z% Laterlandsliebe i nögen die Verhältnisse auch noch so friedlich Dienstag den 6. Juni. 1 65. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Mmoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus— wärtigen Einsendern(soweit Letzere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. Amtlicher Theil. Bekanntmachung, die dienstliche Benennung der Großherzoglichen Amtmänner betreffend. Vom 27. Mai 1893. Nachdem des Großherzogs Königliche Hoheit durch Allerhöchste Entschließung vom heutigen Tage Allergnädigst zu bestimmen geruht ben, daß die nach Artikel 5 des Edikts vom 12. Mai 1852, die Organisation der dem Ministerium des Innern untergeordneten Regierungs⸗ hörden betreffend, den Kreisräthen beigegebenen Beamten, statt der Benennung„Amtmann“, künftig die dienstliche Benennung„Kreisamt⸗— ann“ zu führen haben, so wird solches hierdurch zur Nachachtung bekannt gemacht. Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz. Darmstadt den 27. Mai 1893. Mainz, 1. Juni 1893. Signalement. Vor⸗ und Zuname: Friedri größe: 1 m 56 ew; Religion evangelisch; Profession: höhnlich; Bart: Schnurrbart im Entstehen; Zähne gut; Kinn: rund; Gesichtsbildung: oval; Der in untenstehendem Singnalement näher bezeichnete Huf Alle Behörden werden ersucht, nach ꝛc. Scheldt zu recherchiren, denselben im Ergreifungsfalle Steckbrief. ch Wilhelm Scheldt; Geburtsort: Butzbach, Weißbinder; Statur: klein. ei seinem Fortgang war derselbe bekleidet mit einem Drillich-Anzug, eigener Mütze und eigenen Stiefeln. letzter Wohnort Schwalheim, Haare: blond; Stirn: niedrig; Augen: blaugrau; Besondere Kennzeichen: F. S. auf dem linken Unterarm. Finger. Best. ar Scheldt der 4. Eskadron 1. Hess. Hus.⸗Regts. Nr. 13 ist seit dem 1. Juni 1893 fahnenflüchtig. zu verhaften und an die nächste Militärbehörde abzuliefern. Detachement Husaren-Regiment Nr. 13. reis Friedberg; Alter: 21 Jahre; Augenbrauen: blond: Nase: spitz; Mund: ge⸗ 14 Deutsches Reich. 0 Friedberg. Im September 1870, de deutschen Colonnen sich auf Paris zu be— egen anfingen, da sahen die Pariser eines Norgens auf dem Tuilerienplatz eine schwarze ahne gehißt, mit der Inschrift:„Das Vater⸗ nd in Gefahr!“, unter der Fahne eine Tribüne Anmeldungen der Freiwilligen entgegenzunehmen. Und tagelang drängte sich die männliche Jugend, ih in die Musterungsrollen eintragen zu lassen. ir haben keinen Grund, von der Vaterlands⸗ lebe und dem Heldenmuth, die damals Paris und ganz Frankreich entfaltet hat, gering zu Inken. Das Heer hat damals sicherlich alles ifgeboten, was in seinen Kräften stand, dem zeinde Widerstand zu leisten. Wenn dieser iderstand erfolglos war, so war der Grund, 5 nicht rechtzeitig vorbereitet war. Die Frei⸗ illigen, vom besten Willen beseelt, waren angelhaft ausgebildet, erlagen den Strapazen id hatten im Feuer nicht die Ruhe alter soldaten. Es fehlten die Stämme und das jusbildungspersonal. Es fehlte die Ausrüst⸗ ag, bei der hastigen Abnahme der im letzten lugenblicke bestellten Bedarfsgegenstände wur— in Schuhe mit Pappsohlen und unbrauchbare bewehre geliefert. Die Noth des Vaterlandes har zu überraschend über die Franzosen ge— bmmen; man hatte überhaupt nicht an die Moglichkeit gedacht, der Vertheidigung dur das kaiserliche Heer beraubt zu sein. Der Er⸗ folg des Krieges wird im Frieden vorbereitet, gie die Verhältnisse heute liegen, kann nur dus unausgesetzte Anspannen aller Kreise des Volkes eine gewisse Bürgschaft für die Sicher⸗ beit des Reiches liefern. Bei den uner⸗ Horten Anforderungen welche die moderne sriegführung an Ausrüstung und Ausbildung des Heeres stellt, ist es nutzlos, in dem Augen⸗ r — „„ ͤ TT — de Grenze dringen, die schwarze Fahne auf⸗ 7 ziziehen und das Vaterland für gefährdet zu Eine weise Augenblick, erklären. Dann ist es zu spät. vergißt keinen sceinen, die Gefahren, womit das Reich um⸗ geben ist. hachtet es als die höchste Aufgabe der Nation, sollte eigentlich einer besonderen Mahnung gar als nicht bedürfen. Aber die Mahnung ist ergangen. Bei den Verhandlungen des jetzt aufgelösten Reichstages über die Militärvorlage ist von der Regierung wiederholt erklärt worden, daß sie für die Sicherheit des Reiches nicht mehr Gewähr leisten könne, wenn ihre Forderungen it Offizieren, Aerzten, Schreibern, bereit die abgewiesen würden. Reichstages hat die Presse der Regierung diese Versicherungen Kaiser um diese Anschauung zu bekräftigen. deutsche Volk sollte he ch fahr des Vaterlandes licke, wo die Heere des Feindes siegreich über Eine weise Vaterlandsliebe be- desen Gefahren, die deren Bestand bedrohen, uchtzeitig vorzubeugen, und scheut vor keinem Ipfer zurück, das diese Aufgabe erheischt. Sie Nach der Auflösung des und Wort sogar der ergriffen Das ute wissen, woran es ist. Es hat keinen Grund, an der Ehrlichkeit der Regierung zu zweifeln, und es könnte erkennen, daß die Einwände, die von der Opposition gegen die Vorlage der Regierung gemacht wor— den