. Wunden me J. Kein llc. and dutbaze er det Anuzieeg Ialkix en cher. 3 Ain 1 4 Innoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., ö 6 hose 0 Samstag den 6. September. 105. berhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag. : 5 ö lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post 0 0. — — 5 N An die Bewohner Friedberg's und der Uungegend. Zur Feier des Geburtstages S. K. Hoheit des Großherzogs wird üngeladen werden. Friedberg den 1. September 1890. Freitag den 12. September 1890, Nachmittags 1 Uhr, in Festessen im Hötel Trapp dahier stattfinden, zu welchem die Bewohner der Stadt Friedberg und der Umgegend hierdurch freundlichst Auswärtige, sowie solche hiesige Einwohner, welchen die in Umlauf gesetzte Liste etwa aus Versehen nicht zukommen sollte, werden sebeten, bis zum 10. l. Mts. ihre Anmeldung im Hötel Trapp zu bethätigen. Die Bewohner der Stadt Friedberg werden ersucht, durch Schmücken ihrer Häuser zur Feier des Tages mitzuwirken. Im Auftrag des Comité's. Dr. Braden, Großherzoglicher Kreisrath. detreffend: Die Voranschläge der Gemeinden des Kreises Friedberg für 1891/92. 4 1. Eine Zuziehung des Vertreters der Forensen zur Berathung des Voranschlags fällt für die Zukunft aus, nachdem durch das Gesetz dem 19. Juli d. J. das Gesetz vom 22. November 1872 über die Mit— nürkung der Forensen bei der Festsetzung des Gemeindevoranschlags caßer Kraft gesetzt ist. Wird jedoch von dem Gemeinderath zu dem Loranschlage die Erhebung einer Umlage, zu welcher die Forensen bei— tragen haben, beschlossen, so hat der Bürgermeister mittelst Einrückung i das hiesige Kleisblatt, unter Bezeichnung des Orts der Offenlegung, zer Kenntniß der Betheiligten zu bringen, daß der Voranschlag während aht Tagen von dem anzugebenden Zeitpunkt an zur Einsichtnahme und entgegennahme etwaiger Einwendungen offen gelegt werde. Die hier verfügte Offenlegung fällt mit der in Art. 71 der Land— 7 Welle ermeinde-Ordnung bereits vorgeschriebenen zweiten Offenlegung änder, N rige 4 Ferub el. eurer kraut, Jurte . Guder, Negtuscg Halsbil Alge alu 1 ü 10 ene, des Voranschlags zusammen; die oben erwähnte Bekanntmachung i daher so zeitig zu erlassen, daß die Forensen von solcher vor dem Beginn der Offenlegungsfrist Kenntniß nehmen können, im Uebrigen aich hierdurch in der Vorlage der Voranschläge an uns keine Verzöge— rng entsteht. In einer besonderen Beilage zum Voranschlag ist zu brurkunden, wann die Bekanntmachung erfolgt ist und ob, bezw. welche Enwendungen erhoben worden sind. Die Voranschlags-Formularien, lisbesondere für das Berathungsprotokoll des Gemeinderaths und der eahlenvoranschlag sind durch Strich des auf die Zuziehung des Ver— seters der Forensen sich beziehenden Vordrucks zu berichtigen. Nicht aufgehoben ist das Gesetz vom 3. Mai 1858, wonach mit voller eitimmberechtigung außer den gewählten Mitgliedern auch derjenige höchst— „steuerte Grundbesitzer, welcher wenigstens ein Viertheil der in der Gemeinde fzubringenden Grundsteuern entrichtet, oder in Ermangelung dessen i Höchstbesteuerte, welcher ein Grundsteuerkapital von wenigstens 00 Gulden hat, zum Gemeinderath gehört. Diese zum Gemeinderath gchörenden Grundbesitzer oder deren Bevollmächtigte sind daher nach die vor zu den Sitzungen des Gemeinderaths einzuladen. Ebenso ist ch fernerhin das Duplicat der Voranschläge derjenigen Gemeinden, u welchen der Großh. Fiscus ein Grundsteuerkapital von mindestens „0 Gulden hat und nicht bereits eine Vertretung desselben im Ge— inderath auf Grund des Gesetzes vom 3. Mai 1858 stattfindet, bei geginn der 2. Offenlegung der betr. Großherzoglichen Oberförsterei zur Eaisicht mitzutheilen. U 2. Die Erhebung der Beiträge zur land- und forstwirthschaftlichen l fallversicherung ist nach§ 20 der Großherzoglichen Verordnung vom - Juli 1888— Reg. Blatt Nr. 21— den Gemeinde Einnehmern itertragen und hat dieser solche in ganzer Summe binnen 4 Wochen ech Empfang des Hebregisters an den Genossenschaftsvorstand einzu— den. Für die Erhebung dieser Beiträge hat der Gemeinde-Einnehmer e Hebgebühr von drei Prozent der eingezogenen Betraͤge zu beziehen, fen bei Einsendung der Beiträge an den Genossenschaftsvorstand in Die Behandlung dieser Beiträge ist daher eine ähnliche, wie die— zug zu bringen ist. guge der allgemeinen evang. Kirchensteuer, und ist die Verrechnung 7 3 1 5 1 2 Amtlicher Theil. Friedberg den 30. August 1890. 