— . 1 Tirrtene — * N innoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf., ein auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahrese N 1890. Donnerstag den 3. Mai. 2 54. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. onto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von Amtlicher Theil. treffend: Die Einsendung der Todeszeugnisse und Sterbefallszählkarten von März und April 1890. 5 — K lebt nl. Ulia ehböt r. ane . 55 50 Dinbeir Arten * ntteffend: Maßregeln gegen die Ausbreitung der Maul- und Klauenseuche. f Nachdem die Maul- und Klauenseuche nunmehr im Kreis Bekanntmachung. Friedberg den 6. Mai 1890. a Das Großberzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche mit obiger Einsendung noch im Ruͤckstande sind, wollen dieselbe unfehlbar binnen 3 Tagen bei Meidung on Strafe an Großherzogliches Kreisgesundheitsamt Friedberg bewirken. Dr. Braden. K e Büdingen— durch Handelsvieh eingeschleppt— wieder aufgetreten ist, bringen r hierdurch zur öffentlichen Keuntniß, daß vom Tage des Erscheinens dieser Bekanntmachung im Kreisblatt an für den Kreis Büdingen an telle der seitherigen Bestimmungen wieder die in unserer Bekanntmachung vom 16. November 1889(Kreisblatt Nr. 139) veröffentlichten, von Froßherzoglichem Ministerium des Innern und der Justiz mit Verfügung vom 9. November 1889 zu Nr. M. J. 28037 auf Grund des§ 20 faßt 2 des Reichsgesetzes vom 23. Juni 1880 erlassenen Anordnungen in Kraft treten. Hiernach gelten bis auf Weiteres für den Transport von Rindvieh, Schafen, Schweinen und Ziegen aus einer Ge— arkung in eine andere im Kreise Büdingen gelegene Gemarkung folgende Bestimmungen: 1. Jeder Händler, der Vieh transportirt oder transportiren läßt, bedarf hierzu eines von einem praktischen Thierarzte aus— stellten Gesundheitsscheins, in welchem bescheinigt wird, daß die fraglichen Thiere sich mindestens seit 7 Tagen in seuchefreiem Zustande dem 1 2 ittlichen Orte der Untersuchung befunden haben. Wird von einem Händler Vieh aus einem außerhalb des Großherzogthums Hessen gelegenen Orte eingeführt, so muß in dem thier— Zeugnisse außerdem bescheinigt sein, daß die Gemarkung, aus welcher die Thiere eingefuhrt werden, vollständig seuchenfrei ist. 3. Jeder(Händler, Metzger, Landwirth) der Vieh auf einen Viehmarkt auftreibt oder von einem Viehmarkt wegbringt, hat d Seuchefreiheit der Thiere durch ein thierärztliches Zeugniß nachzuweisen. 4. Die erwähnten Zeugnisse sind 5 Tage gültig und müssen enthalten: Ort und Datum der Ausstellung, den Namen des Besitzers i zu transportirenden Thiere, jedes mitzuführende Stück Rindvieh nach Geschlecht, Alter, Farbe und Abzeichen, die Zahl der mitzuführenden Echafe, Schweine und Ziegen. Die Zeugnisse müssen von dem Aussteller unterzeichnet und mit seinem Siegel versehen oder von der Ortspolizei— hörde beglaubigt sein. 5. Ar. Wag 1 Keines Gesundheitsscheines bedürfen Landwirthe zum Transport selbstgezogenen Viehs(Ausnahme siehe 3.) und Metzger zum wekten Transport von Schlachtvieh von den Verkäufern in ihr Schlachthaus. Ausnahme siehe 3.) 6. Direkte Eisenbahntrausporte von Vieh nach dem Schlachtviehhof oder dem Sanitätsstall zu Frankfurt a. M. sind ohne besondere kescheinigung zulässig. Der Transport solchen Viehs nach den Bahnhöfen muß jedoch per Wagen geschehen. Sollen die Thiere nach den kahnhöfen getrieben werden, so muß deren Seuchefreiheit durch thierärztliches Zeugniß nachgewiesen werden. 5 Büdingen den 30. April 1890. Zuwiderhandlungen werden nach§ 66 des Reichsgesetzes vom 23. Juni 1880 mit Geldstrafe bin zu 150 Mk. oder mit Haft bestraft. Großherzogliches Kreisamt Büdingen. J. V. Dr. Göttelmann, Amtmann. Deutsches Reich Darmstadt. Der Kreisarzt Medizinalrath Dr. PHesse in Worms wurde zum Kreisarzt in Mainz, d Kreisarzt Dr. Fertig in Oppenheim zum Kreis— tet in Worms, der Kreis arzt Dr. Lehr in Heppen— hem zum Kreisarzt in Oppenheim und der Kreis— küstenzarzt Dr. Haberkorn in Mainz zum Kreis— it in Heppenheim ernannt. — Post⸗Personal-Veränderungen. Der Postanwärter üthardt in Darmstadt ist als Postassistent angestellt zulden; ernannt