N N*. 1527 — 2 — S * 85 Donnerstag den 10. April. M42. Oberhessischer Anzeiger. bird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. ncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. keffend: Das Militärersatz⸗Geschäft pro 1890. Das diesjährige Musterungsgeschäft wird für den Kreis Friedberg 8 zu Friedberg im Rathhaussaale 1 folgender Weise vorgenommen: U Montag den 14. April l. J., Vormittags 9 Uhr, Muste⸗ 4 g der Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Assenheim, Bad-Nau— . m und Bauernheim. * Dienstag den 15. April l. J., Vormittags 8 Uhr, Muste— g der Miluärpflichtigen aus den Gemeinden: Beienheim, Bodenrod, nstadt, Bruchenbrücken, Büdesheim, Burg Gräfenrode und Butzbach. Mittwoch den 16. April ll. J., Vormittags 8 Uhr, Muste— g der Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Dorheim, Dorn Assen— m, Dortelweil, Fauerbach b. Fr., Fauerbach v. d. H., und Friedberg, Is der Gemeinde Friedberg jedoch nur die im Jahre 68 und 1869 geborenen Miluarpflichtigen. Donnerstag den 17. April l. J., Vormittags 8 Uhr, Muste⸗ ig der Militärpflchtigen aus den Gemeinden: Friedberg— und zwar im Jabre 1870 in dieser Gemeinde geborenen Militärpflichtigen— ner fämmtliche Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Gambach, edel und Groß-Karben. Freitag den 18. April l. J., Vormittags 8 Uhr, Musterung Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Harheim, Hausen mit Oes, denbergen, Hoch ⸗Weisel, Holzhausen, Ilbenstadt, Kaichen, Kirch-Göns d Klein⸗Karben. Samstag den 19. April l. 3 115 ug der Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Kloppenheim, Langen— n 1 mit Ziegenberg, Malbach, Massenbeim, Melbach, Münster, Münzen⸗ f irg, Nieder-Erlenbach, Nieder⸗Eschbach und Nieder-Florstadt. Montag den 21. April l. J., Vormittags 8 Uhr, Muste— ug der Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Nieder-Mörlen, Nieder— osbach, Nieder Weisel, Nieder⸗Wöllstadt, Ober Erlenbach, Ober⸗Esch⸗ ch und Ober⸗Florstadt. Dienstag den 22. April l. J., Vormittags 8 Uhr, Muste⸗ ug der Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Ober-Mörlen, Ober⸗ sbach, Ober⸗Wöllstadt, Ockstadt, Okarben, Oppershofen und Ossenheim. Mittwoch den 23. April l. J., Vormittags 8 Uhr, Muste— ung der Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Ostheim, Petterweil, ohl⸗Gous, Reichelsheim, Rendel, Rockenberg und Rodheim. Donnerstag den 24. April l. J., Vormittags 8 Ubr, Muste⸗ ng der Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Rödgen, Schwalheim, ödel, Staden, Stammheim, Steinfurth, Trais⸗Münzenberg und Vilbel, us der Gemeinde Vilbel jedoch nur die im Jahre 1868 and 1869 geborenen Militärpflichtigen. 8 Freitag den 2 5. April l. J., Vormittags 8 Uhr, Musterung Vormittags 8 Uhr, Muste⸗ uu ir Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Vilbel— und zwar die im stätter bre 1870 in dieser Gemeinde geborenen Militärpflichtigen— ferner n mmtliche Militärpflichtigen aus den Gemeinden Weckesheim, Wick— . dt, Wissersheim, Wölfersbeim und Wohnbach. 5 . Samstag den 26. April l. J., Vormittags 8 Uhr, im lle, gathhausfaale zu Friedberg Looszie hung samulicher Militär— 1689 ichtigen des Kreises Friedberg aus dem Jahrgang 1870. 5 m 1 In den genannten Musterungs⸗Terminen haben sich sämmtliche g f 0 eilitärpflichtigen des Jahrgangs 1870— mit Ausnahme der zum En Dienst Berechtigten, falls nicht der früheren Jahrgänge, welche bis jetzt eine definite Entscheidung noch cht erhalten haben, pünktlich, nüchtern und reinlich gekleidet einzufinden. 5 lejenigen Militärpflichtigen, welche zum zweiten oder dritten Male er⸗ einen, haben ihre Loosungsscheine mitzubringen. Für Militärpflichtige, lche durch Krankheit am Erscheinen verhindert sind, ist im Termin ein 1 vlche gestellungspflichtig sind, net Pünktlich zur Ausführung kommen. 51 speziell darnach bedeuten Da es vorgekommen i Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Friedberg den 28. März 1890. ärztliches Attest zu übergeben. Nach§ 66 der Wehrordnung ist das Erscheinen der Loosungsberechtigten zum Loosen nicht erforderlich, es wird vielmehr in diesem Falle durch ein Mitglied der Ersatzcommission die Loosungsnummer für den einzelnen Militärpflichtigen gezogen. Die— jenigen dagegen, welche bei der Musterung unentschuldigt ausbleiben, verlieren das Recht, an der Loosung theilzunehmen und köunen keinen Anspruch auf Berücksichtigung aus Reclamationsgründen erheben. Außer⸗ dem wird gegen dieselben das im§ 49 der Wehrordnung angedeutete Strafverfahren eingeleitet. Die Großherzogl. Bürgermeistereien haben saͤmmtliche ihrer Gemeinde angehoͤrigen, oder in ihrer Gemeinde ge— stellungspflichtigen Militärpflichtigen auf Grund der ihnen kurzer Hand wieder zugehenden Stammrollen zu der Musterung vorzuladen und eine Bescheinigung über die erfolgte Vorladung der Stammrolle beizufügen. Körperliche Gebrechen der Militärpflichtigen, welche durch die vorzu— nehmende ärztliche Untersuchung nicht unbedingt constatirt werden können, wie Harthörigkeit, Schwachsinnigkeit ꝛc., sind durch amtlich ausgestellte Zeugnisse des