1890. Donnerstag den 17. April. 4 45. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. 0 I dent—— 5 5 g 25 5 8 Innoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von 10 auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. N Amtlicher Theil. betreffend: Die Bildung der für das Jahr 1809/91 nöthigen Weinsteuer Einschätzungs Commissionen. Friedberg den 12. April 1890. * Anleulet ingegen en Schießübungen mit scharfer Munition statt, was zur f ret Gemeindeangehörigen bringen. rein Friedberg den 15. April 1890. Zufolge Auftrags Großherzoglichen Ministeritums der Finanzen, geisung auf die Artikel 4, 6 und 7 des Gesetzes vom 9. Dezember 1876, 2 Gemeinden, in welchen seither Commissionen behufs Abschätzung der Weinsteuerschuldiakeiten bestanden haben, die Wahl von 3 Commissions— uͤtgliedern und 2 Stellvertretern für das Jahr 1890/91 durch den Gemeinderath sofort vornehmen zu lassen und dem Großherzoglichen Fauptsteueramte Gießen unter Angabe der Gewählten spätestens bis zum 1. Mai l. 8 5 Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der zunächst gelegenen Das Großberzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Abtheilung für Steuerwesen, vom 1. dieses Monats und unter Hin⸗ die Besteuerung des Weines betreffend, laden wir Sie ein, für Ihre Nachricht hiervon zu geben. Dr. Braden. Bekanntmachung. Nach Mittheilung des Garnisions-Commandos zu Butzbach, finden von jetzt ab täglich auf dem Schießstand im Nieder-Weiseler Wald Vermeidung von Unglücksfällen hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. durch ortsübliche Bekanntmachung zur Kenntniß Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Orte wollen Obiges cult Die Zabl der Todesfälle war 1207(Vorjahr 1388, 10jähriger Durchschnitt 1227); hiervon standen im 1. Lebensjahr 167(Vorjahr 207, — 2 N jähriger Durchschnitt 209), im jugendlichen Alter von 2—15 Jahren n 451(278 bezw. 204), im Alter der Erwachsenen von 16 Jahren ab 1 89(903 bezw. 804). 1 Die Gesammtsterblichkeit war somit nicht groß(von je 1000 Per— onen 19,4); sie war für alle Altersklassen weit geringer als diejenige es Vorjahres und mit der einzigen Ausnahme des jugendlichen Alters uch geringer als diejenige des 10jährigen Durchschnitts. Dies hervor agende Betroffensein der Jugendlichen war durch die Diphtheritis bedingt Die Vertheilung auf die einzelnen Jahresabschnitte war nicht ganz ker die gewöhnliche. Das erste Halbjahr batte 628, das zweite 579 Sterb⸗ 5 0 älle; ersteres überwog somit nicht so stark als in den meisten Jahren. l Auf die einzelnen Vierteljahre entfallen: 1tes 322, Ates 306, Ztes 300, tes 279; das Verhältniß der Betheiligung entspricht somit der natür— ichen Zeitfolge. Der stärkste Vierteljahrverband würde entstehen durch einzelnen nn Vereinigung der Monate März, April und Mai(344). Die Gelbe, Monate reihen sich nach der Zahl ihrer Todesfälle in folgender Ord⸗ Salle nung: März 128, Januar 110, Dezember 110, April 109, Mat 107, Jauli 103, August 100, September 97, Juni 90, Occkober 87, Februar 84, schilr Meovember 82; demnach war, wie so haufig, der übel beläumundete U November der allergnädigste Monat. e 4 Hinsichtlich der Betheiligung der einzelnen Gemeinden treten dies „ butt, mal besonders hervor: Dortelweil mit 21 Todesfällen(39,1 auf 1000 Tinwohner berechnet), Fauerbach b. Fr. mit 22(38% 0), Münster 9 380%), Wölfersheim 32(37,6%), Büdesheim 34(37,5%); am chwächsten heimgesucht waren Maibach 0. Trais Münzenberg 1(4%), Wohnbach 4(6,3%), Assenbeim 10(8%), Fauerbach v. d. H. 5(9,5 /). Hierbei darf indeß nicht übersehen werden, daß die Promilleziffer für leine Gemeinden sehr wenig bedeutungsvoll ist; in Maibach z. B. pürde ein einziger Todesfall einen Ausschlag von 6% geben, während