zen Stel, 893. enhaln. ng. Vormittags Gemeinde⸗ chstehendes den: Holischlag schein wird estattet. 55 1893. m v. d. H. 3 r 1893. Dienstag den 7. Februar. 16. Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und 1 62—— berhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag. Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen wärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus⸗ ist, werden stets durch die Post nachgenommen. — Betreffend: Die Ausführung des Gesetzes vom 30. August Das Großherzogliche Kreis Die in§ 3 Absatz 1 der im Reg. Bl Sterbfallslisten werden Ihnen mit nächster Post sind dieselben von uns zu beziehen. Betreffend: Die Unfallversicherung der in den Betrieben d bel der Tlefbauberufsgenossenschaft. Das Großberzogliche Kreis Durch das Bauunfallversicherungsgesetz von Unfällen versichert worden, welche von gew Amtlicher Theil. 1884, die Erbschafts und Schenkungssteuer betr. Friedberg den 3. Februar 1893. amt Friedberg an die Großherzoglichen Standesbeamten des Kreises. Nr. 3 von 18885 erschienenen Instruktion zu rubr. Gesetze erwähnten Formulare zu den in der voraussichtlich den Bedarf deckenden Zahl zugehen. er Gemeinden beschäftigten Personen amt Frie vom 11. dberg an die Großherzoglichen Bürgermeif Juli 1887 sind u. A. diejenigen Arbeiter Bei etwaigem weiteren Bedarf Dr. Braden. Friedberg den 3. Februar 1893. stereien des Kreises. und Betriebsbeamten gegen die Folgen erblichen Unternehmern bei der Ausführung von Eisenbahn⸗, Kanal-, Wege-, Strom-, Deich⸗ und anderen Bauarbeiten, welche nicht unter die Bestimmungen des Unfallversicherungsgesetzes Absatz 8 des letzteren Gesetzes vom Bundesrath sind zu diesem Zweck in eine(die Tiefbau⸗) Berufsgenossenschaft vereinigt worden. mit ihren Bauarbeiten unter das Um diesem Mißstande zu begegnen, sich trotz der bestehenden Bestimmungen immer gewerblichen genossenschaft zu Berlin(W. Kleiststraße Anzeige zu erstatten. Betreffend: Die bei der Feldbereinigung vorkomme öffentlich zur Vergebung gelangen. 7. Februar ab auf Großh. Bürgermeisterei Friedberg den 2. Februar 1893. Unternehmern der Anmeldung bei der Vergebung von Tiefbauarbeiten an gewer Die Feldbereinigung in der Gemarkung Bauernheim Zusammenkunft am Gemeindehaus. Bauernheim zur Einsichtnahme offen. erlassenen Nach noch ein Theil der Berufsgenossenschaft. bsmäßige Unterne Angabe der Unterne hmer hiervon 24) unter hmer und Arbeits-Vergebung. II. Sache. Erd⸗ und Grabenarbeiten sollen Freitag Pläne, Voranschlag nden Anordnungen fallen, bei diesen Bauarbeiten beschäftigt werden. Mittheilung des Vorstandes der letzteren entzieht vom 6. Juli 1884 oder unter die nach§ 1 Die Unternehmer Bauunfallversicherungsgesetz fallenden beauftragen wir Sie, bei der dem Vorstande der Tiefbauberufs⸗ der einzelnen Bauarbeit unverzüglich Dr. Braden. den 10. d. Mts., Vormittags 10½ Uhr, und Bedingungen liegen von Dienstag den 527 In Auftrag des Vollzugs-Commissärs: Bauer, Kulturtechniker. Deutsches Reich. Darmstadt. 4. Febr. S. K. H. der Großherzog wird dem Vernehmen nach noch bis zu Anfang der nächsten Woche in Berlin bleiben, da die Prinzessin Alix, welche sich erkältet hatte, noch immer genöthigt ist, im Zimmer zu verbleiben. — 3 Ferr. 2. Kammer. Auf der Tagesordnung steht die Interpellation Weber, welche lautet: aus welchen Gründen wird mit dem Beginn der Mainkanalt⸗ sationsarbetten zwischen Frankfurt und Offenbach ge⸗ zögert und darf nicht in kürzester Zeit erwartet werden, daß etwa entgegenstehende Schwierigkeiten überwunden werden? wird vom Finanzminister Weber dahin bean wortet, daß wohl durch eine demnächstige Verständigung auf kommissarischem Wege die Angelegenheit dem ge wünschten Ziele entgegengeführt werden würde. Bet der Interpellatlon Ulrich:„Sind die Vermessungsarbeiten für die Bahn Offenbach Dieburg angefangen“ zc., ent spinnt sich eine lebhafte Erörterung darüber, ob die Regterung befugt sei, kleine Aenderungen an festgestellten Linten vorzunehmen; auch