2 Donnerstag den 24. Juli. f M 86. * Oberhessischer Anzeiger. ird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. lat F diele Walle . jährigen aum 5 stitdbag lng 5 Lungel . Windel Knoyft, Fingerhün I r. . te ligen Heal ul, M. Finde! 5 Friedberg den 18. Juli 1890. Mofessor an der technischen Hochschule ernannt noncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns Annoncen von aben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. treffend: Wahlen zum XXVII. Landtag. essor Dr. Fuchs daselbst als Wablcommissär Friedberg den 22. Juli 1890. treffend: Die Heegzeit des Dachses. Friedberg den 21. Juli 1890. Friedberg den 22. Juli 1890. Mreffend: Die Feldbereinigung in der Gemarkung Dortelweil. Nächsten Montag den 28. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, wird auf dem Gemeindehaus zu Dortelweil die Herstellung eines Entwässerungs— bens— veranschlagt zu 1435 Mark— öffentlich in Accord vergeben. Pläne, Voranschlag und Bedingungen liegen auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Einsicht offen. Friedberg den 23. Juli 1890. Ernannt und verpflichtet wurde August Erledigt. Amtlicher Theil. Bekanntmachung. für die Kreisstadt Friedberg bestellt worden ist. Bekann tmachun g. Bekanntmachung. Arbeitsvergebung. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Väth von Bauernheim als Feldgeschworener. Personen, bezüglich deren Aufenthalts Auskunft begehrt wird: Johannes Augsburg aus Ilbenstadt, Hausirer; if der Backsteinfabrik von Frischmann zu Frankfurt am Main, Eschersheimer Landstraße, beschäftigt; Karl Friedrich Emanuel Gering, von Goldlauter, zuletzt Backstein⸗ n cher in Ober⸗Wöllstadt. b a 2 8 3 2 1 Das Ausschreiben vom 31. Mat l. Is., gegen Amalie Mädle aus Fulda, durchäReviervorsteher Heckmann und Schutzmann Schlebach zu Worms. Unter Bezugnahme auf das Ausschreiben vom 10. d. Mts.,— Oberhessischer Anzeiger Nr. 81— bringen wir andurch zur öffentlichen untniß, daß an Stelle des zur Zeit beurlaubten Großherzoglichen Kreisraths Dr. Braden zu Friedberg, der Großherzogliche Regierungs— Großherzogliches Kreisamt Friedberg. J. V.: Dr. Wallau. Da die Klagen über den durch Dächse verursachten Schaden sich sehr gemehrt haben, sehen wir uns veranlaßt, die Heegzeit des Dachses die Monate Juli, August und September aufzuheben. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. J. V.: Dr. Wallau. Die Lieferung von Kies und das Anfahren von Wasser zc. für das Einwalzen der Unterhaltungssteine auf der Kreisstraßenstrecke von der Staatsstraße Fauerbach an die Görbelheimer⸗Müble soll auf dem Submissionsweg vergeben werden. Kostenüberschlag und Bedingungen können auf dem Büreau des Bezirksbauaufsehers Zörb II. Friedberg, Samstag den 26. d. Mts., Vormittags eingesehen werden, woselbst auch die Offerten bis zum 29. d. Mts., Vormittags 12 Uhr einzureichen sind. Großherzogliches Kreisamt Friedberg J. V.: Dr. Wallau. Im Auftrag des Vollzugs-Commissärs: Bauer, Kulturtechniker. Justus Mosebach von Burghaun, zuletzt Der Großherzogliche Amtsanwalt. Krämer. Deutsches Reich Darmstadt. Der Landrichter bei dem Lndgericht der Provinz Starkenburg Cellarius werde zum Landgerichtsrath, der Amtsrichter gahl in Schlitz zum Oberamtsrichter, der Privat— dent Dr. Warschauer in Leipzig zum außerord. d der Notar Barthel in Mainz, auf Nach— hen, unter Anerkennung seiner Dienste, in den hestand versetzt. Berlin, 21. Juli. Die Pacht„Victoria Albert“ mit der Kaiserin Friedrich an Bord begleitet von dem britischen Kreuzer„Mel— jene“, heute in Gibraltar eingetroffen. Der„Nordd. Allg. Ztg.“ wird aus (goland gemeldet: Eine ungewöhnlich stark Uichte Volksversammlung beschloß, die Helgo— lader sollten durch den Gouverneur eine Adresse die Königin von England absenden mit einer kenden Verabschiedung im Augenblick, da die goländer mit ihrem stammverwandten Volke Alder vereinigt werden sollten. Die Adresse nirde sofort sehr zahlreich unterschrieben und dim Gouverneur übergeben. Hamburg, 21. Juli. Der Afrikareisende Oikar Borchert ist hier eingetroffen. Schwerin. Der zur Zeit auf der Insel Baht weilende Großherzog von Mecklenburg— Scwerin hat eine Privat-Dampfyacht,„Con— or“, ein Schiff von fast 600 Tonnen, auf Monate gemiethet und denkt demnächst mit welben eine Kreuzungsfahrt zur Hebung seiner Oe undheit anzutreten. Aachen, 22. Juli. Die Strafkammer ver— zeilte drei österreichische Anarchisten wegen Unbreitung aus England eingeschmuggelter revo— — lutionärer Schriften zu sechs resp. vier Monaten Gefängniß. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Nach einem Erlasse des Kriegsministers werden zwei bosnische Bataillone am 16. August hier ein— treffen, um an den Manövern in Oberösterreich theilzunehmen; jedoch werden dieselben vermeiden, ungarischen Boden zu betreten, da bosnische Truppen nach dem ungarischen Staatsrecht als fremde Truppen zu betrachten sind. Pest. Der Fürst von Montenegro wird mit Familie hier einen längeren Aufenthalt nehmen. Es sind im Kaiserbad Zimmer für ihn bestellt. Pola, 21. Juli. Ein österreichisches Ge— schwader ist mit der Bestimmung, die Nord- und Ostseehäfen zu besuchen, heute von hier ausge— laufen. Norwegen. Molde. Nach einem kurzen Ausflug am 19. ds. Vormittags in Geiranger am Land fuhr Kaiser Wilhelm Nachmittags an Bord der„Hohenzollern“ nach Jöringfjord, wo die„Hohenzollern“ bei Säbö ankerte. Abends fuhr der Kaiser an Bord eines Torpedobootes in den gletscherumrahmten Norangsfjord. Am 20. ds. Vormittags fuhr der Kaiser mit der „Hohenzollern“ bet prachtvollem Wetter nach Molde, wo die Flotte mit der„Irene“ vor, Anker lag und paradirte. Belgien. Brüssel. Es verlautet, daß Kaiser Wilhelm am 2. August in Ostende ein— trifft und am 3. August von dort wieder abreist. — Den belgischen Unternehmungen am Congo hat der König der Belgier bekanntlich aus eigenen Mitteln sehr bedeutende Geldopfer gebracht. Ueber die Höhe derselben bringt das„Mouv. géogr.“, das Organ der Brüsseler Congoregie— rung, genaue Mittheilungen. Der König hat danach in den Jahren 1879 bis 1890 im Ganzen 25 Million Francs für Congozwecke aus eigenen Mitteln verausgabt. Dieser Summe gleicht also diejenige, welche der belgische Staat nunmehr für den gleichen Zweck aufwenden soll, um dann dafür später in den ausschließlichen Besitz des Congostaates zu gelangen. Großbritannien. London, 21. Juli. Bei der heutigen Parade des zweiten Bataillons der Gardegrenadiere hielt der Herzog von Cam— bridge eine Ansprache, worin er das Bataillon bedauerte, welches seine Uniform geschändet habe. Darauf wurde das Urtheil des Kriegsgerichts verlesen, wonach drei Mann zu zweijährigem, zwei Mann zu achtzehnmonatlichem Gefängniß verurtheilt wurden. Zwei der Verurtheilten rissen die Medaillen von ihrer Brust und warfen die— selben zu Boden. — Der Afrikareisende Stokes verläßt mit einer enormen Karawane, bestehend aus 2700 Lastträgern, Saadani am 21. Juli. — 22. Juli. Das Unterhaus nahm in erster Lesung die Helgolandbill an. Die zweite Lesung findet am Donnerstag statt. Spanien. Madrid, 22. Juli. Eine amt⸗ liche Depesche aus Malaga berichtet: Nach Nach— richten aus Melilla feuerten Araber auf eine kleine Abtheilung spanischer Kavallerie. Ein Pferd wurde verwundet. Eine Abtheilung spani— scher Truppen ging zur Hilfe ab und deckte den Rückzug der Kavallerie. Italien. Rom. Eine Depesche des„XIX. Sidele“ in Paris meldet, Crispi habe den 2 * Berichterstattern der franzoͤsischen Blätter den Zutritt zum Informationsbureau verweigert, während derselbe den Correspondenten anderer Blätter auch ferner gestattet sei. — 22. Juli. Die Hinausschiebung der Abreise des Königs nach Monza findet ihren Grund in der Lage der auswärtigen Politik. Catalani, Legationsrath bei der italienischen Bot⸗ schaft in London, und Reßmann, in gleicher Eigen— schaft bei der Pariser Botschaft thaͤtig, haben mit dem König über die tunesische Frage conferirt. Türkei. Constantinopel. Die Pforte be— absichtigt Osman Ghazi nach Armenien zu sen— den, um dort ein allgemeines Verfolgungs- und Unterdrückungssystem der Räuber und Unruhe— stifter zu inauguriren. Serbien. Belgrad. Einer Meldung des „Videlo“ zufolge beschaͤftigte sich die Synode in ihrer letzten Sitzung mit der Ehescheidung des Königs Milan und der Königin Natalie und erklärte den Scheidungsspruch als vollkommen legal. Königin Natalie wird infolge des Be— schlusses des Synode Belgrad verlassen und sich nach Bessarabien begeben. Rußland. Petersburg. Der Zar nahm endgiltig das Schiedsrichteramt zwischen Frank— reich und Holland bezüglich Guyanas an. Egypten. Kairo. Osman Digma wurde nach Depeschen von hier gezwungen, sich nach Omdurman zurückzuziehen. Die eingeborenen Stämme, die seine Armee bilden, gingen in voller Auflösung auf Tokar zurück, nachdem 400 Mann bereits Hungers gestorben waren. Amerika. New Vork, 22. Juli. Der Senat begann die Berathung der Mac Kinley Bill. Mexiko, 21. Juli. General Czeta schlug die 9000 Mann starke Armee von Guatemala in blutigem Kampfe mit schwerem Verluste, ver— folgte die geschlagene Truppe und marschiert jetzt gegen die Hauptstadt. Es heißt, Honduras sei mit Guatemala gegen Salvador verbündet.