n 1890. Dienstag den 12. August. 94. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch ö und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. noncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf ö auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht 0 bei uns 5 5 d 1* 46 dug die 15 aben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. Annoncen von Cilbrect Ai N htbulle, — Set. 8 Jung 58 gen. Malrun 8. A. Reus Gehl 15 Füllt 1 Euigel „ Branselimit ö . 0. Görti its Züll 2 acke „ Schleuni 1 Jeaele ten — kinannt und verpflichtet wurden: 2 0 1 treffen: Beitreibung der Schulstrafen. angenehmer Verfügung entgegen. treffend: Das Landgestüt, insbesondere die Bedeckung Tagen bei 5 Mark Strafe. treffend: Volkszählung im Jahre 1890. 1 tunes hierzu ermächtigten Thierarztes, bansportirenden Thiere, jedes mitzuführende Stück Rindvieh na Lichweine und Ziegen. Führt der Händler das bescheinigung noch weiter bescheinigt sein, daß die Gemarkung, a 5 Alle hier einschlägigen Zeugnisse sind 5 Tage gültig, müssen datirt, unterzeichn schen sein. die Bürgermeister wollen diese Friedberg den 10. August 1890. N 1 Friedberg den 11. August 1890. Dem Ortsvorstand zu Hungen wi Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kennt 80 Uhr, Schießen auf der Seewiese dahier mit scharfer Munition stattfindet. Die Großh. Bürgermeistereien der zun 11 Mark in der Provinz Oberhessen zur Ausgabe Amtlicher Theil. der Stuten durch die Landgestütsbeschäler in 1890. kneffend: Die Maul⸗ und Klauenseuche im Kreise Friedberg. Las Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises und das Großh. Polizei-Commissariat Wickstadt. Die Maul⸗ und Klauenseuche ist in den Gemarkungen des Kreises Friedberg erloschen. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises sind ermächtigt, bei der Verbringung von Schlachtvieh, d. h. von Reh, welches zum Schlachten bestimmt ist und ohne wesentliche Verzögerung nach dem Orte der Schlachtung verbracht wird, Be— sppeinigungen des Inhalts auszustellen, daß der Ort und das Gehöft, aus dem das Vieh stammt, seuchenfrei sind, und daß der Bürgermeisterei uch kein Seuchenausbruch in den Nachbarorten im Umkreise von 3 Stunden bekannt geworden ist. Dieser Scheine bedarf der Viehhändlerz; der Landwirth, der selbstgezogenes Vieh ausführt, und der Metzger dagegen nicht. Ueberhaupt bedarf nur der Viehhändler, welcher Vieh verbringt(also auch zu oder von einem Markte,) des Gesundheitsscheines durch welchen bescheinigt wird, daß das fragliche Vieh sich mindestens seit 7 Tagen in seuchefreiem Fbaustande am Orte der Untersuchung befunden habe. Diese Scheine müssen enthalten: Ort, Datum der Ausstellung, Namen des Besitzers der zu ch Geschlecht, Alter, Farbe, Abzeichen, die Zahl der mitzuführenden Schafe, nichthessischen Orte ein, so muß in der von dem Thierarzte ausgestellten aus welcher das Vieh eingeführt wird, vollständig seuchenfrei ist. et und mit dem Dienstsiegel der zuständigen Behörde ver— Vieh von einem Bekanntmachung. Genehmigte Verloosungen. gelangen zu lassen. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Friedberg den 9. August 1890. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Der Erledigung unseres Ausschreibens vom 30. April J. J.,(Oberhessischer Anzeiger Nr. 52), sehen wir innerhalb 3 Tagen bei Meidung J. V.: Dr. Wallau. Friedberg den 9. August 1890. 