wird von verschledenen Seiten angefragt, ob die Regierung alle Nebenbahnen auch wirk⸗ lich bauen werde. Finanzmintster Weber erklärt, dte Regierung beabsichtige, alle in Frage kommenden Linten zu bauen, allein dies gehe nich: so rasch; es hänge dies oft von dem Gemeinden ab. Er könne nur versichern, daß mit Emsigteit und Schneidigkeit gearbeitet werde Haas hofft, daß der Ausdruck in dem Gesetz, wonach die Regierung zu dem Bau der betreffenden Linien er mächtigt werde, auf Treu und Glauben gebe. Das Haus gebt hlerauf über zu der gestern abgebrochenen Berathung über den G setzentwurf, die Abänderung des Einkommensteuergesetzes betreffend. In der General debette erklärte Schröder, man solle in der Progres sion auch nicht zu weit gehen. Ein etwaiges Mehrer trägniß der Steuer solle man zur Erleichterung der mittleren Klassen verwendea. Ueberhaupt sei er der Meinung, daß man über die Verwendung eines Mehr erträgnisses jetzt noch keinen Beschluß fassen solle. Ulrich redet einer einzigen progresstven Einkommensteuer und Fallenlassen aller übrigen Sterern das Wort. Wolz spricht sich für eine gesteigerte Progresston aus. Nach dem noch Schade, Erk, Vogt und Frank einige Bemerkungen gemacht haben, hebt Wolfskebl als Be⸗ richterstatter bervor, daß die Grundgedanken der Vorlage keinem Widerspruch begegnet seien. Das Haus trttt hlerauf in die Spezialberathung ein.— 4. Febr. Die 2. Kammer fährt in der Berathung des Gesetzentwurfs über Abänderung des Einkommensteuergesetz's fort und zwar mit Artikel 25. Der Artikel gibt der Veranlagungs⸗ kommission das Recht, falls Gründe zur Beanstandung klärung und Ergänzung binnen seiner kurzen Frist“ auf zufordern. Es heißt sodann weiter, daß nach Ablauf dieser Frist ohne Mitwirkung des Betreffenden, die Fest setzung erfolgen werde, und daß ihm für das betreffende Jahr ein Einspruch dagegen nicht zustehe. Am Schluß heißt es:„gegen die Beschlüsse der Leranlagungskommis sion ist der Vorsitzende berechtigt, die Berufung an die Landeskommission einzulegen.“ Der Ausschuß beantragt die Annabme des Artikels mit det Maßgabe, daß im zweiten Absatz die Worte„kurzen Frist“ ersetzt werden durch„Frist von zwel Wochen, welche vom Vorsitzenden im Bedürfnißfalle aaf vier Wochen verlängert werden kann“ und binter„nicht zustehe“, folgender Satz einge schaltet wird:„auch der Pflichtige, dessen Steuererklärung beanstandet worden ist, hat dos Recht zu verlangen, daß die Kommission ihm oder seinem Bevollmächtigten per. sönlich Gehör gebe.“ Der letzte Absatz:„Gegen die Beschlüsse u. s w.“ an dtieser Stelle gestrichen wird. Finanzminister Weber erklärt sich mit den Ausschußan⸗ trägen einverstanden, dieselben werden angenommen. Die weiteren Artikel werden bis Artikel 34, theilweise mit kleinen Abänderungsanträgen angenommen. Die Artikel 35— 41, die Strafbestimmungen enthaltend, werden ohne Debatte angenommen, die Artikel 41 44, theilweise mit kleinen Abänderungen genehmigt; die weitere Berathung wird hierauf vertagt. — Der Straßenmeister Bopp zu Herbstein wurde nech Dieburg, der Streßenmeister Braun zu Alzey nach Gießen, der Straßenmeister Schulz zu Dieburg nach Herbßs ein versetzt. Berlin. Dem„Börsenkourier“ zufolge ist Prinz Heinrich am Dienstag Abend bei dem russischen Botschafter gewesen, um diesem im Namen des Kaisers seinen lebhaftesten Unwillen über den Extrablattschwindel mit dem Attentat auf den Zaren auszudrücken. Prinz Heinrich versprach Verfolgung und Bestrafung. — 3 Febr. Reichstag. Bei der fortgesetzten zweiten Berathung des Etats des Reichsamts des Innern geht Bebel(Soz.) auf die Aus führungen von Bachem ein, welcher von den Sozialdemokraten die Schilderung ihres Zukunftstaat's gewü scht hatte. Bebel be ont, was die Sozialdemokraten auf dem Boden der heutigen Gesell⸗ schaftsordnung vorschlagen, sei ein Palliativmittel. Die Partei hätte jedoch schon häusig Vorschläge gemacht, durch welche die Ausbeutung der Arbeitskraft gelindert und der Nothstand vermindert