1690. Donnerstag den 25. September. 1 113. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Sberhessscher Anzeiger Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. „ aauswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns * 1 i moncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von Jaber welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. ö * Kostenverzeichnisse der Kreisboten. Des gesiten 3 Negenschn Halsbin Kalbfleisch N g Ff! 2 Ttück und Kann teller Va tück betrig 0 sch dauit u nd 25 N 0 23. Juli l. J. N (Datum.) Saut, bci J. Kein“ Friedberg den 20. September 1890. lsische, 1 8 rt Nachricht anher gelangen zu lassen. Vogel in Bad Nauheim. 0 dem Polizeidiener Römig zu Friedberg W̃ ite, mit erhobener Hand und unter den Worten zuging: Amtlicher Theil. Eitreffend: Die Einsendung der Tage- und Handbuchs⸗Auszüge und der Kassesturzprotokolle, sowie der Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg und die Rechner der betreffenden Fonds. Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 13. September 1888— Oberhessischer Anzeiger Nr. 109— und vom 25. Oberhessischer Anzeiger Nr. 38— bringen wir die mit An Ir Hand⸗ und Tagebuchs⸗Auszüge und der Abschrif Hierbei verweisen wir auf die Vorschrift in§ 16 der Instruktion w. in§ 15 der Instruktion zur Geschaftsführung der Rechner von Kirch mehrfach wahrzunehmen Gelegenheit hatten, nur in einzelnen Fällen vollständig befolgt wird, und beauftragen die Rechner andurch bei den »natlichen Abschlüssen des allgemeinen Tagebuchs dem Abschluß stets folgende An merkung beizufügen: „Nach dem heute gleichzeitig mit vorstehendem Abschlusse vorgenommenen K Der Rest nach oben betragt.. 5 Verglichen, so fehlen, sind mehr in der Kass welche von mir zugeschossen(in der Kasse belassen) worden sind.“ Bekanntmachung. Erledigt. Die Ausschreiben gegen Wilhelm Becker von Friedberg, durch Wachtmeister Lepper in Friedberg; Peter Juber von Reich, fang des nächsten Monats zu erfolgen habende Einsendung der Kassesturzprotokolle ten der Kostenverzeichnisse der Kreisboten pro II. Quartal 1890/91 andurch in Erinnerung. zur Dienstführung der Gemeinde-Einnehmer vom 4. Dezember 1877 en, Stiftungen und Schulen vom 18. September 1835, welche, wie assesturz waren in Kasse baar vorhanden Friedberg den 23. September 1890. die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises, die Kirchen- und Stiftungs Vorstände, die Vorstände der israelitischen Religionsgemeinden März 1889 7 M. 0 M. f Pf (Unterschrift.) Wir erwarten, daß diese Vorschrift genau befolgt wird und werden Nachlässigkeiten in dieser Beziehung ahnden. Die Vorstände wollen die Rechner hiervon noch besonders benachrichtigen. Dr. Braden. Im Gehöfte des Ludwig Kopp zu Ossenheim ist die Maul- und Klauenseuche festgestellt und deshalb Gehöftsperre angeordnet worden. Friedberg den 22. September 1890. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Steckbrief. Gegen den Christian Theiß von Odenhausen, ist von Großherzoglichem Amtsgericht Friedberg unterm 28. August 1890, wegen der Anschuldigung, iderstand geleistet zu haben, indem er auf denselben, der ihn beim Betteln betroffen hatte und festnehmen „Stößt du mich noch einmal, so hau ich dir in die Raffel, daß du die Kränk kriegst“ und ferner denselben durch Ausdruck„Lump“ beleidigt zu haben, Haftbefehl erlassen worden. Es wird ersucht, den ꝛc. Theiß zu verhaften, Großherzoglichem Amtsgericht Friedberg vorführen und durch die Gendarmen Jeckel Unerledigte frühere Ausschreiben. Mein Ausschreiben vom 15. v. Mts., gegen Hermann Belz aus Wolfgruben bringe ich hiermit in Erinnerung. Der Großherzogliche Amtsanwalt: Lebrecht. Tan. Kumnit 14 3 5 Deutsches Reich. t Darmstadt. Der Staßenmeister Aßmuth Reinheim wurde zum Kreisbauaufseher in AUuxttrhostu,* Deburg ernannt, dem Domänenrath Klietsch 1 Zwingenberg das Ritterkreuz I. Klasse des gelle Ph lippsordens verliehen. 2 Berlin. Der Mittheilung der„Nordd. elliische 1 Ztg.