0 2 Dienstag den 1. April. 39. Oberhessischer Anzeiger. Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch 25 8 5 0 und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. e e——— Dieußßag. unoncen: Die einspaltige Vetitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet icht J. ostet 9 A auswärtigen Einsendern(oweit Letztere nicht 0 Jahresconto b bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets. die Post 1 2 8— 9 9—— A Theil. etreffend: Das Militärersatz Geschäft pro 1890. Friedberg den 28. März 1890. Bekanntmachung. Das diesjährige Musterungsgeschäft wird für den Kreis Friedberg ärztliches Attest zu übergeben. Nach§ 66 der Wehrordnung ist das ö zu Friedberg im Rathhaussaale Erscheinen der Loosungsberechtigten zum Loosen nicht erforderlich, es . Weise vorgenommen: wird vielmehr in diesem Falle durch ein Mitglied der Ersaztommifston Montag den 14. April l. J., Vormittags 9 Uhr, Muste- die Loosungsnummer für den einzelnen Militärpflichtigen gezogen. Die— eng der Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Assenheim, Bad Nau⸗ jenigen dagegen, welche bei der Musterung unentschuldigt ausbleiben im und Bauernheim. verlieren das Recht, an der Loosung theilzunehmen und köunen keinen n 3 stag den 15. April l. J., Vormittags 8 Uhr, Muste- Anspruch auf Berücksichtigung aus Reclamationsgründen erheben. Außer— 1 unn ing der Militär pflichtigen aus den. Beienheim, Bodenrod,[dem wird gegen dieselben das im§ 49 der Wehrordnung angedeutete Mittwoch den 16. April l. J., Vormittags 8 Uhr, Muste- sämmtliche ihrer Gemeinde angehörigen, oder in ihrer Gemeinde ge— ug der Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Dorheim, Dorn Assen- stellungspflichtigen Militärpflichtigen auf Grund der ihnen kurzer Hand im, Dortelweil, Fauerbach b. Fr., Fauerbach v. d. H., und Friedberg, wieder zugehenden Stammrollen zu der Musterung vorzuladen und eine us der Gemeinde Friedberg jedoch nur die im Jahre Bescheinigung über die erfolgte Vorladung der Stammtrolle 7 68 und 1869 geb 8 Weil! N f Körperliche 3 der Militärpfli ichtiger„welche durch die vorzu— Donnerstag den April l. J., Vormittags 8 Uhr, Muste- nehmende ärztliche Unte ersuchung nicht unbedingt constatirt werden kön, ien, bug der Militärpfl 9 aus den 8 Friedberg— und zwar wie Har khörigkeir Schwachsinnigkeit ꝛc., sind durch amtlich ausgestellte im Jabre 1870 un dieser Gemeinde geborenen Militärpflichtigen— Zeugnisse des Geistlichen, Lehrers, Bürgermeisters ꝛc. nachzuweisen. net fämmtliche Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Gambach, f Wer an Epilepsie(Fallsucht) zu leiden behauptet, hat auf eigene Kosten .. f onstadt, Bruchenbrücken, Büdesheim, Burg-Gräfenrode und Butzbach. Strafverfahren eingeleitet. Die Großherzogl. Bürgermeistereien haben 1 1 iedel und Groß Karben. f drei Zeugen vor Gericht zu stellen, welche das Vorhandensein eidlich N Freitag den 18. April l. J., Vormittags 8 Uhr, Musterung zu erhärten haben. Wenn ein Mllitärpflichtiger wegen Gebrechen oder Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Harheim, Hausen mit Oes, Krankheit persönlich zu erscheinen nicht im Stande ist, oder wenn er Uwenbergen, Hoch⸗Weisel, Holzhausen, Ilbenstadt, Kaichen, Kirch-Göns sich in gerichtlicher Haft befindet, so ist darüber ein auf persönlicher d Klein⸗Karben. Auschauung beruhendes Zeugniß des Arztes und der Bürgermeisterei, Samstag den 19. April l. J, Vormittags 8 Uhr, Muste- bezw. eine Bescheinigung des Wers zu erbringen. Ist ein Militär— ig der Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Kloppenheim, Langen- pflichtiger wegen gerichtlicher? Bestrofung des Militärdienstes unwürdig, zn mit Ziegenberg, Maibach, Massenheim, Melbach, Münster, Münzen— so haben die Großherzogl. Bürgermeistereien hierauf aufmerksam zu g, Nieder⸗Erlenbach, Nieder-Eschbach und Nieder-Florstadt. machen und hierüber die erforderlichen Nachweise amtlich zu erwirken Montag den 21. April l. J., Vormittags 8 Uhr, Muste- und vorzulegen. Die Verhandlungen über die Zurückstellungsgesuche ag der Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Nieder-Mörlen, Nieder- sind, insoweit es noch nicht geschehen, sofort und längstens im Termin sbach, Nieder Weisel, Nieder-Wöllstadt, Ober Erlenbach, Ober-Esch- vorzulegen. Wenn die Zurückstellung auf die Arbeitsunfähigkeit eines 1b und Ober⸗Florstadt. Familienangehörigen gegründet wird, so hat der betreffende Familien— Dienstag den 22. April l. J., Vormittags 8 Uhr, Muste- angehörige sich selbst persönlich im Termine vor der Ersatzcommission ig der Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Ober-Mörlen, Ober- einzufinden. Reclamationen, welche der Ersatzcommission nicht vorge— a. Asbach, Ober⸗Wöllstadt, Ockstadt, O)bkarben, Oppershofen und Ossenheim. legen haben, werden von der Großherzogl. Ober⸗Ersatzcommission un⸗ „ d e. Mittw och den 23. April l. J., Vormittags 8 Uhr, Muste-! nachsichtlich zurückgewiesen und nur dann berücksichtigt, wenn die Ver— 7 g der Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Ostheim, Petterweil,[anulassung zu der Reclamation erst nach dem Ersatzgeschaͤft entstanden ist. 0 2 Göuns, Reichelsheim, 1 Rockenberg und Rodheim. Mit dem Ersatzgeschäft ist die Classification der Reserve- und Landwehr— * Donnerstag den 24. April l. J., Vormittags 8 Uhr, Muste- maunschaften, der Ersatzreservisten, sowie der ausgebildeten Mann— * ig der Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Rödgen, Schwalheim, schaften des Landsturms zweiten Aufgebots(siehe Anmerkung) verbunden. * 3 N. Arete em enn del, Staden, Stammheim, Steinfurth, Trais-Münzenberg und Vilbel, Nach Erledigung der Zurückstellungsgesuche findet an den obenzeichneten — 1 us der