sind, nicht so sehr sachlichen Erwägungen als parteipolitischen Interessen entsprungen sind. Im Ernste kann doch kein Mensch be— haupten, es sei dem deutschen Volke nicht mög⸗ lich, die Menschen und die Mittel aufzubringen, die das Vaterland jetzt fordert. Wer wollte an einen solchen Bankerott der deutschen Wehr— kraft glauben! Es wäre natürlich viel ange⸗ nehmer, diese Millionen in der Tasche zu be— halten, die zweijährige Dienstzeit dazu ein— zustreichen und die Vermehrung der Rekruten zahl u. s. w. versagen zu können. Aber wer sich gegenwärtig hält, daß das nur auf Ge— f und des Fortbestands des Reiches hin geschehen könnte, wird sich von solchen Lockungen nicht beirren lassen. Ueberraschend schnell könnte die Stunde kommen, wo wir dies fürchterlich zu bereuen haben würden. Warten wir nicht ab, bis die Ge— fahr des Vaterlandes gestiefelt und gespornt über unsere Grenzen geschritten ist; lassen wir uns die vernichtende Lehre, die einst die Ge— schichte durch unsere Hand Frankreich ertheilt hat, zur Warnung dienen! Vergesse Keiner in diesen ernsten Tagen, daß von seinem guten Willen mit das Geschick des Reiches abhängt! Bei uns hängt keine schwarze Fahne aus; aber das Vaterland ruft darum nicht minder dringend: „Es ist Gefahr da, thue deine Bürgerpflicht!“ Heute ruft es nur zur Wahlurne; aber die Pflicht, dem Rufe zu folgen, den Mann zu wählen, der für die Sicherung des Reiches zu stimmen bereit ist, diese Pflicht ist nicht min⸗ der ernst, nicht minder gebieterisch, als wenn erneuert, zweimal das hat Pfluge und den letzten Arbeiter aus der Fabrik riefe. Aus den Wahlurnen muß die starke Majorität des künftigen Reichstages hervor— steigen, die das Wohl des Vaterlandes höher stellt als Partei-Interessen und bereit ist für dessen Sicherstellung einzutreten. Laßt uns Männer wählen, die nicht mit wenn oder aber den eigentlichen Kern der Frage zu umgehen suchen, sondern ihren Wählern offen Farbe bekennen. Darmstadt. Der Kanzlist bei dem Ober⸗Konsi⸗ storium Wahl wurde zum Kanzlei⸗Inspektor, der Wacht⸗ meister Herrmann aus Bielitz wurde zum Bureaudiener bei der Main⸗Neckar⸗Eisenbahn ernannt. Berlin, 2. Juni. Heute fand auf dem Tempelhofer Felde die große Frühjahrsparade der Berliner Garnison im Beisein des Kaiser— paares, des Grafen von Turin, vieler Fürst— lichkeiten und fremder Offiziere statt. Aus hiesiger guter Quelle wird gemeldet, der deutsche Kaiser werde der am 6. Juli stattfindenden Hochzeit des Herzogs von Pork mit der Prin⸗ zessin Mary von Teck beiwohnen. Auch der König von Griechenland und der Kronprinz von Dänemark werden an derselben theil— nehmen. — 2. Juni. Zur Durchführung der Sonn— tagsruhe in der Industrie und im Handwerk sollen Anfangs Juli weitere vorbereitende Schritte erfolgen und alsdann Konferenzen mit den Vertretern derjenigen Berufszweige beginnen, deren Wünsche auf Bedenken gestoßen. Nach Beendigung der Konferenzen wird dem Bundesrath ein Entwurf zu den Ausführungs— schriften vorgelegt. Kiel. S. M. Kreuzerkorvette„Marie“, Kommandant Korv.-Kap. von Lyncker, ist am 30. Mai in Taltal in Chile eingetroffen und beabsichtigt am 3. Juni nach Iquique in See zu gehen. — 2. Juni. Die Kreuzerkorvette„Kaiserin Augusta“ ist heute von der Flottenrevue in New⸗Pork hierher zurückgekehrt. München. Durch allerhöchste Entschließ— ung vom 31. Mai wurde der gegenwärtige Landtag aufgelöst, der Termin für die Neu- wahlen zum bayerischen Landtag und zwar die Urwahlen auf den 5. Juli, die Abgeord— netenwahlen auf den 12. Juli anberaumt. Ausland. Oesterreich-Ungarn Gastein. Der die schwarze Fahne den letzten Knecht vom Kaiser und die Kaiserin von Oesterreich werden 2 nach Schluß der Delegationen zu längerem Aufenthalte hier erwartet. 1 Prag, 3. Juni. In der gestrigen Partei⸗ versammlung der Jungczechen wurde beschlossen, die jungczechischen Abgeordneten zu beauftragen, bei den Verhandlungen über das Heeresbudget den Standpunkt des czechischen Volkes zu ver⸗ treten, die czechische Frage wieder dufzurollen und gegen den Dreibund Stellung zu nehmen. Belgien. Lens, 3. Juni. Tausende von Flugblättern wurden unter die Arbeiter ver— theilt, worin die Belgier aufgefordert werden, Frankreich zu verlassen, wenn sie nicht eine Wiederkehr der vorjährigen Gewaltscenen her— vorrufen wollten. Die Ausweisung Baslys und Lamendius aus Belgien werde gerächt. Schweden. Stockholm. König Oskar[I. wurde auf seiner Reise im südlichen Schweden überall mit demonstrativem Enthusiasmus empfangen. Frankreich. Paris. Es verlautet, wäh⸗ rend der Anwesenheit Carnot's in Brest treffe dort ein englisches Geschwader ein, um die Besuche des französischen Geschwaders in Ply⸗ mouth zu erwiedern. — Trotz der gegentheiligen Gerüchte kehrt der französische Gesandte in Berlin, Herbette, mit Instruktionen über die Abgrenzung der Operationen in Kamerun versehen, auf seinen Posten zurück. Toulon, 2. Juni. In Lovarde und Prades kam es zwischen