“ über die Einzelnheiten der Rohn— en er Entrevue zufolge wurde Graf Kalnoky 228 uin Kaiser Wilhelm im Rohnstocker Park zu . Windetltt. fur mehr als einstündigen Unterredung gezogen. asse chi.% Maul D Eindrücke, welche die Kaiserzusammenkunft 1 Tall, Rohnstock hervorgerufen, sind allerseits die 1 Helen und durchaus befriedigend. ute. Kiel, 22. Sept. Das österreichische Ge⸗ Fr.—— ader ist heute früh unter lautem Hurrah der geischen Schiffsbesatzungen in See gegangen. It Hamburg, 23. Sept. Die„Reform“ 1„let, daß die achtzehn Reservisten des Infan— tie Regiments Nr. 78 wegen Gehorsamsver— erung zu 2 bis 8 Jahren Festung verurtheilt Haden sind. 72 1 Troppau, 23. Sept. Auf drei Kohlen⸗ affec, ru en bei Dobran ist ein Streik ausgebrochen. 1 00) Arbeiter verweigerten die Einfahrt und z.. wat, gien längs der Montanbahn nach Ostrau. Nu Peder sind keine Ruhestö rungen eingetreten. Is 2 Mitär wurde nach den Kohlengruben beordert. hei 1 Ausland. 110 babe ö 7 U Desterreich⸗-Ungarn. Wien. Das offi— gel“ Programm für den Besuch Kaiser Wilhelms t folgendermaßen: Kaiser Wilhelm trifft am October 9 Uhr Vormittags auf dem Nord— hof ein, wird dort vom Kalser Franz Josef, Erzherzoͤgen, dem kommandirenden General, dem Statthalter und Bürgermeister feierlich em— pfangen. Es folgt eine Fahrt durch die Prater— straße und über den Ring in die Burg. Mittags fabren beide Kaiser nach Schönbrunn, wo um halb 3 Uhr ein Gabelfrühstück stattfindet. Um 3 Uhr folgt dann die Abfahrt zu den Jagben nach Steiermark.— Am 8 October reist Kaiser Wilhelm nach Berlin zurück, ohne Wien zu be— rühren. Pest. Der im October an den Reichstag gelangende ungarische Staatshaushalt schließt vollkommen ohne Fehlbetrag ab. Am 1. Januar 1891 tritt ein neuer wohlfeiler Gütertarif auf den ungarischen Staatsbahnen in Kraft. Im Kriegsministerium verlautet, die reitenden Batte— rien würden mit Schnellfeuerkanonen statt der bis— herigen 5-Centimeter-Geschütze versehen werden. Schweiz. Bellinzona, 23. Sept. Die Botschaft des Bundes rathes über die Tessiner Frage macht einen sehr guten Eindruck. Sie betont die Nothwendigkeit, den Canton zu ver— hindern, daß er durch fortwährende Ruhestörung das ganze Land weiterhin gefährde, und eine ge— mischte Regierung einzusetzen. Der Natlonalrath ist heute mit der Frage des Verfahrens bei der Revision der eidgenössischen Verfassung beschäftigt. Frankreich. Paris, 22. Sept. General— stabschef Miribel inspicirt gegenwärtig die festen Plätze der Ostgrenze. — Es wird mitgetheilt, daß Cavalotti, ein Mitglied der italienischen Kammer äußerster Linken, zu politischen Zwecken nach Frankreich gekommen sei, um Erkundigung darüber ein— zuziehen, welche Stimmung man dort bei einer eventuellen Wahleampagne gegen Crispi und den Dreibund finden werde. Calais. Gegen 3000 Metallarbeiter be— schlossen, die Antraͤge des Vermittelungscomités abzulehnen. Delegirte der Trades-Unions von Nottingham wohnten der Versammlung bei und versprachen den Streikenden die moralische und pekuntäre Hilfe aller englischen Arbeitersyndikate. Der allgemeine Ausstand dauert fort. Italien. Rom. Die„Opinione“ ver— öffentlicht einen geradezu vernichtenden Leit— artikel gegen den Irredentismus, der schonungs⸗ los zu bekaͤmpfen sei. Irredentismus und Frieden seien zwei absolut unvereinbare Begriffe. Mailand. Zwischen den Socialisten und den Radikalen ist ein heftiger Zwiespalt ausgebrochen. Die Socialisten werden durch die Regierungs— blätter gegen die irredentistischen Radikalen unterstützt. Törkei. Konstantinopel. Wie nach dem Fr. J. verlautet, seien der griechische und der armenische Patriarch entschlossen, falls infolge der Reklamationen ihren Glaubensgenossen keine Satisfikation gewährt werde, im ganzen Reiche die Kirchen zu schließen, was die Pforte in eine sehr unangenehme Lage bringen dürfte. Rußland. Petersburg, 22. Sept. Der Finanzminister Wyschnegradski ist in Bokhara eingetroffen und wurde von