Gemeinde Vilbel jedoch nur die im Jahre 1868 Tagen di Classificirung derselben rnücksichtlich ihrer haͤuslichen und gewerb— Me 7 d 1869 geborenen Militärpfle chtigen. lichen Verhältnisse statt. Es haben daher Diejenigen derselben, welche im 9 Freitag den 25. April l. J., Vormittags 8 Uhr, Musterung Falle einer Einberufung auf Zurückstellung Anspruch machen zu können * n Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Vilbel— und zwar die im glauben, an den bezeichneten T Tagen, Vormittags ½1 1 1 br, zu neller, Jhre 1870 in dieser Gemeinde geborenen Militärpflichtigen— ferner erscheinen und ihre Gesuche, welche sofort bei dem Unterzeichneten 9 sirimtliche Militärpflichtigen aus den Gemeinden Weckesheim, Wick- einzureichen sind, näher zu begründen. Die Großherzogl. Bürgermeister hut, Wissersheim, een und Wohnbach. g oder Beigeordneten haben mit den Milstärpflichtigen ihrer Gemeinden 10 Samstag den 26. April l. J., Vormittags 8 Uhr, im anwesend zu sein und dafür zu sorgen, daß die Letzteren zur bestimmten Ithhaussaale zu Friedberg Loos ziehung sämmtlicher Militär- Zeit zur Stelle sind, nüchtern und reinlich gekleidet erscheinen und Motigen des Kreises Friedberg aus dem Jahrgang 1870. während des Musterungsgeschäfts ein anständiges und ruhiges Ver— 6 In den genannten Musterungs-Terminen haben sich saͤmmtliche halten beobachten. 18 g Miärpflichtigen des Jahrgangs 1870— mit Ausnahme der zum Der Civilvorsitzende der Großh. Ersatzeommission des Kreises Friedberg jährig⸗ freiwilligen Dienst Berechtigten, falls nicht Dr. Braden. elamatlon erhoben wird— sowie diejenigen Militärpflichtigen b 5 f früheren Jahrgänge, welche bis jetzt eine definitive Entscheidung noch] Anmerkung: Als ausgebildete Mannschaften sind zu betrachten: . erhalten haben, pünktlich, nüchtern und reinlich gekleidet einzufinden. 1) Alle Ersatz Reservisten, welche gebt haben, Imo. ltienigen Militärpflichtigen, welche zum zweiten oder dritten Male er— 2) Ersatz-Rekruten, welche mindestens 1 Jahr activ gedient haben und NN— shelnen, haben ihre Loosungsscheine mit zubringen. Für Militärpflichtige, 3) Einjährig-Freiwillige, welche mindestens neun Monate getiv ge— wulche durch Krankheit am Erscheinen verhindert sind, ist im Termin ein dient haben. erte/ 5 Der Civil-Vorsitzende der Großherzoglichen Ersatz-Commission Friedberg iti,. an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises und das Großherzogliche Polizei- Commissariat Wickstadt. tete, Die vorstehende Bekanntmachung wollen Ste alsbald in Ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise 1 die Militaͤrpflichtigen, bell, 10 wulthe gestellungspflichtig sind, speziell darnach bedeuten und fut selbst darnach bemessen, auch dafür sorgen, daß die gegebenen Bestunmungen 1 llich zur Ausführung kommen. Da es vorgekommen ist, daß Mllitarpflichtige, welche im Kreise Friedberg geboren sind, aber in Orten Sn, 1 5 anderen Musteruugsbezirkes sich aufhalten(als Gesellen, Commis, Dienstboten de.), sonach in der Gemeinde ihres Aufenthalts- 50 1„ aumelpe, und gestellungs pflichtig sind, von Ihnen aber dennoch zur hiesigen Musterung und bezw. Aushebung vorgeladen wurden, weise ich Sie hierdurch wiederholt an, Gemeinden thatsächlich und nicht etwa Ebenso wollen Sie diejenigen Leute, Friedberg aufh kreise zu stellen, anhalten, Treten derartige Fälle ein, anber einsenden. Die Geburtslisten mitzubringen. Nach Mittheilung des Großherzoglichen Maul- und Klauenseuche festgestellt worden. Friedberg den 27. Maͤrz 1890. nur die Anmeldung noch Friedberg den 28. März 1890. Christian Hermann von W ausgewiesen. welche in Otten anderer Mu alten und bis jetzt sich etwa zur Stammro wollen Sie Nachtraas S zu den Stammrollen der drei Nach Mittheilung Königlichen Landrathsamts nur diejenigen Militärpflichtigen zur diesseitigen Musterung vorzuladen, welche sich in Ihren resp. vorübergehend aufhalten, sterungsbezirke gebo abe lle Ihrer Gemeinde nicht gemeldet h daß nachträglich zu bewirken und dafür sorgen, tammrolle aufstellen und diese mit den letzten Jahre(18 Kreisamts Büdingen ist in Hof Herrnhaag, Wetzlar ist in Daubhausen bei einem Ochs betreffenden Geburts- oder Loosungss 88, 1889 und 1890) find zum Ersatzgeschäft ren sind, sich aber in Gemeinden des Kreises n, dieselben auch hier zur Vorstellung kommen. cheinen sofort Dr. Braden. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Dr. Braden. n Milzbrand festgestellt worden. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. 1 — aldenbach, Regierungsbezirk Wiesbaden, wurde aus dem Großherzogthum Hessen auf die Dauer von 3 Jahren 1 Deutsches Reich. Darmstadt. Der Maschineninspektor Schuch mann in Darmstadt wurde unter Anerkennung seiner Dienste und unter Verleihung des Cha— rakters als Rechnungsrath in den Ruhestand versetzt. Berlin, 28. März. Der Prinz von Wales und Prinz George reisten heute nach Coburg ab. Auf dem Bahnhof waren zugegen der Kaiser, der Erbprinz von Meiningen, die Kaiserin Fried⸗ rich und deren Töchter. — 29. März. Fürst Bismark reiste heute von hier nach Friedrichsruh. Er fuhr Nachmit tags 5 Uhr im offenen Wagen in Kürassier⸗ Uniform aus dem Kanzlerpalais nach dem Bahn— hofe. Im zweiten Wagen folgte die Füͤrstin ꝛc. Eine vieltausendköpfige Menschenmenge brachte stürmische Hurrahs auf den Kanzler aus, welche sich bis zum Bahnhof fortsetzten. Alle Fenster in den Straßen, die der Fürst passirte, waren dicht besetzt und unausgesetzt webten Tücher. Der Wagen konnte nur langsam fahren, da er von der ihn begleitenden Menge dicht umdrängt wurde. Auf dem Perron war eine Schwadron Garde— kürassiere zu Fuß mit der Regiments Musik auf gestellt. Sämmtliche Minister, das ganze diplo matische Corps, die