2 1690. Donnerstag den 6. Februar. M 16. Oberhessischer Anzeiger. Can Vird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch 3 58 Dei Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, ö N und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Donnerstag— Samstag. 1 — 2 eee Ationcen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aauswartigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. ——ͤ—— Amtlicher Theil. Friedberg den 4. Februar 1890. derten Sz reffend: Reichstagswahlen. l f f l 3 1 r. 8 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereten des Kreises. 0 Bei Prüfung der Akten über die im Jahre 1887 stattgehabte damit bei etwaiger engerer oder Nachwahl die Rubriken 8, 9 und 10 ichstags wahl hat sich ergeben, daß gegen verschiedene Paragraphen noch zur Benußung frei sind.(§ 16 des Reglements.) Ert Reglements gefehlt wurde, weshalb wir zur Nachachtung bei der 4. Jede einem Caudidaten zugefallene Stimme ist in das Pro⸗ 1 orstehenden Wabl speciell auf folgende Punkte aufmerksam machen:[tokoll, Seite 4, einzeln aufzunehmen und nicht die Stimmenzahl nur % 1. Der Abschluß der Wählerliste ist vom 13. Februar 1890 summarisch anzugeben. Der Eintrag auf Seite 4 muß erfolgen: Nr datiren und auf dem zweiten Egemplar der Wähylerliste die Ueber— Es haben erhalten: N einmung dieses mit dem Hauptezemplar zu bescheinigen.(§ 4 des 1. N. N. zu A. 1, 2, 3, 4, 5, 6 u. s. w., zusammen... Stimmen. olements.) 2. X. N. zu R. 1, 2, 3, 4, 5, 6 u. s. w., zusammen.... Stimmen. t Das Haupt zemplar der Wählerliste ist bei der Abstimmung u. N ‚ t zu beuutzen, sondern das zweite Exemplar derselben.(§ 5 des In gleicher Weise ist die Gegenliste zu führen. glements.) 1 Auf Seue 3 des Protokolls ist der Name des die Gegenliste ge— 2. Em Protokollführer ist unter allen Umständen aus der führt babenden Beisitzers ausdrücklich anzugeben ol der Wäbler zuzuziehen und weiter darauf zu achten, daß als Wahl-Protokoll, Wählerliste und Gegenliste sind von dem iger wenigstens drei Wähler zugezogen werden.(§ 10 pos. 1 Wahlvorsteher, den Beisitzern und dem Protokollführer Reglements.) am Schlusse des Geschaͤftes zu unterschreiben.(§ 18 pos. 3 des Protokollführer und Beisitzer sind vor Beginn der Wahlhand-] Reglements.) W ig von dem Vorsitzenden der Wahlcommisston mittelst Handschlags an Wir sprechen die Erwartung aus, daß Seitens der Wahlvorsteher N desstatt zu verpflichten. bei der bevorstehenden Wahl möglichst darauf Bedacht genommen wird, f 3. Der Vermerk() über die erfolgte Stimmabgabe ist bei der] daß Anstande, wie die oben angeführten, nicht wieder vorkommen werden. De en ordentlichen Wahl in Rubrik 7 der Wählerliste einzutragen, Dr. Braden. 9 teffend: Reichstags wablen. Friedberg den 4. Februar 1890. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. nd Einige von Ihnen sind noch mit Erledigung unseres Ausschreibens vom 30 v. Mts.(Kreisblatt Nr. 14) im Rückstande. 1 Wit sehen seitens der Rückständigen umgehender Berichterstattung und zwar binnen 24 Stunden darüber entgegen, daß die Waͤhler⸗ 1 len nach vorausgegangener vorschriftsmäßiger Bekanntmachung von Donnerstag den 23. bis Donnerstag den 30 Januar l. J., beide Tage ein⸗ n ießlich, offen gelegen haben, und daß Erinnerungen gegen die Kichtigkett und Vollstandigkeit der Listen nicht erhoben bezw. von Ihnen erledigt f rden sind. 81 Soweit jedoch etwaige Erinnerungen gegen den Juhalt der Waͤhlerlisten von Ihnen nicht erledigt werden konnten, sind die gesammten ten mit Begleitbericht, welcher außer dem auf die Reklamationen bezüglichen Inhalt den Nachweis der ordnungsmaͤßig erfolgten Offenlegung 2 enthalten hat, umgehend an uns einzusenden. veies Wird der vorgeschriebene Termin nicht eingehalten, so erfolgt Abholung durch Wartboten. Dr. Braden. 5 creffend: Der Rundgang der Feldgeschworenen. f n N Friedberg den 3. Februar 1890. 