1390. N Donnerstag den 20. Februar. M22. Oberhessischer An eiger. —— 1 — — — und Freitag Abend ausgegeben. 11 hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch 4 Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. E 19 Dr 0 Mitglieder, 4. Mittheilungen über Zwergobstkultur. 8 nicben. 6. fler. Comme un. hel, 2 * zi richten. oncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche au auswärtigen Einsendern(oweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), s dem Kreise 11 Pf., Reclamen welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von . Das Militär-Ersatz-Geschäft pro 1890. Der Civil-Vorsitzende der Großherzoglichen Ersatz-Commission Friedberg an die Einige von Ihnen stehen noch mit Einsendung der Stammrollen im Rückstande. o den solche durch Wartboten abgeholt. von jeder Ottschaft mindestens ein Vertreter Tagesordnung: 1. Jahresbericht, — —— Das Großherzogliche Krei Obige Bekanntmachung wollen die Herrn Bürgermeister in der betreffenden Sektion annt geben. Obstbaucursus am pomologischen Garten der An der Ackerbauschule zu Friedberg soll auch in diesem rselbe zerfällt in einen praktischen und einen m tk sege unter Leitung des Obstbautechnikers, letzterer vom 9. bis 30. Die Schüler können entweder zu dem ganzen Cursus, oder nur zu dem II. stere müssen sämmtlich das 16. Lebensjahr vollendet haben und ein W̃᷑ einer Gemeinde, oder eines laudwirthschaftlichen de Theile besuchen und seitens Unterricht frei, thmalige theoretisch-praktische Prüfung günstige Für die Dauer des rein praktischen 1Atägigen e praktischen Arbeiten beziehen. spätestens 8. März an den Vorsteher des pomologi D. 1.—1.50 Tagelohn für ihr Anmeldungen sind bis Friedberg den 10. Februar 1890. Das Großherzogliche Obige Bekanntmachung des Aufsichtsrathes der Ackerbauschule wollen die Herren Leise bekannt geben und sich bemühen, daß junge Leute zur Ausbildung als gen wollen Sie nur geeignete Personen vorschlagen, Zu Unterstützun . b. am Beruf eines Baumwärters ausüben zu wollen. nach derselbe sich verpflichtet, die Unterstützungssumme zurückzuzahlen, bengewerbe aufgibt. Die General Versammlung der Sektion Vilbel findet Sonntag den m u kühlen Grunde(Reck'scher Saal in Vilbel statt. Alle Mitglieder der Sektion 2. Neuwahl des Sektions-Vorstandes auf drei Der Sektions Vorsitzende: Graf v. Ortola. samt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreise ihren Gemeindeangehörigen auf ortsübliche Weise heoretisch-praktischen Theil. auch können Stipendien gewährt werden, um welche durch Die Hospitanten haben ein Unterichtsgeld von M. 10 zu entrichten. dwirthschaftlichen Bezirksvereins eingekommen werden muß. und bebält sich die Schulleitung das Recht vor, unter den Ange⸗ 1 Die Gesammtzahl der Theilnehmer soll über 12 nicht hinausgehen, inte die Auswahl zu treffen. Am Schluß des Kursus findet eine Prüfung statt, 1 Brauchbarkeit als Baumwärter übernimmt, dagegen soll eine solche übernommen werden, Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Wetterauer Obstbau-Verein. theilnimmt. Jahre, — D Ergebnisse zeigt. Mit dem auszubildenden g. Entgegennahme von Wünschen und Auträgen f 9 sobald er die Beschaͤf ohlverhaltungszeugnis ihrer Bürgermeisterei beibringen. Bezirksvereins als zukünftige Baumwärter empfohlen werden, ist Vermittlung der Bürgermeisterei bei dem Direktor des betreffenden Wandercursus wird darauf gesehen werden, Friedberg den 18. Februar 1890. Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Sind dieselben nicht bis zum 22. I. Mts. eingelangt, Dr. Braden. 23. Februar, Nachmittags 3 Uhr, im Saale der Wirthschaft Vilbel werden zur Theilnahme eingeladen und ist es erwünscht, Der Geschäftsführ er: Dr. H. von Peter. 8. Dr. Braden. 5 1 3 Ackerbauschule zu Friedberg. Jahre ein Obstbaukursus in der Gesammtdauer von 8 Wochen abgehalten werden. Ersterer wied vom 17. bis 29. März als Wandercursus für April und im August in Friedberg statt finden. Theil als sogenannte Hospitanten angenommen werden. B aum⸗ Für solche, welche und wird ein Zeugniß ausgestellt, womit jedoch die Schule keine Verantwortung für wenn eine weitere einjährige Ueberwachung und eine daß die Schüler Kost und Logis oder schen Gartens hiesiger Ackerbauschule, Herrn Dr. von Peter Der Aufsichtsrath der Ackerbauschule zu Friedberg: Dr. Braden. Friedberg den 10. Februar 1890. Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Bürgermeister in ihren Gemeinden auf ortsübliche Baumwärter sich melden. welche sich verpflichten, seiner Zeit in der betreffenden Gemeinde Baumwärter müßte demnach ein Vertrag abgeschlossen werden, tigung mit der Baumwartung als Haupt- oder Dr. Braden. ine, 1 1 1 27ntsch. Naybach hatte seine Kiser habe dieselbe Deutsches Reich. Darmstadt. lligen Gall'schen Feuerwehr zu Gießen, Litho— iuph Loos, wurde das Ehrenzeichen für Mit⸗ leder freiwilliger Feuerwehren ertheilt. Berlin. Es geht das Gerücht, Minister Demission eingereicht, der aber nicht angenommen. Köln. Wie die„Köln. Ztg.“ erfährt, weite für den Posten eines Oberpräsidenten der Weinprovinz in erster Linie Oberbürgermeister . Miquel in Aussicht genommen gewesen. Derselbe hat vorlaufig gedankt, weil seine An⸗ mienheit in Frankfurt bei einer Reihe groͤßerer cömmunaler Unternehmungen gerade in nächster Dit nothwendig sei. Der Kaiser empfing gestern Ii. Miquel in einer 1½stündigen Audienz, in wlcher dieser die Gründe darlegte, welche ihn peranlaßten, den Kaiser zu bitten, von der Be⸗ mung Abstand zu nehmen. Der Kaiser erklaͤrte, t Dr. Miquel's Gründen einverstanden zu sein 1nd besprach mit demselben eingehend die Arbeiter— Mußfrage. Dem Hauptmann der frei⸗ Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Das Ge— rücht, daß dem Grafen von Hartenau ein actives Commando in der österreichischen Armee gegeben werden solle, dürfte sich, wie die„Koln. Ztg.“ lerfährt, vorläufig nicht bestätigen. Pest, 18. Febr. Graf Julius Andrassy ist heute in Volosca gestorben. Mit ihm schied einer der hervorragendsten Staatsmaͤnner Neu— österreichs. Prag. Eine vom Club der Jungcezechen in Pardubitz auf den 2. März einberufene Ver— sammlung, in welcher über die politische Situa— tion berathen und ein Vortrag über die natto— nale Bedeutung von Johann Hus gehalten werden sollte, ist von der Behoͤrde verboten worden. Holland. Haag. Der Koͤnig ernannte den Minister des Innern, Baron Mackay, zum Colonialminister, den Deputirten Savornin Loh⸗ mann, Führer der orthodoxen protestantischen Partei, zum Minister des Innern. Frankreich. Paris, 17. Febr. Bei den gestrigen Pariser Ersatzwahlen kam es im fünften Arrondissement zur Stichwahl zwischen einem Boulangisten, einem Radikalen und einem Oppor⸗ tunisten. Im 13. Arrondissement wurde ein Boulangist gewählt, in Neuylle, in Pantin, in Saint Denis, in Sceaux ebenfalls Boulangisten. Infolge dieses Wahlerfolgs wird eine lebhafte boulangistische Propaganda für die bevorstehenden Municipalwahlen vorbereitet. 