ea— Hehl, Mag tenfett dr. Gang zen. Er L Binden 1 fahlug. cher. iti 2 N 1690. Donnerstag den 10. Juli. M30. Oberhessischer Anzeiger. Bird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. Foncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Bele ft oa i 1 1* 27 g kostet 9 Pf. auswärtigen Einsendern ssoweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post i Annoncen von Auf Grund des Artikels 2 des Gesetzes vom 30. April 1881, die allgemeine uordnung betreffend, und der§8 6 und 8 der Verordnung vom 1. Februar 1882, Ausführung der allgemeinen Bauordnung betreffend, wird nach Anhörung des meinderaths und der Bürgermeisteret unter Zustimmung des Kreisausschusses und t Genehmigung Großberzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz vom Mai 1890 zu Nr. M. J. 9748 für die Stadt Friedberg verordnet wie folgt: 0 Zu Artikel 30 der A. B.⸗O. §. 1. Bei Errichtung von Gebäuden an öffentlichen Straßen und Plätzen ud ein Vorspringen vor die Straßenfluchtlinte gestattet: a. bet Fudamentmauern der Erde, in der Regel nicht über 0,15 m und bei Sockeln bis zu 0,15 m. In keraßen unter 10 m Breite ist nur 0,10 m Sockelvorsprung statthaft. b. Balkons d Wetterdächer sind nur in Straßen von mindestens 10 m Breite gestattet und ar nur dann, wenn sie mit ihrer Unterkante mindestens 3 m a über der Straße en, nicht mehr als 1,50 m über die Baufluchtlinie vorspringen, und mindestens o m Abstand von der Nachbargrenze haben. o. Waaren und Ausstellkasten, welche die Straßenfluchtlinie hineinragen, dürfen ohne polizeiliche Genehmigung nicht an— legt werden, welche jeweils nur auf Widerruf erfolgt. d. Das Anbringen von auf je Straßenfluchtlinte vorspringenden Firmenschildern, sowie von Haken und ähnlichen krrichtungen zum Aushängen von Waaren und dergleichen ist verboten. Dagegen zunen mit der Außenwand parallel laufende Firmenschilder mit polizeilicher Genehmigung Agebracht werden, wenn ihre Ausladung in die Straßenfluchtlinte nicht mehr als 0 m beträgt. e Marqutsen, Rollläden zum Ausstellen ꝛe. müssen so befestigt erden, daß ihr tiefster Punkt mindestens 2,10 meüber der Straßenfläche liegt. In ktselben Höhe können Blumenkästen, jedoch unter der Bedingung angebracht werden, suß sie durch Abfließen von Wasser Niemand belästigen können. 8 2. Kellerfensterläden nach der Straße zu dürfen nicht nach außen aufschlagend ungebracht werden. Fußabkratzer in der Straßenfluchtlinie müssen in den Trittstufen er Treppen oder in das Trottoir so eingelassen werden, daß sie mit demselben in me Ebene zu liegen kommen. § 3. Nach der Straße aufschlagende Fenster und Läden dürfen nur in einer höhe von mindestens 2,00 meüber der Straßenebene angebracht werden. 54 Vorhandene Anlagen der in§ 1 und 2 angeführten Art, welche diesen Korschriften widersprechen, ebenso Treppen und Abweiser, sowte Thor-, Thüren⸗ und illereingänge mit Fallthüren, welche nach der Straße aufgehen, oder über die Stiaßenfluchtlinse vorspringen, müssen, wenn dies das öffentliche Interesse erfordert, nerhalb sechs Monaten nach erfolgter Aufforderung entfernt, bezw. vorschriftsmäßig ungeändert werden. Diese Frist kann ausnahmsweise in Berücksichtigung besondeter Werhältnisse, welche deren Einhaltung als nicht möglich oder mit zu großen Härten gerbunden erscheinen lassen, durch Großherzogliches Kreisamt nach Anhörung des Stadtvorstandes erstreckt werden. Zu Artikel 32 der A. B.- O. 5 8 Die unmittelbar an der Straße oder öffentlichen Wegen gelegenen Ge⸗ Häude müssen mit Dachkandeln und bis auf den Boden gehenden Abfallroͤhren ver sehen sein; von dem Rohrausguß ist das Wasser, sofern nicht§ 7 Platz greift, bei erhöhten Trottoirs mittelst eiserner Rinnen in die Straßengosse zu führen, und zwar innerhalb 6 Monaten nach Inkrafttreten dieser Baupolizel Ordnung. Alle diese Theile sind stets in gutem Zustande zu erhalten; ihre Anlage erfolgt nach den von Broßherzoglicher Bürgermelsteret zu erlassenden Bestimmungen. 86. Ueberdeckte Rinnen, sowte Ueberbrückungen von Straßengossen müssen in der Straßen- bezw. Trottotrebene liegen. Dieselben können nur gegen besonderen Revers gestattet werden, und sind von dem Anlieger auf eigene Kosten nach näherer Ungabe der Großh. Bürgermelsteret herzustellen und jederzeit gut zu unterhalten. 5 § 7. Da, wo öffentliche Kanäle bestehen oder angelegt werden, muß die Ab: zeitung des Abfallwassers von den an die Straße grenzenden Grundstücken in jene kanäle nach näherer Weisung der Großherzoglichen Bürgermeisteret unterirdisch erfolgen; de erforderliche Einrichtung zur Ableitung ist binnen Jahresfrist nach Erscheinen leser Polizelverordnung bezw. sofort nach Fertigstellung des öffentlichen Kanals her— ustellen. Im Weigerungsfalle erfolgt die 8 auf Anordnung der Poltzei⸗ zehörde dur se Stadt auf Kosten des Besitzers. dur die ee der Entwässerungsanlagen von den Hofralthen die öffe näle und deren Instandhaltung, welche den Angrenzern obllegt, imd die e. zu ertheilenden Vorschriften maßgebend. 