dem Emir in Audienz empfangen. Der Emir verlieh dem Minister den Großcordon seines Ordens mit Brillanten und überreichte ihm nach orientalischer Sitte prächtige Geschenke. Afrika. Sansibar, 21. Sept. Der deutsche Generalkonsul begab sich gestern nach Bagamoyo. Das türkische Geschwader segelte gestern nach dem Suden ab. Der Sultan thut energische Schritte im Zusammenhange mit der in der Nacht vom Mittwoch zum Donnerstag von den Booten des„Cossack“ gekaperten Sklaven Dhau. Mehrere betheiligte Araber sind verhaftet worden und die Haͤuser und das Vermögen derfenigen, die von der Dhau entkamen und bis jetzt nicht zurückgekehrt sind, wurden unter Bewachung gestellt. Der Sultan ist angeblich entschlossen, ein Beispiel zu statuiren, da dies der erste Fall seit der Veröffentlichung seines Sklaven-Eman— cipations-Erlasses ist. Der deutsche Reichs: angehörige Künzel, welcher mit acht Deutschen kürzlich in Lamu landete, gerieth am 15. d. M. mit Einwohnern von Witu in Streit. Hierbei wurden Künzel und sieben seiner Gefaͤhrten ge— tödtet; nur einer entkam. Die Untersuchung ist angeordnet. Australien. Sidney, 21. Sept. Die Arbeitsconferenz hat den bekannten Führer der Londoner Arbeiter John Burns mittelst Kabel— depesche ersucht, die Anwerbung von Arbeitern in England und deren Zuzug nach Australien zu verhindern. Die Conferenz hat ferner den Erz— bischof von Sidney, Cardinal Morau, den Ober— richter von Victoria und den Premierminister von Queensland, zu Schiedsrichtern zwischen den Arbeitgebern und Arbeitern vorgeschlagen und sich verpflichtet, deren Entscheidung Gehorsam zu verschaffen. Wie verlautet, sollen für den Fall neuer Ruhestörungen von den Kreuzern „Orlando“ und„Curgaao“ Marinesoldaten ge— landet werden. Melbourne. Die australischen Behörden be— schlossen, die Auflehnungsversuche der Streiken— den durch die strengsten Maßnahmen zu vereiteln. Eine bedeutende Anzahl Bürger wurden als berittene Constabler zum Schutz arbeitswilliger Leute verpflichtet. Die Arbeitgeber beharren fest darauf, sich den ungerechten Forderungen zu widersetzen und werden voraussichtlich Sieger bleiben. Aus Stadt und Land. . err Frledberg. Der Vorstand des Taunuselub Wetterau hat auf sein Nachsuchen von dem Hausberg Verein in Butzbach in freundlicher Weise einen Schlüssel zum Hausbergthurm überlassen bekommen und wird dem genannten Nachbarverein auch an dieser Stelle nochmals herzlichst gedankt Gleichzeitig werden die Mitglieder des Taunus Clubs Wetterau darauf aufmerksam gemacht, daß sie den Schlüssel bei Touren, welche den Hausberg berühren, von dem Vorstandsmitglied des Vereins Kauf mann J. Dörr erhalten können. Wer schon auf dem erwähnten Thurm war, der weiß, welch großartige Aus sicht man von da hat, wer aber noch nicht dort war, der möge nicht versäumen, sich jetzt bet den herrlichen Herbsttagen diesen Genuß zu verschaffen rr Friedberg. Der Taunuselub Wetterau machte am vergangenen Sonntag seine diesjährige letzte programm mäßige Tour, woran sich 6 Fetedberger Mitglieder be thetligten und welche von herrlichem Wetter begünstigt, einen schönen Verlauf nahm. Gegen 8 Uhr ging die kleine, aber fröhliche Schaar von Butzbach durch pracht volle Buchen und Eichenwälder nach Cleeberg, wo man gegen 10 Uhr ankam und sich in dem Gasthaus„zum deutschen Katset“ einen Frühschoppen erlaubte. Von da ging es über das sogenannte Schormfeld nach Weiper“! felden und dann durch ein reizendes Wiesen' hal nach Bodenrod. Hier wurde bei Bürgermeister Wissig Rast gemacht und nahm man daselbst das Mittagessen in einem netten Gärtchen zu sich. Mit der Bewirthung war Jeder, zur Ehre des Wirth's sei mes gesagt, zufrieden, selbst ein „Obergenteßer“. Durch gemüthliches Plaudern und etwas Kegelschieben vergingen sehr rasch 2 Stunden und machte man sich gegen 2 Uhr auf zum Weitermarsch über den Gebirgskamm nach dem Hausberg, von wo leider die Aussicht nicht mehr gut war, da es gegen 4 Uhr etwas dunstig