werden könnte, auch bei der gegenwärtigen Gesellschaftsordnung; alle diese An träge seien aber abgelehnt worden, wodurch sich der An hang der Partei vermehrt hätte Die Sozialdemokraten gäben kein Gemälde vom Zukunftstaat mehr, well sie ehe eine andere, bessere Gesell'chaft an ihre Stelle treten lönne. Die Entwicklung der Bourgeolste bereite gelbst ihren Untergang vor. Die Soztaldemokraten würden abwarten, bis ihre Zeit gekommen sei, und donn nach den gegebenen Umstä den handeln. Die Grundzüge dafür seien im Parteiprogramm niedergelegt. Die Zukunft ge⸗ höre der Sozieldemokratse; sie werde welter maschlren und nech den nächsten Wahlen bei weitem stäfker im Reichstage erscheinen. v. Stumm(RP.) hob hervor, auch in den heutiger Ausfüh ungen Bebel's sehle jede Angabe, wie er sich die zukünftige Regelung zwischen Produktion und Konsumtion denke. Die Soztaldemo⸗ kraten hätten bisher für die Arbeiter nichts gethan und nur ihre Unzufriedenheit geweckt, indem sie Unersüllsares versprochen hätten. Es sei nicht wahr, daß die Soztal⸗ demokraten jemals praktische Vorschläge gemacht hätten. Ste hätten bei den Arbeitern ganz falsche Vorstellungen von Zuständen in Deutschland erweckt. Bachem(Centr.) meint, wenn die vom Centrum inaugurirte Sozialpolitik einen Erfolg haben werde, so würde die Sozialdemo⸗ kratie verschwinden. Die Sozialdemekraten hätten bis her gegen alle im Interesse der Arbeiter erlassenen Ge⸗ setze sich ablehend verhalten. Das wüeden die Arbelter nicht vergessen Höͤchstens noch junge Arbeiter könnten die Soztaldemokraten durch Schlagworte blenden. Der Sozialdemokratie gehöre die unbesonnene Jugend, seiner Partet die denkenden Arbeiter. Er fürchte daher nichts wegen der Entwicklung der Zukunft. Das Centrum habe sich in wirksamer und selbstloser Weise der Arbeiter angenommen. Wenn man auf dem Boden des Christen⸗ thums mit den Arbeitern zusammengehe, so werde man zu einem guten Ziele gelangen.— 4. Febr. Reichstag. Bei der zweiten Berathung des Etats des Reichsamts des Innern führt Richter(freis) aus, wenn Bebel von der planlosen Ueberprodukttlon infolge der Wirth, schaft der Privatunternehmer gesprochen habe, so sei nichts irriger als dies.„Der Notbstand beruht lediglich auf einer Relhe von ungünstigen Ernten, deren üble Wirkung durch die letzte günstige Ernte noch nicht aus⸗ geglichen worden ist. Die Arbeitslosen⸗Versammlungen geben kein richtiges Bild. Dieselben beschließen nicht, was die Versammlung selbst formulirt, sondern was die soztaldemokratischen Abgeordneten ihnen in den Mund legen. Die Mehrheit der Theilnehmer an der Versamm⸗ lung sind meist Satsonarbeiter, welche im Winter immer feiern müssen.“ Dagegen sei auch der sozialistische Staat machtlos. Auch dieser werde die Arbeiter nur dahin schicken können, wo gerade Arbeit ist. Die vom Abg. Bebel bespöttelte Interessenharmonie zwischen Arbeitern und Arbeitgebern gehe daraus hervor, daß viele Unter⸗ nehmer wegen der Arbeiter auch mit Verlust arbeiten ließen. Im soztalistischen Staat habe dann der Staats- unternehmer nicht nöthig, auf die Arbeiter Rücksicht zu nehmen. Der große Anhang der Sozialdemokraten bei keine Utopisten mehr seien, sondern praktische Männer. einer Steuererklärung vorliegen, den Pflichtigen zur Auf Die bürgerliche Gesellschaft müsse sich erst überleben, den Wahlen beweise nichts, denn die Sozialdemokraten n ** 13 2 — 80 3 S lie verstünden alle Unzufrledenen um sich sammeln, von denen viele sofort abschwenken, sobald es sich um die Verwirk lichung ihrer Pläne handelte. Der soztaltstische Staat müsse zur Zerstörung der Häuslichkett und der Familie führen, was wiederum die Auflösung des soztalistischen Staates selbst veranlassen müsse. Frohme(Soz.) er klärt, Bebel habe gestern ruhtg und sachlich Auskunft über den sozlallstischen Zukunftsstaat gegeben, aber von keiner Seite set man darauf auch nur mit einer Silbe ein gegangen. Die Sozialdemokraten glaubten eben nicht, daß man mit dem heutigen S aatswesen