ist der Telegraphenassistent Appenhetmer Fürth zum Postverwalter; versetzt wurde der Tele— toshenassistent Spahn von Elberfeld nach Lauterbach; n Postassistent Merz in Mainz ist gestorben. Berlin, 6. Mai. Heute Mittag 12 Uhr eröff— eder Kaiser den Reichstag mit folgender Thron— ne:„Geehrte Herren! Nachdem Sie durch die Aawahlen zu gemeinsamer Arbeit mit den verbün— un Regierungen berufen worden sind, heiße Ich bei dem Eintritt des Reichstages in die achte Fslaturperiode willkommen. Ich hoffe zuver— lich, daß es Ihnen gelingen wird, die bedeut— nen Fragen der Gesetzgebung, die an Sie haantreten, einer befriedigenden Lösung entgegen— ihren. Ein Theil dieser Fragen ist so dring— ter Natur, daß es nicht thunlich erschien, die kiberufung des Reichstages länger“ hinauszu— üben. Ich rechne dahin vornehmlich den heren Ausbau der Arbeiterschutz Gesetzgebung. im Laufe des verflossenen Jahres in einigen destheilen vorgekommenen Ausstandsbeweg— been haben Mir Anlaß gegeben, eine Prüfung Frage herbeizuführen, ob unsere Gesetzgebung nunerhalb der staatlichen Ordnung berechtigten J erfüllbaren Wünschen der arbeitenden Be— trägt. der Frauen- und Kinderarbeit. machten Vorschläge ihrem wesentlichen Inhalte nach ohne Nachtheil für andere Interessen zu gesetzlicher Geltung gebracht werden können. Im Zusammenhange damit hat sich aber noch eine Reihe weiterer Bestimmungen als der Verbesser— ung bedürftig und fähig erwiesen. Hierzu gehören insbesondere die gesetzlichen Anordnungen zum Schutze der Arbeiter gegen Gefahren für Leben, Gesundheit und Sittlichkeit, sowie über den Erlaß von Arbeitsordnungen. Auch die Vorschriften gegenüber der zunehmenden Zuchtlosigkeit jugend— licher Arbeiter, sowie über die Arbeitsbücher bedürfen einer Ergänzung zu dem Zwecke, um das elterliche Ansehen gegenuber der zunehmenden Zuchtlosigkeit jugendlicher Arbeiter zu stärken. Die hiernach erforderliche Umgestaltung und weitere Ausbildung der Gewerbeordnung findet ihren Ausdruck in einer Vorlage, welche Ihnen unverzüglich zugehen wird. Eine weitere Vor lage erstrebt die bessere Regelung der gewerb— lichen Schiedsgerichte und zugleich eine Organi— sation derselben, die es ermöglicht, die Gerichte bei Streitigkeiten zwischen Arbeitgebern und Arbeitern über die Bedingungen der Fortsetzung oder Wiederaufnahme des Alrbeitsverhältnisses als Einigungsaͤmter anzurufen. rung in ausreichendem Maße Rechnung Es handelte sich dabei in erster Linie Ihnen um die den Arbeitern zu gewährleistende Sonn- stimmung der gesetzgebenden Körperschaften und tagsruhe, sowie um die durch Rücksichten der damit einen bedeutsamen Fortschritt in der fried— Menschlichkeit und im Hinblick auf die natür- lichen Entwickelung unserer Arbeiterverhältuisse lichen Entwickelungsgesetze gebotene Beschränkung herbeizuführen. vorgeschlagene Reform eine Ueberein— Je mehr die arbeitende Bevölke— Die verbündeten rung den gewissenhaften Erust erkennt, mit wel— Regierungen haben sich überzeugt, daß die vonschem das Reich ihre Lage befriedigend zu gestalten dem letzten Reichstage in dieser Beziehung ge- bestrebt ist, desto mehr wird sie sich der Gefahren bewußt werden, die ihr aus der Geltendmachung maßloser und unerfüllbarer Anforderungen er— wachsen müssen. In der gerechten Fürsorge für die Arbeiter liegt die wirksamste Stärkung der Kräfte, welche, wie Ich und Meine hohen Ver— bündeten berufen und willens sind, jedem Ver— suche, an der Rechtsordnung gewaltsam zu rütteln, mit unbeugsamer Entschlossenheit entgegenzutreten. Immerhin kann es sich bei dieser Reform nur um solche Maßnahmen handeln, welche ohne Gefaͤhrdung der vaterländischen Gewerbthätigkeit und damit der wichtigsten Lebensinteressen der Arbeiter selbst ausführbar sind. Unsere Industrie bildet nur ein Glied in der wirthschaftlichen Arbeit derjenigen Volker, welche an dem Wett— betrieb auf dem Weltmarkte theilnehmen. Mit Rücksicht hierauf habe Ich es Mir angelegen sein sassen, unter den in gleichartiger Wirth— schaftslage befindlichen Staaten Europas einen Austausch der Meinungen darüber herbeizuführen, bis zu welchem Maße sich