wurde. Nach einem kurzen Aufenthalt ging es dann wieder durch schöͤne Waldungen zurück nach Bußbach und verbrachte man bel Gastwirth Kalbfleisch noch annähernd 2 Stunden in gemuthlicher Wetse. Der 8 Uhr Zug wurde zur Heimfahrt benutzt und trennten die Theilnehmer sich am hiesigen Bahnhof mit dem Be wußtseln, einen vergnügten Tag verlebt, eine schöne er— frischende Tour gemacht und dadurch etwas für ihre Ge sundheit gethan zu haben. Gleßen, 23. Sept. In der gestrigen ersten Sitzung des Schwurgerichts wurde unter Ausschluß der Oeffent lichkeit wider Peter Küster von Ilbenstadt, wegen Stitt lichkeitsvergehens, verhandelt. Der Angeklagte wurde des ihm zur Last gelegten Verbrechens für schuldig erachtet und zu einer Gefängnißstrafe von 1 Jahr 6 Monaten verurtheilt. Fernere Verhandlungen sigd: Heute Vor— mittag 9 Uhr, gegen Hartmann Schüßler von Rendel, wegen Meineids; den 24. Sept., Vorm. 8½ Uhr, gegen Joh. Feller von Schneppenhausen, wegen Verbrechens gegen die Sittlichkeit; den 25. Sept., Vorm. 8½ Uhr, gegen Jos. Müller von Böͤnstadt, wegen Verbrechens gegen die Sittlichkeit. Allerlei. st. Frankfurt. Die berühmte Sängerin Mareella Sembrich, welche während des bevorstehenden Winters nicht in Deutschland, sondern nur im Auslande und zu— nächst in Spanien gastiren wird, tritt vor Begenn dieser Reise nochmals im Frankfurter Opernhause auf und zwar Montag den 29. September als Nachtwandlerin, eine ihrer hervorragendsten Partien. Platzbestellungen werden schon von heute an an der Kasse des Opernhauses ent gegengenommen— Carlsruhe, 22. Sept. In Gerlachsheim(Baden) sind heute Nacht 45 Häuser abgebrannt. Etwa 20 Familien sind obdachlos. Berlin, 22. Sept. In der Neuen Hochstraße 53 ist in der Nacht vom Sonntag zum Montag gegen 11 Uhr durch Unvorsichtigkeit eine Petroleumlampe explodirt und wurden etwa zehn Personen einer Hochzeitsgesellschaft mehr oder weniger schwer durch Feuer verletzt. Posen, 24. Sept. Bei einem Feuer in dem Dorfe Groß Wysocko bet Ostrowo sind gestern vier Kinder ver— brannt. Sankt Gallen, Sept. In der vergangenen Nacht ist das Dorf Rütht und der Weiler Rehag im Rheinthal bei heftigem Föhn gänzlich niedergebrannt. Marseille, 22. Sept. In Marseille und dem De— partement Gard fanden heute heftige Gewitterstürme statt, welche großen Schaden anrichteten. Malland, 21. Sept Gestern wurde in Genua neuerding ein heftiges, wellenförmiges, zwei Sekunden dauerndes Erdbeben verspürt. Matland, 23. Sept. Auf der Elsenbahnlintie Genua— Ventlmiglia ist infolge starker Regengüsse der Verkehr unterbrochen worden. Mehrere Brücken sind eingestürzt. Florenz, 23. Sept. Auf der kürzlich eröffneten elektrischen Trambahn Florenz-Flesole fand eine Entgleisung statt. 6 Personen wurden getödtet, 12 andere schwer verwundet, Madrid, 23. Sept. In den infieirten Provinzen haben am Sonntag 61 Cholera-Erkrankungen stattge— funden, von denen 48 tödtlich verliefen. New Pork, 20. Sept. Ein heftiger Wirbelsturm suchte gestern den Staat Jowa heim, allenthalben große Verheerungen anrichtend. In der Stadt Manning wurden 12 Personen getödtet und 40 verwundet. „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr.“ Die Zeit der Brandunfälle ist wieder ge— kommen. Gefüllte Scheuern, hierzu die übliche Unvorsichtigkeit, Unfall oder böswillige Brand— stiftung, und in kurzen Zwischenräumen röthet sich der Himmel, die Sturmglocken verkünden weit in das Land hinaus, daß das Element sich der Fessel entledigt und die Gebilde der Menschenhand zu zerstören droht. Führt einem die Pflicht, oder der Zufall zu einem derartigen Schadenfeuer, so erlebt man in manchen Faäͤllen Zustände, die einem unwillkürlich die Frage aufdrängen:„Wie kann hier geholfen werden?