Hof- und Staatswürden träger und die Hofgesellschaft waren anwesend. Es herrschte ein immenser Andrang des Publi— kums. In den festlich geschmückten Wartesälen waren Berge von Bouquets angehäuft. Der Fürst und die Fürstin nahmen von Allen den herzlichsten Abschied. Um 5 Uhr 40 Minuten fuhr der Zug ab. * Nachdem Graf Alvensleben die Berufung als Staatssecretär des Auswärtigen Amts abge— lehnt hat, ist der badische Gesandte am hiesigen Hofe und Bundesraths-Bevollmächtigte v. Mar schall für dieses Amt ernannt worden. Ei genießt in weitesten Kreisen ein großes Vertrauen. Auf dem Gebiete der socialpolitischen Fragen war er einer der sachkundigsten und zuverlässigsten Mitarbeiter. In die Politik des Fürsten Bis. marck ist er vorzüglich eingeweiht; wie der Groß— herzog von Baden, so hält auch Kaiser Wilhelm große Stücke auf ihn und seinen Rath. Seine Wahl bietet eine neue Bürgschaft, daß die alt— bewährte Bismarck'sche Friedenspolitik nicht ver— lassen werden wird. — 28. März. Die Arbeiterschutz-Conferen hat heute ihre Arbeiten beendet. 1 2510 11 die Unterschrift des Protokolls. Für morgen . Abend sind die Delegirten zum Kaiser geladen. — Eine hiesige Correspondenz theilt mit, eine Anzahl der zur Arbeiterschutz Conferenz delegirten Sachverständigen der meistinteressitten Staaten Deutschland, Frankreich, England und Belgien, legungen so verschiedene sind, daß neue Unter⸗ handlungen zur Feststellung der Grenzen noth— wendig sind. — Bezüglich der allgemeinen socialdemokra⸗ tischen Demonstration am 1. Mai verlautet, es könne sich nicht um eine umfassende Arbeitsein— stellung handeln. Die Einheitlichkeit der Feier werde namentlich durch eine Resolution ausge— drückt werden, die in allen Versammlungen am 1. Mai gefaßt werde. Bochum, 30. Maͤrz. Heute wurde in Herne eine von etwa 800 Bergleuten besuchte Ver⸗ sammlung aufgelöst und die Kasse polizeilich beschlagnahmt. Friedrichsruh, 30. Maͤrz. Fürst Bis⸗ marck traf gestern Abend um 10 Uhr hierselbst ein. Auf dem Perron des Bahnhofes war eine Compagnie des 76. Regiments mit der Regiments⸗ musik als Ehrencompagnie aufgestellt. Zum Empfange des Fürsten waren der General der Jufanterie v. Leszezynskt, mehrere andere höhere Officiere, der Eisenbahn— Directionspräsident Krahn, die Gutsbeamten von Friedrichsruh ꝛc. anwesend; außerdem hatte sich eine große Menschenmenge aus Hamburg und der Um⸗ gebung auf dem Bahnhofe eingefunden, der fest— lich geschmückt war. Fürst Bismarck entstieg als der Zug anhielt dem Wagen, begrüßte lebhaft den General v. Leszezynski und schritt sodann die Font der Ehrencompagnie ab. Während die Fürstin den Wagen benutzte, begab sich der Fürst in lebhafter Unterhaltung mit dem General von Leszezynski, begleitet von dem Grafen Wilhelm Bismarck, unter brausenden Hochrufen der Menge langsam zu Fuß nach dem Schlosse, fortwährend für die Ovationen freund⸗ luch dankend. Der Weg zum Schlosse war durch Lampious und Fackeln beleuchtet und mit Kränzen und Fahnen geschmückt. Im Schlosse folgte die Vorstellung der zum Empfange erschienenen Persönlichkeiten. München, 29. März. Das Abgeordneten— haus genehmigte den Rest des Cultusetats, da— runter die Gehaltsaufbesserung der Geistlichen, und nahm den Cultusetat schließlich im Ganzen an. Das Haus vertagte sich dann bis zum 9. April. — An 1200 Tischler und 1000 Zimmerge— sellen kündigen an, daß sie mit Quartalsbeginn die Arbeit niederlegen. Sie fordern zehnstündige Arbeitszeit und 50 Pfennig Stundenlohn. Ausland. Frankreich. Paris, 29. Maͤrz. Der Ministerrath beschäftigte sich heute wieder mit der Viehfrage. Der Handelsminister theilte mit, hätten beschlossen, noch eine Reihe von engeren Sitzungen zu veranstalten, in denen gewisse Punkte die im Conferenz-Programm nicht enthalten waren, zur eingehenden Berathung kommen sollen. a essesphäre in Afrika gebeten wird. anerkannt, aber Jedermann wisse, daß die Aus — Der Vorstand der deutschen Colonialge— sellschaft hat das Präsidium beauftragt, eine Ein⸗ gabe an den Reichskanzler zu richten, worin um die Sicherung der Grenzen der deutschen Inter— ö in e Die Grenze sei allerdings durch die Note vom 2. Juli 1887 gegen den 10. April würden algerische Schafe eintreffen, von welchen bereits 32,000 Stück unterwegs seien. Seit dem Einfuhrverbot für lebendes Vieh habe die Einfuhr von Fellen beträchtlich zugenommen. Nachmittags zogen etwa 200 Schlachthaus Arbeiter aus La Villette unter Führung einer Deputation von 15 Mitgliedern nach dem Bürgermeisteramt. Die Deputation, die vom Bureau des Municipalraths empfangen wurde, verlangte, der Municipalrath solle den Ackerbauminister auffordern, die Einfuhr lebenden Viehs zu gestatten, welches in den Schlacht⸗ häusern von La Villette unter Beobachtung gestellt werde. Das Bureau versprach bezügliche Schritte zu thun. ö Großbritannien. London, 29. Marz. An 10,000 Schuharbeiter haben die Arbeit ein⸗ gestellt. Dieselben verlangen, daß ihnen künftig die Meister die Arbeitsstätte gewähren. Spanien. Madrid, 28. März. Bei der Debatte über die Bestrafung des Generals Daban erklaͤrte Martinez Campos im Senat, er werde gegen die Regierung stimmen. behauptete, er habe das Recht, Generale mit Arrest zu bestrafen, selbst wenn sie Senatoren seien. Der Senat beschloß mit 91 gegen 35 Stimmen, die Angelegenheit einer besonderen Commission zu überweisen. Barcelona, 28. März. Gegen 14,000 Fa⸗ brikarbeiter streiken.— 29. März. Die hier herrschenden Arbeiterausstände gewinnen an Aus⸗ dehnung. Italien. Rom. Das„Armeeblatt“ meldet: General San Marzano, früher Commandant in Massauah, ist zum Commandanten des 9. Armee— corps ernannt. 