1 N 1690. A Donnerstag den 20. März. M. 34. Oberhessischer Anzeiger. 2 Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Kreis Friedberg. Donnerstag und Samstag. aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. Annoncen von Umoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), Amtliche Betreffend: Tiefbau⸗Berufsgenossenschaft. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzog Anf Antrag der Versicherungsanstalt der Tiefbau Berufsgenossenschaf insoweit dies noch nicht geschehen sein sollte. welche von der Gemeinde in Accord gegeben worden sind, insofern sie nicht als der land— pflicht zur Tiefbau-Berufsgenossenschaft zu genügen, Wegbau- und Unterhaltungsarbeiten, Canalarbeiten ꝛc., und forstwirthschaftlichen Unfallversicherung unterliegend zu betrachten sind. fllichtigen Arbeiten so sehen wir Ihrer berichtlichen Anzeige hierüber entgegen. mular einzureichen und haben sich auf alle versicherungsp zur Anmeldung für einzelne Gemeinden nicht vorliegen, welchen Fällen eine Versicherungspflicht vorliegt, versicherungsamts. Reichsgesetz, betreffend die Un Die laufenden Reparaturen an den zum Betriebe der Land- und Forstwirth⸗ aft dienenden Gebäuden und die zum Wirthschafts betriebe gehörenden Boden- ltur und sonstigen Bauarbeiten, ins besondere die diesem Zwecke dienende Her— Uung oder Unterhaltung von Wegen, Dämmen, Kanälen, und Wasserläufen, gelten N 1 4 verweisen wir Sie besonders au r Theil. Friedberg den 17. März 1890. lichen Bürgermeistereien des Kreises und das Großh. Polizei-Commissariat Wickstadt. t beauftragen wir Sie, binnen 10 Tagen Ihrer etwaigen Anmelde— Der Versicherung unterliegen insbesondere alle Die Anmeldungen sind in doppelter Ausfertigung auf üblichem For— seit dem 1. Januar 1888 zu erstrecken. Sollte eine Verpflichtung Bei Prüfung der Frage, in f die nachstehende Gesetzesstelle und Entscheidung des Reichs— Dr. Braden. fallversicherung der bei Bauten beschaͤftigten Personen vom 11. Juli 1887§& 1 Absatz 4. als Theile des land- un forstwirthschaftlichen Betriebes, wenn sie von Unternehmern land“ und forstwirtbschaftlicher Betriebe ohne Uebertragung an andere Unternehmer auf ihren Grundstücken ausgeführt werden. Amtliche Nachrichten des Reichsversicherungsamts Jahrgang IV 1888 Nr. 12 Seite 232 Ziffer 527. Eine Landgemeinde hat das Anfahren und Zerkleinern der zur Unterhaltung r Gemeindewege nöthigen Steine in einzelnen Loosen an die mindestfordernden 2 vergeben; der Accordpreis entspricht dem ortsüblichen Tagelobn. as Reichs versicherungsamt hat sich unter dem 28. April 1888 dahin aus gesprochen, taß die Gemeinde als Unternehmerin der fraglichen Bauarbeit anzuseben ist, und Letreffend: Wahl der Vertreter der Forensen. Das Großherzogliche n die Großherzoglichen Bürgermeistereien Butzbach, Hausen, Ilbenstadt, daß alle von den Accordanten bei der übernommenen Arbeit beschäftigten Personen (Ehefrauen, Kinder, Gesinde zc.) ebenso wie die Accordanten selbst als versichert im Sinne des 5122 Absatz 1 des Bauunfallversicherungsgesetzes vom 11 Juli 1887 an⸗ zusehen sind. Friedberg den 18. März 1890. Kreisamt Friedberg Münzenberg, Nieder-Eschbach, Nieder-Florstadt, Ober⸗Mörlen, Rocken⸗ berg, Rodheim, Vilbel. Unser Ausschreiben vom 16. Januar l. Is. in Erinnerung bringend, sehen wir der Einsendung der um 25. l. Mts. entgegen. detreffend: Erhaltung der öffentlichen Brunnen zu Stammheim, hier Erlaß eines Mit Genehmigung Großherzoglichen Ministeriums des Innern kimmung des Kreisausschusses und nach Anhörung des Gemeinderaths zu Stammheim wird au Freisordnung vom 12. Juni 1874 folgendes verordnet: §. 1. Das Tränken von angespannten ligung derselben und der zugehörigen Brunnentröge ist verboten. 2. Zuwiderhandlungen werden, soweit nicht nach be straft. ü M. be Friedberg den 17. März 1890. Landwirthschaftli Sonntag den 23. Maͤrz, Nachmittags ½4 Uhr, findet * ptißt g f 5 1465 tatt. Tagesordnung: Vortrag des Landwirthschaftslehrers Dr. von M eim. Zu zahlreichem Besuch ladet ergebenst ein Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die * Die Herren Bürgermeister wollen diese Bekanntmachung in ihren Geme K N 9 UI 1 Friedberg den 18. März 1890. 