1 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 10 Wir verweisen auf unser Ausschreiben vom 18. Juni d. J., den Termin zur Einsendung der Gemeinderechnungen und Voranschläge betr. — Oberhess. Anzeiger Nr. 73— und sprechen auch hier die Erwartung aus, daß die Aufstellung und Einsendung der Voranschläge in den dazu lestimmten Terminen erfolgt. Zu Ihrer Beachtung empfehlen wir, außer den Entschließungen zu den letzten Voranschlägen, insbesondere das Folgende: derselben, unter Rubr. 59,„Beiträge zur land- und forstwirthschaftlichen Unfallversicherung“ in Einnahme und unter Rubr. 10la„Für die land- und forstwirthschatliche Berufsgenossenschaft“ in Ausgabe vor— zusehen. Die Höhe dieser Beiträge ist nach der Bekanntmachung des Genossenschaftsvorstandes vom 16. d. Mts. zu einem Pfennig von der Mark Grundsteuerkapital anzunehmen. 3. Da das Reichsgesetz über die Invaliditäts- und Altersver— sicherung vom 22. Juni 1889 mit dem 1. Januar 1891 in Kraft treten wird, so werden in den Gemeindevoranschlägen die für die nach§ 1 des Gesetzes versicherungspflichtigen von der Gemeinde beschäftigten Personen zu entrichtenden Beiträge(§ 100 des Gesetzes) vorzusehen sein und kann die Verrechnung derselben unter Rubr. 92„Beiträge zur Alters- und Invaliditätsversicherung erfolgen. 4. Das Gesetz vom 29. März 1890 die Landesfeuerlöschordnung betreffend, bestimmt in Art. 1 daß die Gemeinde die nöthigen Feuerlösch— und Rettungsgeräthschaften anzuschaffen und im Stande zu halten, für Beschaffung von Wasservorräthen, soweit es die Verhältnisse gestatten, sowie für die Einrichtung und Unterhaltung einer ausgerüsteten und einge— übten Feuerwehr und eines sachgemäßen Feuermeldewesens zu sorgen habe. Soweit die gegenwärtigen Einrichtungen Ihrer Gemeinden diesen Bestimmungen nicht entsprechen, wollen Sie zur Ergänzung auf Grund beizubringender Ueberschläge Sachverständiger die erforderlichen Mittel vorsehen. 5. Insoweit die Ablieferung der Pfarrgehalte an die Lokalkirchen— bezw. den Centralkirchenfond durch uns angeordnet worden ist, sind in Beilage 6 die genannten Fonds als empfangsberechtigt aufzuführen. 6. Die Kapitalwerthe der Mobilien und der Immobilien der Ge— meinden sind zur Vereinfachung des Rechnungswesens möglichst abge— rundet auf volle Mark, diejenigen der nutzbaren Rechte aber nach dem 25fachen Betrage des jährlichen, mittelst Durchnittsberechnung zu be— stimmenden Ertrags derselben, in Beilage 2, die für 1891/92 in allen Theilen zergliedert aufzustellen ist, in Ansatz zu bringen. 7. Abweichungen der Beilage 3 von dem Abschluß der Beilage 4 zum vorhergehenden Voranschlag, sowie auch solche gegen die Verein— nahmung unter Art. 1 der Beilage 4 des aufzustellenden Voranschlags sind zu erläutern. 8. Ingleichen sind die Abweichungen der in Beilage 4 eingetragenen Rechnungsergebnisse gegen die bezüglichen Voranschlagsansätze und nament— lich bei den Rubriken 41, 42, 71, 115 und 116 zu erlaͤutern. 9. Die Bedürfnisse für Kirchen und Schulen sind gemäß§ 105 der Voranschlags-Instruktion durch Auszüge aus den Kirchenbudgets resp. detaillirte Anforderungen der Schulvorstände zu begründen. 10. Die Erträge aus Waldungen sind nach den im Reg. Blatt Beil. Nr. 26 von 1886 veröffentlichten Holzpreistarif, der auch für 1891/92 noch in Geltung bleibt, in Ansatz zu bringen. 11. Au Beiträgen zur Kreiskasse sind dieselben Betraͤge vorzusehen, wie solche im Jahre 1890/91 bezahlt worden sind. 12. Für Gemeinde-Krankenkassen ist unter der Rubrik 93,„Zuschuß 8 0 — T—.—. zur Gemeinde-Krankenkasse“ für diejenigen Kosten, welche durch Ver— waltung dieser Kasse sowie für den muthmaßlichen Zuschuß der Gemeinde zu den Ausgaben derselben entstehen, Vorsehung zu treffen. Die Größe des letzteren ist nach dem Bedarf im Rechnungsjahr 1889/90 zu bemessen. 