6 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir erwarten Erledigung unsrer Verfügung rubr. Betr. vom 4. Juli l. J., Kreisblatt Nr. 79, Seitens der Rückständigen binnen J. V.: Dr. Wallau. Friedberg den 8. August 1890. ie Großherzogliche Kreis⸗Schulkommission Friedberg an sämmtliche Schulvorstände bezw. Großherzogliche Bürgermeistereien des Kreises. Am 1. Dezember l. J., wird wiederum eine allgemeine Volkszählung im deutschen Reiche vorgenommen und es unterliegt, wie die oberste chulbehörde durch Ausschreiben zu Nr. M. J. 20067 vom 29. v. Mts. uns benachrichtigt hat, keinem Anstande, daß die Lehrer, wie auch Fäher, als Zähler verwendet werden. Sie wollen dies beachten und die für dieses Geschäft zugezogenen Lehrer ermächtigen, für die nöthige Zeit in den betr. Schulen, bezw. chulklassen den Unterricht auszusetzen. Wo Oberlehrer eingestellt sind, ist diesen die erforderliche Mittheilung zu machen. J. V.: Dr. Wallau. Friedberg den 10. August 1890. Bekanntmachung sofort nach Empfang des Kreisblattes in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. J. V.: Dr. Wallau. aiß, daß Seitens der Gendarmerie-Sektion Friedberg, Mittwoch den 13. d. Mts., Nachmittags chst gelegenen Orte wollen dies in Ihren resp. Gemeinden ortsüblich bekannt machen lassen. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. J. V.: Dr. Wallau. rde gestattet, gelegentlich des am 22. September l. J. daselbst stattfindenden Viehmarktes 5000 Loose Konrad Schmidt von Bauernheim als Kreisstraßenwärter und Hartmann Barthel von Butzbach als Feldgeschworener. Deutsches Reich. Darmstadt. Der Anna Maria Schum us Momart, im Dienst bei Landwirth Lutz V. Lengfeld, wurde die Silberne Medaille des ldewigs⸗Ordens verliehen, dem Schulamts⸗ Astiranten Böcher aus Eichelsdorf die Lehrerstelle i Stornfels übertragen, der auf die 1. Lehrer⸗ ele zu Rimhorn präs. Schulamtsaspirant Dietz aus Schaafheim bestätigt. Berlin. Nachdem es sich als sicher heraus, A tellt hat, daß Fr. v. Soden nicht beabsichtigt, ch seinen Posten als Gouverneur von Kamerun Inückzukehren, wird voraussichtlich alsbald vom Auswärtigen Amt die Neubesetzung dieses für die gteihliche Weiterentwickelung der Kameruner Ver⸗ Alenisse wichtigen Amtes vorgenommen werden sen. Als Nachfolger Sodens soll der im westafrikanischen Colonialdienst bewährte baye— rische Landgerichtsrath Zimmerer, früher Com— missär im Togogebiet, in Aussicht genommen sein. Bis vor kurzem wurde derselbe von dem Grafen Pfeil vertreten, der indessen seine Stellung mit der des Consuls a. i. in Lagos, v. Putt⸗ kamer, auf Anordnung des Auswärtigen Amtes zu wechseln hatte. Hauptmann Kund, welcher sich gegenwärtig als Reconvalescent bei seinen Verwandten in Danzig aufhält, wird abermals nach den westafrikauischen Schutzgebieten zurück— kehren. Der Reichscommissär für Ostafrika, Major v. Wißmann, hat in diesen Tagen wiederum zwei Schnellfeuergeschütze von der Waffenfabrik Maxim ⸗Nordenfelt in London durch den Berliner Vertreter der Fabrik gekauft. Dieselben sind zur Ausrüstung eines Ende dieses Jahres ge— planten neuen Zuges nach dem Innern von Afrika bestimmt. Baden-Baden, 9. Aug. Dom Pedro, Exkaiser von Brasilien, ist, mit Gefolge von Cannes kommend, zu längerem Kuraufenthalte hier angekommen. Saarbrücken, 9. Aug. Auf der Grube Friedrichsthal wurden der jetzige Präsident des Rechtsschutzvereins der Bergleute und 62 seiner Genossen auf zwei Tage außer Arbeit gesetzt, weil sie sich weigerten, den Anordnungen der Grubenverwaltung Folge zu leisten. Helgoland, 9. Aug. Der Dampfer „Seamew“ mit dem englischen Küstenwächter ist heute Mittag abgefahren. Um 12½ Uhr kam die deutsche Kreuzercorvette„Victoria“ in Sicht, um 1½ Uhr der Aviso„Pfeil“ vor dem Suͤd— hafen. Beide Schiffe umfuhren die Insel nach dem Nordhafen. Staatssecretär v. Bötticher bestieg um 2¾ Uhr das dem„Pfeil“ angehängte Boot und um 3 ¼ Uhr trafen die Schiffe an der Landungsbrücke ein, wo der bisherige englische Gouverneur, die