Franzosen und Italienern zu blutigen Streitigkeiten. Vierzehn Italiener wurden verhaftet, viele verwundet. Großbritannien. London, 113 Heute Morgen wurde auf einen Advokaten von Dublin, Names Molony, der auf Kiltanou⸗ gütern in Irland Pachtgelder einzieht, auf dem Wege nach Tulla von beiden Seiten der Straße geschossen. Molony wurde schwer ver⸗ letzt, sein Pferd getödtet. Sieben Personen sind verhaftet. — Zwei englische Kriegsschiffe,„Cleopatra“ und„Buzzard“, gingen nach St. Johns in Neufundland ab, woselbst Streitigkeiten zwischen einem französischen Schiffskapitän und den Behörden wegen der Weigerung des ersteren, die zur Verpackung der Fische dienenden Waaren zu verzollen, entstanden sind. Portugal. Lissabon, 1. Juni. Die Depu⸗ tirtenkammer hat den Handels-Vertrag mit Spanien angenommen. Serbien. Belgrad. Die Skupschtina wird nur das provisorische Budget beschließen; das neue Budget wird erst im Herbst votirt. Aus Stadt und Land. Bad-Nauheim. Der Tag des Turn⸗Festes rückt näher und näher heran, die Sitzungen des Ge sammteomités, sowie der Einzelausschüsse häufen sich immer mehr und es gibt noch manche Arbeit zu er— gegen Langwasser, Heinrich, von Steinfurth, wegen Ver⸗ brechens im Amte; 3. Mittwoch den 7. Juni, Vorm. 9 Uhr, gegen Döring, Heinrich, von Windhausen, wegen Meineids; 4. Donnerstag den 8. Juni, Vorm. 9 Uhr, gegen Krug, Johann Philipp, von Ihringshausen, wegen Verbrechens im Amte; 5. Freitag den 9. Juni, Vorm. 9 Uhr, gegen Muhly, Heinrich, von Allendorf a. d. L., wegen Verbrechens gegen die Sittlichkeit; 6. Montag den 12. Juni, Vorm. 9 Uhr, gegen Bacharach, Aron, von Neustadt, wegen betrügerischen Bankeruts und Betrugs. bh. Vilbel. Am vergangenen Samstag Abend fand im Saale„Zur Lilie“ dahier eine Versammlung der sämmtlichen hierorts bestehenden Krankenkassen statt. Tagesordnung: Einführung des Naturheilverfahrens. Es wurde beschlossen den demnächst stattfindenden Gene⸗ ralversammlungen die Einführung der Naturheilmethode und die gemeinschaftliche Anstellung eines derartigen Arztes zur thunlichsten Berücksichtigung zu empfehlen. h. Darmstadt. Der Präsident des Landesausschusses der landw. Vereine des Großherzogthums Hessen hat die Mitglieder dieser obersten Vertretung der hessischen Landwirthschaft auf Samstag den 17. Juni Il. J. zu einer außerordentlichen Sitzung nach Darmstadt einbe⸗ rufen zur Berathung und Beschlußfassung über die Frage, welche Maßregeln zur Bekämpfung der in Aussicht stehenden Futter- und Streunoth zu ergreifen sind. Allerlei. Freiburg i. B., 3. Juni. Von der 5. Kompagnie des 113. Regiments desertirten drei Soldaten, von denen sich einer erhängte. Angeblich sollen Mißhandlungen das Motiv sein. Nimburg in Böhmen, 1. Juni. Von den an dem Distanzmarsch Berlin-Wien Betheiligten sind die ersten Fünf über eine Strecke von 5 Kilometer zerstreut. Die Spitze hat ein Vegeterianer, welcher wohlauf ist, dann folgen der Ingenieur von Wien und der Natur- mensch. Fast alle leiden an aufgeriebenen Füßen. Paris. Fontane und Eiffel wurden aufgefordert, sich am 8. Juni zum Antritt ihrer Gefängnißstrafe zu stellen, da sonst das Cassationsgesuch ohne weiteres ver— worfen werde. Paris, 1. Juni. Auf dem Schießplatze bei Le Mans explodirte eine Granate. Ein Unteroffizier wurde getödtet, 5 Mann sind schwer verwundet. Arras, 3. Juni. Durch das Umfallen einer Lampe entstand in der Kirche von Gommecourt eine Feuers— brunst, wodurch dieselbe vollständig zerstört wurde. Rom, 3. Juni. Bei der Frohnleichnamsprozession kam es in der Nähe in einem kleinen Orte zu Ruhe⸗ störungen. Die Gendarmen mußten mit den Waffen auf die Menge eindringen, wobei zahlreiche Verwun— dungen vorkamen. Mehrere Verhaftungen wurden vor— genommen. Palermo, 2. Juni. Heute früh 6.45 Uhr wurden am Aetna starke Erdstöße südöstlich und nordwestlich verspürt. Die Einwohner verließen ihre Behausungen. In Giarre wurden um 7.03 Uhr Erdstöße nordöstlich und südwestlich, in Catania um 8.43 und 11.46 Uhr nördlich und südlich Erschütterungen wahrgenommen. Petersburg, 3. Juni. In der Kreisstadt Serpuchar wüthete eine furchtbare Feuersbrunst. 67 Häuser wurden eingeäschert, mehrere Personen kamen in den Flammen um. Newyork, 2. Juni. Der„Herald“ berichtet über ein Erdbeben in Guayaquil in Ecuador, wobei das Ge⸗ fängniß einstürzte und viele Gefangene unter den Trüm⸗ mern begraben wurden, während die anderen entkamen. Das Haus des Gouverneurs, das Stadthaus und viele andere Gebäude sind zerstört. Das tiefste Bohrloch der Erde. Am 17. Maj ist, wie wir schon mitgetheilt, ledigen. Als Festmusik wurde die Regimentsmufik des Leibgarderegiments Nr. 115 aus Darmstadt unter per sönlicher Leitung des Kapellmeisters Hilge engagirt; die Kapelle, welche wir schon öfter Gelegenheit hatten hier auf der Terrasse konzertiren zu hören, bürgt uns für diesen Theil die Sympathien der Festbesucher schon jetzt zu gewinnen. Die Anmeldungen der fremden Turner laufen schon zahlreich ein. In den nachsten Tagen wird der Wohnungsausschuß seine Thätigkeit beginnen und hofft man bei unseren Gastfreundschaft übenden Einwohnern genügend Freiquartiere zur Ver Verfügung gestellt zu bekommen. r. Bad⸗Nauheim. In der vorigen Woche sind 197 Kurfremde, im Ganzen jetzt 2195 Personen hier angekommen. Gießen. Wie der„Fr. Ztg.