22 Samstag den 22. l. Mts., von 9 Uhr Vormittags bis 11 Uhr hof. Schlußprüfung hlesiger Ackerbauschule statt. Alle, welche si — iu dieser Prüfung hiermit freundlichst eingeladen. * Friedberg den 17. März 1890. Der Lebensversicherungs-Gesellschaft„Deutschland“ zu Berlin ist die 1 1 Die Stelle eines zweiten Dieners bei Großherz Gehalt 700 Mark nebst freier Wohnung und Heizung. räumen abzugeben, woselbst auch die Dienstanweisung einzuf %„ Darmstadt den 10. März 1890. Militäranwärter ehen ist. f Polizeiverordnung. Bekanntmachung. cher Bezirksverein Friedberg. eine Versammlung zu Bad-Nauheim im Saale der Peter über„den Düngungsversuch in der eigenen Wirthschaft“. ch für das landwirthschaftliche Unterrichtswesen überhau Großherzogliche Wahlprotokolle bis spätestens Dr. Braden. Polizet Reglements. und der Justiz vom 14. März 1890 zu Nr. M. J. 6537 unter Zu⸗ f Grund der Art. 48 pos. V 2 und Art. 78 der Zugthieren an den öffentlichen Brunnen zu Stammheim, sowie jede Verunreinigung und Beschä— stehenden Gesetzen eine hoͤhere Strafe verwirkt ist, mit Geldstrafe bis zu Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Restauration Langsdorf Der Vorsitzende der Sektion Friedberg. Dienst. Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. inden auf ortsübliche Weise zur Kenntniß bringen. Dr. Braden. Bekanntmachung. 10 Minuten Mittags findet in dem Ratbhaussaale dahier die oͤffentliche pt und für die hiesige Ackerbauschule insbesondere interessiren, werden Das Curatorium der Ackerbauschule zu Friedberg. Dr. Braden. Erlaubniß zum Geschaͤftsbetrieb im Großherzogthum ertheilt worden. Bekanntmachung. oglicher Centralstelle für die Gewerbe und den Landesgewerbeverein soll vergeben werden— werden bevorzugt. Meldungen sind bis zum 1. Mai in unseren Dienst. Centralstelle für die Gewerbe und den Landesgewerbeverein. Sonne. Dr. Hesse. der praktische Arzt zum Kreisassistenzarzt in Deutsches Reich. Darmstadt. Der Steuerassessor Dexheimer aus Spiesheim wurde zum Steuerkontroleur, der Ministettalregistrator Weitzel zum Rechner der Landeswaisenanstalt, der Schullehrerwittwenkasse und des Provinzialschulfonds für Starkenburg, Dr. dem Bürgermeister Schrimpf zu Rixfeld das All⸗ gemeine Ehrenzeichen mit der Juschrift:„Für langjaͤhrige treue Dienste“ verlichen. Berlin, 16. März. Groos aus Niddasserin und die Kaiserin Friedrich trafen 11 Uhr Offenbach ernannt, und zur Einweihung der neuen Garnisonkirche in Spandau auf dem dortigen Bahnhofe ein, wo— selbst keinerlei Empfang stattfand, und fuhren von dort aus sofort zur Kirche. ganze Stadt prangte zur Feier des Tages in festlichem Ne 1 Die Der Kaiser, die Kai Schmuck und die Majestäten wurden überall von der zahlreich versammelten Menschenmenge mit begeisterten Zurufen begrüßt. — 17. März. Herzog Ernst von Sachsen— Coburg-Gotha ist gestern hier eingetroffen und im Königsschlosse abgestiegen und bringt man sein Kommen in Verbindung mit der Nachricht, Bismarck wolle zurücktreten. Die„Köln. Ztg.“ meldet von hier unterm heutigen Datum: In unterrichteten Kreisen nimmt man an, daß der Rücktritt des Fürsten Bismarck von allen Aemtern schon in der allernächsten Zeit bevorsteht. Man glaubt, daß schon der heutige Ministerrath, der unter dem Vorsitz des Reichskanzlers versammelt war, sich mit der Thatsache des Rücktritts beschäftigte.— 18. März. Wie oben bemerkt, ist die Hierherkunft des Herzogs von Coburg Gotha mit der Kanzlerkrisis in Zusammenhang gebracht worden. Der„Times“ wurde von hier gemeldet, daß der Herzog, der heute nach einem Besuche beun Großherzog von Baden wieder abgereist ist, vergeblich versucht habe, eine Ver— einbarung zwischen den Anschauungen des Kaisers und des Kanzlers zu erzielen. D Die Differenzen gipfeln in der Socialpolitik, die dem Kanzler zu sehr forceirt erscheint und bezüglich deren er ein ruhigeres Tempo gewünscht hatte. Wie die „Post“ berichtet, hat der Kaiser Bismarck noch gestern in später Abendstunde einen längeren Besuch gemacht; heute Mittag erschien der Kanzler während der Frühstückspause in den Nebenräumen des Congreßsaales, ließ sich die ihm noch nicht bekannten Delegirten vorstellen und unterhielt sich mit ihnen in bester Laune. Die„Hamb Nachr.