am Ende der Entwickelung angelangt sei. Der Zukunftstaat werde die Arbeiter nicht tyrannistren; die unerhörten Einrichtungen, welche man ihm zuschrelbe, seien der gegenwärtigen Ge sellschaft eigen Stöcker: Das wichtigste Ergebniß der letzttägigen Debatten liege darin, daß eine so ziel bewußt auftretende Partei hier ihren Bankerott erklären mußte, indem sie einfach sagte, übe ihren Zukunftsstaat selber nichts zu wissen. Was den Nothstand betrifft, so thäten die Soztald-mokraten nichts, um demselben praktisch ab zubelfen. Man bätte in diesen Togen gesehen, die sozial demokratische Partet habe nichts, wisse nichts und könne nichts. Das Lobenswerthe der sozlaltstischen Bewegung sel das Streben des vierten Standes nach einer böheren Stufe des Lebens Das erreiche man aber nicht durch wüste Agttatlon und brutale Antorderungen, sondern durch den Beweis, daß man selbst sittlich und religtös auf einer höheren Stufe stehe. Hitze(Centr) betont geg nüber Frohme, die ganze sozlalpolitische Gesetzgebung sei auf der Herstellung einer Inttressenbarmonte zwischen Arbeitgebern und Arbeitnebmern gerichtet, die Sozial demokraten betrachteten die Unzufriedenheit als Selbst— zweck und verblelten sich dater ablehnend gegen alle Woblfabrtseinrichtungen, welche zur Beseitigung der Un zufrledenbelt geeignet seten. — Der Gesetzentwurf über die Pflichten der Kaufleute bei Aufbewahrung fremder Werth— papiere umfaßt 14 Paragraphen. Danach müssen Werthpapiere unter äußerlich erkennbarer Bezeichnung jedes Hinterlegers oder Verpfänders gesonde nt aufbewahrt werden. Die Werthpapiere eines jeden Hinterlegers müssen in einem be— sonderen Handelsbuche genau bezeichnet und eingetragen werden. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 3. Febr. Der Kaiser empfing gestern den Prinzen Ferdi⸗ nand von Koburg in längerer besonderer Au— dienz. Entgegen seiner bisherigen Gepflogen— heit trug der Fürst bei der Audienz bulgarische Generalsuniform. Heute empfing Fürst Ferdi⸗ nand die Besuche des Grafen Kalnoky und des türkischen Botschafters. — 3. Febr. Ministerpräsident Wekerle wird erst morgen nach Budapest zurückkehren, nachdem er mit dem Minister Steinbach eine vollständige Vereinbarung getroffen haben wird. In erster Linie wird auch die Frage über die österreich-ungarische Bank Gegenstand der Konfe— renzen bilden. In der Konferenz, welche der Ministerpräsident mit dem Minister des Aus⸗ wärtigen hatte, wurden internationale, politische und volkswirihschaftliche Angelegenheiten er— örtet. Es wurde u. a. konstatirt, daß es ge— lungen ist, Deutschland von der Absicht einer Grenzsperre gegen den Viehtransport aus Un— garn abzubringen, indem die deutsche Reichs— Regierung zu der Ueberzeugung gelangt sei, daß Ungarn auf administrativem Wege alles gethan hat, um eine weitere Ausdehnung der Lungenseuche vollständig zu verhindern. — 3. Febr. Das„Neue Wiener Tage⸗ blatt“ meldet, Graf Kalnoky habe dem Minister— Präsidenten Wekerle gegenüber die auswärtige Lage als so ruhig bezeichnet, daß eine Drei— Kaiser⸗Zusammenkunft wahrscheinlich sei. Die ungarische Regierung wird, nachdem sie die Einwilligung der Krone erhalten, unbedingt noch in dieser Session Gesetzentwürfe über die Rezeption der Juden und über die Matrikel— Führung vorlegen. Pest, 3. Febr. Der Direktor der Ge— wehrfabrik empfing eine Deputation der Arbeiter, welche erklärte, ein großer Theil der Streikenden wolle die Arbeit wieder aufnehmen. Der Direktor antwortete, die Schmiede und Mechaniker könnten am 6. Febr. die übrigen am 9. Febr. eintreten. Frankreich. Paris, 4. Febr. Dem „Petit Journal“ wird aus Laon gemeldet, ein Bataillon Fußtruppen und eine Batterie Ar⸗ tillerie seien nach St. Benoit-Grignier abge⸗ gangen, wo ein Ausstand der Korbflechter ausgebrochen ist. Großbritannien. London, 4. Febr. Es verlautet, die Regierung habe eine Depesche von Lord Cromer erhalten, worin dieser meldet, die gegenwärtigen Zu ände Egyptens erheischten die Landung