“ gemeldet wird, ant wortete die Großh. Regierung auf Akeessist Katzensteins, nach der Entscheidung der Zweiten Kammer in der be⸗ kannten Acceß-Angelegenheit eingereichtes Gesuch um endgiltige Entscheidung, unterm 2 1. Mai, daß das Großh. Ministerium sich nicht veranlaßt gesehen hat, eine von den früher ergangenen Verfügungen abweichende Ent schließung zu fassen, und daß es hierbei lediglich sein Bewenden zu behalten habe. Damit ist Katzenstein die Anwaltschaft im Deutschen Reiche verschlossen, da der Vorbereitungsdienst in der Verwaltung nothwendige Voraussetzung des Staatsexamens bildet 5 Gießen. Die Sitzungen des Schwurgerichts vom II. Quartal beginnen am 5. Juni und kommen folgende Fälle zur Verhandlung: 1. Montag den 5. Juni, Vorm. g Uhr, gegen Geis, Johannes, von Hain⸗Gründau, wegen Meineids; 2. Dienstag den 6. Juni, Vorm. 9 Uhr, in dem bisher tiefsten Bohrloch der Erde auf der Feldmark von Paruschowitz im Kreise Ryb— nik eine Teufe von 2000 Meter erreicht worden. Seitdem ist man noch um 2 Meter tiefer ge— drungen, hat dann aber die Bohrarbeit vor— läufig eingestellt. Jetzt sollen in der Tiefe von 2000 Meter Temperaturmessungen vorgenom— men werden. Das Bohren in so außerordent— liche Tiefen und überdies, wie es bei Paru— schowitz der Fall ist, meist durch feste Gebirgs— massen, war vor der Erfindung der Mannes— mannrohre technisch unmöglich. Die Wandung dieser Rohre zeigt nämlich, mit der anderer Rohre verglichen, eine bedeutend größere Festig— keit, kann also bei gleicher Widerstandsfähigkeit erheblich schwächer gehalten werden, sodaß sich bei gleicher Anfangsweite des bohrenden Rohres (im Allgemeinen etwa 30 Centimeter) ein Ge— stänge von viel größerer Länge herstellen läßt, als bisher. Denn man bohrt in neuerer Zeit in größere Tiefen und in festes Gestein nicht mehr in der Weise, daß man mit einem Bohrer ein Loch herstellt, sondern indem man ein Rohr drehend in den Boden treibt, dessen unterer Rand einen mit Diamanten besetzten Stahlring, sich und das Rohr drehend in das Gestein ein, von dem dabei innerhalb des Rohres eine eylin⸗ drische Säule, der sogenannte Bohrkern, stehen bleibt. Eine kleine Nebenvorrichtung an der Bohrkrone ermöglicht, diesen Bohrkern beim Herausheben des bohrenden Rohres loszubrechen und mit hinauf zu befördern. Die Apparate zur Gewinnung der Kerne sind so vervoll⸗ kommnet worden, daß die Länge der(zusammen⸗ gelegten) Kerne bei einigermaßen festem Gestein vollkommen der abgebohrten Tiefe entspricht. In Folge dessen erhält man beim Diamant⸗ bohren vollständigen und genauen Aufschluß über Beschaffenheit und Lagerungsverhältnisse der durchbohrten Massen. Es liegt auf der Hand, daß gerade hierdurch das Diamant⸗ bohren von der höchsten Bedeutung für die geologische Wissenschaft und außerdem auch für die Aufsuchung abbauwerther Mineralien ist. Wie bereits erwähnt, hat das zuerst in den Boden getriebene Mannesmannrohr im All⸗ gemeinen eine lichte Weite von rund 30 Centi⸗ meter. Sobald es seiner ganzen Länge nach in den Boden hineingedreht ist, wird es mit seinem Bohrkern herausgehoben. Von dem Rohre wird dann die Bohrkrone entfernt und in sein unteres Ende hinein wird nun ein zweites Rohr geschraubt, dessen lichte Weite naturgemäß um den Betrag der Wandung des ersten Rohres kleiner ist. Nachdem dieses zweite Rohr noch mit einer neuen, genau passen⸗ den Bohrkrone versehen worden ist, werden die beiden zu einem„Gestänge“ verbundenen Rohre in das mit Hülfe des ersten Rohres geschaffene Bohrloch gebracht, und sobald das zweite Rohr mit der Bohrkrone unten den Boden des Bohr⸗ loches berührt, beginnt die Bohrarbeit von Neuem. Sie wird so lange fortgesetzt, bis beide Rohre vollkommen in den Boden getrieben sind. Dann wird das Gestänge und mit ihm der von dem zweiten Rohre erbohrte Kern(der naturgemäß von etwas kleinerem Durchmesser ist als der des ersten Rohres) wieder heraus; gehoben; es wird nach Entfernung der Bohr⸗ krone ein drittes, wieder um ein geringes engeres Rohr eingeschraubt und mit der pas⸗ senden Bohrkrone versehen, und in dieser Weise wird fortgefahreu, solange es eben geht. Das Paruschowitzer Bohrloch hat in seiner tiefsten Tiefe gegenwärtig noch eine lichte Weite von fast sieben Centimetern. In dieser Tiefe sind jetzt in das Bohrloch Thermometer, genau ber glichene und besonders sorgfältig gearbeitete Instrumente eingehängt worden, die dort einige Zeit verbleiben sollen, um möglichst zuverlässige Temperaturangaben zu erhalten. Späterhin will die Behörde die Bohrarbeit noch so weil als möglich fortsetzen. Da