5 6 0. Feste Stoffe, wie Küchenabfälle, Schutt, Sand, auc 0 970 mens 15 lche und thterische Abgangsstoffe und dergl. dürfen nicht in die Sinkkasten un 1 sädtischen Kanäle eingeleitet werden. Friedberg den 5. Jult 1890. g l- und Klauenseuch 1 In. in 3 Gehöften; In Eberstadt in 2 Gehöften; Ju Großen-Buseck in 1. Gehöft; In Oppenrod in 2 Gehöften. Friedberg den 7. Juli 1890. Bekanntmachung. e wurde in folgenden Orten festgestellt und Gehöftsperre angeordnet: a Amtlicher Theil. Baupolizei-Ordnung für die Stadt Friedberg. 10. Da, wo es möglich ist, die Abfallwasser, welche in eine Sickergrube d. h. in eine undichte Grube geleitet werden, in einen städtischen Kanal zu leiten, muß dies binnen Jahresfrist geschehen und die Sickergrube entfernt werden. Neue Sickergruben herzustellen ist nicht gestattet. Zu Artikel 33 der A. B.⸗O. § 11. Ausgüsse aus Küchen, Brennereien ꝛc. müssen in geschlossenen Röhren bis unter den Boden, von da unterirdisch in die öffentlichen Kanäle oder Ableitungs⸗ gräben, soweit solche vorhanden sind, geführt werden. An der gegen Straßen und öffentlichen Plätzen gerichteten Seite der Gebäude dürfen solche Ausgüsse überhaupt nicht angebracht werden. Diesen Vorschriften widersprechende Anlagen sind binnen 6 Monaten nach Erscheinen dieser Poltzeiverordnung zu beseitigen bezw. umzuändern. Diese Frist kann ausnahmsweise in Berücksichtigung besonderer Verhältnisse, welche deren Einhaltung als nicht möglich oder mit zu großen Härten verbunden erscheinen lassen, durch Großherzogliches Kreisamt nach Anhörung des Stadtvorstandes erstreckt werden. Zu Artikel 3435 der A. B. ⸗O. 12. Winkel und Reule müssen abgeschlossen werden und zwar: a. wenn der Zugang durch die begrenzenden Gebäude möglich ist, durch eine volle, mindestens 2 m hohe Mauer, die so auszuführen ist, daß sie nicht mißständig für die Straße wird. b. wenn der Zugang nur von der Straße aus möglich ist, durch eine ver⸗ schlossen zu haltende Thüre. 1 13. In Abtrittsgruben c. dürfen Scherben, Glas, Asche oder dergl. Gegenstände, welche die Reinhaltung erschweren, nicht gebracht werden. Zu Artikel 37 der A. B. O. § 14. Auf jedem Grundstück muß mindestens ½ der Gesammtgrundfläche unüberbaut bleiben. Auf Grundstücken, welche bereits bebaut sind und deren unüber⸗ baute Fläche weniger als 25 qm beträgt, darf dieselbe bei Neubauten wieder in der früheren Größe angeordnet werden, wenn die Zahl der vorhandenen Stockwerke nicht überschritten wird. Eine Verkleinerung oder Ueberbauung solcher unüberbauter Flächen ist unstatthaft. 15. Zur Anlegung eines Stalles, eines Salzmagazins, überhaupt eines Gebäudes, welches zur Aufbewahrung von Gegenständen bestimmt ist, deren Zersetzen oder Aus dünstung dem Mauerwerk nachtheilig sein kann, an einer gemeinschaftlichen oder dem Nachbar ausschließlich gehörenden Mauer ist die Einwilligung des Eigen⸗ thümers der letzteren erforderlich. Ohne die Einwilligung desselben sind solche An⸗ lagen ꝛc. durch besondere Mauern von der benachbarten Mauer zu trennen und sind bei Ertheilung der Bauerlaubniß Vorkehrungen zu treffen, daß eine Schädigung der Nachbarn unter allen Umständen vermieden wird. 16. Gegrabene Brunnen müssen mindestens 1 m von der Nachbargrenze entfernt bleiben. Durch Vereinbarung der Nachbarn kann von dieser Bestimmung abgesehen werden, wenn sanitäre Gründe nicht im Wege steben. 17. Neuanzulegende Abtritts-, Dünger⸗ und Pfuhlgruben müssen nach Maß⸗ gabe des Poltzelreglements vom 6. April 1880, sowte des§ 21 des Ortsbaustatuts der Stadt Friedberg vollkommen dicht hergestellt, und mindestens in einem Abstand von Im von der Grenze des Nachbars errichtet werden. Ausnahmen können bei beschränkten Raumverhältnissen, von Seiten der Baupolizeibehörde unter gleichzeitiger Angabe der für solchen Fall zu beachtenden Sicherheitsvorkehrungen zugelassen werden. Zu Artikel 57 der A. B.⸗O. § 18. Wenn Zink- und Schteferdächer steiler als 14, und Zlegeldächer steiler als ½ der überdachten Gebäudetiefen sind und ibren Fall nach der Straße bin haben, müssen Schneefänger an der Straßenseite zur Verhütung des Schneeabstürzens an⸗ gebracht werden, insoweit nicht andere Vorkehrungen von der Baupolizeibehörde auf Antrag zugelassen werden. Bei vorhandenen Gebäuden hat dies innerhalb Jahresfrist nach Erscheinen dieser Verordnung zu geschehen. Zu Artikel 65 der A. B.