aller dahin beorderten britischen Truppen. Spanien. Madrid, 3. Febr. Die Protest⸗ versammlungen der liberalen Vereine gegen das Verhalten des Ministeriums Sagasta in der Angelegenheit der protestantischen Kirche nehmen im ganzen Lande zu. Mehrere Versammlungen beschlossen, die protestantische Kirchenfrage zu einer Wahlfrage zu machen. Türkei. Konstantinopel, 3. Febr. Die Pforte hat bisher keinen Schritt in der egyptischen Frage unternommen. Großvezir Djevad erklärte dem bulgarischen Agenten Dimitroff, der Sultan erhebe keinen Einspruch gegen die bulgarische Verfassung. Aus Stadt und Land. D. Friedberg Den vielen Besitzern alter Fracht briefe ist es gewiß erwünscht, zu hören, daß laut Beschluß des Bundesrathes die alten Frachtbriefe noch bis zum 1 Juli 1893 verwendet werden dürfen, nur ist der Satz „die deklartrte Gesammt Werihsumme beträgt“ ganz und in dem darnach folgenden Satze das Wort„rechtzeitigen“ zu durchstreichen. 2 Groß Karben. Wenn auch nicht unerwartet, so doch unter den wehmüthigsten Gefühlen und unter Aner kennung seines Verdienstes, wurde heute das am 2 Febr. stattgefundene Ableben des früheren Arztes F Neiß dahier bekannt. Der Verstorbene war ca. 5 Jahre dahier und in den umliegenden Orten als praktischer Arzt tbätig und erwarb fich durch seine Kenntnisse und Geschicklichkeit, verbunden mit großer Pflichttreue und rastlosem Eifer, die Hochachtung Aller, welche mit ihm verkehrten. Es ist nicht zu biel behauptet, wenn man seinen frühen Heimgang gerade seiner auf seine eigene Gesundheit zu wenig achtenden Gewissenhaftigkett in Ausübung seiner Praxis zurückführt. Als im Winter 1889 0 die In— fluenza seuchenartig auftrat und fast Jedermann davon ergriffen wurde, blieb auch er nicht davon verschont. Gleichzeitig trat in mehreren Orten seiner Praxis die tückische Dipbtherte auf und erheischte seine unausgesetzte Thätigkeit bei Tag und Nacht. Die Schonung von allen Geschäften, welche die Influenza metstens den unter ihr Leldenden auferlegte und dann auch Heilung brachte, ward dem vielbegehrten Arzte nicht zu Theil, und so suchte er für Andere Heilung und blieb im Dtenste der leidenden Menschheit während er selbst krank war und sich keine Ruhe gönnte. Im Frühjahre 1890 traten dann die ersten Anzeichen seiner gestörten Gesundheit zu Tage und entwickelten sich leider zu einer unheilbaren Gebirn krankheit. Nachdem der Verlebte seine ärztliche Praxis aufgeben mußte und noch mehrere Jahre theils unter der treuen Pflege seiner Familie, theils in Hetllanstalten Genesung suchte, erlöste ihn der Tod am 4. Februar von seinen Leiden. Das Andenken des Heimgegangenen wird stets dahier und in allen Orten, wo er als Arzt thätig war ein gesegnetes sein. Allerlei. Limburg, 3. Febr. Nach dem„G. An.“ zuge gangener Meldung fand heute Vormittag auf der Strecke Gießen Coblenz, direkt hinter Runkel, ein kolossaler Erd ruisch statt. Unglücksfälle, Versperrung oder Beschädig— ung des Bahnkörpers sind bis jetzt nicht bekannt. Kassel. Am 2. Febr, Morgens um 5 Uhr, stürzte unter donnerähnlichem Krachen, weithin in der Stadt vernehmbar, das Wohnh eius Nr. 8 in der Kruggasse ein Die sofort alarmitte Feuerwehr hat 4 Personen aus den Trümmern des Hauses hervorgeholt, eine Arbeit, die nicht leicht war, doch glücklich gelang, so daß ein Verlust an Menschenleben nicht zu bekl gen ist. In dem Hause wohnten im Ganzen einige 30 Personen. Vilshofen in Niederbayern, 4. Febr. Im benach⸗ barten Granitwerk Taferl brach gestern Mittatz die Vils brücke, an der man Arbeiten vornahm, zusammen; sechs Arbeiter wurden unter den Trümmern der Brücke und unter dem Eise, welches gerade ins Treiben kam, begraben. Breslau, 3. Febr. Der Sensattonsprozeß gegen Dr. med. Schwandt wurde nach mehrwöchiger Verhandlung beendigt. Der Angeklagte wurde zu zehnjährigem Zucht haus mit Ehrverlust fr die gleiche Zeitdauer verurtheilt. Amster dam, 2. Febr. Beim Rangiren fuhr eine Maschine bei dem Bahnhof Velsen durch die offenstehenden Brücke in den Nordsee-Kanal. Der Zugfübrer, Heizer und Schaffner sind ertrunken, die Fahrt durch den Kanal ist gebemmt. Brüssel, 3. Febr. Diebe brachen im Palais des Grafen Flandern ein und stahlen 400 000 Frs. in Werthsachen. 