Geistlichen, Lehrers, Bürgermeisters ꝛc. nachzuweisen. Wer an Epilepsie(Fallsucht) zu leiden behauptet, hat auf eigene Kosten drei Zeugen vor Gericht zu stellen, welche das Vorhandensein eidlich zu erhärten haben. Wenn ein Militärpflichtiger wegen Gebrechen oder Krankheit persönlich zu erscheinen nicht im Stande ist, oder wenn er sich in gerichtlicher Haft befindet, so ist darüber ein auf persönlicher Anschauung beruhendes Zeugniß des Arztes und der Bürgermeisterei, bezw. eine Bescheinigung des Gerichts zu erbringen. Ist ein Militär⸗ pflichtiger wegen gerichtlicher Bestrafung des Militärdienstes unwürdig, so haben die Großherzogl. Bürgermeistereien hierauf aufmerksam zu machen und hierüber die erforderlichen Nachweise amtlich zu erwirken und vorzulegen. Die Verhandlungen über die Zurückstellungsgesuche sind, insoweit es noch nicht geschehen, sofort und längstens im Termin vorzulegen. Wenn die Zurückstellung auf die Arbeitsunfähigkeit eines Familienangehörigen gegründet wird, so hat der betreffende Familien— angehörige sich selbst persönlich im Termine vor der Ersatzcommission einzufinden. Reclamationen, welche der Ersatzcommission nicht vorge— legen haben, werden von der Großherzogl. Ober⸗Ersatzcommission un⸗ nachsichtlich zurückgewiesen und nur dann berücksichtigt, wenn die Ver⸗ anlassung zu der Reclamation erst nach dem Ersatzgeschäft entstanden ist. Mit dem Ersatzgeschaͤft ist die Classification der Reserve- und Landwehr— mannschaften, der Ersatzreservisten, sowie der ausgebildeten Maun⸗ schaften des Landsturms zweiten Aufgebots(siehe Anmerkung) verbunden. Nach Erledigung der Zurückstellungsgesuche findet an den obenzeichneten Tagen die Classificirung derselben rüͤcksichtlich ihrer häuslichen und gewerb⸗ lichen Verhältnisse statt. Es haben daher Diejenigen derselben, welche im Falle einer Einberufung auf Zurückstellung Anspruch machen zu können glauben, an den bezeichneten Tagen, Vormittags ½1 1 Uhr, zu erscheinen und ihre Gesuche, welche sofort bei dem Unterzeichneten einzureichen sind, näher zu begründen. Die Großherzogl. Bürgermeister oder Beigeordneten haben mit den Militärpflichtigen ihrer Gemeinden anwesend zu sein und dafür zu sorgen, daß die Letzteren zur bestimmten Zeit zur Stelle sind, nüchtern und reinlich gekleidet erscheinen und während des Musterungsgeschaͤfts ein anständiges und ruhiges halten beobachten. Der Civilvorsitzende der Großh. Ersatzeommission des Kreises Friedberg Dr. Braden. g Ver⸗ Anmerkung: Als ausgebildete Mannschaften sind zu betrachten: 1) Alle Ersatz Reservisten, welche geübt haben, 2) Ersatz Rekruten, welche mindestens 1 Jahr activ gedient haben und 3) Einjahrig Freiwillige, welche mindestens neun Monate activ ge— dient haben. Der Civil-Vorsitzende der Großherzoglichen Eisatz-Commission Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises und das Großherzogliche Polizei- Commissariat Wickstadt. Die vorstehende Bekanntmachung wollen Ste alsbald in Ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise veroͤffentlichen, die Milttaͤrpflichtigen, f und sich selbst darnach bemessen, auch dafür sorgen, st, daß Militärpflichtige, n eines anderen Musteruugsbezirkes sich aufhalten(als Gesellen, Commis, Dienstboten ꝛc.), sonach in der Gemeinde ihres Aufenthalts- . 1 ots anmelde- und gestellungspflichtig sind, von Ihnen aber dennoch zur hiesigen Musterung und bezw. Aushebung vorgeladen wurden, daß die gegebenen Bestimmungen welche im Kreise Friedberg geboren sind, aber in Orten weise 7 * *. 1 ich Sie hierdurch wiederholt an, nur diejenigen Militärpflichtigen zur diesseitigen Musterung vorzuladen, welche sich in Ihren res 105 Gemeinden thatsächlich und nicht etwa nur vorübergehend aufhalten, f f J„ d Ebeuso wollen Sie diejenigen Leute, welche in Octen anderer Musterungsbezirke geboren sind, sich aber in Gemeinden des Kreis 15ů 0 Friedberg aufhalten und bis jetzt sich etwa zur Stammrolle Ihrer Gemeinde nicht gemeldet haben, da sie beabsichtigen, sich in ihrem Heimathz 1 kreise zu stellen, anhalten, die Anmeldung noch nachträglich zu bewirken und dafür sorgen, daß dieselben auch hier zur Vorstellung kommen a Treten derartige Faͤlle ein, wollen Sie Nachtraas Stammxolle aufstellen und diese mit den betreffenden Geburts- oder Loosungsscheinen sofor 0 anber einsenden. Die Geburtslisten zu den Stammrollen der drei letzten Jahre(1888, 1889 und 1890) sind zum Ersatzgeschäf 0 mitzubringen. Ur. Braden.— 5 Betreffend: Controle der Personen des Beurlaubtenstandes. Friedberg den 2. April 1890. Betreffend; Das Turnen in den Volksschulen. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 0 Wir lassen Ihnen ein von der Kreisschuleommission ausgebenes Amtsblatt in der betreffenden Sache in je 1 Exemplar zugehen un empfehlen Ihnen mit der Großherzoglichen Kreisschuleommission, bezw. unserm Kreisschulinspector und den Bezirksbauaufsehern, die wi Dr. Braden. Friedberg den 3. April 1890. hierzu besonders beauftragt haben, an Ihrem Theil mit darüber zu wachen, daß die Bestimmungen desselben genau beobachtet und uns kei 14 Beschwerden hiergegen vorgetragen werden. Dr. Braden. 