⸗O. § 19. Bei Herstellung oder wesentlicher Veränderung von baulichen Anlagen der in Art. 23 der allgemeinen Bauordnung, sowie Art. 134 des Poltzeistrafgesetzes bezeichneten Art, ist der Großherzoglichen Bürgermeisterei mindestens 8 Tage vor Beginn der Bauarbeiten Anzeige zu erstatten, und, sofern dieselben an eine öffentliche Straße zu liegen kommen, Genehmigung der Baupolizeibehörde vor Beginn der Aus- führung einzuholen. § 20. Verfehlungen gegen vorstehendes Baupolizeireglement, sowie gegen die Bestimmungen der§88 5, 12, 18, 20—29, 31, 36 und 37 des Ortsbaustatuts für die Stadt Friedberg vom 7. Oktober 1889 unterliegen den Rechtsfolgen der Artikel 79 und 80 der allgemeinen Bauordnung. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Die im Gehöfte des Georg Friedberg den 7. Juli 1890. Person, Friedberg den 2. Juli 1890. bezüglich deren Aufenthalts Auskunft begehrt wird: Peter Heck, umherzlehender Korbmacher von Bekanntmachung. Werner zu Ober-Erlenbach ausgebrochene Maul- und Klauenseuche ist erloschen. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Astheim bei Groß Gerau. Der Großherzogliche Amtsanwalt. Krämer. Landwirthschaftlicher Bezirks⸗Verein Friedberg. f Sonntag den 13. Juli, Nachmittags ½4 Uhr, findet in Assenhein im Saale des Solmser Hofes eine Versammlung statt. Bekanntmachung. Tagesordnung: Vortrag des Landwirthschaftslebrers Dr. von Peter über„Gründüngung und Anbau von Stickstoff sammelnden Pflanzet 0 als billigste Mittel, die Bodenkraft zu erhöhen.“ Zu zahlreichem Besuch ladet höflichst ein. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Obige Bekanntmachung wollen Sie in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise zur Kenntniß bringen. An die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 1 5 1 Wir ersuchen Sie, diejenigen Ihrer Ortsangehörigen, welchen Pfleglinge unserer Stiftung anvertraut sind, zu benachrichtigen. daß unses Rechner, Herr Vogt, die Pflegegelder aus dem ersten Halbjahr 1890 gegen die vorschriftsmäßigen Quittungen und Bescheinigungen f N Für den Vorstand der Mathildenstiftung. Samstag den 12. Juli auszahlen wird. Friedberg den 8. Juli 1890. Der Vorsitzende der Sektion Friedberg. Dienst. Dr. Braden. Meyer. Deutsches Reich Berlin. Kaiser Wilhelm soll nach einer Privatnachricht, welche der„Freis. Ztg.“ aus Friedrichsruhe zugeht, auf seiner Reise von Berlin nach Kiel in der Nacht vom 24. zum 25. Juni auf der vor Friedrichsruhe gelegenen Station Schwarzenbeck eine längere Unterredung mit dem dort eingetroffenen Fürsten Bismarck gehabt haben. Die Nachricht ist auffällig, schreibt das Fr. J., steht aber mit den officiellen Zeitangaben über die kaiserliche Reise nicht in Widerspruch, denn der kaiserliche Extrazug von Berlin nach Kiel hat die auffallend lange Zeit von 11 Stunden gebraucht, während ein gewöhnlicher Schnellzug noch nicht 10 Stunden fährt. Ein Aufenthalt in Schwarzenbeck würde die Verzögerung erklären. Der„Hamb. Corr.“ dementirt auf das ent— schiedenste die Nachricht der„Freis. Ztg.“ Der Friedrichsruher Correspondent des„Hamb. Corr.“ fügt hinzu, daß er auf dem Bahnhofe Schwarzen— beck gewesen sei, Fürst Bismarck aber daselbst nicht anwesend war. — Der Vertreter Wißmann's in Ostafrika ist, Meldungen von dort zufolge, mit einer starken Expedition ausgezogen, um unruhige Stämme hinter der deutschen Küstenlinie zu züchtigen. Ausland. Schweden. Christiansand, 7. Juli. In Gegenwart des Kaisers fanden gestern Turn— übungen der Mannschaft des Panzerschfffes „Kaiser“ statt, heute Uebungen im Segeln und Rudern sämmtlicher Boote der Flotte.„Irene“, Commandant Prinz Heinrich, ist heute Nach— mittag ausgelaufen, um den bisherigen Dispo— sitionen gemäß, morgen in Kiel einzutreffen. Frankreich. Paris. Das„XIX. Sidele“ meldet den Abschluß einer französisch-russischen Allianz als bevorstehend. Großbritannien. London. Die Bill über die Abtretung der Insel Helgoland wird im englischen Oberhause wahrscheinlich nicht ohne Protest genehmigt werden. Selbst einige conser— vative Pairs sprachen sich ziemlich erbittert über den Plan aus. — 7. Juli. In Bowstreetstation versagten am Samstag 130 Schutzleute den Gehorsam wegen Versetzung eines Kameraden, welcher die Agitation geleitet hatte. Zum Nachtdienst wurden Ersatzkonstabler herangezogen. Der Chef der Polizei entließ heute Nachmittag fünfzig von den Polizeimannschaften, welche sich weigerten, Dienst zu thun. Eine Delegirtenversammlung aller Polizeibezirke beschloß, daß heute, Montag Abend, die gesammte Polizei ausstehen werde, wenn der Minister des Innern nicht eine befriedigende Antwort auf das Gesuch um Solderhoͤhung ertheilen würde. — 7. Juli. Reuter's Bureau meldet: Die Mannschaften des zweiten Bataillons der Garde in der Wellington-Kaserne verweigerten heute früh bei dem Sammelsignal zur Tornisterrevision den Gehorsam und schlossen sich in ihre Stuben ein. Dieselben beantworteten die