Bau töbel erh 5) 11 5 Sala ig zu verkauf nöfer Frankfurt a. J —————— Müͤdche igen in der Ec A sten ie Ref. Iced Wr, H. Rausch. e irtoffeln M. Hotte zahn zu vermiehe d. Anz. all mädchen ⸗ Nauheim gat p. d. Anz. Al rtoffeln and Stroh li dungen nach (K. a. 3 ttwe sucht in e des Bahnhof! 0 1393. Dienstag den 1. August. N 89. Oberhessischer Anzeiger. Wr* n 23 Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwo; 3 3 3 Erscheint dreimal wöchentli d Dienstag, een Kreisblatt für den Kreis Friedberg. e ee eee Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus- wärtigen Einsendern(soweit Letzere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. 5 Amtlicher Theil. Betreffend: T hier die Theilnahme der Eisenbahnarbeiter Friedberg den 29. Juli 1893. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nach Entschließung des Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz vom 22. l. Mts. zu Nr. M. J. 21137 verfügen wir fiermit, daß die auf die Bahnpolizei verpflichteten Eisenbahnbediensteten bezw. Arbeiter im Allgemeinen nicht von den Uebungen und Hülfeleistungen der Pflichtseuerwehr befreit sind. Dieselben gelten vielmehr im Falle des Nichterscheinens nur dann als entschuldigt fehlend, wenn sie während ber Zeit der Uebung oder Hülfeleistung thatsächlich als Bahnpolizeibeamte(Bahnwärter, Weichensteller ꝛc.) verwendet waren, welche Thatsache durch entsprechende Bescheinigung der Bahnbehörden nachzuweisen ist. Sie wollen sich in Zukunft hiernach bemessen und die in Ihren Gemeinden wohnenden auf die Bahnpolizei verpflichteten Eisenbahnarbeiter sowie die Feuerwehrkommandanten entsprechend bedeuten. J. V.: Dr. Göttelmann. Erdarbeiten. Betreffend: Die Feldbereinigung in der Gemarkung Petterweil II. Sache, hier die Ausführung der Meliorationsarbeiten. Die Herstellung des von der Rodheimer Gemarkung kommenden Hauptentwässerungsgraben soll zur Ausbauung und Regulirung dis zur Riedmühle in vier Arbeitsloosen, unter den bei der Versteigerung zur Verlesung kommenden Bedingungen öffentlich vergeben werden. Zusammenkunft Freitag den 4. August l. J., Vormittags 9½½ Uhr, an der Rodheimer Grenze im Oberried. Friedberg den 29. Juli 1893. Im Auftrag der Vollzugs-Commissärs: 1 mmern nebst h Preisangabe sah f. E miedgeselen lagernd Hau“ * ne ferde, N ich, zu val deals, serwagen einge deck. f meines Hal anderweit t. 45114 Bauer, Kulturtechniker. Bekanntmachung. Zetreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Burg-Gräfenrode. Nachdem sich mehr wie ein Fünftheil der betheiligten Grund— dürfniß erhoben, oder ob die Kosten durch Kapitalaufnahme auf— igenthümer, welche mehr als die Hälfte der betheiligten Fläche be— gebracht werden sollen; itzen, bei der am 3. Mai d. Is. stattgehabten Abstimmung für die 2. Die zur Vollzugs-Commission zu berufenden Sachverständigen und Feldbereinigung und die Anlage von Wegen in den Baumstücken deren Stellvertreter, sowie ein Mitglied des Schiedsgerichts und der Gemarkung Burg⸗Gräfenrode erklärt haben, und nachdem innerhalb dessen Stellvertreter zu wählen. zer gesetzlichen Frist keine Einwendungen gegen die Zulässigkeit oder Außerdem können Wünsche und Anträge seitens der Betheiligten flechtsbeständigkeit des Ergebnisses erhoben worden sind, hat die vorgebracht und berathen werden. 1 Broßh. Obere landwirthschaftliche Behörde den Beginn der Feldbe⸗ In dieser Versammlung hat ein jeder anwesende betheiligte N eeinigungsarbeiten verordnet und den Unterzeichneten zum Vollzugs- Grundeigenthümer eine Stimme; die Beschlüsse erfordern zu ihrer Commissär ernannt. Gültigkeit eine Mehrheit von Zweidritttheilen der Anwesenden und Indem ich dies zur öffentlichen Kenntniß bringe, lade ich gleich- sind unter dieser Voraussetzung auch für die nicht erschienenen Be— eeitig sämmtliche betheiligten Grundbesitzer zu der in Gemäßheit des theiligten verbindlich. Artikel 16 des Gesetzes vom 28. September 1887 Samstag den Kommen gültige Beschlüsse nicht zu Stande, so hat 2. August d. Is., Vormittags 10 Uhr, in dem Rathhaussaale zu zu 1. die Vollzugs-Commission die erforderlichen Beschlüsse zu . Burg⸗Gräfenrode stattfindenden Versammlung ein. fassen, Diese Versammlung hat zu 2. die Großh. Obere landwirthschaftliche Behörde die Sachver⸗ I. zu bestimmen, wie die Bereinigungskosten aufgebracht werden ständigen und Schiedsrichter zu ernennen. sllen, ob durch Ausschlag auf den Flächengehalt, oder den Ab— Friedberg den 24. Juli 1893. 