eine gemeinsame An- erkennung der gesetzgeberischen Aufgaben bezüglich des Arbeiterschutzes feststellen und durchführen laßt. Es verpflichtet Mich zu dankbarer Aner— kennung, daß diese Anregung bei allen bethei— Ich vertraue ligten Staaten und besonders auch dort eine auf Ihre bereitwillige Mitwirkung, um über die gute Staͤtte gefunden hat, wo der gleiche Gedanke bereits angeregt und seiner Ausführung nahe gebracht war. Der Verlauf der hier versammelt gewesenen internationalen Conferenz erfüllt Mich mit besonderer Befriedigung. Ihre Beschlüsse bilden den Ausdruck gemeinsamer Anschauungen über das wichtigste Gebiet der Culturarbeit unserer Zeit. Die darin niedergelegten Grund— sätze werden, wie Ich nicht zweifle, fortwirken als eine Aussaat, die mit Gottes Hilfe zum Segen der Arbeiter aller Länder aufgehen und auch für die Beziehungen der Voͤlker unter einan— der nicht ohne einigende Frucht bleiben wird. Die dauernde Erhaltung des Friedens bildet unausgesetzt das Ziel Meines Strebens. Ich darf der Ueberzeugung Ausdruck geben, daß es Mir gelungen ist, bei allen auswärtigen Regie rungen das Vertrauen zu der Zuverlässiskeit dieser Meiner Politik zu befestigen. Mit Mir und Meinen hohen Verbündeten erkennt es das deutsche Volk als die Aufgabe des Reiches, durch Pflege der zu unserer Vertheidigung geschlossenen Bündnisse und der zu allen auswärtigen Mächten bestehenden freundschaftlichen Beziehungen den Frieden zu schützen, um Wohlfahrt und Gesittung zu fördern. Zur Durchführung dieser Aufgabe aber bedarf es der seiner Stellung im Herzen Europa's entsprechenden Heeresmacht. Jede Ver— schiebung der Machtverhältnisse gefährdet das politische Gleichgewicht und damit die Gewähr für den Erfolg der auf die Erhaltung des Friedens gericht ten Politik. Seitdem die Grundlagen unserer Heeresverfassung für einen bestimmten Zeitraum festgestellt sind, haben sich die Heeres— einrichtungen unserer Nachbarstaaten in unvor hergesehenem Maße erweitert und vervollkommnet. Zwar ist auch bei uns nichts unterlassen worden, um unsere Wehrkraft soweit dies innerhalb der gesetzlich gezogenen Schranken möge ich war, zu stärken. Gleichwohl war das, was in dieser Be— ziebung gescheben konnte, nicht hinreichend, um eine Verschiebung der gesammten Lage zu unseren Ungunsten auszuschließen. Eine Erhöhung der Friedenspräsenzstärke und eine Vermehrung der Truppenkörper, insbesondere für die Feldartillerie, darf nicht länger hinausgeschoben werden. Es wird Ibnen eine Gesetzesvorlage zugehen, nach welcher die notbwendige Verstärkung des Heeres mit dem 1. October d. J. in Kraft treten soll. Die in Ostafrika eingeleitete Action zur Unter— drückung des Sklavenbandels und zum Schutz der deutschen Juteressen hat, dank der aufopfern den Thätigkeit der dorthin gesandten Officiere und Beamten, wäbrend der letzten Monate Fort schritte gemacht. Der vollständigen Wiederher stellung der Ruhe in jenen Gebieten darf in näcster Zeit entgegen gesehen werden. Die da durch entstehenden Kosten werden durch eine Nach— tragsbewilligung zu decken sein. Der Reichs haushalt für das laufende Rechnungsjahr bedarf schon wegen der erwähnten Vorlage einer ent— sprechenden Ergänzung. Außerdem aber kann die schon längst in Aussicht genommene und immer dringender gewordene Besoldungsverbesserung für einen Theil der Reichsbeamten nicht länger ver zögert werden. Der Ihnen vorzulegende Nach— trag zum Reichshaushaltsplan wird Ihnen Ge— legenheit geben, Ihr Interesse an der gerechten und wohlwollenden Befriedigung dieses Bedürf— u sses zu bethät gen. Wenn die Ihnen hiernach obliegenden Arbeiten zum einem gedeihlichen Ab schluss gelangen, so werden damit neue feste Bürgschaften für die innere Wohlfahrt und die äußere Sicherheit des Vaterlandes gewonnen werden. Möge es uns beschieden sein, dieses Ziel in gemeinsamer Arbeit zu erreichen!