5 0 Parlermo, 3. Febr. Die Leiche des Exsindacos von Parlermo, des Direktors der siziltanischen Bank, Bartolos, wurde in der Nähe der Station Altavilla von Dolchstichen vurchbohrt aufgefunden. Derselbe scheint von zwei gutgekleideten Individuen ermordet und aus dem Waggon geworfen worden zu sein. Die Verfolgung ist eingeleitet. Es liegt wahrscheinlich ein Racheakt vor. Bludenz, 3. Febr. Auf der Arlbergbahn zwischen Langen und Dalaas wurden heute Nacht zwei Brücken durch Lawinen weggerissen Der Gesammtverkehr zwischen Langen und Braz ist auf sieben Tage eingestellt Belfort, 3 Febr. Hier fand heute Nacht ein leichtes Erdbeben statt. Athen, 2. Febr. Die Anzahl der durch das Erd⸗ beben auf Zante verletzten Personen beträgt 200. In Zante ist kein bewohnbares Haus übrig geblieben. In den Dörfern herrscht große Panik. Nachrichten aus dem Innern fehlen.— 3. Febr. Heute erfolgte in Zante ein neues Erdbeben, gefolgt von heftigem Sturm. 10,00 Personen sind obdachlos. Das englische Kriegsschiff„Camperdown“ und 3 griechische Krlegsschiffe sind in Zante eingelaufen, um Hilfe zu bringen. Die Seewiese. In Nachstehendem veröffentliche ich den Wortlaut meines am 14. Oet. 1892 an den Gemeinderath der Stadt Friedberg gerichteten Schreibens, in der Absicht, irrigen Auffassungen und Meinungen zu begegnen, welche aus Anlaß meines Anerbletens, die Anlage der Seewiese be⸗ treffend, entstanden sind:„Die Grundlage des Plans zu einer Anlage der Seewiese, über deren Zweck in einem an den Gemeinderath gerichteten Briefe vom 20. April 1890 das Nähere enthalten ist, ist aus der bier belfolgenden Zeichnung der Herren Gebr. Siesmayer ersichtlich. Aende⸗ rungen im Einzelnen ohne Beeinträchtigung des Charakters des Ganzen— würden vorbehalten bleiben. Ehe ich an die Ausführung dieser Stiftung an die Stadt herantrete, ist eine bindende Antwort settens der Stadt auf die Fragen nothwendig: 1) Billigt die Stadt den vorliegenden Plan? 2) Verpflichtet sich die Stadt für alle Zukunft die Anlage auf ihre Kosten in Schutz und Pflege zu nehmen und ihr den Grundzug: daß sie unentgeltlich, ausgenommen für zeitweilige ausschließliche Ueberlassung gewisser Theile der Wiese an Vereine(Radfahrer Verein, Elslaufverein), gegen eine Jahresverzütung(Mietbe) Ge⸗ legenheit und Raum bietet für Erholung, Erfrischung und Kräftigung von Jung und Alt im Allgemeinen, für die gymnastische Erziehung unserer Jugend im Besonderen für alle Zeit zu erhalten? Im Falle der Bejahung dieser Fragen bedinge ich als Leistungen der Stadt das Folgende: a. im Anschluß an bie 1893 neu zu pflasternde, auf beiden Seiten mit erhöhtem Bankett zu versehende Neu— thorstraße, Herstellung eines bequemen Zugangswegs in der Breite der Neuthorstraße vom Seegraben zur Wiese; b. chaussirte genügend brette(3 m) Zugänge zur Wiese unterhalb Phtlippt, Windecker's Keller und von der Ockstädter Chaussee; o. Einführung der städtischen Wasser⸗ leitung in die Wiese nach Siesmayer's Angabe; d. un⸗ entgeltliche Wasserabgabe für Anlegungs und Unter- haltungszwecke, zum Trinken, für die Bedürfnißbäuschen, wenn nothwendig, für die Berteselung der Schlittschuh⸗ bahn; e. Ueberwachung des Seebachs durch den Stadt- baumeister. So lange das Bachbett in dem jetzigen Zu⸗ stand bleibt, hat dessen gründliche Reinigung öfter wie bisher zu geschehen, damit der Wasserlauf nicht ver⸗ schlammt, nicht verwächst; die Stauung des Bachs zu Eislaufzwecken ist ein für allemal zuzusichern; f. unter⸗ irdische(durch Röhren) Zuleitung der Abwässer längs des Seegrabens in den Seebach; g. Anstellung eines Gärtners für Pflege und Unterhaltung, für Schutz und Ueberwachung der Anlage. Jede Nebenbeschäftigung für Private oder auch für die Stadt ist demselben untersagt. Eine Unterkunftshütte für den Gärtner ist in dem Sttftungsplan vorgesehen; h. ein die vorstehenden Punkte wiedergebender schriftlicher Akt seitens der Stadt.