„ ne!: tiulch u. — — — * 2 1890. Samstag den 4. Januar. 2. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch 88 28 8 2 1 Erscheint dreimal wöchentlich 1d zwar Diensta und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. f* 99* Donnerstag und Samstag. Annoncen von Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. werden stets per Post nachgenommen. auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, Mit dem 1. Januar 1890 beginnt ein neues Quartals-Abonnement auf den„Oberhessischen Anzeiger,“ welcher auch ferner wöchentlich dreimal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. Derselbe bringt in seiner Eigenschaft als Kreisblatt die kreisamtlichen Erlasse, sodann eine kurze Uebersicht der interessantesten und bemerkenswerthesten Tagesbegebenheiten, besonders wichtige Neuigkeiten durch Extrablätter, allgemein belehrende und unterhaltende Aufsätze, landwirthschaftliche und gewerbliche Mitthellungen, geschaͤftliche Nachrichten, Marktberiche, Ver⸗ loosungen von Staatspapieren und lokale Notizen, außerdem woͤchentlich einmal in dem gratis beigegebenen Unterhaltungsblatt interessante Novellen und Erzaͤhlungen, Gedichte, Anekdoten, Rätbsel; sodann monatlich ebenfalls gratis in dem praktischen Rathgeber für Landwirthe Aufsätze und Notizen für die Landwirthschaft, in dem praktischen Rathgeber für's Haus interessante und belehrende Notizen für's Haus und die Familie. Das Abonnement beträgt bei der Verlags expedition ohne Bringerlohn vierteljährlich 1 Mark, durch die Post bezogen jedoch viertel⸗ jährlich 1 Mark 50 Pfennig. In Bad⸗Nauheim kann der Anzeiger auch bei Herr Peter Sprengel(Hauptstraße) bestellt werden, der denselben für eigene Rechnung, per Quartal 1 Mark 40 Pfennig, vertreibt. Der„Oberhessische Anzeiger“ kann nach auswärts auch durch Privatboten direct von uns bezogen werden. Bestellungen beliebe man baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unterbrechung eintritt. Den verehrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir das Blatt auch für das kommende Halbjahr zusenden, wenn nicht aus⸗ drücklich Abbestellung erfolgt. Die Expedition. Amtlicher Theil. Betreffend: Das Militär⸗Ersaßgeschäft pro 1890. Friedberg den 2. Januar 1890. Der Civil-Vorsitzende der Großherzoglichen Ersatz-Commission Friedberg an die Großherzoglichen Burgermeistereien des Kreises und das Großherzogliche Polizeicommissariat Wickstadt. Mit Aufstellung der Rekrutirungs⸗Stammrollen pro 1890 wollen Sie nunmehr alsbald beginnen und dafür besorgt sein, daß dieselben unfehlbar bis zum 18. Februar l. J. dabier eintreffen. Ich empfehle Ihnen dabei die genaueste Beachtung der ergangenen Be— stimmungen, namentlich des§ 46 der Wehrordnung vom 22. November 1888, Regierungsblatt Nr. 5 von 1889. Jusbesondere wollen Ste für rechtzeitige ortsübliche Bekanntmachung der Aufforderung Sorge tragen, daß in der Zeit vom 15. Januar bis 1. Februar nicht allein die Militärpflichtigen des Jahrgangs 1890, sondern auch diejenigen der Jahrgänge 1889 und 1888, sowie überhaupt alle Militärpflichtige, welche eine endgültige Entscheidung über ihre Dienstpflicht durch die Ersatzbehörden noch nicht erhalten haben, sich bei der Bürgermeisteret dessenigen Orts zur Stammrolle anmelden müssen, an welchem sie ihren dauernden Aufenthalt haben. Auf diese letztere Be— stimmung des F. 25, 2 d. Wö O., wird