UN eln. — Vith und Valentin Kubel von Ilbenstadt, Nicolaus Weide von Ober⸗Moͤrlen, Simon Grünebaum und Friedrich Lehmen von Staden, Fr. Iser 23 1690. Samstag den 29. März. M338. Oberhessischer Anzeiger. und Freitag Abend ausgegeben. Bird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns oncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und 1 52 aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. aben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. Annoncen von ———— eheffend: Statistik über die Placirung Hessischer Staats paplere. der. Amtlicher Theil. Friedberg den 26. März 1890. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg u die Großherzoglichen Buͤrgermeistereien, die Kirchenvorstaͤnde, die Vorstaͤnde der israelitischen Religions-Gemeinden, die Armen-Commissionen und Stiftungs- Vorstände des Kreises. Wir beauftragen Sie, alsbald ein Verzeichniß der im Besitze der von Ihnen verwalteten Fonds und Kassen befindlichen Großherzog⸗ Hessischen Staatspapiere nach Anleitung des unten abgedruckten Musters aufzustellen und uns sofort und laͤngstens innerhalb 5 Wenn derartige Staatspapiere nicht vorhanden sind, ist uns dies innerhalb derselben Frist berichtlich anzuzeigen. egende Verzeichniß hat nur die aus den einzelnen Anlehen herrührenden Tagen Das uns vorzu⸗ Gesammtbeträge und die Gesammtsummen dieser Beträge zu enthalten. Dr. Braden. Zusammenstellung der Besitzer von Großherzoglich Hessischen Staatspapieren, aufgestellt von 2—— B 2 Anlehen 9 0 0 9. K 5 Bezeichnung Aulehen Anlehen Anlehen Gesammtsumme r. der Fonds und Kassen 1 5 von. von.(der nebenstehenden Beträge i g Sa. in M. Sa. in M. Sa. in M. Sa. in M. der einzelnen Anlehen). (der einzelnen Spalten) Haupisumme: treffend: Abnahme des Verfassungseides vom J. Quartal 1890. Friedberg den 27. März 1890. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürger meistereien des Kreises. Zur Ableistung des rubricirten Eides haben wir folgende Termine bestimmt: 1. zu Friedberg Dienstag den 8. April l. Is., Vormittags 11 Uhr, im Rathhause, 1 2. auf dem Selzerbrunnen bei Groß Karben Donnerstag den 10. April l. Is., Vormittags 10 Uhr. Die seitherige Zutheilung der Gemeinden zu den obengenannten Orten bleibt beibehalten und wollen Sie hiernach die zur Ableistung bis rubricirten Eides Verpflichteten vorladen lassen, sowie uns bis zum 5. April l. Is. unfehlbar die Namen der Geladenen anzeigen, oder richt, daß Niemand zu laden ist, einsenden. Die im Rückstand befindlichen unten Verzeichneten wollen Ste bei 3 Mark Strafe vorladen lassen. 2 Zugleich werden wir in dem Termine am 10. April l. Is. von Angehoͤrigen der betr. Orte Beschwerden oder Wünsche entgegennehmen. 4 Dr. Braden. Gustav Schuhmann von Assenheim, Philipp Jakob Kniß von Bruchenbrücken, Konrad Grieb von Gambach, Johannes Küster, Friedrich un Büdesheim, Konrad Karl Volz von Burg⸗Gräfenrode, Ludwig Schäfer von Harheim, Johann Georg Quanz von Nieder-Erlenbach, Georg 1 Atzert von Vilbel. Bekanntmachung. g Bitreffend: Die Nachsuchung der Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst auf Grund von Schulzeugnissen. Diejenigen jungen Leute, welche auf Grund ihrer Schulzeugnisse die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst nachsuchen wollen, * werden hierdurch auf die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu beachtenden Vorschriften mit dem Anfügen aufmerksam gemacht, daß hernach unvollständige Gesuche ohne Weiteres zurückgegeben werden. 1 1) Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs⸗Commission zur dann einzureichen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum hessen gestellungspflichtig ist, d. h. seinen dauernden Aufenthaltsort hat. 2) Die Berechtigung zum einjaͤhrig freiwilligen Dienst darf nicht tor vollendetem 17. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar s Jahres nachgesucht werden, in welchem der sich Meldende das 0. Lebensjahr vollendet. Der Nachweis der Berechtigung zum ein— sihrigen Dienst ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum 1. April tsselben Jahres zu erbringen. K 3) Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein und im hierzu ein Bogen in Actenformat(nicht Briefpapier) zu verwenden. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn die nähere Adresse angegeben wird. 445) Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburts— feugniß; b. ein Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes mit der Erklärung über Bereitwilligkeit den Freiwilligen während einer eln— führigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten, sowie die Kosten kandtrausportwagen, nicht aber durch Fußtransport und nicht auf ländliche Ortschaften erfolgen darf. an ihrem Bestimmungsorte baldigst abgeschlachtet werden. ener nur unter der Bedingung geschehen, daß die betreffenden Thiere für Wohnung und Unterhalt zu übernehmen; die Fahigkeit hierzu ist obrigkeitlich zu bescheinigen; e. ein Uabescholtenheitszeugniß, welches für Zöglinge von hoͤheren Schulen(Gymnasien, Realgymnasien, Ober-Real⸗ schulen, Progymnasien, Realschulen, Realprogymnasien, hoheren Bürger— schulen und den sonstigen militärberechtigten Lehranstalten) durch den Director der Lehranstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die Polizeiobrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehoͤrde auszustellen ist; d. das Schulzeugniß. Sodann wird noch besonders bemerkt: Zu pos. b.: daß in dem Einwilligungs Attest die Unterschrift des Vaters oder Vormunds, be⸗— glaubigt sein muß; Zu pos, d.: daß die Schulzeugnisse, mit Ausnahme der Reifezeugnisse fur die Universität und die derselben gleichgestellten Hochschulen und Reifezeugnisse für die Prima der Gymnasien, Real— gymnasien und Ober Realschulen, sämmtlich nach dem Schema 18 zur Wehrordnung vom 22. November 1888— Regierungsblatt Nr. 5 von 1889— ausgestellt sein müssen. Im Uebrigen wird auf die Bestimmungen der§§. 