das Bohrloch, wit bereits erwähnt, noch immer eine Weite von fast sieben Centimetern hat, so scheint es nich. ausgeschlossen, daß das Gestänge noch rech! erheblich tiefer in den Boden getrieben werden kann. Lederschwärze. Eine gute Lederschwärze wird nach den „Leipziger Färberzeitung“ hergestellt durch Lösen von 500 Gramm schwefelsaurem Eisen unt 15 Gramm Weinsäure in 1 Liter Wassen einerseits und durch Abkochen von 750 Gramm Blauholz mit 8 Liter Wasser auf 500 Gramm und Zusatz von 100 Gramm Traubenzucken andererseits. Beide Lösungen werden gemisch. Kräftigere Schwärze erlangt man, wenn man der Blauholzabkochung noch 12 Gramm Am. linblauschwarz zusetzt. Man entfettet das Leda. mit verdünntem Ammoniak(1: 25) und trägt die Schwärze mittels einer Bürste auf. Handel und Verkehr. Friedberg, 3. Juni. Buttermarkt. Butn⸗ kostete per Pfund M. 1.00— 1.20, Eier 1 Stück 6. Gießen, 3. Juni. Auf dem heutigen Wochen markt kostete: Butter pr. Pf. Mk. 1,10—1.20, Gier per Stück 6 Pf., 2 St. 11— Pf., Käse pr. St. 5—8 Pf, 5 5 27. 11 Tauben pr. Paar Mk. 0,70— 0,90, Hühner pr. Stun die sogenannte Bohrkrone, trägt. Diese gräbt Mk. 1,10 1,50, Hahnen pr. Stück Mk. 1,7020 Ochsenfleisch pr. Pfund 66—72 Pf., Kuh⸗ und Rind gassel 0 Thaler 0 4112 59 1652 1241 2 1628 0 236 2 2408 50 3055 309 349 9000 1132 915 4820 42 4028 5 5143 8 5028 N 6600 1 6649 Jh 6694 abel am — sapfiehl 20 00 Donner 3 Uhr, U r Jor Agerung 251 Von entfernt bird nun b lichte. Wandung 1 achdem d genqu pa ist, werden undenen d res gesch as zweite den des del zohrarhelt orlgeset, Boden gel e und mit! ohrte ern m Durch wieder hau ung der ein geh, mit der! in dieser l ben geht.. 1 seinet ff ichte Bult! ieser Ti; ter, gent!“ ltig geatol „die doll icht zu en. She it noch g 3 Bohlloh f eine Welk“ scheint es! änge loch 1 eriehel Ui kehr.„ 5. dn 86 beisch pr. Pfund 50—56 Pf., Schweinesleisch pr. Pfund 9-70 Pf., Kalbfleisch pr. Pfund 40—46 Pf., Hammel⸗ seisch per Pfund 40—70 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo 006,00 M., Zwiebeln per Centner M. 12, Kirschen ser Pfund 15—20 Pfg. Frankfurt, 2. Juni. Heu kostete der Centner N. 7.50—8.00 Stroh der Ctr., Roggenstroh M. 4.60 dis 5.00, Weizenstroh M. 4.20, Haferstroh M. 3.60, Wirrstroh M. 3.20. Angefahren waren 29 Wagen. rankfurt, 3. Juni. Wochenmarkt. Butter das GUfund 1.10— 1.20 Mk, Endiviensalat 20 Pf., neue Kar⸗ offeln(Maltaer) pro Pfund 15 Pf., Meerrettig 10 bis 0 Pf., neue rothe Kartoffeln das Pfund 14— 18 Pf., Fier das Stück 5—6 Pf., Zwiebeln pr. Pfd. 12 bis 18 f., neue Gurken 25—30 Pf., Spinat 40—60 Pf., franz. Spinat 40—60 Pf., Blumenkohl 40—90 Pf., Larotten per Päckchen 20—25 Pf., Kopfsalat 10—15 f., Kohlraben 20—25 Pf., Römischkohl 50— 70 Pf., franz. Sellerie 50—60 Pf., Sellerieköpfe 20 Pf., grüne Zwiebel 4—6 Pf., ital. Zwiebel 15 Pf., Eskarol 15 518 20 Pf., Grünkohl 30—50 Pf., Romainsalat M. 1, Mauskartoffeln das Pfund 8—10 Pf., Radieschen 6 Pf. Spargel das Pfund 0,501.00 M., Suppenspargel 55 Pf. Berloosungen. Kassel, 1. Juni. Ziehung der Kurhessischen 40 Thaler⸗Loose. Serien: 131 986 431 635 734 780 645 112 595 744 145 740 356 36 432 257 995 1161 1652 1241 1271 1354 1209 1905 1967 1818 1965 1975 1872 1628 1249 1519 1875 1839 1189 2044 2897 2517 2235 2136 2848 2642 2062 2226 2445 2541 2536 2144 2224 2498 3934 3835 3541 3581 3398 3168 3182 3037 3500 3655 3708 3704 3702 3312 3887 3171 3756 3052 3569 3549 3243 3096 4978 4849 4702 4327 4441 4089 4530 4132 4831 4461 4540 4764 4445 4507 4124 4872 1516 4826 4724 4490 4900 4618 4034 4437 4749 4874 1742 4028 4291 5140 5757 5037 5404 5539 5920 5473 5888 5143 5390 5289 5819 5833 5098 5965 5527 5391 Schwedische 10 Thaler⸗Loose von 1860. Ziehung vom 1. und 2. Mai 1893. Heimzahlung ab 1. August 1893. Nr. 148420 à 5000 Thlr. Nr. 149249 a 1000 Thlr. Nr. 72477 à 500 Thlr. Nr. 77144 92574 168796 210089 à 150 Thlr. Nr. 14873 17907 42335 62880 79287 122246 139372 149204 188871 220349 à 60 Thlr. Nr. 33598 45119 51645 70414 79160 80279 82284 85215 104007 113619 117678 121574 136743 167860 171538 183466 193321 215556 224166 237124 à 35 Thlr. Nr. 1936 2355 8752 20999 21304 847 34053 37641 48959 50062 52121 55877 61098 62571 64591 65988 69948 71986 81999 105187 110281 120450 121590 123134 139454 145061 158010 505 939 169044 185541 195668 207306 339 215126 218 225538 233804 à 25 Thlr. Die übrigen Nummern können auf unserem Bureau eingesehen werden. Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Fraukfurt. Opernhaus. Dienstag den 6.: Fra Diavolo. Margarethen-Walzer. Gewöhnliche Preise. Mittwoch den 7.: Cyelus klassischer Dramen bei er⸗ mäßigten Preisen. J. Abend Maria Stuart. Donnerstag den 8.: Wagner-Cyelus. X. und letzter Abend. Götterdämmerung. Gewöhnliche Preise. Freitag den 9.: Einmaliges Gastspiel des Hofopern— sängers G. Anthes aus Dresden. Bajazzo: Anthes. Regimentstocher. Samstag den 10.: Die Rantzau. Coppelia. Sonntag den 11.: Robert der Teufel. Große Preise. Montag den 12.: mäßigten Preisen. Die Piccolomini. Schauspielhaus. Dienstag den 6.: Der Talismann. Gew. Preise. Gew. Pr. Donnerstag den 8.: Geschlossen. Freitag den 9.: Neu⸗Frankfurt. Gewöhnl. Preise. 