Verlangen der nahe wohnenden Eltern). Der volle Dienst des Seminars wird, soweit wir hören, am 11. Dezember wieder aufgenommen werden. Um den günstigen Verlauf dieser Massenerkrankung, welche sich leicht zu einem ernsten Nothstand hätte entwickeln können, hat sich das wohlwollende und energische Eintreten des städtischen Hospitales zweifellos ein großes Verdienst erworben. L. Israelit. Gottesdienst in Friedberg. le Sabbath⸗, Chanuka- und Neumonds-Feier vom 9. Dezember 1893. Neumond Thebet. Vorabend 4 Uhr 15 M., Samstag Morg. 8 Uhr 30 M., Samstag Nachm. 3 Uhr, Sabbathausgang 5 Uhr 15 M. (Neumond). Montag den 11. Dez.: Ende des Chanukafestes. Wochengottesdienst von Sonntag den 10. Dez. Morgens 7 Uhr, Nachmittags 3 Uhr 45 Min. Von Dienstag den 12. Dezbr. an findet der Wochen- gottes dienst wieder im Gemeindezimmer statt, Morgens 7 an zimmer verließen, fielen 3 gegen sie gerichtete Schüsse. und dabei so frieren, daß sie am ganzen Körper]? uhr 15 Min., Abends 6 Uhr 30 Main. 1 Looe Versteigerung. Heinstes Vorschussmelt, ge- Ein zweith. und zwei einth. Wanalb Milch. Kleiderschräuke, ae zu h — zu Friedberg in dessen Hofraithe: 2 Fahrkühe, 1 Wagen, 1 Fegemühle, 1 Dickwurzmühle, 1 Häckselmaschine, 71 1 Schrotmühle, 1 Parthie Heu, Stroh, Spreu u. Dickwurz, Kuhgeschirre, große u. kleine Bütten, Ackergeräthe, 1 Sopha, 1 runder Tisch, 1 Kleiderschrank, 1 Küferstoßkarren, sowie sonstige Ge 5 genstände versteigert. 705 Friedberg im Dezember 1893. F Franz Joseph Nees, 4810 Auctionator — 8 Lanolin gen- Lanolin der Lanolintabrik, Martinikentelde b. Berlin. 5 Vorzuglch e S. 14 Vorzüglich 1 Vorzüglle Zu baben i ee it Ag it er Schütz bei leinen Kindern. n Zinntuben a 40 Pf., in Blech⸗ und Pf. in Friedberg in der Engelapotheke von H. Mergard, in Bad⸗Nauheim in der Apotheke u. in der Droguerie. 1542 — 5* 7 8 5 5 5 2 Centesimal⸗, Decimal⸗, Säulen- und Tafel-Waagen, Vieh⸗ und Lastwaagen in Centesimal- und Laufgewichts-Construktion mit Billetdruck Citronenõi, Amoniah, Cilrondt, Orangeut, Vanille, Zimt ele. empfiehlt 4722 Carl Bauer. Zum Wohl meiner Mitmenschen bin ich gerne be— reit, Allen unentgeltlich ein Getränk (keine Mediein oder Geheimmittel) namhaft zu machen, welches mich 80jährigen Mann von Sjahrigen Magenbeschwerden, Appetit— losigkeit und schwacher Verdauung befreit Assenheim. hat. F. Koch, koönigl. Förster a. 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Menberg zu Gießen, Privatklägers, gegen da Heinrich Philippi zu Wohnbach, ver— tien durch Rechtsanwalt lor. Jung zu Oiezen, Angeklagten, wegen Beleidigung bl das Großh. Schöffengericht zu Hungen en 14. November 1893 für Recht erkannt: Hlarich Philippi, Landwirth zu Wohnbach, utheirathet, evangelisch, 57 Jahre alt, ut nicht bestraft, wird wegen Beleidigung n Sinne der§.§. 185, 186 des St.⸗G.⸗B. ba zu veröffentlichen. i ine im Falle der Uneinbringlichkeit mit gewpstrafe von dreißig Mark und in die ten des Verfahrens, einschließlich der In Privatkläger erwachsenen nothwendigen Auslagen verurtheilt. Zugleich wird dem Abatkläger das Recht zugesprochen, den eilsheidenden Theil des Urtheils binnen bazehn Tagen von Rechtskraft des Ur⸗ iu digten Kosten im Friedberger Kreis- Jie Richtigkeit der Abschrift der Ur⸗ thüsformel wird beglaubigt und die Voll⸗ stekbarkeit des Urtheils bescheinigt. ungen den 1. Dezember 1893. Kloß, eiichtsschreiber des Großh. Amtsgerichts. Vorstehendes Urtheil wird hierdurch zur etlichen Kenntniß gebracht. Jießen den 3. Dezember 1893. 1 Rechtsanwalt des Privakklägers. 8 0 Ur. Rosenberg. Weihnachts-Verloo org. 8 Uhr 30 N ung Bekanntmachung. mich in Friedberg. et Jarmstädter Gewerbehalle. pauptgewinn i. W. v. 1200 M. 636 Gewinne i. W. v. 13000 Mark. Ziehung am 20. Dezember er. Generalvertrieb: Hch. Hilsdorf, Darmstadt. Loose zu haben bei Herrn Ph. Dan. Küm Der Voranschlag der Gemeinde Langen— hain mit Ziegenberg pro 1894 95 liegt vom 8. bis inel. 16. l. Mts. auf hiesigem Bürgermeisterei-Büreau zu Jedermanns Einsi cht offen. Ziegenberg den 6. Dezember 1893. Großh. Bürgermeisterei Langenhain. 