18. Febr. In dem Koblenbecken von Saint Etienne brach eine Streikbewegung aus. Vierhundert Bergarbeiter weigerten sich gestern, wegen der Entlassung verschiedener Kameraden, in den Schacht„Jubin“ einzufahren. Die Berg⸗ leute in Villeboeuf drohen aus der gleichen Ver— anlassung zu streiken. Großbritannien. London. Der deutsche Botschafter, Graf Hatzfeldt, theilte dem Marquis von Salisbury die Einladung zu der Arbeiter— schutz Conferenz mit. Letzterer versprach die sorg— faͤltigste Prüfung der Sache und wird die Ant⸗ wort der englischen Regierung dis dahin ver⸗ schoben. — Der Minister des Innern Matthews —— r r ä empfing eine Abordnung des Grubenarbeiter⸗ vereins Großbritanniens, welche, von mehreren“ Parlamentsmitgliedern geführt, die Einbringung einer Vorlage behufs Einführung achtstündiger Schichten nachsuchte. Der Minister erwiederte, er werde immer bereit sein, die Lage der Arbeiter zu verbessern und werde bei dem Führer des Unterhauses, Smith, die Einbringung einer! solchen Vorlage befürworten, könne jedoch für einen Gesetzentwurf, welcher die Abkürzung der Arbeitszeit bezwecke, die Unterstützung der Regie— rung nicht in Aussicht stellen. Serbien. Belgrad. Die Skupschtina nahm die Vorlage betreffend Aufnahme einer Eisen- bahn⸗Anleihe im Betrage von 26,600,000 Fr. an. Bulgarien. Sofia. Die Belgrader Nach— richten von Unruhen in der Umgegend von Küsten dil werden von der„Agence Balcanique“ für unbegründet erklärt. Die Ruhe in Bulgarien sei nirgends gestört. Afrika. Sansibar, 17. Febr. Die Expe— dition Wißmann's nach Usambara war in jeder Beziehung erfolgreich; Simboja und die anderen Häuptlinge unterwarfen sich und gaben freiwillig dem Dr. Meyer und Anderen geraubtes Eigen- thum zurück. Aus Stadt und Land. H. Friedberg, 18. Febr. Bei recht günstigem Wetter entfaltete sich auf dem heutigen Pferdemarkt in den Morgenstunden schon ein bewegtes Treiben. Waren doch sämmtliche städtische Stallungen sowohl, als auch diejenigen der Wirtbe von den Pferdehändlern, die dies Markte gestellt. mal in vermehrter Zahl erschtenen waren, geradezu über— füllt. Trotz dieser Konkurenz saßen die Pferdehändler auf dem hohen Gaul, wie man zu sagen pflegt, und verlangten für ihre Waare, meist norddeutschen wie auch sonstiger schweren Arbeitspferde, ganz enorme Preise. Die Zahl der von diesen Händlern zum gebrachten Pferde belief sich auf nahezu 150 Stück, nicht minder waren von Seiten der Landwirthe ze. aus der Ungegend auf unserem schönen und sehr geeig neten Marktplatz Pferde verschtedener Art zum Verkauf Es sind der Commission über 100 abgeschlossene Verkäufe gemeldet worden und wurden für schwere Arbeits pferde Preise von 500— 100 M. gezahlt. Auch in ge ringerer Wagre wurden wie immer ee abgeschlossen, Luxuspferde wurden nicht verlangt. Die Commission hat die zur Verloosung bestimmten 12 Pferde in schönster Waare angekauft, nur war dieselbe in Folge der hohen Preise gezwungen, 700 M. über den Voranschlag zu ver— ausgaben, was gewiß ein