— Die Gesandtschaft von Guatemala bestreitet trotz aller Berichte, nach welchen die Truppen von Guatemala von denen San Salvadors geschlegen sein sollen, daß überhaupt Feinseligkeiten herrschten. Buenos-Aires. Gegen vier höhere Offiziere wurde Untersuchung wegen Landesverraths einge— leitet. Die allgemeine Lage ist ruhig. Aus Stadt und Land. Friedberg. Bei der letzten Eroberung des Südens der ostafrikanischen Küste war auch unser Landsmann, Lieutenant Scheibel von hier, betheiligt. In dem Berichte des Commandanten S. M. S.„Carola“, Corvetten— Kapitän Valette, heißt es unter anderem:„Ich erwähne lobend die vorzügliche Leitung des Feuers S. M. S. Carola durch den Batterteoffizier, Lieutenant zur See Scheibel.“ C. 7. Friedberg. Gemeinderathssitzung vom 21. Juli. In die Commission für die Veranlagung der Gewerbesteuer werden gewählt die Gemeinderäthe C. Damm, E. Hirsch, L. Waas, als Ersatzmitglieder die Gemeinde— räthe E. Engel und J. Koob Auf ein Schreiben des Lehrers Werner betr. einen in letzter Sitzung ge— faßten Beschluß soll ablehnender Bescheid gegeben werden. — Die Abschluß⸗Rechnung des Wasserwerks für 1889/90, welche der Vorsitzende vorlegt, soll zunächst unter den Mitgliedern der Wasser- und Gaswerks⸗Commission eir culiten.— Für die bei Herstellung einer Anlage um das Müller⸗Denkmal gehabte Mühewaltung wird Lehrer Heyland durch den Vorsitzenden der Dank des Gemeinde— raths ausgesprochen und Auszahlung der entstandenen Kosten M. 55.50 angewiesen. Von dem Verkaufe und Ankaufe eines Faselochsen nimmt der Gemelnderath Kennt— niß und genehmigt dieselben. Butzbach. Bel ver am 17. Juli stattgehabten Wahl eines Bürgermeisters wurde der seitherige Beigeordnete Joutz mit 234 Stimmen zum Bürgermeister auf die Dauer der nächsten 9 Jahre gewählt. Der Gegenkandidat, Ge— meinderath C. Flach III., erhielt 106 Stimmen. Insge— sammt waren wahlberechtigt 388 Einwohner, hiervon machten 341 von ihrem Stimmrechte Gebrauch— Höch st i. O. Heute Nacht um 1 Uhr wurde die Tochter des Bürgermeisters zu Hemsbach, welche von einer Tanzmusik nach Hause ging, von einem Steinhauer— gesellen durch einen Stich ins Herz ermordet. Der Mörder hatte vorher seine frühere Geltebte ebenfalls auf dem Tanzboden gestochen und sich entfernt und erscheint es nicht ausgeschlossen, daß der Unhold sein Opfer ver— wechselt hat. Allerlei. Köln, 21. Juli. Kohlbecher, der angebliche Lust— mörder der Katharina Lethen, wurde verhaftet und heute Nacht nach Düsseldorf eingebracht. Derselbe bestand ein in Kummersdorf bei der traurigen, durch das Zerplatzen elner Granate herbeigeführten Katastrophe verwundet ward und sich in der Bergmann'schen Klinik befindet, dürfte, wie dem„Berl. Tageblatt“ gemeldet wird, in etwa zwei Monaten völlig wiederhergestellt werden. Die Verletzungen bestehen hauptsächlich in einem Bruch des rechten Beines und Hautabschürfungen. Hamburg, 22. Juli. Auf der Elbe stießen gestern unweit Otterndorf der schwedische Dampfer„Hilding“ und der englische Dampfer„Persian Prince“ zusammen, wobei ersterer sofort sank. Zwei auf dem Dampfer be dienstete Kellnerinnen ertranken. Die übrige Mannschaft und der Lootse wurden gerettet. Kiel. Prinz Heinrsch hat sich bereit erklärt, das Protectorat über den in der Bildung begriffenen deutschen Marinebund zu übernehmen. Der Bund soll nach dem Muster des deutschen Kriegerbundes eingerichtet werden, nach Möglichkeit alle in Deutschland bestehenden Marine⸗ vereine umfassen und seinen Sitz in Kiel haben. Dünkirchen. Nach einer Mitthellung von hier sollen in der Nähe der Orkadischen Inseln 13 franzö— sische Fischerboote mit 51 Mann in Folge des Sturm wetters zu Grunde gegangen sein. Wien, 22. Juli. Infolge eines Wolkenbruches und anhaltenden Regens fanden an der südtiroler Südbahn— strecke Vilngeß-Klausen Erdabrutschungen statt, wodurch der Bahnkörper 80 Meter lang unfahrbar wurde. Da der Tuchenbach durch seinen Austritt die Station Klausen überschwemmte, mußte der Gesammtverkehr der Strecke Brixen Waldenbruck eingestellt werden. Durch dieses neuer— liche Hochwasser wurden die Wlederherstellungsarbelten des Bahndammes bei Branzoll gestört. Christtlania, 22. Juli. Die Stadt Hammerfest, bekanntlich die nördlichste von Europa, ist in der Nacht vom Sonntag auf Montag zum großen Theile nieder— gebrannt. Konstantinopel. Der Ingenieur Gerson, welcher von tscherkessischen Räubern gefangen genommen worden war, ist nunmehr freigelassen worden Shanghal. Von hier wird Hochwasser gemeldet. Zahlreiche Dammbrüche setzten den größten Theil der Provinz Shautung fast bis Peking unter Wasser. Handel und Verkehr. Friedberg, 22. Juli. Fruchtpr. Weizen M. 23.00 bis 00.00, Korn M. 18.00 18.590, Gerste M. 16.00 bis 00.00, Hafer M. 18.00—18.50. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo gleich 200 Zollpfund. Friedberg, 23. Juli. Buttermarkt. Butter kostet per Pfd. M. 0.95— 1.00, Eter 1 St. 7 Pf., 2 St. gr. 13 Pf. Frankfurt, 21. Juli. Viehmarkt. Der heutige Markt war mit 445 Ochsen, 30 Bullen, 470 Kühen, Stieren und Rindern, 196 Kälbern, 219 Hämmeln, 218 Schweinen befahren. Die Preise stellten sich wie folgt: Ochsen 1. Qual. pro 100 Pfd. Schlachtgewicht M. 66 bis 70, 2. Qual. M. 61—64, Bullen 1. Oual. M. 54 bis 56, 2. Qual. M. 50 52, Kühe, Stiere und Rinder 1. Qual. M. 64-66, 2. Qual. M. 50— 54, Kälber 1. Qual. pro 1 Pfund Schlachtgewicht 65—70 Pf., 2. Qualität 55 60 Pf., Hämmel 1. Qual. 64 66 Pf., 2. Qual. 46—48 Pf., Schweine 1. Qual. 65 66 Pf., 2. Qual. 62 64 Pf. Frankfurt, 22. Juli. Engros⸗Markt. Heu pro 100 Kilo altes M. 6.00 6.80, neues M. 5 00- 5.80, Stroh pro 100 Kilo MN. 6.00 7.00, Haferstroh M. 4.80, Butter 50 Kilo M. 80—85, Eier 100 Stück M. 4—8, Erbsen 100 Kilo M. 16—23, do. geschälte M. 20— 30, Linsen M. 18-41, Grünekern M. 22— 28, Kartoffeln das Malter M. 0.00— 0.00, neue Kartoffeln per 50 Ktlo M. 5 006.00, Zwiebeln per Ctr. M. 00— 00, Heidel⸗ beeren per Liter 10— 12 Pf., Rüböl(raff.) 50 Kilo 30 Mark. Verloosung. Mailänder 45 vire⸗Loose vom Jahre 1861. Serien- und Gewinn⸗Ziehung vom 1. Juli 1890. Heim⸗ zahlung ab 2 Januar 1891. Serien: 74 282 530 551 740 1070 122 1334 1414 1421 1432 1524 1548 1550 1618 1634 1663 1757 1925 1926 2106 2183 2386 2408 2619 2876 2944 2968 2989 3003 3117 3150 3273 3302 3330 3360 3383 3408 3471 3521 3566 3586 3629 3858 3915 3955 4095 4228 4280 4308 4351 4414 4470 4534 4542 4615 4722 4759 4864 4969 5050 5081 5255 5285 5366 5383 5415 5486 5556 5626 5657 5795 5835 5839 6015 6021 6075 6100 6117 6394 6640 6847 6894 7016 7187 7323 7696 7739 7765 7873 7976. Gewinne: Ser. 1550 Nr. 1, Ser. 1634 Nr. 3, Ser. 1663 Nr 6, S. 2408 N. 11, S. 2876 N. 6, S. 2989 N. 6, S. 3003 N. 15, S. 3360 N. 10, S. 3853 N. 19, S. 4308 N. 39, S. 4351 N. 9, S. 4351 N. 19, S. 4615 N. 44, S. 4759 N. 31, S. 5081 N. 43, S. 5835 N. 30, S. 6075 N. 21, Ser. 6847 Nr. 18, S. 7696 N. 45, Ser. 7765 Nr. 26 à 1000 Ltre, S. 1757 N. 19, S. 3302 N. 30 à 600 Lire, Ser. 3150 Nr. 33, Ser. 5486 Nr. 15, Ser. 7739 Nr. 8 4 300 Lire, S. 1070 N. 28, S. 2408 N. 45, S. 3150 N. 48, S. 3383 N. 21, S. 5556 N. 29, S. 7696 N. 20 à 250 Lire, S. 551 N. 34, S. 2183 N. 17, S. 3003 N. 26, S. 3150 N. 28, S. 3586 N. 44, S. 5415 N. 31, S. 6075 N. 41, S. 6100 N. 21 à 200 Lire, S. 282 24, S. 530 N. 41, S. 1414 N. 27, S. 1421 N. 18, 3408 N. 21 32, S. 3566 N. 46, S. 4864 N. 20, 5486 Nr. 2, S. 7696 Nr. 47 à 100 Lire, S. 74 46, S. 530 N. 28, S. 551 N. 16 24 35, S. 740 2, S. 1432 N. 11, S. 1663 N. 7 41, S. 1925 8, S. 2619 N. 8, S. 2944 N. 48, S. 2989 N. 45, 3117 Nr. 37, S. 3360 N. 50, S. 3408 Nr. 34, 9471 N. 38, S. 3521 N. 11, S. 3955 N. 30 43, GG SSS langes Verhör, leugnete aber die That. Berlin. Graf v. Monts, der auf dem Schießplatz Ser. 4095 Nr. 25, S. 4280 N. 10, Ser. 4470 Nr. 46, Ser. 4534 Nr. 45, S. 4542 N. 37, Ser. 4615 Nr. 36, S. 4722 N. 4, S. 4759 N. 50, S. 4864 N. 10 Ser. 4969 Nr. 26, S. 5255 N. 24, Ser, 5285 Nr. 47 S. 5866 N. 10, S. 5626 N. 25 39, S. 5657 N. 12 2, Ser. 5835 Nr. 28, S. 6015 N. 31, Ser. 6117 Nr. 4„ 0 6 S. 6640 N. 20, S. 6847 N. 46, S. 7789 N. 10 4% S. 7765 N. 13 à 60 Lire. ite be Auf alle übrigen in vor stehenden Serien und hier nicht aufgeführten Nummern gl 50 entfällt der geringste Gewinn von 48 Lire. au ö% Bei welcher Lebensversicherung sollen wir 1 90 uns versichern? 