* chpud mild und filben Tose. J N g. Gaisla 77 let. ileaurstoff“ M lieu Ausbut 6 8 5. Biel. 2 * Trank 9 * 80 1* I. J. bekannt zu machen. aalelmrers Dienstag den 1. Juli. M 76. Oberhessischer Anzeiger. ird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben. r Kreisblatt für den Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Kreis Friedberg. Donnerstag und Samstag. noncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. Amtlicher Theil. f treffend: Den Landkalender für 1891. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Friedberg den 28. Juni 1890. Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 1 In den nächsten Tagen werden Ibnen die Landkalender-Bestellzettel für 1891 zugehen, welche Sie den betr. Polizeidienern mit geeigneter Leisung behaͤndigen und nachdem sie ausgefüllt worden gelegentlich wieder an uns oder unseren Gehülfen Kreuder einsenden wollen. Wir empfehlen Ihnen, auf möglichste Verbreitung bezw. auf möglichst großen Absatz des genannten Kalenders hinzuwirken. 8 9— treffend: Das Sachregister zum Großherzoglichen Regierungsblatt. Dr. Braden. Friedberg den 28. Juni 1890. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien und Kirchenvorstände des Kreises. Wir benachrichtigen Sie andurch, daß die in Folge unseres Ausschreibens vom 2. Mai l. J.— Oberhessischer Anzeiger Nr. 53— stellten Exemplare der Fortsetzung des rubr. Sachregisters Ihnen in den nächsten Tagen zugesandt werden und empfehlen Ihnen dafür besorgt 1 sein, daß der Subscriptionsbetrag von M. 1.35 an die Kreiskasse dahier, welche die Vorlage geleistet hat, 4 baldigst bezahlt wird. Dr. Braden. die Großherzoglichen Bürgermeistereien Friedberg, Butzbach, Unter Bezugnabme auf unsere Verfügung vom 31. Mai l. J.— Pberhessischer Anzeiger Nr. 64.— und nachdem, laut Ihrer Berichts— zeig stattungen, die Aufstellung der Listen der Urwähler und der Listen er nach Art. 9 des Gesetzes vom 8. November 1872, die Zusammen— gung der beiden Kammern der Stände und die Wahlen der Abge— Edneten betreffend, zu Wahlmännern wählbaren stimmberechtigten Ur⸗ gähler erfolgt und den betreffenden Großherzogl. Steuercommissariaten uin Amtshandlung mitgetheilt worden sind, sowie ferner in der Vor— Aussetzung, daß die Wahl der Urkundspersonen zu der zu bildenden Vahlcommission vorschriftsmäßig stattgefunden, verfügen wir zufolge Kuftrags Großherzoglichen Staatsministeriums vom 28. l. Mts. nun⸗ nehr das Folgende: 1. Mit der Offenlegung der Wählerlisten ist Montag den 7. Juli l. J. u beginnen; es hat deßhalb Seitens der Wahl-Commission die er— Irderliche Bekanntmachung— Formular F.— alsbald zu erfolgen. Daß, und wann dies geschehen, ist bis längstens 5. k. Mts. an uns berichten. g 2. Nach Ablauf der Offenlegungsfrist, also am 10. Juli l. J., t Bescheinigung über die geschehene Offenlegung auf Formular F. aus- ufertigen. Ueber etwaige Einwendungen hat die Wahl-Commission zu eutscheiden und ist im Falle eines Recurses uns Zwecks Herbeiführung der Entscheidung des Kreisausschusses— darüber alsbald Vorlage zu gnachen. Auf Grund der Entscheidung der Wahlcommission oder solcher s Kreis-Ausschusses sind die Listen zu ergänzen oder zu berichtigen. fiernach, oder sofern Einwendungen nicht stattfanden, hat die Fest⸗ lung in der nach F. 21 Absatz 4 und 5 der Wahlanleitung vor— schriebenen Weise zu erfolgen. 4 5 3. Die Wahlmännerwahlen haben am 23. Juli. an finden. Local, Tag und Stunde der Wahl sind spätestens am 19. Juli (Anlage G. zum Wahlprotokoll.) In dieser ekanntmachung ist ausdrücklich zu verkündigen, daß Diejenigen, Pe t der Entrichtung ihrer schuldigen direkten Staatssteuer, oder fa 1 zu einer solchen nicht herangezogen sind, sich mit ihrer Communal— zuer länger als zwei Monate im Rückstande befinden, nur dann zur Asstimmung zugelassen werden können, wenn sie diesen Rückstand noch is zur Wahl abführen, und daß solches geschehen, der Wahlcommission zurch Vorzeigung ihrer Steuerquittung nachweisen. 4 4. Etwa während der Offenlage der Listen vorgebrachte Rekla⸗ nationen müssen bis zu jenem Termin(23. Juli l. J.) zur Erledigung (ehe oben) gebracht worden sein. S männer. Seelenzahl. Wahlmänner. 