Beweis dafür ist, daß das Pferdemarkteomités die Interessen des Pferdemarkts zu berücksichtigen verstebt. Werfen wir einen Blick zurück, auf den ersten Frühjabrspferdemarkt, welcher am 18. Febr. 1878 stattfand, so koͤnnen wir zu unserer Freude konsta— tiren, daß die damals an dieser Stelle ausgesprochenen Erwartungen sich in jeder Hinsicht verwirklicht haben. Heute Abend findet die Verloosung statt 1 Friedberg. Am vorigen Freitag Abend fand die General, Versammlung des hiesigen Stadtkirchenbau Ver eins pro 1889 in 3 gütigst zur Verfügung gestellten Rathbaussaale statt. Der Vorsitzende, Professor Weiffen⸗ bach, lagte zunächst die Rechnung vor, wonach sich im verflossenen Rechnungsjahr das Vermögen abermals um 925 M. gehoben hat und dermalen zwischen 4000 und 5000 M. beträgt und tbeilte sodann mit, daß das neue R.⸗Jahr unter besonders günstigen Aussichten(1000 M. Geschenk von den Erben Theobald und 100 M. von den Geschwistern N. N.) begonnen habe. In der darauf— folgenden Berichterstattung legte Prof. Weiffenbach dar, daß das Wohlwollen Großb. Regierung unverändert fort— bestehe und gegründete Aussicht zur Staats Beibilfe und Schlags, Gewährung einer Geld-Lotterle vorhanden sel, 1 sich hteran anknüpfenden, eingehenden und einmilts Diseussion betheiligten sich Dekan Mayer, der eine f wichtiger und interessanter Mitthetlungen machte, Sch rath Schmidt, Rechsanwalt Windecker, Gerichtsschreshe Weber u. A. Eine kurze Beschreibung der Stadtksyg soll ausgearbeitet und zum Besten des Vereins verkag werden. Schließlich theilte der Vorsitzende mit, daß Vorstand des Verschönerungsvereins sein Ansinnen, da ponible 800 M. für Verschönerung des Stadtkirch Platzes zu reservtren, abgelehnt habe. Heuchelheim b. Gießen. Am 14. Febr. wurd dahler 6 junge Burschen wegen Verbrechens gegen Sittlichkeit verhaftet. Allerlei. Newyork, 18. Febr. Aus Rio de Janeiro t beute ein Dampfer mit 51 Personen, größtenthel Deutschen ein, welche nach Brasilten ausgewandert warg und von dort enttäuscht zurückkehren. 1 Briefkasten. Dem Einsender von„Woas a Werreraer Bauer“ Nachricht, daß er sich nennen muß, wenn wir seinen Wunsche nachkommen sollen. Er kann überzeugt sei daß wir das Redaetlonsgeheimniß auf Wunsch wahr werden. Die Redaction Jsraelitischer Gottesdienst in Friedberg, n Donnerstag den 20. und Freitag den 21. Februar 1 Neumond Adar. Sabbathfeter vom 22. Februar. 1 35 Freitag Abend 5 Uhr. a 1 Samstag Morgen 8 Uhr 15 Min. D Samstag Nachmittag 3 Uhr 30 Min. Die g Sabbathausgang 6 Uhr 15 Min. N Wochengottesdtenst von Sonntag den 23. Februar g Morgens 6 Uhr 45 Min., Nachmittags 4 Uhr 30 Min Beginn: Holzversteigerung. Montag den 24. Februar l. J. sollen Vormittags 9½,ʒ,q Uöhr in den Gräflich Leiningen— Westerburgischen Walddistrikten Jungfernwald und Eichereck öffentlich ver— steigert werden: 4 Raummeter Buchenscheitholz, 10* Buchen- und Eichenknüppel, 1 Buchenstockholz, 1500 Buchen⸗ und Eichenwellen, 150 Kiefernwellen. Die Zusammenkunft findet statt im Jungfernwald am Bahnwärterhäuschen Nro. 4 an der Eisenbahn Hanau— Friedberg. Ilbenstadt den 15. Februar 1890. . Lauckhard. Arbeits⸗Vergebung. Die zur Renovirung der Pfarrhofreithe zu Staden nöthigen Arbeiten und Lieferungen sollen auf dem Sub— missionswege vergeben werden, nämlich: 783 Dachdeckerarbeit, veranschlagt