Officierwache, Marinesoldaten, der Arzt und der Gesandte Eisendecker sie erwarteten. Staatssecretär v. Bötticher begab sich in Begleitung des Korvetten-Kapftäns Geißler, der Geheimräthe Wermuth und Lindau, und des Gouvernementssecretär Gätke nach dem Gouver⸗ nementshause, wo englische Matrosen die Ehren— wache hatten. Der Gouverneur verlas hier den bezüglichen Artikel des Abkommens, worauf v. Bötticher die Verwaltung übernahm. Um 3½ Uhr wurde die deutsche Flagge unter Hoch⸗ rufen und dem Gesang des Liedes„Deutschland, Deutschland über Alles“ gehißt. Der Staats⸗ secretär brachte ein Hoch auf die Königin von England aus, welches der Gouverneur mit einem Toaste auf Kaiser Wilhelm erwiederte. Gegen 4 Uhr begaben sich die Herrschaften nach dem Conversationshause zum Essen. Bei demselben brachte Staatssecretär v. Bötticher folgenden Toast aus:„Hochverehrte Herren! Man mag draußen in der Welt darüber streiten, ob das Ereigniß, das sich heute auf dieser schönen grünen Insel vollzogen hat, von weltgeschichtlicher Be— deutung ist oder nicht. Für Helgoland ist es ein Ereigniß, dem die Bewohner mit Zagen entgegensehen; denn es ist nicht leicht, Verhält⸗ nisse, unter denen man sich wohl befunden, auf⸗ zugeben. Aber die Einwohner sehen mit vollem Vertrauen dem Kommenden entgegen; für uns Deutsche ist es ein Beweis, daß auf dem Wege friedlicher Vereinigung zwischen Ihrer britischen Majestät und unserem allergnädigsten Kaiser ein Abkommen getroffen wurde, das für Deutschland erfreulich ist; für uns ist es ein Glück, diesen Tag zu erleben, der die freundschaftlichen Be— ziehungen zwischen den hohen Regierungen beweist, und daß beide Hand in Hand gehen und im Frieden für ihre Bevölkerung sorgen wollen; in voller Freundschaft und Kameradschaft mit Ihnen, Herr Gouverneur, hegen wir die Hoffnung, daß Deutschlands und Englands Regierungen stets freundliche Beziehungen unterhalten, daß beide Heere sich nie trennen, daß die hohe Weisheit, welche die englische Herrscherin jetzt bei diesem Anlaß bewiesen, sie stets lenken möge. Wir Deutsche hegen eine besondere Sympathie für die britische Königin; sie ist die Mutter unserer Kaiserin Friedrich, die Großmutter unseres erhabenen Herrn. Wir wünschen Ihrer Majestät ein langes Leben und eine gesegnete Regierung. Sie lebe hoch!“ Der englische Gouverneur Barkly toastete mit leiser, bewegter Stimme auf den Kaiser Wilhelm II., der Badedirector Michels im Namen der Einwohner auf den neuen Herrscher. Staatssecretär v. Bötticher dankte mit warmen Worten im Namen der Ein— wohner und der Nachfolger dem abgehenden Gouverneur für alles Gute und für den ausge— streuten Samen, dessen Früchte nun geerntet werden könnten.— Während des Festmals wurde der Erlaß des Kaisers angeschlagen. Der Erlaß des Kaisers an den Reichskanzler, datirt von heute, in welchem bestimmt wird, daß bis zur verfassungsmäßigen Regelung der Ver— hältnisse Helgolands auf dem Wege der Reichs— gesetzgebung die Regierung über die Insel im Namen des Kaisers auf Grund der bestehenden Gesetzgebung, unter Schonung der vorhandenen Verwaltungsorganisation durch den Reichskanzler geführt werde. Eine Bekanntmachung des Reichs— kanzlers besagt, daß auf Grund dieses Erlasses die Verwaltung Helgolands unter Oberleitung des Reichkanzlers einem Seeoffizier mit dem Titel„Gouverneur von Helgoland“ und einem Civilbeamtem mit dem Titel„Kaiserlicher Com— missär für Helgoland“ übertragen worden ist. Der Geschäftskreis des Gouverneurs und des Commissärs wird dahin abgegrenzt, daß dem ersteren die Verwaltung des Hafens, einschließ⸗ lich der Hafenpolizei, der Seezeichen und des Seesachen, dem Commissär dagegen die Civil— verwaltung, insbesondere die Verwaltung der communalen Angelegenheiten, der Polizei, der Kirchen und Schulen, der Domaͤnen, der Steuer⸗ und Zollsachen, der Seebadeanstalt und der Rechtspflege obliegt. Die Verwaltung und Rechts— pflege wird bis auf weiteres nach den gegen⸗ wärtig auf Helgoland geltenden Rechtsnormen Namens des Kaisers geführt. Die bisherige Zuständigkeit der Behörden bleibt übrigens unverändert. Zum Gouverneur wurde der Kapi— tän zur See Geiseler, zum Commissaͤr der Ge⸗ heime Regierungsrath Wermuth ernannt. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 8. Aug. Der Czechenführer Dr. Rieger wird heute hier mit den Ministern conferiren betreffs der Ein— führung der czechischen Sprache im inneren Ver⸗ kehr der Gerichte. Prager Blätter melden ge⸗ rüchtweise, Ta rffe wolle demissioniren, Nachfolger desselben werde Gautsch oder Schönborn. Brünn. Die von der Polizei bei hiesigen Arbeiterführern vorgenommenen Haussuchungen förderten zahlreiche socialistische Schriften und Correspondenzen mit ausländischen Arbeiter führern zu Tage. Infolge dessen stellte die Brünner Staatspolizei die Thätigkeit des poli— tischen Arbeitervereins„Eintracht“, welcher der Herd der socialistischen Propaganda und die Seele der Arbeiterbewegungen in Brünn gewesen, ein und beantragte bei der Statthalterei die Auf— lösung desselben. Schweiz. Bern, 8. Aug. In dem Berg⸗ dorf Les Ouches am Fuß des Montblanc hat eine geheime Versammlung von Anarchisten statt⸗ gefunden. Wie verlautet, fahndet die Polizei in Chamounix nach angeblich von Paris dorthin gebrachten Explosivstoffen. Belgien. Brüssel, 10. Aug. Zu der heute hierselbst stattfindenden großen socialistischen Ma⸗ nifestation zu Gunsten des allgemeinen Stimm— rechts brachten zahlreiche Extrazüge aus der Provinz eine bedeutende Anzahl von Theilnehmern. Die Zahl derselben wird auf 40,000 geschäaͤtzt. Die Ordnung wurde überall aufrecht erhalten. Um 1¼ͤ Uhr erhob sich ein starkes Gewitter, wodurch die Manifestanten auseinandergesprengt wurden. Sämmtliche Gruppen des Zuges hatten Fahnen und Plakate an ihrer Spitze, auf welchen die Forderung nach dem allgemeinen Stimmrecht zu lesen war. — Die Entlassung des Generals van der Smissen, zumal die kühle, geschäftsmäßige Form des königlichen Erlasses ohne Hinzufügung eines Wortes der Anerkennung erregt hier peinliches Aufsehen. General van der Smissen war mit Leib und Seele Soldat, und selbst seine Ueber— griffe in dieser Beziehung, wie 1886 im Hennegan bei der Streikbewegung, sowie kürzlich in Laeken anläßlich des Schloßbrandes, sind auf jenen ihm in Fleisch und Blut übergegangenen Mili⸗ tarismus zurückzuführen. In ihm verliert Belgien nicht nur seinen besten General, sondern auch alle Hoffnung auf die von ihm gewünschten Reorgantsationen der Armee, vor Allem aber auf die Einführung des persönlichen Dienstes, dessen Anhänger im Publikum immer mehr werden. Lüttich. Der Socialisten-Congreß verspricht von besonderer Wichtigkeit zu werden. Wie ver— lautet, wird der Papst an denselben ein instruc— tives Schreiben richten. Eine Anzahl Bischöfe und Kardinäle wird an dem Congreß theilnehmen. Frankreich. Paris. Dem„XIX. Sidcle“ wird aus sicherer Quelle der Wunsch des Kaisers Wilhelm bestätigt, die Reise nach Frankreich zu unternehmen, sobald er überzeugt wäre, daß die französische öffentliche Meinung auf ein solches Ereigniß vorbereitet sei. England. Cowes, 8. Aug. Nach dem Frühstück in Portsmouth wohnte der Kaiser gestern den Schießübungen auf Wahleisland bei und betheiligte sich an einigen mit Erfolg, dann besichtigte er die Uebungen der Torpedoboote. Abends kehrte der Kaiser nach Schloß Osborne zurück, woselbst