13. Von den Spar- und Leihkassen werden die seitherigen Beiträge zu den Kosten der Industrieschulen wieder bezahlt. Vorsebung derselben hat unter Rubrik 22 zu erfolgen. 14. Die Beiträge der waldbesitzenden Gemeinden zu den Besol— dungen der Oberförster sind nach der Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz vom 19. Jauuar 1889, Reg. Blatt Beilage Nr. 2 zur Vorsehung zu bringen. andern Falls unausbleiblichen Folgen: Unordnungen im Gemeindehaus halt, Verlegenheiten für die Gemeindekasse und Kassenanlehen für laufende Ausgaben vermieden werden. 16. Endlich erwarten wir, wie auch zu den vorigen Voranschlägen 1 schon bemerkt, daß auf Tilgung von Schulden und insbesondere auf Tilgung der älteren Kriegsschulden Bedacht genommen wird. Dr. Braden. Betreffend: Die Aufstellung der Voranschläge der Gemeinden des Kreises Friedberg für 1896/92. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Kirchenvorst Wir empfeblen Ihnen dafür Sorge zu tragen, daß die zur Begründung der kirchlichen Verordnung über Verwaltung des Kirchenvermögens vom lichen Auszüge— siehe Art. 20 der Laufe des Monats September in den Besitz der Großherzoglichen Bürgermeistereien nicht aufgehalten wird. Friedberg den 30. August 1890. ände des Kreises. gelangen, Dr. Braden. Betreffend: Die Aufstellung der Voranschläge der Gemeinden des Kreises Friedberg für 1891½½2. Friedberg den 30. August 1890. Das Großberzogliche Kreisamt Friedberg an die Schulvorstände des Kreises. Unter Bezugnahme auf§ 20 der Instruktion Nachweisungen über die in die 1891/9 2er Gemeindevoranschläge tember d. J. den Großherzoglichen Bürgermeistereien zuzustellen. für die Schulvorstände vom 21. September 1874 laden wir Sie ein, die erforderlichen für Bedürfnisse der Schulen aufzunehmenden Kredite bis längstens zum 30. Sep- Dr. Braden. Betreffend: Beitreibung der Schulstrafen. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg Wir erwarten Erledigung unserer Verfügung rubr. Betreffs vom 30. April von Strafverfügung. Friedberg den 28. August 1890. an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. l. J. seitens der Rückständigen binnen 3 Tagen bei Meidung Dr. Braden. Betreffend: Den Landkalender für 1891. Friedberg am 3. September 1890. Das Großberzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 28. Juni d. J.— Oberh. Anzeiger Nr. 76— beauftragen wir Sie andurch, die Polizeidiener anzuweisen für gelegentliche Abholung der nunmehr bei unserem Gehülfen Kreuder zur zu sein. Dr. Braden. Betreffend: Vertilgung der Kleeseide. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Wir erinnern Sie auch in diesem Jahre an die zur Vertilgung der Kleeseide erlassenen Vorschriften(vergl. 1886, Kreisblatt Nr. 106) und beauftragen Sie, die erwählten Commissionen, sowie die Feldschützen müssen, wenn sie aufmerksam sind, die Kleeseide bei ihrem Auftreten immer alsbald entdecken, wir Kleeseide entdecken. Friedberg den 4. September 1890. Kreises. Ausschreiben vom 7. Sept. Feldschützen zur strengsten Achtsamkeit anzuhalten. Die wir deßhalb gegen sie einschreiten, wo Dr. Braden. Bekanntmachung. Nach Mittheilung des Großherzoglichen Kreisamts B festgestellt und Geböfisperre angeordnet worden. Friedberg den 4. September 1890. üdingen ist in Wenings bei einem Stück Rindvieh die Maul und Klauenseuche 1 Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Bekanntmachung. Donnerstaa den 11. September d. J., von Nachmittags 4 bis 7 Uhr, Eine Stunde vor Anfang des Schießens wird eine roth-weiße auf der Seewies« Schießen mit scharfer Munition statt. mauer, als Zeichen, daß das Schießen seinen Anfang nehmen wird, aufgehißt werden. gegend wird wegen der damit verbundenen Gefahr hiermit ausdrücklich gewarnt. Vorstehende Bekanntmachung des Bezirks Kommandos haben die Großherzoglichen Bürge besonders durch die Schelle bekannt machen zu lassen. Friedberg den 4. September 1890. findet