“ Gewiß wird das neue Löschgesetz und dessen Ausführungsbestimmungen, welche demnächst er— wartet werden, Vieles zum Besseren wenden, aber beseitigen wird es die Fehler keineswegs ganz. Welche nutzlose Verschwendung von Kraft und Zeit, um eine der alten schwerfälligen Spritzen zu transportiren und in Thätigkeit zu setzen. Sechszig und noch mehr Mann braucht man dazu, um nach langer Zeit das zu voll— bringen, was mit einer guten Saug- und Druck— spritze von 10 Mann geleistet werden kann. Dann die Wasserbeschaffung. Eine lange Reihe wird bis zum Brunnen oder Bache gebildet, hundert und mehr Personen sind dazu nöthig. Die Eimer der ganzen Einwohnerschaft sind im Gebrauch, es wird unausgesetzt geschöpft, gereicht und gearbeitet, und doch fehlt es an der Brand— stelle an Wasser. Warum? Bei jedem Wechsel des Eimers von Hand zu Hand geht ein Theil verschüttet, bis er an der Spritze ankommt, ist nicht mehr ¼ Wasser darin; sind nun dazu Spritzenkasten oder Schläuche nicht ganz dicht, so geht auch dort noch Wasser verloren und das Feuer greift um sich, nicht daß es etwa an Wasser gefehlt hätte, nein, weil es auf die Straße anstatt in den Feuerheerd geflossen ist. Ein einziger Saugschlauch von 20—25 Meter Länge, könnte die ganze Arbeit ersetzen und kein Tropfen Wasser ginge verloren. Ebenso ist das Leitermaterial in vielen Fällen ganz im Argen: schwerfällig, unhandlich und unpraktisch und oft— mals nicht zuverlässig, haben die Leitern schon manchen Unglücksfall herbeigeführt. Wenn's mit einem blauen Auge abgeht, ist's nicht schlimm, aber wie, wenn schwere Verletzungen vorkommen? Eine 10 Meter-Schiebleiter würde alle diese Schäden heben. Sie ist leicht zur Brandstelle * zu bringen, leicht zu handhaben und man i im Stande die meisten Gebäude in vielen Fälleg, sogar das Kirchendach zu besteigen. sperrung des Brandplatzes und die Aufrechthal, tung der Ordnung auf demselben läßt gewöhnlich Alles zu wuͤnschen übrig. Einsender kann sh auch nicht erinnern, daß überhaupt in den Oi schaften irgendwo abgesperrt worden ist. schauer aller Art, Frauen, Kinder laufen, her und setzen sich der Gefahr aus von herabfallendt Ziegeln und drgl. getroffen zu werden. Dis jenigen, welche am wenigsten mit der Hand an greifen wollen, glauben sich berufen, hier Krill üben zu dürfen, Alle zu korrigiren und es en folgt Widerrede und Streit. Nur 10—12 Mang, welche dazu bestimmt sind den Brandplatz ah, zusperren und unnachsichtlich Jeden zurüͤckweiseg, der nichts dort verloren hat, können Ordnung schaffen und die Löschmannschaft kann ruhig un ungestört arbeiten, Unglücksfälle werden verhüle und der Diebstahl fast unmöglich gemacht. Daß etwa sind die Hauptanstände, die Schreiben dieser Zeilen so vielfach wahrgenommen hal und eine gründliche Beseitigung dieser Uebel stände kann nur dann erfolgen, wenn man sich anschickt Freiwillige Feuerwebren gründen und sie mit den nöthigen Lösch- und Rettungsgeräthen ausrüstet und schult; dent auch das beste Geräth ist nutzlos, wenn es nicht von einer ausgebildeten Mannschaft bedient wird. Ja, wird man mir einwenden, das ist ja Alles ganz gut und schön, doch das kostes zu viel Geld, das kann unsere Gemeinde nicht leisten. Gemach, es kostet bei Weitem nicht soviel, wie manche Leute glauben; und macht sich denn die Anschaffung guter Geräthe nicht von selbst bezahlt? Ist denn nicht das Hab und Gut auch nur Eines unserer Nächsten zehnmal mehr werth als eine gute Spritze kostet? oder ist ein einziges Menschenleben, das in den Flammen umkommt, nicht mehr werth als was eine Schiebleiter kostet, mit der ihm Rettung hätte gebracht werden können? Wird auf einer Brandstelle von den geretteten Sachen oft nicht mehr gestohlen oder zertreten, als was zwe Leinen zum Absperren kosten? Sind denn 300 Mann dazu nöthig, um mit Aufbietung aller Kraft das zu leisten, was eine geschulte Feuer⸗ wehr von 50 Mann leicht vollbringt? Was die Ausrüstuͤng einer freiwilligen Feuerwehr kostet, darüber erlaubt sich Einsender in einer späteren Nummer zu berichten und hoffentlich gelingt es ihm, etwaige Vorurtheile gegen das Institut der Freiwilligen Feuerwehren zu be⸗- seitigen, denn die Zweckmäßigkeit derselben auch fur kleine Gemeinden kann doch wohl ernstlich nicht be— stritten werden.