2 5 2 ng 12 d; 1 3. Aocln it. Begm Eros * Wahn schun 4 rricht Kl. mhlbitt, „ rme,. nmiwasg blleisch den. 3 1 1890. — Donnerstag den 22. Mai. N 60. Oberhessischer Anzeiger. ird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. oncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. Friedberg den 20. Mai 1890. gestellt worden. Friedberg den 18. Mai 1890. en der Anschuldigung, im Juli v. Jabres zu Vilbel, — Friedberg den 17. Mat 1890. . Aus Anlaß der Erkrankung des Bezirksbauau frau um den Betrag von 1 Mark 50 Pfennig dadurch beschädigt zu en Irrthum erregte, indem er der ꝛc. Schmitt, als er ihr im Auftrage des Adam Fröhlich zu Vilbel, tbrachte, vorschwindelte, Fröhlich habe ihn beauftragt sich den Kaufpreis für die Kir teres jedoch nicht seinem angeblichne Auftraggeber ablieferte, sondern für sich verwendete, Haftbefehl erlassen worden. zoglichem Amtsgericht Vilbel vorführen und sofort Nachricht anber gelangen zu lassen. Personen, bezüglich deren Aufenthalts Auskunft begehrt wird: Jakob Golz zuletzt Dienstkne kolewo, Regierungs Benrk Posen, zuletzt Dienstknecht in Dorheim. Erledigt das Ausschreiben gegen Anna Dorotheg Fesselmann aus Grünberg, Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Bekanntmachung. Nach Mittheilung des Großherzoglichen Kreisamts Büdingen ist in Unter⸗Schmitten bei in der Absicht, 1 b ö fsehers Brod zu Vilbel ist die Stelle eines Bezirksbauaufsehers für den 4. Baubezirk mit a Wohnorte Vilbel und mit einem Gehalte von 2000 Mark jährlich provisorisch zu besetzen und zwar vorlaͤufig auf die Dauer ½ Jahres. 5 Geeignete Bewerber, welche die Prüfung als Kreisbauaufseher bestanden haben, wollen sich unter Vorlage von er bisherigen Beschaͤftigung binnen 14 Tagen bei unterzeichneter Behörde anmelden. Zeugnissen mit Angabe Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. 3 Stück Rindvieh die Maul- und Klauenseuche Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Steckbrief. Gegen den Konrad Franz Martin Brod, geboren am 27. Januar 854 zu Vilbel, ist von Großherzoglichem Amtsgericht Vilbel unterm 14. Mai 1890 sich einen rechtswidrigen Vermögens vortheil zu verschaffen, haben, daß er durch Vorspiegelung falscher oder Entstellung oder Unterdrückung wahrer Thatsachen mit dem sie in Geschäftsverbindung stand, einen Korb voll Kirschen chen bezahlen zu lassen, die Schmitt dadurch veranlaßte, ihm das Geld zu behändigen, das Vermögen der Martin Schmitt II. Es wird ersucht, den ꝛc. Brod zu verhaften, Groß— cht auf dem Dottenfelder Hof bei Vilbel; Paul Klosa aus durch die Gendarmen Woweries in Gießen, Kern in Lich und Hofmann in Groß Karben. Der Großherzogliche Amtsanwalt. Krämer. Deutsches Reich Friedberg, 20. Mai. Seine Königl. koheit der Großherzog empfingen heute da zum Commandeur des 2. brandenburgischen anenregiments in Saarburg beförderten Oberst⸗ dutenant v. Schaumburg vom 2. Großh. Hess. Trag.⸗Regt.(Leib⸗Drag. Regt.) Nr. 24, ferner un Pfarrer Fertsch von Muschenheim; später 0 um Vortrag den Leibarzt Geheimen Medicinal— tith Dr. Eigenbrod, welcher auch zur Tafel ge— en wurde. J. Gr. H. die Prinzessin Victoria, AIuninzessin von Battenberg, fuhr Nachmittags in ALegleitung der Hofdame Freiin von Grancy uch Bad⸗Nauheim, um daselbst das Protektorat üer den neu gegründeten Alice-Frauen-Verein I übernehmen. Se. Kgl. Hoheit der Groß— erzog und J. Gr. H. Prinzessin Alix unter⸗ achmen eine Rundfahrt über Steinfurth, Wissels— em, Rödgen. Friedberg, 21. Mai. Seine Königl. oheit der Großherzog, JJ. GG. Hh. 1 Prinzessin Victoria, Prinzessin von bettenberg, und Prinzessin Aliz nebst ge⸗ aumtem hier anwesenden Gefolge