Familientafel stattfand, zu welcher der Bucht glänzend erleuchtet. In Westeoweg veranstaltete man zu Ehren des Kaisers ei prächtiges Feuerwerk. Der Kaiser traf heuß Später begab sich der Kaiser mit dem Peinzeh von Wales und dem Herzog von Connaught ah Bord der„Hohenzollern“ und der„Irene“. U 7 Uhr heute Abend wird sich der Kaiser Osborne von der Königin verabschieden un alsdann mit dem Prinzen von Wales an Bo der„Osborne“ speisen. Die Abreise mit di „Hohenzollern“ erfolgt gegen 10 Uhr Nach Serbien. Belgrad. Ein Gerücht wf wissen, daß Königin Natalie die Absicht habe selben als Aebtissin vorzustehen; das andere Ve mögensdrittel würde sie ihrem Sohne vermachel — 8. Aug. gebrochen. nach dem Aufruhrgebiete. eingetroffen und von Kalser Alexander sowie dei anderen Mitgliedern des Kaiserlichen Hauses au, Bahnhof empfangen worden. Amerika. New⸗Pork, 8. Aug. Heute haf ein Ausstand des Dienstpersonals der Newyor Central- und der Hudson-River-Eisenbahn be. gonnen. Der Verkehr zwischen Buffalo ung Newyork stockt. Alle Weichenwärter verließen ihre Posten. Seit Abends 7 Uhr sind keine Züge vom Hauptbahnhofe abgelassen worden. — Im mexpikanischen Staate Sonora haben in letzter Zeit Kämpfe zwischen den Paqul⸗ Indianern und den mexikanischen Truppen stalk gefunden, in welchen die Mexikaner siegreich waren San Salvador. Von Mexiko wird gemelde daß sich das diplomatische Corps in Guatemaß um die Wiederherstellung des Friedens bemüh und die Vertreter Großbritanniens, Frankreichs, Deutschlands und Spaniens der Einladung des Gesandten der Vereinigten Staateg in Guate mala nachgekommen sind und ihre Vermittelung angeboten haben. Der Prätendent, Genern Ayala, welcher Präsident von San Salvadon werden will, hat den Sitz seiner Regierung in Senzuutepeque an der Grenze von Honduras aufgeschlagen. Der Guerrillaführer Genera Miranda befehligt die Truppen Ayala's. Fall! die San Salvadorer ihn fangen, so wird en erschossen. Aus Stadt und Land. bd. Bad⸗Nauhelm. Leßte Woche sind 582 Personm im Ganzen jetzt 6753 Fremde hiet angekommen. Gießen, 8. Juli. Heute Morgen ertrank in de hiesigen Militär Badeanstalt an der Lahn ein in det 6. Compagnie des hlesigen 146. Inf. Regiments dienender Soldat Namens Momberger aus Kohden, dem Vernehmen nach in Folge Reißens der Schwimmleine, an welchen M. befestigt war. Allerlei. st. Frankfurt. Paul Lindau, der sich für kur Zeit in Frankfurt aufhält, hat gestern sein neues Schal spiel„Die Sonne“ dem Intendanten Claar und d Mitgliedern des Frankfurter Schausplels, die bei Besetzung der Novität in Frage kommen, vorgelesen un ist nunmehr definitiv festgesetzt worden, daß Lindau neues Stück seine Premiere im Frankfurter Schaust hause und zwar schon Mitte September erleben sol Im Frankfurter Opernhaus wird Ende August, ungefis in der Zeit vom 20. bis 30., der„Ring des Nibelungen von Richard Wagner(Rheingold“,„Walküre“,„Seel fried“ und„Götterdämmerung“) zur Aufführung gebrach Cassel. Die durch das letzte Unwetter in Oba Dunkelheit wurden die Schiffe und Nachten, Vormittag zu Wagen hier ein und besuchte de Prinzen von Wales an Bord der„Osbornel 14 mit zwei Dritttheilen ihres Vermögens ein groß Nonnenkloster in Rußland zu gründen und den Nach einem Telegramm deß! serbischen Consuls in Monastir ist unter dei Arnauten des Bezirks Dibra ein Aufstand aus Die Türkei sandte sieben Bataillone Rußland. Petersburg, 8. Aug. Der Groß herzog von Hessen ist gestern Abend in Peterhelf hessen angerichteten Hagelschäden belaufen sich nach d Abschätzung der Sachverständigen des Kreis ausschusss auf 1,200,000 Mark. Jena. Die Burschenschaften begingen ihren 75 fa rigen Gedeaktag. Der letzte Dienstag