zu M. 120 Schreinerarbelt 1 189 Schlosserarbeit 3 20 Pflasterarbeit 5 Weiß binderarbeit 5 0 Tapezierarbeit 130 Lieferung von Pflastersteinen 00 Lieferung von Sand 120 Kostenüberschlag und Bedingungen liegen in dem Pfarr hause zu Staden und die Abschrift bei dem Unterzeichneten zur Einsicht offen, dortselbst können auch die Offerten verschlossen bis zum 26. d. M., Mittags um 12 Uhr, abgegeben werden. Friedberg den 16. Februar 1890. A. 3örb 5— Bezirks bauauffeher. Holz. Versteigerung. Montag den 24. und Dienstag den 25. d. M., Vor⸗ mittags 9 Uhr anfangend, sollen in dem Gräfl. zu Ran ßau'schen Kirchwald bei Zlegenberg versteigt werden: 400 Raummeter Buchen-⸗Scheitholz, 13000 Laubholzwellen, 6000 Buchen Astwellen, 40 Eichen- Stämme mit 3 estmet n 32 Buchen⸗„ ee 3 Kiefern-„ 5 0 1 Das Brennholz kommt am ersten, das Stammholz „0„ 1 am zweiten Tag zur Versteigerung. Ziegenberg den 15. Februar 1890. 806 Sommerlad, Forstverwalter. Bekanntmachung. Die im Gemeindewald Nieder-Ros bach am 17. g. abgehaltene Holz Versteligerung ist genehmigt und der erste Abfuhrtag auf Montag den 24. Februar bestimmt worden. Nieder⸗Rosbach den 18. Februar 1890. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder Robach. 829 Groh. Holz⸗Versteigerung. Montag den 24. Februar kommt im Ostheimer Ge— meindewald, Distrikt Hessel, zur Versteigerung: 23 Festmeter Eschen⸗Stämme, 199 Raummeter Buchen Scheller, 54 4 Buchen Knüppel, 4850 Wellen Buchen Reisig, 800 5 Eichen-Reisig, 152 Raummeter Buchen⸗Stöcke, 10 4 Eichen Stöcke, 11 Rm. Eiche Das Stammholz kommt soviel als möglich zuerst zur Versteigerung. Zusammenkunft Vormittags 10 Uhr auf dem Vieinalweg nach Bodenrod. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, daß Ende dieses Monats auf der Kubtränke ea. 400 Jestmeter prima Kiefern- und Fichten⸗Stämme zur Versteiger⸗ ung kommen. Ostheim den 15. Februar 1890. Großherzogliche Bürgermeisterei Ostheim. Schneider. Holz- versteigerung in den Gräflich Solms-Rödelheim'schen 7 dungen. Im Revier Wickstadt, im Distrikt Ameisenkopf, 1 1 versteigert: Dienstag den 25. Februar, Vormittags 9 Uhr: 48 Eichen Stämme mit 15,45 fm Inhalt(Wagnerholz), 7 Hainbuchen Stämme mit 2,03 fm Inhalt, 200 rm Buchen ⸗Scheiter, 59„„ Knuppel, 80„ gemischte 8 100„ Buchen Stöcke, 80„ gemtschte„ 285„ Buchen-Reiser, 90„ gemischte„ 1000 Wellen gemischte Reiser,(Backholz) Zusammenkunft am Forstgarten. Wickstadt den 18. Februar 1890. Der e Revlerförster: buch. Holz Versteigerung, „otz den 18. Februar ds. Mts., 10 Uhr anfangend, sollen im Hoch— Weiseler Gemeinde⸗ wald, Distrikt Hainbuchekopf, Lammesard und Kirschbaum— berg, folgendes Gehölz melstbtetend verstelgert werden: 1200 Kiefern-Bohnenstangen, 10 rm Buchen ⸗Scheiter, 17„„ Knüppel, 4„ Nadel⸗ 7950 Buchen⸗Wellen, worunter 4300 schwere 4. Durch- forstungswellen, 600 Erle Wellen und 12 xm Buchen⸗Stöcke. Anfang und Zusammenkunft am Hauptfahrweg nächst den drei Teichen. Hoch Weisel den 17. Februar 1890. Großherzogliche Bürgermeisterei Hoch Weisel. Wörner. Ein Unverheiratheter Knecht 826 kann eintreten bei P. Rudelius. hausen Vormittags In vermiethen Hol zversteigerung Donnerstag den 27. Jebruar werden aus den Domantalwalddistrikten Fauerbacherhecken und Lange 8 birken versteigert: ö 89 Eichen ⸗Stämme= 40,53 ebm(15— 32 cu. mittenstark, 4 16 m