2 — 6 dre 1 0 ird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch 9 U auswã 1990. Samstag den 17. Mai. M 58. Oberhessischer Anzeiger. und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Foncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. rtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), Annoncen von N n Fpeffend: Die Provinztal⸗Fohlenweide bet Merlau. * N „Ds Gr —ꝙ——— ung geben lassen. otherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreis Nachstehende Bekanntmachung wollen Sie in Ihren resp. Gemeinden in ortsüblicher Weise veröffentlichen. Die Provinzial⸗Fohlenweide bei Merlau beginnt Oand 1 Uhr Mittags daseldst mur gezeichneter Halfter und Kette, sowie mit Gesundheitsschein abgeliefert und den letzten September d. 1 Die Fohlen erhalten, neben Behandlung und Weidefutter auf circa 34 Hektaren, bei tr Ie und außerdem pro Tag und Stück 1 ½ Pfund Hafer aus der Vereinskasse. Jeder Besitzer kann jedoch Haferzusatz in Natur oder durch Selbst⸗ Amtlicher Theil. Bekanntmachung. in diesem Jahr am 2. Juni. um dieselbe Tageszeit abgeholt werden, wobei 1 Das Weidegeld für bezeichnete Zeit von vier Monat beträgt pro Fohlen 39 Mk. 04 Eintrieb und die andere Hälfte vor dem 1. August l. J. an die Verwaltung resp. Großher zuhlt werden. Laubach den 1. Mai 1890. Steckbrief. hal erlassen worden. Es wird ersucht die ze. Pauly Friedberg den 14. Mai 1890. Allenfallsige Kurkosten der Fohlen muß der Eigenthümer bezahlen. jeder Zeit zurücknehmen und bezahlt dann nur die benutzte Weidezeit. ziche die anderen Tiere stören, können ausgeschlossen werden. ion Großherzoglichem Amtsgericht Frtedberg unterm 14. Mai l. J., wegen der Anschuldigung, zeil swidrigen Vermögensvortheil zu verschaffen, das Vermögen des Georg Ewald v. Letzterer k Kranke und bösarti Sonstige Auskunft ertheilt der Gegen die Christine Pauly, geboren am 21. März 1872 zu Brandoberndorf und zuletzt D daß sie im Monat Januar d. J. zu Ockstadt in der Absicht, sich einen : daselbst dadurch geschädigt habe, daß sie durch Vorspiegelung falscher oder Entstellung ine Unterdrückung wahrer Thatsachen einen Ircthum erregte, indem sie sich zu dem Genannten auf ein Jahr als Dienstmagd vermiethete unter dem Versprechen ihren Dienst 1 Petritag anzutreten, sich auch 3 Mark Miethgeld behändigen ließ, jedoch weder ihren Dienst zur verabredeten Zelt antrat, noch den Miethpfennig zurückerstattete, Haft⸗ Friedberg den 14. Mai 1890. es und das Großh. Polizei-Commissariat Wickstadt. Dr. Braden. Die Fohlen müssen an diesem Tage zwischen von Großherzoglicher Bürgermeisterei oder dem Veterinär⸗ der Besitzer beim Einfangen behilflich sein muß. ocknem Wetter Kleegras odet bei nassem Wetter Pf. oder pro Tag 32 Pf. und muß die Hälfte zoglichen Baurath Dr. Dieffenbach in Grünberg aun wegen begründeter Verhältnisse sein Fohlen ge Thiere, sowie über 1¼ Jahr alte Hengste, genaunte Großherzogliche Baurath Dieffenbach. Der Präsident des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen. 2 Schlenke. lenstmagd bei Landwirth Fr. Knieriem zu Bad Nauheim, zu verhaften, Großherzoglichem Amtsgericht Friedverg vorführen, und sofort Nachricht anher gelangen zu lassen. Der Großberzogliche Amtsanwalt. Krämer. Deutsches Reich Friedberg, 14. Mai. Heute Nachmittag Ahr unternahmen die allerhöchsten Herrschaften nriner Mailkoatch, deren Fünfgespann Seine Limigl. Hoheit der