1 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. a 1 Sie wollen die Herstellung der bei dem letzten Rundgang der Feldgeschworenen vorgefundenen Mängel alsbald in Angriff nehmen und K um Befolg anzeigen. Dr. Braden. tit: mig Bereffend: Die Ausführung der Reblaus Convention. Bekanntmachung. olle Nach Art. 3. der Reblaus Convention vom 3. November 1881 zu erheben; vgl. die in Nr. 27 des Reichsgesetzblatts vom 24. Dezember dal 6 eichsgesetz- Blatt von 1882, S. 125) ist die Zulassung von nicht zur[1889 veroffentlichte Declaration zur internationalen Reblaus-Convention Fiegorie der Rebe gehörigen Pflänzlingen, Sträuchern und sonstigen] vom 15. April v. J. getabilien, welche aus Pflanzschulen, Gaͤrten oder Gewächshausern Hierdurch gewinnen die nach Art. 9, Ziffer 6 der Convention 2 ummen, zum internationalen Verkehr unter Anderem davon abhängig aufzustellenden amtlichen Verzeichnisse derjenigen Gartenbau- ꝛc. Anlagen, —— macht, daß die Unverdächtigkeit der einzelnen Pflanzensendungen durch welche regelmaͤßigen Untersuchungen in angemessener Jahreszeit unter⸗ — behördliches Zeugniß dargethan wird, aus welchem hervorgeht, daß liegen und amtlich(von der betreffenden Polizeibehoͤrde: Polizeiamt **„ Ursprungsanlage nebst der dieselbe in einem Umkreise von 20 Meter oder Kreisamt) als den Anforderungen der Convention entsprechend er— Nas schließenden Bodenfläche keine Rebe enhält und— im Falle früherer klärt worden sind, eine erhohte Bedeutung. 5 116 l umsuchung durch die Reblauskrankheit— während eines dreijährigen Es besteht daher die Absicht, alljahrlich ein nach Ortschaften und itraums desinficirt worden ist. innerhalb derselben nach dem Namen der Besitzer alphabetisch geordnetes 1 gubtil IJVn Artikel 9, Ziffer 6 der Convention haben die Vertragsstaaten[ Verzeichniß der im Reichsgebiet belegenen Anlagen der gedachten Art 3 f verpflichtet, Verzeichnisse derjenigen Gaͤrtnereien ꝛc., welche regel, aufzustellen und den Vertragsstaaten behufs Mittheilung an die Ein⸗ wüßigen Untersuchungen unterliegen und amtlich als den Anforderungen gangs⸗Controläͤmter zu übersenden. (hen de Gonvention entsprechend erklart worden sind, herzustellen und sich Für die Besitzer von Eingangs erwahnten Anlagen, hinsichtlich 1 gtzenseltig mitzuthellen. welcher den gestellten Erfordernissen Genüge geleistet wird, ist daher, beck Diese Bestimmungen sind deutscherseits von Anfang an in dem insofern dieselben Bodenerzeugnisse in das Ausland befördern, die Auf. nen Sinne gedeutet worden, daß die Aufnahme einer gärtnerischen Anlage] nahme in das Verzeichniß von Interesse. Hierbei wird jedoch darauf 0 u jene amtlichen Verzeichnisse den Besitzer solcher Anlagen von der mite hingewiesen, daß die in Art. 3 der Convention vorgeschriebene Erklärung Umständlichkeiten und Kosten verknüpften Beibringung behoͤrdlicher Un- des Absenders— vergl. Amtsblatt Nr. 7 Großh. Kreisamts Friedberg tech l* 2 berdächtigkeitszeugnisse für die einzelnen zur Ausfuhr bestimmten Pflanzen-] vom 3. September 1883;— nach wie vor jeder Sendung beigefügt en dungen befreien sollte. 5 8 werden muß „ gel dem Widerspruche jedoch, welcher dieser Anschauung seitens Antrüge auf Einreihung in das erwähnte Berzeichniß 4 A5 26 Angerter Vertragsstaaten entgegen gesetzt wurde, waren die beihelligten[find für dieses Jahr alsbald, für die Folge jeweilig bis zum F pon dutschen Handelsgartnerelen bisher gengthigt, für jede in das Gebiet] Schlusse des Kalenderjahres bei den Gr. Bürgermeistereien ches jener Staaten auszuführende Pflanzensendung ein behoͤrdliches[bezw. Localpolizeibeamten anzubringen. 1 Uwe dächtigkeitszeugniß zu beschaffen. f an Ae e. Erst neuerdings haben sich die vertragschließenden Staaten dahin Friedberg am 31. Januar 1890. n rinigt, die oben erwaͤhnte, deutscherseits vertretene Auffassuug in einem Großherzogliches Kreisamt Friedberg. —— Zusatze zu Art. 3 der Convention zu allgemeiner Geltung Dr. Braden. 