war der Hauptt! des Burschenschaftsfestes; er brachte den Festzug, di Festspiel und den Festeommers. Köln, 9. Aug. Ein Elsenbahnunfall erelgnete fi gestern Nachmittag gegen 4½ Uhr zu Kalk. Etwa 20 Schritte von dem dortigen Bahnhof entfernt entglelss an dem Herzstück einer Weiche ein nach Deutz bestimmei Güterzug. Wohl 15 Wagen sind ganz oder zum Th Leuchtfeuerwesens und aller sonstigen technischen auch Salisbury geladen war. Bei einbrechender zertrümmert. Vom Zugpersonal wurde Niemand verles a tegtramn t unter 1 en Aufstand deden Baal un Datz Akeat 1 Paten Izuder sort Ticken Haut edanken über Bismarck“, welches literarische Würdig⸗ detlon des königlichen„Dresd. Journals“ dem Verleger 5. Virchow geschlossen, auf welche die Delegirten der algen Tagen Hochzeit. Altenburg, 8. Aug. Kuflurz von Brücken, arge Verwüstungen und Schäden Hursachte. fürchten. siasto brannten o dachlos. m übrigen Spansen mehr und mebr um sich. Ovportoer Zeitung“ meldet das Auftreten der Cholera Legierung hat in Folge er siegreih d wird gemi de n Gunten; Fuiedens den us, Fraun et Cul ats eeschälte M. 20— 30, Linsen M. 18— 41, Grünekern M. 22 eis 28, neue Kartoffeln per Malter M. 5 00— 6.00, und zwar täglich. Zug 409 ab Gießen 1%, in Fron per Pfund 6 Pf. bei Dresden. Von hier kommt folgende merkwürdige ktheilung: Ein soeben in Dresden erschlenenes Buch: z des Fürsten Bismarck anstrebt, wurde von der Re⸗ ufgeschnitten„als nicht zur Besprechung geeignet“ üͤckgesandt. Berlin, 10. Aug. Der internatlonale medieinische ugreß wurde heute mit einer Rede des Präsidenten amtlichen hier vertretenen Nationen antworteten, an ter Stelle der Italiener Baccellt in lateinischer Sprache. Gunzenhausen. 7. Aug. Der Commandant der udarmeriestation Treuchtlingen, Bösenecker, wurde ern Morgen aus Unvorsichtigkelt von einem Gendarmen 2 Station erschossen. Der Unglückliche hatte erst vor Die Stadt Crimmitschau ist gern von schweren Gewittern heimgesucht worden. Im küßethal ging ein Wolkenbruch nieder. Wegen Unter⸗ aschung des Elsenbahndammes ist auf der Strecke Leipzig— bf der Verkehr eingestellt. Wien, 9. Aug. Der Dichter Bauernfeld ist heute storben. Pilsen, 8. Aug. Heute Nacht ist wieder ein starker olkenbruch in der Gegend von Deschenstz und Grün edergegangen, der eine große Überschwemmung, den Es ist verstärktes Hochwasser für Pilsen zu Krakau, 8. Aug. 120 Häuser ab. Das Elend ist groß. Madrid, 8. Aug. Die Cholera greift hier und in Die In der galizischen Stadt Stare⸗ 300 Familien sind Portugal. Kalro, 9. Aug. Eine beute in Paris eingetroffene pepesche meldet, daß gestern in Djedda 180 Personen lötzlich an der Cholera gestorben sind. Die französische dessen eine sehr strenge Quaran⸗ ane für aus den infielrten Gegenden kommende Reisende und Waaren angeordnet. Gerüchtweise verlautet, daß auch in Suakim die Cholera aufgetreten sel. Handel und Verkehr. Friedberg, 9. August. Buttermarkt. Butter kostet er Pfd. M. 1.05— 1.20, Eier 1 St. 7 Pf., 2 St. gr. 13 Pf. Frankfurt, 8. August. Engros⸗Markt. Heu pro 100 Kilo N. 5.00—6 20, Strob pro M. 5 00—6.00, paferstroh M. 3.60, Butter 50 Kilo N. 95— 100. Eier 00 Stück M. 4—8, Erbsen 00 Kilo M. 16-23, do. Sinmachgurken 100 St. M. 1.5), Rübsl(raff.) 50 Kilo 30 Mark. Frankfurt, 9 August. Wochenmarkt. Erbsen ganze wer Pfd. 11— 16 Pf., do. geschälte 16—17 Pf., frische Erbsen per Pfund 12— 15 Pf., Linsen 15— 25 Pf., Eler das Stück 4—8 Pf., Blumenkobl hiesiger 3060 Pf., Romainsalat 10—15 Pf., neue grüne Zwiebeln das Päckchen 3 Pf. neue gelbe Zwiebeln per Pfund 14— 16 Pf., Carotten das Päckchen 10— 12 Pf., Rettig schwarze das Stück 420 Pf., do, weiße 8—10 Pf., biestger Kopffalat 2 bis 3 Pf., französtscher Sellerle 40— 50 Pf., Gurken per Stück 5— 15 Pf., Kohlrabi per Stück 2-3 Pf., grüne Bohnen per Pfd. 10— 15 Pf., kleine Salatbohnen 40—50 Pf., gelbe Rüben der Pack 4—6 Pf., Endivien salat 10 15 Pf., Eskarol 8— 10 Pf., Wirsing 815 Pf., Welßkraut 1020 Pf., Rothkraut 15— 25 Pf. Ziehung vom 1. August 1890. 