“ schreiben:„Ueber die Nachfolgerschaft! des Kanzlers verlautet natürlich noch nichts Be- stimmtes; doch wird vielfach der Name des com— mandirenden Generals von Caprivi genannt, welcher vor acht Tagen von dem Kaiser in längerer Audienz empfangen wurde, ohne daß hierüber das offistöse Hof Journal eine Mit theilung brachte. Auch Bötticher, Puttkamer und Miquel werden genannt. Daß der Rücktritt des Fürsten Bismarck eine Demuston des preußischen Gesammt Ministeriums zur Folge haben werde, wird nicht angenommen, da man in diesem Rück trut zur Zeit keinen Systemwechsel erblicken will, sondern ausschließlich die Folge von Meinungs verschiedenheiten über eine Reihe einzelner Fragen der inneren Politik zwischen Kaiser und Kanzler Die commandirenden Generale sind auf kaiser lichen Befehl bier eingetroffen und heute Abend 6 Ubr zur Couferenz in das königliche Schloß berufen; bereits heute Vormittag hatten die höchsten Vorg setzten beim Kriegsminister längere Couferenzen. Die„Post“ glaubt nicht fehlzu— gehen, wenn sie diese Herberufung mit wichtigen militärsschen Berathungen und Vorlagen in Zu— sammenhang bringt. Der Chef des General— stabs Graf Waldersee, der früher vielfach als Nachfolger des Kanzlers angesehen wurde, beab— sichigt, dem Vernehmen der„Post“ zufolge, demnächst eine Erholungsreise nach Italien anzu— treten. Die kaiserliche Genehmigung des gestrigen Eutlassungsgesuchs des Fü sten Bismarck als Reichskanzler und Ministerpräsident wird unmittel— bar erwartet. Graf Herbert Bismarck wird im Amte bleiben. 17. März. In der heutigen Sitzung der Arbeiterschutzconferenz wurden drei Ausschüsse gewählt für Bergwerksarbeiten, Sonntagsarbeiten und die Arbeiten von Frauen, Kindern und jugendlichen Personen. — Die Novelle zum Patentgesetz, welche der Reichskanzler dem Bundesrath vorgelegt, ändert die Bestimmungen in den 8 8, 9, 10, 12 bis 17, 20 bis 27, 34 und 35. Dieselbe läßt das Vorprüfungsverfahren unberührt und hat, wie die Begründung sagt, den Zweck, das Prüfungsverfahren zu verbessern, den Fortbestand der ertheilten Patente mit erhöhten Garantien zu umgeben und das Patentamt zu reorganssiren. Es ist vorgesehen, daß bei versäumter rechtzeitiger Gebüh— renzahlung durch Zahlung einer Zuschlagsgebühr innerhalb 6 Wochen nach Ablauf der Zahlungsfrist Potsdam, 18. März. In der Berlin⸗Neu⸗ endorfer Kammgarn-Spinnerei-Actiengesellschaft bei Nowawes brach gestern ein Streik aus. 500 Arbeiter feiern. Stettin, 18. März. Sämmtliche Schiffs zimmerleute auf allen Werften Stettins stellten die Arbeit ein. Magdeburg. Siebenhundert Arbeiter der Buckauer Maschinenfabrik Wolf streiken. Dortmund, 17. März. In der gestrigen Bergarbeiterversammlung des Schachts Kaiser stuhl waren von 400 Arbeitern nur 120 anwesend. Schröder nahm die Wahl als Delegirter zu dem im Mai in Brüssel abzuhaltenden internationalen Congreß an. Derserbe erklärte, wenn die An— gelegenheiten auf friedlichem Wege nicht durch zuführen seien, würde man durch eine allgemeine Verbrüderung einen internationalen Streik herbet— zuführen suchen und der Welt zeigen, wie arm sie ohne Kohlen sei. Die Versammlung wurde poli— zeilich aufgelöst. Barmen, 18. März. Die heute angekün— digten Versammlungen der Riemendrehergesellen wurden auf Grund des Paragraphen 9 des Socia listengesetzes verboten. Braun schweig, 17. März. Nachdem kleine Lohnerhöhungen bewilligt worden, ist der Ausstand auf den benachbarten Braunkohlen— gruben überall als beseitigt anzusehen. Etwa 100, meist poluische Arbeiter wurden entlassen und gegen die etwaige Wiederkehr von Unruhen Vorsichtsmaßregeln getroffen. Wiesbaden, 16. März. Die Kaiserin von Oesterreich ist mit der Prinzessin