Hg Perselbe schon für eine Gemeinde von der Größe Friedbergs im Pro— — nille⸗Verhältniß kaum sichtbar erscheinen würde. Altana 1 Hinsichtlich des Antheils der einzelnen Krankheitsarten an der Ge— taltung der Sterblichkeit zeigt sich das Berichtsjahr dem vorigen sehr ähulich. Die sogenannten ansteckenden Krankheiten waren Todes- ursache in 164 Fällen(113 des 10 jährigen Mittels) und zwar: Blattern Dank der Impfung jetzt ein äußerst seltener Gast) mal, Masern Zmal, Scharlach lAmal, Rose(Rothlauf) Smal, Diphtheritis 1 Ind Kehlkopferoup 101mal, Keuchhusten(7), Unterleibs- . Wochenbettfieber(4), andere Infections— rankheiten insbesondere Eiterfieber(7). ö sehr nahe stehend ist nach jetzt be— lannten Thatsachen die Lun genschwindsucht; ihr erlagen 193 Per— Mittel); mit Ausnahme 0 pbonen(209 im Vorjahr, 196 im 10jährigen ö on Büdesheim(8) zeigt sich diesmal keine Gemeinde besonders stark bon dieser Plage heimgesucht. f Entzündliche Erkrankungen der Athmungsorgane Frachten 109 Todesfälle(151 im Vorjahr, 188 im 10 jährigen Mittel); tieses Verhältniß kann als günstig betrachtet werden. 8 5 gurt 1 Gehlternschlagfluß endete 43 Leben, eine dem Durchschnitte 2 yphus(4), . Den ansteckenden Krankheiten windet. Kindel 1 gtim. a % siemlich entsprechende Zahl. 4 8 * Sterblichkeits⸗ und Gesundheitsverhältnisse im Kreise Friedberg im Jahre 1889. Dem akuten Gelenkrheumatismus erlagen 2 Personen. An Darmkatarrh und Brechdurchfall starben 42 Personen; meist Kinder im 1. Lebensjahr, davon 36 während der heißen Zeit von April bis August; die Zahl 42 ist ziemlich hoch, da das 10jährige Mittel nur 29 beträgt. Allen übrigen, bier nicht besonders genannten, Krankheiten fielen 458 Personen zum Opfer. Unbekannt, fast sämmtlich weil nicht ärztlich behandelt, blieben die todtbringenden Krankheiten in 166 Fällen. Tödtliche Unglücksfälle: 17, und zwar durch Sturz(6), Verschüttung(2), Ertrinken(7), Erdrosselung durch zufällige Umschlingung eines Schaukelseiles(1), Erschlagung durch einen umfallenden Quader⸗ stein(1). Selbstmord: Erschießen(1). Mord und tödtliche Körperverletzung kamen nicht vor. Man könnte versucht sein die Gestaltung der Sterblichkeit zu be— trachten auch als genügenden Ausdruck für die Summe von vorhanden gewesener Gesundheitsstörung; doch wäre dies ein Irrthum. Allerdings pflegt Sterben einem vorherigen Kranksein zu folgen, allein bei Weitem nicht immer folgt Sterben auf Krankheit, und die unendliche große Zahl der in Genesung übergehenden Krankheiten birgt trotz des guten Aus⸗ ganges eine ganz unberechenbar große Summe von Leid, Sorge und wirthschaftlichem Verlust. So lohnt es wohl der Muͤhe auch auf das Krankheitsvorkommen an sich einen kurzen Ausblick zu thun. Blattern kamen außer dem oben gemeldeten Todesfall über— haupt nicht vor. Masern bildeten Epidemien in Friedberg, Fauerbach b. Fr. (beide aus 1888 herüberreichend), in Okarben, Groß-Karben, Rodheim, besonders Büdesheim und Nieder Erlenbach, und wohl noch an anderen amtlich nicht bekannt gewordenen Orten. Die Zahl der Erkrankungen muß nach Hunderten geschätzt werden. Scharlach kam vor in Form eigentlicher Epidemien in Massen⸗ heim und Ilbenstadt; mehr vereinzelt an sehr vielen anderen Orten (Rendel, Friedberg, Vilbel, Ober- Rosbach, Butzbach, Kaichen) Diphtheritis. Diese kindermordende Krankheit hat reits oben bemerkt, im Jahre 1889 101 Opfer gefordert, in 1888 104, und in den Jahren 1880— 89 zusammen 543. Nachdem Ende der 70er und Anfangs der 80er Jahre das Auftreten der Diphtherie viel seltener und milder geworden war, ist die Häufigkeit und Bösartigkeit derselben seit 1883 in steter Zunahme begriffen(1883—20 Todesfälle, 188426, 1885-34, 1886-43, 188781, 1888 103, 1889—10ʃ). Und wenn