Vorstellungen des Obersten, der die Mannschaften in Reihe und Glied antreten ließ, mit Pfeifen und Schreien. Es heißt, das Regiment werde zum auswärtigen Dienst verwendet werden. Italien. Rom. Die„Riforma“ erklärt, die Nachricht von Verhandlungen zwischen Eng. land und Italien wegen Abtretung des Somali“ landes an England und Ueberlassung des Besizes von Zeilah an Italien sei gänzlich unbegründet.; — In hiesigen diplomatischen Kreisen ver- lautet auf das bestimmteste, daß Ende August eine Zusammenkunft zwischen Caprivi, Crispi, Kalnoky und Salisbury in Kissingen stattfinden wird. Serbien. Belgrad. König Milan reist demnächst nach Karlsbad, kehrt aber dann hier— her zurück. Montenegro. Cettinje. Wie gemeldet wird, soll ein ernster Conflict an den Grenzen des Skutarisees in Albanien zwischen montene— grinischen und türkischen Truppen stattgefunden haben. Angeblich begann die Schwierigkeit mit einem Einfall von Albanesen in montenegrinisches Gebiet. Der russische Botschafter, welcher Vor— kehrungen getroffen hatte, um Konstantinopel zu verlassen, hat infolge dieser Meldung und der Nachrichten aus Armenien seine Abreise verschoben. Rußland. Petersburg. Aus Tiflis wird gemeldet, daß bei den jüngsten Unruhen in Erzerum 300 Tücken und Armenier theils ge— tödtet, theils verwundet wurden. Amerika. Buenos Ayres. Ein ernster Streik, begleitet von Ruhestörungen, ereignete sich im Salpeterhafen von Iquique; der Handels- und Schifffahrtsverkehr stockt. Egypten. Kairo. Für den Herbst steht eine anglo-egyptische Expedition gegen Chartum sicher bevor. — Von hier verlautet, daß Osman Digma und 500 Anhänger, aus Männern, Frauen und Kindern zusammengesetzt, von Tokar nach dem Nil aufgebrochen sind. Sie verfolgen damit einen zweifachen Zweck: erstens, Lebensmittel zu erlangen, da die Hungersnoth, welche die Provinz verheert, sie angeblich gezwungen hat, zum Canni— balismus ihre Zuflucht zu nehmen, und zweitens, in Dongola rechtzeitig einzutreffen, um den Ort zu verteidigen, falls derselbe im Herbst von egyptischen Truppen angegriffen werden sollte. Aus Stadt und Land. Friedberg, 9. Juli. Heute Vormittag stürzte Dach— decker Carl Schneider von hier von der Salzmann'schen Scheuer und brach beide Arme. a. Friedberg, 7. Juli. Wir glauben im Sinne der Besucher des gestrigen Kirchenconzertes, welches der hiesige Musikverein in unserer herrlichen Stadtkirche ver— anstaltete, zu handeln, wenn wir genanntem Verein für das Gebotene unseren herzlichen Dank aussprechen. Die Krone der Aufführungen bildeten die in gewohnter Prä— zision unter der Leitung von Seminarlehrer Schmidt meisterhaft vorgetragenen Chöre, deren Auswahl und Zusammenstellung nicht minder wie die in ihrer Dar— stellung zum Ausdruck gebrachten gesanglichen Wirkungen den feinen Geschmack und das sichere musikalische Gefühl ihres Dirigenten aufs neue bekunden. Ungethellten Beifall fanden die Violinsolt von Robert Bauer, der ja in unserer Stadt schon von früheren Coneerten in anderen Vereinen her in guter Erinnerung steht. Das gleiche können wir auch von den Sologesängen sagen, die, weil sie von Herzen kamen, auch zu Herzen drangen. Dem Orgelspiel des Dr. Stollbrock dagegen konnten wir keine Sympathie abgewinnen. In erster Linie dürften wohl die zum Vor⸗ trag gewählten Stücke die Schuld hieran tragen. Bet dem starken Nachhall, der in dem weiten Raume vor— handen ist, kommen Tongruppen von kurzer Zeitdauer an sich nicht zur Klarheit. Wir können es den Laien in der Tonkunst alsdann nicht verargen, wenn ste vor Compo— sittonen wie J. S. Bach's gewaltige D-moll- Toccata ein geheimes Grauen verspüren und also an der Orgel— kunst unseres Großmeisters keinen Gefallen finden. Zum Schlusse erlauben wir uns den oben ausgesprochenen Dank für alle Mitwirkenden zu wiederholen mit dem aufrichtigen Wunsche für ferneres Wachsthum des Mule vereins, insbesondere für die Aus bildung der in det Musikliteratur Kirchenmusik. 1, Frledberg, 7, Juli des Darmstädter Gewerbevereins, theilweise mit ihn Familienangehörigen, hier ein. Der Verein wurde ag Bahnhofe Namens des hiesigen Gewerbevereins durch. Vorsitzenden desselben, Hofmaler Hieronimus, begel und unter dessen Führung die Sehens würdigkeiten unseng Stadt in Augenschein genommen, und zwar unsere Stadl, kirche, das Judenbad und das Schloß mit dem Burg wall. Die Mitglieder des hiesigen und Darmstädtiz Gewerbevereins begaben sich sodann nach Bad Nauhelm, An den dortigen Gradterwerken wurden die Ankommenden von Bürgermeister Wörner, dem Vorsitzenden des Ge⸗ werbevereins Bad Nauheim, dem Siedemetster Sturmfels, sowte von zahlreichen Mitgliedern des Nauheimer Vereins begrüßt. Die Gradierwerke wurden nun bestiegen und eingehend besichtigt, ebenso auch das Pumpwerk, welchen die Soole auf die etwa 15 Meter hohen Gradier⸗ werke fördert. Sodann begab man sich nach den Sied— häusern mit den Siedepfannen, besichtigte ferner die Bade häuser, die Trinkhalle und Trinkquelle, sowte den großen Sprudel. Hierauf fand im Teichhaus ein durch Reden und Unterhaltung gewürztes Mittagsmahl statt, später wohnten die Theilnehmer dem Concert im Kursaal bel, ? Friedberg. Unter Verwelsung auf die Annonee in heutiger Nummer des Anzeigers, betr.