1 7 1 ——— Betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Bönstadt, II. Sache. Nachdem sich mehr wie ein Fünftheil der betheiligten Grund-Eigen“ thümer, welche mehr als die Halfte der betheiligten Flaͤche besitzen, bei der am 27. November v. J stattgehabten Abstimmung für die Feldbe— reinigung in der Gemarkung Boͤnstadt erklart haben, und nachdem ferner keine Einwendungen gegen die Zulässigkeit oder Rechtsbeständigkeit des Ergebnisses erhoben worden sind, hat die Großherzogliche Obere land⸗ wirtbschaftliche Behoͤrde den Beginn der Feldbereinigungsarbeiten für die Gemarkung Boͤnstadt verordnet und den Unterzeichneten zum Vollzugs- Commissär ernannt. f Indem ich dies zur öffentlichen Kenntuiß zeitig sämmtliche betheiligte Grund ⸗Eigenthümer zu der in Gemäßbein des Artikel 16 des Gesetzes vom 28 0 f auf Samstag, den 22. Februar l. J., Vormittags 10 Uhr, in dem Rathhause zu Bönstadt stattfindenden Versammlung ein. Diese Versammlung hat: 1) zu bestimmen, wie die Bereinigungskosten aufgebracht werden sollen, ob durch Ausschlag auf den Flächengehalt, 2 werth der Grundstücke, oder durch Bildung und Verkauf von Masse⸗ Erledigt: Das Ausschretben gegen Kaspar Mott, von Neuglashütten, Friedberg den 1. Februar 1890. Bekanntmachung. bringe lade ich gleich— September 1887 Kommen gültige oder den Abschätzungs; vorgebracht und berathen werden. anwesende betheiligte Grund-Eigenthümer eine Stimme; die Beschlüsse erfordern zu ihrer Gültigkeit eine Mehrheit von Zweidritttheilen der Anwesenden und sind unter dieser Voraussetzung auch für die nicht er schienenen Betheiligten verbindlich. durch Wachtmeister Kaltenbach in Groß Gerau. grundstücken, sowie ferner, ob die Beiträge nach Bedürfniß erhoben, oder ob die Kosten durch Kapitalaufnahme aufgebracht werden sollen; g 2) die zur Vollzugs-Commission zu berufenden Sachverständigen und deren Stellvertreter, sowie ein Mitglied des Schiedsgerichts und J. dessen Stellvertreter zu wahlen. Außerdem können Wünsche und Anträge seitens der Betheiligten In dieser Versammlung hat jeder Beschlüsse nicht zu Stande, so hat zu 1) di Vollzugs Commission die erforderlichen Beschlüsse zu fassen; zu 2) die Großberzogliche Obere landwirthschaftliche Behörde die Sachverständigen und Schiedsrichter zu ernennen.. Friedberg den 4. Februar 1890. Der Vollzugs-Commissaͤr: Dr. Wallau. Der Großherzogliche Amtsanwalt: Kra me 1. Deutsches Reich. Darmstadt. Der Kreisbauaufseher Wenzel in Darmstadt wurde entlassen, und dem Bürger— meister Schrimpf zu Schlechtenwegen das All⸗ gemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift„Für langjährige treue Dienste“ verliehen. Berlin. Wie man der„Pol. Corr.“ aus Petersburg meldet, gilt es in dortigen unter— richteten Kreisen als feststehend, daß Kaiser Wilhelm den russischen Heeresmanövern im Sommer dieses Jahres beiwohnen wird. — Der Kaiser ließ sich am verflossenen Montag die Kadetten aus Großlichterfelde, die im Frühjahr in die Armee eintreten sollen, vor— stellen und hielt, dem Fr. J. zufolge, eine An— sprache, in der er darauf hinwies, daß wir in einer ernsten Zeit leben, in welcher an jeden Einzelnen die höchsten Ansprüche gemacht werden müßten. Einfachheit und Mäßigkeit müsse den Oßficier auszeichnen; wenn sie hie und da Bei spielen von Aufwand und Lupus begegnen sollten, möchten sie sich vor denselben hüten; er warne davor. Aus vielen Gegenden des Reiches seien Beschwerden über Ausschreitungen gegen Unter⸗ gebene an ihn gelangt. Der Officier solle nicht forsch und schneidig gegen seine Mannschaft sein, sondern Langmuth und Geduld üben und von keinem der Leute mehr verlangen, als er leisten könne. In einer Zeit, wo die Monarchie so vielfach angegriffen werde, sei es die Aufgabe des Officiers, nicht nur im Dienst, sondern durch seine ganze Lebensführung dieselbe zu stützen. Die Ansprache des Kaisers machte sichtlich den tiefsten Eindruck auf die jungen Leute. — Major Wißmann befindet sich gegenwärtig in Sansibar. Die Anwerbungen der Truppen für den Kriegszug nach dem Süden, welcher im April stattfinden soll, nehmen einen guten Fortgang. — 3. Febr. Abgeordnetenhaus. v. Gynern greift das gegenwärtige Einschätzungssystem und das Steuersystem an, dessen wundester Punkt die Verquickung der Staats- und Communal— steuer sei. Die Trennung derselben sei das erste Erforderniß. Redner spricht sich für die Quoti⸗ sirung aus. Generalsteuerdirector Burghart erklärt, es sei unmöglich, für die Regierung ein gar nicht vorliegendes Steuergesetz zu discutiren; die von Rickert gewünschte Veröffentlichung der Einschätzungslisten halte die Regierung, weil gesetzwidrig, für unzulässig. Die Einnahmen aus den Steuern werden genehmigt.