5 Betreffend: Das Schlachten von Vieh an Sonntagen. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir baben in Erfahrung gebracht, daß in einzelnen Gemeinden an Sonntagen Vieh geschlachtet wird. Wir weisen Sie darauf hin, daß un riedberg den 2. April 1890. 9 dies— von Nothschlachtungen abgesehen— dem Artikel 224 des Polizeistrafgesetzbuchs zuwiderläuft und deshalb durchaus nicht geduldet werd 1 0 Un Ne acden darf. Den Fleischbeschauern wird— abgesehen von Nothschlachtungen— strengstens untersagt, an Sonntagen die Fleischbeschau vorzunehmeg en 9 Wenn in besonderen Fällen z. B. nach mehreren Festtagen das Schlachten an einem Sonntag ausnahmsweise gestattet werden muß, so ist hier ten unsere Genehmigung einzuholen. Dr. Braden. 0 1 Betreffend: Die Versicherung der Felderzeugnisse gegen Hagelschaden. Bekanntmachung. 9 in die Da die Jahreszeit, in welcher Hagelschläge vorzukommen pflegen herannaht, so machen wir die Laudwirthe darauf aufmerksam, daß ihnen n bis durch eine Anzahl im Großherzogthum Hessen concessionirter Versicherungs Gesellschaften Gelegenheit zu Versicherung ihrer Feld-Erzeugnisse gegen ibn Hagelschaden geboten ist. Zugleich bemerken wir, daß aus diesem Grund von Großherzoglichem Ministerium des Innern und der Justiz Collecken zue d für Hagelbeschädigte grundsätzlich nicht gestattet werden. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. hade Friedberg den 3. April 1890. Dr. Braden. e i hung p Bekanntmachung. 1 Nachstehende Polizeiverordnung der Stadtgemeinde Friedrichsdorf bringen wir hierdurch zur allgemeinen Kenntniß. le Friedberg den 2. April 1890. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. gen Dr. Braden. Eder Polizei⸗ Verordnung. Laegebt Auf Grund der§§ 5 und 6 der Allerhöchsten Verordnung über die Polizeiverwaltung in den neuerworbenen Landestheilen vom 20. Sep— ede tember 1867(Gesetz-Sammlung von 1867 Seite 1529) und der§§ 143 und 144 des Gesetzes über die allgemeine Landesverwaltung vom* 30. Juli 1883 wird unter Zustimmung des Gemeinderathes für die Stadtgemeinde Friedrichsdorf verordnet was folgt: § 1. Um die Krümmung der hiesigen Ortsstraßen darf nur im Schritte gefahren oder geritten werden. § 2. Das Klatschen oder Knallen mit der Peitsche auf den Straßen ist untersagt. Bü § 3. Zuwiderhandlungen werden, im Falle nicht nach§ 366 pos. 2 des Strafgesetzbuches eine höhere Strafe einzutreten hat, bis zu! 20. 9 Mark ev im Falle des Unvermögens mit entsprechender Haft bestraft. § 4. Gegenwärtige Polizeiverordnung tritt mit dem Tage ihrer Publication im Kreisblatt in Kraft. sich Friedrichsdorf am 26. März 1890. Der Bürgermeister. Un Ad. Garnier. De Steckbrief. Gegen den Johann Jakob Engel, Bäckerlehrling, von Frankfurt, zuletzt in Vilbel, ist von Großherzoglichem Amtsgericht Vilbel unterm 22. März l. J, l wegen der Anschuloigung, am 26. Februar 1. J. zu Vilbel fremde bewegliche Sachen, nämlich 8 bis 10 Mark Kundengelder, welche er für seinen Lehrmelster, den Bäcker Kramer daselbst, einkassirt hatte, sich rechtswidrig zugeeignet zu haben, Haftbefehl erlassen worden. Es wird ersucht, den ꝛc. Engel zu verhaften, Großherzoglichem Aus nige gericht Vilbel vorzuführen und sofort Nachricht anber gelangen zu lassen. An Personen, bezüglich deren Aufenthalts Auskunft begehrt wird: Johannes Muth, 19 Jahre alt, gebürtig aus Vilbel, zuletzt Dienstknecht zu Groß 0 Karben, Reinhardt Schäfer von Alsfeld, zuletzt Dlenstknecht auf Hof Haselheck, Georg Nachtigal von Allertshausen, zuletzt Dienstknecht auf Hof Haselheck und Anton Pfelssr 0 von Helden bergen, zuletzt Dienstknecht auf Hof Haselheck. Erledigt. Die Ausschreiben gegen Severin Hahn aus Glashütten, Bertha Regner von Heilbronn und Heinrich Musstal von Bornheim. sich Frtedberg den 31. März 1890. Der Großherzogliche Amtsanwalt. Ba Krämer. 1.8 Deutsches Reich. bahn Gesellschaft übertragen, der Steuerkommissa-sadel beschränken, sondern auf den Adel der Oe. Zw Darmstadt. Dem Oberkonsistorialrath riatsgehilfe Johannes Rüger zu Seligenstadtssinnung erweitert werden und daß auch Söhne die Geheimerath Melior wurde die Krone zum Kom⸗ wurde auf Nachsuchen in den Ruhestand versetztsehrenwerther bürgerlicher Häuser, in welchen dah thurkreuz II. Klasse des Philippsordens verliehen, und der Bremser bei den Oberhessischen Eisen-J die Liebe zu König und Vaterland, die Neigung in; der außerord. Professor Dr. Vossius in Königsberg bahnen Heinrich Schneider zum Schaffner bei zum Soldatenstande und eine christliche Gesinnung herz zum ordentlichen Professor in der medizinischen diesen Bahnen ernannt. gepflegt werden, nicht allein Söhne von Adeligen ö Fakultät in Gießen ernannt, der Amtsgerichts— Bezlin, 5. April. Nach neuesten Dispo Officieren und Beamten, zum Officierstande herauf Fort diener Wambold in Groß-Gerau auf Nachsuchen,fsitionen wird der Kalser seine Mutter, die Kaiserin gezogen werden sollen. Seine entschiedene Miß Un unter Anerkennung seiner Dienste in den Ruhe- Friedrich, nach Homburg begleiten, um einige billigung spricht der Kaiser darüber aus, daf J