“ Carl Trapp. Witterung im Januar 1893 in Friedberg, beobachtet von H. Trapp. Monatsmittel, berechnet aus dem täglichen und niedrigsten Stande— 5.48 0 K.. Höchster Stand(am 31. Jan.) + 4.5 0 R. Niedrigster Stand(am 20. Jon)— 20 1 0 R. Meßbarer Niederschlag an 14 Tagen 34 44 mm. Privatbedarf in Herren- und Knabenstoffen, Cheviots, Kammgarn, Tuche n. Buxkin a M. 1.75 per Meter versenden in einzelnen au ctern an Jedermann das Buxkin- Fabrik Depot Oet-⸗ tinger& Co., Frankfurt a. HM. Wuster in reicher Auswabl bereitwilligst franco ins Haus. 540 I. 2. d. d. St. Mittwoch den 8. Febr., Abends ½8 Uhr: Berath.— und Br. M. Bremer Cigarren, per Stück 5, b, 7, 8 9, 0—2 Pfa., bei 418 Fr. Wagner. 516 bei Grabgarten im Rosenthal zu verpochten Z erfragen kann sofort eintreten. Aug. Scheibel. pedition des Anzeigers. Kellner⸗Lehrling Wo? sagt die Ex Hemden, Shlips, Hosen— träger, Manschetten veitaufe J. Keim. 478 zum Einkaufspreis. 367 8 WWW— W komm „Hor lichen Gegründet 1854. Versicherungsstand Ende 18922 Bankvermögen Ende 1822 Neue Versicherungsanträge in 1892 Aller Ueberschuß den Versicherten Lebensversicherungs⸗& Er in Stuttgart. sparniß⸗Bank Unter Staatsaufsicht. rund 366 Millionen Mark 77 7 N N o 5 in Form von Dividenden. Dividende: Nach Plan A II: 40 9% der ordentlichen Jahresprämie. Zu weiterem Beitritt laden ein die Vertreter: Friedberg: J. Landau, Taubstummenlehrer. Vilbel: Wilh. Simon, Kaufmann. Nach Plan B: 30% steigende Dividende. (Stg. 20/2 548 Geschüfts⸗Eröffnung. Einem geehrten Publikum Friedbergs und der Umgebung, sowie iner werthen Nachbarschaft, Freunden und Bekannten, zur gefälligen kachricht, daß ich am 30. Januar am hiesigen Platze, Haagkstraße 542, is à vis dem Vorschuß- und Credit⸗Verein eine Brod⸗ und Fein⸗Bäckerei sröffnet habe. Es wird mein eifrigstes Bestreben sein, meine werthen Abnehmer urch nur Prima⸗Waare, reelle Preise und freundliche Bedienung zu— rieden zu stellen. Zugleich empfehle ich mein Prima⸗Weizenmehl aus einer der rsten prämiirten Walzenmühlen. Auch verkaufe ich sämmtliche Futter⸗ itoffe im detail. Achtungsvoll Franz Bausewein. in der Fürstlichen Es sollen versteigert werden: a. im Kolnbäuserkopf 1,42 fm. b. im Höler(Kolnbäuser Seite) Buchen, 1130 Eichen und 309 im Distrikt Höler(Koln aus r* Holz Versteigerung. Dienstag den 7. und Mittwoch den 8. Februar d. J. tommen im Köpperner Gemeindewald auf der projektirten Eisenbahnlinie Homburg—Usingeu“ nachbezeichnete Holzsortimente zur öffent⸗ chen Versteigerung: 1. Tag: 2 Buchen⸗Schneidstämme mit 2,25 Fm., 7 Erlen⸗Nutzstämme mit 2,50 Fm., 288 Fichten-Bau⸗ 13 Kiefern⸗„ 5 5 332 Stück Fichten⸗ Stangen J. Classe, 1 294 7. 77 77. 600 7. 7. 77 III. 7. 500 IV. u. V. Classe, 40 rm Kiefernnutzrollscheit(Pfostenholz 2,4 m lang). 2. Tag: 3 rm Eichen-Knüppel, 91„K Bnchen-⸗Scheit, 3„ Knüppel, 3525 Stück„ ⸗Wellen, 11 im Erlen-Rollscheit, 25„ und Birken-Knüppel, 650 Stück„ 55„ Wellen, rm Kiefern-Rollscheit, ei„ Knüppel, 5625 Stück Nadelholz-Wellen, 79 im Buchen-Stockholz. Die Zusammenkunft ist je Vormittags 10 Uhr im Distrikt 44, cerhalb der Walkmühle auf dem Thalweg. Das Holz liegt durchweg an guter Abfahrt. Köppern den 30. Januar 1893. Der Bürgermeister: See. und Nutzholzstämme/ 60 Fm. 6,60 fm. Lich den 30 Ienuar 893 dos seitber Herrn Heinrich Schmidt II. ge⸗ Holzversteigerung 543 Montag den 13. Februar l. J., von Vormittags 9% Uhr an: 9% 4 rm Buchen,, 46,4 rm Eichen Knüppel; 3,8 rm Stockholz verschtedener Art;„7,10 Stück Buchen, 690 Eichen Wellen. 