2 schätzungswerth der Grundstücke, oder durch Bildung und Verkauf Der Vollzugs-Commissär: von Massegrundstücken, sowie ferner, ob die Beiträge nach Be⸗ 3046 Süffert. Personen, bezüglich deren Aufenthalts Auskunft begehrt wird: Karl Bergner, geboren am 1. April 1859 in Gehren(F. 907/93); Marie Rube, eeboren am 25. Januar 1876 in Villingen(F. 853,93); Peter Groner von Schönberg(B. 309/93); Peter Ruppel von Friedewald oder Ronshausen(F. 944/93); Hemd, eine streifige Frauenschürze, sowie ein Arbeits Tobias von der Lehr, geboren am 18. März 1852 in Stammheim, zuletzt in Friedberg(F. 795/93). i a a Anschreiben. Joseph Weiß, 9 11 am 5. November 1864 in Neubydschow in Böhmen, Sohn des Abraham Weiß und der Theresia, geborenen Randnitzky, zeschieden von Rosa geborenen Kaufmann, evangelisch, Kommis, ist wegen Unterschlagung eines Reisekoffers festzunehmen. Weiß ist getaufter Jude, hat mittlere Größe, bvales Gesicht, Aaken rue Haare, proportionirte Nase, trug zuletzt hellbraunkarrirten Anzug und weichen Filzhut. Um Nachricht vor Zuführung wird gebeten(B. 56/93). Im Besitze des Jost Sohn, geboren am 4. November 1845 in Lohra, welcher am 26. Juli 1893 in Hoch⸗Weisel verhaftet wurde, fanden sich ein weißes und ein buntes schurz, ohne daß er sich über den Erwerb dieser Gegenstände ausweisen konnte. Die etwaigen Eigenthümer wollen sch alsbald melden(B. 409/93). b 5 a ee 8 1 f Stedbrlef. Gegen i. Adolf Georg Köhler, geboren am 8. November 1865 in Bremen, und 2. Konrad Winterhalter, geboren am 7. Mai 1873 in Mannheim, ft von Großh. Amtsgericht Butzbach Haftbefehl wegen Beleidigung und Hausfriedensbruchs erlassen, um dessen Vollzug gebeten wird(B. 263/(93). f Erledigungen. Joh. Karl August Hirschleb von Ilmenau, durch Gendarm Schäfer in Friedberg; Karl Schmidt von Biedenkopf, durch Gendarm Schäfer Friedberg; Adam Reichard von Hainchen; Heinrich Reinhard Schallas von Rockensüß, durch Gendarm Schäfer in Friedberg und Polizeidiener Zeun in Fauerbach; Alfred Seidel von Charlottenburg; Eugenius Lenz von Groß-Auheim; Peter Becker von Erkshausen. Der Großherzogliche Amtsanwalt: Zeter Dörr von Dieburg, durch Wachtmeister Lommel und Polizeidiener Herz in Dieburg; 2 Lohann Georg Lotz von Nieder-Lang; August Hennies von Bredenbeck; Karl Herzog von Kaiserslauten; Fri 27. Juli 1893. 1 Friedberg den 27. Juli Lebrecht. 4 a a 7 55. 0; 0 Reichsanzeiger“ N. 4 Deutsches Reich. eine Lehrerstelle zu Lauterbach übertragen, die prob. Berlin. Der„Reichsanzeiger“ veröffent— sch ch Lehrerin Kratt zu Mainz zur Lehrerin ernannt, dem licht die Denkschrift zu dem, dem Bundesrath 7 5 [ Darmstadt, 28. Juli. S. K. H. der i em ein Lebrerstell 4 N 8 7 5 Schullehrer Schipper zu Frei⸗Weinheim eine Lehrerstelle nor 5: 5 roßberzog hat sich einen Riß der Gelenk- In Ebersheim, dem Schulamtsasp. Winter aus lein. pong Entwurf, einer Verordnung betr. apfel des rechten Knies zugezogen und ist hier⸗ Welzheim die 3. Lehrerstelle u. Eppertshansen über, die Erhebung eines Zollzuschlag für aus Ruß⸗ bvurch genöthigt, einige Zeit zu Bett zu liegen. tagen, die prov. Gymnasiallehrer Dr. Becker und land kommende Waaren. Der Zollzuschlag — Der Gymnasialle rer Professor Dr. Stoll in 8 eee eee 5 e ee beträgt 50 Procent der tarifmäßigen Eingangs— Bensheim wurde auf Nachsuchen, unter Anerkennung nene een, en ee eee abgahe. 8. 141 i Seip zu Worms z e ehrer daselbst,.„ einer Dienste, in den Ruhestand versetzt und demselben Pr. Seip zu, Worms zum definitiven Lehrer.— Der Bundesrath beschloß die Verleihung as Ritterkreuz 1. Kl. des Philippsordens verliehen, der prov. Realgymnasiallehrer Schaumann zu Gießen der K le ie in Berl er Rechnungsrath Wimmenauer zum landständischen zum definitiven Lehrer daselbst und der prov. Reallehrer er orporationsrechte an die in Berlin er⸗ TLontrolleur der Staatsschulden⸗Kommission und der Dr. Brückel zu Darmstadt zum definitiven Lehrer da⸗ richtete und seßhafte Usambara-Kaffeebau-Ge⸗ Ministerialregistrator Schaffnit zu dessen Stellvertreter selbst ernannt, der Kanzleidiener Reith in Darmstadt sellschaft.. Anaunt, der auf die 3. Lehrerstelle zu Urberach präs. auf Nachsuchen, unter Ane nee Seh 5— Nach Meldungen aus Deutsch-Ostafrika Schulamtsasp. Kühn aus Weinheim bestätigt, dem Schul⸗ Lokomotivführer bei den Oberhessischen senbahnen hat der Gouverneur Oberst v. Schele eine Ex⸗ imtssp. Rebell aus Dietesheim eine Lehrerstelle zu Dörr zu Gießen, auf Nachfuchen, in den Ruhestand 957 705 b 2 Ober⸗Olm, dem Schulamtsasp. Meyer aus Dauernheim pedition nach dem Kilimandscharo angetreten, Ane versetzt. —— um den jungen Häuptling Meli von Moschi für die im Sommer 1892 der Expedition von Bülow zugefügte Niederlage zu züchtigen. Das sollte bekanntlich schon im vorigen Sommer der Oberführer der Schutztruppe, v. Manteuffel, thun; allein da sich die Dschaggas ruhig ver⸗ hielten, ging der Oberführer zurück und Chef Johannes blieb mit einer Truppe von nahezu 200 Mann als Verwaltungschef in jenen Ge— bieten zürück und setzte sich zu Marangu auf der Kilimandscharo-Station fest. Einem Be⸗ richte Wolfs zufolge will der Gouverneur später auch einen Streifzug gegen die Wahehe aus⸗ führen, um sie für die„bisher ungesühnte“ Vernichtung der Expedition v. Zelewski im August 1891 zu bestrafen. — Die„N. A. Z.“ bestätigt, daß die Ein⸗ führung einer festen Schuldentilgungspflicht einen Theil der geplanten Reichssteuerreform bildet. Eine Tilgungsquote von ein Prozent sei in Aussicht genommen, was jährlich 20 Millionen erfordern würde. Eisenach, 29. Juli. Fürst Bismarck traf Abends 6 Uhr hier ein und wurde am Bahn— hof von einer großen Menschenmenge mit Hoch— rufen begrüßt. Der Vorsitzende des national— liberalen Vereins hielt eine Ansprache, wofür Bismarck mit Handwinken dankte. Ein extra verfertigtes Bismarcklied wurde angestimmt, als der Zug sich in Bewegung setzte. Homburg, 30. Juli. Außer der Kaiserin Friedrich trifft morgen der Herzog von Cam— bridge zu längerem Aufenthalt hier ein. Ende dieser Woche wird die Ankunft des Prinzen und der Prinzessin von Wales, sowie der Schwester der Kaiserin Friedrich, Prinzessin Christian zu Schleswig-Holstein, zu mehr— wöchiger Kur erwartet. Kissingen, 29. Juli. Fürst und Fürstin Bismarck sind heute Abend hier eingetroffen und wurden von einer zahlreichen Menge leb— haft begrüßt. Die Straßen waren bengalisch beleuchtet. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 29. Juli. Das auswärtige Amt erhielt heute die offizelle Verständigung, daß der russische Maximaltarif gegen Oesterreich-Ungarn keine Anwendung findet und daß Rußland in die Eröffnung von Vertragsverhandlungen mit Oesterreich-Ungarn einwillige. Frankreich. Paris, 28. Juli. Der „Figaro“ meldet, 1500 Mann der Fremden— legion seien neuerdings nach Siam beordert worden. Betreffend die diplomatischen Ver— handlungen zwischen England und Frankreich will der„Figaro“ wissen, Develle habe die Intervention Lord Dufferin's in die Regelung des Grenzstreites im Prinzip zurückgewiesen, aber eine Vereinbarung zugesagt, soweit der Streit die eigentliche Grenze der englischen Be— sitzungen betreffe. Jedenfalls müsse Frank— reich Bürgschaften für die Sicherheit seiner Besitzungen nehmen; darum werde es die Pro— vinzen Battambang und Angkor besetzen. — 29. Juli. Heute sprach der siamesische Gesandte bei Develle vor und theilte mit, Siam nehme bedingungslos das Ultimatum an. Sofort wurde ein Ministerrath einbe— rufen. Die Bedingungen des Ultimatums sind die folgenden: Anerkennung der Rechte Anams und Kambodschas am linken Mekong-Ufer; Räumung der dort von den Siamesen besetzten Posten innerhalb eines Monats; Genugthuung für verschiedene Angriffe auf französische Schiffe und Matrosen im Menam-Flusse; Bestrafung der Schuldigen und Geldentschädigung; Zah— lung von 2 Million Franes für den den fran— zösischen Unterthanen zugefügten Schaden; so- fortige Deponirung von 3 Million Franes für die aufgestellten Forderungen oder die Ueber- weisung der Steuererträge gewisser Distrikte. Der Ministerrath beschloß, im Prinzip die Unterwerfung anzunehmen, aber eine offizielle diplomatische Notification zu verlangen. — Eine offizielle Depesche meldet die Unter⸗ werfung Behanzins, der sich persönlich zu dem Obersten Dumas, dem Commandanten der Occu⸗ pationstruppen, begeben wird. Großbritannien. London, 28. Juli.