begaben sich n 1 Uhr heute Nachmittag in einer Mallkoatch, ten Fünfgespann Se. Königl. Hoheit selbst e kten, nach Cransberg. Berlin, 20. Mai. Die Kaiserin, welche von tsdam herübergekommen war, wohnte mit nz Leopold heute Morgen der Grundstein— zung der neuen Kirche der Zionsgemeinde bei. — 19. Mat. Im Reichstag wird die Berathung r bie Abänderung der Gewerbeordnung fortgesetzt. illenberger hofft, die Arbeiterschutzgesetzgebung ede nicht im Sande verlaufen; die Vorschläge der elalbemokraten möge man nicht von vornherein ab nen; sie sollten zeigen, wie sich dieselben die Erfüllung rer berechtigten Forderung auf Grund der heutigen Jbellschafts ordnung dächten. Ste hätten die Erlasse des e sers freudig begrüßt; durch den Einfluß der Groß; Hustrie sei jeboch daraus vieles zurückgedrängt worden. ner bedauert, daß Deutschland nicht wie Oesterreich m die Schwetz auf dem Boden des Normalarbeits- bes fortgeschritten sei.— Die Budgeteommisston des Lechs tages bewilligte mit 14 gegen 5 Stimmen die im ichtragsetat geforderten 4½ Weilltonen für Ostafrika, ann mit allen gegen 4 Stimmen den ganzen Nach: igsetat.— 20. Mat. Fortsetzung der Berathung der Gewerbenovelle. Minister v. Berlepsch widerlegt die Be⸗ bauptungen des Abg. Grillenberger, daß die Vorlage die Versprechungen der kaiserlichen Erlasse nicht erfülle und die besitzenden Klassen einen Einfluß auf die Vorlage aus- geübt haben. Die Vundesregierungen hätten unabhängig von den Parteten gearbeitet und mit der Vorlage den Versuch gemacht, den Frieden anzubahnen. Die Bestim⸗ mungen über die Frauen- und Kinderarbeit sowie über die Sonntagsruhe bezweckten, einen gesunden kräftigen Arbeiterstand zu erziehen und das Familienleben zu stärken. Gegen Ausschreitungen, wie sie jüngst stattge— habt, seien eingehende Bestimmungen nothwendig. Unter den Streikenden waren mehr als 87 Procent Kontrakt brüchige. Der Maximalarbeitstag sei discutirbar, seine Einführung für die männlichen Arbeiter hinderten aber die augenblicklichen Verhältnisse. Ein zu rasches Vor⸗ gehen werde die deutsche Industrie schädigen. Die Ver- mehrung der Fabrikinspectoren sei nothwendig; die Be⸗ sorgnisse einiger Arbeitgeber, welche der Vorlage kühl gegenüberständen, seten unbegründet. Man solle die Vor— lage wohlwollend prüfen. Nach längerer Debatte wird die Vorlage einer aus 28 Mitgliedern bestehenden Com⸗ mission überwiesen. — Der Vorsitzende der Militärkommission des Reichstages hatte dem Reichskanzler den Wunsch mehrerer Kommissionsmitglieder betreffs Informationen über die politische Lage mitgetheilt. Der Reichskanzler antwortete schriftlich, er be— dauere eingehendere Mittheilungen über die poli— tische Lage nicht machen zu können. Was speciell den Dreibund anlange, so wurde er hier nur die offenkundige Thatsache wiederholen können, daß derselbe unverändert fortbestehe, und daß in den Beziehungen der Verbündeten zu einander nirgends eine Aenderung eingetreten sei. — 19. Mai. Im Abgeordnetenhause wurde der Gesetzentwurf, betreffend die Unterhaltung der nicht schiffbaren Flüsse in der Provinz Schlesien endgiltig angenommen. — 19. Mai. Die Fusion der Witugesell— schaft mit der deutsch-ostafrikanischen Gesellschaft wurde in der heutigen Generalversammlung beider Gesellschaften genehmigt. — 20. Mai. Im preußischen Abgeordneten— hause wurde der Nachtragsetat zur Eisenbahnver— staatlichung an die Budgetcommission verwiesen. Ferner wird die Berathung über die Erhohung der Beamtengehälter fortgesetzt. — 20. Mai. Das Centralcomité der frei— sinnigen Partei wählte heute an Stelle Eugen Richter's den Abgeordneten Schrader zum Vor⸗ sitzenden des geschaͤftsführenden Ausschusses. Spandau. Eine Anordnung der Staats— fabriken verbietet den in denselben beschäftigten Arbeitern, Geldsammlungen für die streikenden Arbeiter zu veranstalten. Stuttgart. Der König von Württemberg überwies dem Centralcomité zur Errichtung eines Bismark-Denkmals in der Reichshauptstadt tau— send Mark. München. Der Prinzregent geht anfangs August in Folge einer Einladung des Kaisers uach Berlin, um von dort aus den größeren Jagden bei Hubertusstock beizuwohnen. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Ein Berliner Bericht der„Polit. Corresp.“ kommt auf die„Times“-Meldung von einer beabsichtigten Annäherung Rußlands an Deutschland zurück und äußert sich über die in maßgebenden Berliner Kreisen herrschende Anschauung. Deutschland halte unverbrüchlich an dem aus gemeinsamer Friedensliebe hervorgegangenen Dreibunde fest; es könne mit anderen Staaten Verträge nicht anders schließen, als gemeinschaftlich mit seinen beiden Verbündeten. Wollte Rußland sich Deutsch— land nähern, so müßte ersteres sich klar sein, daß Deutschland diesen Pakt nur als Mitglied des Dreibundes zu schließen vermöchte. Dies würde nicht eine Aenderung der derzeitigen Gruppirung, sondern vielmehr den Hinzutritt Rußlands zur Friedensliga bedeuten. Prag, 20. Mai. Nach einer Zeitungsmeldung schritt das Militär gegen die Streikenden in Pankraz bei Nürschau ein. Fünf derselben wurden getödtet und mehrere verwundet. Graz, 20. Mai. Heute begannen hier die dreitägigen Direktoren-Conferenzen des öͤster⸗ reichisch⸗deutschen Seehafenverbandverkehrs unter Vorsitz der königlichen Eisenbahndirection Berlin. Schweiz. Bern. Der Schweizer Bundes— rath hat sich bereit erklärt, mit der deutschen Regierung in Verhandlungen einzutreten behufs Abschlusses eines neuen Niederlassungsvertrages. Die Verhandlungen, welche bereits begonnen haben, finden in Bern statt. Der Bundesrath hat Droz bevollmächtigt, den Vertrag auf Grund der vom Bundesrath ertheilten Instruktionen unter Vorbehalt der Ratifikation abzuschließen. 5 Schweden. Stockholm, 20. Mai. Alle Bäckergesellen, zusammen 900, streiken und for⸗ dern 10 Kronen Wochenlohn, sowie Abkürzung der bisherigen 12stündigen Arbeitszeit. Belgien. Brüssel. Der König conferirte in London mit Salisbury über den Plan einer internationalen Convention gegen die Anarchisten. Salisbury verhielt sich reservirt. Großbritanien. London, 20 Mai. Das Unterhaus tagte von gestern Nachmittag 3 Ahr bis heute Nacht gegen 4 Uhr, erledigte jedoch nur zwei der vertagten Paragraphen der Bud— getbill. Goschen erklärte, daß die Regierung trotz der Obstruction entschlossen sei, die Vorlagen durchzuführen.— Graf Hatzfeldt war gestern nach dem Schlosse von Windsor befohlen. Er speiste an der königlichen Tafel und bleibt auch heute noch Gast der Königin. Italien. Rom, 19. Mai. Bei dem Schluß des ersten nationalen Schlützenfestes vertheilte das Königspaar die Preise Crispi äußerte unter großem Beifall, diese Probe, welche eine Waffenprobe war, erscheine als ein Pfand des Friedens und der Liebe zwischen den italienischen und den anderen Nationen. — Der Papst wird in der zweiten Hälfte des Juni ein Consistorium abhalten, in welchem drei Cardinäle ernannt werden sollen. Rußland. Sebastopol, 19. Mai. Der Kronprinz von Italien der auf seiner Reise jetzt in Rußland angekommen, ging vorigen Sonntag an Bord des russischen Kriegsschiffes„Eriklik“, traf gestern in Jalta ein und fuhr nach Sebastopol, wo ein festlicher Empfang durch die Behörden stattfand. Der Kronprinz bleibt einige Tage hier, um die Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Amerika. Rio