„Gustav Abdolf⸗ Jahresfest“ in Ober-Rosbach am Sonntag den 13, Juli, Nachmittags 2 Uhr, bemerken wir, daß auch in diesem Jahre ein Omnibus nach dem Festorte abgehen wird. Die auf die Mitfahrt Reflectirenden wollen sich gef. bei Kaufmann J. Huber dahter bis zum Sonntag Abend anmelden. Abfahrt um 1 Uhr am Stadtpfarrhause be der Stadtkirche. Für alle Freunde des Vereins sei noch bemerkt, daß bei günstiger Witterung eine Nachfeter in Freien mit Ansprachen und hoffentlich auch Gesängen stattfinden soll. Man rechnet auf einen recht zahlreichen Besuch und erhofft eine schöne, gesegnete Festfeter. M. Friedberg. Am 24. Juni wurde in der hiesigen Herberge zur Heimath die Generalversammlung der Pfennig— sparkasse abgehalten. In derselben hat zunächst Kauf— mann Dörr über das abgelaufene Rechnungsjahr den ebenso klaren, als sorgfältigen Bericht erstattet, aus welchem sich ergab, daß in 1889 90 12,750 Sparmarken à 10 Pf. gegen 1195 im Jahre 1888,89 verkauft wurden. Es wurden demnach von den Mitgliedern der Kasse 80 M. mehr als in dem vorletzten Jahre gespart. Ebenso hat sich auch das Vermögen der Kasse von 597 M. 28 Pf. auf 606 M. 24 Pf. erhöht. Gegen den Bericht wurde von keiner Seite eine Einwendung erhoben und dem Vor⸗ schuß und Creditverein, insbesondere dem Kaufmann Dörr, und den Vorstehern der vier Sammelstellen für ihre mühevolle Arbeit und für die bereitwillige Unter⸗ stützung unserer Bestrebungen der Dank der Versammlung ausgesprochen. Darauf wurden die seitberigen Mitglieder des Curatoriums wieder gewählt. Nach Erledigung dieses Geschäftes wurde noch über Erweckung des Sparsinnes in der Bevölkerung gesprochen. Auf der einen Seite wurde darauf aufmerksam gemacht, daß sich derselbe selt Einrichtung unserer Pfennigsparkasse gehoben habe und daß er in unserer Stadt reger als an anderen Orten, z. B. in Meiningen, set, wo durch eine dreimal größere Be⸗ völkerung nur 656 M. in 1889 durch die Pfennigspar⸗ kasse zurückgelegt worden seien, während die unsrige in demselben Jahre 1275 M. Ersparnisse aufzuweisen habe. Auf der anderen Seite wurde aber auch bemerkt, daß nach einer Darstellung des Präsidenten des Reichsver— sicherungsamtes in Berlin, Pr. Th. Bödiker, seit 1850 die Löhne auf das Doppelte und stellenweise auf das Drei; fache gestiegen seten, während die Lebensmittelpreise sich keineswegs in gleichem Maße erhöht haben, sondern manche seit 40 Jahren sich gleichgeblieben und manche billiger geworden seien und daß darum von Arbeitern und Ar belterinnen unsere Einrichtung noch mehr, als es selther geschehen sei, benutzt werden könnte. Daran knüpfte sich eine anregende Diseussion, an welcher sich Kreisrath Dr. Braden, Geh. Kirchenrath Dr. Diegel, Kaufmann Dörr, Kaufmann Stamm und Decan Meyer betheiligten, Allgemein war man der Meinung, daß sich die Lebens- haltung der Arbeiterbevölkerung in erfreulicher Weise ge— hoben habe und daß trotzdem manche Arbeiterfamilsen und mancher Handarbeiter sich noch mehr, als es seither geschehen ist, durch anhaltende Sparsamkelt auszeichnen könnten. Noch erwähnen wir, daß in der vorletzten General; versammlung 1889 beschlossen worden war, denjenigen Einlegern, welche sich unter schwierigen Verhältnissen durch Gestern trafen Mitglied so mannigfaltig vertretenen erhaben e tende Sparsamkeit auszeichnen, 3 Prämien von ) Mark zu bewilligen. Diesem Beschluß entsprechend en auch in der letzten Vorstandssitzung an 5 bezw. Paleger zusammen 35 Mark von dem Kassenvermögen endet, welche durch den Vorschußverein in den Spar diedber büchelchen den Einlegern zugeschrieben wurden. Ferner * Ade in derselben Sizung beschlossen, 4 Schilder an⸗ 7 gen zu lassen, welche an den Sammelstellen angebracht en und Jedermann anzeigen sollen, wo mit Pfennigen tab, a dem täglichen Verdienst etwas zurückgelegt werden alutingen Hier sind nach dem G. A. auf längere 39 Pioniere einquartiert worden, welche unter Leitung 0 8 Offiziers den Aussichtsthurm auf dem„Drei Herren Shen“ erbauen. 1 Ortenberg. Der 13. Oberhessische Feuerwehrtag het den 13. Juli hier statt. Um 9 Uhr Vormittags et Delegirtentag im Stern, um 11 Uhr Gesammt— ng der Feuerwehr, um 1 Uhr Festessen, um 2 Uhr Fezug, um 3 Uhr Concert(Gießener Regimentsmusik) von 5 Uhr ab Tanzvergnügen statt. Schotten. Das 18. hessische Gauturnfest findet in Tagen vom 19.— 21. Juli hier in Schotten statt. jetzt haben bereits 38 Vereine aus Hessen ihre Be— ligung angemeldet. Alsfeld. Während eines Gewitters am 5. Juli koickelte sich in Ilsdorf eine furchtbare Windhose. Die scheinung nahm ihren Weg vom Orte Ilsdorf aus, boregte sich über die Fluren nach dem naben Burgwalde up riß Alles, was ihr im Wege stand, Bäume u. s. w., 1 sich fort. i 8 Bickenbach, 6. Juli. Ein gräßlicher Unglücksfall ngnete sich heute unweit der Statton Bickenbach. Der ungefähr 1 Uhr 20 Min. fällige Zug von Frankfurt vorbei war, die Barriere, um das Geleise zu überschreiten. In demselben Augenblick wurde derselbe von dem von Heidelberg kommenden Schnellzuge erfaßt und todtgefahren. Allerlei. München, 6. Juli. Eine Frau Singer, Inhaberin eines sehr gut gehenden Versatzgeschäftes ist gestern Nach— mittag von einem jungen Menschen, dem Schlosser Reitz, mittelst eines Hammers ermordet worden. Der Mörder wurde auf frischer That ertappt und sofort festgenommen. Valeneta, 7. Jull. In der Provinz Valenela ist eine leichte Zunahme der Cholera zu verzeichnen. Hier kamen neuerdings drei Erkrankungs und drei Todesfälle, in Gandta elf Erkrankungen und drei Todesfälle, in Gotova und den anderen Städten der Provinz hingegen nur vereinzelte Fälle vor. Handel und Verkehr. Friedberg, 8 Jult. Fruchtpr. Weizen M. 22.00 bis 00.00, Korn M. 17.50 18.0 Gerste M. 16.00 bis 19.00, Hafer M. 17.50— 18.00. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo gleich 200 Zollpfund. Friedberg, 9. Juli. Buttermarkt. Butter kostet per Pfd. M. 0.85— 0.95, Eier 1 St. 7 Pf., 2 St. gr 13 Pf. Israelitischer Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeier vom 12. Juli 1890. Beginn: Freitag Abend 7 Uhr 20 Min. Samstag Morgen 8 Uhr. Samstag Nachmittag 4 Uhr- Sabbathausgang 9 Uhr 5 Min. Wochengottesdtenst von Sonntag den 13. Juli an Furer Edel von Hähnlein, welcher den dortigen Ueber ig passiren wollte, bob eigenbändig, nachdem er um Morgens 6 Uhr, Nachmittags 6 Ubr Freitag den 18. Jult: Neumond Ab. Süddeutsches Männer ⸗Sextett. Herrn Gelbel ist es gelungen, das rühmlich bekannte Süddeutsche Männer⸗ Sextett, Opern- und Concertsänger aus Frankfurt a. M., und den jugendlichen Piston-Virtuosen E. Beck aus Stutt⸗ gart für ein Concert, welches am 13. Juli ex. im Saal⸗ bau stattfindet, zu engagtren. Das Sextett verfügt über schöne, klangvolle Tenöre, einen vorzüglichen Bartton und einen wohlklingenden Baß; die Ensembleleistungen zeichnen sich durch prächtiges Zusammenwirken und Reinheit der Intonation aus. Herr Beck, Piston-Virtuose, hat mit seinen Piston-Vorträgen großen Applaus erzielt und ist derselbe trotz seiner Jugend schon Meister auf dem In— strument. Wir können den Besuch des Coneertes nur bestens empfehlen, unbefriedigt verläßt gewiß Niemand das Concert. 2775 Saalbautheater. Am Donnerstag Abend steht uns ein ganz besonderer Kunstgenuß bevor. Das Widmann'sche Ensemble vom Kurhaustheater in Bad-Nauheim bringt die Gesangsposse „Dr. Faust's Hauskäppchen“ zur Aufführung und zwar mit einem Gaste, Herrn Janez Mally, dem welt— berühmten Zwergkomiker. Dieser kleine Herr ist ein großer Künstler, der das Publikum sowohl durch seine unwiderstebliche, urwüchsige Komik, sowie durch seine reizende Stimme und Couplet-Vortrag hinreißt. Herr Mally ist unstreitig einer der besten Gesangskomiker der Gegenwart und hat in letzter Zelt in Frankfurt, Darm— stadt, Nürnberg u. s. w. durch sein Gastspiel die allge— melnste Bewunderung wachgerufen. Wir empfehlen den Besuch dieser Gastvorstellung auf's Wärmste, zumal nur dieses eine Gastspiel stattfinden kann. 2778 .** Faselochsversteigerung. Freitag den 11. Juli, Nachmittags 2 Uhr, soll im biischen Faselstall ein schlachtbarer Faselochse von de Jahr meistbietend versteigert werden. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Steinhäußer. 57 9* Arbeits⸗Vergebung. Die zur Erbauung einer Schleuße und eines Durch— * 8*˙ nöthigen Arbeiten und Lieferungen sollen Samstag de 12. d. M, Nachmittags um 2 Ubr, auf dem Rath— „ea se zu Assenheim öffentlich vergeben werden 5 MNaurerarbeit, veranschlagt zu 77 M. Steinbauerarbeit„ . Schlosserarbeit 240„ * Weißbinderarbeit 29„ 3 Sieferung von Mauersteinen N 5„ Russensteinen 50 5„ Sand 10 7„ byd. Kalk 15 Cement 40„ ** Friedberg den 6. Juli 1890. Zörb II., 270 Bezirksbauaufseher. Zwangs versteigerung. Freitag den 7 ersteige 5 10 werden am zubnhof zu Friedberg nachstehende von Nieder- und cer Florstadt kommende Pfandobfecte, als: [Rühe, 1 Rind. 1 Schwein, 4 Ziegen, 1 Wagen, sowie kiusmobilien durch alle Rubriken versteigert. Herget, * 230 Kreisbote zu Vilbel. Neuheit.— Außer der Concurrenz. Weiner's Hausmacher Cier⸗Schnill⸗Nudeln. 