———— 2 r 1390. Donnerstag den 18. Dezember.* 149. Obberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Donnerstag und Samstag. Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch 0 Post„ — Bekanntmachung. Betreffend: Die Stellung von Anträgen auf Befreiung von der Versicherungspflicht. Nach§ 4 Abs. 3 des Invaliditäts- und Altersversicherungsgesetzes sind auf Antrag von der Versicherungspflicht zu befreien: 1. solche Personen, welche vom Reich, einem Bundesstaat, oder einem Communalverbande Pensionen oder Wartegelder, wenigstens im Mindestbetrage der Invalidenrente(d.. 114 M. 70 Pf. bis zum 31. Dezember 1895: 110 M. 94 Pf.) beziehen; 2. solche Personen, denen auf Grund der reichsgesetzlichen Bestimmungen über Unfallversicherung der Bezug einer jährlichen Rente mindestens in dem vorbemerkten Betrage zusteht. Mit Rücksicht auf die Vorschriften in§. 34 Abs. 1 u. 2 des Ge— setzes, wonach die Rentenansprüche ruhen, soweit die Pension(Warte— geld) oder Unfallrente unter Hinzurechnung der Inval.⸗ und Altersrente den Betrag von 415 M. übersteigen würde, wird es im Interesse zahl— reicher Versicherungspflichtiger, welche vom Staate oder einem Com— munalverband eine Pension beziehen, oder im Bezug einer Unfallrente sich befinden, gelegen sein, von der Befugniß zur Stellung des Befrei— ungsantrags Gebrauch zu machen. Wir verfehlen jedoch nicht, etwaige Juteressenten darauf hinzu⸗ weisen, daß es sich, mit Rücksicht auf die günstigen Vorschriften für die Uebergangszeit, für viele Versicherungspflichtige empfehlen dürfte, Be⸗ freiungsanträge nicht zu stellen und deßhalb vor Stellung dahingehenden Antrages eine eingehende Prüfung des Falles angezeigt erscheint. Der Antrag ist, soweit es sich um Personen handelt, die im Staats- oder Hofdienst beschäftigt sind, bei der vorgesetzten Dienstbehörde, von anderen Personen bei der Bürgermeisterei des Beschaͤftigungsortes unter Vorlage der Beweis-Urkunden im Ori⸗ ginal oder beglaubigter Abschrift zu stellen. Mit Rücksicht auf die am 1. Januar k. J. eintretende Pflicht zur Beitragsleistung sind die Anträge alsbald zu stellen, damit noch vor dem 1. Januar 1891 von uns Entscheldung gefällt werden kann. Friedberg am 16. Dezember 1890. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Betreffend: Die Stellung von Anträgen auf Befreiung von der Versicherungspflicht. Friedberg am 16. Dezember 1890. Das Großberzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Indem wir Sie auf vorstehende Bekanntmachung verweisen, geben wir Ihnen auf, bei Ihnen gestellt werdende Anträge nach dem nach⸗ folgenden Formular aufzunehmen und uns dieselben sodann alsbald unter Anschluß der Belege zur Entscheidung vorzulegen. Dr. Braden. Geschehen den —.. eee,„ e, e 7% Dekret) „ JJV„überreicht Verfügung 3 wonach er vom Reiche, von einem Bundesstaate, von einem Kommunalverbande) eine jährliche Pension von. M... Pf. dezishte?: 1(wonach ihm auf Grund der reichsgesetzlichen Bestimmungen über Unfallversicherung der Bezug einer jahrlichen Rente von M... Pf. zusteht“) und beantragt zugleich, daß er gemäß§ 4 Abs. 3 des Reichsgesetzes vom 22. Juni 1889 von der Versicherungspflicht befreit werde. Zur Beglaubigung: K. H. Großh. Kreisamt zur Entscheidung überreicht. VVV o Anlage“): Urkunde von Beglaubigte Abschrift des ) Unzutreffendes ist durchzustreichen. Bekanntmachung. Die Maul- und Klauenseuche in Dor heim ist erloschen und die Gehöfte- und Gemarkungssperre aufgehoben worden. Friedberg den 16. Dezember 1890. eee Friedberg. Dr. Braden. Bekanntmachung. In den Gehöften des Georg Gröninger IV.; des Peter Jung IV.; des Bürgermeisters Ewald; des Franz Nikolaus Lang zu Ockstadt sst die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen und Gehöftesperre angeordnet worden. 8 Die Maul- und Klauenseuche in den Gehöften des Joseph Dienst II.; des Adam Jung; der Kaspar Scharf Erben; des Anton Klein; ber Joh annes Grimmel Wittwe; des Heinrich Scharf zu Ockstadt ist erloschen und die Gehöftesperre aufgehoben worden. 2 Friedberg den 16. Dezember 1890. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Personen, bezüglich deren Aufenthalts Auskunft begehrt wird: Peter Erb, Taglöhner von Odenhausen(N. 384/90); Katharina Weiß von Maar (F. 877% 0“; vouis Müller von Weitershain(R. 259/90). a i. 5 Erledigt. Konrad Eichenauer von Röthges; Chrlsttan Zentner von Rücklingen, durch die Gendarmen Bach und Steinbach in Friedberg; Heinrich Haßler von der Kröge bei Baltenberg; Joseph Groß von Heilsberg; Peter Heck von Astheim; Peter Roth von Klein Karben; Adam Nungesser früher in Groß-Karben. Friedberg den 13. Dezember 1890. Der Großherzogliche Amtsanwalt: Lebrecht. Deutsches Reich. schrieben:„Die Deutschen machen ihren Ein- über die Geschäftsordnung und die Vertheilung Darmstadt. Der Landwirthschaftslehrer Dr. Tobisch fluß jeden Tag in Siam immer fühlbarer. Der des Berathungsmaterials zu beschließen. n Friedberg wurde auf Nachsuchen in den Ruhestand wrsetzt, der Krelsvetertnärarzt May in Nidda zum Kreis; betertnärarzt in Friedberg, der Kretsveterinärarzt Schmidt Reichelsheim zum Kreisveterlnärarzt in Nidda, dte Jorstaceessisten Heimburg zu Worms, Irh. Schenk von Schmittburg und Schlich zu Darmstadt zu Forstassessoren, de Finanzaceessisten Blum zu Wörrstadt und Flath zu boch 1. O. zu Steuerassessoren ernannt. N Berlin, 1. Dez. Der Kaiser verlieh dem gebgroßherzog von Luxemburg, der die Thron— besteigung seines Vaters anzeigte, bei der gestri⸗ en Audienz den Schwarzen Adlerorden. Hlerauf end ein größeres Prunkessen statt. ches Siam, deutsche Consul hat die Würde eines Gesandten— 15. Dez. In der heutigen Sitzung der erhalten und der Bau der ersten siamesischen Schulconferenz wurde Frage 12 berathen: Durch Eisenbahn von Aputha nach Korea ist einem welche Mittel vermoͤgen die hoͤheren Lehran— deutschen Ingenieur übertragen worden. Das sstalten in moͤglichster Uebereinstimmung mit der Eisenbahnmaterial wird in Deutschlaund bestellt Famile auf die sittliche Bildung der Schüler und deutsche Ingenieure an dem Bau beschaͤftigt einzuwirken? Fuͤstbischof Ropp stellte in Verbindung werden.“ mit Uhlhorn und Bodelschwingh den Antrag: den — 15. Dez. Die ständigen und nichtstän-Konfirmationsunterricht moöglichst zu foͤrdern, digen Mitglieder der Commission für die zweite die Religionsstunden in Quinta auf wöchentlich Lesung des deutschen bürgerlichen Gesetzbuches drei zu erhöhen und jeden Schultag mit einer traten heute unter dem Vorsitz des Staatssecre- kurzen Andacht zu beginnen. Die Mehrheit ist — Aus Bankok, der Hauptstadt des König tärs Oehlschläger im Reichsjustizamt zusammen, für Kompromißanschlaͤge, wonach die hoheren wird briesschen Zeitungen ge. um über rein geschaͤftliche Fragen, insbesondere] Lehranstalten selbststaͤndig auf die sitttliche Biel * . 8 1 3 22 5** dung ihrer Zoͤglinge einzuwirken vermögen. Der Antrag Kopp(Konfirmandenunterricht Schulan— dachten) wird angenommen; derjenige, welcher die Vermehrung des Religionsunterrichtes in Quinta betrifft, abgelehnt. — 16 Dez. Die Schulconferenz nahm heute unter Ablehnung aller sonstigen Anträge eine Reihe von Thesen an, auf welche sich Berichter— statter Holzmüller und Mitberichterstatter Mat thias geeinigt hatten. Dieselben sprachen sich, sobald die einjährig freiwillige Dienstberechtigung auch an anderen höheren Schulen nur durch Prüfung zu erwerben sei, im Allgemeinen für eine Umwandlung der siebenstufigen Gymnasial und Realgymnastal-Anstalten in höhere Bürger schulen aus; bei Neubegründung ist den höheren Buͤrgerschulen der Vorzug zu geben; letztere sollen den Namen Realschulen führen. — 16. Dez. Die Volksschulcommission be schloß, von dem auf die confessionellen Verhält nisse bezüglichen Paragraph 14 nur den das Prinzip der confessionellen Berücksichtigung ent haltenden ersten Satz stehen zu lassen, und in einem neuen Paragraphen 14a die übrigen Be stimmungen, theilweise schärfer präcisirt zusammen zufassen; insbesondere soll das Schulkind der Regel nach den Unterricht durch Lehrer seines Bekenntnisses empfangen. Es soll grundsätzlich kein Kind ohne den Religionsunterricht seines einer staatlich anerkannten Religionsgesellschaft angehörigen Bekenntnisses bleiben. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Graz, 16. Dez In Fohnsdorf ist ein Ausstand der Bergarbeiter ausgebrochen. Pest, 16. Dez. Das Abgeordnetenhaus nabm in zweiter Lesung den Gesetzentwurf be treffs Verstaatlichung der No dostbahn an. Schweiz. Bern, 15. Dez. Da einige in ternationale Ruhestörer, welche in Genf Unter— kunft gefunden haben, immer offener ihre anar— chistischen Tendenzen zur Schau tragen, wird dieser kleinen Bande bald das Handwerk gelegt werden. Gestern feierten sie die Mordthal Padlewski's und schimpften auf die Schweiz. Frankreich. Paris, 16 Dez. Labruyere, welcher die Flucht Padlewski's begünstigte, und Frau Duc Quercy, welche Padlewski Zuflucht in ihrer Wohnung gewährte, wurden heute Morgen verhaftet, Charleville, 15. Dez. Der Streik der Eisenhüttenarbeiter in Revin scheint größere! Dimeusionen annehmen zu wollen; etwa 1000 Arbeiter streiken. Gensdarmerie und Mi litär sind nach Revin abgegangen. Belgien. Brüssel, 15 Dez. In Lalouviere fand ein Congreß von Bergarbeiter Delegirten statt. Es waren insgesammt 74 belgische Ar beitervereine vertreten. Es wurde mit 60 gegen 12 Stimmen beschlossen, einen allgemeinen Streik in Scene zu setzen, falls die Kammer sich nicht in der gegenwärtigen Session mit der Verfas— sungs revision beschäftige oder die Kammer die Revision verwerfen sollte. Großbritanien. London, 15. Dez. Heute fanden in Tipperari und Newry große antipar nellitische Meetings statt. Nach stürmischen Scenen wurde der Absetzung Parnell's zugestimmt, auch mehrere Zweige der Nationalliga erklärten sich gegen Parnell. Türkel. Konstantionopel, 15. Dez. Contre— admiral Schröder, der Commandant des Schul— geschwaders ist gestern an Bord des Avisos„Pfeil“ mit fünf Offizieren zur Begrüßung des Sultans hier eingetroffen. Amerika. Washington, 15. Dez. Im Senat brachte Sherman nach vorhergegangener Berathung mit dem Schatzsekretär einen Gesetz⸗ entwurf ein, betreffend den Ankauf von Silber— barren im Betrage von 12 Million Dollars und die Emission 2procentiger Obligationen im Betrage von 100 Million Dollars.— Die Re— präsentantenhaus hat einstimmig den Antrag auf Verlängerung der Frist für die Zurückziehung der Waaren, die vor dem 1. Oktober importirt und unter Zollverschluß gelegt worden, ange— nommen; diese Frist soll bis 1. Juli 1891 ver⸗ längert werden. Aus Stadt und Land. 2 Friedberg. Der so segens reich wirkende „Feierabend für Lehrlinge“ gedenkt auch in diesem Jahre, und zwar am Abend des 4. Advent für seine Besucher eine Welbnachtsbescheerung, diesmal verbunden mit einem kleinen gesanglichdeelama— torischen Weihnachtssplele, zu veranstalten. Die Hand⸗ werksmeister, Kaufleute und Gewerbetrelbenden u. s. w., zu deren Gunsten und in deren Interesse der Feierabend vorzugsweise tbätig ist, aber auch sonstige Freunde und Freundinnen desselben werden andurch recht freundlich gebeten, zu dieser Bescheerung Backwerk, Aepfel und Nüsse steuern zu wollen und die Gaben an Kaufmann Schwarz oder Taubstummenlehrer Schneider gefl. ge langen zu lassen.— Auch für den„Feierabend“ selbst sind Spiele, Bücher und gelesene Zeitschriften zum Zweck der Unterhaltung und Belehrung der Lehrlinge jederzeit willkommen. a. Friedberg. Durch Allerhöchste Dekrete sind die provisorischen Reallehrer Kost und Dr. Stroman zu Lehrern an dem Gymnasium und der Realschule zu Worms ernannt worden. Gleichzeitig sind dieselben aber durch Ministerialverfügung unter Wahrung ihrer definitiven Rechte beauftragt worden, die seither von ihnen verwalteten Lehrerstellen provisorssch bis auf Wei⸗ teres zu versehen. Schule und Elternhaus sind hier in der glücklichen Lage, den betden Lehrern ihre Glückwünsche zur wohlverdienten Beförderung gemeinsam darbringen und der Freude darüber Ausdruck geben zu können, daß es den Bemühungen des Direktors Dr. Windhaus ge— lungen ist, beide Lehrer der hiesigen Anstalt, wenn auch vorläufig nur bis auf Weiteres erhalten zu haben Hof fentlich wird das„bis auf Weitere“ nächste