88, 89, 90, 93 und 94 der angeführten Wehrordnung verwiesen. Großh. Prüfungs⸗Commission für einjährig Freiwillige zu Darmstadt. Der Vorsitzende: Dr. Zeller. Bekanntmachung. 5 Gestern wurde auf hiesigem Schlachthof bei 2 großeren Viehtransporten der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche festgestellt. 15 Unter Bezugnahme auf dle Bestimmungen des Viehseuchegesetzes§F§ 53—56 einschließlich ordne ich deshalb an, daß der Abtrieb von Schlachtvteh aus hiesigem Viehhofe nur nach den vom hiesigem Markte abhaͤngigen Städten und Landstaͤdtchen und zwar nur per Eisenbahn oder Der sonach noch freigelassene Abtrieb darf Der Zutrieb nach dem hiesigen Schlachthofe wird besenderen Beschraͤnkungen bis setzt noch nicht unterworfen. Die Abhaltung von Privat-Viehmaͤrkten außerhalb des Viehhofes wird strengstens untersagt. Frankfurt a. M. den 25. Marz 1890. Der Polizei-Präsident. gez. Freiherr von Müffling. ausgewiesen. Joseph Goͤbel von Lindenholzhausen, Kreis Limburg a. d. L., wurde aus dem Großherzogthum Hessen auf die Dauer von 5 Jahr n Deutsches Reich. Darmstadt. Dem Kanzleirath Mendel zu Darmstadt wurde die Krone zum Ritterkreuz II. Kl. des Philippsordens, dem Fabrikarbeiter Kling J. zu Lampertheim das„Allgemeine Ehren⸗ zeichen mit der Inschrift für Verdienste“ verliehen. — Milltärdienstnachrichten. Die Barmst. Zeitung vom 27. März enthält eine große Menge von Versetzungen, Beförderungen ze. ꝛc., zu deren vollständiger Wiedergabe uns leider der Platz mangelt. Wir heben nur diejenigen heraus, von denen wir alnehmen können, daß sie unseren Leserkreis näher interessiren dürfen. Kuehne, Hauptm., bisber Comp Chef, vom 2. Gr. Inf. Regt. Nr. 116, Bickel, Hauptm. à la s. des Gr. Inf. Regts. Nr. 117, Loos, Hauptm. à la s. des Inf.-Regts. Nr. 18, wurden zu überzähligen Majors befördert; Walter, Hauptm. vom 3. Gr. Inf. Regt. Nr. 117, zum Comp. Chef befördert; Frhr. Schenck zu Schweins berg, Major und persönl. Adj. des Prinzen Heinrich von Hessen ein Patent seiner Charge verliehen; Weber, charakteris. Hauptm. vom Gr. Feld Art., Regt. Nr. 25 zum überzähl. Hauptm, befördert; Hauß, Major, aggr. dem 2. Gr. Inf. Reg. Nr. 116, unter Stellung zur Dispos. zum Bezirksoffizier bei dem Landw. Bez. I. Cassel, v. Helmolt, Pr. Lt. zur Dispos. unter Verleihung des Char als Hauptm., zum Bezirksoff. bei dem Landw. Bez. Worms ernannt; Müller, Pr. Lt. vom 2. Gr. Inf.⸗Regt. Nr. 116, zum Hauptm, und Comp.“ Chef, ernannt; v. Hombergk zu Vach, Major zur Disp. und Comm. des Landw.⸗Bez. I. Darmstadt, ein Patent seiner Charge verliehen; Herpel, Hauptm. und Comp.“ Chef vom Inf. Regt. Nr. 187, der Abschied bewilligt. Berlin, 26. März. Der Kaiser besuchte im Laufe des Vormittags den Grafen Herbert Bismarck im Auswärtigen Amte. Der Groß herzog von Hessen ist heute nach Darmstadt zurückgereist. Die Rückkehr des Großherzogs und der Großherzogin von Baden wird am Freitag erfolgen. Der Kaiser empfing heute Vormittag um 11 Uhr den Fürsten Bismarck. Die Audienz währte/ Stunden. Dem Fürsten wurde auf der Fahrt zum Schlosse, besonders aber auf dem Schloßplatze, seitens einer großen Menschenmenge eine großartige Ovation darge— bracht, welche sich wiederholte, als Fürst Bis⸗ maick nach der Audienz zum Großherzog von Baden fuhr. Bismarck hat nach der„M. Allg.“ Ztg.“ eine Dotation mit dem Hinweis abgelehnt, daß eine solche gerade zu der Zeit, wo die Arbeiternoth Tagesfrage sei, für ihn unannehmbar sein müsse.— 27. März. Der Kasser verlieh dem Staatsminister Grafen Herbert Bismarck das Kreuz der Großkomthure des Hausordens von Hohenzollern. Der Kaiser empfing heute die Grafen Alvensleben und Herbert Bismarck. Die mit Alvensleben angeknüpften Verhandlungen wegen der Uebernahme des Staatssecretariats des Aeußern sind gescheitert und begibt sich Graf Alvensleben auf seinen Brüsseler Posten zurück. Wie verlautet, ist der badische Gesandte hlerselbst, Frhr. v. Marschall, nunmehr für die Stelle des Staatssekretärs des auswärtigen Amts in Aus— sicht genommen. — 26. März. Im Abgeordnetenhause verlas heute der Vicepräsident ein Schreiben des Reichs— kanzlers v. Capeiwi, mittheilend, daß der Kaiser das Abschiedsgesuch des Grafen Herbert Bis— marck genehmigt und ihn(Caprivi) zugleich zum Minister des Aeußern ernannt habe. Gerüchte, welche über den bevorstehenden Rücktritt des Ministers v. Bötticher verbreitet waren, sind völlig irrig und widersprechen den Thatsachen vollkommen. Chemnitz, 27. März. In der Webwaaren⸗ fabrik von Dürfeld(Alt Chemnitz) stellten 200 Weber und Weberinnen die Arbeit ein. Essen, 2. März. Auf der Zeche„Con— solidation“ bei Schalke sind bei der heutigen Morgenschicht 76 von 430 Bergleuten mit Schicht Eins, 75 von 410 mit Schicht Zwei, 210 von 470 mit Schicht Drei angefahren. Auf der Zeche„Hibernia“ sind Morgens 400 von 500 Bergleuten nicht angefahren. Die Zeche„Con— solidation“ theilt ihren Abnehmern mit, daß in Folge des Ausstandes die Kohlenlieferungen unmöglich seien. Auf den Zechen„Shamrock“ und„Wilhelmine Victoria“ arbeitet alles. Kiel. S. M. Kreuzerfregatte„Leipzig“, Ausland. Spanien. Madrid, 27. März. Im Senat verlas der Präsident einen Befehl des Kriegs- ministers, wonach ein General Daban mit zwei⸗ monatlichem Arrest belegt wird. Der Befehl rief lebhafte Protestrufe hervor. Marquis Sar⸗ doal sagte, da Daban Senator sei, so könne er nicht ohne vorgängige Genehmigung des Senats bestraft werden. Es ist die Rede davon, eine besondere Commission zur Berichterstattung über das Verfahren der Regierung zu ernennen. — 27. März. Die Kammer nahm den Gesetzentwurf betreffend das allgemeine Stimm— recht an. Barcelona. 32,000 Arbeiter ließen sich hier bisher für die Arbeiterkundgebung am 1. Mai einschreiben. Bulgarien. Sofia. Einer Meldung der „Agence Balcanique“ zufolge sind Nachrichten aus Philippopel hier eingetroffen, nach welchen dort eine Frau namens Philaretowa, eine Bul⸗ garin und warme Fa eundin Rußlands, verhaftet worden ist. Vor der Ankunft derselben in Philip— popel erhielt die Polizei aus Sofia Juforma— tionen und den Auftrag, eine Durchsuchung vor— zunehmen, da Grund zu der Annahme vorliege, dieselbe stehe in den Diensten der Verschwörer. Philaretowa wurde am Bahnhöfe von dem russischen Exconsul Garoff empfangen. Es wur— den bei ihr verdächtige Briefe vorgefunden.