0 1 Die Aufstellung dieser überaus wichtigen Fragt läßt mit Recht voraussetzen, daß die Fragenden selbst sich der heiligen Pflicht bewußt und ge⸗ willt sind, durch weise Sparsamkeit nach Möge lichkeit für ihr eigenes Alter zu sorgen und füß 0 den Fall ihres unerwartet früh, oder auch später en eintretenden Todes ihre Hinterbliebenen vor all um zugroßer Schädigung zu bewahren. Aber nich 9 Ine jeder Vertreter einer Lebensversicherung ist ß der Lage, diese Frage eingehend und richtig z gude beantworten, weil er sich mit derselben nicht ge Je, nügend beschäftigen konnte; er nimmt vielmeht, hen in den meisten Fällen ganz einfach an und be aun hauptet auf Grund dieser Annahme auch mi aten einer gewissen Dreistigkeit, daß die von ihm verz. tretene Gesellschaft gerade die allerbeste sei. Dem Unkundigen weiß er dabei auch rasch einige Scheinbeweise für die Richtigkeit seiner Annahme und Behauptung zu liefern. Ein solches Treiben sollte aber sofort aufgedeckt und als Vorspiegelung falscher Thatsachen bestraft werden. Alle Lebens- versicherungs Gesellschaften zerfallen in zwei Haupt gruppen, in Gegenseitigkeits- und Aktien-Gesell— schaften. Sie stehen sämmtlich unter der Leitung eines Verwaltungsrathes, welchem die wichtige Aufgabe zufällt, in Aussicht stehende Vortheile mit klarem Blick zu erkennen und im Geschäͤfs— interesse nutzbar zu machen, drohenden Verlusten aber rechtzeitig vorzubeugen und sie abzuwenden. Wollen wir nun zur Ehre aller deutschen Gesell— schaften annehmen, daß diesen hohen Anforderungen bei ihnen gleichmäßig und auf das genauste ent-“ sprochen wird, so können sie trotzdem nicht alle a in gleichem Maße empfohlen werden, denn nut ee die Gegenseitigkeits-Gesellschaften gründen sich auf das mit dem Gefühle der Zusammengehörig: us keit verbundene Streben, gemeinsame Interessen mit vereinten Kräften zu fördern und zu wahren, und haben darum ausschließlich das Interesse der Versicherten im Auge, während die mit Hilfe des Kapitales und einiger einflußreicher Namen ge— gründeten Aktiengesellschaften neben den Interessen ihrer Versicherten auch denen der Aktionäre noch ganz besonders Rechnung tragen müssen. So haben z. B. die Aktionäre einer Gesellschaft in den Jahren 1885 und 1886 von ihrer Ge— sammteinlage 109 ¼50%, also das ganze Kapital nebst Zinsen und 1884 sogar 61½% erhalten, während die Versicherten der letzten Periode in dieser Zeit nur 4% erhalten konnten. Die Aktionäre einer anderen Gesellschaft erhielten nach einer hier vorliegenden Aufstellung in den Jahren weft J best wide Welun, — I. 0 auc Fri 0 9 1878 bis 1882 zusammen 642,000 Mark Divi⸗ 1 dende, die Versicherten aber anur 537,229 Mark. 5 1887 erhielten die Ationäre insgesammt 3,825,506 Mark und 1888 betrug die Dividende der Gründer 1053 3,879,322 Mark nach eigenen Angaben. Daß 2 unter solchen Verhͤͤltnissen die Aktien einer Ge— sellschaft gut stehen, ist kein besonderes Lob und 105 Verdienst für die Verwaltung und ebensowenig 11 ein berechtigter Empfehlungsbrief an das Publikum zig und dennoch erlauben sich die Vertreter solche. Gesellschaften, die Güte derselben mit dem Stand 1 der Aktien beweisen zu wollen. Sie betonen zt dabei auch ganz besonders gern, daß bei ihnen g die Aktionäre für außergewöhnliche Verluste auf, 0 kommen, bei den Gegenseitigkeits-Gesellschaften 0 aber die Versicherten diese Verluste durch Nach zahlungen decken müßten. Das ist ein verwerf 20 liches Aquisitions- Manöver, durch welches viele“ Personen irre geführt werden, denn wie kann man jemanden ehrlicherweise vor einer Gefahr warnen, an welche man selbst nicht glaubt, und i die man recht gerne übernehmen möchte, weil 5 man weiß, daß mit dieser Scheingefahr eine gegründete Aussicht auf sicheren Gewinn ver 29 bunden ist. Auf Grund langjähriger Erfahrung 1 d die mit den Lebensversicherungen verbundenen fahren so genau berechnet und die Prämien 50 entsprechend so vorsichtig bemessen, daß vor „nglichen Verlusten für die Aktionäre nach dieser Ste bin gar nicht die Rede sein kann. Das f lsen diese Herren auch selbst recht gut und ist Hauptgrund, daß die Aktien so hoch stehen. d wo sollte eine solche Gefahr auch herkommen? 1 5 De Gesellschaften sind bekanntlich in der Aus— uhl ihrer Risiko äußerst vorsichtig, so daß auch bhüglich der Sterblichkeit mit einem ziemlich ern Gewinn gerechnet werden kann und dieses Uisen auch die Rechenschaftsberichte der einzelnen Esellschaften nach. Sie haben fast alle Ueber— üsse aus Mindersterblichkeit. Gesetzt aber, es mirden einmal außergewöhnliche Sterblichkeits— haͤltnisse eintreten, so würden davon alle Ge— schaften gleichmäßig berührt und zur Bestreitung größeren als erwartungsmäßigen Sterbefalls— gaben alle übrigen Gemeinquellen der Gesell— Jaften, z. B. die bedeutenden Zinsüberschüsse ꝛc. it herangezogen, so daß es sich lediglich nur um handeln konnte, den Aktionären und Ver— scherten einige Jahre lang etwas weniger Divi— diide zu geben. Auf keinen Fall aber braucht einer der älteren und größeren Gegenseitigkeits— ken je eine Nachzahlung befürchtet zu werden, dan diese Institute sind mit so hohen Extra— Fervefonds ausgerüstet, daß sie weit eher als besten Aktiengesellschaften jeder Eventualität widerstehen vermögen. Bei der Lebensver— swerungs⸗ und Ersparniß Bank zu Stuttgart be— 5 1 traͤgt z. B. der Bankfonds über 81 Mill. Mark mit einem über 5 Mill. Mark baar vorhandenen Extrareserve- oder Dividenden-Fonds, welcher den Versicherten gehört und der bei Ablauf jeder einzelnen Versicherung nach Verhaͤltniß der Ver— sicherten ungeschmälert ausgezahlt wird. Was die Aktionäre einmal haben, ist und bleibt den Versicherten unwiderbringlich verloren, und muß dersenige, welcher bei einer Aktien-Gesellschaft versichert, auf einen großen und oft den größten Theil des mit seinem Gelde erzielten Gewinnes verzichten und ihn den Aktionären und ihrem oft recht kostspieligen Verwaltungs-Apparate über— lassen. Auf Grund eingehender Studien haben deshalb über 50 Corporationen im Interesse ihrer Mitglieder einen Versicherungs-Vertrag mit einer der größeren, auf reiner Gegenseitigkeit gegründeten deutschen Lebensversicherungs- und Ersparniß Bank abgeschlossen. Dieses Institut erfreut sich innerhalb und außerhalb Deutschlands eines wohlberechtigten Vertrauens, hat überaus— Mitgetheilt durch den Agent Th. Andreas, Bad Nauheim: Der Hamburger Doppelschrauben-Schnelldampfer„Au⸗ gusta Victoria“, Cap. Albers, welcher am 11. Jult von Southampton abgegangen, ist am 18. Juli 4 Uhr Nach⸗ mittags wohlbehalten in New Vork angekommen Reise— dauer von Hamburg bis New-York 8 Tage 8 Stunden. Oceanfahrt nur 7 Tage 51 Stunden. 2865 Absolut reine Weine Unter königl. ital. Staatscontrole. Die unter den Auspieten der königl. italienischen Neglerung in's Leben getretene Deutsch-Italienische Wein— Import- Gesellschaft, welche die bei uns bis jetzt noch weniger bekannt gewesenen besseren und feineren italieni⸗ schen Tisch⸗, Tafel- und Dessertweine mit so großem Erfolge in Deutschland in den letzten Monaten zur Ein— führung brachte, hat nunmehr auch in unserer Stadt mit dem Verkauf ihrer Marken begonnen und zwar sind die— selben von der Firma: Wilh. Weith, Weinhand⸗ lung, Friedberg i. H., zu beziehen, woselbst ausführ⸗ liche Preis tisten zu haben sind. Die Weine der Deutsch Italienischen Wein Import- Gesellschaft, welche auf zwei größeren deutschen Fach⸗ niedrige Verwaltungskosten und die niedrigsten Netto-Prämien, bietet absolute Sicherheit und vertheilte seit Bestehen der Bank die höchste Durchschnittsdividende. Jsraelitischer Gottesdienst in Friedberg Sabbathfeier vom 26. Juli 1890. Beginn: Freitag Abend 7 Uhr 10 Min. Samstag Morgen 8 Uhr. Samstag Nachmittag 4 Uhr. Sonntag den 27. Juli 1890: Fasten des neunten Ab. ausstellungen des verflossenen Jahres mit den höchsten Preisen ausgezeichnet wurden, stehen laut Vertrag mit [dem Ministerium für Ackerbau, Handel und Industrie in Rom unter laufender direkter Controle der den Kellereien der Gesellschaft beigegebenen königl. italienischen beno⸗ technischen Beamten, welche sämmtliche Weine der Ge⸗ sellschaft zu prüfen und deren Reinheit und Ursprung zu garautiren haben. Es wird somit dem deutschen Consumenten Gelegenbeit geboten, ein gutes, wohlbekömm⸗ liches, garantirt reines Glas Tischwein, je nach Wunsch leicht oder kräftiger und für besondere Gelegenheiten eine Flasche des besten und feinsten Tafel- oder Süßweines zu müßigem Preise sich zu verschaffen(326) 2943 Bekanntmachung. In unserem Firmenxregister ist heute die Firma H. Fiedrich Müller zu Friedberg gelöscht worden. Friedberg am 18. Juli 1890. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. 49 Bölticher. Bekanntmachung. In unserem Firmenregister iit heute die Fuma Adam einbäußer zu Friedberg in Folge Aufgabe des Geschäfts b löscht worden. Friedberg am 18. Juli 1890. 5 Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Bötticher. 1 218 1 Die Fuuma G. H Freundlieb zu Friedberg ist heute un unserem Firmenregister gelöscht worden. 5 Friedberg am 19. Juli 1890 Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Bötticher. 0 Bekanntmachung. Die dem Moritz Löb zu Friedberg seitens der Iirma sebrüder Löb daselbst ertheilte Procura ist in Folge üblebens des Procurtisten erloschen und Wahrung im Firmenregtster ist beute erfolgt. Friedberg am 19. Juli 1890. 55 Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. 46 Bötticher. Bekanntmachung. Die Firma H Simon Wittwe zu Assenheim ist heute unserem Firmenregister gelöscht worden. Friedberg am 18. Juli 1890. 