6 Dit Kochrezepten(in ½ und ½ Yfund Packeten). Berkauf à Pfd. 65 Pf. bel Ferd. Damm. 1203 Winder im A ter bon 4— 12 Monaten mussen im Sommer gubmilch mit Zusatz von Timpes Kinder⸗ Ir ahrung erhalten, sollen sie blühend gedeihen. 1) Packete à 80 und 150 Pf., Prospecte gratis 4 9 li W. Bernbeck. 26 peil's Butter maschine, ˖ Con⸗ en aus polirtem Eichenholz beste aller bekannten C fustlonen, von 10 Liter bis zu 200 Liter Inhalt, 1 In Preise von M. 13 an Horitz Weil jun. in Frankfurt a. M. — N 7 il Jasesine-Cold-Cream-Seile, uileste aller Seifen, besonders gegen raube und spröde E sowie zum Waschen und Baden kleiner Vorräthig à Packet 3 Stück 50 Pf. bei N Apotheker Georgi. 5 Fruchtreffe t 7 1 2 4 Ait Tuch und neuer Vorrichtung zum Verstellen, eee empfiehlt 1 r e K 7 25 1. Ein sauberes Mädchen 1 100 1 e miethen gesucht. Von wem? sagt die Exp. d. Anz. Tüchtiger Fahrknecht gesucht von Jean Betz, 2688 Holz und Koh enhandlung. Cin freundliches Logis e Se Eine freundliche Wohnung zu vermiethen bei Adolph Mayer, 2746 Hof Uhrmacher und Goldarbeiter. Ein neues leichtes Break und ein Mühlwagen billig zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Anz. 2762 Eein Bäckergehülfe aus achtbarer Familie findet dauernde Stellung bei G. Brauburger Nachfolger 2772 in Nieder Wöllstadt. Er— — 5 5 1 1 N 15 4 seeitelsiler 5 8 S Hochste Auszeichnung Bedeutende Kaffee-Ersparn 9. Kaffee-ESsSenz in Dosen. Anerkannt bester und aus- giebigster Kaffeezusatz. Ueberall vorräthig. Vor Nacbahmungen wird gewarnt. oqeg euggos pun WAs do M 40 fran Vorzüge 5 X 1 2782 F K. a. 185 /6. Gesucht 2782 werden im ganzen deutschen Reiche fähige Per- sonen, welche über einen ausgedehnten Bekannten- kreis verfügen, behufs Uebergabe einer Vertre- tung. Der abzusetzende Artikel ist allgemein beliebt und leicht verkäuflich. Off. unter An- gabe bisheriger Thätigkeit unter X. 1080 an Rudolf Mosse, Köln, zur Weiterbeförderung. Fosrsescs T Jlunensiche (große Auswahl) bei g 305 G. M. Reuss. Adam Sbüner 1. Der mittlere Stock meines Hauses, 2790] bestehend aus 5 Zimmern, Badezimmer, Küche und allem Zubehör, sowie die Mansarde, bestehend aus 3 Zimmern, Küche u. s. w., sind zu vermiethen. 2785 Krämer. Sommer- Unterjacken und Unterhosen vorräthig in allen Größen und Weiten billigst bet 2005 Heinr. Diehl. Usagasse. Für Festlichkeiten 1 2 24 empfehle ö A Tarlatane für Schärpen, Spitzen, Rüschen, seidene Bänder, Handschuhe, Blumen, Schmucksachen, Strümpfe, Tücher in weiß und farbig zu bekannt bi 8 Falzen reißen. G. F. Aletter. eee Nur gegen Baarzahlung: 1 Eine Parthte ¾ br. Bettzeuge per Elle 25 Pf., Eine Parthie Handtücher per Elle 1 Eine Parthie Druckzeuge 28 M. Netscher. 2694 Taunus-Brunnen Gross-HKarben, kohlensäurereichste Quelle, anerkannt vorzüglichstes natürliches Ta felwasser J. Ranges in 1/1 und ½ Flaschen und/ und ½ Krügen, angenehmste und billigste Erfrischung, Engros— Hauptniederlage— En detail bei W. Georgi, 2328 Hofapotbeke zum Mobren in Friedberg. Verzinkte Eimer empfiehlt von 90 Pf. an per Stück 1 8 2758 Ph. Dan. Kümmich. 1*. 5 N Hof-Apotheke zum Engel. Schwefel-Theerseife 1 Stück 35 Pf., Transparent⸗Glycerin-Seife, feinste Qualtität, 1 Pfund 60 Pf. 2429 C. Görtz. Ein tüchtiges Dienstmädchen, sowie eln kräftiges Kindermädchen werden auf sofort zu miethen gesucht. Zu erfragen bei der Expedition des Anzeigers. 77 Eine Mansarden⸗Wohnung, 3 Zimmer, Küche ze., per sofort zu vermiethen. 2644 S. Neuhof. Waaren⸗Etiquettes in verschledenen Größen per Schachtel 35 Pf., bei Carl Bindernagel. — ͤ—— *— 3 ö ——— — — ——ůĩů ů—— 1 — — 8 E — 2 Saalbau Friedberg. Sonntag den 13. Juli 1890: 5 1 Grosses Concert, ausgeführt von dem rühm lich st bekannten Süddeutschen Mannersextett, Concert- und Opern⸗ sänger aus Frankfurt a. M., J. Müller, C. Staudinger(Tenor), G. Friedenberg (Bariton), E. Bleicher, J. Schindler(Baß), sowie E. Beck, Pistonvirtuose aus Stuttgart. Anfang Abends 8 Uhr.— Entrée: 1. Platz 60 Pf., im Vorverkauf 9 Pf., 10 2% e 1 0 Eintrittskarten im Vorverkauf sind zu haben bei H. Bergner hier, sowie im Saalbau bei H. Geibel. 2783 2777 An Theater in Friedberg. (Saalbau.) Donnerstag den 10. Juli 1890. Gastspiel des Zwergkomikers Janez Mally. Hpirection 5 Widmann. 1 8 1722 Dr. Faust's Mauskäpperl. Große Posse mit Gesang und Tanz in 3 Akten. Billets sind in der Blumenhandlung des Herrn Bergner zu haben. Kassenöffnung 7 Uhr.