5688 5928 5358 5904 5441 5181 5270 5764 5034 5936 Samstag den 20.: Zum ersten Male: Der Bajazzo. Gew. Pr. Cyelus klassischer Dramen bei er⸗ II. Abend: Wallensteins Lager. Mittwoch den 7.: Das verwunschene Schloß. Gew. Pr. Frou⸗-Frou. Evangel. Arbeiterverein. Dienstag den 6. Juni, Abends 8 Uhr: Mittheilungen über den Verein der Gustav-Adolf-Stiftung; über das Programm der Arbeiter-Vereine und über den zu gründenden Bauverein„Eigener Herd ist Goldes werth.“ Priwalbedarf in Herren- und Knabenstoffen, Cheviots, Kammgarn, Tuche u. Buxkin à M. 1.75 per Meter versenden in einzelnen Metern an Jedermann das Buxkin-Fabrik-Depot Oet- tinger& Co., Fropkfurt a. d. Muster in reichster Auswahl bereitwilligst franco ins Haus. 961 — L. 2. d. d. Si. Mittwoch den 7. Juni. Abends ½8 Uhr: Ges. Zuskft. Zur gefl. Beachtung. Schriftliche Anfragen wegen Auskunftser— theilungen über Inserate ꝛc. können wir nur dann beantworten, wenn denselben eine Frei— marke für die Rückantwort beigelegt ist. Uebe— Inserate, bezüglich deren Offerten einzureichen sind, ist die Expedition zu keinerlei Auskunfts— ertheilungen befugt. Offertenbriefe sind, soweit keine bestimmten gegentheiligen Abmachungen getroffen wurden, in der Expedition abzuholen. Die Exped. des Oberhess. Anzeigers. Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des allein ächten Cölnischen Wassers übertragen und empfehlen dasselbe 5187 6600 6217 6149 6283 6008 6191 6423 6542 6106 6117 6649 6198 6080 6282 6616 6186 6195 6042 6386 Die Gewinn-Ziehung 6099 6699 6118 6287 6049. findet am 1. Juli 1893 statt. Gewöhnliche Preise. Frou. Sittengemälde aus dem Französischen von Mauthner. Sonntag den 11.: Zum ersten Male wiederholt: Frou— 1 Gewöhnliche Preise. per Glas zu M. 1.75, e n Dutzend„5 Die Exped. des Oberh. Anzeigers. Farben, trocken und in Oel gerieben, Oel⸗ und Spiritus⸗Lacke, sowie große Auswahl in allen Sorten Pinseln upfiehlt in den besten Qualitäten zu billigsten Preisen Wil. Bernbeck. 289 Graße Auswahl. Holz⸗Versteigerung. Donnerstag den 8. Juni, Vormittags 9 Uhr, kommt in dem Gemeindewald da⸗ dier(Forsterwald) folgendes Holz zur Ver— steigerung: 246 Rm. Eichen⸗Schälknüppel, 7100 Stück Eichen⸗Schälwellen. Gegen genügende Bürgschaft Zahlungs- frist bis 1. September 1893. Nieder⸗Wöllstadt den 2. Juni 1893. Großh. Bürgermeisterei Nieder⸗Wöllstadt. 2396 Weith. Holz⸗Versteigerung. Miktwoch den 7. Juni l. J., von Vor⸗ mittags 10 Uhr an, werden in dem Frei⸗ herrlich von Ritter'schen Walde bei Hof Haselheck verkauft: 2,2 rm Eichen⸗Schälknüppel, 4177 Stück Eichen⸗Schälwellen und 1,6 rm Späne. Die Zusammenkunft ist im Lohschlag. Friedberg den 1. Juni 1893. Im Auftrag der Freiherrlich v. Ritter'schen Geutsverwalkung in Rüdesheim. 2366 Heidt. 100 Liter Milch gesucht. Lieferung Morgens 40 Liter, Abends 60 Liter. 2400 L. A. pelister, Hanau, Tuch u. Leinwand Handlung. 9 Billige Preise. 271 Streulaub⸗Versteigerung. Donnerstag den 8. d. Mts. werden im Gemeindewald Ober-Rosbach, Distrikt Große Johannes⸗-Heck: 116 Haufen Streu⸗ laub öffentlich meistbietend versteigert. Zusammenkunft und Anfang der Ver⸗ steigerung Morgens 9 Uhr im Distrikt Große Johannes⸗-Heck. Ober-⸗Rosbach den 5. Juni 1893. Großh. Bürgermeisterei Ober⸗Rosbach. 2405 Dieffenbach. Holz⸗Versteigerung. Samstag den 10. Juni, Nachmittags 1 Uhr, werden im Gemeindewald dahier, Distrikt Langenbuchen: 9,86 Festmeter Eichen⸗Stammholz verkauft. Bemerkt wird, daß die Stämme letzten Winter gefällt worden sind. Klein⸗Karben den 3. Juni 1893. Großh. Bürgermeisterei Klein-⸗Karben. 2409 Neuhardt. „ E Submission. In der Gemeinde Gambach soll eine gußeiserne Wasserpumpe mit Zubehör auf dem Submissionswege vergeben werden. Bedingungen liegen bei Bezirksbauaufseher Holz-Versteigerung. Montag den 12. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, sollen im Gräfl. zu Rantzau'schen Kirch⸗ und Schneiderwald in Ziegenberg versteigert werden: 2700 Wellen Schälholz, 1140„ Schälholz⸗Reisig, 5100„ Laubholz(Backholz), 2 Rm. Buchen⸗Werkholz. Ziegenberg den 4. Juni 1893. 2413 Sommerlad. Sommersprossen verschwinden unbedingt durch die Anwendung von Bergmanns vollkommen neutraler 3 1 e Lilienmilch-Seife v. Bergmann& Co, Berlin u. Frkft. a. M. Beste Seife zur Erlangung zarter weisser Haut. Aelteste allein Achte Fabrik-Marke: Dreieck mit Erdkugel. Käuflich zu 50 Pig. per Stück bei 1682 Hofapotheker W. Georgi. Cehrlings⸗Hesuch. Für mein Tuch⸗& Manufacturwgaren⸗ Geschäft suche ich zu baldigem Eintritt einen Lehrling mit guten Schulkennt— nissen. Kost und Wohnung im Hause. Butzbach. 