um so nachdrücklicher hingewiesen, als in den vorderen Jahren vielfach dagegen insofern gefehlt worden ist, daß Militärpflichtige aus anderen Kreisen des Großherzogthums, obgleich sie im diesseitigen Bezirk ihren dauernden Aufenthalt nicht hatten, nur aus dem Grunde in die Stammrollen des Kreises eingetragen worden waren, weil sie sich bier zu stellen wünschten. Sie wollen daher Anträgen, welche in dieser Beziehung an Sie gestellt werden sollten, unter keiner Bedingung stattgeben, die betreffenden Militärpflichtigen bezw. deren Angehörige vielmehr auf die bestehenden gesetzlichen Bestimmungen verweisen, sowie darauf aufmerksam machen, daß Leute, welche im dies⸗ seitigen Kreise nach den geltenden Bestimmungen nicht gestellungspflichtig sind und sich dennoch hier zur Musterung stellen wollen, zu derselben event. nicht zugelassen werden würden und sich die daraus dann eutstehenden Nachtheile selbst zuzuschreiben hätten. Ebenso ist es unter keinen Umständen statthaft, daß umgekehrt Militärpflichtige, welche in Ihren Gemeinden dauernden Aufenthalt haben, die Anmeldung deshalb unterlassen, weil sie sich in ihren resp. Heimathgemeinden melden wollen oder gemeldet haben, um sich demnächst in ihrem Heimathbezirk zur Musterung stellen zu können. In Faͤllen dieser Art, welche Ihnen bekannt werden, sind die Betreffenden von Ihnen zur Meldung anzuhalten. Außerdem ist eine von solchen Militärpflichtigen spaterhin, vor Beginn der Musterung, beabsichtigte Abmeldung nur dann entgegenzunehmen, wenn sie sich die Ueberzeugung verschafft haben, daß dieselben thatsächlich außer Arbeit getreten sind und den Ort verlassen werden. Ferner wollen Sie a. bel den Namen derjenigen Militärpflichtigen, von welchen sich ein Bruder im aktiven Dienst befindet oder ein solcher gleichfalls bei der Musterung hier oder auswärts zu gestellen hat, einen entsprechenden Vermerk machen. Die Militärpflichtigen würden daher bet Anmeldung der Stammrolle in dieser Hinsicht zu befragen sein; b. bei den Namen derjenigen Militärpflichtigen, welche schon gerichtliche Strafen erhalten haben, diese unter Angabe des verurtheilenden Gerichts und Datums des Urtheils eintragen, auch angeben, ob die Strafe verbüßt ist. 0 Indem ich Ihnen schließlich noch empfehle, bei der von Ihnen zu erlassenden Aufforderung wegen Anmeldung zur Stammrolle zugleich auf die Strafen aufmerksam zu machen, welche nach F. 25, 11 d. W. O. denjenigen treffen, welcher die vorgeschriebene Meldung zur Stammrolle oder zur Berichtigung derselben unterläßt, beauftrage ich Sie, am Schlusse der Stammrolle noch ausdrücklich zu bescheinigen: 1. daß, bezw. wann die Aufforderung sich zur Stammrolle anzumelden erfolgt ist, 2. daß die in derselben eingetragenen, nicht im Orte geborenen Militärpflichtigen dort ihren dauernden Aufenthalt haben, bezw. in Arbeit stehen, 3. daß die in Ihren Gemeinden zustaͤndigen, sich jedoch daselbst nicht aufhaltenden Militärpflichtigen angewiesen worden sind, sich bei der Bürgermeisterei ihres Aufenthaltsortes zur Stammrolle anzumelden. Dr. Braden. Betreffend: Das Militär Ersatzgeschäft pro 1890. Friedberg den 2. Januar 1890. Der Cwwil-Vorsitzende der Großherzoglichen Ersatz-Commission Friedberg an die Großberzoglichen Burgermeisteteien des Kreises und das Großherzogliche Polizei- Commissariat Wickstadt. Unter Bezugnahme auf§. 