auf dem hinter der Stadt Friedberg gelegenen Schießstande Flagge an der Schieß⸗ Vor Betreten des Schießstandes und der nächsten Um⸗ Bezirks-Kommaudo Friedberg i. H. J. V.: v. Grundherr-Altenthann. rmeistereien der zunächst gelegenen Orte noch Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Bekanntmachung. Betreffend: Die Coneessionkrung und Prüfung der Dampfkessel bei den Elsenbahnen und den militärfiscalischen Anlagen. Die nachstehenden von Großherzoglichem Ministerum des Innern und der Justiz in rubricirtem Betreffe erlassenen Bestimmungen bringen wir hiermit zur öffentlichen Kenntniß Friedberg den 4 September 1890. 1. Eine besondere Concesstonirung der Lokomotiven der Haupt- und Nebenbahnen findet nach§ 9 des Bahnpoltzetreglements für die Eisenbahnen Deutsch⸗ lands vom 30. November 1885 und nach§8 10 der Bahnordnung für Eisenbahnen untergeordneter Bedeutung vom 12. Juni 1878 nicht statt. 2. Die Coneessionirung sämmtlicher stationären Dampfkessel, Schiffs dampf— kessel, Lokomobilen der E senbabnen und der milttärfiscalischen Anlagen, der Lokomo— tiven für Matertaltransportbabnen und sonstige dem öffentlichen Verkehr nicht dienende Bahnen, sowie der als Lokomobilen verwandten Lokomotiven hat nach§ 48 III. 12 des Gesetzes betr die innere Verwaltung und Vertretung der Kreise und Provinzen vom 12 Juni 1874 durch die Kreisausschüsse zu geschehen. Die technische Begutachtung der Coneessionsgesuche und die Abnahmeprüfung erfolgt durch die Großh. Prüfungseommission für Dampfkessel. Diejenigen Privatbahnverwaltungen, bei welchen Regterungscommissäre bestellt sind, haben die Coneessionsgesuche an Letztere einzureichen, welche die Weitergabe an das Kreisamt veranlassen werden. 3. Die periodischen äußeren und inneren Revisionen und die in Verbindung mit letzteren vorgenommenen Druckproben der Lokomotiven, stattonären Dampfkessel, Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Schiffsdampfkessel und Lokomobilen der hessischen und nicht hessischen Staatsbahnen bleiben den Direktionen dieser Bahnen überlassen. 4. Die periodischen äußeren und inneren Revisionen und die in Verbindung mit letzteren vorgenommenen Druckproben der Lokomotiven, statlonären Dampfkessel, Schiffs dampfkessel, Lokomobilen der Privateisenbahnen(Hauptbahnen, Nebenbahnen und Materlaltransportbahnen) und der militärfiscalischen Anlagen, sowie der als Lokomobilen verwandten Lokomotiven erfolgen durch Großh. Prüfungscommission, fl Dampfkessel, insoweit nicht bestimmte Beamte der betreffenden Verwaltungen diesselts, soweit Eisenbahnen in Betracht kommen, im Einvernehmen mit Großh. Ministerlum der Finanzen zur Vornahme solcher Revistonen und Druckproben ausdrücklich er mächtigt sind. Den bei einzelnen Bahnen bestellten Revisionen und Druckproben aufgenommenen 5. Durch gegenwärtige Verfügung wird unsere Verfügung vom 22. Februar 1 zu Nr. M. J. 2886 an Großh. Oberforst⸗ und Domänendirektion Abtheilung für Bergwesen wegen Revision der militärfiscalischen Dampfkessel aufgehoben und 9 Regterungscommissären sind die über die Verhandlungen zur Einsicht mitzutheilen, der Ministerialverordnung vom 4. August 1857 entsprech end abgeändert. Wetterauer Obst bauverein, Sektion Vilbel. sindet in Klein-Karben im Saale des Sonntag den 7. September, Nachmittags 3 Uhr, sammlung statt, wozu alle Obstfreunde und Mitglieder eingeladen sind. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Obige Bekanntmachung wollen Sie in Ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt geben. Tagesordnung: Besprechung über Obsternte und Obstmarkt. Der Vorsitzende der Sektion: J. V.: Dr. H. don Pete Dr. Braden. Abgabe bereit liegenden Landkalender besorgt Gasthofes zum Schwanen eine Monatsber⸗ 15. Auf Vorsehung eines den Verhaͤltnissen der Gemeinden ent. 9 sprechenden baaren Betriebskapitals ist entschieden hinzuwirken, damit die 4 80 1 Ausgaben in den Gemeindevoranschlägen erforder⸗ 0 6. Juni 1832— rechtzeitig, d. h. längstens im damit die Fertigstellung der Gemeindevoranschläge get sollen em