auch diese Zunahme für das allerletzte Jahr nicht unbedingt hervortritt hinsichtlich der Zahl der Todesfälle, so ist dies doch ganz entschieden der Fall hinsichtlich der Zahl der Erkra nkungen. Amt⸗ lich bekannt geworden sind deren gegen 500, thatsächlich muß man sie auf mindestens 1000 schätzen. Man erwaͤge die Wirkung hiervon: neben dem Verluste von 101 kostbaren Menschenleben nach mäßiger Schaͤtzung 10,000 Krankentage mit aller ihrer Sorge, Pflegearbeit und wirth— schaftlichen Schaͤdigung! Und dies Alles gegenüber einer Krankheit, von der man weiß, daß sie ansteckend ist, nicht so sehr durch Verbreitung eines flüchtigen Ansteckungsstoffes in der Luft, als durch mittel, oder 10, und zwar durch Erhängen(6), Ertränken(3), wie be—⸗ unmittelbare Uebertragung krankheitserfüllter Stofftheile vom Kranken auf andere Personen, gegenüber also einem Ansteckungsvorgang, dessen Natur verhältnißmäßig die günstigsten Erfolge für Bekämpfung darbietet. Angesichts solcher Thatsachen wird die Bevölkerung gegen die Verwen— dung selbst der einschneidendsten Maßregeln(strenge Absperrung in allen ernsten Fallen, gründliche Desinfection) nicht länger Einspruch zu er— heben gewillt sein. 5 Von Unterleibstyphus sind 32 Falle amtlich bekannt gewor— den; diese Zahl wird dem thatsächlichen Vorkommen wohl ziemlich ent⸗ sprechen. Epidemien bestanden in Büdesheim, Dorheim und Nieder⸗ Weisel, saͤmmtlich in Form von Hausepidemien. Wenn auch die Sterblichkeit durch Typhus(im Ganzen 4) gering war, so ist doch auch hier darauf hinzuweisen, daß die Wirkung dieses Krankheitsvorkommens eine sehr tiefeingreifende sein mußte; abgesehen von 4 Lebenszerstöͤrungen mindestens ein Verlust von 6000 Arbeitstagen (Kranke und Pfleger) und außerdem ein Kostenpunkt von sicherlich nicht unter 10,000 M.(Pflege, Pfleger, Arzt, Arznei). So zeigt sich auch hier, in welch hohem Grade es Pflicht ist, die uns in ziemlich befrie— digendem Maße bekannten Maßregeln gegen die Verbreitung des Typbus in allen Fallen und zwar mögli bringen, und zwar nicht blos aus auch der wirthschaftlichen Sparsamkeit. Das Auftreten aller übrigen Kran kein besonders bemerkenswerthes Verhalten; nur von der Lungen; schwindsucht, die ja in unserem Kreise immer sehr stark vertreten ist, mag gesagt werden, daß die Zahl ihrer Opfer diesmal eine kleiner war als in den meisten Jahrgängen und daß dieses günstige Verhaͤltußß noch weiter bessern wird, wenn die haben wird auf den Standpunkt des Erkenntniß, daß auch die Lungenschwindsucht in gewissem Sinne a steckend ist und daß der Keim derselben, der Tuberkelbacillus, dur Desinfection bezw. Zerstörung von behafteten Gegenständen bekaͤmpf werden kann und muß. b Ueber das Auftreten der Influenza in un weise noch dem Jahrgange 1889 angehörte, behalten wir uns besondes gewiß dauernd bestehen und sich Bevölkerung sich Mittheilung vor. erst eingestellt Großherzogliches Kreisgesundheitsamt Friedberg. Dr. Lorenz. chst frühzeitig in Anwendung zu Gründen der Menschlichkeit, sondern f serem Kreise, welche theil 1 ns kheiten zeigte im Jahre 1889 1 Deutsches Reich. Darmstadt. Bei der Wahl eines Land— tags Abgeordneten für den Wahlkreis Wald— michelbach wurde Staatsanwalt Arnold ein— stimmig wiedergewählt. Berlin. Die Nachricht von einem Jagd— ausflug des Kaisers nach Lothringen gewinnt, dem Fr. J zufolge, an Wahrscheinlichkeit. Zur Reise Kalser Wilhelm's nach Rußland erfährt man, daß der Kaiser zur See auf der Pacht „Hohenzollern“, unter Escorte zweier Aviso— Dampfer, eintreffen wird. Auf der Kronstädter Rhede wird der Kaiser von dem gesammten baltischen Geschwader empfangen werden. Wie das„Berl. Tagebl.“ mittheilt, hat der Kaiser seine Theilnahme an den ungarischen Manövern zugesagt. — Die„Nordd. Allg. Ztg.