10 Generalmajore wurden zu Generallieutenants, 16 Oberste zu General⸗ majoren und 13 Oberste zu Brigadiers befördert. Türkei. Constantinopel. Am 27. März fand ein blutiger Zusammenstoß zwischen Insur⸗ genten und Soldaten des Distrikts Sphakia auf Kreta statt, wobei mehrere Personen getödtet wurden. Die Frauen und Kinder der Christen flüchteten mehrfach auf die nach Griechenland fahrenden Schiffe. Serbien. Belgrad. Das Cabinet wurde reconstruirt; das Ministerpräsidium, Aeußeres und Krieg behält Gruitsch. — 28. März. Die Skupschtina nahm per Acclamation die Handels-Convention mit Rum nien an; einzelne Deputirte brachen hierbei in Hochrufe auf Rumänien aus. Bulgarien. Sofia. Panitza, welcher bis her über die gegen ihn erhobenen Anklagen Stillschweigen bewahrte, hat jetzt vor der Unter suchungs⸗Commission ein umfassendes Geständniß Der Justizminister da sie beabsichtigen, sich in ihrem Heimaths⸗ über die beabsichtigte Verschwörung abgelegt, die nach seiner Angabe eine Versöhnung zwischen“ Bulgarien und Rußland herbeiführen sollte. Rußland. Petersburg. Englische Zei. tungen, u. A. der„Daily Telegraph“, lassen sich von hier wieder Gerüchte von einer Verschwörung gegen das Leben des Zaren melden. Mitgliedel derselben sollen hauptsächlich Offiziere sein. Amerika. Rio de Janeiro. Dem„Matin zufolge beschloß die brasilianische Regierung, Dom Petro als Entschädigung für den Verlust seinel Güter in Brasilien 250,000 Frs. und überdies vom 1. April ab monatlich 75,000 Frs. zu zahlen, — Aus Stadt und Land. h. Friedberg. träglich noch zu berichten über den von dem Lokalgewerb verein und dem Volks bildungsverein gemeinschaftlich ve tung in die Baukunst“. über die Entstehung der Baukunst behandelte der Voß tragende etwa Folgendes: Die Baukunst als schön Baukunst betrachtet ging von der Erbauung derjenigen Wir wollen nicht versäumen, nach 0 ö anlaßten Vortrag des Architekten Hartig„über Einleh Nach einigen einleitenden Worten Gemarkung Lorbach, bei 4 Stück Rin dvieh die ö 1 ö Gebäude aus, welche hoheren allgemeinen Zwecken, namen Aallsch dier N. Im vor und ert rden dan. Fi fol swossen n, 1. un Sl Egle u iim be Almas Ralgio ünts 1 desen! don gt Daum. den eine Len! Num: in det bi Vuse 15 uf Aude dalief dolles des U. lhre fufzen diz 8 lebindi dagend. da dun Heeren Vert duch inden dul, ö lung mn . ich denjenigen der Religton geweiht waren. Dle Schon, 1 gelt besteht in der Baukunst nicht blos darin, daß die 7 Jiormen vorzüglich, angenehm und erfreulich auf den Sinn ö das Auge) wirken, sondern daß ste in ihrer Gesammthelt Impfindungen erwecken, welche eine erhebende, wohlthätige Wirkung auf den Getst ausüben. Vollkommen ist als dann ein Bauwerk zu nennen, wenn zweckmäßige Ein— dichtung, bedeutungsvolle Anordnungen, anmutbige Formen, wenn Aeußeres und Inneres innig verbunden sind, so daß ein barmonisches Ganzes daraus hervorgeht. Der Zweck der Kunstwerke ist, miittelst sichtbarer Formen einen ver⸗ edelnden Einfluß auf die Gesammtheit der Menschen aus- zuüben, deßhalb ist es nöthig, daß die Schönheit nicht los den Bauwerken höherer Gattung eigen ist, sondern vor allen Dingen auch denjenigen, welche dem Volke am meisten vorstellen. Wenn manche die höhere Aus bildung neuerer Privatbauten nach den Grundsätzen der Kunst nicht für allgemein anwendbar halten, so ist ein solcher Vorwurf unbegründet, sobald man Schönheit nicht mit Pracht verwechselt. Jeder Baustoff muß seiner Beschaffen heit gemäß geformt werden und dürfen viele Künsteleien oder Blendwerke der einfachen Verbindung vorgezogen werden. Hierin besteht das oberste Gesetz der Baukunst, nämlich die„architektonische Wabrheit“. Dieser gegen⸗ über steht die„archstektonische Lüge“, die Willkür, welche zwecklose oder gar zweckwidrige Theile anwendet, Formen brlügt und Construktlonen maskirt. Die wesentlichsten Erfordernisse, um architektonische Formen schön zu bilden und schön zu verbinden, sind: 1. Die Elnheit oder Har⸗ monie, 2. Das Woblverbältniß oder Eurbythmie. 3. Das Gleichmaß oder Symetrie. Die Eigenschaften, durch 1 welche die Schönheit eines Bauwerkes erhöht werden kann, sind: 1. Die Verzierungen, Ornamente, Decora— tlonen. 2. Der Stoff, Matertal. 3. Die Ausführung. Der Aus fübrung nach können die Verzlerungen wieder plastisch oder gemalt sein. Die vollkommene Anwendung dieser Regeln über die Schönbeit architektonischer Formen kann vorzugsweise nur das Auge befriedigen; die Seele wird erst dann tiefer erregt, wenn diese Formen so ver Surden und behandelt sind, daß dadurch ein bestimmter Jedanke oder eine böbere Bedeutung dargestellt wird. Aline solche besondere Darstellungsweise, die sowohl einer gewissen Zeit, wie einem ganzen Volke eigenthümlich sein Fonn, nennt man„Styl“; man spricht in diesem Sinne vom Styl der Griechen, Römer, vom mittelalterlichen Styl u s. w. Die Verschiedenheit der Baustyle ging Die ber ganz besonders hervor aus der Verschtedenartigkeit des *. a Rlimas und der Baustoffe der Länder, sowie aus den Neliglonen und Denkweisen der Völker. Die Denkweise eines Volkes, welche im innigen Zusammenhange mit ele dessen Religion, Staatsverfassung und Sitten stebt, ist don großem Einfluß auf den Ausdruck oder Charakter der Bauwerke. So kam es, daß die edle Bildung der Griechen einen einfachen edlen Styl, der Luxus der Römer eine Prächtige Bauart, der religtöse Sinn der schristlichen Völker aine ernste feierliche Bauart hervorrief. Dem Vortragen den wurde durch laute Beifalls bezeugung der Dank der Anwesenden dargebracht und die Bitte an ihn gerichtet, un der begonnenen Weise eine Fortsetzung zu ermöglichen, was auch seitens des Vortragenden in dankenswerther Weise versprochen wurde. 