32 der Wehrordnung bemerke ich Ihnen, daß Gesuche um Zurückstellung Militärpflichtiger genau zu proto⸗ kolltren und die Protokolle mit Beilagen bis längstens zum 18. Februar 1890 anher einzusenden find. Frühere Reklamationen, welche pro 1890 erneuert werden sollen, wollen Sie durch Bericht einfordern und, wenn keine Ver— änderungen in den Verhäͤltnissen eingetreten sind, dies auf Seite 4 des Protokolls bescheinigen, andernfalls die etwaigen Aenderungen genau angeben. Dr. Braden Deutsches Reich. Jahres in der Aufrechterhaltung des Friedens an zustaͤndiger Stelle der„Nat. Itg.“ zufolge Darmstadt. Der Hofkutscher Schneider I. und der Alters- und Invallditätsversicherung. Der nach wie vor nichts bekannt 8 wurde zum Leibkutscher, der prov. Hofkutscher Kalser bittet Gott, ihm den treuen und erprobten Leipzig, 1. Jan. Die in Pegau erfolgte Kissel zum Hofkutscher und Hofstallbeiknecht Rath des Reichskanzlers noch viele Jahre zu] Verhaftung des Schriftsetzers Bruno Reinsdorf, Christ I. zum Hofreitknecht ernannt. erhalten. des Bruders des hingerichteten August Reinsdorf, Berlin. Der Kaiser sandte dem Reichs⸗— Ueber die einem hiesigen Blatte aussist darum angeordnet worden, weil Reinsdorf kanzler anläßlich des Jahreswechsels die waͤrmsten Sansibar vom 30. v. M. zugegangene telegra⸗sich von Amerika aus der Verbreuung verbotener Glückwünsche mit dem Dank für die aufopferade phische Meldung, daß Dr. Peters lebe und daß soctalistischer und anarchistischer Schriften schuldig Mitwirkung an den Erfolgen des abgelaufenen seine Expeditlon nicht niedergemetzelt sei, ist hier gemacht hat, Ausland. Belgien. Bruͤssel, 2. Jan. Der Berg⸗ mannsstreik greift in den Lütticher Bergbaubezirk über. Die von der Regierung unternommenen Schritte zur Beilegung des Massenstreiks eiterten. 8 Italien. Jan. mittag ig, 0 Quirinal, warf ein Individuum eine Rom, 2. Gestern Nach⸗ Q Büchse mit brennender Lunte vor das Portal des Schlosses und flüchtete sodann eiligst. Ein Gendarm drückte die Lunde aus. Das Individuum wurde ver— haftet; es entpuppte sich als der Sizilianer Tarcred Vita, ein dreißigjaͤhriger Mann, der früher Student in Pisa, dann Präfekt im Justitut Macchiavelli zu Florenz war. Der Verhaftete legt sich den Titel eines Professors der Paͤda— gogik bei. Das Gefäß enthielt eine ganz unge— fährliche Mischung von Petroleum und Firniß. — 2. Jan. Die Kaiserin Friedrich traf mit den Prinzessinnen-Töchtern heute Nachmittag von Neapel hier ein, von der ganzen königlichen Familie am Bahnhof erwartet. Die Begrüßung war eine äußerst herzliche. Die Kaiserin fuhr mit der Königin in einem Wagen, dem der Prinz von Neapel mit den Prinzessinnen Victoria und Margarethe folgte. Der Konig, die Königin und der Kronprinz geleiteten die Kaiserin in ihre Gemächer im Hotel Bristol. Auf dem Bahn— hofe waren auch der deutsche Botschafter Graf Solms, der englische Botschafter Lord Dufferin und die Spitzen der Behoͤrden zum Empfang anwesend. Türkei. Kreta. Schakir Pascha veröffent— licht die Liste der nicht amnestirten Kretenser, nämlich der Führer des Aufstandes und der Delegirten, welche in der griechischen Kammer die Forderung der Vereinigung Kretas mit Griechenland überreichten. Serbien. Belgrad, 2. Januar. Die Skupschtina genehmigte das Budget in nament— licher Abstimmung definitiv, ebenso den Ab⸗ lösungsvertrag mit der französischen