Valerie hier angekommen und hat in der Villa Langenbeck Absteigequartier genommen. Ausland. Oesterreich- Ungarn. Wien. Der Kaiser ist aus Pest wieder hier eingetroffen. — Dem„Tagblatt“ zufolge sollen aus den vierten Bataillonen der in Oesterreich bestehenden 102 Infanterie Regimenter 32 neue Regimenter formirt werden. Holland. Haag. Die Regierung legt ein Gesetz vor, wodurch der Dienst zweier Milizjahr— gänge um ein Jahr verlängert wird, so daß dann sieben Jahrgänge disponibel sein werden; dasselbe wird mit Hinweis auf die dauernde Steigerung der Armeen Europas begründet und stellt ein Gesetz über den obligatorischen Mlli— tärdienst in Aussicht Belgien. Brüssel. Stanley tritt gänzlich in den Dienst des Congostaates. Frankreich. Paris, 17. März. Das neue Ministerium ist constituirt: Freyeinet, Präsidium und Krieg; Constaus, Inneres; Fallieres, Justiz; Rouvier, Finanzen; Barbey, Maxine; Bourgeois, Unterricht; Develle, Ackerbau; Roche, Handel; Guyot, öffentliche Arbeiten; Etienne verbleibt als Unterstaatssekretär für die Kolonien. Die der Kammer seitleus des neuen Ministeriums vor zulegende Erkläcung berücksichtigt insbesondere drei Punkte: Die Anwendung der Schulgesetze, den Budgetentwurf, die Auslegung des flanzösisch— türkischen Vertrags, das Rouvier'sche Budget in seiner Gesammtheit aufrechtzuerhalten, nament— lich bezüglich der Consolidirung der Obligationen mit sechsjshriger Umlaufszeit, die Zuschlagssteuer auf Alkohol und die Wiedereinführung des außer⸗ ordentlichen Budgets in das olrdentliche. Italien Rom. Die Kammer genehmigte einen Credit von 10,600,000 Lire im außer— ordentlichen Kriegsbudget, ferner die Vermehrung der Ausgaben des Marinebudgets um 5 Mill. zum Ankauf neuer Munition. Rumänien. Bukarest. Der Senat nahm mit 43 gegen 4 Stimmen die Handelsconvention mit Serbien au. Afrika. Sansibar, 17. März. Einer Reuter— meldung zufolge kehrt nach einem Telegramm der„Times“ die nach Usambara unter Lieutenant Schmidt entsandte deutsche Expedition zurück, nachdem dieselbe erfolgreich verlaufen. Simboja das Patent vor dem Verfall bewahrt werden kann. * und Kimwert leisteten volle Entschädigung für Unterthanen der deutschen Gesellschaft. 1 Dr. Peters liegen keine Nachrichten vor. Aus Stadt und Land. r. Frledberg. Die erste Wahlpurgisnacht gedicht von Goethe, eomponirt von Mendelssohn, steht auf def Programm des nächsten Musikvereinsconcerts. Es wit den Leser interessiren, aus einem Briefe, den Goethe g den Componisten am 9. September 1831 geschrieben ha folgende Stelle kennen zu lernen:„Dies Gedicht ist eigentlichen Sinn hochsymbolisch intentionirt. Denn muß sich in der Weltgeschichte immerfort wiederhol daß ein Altes, Gegründetes, Geprüftes, Beruhigend durch auftauchende Neuerungen gedrängt, geschoben, vez rückt und wo nicht vertilgt, doch in den engsten Rau eingepfercht werde. Die Mittelzeit, wo der Haß no gegenwirken kann und mag, ist hier prägnant genug da gestellt, und ein freudiger, unzerstörbarer Enthusiasmyß lodert noch einmal in Glanz und Klarheit auf.“ J Vilbel. In einem Artikel der„Kleinen Press vom 15. März d. J., welcher die Aufschrift„Aus de Wetterau“ trägt, werden die Lehrer in eigner Wei heruntergemacht, welche eine entschtedene Zurückweisuß erfordert. Ste werden als wahrhaft enragirte Agttatort für die Wahl des Grafen Ortola bezeichnet, die für h Verhalten nur den Grund haben könnten,„sich der voß gesetzten Behörde angenehm zu machen.