7 Friedberg. Am 28. März fand, der Ankündig⸗ ung entspechend, die Generalversammlung des„Ev. Bundes“ statt, die gut besucht war und sehr angeregt werllef Nach einigen einleitenden, der gegenwärtigen politischen und kirchlichen Lage trefflich entlehnten Worten des Vorsitzenden, Schulrath Schmidt, verlas Seminar— bett e Lehrer Schüler den kurzen, aber trefflichen und beifällig aufgenommenen Rechenschaktsbericht über die Thätigkeit des Bundes seit vorigem Sommer und ermahnte zu lebendigem Eifer und Tbeilnahme für die gerade fetzt Sesonders bedeutsamen Bestrebungen des Bundes. Mathil⸗ Denstiftsrechner Faatz trug dann die günstige abschließende Rechnung vor, wofür ihm freundlichst gedankt wurde. Dlerauf blelt Professor Welffenbach einen einstündigen Vortrag über Luthers Schrift„an den christlichen Adel deutscher Natlon von des christlichen Standes Besserung“ indem er nach einer geschichtlichen Einleitung den Ge⸗ dankengang der genannten mächtigen Schrift darlegte und durch zahlreiche Mittheilungen daraus seine Ausführungen Anterstützte. C. T. Friedberg. Die Sammelboote der deutschen Hesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger haben vom April 30 bis dahin im Ganzen M. 45.88 eingebracht. Die b Slingänge vertbellen sich wie folgt: M. 22.81(Stein e außer), 10.06(Cofino), 471(Hotel Trapp), 4 50 1 lasses) 1 Scheibel), 1.11(Vorsch. Verein), se 1.10(Ulrich und een Denn), 33 Pf.(Gärtner), 16 Pf.(Rudeltus), das letzte S e Rechnungsjahr ergab an Mitglieder, und sonstigen Bei⸗ 3 trägen aus Sammelbooten M. 210.93. it sein. 1 Dießen, 28. März. Gleßen steht jetzt noch einmal dun Nan g vor elner Wahl; das Resultat der heutigen Reichstags⸗ A wahl ist eine Stichwahl zwischen Pickenbach(Antlsemlt) ue dein fund Dove(fr.). 1*ů 17 Allerlei. 1 1* Recklinghausen, 29 März. Heute brach hler ein — troßes Feuer aus. Es sind 10 Häuser und 6 Scheunen lüngeäschert. Die Gymnastalkirche war vom Feuer er⸗ 15 fuiffen worden, wurde aber gerettet. 2010. Verlin, 28. März. Turnerkreise dürfte es interessiren, 11 floß ber falser heute der Schlußvorstellung in der Turn⸗ sehrerbildungs Anstalt beiwohnte. Nach Schluß der lebungen gab der Kalser seiner Befriedigung über die tungen Ausdruck und sagte, er halte das Turnen für e ee. ehr wichtig für die Ausbildung des Volkes und glaube, aß besonders auch die Turnverelne berufen selen, den erstörenden und untergrabenden Tendenzen den Boden * f 1 . zu entzlehen. Er bitte die Lehrer, in diesem Sinne in der turnerischen Praxis zu wirken, damit das Turnen als Volkserztehungsmittel voll zur Geltung komme. Berlin, 30. März. Ein von Berlin nach Schrimm bestimmter Ballon der Luftschifferabthetlung ist nach dem Fr. J. verunglückt. Ein Gefreiter ist todt, ein Haupt mann hat beide Beine gebrochen. Newyork, 28. März. Ein furchtbarer Cyelon ver— wüͤstete gestern das Ohiothal von Cineinnatt bis Kalro. In Loulsville wurden 300 Häuser zerstört und die Elsen bahnstatlon in den Fluß geschleudert. Das Rathhaus ist eingestürzt, wahrend darin ein großer Ball abgehalten wurde. Es sind 500 Menschen umgekommen. Viele Häuser geriethen in Brand und zahlreiche Bewohner fanden dadurch ihren Tod in den Flammen. Aus zahl— reichen kleineren Städten des Mississipptthales werden Ueberschwemmungen mit Menschenverlust gemeldet. Einer Depesche aus Metropolis in Illinois zufolge ging der Cyelon auch über diese Stadt hinweg und zerstörte eine große Anzahl Häuser. Handel und Verkehr. Friedberg, 29. März. Buttermarkt. Butter kostet per Pfund M. 0.85—1.00 Eter 1 St. 6 Pf. 2 St. 11 Pf. Gießen, 29. März. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter per Pfund M. 1.00— 1.08, Eter 1 St. 5 bis 6 Pf., Käse per St. 4—8 Pf., Tauben per Paar M. 0.80— 1.00, Hühner per St. M. 1.50- 209, Hähnen per St. M. 1.60— 2.20, Enten per St. M. 20)- 230, Ochsenfleisch per Pfd. 66—72 Pf., Kuh- und Rindfleisch 56—60 Pf., Schweinefleisch 60 70 Pf., Hammelfleisch 56— 68 Pf., Kalbfleisch 52— 60 Pf., Kartoffeln pro 100 Kilo M. 3.75—4.30, Zwiebeln per Centner M. 00 bis 12.00 Frankfurt, 27. März. Engros⸗Markt. Heu pro 100 Kilo M. 5.20— 6.40, Stroh pro 100 Kilo M. 5 00 6 00, Haferstroh M. 4.80, Butter 50 Kilo M. 90— 95, Eier 100 Stück M. 4—8, Weißkraut 50 Kilo M. 15-30, Wirsing 8-10 Pf. Rothkraut 15—25 Pf. pro Stück, Erbsen 00 Kilo M. 18— 24, do. geschälte M. 20— 30, Linsen M. 19— 42, Grünekern M. 22— 28, Kartoffein das Malter M. 4—4.50, Zwiebeln per Ctr. M. 10, Rüböl (raff) 50 Kilo M. 30 Frankfurt, 29 März. Wochenmarkt. Erbsen ganze per Pfd. 14— 18 Pf., do. geschälte 16— 20 Pf., frische französische Erbsen per Pfund 60 bis 70 Pf., Linsen 15-25 Pf., weiße Bohnen 16— 20 Pf., gelbe Kartoffeln per Gescheid 14— 16 Pf., rothe Kartoffeln per Gescheid 12 bis 14 Pf., Mäuschenkartoffeln per Gescheid 20—25 Pf., Butter per Pfd. M. 1.20— 1.30, Eter das Stück 4 bis 8 Pf., Blumenkohl kleiner neuer per Stück 30-50 Pf., franz. Kopfsalat 418 Pf., Sellerteköpfe 10 25 Pf., Romainsalat per Stück 00 bis 00 Pf., franz. Romain⸗ salat M. 1., Zwiebeln das Gescheld 25 Pf., per 9. 0 Pf., M. 0.— 10, Carotten das Päckchen 40— 70 gelbe Rüben die Portion 15—20 Pf., rothe Rüben 20— 30 Pf., Weißkraut das Stück 25— 40 Pf., Rothkraut 20—30 Pf., Wirsing 12— 20 Pf., Schwarz⸗ wurzel 40—70 Pf., Cronberger Kastanten per Pfund 12 bis 16 Pf., italientsche 15— 18 Pf., franz. Sellerie 40 bis 50 Pf., frische dicke Spargel M. 3.00 3 50., Suppenspargel 30—50 Pf., neuer Lattigsalat 15—25 Pf., neue Rapunzel per Portion 50—80 Pf. Repertoir-Entwurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. pernhaus. Dienstag den 1. April: Tell: Arnold: Herr Gießen. Gewöhnliche Preise. Mittwoch den 2.: Geschlossen. Donnerstag den 3.: Die Jüdin. Freitag den 4.: Geschlossen. Samstag den 5.: Vaterland. Große Preise. Sonntag den 6.: Nachmittags 3½ Uhr. Der Mikado. Ermäßigte Preise. Abends 7 Uhr. Don Juan. Gr. Pr. Montag den 7.: Nachmittag 3½% Uhr. Dorfbarbler. Hierauf: Die Puppenfee. Ermäßigte Preise. Abends 7 Uhr. Der Prophet. Große Preise. Schausplelhaus. Dienstag den 1. April: Marte Stuart. Gew. Preise. Mittwoch den 2.: Zum ersten Male wiederholt: In elserner Zeit. Gewöhnliche Preise Donnerstag den 3.: Ehre. Gewöhnliche Preise. Freitag den 4.: Geschlossen. Samstag den 5.: Zum ersten Male: Renaissance. Lust⸗ spiel in 4 Akten von Joh. Proelß. Gew. Preise. Sonntag den 6.; Zum ersten Male wiederholt: Renais— sanee. Gewöhnliche Preise. Montag den 7.: Außer Abonnement. Gewönliche Preise. Ehre. Gew. Pr. Brodpreise vom 1. bis 15. April. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg, Bad⸗Nauheim und Butzbach unverändert. Fleisch- ꝛc. Preise vom 1. bis 15. April. Nach eigener Angabe der Meßger. Für Frledberg, Bad Nauhelm und Butzbach unverändert. — Airchliche Anzeigen für Friedberg. Katholische Gemeinde. Mittwoch Nachmittag von 3 Uhr an Beicht. Gründonnerstag von 6 Uhr an Bescht; um 8 Uhr Hochamt, unter derselben wird die hell. Communson ausgethellt. Nach dem Hochamt ist sttille Anbetung, Nachmittags 5 Uhr Andacht. Charfreitag, Morgens 9 Uhr, die hell. Ceremonien mit Predigt; darauf stille Anbetung. Nachmistags 3 Uhr: Andacht, Charsamstag, 7 uhr: Weibe des Taufwassers; gegen 8 Ubr Hochamt. Nachmittags 4 Ubr: Bescht. Cheviot-Buxkin, reine Wolle, nadel— fertig, ca 140 em breit à M. 2 95 per Meter versenden direkt jedes beliebige Quantum Buxkin Fabrik Depot Oettinger& Co., Frankfurt a. M. Musterauswahl umgehend franco 544 Gelb- Cours. Frankfurt am 29. März 1890. Geber Nehmer. M. Pf. M. Pf. 20⸗-Frankenstücke 18. 18 do. in ½ 16. 16 Dollars in Gold. 0 1. 19 4. 16 —.. ͤ( 9 9. 50 J 9. 60 9. 55 Englische Sovereigns. 20. 35 20. 3 Russische Impersales 16. 70 16. 65 Ein goldenes Medaillon mit schwarzer Emaille und Ritterkreuz ist verloren worden. Dem redlichen Finder eine gute Belohnung in der Expe— dition des Anzeigers. 1567 Nepskuchen in feinster Ia Waare sind soeben angekommen und offerire solche zum billigsten Preise. Bei ganzen Wagenladungen treten Mühlenpreise ein. 1. Ph. Dan. Kümmich. 1555 + 122 1— Berolina-Saemaschine, deutsches Reichspatent, neueste und beste aller bekannten Säemaschinen. Nur zu beziehen von Moritz Weil jun. in Frankfurt a. M. K 200 Stück in einer Saison fabrizirt. Bruchsteine, beste Qualltät, sind fortwäbrend zu baben bei 32 Wilh. Geh ein Vilbel. Besser als alle Mineralpastillen, zu—⸗ gleich vorzügliches Erfrischungsmittel sind in ihren Wirkungen die Apotheker Albrecht's Frankfurter Aepfelsäure- Pastillen, bestes Mittel bei Catarrb, Husten, Astbma, Verschlei⸗ mungen zc. empfoblen von vielen medieintschen Autoritäten. Schachteln à 80 Pf. zu haben in der Hof Apotheke zum Mohren in Friedberg 1539 2 VV. Georgi. Ein Pferd, Bruchenbrücken f Frühkartoffeln, gelbfleischig, sehr schmackhaft, hat zu verkaufen 1538 Wilhelm Reuß. 5 5 5 1537 Gesucht zum 15. April oder 1. Mai ein gewandtes, kräftiges Mädchen mit guten Zeugnissen zu zwei einzelnen Damen zum Alleindienen. Kurstraße 353, Bad Nauheim. Zur Aussaat empfehlen billigst in Prima-Qualitäten Erbsen, Wicken, sowie Chiltsalpeter, Superphosphat, Thomasmehl unter Garantie des Gehalts. 7 1559 Gebrüder Rothschild. Eine guterhaltene Saug⸗ und Druckpumpe mit Windkessel ist preiswürdig abzugeben. Bad Nauheim, Parkstraße 392. 1550 % Todesanzeige. Es hat Gott dem Allmaͤchtigen gefallen, unseren innigstgeltebten Gatten, Vater, Bruder, Groß vater und Schwiegervater Johannes Kammer nach langem schweren Leiden durch den sanften Tod in eln besseres Jenseits abzurufen. Um stille Theillnahme bitten die trauernden Hinterbliebenen Maria Kammer, Minchen Laubach, geb. Kammer, Ernst Laubach. Die Beerdigung findet Dlenstag den 2. Nachmittags 2 Uhr, statt. Besondere Einladung erfolgt nicht. 1542 April, ö ck i „Feier ? Bismarck⸗Feier. Zur Feier des 75. Geburtstages unseres Fürsten Bismarck findet Dienstag den 1. April, Abends 8 uhr, unter Mitwirkung der Kapelle des Hessischen Jäger⸗ Bataillons Nr. 11, sowie des hiesigen Gesangvereins„Liederkranz“ ein Festbankett im Saale des Hötel Trapp statt, wozu wir unsere Vereinsmitglieder mit ihren Damen und alle Freunde und Verehrer unseres großen Jubilars zu recht ahlreichem Besuche einladen. i Der Vorstand des national-liberalen Vereins Friedberg. Für Garten⸗Einzäunungen empfehle Tannen-Pfosten, 2 Meter lang, sowie starke Latten, 6—7 Centimeter breit. Jean Betz. Holz⸗ und Kohlenhandlung. 1563 1547 Wer schenkt einen gebrauchten Kinderwagen für ein armes, schwer— 1536 So krankes Kind? Die Expeditton. N mmerjaquets, i hirme Umhänge. Große Auswahl G. Shu hof. Kleesamen, doppelt auf Seide gereinigt, emvfieblt in bekannten besten Qualitäten 1554 Ph. Dan. Kümmich. Feinstes Vorschußmehl, iegeuschi 9 kauft man nirgends billiger und besser als in 1557 Schmidt's Schirm⸗ S r 8 K leef amel in seidefreier Prima Waare empfiehlt W. Bernb ind Hutbazar. 7 0 1320 eck. N. 1 bei Abnahme von 5 Pfd. à 20 3 1 deck 1 585 a 2 7. 7CC J 8 K N Labberdan, Bratbückinge, 9 onnen-&2 koeln ume 5 Speckbückinge, Fettbücklinge bauft man am binigsten ber 85 1818 bei 5 Wilhelm Fertsch. M. Netscher, 1475 zum billigen Laden. Zur bevorstehenden Frühjahrs⸗ PTC Blumen, Federn, Bändern, Spitzen, Tüllen ꝛc. 1503 J. Kein. 3 C. Kalbfleisch, Mete me Confirmanden⸗Hüten, Herren- und Knabenhüten, Negen— schirmen, Spazierstöcken, Handschuhen, Hosenträgern, reichste Auswahl in Hals— binden zu äußerst billigen Preisen. 