Step 1 d 8 „en ee * An 14 1 1 1 N Stephanie“ und dem„Tiger 1 5 1 Für den Bezirk Vilbel: betreffend: Amtliche Bezirkseonferenzen der Lehrer des Kreises Friedberg. Es sollen Conferenzen abgehalten werden: Dienstag den 9. September 1890, Morgens 8½ Uhr, zu Nieder-Wöllstadt(Probeunterricht) und Groß-Karber-Brunnen. Weitere Besprechungen(Abfahrt hierher mit Omnibus-Zug 9½ Uhr). Einladung. * 8„ Friedberg: Mittwoch den 10. d. Mts., Morgens 8½ Uhr, zu Dorheim(Probeunterricht) und Schwalheimer 1 5 N ür Bauhandwerker(Maurer, Steinmetze, Sflästerer u. s. w.), eine für Schlosser und sonstige Metallarbeiter. nd Anmeldeformulare sind zu erhalten bei Großherzoglicher Centralstelle für die Gewerbe und den Landesgewer be⸗ serein, Darmstadt Neckarstraße Nr. 3. Schluß der Anmeldefrist am 10. Oktober. Brunnen(weitere Besprechungen). * 3„ Butzbach: Donnerstag den 11. d. Mts., Morgens 9 Uhr, zu Münzenberg. N ö 3 8 Uhr, Probeunterricht und Besprechungen, wie auf der letzten Conferenz bestimmt. Bei sehr ungünstiger Witterung würden die Conferenzen zu Friedberg und Butzbach in diesen Städten selbst abgehalten werden. Abfahrt dahin von Butzbach kurz vor Der Großherzogliche Kreisschulinspektor Landesbaugewerkschule zu Darmstadt. Beginn des Unterrichts am 15. November, Vormittags 8 Uhr, Schluß Mette März. Zimmerleute, Dachdecker, Stukkateure, Ziegler Schmidt, Schulrath. Die Schule umfaßt vier Abtheilungen: Drei „Töpfer, Glaser, Weißbinder, Zimmermaler, Das Schulgeld beträgt 40 Mark. Nähere Programme Deutsches Reich. lieder freiwilliger Feuerwehren wurde den Mit— liedern der freiwilligen Feuerwehr zu Mainz: karl, Holdenreiter, Helmerich ertheilt. Kiel, 3. Sept. Gegen 9 Uhr früh hißten Großtopp. ollern“ und fuhr an den österreichischen Schiffen, em„Kaiser Franz Joseph“, der„Erzherzogin vorüber, deren Nannschaften, in Parade aufgestellt, den Kaiser nit brausenden Hurrahs begrüßten. Bei der Flottenrevue befanden sich auf der von dem Lieute⸗ ant zur See Hoffmann gesteuerten Stations: acht in Begleitung des Kaisers auch Graf Noltke, Admiral v. Hornby, General von der Goltz, Admiral v. Knorr, General v. Wittich. Die Großherzogin Marie von Mecklenburg und ie Prinzessin Heinrich von Preußen folgten in ner Dampfpinasse mit der preußischen Prinzen⸗ sandarte. Nachdem der Kaiser die übrigen Schiffe passirt hatte, wobei die Manuschaften begrüßt. Darmstadt. Das Ehrenzeichen für Mit⸗ Fackelzug stattfinden. le deutschen Kriegsschiffe die österreichische Flagge nien und der Herzegowina abgeschafft und dem— Der Kaiser verließ die„Hohen nächst ein Ciwilgouverneur ernannt werden. Haradirten, begab er sich unter den Klängen der zationalhymne und dem Salut der österreichi— chen Schiffe an Bord des österreichischen Flagg⸗ schiffes„Kaiser Franz Joseph“ und frühstückte ch hierauf um 10⅝ Uhr unter dem Salut es österreichischen Geschwaders von dem öster— 0 dem Admiral Sterneck. Der Kaiser begab Lichischen Flaggschiff nach der„Kronprinzessin zrzherzogin Stephanie.“ Der Kaiser ging so— ann um 1½ Uhr an Bord der„Hohenzollern“, 5 sefolgt von dem österreichischen und dem deutschen Zeschwader, nach Ekensund in See. Mehrere acht mit Publikum besetzte Privatdampfer be— leiteten die Geschwader. Flensburg, 4. Sept. Der Kaiser ist unter ungeheuerem Jubel hier eingezogen und nit dem Herzog Günther im vierspännigen Vagen nach dem Paradefelde gefahten. Die Faiserin traf am Morgen hier ein. Am Bahn⸗ tof fand großer Empfang statt, 25 weißgekleidete Lädchen streuten der Kalserin Blumen und Frau General Scherff überreichte derselben einen Zlumenstrauß. Die Kaiserin fuhr im sechs⸗ bännigen Wagen nach dem Paradefelde. Die Zarade des neunten Armeecorps verlief auf das glänzendste. Im Nathhause wurde nach ler Parade das Frühstück eingenommen. Die Weiterreise nach Schloß Gravenstein erfolgte um 2 Uhr Nachmittags. a Reichenbach i. Schl. Die Regierung sorderte die hiesige Gewerbekammer zu Vor⸗ schlägen betr. die Beseitigung der Nothlage der Weber im Eulengebirge auf. Homburg, 3. Sept. Heute Abend 6 Uhr tt