“ Zugleich werde sie des grassesten Undankes gegen die freisinnige Part beschuldigt, die in erster Linte darauf bedacht geweseh sei, das Wohl der Lehrer zu fördern. Zwei Vorwütf schwerster Art werden in diesen Sätzen gegen die Lehr erhoben, denn man sagt ihnen einestheils Kriecherei nag oben und anderntheils Undankbarkeit nach, welche Eigen schoften in einen Begriff zusammengefaßt Charakterlosigz keit bedeuten. Es ist ja wahr, daß die Mehrzahl dig Lehrer für die Wahl des Grafen Ortola gewirkt ha N wodur 0 1 el heilte 0 Hage G. uspütt; n Einwo Ciglie nien find 1d einge Newee Iain Le. bs 13 ge gt wurdet suntes tine Iuzahl vor aber— haben sie damit Unrecht gethan? Gestattet freisinnige Partei nicht mehr den Lehrern die Freih 4 ihre polttische Ueberzeugung zum Ausdruck zu bringeß 0 Wenn ganz Deutschland bezüglich der welt bewegenden Fragen unserer Zett in zwei Lager gespalten ist, sollten da nicht auch die Lehrer, so gut wie jeder andere Staats bürger ihre besondere Meinung haben dürfen? Man siehl, die Freistnnigen fallen zuweilen aus ihrer Rolle und suchen die Geister zu beherrschen. Was das Verhalten der hessischen Lehrer gegen ihre Behörden betrifft, so haben die Lehrer oft gegen Bedrückungen seitens ihrer nächsten Vorgesetzten Front gemacht, aber so hirnves— brannt werden sie doch wohl nicht sein sollen, daß sie einer Reglerung vor den Kopf stoßen, die ihr Wohlwollen für die Lehrer durch bedeutende Thaten bewiesen hat, Daß der Abgeordnete E. Richter erst neulich eine Lanze für die Lehrer gebrochen hat, daß freisinnige Abgeordnete öfters bei Gelegenheit die Lehrer in Schutz genommen haben, wird von den preußischen Lehrern dankbar an— erkannt. Daß aber jene Männer mehr für die Schule hätten thun können, wenn sie entsprechende Anträge ge— stellt und mit der ganzen Macht ihrer Beredtsamkett ver— theidigt hätten, daß die nattonalliberale Partei in Hessen viel mehr für die Schule gethan hat als die Freisinnigen in Preußen, das wird man keinem hessischen Lehrer aus— reden können. Das vor kaum 10 Tagen beschlossene hessische Lehrer Gehaltsgesetz beweist dies aufs schlagendste. Die hessischen Lehrer wissen, was sie thun, sie wissen auch, wem sie am meisten zur Dankbarkeit verpflichtet sind. Was die Person des Grafen Oriola betrifft, so haben sich die Lehrer in diesem Manne nicht getäuscht, denn er ist im hessischen Landtage am 5. März kräftig für die Besserstellung der Lehrer eingetreten und hat damit zum mindesten ein ebeaso warmes Herz für eine liberale Sache bewiesen, wie mancher, der zur Fahne des Freisinns schwört. Gießen, 16. März. Gestern Abend ist in der Lahn oberbalb des Wehres die Leiche des seit dem 2. Jan. d. J.! vermißten Metzgerlehrlings Friedrich Wirth aus Nieder— Woöͤllstadt gefunden worden. Gießen. Verzeichniß der Sitzungen des Schwur gerichts pro 2. Quartal: 1) Montag, 17. März, Vorm. 9 Uhr: a. Ferd. Brandt aus Rastenburg, b. Heinr. Wilh. Haberstroh aus Eckartshausen, wegen Raubs resp. Bei⸗ bilfe dazu; Rechtsanw. Balst und Dr. Reatz. 2) Dien⸗ stag, 18. März, Vormittags 8½ Uhr: Joh. Ulm aus Allendorf a. d. Lahn, wegen Meineids; R-A. Holzapfel, 3) Mittwoch, 19. März, Vorm. 8½ Uhr: Wilh. Stein⸗ müller aus Rödgen, wegen Verbrechens gegen die Sltt— lichkeit; Rechtsanw. Metz. 4) Donnerstag, 20. März, Vorm. 81 2 Uhr: Georg Wilh., Breiter I. aus Vilbel, wegen Meineids; Rechtsanw. Dr. Reatz. 5) Freitag und Samstag, 21. und 22. März, Vorm 8½ Uhr: a) Joh. Georg Häuser, b. Joh. Kretschmar, beide aus Boben⸗ hausen, wegen Mords; Rechtsanw. Labrossse und Dr. Schwarz. 6) Montag, 24. März, Vorm. 9½½ Uhr: Heinr. Relbeling II. Wittwe, aus Ober Breitenbach, wegen — Körperverletzung mit tödtlichem Erfolg; Rechtsanw.“ Grünewald. Darmstadt. Der 40 jährige Jakob Zöller aus Biblis, welcher im vorigen Quartal vom Schwurgericht wegen Mordes zum Tode verurtheilt wurde, ist zu lebens ö länglichem Zuchthaus begnadigt worden. ö Allerlei. Elberfeld, 17. März. Das Eisenbahnhllfspersonal von Elberfeld, Witten und Langenberg ist noch an der Un glücksstätte mit der Wegräu nung der Trümmer eines gestern von dem Viaduet in die Wupper gestürzten Güter die Verluste Meyer's und bekannten sich als zuges beschäftigt. Heute Mittag nach 2 Uhr stieß ein, von Barmen kommender Güterzug auf den am östlichen, dern Sabb an: f Voce T orgers stenem iu die 7 un d und 22 hat d Ne kebenden zur Fabrt nach Remscheld imten Personenzug. Der letzte Wagen des Personen- „ sowie die Lokomottve und fünf Wagen des Güter; wurden stark beschädigt. Menschenleben sind nicht beklagen. Zum billigen Laden. Nur gegen Baarzahlung venknufe