“ Der„Times“ wird aus Bangkok telegraphirt, daß der Kapitän des französischen Kanonen⸗ bootes„Forfait“ der siamesischen Regierung den Beginn der Blokade vom 26. Juli an über die Bay von Bangkok sowie über den ganzen nördlichen Theil des Meerbusens von Siam angezeigt hat. Die Blokade umfaßt die Bay von Bangkok, die ganze siamesische Küste und die Inseln zwischen der malayischen und der indochinesischen Halbinsel nördlich vom 13. Breitengrad. Den neutralen Schiffen sind 3 Tage zur Abfahrt aus den blokirten Häfen gestattet. Ein englisches, ein deutsches und ein holländisches Kanonenboot verbleiben in Bangkok. Die Stadt ist ruhig. — 28. Juli. Lord Roberts, der frühere Oberstkommandirde der indischen Armee, der sich augenblicklich in Schottland zum Besuche aufhält, ist plötzlich von der Regierung zu einer Konferenz nach London berufen worden. — Gerüchtweise verlautet, die britische Re— gierung habe die Salomoninseln im Stillen Ozean annektirt. — 28. Juli. Der Streik der Bergleute hat begonnen. Zu Zehentausenden haben die Arbeiter in Porkshire, Lancashire und den Graf— schaften Mittelenglands heute Abend die Ar— beit eingestellt. Sämmtliche Kohlenzechen der Distrikte Leeds, Normanton, Castleford, und Altoft werden dagegen seitens der Inhaber heute Abend geschlossen. 20,000 Arbeiter wer— den dadurch beschäftigungslos. — 29. Juli. Der Prinz von Wales war an Bord der Pacht„Osborne“ dem Kaiser Wilhelm auf der„Hohenzollern“ einige Meilen von Spithead entgegengefahren, worauf beide Schiffe nach Cowes segelten. — 29. Juli. Ausständisch sind bisher 250,000 Bergarbeiter. Laut Nachrichten aus weiteren Orten werden in der zweiten August— woche 340,000 Mann streiken. Serbien. Belgrad, 29. Juli. Das Kabi⸗ net Dokisch hat auf den Wunsch des Königs seine Demission zurückgezogen, somit verbleibt das gegenwärtige Ministerium bis zur Winter— session der Skupschtina. Amerika. New-York. Der Präsident wird in einer Botschaft an den Kongreß be— stimmt den Widerruf der Sherman-Bill ver— langen. Aus Stadt und Land. Friedberg. Vom 1. August ab sind die Schnell⸗ züge: 8 Uhr Abends ab Frankfurt, 8 Uhr 37 in Fried⸗ berg und 8 Uhr 29 Vormittags ab Gießen, 9 Uhr 1 in Friedberg aus 4achsigen Durchgangswagen zusammen— gestellt und ist bei Benutzung dieser Züge eine Platz— karte zu 2 Mark für jede Person zu lösen. * Friedberg. Die Vorbereitungen für die im Oktober d. J. stattfindende Feier des 350 jährigen Jubi⸗ läums der Realschule und des Progymnasiums,— der ehemaligen Latein- oder Augustinerschule,— sind in vollem Gange. Wie wir hören, ist von dem Komité, in wel⸗ chem alle Kreise der hiesigen Bürgerschaft vertreten sind, vorläufig folgendes Programm aufgestellt worden: Am 16. Oktober Abends gesellige Vereinigung mit Fest⸗ spiel, Vokal⸗ und Instrumentalvorträgen, am 17. Oktbr. Festzug, Schulaktus und Festessen, abends gesellige Ver⸗ einigung unter Mitwirkung einer Musikkapelle, am 18. Okt. Schulspaziergang unter Betheiligung der Eltern und Festgäste. Sicheren Nachrichten zufolge darf einer starken Betheiligung früherer Lehrer und Schüler der Anstalt entgegengesehen werden. Friedberg. Kaum ist die so stark besuchte und so anregend verlaufene Juli-Versammlung der„Evang. Vereinigung über di ewir bereits berichteten, vorüber, so steht uns schon wieder Freude und Genuß eines interessan⸗ ten und sehr lehrreichen Vortrags bevor. Donnerstag den 3. Aug., Abends 8 ½ Uhr, wird nämlich der als ausgezeich⸗ neter Volksredner und hervorragender Kenner der sozialen Frage rühmlich und weithin bekannte Pfarrer Naumann von Frankfurt a. M. im Schmitt'schen