1 Großherzogliches Amtsgericht Frledberg. 2353 Bötticher. Wegbau⸗Verdingung. Zur Verlegung des Zufuhrwegs hinter dem Kur⸗ ive zu Bad⸗Nauheim soll im Wege schriftlicher nbtetung die Planir und Chaussirarbeit mit en 17 zusammen veranschlagt zu 15½7 Mark 19 Pf., un e Pflasterarbeit, veranschlagt zu 163 Mark 50 Pf., tergeben werden. — Stun 11 Plan, Voranschlag und Bekingungen bung 7. 2 en zäachneter Stelle eingesehen werden, wohin auch die Ange— Sie ben gt bote portofrel, mit entsprechender Aufschrift versehen,— e e e läge Montag den 28. d. Mts., Vormit⸗ Aeuuste Adags 11 Uhr, einzureichen sind. i W ache zrtedberg am 19. Jult 1899. 17 7 5 „Gee 12 5 Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. durch* 217 Kranz. 13 verre Zwangs- Verseigeung. Samstag den 28. Jult, Mittags 12 Uhr, verstelgere 40 vor dem Bürgermessterel-Büreau zu Held enbergen 9 Kühe, 2 Ziegen, 1 Sopha, 1 Seeretär, 2 Kleider-, 7 Küchenschränke, 1 Tisch ꝛc. ꝛc. gegen Baarzahlung. Herget, Kreis bote zu Vilbel. Arbeits⸗Vergebung. Nachstehend verzeichnete Arbeiten sollen Montag den 28. l. Mts., Nachmittags 6 Uhr, auf dem Rathhause zu Bönstadt öffentlich vergeben werden: M. Pf. Spenglerarbeit, veranschlagt zu 200 Schreinerarbeit 74— Weißbinderarbeit 10 80 Friedberg den 22. Juli 1890. Zörb II., Bezirks bauaufseher. Arbeits⸗Vergebung. Nachstehend verzeichnete Arbeiten und Lieferungen sollen Mittwoch den 30. l. Mts., Vormittags 9 Uhr, auf dem Rathhause zu Beienheim öffentlich vergeben werden: M. Pf. Maurerarbeit, veranschlagt zu n Weiß binderarbeit 100— Steinhauerarbeit 44— Schlosserarbeit 10— Zimmerarbeit 87 25 Pflasterarbeit 48— Brechen von Mauersteinen 60— Anfabren derselben 120— Abdeckplatten, Cementplatten zu liefern 40— Anfahren derselben 20— Liefern von Wöͤlfersheimer Sand 160— Liefern von Schwarzkalk 100— Liefern von Cement 22— Aufsetzen der Steire und Sandmessen 21— Friedberg den 22. Juli 1890. Zörb II. 2956 Bezirksbauaufseher. Faselochs⸗Versteigerung. Freitag den 25. Juli, Nachmittags 1¼ Uhr, soll ein der hiesigen Gemeinde gebörtger, sehr fetter Faselochs auf hiesigem Rathhause öffentlich meistbietend versteigert werden. Burg⸗Gräfenrode den 21. Juli 1890. Großherzogliche Bürgermeisteret Burg-Gräfenrode. 2950 Moscherosch. weil's Buttermaschine, ganz aus polirtem Eichenholz, beste aller bekannten Con⸗ strukttonen, von 10 Liter bis zu 200 Liter Inhalt, liefert zum Preise von M. 13 an 15 Horitz Weil Jun. in Frankfurt a. M. Kinder im Alter von 4 U U Sommer Kuhmilch mit Zusatz von Timpes Kinder⸗ nahrung) erhalten, sollen sie blühend gedeihen. „) Packete à 80 und 150 Pf., Prospeete gratis 2607 bet W. Bernbeck. Ein Haus mit Garten in der Umgegend von Friedberg zu kaufen gesucht durch Agent J. Butzbach in Friedberg. 2942 Ein junger, ben Bäckergeselle indet dauernde Beschäftigung bei g J. Biedenkapp, 2959 i NZ. Versteigerung voraussichtlich stcher. Rodheim v. d. H. e 2941 Bäckermelster. 12 Monaten müssen 9 8 Hiserne Beitstellen mit und ohne Matratzen G. M. Reuss. Der mittlere Stock meines Hauses, bestebend aus 5 Zimmern Badezimmer, Küche und allem Zubhör, sowie die Mansarde, bestehend aus 3 Zimmern, Küche u. s. w., sind zu vermiethen. Krämer, 2824 Großh. Geometer J. Kl. 541 bei Ein reiner Simmenthaler Originalzuchtbulle, Gelbscheck, mit schöner Körperform, zur Zucht tauglich, 17 Monat alt, steht zu verkaufen bei 2911 Hof Schleifeld. Gebr. Schuch. PFF—... Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei der Beerdigung unserer innigstgeliebten Gattin, Mutter und Schwiegermutter Frau Bergkassier Pink, sagen wir Allen unseren herzlichen Dank. Vilbel den 20. Juli 1890 Für die trauernden Hinterbliebenen: 2951 Schuchard, Steueraufseher. 15. 9 Danksagung. Für die vielen Beweise der Theilnabme, welche uns beim Tode und der Beerdigung unseres unvergeßlichen Gatten und Vaters Philipp Schmidt I., Wäßlenbesitzer, Todes Anzeige. . Verwandten, Freunden und Bekannten zeige ich bierdurch tiefbetrübt an, daß meine innigst— geliebte Frau Margarethe Wörner, 0 geb. Seibert, gestern Abend 9 Uhr nach langem schweren Leiden sanft dem Herrn entschlafen ist. Bad⸗Nauheim am 23. Juli 1890. Richard Wörner. findet statt Freitag den 2960 Die Beerdigung 25 Jult, Nachmittags 3 Uhr. —. ̃ ᷣͤ. ̃⅛—˖7——— 2 ————————————— — A——— —— Saalbau Friedberg. Eingetretener Hindernisse halber findet das Concert der Fräulein Walpurga Skell nächsten Freitag Abend 8½ Uhr statt. Eine Liste ist durch Herrn Schmitt in Circulation gesetzt. Entrée Abends an der Kasse: Im Vorverkauf bei Herrn Bergner hier: Reservirter Platz M. 1. 