“ veröffentlicht folgendes Schreiben des Fürsten Bismarck aus Friedrichsruh vom 14. d. M.: Infolge meiner Entlassung und anläßlich der Feier meines Ge— burtstages ging mir eine große Anzahl wohl wollender Kundgebungen aller Art aus dem Reich und von außerhalb zu. Zu meinem schmerzlichen Bedauern ist es mir unmöglich, einem Herzens bedürfniß entsprechend jede einzelne dieser freund— lichen Kundgebungen zu beantworten. Ich bitte deshalb alle, welche bei diesen Gelegenheiten ihren freundschaftlichen Empfindungen für mich so wohl thuenden Ausdruck verliehen, meinen verbind— lichsten Dank auf diesem Wege entgegennehmen zu wollen. — 14. April. Auf heute Abend war eine große Volksversammlung im„Tivoli“ anberaumt. Auf Grund der Tagesordnung„Was soll am 1. Mai geschehen?“, wurde nach dem Fr. J. das Abhalten der Versammlung polizeilich unter sagt. Der Kaiser soll übrigens den Willen ge— äußert haben, daß die Maidemonstration der Arbeiter möglichst wenig von der Polizei gehin— dert werden soll. — Die„Wiener Deutsche Ztg.“ theilt aus guter Quelle mit, daß die Zusammenkunft Ca— priv's, Kalnoky's und Crispi's am 28. Mai in Karlsbad stattfinden werde. — Or. Parke versicherte einem Interviewer von der„Independance Belge“, Emin Pascha's Augenkrankheit werde unfehlbar in Jahresfrist Blindheit herbeiführen. Breslau Der„Bresl. Ztg.“ zufolge wurde die Einfuhr lebender ungarischer Schweine in das Schlachthaus von Ratibor genehmigt. Homburg, 15. April. Die Kaiserin Fried rich ist beute mit den Prinzessinnen Victoria und Margarethe zu einem mehrwöchigen Aufenthalte hier eingetroffen. Der Kaiser begleitete seine Mutter und Schwestern in Berlin an den Bahnhof. Ausland. Schweiz. Bern. Das schweizerische Justiz departement hat den„M. N. N.“ zufolge ein Bundesgesetz, betr. die Auslieferung ausgearbeitet. Nach demselben würden politische Verbrecher, die in politischer Absicht ein schweres Verbrechen, Großbritannien. London, 13. April. Der Prinz von Wales ist heute in Paris angekommen. — Der Conflict zwischen England und Por— tugal ist noch immer nicht beigelegt; neuere Nach— richten deuten sogar darauf hin, daß derselbe demnächst wieder akut zu werden droht. Nach einer Meldung des„Reuter'schen Bureaus“ aus Mozambique haben die Portugiesen eine große bewaffnete Expedition unter Mitnahme von Artil— lerie den Shire-Fluß hinauf unternommen; ein Angriff auf Mponda soll beabsichtigt sein. Spanien. Madrid, 15 April. Die Ex— Königin Isabella ist heute nach Paris zurückgereist. — Das hiesige Officiercorps plant für den General Daban anläßlich dessen Abreise nach der Festung demonstratwwe Ovationen. Die Officiere, die Generale an der Spitze, wollen Daban in Uniform zur Bahn geleiten. Beim jüngsten großen Empfange der Königin fehlten die her— vorragendsten Generale. Bulgarien. Sofia. Man wird sich des tiefen Eindrucks erinnern, welchen der während der Ausstellung in Paris erfolgte plötzliche Tod des bulgarischen Patrioten und unversöhnlichen Feindes Rußlands Stofjanoff hervorrief. Schon damals waren Gerüchte verbreitet, daß der Präsident der bulgarischen Sobranuje infolge einer Vergiftung gestorben sei. Nun wird dem„Tele— graful Romano“ geschrieben, daß in den weiten Kreisen der Freunde des Verstorbenen neuer— dings Gerüchte in Umlauf sind, die auf einen gewaltsamen Tod schließen lassen. Es verlautet nämlich in Sofia, daß einige in das Complot des Capitäns Panitza verwickelte russische Agenten für gewisse Kreise in Rußland compromittirende Aussagen gemacht und den plötzlichen und geheim— nißvollen Tod Stojanoff's damit in Zusammen— hang gebracht hätten. Die Freunde des letzteren suchung der Angelegenheit eingesetzt, die Leiche exbumirt und die Ueberreste