Saale über:„Auf gaben und Ziele einer christlichen Volksbewegung“ sprechen. Einem sehr zahlreichen Besuche darf gewiß entgegengesehen werden, auch nicht der Vereinigung angehörende Evange⸗ lische sind dabei als Gäste herzlich willkommen. Annonce folgt in nächster Nummer. r. Bad⸗Nauheim. In der vorigen Woche sin 571 Fremde, im Ganzen jetzt 7339 Personen hier an, gekommen. g Allerlei. Karlsruhe. Die Kaisermanöver zwischen Pforz heim und Stuttgart sind definitiv abgesagt. Würzburg, 27. Juli. Auf eine verlor heute Nachmittag der 23jährige Streckenarbeite: Martin Baumann aus dem benachbarten Gerbrunm sein Leben. Er trat beim Herannahen des Nürnberger Personenzuges mit mehreren anderen Streckenarbeitern neben das Geleise, der Wind wehte seine Arbeitsschürze gegen die Maschine, welche die Schürze erfaßte und Baumann unter sich zog. Der Aermste ward im Nr von den Rädern zermalmt. Naumburg a. d. Queis, 28. Juli. Ein schreck⸗ licher Wolkenbruch ist heute hier gefallen und hat riesigen Schaden angerichtet. Lemberg, 28. Juli. Wie aus Zakopane in Gall zien gemeldet wird, ist im ganzen Tatragebirge ein ächt winterlicher Schneefall niedergegangen. Basel, 27. Juli. Wie die„Basl. Nachr.“ mit theilen, kam gestern von Havre, durch das dortige schweizerische Konsulat der Bahnhofinspektion der Cen⸗ tralbahn avisirt, ein Kind Namens Marie Wuest, im Alter von 5 Jahren, ohne Begleitung in Basel ag. Die Kleine kommt aus Neu⸗Mexiko und hat die Reise nach Basel allein gemacht. Ihr Ziel war Reiden in Kanton Luzern. Das Kind hat keine Eltern mehr und wird von einer Großmutter erwartet. Es trug ba seiner Durchreise durch Basel noch 11 Fr. bei sich. Paris, 28. Juli. Ein enormer Brand brach aw Quai de la Rapse aus und verbreitete sich über zeh⸗ Hektar. Fünf industrielle Etablissements, größtentheil 8 sind zerstört. Constantine in Algier, 28. Juli. In mehreres Ortschaften wurden Erdbeben verspürt. Die Einwohner kampiren auf freiem Felde; die Panik unter denselbe ist groß. Nothstands⸗Bezüge. Obgleich in§S 15 des Ausschreibens der Nothstands, Kommission vom 5. Juli l. J. das Nothwendige über die Frage der Preis-Berechnung klar und deutlitz gesagt ist, laufen doch noch täglich aus allen Theilen des Landes zahlreiche Anfragen nach den Preisen der ver schiedenen Artikel ein, welche durch die Nothstands⸗ Kommission bezogen werden können. Es möge deshalb nochmals kurz darauf hingewiesen werden, daß es unter Berücksichtigung der vorliegenden Verhältnisse gan unmöglich ist, diesen Wünschen Rechnung zu tragen. Wit in dem bereits angezogenen Ausschreiben,§ 10, eben. falls bekannt gegeben wurde, handelt es sich zunächs um die Deckung des Bedarfs bis 1. Oktober l. J. alse für ca./ Jahr. Die Besteller, bezw. Empfänger zan Waaren in dieser Zeit sollen selbstverständlich für diesshe Waare den gleichen Preis zahlen. Da indessen der ge sammtbedarf an Waaren für diese Zeit nicht auf einmal gedeckt werden kann, weil derselbe nicht von vornherein bekannt ist, so ist es klar, daß je nach der Preis-Kon⸗ junktur und dem anzukaufenden Quantum für dieselbe Waare oft ganz verschiedene Preise angelegt werden müssen, und daß der effektive Einheitspreis für die in Rede stehende Zeitperiode erst dann gemacht werden kann, wenn annähernd der Bedarf zu übersehen und gedeckt ist. Den Empfängern der Waare wird seitens der Nothstands-Kommission bezw. der mit der Ausfüh⸗ rung betrauten Central-Genossenschaft der hess. landw. Konsumvereine nur der Ankaufspreis berechnet. Die Verwaltungskosten trägt der Staat, und es liegt deshalb für jeden unbefangenen Beurtheiler dieser Dinge auf der flachen Hand, daß der Empfänger der Waare, auch wenn es sich um ganz kleine Posten handelt, die denkbar billigsten Preise, d. h. die derzeit eltenden Großhandelspreise, genießt. Auch ist zu berücksichtigen. daß seitens der Central-Genossenschaft immer nur daz Beste angekauft wird. Bei Mais handelt es sich um eine gute, gesunde Waare; bei Torfstreu um trockenes und in der Zersetzung nicht zu weit vorgeschrittenes Material, welches viel Flüssigkeit aufsaugt und ein weiches, elastisches Lager bietet. Bei Sämereien kommt es vor allen Dingen auf eine gute Qualität und darauf an, daß der Lieferant Garantie für Keimkrast und Sortenechtheit leistet; bei den verschiedenen Oelkuchenmehlen muß ein bestimmter Gehalt an Fett und Protein und bei künstlichem Dünger der Gehalt an den gewollten Nährstoffen garantirt werden. Die Nothstandskommission konnte nur eine beschränkte Anzahl von Artikeln zur Lieferung übernehmen, und zwar solche, welche einerseits in den erforderlichen Quantitäten beschafft werden können, und andererseits zur Befriedigung der Futternoth geeignet sind. Von Sämereien wurden solche ausgewählt, welche zur Ge winnung von Herbst⸗ und Frnapreeee in erster Linie in Betracht kommen und im Lande bekannt sind. Dabei ist nicht zu übersehen, daß durch die außerorden⸗ liche Nachfrage nach solchen Sämereien aus fast allen Gegenden Deutschlands der Preis einzelner Artikel, wie Winterwicken, Senf, Weißrüben, Incarnat ꝛc., nicht allein außerordentlich gestiegen ist, sondern daß die Beschaff⸗ ung derselben in befriedigender Qualität und aus reichen der Menge den größten Schwierigkeiten begegnet. Bei den künstlichen Düngemitteln mußte Thomas mehl von dem Nothstandsbezug ausgeschlossen werden, weil aus erster Hand nichts mehr zu haben ist und der Preis dieses werthvollen Düngemittels zum Nachtheile räßliche Weise gend eolgt f 50 Juli. In mehr ürt. Die Einwch Janik unter den —— uge. jens der Nothstan s Nothwendige! ng klar und der us allen Theilg n Preisen der ch die Nothsu Es möge dez berden, 15 es ir 1 Verhältnisse fung zu tragen, I. delt es sich suäh Oktober l. J. zw. Empfänger ständlich für die Da indessen der reiben, 9 10, c geit nicht auf ß nicht von vorih nach der Preiß! luantum für di ise angelegt u. heitspreis für! mn gemacht 0 ff zu übersehen! Waare wird se⸗ der mit der A haft der hes Ey“ ifspreis ba un, und 4. n Beurtheiler“ der Empfänge fleine Posten es die derzeit gie it zu berüksch aft immer ful z handelt en sstreu um fü weit votgeshal, t aufsaugt fern 0 Preisen zu decken. 105 Nothstandskommission vom 5. Juli l. 1. bezüge darstellt, erläutert und ihre Nothwendigkeit nach⸗ Friedberg, 29. Juli. Landwirthschaft außerordentlich gesteigert worden häre, wenn die Nothstandskommission dasselbe in ihre Bezüge aufgenommen haben würde. Glücklicherweise ind die Phosphorsäure⸗Preise im Superphosphat ver⸗ ältnißmäßig niedrig, so daß es möglich ist, den dringend— ten Bedarf an Phosphorsäure-Dünger zu eden Durch vorstehende Ausführungen ollen einzelne Bestimmungen des Ausschreibens der J., welches ge⸗ wissermaßen die Geschäftsordnung für die Nothstands⸗ zewiesen werden. Um der außergewöhnlichen und außer⸗ ördentlich schwierigen Aufgabe, welche die Nothstands— sommission übernommen hat, auch nur einigermaßen zerecht werden zu können, bedarf es nicht allein der kußersten Anspannnng aller ihr zur Verfügung stehen⸗ en Kräfte, sondern auch der Unterstützung aller be⸗ heiligten Kreise und insbesondere der örtlichen Noth⸗ tands⸗Vorstände. In dem Ausschreiben vom 5. Juli J. ist der ganze Geschäftsgang klar und deutlich tiedergelegt, und es ist im Interesse aller Betheiligten ringend geboten, daß die gegebenen Vorschriften genau efo gt werden. * Handel und Verkehr. 0 Buttermarkt. Butter ostete per Pfund M. 1.10— 1.30, Eier 1 Stück 6 Pf., N* Stück große 13 Pf. Gießen, 29. Juli. Auf dem heutigen Wochen⸗ markt kostete: Butter pr. Pf. Mk. 1,20— 1,30, Eier her Stück 6 Pf., 2 St. 00 Pf., Käse pr. St. 5—8 Pf., Tauben pr. Paar Mk. 0,60 0,80, Hühner pr. Stück Mk. 0,90—1,50, Hahnen pr. Stück Mk. 0,60— 1,00, Enten Mk. 1.80—2.00, Ochsenfleisch pr. Pfd. 56—64 f., Kuh⸗ und Rindfleisch per Pfund 30 bis 40 Pf., Schweinefleisch pr. Pfund 60— 70 Pf., Kalbfleisch pr. fund 40—50 Pf., Hammelfleisch per Pfund 40 bis 8 Pf., Zwiebel Mk. 9,00— 10,00. 6 Berloosung. 1 1 Kurhessische 40 Thlr.⸗Loose. Prämienzieh⸗ ung am 1. Juli. Zahlbar am 2. Jan. 1894. Prämien: 96,000 M. 148061, a 24,000 M. 119089, 4 12,000 N. 95597, à 6000 M. 131875, 4 4500 M. 21180 31749, à 3000 M. 16741 113483 160559, 4a 1200 M. 8508 118709 137832 154856 164981, 4 600 Mk. 8593 31209 72424 101806 105427 110078 113230 14616 142179 145822, 4a 450 M. 2783 3274 31550 „1088 73104 73399 75659 75915 79542 87480 89224 00678 113242 116645 119932 120649 122488 124719 138774 154636, 4a 300 M. 885 2227 244 3275 651 759 10789 11431 13951 14865 15862 18477 19336 10884 24643 25533 26416 27115 28903 29710 31571 16560 42789 44205 210 753 773 46800 862 47609 192 51084 53397 58000 63389 519 65978 66030 68764 1179 192 593 72890 73380 74969 75667 76298 77145 1 146 168 79181 262 81062 82814 84006 936 85104 6360 89747 91370 92576 98886 100690 103278 105429 07156 111023 112891 115483 116087 118092 542 R 8*** N 119935 120704 122476 123955 125910 126376 129390 136097 140335 349 145426 432 821 146188 147982 148186 196 149105 150747 151041 316 979 152631 943 153476 154753 769 157061 159632 161651 163534 164748 165452 166693, 3 270 M. alle übrigen Nummern. Freitag den 4.: Fedora. Samstag den 5.: Großstadtluft. Sonntag den 6.: Registrator auf Reisen. Gew. Preise. Montag den 7.: Der Hüttenbesitzer. Gew. Preise. Gew. Preise. Gew. Preise. Das Vorkommen von Viehseuchen im Großherzogthum Hessen (während des Monats Juni 1893). Milzbrand wurde festgestellt in Bellersheim, Kreis Gießen, am 25. Juni bei einem krepierten Pferde, in Unter⸗Widdersheim und Echzell, Kreis Büdingen, am 25. und 29., in Assenheim, Kreis Friedberg, am 29. Juni bei je einem krepierten Rinde. Rauschbrand wurde festgestellt in Kaulstoß, Kreis Schotten, am 25. Juni bei einem krepierten Rinde. Rotz: In Herrnsheim, Kreis Worms, stehen zwei Brodpreise vom 1. bis 16. Aug. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg, Bad⸗Nauheim u. Butzbach unverändert. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1. bis 16. Aug. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg, Bad-Nauheim u. Butzbach unverändert. Mit Ausnahme in Bad⸗Nauheim Ochsenfleisch 64 Pf., Kuh- und Rindfleisch 56 Pf., Kalbfleisch 60 Pf. Pferde wegen Verdachts der Ansteckung unter polizei— licher Beobachtung. Die Maul⸗ und Klauenseuche ist erloschen in Ginsheim, Bauschheim und Wolfskehlen, Kreis Groß— Gerau, in Lehnheim, Erbenhausen, Ober-Gleen und Velour u. nadelfertig, Cheviot und Loden à Mk. 1.75 per Meter, Kammgarn à Mk. 2.35 per Meter. circa 140 em breit, versenden in ein⸗ zelnen Metern direkt an Jedermann. Erstes deutsches Heimertshausen, Kreis Alsfeld, in Echzell und Alten- Tuchversandtgeschäft Oedti K ob stadt, Kreis Büdingen, in Ober⸗Erlenbach, Stammheim 5 ö 1 5 eee bereitwillig fra und Melbach, Kreis Friedberg, in Alzey, Zotzenheim] Haus. 3107 und Pfaffen⸗Schwabenheim, Kreis Alzey, in Ober⸗ Flörsheim, Heßloch und Heppenheim a. d. W., Kreis Worms. Die Seuche herrscht fort in Lampertheim, Kreis Bensheim, in Grünberg, Kreis Gießen und in Hutzdorf, Kreis Lauterbach. Die Seuche wurde fest— gestellt und war am Schlusse des Monats wieder er⸗ Mittwoch den .. fl. d. St. 2. Aug., Abends 7½ Uhr: Ges. Zuskft. loschen in Nauheim, Kreis Groß-Gerau, in Kohden, Kreis Büdingen, in Engelstadt, Kreis Bingen und in Dolgesheim, Kreis Oppenheim. Die Seuche wurde festgestellt und herrschte am Schlusse des Monats noch Repertoir⸗Entwurf Was ee der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 1. Aug.: Fidelio. Große Preise. Herr Mittwoch den 2.: Flick und Flock(Amor). Gr. Preise. Donnerstag den 3.: Mignon. Große Preise. 45 S den 4.: Flick und Flock(Amor). Gr. Preise. amstag den 5.: Der Bajazzo. Cavalleria rusticana. Große Preise. 15 Sonntag den 6.: Flick und Flock(Amor). Gr. Preise. Mittwoch den 2.: Der Veilchenfresser. Gew. Preise. Donnerstag den 3.: Die schöne Helena. Gew. Preise. Geld⸗ Cours. Frankfurt am 29. Juli 1893. fort in Heppenheim und Kirschhausen, Kreis Heppenheim, Geber. Nehmer. in Allendorf a. d. Lumda und Odenhausen, Kreis M. Pf. M. Pf. Gießen, und in Wonsheim, Kreis Alzey. 20⸗Frankenstücke n Die Räude gilt als vorhanden unter den Schafen 5 B% in Alten⸗Buseck und Saasen, Kreis Gießen, in Lißberg, Dollars in Gold... 4. 19 4. 