de Janeiro. Die Regierung beschloß, daß die Zölle vom 1. Juli ab bis zu einem Mindestbetrage von 20 pCt. in Gold gezahlt werden müssen. Afrika. Algier, 20. Mai. Gestern, Montag, plünderten Araber am Markttage in Guchma die israelitischen Verkaufsläden und überfielen die Besitzer, welche sich widersetzten. Das Militär schritt ein. Drei Araber wurden getödtet, ein Polizeiagent verwundet; gegen hundert Verhaf— tungen wurden vorgenommen. Aehnliche weniger ernste Vorgänge sollen während der letzten Tage in Constantine, Jemappes und Quedzenati vor— gekommen sein. Aus Stadt und Land. C. T. Friedberg. Gemeinderathssitzung vom 19. Mai. Mit der Wahl eines Mitglieds der Commission für Gewährung von Freistellen an der Realschule wird die Wahl eines Schulvorstandsmitglieds als Ersatz für den verstorbenen Beigeordneten Reuß verbunden; Gemeinde— rathsmitglied Carl Görtz wird gewählt.— Bezuͤglich der Erwerbung der Seewiese(seit 1885 schweben die Ver— handlungen) beschließt der Gemeinderath, bei Großh. Mintsterium durch den Vorsitzenden das Angebot vom 9. October 889 in Erinnerung bringen zu lassen und um Entscheid zu bitten.— Vergebung der Canalisirungs: arbeiten am Mainzer Thor, der Lieferung von Cement— röhren erfolgt auf Grund der Angebote, welche von dem Stadtbaumeister mitgetbeilt worden— Antrag S. Neuhof und Genossen wegen Befreiung von den Canalisirungs— beiträgen wird unter Verweisung auf den Revers, welchen die Gesuchsteller vor Pflasterung der Engelsgasse unter zeichnet haben, abgelehnt.— Die Beischreibung der neuen Kennziffern im Hypothekenbuch und Aufstellung eines topographischen Pfandregisters soll nur dann, wenn es, ohne die Gemeindekasse zu belasten durch das Ortsge— richt geschehen kann, ausgeführt werden. Der Vorsitzende wird desfalls an Großh. Kreisamt berichten.— Das Baden am Königsstuhl(sogen. Kingstuhl) soll verboten werden und eine hierauf bezügliche Bekanntmachung erfolgen. ? Friedberg. Wir machen die verehrlichen Bewohner Friedbergs und der Umgegend darauf aufmerksam, daß die von Pfarrer Rasch in Dorheim im Auftrage des hlesigen Stadtkirchenbau Vereins in ebenso liebens wuͤrdiger als vortrefflicher Wesse angefertigte„Beschreibung der Friedberger Stadtkirche“ nunmehr im Druck erschtenen und in den beiden hlesigen Buchhandlungen, sowie bei Carl Bindernagel in Bad Nauheim und belm Vorsitzenden des Vereins, Professor Dr Weiffenbach, zu haben ist. Das schön ausgestattete Schriftchen, dessen Rein-Ertrag in die Kasse des Stadtklrchenbau-Vereins fließt, kostet 20 Pf. Recht zahlreiches Kaufen ist im Interesse der guten Sache sehr erwünscht. Friedberg. Im hlesigen Arrestlokal erhängte sich ein Arrestant, der aus dem Versorgungshaus wegen Wider— setzlichkeit gegen den Verwalter dorthin gebracht worden war. a Bad⸗Nauheim, 20 Mal. Heute verschled auf seinem Bureau, bel Ausübung seines Amtes plötzlich in Folge eines Schlages der Salinenrentmeister Nebhuth. Schon vor Jahren ereilte ihn auf dem Spaziergang ein leichter Schlaganfall; seit dieser Zeit klagte er öfter über Unwohlsein, ohne daß ihn dieses jedoch in seinem Amt hinderte. Sein Hingang wird allgemein bedautrt. Nebhuth war ein ungemein pflichteifriger Beamter und ein großer und energischer Förderer aller gemeinnützigen und huma— nitären Bestrebungen, der eine eiserne Consequenz ent; wickeln konnte, wenn es galt, ein einmal als gut und praktisch erkanntes Unternehmen durchzuführen. Seine Freunde, die ihn und sein Wesen beurtheilen konnten und sich durch seine manchmal starre Außenseite nicht abschrecken ließen, wissen, was sie an ihm verloren haben. Er war