“ — 6 Mai. Reichstag. Abg. Graf v. Moltke übernimmt das Alterspräsidium und betraut die Schriftführer der vorigen Session mit der pro— visorischen Führung desselben Amtes. Der hier— auf vorgenommene Namensaufruf ergibt die An wesenheit von 318 Mitgliedern; das Haus ist also beschlußfänig. Eingegangen sind: Gesetzent— würfe betreffend die Abänderung der Gewerbe— ordnung und der Gewerbegerichte, die Friedens— piäsenzstä uke des deutschen Heeres, die Ergänz— und Sachverständige, ein Nachtrag zum Etat, ein Bericht über die Thätigkeit des Reichscom— missärs für das Auswanderungswesen nebst zwei auf die Auswanderung bezüglichen Nachweisungen, Berichte der Reichsschulden-Commission, Rech— nungsübersichten u. s. w., endlich ein Bericht über die Verhandlungen der internationalen Berliner Arbeiterschutz Conserenz. Der Nachtragsetat für Ostafrika fordert die Summe von 4½ Million Mark. Die Friedenspräsenzstärke wird 486,983 Mann betragen, die Einjährigen nicht eingerechnet Vom 1. October ab wird die Armee formirt in 538 Bataillone Infanterie, 465 Schwadronen Cavallerie, 434 Batterien Feldartillerie(trotzdem bleibt die Artillerie immer noch mit 46 Batterien und 775 Bespannungen hinter der französischen Feldartillerie zurück), 31 Batterien Fußartillerie, 20 Bataillone Pioniere, 21 Bataillone Train. Die einmaligen Ausgaben für die Erhohung der Friedenspräsenz betragen 31,500,000 M., die dauernden Ausgaben incl. Baiern 18 Million Mark.— Die deutschfreisinnige Fraction des Reichstags nahm folgende Resolution an: Die Getreidezölle sind auf den Standpunkt vor dem Jahre 1885 zurückzuführen; eine Revision des ganzen Zolltarifs ist unter Beseitigung aller Lebensmittelzölle vorzunehmen; die Prämien bei der Rübenzucker-Industrie und die Differenz bei der Branntweinsteuer sind aufzuheben. — Der„Reichsanzeiger“ schreibt: Die Militärvorlage, deren jährliche Kosten 18 Million Mark nicht übersteigen, bezwecke die nothwendige Verstärkung der Feldartillerie um 70 Batterien und die Ergänzung von Specialtruppen für die errichteten zwei neuen Corps. Die Präsensziffer sei zu erhöhen; ferner sei die Etatserhöhung der Jufanterie und Cavallerie an der West- und Ostgrenze beabsichtiat, welche bei Eintritt eines Krieges, ohne die Reserven abzuwarten, an die Grenze vorzurücken und Einfälle abzuwehren bestimmt sei; endlich bezweckt die Vorlage hiermit correspondirend die Vermehrung von zwei preußt— schen Corps und des sächsischeu Corps, die Organssation einer fünften bayerischen Diwision und die Einführung von Dienstprämien für Unter— officiere. — 6. Mai. In der gestrigen Sitzung der Kommission des Abgeordnetenhauses zur Berath— ung der Sperrgeldervorlage hat Kultus minister v. Goßler wichtige Mutheilungen über die Stell— ung der Kurie zu der Vorlage gemacht. Hier— nach hat der Papst geäußert:„Wenn hinsichtlich der gesperrten Gelder nicht mehr als eine Ent— schädigung in Reute zu erlangen sei, werde der heilige Stuhl keinen Widerspruch erheben, auch keine Schwierigkeuen machen, indessen dem Cen— trum die Verantwortlichkeit für Annahme oder Ablehnung der Vorlage überlassen.“ In Abge— ordnetenkreisen legt man dieser Erklärung die größte Bedeutung bei, da nunmehr dem Centrum allein die Verantwortung überlassen ist und hält man in nationalliberalen und conservatiwen Kreisen jetzt um so fester an der Absicht, die Vorlage nuc mit der Zustunmung des Centrums zu Stande kommen zu lassen. — Die„Börsenzeitung“ behauptet, schreibt das Fr. J., statt des Socialistengesetzes werde dem Reichstaß eine Vorlage zugehen, welche für Ausschreitungen, besonders für die durch Zwang zum Streiken hervorgerufenen, eine ausnahms weise strenge Ahndung verlangt.— Die social— demokratische Fraktion des Reichstags wird der „Nat. Zig.“ zufolge ein Arbeiterschutznesetz, einen Antrag zum Uufallversicherungsgesetz und einen Antrag auf Aufhebung der Kornzölle sofort ein— bringen. — Wie die„N. Ztg.“ meldet, ist Casati, der frühere Gouverneur der egyptischen Provinz Bar el Ghasal, welcher später jahrelang bei Emin Pascha weilte, in deutsche Dienste getreten. — Die„Nordd. Allg. Ztg.“ erklärt, seit dem 1876er Programm der Deutschconservativen für deren Grundsätze eingetreten zu sein. Bisher habe sie sich nicht in organischer Verbindung mit der Parteiorganisation befunden, um nicht bei ung des§ 14 der Gebührenordnung für Zeugen den traditionellen Beziehungen der Zeitung zu der führenden Stelle der Reichspolitik M ständnisse aufkommen zu lassen. Diese Bedenkt walteten nun nicht mehr ob, vielmehr erscheln mit Beginn der neuen Reichstagsperiode e organisches Zusammenwirken mit der Partei nicht nur möglich, sondern auch nützlich. 1 Potsdam, 5. Mail. Der Kaiser ist ver h ue, gangene Nacht auf Station Wildpark eingg troffen und hat sich sofort nach dem Ne Palais begeben. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 5. M Der Streik der Arbeiter der Staatsbahn Gest schaft ist infolge der bewilligten Lohnerhoͤhn beendet. ö Pest. Im Handelsministerium wurde am letzte Samstag der Vertrag unterzeichnet, durch welchtz die Spengung der Felsengruppe in und an unteren Donau, bekannt unter der Bezeichnung „Eisernes Thor“, dem durch den Jugenieur Haft g vertretenen deutschen Consortium übertragen wil Die Bedeutung dieser Arbeiten ist sehr groß technisch sind sie eine der schwierigsten Aufgabe neuerer Zeit; ihre volkswirthschaftliche Bedeutung ist die, daß der Weg von der oberen Dong zum Meere schiffbar wird. Für die Handelsbe ö full , ben 10 chen ben gene 1 1 Iuwalt zurde, ae ziehungen Deutschlands und Oesterreich Ungarnz zum Orient eröffnen sich durch die Sprengung des„Eisernen Thores“, für welche jedenfall eine Reihe von Jahren nöthig ist, Aussichten. Frankreich. Paris, 5. Mai. gestrigen Municipalrathswahlen wurden 52 Re— publikaner, 6 Conservative und 1 Boulanist gewählt. Alle Parteiblätter sehen die Wahlen als eine vernichtende Niederlage Boulanger's aß, Die boulangistischen Organe erklären sich sin besiegt, das boulangistische Comité will sich auflösen.— 6. Mai. Die Polizei verhastel in Lille, Tourcoing und Roubatx heute die Häupter der Socialistenpartei. Zahlreiche An beiter dieser Gegend nehmen die Arbeit wieder auf — 6. Mai. Der Kreuzer„Kerguelen“ gag gestern nach Wydah in Dahomey ab, um Ml wort auf ein Ultimatum wegen Aus wechselung der europäischen Gefangenen zu erhalten. In Weigerungsfalle wird Wydah aufs neue bom, bardirt. Die Behörden Wydahs verlangen einen zehntägigen Aufschub. Italien. Rom, 5. Mai. Der Koͤnig und die Königin wohnten heute der Eroͤffnung des nationalen Schützenfestes bei. — 5. Mai. Im Senat bekämpfte Crisp bei der heute begonnen Berathung des Gesetz— eutwurfs über die Opere pie die von der Com- mission des Senats vorgenommene Streichung eines Theiles des Artikels 87 der Vorlage, welcher sich auf die Umbildung der religiösen Opere pie, als den gegenwärtigen Zeitver hält uissen nicht mehr entsprechend, bezieht. Crispf erklärte, er habe hinsichtlich zwanzig oder dreißig Zusatzanträgen nachgegeben; Artikel 87 aber sel für ihn grundlegend. Würde der Artikel nicht ganz neue Bei den angenommen, so werde er an die Wähler appel, liren. Der Berichterstatter der Commission ver theidigte die Streichung des betreffenden Theilz des Artikels. Crispi bestand auf seiner Erklärung Der Senat lehnte mit 93 gegen 76 Stimme in geheimer Abstimmung den Antrag auf Wieden herstellung des zweitens Theils des Arti ö 87 ab. Crispi erklärte, er bitte nach die Senatsvotum die Berathung über die Vorlaße zu suspendiren, da er die Befehle des Königs einholen müsse.— 6. Mai. Der Senat beef endigte heute die Berathung des Gesetzes betres end die Opere pie und genehmigte dasselbe geheimer Abstimmung mit 106 gegen 54 Stimmel Aus Stadt und Land. l C. T. Friedberg. Gemeinderathssitzung vom 5. M Vor Eintritt in die Tagesordnung widmet der Vorsitzt dem verstorbenen Gemeinderathsmitgliede J. Pfeffer( 1868 im Gemeinderathe, sett 1870 in der Armen Co mission) ehrende Worte der Erinnerung.— Darauf wil die Verpachtung der städtischen Grasnutzungen, welche gegenüber derjenigen des Vorjahres einen Minderet 00 llefert, genehmigt. Neben Erwähnung des von der zwesh Kammer gefaßten Beschlusses, betr. Bau der Nebenbah edberg Hungen, verbreitet sich der Vorsitzende über dle uu der streitigen Angelegenbelt der Bahnlinie Friedberg nau(Heranziebung der Gemeinden zu den Kosten des Fände Erwerbs) in jüngster Zeit geschehenen Schritte, ichen die Zastimmung des Gemeinderatbs zu Theil und.