1„ 17 5 5 Fauerbach v. d. H. 504 1 mit Burgwald(als Gambach 1408 2 eigener Wahlbezirk) 5002 20 Irlede l, 804 1 III. Wahlbezirk. Hoch Welsel mit Mal— N Gemeinden: bach und Bodenrod 975 1 hbach 2832 5 Kirch Goͤns. 639 1 Friedberg am 30. Juni 1890. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg Fanerbach v. d. H., Gambach, Griedel, Hoch-Weisel, Maibach, Bodenrod, uch Göns, Münster, Hausen, Münzenberg, Trais-Müͤnzenberg, Langenhain, Nieder-Mörlen, Nieder-Weisel, Ober-Mörlen, Oppershofen, Ostheim, b Pohl⸗Göns und Rockenberg. 5. Auch hat nach Feststellung der Liste der Stimmberechtigten die Wahlcommission diese Liste der betreffenden Großherzogl. Districts-Ein— nehmerei, sowie demnächst dem Gemeinde-Einnehmer, mit dem Ersuchen zuzustellen, die Namen derjenigen darin aufgeführten Personen, welche mit der Entrichtung ihrer Staatssteuer, oder falls sie zu einer solchen nicht herangezogen sind, ihrer Communalsteuer, länger als zwei Monate sich im Rückstande befinden, in der Spalte„Bemerkungen“ mit„St. R.“ bezw.„C. R.“(Restant) in rother Tinte zu bezeichnen und ihr, nach⸗ dem solches geschehen, die Liste möͤglichst beschleunigt zurückzugeben. Den Gemeinde-Einnehmern ist dabei zu bemerken, daß sie nur solche Communalsteuerpflichtigen Personen als Restanten bezeichnen dürfen, welche eine Staatssteuer überhaupt nicht entrichten. 6. Die Zustellung der Wählerlisten an die bezüglichen Erheber hat Seitens der Wahlcommissionen so zeitig zu geschehen, daß solche vor dem Wahltermin wieder in Ihre Hände gelangt sein können. 7. Bei Abhaltung der Wahl werden die Wahlcommissionen sich genau nach den Vorschriften der Wahlanleitung,§§. 25 und folgende, und der Ihnen mit unserem Ausschreiben vom 20. Mai 1887 mit⸗ getheilten„Aenderungen der Anleitung zur Vornahme der Wahlen der Wahlmänner für die Ernennung der Landtagsabgeordneten“ richten. 8. Zur Vermeidung von Irrthümern wollen wir hier noch aus— drücklich hervorheben, daß in Wahlgemeinden, welche aus mehreren Gemeinden zusammengesetzt sind, die Wahl in der am meisten bevöl⸗ kerten Gemeinde vorzunehmen sei, wohin sich die Stimmberechtigten aus der anderen Gemeinde zur Abstimmung zu begeben haben(vergl. 24 der Wahlanleitung) und daß auch in diesem Wahlorte die Offenlage der Listen der Stimmberechtigten und Wählbaren der aus mehreren Gemeinden zusammengesetzten Wahlgemeinde stattzufinden habe(vergl.§. 15 der Wahlanleitung). 9. Eine Uebersicht über die Wahlgemeinden, ihre Seelenzahl und die Zahl der zu wählenden Wahlmänner in jeder Wahlgemeinde folgt unten. 10. Schließlich machen wir noch darauf aufmerksam, daß im Falle der Zuziehung eines Protokollführers, solcher vorher zu dieser Handlung von uns besonders verpflichtet und daß dies geschehen, in den Wahlakten beurkundet sein muß. Eintretenden Falles wollen Sie daher rechtzeitig die Sistirung des erwählten Protokollführers zur Verpflichtung(an einem Amtstag) veranlassen. Bezüglich Offenlegung der Wahllisten ist, wie oben gesagt, bis zum 5. k. Mts. und bezüglich etwaiger Reklamationen gegen die Listen ist am 10. k. Mts. berichtliche Anzeige anher zu erstatten. Dr. Braden. Seelenzahl. Wablmünner. Wahlmänner. 1325 5 Seelenzahl. Nieder-⸗Welsel. Münster mit Hausen und Oes.. 354 1 Ober-Mörlen mit Münzenberg mit Trals⸗ Hasselheck 1908 3 Münzenberg... 1042 2 Oppershofen 633 1 Langenhain mit Ziegen⸗ Ostheim 419 1 i 1 Pohl Goͤns. 619 1 Nleder⸗Mörleng. 707 1 Rockenberg. 1255 2 . N 9 70 Betreffend: Einsendung der Tabellen über das im I. Quartal 1890 gefallene Vieh. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir erinnern die Rückständigen an die umgehende Erledigung unseres Nr. 71— bei Meidung eines Wartboten. Die Maul- und Klauenseuche ist in In Langenhain bei 1 Bekanntmachung. folgenden Orten festgestellt und Stallsperre angeordnet worden: Kuh und 1 Rind des Balthaser Keßler; In Ockstadt in der Schafherde; In Nonnenroth in vier Gehöften; In Lich in zwei Gehöͤften; Friedberg den 28. Juni 1890. Erledigt. Die Ausschrelben gegen Ferdinand Friedberg den 25. Juni 1890. Schulz von Aubstadt, und Thulsken Elle von Buttstadt. Ausschreibens vom 17. Friedberg den 28. Juni 1890. Dr. Braden. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Der Großherzogliche Amtsanwalt. Krämer⸗ Deutsches Reich Darmstadt, 27. Junl. Zweite Kammer. Auf der Tagesordnung stehen Rückäußerungen der 1. Kammer. Zum Landeskreditkassen Gesetz hatte die zweite Kammer beschlossen, die Kasse mit der Hauptstaatskasse zu ver einigen. Die erste Kammer will jedoch eine gesonderte Kassenverwaltung. Die I. Kammer hat den Erlaß der Erbschaftssteuer für eine Schenkung der VPrinzessin Karl an das„Elisabethenstift“ in Darmstadt im Betrag von 60,00 M. einstimmig bewilligt; es erfolgt Beitritt. Betr. das Brückengeld bei Worms beschließt die Il. Kammer nach Beschluß der JI. Kammer, die Regterung um Gewäh rung von Abonnementskarten zu ersuchen. Die Beschlüsse der Kammer, betr. Vorlage eines neuen Gewerbesteuer— gesetzes und betr. ein Ersuchen an den Bundesrath wegen Aufhebung aller Staatsklassenlotterten werden gegen die Beschlüsse der I. Kammer beibehalten. Dasselbe geschieht zum Beschlusse 2. Kammer(zum Antrag Arnold), alle Wasserfallzinsrechte, die nicht auf privatrechtlichen Titeln beruhen, aufzuheben. Dem Beschluß erster Kammer, die Hausinbustrie bei der Frage der Erhöhung der Gewerbe— steuer auf Hausirhandel und Wanderlager auszunehmen wird beigetreten. Die erste Kammer hat in Betreff der Besteuerung der Consumvereine veschlossen, diese zu besteuern, wenn die Vereine„gewerbliche Gewinne an streben.“ Der Ausschutz will den Zusatz:„und vertheilen.“ Abg Haas beantragt den Zusatz:„bei einer den üblichen Zinsfuß überschreitenden Dividende“ Der Ausschußantrag mit diesen Zusatz Haas wird angenommen.— 26. Juni. Die Erste Kammer hielt heute zwei Sitzungen ab, eine Vor mittags und eine Nachmittags-Sitzung. In beiden handelte es sich hauptsächlich um die Nebenbahn Vorlage. Die Kammer schloß sich durchweg den Anträgen ibres Ausschusses an, die zumeist mit den Beschlüssen Zweiter Kammer übereinstimmen, außerdem aber noch weitere Linien(Lollar— Londorf, von Worms über Rheindürkheim, Eich, Gimbsheim nach Guntersblum, von Laubach zur Station Mücke der Oberhessischen Babnen) beantragen, die einen Kostenaufwand von über 3 Millionen erheischen würden.— 27. Juni. Die Zweite Kammer genehmigte sämmtliche von der Ersten Kammer beschlossenen Bahn; linten, mit Ausnahme der Strecke Worms Guntersblum. — 28. Juni. Heute Mittag 12½ Uhr ist der XXVI. Landtag von Seiner Könzglichen Hoheit dem Großherzog mit folgender Thronrede geschlossen worden. Meine Herren Stände! Es ist Mir eine angenehme Empfindung, Ihnen bei dem Schlusse des XXVI Landtags persönlich Meinen Dank und Meine Anerkennung aussprechen zu können für die Hingebung und Pflichttreue, mit welchen Sie während desselben sich den Angelegenheiten des Landes gewidmet haben. Nachdem in den vorausgegangenen Land— tagsperioden die Gesetzgebung auf fast allen Ge— bieten, zuletzt in bezug auf die direkte Besteuerung und die Landeskultur, zu einem gewissen Abschlusse gelangt war, sind es jetzt nur verhältnißmäßig wenige, wenn auch nicht unwichtige gesetzgeberische Aufgaben gewesen, welche Ihre Thätigkeit in Anspruch nahmen. Um so mehr durften Sie, Dank dem günstigen Stande der Finanzen des Landes, im Einveruehmen mit Meiner Regierung sich mit Einrichtungen und Maßnahmen zur Förderung der Wissenschaft, des Unterrichts, der öffentlichen Wohlfahrt im allgemeinen, insbesondere der Land⸗ wirthschaft, des Handels und der Gewerbe und vor allem des Verkehrswesens befassen. reicher und nahmhafter als je sind die Mittel, Reich und die Gesinnungen seines Oberhauptes uns gewährleisten, zum Wohle Meines geliebten Landes und Volkes ihre ungestörte Verwendung finden. Indem Ich Sie mit dieser Hoffnung und diesem Wunsche zu Ihrer gewöhnlichen Thätigkeit entlasse, ertheile Ich Ihnen gleichzeitig die Versicherung Meines fortdauernden landes— fürstlichen Wohlwollens. — Dem Hauptmann a. D. Freih. von Nor⸗ mann wurde der Charakter als Major verliehen und der Gerichtsschreiber-Aspirant Flick in Mainz zum Staatsanwaltsgehilfen bei dem Landgericht der Provinz Rheinhessen ernannt. Berlin, 27. Juni. Die Ankunft der Kaiserin und der kaiserlichen Prinzen auf Saßnitz erfolgte heute. Die Kaiserin traf in Bergen auf Rügen 2½ Uhr Nachmittags ein, von wo aus die Fahrt nach Saßnitz erfolgte. — 27. Juni. Das