stand versetzt und den Mitgliedern der Frei⸗ Tage später mit der Königin Victoria von Eng⸗ einzelne Commandeure den Eintritt in da Ihe willigen Feuerwehr zu Ober-Hilbersheim, Dor- land bei einem gemeinsamen Besuche in Darm-JOfficiercorps von zu hohen Anforderungen a du wagen und Schmitt das Ehrenzeichen für Mit- stadt zusammenzutreffen. die pekuniäre Zulage aus Privatmitteln abhängih e glieder Freiwilliger Feuerwehren ertheilt, der— 8. April. Der„Reichsanzeiger“ ver- machen. Er bestimmt, daß für die Officiere den 1 u Kulturingenieur Karl Lüdecke aus Göttingen ist mit der Versehung der Stelle eines dritten Kulturingenieurs beauftragt worden, der außer— ordentlichen Professor bei der philosophischen Fakultät der Landesuniversität Dr. Ferdinand Dümmler wurde auf Nachsuchen aus dem Dienste entlassen, dem Finanzaspiranten Heinrich öffentlicht eine kaiserliche Cabinetsordre, welche den Reichstag auf den 6. Mai einberuft. — Beim Grafen Herbert Bismarck fand heute Abend eine größere Gesellschaft statt. Auch der Kaiser war zugegen. Der Kaiser zeichnete den Grafen Bismarck wiederholt durch längere freundliche Unterhaltung mit ihm aus. Infanterie, der Jäger, der Fußartillerie und den Pioniere fortan eine monatliche Privatzulage von 45 M. zu fordern sei; die Zulage bei den Officieren der Feldartillerie wird auf 75 M bei der Cavallerie auf 150 M. monatlich fest⸗ gesetzt. e ziehung seien geeignet, das Ansehen des Officien Uebertriebene Ansprüche in dieser Ber r r E , Koch aus Villingen wurde die Stelle eines— Eine kaiserliche Cabinetsordre bestimmt, corps zu beeinträchtigen. Der Kaiser schaͤtze 8 Gehülfen des kontrolierenden Beamten bei dem daß sich in Zukunft die Kreise der Ergänzungf besonders diejenigen Regimenter hoch, in welchen Freund Rechnungswesen der Hessischen Ludwigs-Eisen- des Officiercorps nicht allein auf den Geburts— 1 f die Officiere mit geringen Mitteln ihre Pflicht 10 dia erfüllen. e kommandirenden Generale. gn. Pflicht, einen 1 WN geeigneten Nachwuchs von galten. „Igegengetreten werden. g 1— Die Mutwirkung der Kirche und der freien esthätigkeit für die Durchführung der auf derung der Wohlfahrt der arbeitenden Klassen ichteten Reformbestrebungen, über deren hohe deuturg der Kaiser in seiner Rede zur Eröff g des Staatsratbes seine Ansicht äußerte, nunmehr in praktische Wirksamkeit treten. e die„Nordd. Allg. Zig.“ vernimmt, hat der Juusminister von Goßler bereits Veranlassung ommen, die kirchlichen Behrden der Provinzen Fanover, Schleswig Holstein und Hessen-Nassau I die Gesichtspunkte der den kirchenregiment— nen Organen zufallenden Thätigkeit hinzuweisen. F soll dadurch ein einheitliches zielbewußtes Aundeln in Gemeinschaft mit den staatlichen börden erzielt werden, umsomehr als die kirch— hen Kreise allgemein die Reformpläne und sichten des Kaisers mit großer Genugthuung Freude begrüßt haben. Essen, 3. April. Krupp macht bekannt, un die gestern auf Zeche„Hannover“ Streiken— bis zum 9. April die Arbeit nicht wieder IAfnähmen, würden dieselben sofort entlassen, Fvie deren Wohnungen gekündigt werden. Die 1 eisdelegirten-Versammlung der streikenden Berg— fete in Gelsenkirchen wurde sofort nach Eröff zug polizeilich geschlossen. Ein Bataillon des „ Infanterie- Regiments in Wesel hat Befehl kalten, sich marschbereit zu halten, um jeden Argenblick zum Kohlenrevier abrücken zu können. Scharfe Patronen sind den Mannschaften bereits geben. Laut der„Rhein. westfäl. Ztg.“ ver⸗ hrt sich jedoch die Zahl der Arbeitenden auf un im Ausstand befindlichen Zechen. Ausland. Belgien. Brüssel. Der König theilte dem Brgermeister Buls mit, daß Stanley am 2. April in Brüssel eintreffe. Frankreich. Paris. Die Franzosen haben sen zu einer Action gegen Dahomey entschlossen. Un die Zufuhr von Waffen und Munition den 1 Lahomensern abzuschneiden, ist eine Unternehmung af Wyddah geplant. 2 Cannes, 4. April. Dom Pedro ist seit ei— . ze ngen Tagen erkrankt, doch hat der zugezogene f Znzt den Zustand des Kaisers für durchaus un— 1956 + oldenklich erklärt. 1url * Großbritanien. London, 5. April. Ange— schts der Auslassungen Stanley's und Samuel 1 Laker's über die Expedition Emin's sagt die „Times“:„Jede Ausdehnung des friedlichen gwischenverkehrs seitens der Deutschen erleichtere 9 Aufgabe Englands. Hoffentlich werde es „her Emin gelingen, freundliche Beziehungen 1 jedem Theile der ligitimen deutschen Sphäre verzustellen“. Portugal. Lissabon. Die„Gazette de Lortugal“ dementirt die Nachricht von einer gestaltung des Ministeriums. Italien. Rom. Nach einer Meldung von er ist in Neapel das Eintreffen von 1000 aus rasillen heimkehrenden italienischen Arbeitern sunalisirt, die weder in Brasilien selbst, noch in m nächstgelegenen südamerikanischen Staaten Arbeit finden konnten. — 8. April.„Capitän Fracassa“ meldet: lag feichskanzler v. Caprivi richtete einen langen 17* rief an Crispt, welchen der letztere umgehend e antwortete. Das Blatt glaubt bestaͤtigen zu 11 daß im Briesfwechsel Fortdauer der i Fedenspolikik unzweifelhafter Weise bekräftigt sei. 100* Serbien. Belgrad. Die verdächtige en e eundschaft Rußlands für Serbien wird neue— * 7 Ins auf jedem Gebiete bemerkbar. Vor einigen 0 tieren heranzuziehen und das Leben bei den Tel.