— Ein Schreiben Großh Kreiamts erbittet Be bed in der Schlachthausfrage; eine Sitzung der Schlacht bus Commisston soll in nächster Woche anberaumt werden. um Schlusse spricht sich der Gemeinderath dagegen aus, I die Gemeinde die Kosten der Anmeldestelle der Orts, kankenkasse übernimmt. M. Friedberg. In der Herberge zur Heimath den im Monat April 176 Wanderer übernachtet, von delchen 99 auf Kosten des Kreises Verpflegung gefunden den An Arbeitsverdienst hat die Herberge 5 M. 50 Pf. genommen. Allerlei. Eupen. Das vierjährige Söbuchen Stephan des erwalters Wilbelm Kerres aus Schmidthof bei Walheim Furde, wie aus einer öffentlichen Bekanntmachung der kolizeibebörde bervorgeht, am 25. April von umher— gabenden Korbmachern und Landstreichern, alias Zigeuner nannt, entführt Der Knabe ist kräftig und groß, bat Swarzes Haar und in der Mitte der Stiin eine senk achte Narbe, sowle ein tiefes Grübchen in seinen Wangen Das Gesicht des Knaben ist voll und frisch. Im Interesse er Sache wird um Abdruck dieser Nachricht gebeten. Hagen W., 2. Mal. Der Taglöhner Walch aus eennen, welcher wegen eines Lustmordes zum Tode ver untbeilt worden war, ist heute hingerichtet worden. Bern. Die Geographische Gesellschaft zu Bern hat fr das nächste Jabr einen internationalen geographischen ongreß übernommen, welcher wahrscheinlich mit den roßen Jubiläen des eidgenössischen Bundes und der bründung der Stadl Bein zusammenfallen wird. New Pork, 4. Mai. In Nevada in Californten vurden heute drei starke Erdstöße verspürt. Willspoint n Texas wurde von einem Orkan heimgesucht, der fast des Haus in der Stadt beschädigte und den Tod von Weil Personen verursachte. 11 Handel und Verkehr. a a Friedberg, 6. Mal. Fruchtpr. Waizen M. 21.75 8(0.00, Korn M. 18.50— 00 00, Gerste M. 19.50 bis bis 29.00, Roggenmehl loco hier Nr. 0 M. 28.00 bis 29.00, Nr./ M. 2627, Nr. 1 M. 24 50— 25 50, Weizen ab unserer Umgegend M. 21.25 21.75, fret hier M. 21.75 bis 00 00, kurhessischer u. norddeutscher M. 21.40— 21.60, russische Sorten M. 21.50 22.50 Roggen hiesiger M. 18.25 bis 18.50, russische Sorten M. 17.70— 17.80, Gerste, Franken(Ochsenfurter Gau) Ried und Wetterauer M. 20.0 bis 22.00, Weahlgerste M. 14.25, Hafer prima M. 18 00 bis 19.00, mittel M. 17.5018 00, Mats(mixed) p. April M 1140, Roggenkleie M. 9—9.25., Weizenklete M. 8.00 Grünberg, 3. Mal. Fruchtpr. Weizen M. 20.30, 8. April. Dem Metzger August Neuhof 1 Korn M. 18 40, Gerste M. 18.00, Hafer M. 17 50, 8. 9 Dem 44 5 930 Vas 7 Erbsen M. 20.00, Wicken M. 23.00, Lein M. 00.00, 9.„ Dem Gerber Friedrich Horr 1 Tochter. Kartoffeln M. 3.00, Linsen M. 00.00 1 Dem Braumetster Michael Kirschner 1 Tochter. Frankfurt, 5 Mal. Fruchtbericht. Hlestges 14.„ Dem Schreiner Wilh. Franz Jordis 1 Tochter. Weizenmehl Nr. 0 M. 33.50-34.00, Nr. 1 M. 31.2515.„ Dem Maurer Ludwig Momberger 1 Sohn dis 32.7, Nr. 2 M. 27.50 8 00, Nr. 3 M. 257523.„ Dem Kaufmann Jakob Reim 1 Tochter. bis 27.25, Nr. 4 M. 22.50— 3.50, Nr. 5 M. 18.00—19., 26.„ Dem Schäfer Georg Philipp Kalser 1 Sohn Milchbrod und Brodmehl im Verband M.59.00—62, Nord- Gestorben:. deutsche und westfällsche Weizenmehle Nr. 00 M. 28.00 2. Adam dinzet 890 Bremsers Jacob 1 2 45 D Finzel, 1 Jahr, 6 Monate alt. „ Ein todtgeborenes Töchterchen des Großh. Krelsraths Dr. Johann Julius Braden. Heinrich Schönwolf, Sohn des Ackermanns Jakob Schönwolf, 5 Jahre alt 1 Wilhelm Kempel, Sohn des Handarbeiters Johannes Kempel, 12 Stunden alt. 5 Karoline Elisabetha Hanstein, geb. Stumpf, Ehefrau des Metzgers Johannes Hanstein III., 66 Jahre alt. aus dem Civilstands-Register der Stadt Friedberg. bis 8 25, Spelzspreu M 2.60— 2.70, Malzkeime M. 8.00, g.„ Anna Oberländer, geborene Kröll, Ehefreu Kartoffeln M. 2.50, Rüböl im Detail M. 76. Obige des Kaufmanns Karl Konrad Oberländer Preise verstehen sich pro 100 Ktlo ab hier, häufig jedoch 30 Jahre alt. a auch loco auswärtiger Stattonen. 109 Ludwig Mat, Sohn des Fruchthändlers Aus 7 Isak; Mai, 10 Monate alt. zug 3 Philipp Metzger, Sohn des verstorbenen Land⸗ wirths Pbilspp Metzger, 19 Jahre alt. 90.00, Hafer M. 17. 