— 4. Febr. Die Etatsberathung wird mit den directen Steuern fortgesetzt und der Etat der directen Steuern genehmigt. Bei den indirecten Steuern ver— theidigen Schalscha, Cremer, Arend, Graf Kanitz, v. E ffa und v. Kardorff die Schutzzölle gegen Brömel's Behauptung, die Getreidezölle hätten eine Steigerung der Brodpreise veranlaßt. — 4. Febr. Heute fand ein parlamenta— risches Mahl beim Reichskanzler statt, zu dem auch der Kasser erschien; dasselbe dehnte sich bis der Wagen sei vorgefahren, der Kaiser verblied jedoch bis/ Uhr im angeregtesten und zwang— losesten Gespräch mit den Tischgenossen. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Nach dem amtlichen Steuerausweis für 1889 ist der Ge— sammtreinertrag 220,866,348 fl Gegenüber 1888 ergaben die directen Steuern 19% 10, die indirecten 12/0, das Tabaksmonopol 4¼9 Million Gulden mehr; im Ganzen beträgt der Mebrertrag 170 Million Gulden, wozu 15 Million Gulden Reinertrag aus der Zuckersteuer kommen. Die reinen Zolleinnahmen des österreichisch-ungarischen Zollgebietes ergaben im Jahre 1889 45 Mill Gulden Ueberschuß, 687,000 Gulden mehr als 1888. Pest. Der Kaiser sammt Familie kommt am 7. Febr. zu vierwöchentlichem Aufenthalte hierher, die Opposition strebt geflissentlich dahim, den hiesigen Aufenthalt des Hofes zu benutzen, um die Tisza Krise aufzuwirbeln. — 3. Febr. Im Abgeordnetenhaus erklärte im Laufe der Debatte über das Justizbudget der Justizminister namens des ganzen Cabinets, die Regierung werde noch vor dem Schluß der Session einen Gesetzentwurf betreffs der Wabl— mißbräuche vorlegen.— 4. Febr. Der Landes— vertheidigungsminister Feservary brachte Abände rungsvorschläge zum Landwehrgesetze ein. Danach soll im§ 2 in der Bestimmung, daß die Land wehrtruppen auch außerhalb der Landesgrenzen verwendet werden können, das Wort„ausnahms weise“ eingefügt werden; ferner wird, abgesehen von anderen geringfügigen Aenderungen, festge setzt, daß die Landwehrtruppen in Friedenszeiten aus 28 Regimentern Jufanterie mit 94 Batail— lonen und 10 Husaren⸗Regimentern mu 60 Es kadrons bestehen sollen. Im Kriegsfalle werden auch die erforderlichen Ersatz Stabstruppen auf— gestellt, außerdem können die Bataillone und Eskadrons der Landwehr unter bestummten Vor— aussetzungen vermehrt werden. Holland. Rotterdam. Das Ministerium hat in einer langen Sitzung berathen, was es angesichts der Ablehnung des Budgets des Colo nialministeriums thun soll; es verlautet, das ganze Cabinet werde selue Entlassung einreichen. Haag, 4. Febr. Der Minister der Colonien, Keuchenius, hat seine Entlassung eingereicht. Norwegen. Christiania, 3. Febr. Der Kronprinz eröffnete das Storthing im Auftrage des Königs. Die Thronrede bezeichnet die Be— ziehungen zu den auswärtigen Mächten als die besten. Es wird eine Wehrsteuer, Abänderung des Gesetzes über die Wehrpflicht und ein Gesetz, betreffend die Aufsicht über die Arbeiten in Fabriken, vorgeschlagen. Frankreich. Paris. Der Finanzminister theilte in der Kammer das Ergebniß der Budget— verwaltung im Jahre 1889 mit. Danach belaufen zu einer ungewöhnlich späten Stunde aus. Um sich die Einnahmen auf 3071 Million, die Aus— 9 Uhr Abends meldete der Adjutant dem Kaiser, gaben auf 3107 Million Frances, die Steuern und indirecten Abgaben überstiegen die Budget⸗ voranschläge um 22 Millionen. Großbritannien. London, 4. Februar. Salisbury kommt morgen nach London, um ei em Ministerrathe behufs Feststellung der Thronrede zu präsidiren. Italien. Rom. im Vorjahr um beinahe vier Millionen. — 4. Febr. Studenten beschloß, den Studenten, welche die Unwersität in Neapel verlassen wollten, die Gast⸗ freundschaft der Universität Rom anzubieten. — 2. Febr. Aus Massauah meldet die „Agenzia Stefani“: General Orero ist nach glücklicher Beendigung seines Recognoscirungs— marsches nach Adua wieder auf das jenseitige Ufer des Marebflusses zurückgekehrt. Die italie⸗ nischen Truppen haben den besten Eindruck in Adua hinterlassen. Die Bevölkerung und der Clerus Adua's gaben denselben noch eine Strecke weit das Geleit. Türkei. Konstantinopel. Die Athener Meldung, wonach eine allgemeine Erhebung der Landbevölkerung Kretas zu befürchten sei und die Mohamedaner deshalb in die Festung flüchteten, wird autorisirterseits als absolut unbegründet bezeichnet. Bulgarien. Sofia. Sechs Personen wurden als Mitschuldige des Majors Panitza wegen aufreizender Reden gegen den Försten und die Regierung verhaftet.