1349 Consirmanden⸗Stiefel in großer Auswahl bei 1362 1 Tokayer, Sherry, Malaga. Cognac, Arac, Rum, la Medicinal-Leberthran, Cacognia von Moser& van Houten, Eichelcacao, Malzextract, Kindernahrung, Aechte Sodener und Emser Pastillen, Isländisch-Moos-Pasta, Stollwerck's, Moser's& Wucher's Brustbonbons, Hühneraugentinctur, Warzenmittel, Sämmtliche Mineralwässer in stets frischer Füllung. Ho savotheke zum Mohren. W. Georgi. 60 Deutschen und ewig sowie alle Gartensämer Qualität 1319 Baumwachs 1321 empfiehlt 3 Bernbeck. Eine zuverlässige, ehrliche Person e e gesucht. Meldungen Villa e ö 90 Den Empfang der Modellhüte sowie sonstige Neuheiten für dle beginnende Saison beehre ich mich hiermit ergebenst anzuzeigen. Putzarbeiten werden rasch und geschmackvoll ange⸗ fertigt. Auch können auf Wunsch Strohhüte gewaschen, gefärbt und fagonirt werden. Achtungsvoll Ida Romeiser, Schnurgasse 510 am Casino. Consirmanden⸗Hüte, Filz⸗, Seiden⸗ und Stroh⸗Hüte, neueste Fagon, billigst bei J. Koob, der Post gegenüber. Sicherheits⸗Zweirad, vorzügliches Fabrikat mit Kugellagern, liefere a Mä 300. 1556 Ph. Dan. Kümmich. 132¹ empfiehlt 30 in vorzüglichen neuen Formen, Geradehalter, Schürz n, Hand schuhe, Taschentücher, Kraußen, Kragen, Manschetten, Crapatten, Strümpfe und Socken empfiehlt in neuester schönster Auswahl, sehr billig 1.22 Heinr. Dient, Usagasse. A 7 er Kleesamen neuester Erute! Prima Provencer, Luzerne, Prima Pfälzer Rothklee, doppelt auf Selde gereinigt, empfiehlt zu billigsten Preisen 135 Fr. Wagner. Ein großer rother Hund zugelaufen Der Eigenthümer kann denselben gegen Erstatfung des Futtergeldes und der Inseratgebühren abholen bei J. Kester, Metzger, 1568 tin Nieder Eschbach 1518 N Die Frübjahrs⸗Entlassung des Predigerseminars, sind, findet Dienstag den 8. April, Vormittags 11 Uhr, im Festsaale unseres Seminars statt. 1 Die Großh. Direktion des ev. Predigerseminars zu Friedberg. Dy Dag e Mitbürger! Am 1. April, als am Geburtstag unseres, großen Staatsmannes des Fürsten Bismarck, geziemt es sich wohl durch Aushängen der 1 1560— 7. 0 1 N gründer des deutschen Reiches darzuthun und erlauben wir uns unsere Mitbürger hierzu besonders aufzufordern. 5 1562 Volksbifdungs-Verein. Aus der Bibliothek, die sowohl unterhaltende, wie belehrende Schriften 4 umfasst, können Mittwochs zwischen 1 u. 2 Uhr im Lesezimmer von Jedermann Bücher unent- 9 geltlieh entliehen werden. a Ein Verzeichniss der Bücher befindet sich im Lese- 152 zimmer. 2 2. 285 Osterfeiertag Familien- Abend im Saalbau. Mer Vorstand. Radfahrer⸗Verein. General⸗Versammlung. Mittwoch den 2. April, Abends 8 Uhr, im„Saalbau“. Tagesordnung: 1. Rechnungsablage, 2. Verschtedenes, 3. Vorstandswabl. Bezirkskrankenkasse für Neichelsheim und Umgegend. Montag den 7. April l. J., Nachmittags e Uhr, findet in dem Rathhause zu Reichelsheim die diesjährige statutenmäßige Generalversammlung statt. Es werden hierzu alle Mitglieder, besonders die Herren Vürger⸗ meister unseres Kassenbezirks freundlichst eingeladen. Tagesordnung: 1. Abnahme der 1889er Rechnung. 2. Ergänzungs wahl von 2 Vorstands mitgliedern(Ax beiter), 3. Berathung und Annahme der vom Großh. Krelsamte entworfenen neuen Statuten, Reichelsheim den 30. März 1890. 1552 Der Vorstand. Höhere Bürgerschule zu Vilbel. Beginn des neuen Schuljahrs Montag den 21. April, Morgens 8 Uhr. Aufgenommen werden Knaben und Mädchen. Lehrplan der Realschulen. Lateinische Sprache fakultativ. Eintritt erfolgt am besten mit dem 8. Lebens J zurückgelegt jederzeit entgegen- jahr, welches bis zum 30. September d. ein muß. Anmeldungen werden genommen von dem Curatorsum der höheren Buͤrgerschule: 142⁰ Stammler. 1 2 1* Für Billardspieler. Hierdurch theile ich ganz ergebenst mit, daß ich am Dienstag den 18. März d. J. in meinem Restauratlons-⸗ lokal ein Billard neuesten Systems mit vorzüglichen Patentbanden aufgestellt habe und empfehle dieses zur — gefälligen Benutzung, Achtungsvoll H. Geibel, 1329 5 d Saalbau. 1 Am Charfreitag bleibt mein Comptoir geschlossen. f L. C. Trapp Nacht., Weinhandlung Verantw. Red.: Carl Bindernagel. 1540 Druck und Verlag von Carl Bindernagel. Anzeigen für die nächste Samstaasnummer g 2 mussen spätestens bis Donnerstag den 3. d. Mis, — Am Osterdienstag erscheint keine Nummer des Anzeigers bei welcher Freunde dieser Anstalt herzlich willkommen Fahnen unsere Dankbarkeit gegen den Be Viele Bürger. Liederkranz Friedberg. Anfang 8 Uhr 0 f 7 N ö 127 5K bun 2 6 — (Hierzu eine Beilage.) Morgens 9 Uhr, bei uns abgegeben werden. 1 Oberhessischer Anzeiger. 1 30 Holz⸗Versteiger ung. N„Dienstag den 1. und Mittwoch den 2. April, jedesmal Morgens 9 Uhr anfangend, kommen im Nleder Erlenbacher Dr. med. Perlia. Augenarzt, Gemeindewald folgende Holzsortimente öffentlich meist— bietend zur Versteigerung: wohnt jetzt 73,8 Raummelter Buchen-Schelt — 2— 4 0 7 n 1 Frankfurt a. M., Bethmannstraße 16— * 2 1461(am Kalserplatz).(F. a. 238/.) 75 5 ö. 5„ adel⸗ 7 15,6 5 Buchen-Knüppel, 5 7 Birken⸗ 5 8 Eiche mit Diffrerentlal-Räderstellung. Einziger zweischariger 7.6 J 2 5 Pflug, welcher auch als einschariger Tiefkulturpflug oder aucb als Kultur. 4380˙ Stück Buchen⸗Wellen 7 pflug und Untergrundpflug combinirt, benützt werden kann! Kein Rad 5106„ Eichen⸗. geht auf dem gepflügten Land! Einfachste Construction! Vorzüglichste 3791 Nadel 1 Leistung! Cambridge- Walzen, Ztheilig, fahrbar, Ringelwalzen, 1, 2 584 1 Birken— 5 und Ztheilig, fahrbar, von M. 75 an fabriziren in bester Ausführung 48,3 Raummeter Buchen ⸗Stöcke, = OCataloge gratis und franco. 44,3 2 Eichen⸗ 7 1 9.7 Ph. Mayfarth& Co., 5 5 3 8 1 Stück Buchen Stamm von 0,38 Festm. Inh., — Fabrik Hanauerlandstrasse 17ʃ, 1524 9 S8 l N 2„ Elchen Stämme„ 23,94„ 2 Eren Frankfurt a. M.„% 1 Vorgenannte Pflüge zc. bält auf Lager und liefert zu Fabrikpreisen Herr Wulh. Häuser in Friedberg. 