Eisenbahn— betriebs-Gesellschaft und vertagte sich sodann. Ueber die serbischen Anlehensunterhandlungen mit einem französischen Bankhause und dessen Consortium verlautet in informirten Finanzkreisen, daß der Abschluß nahe bevorstehe. des Anlehens beziffert Franes nominal und soll es zur Bedeckung der Ausgleiche für die franzoͤsische Bahnbetriebs— gesellschaft und für die übersiedelte am 31. December hierher und ver⸗ nach Beendigung des Empfanges im bleibt bis zur Fastenzeit. von Dahomey ist gestorben. Der Betrag sich auf 26 Million Anglobank bestimmt sein. Rußland. Petersburg. Die Zarenfamilie Australien. Lagos, 2. Jan. Der König Aus Stadt und Land. k. Ober Mörlen. Montag den 6. Januar wird zu unserer Gemeinde in aller Stille ein Fest gefetert, wie sie selten vorkommen. An diesem Tage sind es 25 Jahre, daß unser verehrter Bürgermeister Jeckel sein Amt ange— treten hat. Es ist wohl bekannt, unter welch' wechseln⸗ den Umständen Jeckel sein Amt als Bürgermeister in unserer Gemeinde zu begleiten hatte, allein ex hat es verstanden, sich stets das Wohlwollen der Behörden und der Ortsbewohner zu sichern und ebenso bei seinen Collegen als geachteter und geehrter Mann darzustehen und so wird er auch an seinem Jubeltage von den Behörden und seinen Collegen geebrt werden. Unsere Gemeinde bat in ihm einen sehr tüchtigen Bürgermeister und auch sie wird nicht anstehen, seinen Jubeltag zu einen Ehren; tag der ganzen Gemeinde zu gestalten. Allerlei. Cassel, 1. Jan. In Hoͤnebach, Eisenbahnstatlon an der Thüringer Bahn, hinter Bebra, sind in der Sonntagnacht 12 Häuser ein Raub der Flammen geworden. Aachen, 2. Jan. Heute Abend brach im städtischen Lagerhause eine Feuersbrunst aus und legte das ganze Gebäude, worin alle Requisiten des Stadttheaters lager- ten, bis auf die Mauern in Asche. Die nahe gelegene Michaeliskirche mit dem Thurme stand in großer Gefahr, es gelang indeß den angestrengten Löscharbeiten, das Feuer von derselben abzuhalten, ein weiteres Umsichgreifen zu verhüten und das Feuer auf seinen Herd zu beschränken. Die Entstehungsursache ist noch unermittelt. Brüssel, 1. Jan. Das königliche Schloß zu Laeken ist verbrannt. Sämmtliche Kunstsammlungen in dem Schlosse sind zerstört, die Gemächer des Königs jedoch erhalten. Die Prinzessin Clementine, welche mit ihrer Erzieherin beim Ausbruch des Feuers im Schlosse an- wesend war, ist mit Mühe gerettet worden. Der Brand brach Nachmittags gegen 2 Uhr aus. Der König und die Königin befanden sich zu dieser Zeit im Brüsseler Schlosse, wo sie die Neujahrsglückwünsche entgegennahmen. Als die Meldung eintraf, wurde der Empfang abge⸗ brochen und die Königin begab sich sofort nach Laeken. Die Erzieherin der Prinzessin Clementine, welche anfäng lich vermißt wurde, ist nicht verunglückt und sind Per⸗ sonen überhaupt nicht zu Schaden gekommen. Das Schloß ist bis zu den Umfassungsmauern niedergebrannt. Bel dem Brande konnte nichts als die Brlesschaften und Doeumente des Königs gerettet werden; dagegen ver— brannten sämmtliche Tolletten und die gesammte Lelbwäsche der Köntgin, so daß noch spät Abends das Nothwendigste gekauft werden mußte. Zärich, 2. Jan. Gestern Abend um 10 Uhr brach im Foyer des Theaters Feuer aus, durch welches das ganze Gebäude zerstört wurde. Vom Publikum ist Nie⸗ mand verunglückt Von den Deecoratlonen wurde nichts gerettet; das anstoßende Staatsarchiv