50, Reservirter Platz M 20 Saalplatz. e e en,,, Das Concert findet ohne Restauration statt. 2963 Mindecher's Felsenkeller in Friedberg. An jedem Donnerstag Abend von 8 Uhr an 2 1 Extra- Frei- Concert der verstärkten Hauskapelle. 4 Im besonderen Vertrauen auf diese Kunstanzeige darf ich gewiß einen größeren Besuch erwarten und ladet ganz besonders dazu ein der Concert- und Gastgeber 2845 Gutsverpachtung Wächtersbach. Der auf den 30. d. Mts. Wiederverpachtung des hiesigen Hofguts angesetzt gewesene Termin zur nebst Brauerei kann eingetretener Hindernisse halber vorerst nicht abgehalten werden, was hiermit öffentlich bekannt gemacht wird. Wächtersbach den 21. Juli 1890. Fürstlich YHsenburgische Rentkammer: Preser. eee eee der Württ. Holzwyaren- Ma Esslingen a. N. Bayer& Leibfried. 7 ü o. R.-pat. Vo. 2432. C. Kruse. (H. 64995)„dt. Stein. geneich- neten Fabrikate 2 dieser Fabrik von den einfachsten. bis zu den vollendetsten Con-. structionen werden bestens em- pfohlen. (H. 72100.) Die Agentur: Aug. Franek, Tischlermeister, Friedberg. „„ 2—— Tagebuch uur Fleischbeschauer, Mathildenstift Vilbel. P Bekanntmachung. Die diesjäbrige ordentliche Generalversammlung soll am Donnerstag den 31. Juli d. Is., auf hiesigem Rathhause stattfinden. Die Generalversammlung beginnt Vormittags um 10½,ʒ Uhr, die derselben vorausgehende Sitzung des Verwaltungsraths um 8½ Uhr und diejenige der Vertreter der betheiligten Gemeinden um 10 Uhr. Auf der Tagesordnung steht außer den in§ 10 der Statuten vorgesehenen Geschäften, die Erwerbung eines Bauplatzes für ein eigenes Wohnhaus und Vorlage des Planes und Ueberschlags für dasselbe. Sämmtliche verehrlichen Mittglieder werden hiermit zur Generalversammlung ergebenst eingeladen. Vilbel den 17. Juli 1890. Macco⸗Herreu⸗Hemden, Professor Lochmann, empfiehlt per Stück 3 Mark — Bieste Offenbacher Kernscife 2932 5 Ir. Gunderloch, Ujagasse Der Direktor des Mathildenstifts: CCC y J. C Guth. Nur gegen Baarzahlung:! Schellsische, Eine Parthte/ br. Bettzeuge per Elle 25 Pf. ocendfeisch in Eis packung, per Pfand 22 ene Eine Parthie Handtücher per Elle 12 . 2970 J. A. Windecker. Eine Parthie Druckzeuge 25 2 M. Netscher, aseline-Cold-Cream-eile, wildeste aller Seifen, besonders gegen rauhe und spröde J, N 0 Taunus-51 Vorräthig à Packet 3 Stück 50 Pf. bei Apotheker Georgi. Neue holl. Vollhäringe, Marinirte Häringe. Friedberg. 2938 F. Weihl. bannen Kindermädchen anständiges aus hiesiger Stadt. Frau Wilhelm Kern, wohnhaft bei Herrn Kaufmann Stamm. Eine freundliche Wohnung zu vermiethen bei Adolph Mayer, 274 Hof-Uhrmacher und Goldarbeiter. Frührosen⸗Kartoffel hat zu verkaufen Haut, sowie zum Waschen und Baden kleiner Kinder. 2425 Gross-Karben, kohlensäurereichste Quelle, anerkannt vorzüglichstes natürliches Ta felwasser J. Manges in ½ und ½ Flaschen und ½1 und ½ Krügen, angenehmste und billigste Erfrischung, Engros— Haupt niederlage— En detail bei W. Georgi, 2328 Hofapotheke zum Mohren in Friedberg. Ein ordentliches Mädchen für Alles 8 findet sofort Stellung. 29610 Turnverein. Des ungünstigen Wetters wegen hat das Tanzot gnügen auf dem Schwalhetmer Brunnen, so wie es beah sichtigt war, nicht stattgefunden. Es findet deßhalb Samstag, 26. Jull, Abends 8½ Uhr, Tanz⸗Unter, N haltung im Saalbau Zutettt haben. 2967 zu Friedberg. Sonntag den 27. Jult Familien⸗Ausflug mit Musik nach dem Ossenheimer Wäldchen. 3 sammenkunft daserbst 3 Uhr Nachmittags Für den Fall schlechten Wetters stehen, wenn auß bescheidene, so doch genügende gedeckte Räume zur Vet fügung, 2819 Der Vorstand. Sommer pankossel in Stramin, Plüsch und Lasting in bekannt sol lden dauerhafter Waare bei billigsten Preisen empfiehlt 2424 Heinr. Diehl, Usagasse. Me, Neuheiten, Meter 1 Mark. G. Schulhof. 2930 schetten empfiehlt J. Keim. 2952 Im Waschen„en sich Frau Löhr. Regenschirme in schönster Auswahl zu bekannt billigen Preisen empfiehlt CC“ 585 F. Aletter. Heckenscheeren empflehlt a Mark 4 per Stück 1 2968 a Ph. Dan. Kümmich. 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Bei wem? sagt die Exped. d. Anz. 28542962 M. Hottes. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. statt, zu welcher nur Mitglieder und deren Angehö rig Der Vorst and. Landwirthschaftl. Kang Hemden, Kragen, Krausen, Man; D fe Rollo Dieße Jesen 1 A eue bet Miche bog, Foiden J Wenn Jauer