4814 Rumpf. Der Voranschlag der Gemeinde Stammheim für 1894 95 liegt vom 7. bis incl. 14. d. Mts. an auf hiesig er Bürgermeisterei offen. Stammheim den 6. Dez. 1893. Thaler. 5 5 Großh. Bürgermeisterei Stammheim. s Tagen Gefänguiß zu verbüßende 4843 59 963 ATeicht dsc rend wohschmectend.. 06˙ N J-Iuufsf AO u u nel ussu nz 7580 N f* PSP 028 68) Abi e ene gi ed- no% goa bagac% EAV 28 goldene und silberne Medaillen und Diplome. Spielwerke, 4—200 Stücke spielend; mit oder ohne Expression, Mandoline, Trommel, Glocken, Himmelsstimmen, Castagnetten, Harfenspiel ꝛc. 5 55 2 6 Spieldosen, 2—16 St. spielend; ferner Necessaires, Eigarrenständer, Schweizerhäuschen, Photographie-Albums, Schreibzeuge, Handschuhkasten, Briefbeschwerer, Blumenvasen, Cigarrenetuis, Tabaks— dosen, Arbeitstische, Flaschen, Bier— gläser, Stuhle ꝛe. Alles mit Musik. Stets das Neueste und Vorzüglichste, besonders geeignet zu Weihnachts⸗ geschenken, empfiehlt J. H. eller, Bern(Schweiz). 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Die Beerdigung findet vom Hos⸗ pital aus am Donnerstag um drei Uhr statt. 4825 g e 3111 Große 2 7 Todes ⸗Anzeige. 5 Heute Nachmittag 1 Uhr endete ein sanfter Tod die langen, mit großer Geduld getragenen Leiden f unserer lieben guten Mutter Schwiegermutter und Großmutter Dorothea Ostermeyer, geb. Meyer. 5 Friedberg den 4. Dez. 1893. Die trauernden Hinterbliebenen: Marie Harries, geb. Ostermeyer, Stationsvorsteher F. Harries und! Kinder. 0 Die Beerdigung findet in Hoya f 4 288 9 . Ne Todes ⸗Anzeige. 5 5 Freunden und Bekannten hier- 9 durch die schmerzliche Mittheilung, 9 daß es Gott dem Allmächtigen ge- fallen hat, mein liebes unvergeß⸗ liches Söhnchen 77 Otto nach kurzem schweren Leiden heute Abend 10% Uhr zu sich zu rufen. Um stille Theilnahme bittet Friedberg den 5. Dez. 1893. — 2 1 B 4837 Geometer Beck Wittwe. e PPP o es mir für die Zukunft nicht mehr mög lich ist, zwei Geschäften vorzustehen, so verkaufe ich von Donnerstag den 7. Dezember d. J 6 169 Morgens 10 Uhr ab, meine sämmtlichen 1 0 7 Manufactur-Waaren zu herabgesetzten Preisen. Laut gezogener Bilanz vom 1. Dezember 1893 wird ein effektiver Waarenvorrath von M. 8558.— in Kerngesunden, gu Stoffen ausverkauft. Diese bestehen in Frauen⸗ und W Kleiderstoffen, Friedrichsdorfer Rockzeugen, Hemdenflanell, Schürzen⸗, Handtu Piqué⸗, Bieber⸗ und Hosenstoffen. Unter Letzteren das echte sächsische; sodann in Herren- und Knaben-Anzügen in Bukskin und Zwi einzelnen Röcken, Hosen u. Westen, Jagdwesten, Wämsen, Kuden, Unterhosen, Unterröcken, Tüchern, Kaputzen, Mützen u. Wolle. Betttüche und Koltern. Alle Sorten Schuhe und Pantoffel, außer„Jagdschuhen“, welche, da ich fürs Oberhessen den Alleinverkauf für diesen Schuh hatz, weiterführe. Ferner echte nur solide„Solinger Messer und Gabeln“ von„Felix“, diese werden nur in Dutzend Paketen verkauft. Von des 1 selben sind in meiner Wirthschaft welche in Benutz u. können zur Genüge ite werden. 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Wir behalten uns vor, Rüben mit mehr als 20% Schmutz behufs Fleisch mit Kraut u frische Bratwurst. 5 7555 besserer Reinigung zurückzuweisen. Gleichzeitig empfehle ich einen guten ökel⸗ fleisch 2 bürgerlichen Mittagstisch zu 50 Pfennig. 755 emehmu ohne Knochen und Fett, en u. 15 eee Wetterau. W. Stiebeling. Geschäftsführe ae Der Vorstand. 20 Age, Ae.. l 1 4830 J. A. Windecker. 0 C. C. Weis u tal. Kastanien + 5 a Deen eis eres, Christbaumschmuc e 1 n F* 1 E d b E I 9 Die* Ch großer Auswahl, r müsse empfiehlt sein Weihnachts-Lager in Casetten, Büreauartikeln, W'᷑ E i U n l ch t 8„ Wa 7 Poesie⸗ und Schreibalbums, 1 kath. und evang. Gesangbüchern, Ausstellung Lichterhalter.. Geschäftsbüchern von König und Ebhardt in Hannover, Schreib— 5 88 3—— Lan mann materialien, C M. Zimmermann, Kaiserstr. 22, j 0 en, Cigarren. 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