Großherzog selbst lenkte, ene Spazierfahrt über das Ossenheimer Wäldchen, — woselbst längerer Aufenthalt genommen wurde zu Einnahme einer Erfrischund—, das Bauern⸗ bhuner Bergwerk, Bauernheim und Dorheim hier— be zurück. Abends 9 Uhr fand die Seitens der Sndt und der hiesigen Vereine dargebrachte Snenade mit Fackelzug statt. Drei Musikstücke der celle des 116. Regiments und drei von Seminar- lzer Schmidt dirigirte Gesänge kamen zum Vor— big. Nach dem ersten Lied brachte Bürgermeister zinhäußer ein Hoch auf S. K. H. den Groß: zgog, in das die Menge jubelnd und begeistert timmte. Bürgermeister Steinhäußer, der Diri— ut und die Vorstände der Vereine hatten hier— die Ehre zu S. K. Hoheit befohlen zu werden, zcstwelcher denselben seinen Dank für die Ovation zusprechen geruhten. Die drei Gesangsvorträge cren:„Freundschaft und Liebe“ von Vonderheid, Der Wald“ von Häser und„Das deutsche Lied“ Kalliwoda; das künstlerisch ausgestattete Pro- amm, das den allerhöchsten Herrschaften über— iht wurde, war von Reallehrer Roth gezeichnet kalligraphisch ausgeführt worden. Sowohl r dies Kunstwerk als auch über die epacte usführung der Gesänge sprachen Sich Se. K. gegeit sehr anerkennend aus. Friedberg, 15. Mai. Die gesammten hier Besenden allerhöchsten Herrschaften wohnten ute Vormittag dem Gottes dienst in der Burgkirche i IJ. KK. HH. Prinz und Prinzessin 1 nebst Prinz Waldemar reisten ermittags um 11 Uhr 10 Minuten mittelst Ernderzug über Frankfurt—Castel nach London. 1 Gefolge befanden sich die Hofdame Graͤfin datzau und Hofmarschall Freiherr von Secken— ff. Seine Königl. Hoheit der Groß⸗ ergog und die Prinzessinnen Victoria + Aliz hatten sich zur Verabschiedung nach dem Bahnhofe begeben. Die Hofstaaten hatten sich schon vorher daselbst eingefunden. Unter dreimaligem Hoch des versammelten Publikums dampfte der Zug ab, nachdem die allerhöchsten Herrschaften den herzlichsten Abschied voneinander genommen hatten. Seine Königl. Hoheit der Großherzog fuhren mit den Prin- zessinnen Victoria und Aliz unter lebhaften Hochrufen des Publikums zum Schloß zurück. Friedberg, 16. Mai. Seine Königl. Hoheit der Großherzog empfingen heute Vormittag 11 Uhr in Audienz: den Badecommissär Major Freiherrn von Rotsmann, Bergrath Jäger, Oberamtsrichter Bauer, Bürgermeister Wörner, Medicinalrath Dr. Grödel und Medicinalrath Or. Abe, sämmtlich von Bad-Nauheim, ferner den Freiherrn G. Loͤw von und zu Steinfurth, die Professoren des hiesigen Predigerseminars Dr. Köstlin und Dr. Weiffenbach, den Seminar direktor Schäfer von hier, den Justizrath Dr. Reatz von Gießen und den Pfarrer Schneider von Romrod. Darmstadt. Der Reallehrer Dr. Behne in Darmstadt wurde auf Nachsuchen unter An⸗ erkennung seiner Dienste in den Ruhestand versetzt. — Militärdtenstnachricht. Prinz Albert zu Schleswig⸗Holstein Sek. Lieut. à la s. des Drag. Regts. Nr. 23 wurde in dieses Regt. einrangirt. Berlin, 14. Mal. In der heutigen Sitzung des Reichstages nimmt für die Militärvorlage zunächst Kriegs— minister Verdy das Wort. Der Kriegsmimnister betont, daß die Forderung elne unumgänglich nothwendige sel, und daß man auf Grund der sorgfältigsten und spar samsten Berechnung den Etat fertsggestellt habe. Die Ein zelnhetten der Begründung vor dem Hause und damit vor aller Welt zu erörtern, set selbstverständlich nicht angängig. Der seerete Charakter der Vorlage müsse den anderen Staaten