— 3. Febr. Außer Major Panitza wurden auch der Oberlieutenant Markoff und der Hotelbesitzer Arnaudoff ver⸗ haftet. Es handelt sich dabei um die Verleitung jüngerer Ossiciere zur Auflehnung gegen die jetzige Regierung. Die Angelegenheit erregt großes Aufsehen. Pauttza verblieb fortgesetzt durch und durch Anhänger Alexanders und betrieb dessen Rückkehr. Die Verhafteten wurden einem Kriegs⸗ gerichte überliefert. Rußland. Warschau. Der Bau eines Kriegshafens, welcher 6 Werst nördlich von Libau liegen wird und für den 13 Millionen zur Ver⸗ fügung gestellt sind, beginnt sofort. Afrika. Sansibar. Von hier wird erfreu⸗ licher Weise gemeldet, daß es Emm Pascha wieder besser geht. Er hat das Hospital ver⸗ lassen und ein Privathaus bezogen und will auch zunächst noch in Bagomoyo bleiben. Aus Stadt und Land. 7 Friedberg. Demnächst und zwar voraussichtlich Montag den 10. Februar wird eine Versammlung des „Ev. Bundes“ hier stattfinden. Nähere Mittheilung erfolgt noch. Prof Dr. Weiffenbach wird über„Luthers 3 große reformatorische Schriften aus d. J. 1520 sprechen und den Gedankenpang der ersten derselben:„An den christlichen Adel deutscher Nation u. s. w.“ darlegen. Hoffentlich wird, wenn auch die Wahlfrage jetzt alle Herzen und Köpfe stark in Anspruch nimmt, doch das Eine Versammlung von 600 Die Zolleinnahmen im Januar 1890 übersteigen die des gleichen Monats — Interesse für den„Ev. Bund“ zahlreichen Besuch bewirken. 7 Friedberg. In der nächsten Zeit wird die wegen der Influenza verschoben gewesene Generalversammlung Nähere Es wird die Leser d. Anz. des hlesigen Stadtkirchenbau-Vereins stattfinden. Mittheilung wird noch folgen. — unnbol, Ol in in hätt chte; in een Tau ttt worde Patis. Aarke Schate Vasdie rtlät Tia ud den Nr die Tochter der Rettung dried per Pfund Friede a8 40.50, 00.00, He sich auf 1 Ji0orat Beginn; Woche Morgens Tatarrt Zodener genügte läßt, in ordentl tuflo u holten G bons, 5 and Apotbeke st unden er 2 Mon Halwaldt elgert; und freuen zu böten, daß die Geschwister 528 Ein junger Mann vom Lande, im Alter von 16 . oba zur Erinnerung an ihre am 4. Januar 1890 Jagdverpachtung. bis 18 Jabren, wird als f a* Toter versflorben. Tante, Fräulein Amanda Agathe Theo- Samstag den 8. Februar l. J., Vormittags 10 Ubr,— n d“ dem biesigen Stadikliichenbou Verein in dochherziger soll auf hlesigem Rathhaus die der biesigen Gemelnde Haus Ur che „ sse die teiche gemelnsame Gabe von Eintausend Mark zustebende citea 1158 Morgen große Feldlagd auf weltere a a 1 N wender haben, wofür ihnen auch an dieser Stelle sechs Jahre öffentlich verpachtet werden zesucht und kann derselbe per 1. März euntreten. ich gedankt set! Möge dieses edle Beispiel reichliche Bauernbelm den. Februar 1890 Aumelduntzen sofotrt erwünscht ben, Poselge finden, zumal bel den Reichen und Wohl Großherzogliche Bärgermeisterel Bauernhelm. Bad Naubelm. Restauration Burk. „ Penden unserer Stadt und mochten aus deren Kretsen] 578 Väth 52 8* ot viele Geschenke und Legate unserem noch so unter 4 den gungs bedürftigen Verein zufließen! U rne deen N H. Friedberg. Allem Anschein nach scheint der am 0 zver eigerung.* 5 h. 4 d. M statt findende dradsebre Pferdemarkt von großer f Freitag den 7. d. Mts., Vormittags 9½ Uhr, kommen in weiß und farbig, Nr. 14. 18. 30, empfiehlt Moeutung zu werden. Schon sollen von verschledenen] im biestzen Gemeindewald zur Versteigerung: gerdebändlern Stallungen für 90 Pferde bestellt sein. d Nonmmeter Oirken Scheicholg 9 594 6. F. Aletter. * u r Absaß der Loose ist ein so reger, wie noch niemals, 16 Nadel. b. 1 3 0 5— * wobl darin seinen Grund baben mag, daß die 2 N Buchen Kulppel Geräncherte Schellsische. i Irloosungskommission die Verloofung vergrößert und 98 8 Nadel- K 4 l 2 ö. 7 m Gewiungegenstände an Zahl und Werth verdessert hat. 1 Gisce Kieler Fettbücklinge. Sprotten enn sich auch keine Schloßfreibeits Preise darunter 350 Buchen Wellen, K 1 f 7 1 inden, so kommen doch 12 gute Ackerpferde zur Ver 750 Eichen 1 Lachsforellen 5 Speckbückinge 517 fung und viel sonstige ansebnliche und nützliche Gegen ⸗ 1970 Birken-* 0 4 53 Tude. Gutes Wetter vorausgesetzt hoffen wir nachher] 4010 Nadel. Ural 8 Caviar de günstigste üder den Verlauf des Marktes berichten 350 Erlen f 609 bei ine 5 1 können. Die Zusammenkunft ist am Petterweller Waldhäuschen. 1 de Im e risch. 1 Allerlei Petterweil den 3. Februar 1890 Von heute an befindet sich meine Woh⸗ 1* Großherzogliche Bürgermeisteret Petterwel.[nung bei Kaufmann Fr. Hilbrecht Wwe., Wächtersbach. In der ganzen Umgegend hat am] 585 Berges. nächst dem Bal nhof —. n. ein furchtbarer Wirbelsturm gehaust, welcher in 85 4 5 184 t dude Walddistrikten arge Verheerungen angertchtet hat. l 601 g Augus ern Ponders sind die Walddistrikte Kleffelberg, Bremergrund, 0 zver eigerung.*— Februn tzethal, Gipfels berg ꝛc., welche mit Nadelholz bepflanzt Freitag den 7. Jebruat werten nach Zusammenkunft 5* „ d, am bärtesten mitgenommen und ihr Bestand ist total 0 Übr Vormittags am Höͤchsterweg im Gemeindewald e u * nichtet; im ganzen ist eine Fläche von 1200 Ar mit] Bönstadt versteigert: ang in Pbreren Tausend Meter Nadelholz vom Wirbelsturm ver, 3 Eichen Stämme von 9—12 Meter Länge, von 15 ein 3 0. f 2 Lange, b 2 9 welches etwas eitet worden... bis 23 Centim. Durchmesser, ordentliches isracl. Mädchen, von Haus bal⸗ zd tn 1 Barts. Aus Algter wird vom 2. Februar über 3 Buchen Stämme von 9—12 Meter Länge, von tung und Geschäft verstebt, zum sofortigen Eintritt zu tu Nenn rke Schneefälle un große Kälte berichtet. a 42—51 Centim. Durchmesser, einer kleinen Familie auf dem Lande Nur solche, welche 5 9 Basbtugten, 8 Lare.* e 90 Raummeter Buchen- Schelter 1. Klasse, gute Zeugnisse auftuwelsen haben, wollen sich melden. . etät Tracy ist heute abgebrannt. Bier Leichen wurden 32 2„ Knäppel, Zu erfrogen bei der Exped. d An: 611 s den Rufnen bervorgezogen, darunter die Frau und 800 Buchen Wellen, 5 ö Fe Tochter Tracy's. Er selbst wurde bewußtlos mittelst 150 Raummeter Buchen Stöcke 3 3 U Rettungsleiter aus dem Hause geschafft. Bönstadt den 4. Februat 1890* u vermiet en Großberzogliche Bürgermelsteret Vönstadt. ene Wohnung auf der Kolsersraße, bestebend in 4 Handel und Berkehr. 597 Hof mon n. ineinander gebenden Zimmern, nebst Zubebör. eldet: Friedberg, 5. Febr. Buttermarkt. Butter kostet f. 8 Zu erfrogen in der Exped. d. Anz 581 8 i Pfund M. 0.80— 0.90 Etet 2 St. 15 Pf. 0 I 3 2— 5 1 Friedberg, 4. Febr. Fruchtpr. Watzen M. 20.25 + 0 0 vel Ele erunt 8 8erwalterstelle. e cung, ds 40.50, Korn M. 18.75— 19.00, Gerste M. 20.00 bis; 5 MS N, ar eine kleine Oekonomi? wird zum sofortigen Ein⸗ en 3 00, Hafer W. 15.50—00 00. Ale Brelse versiehen in den Gräfl. Sol ms⸗Nodel heim schen a eee, De 3 Den d auf 100 Kilo gleich 200 Zollpfund. Waldungen. Wo? sagt die Expedition des Anzeigers. 589 Im Revlet Wichstadt, in den Distrikten Hardt, 2 1 2 1—— 1 2 1 Jeratlitischer Gottes dienst in Friedberg. Zugenberg und Eichelacker, werden verstelgert; Ein Regenfaß eue 3 Sabbathfeier vom 8. Februar. Dienstag den aa Vormittags billig abzugeden Wo 7 sogt 2 in. 590 * e 3 2 39 ichen Stämme mit 15,61 Festmeter Inhalt Türki che N rikosen 1 Samstag Nachmittag 3 Ubr 30 Min. 1 We en u 2771 Heämeter Jabelt 8 1 1. 7 n Sabbathausgang 5 Uhr 50 Min. 50 Nadel Stämme m A eee 1 info olsSchni * Wochengottesdlenst von Sonntag den 9. Februar en 350 5751 N een Dampfa pfe. 4 plel' chnitzen, *„„„„ ee eee 4 Raummeter Eichen Scheiter(Glaserhelz), g Katharinenpflaumen. 