2399 Gustav Vogt. Ein schön möbl. Zimmer in der Ludwigstraße ist per 1. Juli an einen soliden Herrn zu vermiethen. Wo? sagt die Exp. d. Anz. Creolin- Seife v. Bergmann& C0, Berlin u. Frkft. a. f. wirksamstes und energisch desinficirendes Mittel gegen alle ansteckenden Krank- heiten. Creolin ist wirksamer als Subli- mat und Carbolsäure, ohne deren giftige Eigenschaften zu theilen, wesshalb auch diese Seise zur Reinigung der Haut von Infectionsstoffen sowie bei Hautkrank- heiten erfolgreich anzuwenden ist. Vorr. à St. 50 Pf. bei Hofapotheker W. Georgi. Aer be A. geh maschine schaffung einer Waschmaschine unbedingt zufrieden gestellt sein will, ver⸗ lange den Prospekt Badenia von 11.6500 67 Michael Jaeger, Darmstadt. Metzger zu Butzbach und bei uns offen. Eingaben erbitte bis zum 10. Mittags 1 Uhr. Gambach den 26. Mai 1893. Chr. Schultheiß, Frankfurt a. M., Kleine Gallusstr. Nr. 3. Großh. Bürgermeisterei Gambach. 2402 Reuhl. Juni, g Kassenschrä nk E, feuerfest und diebessicher, liefert billig unter Garantie Leonh. Aletter, Ein kräftiger Junge kann sofort eintreten bei 2363 G. Windisch, Hofbäcker. Ein braves * 1 62 Dienstmädchen, das schon gedient hat, für sofort gesucht. Frau Julie Engel, neben der Apotheke. Ein schöner Farren, (Simmenthaler Rasse), Gelbscheck, 19 Monate alt, steht zu verkaufen bei 2418 Nieder⸗Eschbach. Georg Kester. 2025000 25000 Mark auf prima Objekt und Subjekt zu 4% per 1. Juli oder August gesucht. Näheres in der Exped. d. Anz. 2335 111 a Veilchen- Gait Mildeste ese Seile garantirt rein und sehr aromatisch em- pfiehlt in Packeten à 3 Stück= 40 Pf. 2421 Hofapotheker W. Georgi Danksagung. Für die sehr vielen Beweise der Theil⸗ nahme wegen des Ablebens unseres theueren Sohnes und Bruders sagen wir den herz— lichsten Dank. Friedberg im Juni 1893. J Schäfer, Direktor der Blindenanstalt, Frau u. Schwestern. 2412 Danksagung anksagung. Für die vielen Beweise aufrichtiger Theil— nahme während der Krankheit und bei der Beerdigung unseres gstgeliebten neunjährigen Töchterches u. Schwesterchens Ida, sowie für die überaus zahlreiche Blumen⸗ spende sagen wir hiermit unseren tiefge⸗ fühlten Dank. Weckesheim den 4. Juni 1893. Wilhelm Lindt, Gemeinde⸗Einnehmer, Susanna Maria Lindt, geb. Veith, 2420 1955 Schlossermeister, Bad⸗Nauheim. Jeder muß lachen. doe ee Bräukrei Schmitt. E Dienstag, Mittwoch und Donnerstag den 6. 7. und 8. Juni g 2 1— N 2 l 2 5 Große Elite⸗Soirken& Künstler⸗Vorstellungen 2 der bestrenommirten Leiziger Concert— und Couplet⸗Sänger Herren S 8 A. Streitwolf und Gebr. Haus und Felir Sarno unter Mit⸗ 3 S wirkung der Gesangs- und Costüm-Soubretten Frl. Alma Orlowa— S und Frl. Clara Schäfer vom Kaiser⸗Theater in Hamburg-Altona. S Anfang 8 Uhr. Entrée: 1. Platz 50 Pfg. 2 2 2. Platz 30 Pfg. 2 — Ein hochverehrtes Familienpublikum ist ganz besonders hier- 3 2 mit zum Besuch unserer Soircen hoflichst eingeladen und betonen 8 3 wir ganz speziell den hochdecenten und doch humoristischen 2 2 Charakter derselben. 2406* 2 * Lachen muß Jeder. Freitag den 9. Juni, Nachmittags 2 Uhr, findet im Saalbau bei freier Diskussion eine öffentliche Volks⸗Versammlung Referent: Dr. Böckel. Ortskrankenkasse für Vilbel und Umgegend. Die schon durch Cirkular angesagte ordentliche Generalversammlung findet Sonntag den 11. Juni, Nachmittags 3 Uhr, im hiesigen Rathhaussaale statt, wozu ich die Herren Bürgermeister des Kassenbezirks, sowie die Vertreter der Arbeitgeber und Kassenmitglieder hiermit dringend 8 2401 statt. einlade. Tages⸗Ordnung: 1. Rechnungsablage für 1892. 2. Ausführung des 8 33 des Krankenversicherungsgesetzes bezw. § 65 Absatz 3 der Statuten, hier die Erhöhung der Kassenbeiträge oder Minderung der Kassenleistungen. 3. Einführung der Naturheilmethode, Anstellung eines diesbezüglichen approbirten Kassenarztes. 4. Vorstandswahl. Der Vorsitzende: 2411 Georg Herget. in reicher Auswahl. Neueste Jagons, vorzügliche Stoffe, anerkannt tadel ⸗ loser Sitz empfiehlt billigst 2325 Heinr. Diehl, Usagasse. Fahnen, Flaggen, Zelttücher, Fertige Zelte. 2387 G. Schulhof. Tapeten⸗Ausverkauf zu herabgesetzten Preisen bei 2284 Georg Gross. 1000 Mark esucht auf zweite Hypothek. Erste 400 M. Einsatz, 2700 M. liegende Güterstücke. Zinsen 4120 0. Näheres zu erfragen in der Exped. d. Anz. 241 Pflanzen für Gruppen, als: Ricinus, Eucaliptus, Solanum, Nicotiana, Bandmais, Perilla, Pirethrum und Lobelien, Schlingpflanzen, sowie viele Sorten Sommerblumen, jap. Klettergurken, per Stück 8 Pf., in Töpfen, Gemüse, Sellerie und Lauchpflanzen, ferner sehr schönen Kopfsalat, Kohlrabi, Spinat und Erbsen. Preise billigst. Händler Extrapreise. Carl Henze, 2312 Kunst⸗ und Handelsgärtner. Versteigerungs⸗ Anzeige. Donnerstag den 8. Juni l. Is., Vor⸗ mittags 9 Ühr anfangend, werden im Schloßhofe zu Friedberg die der Frau Schloßverwalter Dönges Wwe. zugehörigen Mobilien wegzugshalber versteigert als: FLU CELs All. 74 PIXINUN s Deutsche nnd amerikan. Harmoniums von M. 90 an. Lager von über 100 Instrumenten aller berühmten Fabriken. — verkauf schon zu monatlichen Raten von MH. 10.