Fürst Bismarck von einer großen Menschen— nasse stürmisch begrüßt, mittelst Wagens von Firankfurt hier eingetroffen und im Hötel Riechel— mann abgestiegen. Er wird einige Tage bleiben. — 4. September. Der Prinz von Wales machte heute Nachmittag dem Fürsten wismarck im Hotel Riechelmann einen drei— riertelstündigen Besuch und reiste Abends nach England. Fürst und Fürstin Bismarck fuhren dann zur Saalburg, vom Publikum lebhaft morgen Abend soll ein großartiger Ausland. Oesterreich-Ungarn. Pest. Wie ver— lautet, soll das bisherige Militärregime in Bos— Belgien. Ostende, 4. Sept. Der König ist in Begleitung Major v. Wißmann's hier eingetroffen und hat im königlichen Palais Wohnung genommen. Wißmann stieg im Hotel Continental ab. Großbritannien. Liverpool, 3. Sept. Der Congreß der Trades-Unlous verwarf mit 263 gegen 55 Stimmen den Antrag des Socia— listen Macdonald, die Nationalisirung des Grund und Bodens dem parlamentarischen Programm des Kongresses einzuverleiben. Der Cougreß nahm eine Resolution an, welche die Vortheile einer internationalen Organisation der Arbeitet anerkennt; ferner wurde eine Einladung der belgischen Arbeiter, an dem internationalen Con— gresse zu Brüssel im nächsten Jahre theilzu— nehmen, angenommen. Italien. Venedig, 4. Sept. Die Kaiserin Friedrich ist mit den Prinzessinnen, an Bord der„Surprise“, hier eingetroffen. Rußland. Petersburg. Die„Agenzia Stefani“ meldet, der Kaiser von Rußland be— absichtige im October den Sultan zu besuchen. Stadt und Land. Sept. Heute feiert der älteste Fried- berger, zugleich der letztgeborene Freireichsstädter, Kauf— mann Kümmich sen., seinen 90. Geburtstag. Er erfreute sich seither einer beneldenswerthen Rustigkeit des Geistes und Körpers. Durch einen unglücklichen Fall ist er leider genöthigt, an diesem seinem Geburtstag das Bett zu hüten. Möge er bald wieder hergestellt und mögen ihm noch viele frohe Jahre veschteden sein. Friedberg, 5. Sept. Gestern Vormittag kam eine Depesche hierher, daß Fürst Bismarck um 8 Uhr Abends den hiesigen Bahnhof passiren werde. Insolgedessen hatte sich eine große Menschenmenge eingefunden, um ihm eine Ovation darzubringen; allein der Zug kam ohne den Fürsten an. Auch in Frankfurt war das Gerücht ver⸗ breitet, so daß auch dorten bei der Abfahrt des Zuges sich viele Menschen vergeblich eingefunden hatten. Fürst Bis- marck wird noch einige Tage in Homburg bleiben— Allerlei. Mannheim, 4. Sept. Seit gestern ist der Rhein um 23, der Neckar um 98 Centimeter gestiegen. Das Neckarvorland steht völlig unter Wasser. Ein weiteres Steigen ist zu erwarten. München, 4. Sept. Die Isar ist in beständigem Wachsen begriffen und hat bereits theilweise die Straßen der Vorstadt Au überschwemmt. Die andauernden Regen⸗ güsse verursachten Dammrutschungen bet Waltershofen und Stetten. Auf der Partenkirchener Strecke sind eben— falls Unterbrechungen eingetreten, so daß bei den Passions: spielzügen der Verkehr durch Umstesgen aufrecht erhalten werden muß. einen Wolkenbruch verwüstet Starnberg und Freising sind theilweise überschwemmt. Das Hochwasser verhindert den Dampferverkehr auf dem Ammersee. Infolge einer Dammrutschung entgleiste gestern Nachmittag auf der Bayerlschen Waldbahn ein Lokalzug, wobet fünf Personen verletzt wurden. Zwischen Straubing und Radldorf fand ebenfalls eine Dammrutschung statt. Der Verkehr zwlschen Passau, Pocking, Landshut und Neumarkt mußte einge stellt werden, auch zwischen Moos berg und Landshut ist der Verkehr unterbrochen, Aus Friedberg, 5. gesunken. In den Passauer, Regensburger und Augs- behindert. Die Tölzer Gebirgsgegend wurde durch Das Hochwasser der Isar ist burger Niederungen ist die gesammte Ernte fortgeschwemmt worden. München, 3. Sept. Der frühere Staatsminister Fih. o Lutz ist heute gestorben. Hirschberg, 4. Sept. Bober und Zacken sind aus ihren Ufern getreten und haben die angrenzenden Nie— derungen unter Wasser gesetzt. Bremen, 3. Sept. Infolge eines in Lührs' Tivoli gestern Abend um 1 1½ Uhr ausgebrochenen Feuers ist bis 1 Uhr Nachts bereits das Theater, Castans Panop— tikum aus Berlin, sowie der Btiertunnel ausgebrannt. Die Feuerwehr ist in fieberhafter Thätigkeit. Die an⸗ grenzenden Wohnhäuser sind stark gefährdet Prag. Die Ueberschwemmungsberichte aus Böbmen lauten trostlos. Der böhmische Bahnverkehr ist vielfach Die Prager Brücke mit der berühmten Nepo⸗ mukstatue ist durch Einsturz von 3 Pfeilern geborsten und in die Moldau gesunken. Zwanzig Pioniere sind bei den Rettungsarbetten in Prag ertrunken. Die Bewohner flüchten vor der wachsenden Fluth auf die Dächer der Wohnhäuser. Am großen Teiche bei Wittingau erfolgte ein Dammbruch. Budweis, 2. Sept. Die Moldau ist rapid gestiegen. Constanz, 3. Sept. Der See steigt noch fortwährend. Pegelstand 5,89 Meter. Mehrere Wohnungen mußten hier bereits geräumt werden. Ragatz, 4. Sept. Ein Felssturz unterbrach voll⸗ ständig die Verbindung zwischen Pfäffers und Ragatz, wo der Bundespräsident Ruchonnet gegenwärtig zur Kur weilt. Die Ragatzer Wasserleitung wurde zerstört; viele Gäste sind abgereist. Das Wetter hat sich aufgeheitert. Der Schneefall in den Alpen hat nachgelassen. Matland, 2. Sept. In Longarone trat am ver⸗ gangenen Sonntag, wie aus Venedig gemeldet wird, während eines furchtbaren Wolkenbruchs der Fluß Mas aus den Ufern, Bäume, Häuser und Menschen mit sich fortreißend. Ueber dreißig Personen sind ertrunken. Die Ortschaft Dont di Zoldo wurde vollständig hinweg⸗ geschwemmt. Daselbst wurden 14 Leichen aufgefunden. Die Straßen und Telegraphen verbindungen sind unter— brochen, die Brücken zerstört. Newyork. Hier trat am 1. September das Gesetz in Kraft, welches Knaben im Alter von unter 16 Jahren das Rauchen in der Oeffentlichkeit bei einer Geldbuße von 10 bis 20 Dollars verbietet. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. Samstag den 6. Sept. Stadtkirche. Nachmittags 2 Uhr: Vorbereltungspredigt und Beichte. 4. Sonntag nach Trinitatis. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Dr. Welffenbach. In allen Gottesdiensten Collekte für die Innere Mission. Gottesdienst in der Stadtkirche. Vormittags 10¼ Ubr: Herr Pfarrer Velte. Abendmahl. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Weißgerber. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Dr. Diegel. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Pfarrer Velte. Katechismuslehre. Katholische Gemeinde. Samstag Nachmittag von 5 Uhr an Beicht. Sonntag Morgen 6 Uhr: Beicht; ¾7 Uhr: Austhetlung der heil. Communson. 10, Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Christenlehre und Andacht. Bei einem Besuche Gleßens sei an dieser Stelle darauf aufmerksam gemacht, nicht zu versäumen, das Moͤbel— fabrik Lager von Th. Brück, Schloßgasse 16, zu be⸗ sichtigen. Selbst für Nichtkäufer bietet das ausge⸗ dehnte Lager selbstverfertigter Möbel großes Interesse. Doch besonders zu brücksichtiden ist die Ausstellung von 16 completen Musterzimmern, die versehen mit Teppichen, Vorhängen, Spiegeln und Bildern ze, einen guten Eindruck erztelen und dem Käufer ein klares Bild geben, auf welche Weise er sein Heim schmücken soll. 2484 Kirchweihfest zu Wisselsheim. Bei Gelegenheit des Kirchweihfestes findet Sonntag den 7. und Montag den 8. Sep⸗ tember in meinem Saale gutbesetzte Tanzmusik statt, wozu ich freundlichst einlade. Balthasar Amend. Für aute Speisen und d Getränke ist in bekannter Weise bestens gesorgt. N Sack's Geräthe und Maschinen, zur Bodenbearbeitung und Neihen-Kultur, empfiehlt A. Buch, Maschinengeschäft in Hungen. Hauptvertreter für Oberhessen. (Cataloge gratis und franko zu Diensten.) Niederlage obiger Geräthe bei Herrn Schmiedmeister Schudt in Friedberg. Kohlen. Alle Sorten Kohlen, bester Qualität, von den renommirtesten Zechen, werden in jedem Quantum zu niedrigsten Eugros- Preisen abgegeben bei Assenheim. Rudolf Simon. 