— m. Handel und Verkehr. Friedberg, 23. Sept. Fruchtpr. Weizen M. 19.00 bis 00.00, Korn M. 16.00-00.00, Gerste M. 15,00 bis 16.00, Hafer neuer M. 14.00 00.00. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo gleich 200 Zollpfund. Friedberg, 24. Sept. Buttermarkt. Butter kostet per Pfd. M. O 901.10, Eier 1 St. 7 Pf., 2 St. 13 Pf. Buß bach, 20. Sept. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 1.10—1.15, Käse per Pfund 45—46 Pf. Elter 2 Stück 13 Pfg. Hungen, 22. Sept. Der heutige„September⸗Markte welcher zum zweiten Male mit Rindviehmarkt verbunden war, war gleich dem vorlährigen gut besucht. Auf trteben waren eirea 30 Stück Zuchtochsen und eth 200 Stück Kühe und Rinder. Es wurden hier zahlreich Händel abgeschlossen und von den Verkäufern gute Presst erzielt. Auch der Schweinemarkt war besonders 1 Ferkeln gut befahren, doch war hier, namentlich bl letzteren, ein Rückgang der Preise zu bemerken. Bezahlt wurde das Paar Ferkel mit 20 40 M., je nach Alt und Qualität, Springer kosteten 40-70 Mark. Gegen Uhr Mittags fand die Prämlirung des Rindvlehes statt. Auch der des Nachmittags stattfindende Kräne Markt war ziemlich gut besucht. Gleßen, 23. Sept. Auf dem heutigen Wochenmarft kostete: Butter per Pfd. M. 0.80 0.95, Eier 1 St. 7 Pf/ 2 St. 13 Pfg., Käse per St. 5—8 Pfg., Tauben pet Paar M. 0.50 0.65, Hühner per St. M. 0.90— 1.00 Hahnen per Stück M. 0.60 0.90, Enten per Stüc M. 1.50— 1.80, Ochsenfleisch per Pfund 7074 Pf Kuh- und Rindfleisch 6064 Pf., Schweinefleisch 70 bg 80 Pf., Hammelfleisch 58 68 Pf., Kalbflelsch 6000 Pf, Kartoffeln per 100 Kilo M. 5.00 8.00, Zwiebeln pe Ctr. M. 5.00. Frankfurt, 22. Sept. Fruchtbericht. Hlesige Weizenmehl Nr. 0 M. 39.00 34.00, Nr. 1 M. 3100 Die Ab an r ber Dan der in Nen Dim auf en Sachen oft r aut was Sud dem! 1 f 2 4* * . 8 it 00, 00, frei Bahn hier M. 16.75— 00.00, Brau- 5 Jypfel(Kelterobst) M. 7—8, Chilisalpeter per Frühjahr 0 91 M. 9.15 per Ctr., Rüböl im Detail M. 68. Die 24 32.00, Nr. 2 M. 27.50— 28.560, Nr. 3 M. 27.00 28.00, Nr. 4 M. 23.00— 24.00, Nr. 5 M. 18.00—19., ichbrod und Brodmehl im Verband M. 58.0060, Nord Jatsche und westfälische Weizenmehle Nr. 00 M. 27.00 l 28.00. Roggenmehl loco hier Nr. 0 M. 27.50 bis 50, Nr. 0/1 M. 26— 27, Nr. 1 M. 29.24, Weizen ter hlesiger ab unserer Umgegend M. 19.20— 19.40, i Bahn hier Mark 19.50 bis 00.00, ungarischer D 22.50— 23.00, alter russischer M. 21.50 22.00, Meggen neuer hiesiger ab unserer Umgegend M. 16.50 geste(Franken, Ochsenfurter Gau) M 17.50, Hafer M. 15, Raps M. 26.50 27.00, Mats(mixed) M. 12.75 be 13, La Plata M. 11.80, Roggenklete M. 10— 10.50, Leizenklete M. 9.75— 10.00, Spelzspreu M. 1.60, 1 g eise verstehen sich pro 100 Kilo ab hier, häufig jedoch dich loco auswärtiger Stattonen. Frankfurt, 22. Sept. Viehmarkt. Der heuttlge larkt war mit 418 Ochsen, 54 Bullen, 437 Kühen, leren und Rindern, 238 Kälbern, 191 Hämmeln, 5 Schweinen befahren. Die Preise stellten sich wie folgt: chsen 1. Qual. pro 100 Pfd. Schlachtgewicht M. 71 73, 2. Qual. M. 65—67, Bullen 1. Oual. M. 54 56, 2. Qual. M. 51— 53. Kühe, Stiere und Rinder Qual. M. 60—64, 2. Qual. M. 52—58, Kälber Qual. pro 1 Pfund Schlachtgewicht 70—75 Pf., Qualität 60 65 Pf., Hämmel 1. Qual. 66-68 Pf., Qual. 50—55 Pf., Schweine 1. Qual. 68— 70 Pf., Qual. 66-67 Pf. Frankfurt, 23. Sept. Engros⸗Markt. Heu pro 0 Kilo M. 4.80 6.60, Stroh pro M. 4.60— 5.00, ferstroh M. 3.60, Butter 50 Kilo M. 90— 95, Eier 0 Stück M. 4—8, Erbsen 100 Kilo M. 16— 23, do. schälte M. 20— 30, Linsen M. 18— 41, Grünekern M. 22 328, Kartoffeln per Malter M. 5 00—6.00, Zwiebeln Centner M. 6.00— 7.00, Rüböl(raffin.) 