ich; Kleesamen, Grobkörnige Pfälzer Rothsaat, 3 von Feuerwehrleuten die Leitern bestiegen batte Zorarlitischer Sollcsdienst n in Friedberg. Sabbath⸗ und Neumondsfeler 22 März 1890. Neumond Nisan. Freitag Abend 5 Ubr 45 Min. Samstag Morgen 8 Ubr. Samstag Nachmittag 3 Uhr Sabbatbausgang 7 Ubr. Tutti Frutti, italienische Birnen, amerikanische Apfelschuitzen, lürkische Lwelschen, seinste Kirschen, Beginn: 15 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 23. März an 5 g worgens 6 Ubr 15 Min, Nachmittags 5 Ubr 5 Min feinste eigen., vor Crkrantung leiusle Datteln, zu bewahren, a ll die ihre ormals Kran L. Pauly, Kehlkopf und Lunge Jahreszeit eine Pflicht * Deren, Bonn, 18. März cute Nacht um 11 Uhr 6 Min. Eine Partse Buckskin zu Herren Anzüge, ver Meter 2 M., g 8 lerne digte ein heftiger 5 in Bonn und Ur gegend Eine Partie weiße Damenhemden aus gutem Crcton, per Prima Provencer, Luzerne, Berlin, 17. März. Durch eine Gasepplosion stürzte/ Dutzend M. 7 50, doppelt auf Seide gereinigt, in bekannten hochfeinsten de Abend ein Theil der neuen Kalser Wilbelm Brücke Eine Partie weiße und farbige Damen ⸗Nachtfacken und] Qualstäten bei W 1 wodurch mebrere Personen verletzt sein sollen. Ein⸗ Unterbosen aus prima A sent, per St M. 15,12 Wilhelm Fertsch. UAbbeiten feblen noch. Eine Partie gestrickte wollene Damen Unterröcke, per Stück a Endlich ist es gelungen, eine Falschmünzer M. 1.25, N 5 de zu entdecken, welche seit einiger Zeit hier falsche Fertige Betttücher, per Stück 2 M., Ne und nfmarkstücke in Zablung gegeben hatte. Eine Partie Handtücher, per Elle 12 Pf, 2 5 8 Rotterdam. Die Poltzei entdeckte bier eine weit Eine Partie Druckzeug und Cattun zu Kleidern, per Empfehlung. zweigte Fälscherbande, welche Antwerpener und Brüß Elle 25 Pf., Einem bleligen und dus wa Berehrl. Publikum 10* Stadtloose nachmachte. Dieselbe ist verdächtig, ferner werden farbige Damenkleiderstoffe, Corsetten und die ergebene Mittbeilt„ 2 5. an auch spanische und preußische Staatspapiere nachgemacht Triecottaillen ganzlich aus verkauft Hause des H. 528 e e Be 55 10 näch st baben Sleschzeitig zupleble uch mein großes Lager in fertigen] dem Bahnhof, Bang bene 2 60* N Paris, 17. März. Einer Meldung der Morgen: Herren und Knaben-Anzügen au sebr billigen Prelsen. Gleich; a 1. A hle ich 5 5 al. en Herren⸗ ter aus Lamachine zufolge brach gestern in dem* 5 4 Urgent 15 Brand aus. e Drei Arbeiter— M. Netscher. 2 e 7 L Sort ene 1 wurden getödtet, mehrere verwundet. GE! 87 f 5 Madrid, 18. März Heute Morgen wurde 4 175. ones homes II., haftiges Erdbeben in Malaga und den Nachbarstädten 246 Circa 200 Stück F e e 1341 Schneidermeister. despürt; dasselbe verursa chte große Bestürzung unter EE din Einwohnern, aber keinen Schaden. 5 Cagliari, 7 März. Im Innern der Insel Sar D Damen jaquets Eine ne ehrliche Person chien sind weite Gebiete überschwemmt, einge Häuser wied zum Waschen gesucht. wWeldungen Billa Britania 0 l 75 9 2. dun* .— 1 r Jae, in allen Farben, in Kammgarn, Vouxkine ed Neuber 1195 großen Buchhandlung in Indianopolis Feuer aus, durch und Tricot verkaufen wir T schon zu Ilei sch 8 Verkauf s 13 r getödtet, 9 meist tödtlich ver 5 M. dot Stück. 1* isch⸗ 8 J. 5 wurden. Der Unglücksfall geschob infolge des Ein* 1 Doe nerstag 2 20.* Mie f 8 1 Ubr, rzes einer Mauer in dem Augenblicke, als eine größere ck L E 9 2 r in fettes Rind im Ralbbause da ler ausgebauen, Be er— Ane e* Pfund zu 40 Pf kauft. 1352 prischer Kahliau. Labberdau, hr athückinge, Speckhückinge, Russ. Sardinen, Rollmöpse, Fardines à Fhuile, Hummer, Uralcaviar, Salm, Auchovis 1268 be Dianksagung. meiner seligen Wilhelm Fertsch. Liebe und Güte, welche Pesundbeit zur Erfüllung der Berufsobllegenbesten be⸗—— J 70 * g Frau nd ibres Leidens und ch die zahl⸗ arsen. Durch Gebrauch von Vay's äehten So- Das groß. tun 19 1 Aber t 2 8— ung 8 n 1 ur 5e! e gr b 1 U dener Mineral ⸗Pastillen, die auch bei schon cage, 13 110 1* 1* I 21206 st, sowie üb* für olle mir überaus woblit buende Lenem KNatarrb äußerst wirksam sind, namentlich wenn sie 0 dern 428 r 1 e P 3 ich 6 Tbeilnabme nach 1b De ige, k 8 diesem Falle in beißer Milch genommen werden, wird William Lübe ck in 63 H Etwaige Verseben bitte ssch mit meiner großen 2 dleser Schutz sicher ernelt. Erbältlich in den Apotheken a 5 8 5 5 er ind Droguenbandlungen 85 Pfg. per Schachtel. 