“ wird von hier gemeldet, d ciertops einfach und wenig kostspielig zu durch's Loos bestimmt gewesen sei, Darnach werde er die Kommandeure entlich beurtheilen. Dem überhandnehmenden verübt und Schriftstücke hinterlassen, in welchem us müsse mit allem Ernst und Nachdruck er die Gründe seiner That Zu repräsentiren haben nur Tagen kamen in Belgrad acht Officiere des 0 Die Stabs- russischen Generalstabs an, welche, von ebenso Ailere dürfen nicht sorgenvoll den Geldopfern vielen serbischen Officieren begleitet, zu Terrain— iger Regimentskommandeurstellen entgegen Aufnahmen nach Negotin, Zaitschar und Pirot Der Kaiser mache es den Kommandeuren ssich vertheilten. Rußland. Petersburg. Dem„Daily daß ein Mann den Czaren zu ermorden; derselbe habe nun Selbstmord angibt und seine Mitverschworenen bezeichnet. Es seien in Folge dessen zahlreiche Verhaftungen in Petersburg vorgenommen worden. Auf der Petersburger Universität wurden die Vorlesungen eingestellt Curator Nowilkoff, welcher die Studenten beruh— igen wollte, wurde von diesen beinahe insultirt. Dank den nahen Osterferien konnte die amtliche Schließung der Universität vermieden werden. Die Versammlungen der Studenten dauern aber fort. Die Frau Zebrikowa, welche den bekannten offenen Brief an den Czaren geschrieben hat, soll auf ausdrücklichen Befehl des Czaren freigelassen worden sein. Der Czar habe am Rande des ihm zugegangenen Zebrikowa'schen Briefes eigenhändig bemerkt, dies sei zwar sehr bitter geschrieben, aber nichtsdestoweniger konne die Verfasserin unbehelligt bleiben. Amerika. Washington, 6. April. Der Senat hat eine Vorlage angenommen, welche die Untersuchung des für den Export bestimmten gesalzenen Schweinefleisches und Specks überall da anordnet, wo die Gesetze des Bestimmungs landes dies erfordern. Dieselbe Vorlage ermäch— tigt den Präsidenten, die Suspendirung der Vieh einfuhr zum Schutz gegen Seuchen zu verfügen. Afrika. Sansibar, 3. April. der „Times“ von hier gemeldet wird, trafen heute 600 sudanesische Soldaten an Bord eines egyp tischen Dampfers ein und wurden unverzüglich für Wißmann nach Bagamoyo befördert. Glaub⸗ würdigen Nachrichten zufolge sind Peters und Tiede— mann in Kavirondo am Victoriasee eingetroffen. — 8. April. Bana-Heri und Tehasi haben sich gestern mit dem Rest ihrer Truppen Wiß mann ergeben. — Die Deutschen machen große Anstreng— ungen, um die Emin- Expedition baldmöglichst abzusenden. Wißmann braucht siebenhundert Träger, die Sewjee Hodjee für ihn engagirt. Mombas. Die Sendung des Lieutenants Ehlers an den Sultan von Mandara ist erfolg— reich gewesen. Der Sultan von Mandara und acht andere Häuptlinge haben die deutsche Flagge gehißt. Egypten. Kairo, 4. April. Stanley hat sich im Laufe der Unterhaltung mit dem hiesigen Correspondenten der„Times“ dahin ausgespro— chen, daß er es als ganz natürlich ansehe, daß Emin Pascha wünsche, seinen Landsleuten zu dienen. Die deutsche Einflußsphäre sei klar defi— nirt und die Deutschen seien vollkommen berech— tigt, sich jeden Beistandes zu bedienen. Wenn er alle Araber von Bagamoyo bis Ufijt für sich gewinne, so würde das nur seinen Ruf erhöhen, ohne die englischen Interessen zu schaͤdigen. Stanley bemerkte weiter, er hatte noch von keiner Handlungsweise Deutscher oder Emin Paschas gehört, welche seine Sympathien für dieselben erkalten lassen könnte. 65 Wie Aus Stadt und Land. M. Friedberg. Die angekündigte außerordentliche Generalversammlung der freiwilligen Krankenkasse wurde am 28 vorigen Monats in der Herberge zur Heimath abgehalten und war zahlreicher, als es seit Jahren der Fall war, von den Mitgliedern besucht. Auf der Tages ordnung stand ein Antrag des Vorstandes auf Erhoͤhung der monatlichen Beiträge um 10 Pfennitz für die Zeit vom 1. April bis 31. December 1890. Diese Erhöhung schien erforderlich zu sein, um eine kleine Mehrausgabe aus 1889 zu decken und zugleich die Mittel zu schaffen, um die besonders hohen Rechnungen der Apotheker aus den beiden ersten Monaten des Jahres bezahlen zu können. In Folge der im Januar hier herrschenden Influenza hatten dieselben eine Höhe erreicht, wie sie selt dem Bestehen der Kasse noch nicht eingetreten war. Der Antrag des Vorstandes wurde aber nach eingehender Be rathung abgelehnt und beschlossen die Fehlbeträge durch fretwillige Beiträge zu decken, welche unter den Kassen⸗ mitgliedern erhoben werden sollen. Außerdem wurde noch Dr. Veith dahler in die Zahl der Kassenärzte aufgenommen und noch weitere Angelegenheiten der Kasse insbesondere Vorschläge zur Erhöhung unserer Einnabmen zur Sprache gebracht Erfreulich war bei dieser Versammlung die Wahrnehmung, daß alle Mitglieder der Kasse ein Geist des freundlichen gegenseitigen Entgegenkommens beseelt und ist zu erwarten, daß der Verein, solange die Ein⸗ müthigkett seiner Mitglieder fortbesteht, einer schönen Zukunft entgegengeht und noch vielen Bewohnern der Stadt Hilfe und Stütze in Zeiten der Erkrankung