50 Kilo . Mark. — 5 Jsraelitischer Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeier vom 27. September 1890. ginn: Freitag Abend 5 Uhr 15 Min. Samstag Morgen 8 Uhr. Samstag Nachmittag 3 Uhr 45 Min. Sabbathausgang 6 Uhr 30 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 28. September n Morgens 6 Uhr 15 Min. Montag den 29. und Dienstag den 30. Sept. 1890: Laubhüttenfest. [Kammgarne, reine Wolle, nadel⸗ „ ti cu. 140 em breit à M. 3.45 per Meter fertig, bis M. 8.75 versenden direkt jedes belie— ige Quantum Buxkin Fabrik Depot Oettinger und Co., Frankfurt a. H. Muster Auswahl umgebend franco 3693 Jatgethellt durch den Agent Th. Andreas, Bad Nauheim: er Hamburger Doppelschrauben⸗ Schnelldampfer „Rormannia“, Capitän Hebich, welcher am 11. Sept. m Hamburg abgegangen, ist am 19. September 10 Uhr Lorgens wohlbehalten in New Vork angekommen. Reise⸗ duer von Hamburg bis New Vork 8 Tage 2 Stunden. keeanfahrt nur 6 Tage 18 Stunden. 2865 8 S e eee 1 0 Bekanntmachung. Unter Bezugnahme auf die frühere Bekanntmachung de Fürstl. Rentkammer zu Braunfels wird hierdurch ue Kenntniß der Interessenten des vereinigten Rentamts—⸗ blrks Hungen- Griedel gebracht, daß als feststehender zuhltag zu Hungen der Donnerstag belbehalten wird. Auch werden in Zukunft die üblichen Lokalerhebungen 1 Gambach, Holzheim und Muschenheim abgehalten wrden. Ferner wird alljährlich vor Weihnachten ein Heb— eimin loco Griedel für Pacht- und Holzgelder der Nach— lrschaft stattfinden. Es empfiehlt sich jedoch für Schuldner läner Holzgeldbeträge elner Gemarkung der Billigkeit fiiulber die Zahlung durch Postanwelsung zu bewirken, e verschledene Beträge in einer Postanweisung ver⸗ ürigt werden dürfen. Hungen den 17. September 1890. Fürstliches Rentamt. 1044 Demme. Obst„Versteigerung in Bad⸗ Nauheim. Freitag den 26. September l. J., von Vormittags Uhr ab, wird das gemeinheitliche Obst, ea. 90 Malter, lum und bezw. mallerweise an Ort und Stelle öffent— dh meistbletend versteigert. Die Zusammenkunft ist in der alten Lehmkaute. Bab Nauheim den 23. September 1890. Großherzogliche Bürgermelsterel Bad-Nauheim. Wörner. Zugelaufen h dunkelbrauner Spitzhund mit weißer Brust und »üßen Pfoten. Derselbe kann gegen Erstattung der J seratgebühren und des Futtergeldes bel mir abgeholt 700 3704 3699 Aepfel⸗Versteigerung. Samstag den 27. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, sollen die der hlesigen Gemeinde zustehenden Aepfel auf Ort und Stelle in einzelnen Abthetlungen versteigert werden. Ossenheim den 23. September 1890. Großherzogliche Bürgermelsterel Ossenheim. 4 Keller. Obstversteigerung. Montag den 29. d. Mts,, Nachmittags 1 Uhr, soll das der Gemeinde Södel gehöͤrlge Obst, bestehend in ca. 50 Malter Aepfeln(melstentheils feines Tafelobst), Birnen und Nüssen, in einzelnen Abthellungen an Ort und Stelle versteigert werden. Södel am 23. September 1890. Großherzogliche Bürgermetsteret Södel. 3698 Reiß. Aepfel⸗Versteigerung. Donnerstag den 25. September l. J., Nachmittags 1 Uhr, sollen die der hiesigen Gemeinde zustehenden Aepfel öffentlich meistbletend an Ort und Stelle ver— steigert werden. Bruchenbrücken am 23. September 1890 Großherzogliche Bürgermelsterel Bruchenbrücken, Wagner. Arbeits⸗Vergebung. Samstag den 27. September, Vormittags um 10½ Uhr, sollen auf dem Rathhaus zu Wohnbach nachstehende Arbelten und Lieferungen öffentlich in Accord gegeben werden: Lieferung von Straßenlaternen und Kande— 3703 labern, lt. Kostenüberschlag 204 M. Maurerarbelt 16,80„ Schreinerarbeit 9,60„ Weiß binderarbeit 9,20„ Spenglerarbeit 200 Pflasterarbeit 32,.—„ Lieferung von Cementröhren 48,60„ 5„ Schichtpflastersteinen 120,.—„ 5„ Pflastersand 77 Butzbach den 24. September 1890. Meßger, 3717 Bezirks bauaufseher. WER lebend. Ital. Geflügel gut u. bllllg beziehen will, verlange Preisliste 92 von Hans Maler in Uim a. U Grosser import Ital. Produkte,(St. 15/1.) Weil's Amer. Nartosselpflanzer. Ein Mann mit einem Gespann pflanzt pro Tag mit Leichtigkeit acht Morgen Kartoffel. Derselbe macht auf einmal folgende Arbeiten: Zieht die Furche, legt die Kartoffel ein und streicht die Furche wieder zu. Atteste angesehener Herren Landwirthe zu Diensten. 35 Moritz Weil jun., Frankfurt a. M. 