1332 versendet zoll frei geg n Nachnahme icht unter 1 re ch zu en chu digen e 8 1 5 8 10 Pfund) gute neue 48 Geb. Kirchenrat Dr. Tiegel. 17 Bettfedern für 60 Pf. das Pfund 20 ö 7 a No st vorzüglich gute Sorte M. 1.25, Holz⸗ Verf eigerung. prima Halbdunnen M. 1.60 und M. 2. Montag den 24. 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Zugleich Lebens fahre nach langem, besseres Jensetts abzu— sagen wir Allen denen, die uns wäbrend der Krankbeit so bülfreich zur Seite standen und welche ibm die letzte Ehre ne. insbesondere dem Gesang: und Krieger Verein, unseren innigsten Dank Assenheim den 16. März 1890. Die trauernden Hinterbliebenen. 1340 an hat, meine liebe und unvergeßliche Frau An die Wähler des zweiten hessischen Reichstags⸗Wahlkereises. Nachdem ich zum Abgeordneten des Kreises Comité, den zahlreichen Freunden, die für meine traten und allen meinen Wählern den herzlichsten liche Sache und für das mir bekundete Vertrauen darzubringen. Gleichzeitig spreche ich auch gegenüber Denen, die mich nicht gewählt haben, die Zuversicht aus, daß unsere Gegnerschaft nie zur Feindschaft werde und daß es immer mehr gelingen möge, der Verbitterung unserer Parteikämpfe ein Ende zu bereiten, unter welcher unser politisches Leben An mir wird es hierbei nicht fehlen. seither schwer gelitten hat, Gießen, 18. März 1890. auf Seide gereinigt in prima Quolitäten, bei 12317 Georg Groß. Musikverein. Concert Samstag, 22. Marz, 8 Uhr Abends, im Trapp'schen Saale, unter Mitwirkung von Frl. Mathilde Haas(Alt) in Mainz, Herrn H. Hormann(Tenor), Concertsänger, in Frankfurt und Jac. Geissell(Bariton) in Hanau. Hauptnummern des Programms, welches im nächsten Anzeiger vollständig mitgetheilt wird, sind: Prinzessin Ilse, für Chor, Soli und Klavier„ Die erste Walpurgisnacht, für Chor, Soli und Klavier Nummerirter Platz M. 1.50, nichtnummerirter Platz M.., Schülerplatz 50 Pf. Karten sind in beiden Buchhandlungen und Abends an der Kasse zu haben. Karten für die passiven Mitglieder sind bei Herrn C. Heyland bis Freitag⸗Nachmittag in Empfang zu nehmen 1361 Friedberg Büdingen für den Reichstag erwählt bin und diese Wahl angenommen habe, erfülle ich die angenehme Pflicht, dem freisinnigen Wahl— Deutschen und ewigen Kleesamen, Deutschen und ewigen Kleesamen von der landw. Versuchsstatton in Darmstadt untersucht und laut Attest als„seidefrei“ befunden, empfiehlt in grobkörniger, keimfähiger Qualität 358 Fr. Hilbrecht Wwe. Kultflüssiges Baumwachs * Todes⸗Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten mache ich hierdurch die traurige Mittheilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen Marie Kautz, geb. Hestermann, nach langem schweren Leiden zu sich zu rufen. Friedberg den 18. März 1890. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Donnerstag Nachmittag 3 Uhr statt. Besondere Einladung erfolgt nicht. 1341 A. Schulz Mendelssohn. 134 Wahl mit so großer Sorge und Hingabe ein— Dank für ihre Anhänglichkeit an die freiheit— Dr. Guifleisch. 1321 empfiehlt W. Bernbeck. Deutschen und ewigen Kleesamen, sowie alle Gartensämereten empfiehlt in bester Qualität 1319 Fr. Gunderloch. 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J. in meinem Restauratlons⸗ lokal ein Billard neuesten Systems mit vorzüglichen gefälligen Benutzung. Achtungsvoll . Geibel, 1329 Saalbau. 3 C. Kalbfleisch, Mache e Confirmanden⸗Hüten, Herren- und Knabenhüten, Negen⸗ schirmen, Spazierstöcken, Handschuhen, Hosenträgern, reichste Auswahl in Hals- binden zu äußerst billigen Preisen. 