ein Ehrenmann in des Wortes schönster Bedeutung. Ehre seinem Angedenken! » Butzbach, 18. Mat. Heute Morgen um 5 Uhr verschied plötzlich der hiesige Bürgermeister Kuͤchel in einem Alter von 63 Jahren. Seit einiger Zeit etwas leidend, weshalb Beigeordneter Joutz die Amtsgeschäfte besorgte, war der Verstorbene neuer ach doch so weit wieder hergestellt, daß er noch gestern gegen Abend einen Spazier⸗ ritt unternehmen konnte; kurz nach der Rückkehr bekam er aber einen Schlaganfall, welcher seinen Tod herbet— führte. Mit unserem Bürgermeister hat der Tod wieder einen, nicht nur in hiesiger Stadt, sondern auch in der ganzen Gegend beliebten Mann dahingerafft. Auch als Bürgermeister der Stadt Butzbach hat er während seiner 10jährigen Amtsführung viel für das Wohl der Stadt Butzbach gewirkt und manche gemeinnützige Neuerung können wir ihm verdanken. Die Stadt Butzbach wird dem Dahingeschiedenen stets ein treues Andenken bewahren. Allerlei. Cassel, 20. Mal. Eine verheerende Feuersbrunst ist in Oberschleedorn bei Medebach entstanden. Dreißig Häuser und eine große Anzahl Scheunen wurden von den Flammen ergriffen. Suez. Eine Lloyd-Depesche von hier vom 18. Mai meldet, daß der Postdampfer„Dacca“ von der Britisch India ⸗Gesellschaft auf dem sog. Dädalusriff gescheitert ist und sofort unterging. Die Passagtere und die Mann schaft sind an Bord des Dampfers„Palamcotta“ in Suez angekommen. Der Dampfer„Dacca“ war auf der Reise nach Australien Helsingfors, 19. Mai. Unweit der Eisenbahn— station Kaipiats flog eine Pulverfabrik in die Luft. Fünf Personen wurden getödtet; der die Fabrik umgebende Wald gerieth in Brand und ist das im Walde befindliche Pulvermagazin sehr gefährdet. Newyork, 19. Mat. In Havana cxplodirte in einem Kurzwaarenmagazin am Samstag Abend ein Pulver faß, wodurch das Haus vollständig zerstört und 22 Men— schen, darunter der Konsul von Venezuela und 4 Feuer- wehr Chefs getödtet wurden. Außerdem wurden gegen 100 Personen verwundet. Handel und Verkehr. Frledverg, 20 Mai. Fruchtpr. Waizen M. 22.00 bis 22.25, Korn M. 18.50 00.00, Gerste M. 19.50 bis 20.00, Hafer M. 17.00— 17.5. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo gleich 200 Zollpfund. Friedberg, 21. Mai. Buttermarkt. Butter kostet ver Pfund M. 1.30— 1.40 Eter 1 St. 5 Pf. 2 St. gr. 11 Pf. Gießen, 20. Mal. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter per Pfund M. 1.30 0.00, Eter 1 St. 5 bis 00 Pf., Käse per St. 5—6 Pf., Tauben per Paar M. 0.60— 0.90, Hühner ver St. M. 1.30- 1.60, Hahnen per Stück N. 1.50- 180, Ochsenfleisch per Pfund 68 bis 72 Pf., Kuh- und Rindfleisch 60—62 Pf., Schwelne— fleisch 60- 70 Pf., Hammelfleisch 56— 68 Pf. Kalb fleisch 52— 60 Pf., Kartoffeln pro 100 Kilo M. 2.80 bis 3.50, Kirschen per Pfund M. 1.20. Frankfurt, 19. Mai. Fruchtbericht. Hiesiges Weizenmehl Nr. 0 M. 33.50-34.00, Nr. 1 M. 31.25 bis 32.75, Nr. 2 M. 27.50 28.00, Nr. 3 M. 25.76 bis 27.25, Nr. 4 M. 22.50— 23.50, Nr. 5 M. 18.00—19., Milchbrod und Brodmehl im Verband M. 59.00— 62, Nord— deutsche und westfälische Weizenmehle Nr. 00 M. 28.00 bis 29.00, Roggenmehl loco hier Nr. 0 M. 27.50 bis 28.50, Nr. 0/1 M. 25 50 26.50, Nr. 1 M. 24— 25, Weizen ab unserer Umgegend M. 22 00— 22.25, frei hier M. 22.20 bis 22 30, kurhessischer u. norddeutscher M. 21.50— 21.70, russische Sorten M. 21.50— 22.50, Roggen hiesiger M. 18.25 bis 18.50, russische Sorten M. 1730— 00.00, Gerste, Franken(Ochsenfurter Gau) Ried und Wetterauer M. 20.00 bis 22.00, Mahlgerste M. 14.25, Hafer prima M. 18 00 bis 19.00, mittel M. 17.50- 18,00, Mats(miged) p. April M 11.40, Roggenkleie M. 9- 9.25., Welzenkleie M. 8.00 bis 8.25., Spelzspreu M 2.60 0.00, Malzketme M. 8.00, Kartoffeln M. 2.50, Rüböl im Detatl M. 76. Obige Preise verstehen sich pro 100 Kilo ab hier, haufig jedoch auch loco auswärtiger Stationen. Frankfurt, 19. Mal. Viehmarkt. Der heutige Markt war mit 541 Ochsen, 28 Bullen, 450 Kühen, Stieren und Rindern, 281 Kälbern, 142 Hämmeln 192 Schweinen, 2 Schaflämmern, 3 Ziegenlämmern befahren. Die Preise stellten sich wie folgt: Ochsen 1. Qualität pro 100 Pfund Schlachtgewicht M. 64 bis 66., 2. Qual. M. 56-60, Bullen 1. Oual. M. 52 bis 54, 2. Qual. M. 47— 49, Kühe, Stlere und Rinder 1. Qual. M. 60-62, 2. Qual. M. 46—56, Kälber 1. Qual. pro 1 Pfund Schlachtgewicht 65-70 Pf., 2. Qualität 55 60 Pf., Hämmel 1. Qual. 62-64 Pf., 2. Qual. 4045 Pf., Schweine 1. Qual. 59-61 Pf., 2. Qual. 57-58 Pf. Frankfurt, 20. Mat. Engros- Markt. Heu pro 100 Kilo M. 5.20 6.40, Stroh pro 100 Kilo M. 5.00 6.20, Haferstroh M. 4.80, Butter 50 Kilo M. 115, Eier 100 Stück M. 4—8, Erbsen 100 Kilo M. 18—24, schälte M. 2030, Linsen M. 19—42, Grünekern M. bis 28, Kartoffeln das Malter M. 4— 4.50, Zwiebeln Ctr. M. 14— 15, Spargel per Centner M. 30— 4 Rüböl(raff.) 50 Kilo M. 30 1 Berloosungen. f Oesterreichische 500 fl. Loose von 1860. winn Ziehung vom 1. Mat 1890.— Heimzahlung. 1. August 1890. Ser. 694 Nr. 8 à 300,000 fl, S. sech Nr. 5 à 50,000 fl., Ser. 13896 Nr. 2 a 25, 00 14310 N 9, S. 15856 N. 20 à 10,000 fl., S. 2 12, S. 669 N. 9, S. 1486 N. 6, S. 3023 N. . 3082 N. 8, S. 3895 N. 8, S. 4289 N. 3, S. de 15, S. 9444 N. 15, S. 9453 N. 4, S. 9796 N. 1 13896 N. 8, S. 4310 N. 18, S. 17862 N. 19714 N. 15 5000 fl., S. 187 N. 12, S. 20 75 17, S 2264 N 4, S. 2579 N. 15, S. 3879 N e geh „400% N. 13, S. 4.89 N. 13, S. 4668 N. 1 Mn 6514 N. 2, S. 7691 N. 3, S. 9838 N. 14, S. 1050, 7 8, S. 10905 N. 8, S. 10911 N 2, 8. Ae 6, S. 11973 N. 1, S. 12219 N. 5, S. 15856 N. 4 fan 16530 N. 6 8, S. 16933 N. 19, S. 17350 N. . 17358 N. 1, S. 17437 N. 11, S. 18819 . 18941 N. 9 à 1000 fl. Auf alle übrigen in den g 1. Februar 1890 gezogenen Serten enthaltenen und h nicht aufgeführten Nummern entfällt der geringste 0 winn von je 600 fl. 1 Finnländische 10 Thlr. ⸗Loose von 1865 Gewinn Ziehung vom 1. Mai 1890.— Heimzahlu am 1. August 1890. Ser. 3621 Nr. 15 à 15,000 Th . 5806 N. 13 à 2000 Thlr., S 3162 N. 13, S. 355 4, S. 6287 N. 18, S. 11241 N. 8 8 600 Tl . 31 N. 6, S. 697 N. 4, S. 6183 N. 14, S. 90 17, S. 6624 N. 13, S. 7016 N. 17 à 300 Th 2670 N. 11, S. 3176 N. 14, S. 5975 N. 14, S. f 14, S. 7659 N. 20, S. 10287 N 9, S. 10836 11545 N. 17 à 80 Thlr. Auf alle übrigen in g am 1. Februar 1890 gezogenen Serien enthaltenen hier nicht aufgeführten Nummern entfällt der ger Gewinn von je 12 Thlr.. Repertoir⸗Entwurf 1 der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt, Opernb dus. g Donnerstag den 22.: Arda. Gewöhnliche Preise. Freitag den 23; Geschlossen. 8 Samstag den 24.: Die Meistersinger. Große Preise. Außm 5 9 0 GG S SSG SGG SGS . 70 G Eilager riß I hels saubf cbint Sonntag den 25.: Nordstern. Große Preise. Montag den 26.: Der Prophet. Große Preise. Abonnement. ö Dienstag den 27.: Vorstellung bei ermäßigten Pressen, Reise um die Erde. Außer Abonn. 1 Schauspielhaus. 3 i 0 Donnerstag den 22.: Geschlossen. 5 11 Freitag den 23.: Der Meineidbauer. Gewöhnl, Riisse, Samstag den 24.: Zum ersten Male: Die Schachpartie f Dramat. Gedicht in 1 Akt. Aus dem Italsehssche. Sir des Giuseppa Giagcosa. Hierauf: Zum ersten Male off Die Platontschen. Lustspiel in 1 Akt von Eug⸗ Salinger. Zum Schluß: Zum ersten Male: Ver Vor mischte Anzeigen. Schwank in Akt von M. Bern, bel Gewöhnl. Preise. Ws Sonntag den 25.: Rosenmüller und Finke. Hillerman baus Herr Richard als Gast. Gewöhnl. Presse. Alt Montag den 26.: Der Fall Clemeneau. Gew. Preise. 