5— 0 00. Alle Preise verstehen ch auf 100 Kilo gleich 200 Zollpfund. 0 Friedberg, 8. Mai Buttermarkt. Butter kostet er Pfund M. 100 20 Eier 1 St 5 Pf. 2 St.egr 1 Pf Getraut: 16. Theobald Josepb Hermann Ekey, Sohn des 6. April. Der Großherzogliche Reallehrer Dr. Adam Buchdruckers Bernhard Ekey, 13 Tage alt. Albert Wilhelm Egon Ihne zu Friedberg 17.„ Gerbard Nebel, 70 Jabre alt. mit Christine Philippine Antoinette Häberle 18.„ Karl Ludwig Momberger, Sohn des Maurers zu Friedberg. Ludwig Momberger, 2 Tage alt. N Der Chemiker Max Georg Rudolph Schwarzer 21.„ Ottilte Johannette Margaretha Exle, Tochter zu Friedberg mit Bertha Mathilde Emilie des Schuhmachers Christoph Heinrich Erle, Steinbäußer zu Friedberg. 8 Monate alt. 7 0 Der Großberzogliche Seminarlebrer Friedrich 23.„ Der Großherzogliche Premierlieutenant und Wilhelm Gustav Georg Gatzert zu Friedberg Bezirks-Adjutant Friedrich Philtpp August mit Philippine Eleonore Louise Frölich zu Ludwig Becker, 32 Jahre alt. Düsseldorf. e Karl Lang, 67 Jahre alt. 298 Der Büreaugebülfe Karl Jakobi zu Fleß ß a l berg mit Katharina Frieda Franziska Feld— JIsraelitischer Gottesdienst in Friedberg. haus zu Friedberg ö Sabbathfeier vom 10. Mai 1890 Geboren: Beginn: 2. Dem Barbier Heinrich Rupp 1 Tochter. Freitag Abend 7 Uhr 5 Min. 1 Dem Kaufmann Balthaser Heinrich Schnelder Samstag Morgen 8 Uhr. 1 Tochter. Samstag Nachmittag 4 Uhr. 8 Dem Buchdrucker Bernhard Ekey 1 Sohn Sabbathausgang 8 Uhr 20 Min. 9. Eine uneheliche Tochter Maria Cbristine Lousse. Wochengottesdienst von Sonntag den 11. Mal an 8 n Dem Handarbeiter Johannes Kempel! Sobn.] Morgens 6 Ubr, Abends 8 Ubr 20 Win. Oeffentliche Bekanntmachung. Die Vernhard Schier Ehefrau, Loutse, geb. raf, zu Friedberg ist wegen Geistesschwäche entmündigt worden. Seitens des unterzeichneten Vormundschaftsgerichts wird ges mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, aß Rechtsgeschäfte mit ihr rechtsgültig nur durch ihren Zurotor, Herrn Ferdinand Damm in Friedberg, abge ichlossen werden können. Friedberg am 5 Mal 1890. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Sellheim. 2008 Bekanntmachung. Die Lieferung von„00 Centner Steinkohlen(Knabbel⸗ zohlen), 6 Raummeter Tannen-Prügelbolz, 6 Raummeter Huchen Scheitholz, 2000 Stück Braunkoblen(Preßklötze) für das hiesige Haftlokal soll auf dem Wege der Sub⸗ nisston vergeben werden und es sind dle deßfallsigen Offe ten spätestens bis zum 20. Mat l. J. dahtler ein zu reichen. Pflasterarbeit, laut Kostenüberschla 804 M 0 5„ 5 9 1 8 7 des Haftlokals: Ufakersteine zu brechen 180„ Sellbelm, 5 75 55 i 280 8 N es auszuwerfen* 2007 3 Großh. Oberamtsrichter. Dube angüfst ren W Friedberg den 6. Mal 1890. E unn ma ung. Zörb II., 2014 Bezirks bauaufseher. destellt worden ist. unzumelden. Bad Nauheim den 29. April 1890. Großherzogliches Amtsgericht Bad Nauheim. 2005 Bauer Arbeits⸗Vergebung. Montag den 12. d. nachstehend verzeichnete Wemeindehaus zu Ober- werden 2013 Ein Lehrjunge cr die Tapezierwerkstätte kann einkreten gegen so vortigen Lohn bei 2003 G. M. Reuß. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Fräulein Emilie Elisabetha Pauli von Bad⸗Nauheim wegen Geisteskrankheit entwündigt und der Stadtrath Reinhard Knierim von Bad Nauheim als ihr Curator Forderungen und Ansprüche jeder Art an ihr Ver⸗ mögen sind binnen 8 Tagen bel unterzeichnetem Gerichte M., Vormütags um 8 Uhr, sollen Arbeiten und Lieferungen in dem Rosbach öffentlich vergeben Pflasterarbeit, veranschlagt zu 980 M. Anfahren von Mflastersteinen 420„ Hleferung von Pflastersand 700„ Frlebberg den 6. Mat 1890. Zörb II., Bezirks bauaufseher. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß„die Spar und Darlehenskasse, Eingetragene Ge. nossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht zu Steinfurth“ den Heinrich Thönges III. als Di sektor, den Konrad Södler II. zum Rendanten, den Wilhelm Alles in Be— binderungsfällen als Stellvertreter der Vorgenannten Steinfurth Bad⸗Nauhelm den 5. Mai 1890. Großherzogliches Amtsgericht Bad- Nauheim. Bauer. 