—, gegen baar mit höchstem Rabatt, langjährige Garantie, freie Lieferung überallhin, Umtausch alter Klaviere.— Gespielte, gut reparirte Pianos und Flügel zu 60 600 Mark. 1982 Planos zu vermiethen zu 3, 4, 5, 6-10 Mark monatlich. stimmung u. Reparatur von Pianos billigst in bester Ausführung. hitte meinen gr. illustr. Katalog gratis-frei zu verlangen. Win. Rudolph, agr. Giessen, weg s. magazin, Weg 9. Für vortheilhafte und gewinnbringende Schwein⸗, Ochsen⸗ und Schafmästung, Pferde⸗ das empfehle ich 8 vorzügliche 5 58 5 75 Zeugnisse zuverlässiger Land— Th orley sche Mastpulver. wirthe zu Diensten. M. 1.15 für 10 Packete bei Phil. Krausgrill, Nieder⸗Weisel.„Der General⸗ vertreter Eduard Würz, Basel.“ 416 * Milcherzeugung, gälber⸗, und Geflügel⸗Fütterung H. 30 Q. Eine erste rheinische 2318 Carbolineum⸗ Fabrit sucht Wiederverkäufer. Offerten sub K. 2879 an Rudolf Mosse, Frankfurt a. M. F. à 253/5) i Weis 5 Im Weißzeugnühen, sowie in allen Arten von Stickereien em pfiehlt sich Hiermit nehme ich die in Weckesheim gegen die Molkerei-Genossenschaft Reichels— heim gemachte Aussage, bezüglich des Milchprobenehmens aus den Kannen, als nicht gewußt zurück. 2403 Reichelsheim. Konrad Becker. Ida Stieler. 2 2 855 * Ebendaselbst können auch Mädchen Weiß Lehrling gesucht zeugnähen u. Sticken erlernen. 2359 von 2 Pfeffer& Metzendorf, 2372 Tapezier- u. Decorationsgeschaft. Zwei Badewannen, eine kleine und eine große, preiswürdig zu verkaufen. 9385 5 Für Rettung von Trunksucht! versend. Anweisung nach 17jähriger ap— probirter Methode zur sofortigen radi— kalen Beseitigung, mit, auch ohne Vor⸗ FA wissen, zu vollziehen, keine Berufs- störung, unter Garantie. Briefen sind 50 Pf. in Briefmarken beizufügen. Man adressire:„Privat Anstalt Villa Caristina bei Säckingen, Baden.“ 2295 Konrad Jäger. Kalbfleis ch ist stets zu 2382 haben bei W. Waas, Metzgermeister. 1 Sopha, 2 Küchenschränke, mehrere gr. und kl., 1 runder und halbrunder Tisch, 1 Kleiderschrank, 1 Kommode, 1 Wasch⸗ und 1 Nachttisch, 2 Bettladen, 1 mit Sprungfedermatratze, mehrere Stühle, ein Sessel, 6 große Oleander, .und sonstige Hausgeröäthschaften. 1 A.: Blumentöpfe Franz Joseph Nees 2380 Auctionator. Geschäftsempfehlung. Dem hiesigen und auswärtigen Publi⸗ kum hiermit die Anzeige, daß ich mit dem Heutigen hier eine Küferei errichtet habe. Es wird mein eifrigstes Bestreben sein, alle in dieses Fach einschlagende Arbeiten reel und pünktlich auszuführen. Werkstatt und Wohnung befindet sich im Hause des Herrn Schreinermeister Kreuder. Achtungsvoll J. Bullmann. 1 aus der Cognacbrennerei Gg. Scherer& Co. Langen, Hessen. ATZ His 900 T0 ¹ Große Flasche Mk. 1.80. Alleinige Niederlage WIIn. Fertseh, Friedberg(Wetteraup). 2387 2069 0 8* id + Ein Mädchen, welches gute Zeugnisse hat und kochen kann, wird für hier gesucht. Friedberg. des Anzeigers. 237 1 Corsetten 4 und 85 Pf., empfiehlt Wo? sagt die Expedition 1. 370 Druck und Verlag von Carl Bindernag Verloren. vergangenen Samstag Vormittag wurde in hiesiger Stadt ein Portemonnaie mit Inhalt verloren. Der redliche Finder wird gebeten, dasselbe gegen eine Beloh⸗ nung an die Exp. d. Anz. abzugeben. Eine Dachshündin, schwarz und braun gefleckt, ist am vorigen Sonntag auf der Kaisergrube entlaufen. Dem Wiederbringer eine Belohnung. Vor Ankauf wird gewarnt. Näheres in der Exped. d. Anz. Universal⸗Dünger? empfehlt! 0 Jeden Donnerstag und Freitag Frische Fluß und Seesische in ene bei 241 Wilhelm Fertsch. Speise⸗Margarine, bester Ersatz für Butter, per Pfund 75 2419 J. A. Windecker. Seidenhüte empfiehlt 2 C. Kalbe Hin Lelirling mit guter Schulbildung kann in meiner Druckerei angenommen werden. . KLöwensensen, Sicheln, Wetzsteine, Seusenwürfe und Rechen empfiehlt in schönster Auswahl 22 2 Ph. Dan. Kümmich. X** 7* Prima Limburger Küse per Pfund 40 Pfg. bei 2416 Fr. Wagner, Frisch angekommen das Neueste in Kinder-, Sitz- und Leg⸗ wagen bei. G. M. Reuß. Blousen in Kattun, Batist, Satin und Mousselint zu billigen Preisen bei nee Ster Schloss, 1893 Der Ausverkauf im Hinterhause der Restauration Keim dauert noch einige Tage. 2373 Sommer Unterhosen und Jacken, letztere von 50 Pfennig an, empfiehlt in allen Größen und Weiten 3 2212 Heinr. Diehl, Usagasse. Ir e Neue Wicken empfiehlt billigst 2415 Ph. Dan. Kümmich. Alle Sorten Schuhe& Stiefel billigst bei August Neuhof, Schuhlager. Alleinverkauf der Schuhwagren vo! O. Herz& Cie., Frankfurt a. M. Reparaturen werden prompt und besorgt. biligft 2005 Farbige Sonnenschirme und Sommerhandschuhe verkauft unten Einkaufspreis 2290 schmidt“ Schirm- und Huthaza.— Megen vorgerückter Saison verkaufer W̃ Sonnenschirme zu herabgesetzteg Preisen. 5 235ů Geschwister Stoll, vorm. J. Neix—: ——— Carl Bindernagel. Verantw. Red.: 24 — Dart Gtoßherzi chpenhei wugsfeier unden in rbandes — Den zun Pfeil Uhllppsor Berl Julien, Aitag anladun l zue iz der n der tun ckeln. —0 Aalen 0 saberufe Althei Ahe, lauf ede fra i hie em die