— Anfang 8 ÜUbr. Fahnenweihe des Kriegervereins Germania in Holzhausen v. d. H. Samstag den 12., Sonntag den 13. und Montag den 14. Juli d. J. feiert unser Verein, im Anschluß an das Bezirksfest der„Hassia“ dahier, das Fest der Fahnen— weihe, wozu alle Bewohner Holzhausens und der Umgegend, sowie alle Gönner urd Freunde desselben bestens eingeladen werden. Fest- Programm. Zapfenstreich der Musikkapelle und Rede des Herrn Lehrer Reinhardt am Kriegerdenkmal, Sonntag den 13., Morgens 6 Uhr: Reveille. von 11 Uhr ab: Empfang, 2½ Uhr: Aufstellung auf dem Festplatz und Festzug durch die Orts⸗ straßen; nach Ankunft auf dem Festplatz Festrede, Ueber gabe der Fahne, Ansprachen, Concert, Tanz und Volks⸗ belustigung. Montag den 14., Nachmittags 1 Uhr: Zug nach dem Festplatz ꝛc. Der Vorstand des Kriegervereins„Germania“ in Holzhausen. 2707 Samstag den 12., Abends 9 Uhr: N 15 N 7— 0 1 0 0 Lebeus⸗Versicherung.(Für Herren Beamte, Lehrer c.) Eine Lebens⸗ und Milit.⸗Dienst⸗Vers.⸗A.⸗Ges., welche in Folge ihrer hohen Divid.⸗ Zahlg. schon nach 1½ Jahren nachweislich die billigste ist, versichert Leute jed. Berufs u. gewährt insbes. in Folge bestehender Verträge mit verschiedenen Behörden, Post- u. Bahnbeamten, Lehrern u. s. w. Cautions⸗Darlehen u. sonstige Bergünstigungen. Dieselbe sucht aller⸗ orts Vertreter. Mitglieder v. Veter. und Krieger-Vereinen, Offic. a. D., Subaltern- u. Civil⸗Beamte, Lehrer, welche ihr Eink. d. ob. Vertretg. verbess. wollen, erh. hohe Provisionen u. wollen Offerte, unter C. W. 547, an Haasenstein& Vogler, A.-G., Frankfurt a. M. einreichen.(H. 64586.) 5 2706 Rollläden Die aus- gezeich- neten Fabrikate 5 5 dieser Fabrik von den einfachsten II e nBolhalousien pfohlen. der Wurtt. Holzwaren- Manufactur Esslingen a. N. Bayer& Leibfried. D. R.-Pat. Zugjalousien R No. 9624. (H. 72100.) WM Die Agentur: 23114 1 Aug. Franck, Tischlermeister, Friedberg. 3 eee eee * 5 N mit Druckwerken neuester Kelter* Sch rauben Construction. Umänderung alter schrauben undzKeltern empfehlen zu billigen Preisen Pl. MATFARTH& Co., Frankfurt a. M. 2 5 Fabrik: Hanauerlandstrasse 169(am Ostbahnhof). Aufträge nimmt entgegen Herr Wilh. Häuser in Friedberg. 2312 Bienhoniggläser, Badehauben Gele- und Einmachgläser . 25 aus besten wasserdichten Stoffen, Bade⸗Tücher, Conservegläser mit den neuesten Patent⸗ Frottir-Handschuhe, Rückenreiber, Schläppchen, verschlüssen, Schwammbeutel ꝛc. zu billigsten Preisen bei Ansatz⸗Flaschen, 2447 5 e, Dient. Usagasse. Steinerne Töpfe Schönes möblirtes Zimmer Beste Offenbacher Kernseife 5 Gustav⸗Adolf⸗Verein. Zum Jahresfeste des Wetterauer Zwelgve reg d der Gustav Adolf Stiftung zu Ober⸗Ros bach in 13. Juli l. J., Nachmittags 2 Uhr, laden alle Freusde des Vereins herzlichst ein der Vereinsvorstand und er Kirchenvorstand der Gemeinde 2551 ö Dr. Diegel, Dr. Weiffenbach, Eßlinger, Vorsitzender. Schriftführer. Pfarrverwalle, f Gemüthlichkeit. Nächsten Samstag Versammlung bei Soine, bin gl hie en— Sonntag den 13. d. Mts. 1 1 Waldfest im Nauheimer Hochwald veranstaltet von dem verein„Frohsinn“ ia Bad⸗Nauheim, unter Bethelligang mehrerer Vereine. 4 Jad Progamm. 0 1. Aufstellung des Zuges um 2¼ Uhr in der Parkallee und Abmarsch nach dem Hochwalde. Nach der Ankunft: „Lied des Knaben-Chors. Ansprache. Gesangsvorträge in Abwechselung mit Coneertstücken. ban „Nach Schluß: Tanz Bei eintretender Dunkelheit: Bengalische Beleuchtung des Hochwaldes. 10 Eintritt 20 Pf.— Kinder frei. ie ene Für die außerorden lich zahlreiche Berheiligung 4 spricht seinen herzliczen tun . ängerfeste Dank aus 127 150 n 701 Nieder- Florstadt. Der Gesangverein Frohsun Steinerne Töpfe und Krüge in großer Auswahl zu billigen Preisen bei 10 2784 W. Bernbecl Prima Stearinlichter, Aler, Ster, 6ter, per Packet 50 Pf, empfieblt 2786 J. A. Windecker. 28s empfiehlt Ir. Gunderloch. Mee t 1 ommerpankossli! in Stramin, Plüsch und Lasting in bekannt sol en dauerhafter Waare bei billigsten Preisen empffüll] da 2424 Heinr. Dien, Usagaft ul Tarn's Miederfinder a Ren! Horn's Wiederfinden verhindert das Verlieren von Hüten, Schirmen, Stälin u. s. f. per Stück 20 Pf. empfiehlt Schmidt's Schirm⸗ und Hut baz. n Zu Hüten und Schirmen Wiederfinder gratis! 12 Damenhemden in sehr großer Auswahl 1 Knaben, Mädchen-CErstlingshemdnn, N Corsetten in Stoff 115 1817 so genannte Gesundheit orsetten, Alles in größter Auswahl zu bekannt billigen Preise 05 1 6. F. Aletten. — Sie lebte Aiehung ber Berliner Schloßfreiseh e Lotterie findet vom 7. bis 12. Juli statt und fünf Antheilloose von drei Mark an noch von mir bessogse den. Auf 28 Loose schon ein Treffer. 1 270 Nh Dan. Künne Strohhüte& Sonnenschiru eb ee Se. g, M aibelser, G er aner tungs e mae Makulatur, 0 per Pfund 6 Pf. bel Carl Bindernagel 1 5 4˙%% Pfandbriefe. zum Tages⸗Cours. 2720 G. Schulhof. Regen⸗ und Sonnenschirme, schwarz und farbig, bel 2713 J. Kein, Hamburger und Bremell Cigarren⸗Fabriklager? Fr. Wag empfiehlt seine Spezlalmarken zu Fabrtkpreisen. 1 Verantw. Red.: Carl Bindernagel. in großer Auswahl bei 2666 Georg Groß. I zu vermiethen. Zu erfragen in der Exp. d. Anz. 2789 Druck und Verlag von Carl Bindernagel.