Abkommen mit England wegen der ostafrikanischen Schutzgebiete ist, wie es heißt, im Laufe des gestrigen Tages definitiv zu Stande gekommen und wird voraussichtlich alsbald dem englischen Parlamente zur Geneh⸗ migung vorgelegt werden. Die Insel Mafia an der ostafrikanischen Küste soll dem deutschen Schutzgebiete zugewiesen sein. Der Kaiser hat dem Reichskommissär Major von Wißmann drei der in Ostafrika vorzüglich sich bewährthabenden Marine⸗Geschütze und eine Feldbatterie für die deuische Schutztruppe zum Geschenk gemacht. Wißmann bat aber den Kaiser, ihm nur zwei Geschütze zu belassen und ihm für die anderen ebenfalls Schnellfeuerkanonen zu geben. Vom Könige der Belgier ist an Wißmann die Ein⸗ ladung zu einem Besuche gelangt, den derselbe von Köln aus zu machen beabsichtigt. — 27. Juni Der Reichstag genehmigte in dritter Lesung die ersten 16 Paragraphen des Gewerbegerichts⸗ gesetzes wesentlich nach den Beschlüssen der zweiten Lesung, nur Paragraph 1 mit der Abänderung, daß die Geneh migung des Ortsstatuts nur dann zu versagen sei, wenn dessen Bestimmungen den Gesetzen widersprechen, und daß die Versagung resp. Genehmigung mit Gründen zu ver— sehen sel. Auch die übrigen Paragraphen der Vorlage wurden wesentlich nach den Beschlüssen der zweiten Lesung angenommen; abgelehnt wurden die wiederholten Anträge der Socialisten, daß die Wählbarkeit mit dem 21. Lebens- jahre eintrete und das Wahlrecht auch den Frauen zustehe. Zu Paragraph 72 wurden die Anträge Auer und Eberty auf Einschränkung der Wirksamkeit der Innungen ebenfalls abgelehnt.— 28. Juni. Der Reichstag nahm den Ver⸗ tagungsantrag vom 8. Juli bis zum 18. November mit dem Antrage des Grafen Ballestrem an, wonach die Arbetterschutzgesetz-Commission zur Fortsetzung der Be⸗ rathungen vom 4. November ab ermächtigt wird. Bei der dritten Berathung der Friedenspräsens Vorlage em⸗ pfiehlt Reichensperger in Rücksicht auf das Ausland eine möglichst einstimmige Annahme. Rickert ist gegen die Vorlage, weil die Regierungen keine Coneesstonen machten. Der Schatzseeretär weist nochmals auf seine finanziellen Eiklärungen bei der zweiten Lesung hin. Friesen ist für die Vorlage, jede Stimme für die⸗ selbe vermehre die Friedensbürgschaft. Die Vorlage über die Friedenspräsenz wurde darauf in dritter Lesung un: Zahl- verändert gegen die Stimmen der Frelsinnigen, der Volks⸗ partei, der Soelalisten, weniger Mitglieder des Centrums welche Sie für die Zwecke der Hochschulen, des und eines Welfen genehmigt, sodann der dritte Nachtrags⸗ etat von rund 73 Millton Mark an die Budget Com mission Volksschulwesens, der verschiedenen Zweige der verwiesen.— Die Budgeteommisston des Reichstages strich Landwirthschaft, sowie zur Unterstützung der Kreise und Gemeinden in bezug auf öffentliche Unter— nehmungen Meiner Regierung zur Verfügung gestellt haben; vor allem reichlich haben Sie die Mittel bemessen, welche der Ausdehnung und Vervollkommnung des Eisenbahnnetzes im Lande zu dienen bestimmt sind. Ich gebe mich der Hoffnung hin, daß alle diese Mittel unter dem Schutze und Schirme des Friedens, welchen das im Ordinarium des Heeresetats im dritten Nachtrags⸗ etat die für Unteroffieier-Dienstprämien geforderten M. 1,722 250, ferner M. 225,000 für ein neues Remon— tedepot, sowie M. 7150 bei der Verwaltung der Remonte⸗ depots und genehmigte die übrigen Posten des Ordina⸗ riums, sowie das Extraordinartum. — 27. Juni. Die„Nat.⸗Ztg.“ schreibt: Im Reichstag ist das Gerücht verbreitet, daß der Kriegsminister, General von Verdy du Ver— nois, seine Entlassung nachgesucht habe. In parlamentarischen Kreisen gilt die Nachfolgeschaf des Generallieutenants v. Wittich in der Ueber nahme des Kriegsministeriums als sicher. Finanz N rath Jenke soll der„Lib. Corr.“ zufolge a Maybach's Stelle das Ministerium der öffent. Der„Reichsaß, zeiger“ veröffentlicht die Ernennung des Staatz lichen Arbeiten übernehmen. secretärs von Marschall zum Wirkl. Geh. Rat mit dem Prädikat Excellenz. Kier ist um 8 Uhr Abends mit dem Manöver-Uebungs⸗ geschwader in See gegangen. Wiesbaden, 26. Juni. Der Erbpring von Meiningen ist heute, von Berlin kommend, hier eingetroffen. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Pest, 28. Jun. Die ungarische Delegation wurde heute durch den Minister Kallay, der im Namen des Kaisers dankte, geschlossen. gation erblicke im Dreibund die bedeutsamst⸗ Friedensgarantie. Belgien. Brüssel, 29. Juni. Die Schwit rigkeiten, welche dem Abschlusse der Antisklaverel⸗ Conferenz durch die Haltung Hollands sich end gegenstellten, sind gehoben worden. Der Ven; treter der Niederlande hat gestern die grundsätz' liche Zustimmung seiner Regierung zu der Ein führung von Einfuhrzöllen in das Congobeckan angezeigt, so daß nunmehr Einstimmigkeit üben diese Fragen vorhanden ist. Dänemark. Helsingör, 28. Juni. Kaiser Wilhelm ist mit dem deutschen Geschwader heut Nachmittag 4 Uhr hier eingetroffen und wurdt unter Kanonensalut vom Könige, sowie den Prinzen des Königshauses, welche dem Kaisen auf dem„Dauebrog“ entgegengefahren waren auf der Landungsbrücke begrüßt. Nach de! Vorstellung der höheren Offiziere durch den König fuhren beide Monarchen, denen Prinz Heinrich und der Kronprinz von Dänemark im zweiten Wagen folgten, nach dem Bahnhof! und von da nach Fredensborg. Frankreich. Paris.„Capitän Fracassa“ meldet, das Einvernehmen zwischen Frankreich und Rußland sei neuerdings concreter geworden, jedoch sei ein Vertrag vorläufig noch nicht abge⸗ schlossen. g Großbritannien. London, 27. Jun Im Unterhaus erklärte Fergusson auf eine Anfrage, territorialen Gewässerg Helgolands werden von England nicht behalten die Fischereirechte in den hinsichtlich der anderen Rechte der englische! Fischer würden Vorkehrungen getroffen. Italien. Rom, 27. Juni. Der Gemeinde rath hat seine Demission genommen, da er da Gesetz über die Communalverwaltung nicht gul heißen könne. Die Krisis beschäftigt die öfen liche Aufmerksamkeit. Die Mehrzahl der Blättel ergreift für den Gemeinderath Partei, dagegen erklart die„Opinione„ das Land und das Parla ment hätten die Pflicht, die Communalverwaltul streng zu überwachen, und die„Riforma“ schreibli „Der Gesetzentwurf, der nur den Klerikalei mißfallen könne, verletzte viele Privatinteressen dies erkläre das theilweise Wiederstreben gegelf Jui die gesunden Maßregeln der Regierung. zwischen wächst die Agitation in der Bevölkerung l. Mts.— Oberhessischer Anzeigen Der Kaiser hat sich heut“ auf dem Panzerschiff„Kaiser“ eingeschifft unn Tisza betonte, die Del U in 0 Bulgarien. Sofia, 28. Juni. Mit dei 5 Fark in Blumen verschwendet werden, die ) Obentexpreßzuge traf gestern Abend unerwartet N uz Ferdinand von Bulgarien in Wien ein nabm im Palais seiner Mutter, der Her— cin Clementine, Wohnung. Kurz nach seiner Meunft richtete Ferdinand an den bulgarischen Muisterpräsidenten Stambuloff ein Telegramm, dein er seine glückliche Ankunft in Wien mel— dee. Prinz Ferdinand wird hier mehrere Aerzte tesultiren und dann nach Karlsbad reisen. Neinz Ferdinand bestätigte das Todesurtheil cen Panttza. Rußland. Petersburg. Der„Regierungs— he“ veroffentlicht die Gesetze betreffend die Jägung silberner Scheid münzen in Hohe von Million Rubel und betreffend die Ein— rung einer Zuschlagssteuer auf Zucker von Kopeken per Pud. Afrika. Sansibar, 28. Juni. Der Araber lohamed Kassim, welcher 1886 den deutschen lufmann Giesecke in der Nähe von Tabora mordete, nebst 2 anderen Arabern, wurde n dem stellvertretenden Reichscommissär in afrika vor ein Kriegsgericht gestellt und nach — Aus Stadt und Land. . Friedberg. Sonntag den 6. Juli, Nachmittags uhr veranstoltet der Musikoerein ein Concert in der radtkirche. Wie in dem Vorfahre wird der Eintritt ventgelilich sein, jedoch werden am Hauptportale von en und Aus tretenden gern Gaben in Empfang genommen piden, die nach Abzug der Kosten dem Stadtkirchenbau Frein überwiesen werden sollen. „d. Friedberg. Es hat sich in den letzten uhren die Sitte der Blumenspenden bei vorkommenden krauerfällen in dem Maße verallgemeinert, daß sie in tanchen Fällen fast zur Unsitte geworden. Läßt sich auch icht leugnen, daß Blumenspenden als Zeichen der Theil uhme auf die Hinterbliebenen einen wohlthuenden Ein⸗ suß ausüben, und ist es desbalb gewiß nicht zu wünschen, uß diese— in mäßigen Schranken gehalten schöne— ite ganz beseitigt werde, so ist es anderseits doch auch ncht zu billigen, daß in manchen Fällen Hunderte von doch nach venigen Stunden verwelkt sind. Wie viel Noth und Elend nten mit dem aufgewendeten Geld gelindert werden nnen! Noth und Elend, zwei Faktoren. die in der Jetzt it so reichlich auftreten und so viele Ansprüche auf ein nenschenwürdiges Dasein vernichten! In Berücksichtigung eser Thatsachen haben die Mitglieder des hiesigen Be türks Lehrervereins in übrer letzten Sitzung beschlossen, sich zem Vorgehen in anderen Städten anschließend, in Zu kunft bei vorkommenden Trauerfällen, namentlich wenn zorausgesezt werden darf, daß Blumenspenden reichlich intreffen werden, sich der vom Vereine ausgegebenen Rarten zu bedienen, um ibr Meileld auszudrücken. Die— selben sind zu 50 Pfennig das Stück bel Lehrer Monsck dahler zu erhalten. Der Ertrag fließt dem Lehrer Walsen— 7 g Sängerfest mit einem Lied eröffnet. ffolgter Verurtheilung gestern mit dem Tode begruͤßte sodann die Festgenossen im Namen des Festortes e. 8 uch den Strang bestraft. in einer längeren Rede, in welcher er dle bildende und stifte zu. bd. Bad Nauhelm. Der Großherzog und Prin- zessin Viktoria von Battenberg haben je 100 Mark zum Baufonds des Kurhospitals gegeben, dessen Räume er⸗ weitert werden sollen. Zugleich hat Prinzessin Viktoria das Protektorat über das Kurhospital übernommen. bd. Bad Nauheim, 29. Juni. In der vergangenen Woche trafen 396 neue Kurgäste ein, im ganzen nun- mehr 3630. Eine erhebliche Anzahl von Fremden, welche ihre Kur beendet hatten, resste in letzter Woche ab. Es wird viel über leerstehende Wohnungen geklagt. Auch die Geschäftsleute klagen über den schlechten Gang der Ge— schäfte in diesem Sommer. r. Nlieder-Mörlen. Vom herrlichsten Wetter be— günstigt wurde gestern das Sängerfest, verbunden mit der Fahnenweihe, des Vereins Kirchenchor dahter abge— halten. Von allen Seiten waren die Sänger und Fest— genossen, insbesondere die Kurgäste von Bad Nauhelm in dichten Scharen in unser festlich geschmücktes Ort herbei— geeilt. In dem stattlichen Festzuge waren der Gemeinde— vorstand, 14 Vereine und zwei Musikkapellen vertreten. Die Fahne wurde von Festjungfrauen getragen. Ein schöͤner gelegener Festplatz durfte kaum zu finden sein, eine große Wiese dicht an dem Ufer der Usa mit einem herrlichen Ausblick auf das Frauenwäldchen. Nach Ankunft des Festzuges auf dem Festplatze, wurde das elgentliche Pfarrer Jenewein veredelnde Wirkung des Gesangs hervorhob. Die An— sprache schloß mit Worten des Dankes und einem Hoch auf die erschtenenen Vereine. Eine der Festjungfrauen überreichte hierauf mit warmen und verständlich gesprochenen Worten die prachtvolle Fahne an den Verein. Nun be—⸗ gannen die Vorträge der einzelnen Vereine, welche mit⸗— unter recht Anerkennenswerthes boten. Die Stimmung bet dem daran anschließenden Tanzvergnügen war eine höchst animirte. Möge es dem Verein vergönnt sein, noch recht oft unter der Leitung ihres tüchtigen Dirigenten solche, den nattonalen Geist fördernde Feste zu feiern. D. Rodheim v. d. H. Die Vorbereitungen zu dem Stiftungsfeste unserer freiwilligen Feuerwehr sind in vollem Gange. Ueberall rüstet man sich, um unsere Gäste in würdiger Weise zu empfangen und ihnen einen vergnügten Tag zu bereiten. Unserer Feuerwehr wird Gelegenheit gegeben sein, den auswärtigen Kameraden zu zeigen, daß auch sie den Verhältnissen entsprechend ein⸗ geschult ist. Zahlreiche Anmeldungen von allen benach- barten Corps sind bereits eingelaufen und wird auch ein Theil der Friedberger Feuerwehr mit deren Musik er⸗ scheinen. Der Festplatz ist herrlich gewählt. In schönem Wiesengrunde werden die Festzelte errichtet, es ist Sorge getragen, daß alle Festtheilnehmer bequem unterkommen können und wird es an uns nicht fehlen, den Festbe— suchern den Aufenthalt in Rodheim so angenehm wie nur möglich zu machen. n. Schotten. Der Vogelsberger Höhen⸗Club ver⸗ Allerlei. Mannheim, 27. Junl. Auf der Pikrin⸗ Fabrik Rheinau explodirte heute Mittag der Dampfkessel; 6 Per— sonen wurden schwer, zahlreiche andere leicht verwundet. Newyork, 27. Junt. Furchtbare Waldbrände wüten im südlichen Colorado. Die Stadt Ward mit sechs großen Spinnereien und mehreren großen Bergwerken ist mit gänzlicher Vernichtung bedroht. Handel und Verkehr. Friedberg, 28. Juni. Buttermarkt. Butter kostet per Pfd. M. 0.75—0.90, Eier 1 St. 6 Pf., 2 St. gr 13 Pf. Frankfurt, 27. Juni. Engros⸗Markt. Heu pro 100 Kilo M. 4.80— 6.80, Stroh pro 100 Kilo M. 5 206.60, Haferstroh M. 5.00, Butter 50 Kilo M. 7580, Eier 100 Stück M. 4—8, Erbsen 100 Kilo M. 1623, do. ge⸗ schälte M. 20— 30, Linsen M. 1841, Grünekern M. 22 bis 28, Heidelbeeren per Liter 13 Pf., Rüböl(raffin.) 50 Kilo M. 30 Frankfurt, 28. Junl. Wochenmarkt. Erbsen ganze per Pfd. 14— 16 Pf., do. geschälte 16-17 Pf., frische Erbsen per Pfund 12— 18 Pf., Linsen 15— 25 Pf., weiße Bohnen 16 20 Pf., Butter per Pfd. M. 0 90— 1.10, Elter das Stück 4—8 Pf., Blumenkohl hiesiger 3060 Pf., do. kleiner franz. 00— 00 Pf., franz. Romainsalat 15—20 Pf., neue grüne Zwiebeln das Päckchen 3 Pf., neue gelbe Zwiebeln per Pfund 14— 16 Pf., Zwiebeln das Gescheid 35—40 Pf., per Ctr. M. 11—12., Carotten das Päckchen 1015 Pf., Radieschen 2 Pf. das Päck⸗ chen, Rettig schwarze das Stück 4—5 Pf., do weiße 8—10 Pf., hiesiger Koofsalat 3—4 Pf., französischer Sellerte 40— 50 Pf., Gurken per Stück 10-20 Pf., Kohlrabi per Stück 5—8 Pf., Zuckerschoten per Pfd. 20 25 Pf., neue Malteser Kartoffeln per Pfund 14 bis 16 Pf., neue ital. Kartoffeln per Pfund 12 Pf., frische Bohnen per Pfund 60—70 Pf., frische Erbsen (Kernerbsen) 12— 15 Pf., Wirsing 15—25 Pf., neues Weißkraut 20—40 Pf., Kirschen per Pfund 18-20 Pf. Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Gastspiel der Münchener. Dienstag den 1. Jult: Der Prozeßhanns'l. Gewöhnl. Preise. Außer Abonn. Mittwoch den 2.: Der Fleck auf der Ehre. Auß. Abonn. Gewöhnl. Preise. Donnerstag den 3.: Im Austragstüberl. Gewöhnl. Preise. Freitag den 4.: Der Herrgottschnitzer von Ammergau. Außer Abonn. Gewöbnl. Preise. Samstag den 5: Der Fleck auf der Ehre. Gewöhnl. Preise. Sonntag den 6.: Zum ersten Male: Almenrausch und Edelweiß. Oberdayr. Charaetergemälde mit Gesang in 5 Aufzügen von Dr. Hermann Schmid. Gewöhnl. Preise Außer Abonn Vürlin, feine Wossc, Hüpelscrnig, Außer Abonn. Auß. Abonn. anstaltet das diesjährige Hoherodskopffest(Gesammtaus- flug aller Programm lautet: Zusammenkunft am Hoherodskopf Clubhause Mittags 1 Uhr. grüßung der Festtheilnebmer, Concert und Tanzvergnügen 1 Zweigvereine) Sonntag den 6. Juli. Das Hierselbst im Festzelt: Be⸗ ca. 140 em breit à M. 1. 95 Pf. per Meter versenden direkt jedes beliebige Quantum Buxkin⸗ Fabrik Depot Oettinger& Co., Frankfurt am Main. Wuster Auswabl umgebend franco. 552 Edictalladung. Laut gerichtlich betätigte Urkunde vom 9 Solms Rödelheim eine Cautson von 2352 6 Zemarkung Heldenbergen gelegene Grundstücke: Ex. 24 und Flur VII Nr. 94. 1 Der Pfandgläubiger bildet Unsprüche mebr aus dieser Caution, bescheinigtermaßen kein jedoch ist die be verloren worden August 1855 lellte Peter Claxius von Heldenbergen dem Herrn Grafen Gulden 40 Kreuzer für gepachtetes Gelände und verpfändet darin Ir Stcherheit des Herrn Verpachters folgende in der Flur III vollständige Betten, Kleiderschränke, Commoden, Vertieow, Bücherschrank, Sophas, Sessel Küchenschrank, 16 Bände Meyer's Conversations-Lexikon, verschiedene sonstige Gegenstände, als Spiegel, Bilder, Nähtischchen u. s. w. Friedberg am 22. Juni 1890. — 2 0 928 7 e erfahrene Rath- geber beim Einmachen von Früchten und Gemüsen, beider Bereitung von Frucht; Säften und Gelée's ꝛc. ꝛc Von Lovica v. Pröpper. Preis 50 Pf Vorräthig in der Buchbandlung von Carl Vinder⸗ nagel in Fried berg und Bad Nauheim. 2680 zuin tat weffendende Hypotbekurkunde angeblich Könt „ epotde lieser Caution noch Ansprüche erheben zu 1 5 8—— eee eufgefordert, solche binnen zwel Monaten dabter ge B E t 1 740413 A 4 och 5 9 1 machen, als sonst die Löschung der betreffenden Hypothek E unn ma un„ 0 Ie Cl 0 lens 0 4 ersagt, Werden wird. 890 In unserem Firmen-Regtister ist heute die Firma In allen Städten werden tüchtige Agenten 2.. e 28 180 ericht Friedberg.„Wilhelm Koch auf der Hainaumühle bei Assenheim“ zum Vertrieb eines gangbaren Artikels bei hoher ant Auf Großherzogliches Ut 921* gelöscht worden. Provision eventl. Fixum engagirt. Berücksich- 1 9* Sellheim. Friedberg am 24. Jun 10 16 rte tigt werden nur solide Personen, welche einen 3 f Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. grösseren Bekanntenkreis haben. Off. unter 8 baba Zwangs ⸗Versteigerung. 2654 Bötticher. K. 830 an Rud. Mosse, Köln, zur Weiterbe— 1 aglche d lu, Nachmittags 2 Uhr verstelger 5 förderung.(K. a. 1856. 2653 ee e dee, den laber gien Vorgernelee] Bekanntmachun— ˙ A ofen. broß Karben 1 Pferd, 3 Kühe, 3 Ziegen, 7 Gänse, 1 8* De Gem Nähmaschlne, sowie Haus mobilten durch alle Rubriken. Der Vorschuß und Credit⸗Verein Friedberg', einge— E eee . 1 g 1 Herget, tragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht, bat 2661 e ie Kreisbote zu Muße in seiner Generalversammlung vom 28. Dezember 1889 Todes⸗Anzeige. A. f 2671 6 Statut angenommen. 1 d, Verstelgerung voraussichtlich sicher. 1 en i 75 2. Juni 1890. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten A der 9* zn 9 Ae 1 79 erzogliches Amtsgericht Friedberg. hiermit die traurige Nachricht, daß beute Morgen 1209* 4 El 0 Da- aemaäsce Inne, 2655 Wee öl tich er. 8 8 2½ Uhr unsere liebe Mutter, Schwiegermutter Kurie, ut d beste aller bekannten und Großmutter, * eutsches Reichspatent, neueste un n 2 1801 Säemaschinen. Nur zu beziehen von Moritz Weil jun. Vergebung. 13 Frau Elise Leiner, gen 8 5 een, Frankfurt a. M. 400 Gentner Steintohlen, 60 Gentner Anthrocitkoblen( sekes geschled. eee 00 Stꝗüs in einer Salson fabrhirt. 118 und 3500 Stück Braunkohlenklötze sollen an den Wenigst. e e 28. Juni 1890 1 2 1 5 d Die Bedingungen sind bei e in el e 2 fordernden vergeben werden. 9 Die trauernden Hinterbliebenen. d een Versteigerungs 7 Anzeige. uns einzusehen und das Angebot muß bis zum 7. Juli Die Beerdigung findet N Nachmittag 6 f Mittwoch den 2. Juli l. J., Nachmittags 2 Uhr! versiegelt eingereicht sein. 5 4 Uhr vom Hospital aus statt. buchen enfangend, werden im Felsenkeller Ru elle zu Fried, Friedberg den 30, Jun 1890. Anstalt Besondere Einladung erfolgt nicht. erg folgende Gegenstände meistbletend gegen Baarzahlung Großherzogliche Direktion der Blinden-⸗Anstalt. 1¹ bt, erstelgert: 2657 Schäfer. 7 det Ni —— 8 Einladung zu dem am 6. und 7. Juli d. J. stattfindenden Fahnenweihfeste des Gesangvereins„Liederkranz“ zu Nieder-Florstadt. Von 12 Uhr Mittags ab Empfang der auswärtigen Vereine. Zu recht zahlreichem Besuche ladet freundlichst ein Die Festwirthschaft wurde Herrn Gastwirth Ph. Musch übertragen. Präcis 2 Uhr: Festzug. Der Vorstand. 2598 1877 Emil H eidt, mechaniker, 1877 Friedberg i. H. Anfertigung von Thurm⸗Uhren für Kirchen, Schulen, Rathhäuser u. s. w. Aenderung an Thurm-Uhren. einzelner Bestandtheile, Reparatur oder Herstellung Zeugniß. Dem Herrn Emil fleidt von Friedberg wird auf für die biesige Stadt eine neue Thurm-Uhr gefertigt hat, Verlangen hiermit bescheinigt, daß er im Januar 1886 welche sich durch ihren präeisen Gang und durch die sehr gute musterhafte Arbett auszeichnet, so daß dieselbe bis jetzt noch nicht der geringsten Reparatur bedurft hat. Auch bat derselbe die hiesige Rathhaus Uhr einer größeren Reparatur unterworfen, ebenfalls sehr präeis ist. deren Gang seither Wir können deßhalb den Herrn Emil Heidt auf's Beste empfehlen. Friedberg den 19. Januar 1889 2658 2441 Pianinos!: 5 Auswahl von über 100 Instrumenten. * a Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Steinbäußer. on Flügel von M. 1000 an. 350 n. Harmoniums von M. 70 an. Alle berühmten Fabrikate. Verkauf schon zu monatlichen Raten von M. 10, gegen Baar zu Vorzugspreisen. Gespielte Klaviere von M. 50 an.— Umtausch alter Klaviere. Langjährige Garautie. Pianos zu vermiethen zu 2 bis 10 M. monatlich. Freie Lielerung. 8 5 I 1 5 In. 5 Rohzucker, sowie feinsten weißen Crystallzucker aus der biesigen Zuckerfabrik im Alleinverkauf bei 2665 2 Georg Groß. Malaga, Cognac, Cacognia von Moser& van Houten, Eichelcacao, Malzextract, Kindernahrung, Hühneraugentinctur, Warzenmittel, Saämmtliche Mineralwässer in stets frischer Füllung. Hofapotheke zum Mohren. W. Georgi. Badehauben aus besten wasserdichten Stoffen, Bade⸗Tücher, Frottir⸗Handschuhe, Rückenreiber, Schläppchen, Schwammbeutel ꝛc. zu billigsten Preisen bei 2447 Heinr. Diehl, Usagasse. 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