bringen wird. Darmstadt, 3. April. Von seiten des großherzog⸗ lichen Ministeriums sind sämmtliche Kreisämter des Landes aufgefordert worden, über die Wohnungs--Verhältnisse der Fabrik und gewerblichen Arbeiter Erhebungen anzustellen. Das dadurch gewonnene Material soll für gesetzgebertsche Maßnabmen die Grundlage abgeben. Aus dem Weschnitzthal. Die Generalversamm⸗ lung des hessischen Bauernvereins wird am 20. April zu Mörlenbach abgehalten. Allerlei. Bebra. Ein hiesiger deutscher Sprachlehrer, Max Mayer, der bei Argenteuil mit einer Karte der Partser Umgebung spazteren ging, wurde als Spion verhaftet Gelsenkirchen, 5. April. Die Belegschaften sind weiter zahlreicher angefahren zu den Morgenschichten, die Anfahrt der noch restirenden Mannschaften wird zu den Mittagsschichten erwartet.— 8. April Bei der Morgen⸗ schicht sind die Belegschaften sämmtlicher Gruben voll⸗ ständig angefahren. Der Ausstand kann als beendet an⸗ gesehen werden. Antwerpen. Das Zuchtpolizeigericht hat eine größere Anzahl Cigarrenarbetter wegen Angriffe auf die Freiheit der Arbeiter und Widersetzlichkeit gegen die Staatsge⸗ walt verurtheilt. Brüssel. Ein Verbot der Arbeiter- Kundgebung am 1. Mat hat die Regierung beschlossen. Handel und Verkehr. Friedberg, 9. April. Buttermarkt. Butter kostet ver Pfund M. 0.85— 1.00 Eiter 1 St. 6 Pf. 2 St. 11 Pf. Frankfurt, 8. April. Engros⸗Markt. Heu pro 100 Kilo M. 5.00 6.20, Stroh pro 100 Kilo M. 5.20 6.00, Haferstroh M. 4.80, Butter 50 Kilo M. 000- 00, Eier 100 Stück M. 4—8, Weißkrau: 50 Kilo M. 1530, Wirsing 8-10 Pf. Rothkraut 15— 25 Pf. pro Stück, Erbsen 100 Kilo M. 18— 24, do. geschälte M. 20— 30, Linsen M. 19- 42, Grünekern M. 22— 28, Kartoffeln das Malter M. 41.50, Zwiebeln per Ctr. M. 10, Rübsl (raff.) 50 Kilo M. 30 Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt Theater in Frankfurt. Opernhaus. Donnerstag den 10.: Rheingold. Gewöhnl. Preise. Freitag den 11.1: Geschlossen. Samstag den 12.: Freischüg. Gewöbnl. Preise. Sonntag den 13.: Der Wildschütz. Hierauf: Die Puppen- fee. Gewöhnl. Preise. Montag den 14.: Zum Besten dis Pensionsfonds: Lum⸗ pacl Vagabundus Außer Abonn. Gew. Preise. Schouspiel baus. Donnerstag den 10.: Die Ehre. Außer Abonn. wöhnl. Preise. Freitag den 11.: Zum erstenmale wiederholt: Der arme Jonathan. Gewöbnl. Preise. Samstag den 12.: Zum erstenmale: Renaissance. Lust · splel in 4 Aeten von Joh. Prölß. Gewöbnl. Preise. Sonntag den 13.: Der arme Jonathan. Gew. Preise. Jeraelitischer Gottesdienst in Friedberg. Freitag den 11. und Samstag den 12. April 1890: 7. und 8. Pesachfest. 7. Festtag. Donnerstag Abend 6 Uhr 25 Min. Freitag Morgen 8 Uhr. 8. Festtag. Sabbath und Pesachfeier. Freitag Abend 6 Uhr 15 Min. Samstag Morgen 8 Uhr. Samstag Nachmittag 4 Uhr. Sabbath- u. Festesausgang 7 Uhr 35 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 13. April an Morgens 6 Ubr, Nachmittags 7 Ubr 35 Win ** 74 N— 1* Buxkin, reine Wolle, nadelfertig, cu. 140 em breit à M. 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J. ab wird der Zug 320 wie folgt befördert: ab Gießen 4, Lang-Göns 451, Butzbach 505, Bad Nauheim 520, Friedberg bo, Nieder- Wöͤllstadt 644, Groß Karben 625, Dortelwell 681, Vilbel 6%, Bona mes 650, Bockenbeim 701, Frankfurt a. M. 707 Morgens In Bruchenbrücken, Berkersheim und Eschersheim bält der Zug 320 nicht mehr, sondern statt dessselben seit dem§. April an Werktagen ein neuer Omnibus— zug= 422 von Friedberg(Montags von Bad Nau heim S 119), 545 in Frankfurt. Das Nähere ist aus dem Aushang⸗Fahrplan ersichtlich. Hannover den 8. April 1890. 1665 Königliche Eisenbahn-Direktion. Garnirte und ungarnirte Damen⸗ Kinderhüte, Blumen, Federn, Bänder, Spitzen ꝛc. zu bekannt bllligen Preisen empfiehlt G. F. Aletter. 1589 Sommerjamquets, Umhänge. Große Aus wahl. G. Schulhof. Sommerpantoffel sind in reicher Auswahl eingetroffen, in Stramin, Plüsch und Lasting, mit und ohne Abtäz, in bekannt solider, dauerhafter Waare bei billigsten Preisen. 1473 Heinr. Diehl, Usagasse. Französische Frbsen in 1 u. 2 Pfd.⸗Dosen, Schnittbohnen 5, 2, 1 Pid.⸗Dosen, Stangenspargel, Brechspargel 1652 bei Wilhelm Fertsch. Ein braves Mädchen zu Kindern gesucht. Eintritt 1. Mai. Frau W. Faatz, Marhildenstift. Eine Parthie Stroh und Dickwurz verkouft 1662 Hermann Hanstein. 7 A ill fl Alle Sorten Frühpflanzen, sowie schöne Pensée sind zu haben in der Gärtnerei Chausseehaus Ilbenstadt. Bestellungen für Friedberg und Umgegend nimmt Herr Jacob Brack entgegen. i 1657 A. Lohmann, Gärtner. Das von Herrn Taubstummenlehrer Heiland be⸗ wohnte Logis ist vom 1. Jult ab anderwelt zu ver⸗ miethen. 1631 Friedrich Netz. Eine Junge, welcher das Schmiedegeschäft erlernen will, wird ge⸗ sucht von 1638 Friedberg. G. Schudt. Eine Wohnung im 3. Stock meines Hauses, bestebend in 3 Zimmern, nebst allem Zubehör, ist zu vermiethen und kann Anfang Jult bezogen werden. 