gegenüber gewahrt bleiben. In der Commisston würden weitere durchaus befriedigende Auf- klärungen über die einzelnen Punkte gegeben werden. Jedenfalls dürfe man fetzt nicht stehen bleiben angesichts der großen Rüstungen, die von den anderen Mächten in Europa angeordnet wurden. Unter außerordentlicher Spannung des Hauses nimmt sodann Generalfeldmarschall Graf Moltke das Wort, um unter mehrfachen lebhaften Friedens, sondern auch zur Niederhaltung derjenigen Elemente im Staate, die den gewaltsamen Umsturz des Bestehenden erstreben. Seit nahezu zebn Jahren habe der Krieg uns bedroht; daß er nicht zum Ausbruch gekommen sei, verdanke man der imponirenden Kraft unserer Armee und unserer Regterung. Man dürfe ja für den Augenblick überzeugt sein, daß kein Streit von einer benachbarten Macht vom Zaune gebrochen würde, dennoch müsse man jede erdenkliche Vorsicht walten lassen und für den schlimmsten Fall gerüstet dastehen. Nur in sich selbst besäße ein Staat die Sicherheit. Kriegsminister v. Verdy erklärt auf eine Anfrage des Abg. Windtborst, daß die verbündeten Regierungen einen Gesetzentwurf, betreffend eine Armeeorganisation, vorbereiteten; betreffs der zweijährigen Dienstzeit werde die Berathung eines dahingehenden Antrages Gelegenheit zur weiteren Dis⸗ eussion geben. Gegenwärtig könne keinerlet Zugeständniß gemacht werden. Braunschweig. Die von verschiedenen Blättern verbreiteten Nachrichten über die Er— krankung des Regenten sind übertrieben. Der Regent wurde anfangs des Monats von einer grippenartigen Erkältung verbunden mit starkem Fieber ergriffen, das letztere ist indessen wieder vollständig gehoben und die Genesung macht unzweifelhafte Fortschritte. Hamburg, 14. Mai. Die Stadt war die ganze vergangene Nacht in gewohnter Weise durch Gas beleuchtet. An keiner Stelle kamen ernstere Ruhestörungen vor, außer Johlen und Schreien fanden keine Ausschreitungen statt. durch Schutzmannschaft zu Pferde und zu Fuß zerstreut. Um Mitternacht herrschte überall voll— ständige Ruhe. Die Gasanstalt erhaͤlt den Betrieb durch von auswaͤrts herangezogene Hilfs- kräfte und Straßenreiniger aufrecht. Von den Streikenden ist in der denselben gestellten Frist Niemand zurückgekehrt. Königsberg i. Pr., 14. Mai. Das Kaiserpaar ist heute Morgen 9 Uhr hierselbst eingetroffen. Dasselbe wurde am Bahnhose von dem Oberpräsidenten v. Schlieckmann, den Ge— neralen Bronsart und Kuesebeck, dem Polizei Beifallsäußerungen und Zustimmungen seinerseits eben: falls die Vorlage zu begründen. Ein starkes Heer sei nothwendig, nicht nur im Interesse der Erhaltung des praͤsidenten Brand, dem Oberbürgermeister Selke ic. empfangen. An der hierauf folgenden Parade nahmen die hier garntsontrenden Truppen Theil, 1 ——————— Eine Ansammlung in der Steinstraße wurde e ——— —— wozu auch eine reitende Abtheilung des Feld— artillerie-Regiments aus Insterburg herangezogen war, sowie die in Pillau garnisonirenden zwei Bataillone des Regiments 43. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 14. Mai. Die Kammer der Abgeordneten erledigte in der gestrigen Abendsitzung den Rest des Budgets, sowie das Finanzgesetz für 1890, welches die Einnahmen auf 548,820,006 fl., die Ausgaben auf 546,303,035 fl. festsetzt. Prag, 14. Mai. Nachdem schon gestern Abend sich hier wieder große Unruhen bemerkbar gemacht und verschiedene Verhaftungen vorge⸗ kommen, haben die Arbeiterunruhen sich in— zwischen wiederholt. Heute früh ist darum eine Escadron Dragoner aus Brandeis zur Ver— stärkung angelangt. Italien. Rom, 14. Mai. In der Kammer sagte im weiteren Verlauf Crispi, wenn der Friede in den letzten Jahren nicht gestört worden, so sei dies ein Werk der verbündeten Mächte gewesen. Italien werde die Wahl des Prinzen Ferdinand als loyal nicht anerkennen können, doch könne Bulgarien über sein Schicksal be— ruhigt sein, wenn es weise regiert und gerecht per Pfd. 1418 Pf., do. geschälte 16—20 Pf., frische verwaltet werde. Crispi glaubt nicht, daß wegen der kretensischen Frage ein Krieg ausbrechen könne; in allen die Balkanhalbinsel betreffenden bis 14 Pf., Mäuschenkartoffeln per Gescheld 20—25 Pf., ö Fragen sei das Einvernehmen zwischen Oesterreich— Ungarn, England und Italien ein vollständiges, namentlich könne das Verhalten Oesterreich— Ungarns kein loyaleres und weiseres sein. Rußland. Petersburg. Nach einer Wiener „Times“-Meldung soll der Zar eine Aenderung in der äußeren Politik und eine Annäherung an Deutschland beschlossen haben. Allerlei. Düirschau, 14. Mat. Als gestern Abend 10 Uhr 37 Min. der von Danzig kommende Personenzug in den hlesigen Bahnhof einlief, fuhr er mit großer Geschwindig— keit über die Scheibenbühne hinaus und durchbrach die Mauer des Empfangsgebäudes. Die Maschine, der Tender und zwei Waggons wurden erheblich beschädigt. Der Locomotipführer, der Heizer und ein Reisender wurden getödtet, ein Bahnbeamter schwer, drei andere Personen leicht verletzt. Kapstadt. Westlich von Jamestown auf der Insel St. Helena stürzte am 1. Mai Nachts eine 108 Fuß lange, 25 Fuß hohe und 11 Fuß dicke Felsmasse ein. 9 Personen wurden in ihren Betten schlafend zermalt, während Andere kaum erkenntlich aus den Trümmern hervorgezogen wurden. Bie Besatzung des bei St. Helena liegenden Kriegsschiffes „Archer“ half wacker mit die unter dem Gestein Begra— benen ans Tageslicht zu fördern. Handel und Verkehr. Frankfurt, 14 Mai. Wochenmarkt. Erbsen ganze französische Erbsen per Pfund 50 bis 60 Pf., Linsen 15— 25 Pf., weiße Bohnen 16 20 Pf., gelbe Kartoffeln per per 50 Kilo M. 12, Butter per Pfd. M. 1.2 Eier das Stück 4—8 Pf., Blumenkohl klein franz. per Stück 60— 80 Pf., ital. 50— 60 franz. Kopfsalat 1418 Pf., Sellerteköpfe 1520 Romainsalat per Stück 00 bis 00 Pf., franz. Rom salat 70—80 Pf., Zwiebeln das Gescheld 35—40 J per Ctr. M. 14— 16, Carotten das Päckchen 20— 25 f gelbe Rüben die Portion 15—20 Pf., rothe Ni schwarze das Stück 12— 14 Pf., weiße das Päct 10— 15 Pf., hiesiger Koofsalat 3— 10 Pf., Schug wurzel 50—70 Pf., franz. Sellerte 40—50 Pfg., feff dicke Spargel 30— 60 Pf., Lattigsalat 10— 00 9 Gurken per St. M. 0 500.70, Kohlrabi per Stück bis 25 Pf., franz. Zuckerschoten per Pfd. 70 80 f neue ital. Kartoffeln per Pfund 15 Pf. Kirchliche Anzeigen für Friedberg Evangelische Gemeinde. 1 Exaudi. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Meyer, Gottesdienst in der Stadtkirche. Vormittags 10½ Uhr: Herr Candidat Bern beck. Prüfung der Confirmanden(Knaben). Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags 9 Uhr: Herr Direktor Wodäge— i Confirmation der Taubstummen und Abendmahl. Katholische Gemeinde. Samstag Nachmittag von 5 Uhr an Becht. Sonntag Morgen 6 Uhr: Beicht; 3/47 Uhr: der heil. Communkon. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. Austhetlu 8 Gescheid 14— 16 Pf., rothe Kartoffeln per Gescheid 12 2 Uhr: Christenlehre und Andacht. Abend 7 Uhr: Matandacht mit Segen. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Pfarrer Dr. Köstlün.“ 10 15— 20 Pf., Radieschen 2—0 Pf. das Päckchen, Na Bekanntmachung. Versteigerungs-Anzeige. Der Müller Anton Remigius König J. zu Ober— Mörlen beabsichtigt in seiner dortselbst gelegenen Mühle eine Dampfkessel Anlage zu errichten. Pläne und Beschreibung liegen 14 Tage lang auf hörigen Eisvorräthe, sowie eln Elsschuppen, ferner unserer Schreibstube zu Jedermanns Einsicht offen und eine Büchse Hopfen im Kürschner'schen Lokale meistbietend sind Einwendungen gegen die beabsichtigte Anlage inner- gegen Baarzahlung versteigert. balb der genannten Frist bei uns vorzubringen. Friedberg den 10. Mai 1890. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. 2141 Dr. Braden. Betreffend: Coneurs über das Vermögen des Handels- manns Jakob Meyer von Staden Zur Verhandlung über den vom Gemeinschuldner be— antragten Zwangs vergleich ist auf: Mittwoch den 11 Juni l. J., Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht Termin anberaumt, zu welchem alle Betbeiligten hierdurch vorgeladen werden. Der Vergleichsvorschlag sowie Gläubigerausschusses sind auf der niedergelegt. Altenstadt den 12. Mat 1890. Grroßherzogliches Amtsgericht Altenstadt. Hellwig 2134 Berichtigung. Streuber. Die unte: m 23. vorigen Monats von unterzeichnetem ist eine aus edlen ost Gericht erlassene und in Nr. 49 am 26, vorigen Monats erschienene öffentliche Aufforderung, Inserot Nr. 847 wird dahin berichtigt, daß die hierin ausgeschriebene Par— zelle Flur X, Nr. 399 nicht in der Gemarkung Rödgen, sondern in der Gemarkung Schwalheim belegen ist. Bad⸗Nauhelrm den 6. Mai 1890. Großherzogliches Amtsgericht Bad Nauheim. Bauer. 2139 Schütz. Vergebung von Pflasterarbeiten. Die Pflasterarbeiten auf dem oberen Hof zu Ober— Erlenbach im Betrage von M. 860,00 sollen ver— geben werden. Die Unterlagen zum Verding liegen zur Einsicht auf unserem Büreau offen, und sind die Angebote bis zum 23. Mal d. JI, Vormittags 11 Uhr, postfrei einzureichen Fiedberg den 14. Mai 1890. Großherzogliches Kreis bauamt Friedberg. 2161 ran z. K 1 7 Pferch⸗Versteigerung. Montag den 19. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, sollen im hiesigen Rathhaus 10— 15 Schafpferche öffentlich meistbietend versteigert werden. Friedberg den 16. Mai 1890. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. 2162 Stein häußer. Selbstgefertigte Sophas (nur Prima-Qualität), zu billigen Preisen bet 74 G. M. Reuss. Kopfsalat 2145 Ph. Ad. Ritzel. verkauft 0 die Erklärung des 2056 leben es Vieh Waagen pikanten Geschmacks wegen bestens empfohlen wird. Samstag den 17. Mai l. J., Nachmittags 2 Uhr, werden sämmtliche zur Kürschner'schen Konkursmasse ge— Friedberg den 14. Mal 1890. König, Gerichtsvollzieher. Neu eingetroffen Passementrie,, Perl und Soutachebesätze, Soutachejäckchen, gestickte Westchen, Taillen- und Rockgarnituren, alle Arten Knöpfe in Metall und Perlmutter in größter Auswahl zu sehr billigen Preisen bei Gescluuister Schloss. 2150 für Groß und Kleinvieh mit oder ohne Gitter. Sicherstes Mittel zur Ermittlung der Mastresultate und des Ver— kaufswerthes, liefert geaicht unter Garantie von M. 97 an Moritz Weil jun., Frankfurt a. M. 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