und das Reglerungs— gebäude blieben jedoch unversehrt. Neujahrs⸗ Gratulotions Enthebun gokarten haben weiter genommen: Mechaniker Fuendeling. Kirchliche Anzeigen für Friedberg Evangelische Gemeinde. Sonntag nach Neujahr. Pfarratmswoche Herr Pfarrer Velte. Gottesdienst in der Burglirche— Vormittags 9½ Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Klingenschmidt. Abends 5 Uhr: Herr Pfarrer Velte. Mittwoch, 8. Jan. Burgkirche, Abends 8 Uhr: (Einleitung in Passions-Andachten) Herr Candidat Allwohn.* 2 Katholische Gemeinde. Samstag Nachmittag von 4 Uhr an Beicht. Sonntag Morgen 6 Uhr: Beicht; 8/47 Uhr: Austhetlung der hl. Communlon. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Christenlehre und Andacht. Geld ⸗ Cours. Frankfurt am 2. Januar 1890 Geber. Nehmer. M. Pf. M. Pf. 20⸗Frankenstücke 16. do.. 8 16. Oollars in Gold.. 8 4. 15 Beat nününü 9. 75 „ al Mes, 8 63 Englische Sovereigns 20. 31 20. 26 Russische Imper tales—. 16. 65 rr Allen an Iufluenza-Erkrunkten, die sich Erleichterung und Linderung verschoffen wollen, seien angelegentlichst Fay's Achte Sodener Mineral- Pastillen empfohlen. Je 5—6 Pastillen in heißer milch aufgelöst, und in wiederholten Gaben beiß getrunken, üben einen wobltbätigen Einfluß auf die catarrballsch affleirten Or⸗ gane aus, bewerkstelligen eine leichte Schleimabsonderung und lindern somit die Heftigkeit und die Beschwerden des Catarrbs. Fay's ächte Sodener Mineral-Fastillen sind in allen Apotheken und Droguenhandlungen a 85 Uf. zu baben. 53 Holzversteigerung. Donnerslag den 9. Januar k. J. werden im Domantal⸗ wald Distrikt Scheidwald(bei Hirzenhain) versteigert: 1 Eichenstamm= 2,11 ebm(58 em mittenstark, 8 m lang), 3 Raummeter Eiche Werkscheiter; ferner Scheiter: 60 Rm. Buche, 2 Rm. Eiche J. 11 Rm. Eiche II. Cl.; stuüppel: 218 Rm. Buche(zumeist Stammknüppel), 24 Rm. Eiche, Kirschbaum; Reisig: 556 Rm. Buche, 26 Rm. Eiche; Stöcke: 35 Rm. Buche, 13 Rm. Eiche Zusammenkunft Vormittags 1211 Uhr auf dem Wege von Hirzenhain nach Glashütten am Distrikt Scheidwald. Weitere Auskunft hat Großh. Fokstwart Hartmann zu Lißberg zu ertheilen. Konradsdorf am 31. Dezember 1889. Großherzogliche Oberförsterei Ortenberg. Hoffmann. Cl., 12 Jagdverpachtung. Dieuslag den 4. Februar, Vormittags 11 Uhr, soll bei Wirth Pauly dahier die 62 ha enthaltende Jagd Holzversteigerung. Freitag den 10. Januar sollen im Domantal distriet Hochbolz 21 Kiefernstämme von 1 bis 33 em Durchmesser und bis zu 10 Meter Länge mit zusammen 5,34 fm;- 332 Rm Kiefernknüppel; 1100 Buchen-, 500 Eichen- und 3260 Kiefern Wellen versteigert werden. Die Zusammenkunft ist morgens 8 Uhr auf dem Vieinal— weg zwischen Kaschen und Großkarben im obigen Distriete. Engel's Plülhenhonig 70 Flaschen à M. 1 und M. 12 5 Ban. Aang. verbesserte Original-Theerschwelelseise v. bergmann& Co., Berlin u. Frankf. a. H. Heldenbergen den 2. Januar 1890. Großherzogliche Oberförsteret Altenstadt. Pückel. 47 9 Holzversteigerung. Die auf Dienstag den 10. Dezember v. Is. anbe⸗ rgumte Holzversteigerung im Oppershofer Gemeindewald, welche wegen ungünstiger Witterung nicht abgehalten werden konnte, soll nun Montag den 6. d. Mts., Vor mittags 10 Uhr anfangend, abgehalten werden. Oppershofen den 2. Januar 1890. Großherzogliche Bürgermeisteret Oppershofen. 