Ostern in ein Definitives umgewandelt, wenn die Landstände die von der Regierung in dem Personaletat der hiesigen Realschule vorgeschlagenen Veränderungen genehmigt haben. k Friedberg 15. Dez. Das gestrige Konzert des „Musikoereins“ war ein weiteres Zeugniß von den guten Letstungen dieses Vereins und dessen Dirigenten Semi— narlehrer Schmidt Wir glauben mit Freude konstatiren zu dürfen, daß von den sehr zahlreich erschienenen Zu— hörern Niemand war, der nicht mit Begetsterung den Saal verlassen hätte. Das Hauptinteresse des Abends nahm die Auffübrung des„Zlatarog“ von Baumbach— Tyierfelder für sich in Anspruch, und Jeder, der Freude bat an derjenigen Kunst, welche frei von der Sucht nach übertriebener Originalttät und frei von jedem bohlen Pathos und falscher Sentimentalität den Stempel der ursprünglichsten und reinsten Empfindung an sich trägt, wird es der Leitung des Vereins Dank wissen, daß sie uns dieses noch wenig gehörte Werk hier zur Aufführung gebracht hat. Es würde weit über den Rahmen dleser Besprechung hinausgehen und kann des— halb davon nicht die Rede sein, des Näheren auf diese berrliche Dichtung einzugehen, es sei nur bemerkt, daß es wohl selten eine Schöpfung der Kunst geben mag, bei welcher der Komponist so innig den ganzen Geist des Dichters erfaßt und in Töne umgesetzt hat, bald necktsch⸗ über müthig, bald geheimnißvoll, bald hochdramatisch, überall aber voller ureigenster Frische. Und diesen Geist bekundete auch die gestrige Wiedergabe des Werkes. Die Cböre wurden nicht nur exact und präeis, sondern auch mit Begeisterung vorgetragen. Durch ihren fein nuaneirten und wohldurchdachten Vortrag in Verbindung mit einem sympathischen und wohllautenden Organ recht- öffentlich meistbletend versteigert werden. fertigte die Vertreterin der Deklamattonsrolle, Fräulein Joh. Schneider aus Darmstadt die auf sie gesetzten Er— wartungen, während die braune Komna Sennerin Spela in Fräulein Welffenbach aus Gießen eine berufene In⸗ terpretin fand, deren Stimme und Auffassung in ihrer jugendlichen Frische und Unbefangenheit einen wohlthuenden Gegensatz bildete zu der Soprantstin, Frau Mann aus Mainz, deren Vortrag zu unserem Bedauern die Schön- beiten der Parthie nicht zum Ausdruck zu bringen ver⸗ mochte. Zu ihren Gunsten müssen wir annehmen, daß dieselbe an einer starken Indisposition litt; es würde nämlich sonst schwer begreiflich sein, wie man trotz aller Technik mit einem solchen Stimmmaterial vor das Publicum treten könnte. Die Klapterbegleitung des Seminarlehrers Gotzert war wie immer eine treffliche, besonders schön aber durch ihre klingende Spielweise da, wo sie zur Deklamation hinzutrat. Mit dem aufrichtigsten Dank für die unermüdliche und feinsinnige Leitung des Diri— genten glauben wir den Wunsch nach einer baldigen Wlederholung des„Zlatorog“ verbinden zu sollen. Butzbach, 16. Dez. In der Scheuer der hlesigen Herberge waren heute durch Brandstiftung oder sonst eine Ursache mehrere Bund Stroh in der Tenne in Brand gerathen, der zum Glück durch den Besitzer der Herberge rasch gelöscht werden konnte. Gleßen, 16. Dez. In der gestrigen Sitzung des Schwoͤrgerichts, der einzigen im 4. Quartal d. J., wurde Christian Weisel von Freienseen, wegen gewaltsamer Vor⸗ nahme unzüchtiger Handlungen, zu einer Gefängnißstrafe von 9 Monaten verurtheilt. Worms, 15. Dez. Wegen starken Eisgangs mußte die Schiffbrücke abgefahren werden. Allerlei. Berlin, 15. Dez Den Morgenblättern zufolge ist der Direktor des königlichen Schausplelhauses Dr. Devrient zurückgetreten. Max Grube wurde mit den Funkttonen des Oberregisseurs der Hofbühne betraut. Blankenburg(Harz), 15. Dez. Auf der Pulver fabrik der Firma Cramer u. Buchholz in Rübeland fand eine Pulverexploston statt. Zwei Arbelter wurden ge⸗— Ott tödtet. ght* Dortmund, 16. Dez. Wie die„Rhein.⸗Westfäl.“ g. Ztg.“ meldet, wurde heute auf der Zeche„Freie Vogel Fade und Unverhofft“ durch Schadhaftwerden einer Maschine 16 N für die Personenbeförderung ein Förderkorb bis unter voz die Seillschelbe geschleudert. Ein Bergmann wurde ge⸗— em, t tödtet, zwölf wurden verwundet. 90 abi Bork(bei Lüdinghausen), 12. Dez. Ein verwach⸗ vlt. senes und taubstummes Waisenmädchen, die 16jährige asc Elise Eismann, ist gestern Abend unwelt des hiestgen(igt Ortes ermordet worden. Ein Holzarbeiter aus Lünen, 0 n Namens Borgmann, der mit der Ermordeten zusammen 1. biet gesehen wurde, wurde verhaftet und hat den Mord ein⸗ 140 90 gestanden. be D brilal Unser bestes Hausmittel bel Husten, Katarrhen und Verschleimung sind unstreitig 75 1 Fay's ächte Sodener Hineralpastillen. Bei nur leichter 0 Erkrankung ꝛc. genügt es, wenn man dieselben einfach* im Munde zergehen läßt, in veralteten Fällen ist ihre. 111 Wirkung eine außerordentlich günstige, wenn man 325 3 Stück in heißer Milch auflöst und letztere von den Er⸗ U krankten warm in wiederholten Gaben trinken läßt. Diese 716 Methode ist allen Bonbons, Hustenstillern, Honigsäftchen] di 1 u. dergl. vorzuzlehen Magenverstimmung durch den be Gebrauch von Fay's Sodener Fastillen, die in allen Apo- 0 theken und Droguen a 85 Pf. erhältlich sind, ist ausgeschlossen.* * Die Christbescheerung für die hiesige Kleinkinderschule findet Sonntag den bebenen 4 Advent, Nachmittags 4 Uhr, im Rathhaussaale statt. J velchet Erwachsene zahlen 20 Pf., Kinder 10 Pf. Eintrittsgeld, 73 Betrie Zoraelitischer Gottesdienst in Friedberg. nd 6 ö Sabbathfeier vom 20. Dezember. Be Beginn: Freitag Abend 3 Uhr 45 Min. wf Samstag Morgen 8 Uhr 30 Min. 4 würde! Samstag Nachmittag 3 Uhr 15 Min. Syritzt Sabbathausgang 4 Uhr 50 Min. 3 Sonntag den 21. Dezember: Fasten des 10. Thebet. auen 1 Wochengottesdienst von Sonntag den 21. Dezember an Waffel Morgens 7 Uhr, Abends 6 Uhr 30 Min.(Gemeindezimmer). 45 5 PPP free Pflasterarbeit 100 * bedeute Im Großberzoglichen Landeszuchthaus Marienschloß sein w soll die zu 1078 M. veranschlagte Pflasterarbeit im kom: und w menden Frühjahre zur Ausführung gebracht und jetzt geschen mittelst schriftlichen Angebots vergeben werden. Die nur, Angebote sind, mit entsprechender Aufschrift versehen, chinatlo portofret bis zum 20. Dezember, Vormittags 11 Uhr, bei unterfertigter Stelle einzureichen, woselbst auch der Voranschlag und die Bedingungen zur Einsicht offen 4894 liegen. W am 13. Dezember 1890. 1 1 Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. 4869 Kranz.* Hofraitheversteigerung. Freitag den 19. Dezember, Vormittags 11 Uhr, soll d auf hiesigem Rathhause die zum Nachlaß der Caroline Grödel gehörende, in der Wolfengasse gelegene Hof- raithe, Flur II. Nr. 388= 79 qm haltend, nochmals J Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Stein häußer. Eber⸗ Ankauf. Die Gemeinde Griedel beabsichtigt einen zur Zucht tauglichen jungen Eber anzukaufen. Hlerauf reflektirende Besitzer solcher Thiere werden ersucht, solches unter Angabe von Alter und Rasse bet unterzeichneter Stelle zu melden. Griedel den 15. Dezember 1890. Großherzogliche Bürgermeisterei Griedel. 4893 Fen ch el 1 Laubversteigerung. Freitag den 19. Dezember 1. J., Vormittags um 10 Uhr, werden in den Parkanlagen dahler ea. 50 Haufen trockenes zum Streuen geeignetes Laub in passenden Ab“ ö theilungen, öffentlich versteigert. eund g Bad⸗ Nauheim den 16. Dezember 1890. Fc, 4900 Ostermeyher. Bekanntmachung. 4912 Der Voranschlag der Gemeinde Assenheim für 189/ Mun 6 liegt vom 18 Dezember 1890 an 8 Tage lang zu Jeden manns Einsicht auf hiesigem Bürgermeisterel-Büreau offt Assenheim am 16. Dezember 1890. 1 Großherzogliche Bürgermeisteret Assenheim dan J. 4910 Be st. f 10 2 and Hanze Ausstallungen i 5 5 s owie 1 6 einzelne Zimmereinrichtungen, das Stuttgarter Fabrikat, bei I 371 G. M. Reuss, 010 0 U f n elm Ape ubgeschlessen — „ ung Srentag der ritdunng. 10. Thebet. Da aber denmmtt). rung. bedeutende Summe“ zahlt und nicht einmal genannt . Nerierschloß t in kon⸗ und jezt Die t verseben, 8 11 uhr, ant eden Asiczt 1 ur 3 eckt Acts au dettet Sul gad chinatlon die Hand bieten konnte en 0 M., Kasten von 5 M., Bogen von 1½ M. an . U leferxt F. Seip, Bockenheim, Instrumentenhandlung. . Zur Aufklärung! Groß⸗Bleberau, 10 Dezember. Eine durch eine Reihe von Zeitungen gehende Nachricht besagt, daß die hiesige Feuerwehr sich von der Firma Karl Metz in Heidelberg ein Sprstzenwerk babe liefern lassen, das nur 425 Mark koste und sich bei seiner amtlichen Prüfung vorzüglich bewährt babe. Es liegt mir selbstverständlich fern, die Qualität dieser Spritze bemängeln zu wollen, da aber gerade in dem gegenwärtigen Augenblicke, wo viele Gemeinden des Großberzogthums neue Löschmaschinen anzuschaffen in der Lage sind, die ganze Mache in Scene gesetzt wurde, so liegt für mich klar, daß man beabsich lige, mich in meinem Geschäft zu schadigen. Warum die hiesige Feuerwehr, beziehungsweise ihr Commandant, Herr Landtags⸗Abgeordneter Schönberger, die Spritze nicht bei mir, als dem am Platze wohnenden Spritzen fabrikanten bestellte, ist eine private Angelegenhett, deren Erörterung für weitere Kreise kein Interesse hat Der kaum glaubliche geringe Preis veranlaßte mich, der Sache nachzuforschen und kam ich in den Besitz des fol genden Schreibens der Firma Karl Metz vom 26. v. Mis., welches dieselbe an einen hessischen Feuerwehr— Commandanten auf dessen Anfrage richtete: „Im Besitze Ihres Geehrten vom 24. er. habe ich von dessen Inbalt Kenntniß genommen und kann Ihnen die Angabe des Preises in fragl. Zeitungsartikel nur bestätigen, es ist diese Summe in so fern nichtig, als die Feuerwehr in Groß Bieberau mir nach Abzug des elten Werkes, welches sehr schwer im Metall war noch Mk. 425— bezahlte, während ich von einem Herrn, der nicht genannt sein will, vorher eine ganz bedeutende Summe für diese Arbeit erhielt, von welcher auch in der Rechnung nichts erwähnen durfte. Die dazu verwendeten Matertalten sind die in meinem Betrieb eingeführten: Kupfer, Messing, Phosphorbronce und Eisen. Betfolgend lege Ihnen einige Preisblätter bei, wo rauf Ihnen meine billigsten Offerten vermerkte und würde Ihnen unparteiisch dazu rathen, eine ganz neue Spritze, welche für Ihre Verhältnisse passend ist, anzu⸗ legen, als ein Werk machen zu lassen und dasselbe auf einen bei Ihnen gemachten Wagen oder in den alten Wasserkasten setzen zu lassen, denn gespart wird auf diese Art nicht viel.“ Dieses Schreiben, welches jeder Zeit im Original bei mir eingesehen werden kann, bedarf keiner Erklä Der Mann, welcher so uneigennützig„eine ganz sein will, bat die Sache nicht schlau genug angefangen und wird, so hoffe ich, mir das so in reichem Maße geschenkte Vertrauen nicht entziehen. Unbegreiflich ist nur, wie eine so geachtete Firma zu einer solchen Ma Andreas Hartmann. Feuerlösch⸗Maschinenfabrik. K 0 de Thatsache, dass die ächten(mit Schutzmarke ver- sehenen) Lwiebel-Bonbons von Oskar Tietze das Kköstlichste Haus-, Genuss- und Schutz- mittel gegen allen Husten, Heiserkeit und Verschleimung sind, wird nicht von den Consumenten bestritten. Eines der beliebtesten und billigsten Hausmittel überall in Beutel à 20 und 25 Pf.; in Friedberg bei Herrn Ph. Dan. Kümmich, Ferd. Damm, Frz. Stamm, Fr. Wagner, Fr. Hil- brecht WWe. H. 46336.) 4492 V 4894 4 Christbaumconfect, gesund, frisch. Tausende prächt., feinschmeck Zuckerfiguren. LNistchen(ea. 230 große oder 440 mittl. Stück) für Mk., zwei Kist. 5.50, drei 750 Mk. V. Cremecboko⸗ lade»ete. Confeet 4 Mk., porto- und verpackungsfrei. Händlern sebr gewinnbringend. Konfeethaus Schelthauer, Oillnitz bei Dresden. 4823 Cigarren on M. 2.50 an per 100 Stück bis zu den hochfelnsten Sorten. Allelnverkauf der so sehr beliebten Cuba— Fand, Elgarren in Packeten von 25 Stück zu M. 1.10 bet J. L. Pauly, vorm. C. Th. Kranz. Gute Violinen 1681 1908 gesiebt und ohne Mandeln, e, Ma Adel Id. geschält gerieben, Ma nde 1 ID. ungeschält gerieben, Ilaselnusskerne, Citronat, Oran- 1 Seal etc. elc., owie alle zu * 2* 2 Feinbäckereien benöthigten Artikel in frischesten, reinsten Qualitäten und zu billigsten Preisen empfiehlt 4496 J. Baumeister. Neue türkische Zwetschen, Neues Mischobst per Pfd. 40 Pf., Neues Tutti Frutti pr. Pfd. 52 Pf. J. L Pauly, 46855 vorm. C. Th. Kranz. Ja maica⸗Num, Batavia Arrac, Französischen Cognac, Arrac⸗ 5 Nun Punsch⸗Essenz, Selner, Düsseldorf Ananas⸗ en Se 7„ 4907 bei Wilhelm Fertsch. Als passende Weihnachtsgeschenke sind Kanarienvögel, Harzer, hochfein, zu verkaufen. Nähere Auskunft er— thellt Herr Goldarbelter Maaß daher 4913 Ein tüchtiger Obstbaumwärter, welcher nebenbei noch in einem anderen Berufe praktische Kenntnisse besitzt, wird unter günstigen Bedingungen ge— sucht. Unverheirathete bevorzugt Offerten an die Exped. d. Anz. zu erlegen. 4899 Enterich und! Ente gegen Hühner zu vertauschen Näheres bei G. F. Aletter. 4891 Eine Chaise, ein⸗ und zweispännig, in sebr gutem Zustande, hat z verkaufen F. ten Brink in Vilbel. 3 neue Flobertgewehre sind billig zu verkaufen. Wo? sagt die Exp. d. Anz. 4902 * En lebend. Ital. Geflügel gut u. billig beziehen will, verlange Preisliste von Hans Maler in Ulm a. 0. Crosser Import Ital. Produkte.(St. 15/1.) 92 Die Gräfliche Gärtnerei zu Assenheim offerirt circa 50 Centner Korbweiden, sortirt in besten Sorten. 4821 Zu bevorstehenden Weihnachten empfehle mein reichhaltiges Lager in Herren- und Damen-Uhren in Gold, Silber, Nickel, Regulateuren, Pendules, Weckern, schwarzwälder Uhren, Gold-, Silber-, Corall- und Granat-Schmuck— Garantie!! sachen. Umtausch gestattet!! Brillen und Pince-nez. Reparaturen gut und billtgst Otto Hohenadel, 4839 Vilbel, 5 Ritterstraße 5. Geräucherte Schellfische, See⸗Aaal in Stücken, Nochen, Kieler Sprotten, Fettbücklinge, Speckbückinge, Lachsforellen 4906 beit Wilnelm Fertsch. Ei ferd Ein Pferd, welches übereomplet ist, zu verkaufen bei 4871 Fauerbach b. Fr. Heinrich Dietz. 8 Eine Wohnung, 2 Zimmer, Bodenkammer, nebst allem Zubehör, mit Wasserleltung, an ruhige Leute zu vermtethen und sogleich beziehbar. Näheres große Koͤhlergasse Nr. 417. 4846 4675 Für Weihnachten zurückgesetzte Kleiderstoffe und Neste. lleinrich Mack. e Deutscher Perlkaffee, bester, gesundester und billigster Ersatz für Bohnen⸗ Kaffee in Pfund⸗ und ½ Pfund-⸗Packeten zu 40 20 Pfennig zu haben bei J. A. Windecker. Sodener Mineral-Pastillen 4805 empfiehlt W. Bernbeck Weihnachtslichter, Lichterhalter 4038 bei Frische Schellfische, Labberdan, Bratschollen 4905 bei Wilhelm Fertseh. An die Großherz. Bürgermeistereien des Kreises. Das neue Scho rusteinformular ist fertiggestellt und bei mir zu baben. Friedberg. Carl Bindernagel. Rohrsesel& Blumenkische (große Auswahl) bei 3 5 G. M. Reuss. 1 ˙ w Danksagung. Für die vlelen Beweise herzlicher Theilnahme während der Krankbeit und dem Tode unserer guten Schwester und Schwiegertochter Frau Minna Weihl, geb. Fritz, sagen herzlichen Dank die Familten 4897 Fritz und Weihl. DDr Nee Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei der Beerdigung des 8 Herrn Philipp Karl Moscherosch, sowie für die reiche Blumenspende sagen ihren innigsten Dank Im Namen des Kindes: Die hiesigen Anver wandten. Dortelweil den 18. Dezember 1890. 4896 ieee eee ee eee... Todes ⸗ Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten machen wir hierdurch die schmerzliche Mittheilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unseren lleben Gatten und Vater Daniel Jung nach langem Leiden zu sich zu rufen. Friedberg. Die trauernde Gattin und Kinder. Die Beerdigung findet Donnerstag den 18. Dez., Nachmittags 3 Uhr, statt Besondere Einladung erfolgt nicht. 4876 Georg Groß. 4910 Todes⸗Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, meinen ältesten Sohn — Friedrich Wilhelm Ulrich, Lohnkutscher, in seinem 31. Lebensjahre zu Frankfurt a. M., am 15. Dezember zu sich zu rufen und bitte um stille Theilnahme. Friedberg den 16. Dezember 1890. Der tiefbetrübte Vater: Wilhelm Ulrich, Hof⸗Lohnkutscher. Die Beerdigung findet Donnerstag Morgen 8 Uhr, von dem Portal des Sachsen— 2 Friedhofs aus, statt. 4904 Zurückgesetzte Kleiderstoffe und Neste bedeutend unter Preis empfiehlt Carl Eisenmann. Preiscourante und Musterbücher Uhren, Juwelen, Gold, Silber- und ver⸗ silberten Waaren versende ich nicht, verpflichte mich jedoch 5 bis 10% billiger zu verkaufen, wie die Preise in den von andern Geschäften ausgegebenen Mustenbüchern verzeichnet sind. Zur Ueberzeugung stehen Auswahlsendungen gerne franco zu Diensten. Feste angeschriebene Preise, reelle Bedienung.— Geschäft gegründet 1790. L. Hanau, Hofuhrmacher und Goldarbeiter. 4762 4798 11 Forkfegung des Ausverkaufs zu nochmals bedeutend herabgesetzten Preisen: doppelbreite h. Leinen 40 Pf., doppelbreite feine Kleiderstoffe à 36 Pf., Kinder⸗Mäntel à 1 M., Winter⸗Mäntel à 6 M., Herren⸗Ueberzieher a 10 M., Knaben⸗Kaisermäntel à 4 M., Herren ⸗Schlafröcke à 12 M., schwere Winter joppen à 5 M., Kleiderstoffe, Reste sehr billig.(a. Schulhof. Ultra mar Panetelas, hochfeine westindische Cigarre in Originalkistchen zu 45 Stück per Mille M. 80. Muster stehen zu Diensten. Um Angabe der Farben, 1(ell), 2 4(mitteldunkel), 5(dunkel), wird gebeten(E. F. à 741.) 4701 Karl Uhrig, Frankfurt a. M., Kälbergasse 1, 1. Stock. Frische Schellfische Zum billigen Laden. reffen heute Abend ein, per Pfund 24 Pf 4577 J. A. Windecker. Herren- und Knaben-Anzüge, Kalsermäntel, Hosenträger, Emaillirte Blechwaaren empfiehlt in großer Auswahl (hell mittel), 3(mittel), uv ppl Alleinverkauf fü U Ueberzieher, Joppen, Unterhos en, stoffe, Lama, Jagdwesten, Pferdedecken, Tischdecken, Bett— 4914 Ph. Dan. Kümmich. decken, Corsedten, Regenschirme, Kaputzen, Unterröcke, 5 fertige Betttücher und Sbrohsäcke, Handtücher, Tischtuͤcher, Weihnachtsconfekt, Läuferstoffe, Bettvorlagen, Bettzeug, Barchent, Zwilch, Federleinen, weißen und rothen Damast, Cattun, Taschen⸗ Christbaumlichter, tücher, l blaugefärbtes Leinen, Strickwolle, Futter— zeuge, ruckzeuge, Vorhangstoffe u. w. kauft man mpfiehle 4878 Fr. Gunderloch. Alles am blulgsten“ und in 1 1 bel f Ein tüchtiger Kaufmann, selbstständig zu arbeiten gewöhnt und speztell im Colonkal— wa zafehfack erfahren, wird unter günstigen Bedingungen ucht. Offerten unter Chiffre W. S. sind in der Ex pedi tion des 4898 M. Netscher. Ferner aus der Con eursmasse des Moritz Stern in Stuttgart einen großen Posten hochfeine Buckskin⸗ und Kammgarnstoffe, um wieder schnell abzusetzen, zu sehr billigen Preisen. Ansehen kostet nichts. Anzeigers zu erlegen. Winterüberziehern, Winter⸗ Inalpreisen. Landw. Casino. Samstag den 3. Januar 1890: Theater mit darauffolgendem Tanz? ver nü en. 9 9 Der Vorstand. Filzhüte, Regenschirme, — Kragen u. Mauschetten, Halstücher u. Handschuhe empfiehlt in größter Auswahl Fritz Schmidt's Schirm⸗ u. Hutbazar, Frische Schellfische. N 1 Dan. Kümmich. Christbaumlichter billigst, bei 4903 Fr. Wagner. Wegen vorgerüchkter Saison verkaufen wir unseren noch großen Vorrath in mänteln une Winterwaaren zu wiederholt herabgesetzten Preisen. IJ. Fürth's Erben. 1 Beliebt und praktisch als Weihnachtsgeschenk sind Kautschuk⸗ stempel aller Art för Private, Geschäfte, Schüler zc. in Form von Medalllons, Federhaltern, Taschenfeuerzeugen und anderen Neuheiten mit Garantieplatten, zu Ori⸗ 4526 Heinr. Diehl, Usagasse. Bestellungen erbilte möglichst frühzeitig. D G. F. Aletter, Friedberg, empfiehlt sein assortirtes Lager in wollenen Umhängetüchern, Kopfhüllen, Kaputzen, Hand— schuhen, Pulswärmern, Plüsch- u. Wollkragen, Hemden, Jacken, Hosen, Kragen, Manschetten, Binden, Herren— Westen, Schürzen für Damen und Kinder, in weiß, schwarz und farbig, zu bekannt billigen Preisen. 4797 Iyndetikon, klebt, leimt, kittet Alles. Vorräthig in Fläschchen mit Pinsel à 50 Pf. bet W. Bernbeck. Regenschirme für Herren, Damen und Kinder, in Seide, Gloria und Zanella empfiehlt 4819 Keim. 4804 Unterjacken, Hemden in Wolle und Baumwolle, Hemdenstoffe, Kleider- Drei neue Pianinos 1 hat billigst abzugeben 4838 Franz Megerle. een Als passende Weihnachts⸗Geschenke empfehle pPelzwaaren, Negenschirme, Handschuhe, Gamaschen, Halsbinden. Das Neueste in Filz⸗, Loden⸗ und Seidenhüten. C. Kalbfleisch, Kürschner. NB. Pelzreparaturen werden rasch und e ausgeführt. 4736 Verantw. 4180 a 0 . 7 reih 458 Eine große Ziehharmonika zu verkaufen. Vilbel, Frledbergerstraße 36. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. — Betrt sind 1. setzes geld! den reicht munc sch! ungs Bette erst dure und und