Stojanoff's einer chemischen Analyse unterzogen werden sollen. Rußland. Petersburg. Der hiesige Be— richterstatter des„Daily Telegraph“ meldet, die Polizei sei Verschworenen auf der Spurt, welche gleich dem durch Selbstmord aus dem Leben ge— schiedenen Marineoffizier vom Loos bestimmt ge— wesen seien, den Zaren zu tödten. Der Verdacht fiel auf einen jungen Mann in Gatschina. In seiner Abwesenheit sei dessen Wohnung durchsucht und ein Kasten mit Handbomben gefunden worden. Der junge Mann, augenscheinlich gewarnt, sei verschwunden. Aus Stadt und Land. a. Friedberg. Zu Ehren des nach Darmstadt ver— setzten seitherigen Amtszichters, jetzigen Landgerichtsrathes Herzberger fanden in diesen Tagen zwet Abschiedsfeste statt. Zunächst feierte am letzten Samstag Abend das Kasino unter sehr starker Betheiligung der Mitglieder seinen scheidenden Vize-Präsidenten durch einen Fest⸗ kommers, bei dem der Vorsitzende der Gesellschaft, Rechts wanwalt Jöckel, der Verdienste gedachte, die sich Herz— berger um die Gesellschaft erworben, und die Anwesenden aufforderte, einen kräftigen Salamander auf das Wohl Herzbergers zu reiben. Der Gefeierte dankte, indem er wie Mord, Brandstiftung, Zerstörung durch Ex— plosion, Diebstahl, Fälschung begangen, zukünftig von der Schweiz ausgeliefert. dem Wunsche Ausdruck gab, daß die Gesellschaft durch eifrige Mitwirkung ihrer Mitglieder auch fernerhin blühen 5 gedeihen möge. Dann wurde am letzten Montag m Hötel Trapp ein von allen Kreisen der Bevölkerung verlangen nun, daß eine Enquete zur Unter- unserer Stadt gut besuchtes Abschtedsessen abgehalten, Kreisrath Dr. Braden toastirte auf Kaiser und Groß; herzog; Oberamtsrichter Sellheim würdigte den scheidendeg Kollegen; Gerichtsschreiber Weber gedachte der Gemahlin Herzbergers und Rittmeister Langsdorff aus Bad Nau⸗ heim feierte den trefflichen Regimentskameraden aus den Kriegsjahren 1870-71. In bewegten Worten gab der Gefeierte seinen Gefühlen beim Scheiden Aus druck. Lange blieben in der gehobensten Stimmung die Anwesend belsammen und erst in später Stunde trennten sich die sich nochmals im Kasino einfindenden Freunde Herzbergeg mit dem Wunsche, daß es ihm und seiner Famili seinem neuen Wohnorte ebenso wohl ergehen möge, seither, und daß er sich, doch wir sind deß gewiß, do bald derselben allgemeinen Zuneigung erfreuen möge a hier. Wir aber, die wir zurückgeblieben, haben in ihm einen allseitig geachteten tüchtigen Beamten und erprobten Freund verloren. Friedberg, 16. April. Heute Nacht wurde im Lese⸗ zimmer des Volksbildungs vereins eingebrochen. Der oder die Einbrecher hatten eine Leiter angelegt, vermittelst deren sie von den Gärten her über die Mauer und dann Nachdem sie sodann den Pult erbrochen, in dem sie wahrscheinlich Geld vermutheten, durchs Fenster einstiegen. aber nicht fanden, nahmen sie beim Rückweg aus dem Hofe 2 zum trocknen aufgehängte Hemden mit. Es liegt die Vermuthung nahe, daß die Einbrecher von Frankfurt aus in der Umgegend Gastrollen geben und mögen deßhalb Nachtwächter, Gensdarmerie und Polizei genaues Augen⸗ merk auf alle fremden Gesichter haben. Man las seither in den Frankfurter Zeitungen fast jeden Tag von nächt⸗ lichen Einbrüchen, die in ihrer Ausführung eine große Aehnlichkeit mit der Art des hier verübten haben. Man lasse also Nachts kein Geld in der Ladenkasse und wer einen Hund hat, der lege ihn über Nacht in seinen Laden! Soeben bei Schluß des Blattes erfahren wir, daß in einem Privathause ein weiterer Einbruch, bei Metzger Hanstein und Wirth Kruse ein Einbruchs versuch gemacht worden sei. 2 Bruchenbrücken. Auf eine Eingabe des Pfarxers Pichon zu Wickstadt kam dieser Tage von der K. Elsen⸗ bahn Direktion zu Hannover die Nachricht, daß das