44 3 6 Knüppel Az beginne bei Husten 6* 1 se a ö Unser bestes Hausmittel Beere 22 K Türkische Pfl. umen, e Iatarrhen und Ferschleimung sind unstretig ay's achte 200. gemͤschte Durchforstungs reise: Ital. Brunellen. Kirschen dm dener Mineralpastillen Bete nur leichter Erkrankung ze. 1125 Wellen Back Win 5 1 1 Ra mügt es, wenn man dleselben 3— 3 zergehen 2300 ee.„ bolz, 241 bet ilhelm Fertsch. b en m Pt, in veralteten Fällen ist hie Wirkung eine außser⸗ 1 g 7 2— „ i dentliche, wenn man 9 Stud un beer dus i Distrikt Hardt am Eingang des Waldes, Selbstgefertigte Fophas es and leßtere von den Erkrankten warm in wieder- Wiha dt den 4. Februat 1890 8 N unt biten Gaben trinken läßt. Die Methode ist allen Bon— g Der Gröfliche Revlerförster(nur Prima Qualität), zu billigen Preisen bei ee en as, Huslenstillern, Honigsäftchen u, dergl. vorzuztehen. 896 Ha bich. 74 G. M. Reuss. giticenʒ Nagenverstimmung durch Fay's Pastillen, die in ollen— 110 1 1 Wotbeken, Droguenhandlungen à 85 Pf. erhältlich sind, B k t 1 1 1 tt 1 1 3 * 58 ekanntmachung. jeil's Butter maschine, 14 ˙6ů E P rr Die am 2. Januar 1890 im Gemeindewald Ober- ganz aus polirtem Eichenholz, beste aller bekannten Con- 11 1 5 Ros bach abgehaltene Holzversteigerung bat die Genehmt⸗strukttonen, von 0 Liter bis zu 20 Liter Inhalt, Hefert th dee: 5 Stangenholz gung erhalten und ist der erste Jahrtag auf Freitag den zum Preise von N. 13 an 163 ng ersteigerung. 7. Februar bestimmt worden. 1 1 1 11 5 ut gerung C Horitz Weil jun. in Frankfurt a. I. Montag den 10. Februar werden in den Doma⸗ a f 8 1 1 Großherzogliche Bürgermeisterel Ober Rosbach. Vorzug ich decdbrf. duch e Tren van e balwalbttkitten Klosterwald und Bieberberg ver —— 1 3 g 1 2 1915 8 zenden* 8* 8 enstämme= 90,07 cbm(12— 38 em 1 5 8 impes Kindernahrung. „ eb et, 5— 20 m lang, Bauholz Schwellen, Wagner, Slamm und tangenholzver allen Müttern dringend emproblen zu werden. drubenholz), 1 Buchenstamm= 1,06 cbm(52 om stark), stei erun Packete à 8 und 150 Pf bet W. Berndeck. 100 u, Buchenhackstock(80 em dick), n 0 J. 2 8— 31 em stark, 7— 14 m lang, Bauholz), ferner Montag den 10. Februar l. J. werden in der Ge 27 ta SGischenderbstangen= 0,75 ebm, 22 Buchenderbstangen] markung Nanstadt, 8 dem Prlvatwald des Unterzeich 8 9. 44.. rt:= 4 ebm(10 em stark, m lang, Lenkwleden)] neten, auf der Haart folgendes Holz an Ort und Stelle Veriebes wü warten Preulie l Aid 25 Fichtenderbstangen= 1,69 ebm. verstelgert: 9 Kant Aale ta Ulm a. 5.(St 157m) a Zusammenkunft Vormittags ½10 Uhr auf dem Bieber] 18 Fichtenstämme, 16-22 om mittl. Durchmesser und Seer, e t, 3 zug bei Ranstadt. Weitere Auskunft erthellt Großher⸗ 7-12 m Lange, heglicher Forstwart Meyer zu Wippenbach bel Ortenberg. 120 Fichtensparren, 12— 15 om mittl. Durchmesser und Konrad sdorf den 30. Januar 1890. 6-12 m Länge, a 418 1 Großherzogliche Oberförsterel Ortenberg. 120 Stück Heulelterbäume, Dauksagung. 1 41 304 Hoffmann. 300„ zu Latten geeignet und 125 Bohnenstangen, f e N K* 270 Kiefernstäamme von 12— 28 em mittl. Durchmesser Für die zablreiche Betbelligung del der Beerdigung 3 0 Schäfer esucht und 8— 11 m Länge, unseres unvergeßlichen Vaters, Großvaters und Schwieger⸗ en 9 2 Eichenstämme von 19 und 22 em mittl. Durchmesser vaters 0 „ede der Gebalt der hlesigen Schäserel on ders ge und 8— 11 m Länge, Herrn Snloaomon Simon ee onet werden soll, wo dieser jetzt auf circa 550 Mark 1 Kirschbaumstamm 40 em mittl. Durchmesser und 8 3 1* liehen kommt, am 1. April d. J. anfängt, so wird 2½ m lang, sagen wir unsern tlefgelädten Dank.* * 00 4 Anmeldung bis den 20. Februat d. J. mit Zeug] 110 Kiefern Baumsteiber und 30 rm Knüppel Ebenso Herrn Lehrer Wunsch aus Assenbeim für un en ersucht. Bemerkt wird, daß das Holz oben an der früberen seine ergreifende Grabiede 4* f *„ Jtegenberg den 1. Februat 1899. Höͤhtanne lagert, an der Nanstäpter Haltestelle gegenüber. Meld ach und Ire nkfurt 0.*. 3 Nebr. 1890. 1 e 1 f Großherzogliche Hürgermelsterel Langenhaln. Effolderbach den 29 Janug,. 1895 606 Die trauernden Hinterbliebenen : Nanpf. 540„%%,... * 1 ————— ö Wählerversammlung in Bad⸗Aauhein. Unser Candidat Herr Graf Oriola aus Büdesheim wird sein Programm entwickeln Samstag den 3. d. Mts., Abends 3 Uhr, im Saale des Hötel Sprengel. 