162 Fichten Stangen mit 4,02 fm; 38 rm Buchen ⸗Scheiter; do rm Buchen-, 11 rm Eschen, 20 rm Nadel- Knüppel, 15 rm Buchen, 36 rm Eichen und 60 em Nadel⸗Stöcke, 1150 Die Z sammenkunft ist dort, wo sich der chaussicte Weg von Kolnhausen nach dem Distrikt Fuchsstr euch und nach dem Distelkt Höler theilt, am Kolnhäuserkopf. Dienstag den 14. Februar l. J., Deste soge nannte kleine Mfoffentenpen: 256 Stück Kiefern Bauholz ꝛc. mit 130,80 fm, 16 Fichten mit 17,79 fm, 538 Fichtenstangen von 11,75 fm, 5 en von Die Zusammenkunft ist auf der sogenannten Häuserschneise bein Tbor Haus⸗Verkauf. Auf freiwilliges Ansteben der Erben soll börige, in der Usagasse Nr. 249 gelegene Haus verkauft werden und ist erster Termin auf Mittwoch den 8. Februar 1893, Vormittags 11 Uhr, im hiesigen Rathhaus anberaumt. 2 Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. 554 Stelabäußer Bekanntmachung. Die am 31 Januar und 1. Februar l. J. abgebaltenen Holzversteigerungen sind ge— nehmigt und der erste Fahrtag auf Mitt⸗ woch den 8. d Mts festgesetzt worden. Bemerkt wird noch, daß bei nasser Wit⸗ terung nicht gefahren werden darf Ober Mörlen den 5. Febr. 1893. Gloßh. Burgermetsteret Ober Mörlen. 549 Born Oberförsterei Lich. 2 Fichten Stämme mit Nadelholz-⸗Wellen. von Vormittags 9½ Uhr an: Holzversteigerung in den Gräflich Solms⸗Rödel⸗ heim'schen Waldungen. Im Revier Wickstadt, in den Distrikten Hardt und Ztegenberg, wergen verstetgert: Donnerstag den 9 Februar, Vormittags 9½ Uhr: 60 Eichenstämme von 6-46 em Durch messer und 5— 16 m Länge, mit 4/30 Festm Inhalt, 8 Eschenstämme von 15-20 em Durch messer und 8-1 m Länge, mit 48 Neum. Juhalt, 150 Nadelstämme von 15—27 em Durch messer und 7—18 m Länge mit 53,50 eum. Inhalt, 300 Nadel Derdstaͤngen, zu Sparren, Letter Baumpfäblen geeignet. Zusammenkenft Distrikt Herdt am Ein gang des Waldes, zunächst Wickstadt. Wickstadt den 31. Januar 1893. Der Gräfl iche Revierförster 493 Hobich Holz⸗Versteigerung. Freue cen iss, Vou mittags 9 Uhr kommt eim Hoch Weiseler Gemeinde wald Dit kt Brülerberg, am unteren Ende der Isselwiese anfangend, folgendes Holz zur Versteigerung: 16 Rm Nadel Knüppel, 18000 Nadel Wellen, 8 Rm. Nadel Ssröcke. Hoch Weisel den 4 Februar 1893. Großh Buürgermeisteret Hoch W'ssel. 5 Wörner — 9* 1. A. Pelissier, Tuch u. Leinwand Handlung. Große Auswahl.— Billige Preise.. 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M. 5293.70 Spareinlagen Conto M. 111993 54 Effecten-Conto M. 15650 95 Bank Conto M. 55928— Pfennigsparkossen Conto M. 57.0 Mobilten u. Ulensilien⸗Conto M. 8.60 Wechselzinsen Conto M. 26175 Belehnungszinsen Conto M. 9.30 M 40395494 Ausgabe. Wechsel Conto M. 9977.40 Belehnungs Conto M.- 3“0.— Conto Corrente A. M. 12508925 Conto Cortente B. M. 4022.11 Spareinlogen Conto M. 109938 39 Bank Conto M. 3 00.— Giro Conto M. 15000.— Effeeten Conto M. 6431.65 Coupons u. Sorten Conto M. 1685.13 Auswärtige Correspondenten M. 6581 29 Unkosten Conto M. 1333.05 Hausreparoturen Conto M 40— Eingang. Ausgang. Wechsel Conto⸗ Corrent A. M. Wechsel Conto-⸗ 28604.10 Corrent B. Wechsel⸗Bank⸗ Conto Wechsel Giro⸗ Conto WechselAus⸗ wärtige Corre⸗ M. 7995.80 M. 58604.27 M. 46487.04 M. 23379 24 Effecten⸗ Conte M. wegen Eintritts als passioe den Verein tbeilen wir mit, Mitglieder gegen geringe Monatsbeiträge mebr statt 541 Kossebestand pro 1. Jan. 1893 M. 3835.44 Auf vie fach an uns ergangene Anfragen Mitglieder in Ar meldungen sind angenommen werden; Für die Zu⸗ an den Vorstand zu richten. kunft finden Einladungen zu den abzuhal⸗ tenden Festlichkelten an Nichtmitglieder nicht 550 Der Vorstand. Houten's Cacao, Berger Cacao, Eichberg Cacao los und in Dosen empfi blt J. A. Windecker. Chilisalpeter“ empfleblt Ph. Dan. Kümmich. Pelzröcke, Schlittendecken zur Halfte des Werldes empfieblt 349 F. Schmidt's Hutbazar. Cinoleum⸗Ceppich besorgt und legt 161 G. M. Reuss. Gummischuhe in besten Qualitäten ewpfiebit billigst 194 Heinr. Diehl, Usagasse. Ausverkauf. Wegen Aufgabe meines fertigen Kleider, lagers verkaufe meine sämmtlichen Herreukleider und Ueberzieher unker dem Einkaufsprels. 38 Friedberg M. Netscher. 1 Wegen vorgerückter Saison verkaufe den Rest der Winter schuhe und Stiefel zu bedeutend herabgesetzten Preisen. 3 Aug. Neuhof, Schuhlager. 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