16 9% YYY Schwickartshausen und Himbach, Kreis Büdingen, in Ducaten.. Bad⸗Nauheim, Kreis Friedberg, und in Wallenrod, Mal war,, Kreis Lauterbach. Englische Sovereighngngss. 20. 37 20. 32 h 3 2 Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des allein ächten Cölnischen Wassers übertragen und empfehlen dasselbe Montag den 7.: Flick und Flock(Amor). Gr. Preise. per Glas zu M. 1.75, Schauspielhaus. 5„ 1% Dutzend, 950 Dienstag den 1. Aug.: Sappho. Gewöhnliche Preise.„ Dutzend e Die Exped. des Oberh. Anzeigers. Edietallad Edictalladung. 1 Eigenthums- und sonstige Ansprüche an de nachstehend verzeichneten, im Grund— btch den einzeln angeführten Personen zgeschriebenen Liegenschaften, welche theil⸗ geise veräußert, theilweise überschrieben erden sollen, sind so gewiß binnen zwei Monaten uhier geltend zu machen, als sonst die Aepfel und werden. —— Großherzogl. 3093 Obst⸗Versteigerung. Mittwoch den 2. August d. J., Nach⸗ mittags 2 Uhr, soll in den hiesigen Obst⸗ anlagen eine Zusammenkunft am Rathhaustreppchen. Friedberg den 28. Juli 1893. Einen tüchtigen Schmiedgesellen ucht 3068 Ockstadt. Joh. Hch. Georg. —. größere Anzahl Bäume, Birnen öffentlich versteigert Mosel-Cognae in alter gepflegter Waare, welche sich durch ihr feines, natürliches Aroma vor allen übrigen Cognac's aus⸗ zeichnet, empfehlen in 4 Qualitäten die ½ Fl. M. 5, 4, 3 und 2.40, Bürgermeisterei Friedberg. Steinhäußer. Jeräußerungsverträge bestätigt und die bantragten Ueberschreibungen vollzogen, Samstag d arch die bestehenden Eigenthumsbeschränk⸗[gegen 9 Uhr ur gen gelöscht werden: 1 Gemarkung Staden: 1I.̃ Lauckart, Konrad, zu Staden: Flur Irx.; 22, 174 und 200; Flur IV Nr.: 7, , 75, 120, 130, 185; Flur V: Nr. 68; Paar VI Nr.: 43, 58, 125, 147; Flur VII Pr.: 53, 91. 2. Bierbrauer, Peter, J. 3,91 Hektar, zu Staden: 3102 Fri hause die der luth. Pfarrei Homburg ge⸗ hörigen, in hiesiger Gemarkung belegenen Grundstücke, im Gesammtflächeninhalt von! bietend verpachtet. f Ober⸗Eschbach am 26. Juli 1893. 4 A 8 „ ½„verhältnißmäßig 15 Pf. mehr. [g. Gross, Kaufmann, Friedberg. Tü. Andreas. Kaufm., Bad⸗Nauheim. J. W. Staudt, Kaufm., Nied.⸗Wöllstadt. 1985 6468.) en 5. August d. J., Abends „werden auf hiesigem Rath⸗ auf weitere 9 Jahre meist⸗ Wi unglaublich schnell und irkung sicher durch . A? 2 tzel, Bürgermeister. ur IV Nr.: 8. 3. Junghenn, Peter, Wwe. zu Staden: ur 1 Nr. 129. 1 Gemarkung Stammheim: 4. Lauckart, Konrad, zu Staden: Flur!! r.: 229; Flur IV Nr.: 101, 269 u. 316. Altenstadt am 28. Juli 1893. Großh. Amtsgericht Altenstadt. 303 Hellwig. 1 V i Versteigerung. Mittwoch den 2. August l. J., Vor⸗ nittags 9 Uhr, lassen Neale Kliem Ehe⸗ mute zu Heldenbergen wegen Aufgabe ihrer Lekonomie freiwillig Folgendes öffentlich 2619 Ratten werden durch das vorzüglichste, J der Unterzeichnete, Heinrich Weil giftfreie —Rattentod 5 (E. Mu sche, Cöthen) schnell und sicher getödtet und ist unschäd⸗ lich für Menschen, Hausthiere u Geflügel. Packete à 50 Pfg. und 1 KMK. Alleinige Niederlage bei Tietze's Muchein. Für Fliegen, Motten, Russen, Wanzen anerkannt das beste Mittel. 2644 Beutel gesetzlich geschützt 10, 25 und 50 Pfg. In Friedberg bei Herrn: F. Eilbrecht Wwe., Franz Stamm, Friedr. Wagner 6308. E. F. à 6501) von Heldenbergen, erkläre hiermit die gegen Herrn Simon Schatzmann da⸗ hier ausgestreuten Verleumdungen und Ehrenkränkungen als unwahr und bös⸗ willig, bereue, mich derart vergangen zu haben, bekenne, daß an der ganzen Sache kein wahres Wort ist und stelle hiermit gegenwärtige Ehrenerklärung aus. orsteigern: zwei Pferde, ein älteres und en 4 Jahre altes, 3 Stück Rindvieh(zwei gühe und 1 Rind), zwei Mutterschweine, dis eine mit Ferkel, das andere hoch⸗ liächtig.— Beide sehr schön. Ein schwerer meispänniger Wagen, eine Egge, ein Pflug ud sonstige Geräthschaften. 3109 0 gestattet) bei 71 Comp sowie einzelne Betttheile(Ratenzahlungen J. Baumeister. [Heldenbergen den 19. Juli 1893. sele Pellen, dewric well Zolldeklarationen bei Carl Bindernagel in Friedberg. G. M. Reuss. Gesucht wird für 1. Oktober ein braves jüngeres Dienstmädchen. Näheres in der Exp. d. 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