972 1003 1127 1552 1534 1587. Die Gewinn⸗Ziehung findet am 1. September 1890 statt. Gewinn⸗Ziehung vom 1. August 1890.— Heimzahlung am. 1. Oktober 1890. 123431 à 6000 Thlr. 71711 722 177179 à 2000 Thlr. Thlr. 713 à 200 Thlr. Auf alle übrigen in den am 1. Junt 1890 gezogenen Serien: Nr. 1435 1821 2469 3544 enthaltenen und hier nicht aufgeführten Nummern entfällt der ge— ringste Gewinn von 110 Thlr. Ziehung vom 1. August 1890.— Heimzahlung am 1. No⸗ vember N. 37. à 2000 fl. S. S. 4601 N. 19 à 300 fl S. 771 N. 29, S. 780 N. 8, S. 1081 N. 4, S. 1390 N. 27, S. 3014 N. 22, S. 3587 N. 5, S. 3827 N. 37, S. 3960 N. 35, S. 5384 N. 41, S. 7191 N. 8 9, S. 9341 N. 38, S. 9748 N. 12 à 60 fl. S. 758 N. 20 32, S. 776 N. 7, S. 780 N. 15 32, S. 831 N. S. 1646 N. 44, S. 3503 N. 23, S. 3595 N. 7, S. 3960 N. 21 S. 4358 N. 46, S. 4412 N. 33, S. 4533 N. 1, S. 4666 N. 4, S. 6766 N. 43, S. 7119 N. 37, S. 7349 N. 9 44, S. 7388 N. 35, S. 8073 N. 27, S. 8294 N. 45, S. 9652 N. 32, S. 9839 N. 44 à 20 fl. 1. Juli 1890 gezogenen Serien enthaltenen und] hier nicht aufgeführten Nummern entfällt der geringste Gewinn von je 8 fl. 753 826 1077 1198 12611801 2280 3207 4348 5913 7303 9131 9325 9724 10091 10150 10302 10471 10509 10583 reiße Bohnen 16 20 Pf., Butter per Pfd. M. 1 10— 1.25, Verloosungen. Augsburger 7 fl.⸗Lose von 1864. Serien. Nr. 210 402 500 742 Köln⸗Mindener 100 Thlr.⸗Lose von 1870. Nr. 71746 à 55000 Thir. Nr. Nr. 123430 à 3000 Thlr. Nr. Nr. 177152 à 1000 Nr. 71705 709 123403 177195 Nr. 71735 91011 à 500 Thlr. 724 733 748 91002 022 046 Meininger 7 fl. vose von 1870. Gewinn; 1890. S. 682 N. 47 à 8000 fl. S. 8787 9014 N. 44, S. 3416 N. 17, S. 176 N. 32, S. 502 N. 41, 10, 34, S. 2737 N. 16, S. 3033 N. 7 S 46, N. 6, S. 7474 N. 16 48, S. 7922 Auf alle übrigen in den am Oesterreichische 500 fl.⸗Loose von 1860. Serien Ziehung vom 1. August 1890. Nr. 306 339 500 1870 1954 2002 2063 2382 2432 2488 2510 2556 2594 2975 3034 3124 3213 3674 3818 3839 3939 4085 4159 4299 4327 4193 4728 4917 4923 4939 5545 5589 5810 5838 5946 6011 6065 6173 6739 6745 6782 6920 7207 7696 7737 8023 8109 8455 8468 8641 8798 8985 10621 10681 10693 11099 11223 11299 11303 11549 11700 11821 11845 11981 12077 12129 12135 12352 12529 12673 12775 12837 13115 1320 13451 13458 13496 14460 15438 16409 17120 17779 19612 Ziehung findet am 1. November 1890 statt. 13937 14921 162²⁴4 16786 3527 14475 15563 16446 17246 18100 19623 13598 13835 13863 14814 14884 14889 15712 15814 15902 16504 16672 16707 17299 17450 7507 17569 17587 17766 18262 18788 19003 19272 19432 19587 19661 19665 19684 19746 Die Gewinn⸗ 14030 14247 14961 15308 16226 16262 16975 17115 Dienstag den 12. Freischütz. Mittwoch den 13.: Lohengrin. Samstag den 16.: Adrienne Lecouvreur. Sonntag den 17.: Die Fremde. Montag den 18.: Fallissement. Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. 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Vormittags 10 Uhr, tollen auf dem Rathhause zu Wohnbach die bei Dralnirung der Fluren XIII und XVI dortiger Gemar⸗ ung vorkommenden Arbeiten und Lieferungen und zwar: Erdarbeiten, verlanschlagt zu 5032 M. 56 Pf., Röhrenlieferung G Röhrenfuhrlohn i Absteckpfähle 1 öffentlich versteigert werden. Voranschlag, liegen von Donnerstag den 14. d. Mts. bis zum Ver⸗ stelgerungstermine bel Großherzoglicher Bürgermeisterel Wohnbach zur Einsicht der Uebernahmslustigen offen, woselbst auch Muster für Röhren der verschtedenen Kaltber einzureichen sind. Echzell den 10. August 1890. 