Mintsterium zu Berlin die Erbauung einer Wartehalle zu Bruchenbrücken angeordnet habe. Es wird damit einem argen Mißstande an hiesiger Haltestelle abgeholfen, indem seither die Leute unter freiem Himmel der Ankunft des Zuges warten mußten ohne die Möglichkeit de Wind und Regen sich unterstellen zu können. i. Okarben. unter den Namen„Unkon“ vereinigt. Mohr dahter. Gedeihen. J. Holzhausen. wird hiermit voraussichtlich das Kriegerfest des Bezirks Vilbel verbunden werden. Graf Orkola zu Büdesheing ist zum Ehrenmitglied des hiesigen Kriegervereins ernannt und ihm bereits das Ehrendiplom seitens des Vorstande überreicht worden. Butzbach. Lehrer Leithäuser hier wurde zum Ober lehrer der hlesigen Volksschule ernannt. e. Helden bergen. feiert Dekan Brentano am 28. April sein 50 jährig Priesterjubtläum. Um ½10 Uhr morgens findet el felerlicher Gottes⸗Dienst statt, an welchen sich die Grat Um 1 Uhr ist sodann Festbankel lationen anschließen. bei Wirth Pauly. h. Vilbel. Frühjahr d. Is. zu Nieder-Erlenbach statt. Die Verein des Bezirks Vilbel, welche noch nicht Mitglied der „Hassia“ sind, können sich bei dem Bezirksvorstehen, Jährlicher Beitrag Die Begünstigungen, welche der Lehrer Will in Rendel anmelden. pro Mitglied 10 Pfg. ist es den noch insolirt stehenden Vereinen nur anzu⸗ rathen, sich dem Verbande anzuschließen. Neu beigetreten ist der Kriegervereln zu Ober⸗Eschbach mit 30 Mitgliedern, sodaß der ganze Bezirk jetzt 330 Mitglieder zäblt. Der diesjährige Verbandstag findet am 8. Juni zu Offenbach statt und werden diesen Verbandstag wieder wichtigt Fragen beschäftigen. a Die beiden hiesigen Gesangvereine „Eintracht und Frohsinn“ haben sich zu einem Verein Dirtgent ist Lehrer Wuͤnschen wir dem Verein fröhliches“ Der hiesige Krlegerverein begeht im Sommer d. Is. das Fest seiner Fahnenweihe und Wie bereits früher gemeld 1 1 Der nächste Bezirkskriegertag findet i Kamerad Völker dahier, oder bei unserem Schriftführer, 4 Anschluß an die„Hassia“ gewährt, sind sehr groß und 1 Ini 1 5 baut J Eticdtel 90 lung — 1 Die halene 1 1 1 Allerlei. e ann beim, 14. April. Heute ist die große Stück u. allalle der Mannheimer Lagerhausgesellschaft total nieder— ea thannt. enn beipzig. Das Reichsgericht hob das Urtbeil des t dem Fzerschts Köln vom 4. Februar gegen den Chefredae⸗ e der„Köln. Zeitung“ Schmitz, wegen Beleidigung , e ealserin Friedrich, auf und verwies die Angelegenheit Werbcn, egmals an das Landgericht Düsseldorf. wenn 5 Berlin. Die Zeitschrift„Kunst für Alle“ bestätigt, ** die Schloßfreibest als Platz für das Denkmal Kalser g elms auserseben sei. J rl, 15. April. Heute bat sich das Comité e dee Errichtung eines Bismarck Denkmals constituirt h und Ernst Mendelsohn Bartboldy, Schriftfübrer a 1 f vom Ratb und F v. Ehrenkrook. Der Kaiser weiche ih 0 das Protektorat übernommen. 5 Fondon, 15. April. In der gestrigen Sitzung der 10 graphischen Gesellschaft wurde Emin Pascha die gol⸗ Medaille zuerkannt in Anerkennung der großen ste, die er der Geographie geleistet durch Forschungen Zändern östlich, westlich und südlich vom oberen Nil brend seiner zwölfjährigen Verwaltung der Aequa— alprovinz. tischer Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeier vom 19. April 1890 Beginn: Freitag Abend 6 Uhr 30 Min. Samstag Morgen 8 Ubr. Samstag Nachmittag 4 Ubr. . Sabbathausgang 7 Uhr 45 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 20. April an urgens 6 Ubr, Nachmittags 7 Uhr 45 Min. Sonntag den 20 und Montog den 21. April 1890: Neumond Jjar. on Fay's * 1 1** v En unbestrittener Vorzug achten dener Mineral⸗Pastillen gegen andere Präparate der, daß erstere bei ihrer hohen Schleimlösung auch n äußerst wobltbätigen Einfluß auf den Magen aus⸗ „und die Verdauung beleben. Preis 85 Pfg ver Sbachtel. Depöts in allen Apotheken und Droguen * dlungen. 