lang); ferner Scheiter: 194 Raf Buche I. Cl., 3 Rm. Buche II. Cl.; Knüppel: 146 N Buche, 97 Rm. Esche; Reisig: 545 Rm. Buche, 41 Na 0 Eiche, 102 Rm. Aspe; Stöcke: 60 Rm. Buche un Nicht vorgezeigt werden bei der Versteigerung„ 0 Durchforstung(Nr. 1— 28) im Distrikt birken und sind daher vorher einzusehen. Zusammenkunft Vormittags ½10 Uhr auf der gun! straße Wallernhausen— Fauerbach im Distrikt Fauerbachee hecken. Beginn mit den Eichenstämmen. Weitere Au 0 10 kunft ertheilt Großh. Forstwart Konrad zu Schwickalts“ Ilan se Konradsdorf, 16. Februar 1890. Großherzogliche Oberförsterei Ortenberg. Hoffmann. Holzversteigerung. Freitag den 21. d. Mts., 1 10 Uhr, soll im hiesigen Eichwald versleigert werden; 85 4 Raummeter Eichen-Knüppel, 6„ Stöcke, 60 Stück Eichen Wellen, 1 Eichenstamm von 9,20 Meter lang, 78 Centimeter Durchmesser= 4,80 Festmeter, 1 desgl. von 0,40 Festmeter, letzterer zu Thorpfosten geeignet. Heldenbergen den 17. Februar 1890. Großherzogliche Bürgermeisteret Heldenbergen. Schäfer. Holz Versteig rung 4 5 den 25. Februar 95 wird im Ober⸗ Ros bacher Gemeindewald, Distrikt Dachs bau, folgende! 11 Holz öffentlich melstbietend versteigert: 0 27 Eichen⸗Stämme von 13—25 Centim. Durchmesf 0 und 5— 11 Meter Länge, 4 228 Raummeter Buchen Scheiter, 1 8⁴„„ Knüppel, 1 5 Gichen.„ N 1587 Wellen Buchen Reiser, 5 .„ Schlagwellen, 94 Raummeter Buchen Stöcke. 1 Die Zusammenkunft ist Vormittags 9 Uhr an der 1 steinernen Brücke hinter dem Salzberg. 15 Ober⸗Rosbach am 17. Februar 1890. 1 Großherzogliche e Ober Rosbach. ech er. Vorzuügsich bewährt, durch seine langjährigen glän⸗ 1 zenden 9 beliebt, verdient 1 3911 Timpes Kindernahrung Packete à 80 nd 150 Pf bet W. Bernbeck. rb 5 Ini 817 allen Müttern dringend empfohlen zu werden. der mittlere Stock bei 845 K. Mulch. 1 versteigerung⸗Köppern. Die besten Säemascbhines für bergiges und ebenes Terrain sind und bleiben trotz allen anderen Reklamen die 1 8. kittwoch den 26. Februar d. J., Vormittags“! 91½ Ubr, e e Siedersleben schen S axonsa- und Norma Drills Diese Maschinen werden * t 1 Köpperner Gemeindewald nachbezeichnetes Holgi sie eben verschiedenen Ausführungen und in Spurweiten 0 a. 1½ 11 45 160, 157 Bersteigerur 5 0 1 1 l 15 1 i K 1 757 0 der 8.. 2 2% 60 3, 81 2 und 4 Meter mit jeder wünschte Neihenza mit H rsteuer, * Totalität in den Niederwaldschlägen 1. K 8 35 In-XX: anfachen Vordersteuer oder Pat. Zahnbogen Vordersteuer fert N U*— 9 1* 4 0 Stück Fichtenstämme u. Stangen 1.— 4. Cl. 48,38 Einfachster Sdemechanismus aller Drillmasch patentirt D. R. P 0220, die „ Ne 8 8(Festm. Besondere Maschinen können daher dem unkundigst N rtraut werd *. j Lärchenstaͤmme. Stangen 1. 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Besondere Einladung erfolgt nicht. 846 —* Todes⸗Anzeige. Wir erfüllen biermit die schmerzliche Pflicht Verwandten, Freunden und Bekannten anzuzeigen, daß unsere innigsigeltebte Gattin, N Tochter, Schwieger⸗ tochter, Schwester und Schwägerin Marie Karoline Bommersheim, geb Treut, heute sanft dem Herrn entschlaßen ist. Bad⸗Nauhelm, Bauernheim, Betenbeim und Dorheim den 18. Februar 1890. Die tieftrauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Freitag den Nachmittags 2 21 Ubr zu Bauernbeim statt, Febr 838 Wähler und Mitbürger! Nachdem Seitens unserer Parteileitung