51„ Nadel Stangen„ 4,91„ 7 Saalbau Vorschuß- und Creditverein zu Friedberg eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht. Durch Beschluß der Generalversammlung vom 24. März ist die Dividende pro 1889 auf 7 Prozent festgesetzt und kann dieselbe vom 31. März ab gegen Vorlegung der Stamm Antbeilbücher an unserer Kasse in Empfang genommen werden. Die Kasse ist geöffnet Vormittags von 9—12 und Nachmit⸗ tags von 2—4 Uhr. 1494 Bemerkt wird, daß am ersten Tage lauter Brennholz zur Verstetgerung kommt. Am zweiten Tage wird jedoch die Versteigerung mit dem Werkholz begonnen und endet mit dem Reste des Brennbolzes. Die Zusammenkunft ist jedesmal oberhalb Dillingen am Eingang des Waldes. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft ist Zahlungsfrist bis 1. September d. J. gestattet. Nieder Erlenbach am 27 März 1890. Großherzogliche Vürgermeisterei Nieder-Erlenbach. 1511 Melß. Adam Schmidts Wwe. 8 5 5 ita. Aufforderung. Arbeits⸗Vergebung. in NiederWöllstadt rand Alle, welche aus dem Jabre 1889/0 Forderungen an Die zur Umbauung des Pfarrhauses zu Mel bach läßt shre . unsere Anstalt oder deren Zöglinge haben, werden hier-] nöthigen Arbeiten und Lieferungen nämlich: 0— 3 1 durch ersucht, solche alsbald bei uns einzureichen. M. Pf. 0 rait E UI Friedberg den 30. März 1890. Maurerarbeit veranschlagt zu 694— „ Großh. Direktion der Taubstummen⸗Anstalt. Zimmerarbelt 1 an der Landstraße am Dienstag den 8. April, Vormittags V.: Dachdeckerarbeit 9 11 Uhr, freiwillig auf dem Gemeindehaus an den Meist⸗ f 1545 Billasch, Taubst Lehrer. Schreinerarbeit 46— bietenden versteigern. 1489 25 r 2 FTT Schlosserarbeit 303— 1 Glaserarbeit 5 ⁵˙ dd—— Bauverding. Spenglerarbeit 182 G Il lt 2 K Ff burbnd Zur Neuherstellung des Dachwerks auf dem östlichen 5 n 2* 8 Hlllls L ungs⸗Kaffee Verkanb. Bergfried der Schloßrulne Münzenberg, sollen im Wege asterarbeit ö 9 om; 8 8 dalle Soden selgende Gebel alt Material, Lieferung von Wesessttuen 60— von Wilhelm Eppler, Stuttgart. N 4 5— 2 4 N— 54 falt liese ung vergeben werben 8„„ 3 3 Gebr. Kaffee, feinster Qualität, B im Betrage von* M.* Pf. l 5 10 3 Malz, das Pfund nur M. 1.10, 2 f„„ 9— kräftig und rein im Geschmack, sparsam im Haus — 8 8 j Weißkalk 64 räftig un 5 e 0 ngtgend. e mit Trägerlieferung 9 5 1 5„ 1. Tuff steinen 5 balt ein wohlschmeckendes Nährmittel für Ge— 1 bin 20 belt 40 1 47 N„ Cement 55— sunde und Kranke Taglich verwendet von tau⸗ f. g 8„ f I Tuäger 100 80 senden der besten Familien, analysirt und 1 Plau, Voranschlag und Bedingungen konnen bei unter g„ Schornsteinplatten, Spül. vorthellbaft begutachtet von den berühmtesten ö zeichneter Stelle eingesehen werden, wobln auch die An stein und Mauerabdeckplatten 98— 3 nnen 1 gebote vortofre⸗ mit entsprechender Aufschrift versehen,„„ Thonxröhren*— Alteste vom Infanterte- Regiment Kaiser bis längstens 5 f a„ zugerichteten Basaltpflaster⸗ Friedrich ul s. w. ö e reitag den 11. April 1890 stemen 1 7 1 5. sollen auf dem Submissionswege vergeben werden. Plan, 790 J. A. Windecker. Vormittags 11 Uhr, einzureichen sind. Friedberg am 29. März 1890. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. Kranz. Hofraithe⸗Versteigerung. Donneistag den 3. April, Vormittags 11 Ubr, sollen auf hilesigem Rathhause die zum Nachlaß der Nieolaus Mäller's Erben gebörenden Güterstücke öffentlich meist 1543 . Kostenüberschläge und Submissions bedingungen liegen auf dem Bürcau Großh. Bürgermeisteret Melbach zur Einsicht offen, woselbst auch die Offerten, in welchen die Angebote in Prozenten der Voranschlagssumme zu erfolgen haben, verschlossen, franktrt und mit der Aufschrift Submission Arbeit oder.... Lieferung verseben, dis längstens zum 9. April l. J, Vormittags 9 Uhr, einzu— reichen sind. Friedberg den 31. März 1890. findet gute Pension und Beauf— sichtigung. Wo? sagt die Exp. 1423 1 Realschüler des Anzeigers. Sale und Schülerinnen, die die hiefigen Schulen besuchen wollen, koͤnnen bei einer gebildeten Familie Pension erbalten, wo ibnen auch Nachbüuͤlfe in ihren Lehr— 1710 Fletend verstegert werden J. A fächern erthellt und ein angenehmes Familienleben ge— 1 5 boten würde. Gemarkung Friedberg guet u Näheres in der Eisenhandlung des Herrn Jean * 1 1 7 7 Flur 1 Nr. 13= 152 qm Hofralthe in der Stadt Flur 1 Nr. 12= 223 qm Hausgarten daselbst. Gemarkung Fauerbach Flur XI Nr. 9= 1035 qm Acker auf dem Ringgraben. Friedberg den 30. März 1890. ö A.: 3 Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Stelnhäußer. Kleesamen, Grobkörnige Pfälzer Rothsaat, Prima Provencer, Luzerne, doppelt auf Seide gereinigt, in bekannten hochfeinsten Qualltäten bel 5 12700 Wilhelm Fertsch. Schreibsekretäre 1566 wird gesucht. Zu erfragen bei der Exp. d Anz. Bezirksbauaufseher. 8 Zur Frühjahrssaat Sorten Hafer, Gerste, Wicken, deutschen, Gelb und schwedisch. Klee, Grassamen und Gartensämereten 1466 Gg. Esselborn. empfehle diverse Luzerner, Weiß, ꝛc. zc., sowie alle übrigen Feld unter streng reeller Bedienung Vilbel. Ein luͤchtiger junger * 0 11 Bäckerbursche 1497 Zwetschen⸗Bäume, sowie Frühkartoffeln zur Sagt, sind noch abzugeben bel 12 Philipp Klein, Schreiner, Kleesamen. Huber. 14˙86 Vorbereitungsschule f. Postgehülfen in Wetzlar. Aufnabme zu jeder Zeit, Näßeres der Unterzeichnete. 1276 S. Katzenstein, Lebrer. Kinderwagen in größter Auswahl, Fahrräder in jeder Art zu Fabrikpreisen empfiehlt 1879 Adam Söllner II. **— 0* 0 3 tüchtige Schreiner finden sofort dauernde Beschäftigung bei L. Schweitzer, Bau und Moͤbelschreiner, in Homburg v. d. H., * 1467 Dorotbeenstraße 25. dach 2 Seid ing in hochfelnen und grobkörnigen 3* 1* 7 und Spiegelschränke alen ane“ Ein Paar Confirmandenhosen . n G. M. Reuss. 1472 J. Baumeister. billig abzugeben. Wo? sagt d. Exp. des Anz 1565 3— 14 . —. 7 N 1 1* 85 — none 1 — Herfend —