2012 Arbeits⸗Vergebung. Die zur Umpflasterung einer Ortsstraße zu Nieder⸗ Rosbach nöthigen Arbeiten und Lieferungen sollen Schü gz. dem Ratbhause daselbst öffentlich vergeben werden. Weils Leichtigkeit acht Morgen Kartoffel. einmal folgende Arbeiten: Zleht die Furche, Kartoffel ein und streicht die Furche wieder zu. Atteste angesehener Herren Landwirthe zu Diensten. 35 WER lebend. tal, Geflügel gut u. blllig beziehen will, verlange Preisliste von Hans Maler in Ulm a. 0. 92 Brosser import Ital. Produkte. Bettstellen mit und ohne Matratzen, sowie Bettdecken und Kissen G. M. Reuss 468 Bel Joh s. Pbtttppt 1. bel Bekanntmachung. und als Controleur bestellt hat. Alle drei wohnen in 1— N können sofort eintreten ber Montag den 12. d. M., Vormittags um 10 Uhr, auf Amer. Martosselpssanzer. Ein Mann mit einem Gespann pflanzt pro Tag mit Derselbe macht auf legt die Moritz Weil jun., Frankfurt a. M. (St. 15/10. in Wohnbach sind zu Bad⸗Nauheim. Dr. med. Hans Stoll, prakt. Arzt und Frauenarzt, früher Assistenzarzt an der Universitätsfrauenklinik zu Marburg. 2010 Das von Herrn Taubstummenlehrer Heiland be⸗ wohnte Logis ist vom 1. Juli ab anderweit zu ver⸗ miethen. 2011 2 Friedrich Netz. Mehrere tüchtige Schuhmacher, sowie ein Lehrling Louis Genzel. Capital⸗Gesuch. Gegen bypolh karische Verpfändung von 21,00 Mark Gebäude und 14,000 Mark Ländereien wird zu 40% ein Capital von 16,000 Mark bei pünktlicher halbjähriger Zinszahlung gesucht. Von wem? sagt die Expedition des Anzeigers. 1963 Bad Nauheim. Danksagung. Für die vielen Beweise der Theilnahme bei dem Tode unseres geliebten Bruders und Onkels Jacob Pfeffer, für die reichen Blumenspenden, sowie Allen, welche dem Verewigten die letzte Ehre erwlesen haben, sagen den innigsten Dank Friedberg den 7. Mai 1890 2026 Die trauernden Hinterbliebenen. —* Todes⸗Anzeige. Wir machen hiermit die traurige Mittheilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unseren innigstgellebten Gatten, Vater, Bruder, Schwieger vater und Großvater Franz Rohmann Otenstag Nachmittag 1½ Ubr nach langem Leiden. oͤfters gestärkt durch die Tröstungen unserer bl. Religlon, im 67. Lebensjahr zu sich in ein besseres Jenseits abzurufen. Frledberg den 7. Mal 1890. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Freitag Nachmittag 4 Uhr statt. Besondere Elnladungen ergehen nicht. 2027 zwel schöͤne, zur Eber, englische Bastarde, Zucht taugliche verkaufen. 2002 — 2 O. Fritze's Bernstein Oel Lackfarbe zum Selhst-Lackiren von Fussböden in bekannter vorzüglicher Qualität. Niederlage bei W'iln. Bernbeck. Friedberg. Jum billigen Laden! 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Jahresbericht über 1889,90. 0 4. Besprechung über die in 1890/91 abzuhaltenden Familien Unterhaltungen. 1 5. Voranschlag für 1890/91. 6. Ersatzwahl von Vorstandsmitgliedern. Zahlreiches Erscheinen der Mitglieder ist sehr wünschentz werth. 2009 Der Vorstand. abel. Auge. 0 2 Statt besonderer Anzeige. 2025 8 Küthchen Vormehr, * 55 8 Theobald Pauly, 2 Verlobte. 3 Bolesta dt. Friedberg. Socdso bobs n, 0 5 Mlusskverein. — ueffend did zu Familien⸗Abend 5 Freitag den 9. Mal 1890, Abends d Uhr, im Saalban, Kommt zum Turnen! „Die Turnkunst ist die Poesie des Lelbes.“ betreffe Zur Betheiligung an einer zu bildenden„Männer“, Riege“ im hiesigen Turnverein(wie solche früher schon 8 bestanden), laden hiermit freundlichst ein he a Mehrere Turnlustige.( berder Zusammenkunft in der Turnhalle vorerst Mittwoch beachte und Samstag Abend. 1974 lhierna 2000 Filz- und Strohhüte, Sonnen⸗ und Regenschirme, h durch besonders vortheilhafte Einkäufe empfiehlt zu Fabelk⸗ preisen in nur frischer, moderner Waare bor! Fritz Schmidt, Hutbazar. is Im Dutzend Rabatt. Feste Preise. 2⁰⁰ W. Ein Lehrling in Lehrling kann in meine Buchhandlung eintreten. ft Carl Bindernagel. b Herren- und Knaben⸗Strohhüte, Filzhüte(federleicht), der Sonnen- und Negenschirme, fü Handschuhe und farbige Gummimäsche⸗ enpflehlt 1908 C. Kaner e, Tapeten 1 ößte Auswahl, billigste Preis 55 rößte Auswahl, billigste Preise, bei 1285 f 0 Georg Gross. 2 5* 8— Für Consirmanden. 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