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Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß das neu errichtete Grundbuch der Gemarkung Straß— heim nebst den dazu gehörigen Parzellenkarten auf dem Büreau des Großherzoglichen Ortsgerichts zu Ockstadt offengelegt worden ist. Die Betheiligten sind befugt, dasselbe während der Zeit der Offenlegung einzusehen, auch gegen Entrichtung der vorschriftsmäßigen Gebühren Grundbuchsauszüge zu verlangen; auch werden sie auf die von den Feldgeschwo— renen entdeckt werdenden, sie betreffenden Fehler auf— merksam gemacht werden. Allen Denjenigen, welche sich bei den Angaben des Grundbuches rücksichtlich des Besitzstandes und der Größen- angaben für beschwert erachten, steht es frei, binnen einer unerstrecklichen Frist von 6 Monaten ihre Anstände entweder auf gütlichem Wege bei dem Großherzoglichen Ortsgerichtsvorsteher zu Ockstadt, vor welchen sie ihre etwaigen Gegner vorladen lassen können, zu beseitigen, oder, insofern dieses nicht von Erfolg ist, ihre Ansprüche bei dem für Besitzstreitigkeiten zuständigen Gerichte geltend zu machen. Ist dieses Gericht ein anderes als das unterzeichnete, so haben sie davon, daß letzteres geschehen, innerhalb derselben Frist die Anzeige zu machen. Die— selbe Anzeige liegt ihnen innerhalb derselben Frist als— dann ob, wenn sie bereits vor Offenlegung des Grund— buches gegen den daselbst eingetragenen Besitzer eine Besitzklage angestellt haben. Nach Ablauf dieser Frist wird der Besitz, wie ihn das Grundbuch angibt, in Bezug auf die Personen der Besitzer und die Größenangaben in allen denjenigen Fällen für richtig angenommen, in welchen weder eine gerichtliche Veseitigung bei dem genannten Ortsgerichts⸗ vorsteher zu Protocoll gegeben, noch eine gerichtliche Klage erhoben und erforderlichen Falls bei dem unterzeichneten Gerichte zur Anzeige gebracht worden ist. Zugleich werden alle Diejenigen, welche in Gemäßheit des Art. 30 des Gesetzes vom 21. Februar 1852, betr. die Erwerbung von Grundeigenthum, beigefügten Erwerb⸗ titel berichtigt zu sehen wünschen, aufgefordert, die er⸗ forderlichen Anträge binnen der festgesetzten Frist von 6 Monaten bei dem zuständigen Gerichte zu stellen, und falls dieses ein anderes als das unterzeichnete ist, bei diesem die Anzeige zu machen. Die unerstreckliche Frist von 6 Monaten geht mit dem 28. Februar 1891 zu Ende. Friedberg den 15. Angust 1890. —Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. 328 Warthorst. Güter⸗Verpachtung. Donnerstag den 11. September l. J., Vormittags 10 Uhr, sollen im hiesigen Rathhaus die der ersten Pfarrei dahter zustehenden, am 11. November 1890 leibfälligen Grundstücke, in Friedberger, Fauerbacher und Ockstädter Gemarkung gelegen, auf weitere 12 Jahre öffentlich meist— bietend verpachtet werden. Friedberg den 5. September 1890. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Steinhäußer. 3468 1 1* Grummetgras⸗Versteigerung. Montag den 8. September, Vormittags 10 Uhr, soll in der Wirtbschaft des Philipp Feuerbach VII. das Gemeinde Grummetgras öffentlich versteigert werden. Ober⸗Wöͤllstadt den 4. September 1890. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Wöllstadt. Feuerbach. * Arbeits⸗Vergebung. Samstag den 6. l. Mts., Nachmittags 3 Uhr, soll die Aufräumung der Nidda in der Gemarkung Assen⸗ heim, veranschlagt zu 1481 M. 50 Pf., an Ort und Stelle öffentlich vergeben werden. Assenheim den 1. September 1890. 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Zacherl. 5 Niemals aber nehmen Sie offen ausgewogenes Pulver oder täuschende Nachbildungen dafür an. Unterlassen Sie jedoch keinesfalls mit„Zacherlin“ auch einen Zacherlin⸗Sparer um 60 Pf. zu kaufen, denn dieser neuerfundene Verstäubungs apparat erzielt eine so augenfällige Mehrwirkung, daß er den Fläschchen⸗Inhalt sozusagen verdreifacht. In Friedberg bei Hrn. Ph. Dan. Küm mich, 5 J. Baumeister. „ Bad⸗Nauheim,„ Ph. J Weiß. „r Caen Schadet „ Assenheim„„ Carl Bauer. „ Groß Karben„„ H. Ph. Wilesen bach— „ Heldenbergen„„ Jos. Pauly. Ilbenstadt„„ Geschw. Vetter. Kaichen„„ M. Schwarz Wwe— Kllianstädten„„ P. Zäh. „ A. Scheurich. „„ Jae e e „„ Hech Kirchner. 1%%% Dad Stern,, „ Kloppenbelm„ „ Ober-Mörlen„ „ Rendel „ Rodheim Bette (Sie Ver