1849 Hüte zum Waschen u. Faconniren bittet man baldigst abzugeven bei 1330 J. Keim. Kaffee, gebr., in bester Qualität, per Pfund 140, 150, 160, 180, 1360 empfiehlt J. A. Windecker. la frische Repskuchen 8 empfiehlt zum frische, 151 Ae Brautkränze, Corsetten, Hand— schuhe, Kraußen, Taschentücher, Unter⸗ röcke, weiß und farbig, Hemden für Herren, Damen und Kinder, Kragen, Man⸗ schetten, Binden, Tricotjäckchen, Tricot⸗ taillen, Tricotkleidchen in schönster Auswahl zu bekannt billigen Preisen empfiehlt 6. F. Alelter. 1345 Consirmanden⸗Stiefel in großer Auswahl bei 1362 Louis Waas. Kleesamen 1320 in seidefreier Prima Waare empfiehlt W. Bernbeck. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu eine Beilage.) Abend⸗ Unterhaltung Der Vorstan d. freiwilligen Krankenkasse wird auf Freitag den 28. März, Abends 8 Uhr, in die Herberge zur Hetmath freundlich Tages Ordnung: Erhöhung der Belträge fü 1 1 Patentbanden aufgestellt habe und empfehle dieses zun in de Sf eee . E. zu 51 Beilage. Oberhessischer Anzeiger. . 4. 1347 P. P. Ich beehre mich hiermit anzuzeigen, daß die Neuheiten für die kommende Saison bestehend in garnirten und ungarnirten Damen⸗ und Kinderhüten, sowie sämmtliche Artikel der Modebranche eingetroffen sind. Achtungsvoll Friedberg, Marz 1890.. F. Aletter. Oberfürsterei 1 Homburg Staatswald. Nutz und Brennholz ⸗Verkauf. Donnerstag den 27. März 1890, in dem Schutzbezirk Feldberg, in den unteren Distrikten 41, 49, 48, 46, 51 und den oberen 56, 57, 60, 61, 62. Nutzholz: 328 Stamme mit 46 fm, 32 rm Schichtnutzholz(4A m lang). 1650 Stangen I.— III. Classe, 1400 Stangen IV.— VI. Classe. Arbeits⸗Vergebung. Freitag den d. Mts., Nachmittags um 1 Uhr, * sollen auf dem Rathhause zu Reichelsheim nachstehend verzeichnete Arbeiten und Lieferungen öffentlich vergeben werden: Pf. Zimmerarbeit, veranschlagt zu 21 50 Maurerarbeit 1 Schreinerarbeit 31 50 Spenglerarbeit 8 75 Wagnerarbeit 15 Schmiedarbeit 10— Pflasterarbeit 132— Brechen und Zurichten von Basaltpflaster⸗ steinen 323— Anfahren dieser Steine 95— Liefern von Pflastersand 220— Friedberg den 17. März 1890. Zörb II., 1331 Bezirks bauaufseher. Holz⸗Versteigerung. Montag den 24. d. M. kommen im Ostheimer Gemein⸗ dewald zur Versteigerung: 563 Nadelholz(Kiefern⸗Stämme) von 14 bis 40 om Durchm und 5 bis 19 m Länge zusammen 250 fm, — B 1 8 5 Eichen- Stämme von 1,46 sm, rennho 3 8 Birken Stämme von 1,62 fm, Buche: 60 rm Scheit und Knüppel, 11.000 Stück Wellen, 16 rm Stockholz, 13% Nadelbol Derbstangen von 9,35 fe(n Sperm Nadelholz: 160 m„„. 250 rm Ruüppelreis, 14 rm Stockholz. 5 7 3 2 5 ear . 55 e Kiefern- Stämme eignen sich ganz besonders zu Zusammenkunft Vormittags 10 Uhr auf der Chaussee an der Grenzes nau Schnitt, und Grubenbolz. 9 ei des Staatswaldes und des Niederurseler Waldes. Zusammenkunft präeis 9 Uhr in der Kubtränke 21 0 3* SN Auswärtigen Kaufliebbabern wird mitgetbellt, daß e Das Material von den oberen Distrikten 56—62(FichtenSchichtnutzholz und 3% e wird Nachmittags 2 Uhr an der„steinernen Hütte“ am Stockborn ausgeboten, mag also vorher[von Frankfurt um 712 Utzr an der Haltestele Oügeilm besichtigt werden, wozu der Koͤnigl. Foͤrster Ubach zu Oberreifenberg und der Holzhauer⸗ antreffen. 5 meister W. L. Sachs zu Arnoldshain nähere Auskunft ertheilen. Ostherm den 15. März 1890. 8 8 rettenden 0 3 f 1 erk Huene Großherzogliche Vürgermeisterei Ostheim. 1333 Der Köntal. Oberförster: Frbr. v. Huene.. 1339 3338 n hum* 5558 1 3 2 41 8* 8 8 0 DODberh. Dampf Färberei Kchem. Wäscherei Holz Versteigerung. f m 24. März, Vormittags 10 ube, et. Louis Braubach. Butzbach.„. ers“ Saste 10 Wen e icen bee 8e gigen f ic an Meine Annahmestelle für Friedberg und Umgegend befindet sich bei Herrn W. Trapp, berg versteigert werden: 5 nter“, in Firma C. F. Schleuning, Kasserstraße 551. 92 1. 8 5 Nass mit IDifrerential-Räderstellung. inziger zweischariger 8530 Wellen 3 8. Paug, welcher auch ale einschariger Tiactulukpdus bag auel, Kain Rad 740 Aus buschrelsig(Vocbelz). pflug und Untergrundpflug combinirt, demune werden. rde Zlegenberg den 15 März 18990. geht auf dem gepflügten L. nd! 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