— Die„Agence balcanique“ meldet ferner, in der An— gelegenheit Panitza seien abermals drei Offiziere verhaftet. Es habe sich ergeben, daß zwer Pläge bestanden, nach denen es sich um die Entführung des Prinzen Ferdinand und um die danach ein⸗ zuleitende Action gehandelt habe. Griechenland. Athen, 27. März. Die Königin hat heute die Reise nach Petersburg via Odessa angetteten. Rußland. Petersburg. Nach der„Nowoje Wremja“ genehmigte der Reichsrath füngst die Reform der landschaftlichen Organisation der baltischen Gouvernements. Die Reform soll ins⸗ besondere die Adelsinstitutionen berühren und dieselben den im Reich allgemein bestehenden Einrichtungen entsprechend umgestalten. Die Land— tage werden durch Adelsversammlungen ersetzt, die Landrathscollegien, Comités, Convente aufge— hoben. Demselben Blatte zufolge schrieb das Ministerium des Innern dem protestantischen Consistorium des Zartbums Polen und den baltischen evangelischen Consistorien vor, hinfort ihte gesammte Correspondenz nur in russischer Sprache zu führen. Aus Stadt und Land. 7 Friedberg. Wir erinnern nochmals an die Freitag den 28. März, Abends 8 Uhr im hiesigen„Saal⸗ bau“ stattfindende Generalversammlung des Evangelischen Bundes und laden alle evangelischen Gemeindeglieder zu recht zahlreichen Besuche wlederholt ein. Gießen. Die Mörder Kreischmars haben nach ihrer Verurthellung gestanden; jetzt ist die Wittwe des Er⸗ mordeten wegen Anstiftung zum Verbrechen verhaftet worden. Mainz, 27. März. Lieutenant Stoll von der 4. In⸗ genteur-Inspection zu Köln, ein geborener Heidelberger, welcher gestern spät Abends nach Mainz kam, überfiel den Hauptmann Salm vom Regiment 118 in der Holz. hofstraße vor der Wohnung des letzteren, und verwundete denselben aufs schwerste durch drei Schüsse aus einem Armeerevolver in den Unterleib. Stoll, welcher vor Jahres⸗ frist Salm's Compagnie aggregiert war, entfloh und tod tete sich, eine Straße weit verfolgt, durch zwei Schüsse ins Herz. Frühere ungünstige Berschte Salm's über Stoll sollen den letzteren zur That veranlaßt haben. Allerlei. Oldenburg, 24. März. Von dem gestern Abend von Bremen kommenden Zuge sind vor dem hlesigen Bahnhofe drei Wagen entgleist. Zwei derselben wurden nur aus dem Geletise gehoben, während ein Wagen, der mit Passagieren voll besetzt war, ganz umktppte. Glück— licherweise sind nur leichte Verletzungen vorgekommen. Die Ursache des Unfalls ist unbekannt, Trlest, 26. März. Heute Abend 9 Uhr 30 Min. wurde hier ein heftiger Erdstoß verspürt. Comm. Cap. z. S. Plöddemann, ist am 25. März in Amoy eingetroffen. Der Schaumwein und seine Bereitung. Als Friedrich der Große eines Tages den gelehrten Haͤuptern seiner Berliner Akademie d 5 Wissenschaften die Frage zu beantworten gab, weshalb der Champagner schaͤume, erbaten jene sich zunächst einige Flaschen zur Probe, da sie . bisher noch keine Gelegenheit gehabt hätten, den brausenden Franzosen aus eigener Anschauung kennen zu lernen. Es ergibt sich daraus, daß die Bereitung des Schaumweines damals noch ziemlich neuen Datums gewesen sein muß, und daß sein Konsum von seiner französischen Heimash aus sich verhaltnißmäßig langsam über andere Länder ausgebreitet hat. Gedruckt wird det Champagner auch erst 1718 zum erstenmal er wähnt; jedoch wissen wir, das der„Pfropfen treiber“ oder„Teufelswein“, wie man ihn gern nannte, damals bereits seit etwa zwanzig Jahren bekannt war. Im Jahre 1697 soll es gewesen sein, als Dom Perignon, der Kellermeister den Benediktinerabtei zu Hautvillers in der Cam- pagne, das Geheimniß erfand, den Wein moussi⸗ rend zu erhalten und die sich entwickelnde Kohlen⸗ Unter der Regentschaft säure an ihn zu binden. des Herzogs von Orleans wurde der schäumende Trank der eigentliche Lieblingswein bei Hofe und trat dann seinen Siegeszug durch Europa, ja durch die ganze Welt an. Seine Heimath ist, wie uns schon der Name lehrt, die sonnige, kreidehaltige Champagne. Er wird aber, wie uns ein Kenner wie M. Busch belehrt,„keines wegs in der großen Champagne, sondern nut im Departement der Marne erzeugt, wo unge— fahr 20,000 Hektar Weinberge den dazu erfor— derlichen Most liefern.“ Der beste wird auf einem Boden gewonnen, der eine glückliche Mischung von Kalk, Thon, Kreide und Sand ist. Mit Ausnahme gewisser berühmter Wein⸗ berge im Rhonethale sind die Rebenpflanzungen der Champagner-Distrikte die landschaftlich schönsten unter den bekannteren Weinbezirken Frankreichs. Man baut in der Champagne vor⸗ wiegend die schwarze Burgunderrebe an, ferner die Müllertraube, die weiße Champagnertraube und andere Arten, deren Kultur im wesentlichen die gleiche ist wie in allen Weingegenden. Ein Hauptgeheimniß der französischen Champagner⸗ fabrikation dagegen besteht in der richtigen Er⸗ fassung der Reifezeit und in der überaus sorg⸗ fältigen Auslese der Beeren. Charakteristisch ist ferner, daß der Champagner niemals das Er⸗ zeugniß einer bestimmten Lage oder Trauben⸗ sorte, sondern stets ein Gemisch aus dem Saft blauer und weißer Trauben ist; meist kommen vier Fünftel der ersteren auf ein Fünftel der letzteren. Nach dem Keltern läßt man den Most gären und schließt dann die Faͤsser, um erst im Januar des nächsten Jahres den Wein abzu⸗ ziehen und nun die eigentliche Champagnerbe⸗ reitung zu beginnen. Schon die Lokalitäten, in denen dieselbe vor sich geht, sind eine Merk— würdigkeit für sich. Es sind dies nämlich unter⸗ irdische Gaͤnge in den Kreidehügeln, die ursprüng⸗ lich entstanden sind, als man Kalksteine für den Häuserbau brach und die dann später systematisch erweitert wurden, so daß sie sich jetzt stunden⸗ weit mit bogenförmigen Gängen und foͤrmlichen Domen, in denen das ganze Jahr