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Freun Weber eln . des Herrn Weber werden gebeten, sich in die im Hob zu der Obstausstellung und dem Obstmarkt eee eee 4 des Wetterauer Obstbauvereins Wetterauer Obstbauvereiz Für Sonntag den 28. September ist ein gemeinschgss vom 2. bis 8. October licher Ausflug nach Homburg u Oischan e bie 5 5 1 8 5 2 hufs Besichtigung der dortigen Obstbau Aus ellung g. auf dem Steinhäußer'schen Lellenkeller zu Friedberg. bet osntadcger gn s Weg fl 5 f E ohnku er a eln me. 1 Die Eröffnung der Ausstellung findet Donnerstag den 2. October, Vormittags 10 Uhr, Abfahrt von Frlevberz 7 Uhr Morgens, Rück statt. Hierauf gemeinsamer Rundgang durch die Ausstellung. 9 Vereinbarung. 1 den Vorstand; Um 1 Uhr Essen im Hötel Trapp. 115 r. v Peter, Die Ausstellung ist täglich von 9 Uhr Vormittags bis Abends 6 Uhr geöffnet. Für Mit-] Es wird hierdurch zur öffentlichen Kennensp gebrach, glieder Eintritt frei gegen Vorzeigung der Mitgliedskarte, Nichtmitglieder zahlen den ersten Tag 955 9200 e vabier eine füt 30 Pf., die übrigen Tage 25 Pf. 15 stelle der hiesigen Pfennigsparkasse eröffnet worden il. Sonntag den 5. October, Nachmittags 2 Uhr, Versammlung der Vereinigung der Friedberg den 22. September 1890. Baumwärter im oberen Zimmer des Saalbaues, um ½4 Ubr Für das Curatorium: des Wetterauer Obstbauvereins 96%%ũ¶„ etge, D Hauptversammlung n Saale des Saalbaues. ö Frische Schellsische, Vortrag des Vereinsgeschaͤftsführers Dr. v. Peter über Obstverwerthung, speziell Obst— ri er abliau weinbereitung, des Obstbautechnikers E. Metz:„Die Lebensgeschichte eines Obstbaumes.“ 7 sch K in Eispackung bei 3695 Wilhelm Fertsch. Die Verloosung von Geraͤthen, Bäumen und Obstprodukten findet den 8. October, 1—. n ieee mittag 2 Uhr, auf dem Steinhäußer'schen Felsenkeller statt. Um 6 Uhr Schluß der Ausstellung. C g 14 D Zu zahlreicher Betheiligung ladet ergebenst ein Orse E Der Vorstand des Wetterauer Obstbauvereins. von den billigsten bis zu den feinsten wieder neu eln, 3707 Dr. Braden. getroffen, zu bekannt billigen Preisen empfiehlt * 05 7* 91 1 0 7 3712 6. F. Alelter. Zur Feier der Butzbacher Kirchweihe a findet Sonntag den 600 Montag den 29. d K 1 10 Ka ee 80 * 2 oncert un AZ musik, gebr. per Pfund M. 1.60, M. 1.70, M. 1.80, M. 1.90 ausgeführt von der Kapelle des 2. Großh. Hessischen Dragoner Regiments Nr. 24, statt, wozu freundlichst einladet täglich frisch gebrannt, in nur reinschmeckenden Qualltäten N 8——ů A. Joutz Wittwe,„Hessischer Hof“. 3709 bei a Fr. Wagner. —— 8 55 8——— Flüssigen Fruchtzucker, Hamburger Militärdienst⸗, Aussteuer⸗& Alters⸗ r e e fe be ee W. Bernbeck. Versicherungs⸗Gesellschaft in Hamburg. Darmstädter Pferdeloose Hauptagentur für die Amtsgerichtsbezirke Friedberg und Bad⸗Nauheim: sind zu haben bei 3705 Ph. Dan. 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Is., Mittags 12 Uhr, soll das der Gemeinde Nieder— Weisel gehörige Obst, bestehend in circa 80 Malter Aepfeln und circa 8 Malter Birnen, abthei— lungsweise an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden. Zusammenkunft auf der vorderen Weide. Nieder-Weisel den 22. September 1890. . Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Weisel. 3710 Krausgrill. EF r Bünder, Peluche, Sammet ** + 47 1 7 gieggenschirme. Ecdenstoff zu Kleiderverzierung C e been e ee J. Keim. n eta Frankfurter Sauerkraut, e — i 8 e 3317 Salz. und Essiggurken loch. Fertige Herreukleider I Ser- und Dime. Regerscirne eke 95 il 15 Lod Glorta und Seide, 5 billigst. Filz⸗ und Lodenhüte 0 und Hemden. Filz. in d Lodenhüt 7 Halsbinden 5 3675 G. Schulhof. kauft man immer am besten und billtgsten bei 2801 1 9 O. Kalhsleisen. D 95 3238 M. Netscher. en ddtger, fab ner 3696 05 r 2227—— kann 0 2. t 0 ch b 45 Frische Schellsi sche eintreten. eith, in Elspackung, per Pfun Pf., empfieblt Militär flichti 9 Friedberg. f prakt. 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