sowohl, wie auch ganz besonders Seitens unseres Canditaten der diesmalige Wahlkampf in leidenschaftslosester Weise ohne jegliche Beleidigung der gegnerischen Parteien bis zur Stunde geführt worden ist, bringt in diesen Tagen die frei⸗ sinnige Partei ein Flugblatt in die Agitation, welches an Gehässigkeit, schamlosen Verdächtigungen und Verdrehungen der Wahrheit das denkbar Mögliche leistet. Unsere Mitbürger werden wissen, was sie von solchen Angriffen zu halten haben und ein— gedenk sein der alten Wahrheit, daß es schlecht um die Ueberzeugungsgründe des Gegners bestellt sein muß, der zu gemeinem Schimpfen seine Zuflucht nimmt. Wir bitten Sie deßhalb, ihr Vertrauen nicht unserem Candidaten entziehen zu wollen, sondern zu glauben, daß. Herr Graf Oriola als ehrlicher Mann nach bestem Können das Wohl seiner Waͤbler allezeit im Auge behalten, die Rechte des Volkes allezeit entschieden vertreten wird, wie er es wiederholt feierlich versprochen hat. Viele Wähler, 841 die trotzdem in anständiger Weise den Wablkampf zu Ende kämpfen werden. 97 0 7 2 2 8⁴² Landwirthe! Auf zur Wahl!— Vetsäume Keiner dem Vertreter unserer landwirthschaftlichen Interessen, dem Grafen Oriola aus Büdesheim daß durch Aufhebung der Zölle die Landwirth— seine Stimme zu geben, der nicht will, 843 schaft dem Untergange nahe gebracht wird. Viele Landwirthe der Wetterau. Mitbürger!! Wem es daran gelegen ist, daß endlich die bohen Gerichts- und Ad vokatenkosten herabgesetzt werden, der wäble keinen Advokaten, der in seinem Heimathswahlkreise schon zweimal durchgefallen ist, sondern den Grafen Oriola aus Büdesheim. Eine Stimme aus dem Handwerkerstand. 844 Wühlt Gutfleisch! 838 Wähler, Handwerker K Arbeiter! 8 2* ähler, Handwerker& Arbeiter! l Nicht der Kornzoll, überhaupt nicht die Schutzzölle, sondern eine durchgreifende Arbeiter— gesetzgebung, Bestimmungen über den Normalarbeitstag, Einführung der Sonntagsruhe, Be— schräukung der Frauen⸗ und Kinderarbeit wird die Aufgabe des nächsten Reichstages sein. Weder die nationalliberale, noch die deutschfreisinnige Partei wird eintreten für diese ge— rechten Forderungen und deßwegen fordern wir jeden freiheitsliebenden Mann und denkenden Arbeiter auf, einzutreten am Tag der Wahl für unseren Candidaten Herrn Heinrich Prinz, Cigarrenhändler aus Darmstadt. Das Arbeiter⸗Wahlcomité des Wahlkreises Friedberg⸗Büdingen. 50 Wollene und waseerdichte Pferdedecken R G. Schulhof. Großes Lager und Detail⸗Verkauf der württ. Metallwaaren- Fabrik Geislingen. Hervorragende Neuheiten passend für Hochzeits⸗, Pathen⸗, Geburtstags⸗ ꝛc. Geschenke; 4 schwerversilberte Bestecke und Tafelgeräthe 6er lleimburg, Uurmacher und Goldarbeiter. empfiehlt Saalöffnung am 23. Februar, 6½ Uhr Abends. f ohne Genußschein— Kein Elntiitt.= = Kein Mitglied hat das Recht, zufällige g oder überzählige Angehörige einzuführen. D Tische im Saale, brennende Cigarren gibt's nicht. — Oberkleider, Kopfbedeckungen, Coupons, Aetien des Turn Vereins und der Art über; flüssige und lästige Dinge mehr finden bel Conservtrungsrath Gripp liebevolle Aufnahme. 814 Der Vorstand des Turnvereins. Brauerei zum Steinernen Hau Samstag, Sonntag und Montag Concert und Vorstellung der beliebten und bestrenommirten Varlété- Gesellschg Jos. 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