8 3181 Jung, Kulturtechniker. Eber⸗Versteigerung. Mittwoch den 13. August, ein der hiesigen Gemeinde zustehender ven Meistbletenden auf hiesigem Rathhause werden. Groß⸗Karben den 11. August 1890. Großherzogliche Bürgermelsteret Groß ⸗ Karben. 3184 Lanz. Accordbedingungen und Uebersichtspläne Nachmittags 4 Uhr, soll Eber öffentlich an versteigert n ———„S 6E 5 lt 8b a Makulatur, ae Eber⸗Versteigerung. Donnerstag den 14. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, soll ein der Gemeinde gehöriger Eber auf dem Rath⸗ haus versteigert werden. Nieder Florstadt den 8. August 1890 Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Florstadt. Alles. 1 7„ „Castiza“. Diese aus edlen Tabaken sorgfältig hergestellte 5 Pf. Cigarre halte ihres milden, pikanten Geschmacks wegen bestens empfohlen. Preis per Hundert M. 4.50. Ph. Dan. Kümmich. 3161 Preise von M. 40. 182 Berolina-Säemaschine, deutsches Reichspatent, neueste und beste aller bekannten Säemaschinen. Nur zu beziehen von Moritz Weil jun. in Frankfurt a. M. N 200 Stück in einer Saison fabrtzirt. Ein Haus in Gießen, zu verkaufen. erforderlich. In demselben ist noch nebenbei eine Offerten unter P. L. postlagernd Gießen. 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Klasse Krämer in der Bismarcks straße. 3121 Bekanntmachung. längerer Zeit dem Rentner C. F. Walz in Fried ben Vollmachten zu seiner Vertretung erthellt. Diese Vol machten sind schon seit geraumer Zelt durch sowohl selten meines Clienten, als auch seitens meiner erfolgten Wlde n ruf erloschen. Cltent zu der öffentlichen Erklärung sich veranlaßt, dai sämmtliche von ihm dem Rentner C. F. Walz jemal! ertheilt gewesenen Vollmachten durch Widerruf längst en loschen sind und daß Rentner C. F. Walz sonach nich berechtigt ist, meinen Clienten, den Herrn Gutsbesitztn J. May III. in Staden, irgendwie zu verpflichten oden überhaupt zu vertreten. Friedberg, 24. Juli 1890. Der Generalbevollmächtigte des Gutsbesitzers J. May III in Staden: L. Seyd, 3125 Rechtsanwalt. Berichtigung. Vorschuß-& Credit-Verein zu Friedberg Eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht. Ausweis pro Monat Juli 1890. Am Schluß der„Ausgabe“ muß es heißen: Kassebestand pro 1. August 189)= M. 59749. 76. empfehle einen Posten Ernte⸗Hüte und Zuckerrüben mützen zu 50 und 70 Pf 3170 Fritz Schmidt's Schirm⸗& Hutbazar⸗ Geräucherte Schellische sind soeben eingetroffen billigst bei a 3179 we 5 J. A. Windecker. Hochheimer Schaumweine empfiehlt in Originalkisten von 12 Flaschen an zu M. 1.50, M. 2, M. 2.50, M. 3 per Flasche 1 3178 Ph. Dan. Kümmich. Halsbinden, Hosenträger, Kragen, Manschetten, Henden g gen. J. Keim. Saalbau Friedberg. Empfehle einen guten Mittagstisch von 60 Pf. an und höher. Restauration zu jeder Tageszeit. Vorzüge liche Weine, gutes Bier. 2773 H. Geibel. KKautschukstempel zu Original Fabrikpreisen 3105 Heinr. Diehl, Usagasse. T e e J 3158 ber Pfund N. 20d und i. 8: bet e eie Tagebuch au Fleischbeschauer, in vorgeschriebener Stärke, fertig vorräthig bel Carl Bindernagel in Friedberg. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. N Druck und Verlag von Carl Bindernagel. im Lesezimmer von Jedermann Bücher u nene 1 0 iet Der Gutsbesitzer J. May III. in Staden hatte but Da aber der Rentner C. F. Walz die Rückgabe de Vollmachtsurkunden beharrlich verweigert, so sieht mel Zum Erntemarkt in jeder Art und Ausführung in empfehlende Erinnerung Veteranen-& Militürverels B 0 . Auen* Das Großh. Steuer⸗Commissarss Friedberg befindet sich vom 6. d. W. au 9 Dunle 0