639 Friedberg. Konrad Reuß. Prima Stearinlichter, Ater, Ster, ter, per Pack 50 Pf., emyfieblt 1644 J. A. Windecker. Zur Stütze der Hausfrau wird auf einem Gute in der Wetterau Haushälterin gesucht; Eintritt eine g alsbald. Näheres bei der Erped. d. Anz. 1642 1 tüchtige Cigarrenmacher sucht H. Dressel, 1641 8 1 Ein Bäckergeselle kann sofort eintreten bei 5 1602 Palmkuchen Große Köhlergasse der Kirchenkasse Groß-Karben Einem verehrten Publikum hiermit Nr. 416, wohne, Gleichzeitig bringe ich in empfehlende Erinnerung. 5 Wohnungs⸗ Veränderung. zur Nachricht, daß ich jetzt in meinem eigenen Hause und halte mich bestens empfohlen. die Benutzung meines Sommerwagens, 14 Personen fassend Hochachtungsvoll Hermann Hanstein, Lohnkutscher. —* 7* SSchmidt's Schirm⸗& Hutbazar. n Confirmandenhüte von 1.50 an. Daarfilzhüte nal u. deutsch. gab: F Regenschirme und Filzhüte n 3 M., in 10 Sorten, Sonnenschirme und Spazierstöcke, von ½ M. an. Als Neuheiten empfehle: Gesundheitshut, Scathut, deutscher Jagdbut und viel- andere Sorten a 3 M. r Fritz Schmidt, Hutmacher. FEC Deutschen und ewigen Kleesamen, auf Seide gereinigt in prima Qualitäten, bet 1317 Georg Groß. neue Halbverdecke, zum Selbstfahren eingerichtet, neue Breaks, Tilburys, Stuhlwogen, Metzgerwagen, Ponywagen, Lauterbacher wagen und Oekonomsewagen, alle Sorten Walzen, Schaar⸗ Eggen, Spitzeggen, Kartoffeleggen, Sackkarren, Dickwurz⸗ mühlen, sowie alle Sorten Pflüge, amerikanische Wende Pflüge, Kästchen Pflüge, Schaufel Pflüge, zweischneidige Patent Schaufelpflüge, Kartoffel- und Rüben⸗Aushebe— Pflüge, Hack- und Häufel Pflüge in Holz und auch ganz aus Eisen, Vorderpflüge, Ma'queure und Extirpatoren, 3— 1 nur eigenes Fabrikat, für guten Gang und Leistungsfähigkeit wird garantirt, steben zu verkaufen in der land wirthschaftlichen Geräthe⸗, Huf- und Wagenschmiederei von G. Schudt, 1643 Friedberg. ine neue Confirmanden⸗Hose und ein Paar e Stiefel billig abzugeben. Wo? sagt die Expe ditton des Anzeigers. 1649 Trockene und in Oel geriebene Farben, Alle Sorten Oel und Spiritus⸗ Lacke, sowie alle Arten von Pinseln in größter Auswahl empfieblt zu reellen u. billigen Preisen 1654 Wiln. Bernbeck. Gegen hypothekarische Sicherheit können aus Kapitalien bis zu 2000 Mark à 40% entliehen werden 1655 Der Kirchenvorstand. Einige Wagen Mist abzugeben. 1630 Emil Reis Nachfolger. Weizenstroh verkauft Karl Lang, Mainzerthor. 1647 Prima Spelzspreu bei Simon Manasse 1666 in Dorheim. Minna Ruder, Carl Präfried, Verlobte. Bad Nauheim Friedberg 164 April 1890. Sto Weinlig, Königlicher Regterungs Baumeister, Ida Weinlig, geb. Zinßer, Vermäblte. Straßburg i E, N. März 1890. Höhere Bürgerschule * zu Reichelsheim(Wetterau). Am 17. April d. J. beginnt das neue Schuljahr un können bis dahin Anmeldungen zum Eintritt bei d Unterzeichneten gemacht werden. 1 Knaben vom 8. Lebensjahr an, welches bis zu 30. September d. J. zurückgelegt sein muß, werden au genommen und für Realschule und Gymnasium vorberelt Das Curatorium: 3 Kramer, Rektor. Höhere Bürgerschule zu Vilbel. 1633 Beginn des neuen Schuljahrs Montag den 21. April,, Morgens 8 Uhr. Aufgenommen werden Knaben und Mädchen. Lehrplan der Realschulen. Lateinische Sprach fakultativ. Eintritt erfolgt am besten mit dem 8. Lebens jahr, welches bis zum 30. September d. J. zurückgelegt sein muß. genommen von dem Curatorium der böheren Bürgerschule; 142⁰ Stammler. 1 Sonnenschirme in größter Auswahl von den billigsten bis zu den feinsten empfieglt.“ 9 J. Keim. Virginia⸗Mais billigst bei 1658 Fr. Wagner. C. Kalbfleisch, ce s Confirmanden⸗Hüten, Herren- und Knabenhüten, Regen schirmen, Spazierstöcken, Handschuheh, Hosenträgern, reichste Auswahl in Hals binden zu äußerst billigen Preisen 1300 Naumann⸗ Fahrräder: Sicherheits⸗Zweirad Teutonia II Anmeldungen werden jederzeit entgegen 1349 Todes Anzeige. Wir machen hiermit die schmerzliche Mittheilung, 103 Großmutter Frau Karoline Hanstein, geb. Stumpf, sanft dem Herrn entschlafen ist. Um stille Theilnahme bitten Friedberg den 9. April 1890. Die tieftrauernden Familien: Joh. Hanstein, Georg Hanstein, Gustav Hanstein, Ph. C. Werner. Die Beerdigung findet Freitag den 11. 9 Nachmittags 3 Uhr statt. Besondere Einladung erfolgt nicht, Engroslager bei 1651 Wilhelm Fertsch. daß unsere innigst geliebte Gattin, Mutter und kauft man am billigsten bet heute früh nach kurzem, aber schwerem Lelden 2 6 38500 Mark zahlung. a N Ph. Dan. Kümmich. 1 Kaltflüssiges 1321 empfiehlt 2 M. Netscher, 1600 zum billigen Laden. Ein Wagen Spreu wird zu kaufen gesucht. Wo? sagt die Exp. d. Anz. Lehrling gesucht. W. Hestermann, Schlossermeister. auszuleiben durch 1656 Rentelverwalter Stahl zu Kloppenheim Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu eine Beilage.) mit Kugellagern M. 300 mit 100% Nabalt gegen Baß sind gegen Hypothek zu 40 1 Aud flutho bein 1 10 4 chule etteruu) 1 5 1 e, gtides cr, Ache schule rräder 116110 ll. — gin Iuwach⸗ 70. Lerubel cim etscher, zyten 25 * Oberhessischer Anzeiger. M 42. 1 2 In Friedberg: bei: L. Dan. Kümmich Wagner; in Echzell: S. Wwe. Simon und Nieder⸗Wöllstadt: Tobias D in Reichelsheim: F. B. Schwarzz in Rodheim: D. Stern 1, in Wohnbach: d A. Zuntz sel. Wwe. Königl. Hoflieferant, Bonn und Berlin. Größtes Etablissement der Branche in Deutschland, einzige Kaffeebrennerei in Bonn mit Dampfmaschinenbetrieb. 