die gleiche Temperatur herrscht, hinziehen. Die erste Haupt; operation bei der eigentlichen Herstellung des Weines mittelst Hausenblase folgt. vor sich geht. früher der Verlust nicht selten 50% und mehr daß die sich bei der Gaͤrung bildende Hefe in Halse auf dem Kork absetzt, und täglich geschuͤttelt, Nach etwa drei Wochen, 10 bis 12 Mona seit der Kelter, geschieht das Entkorken(deger Schaumweins besteht in dem Verstechen odet Verschneiden(coupage), der Mischung ver? schiedener Mostsorten, worauf das Klären ded Dann fuͤllt man ihn in frische Fässer und zieht ihn im Apel oder Mai mit einem kleinen Zuckerzusatz auf Flaschen(tirage), in denen nun die Hauptgaͤrung Die Flaschen müssen daher von her auf ihre Stärke untersucht werden; trotzdem aber springen im August 6—15%, während erreichte. Die Flaschen werden dabei so gelagert Aüdien, — gurt 1 Fbomittag Jachmitta Vormittag 68 1 Oemeinde Am C 11 1 1 Senstag Sonntag der 5 10 U dewel 2 U A Vadtudr Da gunstig 5436 et wu Abgang kaus 1 der selth Ende 9 684 Jolie sit das Folie. ihn bet ltr Ju Nerson, dogzthtt flir det dall an Aiclige geschafft Uebel erde neserd währen otmal 4 niehr Dang 1 bench. — 5 1 und 0 dahu ant vor , ferner eta gentliche den. U page Inge G nut setz di u 1 del Dube den Sl f kennt euftrl det den Nost n ei en. A5 gattbe udien, 1 tnt a lich dal ut ut füt 1 1 9 übt. Jedes Haus betrachtet die Zusammensetzung gement) der Flaschen, indem ein Arbeiter den Fork herausspringen läßt, der in ein daneben— tehendes, seitwärts geoͤffnetes Faß fliegt, wobei ugleich alle Hefe und sonstige Unreinlichkeit mit us der Flasche spritzt. Ein anderer Arbeiter üllt dann sorgfaltig in jede Flasche ein Glaͤs— hen Liqueur(dosage), eine Loͤsung von Kandis— ucker, feinem Wein und Cognac, die durch ihren Zucker⸗ und Alkoholgehalt eine neue Gärung er— ugt und je nach Menge und Stärke dem Cham Hagner seine Süßigkeit, Schwere und Färbung ieses Liqueurs als ein streng zu hütendes Ge— heimniß, und in der That beruht auch darauf die Eigenart einer jeden Marke, von der ihr Absatz abhängt. Sehr verschieden ist nämlich der Geschmack der Nationen: Russen und Deutsche lieben die starken süßen Sorten, die Amerikaner die mittelschweren, die Franzosen die leichteren, die Engländer die herben und maͤßigschweren, während die leichten herben in Egypten, Ost⸗ indien, China und Japan getrunken werden. 5(Fortsetzung folgt). 1 KAKirchliche Anzeigen für Friedberg Evangelische Gemeinde. Sonntag Palmarum. Buß und Bettag. Pfarramiswoche Herr Pfarrer Velte. 1 Gottesdienst in der Stadtkirche. Vormittags 1012 Uhr: Herr Candidat Preuschen. Nachmittags 1½ Ubr: Herr Pfarrer Velte. ö Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Meyer. 5 Es wird eine Collekte für bedrängte ev. Diaspora— Gemeinden erhoben. Am Charfreitage Abendmahl in der Stadtkirche. 8 A 2 Katholische Gemeinde. Samstag Nachmittag von 5 Uhr an Beicht. Sonntag Morgen 6 Uhr: Beicht; ¼7 Uhr: Austheilung der heil. Communton. 10 Uhr: Hochamt; vor demselben werden die Palmen geweiht. 2 Uor: Christenlehre und Andacht. Lebeusversicherungs⸗& Ersparuiß Bauk iu Stuttgart. Das Geschäftsergebniß des Jahres 1889 ist ein äußerst günstiges zu nennen. Es wurden insgesammt beantragt 5436 Versicherungen über N. 33 074940. Poli- cen wurden aus gestellt 4378 über W. 26 051547. Der Abgang von Versicherungen durch Tod, Ablauf, Rück kauf c. stellte sich niederer als im Jahre 1888 troßz der seitherigen Erhöhung des Versicherungsstandes. Ende 1888 waren 56981 Policen über Mark 289 689 870 in Kraft Ende 1889 dagegen 59 702 Polscen über M. 308 432 209, folglich ergib, sich für das Jahr 189 ein Reinzuwuchs von 2721 Policen über M. 18 742 339. Gegenüber dem Vor- jahre beträgt der Neu Zugang M. 3 554 539 Ver sicherungs⸗Summe mehr. Im Laufe des Jabres 8»9 waren versichert 54 238 Personen mit 61359 PVoltcen über M. 315 741 417. ö Die Sterblichkeit verlief sehr günstig; troß der Zu nahme der Mitgliederzabl blieb dieselbe gegen das Jahr 1888 um über M. 184 700 zurück. Das Krieg sversicherungs Regulatlo der Bank von 1888 bat bekanntlich für gesetzlich Wehrpflichtige, Aerzte und Militärbeamte die unentgeltliche Krliegsversicherung elngeführt; es verdlent aber her vorgehoben zu werden, daß dieses Regulatie nicht nur für diese Klasse von Versicherten gesorgt, sondern gleich— zeltig auch sichere Garantien für die Nichtwehr⸗ pflichtigen durch feste Normirung der Kriegsmtttel geschaffen hat. Uebervies besitzt die Bank allein in ihrer Extrare⸗ serve(nicht zu verwechseln mit der Dloldenden⸗ zeserve) heute schon 4 0% ihres Krlegsrtsikos, während im Kriege 1870%½ 1 der Verlust nach Abzug der Normalsterblichkelt nur 2,90 0 betragen hat. Trotz dleser reichlichen Deckung wird aber die Extrareserve immer — * 5 mehr gestärkt werden, so daß ein Rückgriff auf die Diosdendenreserve im Krlegsfalle als ausgeschlossen betrachtet werden darf. 1535 ———— ů— ů— Putzarbeiten in und außer dem Hause werden bestens besorgt und die dazu gehörigen Artikel billig st geliefert. Lina Scheuck, vie-k-vie dem Großh. Schloß in der Burg. 132 ö Vieh- Mauagoen, sowie Branntweln Waagen, amtlich geaicht, liefert unter lähriger schriftl. Garantle 1601 Für Confirmationsgeschenke empfeble mein reichhaltiges Lager in Uhren und Goldwaaren zu billigsten Preisen. 15⁰⁰ Georg Heimburg. Aufforderung. Alle Diejenigen, welche Forderungen an den Nachlaß des verstorbenen Heinrich Thomas dahier zu bilden haben, werden hierdurch aufgefordert, ihre Rechaungen innerhalb 8 Tagen bei dem Unterzeichneten einzureichen. Assenheim den 27. März 1890. 1522 Carl Thomas. 152⁵ Ein tüchtiger, fleißiger Gutsverwalter sucht zum 1. April eine geeignete Stellung. Auskunft bel Direktor Dr. Wulckow in Darmstadt.(6450.) Ein Kindermädchen gesucht. Fr. Jos. Nees, Vermittelungs Bureau. Realschüler finden vorzügliche Pension, strenge Braufsichtigung und gewissenbafte Nachhülse. Näheres bet der Exped. des Anzeigers. Unentbehrlich für Hausfrauen: Koch's weisse Vaselin-Bleich- Schmierseife. Die bis beute unübertroffene Seife eignet sich haupt sächlich zum Einweichen, Kochen und Bleichen der Wäsche, obne der Farbe bet Farbleinen oder Wollstoffen nach theilig zu sein. Die Wäsche wird durch's Kochen mit derselben blendend weiß(ohne Chlor), wozu man jedes, auch das härteste Wasser verwenden kann Diese Seife ist garantirt rein von allen der Wäsche schädlichen Sub stanzen. Jede Hausfrau mache nur einen Versuch und sie wird sich von der Güte der Seife zur Erhaltung ihrer Wäsche überzeugen. Das lästige Einselfen, sowie Beuchen fällt durch Anwendung dieser Seife gänzlich weg. Alleiniger Fabrikant und Erfinder Carl Koch. greiburg l. B. Der Preis ist per Pfund 25 Pf., bel Mehrabnahme billiger. In Friedberg nur allein ächt zu baben bei Herrn W. Bernbeck, in Butzbach en Herrn Ernst Vogt, in Bad Nauhelm bei Herin Th. Andreas. 502 Eine freundliche Wohnung, bestehend aus 3 bis 4 Zimmern mit allem Zubehoͤr, ist zu vermtethen. 1 Gebrüder Meyer, Friedberg. 1488 vis-a-vis dem Hötel Trapp. Adam Schmidt's Wwe. in Nieder-Wöllstadt läßt ihre Hofraithe an der Landstraße am Dienstag den 8. 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W G a0 n. fs A süubigern N 05 der In Prüf In 5. 1 dun un * in l Kanz sin Ann z Haag * daider 05 1 doppelt auf Seide gereinigt, empfiehlt zu billlgsten Preiseg de on 1353 Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 13 und eine Vellage.) Fr. Wagner. W path —— r er 8 doch, 8 Beilage. Obethessischer Anzeiger. 1 Handel und Berkehr. Frankfurt, 26. März. Wochenmarkt. Erbsen ganze n fee er Pfd. 14— 18 Pf., do. geschälte 16—20 Pf., fitsche m Dan anzofische Erbsen per Pfund 60 bis 80 Pf., Linsen * Ar 5— 25 Pf. weiße Bohnen 16—20 Pf., gelbe Kartoffeln per „ Hbescheid 14—16 Pf., rothe Kartoffeln per Gescheld 12 Its 14 Pf., Mäuschenkartoffeln per Gescheld 20—25 Pf., Butter per Pfd. M. 1.15— 1.30, Eter das Stück 4 bis Pf., Blumenkohl kleiner neuer per Stück 30-50 Pf., anz. Kopfsalat 14— 18 Pf., Sellerteköpfe 10— 25 Pf., mainsalat per Stuck 00 bis 00 Pf., franz. 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Obige Preise verstehen ch per 100 Kilo ab bier, häufig jedoch auch loco aus tärtiger Stationen. — Berlossungen. K Augsburger 7 fl. Loose von 1864. Gewinn Zleh⸗ bom 3. März 1890.— Heimzahlung sofort. Ser. 328 Ir. 92 à 6000 fl. Ser. 947 Nr. 57, Ser. 1527 N. 97 500 fl. Ser. 987 N. 61, S. 1233 N. 71, S. 1824 J. 53, S. 2037 N. 92, S. 2053 N. 64 à 100 fl. S. 41 4. 30, S. 108 N. 28, S. 689 N. 35, S. 987 N. 94, 1359 N. 34 39 96, S. 1383 N. 26 91, S. 1917 49 à 50 fl. S. 41 N. 92, S. 328 N. 1 98, S. 568 93, S. 689 N. 14 45, S. 890 N. 17 59, S. 947 1. 15 45 67 7189, S. 988 N. 29 36 45, S. 1233 l. 79 96, S. 1383 N. 15, S. 1423 N. 66, S. 1470 15, S. 1606 N. 15 30, S. 1760 N. 9 72, S. 1917 J. 21, S. 2053 N. 4 78 à 40 fl. S. 41 N. 43 90, 8. 105 N. 62, S. 328 N. 5 9 34 47 99, S. 568 N. 20 2, S 689 N. 47 77, S. 890 N. 14 88, S. 947 N. 18, FE. 987 N. 3 28 56 68, S. 1233 N. 99, S. 1383 N. 2, 5. 1423 N. 86 96, S. 1470 N. 38 61, S. 1527 N. 54, b. 1824 N. 66 90, S. 1917 Nr. 53, S. 2053 N. 9 14 32 67 100 à 30 fl. Auf alle übrigen in den am 1. Febr. 1890 gezogenen Serien enthaltenen und hier nicht aufgeführten Nummern entfällt der geringste Gewinn von je 10 fl. Bayerische 100 ThlrLoose von 1866. Serten⸗ Zlehung vom 1. März 1890. Nr. 13 62 72 74 100 439 464 468 491 523 531 552 581 600 689 714 741 751 829 831 834 877 964 1040 1060 1077 1114 1123 1138 1159 1187 1190 1216 1244 1279 1386 1445 1469 1474 1625 1558 1568 1596 1744 1747 1821 1835 1958 2013 2043 2087 2097 2104 2170 2212 2289 22912306 2405 2589 2078 2682 2730 2751 2765 2839 2846 2879 3075 3094 3124 3141 3151 3173 3174 3194. Die Gewinn⸗ Ziehung findet am 1. Mal 1890 statt. Oesterreichtsche 100 fl.⸗Loose von 1864. Serien- und Gewinn⸗Ziehung vom 1. März 1890. Heimzahlung am 2. Juni 1890. Ser. Nr. 445 470 531 851 873 880 1000 1430 1438 1626 1809 1829 1876 2043 2233 2310 2335 2417 2420 2441 2468 2970 3026 3440 3566 3877 3878. Gewinne. Ser. 531 Nr. 70 à 150,0% fl. S. 2441 N. 9 à 20,000 fl S. 1000 N. 17 à 10,000 fl. S. 2441 N. 30, S. 3440 N. 2 2 5000 fl. S. 3566 N. 40, S. 3878 N. 46 à 2000 fl. S. 470 N. 14, S. 3878 N. 10 16 d 1000 fl. S. 445 N. 98, S. 470 N. 10 96, S. 531 N. 28 29 52, S. 851 N. 14 33, S. 880 N. 24 74, 1000 N. 85, S. 1430 N. 10 98, S. 1438 N 15 23 54 85, S. 1809 N. 10, S. 1829 N. 48 60 81, S. 2043 N. 18 68, S. 2233 N. 2 4, S. 2335 N. 100, S. 2417 N. 13 40 41, S. 2441 N. 75, S. 2463 N. 1, S. 2970 N. 13, S. 3440 N. 18 37 80, S. 3566 N. 68, S. 3877 N. 19 24, S. 3878 N. 55 78 à 400 fl. Auf alle übri⸗ gen in vorstehenden Serien enthaltenen und hier nicht aufgeführten Nummern entfällt der geringste Gewinn von je 200 fl. Finnländische 4proc. Staats Elsenbahn⸗ Anlehen von 1882. Ziehung vom 1. März 1890.— Heimzahlung am 1. Juni 1890. Lit. A. Nr. 357 385 à 4050 M. Lit. B. Nr. 238 305 467 568 590 628 715 883 900 936 1535 1790 1846 1972 1977 2309 2383 a 1620 M. Lit. C. Nr. 221 371 408 546 769 1087 1175 1208 1223 1366 1642 1992 2016 2547 2550 2591 2795 2827 3215 3225 3335 3357 4150 4185 4193 4206 4406 4494 4618 5065 5108 5139 5372 5498 5776 5966 à 405 M. Das Borkommen von Biehseuchen im Großherzogthum Hessen während des Monats Februar 1890. Milzbrand wurde festgestellt in den Orten des Kreises Friedberg Wisselsheim am 13. bei einem noth— geschlachteten, Wickstadt am 15. und Gambach am 17. Februar bei je einem krepierten Rinde. Rotz: In Offenbach stehen 3 Pferde eines Besitzers wegen Verdachts der Ansteckung unter polizeilicher Beob— S achtung und 1 Pferd desselben Besitzers wegen Seuchen⸗ — verdachts unter Stallsperre. Der ersteren Maßnahme sind 77 8 eines andern Besitzers in Offen bach, sowie je 1 Pferd in Lengfeld und Habitzhel Dieburg, unterstellt. 