1745 Bekanntmachung. 0 Die am 25. März im hiesigen Gemeindewald abge tene Holzversteigerung ist genebmigt Der erste Fahr⸗ wurde auf Donnerstag den 17. April bestimmt. Nieder Weisel am 14. April 1890. Großherzogliche Bürgermeisteret Nieder-Weisel. Krausgrill. en ldi 12 zender ist von Levetzow, Schotzmeister sind Rudolf * Jsracli 1 . 1732 Lesser als alle Mineral pastillen, zu⸗ eich vorzügliches Erfrischungsmittel d in ihren Wirkungen die Apotheker Albrecht's Frankfurter Aepfelsäure- Pastillen, 1 hetes Mittel bei Cataurh, Husten, Astbma, Verschlei. N f Mit u 5 rungen ꝛc. empfohlen von viel dieintschen Autoritäten.* eFire Schachteln à 80 Pf 1 daher n ben Hes Apolbek⸗ Einige Wägen Mist und Spreu 15 zm Mohren in Friedberg abzugeben. H. Fauerbach Wittwe 41, 80 189 W. Georg. 1719 in Nieder⸗Wöllstadt. „— 5 7* 5 1 76 Nauheimer Russensteine lt 406“. sind noch abzugeben. 172 1 der 1. Assen beim Carl Bauer. 7 70 Koch- und Vichsalz, S lz, stets vorräthig in der Hauptniederlage bei Ferdinand Damm. Badesalz, Mutterlauge, Tafelsalz, Gewerbesalz wird af vorherige Bestellung täglich geltefert. Vorzugeich bewährt, durch seine langjahrigen glän enden Erfolge beliebt, verdient Timpes Kindernahrung 391 llen Müttern dringend empfohlen zu werden. Packete à 80 und 150 Pf. bet W. Bernbeck. eutend schärfer und leichter löslich als jedes andere 155 1752 Feinsten Bieuenhonig empfiehlt à 50 Pf. ver Pfund Ph.“ an. Kümmich. Ein Junge, welcher das Schmiedegeschäft erlernen will, wird ge⸗ sucht von 1638 Friedberg. G. 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J. aus den Distrikten Ebenitz, Jungerwold und Mark der Forstwartel Ober Lals: Stämme: 13 Eichen, 2432 em Durchmesser, 4-18 m Länge= 7,05 ehm; Kiefern, 30 em dick, 6 m lang= 0,84 ebm; 10 Erlen, 24—99 om dick, 5— 14 m lang= 5,0 ebm Scheiter: 233 rm Buche, 10,6 rm Kiefer; Knüppel: 39. Eiche, 7 15 1 80 55 rm ck Reisig: 274 rm Buche, 253 rm 52,4 rm Nadelholz, 26 rm Exle töcke: 119 rm Buche, 26 rm Eiche. 75 0 3 2 555 menkunft Vormittags 10 Uhr am Distrikt Mark auf der Michelnau-Ober Laiser Kreisstraße. Bemerkt wird, daß das Holz im Distrikt Jungerwald nicht vorgezeigt wird und vorher einzusehen ist 2. Mittwoch den 23. April l. J. aus den Distrikten Dorn, Nassewiesentbetle, Soͤdereck und Lichte Harb der Forstwartei Kobden, sowie Distrikt Hain der Forstwartei Nidda: Stämme: 5 Gichen, 21 24 em dick, 3—7 m lang= 1,95 ebm; 3 Ahorn, 26—29 em dick, 3—5 m lang 6,83 ebm; 1 Birke, 36 em dick, 6 m lang= 0,61 ebm; 17 Nadelholz, 16—30 om dick, 8—19 m lang= 11,89 ebm. Scheiter: 13 15 Buche, Arm Eiche. Knüppel: 35 rm Buche, 63 rw Eiche, 3 rm Birke, 3,5 rm Nadelbolz, 3 xm Aspe. Reisig: 1173 rm Buche, 457 rm Eiche, 57 rm Nadelholz, 6 rm Linde, 62 rm As pe. Stöcke: 5 rm Buche, Arm Eiche. Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr auf der Nidda Ulfaer Kreisstraße am Eingang der Rundwlesen— schreise im Distrikt Eichelacker.— Das Reisig im Distrikt Hain kommt gegen 2 Uhr Nachmittags an. Ort und Stelle zum Ausgebot(nach Zusammenkunft am Steinbruch daselbst).— Das Holz aus Distrikt Södereck und Lichte Harb wird nicht vorgezeigt und beliebe man dasselbe vorher einzusehen. f Nähere Auskunft ertheilen ad 1 der Großh. Forstwart Ahlheim zu Ober-Lais, ad 2 die Großh. Forstwarte tiehr Li idda. 5 15 54 Abri 1890. Großherzogliche Oberförsterei Nidda. 1743 Hallwachs (H. 66611.) Vorschuß⸗ und Credit⸗ Verein zu Reichelsheim(Oberhessen. (Eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht.) Bilanz vor der Gewinnvertheilung. Activa. Pa ssiva. „[. Pf. Kassenbestand am 31. Dezbr. 