1 — 80 Vor Jsraelitischer Gottesdienst in Friedberg.. Sabbathfeler vom 24. Mai 1890. e Beginn: 1 Freitag Abend 7 Uhr 20 Min. 1 Sana green u Faun Samstag Nachmittag 4 Uhr. i Sonntag 18 25. und We den 26. Mai 1890: dern Schebuoth⸗ oder Wochenfest. r S Geld ⸗ Cours. born m 20. Mai 1890. ane Geber Nehme, z N Frankenstücke ö 16. een 16. 21 16. f. Dollars in Gold. 4. 20 Ducaten l 9. 9. 50 „ al i 9. 60 9.% Englische Sovereigns. 20. 37 20. Russische Imperlales 16.,% 0 Arbeits⸗Vergebung. Freitag den 23. d. Mts., Nachmittags 4½ U sollen die zur Herstellung der Uferbefestigung nöthigek Arbeiten an dem Graben zoischen der Ockstädter und! Straßhelmer Gemarkung an Ort und Stelle an den! Wenigstbietenten in Accord gegeben werden. 0 Maurerarbeit, veranschl. zu M. 77 ö Handarbeit und Fuhren zu„ 205.00 Friedberg den 20. Mai 1890. 42 2208 f Ster bean D Die Gräfl. Gärtnerei zu Assenheim offerirt?* Blühende Gruppenpflanzen, Som“e merflor, Tomaten und Sellerie und Lauchpflanzen. 0 1 1 ue Ju 2491 2 Grassamen Versteigerung. Freitag den 30. d. Mts., Nachmittags 3 Ubr, soll die diesjährsge Grassammen Ernte in dem Gräflich b berg'schen Forstrevier Gedern in der Föoͤrsterwohnung zu Ranstadt versteigert werden. Gedern den 19. Mai 890. Der Oberförster Klrchner. Im Verlag von W. Kitzinger in Stuttgart ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu bezlehen, »dberg und Bad⸗Nauherm durch Carl Bindernagel: Alles mit Gott! gelisches Gebetbuch für alle Morgen und Abende der Woche in vierfacher Abwechslung, für die Fest— und tage, für Beichte und Communion, sowie für besondere Zeiten und Lagen, von: Luther, Musculus, Jermann, Arnd, Seriver, Lassenius, Spener, Neumann, Arnold, Franke, Schmolk, 0 Stark, Tersteegen, Storr, Roos und vielen andern Gottesmännern. d dDreiundvierzigste verbesserte Auflage. 416 Seiten. Oktav. Mit einem Stahlstiche. . geb. M. 2.60. Eleg. geb. mit Goldschnitt und reicher Goldverzierung Preis M. 2.80. ucht⸗Ausgabe auf Velin in feinstem Lederband M. 5.50. Pracht-Ausgabe auf Velin in feinstem Leinwandband M. 3.60. Eine verhältnißmäßig kurze Zeit ist seit dem ersten Erscheinen dieses vortrefflichen Buches verflossen. dieser Zeit hat es sich in mehr als hundert undfünfzigtausend Exemplaren 2 kalle Länder deutscher Zunge verbreitet.— Es enthält eine mannichfache Auswahl ächt evangelischer Kerngebete ede Zeit und jedes Verhältniß, so daß in demselben jeder Gläubige Erbauung und Beruhigung in allen Helfällen des Lebens finden wird.— Die Verlagshandlung war bemüht, auch das Aeußere dieses Buches em gediegenen Inhalte desselben entsprechend— gerzustellen und ist es ihr gelungen, diesem Andachtsbuche V solch elegante Ausstattung zu geben, daß sie sich hauptsächlich auch zu„Fest- und Communiongeschenken“ I jedes Alter und für alle Stände eignet.— * 3 9 d— 2— u der Strafsache S * 1, 8 gegen f Om mNer- „ bflostermeister Heinrich Möbs X. in Nieder Mörlen 2 5 ee Beleidigung, bat das Großherzogliche Schaffen. Orad ele date vorräthig in allen bt zu Bad Nauheim am 27. März 1890 für Recht, 11 19 Dienl. Uf 8 tener nt: daß Heinrich Möbs X. von Nieder⸗Mörlen, ge- 2015 einr. Diehl. Usagasse. deuten En den 29. October 1847, katholisch, ber durgeger,(Tomumorgandschuge baumwollene Strümpfe stermeister, wegen Beleldigung des Großh. Würger und Socken, Schürzen, Corsetten, Hosen⸗ ders Kremer von da in eine Geldstrafe von 20 M., träger, Cravatten, Kragen, Manschetten, Herrn⸗ tuell 4 Tage Gefängniß, sowie in die Kosten und und Damenhemden, Futtertuche