89 Schmidt. des Erbstädter Domantalwaldes auf 12 Jahre verpachtet werden. Personen, welche diese Jagd zu pachten beab— sichtigen und deren Qualifikation hierzu nicht notorisch vorliegt, haben sich bet dem Großherzoglichen Oberförster dahier binnen 14 Tagen hlerüber genügend auszuweisen. Heldenbergen den 2. Januar 1890. Großherzogliche Oberförsterei Altenstadt. Pückel. Holzversteigerung. Montag den 6. Januar l. J. sollen in dem von In plombirten Sehachteln werden aus den theker, in Bad- Naubeim bei Ph. J. Weiss. Emser Victoriaquelle K. acto 443/10. König Wilhelm's-Felsenquellen, Ems. Harnter'schen Wald beim Häuserbof versteigert werden: 107 Fichten⸗Stämme von 14 32 em Durchmesser und 11—17 Meter Länge; 205 Fichten-Derbstangen von 10 bis 15 em Durchmesser und 12 bis 17 Meter Länge; 168 Rm. Nadelreisig mit Schichthaufen von 7 Meter Länge,(sämmtliches Holz llegt am Fußweg.) Zusammenkunft Vormittags 10 Uhr an der Staats-* 20 und 40 Pf. bei straße beim Häuserhof. Echzell den 2. Januar 1890. 2 W. Präfried. s Kein Husten mehr! brauch der O. Tietze's Zwiebelbonbons. Franz Stamm. Friedrichs dorfer Zwie back empfiehlt 6 Ph. Dan. Rümmich. Imser Pastillen üchten Salzen unserer Ouellen dargestellt und sind ein bewährtes Nittel gegen Husten, Heiserkeit, Verschlei- mung, Magenschwäche und Verdar ungsstörung. Vorräthig in Friedberg bei W. 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Die Beerdigung findet Sonntag den 5. Januar, Nachmittags 3 Uhr statt. Besondere Einladung erfolgt nicht. Brauerei zum steinernen Haus. Heute Samstag, morgen Sonntag und Montag grosses Concert und Vorstellung der bekannten und beliebten Variété-Gesellschaft des Herrn Jos. Weiß aus Worms. Am Samstag und Montag beginnt die Vorstellung um 8 Uhr Abends, am Sonntag Nachmittags 4 Uhr und Abends 8 Uhr. Sämmtliche Vorträge unter Zitterbegleitung. Entres frei. Zu zahlreichem Besuche ladet ein IEBudelius. Cöln 1889. 1 Auszeichnung. Ehrendiplom mit Stern. G 6 5 à H. 1.70. 1. 80.. 90 brannler b Ia. 5 0 fle trifft alle anderen Sorten in Aroma, 5 in Helden bergen! Gerson Sichel und Is 2 Gun 5 Gettenau 1 reit in Reichelsheim: F. B. Schwarzzin Rodheim: D. Stern 1, in Wohnbach: Dav. Mayer. Bonn mit Dampfmaschinenbetrieb. U per Plund. Reinheit und Kraft In Friedberg bei: L. Adler, Ferd. Damm, Fr.. Sch 93 1 757 zeuerz in Hungen: A. Buch; in Klein-starben: A. Zuntz sel. We, Königl. 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Nach Beschluß der Generalversammlung vom 29. Sep⸗ tember 1889 wird die Spare, Leib, und Cxeditvereins⸗ Kasse„Frühling“ e. G. mit unbeschränkter Haftpflicht zu Nieder ⸗Eschbach nunmehr ihre Firma„mit be⸗ schränkter Haftpflicht“ führen. Es werden daher aller Gläubiger oben besagter Kasse aufgefordert, sich bei dem unterzeichneten Vorstande binnen 14 Tazen zu melden. Nieder⸗Eschbach den 24. Dezember 1889. Für den Vorstand: Ludwig Fahz, Vorsteher, Adam Schmidt Dienstmädchen, auch 1 2 Ein tüchtiges das in allen Hausarbeiten erfahren ist und kann, kann auf Petritag eintreten. Frau Elise Bindernagel. Strick u olle in allen Farben und Sorten neu angekommen bei M. Volk, 84 zwischen den Apotheken. Unterhosen, Unterjacken, wollene gewebte Hemden J. Keim. Feinste Punsch⸗Essenzen 2 Arrac, Rum und Cognat in besten Qualitäten empfiehlt W. Bernbeck. k riedrichsdorfer Westen u. Wämse, sowie Jagdwesten in Prima ⸗Waare billigst bei 25 Heinr. 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