9 Went in Die Maul- und Klauenseuche in Darm und in Nieder Ramstadt, Kreis Darmstabt,— Nieder Ingelheim, Gau Algesheim und Ober Ingelheim im Kreise Bingen, und in Ueberau, Kreis Dieburg, il erloschen. Festgestellt wurde am 13. Februar nachträglich noch in Darmstadt in einem Gehöfte mit 60 Stück Rind⸗ vieh, daß die Seuche unter demselben gehertscht hatte aber bereits wieder erloschen war,.— Das Auftreten der Seuche wurde konstatlert in Hechtsheim, Kreis Mainz am 6. in 2 Hebsften mit 10 Scäc Nindbich, in Kriegs. beim, Kreis Worms, am 6. in 1 Oehöfte mit 35 Stück Rindvieh, in Eich, in demselben Kreise, am 21. in 1 Ge⸗ höfte mit 9 Stuck Rindvieh, in Flonheim, Kreis Alzey am 7. in 1 Geböfte mit 6 Stück Rindvieh, in Viernheim, Kreis Bensheim, am 14. in 1 Gehöfte mit 2 Stück Rind⸗ vieh, in Rimbach, Kreis Heppenheim, am 20. in 1 Ge⸗ hoͤfte mite 1 Stück Rindvieb und in Nidda, Kreis Büdin⸗ gen, am 27. Februar in 3 Gehöften mit 6 Schweinen % Stack Rindvieh, 16 Schafen und 3 Zlegen. In Flonheim, Kreis Alzey, in Kriegsheim, Kreis Worms und Hechtsheim, Kreis Mainz, ist die Seuche bereits wieder für erloschen erklärt. Der Bläschenausschlag unter dem Rindvleh in Wallbach, Kreis Erbach, in Rohrbach Kreis Dieburg, in Geiß Nidda, Kreis Büdingen, und in Üdenhausen und Zell, Kreis Alsfeld, ist erloschen. In Laubach, Kreis Schotten, herrscht die Seuche noch fort. Festgestellt wurde dieselbe in Oberndorf, Kreis Alsfeld, am 2. und in Nieder⸗ Gemünden, in demselben Kreise, am 26., in Goͤtzen⸗ haln, Kreis Offenbach, am 19., in Kaichen, Kreis Fried⸗ berg, am 26. und in Ossenheim, in demselben Kreise, am 28. Februar. Die Räude gilt als vorhanden unter den Schafen in Dorn Assenheim, im Kreise Friedberg, in Gelnhaar, Bergheim und Usenborn, im Kreise Büdingen, und in Schlechtenwegen, im Krelse Lauterbach. Geld⸗ Cours. Frankfurt am 27. Marz 1890. Geber Nehmer. M. Pf. M. Pf. 20Frankenstücke 16. 16 2 do. F „ 4. 16 „ 9. 50 FF 0 9. 55 g Englische Sovereigns. 20. 35 20. 30 Russische Imperiales—.— 16. 68 Konkursverfahren. Ueber das Vermögen des Bierbrauers Hermann Kürschner Friedberg wird heute am 24. März 1890, Vormittags en Der Rechtsanwalt Seyd in Friedberg wird zum Kon⸗ urs verwalter ernannt. 1 Konkursforderungen sind bis zum 15. April 1890 bei Serabcher m Gerichte anzumelden. *— Es wird zur Beschlußfassung über die Wahl eines Ederen Verwalters, sowie über die Bestellung eines läubigerausschusses und eintretenden Falls über die in 120 der Konkurs ordnung bezeichneten Gegenstaͤnde und * Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Freitag In 25. April 1890, Vormittags 9 Uhr, vor dem unter⸗ sachneten Gerichte Termin anberaumt. Allen Personen, welche eine zur Konkurs masse gehörige ache in Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas Puldig find, wird aufgegeben, nichts an den Gemein- uldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Ver⸗ ichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von Forderungen, für welche sie aus der Sache abgeson⸗ Arte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkurs- Arwalter bis zum 15. April 1890 Anzeige zu machen. Frledberg am 24. März 1890. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Haß 99 Warthorst. N, lt Veröffentlicht: Weber, Gerichtsschrelber. ber, 1 , Bekanntmachung. A/ N Peter Franz Fischer, Sohn der verlebten Johannes Tric cher Ghbeleute in Ober Mörlen wird wegen Gelstesz⸗ rn, äche entmündigt und ihm Wilhelm König von da dlt Curator bestellt. Bad- Nauhelm den 25. März 1890. Großherzogliches Amtsgerlcht Bad⸗Nauhelm. 1 Bauer. 1508 Sch ü gz. Bekanntmachung. ge 4 1 Die am 11. und 18, d. Mis im hlesigen Gemelnde⸗ „bald abgehaltenen Holzversteigerungen sind genehmigt . ind der erste Fahrtag auf den 1. k. Mis bestimmt. 4 b 1. 1 age, goch-Welsel den 25. März 1890. — 4 Großherzogliche Bürgermelsterel Hoch Weisel. * 1551 Wörner. 715 1 4 10 1 1. f Versteigerung von Holz. Dienstag den 0 10,. Holz., Uhr, soll an der Usabrücke bet Ziegenberg das auf der Staats- straße zwischen Ober-Mörlen und Ziegenberg in Abth. 129— 131 liegende Holz, von den Pappeln der Straßen⸗ pflanzung, oͤffentlich meistbietend versteigert werden. Bemerkt wird, daß sich ein großer Theil des Holzes zu Baumstützen eignet. Friedberg den 26. März 1890. Großherzogliches Kreis bauamt Friedberg. Kranz. Mobiliarversteigerung in Bad-Nauheim. Montag den 31 März l. J., von Vormittags 9 Uhr ab, werden die nach verzeichneten, der Frau Steinacker dahter gehörigen Mobilien, in deren Wohnung, Park— straße Nro. 355,(bei ungünstiger Witterung im Schützen⸗ hof bet Herrn Gastwirth Vogt dahier), öffentlich meist⸗ bletend verstelgert, nämlich: 1 französische nußbaum. Bettstelle mit Sprungseder⸗ Matratze und Kopfkeil, 1 nußbaum. Nachtschränkchen mit Marmorplatte, 1 zweithüriger Kletderschrank, 1 nuß— baum. Kommode, 1 Sopha, 2 kleine runde Tischchen, 1 Waschschrank, 1 Nachtschränkchen, 1 Küchenbank, 1 elserne Bettstelle mit gestepptem Strohsack und Seegras— matratze und Kopfkeil, Bettwerk, Spiegel, Bilder, 1 Waschbrett, 2 große Waschkörbe, 1 Bücherregal, 1 großes Waschsell, 1 Zuber, 1 Krauthobel, 1 Kragzelsen, 2 Kohlenkasten, sowie verschiedenes Haus sund Küchen geräthe. Bad⸗Nauheim den 25. März 1890. Großherzogliches Ortsgericht Bad⸗Nauheim. 1476 Wörner. Holzversteigerung. Montag den 31. März l. J., Vormittags 9½ Uhr, soll in dem hlesigen Gemeindewald Schlag Nr. IV bet der Kalsergrube nachverzelchnetes Holz verstelgert werden: 7567 Durchforstungswellen II Sorte, 87 Dornwellen, 325 Gebund Pfriemen. Die Zusammenkunft ist auf dem Forsthaus Wintersteln. Nleder Mörlen am 26. Maͤrz 1890. Großherzogliche Bürgermeisteret Nleder-Moͤrlen. Kremer. 2. 1498 Holz- Versteigerung. Im Gemeindewald Nieder-Rosbach, Distrikt Wasser⸗ doͤll und Alterheegwald, kommen zur Versteigerung Montag den 31. März: 12 Stück Eichen⸗Stämme 2,80 Festmeter Inhalt, 272„ Fichten Stämme 6— 20 Meter Länge 126,15 Festmeter Inhalt, 7 Stück Fichten ⸗Derbstangen, 4 Raummeter Nadel ⸗Scheiter, 2 5 Eichen⸗Knüppel, 12 5 Nadel-Knuüppel, 102 5 Nadel-⸗Stöcke, Stuck Buchen-Wellen, 2500„ Nadel-⸗Wellen. Dienstag den 1. April: 1 Stück Elchen⸗Stämme 0,80 Festmeter Inhalt, 2„ Fichten⸗Stämme 1,26 Festmeter Inhalt, 2„ Fichten⸗Derbstangen, 42 Raummeter Buchen ⸗Schelter, 16 5 Buchen-Knüppel, 12 5 Nadel Knüppel, 2. Nadel-Stöͤcke, 500 Stuck Nadel-Wellen. Anfang und Zusammenkunft jedesmal Vormittags 9 Uhr am ersten Tage Zusammenkunft im Holzschlag am Rotherstoßweg, am zwesten Tage in der Sang am Ein⸗ gange des Waldes. Nileder⸗Rosbach am 25. März 1890. Großherzogliche Bürgermeisterel Nieder-Rosbach. 1469 Groh. Holzversteigerung. Montag den 31. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, kommt im hiesigen Gemeindewald, Distrikt Halde, an dem Viel— nalweg von Ebersgöns nach Butzbach nachstehendes Holz zur Versteigerung: 125 Nadelholz Stämme 25 Festmeter, 50 1 Derbstangen 4 Festmeter, 60* Scheit und Knuͤppelholz, 2500* Wellen, 60 Rm.„ Stoͤcke. Zusammenkunft an der Pohl-Goͤnser Halde. Pohl-Gons den N. Maͤrz 1890. Großherzogliche Bürgermeisterel Pohl-Göns. 1612 Schep p. — —— —— — — ———— —— DB— zu Groß ⸗Umstadt(Hessen), ae 2 einjährigen Militärdienst berechtigt beginnt das neue hulfahr den. April. 1 5 Groß h. Olrektlan der Landwirthschaftsschule. d. Is., erworbene und zum und in einzelnen Ausgeboten öffentlich Montag den 31. März Unterzeichneten das von ihnen käuflich „Eutopäischen Hof“ in Bad Homburg theilweise freiwillig versteigern. K Die zur Versteigerung gelangenden Objecte bestehen namentlich in: 1 1. Einem nach der Louisenstraße zu gehenden, 26,50 m langen, 10 m tiefen dreistöckigen Wohnhaus mit 11 Fenstern Straßenfront, Terasse und Balkon versehen, im Innern mit 30 gut erhaltenen Zimmern und Mansarden, Holzbau in Fachwerk, mit Schiefer gedeckt und größeren Souterrain- Räumlichkeiten. Dasselbe eignet sich seiner Construktion und Conservirung zufolge vortrefflich zum Wiederaufbau. 8 2. Einem einseitigen, dreistöckigen, massiven, 32 m langen und 7 m tiefen Seitenbau, Back⸗ steinmauerwerk, mit 15 Fenstern Front, enthaltend 20 Zimmer, 8 Mansarden, sowie einen Speisesaal von 16,30 m Länge, 7 m Breite und 4 m Höhe, mit Schiefer gedeckt. 3. Einem einseitigen zweistöckigen Holzbau, 9.50 m langer, Dim tiefer Seitenbau mit 5 Fenstern Front im I. Stock, im Erdgeschoß Stallung für 5 Pferde nebst Stalleinrichtung und Chaisenremise. 5 4. Einem 17,20 m langen und 6 m breiten Hintergebäͤude, Holzbau mit Fachwerk, mit Ziegeln gedeckt und gut erhalten. f 5. Einer kleinen Villa oder Gartenhaus, Holzbau in gefaͤlligem Style und in sehr gutem Zustande, 6 Zimmer und Mansarden enthaltend, 7,50 m lang, 7,50 m breit, mit Schiefer edeckt. 6. Einer Restaurationshalle im Schweizerstyle, 12,60 m lang, 3,60 m tief, auf einer Längs— seite offen mit einseitigem Schieferdach, in sehr gutem Zustande. 7. Einer offenen eleganten, hochfeinen Glashalle, vor zwei Jahren neu gebaut, 20 m lang, 2,80 metief, auf Gußsäulen ruhend, gleichfalls zu Restaurationszwecken, wie auch für Garten⸗ besitzer verwendbar, mit werthvollen modernen Glasmalereien und mit Wellblech gedeckt. 4 Stück einflammigen Garten-Candelabern mit Gußsäulen von eleganter Fagon. Einem Stallgebäude, zur Schweinemast eingerichtet, 12,30 m lang, 2,60 m tief. Einem verzierten eisernen Gartenzaun. Außerdem werden diverse einzelne, zu Bauzwecken zu verwendende und durchgängig gut erhaltene Baumaterialien, als Fußboden, Thüren, Fenster, Basaltpflastersteine, Plattenböden, Sand ꝛc. freihändig gegen gleichbaare Zahlung oder Fristbewilligung nach spezieller Vereinbarung zum Verkauf gelangen. Die Objecte können jeden Tag besichtigt werden. S Nähere Auskunft ertheilt Herr Carl Holzversteigerung. Montag den 31. d. Mts., des Vormittags 10 Uhr, kommt in dem Kleeberger Markwald, Distrikt Burgberg 1 und 20 und Fuchskopf Za, unmittelbar an dem Viel⸗ nalweg von Bodenrod nach Espa, nachstehendes Holz zur Versteigerung: 92 Stück Eichen⸗Stämme von 18,13 fm,(geeignetes 58 Elchen Stangen 1. Klasse, Werkholz, 400„ Etcchen Wellen, 14 Rm. Buchen ⸗Scheit, 270„ Buchen Knüppel, 5400 Stück Buchen Wellen, 21 Rm. Nadelholz-Knüppel, 900 Stück Kiefern⸗Durchforstungs⸗Wellen. Cleeberg den 21. März 1890. Der Bürgermeister 1462 Butzbach den 27. März 1890. Großherzogliche Oberförsterel Butzbach. Reuß. Chemische Fabrik. 1513 kanten Eugen Semler zu Bad Nauheim, werden Mittwoch den 16. April 1890, Vormittags 9 Uhr, im Rathhaus⸗ saale zwangswelse öffentlich melstbletend versteigert. Gemarkung Bad⸗ Nauheim. Flur VI Nr. 273= 1830 qm Hofraithe(Fabrik) am Heiligenstock, Flur VI Nr. 273= 1877 qm Acker daselbst. In der Fabrik wird seit 1876 Magnesia fabrizirt. Der Brandkassenwerth der Gebäude beläuft sich auf M. 55630; die Grundstücke liegen nahe bei der Station und sind mit der Bahn durch ein Geleise verbunden. Versteigerungsbedingungen sind bei uns zu erfahren. Bad⸗Nauheim den 26. März 1890. Großherzogliches Ortsgericht Bad⸗Nauheim. 1515 Wörner. TU uchard Lech iosUonts CACAO- FUER Sauer in Homburg. 3 Homburg den 22. März 1890. Carl Sauer. Heinrich Scheller. Die besten Säemaschinen, unter dieser Flagge macht sich ein Inserat hier breit, welches fast saͤmmtliche Herren Land— wirthe aufzählt, welchen ich Saxonia Säaemaschinen geliefert habe, so lange diese Maschine die beste war, heute aber ist einzig und allein die Perolina die beste Säemaschine und zwar deshalb Weil sie keinen Stiften und Nasewalze hat und deshalb auch die Saäemereien nicht schrotet, Weil sie nur eine Säewelle für alle Fruchtarten hat und nicht dreierlei Nasenräder,— Weil sie Stahlschare und keine gußeiserne Schare hat, Weil nur ein Säerad ausgewechselt zu werden braucht, Weil sie bergauf, bergab, sowie an Hügeln gleichmäßig säet, Weil sie bei jeder Fahrgeschwindigkeit gleichmäßig säet, Weil sie vollkommen unempfindlich ist gegen Stöße, Weil mit einem Hebeldruck sämmtliche Schieber auf und zugestellt werden können,— Weil sie mit einem Griff ganz entleert ist und nicht 16 Kästchenaus gekratzt zu werden brauchen, Weil die Hebelschare so geformt, daß ein Verstopfen durch Dung unmöglich, Weil sie unverwüstliche Räder hat, mit eisernen Naben und vorzüglichen Felgen, Weil sie kräftig und aut gebaut ist, so daß Reparaturen fast vollständig ausgeschlossen, was „man von gewissen anderen Maschinen nicht sagen kann, Weil Weichguß, Schmiedeisen und Stahl verwendet ist und nirgends glasiger bruchiger Grauguß, wie bei manchen anderen Maschinen. Das sind sachliche Gründe und mögen die Herren Landwirthe dieselben prüfen.— Zeugnisse auf Wunsch franco und gratis, auch liefere die Maschinen zur Probe. Moritz Weil jun., Frankfurt à. M. 769 Zur Frühjahrssaat ganze Ausstallungen, sowie 31 f a Bei einzelne Zimmereinrichtungen, Luzerner, Wesß., Gelb wund schwedisch. Klee, Grassamen Stuttgarter Fabrikat, bel 1 zc. ꝛc., sowie alle übrigen Feld- und Gartensämereien 5„ 6. 51 1 unter streng reeller Bedienung. 377. Heuss. Vilbel. Gg. Esselborn. empfehle diverse Sorten Hafer, Gerste, Wicken, deutschen, VO PZ U GUTE SAAT Niederlage bei Georg Groß in Friedberg, bei Co n⸗ ditor Fritz in Bad⸗Nauheim. 76 Verbesserte 5 Original-Theerschweselseise v. Bergmann& Co., Berlin u. Frankf. a. I. Allein ächtes, erstes und ältestes Fabrikat in Deutsch- land. Anerkannt von vorzüglicher Wirkung gegen alle Arten Hautunreinigkeiten, Mitesser, Flechten, Frostbeulen, Finnen ete. Vorräthig: Stück 50 Pf bei Hofapotheker W. 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Versichert waren während des Jahres 1888.„ 297,346,540; währ. d. Jahres 1889„ 315,741,417. Versicherungsstand Ende 1888. 5„ 289,689,870; Ende 1889.„ 308, 432,209. Reiner Zuwachs Ende 188ů 88.„ 15,187,800; Ende 1889.„ 18, 742,339. Für Sterbfälle waren trotz der größeren Zahl von Mitgliedern weniger als im Vorjahr auszuzahlen ca. M. 184,700. Unentgelliche Kriegs versicherung. Zu weiterem Beitritt ladet ein der Vetreter J. Landau, Friedberg den 29. März 1890. Taubstummenlehrer. NB. Mit vorstehender Bank haben bereits über 50 Corporatlonen Verträge abgeschlossen. Gutachten der Prü⸗ fungs Commisston und der kaufm. Vereine Deutschlands, sowie des Vorstandes der württemb. israel. Central- Kirchenkasse: Die genaueste Prüfung all dieser Verhältnisse veranlaßte uns, der Lebensversicherungs- und Er— sparnißbank in Stuttgart unser volles Vertrauen zuzuwenden und können wir dieses Institut aus vollster Ueberzeugung und mit voller Wärme empfehlen. 1507 Oberh. Dampf ⸗Färberei& chem. Wäscherei Louis Braubach, Butzbach. Meine Annahmestelle für Friedberg und Umgegend befindet sich bei Herrn W. Trapp, in Firma C. F. Schleuning, Kaiserstraße 551. 992 Hamburg Amerikanische erteile e e dhe Post dampfschnhiffahrt Hamburg-Newrork 2 2 Southampton anlaufend I oceanfahrt e 7 Tage. Ausserdem regelmässige Postdampfer-Verbindung z wischen 0 0 Hamburg— Westindien. Stettin— Newyork. Hamburg— Havana. * Havre— Newyork. . Th. Andreas, Bad-Nauheim; Jos. Strauss, Gedern; H. Eherling, Büdingen. Pension erhalten, wo ihnen auch Nachhuͤlfe in ihren Lehr⸗ Luzerne(Provenze), Näheres in der Elsenhandlung des Herrn Jean in Bad Nauhelm. L. Schweitzer, Bau- und Möbelschreiner, Lehrling Prima Provencer, Luzerne, 142⁵ Manufactkur-Waaren- Handlung. 1270 des Anzeigers. 1423 1 8 Hamburg— Baltimore. Hamburg— Lexico. e age I. Scher und Schülerinnen, die die hiesigen Schulen Kleesamen, fächern ertheilt und ein angenehmes Familienleben ge⸗ doppelt gereinigt, feinste Qualitäten, empfiehlt 1364 2 255 Ei 8—— 8 1 1 75 in Laden 3 tüchtige Schreiner e in Homburg v. d. H., Kl s eesamen, mit Realschulbildung sucht doppelt auf Seide gereinigt, in bekannten hochfeinsten 411 findet gute Pensi B. 7 7 1 1 Realschüler ae an We werf Friedrichsdorfer Zwieback 69 Gläubiger⸗Aufforderung. f N Forderungen und Ansprüche irgend welcher Art q den Nachlaß der zu Roͤdgen verflorbenen Margarethg Reimer von da, sind längstens bis zum 5. April l. Ja, N bei dem unterfertigten Gericht anzumelden bei Meidung; der Nichtberücksichtigung bei der Nachlaßregulirung. 1 0 1 N 0 Bad⸗Nauheim den 27. März 1890. 1 Großherzogliches Amtsgericht Bad⸗-Nauhelm. Bauer. I. 1526 Schalt, ** N Versteigerungs⸗Anzeige. Dienstag den 1. April 1890, 0 Vormittags 11 Uhr, lassen die Erben der verstorbenen Heinrich Thomas Eh leute von hier die in hiesiger Gemarkung gelegenen Grund stücke sowle die in hiesiger Stadt gelegene große Hof, raithe, in der seither Gastwirthschaft betrieben wurde freiwillig öffentlich melstbletend versteigern. f Assenheim den 27. März 1890. Großherzogliches Ortsgericht Assenheim. 1521 Ewald. 0 eee,.— f 0 Kleesamen, auf Seide gereinigt, in hochfelnen und grobkornig Qualitäten empfiehlt billigst 1472 I. Baumeister Wohnung zu vermiethen. Das von Herrn Seminarlehrer Süß bewohnte Log wird fret und kann auf Verlangen vom 1 April ag bezogen werden. 1071 Melchior Boll. 1 Ein Bäckergeselle kann sofort eintreten bei in d 147 Petterwelll. Sg. Heil Elne erste Anstalt auf Renten und Kapital fucht ö für Friedberg noch einen zweiten 1 Vertreter zum Abschluß von Anträgen. Nur vertrauenswürdige Personen wollen sich wenden an die Expeditlon des An⸗ zeigers, sub E. 100. 61 Zu beziehen durch jede Buchhandlung ist die preisgekrönte in 20. Auflage arschienene Schrift dos Med.- Rach Dr. Joh. Müller über das geclle Shaun umd. 6 ee, n Frelzusendunt unter“ Couvert für 1 1 Mark in Briefmarken. ain n Eduard Bendt, Braunschweig. uz 10, Nh ein a Wein, 1 flaschenreif, aus eigenen Weinbergen, von 55 Pf. per h K 3 1 4 1 en 542 Liter an bis zu den feinsten Auslesen, bei Abnahme von 1 mindestens 40 Eiter, empfiehlt un de Fritz Spira, Alea 614 Weingutsbesitzer zu Oppenheim a. Rhein. 1 Kartoffeln werden stets zu dem höͤchsten Preis angekauft. 2 Jacob Stern, Fung de 1259 in Firma Jacob Stern. Simon.% Aus d, Sonnenschirme, in allen Farben, empfiehlt zu billigen Preisen 1411 M. Holler. Getreideschlempe (bestehend aus Mais und Korn), Bestes Milch⸗ und Mastfutter, garantirt 70-80% Gehalt. Analyse kostenfrei. Niederlage bel s Sal. Simon. la Zuckersyrup, 9 la türk. 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