und Besatzartikel, lagen zu verurthetlen, dem Beleldigten auch die Be sowie mein sonstiges Lager bringe hiermit zu eiß zuzusprechen sei, den entscheldenden Theil des denkbar billigsten Preisen in empfehlende Er⸗ weils 4 Tage nach erlangter Rechtskraft auf Kosten innerung. —— ar in Itter 4 Frrßt Angeklagten einmal im Oberhess. Anzeiger zu ver— 3 1 1. Julius Emanuel, Get I Die Richtigkeit der Abschrift der Urtheilsformel wird 2153 68 Kalserstraße 68. dt Dagubigt und die Vollstreckbarkeit des Urtheils wird 1 1 D 9 „ e p einigt. F U d Bad Nauheim den 19. Mai 1890. 2208 2 1 rra er, nien x Schũ tz. Sicherheitszweiräder, vorzügl. deutsches Fabrikat, zu 5 Ferichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts. M. 220 mit 50% Seonto gegen Baarzablung. Ebenso 1 4*. gsalle übrigen Sorten Fohrräder und dazu gehörige Theile 4 2 liefert rasch und billigst „ Kirschen⸗Versteigerung. Adam Sgilner ll. * Die dlesjährige Kirschenernte von den Bäumen der 51 Suatsstraßen des Baubezirks Friedberg soll, wie folgt F 70 2 7„ Fentlich versteigert werden: a E EN AMunen 1. Mittwoch den 28 Mai, ** Vemittags um 8 Uhr, am südlichen Eisenbahn-Viaduet 154 bei G. M. Reuss. r 5 1 1 Nieder⸗Wöllstadt von der Straße zwischen Nieder- Ein noch gut erbaltenes Dillstadt und Okarben und um 10 Ubr am Chaussee⸗ Schlosserwerkzeug l4¹8 bel Dortelweil von der Straße daselbst und ist wegen Todesfall preiswerth zu verkaufen. — Del Offenbach. 4 2. Donnerstag den 29 Mal, Wo? sagt die Exped. d. 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N f Bad-⸗Nauheim den 20. Mai 1890. Die Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Donnerstag Nachmittag 3 Uhr statt. Ossenheimer Wäldchen. Am dritten Pfingstfeiertage findet Harmonie⸗ und Tanzmusik statt, wozu freundlichst eingeladen wird. Bad- Nauheim. Am 2. Pfingstfeiertag findet in meinem Saale Tanzmusik statt, wozu ich freundlichst einlade. 2212 Selzerbrunnen. Am zweiten Pfingstfeiertag larmonie- und Tanzmusik, wozu freund lichst einladet 22 F. Weitzel MWue. Verwandten 22101 2199 J. H. Fritz. Bekanntmachung. J Baden im offenen Wasser innerhalb der Gemar Friedberg verboten ist. 0 ö strafgesetzbuchs bestraft. 2207 Es wird biermit zur Kenntniß gebracht, daß Zuwiderbandlongen werden nach Art. 296 des N Friedberg den 20. Mal 1899. Großherzogliche Bürgermelsterel Friedberg Stein häußer. Am zweiten Pfingstfeiertage findet bel günstiger WI rung in statt, wozu freundlich dee Tanzmusik einladet Conrad Schleicher, 2191 Steinmühle bei Ober Erlenbach. 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Rosenbaum, Münzenberg: K. Hitzel, Ober-Rosbach: M. Hammel, Vilbel: Gg. Herget. Angesehene und thatkräftige Vertreter werden unter günstigen Bedingungen gesucht. ***— 5 14 ö Westdeutsche Versicherungs⸗Actien⸗Bank in Essen. (Feuerversicherung.) Der Geschäftsstand der Bank ergibt sich aus den nachstehenden Resultaten des Rechnungs- abschlusses für das Jahr 1889: Versicherung in Kraft ult. 1889 Grundkapital a Prämien, Gebühren ur m Jahre 1889 2213 (K. a. 254½/5.) M. 1138 076 809.— 2 6 000 000.— ad Zinsen in 1889 2 108 598. 50 Prämien- und Kapital-Reserven.„ 999 556. 57 Die Gesellschaft versichert Gebäude, Mobilien, Waaren, Maschinen und Vorräthe, sowie Gegenstände der Landwirthschaft gegen Brand-, Blitz- und Explosionsschäden. Zur Vermittelung von Versicherungen sind stets gern bereit die Unterzeichneten: Franz Josef Nees, Auctionatior und Agent in Friedberg i. d. W. Phil. Künstler II. in Södel. Georg Wissig III., Bürgermeister, in Bodenrod. Jacob Weide, Bauaufseher, in Ober-Mörlen. 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