77 6 Jowie alle Gartensämeresen empfieblt in bester 1 ualität 1597 Fr. Gunderloch. Heirathsgesuch. 9 Ein braver junger Mann mit gut gehendem Geschäft und Landwirthschaft, wünscht sich mit nicht zu jungem atholischen Fräulein mit etwas Vermögen zu ver⸗ etrathen. Offerten unter Nr. 1619 besorgt die Sppedition d. Anz. 1619 . 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Meldungen Villa Britannia, Jarantie des Gehalts. 559 1558 l 1195 Kleesamen, 5 Pfälzer Rothklee, 4 g Luzerne(Provenze), drppelt gereinigt, feinste Qualitäten, empfiehlt 1364 Bad Nauhelm. Gg. Ph. Ludwig. 3 tüchtige Schreiner cht. 5. 6 1 N Aiden sofort dauernde Veschäftigung bei 1 L. Schweitzer, Bau- und Möbelschrelner, . in Homburg v. d. H., 667 Dorotheenstraße 25. 1 in junges Mädchen a 1 mütterlicher Veauf biigung gute Penston. Nachhülfe bei den Schularbesten, de Anleitung zu allen feinen Handarbesten ꝛc. gratts. heres bei der Exped. d. Anz, 1477 f Coln 1889. Hochste Auszeichnung. Ehrendiplom mit Stern. 5 N Gebran nter Olav Nate Adler, Ferd. Damm, Fr. Hilbrecht Wwe., J. L. L. Strauß Wwe., Friedr. Wagner, l 5 75 ind M. Simon Wwe.; in Gettenau: Wolf Leopold; in Heldenbergen: Gerson Sichel und Is. Scheuer; in S. Orten berger; in Bad⸗Nauheim: Gg. Pb. Ludwig; i Nieder⸗Weisel: H Heinemann; in noldz in Rendel: Hch. Kirchner; in Staden: M. Hessenberger k.; Deutschen und ewigen Kleesamen, à U. 1.70. l. 80. J. 90, H. 2 per Pfund. als die feinste, in ganz Deutschland verbreitetste Marke berühmt, über trifft alle anderen Sorten in Aroma, Reinheit und Kraft. Bauly, Ph A. Windecker; in Butzbach: P. F. 2 Hungen:. Buch; in Klein⸗Karben: 18 * a v. Mayer. „* 112 2 Arbeits⸗Vergebung. Die zur Erneuerung der äußeren Tüncharbeit und der Oelfarbenanstriche an der Synagoge zu Staden nöthige Weißbinderarbeit im Betrage von 220 M., sowie die Lieferung des erforderlichen Sandes, Kalk und Cement soll auf dem Submissionswege vergeben werden. Kosten überschlag und Bedingunzen liegen bei dem israelitischen Vorsteher Herrn Hessenberger zu Staden zur Einsicht offen, woselbst auch die Offerten bis zum 11. d. Mts., Nachmittags ½3 Uhr, abzugeben sind. Friedberg den 8. April 1890. J. A. 1646 Zöͤrb II. Bekanntmachung. Die am 31. März und 1. April l. J. im Gemeinde wald Nieder Rosbach abgehaltenen Holzversteigerungen sind genehmigt und ist der erste Abfuhrtag auf Donners tag den 10. April bestimmt worden. Nieder⸗Rosbach am 3. April 1890. Großherzogliche Bürgermeisterel Nieder-Rosbach. Groh. Holzversteigerung. Montag den 14. und Dienstag den 15. d. Mts., Vormittags 9 Uhr anfangend, soll im Mockstädter Mark wald, Distrikt Stiftsheck, Au- und Forstwald, nach stehendes Gehölz verkauft werden: 134 Raummeter Buchen⸗Scheit 1. Klasse, 1634 5 1* 17 2* 160 2„ Knüppel, 77„ Stöcke, Buchen⸗Stammwellen, Raummeter Eichen-Scheitholz, 17 1„ Stöcke, Stück Eichen Wellen, Raummeter Aspen-Knüppel, Stuck Aspen Wellen, Fichten Wellen, 25 Eichen-Stämme von 4— 13 Meter Länge und 12—58 Centimeter Durchmesser, 351 Fichten Derbstangen, 607„ Retsstangen. Das Brenn- und Bauholz wird am t. Derbe und Retsstangen, sowie die Buchen? am 2. Tag verkauft. Die Zusammenkunft ist am 1. Tag am Heegheimer Feld und am 2. Tag in der Atzelhell am Loͤwischen Zippen. Nieder-Mockstadt den 5. April 1890. Der Markmeister Reuther. Tag und die Stammretser 1636 Weil's Amer. Nartosselpsflanzer. Ein Mann mit einem Gespann pflanzt pro Tag mit Leichtigkeit acht Morgen Kartoffel. Derselbe macht auf elnmal folgende Arbeiten: Zieht die Furche, legt die Kartoffel ein und streicht die Furche wieder zu. Atteste angesehener Herren Landwirthe zu Dlensten. 95 Moritz Weil jun., Frankfurt a. M. Bismarelhäringe, Caviar, russische Sar— üinen, Hummer, Salm, Corned beef, Lungen, Champignons, Trüffeln, Kapern 1650 bet Wilhelm Fertsch. Schmucksachen, Handschuhe, Cor⸗ setten, Binden, Kraußen, Kragen, zu bekannt billigen Preisen empfiehlt 6. F. Aletler. 1 Manschetten 1 1590 1 Das große RBettfedern-Lager William Lübeck in Altona versendet zollfret gegen Nachnahme(nicht unter 10 Pfund) gute neue Bettfedern für 60 Pf. das Pfund, vorzüglich gute Sorte M. 1.25, prima Halbdannen M. 1.60 und M. 2. Bei Abnahme von 50 Pfund 5% Rabatt. 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Wechsel-Conto M. 1773. 94 Belehnungs Conto„ 22459.— Conto-Corrente A. 1 138594. 22 Conto-Corrente B.„ 45934. 16 Spareinlagen Conto 72736. 95 Effeecten Conto„ 16391. 85 Auswärtige Correspondenten* 2196. 80 Coupons- und Sorten Conto 5 Dloldenden Conto 1 1452 Anwaltschafts-Conto 5 120.— Mobilien und Utensilten Conto 8 109. 80 Hausreparaturen Conto 1 76. 80 Unkosten Conto N 1510. 96 Kassebestand pro 1. April 1890„ 46400. 82 M. 393383. 01 Eingang. Ausgang. M. 64169. 47 Wechsel⸗Conto-Corrent A. M. 28593. 05 „ 114. 80 „ 48246. 34 „ 28116. 67 Wechsel-Conto-Corrent B.„ 16076. 68 Wechsel Bank Conto„ 42471. 04 Wechsel Giro Conto„ 41080. 52 „ 9500. 68 Wechsel Auswaͤrtige Corresp.„ 869.— „ 17410. 55 Gffeeten⸗Conto 5 5574. 72 M. 166586. 51 M. 134165. . —————— duftend: —— sehenige muffnd e