0 Der natienalliberale Wahlanzschußg e renn und Autzhah⸗ Versteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. A. Montag den 10. Februar, von Vormittags genau 9½ Uhr an, im Distrikt Weilbach: 58 rm Buchen, 15 rm Eichen Scheiter, 241 rm Buchen, 67 rm Eichen-, 4 rm Nadelholz, 9 rm Aspen-Knüppel, 55 rm Buchen-, 76 rm Eichen-, 6 rm Nadelholz-Stöcke, 6440 Stück Buchen, 1470 Stück Eichen, 200 Stück Nadelholz-Wellen, dabet ea. 4000 Buchen⸗Forstwellen; diese werden zuletzt versteigert, 8 Eichen Stämme von 31-56 em Durchmesser und 2,4—7,5 m Länge= 3,47 fm, 3 Birken Stämme von 18 24 em Durchmesser und 7— 10 m Länge= 0,87 fm, 17 Eichen ⸗Wagnerstangen= 1,60 fm, 11 Buchen Stangen= 0,37 fm. Die Zusammenkunft ist auf der Kreisstraße Lich—Hattenrod, an der Grenze des fürstlichen und Hatten⸗ röder Waldes. B. Dienstag den 11. Februar, von Vormittags genau 9½ Uhr an, in den Distrikten Mönchs wald und Mellbach: 1 544 Kiefern⸗Stämme von 15—34 em Durchmesser und 4— 23,2 m Länge= 215,36 fm, 100 Fichten⸗Stämme von 15—30 em Durchmesser und 6-20 m Länge= 45,65 fm; ca. 45 fm Fichten⸗ Derb⸗ und Reisstangen, unter letzteren etwa 2000 Hopfenstangen für Hopfenstangenhändler, Falls die Verstelgerung des Stangenbolzes zu viel Zeit in Anspruch nehmen sollte, wird am Verkauf der Hopfenstangen abgebrochen werden, das übrige Holz, insbesondere das Bauholz wird in erster Linie versteigert. Die Zusammenkunft ist auf dem sog. Schlagweg von Burkhardsfelden nach Lich, auf der Grenze des fürst— lichen und Albacher Waldes Lich am 30 Januar 1890 Dr. Dieffenbach. „ Aechte Bremer Cigarren Annonce. pr. Stück 5, 6 und 7 Pf., Wiederverkäufern zu Fabrik Den Einsender der anonymen Karte an mich, bezüg— preisen 77 435 Fr. Wagner. lich der Reichstagswahl(Unterschrift Keul, Melbach), 5 0 erkläre ich für einen Schwindler, derselbe soll offen ..—— hervortreten; bel Friedberg in der Rähe der Usa Herren— un Knaben Anzüge kauft man immer am besten und billigsten M. Neischer. findet er sich. 584 Nieder-Florstadt. C. W. Schaubach. Träber 8 sind abzugeben von Brauerei Steinhäußer. 59— 2 inget ff 5 601 Frische Schellfische Ph. Dan. Kümmich. Eine schwarze Schürze te dane 193 bei N 11 N 2 * 1 4 Einladung des Volksbildungs- Vereins zu Friedberg zu dem Donnerstag den 6. Februar,“ Abends 8 Uhr, iw Rathhaussaalé stattfindenden vo N trage des Herrn Reallehrers Opel über Erfahrungen und Erlebhnisse as N einer Reise in Frankreich im vorigen Jahre. a Dieser Vortrag wird solche Gegenstände und Ve hältnisse nicht berühren, die bei einem hnlichen Thegg im verflossenen Jahre bereits zur Sprache gekomme sind. N Der Eintritt ist Jedermann gestattet. 0 Friedberg den 5. Februar 1890, 1 Abend⸗ Unterhaltung. Zu unserer Sonntag den 9. Februar statifindend Abend⸗Unterhaltung ladet freundlichst ein der Vorstand des Gesangvereins 592 in Bauernheim. 4 Cricollaillen, Tricolsileidchen, Tricol-Jäckchen zu bekannt billigen Preisen empfiehlt 595. Alelter. Prima Stearinlichter, iter, öter, 6ter, per Packet 50 Pf., bel 599 J. A. Windecker. Metzer Dombau⸗Geldloose sind noch a M. 3 50 zu haben, Ziehung 12. Februar, Haupttreffer M. 30,000 Berliner Schloßfreiheitloose 1 t un hird hie 15 L. di yncen!. 59 auswärt gung ie Ie Einwe Jiebuisses ibschaftl Gemat ammissät Jud lug sil IOmäßbel werden von mir besorgt. San 340 Ph. Dan. Kümmich. em Frische Zander, Schellsische,, Labberdan, Bratbückinge 5 600 bet Wilhelm Fertsch. 300 hochfeine Bouxquinreste zu Hosen, Anzügen zur Hälfte des Preises 610 G. Schulhof. Fodener Mineral-Pastillen udolph Sack's Uorschuß-& Credit- Verein zu Friedberg 4 0 825 4 Eingetragene Genossenschaft aus Palenk Säemaschinen mit unbeschränkter Haftpflicht. 113 empfiehlt W. Bernbeck, Mete Ausweis pro Monat Januar 1890. in h nacht mit selbstthätiger Saatkastenregulirung und elast. Zug 607 A Erbsen, Linsen, Vo nen oerwen vorrichtung empfiehlt Kassebestand pro 1. Januar 1890 M. 42803. 83 znpfiehlt in bestkochender Waare Ina: A. Buch. Maschinengeschaft, Wechsel-Conto 2„29736. 79 V Fr. Gunderloch.. 2 in Hungen. 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