1889 22865 82 Passio Kapitale nnn 112798 56 e 85726 98 Auf laufende Rechnung 11040 48 Auf laufende Rechnung 46325 48 Spareinlagen; 61974 72 Gütersteiggelder J 121445 80 Mitgliedervermö gen 88783 44 Nicht eingegangene Zinsen 10268 22 Werres. 6495 89 Mobilien und Utensilien 985 17 Nicht erhobene Zinsen von Anlehen 157 93 Bei Banken und Vereinen 28 91 Sein ß 5795 30 787040 38 OS 38 eee,— * 1 Gewinn⸗ und Verlustberechnung. Soll. Haben. WW%%%%CCCC CCC Zinsen von Vorschüssen M. 4275.79 inf Zinsen von Darlehen M. 3921.96 Zinsen aus laufender Zinsen aus laufender Rechnung. 0 Rechnung., 3 Zinsen von Gütersteig— Zinsen vergütung aus denn,„ 5605.0 Cessionen„ 140.5 Zinsen und Provistonen„ 271.67[Zinsen von Sparein— Zinsen aus Banken und[lagen 1 1847 ee, 6.78 Rückständige Zinsen„ 0268.22 Außerordentliche Ein— 5 8 1900 M. 22684.66 ö N Verwaltungskosten.„ 1281.27 Noch auszuzahlend Zenn, ee M. 7880.02 Hiervon kommen in Ab— zug die in voriger Gewinnberechnung in Ausgabe gesetzten aber noch nicht be— zahlten Zinsen von Darlehen. M. 150.58 7535 44 Hiervon kommen in Ab— zug die in voriger Gewinnberechnung in f Einnahme gesetzten N aber noch nicht er⸗ hobenen Zinsen von 1 Vorschüssen ee ,, 5795 30 — 3. r Mitgliederzahl am 1. Januar 1890: 654, gegen 626 am 1. Januar 1889. 1750 Der Vorstand: Steten. Schmid. Schwarz. Die General⸗Versammlung findet Sonntag den 27. April, Nachmittags 3 Uhr, im Gasthaus„Zur Lilie“ statt. 5 5 5 8 0 Deutsches Süngerfest in Wie Sowohl die getlven, als auch die inaettven Maltgss des Gesangvereins Liederkranzes, welche das am 15, 18. August d. J. in Wien stattfindende deutsche Sänge fest besuchen wollen, werden ersucht, ihre Anmeldung! dem Präsidenten J. Koob längstens bis zum 20, A einzureichen. Nähete Auskunft erfolgt später. 9 1746 Der Vorst and Gemeinschaftliche Ortskrankenkaf für Groß⸗Karben und Umgegend Sonntag den 20 Meat l. J, Nachmittags um 2 soll in hiesigem Rathhaussaale die diesjährige stath mäßige Generalversammlung abgehalten werden, wir alle Mitglieder, besonders aber die Herren Buß meister einladen. 7 Tagesordnung: . Abnahme der 1889er Rechnung. . Berathung und Annahme der von Großh. Kreis entworfenen neuen Statuten Groß-Karben den 13. April 1890 4 1739 Der Vorstand⸗ „Nach Maaß Herreu-Anzüge, Kuaben⸗Auzüge in bester Ausführung G Schulhof, Schmidts Schirme& Hulbaz Alleinverkauf der Straßburger „. 2 1 Strohhut⸗& Schmirmmanufacih, Strohhüte en schöner Qualität von M. 1.50 an. Sonnenschirme in reizenden Neubeiten, A. Oa ich nur zu festen Originalpreisen, aber entschle 6 billiger wie jede Concurrenz bei allergrößter Auswafff 1 verkaufe, so empfehle ich mich zur Saison bestens. 1 1749 Fritz Schmidt, Kaiserstraße, 0— 1 8 Sommerhandschuhe t e f Geräucherte Schellfische, Geräucherten Kabliau Saane, jede Woche frische Sendung, empfiehlt eteef 1753 n J. A. Windecker. Geräucherte Schellfische, dle Knurrhähne, Rochen ver 1756 bei Wilhelm Fertsch. 1 Erbsen, Linsen und Bohnen in gutkochenden Qualitäten bei 1755 Fr. Wagner. b Feinsten ewigen Kleesamen, doppelt auf Seide gereinigt, empfieblt à 45 Pf. per Pfie vor 1751 Ph. Dan. Kümmich. des C. Kalbfleisch,. eee Confirmanden⸗ Hüten, Herren- und Knabenhüten, Regen Au schirmen, Spazierstöcken, Handschuhen Hosenträgern, reichste Auswahl in Halt binden zu außerst billigen Preisen 1300 Zum billigen Juden! Eine Partie feine Macko⸗Herrenhemde Macko⸗ Herren⸗ und Damen ⸗Unterjacken sowie eine Partie weiße und farbige Kinde strümpfe werden, um damit zu räumen, zu jedem nur annehmbaren Preise ausverkauft. Ferner empfehle ich mein großses Lager in 5 fertigen Herren- und Knaben⸗ Anzügen f zu sehr billigen Preisen— M. Netscher. Deutschen und ewigen Kleesamen auf Seide gereinigt in prima Qualitäten, bei b 1317 Georg Große Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel.