N 7E 5 N 8 e N f 1890. Dienstag den 17. Juni. 70. Oberhessischer Anzeiger. tern Je, Wein ird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch Krei 73 0 a Erschei i 5 1 f 1. reis 0 0 Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, 8 1 und Freitag Abend ausgegeben. eisblatt für den Kreis Friedberg. Donnerstag und Samstag. 5 Terz 8 g deim ioncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeige d behördli i Pf e ö N 1* N N„ zeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Anno dasfer, auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets— die Post Mach 25 ede d—————— ͤ— 1——— 2. D Min- un 5 f 15 a Amtlicher Theil. unt Bekanntmachung. 0„I. Kein Ereffend: Die Einsendung der für die Landes-Walsen-Anstalt zu erhebenden Colleeten und Büchsengelder. affe, f Nachstehendes Verzeichniß der im Jahre 1889 im Kreise Friedberg eingegangenen Waisenhausbüchsengelder wird hiermit zur öffentlichen 1.190 intniß gebracht. Großherzogliches Kreisamt Friedberg: K Friedberg den 4. Juni 1890. Dr. Braden. 0 M. Pf. M. Pf. M. Pf. M. Pf. M. Pf. M. P dr.— ba enbeim 4 79 Jauerbach N 5 64 Kirch Göns 2 07 Nieder⸗Mörlen 4 80 Oppershofen— 21 Stammheim 2 3 1. ad Nauheim 43 17 Fauerbach v. d. H. 1— Klein Karben 3 37 Nieder-Rosbach— 20 Ossenbeim— 51 Steinfurth—— * i dauernbeim— 31 Friedberg 50— Kloppenheim 494 Nieder⸗Weisel 289 Ostbeim 145 Trais Münzenberg—— Ut 0 geienheim— 40 Gambach 18 20 Langenhain mit Nieder-Wöllstadt 1140 Petterweil 3 45 Vilbel 39 58 5 odenrod 317 Griedel— 20 Ziegenberg 2— Ober Erlenbach 7 47 Pohl Göns— 30 Weckes heim— 74 1. Winden önstadt. 445 Groß⸗Karben 2 52 Maibach— 35 Ober-⸗Eschbach 2 37 Reichelsheim 173 Wickstadt 3 80 1 ruchenbrücken 1137 Harheim g 5 56 Massenheim 4 65 Ober⸗Florstadt— 22 Rendel 420 Wisselsheim 1 47 herhritsm üͤdesbeim 494 Hausen mit Oes 120 Melbach 3— Ober-Mörlen 8 50 Rockenberg 3— Wölfersheim 140 1 urg⸗Gräftnrode 155 Heldenbergen 6 74 Münster— 66 Ober Rosbach 2 71 Rodheim 8 40 Wohnbach 1* ae lutzbach 8 62 Hoch Weisel— 37 Münzenberg 1— Ober⸗Wöllstadt 335 Röͤdgen— 17. n. Kummitz orheim 3 44 Holzbausen 6 01 Nieder Erlenbach 140 Ockstadt 7 23 Schwal heim 2 42 Zusammen 367 30 1 orn⸗Assenheim— 56 Ilbenstadt 18 68 Nieder Eschbach 2 06 Okarben 4— Södel 1 25 Ae ortelweil 2 05 Katchen 8 30 Nieder Florstadt 15 10 Staden— 35 — 5. N „% e Bekanntmachung. Sindernagtl treffend: Die Prüfung der Bewerber um die Berechtigung zum einjährige freiwilligen Militärdienst im Herbst 1890. 1 Diejenigen jungen Leute, welche beabsichtigen, sich der im Herbste] obrigkeitlich zu bescheinigen und muß die Unterschrift des Vaters oder Kuschn 90 stattfindenden rubricirten Prüfung zu unterziehen, werden hier-[Vormundes beglaubigt sein;«. ein Unbescholtenheitszeugniß, welches e ben ich aufgefordert, ihre deßfallsigen Gesuche um Zulassung bei Mei- von der Polizeiobrigkeit oder der vorgesetzten Dienstbehörde auszustellen Hutbeier ung des Ausschlusses von dieser Prüfung ist; d. ein selbstgeschriebener Lebenslauf. . 5. In dem Gesuche ist außerdem anzugeben, in welchen zwei 9 „ig, Schule. spätestens bis zum 1. August 1890 ba der unterzeichneten Commission einzureichen. Hinsichtlich der An— bingung der Gesuche wird im Speziellen das Folgende bemerkt: 1 Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission uur daun anzubringen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum lessen seinen dauernden Aufenthaltsort hat. 2. Die Zulassung zur Prüfung kann nicht vor vollendetem 17. Ebensjahr erfolgen. 3. Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein. ch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse angegeben wird. 4. Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburts— kigniß; b. Einwilligungs⸗Attest des Vaters oder Vormundes, mit der fremden Sprachen(von Französisch, Englisch, Lateinisch und Griechisch) der sich Meldende geprüft sein will. 6. Ist bereits früher ein Gesuch um Zulassung zur Prüfung ein⸗ gereicht worden, so bleibt dem erneuten Gesuche nur ein Unbescholten— heitszeugniß beizulegen. Ueber die Anforderungen, welche an die zu Prüfenden gestellt werden, gibt die Prüfungsordnung(Anlage 2 zur Wehrordnung vom 22. November 1888— Regierungsblatt Nr. 5 von 1889) Aufschluß. Bezüglich des Prüfungstermins, sowie des Locals, in welchem die Prüfung stattfindet, erfolgt eventuell weitere Bekanntmachung; auf spezielle Ladung kann nicht gerechnet werden. Darmstadt den 7. Juni 1890. Großherzogliche Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: Dr. Zeller. klärung über dessen Bereitwilligkeit, den Freiwilligen während einer 9 Nach Mittheilung des Königlichen Landrath jährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten, sowie die Kosten ud Klauenseuche ausgebrochen. Bekanntmachung. amts Hanau ist unter der Schafherde des Konrad Schweinsberger in Langenselbold die Maul— Großherzogliches Kreisamt Friedberg: Dr. Braden. e Wohnung und Unterhalt zu übernehmen. Die Fähigkeit hierzu ist Friedberg den 12. Juni 1890. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. N N Philipp Jünger von Rodheim und Philipp Künstler III. von Södel als Feldschützen, und Georg Weitzel Deutsches Reich. Friedberg, 14. Juni. Ihre Maj. die Friedberg, 15. Juni. Großherzog begab sich mit den Prinzessinnen f 1 Ernannt und verpflichtet wurden zun Kaichen als Feldgeschworener. 7 4 5.. 4 11 ügli üfenthalts Auskunft begehrt wird: Ludwig Villmeter von Huckelheim, umherziehender Korbmacher. un 5 0 88 f Der Großherzogliche Amtsanwalt: 1 8 Krämer. 1 Gegen 3 Uhr fuhren die Allerhöchsten Herr— S. Kgl. Hoh. der schaften zu dem Rennen des Hessischen Reiter— Vereins auf dem Weiterstädter Exerzierplatz und iserin Friedrich nebst Prinzessinnen Töchter ctoria und Margarethe kamen gestern lend 8 Uhr mit dem Schnellzuge auf der Rück; usse von Homburg nach Berlin hier durch. Kgl. Hoh. der Großherzog und JJ. GG. UH. die Prinzessinnen Victoria, Prinzessin Uowig von Battenberg, und Al x hatten sich zu Begrüßung nach dem Bahnhofe begeben, egen in den Zug ein und begleiteten Ihre Majestät bis Bad⸗Nauheim. der Ordenskanzler, General— (jor von Herff, sowie der Kammerherr Frei— r von Bellersheim nach Darmstadt zurück; des letzteren Stelle trat wieder S. Excell. der verst⸗Hofmarschall General von Westerweller. Heute reisten Victoria, Prinzessin Ludwig von Battenberg, und Alix heute Vormittag um 10 Uhr nach Darmstadt in Begleitung der Schlüsseldame Freiin von Grancy, des Oberst-Hofmarschalls General von Westerweller und des Flügeladjutanten Major Freiherrn von Grancy, welch letzterer in Darm⸗ stadt verblieb; dessen Dienst übernahm wieder Flügeladjutant Hauptmann Freiherr von Röder. S. Kgl. Hoh. der Großherzog und JJ. GG. HH. die Prinzessinnen Vietoria, Prinzessin Ludwig von Battenberg, und Ali, sowie. GG. HH. die Prinzen Heinrich und Wilhelm von Hessen wohnten um 12 Uhr der Enthüllung des Abt Vogler Denkmals auf dem Mathilden⸗— platze bei. Im Großherzoglichen Residenzschloß fand sodann nach 1 Uhr Familientafel statt. trafen Abends 8 Uhr wieder in Friedberg ein. Berlin, 13. Juni. Gestern Abend fand in dem feenhaft erleuchteten Muschelsaale des Neuen Palais zu Potsdam zu Ehren des Kronprinzen von Italien eine musikalische Abendunterhaltung statt. Die Kaiserin, vom Kronprinzen von Italien geführt, nahm an einem im Vordergrunde auf gestellten Tische, zwischen dem Kronprinzen von Italien und dem Prinzen Rupprecht von Bayern, Platz. Der Kronprinz saß rechts der Kaiserin. Der Kaiser trug die Uniform des ersten Garde. regiments zu Fuß. Nach Schluß des Concerts wurde der Thee eingenommen. Der Kaiser und der Kronprinz von Italien besuchten heute Vor⸗ — — wm—· MA rwüͤ̃— iAXu 1— mittag die Garnisonskirche und daselbst die durch einen Kandelaber erleuchtete Gruft Friedrich's des Großen; sodann fuhren sie nach der Kaserne des 1. Garde Regiments zur Besichtigung. Der Kronprinz von Italien ist heute Abend 10½ Uhr nach Frankfurt abgereist. Der Kaiser begleitete den Kronprinzen an den Bahnhof und verab— schiedete sich von demselben auf das herzlichste. Der italienische Botschafter Graf de Launay sowie die Mitglieder der italienischen Botschaft, ferner die Generalität und der Stadtcommandant waren auf dem Bahnhof anwesend. — Die Kaiserin bat die geplante Badereise nach Ems für dieses Jahr aufgegeben. — Die„Nordd. Allgem. Zeitung“ schreibt: Die von den Blättern bereits als Vermuthung geäußerte Nachricht, daß Caprivi den Kaiser nach Rußland begleiten werde, ist seit einigen Tagen zur Wahrheit geworden — 14. Juni. Die Kaiserin Friedrich wird nach den aus Athen hier eingetroffenen Nachrichten einen in der Geburtshilfe bewährten Arzt selbst nach der griechischen Hauptstadt mitnehmen. Nach neueren Bestimmunzen wird die Kaiserin nicht wie ursprünglich beabsichtigt, im kronprinzlichen Palais zu Athen wohnen, sondern in Dekelia, dem ungefähr zwei Meilen von der Hauptstadt entfernten Sommersitze des Königs. Auf diesem Landsitze ist bereits, mit Ausnahme der in den allernächsten Tagen zurückerwarteten Königin die gesammte königliche Familie versammelt, da in Dekelia die Kronprinzessin Sophie ihrer Ent— bindung entgegensieht. Kaiserin Friedrich wird in Athen bis zu den Tauffeierlichkeiten verbleiben, mithin einen auf mehrere Wochen berechneten Aufentbalt nebmen. — 13 Juni. Der Reichstag verwies die Novelle zum Strafgesetzbuch, deren dringende Nothwendigkeit der Bundescommissär Dambach betonte, an die Commission für den Rintelen'schen Antrag. Hierauf genehmigte der Reichs ag den Niederlassungsvertrag mit der Schweiz in erster und zweiter Lesung einstimmig. Bei der Be⸗ ratbung kamen Baumbach und Singer auf die Ursachen der Kündigung des bisherigen Vertrages und auf den Fall Woblgemuth zurück; Staatsseeretär von Marschall wies die Behauptung zurück, daß Deutsch land mit der Kündigung des Vertrags die Schwelz habe vergewaltigen wollen Alle Redner(außer den genannten sprachen die Abgg Hahn, von Puttkamer, Marquardsen und Lieber) begrüßten den neuen Vertrag als die feste Grundlage eines freundschaftlichen Verbältnisses mit der Schweiz.— 14. Juni. Zweite Lesung des Gesetzentwurfs über Gewerbegerschte. Dresbach begründet den Antrag Auer, die Errichtung der Gewerbegerichie obligatortsch zu machen. Eberty begründet seinen Antrag, die Ge nehmigung eines Ortsstatuts nur dann zu versagen, wenn dessen Bestimmungen den Anforderungen dieses Gesetzes nicht entsprechen. Minister Bötticher spricht sich gegen die Anträge Auer und Eberty aus Harmening bean— tragt, die Genehmigung zum Ortsstatut nur dann zu versagen, wenn dasselbe den Gesetzen widerspreche. Der Antrag Auer wird abgelebnt; bet Abstimmung über den Antrag Harmening stellt sich die Beschlußunfähigkeit des Hauses heraus. — Der Kultusminister hat an sämmtliche Provinzialschulkollegien einen Erlaß gerichtet, wonach er zur Sicherung des Bedarfs an Lehr— kräften in den nächsten Jahren bestimmt, daß bis auf Weiteres allen Seminarauwärtern, sie mögen die Prüfung bei einem Seminar oder einer königlichen Präparandenanstalt abgelegt haben, die gewünschte seminaristische Ausbildung gewährt werde Zu diesem Zwecke hat er eben— falls bis auf Weiteres gestattet, daß bei jedem Schullehrerseminar und bei jeder königlichen Präparandenanstalt über die etatsmäßige Zahl von Zöglingen hinaus zehn Zöglinge, eventuell im Externat, eingestellt werden. — 13. Juni. Die Session beider Häuser des Landtages wurde heute im Sitzungssaale des Abgeordnetenhauses durch die von Minister v. Bötticher verlesene, die Schließung des Land— tages aussprechende königliche Botschaft geschlossen. Der Herzog von Rattbor schloß die Sitzung mit einem dreifachen Hoch auf den Kaiser und König. Friedrichsruh. Bismarck soll das Bad Ludwigshall gebrauchen wollen. Ferner ist der Besuch des Fürsten in San Remo für den Winter in sichere Aussicht gestellt. Carlsruhe. Der Großherzog hat die anti— semitische Bewegung in Baden den Beamten: gegenüber auf das Schäͤrfste verurtheilt und Gegenmaßregeln in Aussicht gestellt. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Die, N. f. P.“ meldet aus Pest: In Regierungskreisen wird allgemein die Nothwendigkeit der Erhöhung des Friedenspräsenzstandes anerkannt, wenn auch momentan noch nicht für zwingend und noch nicht definitiv entschieden. Man hält hierfür die legis. latorische Maßnahme durch Aenderung des Wehr gesetzes oder des Rekratencontingent-Gesetzes nicht erforderlich, da die Heeres-Verwaltung den Friedensstand aus vier Reservejahrgängen erhöhen könne. Was die Geldmittel hierzu betrifft, so gilt für wahrscheinlich, daß der Kriegsminister in der nächstjährigen Delegationssession eine Forderung deswegen vorlegen werde. Sollte die Erhöhung des Friedensstandes früher nothwendig werden, so wurden die Delegationen zu einer außerordentlichen Sitzung berufen werden. Lemberg, 13. Juni. Hiesige Blätter melden von Excessen gegen die Juden in dem zumeist von Juden bewohnten lüthauischen Städtchen Lohojsk. Betrunkene Bauern plünderten und zerstörten Kaufläden, Wirthschaften und Häuser der Juden und vernichteten alles. Binnen zwei Stunden war der Ort fast ganz verheert. Die Polizei war nicht im Stande, dem Plündern und Demoliren Einhalt zu thun. Sie wurde verhöhnt und mit Steinen beworfen. Pest, 14. Juni. Der Budgetausschuß der österreichischen Delegation nahm das Heeresbudget unverändert an. Schweiz. Bern. Der Ständerath nahm einstunmig, der Nationalrath mit 112 gegen 2 Stimmen den Antrag des Bundesraths auf Aufhebung des neuen Artikels in der Bundes verfassung an, wonach der Bund auf dem Wege der Gesetzgebung eine Kranken- und Unfallver— sicherung unter Berücksichtigung der bestehenden Kraukenkassen einrichtet und den Beitritt zu der Versicherung im allgemeinen oder für einzelne Bevölkerungsklassen obligatorisch erklären kann. Ueber diesen Antrag hat noch Volksabstimmung stattzufinden. — Tootz der officibsen Ableugnung erhält sich das Gerücht, Kaiser Wilhelm wolle incoguno die Schweiz besuchen, und zwar zur Zeit, wann die hohenzollerusche Familie sich auf Schloß Weinburg bei Thal aufhält. Frankreich. Paris. Der Senat genehmigte die Vorlage, welche die Einreihung der Terri— torialarmee in die active Armee zuläßt.— In der Commission zur Prüfung der Fremdeusteuer legte Ribot die Schwierigkeiten dar, welche die vom internationalen Gesichtspunkte aus mit den bestehenden Verträgen unvereinbare Steuer herbei— führen würde. — Fraukreich erkannte die brasilianische Repu— blik an. Großbritannien. London. Unter der Londoner Polizei herrscht wegen des Rücktritts des Polizeichefs Monroe unbeschrelbliche Ent— rüstung; es wird ein Massenaustritt angedroht, wenn Monroe nicht wieder eingesetzt wird. Die Sache bereitet der Regierung arge Verlegenheiten. — Ju Manchester fand am Sonntag ein Meeting statt, um gegen die Verleihung des Ehrenbürgerrechts an Stanley zu protestiren. — General Wolseley hat um seige Entlassung nachgesucht; wie verlautet, soll er hierzu durch einen Meinungsstreit mit dem Herzog von Cam— bridge veranlaßt worden sein. Italien. Rom. In der Militärdiscussion behauptete General Mattei, zahlreiche Vorwürfe gegen den Kriegsminister erhebend, es sei mög— lich, 12 Millionen Ersparnisse am Militäretat zu machen. — Eine Anzahl französischer Anarchisten ist von hier ausgewiesen worden. Dieselben werden beschuldigt, unter den Arbeitern Genuas Unruhen geplant zu haben. Bulgarien. Sofia. Der Chefarzt der Armee, Mirkoff, wurde abgesetzt und in Unter. suchung genommen wegen Theilnahme an dem Panitza⸗Complot. Auch Oberst Kissoff Untersuchung genommen. f Rußland. Petersburg. Es wurden diplo⸗ matische Noten gewechselt zwischen Giers und Crispi, welche sich auf die Reise des Kronprinzen von Italien bezogen und die Annäherung beider Länder constatirt haben sollen. 0 — Aus Warschau werden Verhaftungen von Nihilisten gemeldet, die wie die früheren mit der Züricher Bombenaffatre und den Pariser Ver⸗ haftungen in Zusammenhang gebracht werden. Amerika. Chicago. Der Ausbruch eines allgemeinen Indianerkrieges ist drohender als je.“ Die Indianer in Cheyenne eröffneten bereits die J Feindseligkeiten und versuchen, die Siouxindianer zur Betheiligung zu bewegen. Die Indianer ver⸗ fügen über große Massen von Pferden, Winchester büchsen und Munition. ö Aus Stadt und Land. 2 Friedberg. Wir machen hier einstwetlen schon darauf aufmerksam, daß noch im Laufe dieser Woche, wahrscheinlich am Donnerstag Abend, eine gemeinsame Versammlung des„Eo. Vereins“ und des„Eo wee stattfinden wird und hoffen auf einen recht zahlreschen Besuch. Das Nähere über Ort, Zeit und Verhandlungs⸗ Gegenstand wird in diesem Blatte demnächst tundgegeben werden. 1 Gießen. Schwurgerichts Sitzungen vom II. Quartal? 1) Montag den 16. Juni, Vorm. 9 Uhr gegen Karl Roemer und dessen Ehefrau von Brauerschwend, wegen Brandstiftung; 2) Dienstag den 17. Juni, Vorm. 8 Uhr gegen Wilhelm Rinn von Heuchelheim, wegen Verbrechens * wider die Sittlichkeit; 3) Mittwoch den 18. Juni, Vorm. 8 ½ Uhr gegen Thomas Passing von Merkenfritz, wegen betrügerischen Bankerutts; 4) Donnerstag den 19. Jun, Vorm. 8½ Uhr gegen Philipp Roth von Bruchenb rücken, wegen Meineids, und Philipp Kniß von Bruchenbrücken, wegen Anstiftung dazu; 5) Freitag den 20. Juni, Vorm. ½ Uhr gegen Konrad Troß von Klein-Karben, wegen Versuchs der Tödtung, und Karl Troß von Klein-Karben, wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt. Mainz, 14. Juni. Hier verging sich ein Soldat, namens Roth, gegen seinen Vorgesetzten, sprang, als er arretirt werden sollte, in den Rhein und ertrank. Allerlei. Wiesbaden. Die hiesigen Ladeninhaber beabsich⸗ tigen, schon vom nächsten Sonntag an die Geschäfte von 12 Uhr Mittags ab zu schließen. Spandau, 13 Juni. Heute Nachmittag 12% Uhr fand im Trockengebäude der neuen Pulverfabrik, wo 28 Faß Pulver lagerten, eine Explosion statt. Das Trocken- gebäude wurde vollständig verwüstet, eine große Anzahl anderer Gebäude stark beschädigt; in vielen benachbarten Häusern wurden die Fenster zertrümmert. Von den Ar⸗ beitern erhielten 10 durch herumfliegende Trümmerstücke und Splitter leichte Verletzungen. Die Explosion ist durch Schleß baumwolle, welche zum Trocknen aufgehängt war, herbeigeführt worden. Hirschberg, 14. Juni. In Folge eines zwei Tage andauernden Regens steigen die Gebirgsfluͤsse schnell; in Warmbrunn ist der Zacken ausgetreten. Rom. Eine Skandal-Affatre, die sich in Monte Carlo abgespielt hat, erregt in Italien ungeheures Auf- sehen. Eine deutsche Dame von großer Schönheit, eine Elsässerin, war in vortger Woche in Monte Carlo ein⸗ getroffen und hatte in der dortigen Splelhölle im Spiel, das sie mit Leidenschaft betrieb, ihr gesammtes Vermögen von 70,000 Franes in kurzer Zeit verloren. Als die geplünderte Dame in ihrer Verzweiflung von den Bank⸗ haltern die Mittel zur Heimreise erbat, wurde sie, wie ikaltenische Blätter mittheilen, von mehreren Angestellten der Spielbank überfallen, die ihr in schamloser Weise Gewalt anthaten. Die Unglückliche ist verschwunden, von ihrem Verbleib fehlt jede Spur, und man glaubt, daß sie einen Selbstmord begangen habe oder durch ein Verbrechen ums Leben gekommen sei. Newyork, 11. Juni. Eine Räuberbande brachte gestern einen Elsenbahnzug zwischen Camden und Texareang, Arkansas, zum Entgleisen und beraubte hierauf den Waggon der Expreß Company. Die Räuber tödteteg den Expreßboten und entwendeten alsdann aus dem Zuge Werthsachen im Betrage von 5000 bis 10,000 Dollars. Die Passagtere wurden nicht behelligt. 1 Ein Newyork, 12. Juni. Wirbelwind, welcher gestern über den Staat Illinois fuhr, zerstörte den Ort J Elmwood fast vollständig. Die Hühnercholera. In verschtedenen Provinzen Itallens scheint Zeitungs. nachrichten nach, wie fast alljährlich, unter dem Haus geflügel die sogenannte Hühnercholera, eine sehr an steckende Krankheit, zu herrschen, welche da, wo sie auf tiitt, nicht unbedeutenden Schaden anzurichten pflegt. Diese Krankheit, welche durch einen Spaltpilz verursacht wird, geht nicht allein auf Hühner, sondern auch auf anderes Geflügel, wie namentlich auch auf Gänse über und kann auch auf Kaninchen übertragen werden. Der Verlauf der Krankheit ist meist ein sehr rascher. Charak“ genommen. Die erkrankten Thiere sitzen in der Regel mit geschlossenen Augen und gesträubtem Gefieder da und teristische Krankheitserschelnungen werden dabei nicht 00 N 4 8 d un 00 de 1 itelnt der Kamm gewöhnlich dunkel. Durch das ble Verenden der Thiere sind die Besitzer oft veran— 0 an Vergiftung zu glauben. Nachdem schon wleder— 1 Nee Einschleppungen der genannten Seuche nach Deutsch— b stattgefunden haben, ist neuerdings wieder vom gsamt des Innern darauf hingewiesen worden, daß f ch empfeblen dürfte, die Interessenten auf die Ge Nane aufmerksam zu machen. Es wird daber, um einer Aren d heren Verbrestung der Seuche im Irland vorzubeugen Feng, namentlich auch um die Geflügelhalter vor Schaden „ ee ewabren, der ihnen beim Bezug von Federvieh aus ee igten droht, diesen sowobl als namentlich auch den Laabrut U öldlern angerathen, beim Ankauf von Geflügel, welches bender, e Italien stͤmmt, oder welches mit solchem in Be⸗ * n Aung gewesen ist. möglichste Vorsicht anzuwenden und deen onzukaufenden Thtere nicht allein genau auf ihren Se ndbeitszustand zu prüfen, sondern dieselben auch Jud ile Tage von dem übrigen Federvieh ssolirt zu halten er bei etwaigen Ausbrüchen der Seuche eine gründliche infektion vorzunehmen, welche namentlich in der fältigen Begießung der benutzten Räumlichkeiten und Exkremente der kranken und verdächtigen Thiere mit 15. olsäurelösung oder sonstigen Desinfektionsmitteln zu ben haben wird. Am meisten wird es sich empfehlen, direkt aus Italsen kommende Geflügel einer ent benden Kontrole zu unterziehen. guxkinstoff,„„aund zu einem Anzuge, ine Wolle, nadelfertig zu M. 5.85 Pf., für ne Hose allein blos M. 2.35 Pf., darch das xkin Fabrik Depot Oettinger& Co., frank rt a. U. Musteraus wahl umgebend fronco. 809 Bei einem Besuche Gießens sei an dieser Stelle darauf nerksam gemacht, nicht zu versäumen, das Möbel— 0 i Lager von Tb Brück, Schloßgasse 16, zu be igen. Selbst für Nichtkͤufer bietet das ausge⸗ te Lager selbstverfertigter Möbel großes Interesse. besonders zu brücksichtiden ist die Ausstellung u 16 completen Musterzimmern, verseben mit Teppichen, Vorbängen, Spiegeln und Wern ze, einen guten Eindruck erztelen und dem Käufer klares Bild geben, auf welche Weise er sein Heim wücken soll 2484 94 41 Die Einfuhr italienischer Weine nach Deutsch⸗ lud Leirug nach den Veroöffentlichungen des kgl. ttal. bau Ministeriums im verflossenen Jahre wieder 50,00) Aetolfter mebr wie im Jahre 1888, im Ganzen 120,664 Hrtol ter oder= 16 Millionen Flaschen, ungefähr den Jeten Theil der gesammten Einfuhr ausländischer Weine. Diß diese Weine dem deutschen Geschmack entsprechen und ahl der Liebhaber ganz bedeutend im Zunehmen ist, et dürfte keln besserer Beweis als diese Zablen zu Eningen sein Auf die Güte und die großen Vorzüge .enischer Wine bei uns die allgemeine Aufmerksamkeit hienkt zu haben, ist das Verdtenst der Deutsch-Italie— isschen Wein⸗Import⸗Gesellschaft. 2482 1 In das Firmenregister des unterzeichneten Gerichts heute folgender Eintrag erfolgt: Gustav Seligmann Beienhbeim betreibt daselbst unter der Firma seines Amens seit Flühjahr 1887 einen Handel mit Frucht 5 Mebl. Friedberg am 10. Juni 1890. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. * Bötticher. Grasversteigerung. Donnerstag den 19. Juni l. J., Vormittags 9 Ubr, e das dies jäbrige Heu- und Grummetgras von circa Morgen Gräfl Wiesen in der Gemarkung Nleder— ilfadt in einzelnen, meist zwei Ortsmorgen haltenden Mtheilungen, in der Wirtbschaft des Herrn Georg Becht⸗ in Nleder⸗Wöllstadt öffentlich meistbtetend versteigert. Assenbeim am 10. Juni 1890 243 Gräflich Solms Rödelheim'sche Rentkammer. Grasversteigerung. Mittwoch den 18. Juni l. J., Vormittags Uhr, soll das Heu⸗ und Grummetgras von eirca a orgen gemeinheitlichen Wlesen abtheilungsweise ner Wurehschaft des Georg Bechtold dahier meist⸗ Mind verstelgert werden. l 4 Hegen Bürgschaft Zablungsfrlst bis 4. September l. J. Rieder⸗Wöllstadt am 12. Junt 1890. g SOroßherzogliche Bürgermeisterei Nieder Wöͤllstadt. 5 4 Heugras⸗Versteigerung. Dienstag den 17, d. Mts., Nachmittags 4 Uhr, soll „„de der Gemelnde Groß Karben zustehende Heugras auf en Gemeindebause daselbst meistbletend versteigert werden. o roß Karben den 12. Juni 1890 Großherzogliche Bürgermelsteret Groß-Karben. . ö Lanz. Eine freundliche Wohnung ermiethen bei „ eu ft L.. 4 6, f ö Adolph Mayer, Hof Uhrmacher und Goldarbelter. enden melst ohne sichtbaren Todeskampf. Bel Hühnern Grasversteigerung. Donnerstag den 19. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, wird auf biesigem Rathbause das Gemeinde Heugras von eirea 70 Morgen Wiesen in Abthetlungen meist— bietend verstetgert. Rendel am 14. Juni 1890. Großherzogliche Bürgermetsteret Rendel. 2485 Herling Heugras⸗ u. Klee⸗Versteigerungen in Bad- Nauheim. Das diesjährige Heugras und der Klee auf den Gemeindewiesen wird in einzelnen Abthetlungen an Ort und Stelle wie folgt öffentlich meistbietend verstelgert: I. Dienstag den 17. Juni, Vormittags 8 Uhr: 12 Morgen auf kleineren Parzellen, von dem Zimmer hof, Fitedhof und dem Schulgut. Der Anfang wird im Zimmerhof gemacht. II. Mittwoch den 18. Juni, Vormittags 8 Uhr (Anfang am Gradirbau Nr. 12): 6 Morgen von der Pferdseeweide, 46 von den Wiesen rechts und links der Usa, am Friedberger Promenadeweg— III. Donnerstag den 19. Juni, Vorm. 8 Uhr: 11½ Morgen hinter der Mühle. Bad Nauheim am 13. Juni 1890. Großherzogliche Bürgermeisteret Bad-Nauheim. Wörner. Heugras⸗Versteigerung. Mittwoch den 18. Juni l. J., Vormittags 11 Uhr, soll das der hiesigen Gemeinde zustehende Heugras öffent lich meistbietend an Ort und Stelle versteigert werden. Bruchenbrücken am 14. Juni 1890. Großherzogliche Bürgermetsterei Bruchenbrücken. Wagner. Heugras⸗Versteigerung. Freitag den 20. d. Mis, Vormittags 10 Uhr, soll das der Gemeinde zustehende Heugras in der Wirthschaft des Simon Schütz öffentlich versteigert werden. Ober ⸗Wöllstadt den 14. Juni 1890 Großherzogliche Bürgermeisteret Ober Wöllstadt. Feuerbach. N D* 48 Faselochs⸗Versteigerung. Donnerstag den 9. d. Mis., Vormittags 0 Uhr, soll ein der Gemeinde gehöriger sehr schwerer, gut ge— haltener Faselochs auf dem Rathhaus dahter meistbietend versteigert werden. Bönstadt den 15. Juni 1890. Großherzogliche Bürgermeisterei Bönstadt. Hofmann. — A.* Heugras⸗Versteigerung. Freitag den 40. d. M., Nachmatags 1½ Uhr, soll das der hiesigen Gemeinde zustehende Heugras von elrea 50 Morgen Wiesen abtheilungswesse auf dem bhiesigen Ratbhause öffentlich meistbtetend versteigert werden. Dortelweil den 14. Juni 1899. Großherzogliche Vürgermeisteret Dortelweil. Hensel. „ 2491 2490 2494 2499 Verloosung der Gemeinde-Obligationen zu Gambach. In der Gemeinderathsstzung vom 13. 1 wurden folgende Obligationen, rückzahlbar am 1. Oktober d. J. ausgeloost: 1. Lit. A. Nr. 19 von 1000 M. 2. Lit. B Nr. 91 von 500 M. 3. Lit. C. Nr. 100 von 200 M. Rückzahlung erfolgt am 30. September d. J. gegen Rückgabe der Schuldverschreibungen nebst Zinscoupons bel der Gemein dekasse in Gambach und der deutschen Genossenschaftsbank von Sörgel, Parissius& Co, Commandite Frankfurt a. M., und hört die Verzinsung an biesem Tage auf. Gambach den 16. Junt 1890 Großherzogliche Bürgermeisterei Gambach. 9 2503 Reu hl. ö 9 Holzversteigerung. Freitag den 20. l. M., Vormittags 9 Uhr an⸗ fangend, sollen in dem htesigen Gemeinde Wald(Forster⸗ wald): 192 Raummeter Eichen Schälknüppel, 6425 Eichen⸗Schälwellen, 26 Stück Eichenstämme von 4— 7 Meter Länge und 19—30 Centimeter mittlerem Durchmesser verstelgert werden. 2 Zahlungsfrist gegen genügende Büͤrgschaft bis 1. Sep tember l. J. Nleder⸗Wöllstadt den 15. Juni 1890. Großherzogliche Bürgermeisteret Nieder Woͤllstadt. 504 Welth. Eine Dame, welche viele Jahre in England und Frankreich als Lehrerin fungirte, wünscht Unterricht in den betreffenden Sprachen sowohl grammatlkalisch, als auch in Conver- satlon zu ertheilen; auch würde sie in Latein und Clavier Grasversteigerung. Mitwoch den 18. ds. Mts., Vormittags 9 Uhr, soll auf hiesigem Ratbhause die dies fäbrige Grasernte von den Gemesndewiesen in einzelnen Abtheilungen meistbietend versteigert werden. Klein⸗Karben den 15. Juni 1890. Großherzogliche Bürge meisterei Klein-Karben. 2511 Schneider. Dörr Sã t= 7 d ic Kurz⸗Waaren wan dada Einkaufspreis 2762 verkauft bel M. Volk, Hriepberg. Einen Lehrjungen 2437 sucht A. Steinbach, Kappenmacher. Ein Halbverdeck, gebraucht, in gutem Zustande befindlich, wird zu kaufen gesucht. Offerten unter Chiffre Th. M. an die Exped. des Anzeigers. 2430 Schloßfreiheit⸗Loose werden noch durch J. Butzbach besorgt. 2243 Thierzucht und Thierernährung, wichtiger Rath⸗ geber für alle Viehbesitzer, besonders bei jetziger Grün füfterung, mit vielen Rezepten, frei erhältlich gegen 15 Pf. in Briefmarken bei(H. 72050.) 2252 Alb. Roebelen, Stuttgart. 5 3 l Wohnung zu vermiethen. Eine schöne Mansarde⸗-Wohnung mit Wasser⸗ leitung in einem neuerbauten Haufe ist zu vermiethen Näheres bei der Exped. d. Anz 8 2487 Ein Feuerschmied gesucht gegen guten Lohn und dauernde Arbett; wer auf dem Lande gearbeitet hat, wird bevorzugt. Näheres zu erfahren bei der Exped. d. Anz. 2486 ——— 2 5 Eichen⸗Stämme, 41—48 Centim Durchmesser und 7,61 Festm. 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Freunden und Bekannten hiermit die traurige Mittbeilung, daß unser lieber unvergeßlicher Gatte und Vater, der Postagent Johann Georg Landvogt VI, beute Morgen nach längerem Leiden, versehen mit den Tröͤstungen unserer beiligen Religkon, sanft und gottergeben in ein besseres Jenseits abberufen wurde. Rockenberg den 16. Juni 1890. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Mittwoch den 18. Jun, Vormittags 10 Uhr statt. 2509 unterrichten. Zu erfragen in der Exp. d. Anz. 2428 Möbelfabrik u. Lager Th. Brück in Giessen, 16 Schloßgasse, Schloßgasse 16. Gegründet 1858 16 clomplet eingerichtete Musterzimmer in besonderem Hause, worunter Spessezimmer in eschen, von M. 350 und Schlafzimmer mit den nöthigen Einlagen und Matratzen von M. 550 an. Größte Auswahl aller Arten Möbel in bekannt gediegener Ausführung,— Eigene Schreinerei und Polsterwerkstätten. Reichhaltigsh Auswahl in Teppichen, Vorbängen, Möbelstoffen, Portièren, Bettfedern und Daunen. 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Aus der Bibliothek, die sowohl unterhaltende, wie belebrende Schriften umfasst, können Mittwochs zwischen 1 u. 2 Uhr im Lesezimmer von Jedermann Bücher unent- geltlich entliehen werden. Ein Verzeichniss der Bücher befindet sich im Lese- zimmer. 152 aus besten wasserdichten Stoffen, Bade⸗Tücher, Frottir⸗Handschuhe, Rückenreiber, Schläppchen, Schwammbeutel de. zu billigsten Preisen bei 0 Heinr. Diehl, Usagasse. Eine größere Parthie Makulatur, Zeitungs bogen, sst zu verkaufen per Pfund 6 Pf. bei Carl Bindernagel. Farbige Damensonnenschirme verkauft um gänzlich zu räumen, zu allen Preisen 2320 Schmidt's Schirm⸗ und Hutbazar. Die feinsten Staubmäntel à 12 Mark 2506 G. Schulhof. Friedrichsdorfer Zwieback, jede Woche frische Sendung, empfiehlt 2501 J. A. Windecker. Hemden, Kragen, Manschetten, 250 Krausen bei FF ⁵—Q:.!ZJ Taunus- Brunnen Gross-HKarben,, kohlensäurereichste Quelle, f anerkannt vorzüglichstes natürliches Ta felwasser J. 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